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Königstöchter

Carla Berling
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Heyne, 14.05.2018
ISBN 9783453419940
Genre: Krimi und Thriller

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12 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 2 Rezensionen

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Feinde

Susanne Saygin
Flexibler Einband
Erschienen bei Heyne, 10.09.2018
ISBN 9783453438897
Genre: Krimi und Thriller

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Hotel ohne Wiederkehr

Herbert Beckmann
Flexibler Einband
Erschienen bei Gmeiner-Verlag, 04.10.2018
ISBN 9783839223161
Genre: Krimi und Thriller

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34 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

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Wolfsthron

Leo Carew , Wolfgang Thon
Flexibler Einband
Erschienen bei Goldmann, 17.09.2018
ISBN 9783442487356
Genre: Fantasy

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219 Bibliotheken, 11 Leser, 3 Gruppen, 35 Rezensionen

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Dunkelgrün fast schwarz

Mareike Fallwickl
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Frankfurter Verlagsanstalt, 05.03.2018
ISBN 9783627002480
Genre: Romane

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10 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

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Deutscher Buchpreis 2018

LovelyBooks
Buch
Erschienen bei LovelyBooks, 01.08.2018
ISBN 9783777777777
Genre: Romane

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34 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

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Das rote Adressbuch

Sofia Lundberg , Kerstin Schöps , Beate Himmelstoß , Susanne Schroeder
Audio CD
Erschienen bei Der Hörverlag, 20.08.2018
ISBN 9783844530209
Genre: Romane

Rezension:

Spannendes und bewegtes Frauenleben über Kontinente und Ozeane hinweg

Sofia Lundberg: Das rote Adressbuch – Erstellungsdatum 11.09.2018

 Das rote Adressbuch durfte ich im Rahmen eines Hörbuchwochenendes hören und war total begeistert, trotz gekürzter Lesung. Doris heißt sie, die sympathische und humorvolle Protagonistin und sie hat so viel erlebt, dass frau staunt, wie viel in so ein Frauenleben hinein passt. Etwa 1910 in Stockholm geboren, stirbt sie 96-jährig im Krankenhaus, zurück in ihrem Heimatland. Trotz ihres hohen Alters ist sie technisch versiert und kennt sich mit Laptop samt Kommunikationstool Skype aus. Jenny, ihre Großnichte aus Amerika, ist bei ihr und begleitet sie mit liebevoller Empathie in ihren letzten Tagen.

 Erzählt wird dieser Roman in zwei Zeitebenen im Wechsel. In der ersten Zeitebene erfahren wir, was die junge Doris erlebt, diese Rolle spricht Susanne Schroeder. Die aktuellen Ereignisse der betagten Doris werden von Beate Himmelstoss erzählt. Beide Sprecherinnen sind wunderbar und füllen ihre jeweiligen Rollen perfekt aus. So ist die Komposition der beiden Zeitebenen wunderbar abgestimmt und nie verwirrend.

 Das rote Adressbuch bekommt Doris als Geschenk von ihrem Vater zum zehnten Geburtstag und sie trägt dort alle Menschen ein, die ihr etwas bedeuten oder denen sie im Laufe ihres langen Lebens begegnet. An diesem Buchstabenregister der Familiennamen entlang hangeln sich die Personen und Ereignisse, bilden den roten Faden in Doris‘ Leben und gleichzeitig erhält damit diese Geschichte ihre feine Struktur. Besonders angenehm empfand ich dabei, dass ich immer wusste, wie die Namen geschrieben wurden und vom wem grad die Rede war. Normalerweise tappt der Hörbuchhörer ja in dieser Hinsicht stets im Dunklen.

 "Ich wünsche dir von allem genug. Genug Sonne, die Licht in deine Tage bringt, genug Regen, damit du die Sonne schätzen kannst, genug Glück, das deine Seele stärkt, genug Schmerz, damit du auch die kleinen Freuden des Lebens genießen kannst, und genug Begegnungen, damit du die Abschiede besser verkraftest."

 Diese kraftvollen Worte gibt die Mutter ihrer Tochter Doris mit auf den harten Weg als künftiges Dienstmädchen. Zu diesem Zeitpunkt ist Doris erst dreizehn Jahre alt, aber da die Familie sehr arm ist, sieht die Mutter keine andere Möglichkeit. Agnes, die jüngere Schwester, darf bleiben und so trennen sich zunächst die Wege der Schwestern. Bei ihrer neuen „Herrschaft“, der „S“, wie Serafin, Dominique, lernt Doris schon früh ihren langjährigen platonischen Freund „N“, wie Nilsson Gösta kennen. Als Dominique nach Paris geht, nimmt sie von ihren zahlreichen Dienstmädchen nur Doris mit. Und in der Stadt der Liebe – wie könnte es anders sein(?) – lernt Doris dann ihre große Liebe kennen. Mehr sei an dieser Stelle nicht verraten. Nur so viel: Es wird nie rührselig oder trivial, auch wenn sich möglicherweise manches beim ersten Eindruck zunächst so anfühlt. Die Autorin schafft das Kunststück, häufig haarscharf vor der Grenze zum Kitsch, uns die Liebe, den Schmerz, die Sonne, den Regen und die zahlreichen Abschiede in einem prall gefüllten Frauenleben nahezubringen.

 Und das bei einem Debüt. Alle Achtung.

 
 Mein Fazit: Ein Hörgenuss sondergleichen, eins meiner drei Highlights dies Jahr. Oft traurig, manchmal lustig, immer spannend. Anschaffen, Kekse & Tee bereitstellen, knapp acht Stunden Zeit freischaufeln und los.

 

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Tags: amerika, armut, frankreich, krieg, schweden   (5)
 

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

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Falken jagen

D.B. Blettenberg
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Pendragon, 06.08.2018
ISBN 9783865326201
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
Tags: eurasier, mordserie, spannung, thailand   (4)
 

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14 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

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Da lachen ja die Hühner

Diverse , Katharina Thalbach , Anna Thalbach , Boris Aljinovic
Audio CD: 3 Seiten
Erschienen bei Audiobuch, 03.07.2018
ISBN 9783958620544
Genre: Comics

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Tags: klassiker bekannter autoren   (1)
 

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12 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

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Harald Schmidt on air

Harald Schmidt , Harald Schmidt
Audio CD
Erschienen bei Audiobuch, 03.07.2018
ISBN 9783958620667
Genre: Humor

Rezension:  
Tags: sketche   (1)
 

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16 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

bücher, einsamkeit, hund, hütte, jäger, julius winsome, krieg, krimicouch-volltreffer, liebe, maine, mörder, rache, usa, wald, winter

Winter in Maine

Gerard Donovan , Markus Hoffmann
Audio CD
Erschienen bei steinbach sprechende bücher, 14.01.2010
ISBN 9783869740072
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
Tags: 3282 bücher, einsamkeit, liebe, wald, winter   (5)
 

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212 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 36 Rezensionen

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Der Traummacher

Max Bentow
Flexibler Einband: 380 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 22.08.2016
ISBN 9783442205103
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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16 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

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Hören & Gestalten: Handlettering

Johann Wolfgang Goethe , Marie Ebner-Eschenbach , Jonathan Swift , Wilhelm Busch
Audio CD
Erschienen bei Der Hörverlag, 12.03.2018
ISBN 9783844528862
Genre: Sachbücher

Rezension:

Hören & Gestalten: Handlettering – Erstellungsdatum 10.07.2018

Viel Rauch um nichts im schönen Design

Zugegeben, das kleine Kreativpaket sieht sehr hübsch aus. Es enthält eine Audio-CD mit einer Laufzeit von einer Stunde und sechzehn Minuten, zehn Postkarten zum Gestalten und ein Beiheft, in dem die drei Sprecher und die Autoren der Briefe vorgestellt werden. Es sind klingende Namen darunter, wie Johann Wolfgang von Goethe, Vincent van Gogh, Wilhelm Busch, George Sand u. a. auf 39 Tracks.

Glücklich war ich damit aber nicht. Die Briefe sind nett gesprochen, keine Frage, aber sie scheinen willkürlich zusammengestellt, es gibt keine übergreifende Thematik und auch keine Antwortschreiben – oder nur ein paar.

Auch beim zweiten Hören kam ich da nicht weiter.

Ich hatte den Eindruck, man wollte ganz schnell und in aller Eile noch auf den Zug des Handletterings aufspringen, der ja vor allem letztes Jahr, also 2017, groß in Mode war. Denn, wenn man sich da im Netz umschaut, gibt es unzählige Produkte zu diesem Thema.

Die Postkarten – so habe ich den Eindruck – sind für Leute zusammengestellt, die möglicherweise absolut keine Fantasie haben. Aber, wenn sie keine Fantasie hätten, würden sie sich nicht mit Handlettering abgeben, so meine bescheidene Meinung.

Fazit: Ich würde dieses kleine Kreativpaket keineswegs weiterempfehlen, für mich ist das Murks und ich habe sogar überlegt, nur einen Stern zu geben, aber damit hätte man den Designern Unrecht getan, also zwei Sterne. Man hätte auch den Sprechern & den Autoren Unrecht getan, denn die haben nichts falsch gemacht.

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12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

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Sklavin und Königin

Jacqueline Montemurri , Alexander Röder , Friedhelm Schneidewind , Karl-Ulrich Burgdorf
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Karl-May-Verlag, 01.03.2018
ISBN 9783780225054
Genre: Fantasy

Rezension:

Mit Magie durch den Orient – Erstellungsdatum 22.08.2018

Sklavin und Königin von Alexander Röder u. a. – aus der Reihe Karl Mays Magischer Orient, Band 5

Zuerst muss ich gestehen, dass ich sehr skeptisch war angesichts dieser Lektüre vom magischen Orient. Karl May habe ich nie gelesen, so dass ich seine Bücher nicht beurteilen kann. Die handelnden Figuren scheinen aus KM übernommen, denn ihre Namen hat man ja irgendwann schon einmal gehört: Kara Ben Nemsi und Hadschi Halef Omar.

In diesem Buch schreiben nun insgesamt sechs Autoren, vier den Hauptteil und zwei Autoren jeweils Vor- und Nachwort.

Das Coverdesign ist toll gezeichnet, sehr magisch, fantastisch, wertig. Allerdings kommt mir dennoch der Preis von 19,99 EUR für eine broschierte Ausgabe recht teuer vor. Fast 500 Seiten umfasst das Werk und gegen Schrift und Bindung ist nichts einzuwenden.

Worum geht es nun? Der Ich-Erzähler Kara Ben Nemsi erlebt mit vier Gefährten gefährliche Abenteuer unterschiedlichster Art. Die Gefährten sind die blonde Holländerin Marijke, die immer wieder für Überraschungen sorgt, der reiche Engländer Sir David Lindsay, der Magier Haschim und besagter Hadschi Halef Omar.

Der Part anfangs von Herrn Röder, der gefiel mir nicht, so dass ich es nicht erstrebenswert fände, seine bislang erschienenen Romane zu lesen.

Mir gefiel der Part des Karl-Ulrich Burgdorf am besten. Auf Seite 155 findet sich eine tolle Beschreibung der Wüste. Großartig hier der Vergleich mit dem Meer, dass es eben in der Wüste keinen Ort gibt, der genau zu bestimmen ist. (Jedenfalls in diesen Zeiten vor GPS = Global Positioning System, nehme ich an.)

Das Herabsteigen ins Unterirdische, die Beschwörung der Schlangen, Seite 227, die „subterrane Reise“, das ist Fantasy vom Feinsten. Man reist buchstäblich mit, ist ständig inmitten des Geschehens, fiebert mit den Protagonisten an der Seite, kann sich alles genauestens vorstellen: bunt, magisch, gefährlich, unerwartet, kreativ, so soll Kopfkino sein!

Nehmen Sie mich beim Wort, Herr Burgdorf, wenn Sie einen Roman vom Magischen Orient allein schreiben – dann bin ich dabei, auf jeden Fall! ;-)

Im Teil von Herrn Schneidewind lebten leider zwei Figuren plötzlich wieder, auf Seite 300, die erst auf Seite 291 geköpft wurden: Yayg haytam & Teff haytam. So etwas mag ich ganz und gar nicht, vermutlich hat das Lektorat diesen Fehler übersehen. Ansonsten gab es allerdings erstaunlich wenige Fehler.

Das Ritual zur Vernichtung / Unschädlichmachung des Dämons war mir viel zu ausführlich beschrieben, alle suchten in Büchern und Abbildungen in Hadramauts Universitäts-Bibliotheken herum, endlos und wieder und wieder, für mich sterbenslangweilig, gähn. Dafür einen Stern Abzug. Dennoch: Die Wüstenwürmer waren fantastisch und haben’s gegen Ende des Parts voll wieder rausgerissen!

Jacqueline Montemurri hat ihre Sache sehr gut gemacht. Der Teil im Königreich von Saba war überzeugend, spannend und überaus kreativ.

Fein geschrieben auch Prolog und Epilog. Eine runde, stimmige Sache.

Fazit: Tolles, wertiges Coverdesign, sehr gute Lesbarkeit, spannende Abenteuer, tolles Feeling, perfekt durchgestylte, glaubwürdige Protagonisten. Wer gern Fantasy liest, der wird hier bestens belohnt. Ich jedenfalls hatte meinen Riesenspaß! Ein dickes Dankeschön an den Karl-May-Verlag für die Bereitstellung dieses Romans.

 

 

 

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Tags: frauenraub, karawanen, magie, orient, säbelkämpfe, schiffsreisen, sklavinnen   (7)
 

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66 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

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Unter der Haut

Gunnar Kaiser
Fester Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Berlin Verlag, 01.03.2018
ISBN 9783827013750
Genre: Romane

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128 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 92 Rezensionen

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Ans Meer

René Freund
Fester Einband: 144 Seiten
Erschienen bei Zsolnay, Paul, 14.05.2018
ISBN 9783552063631
Genre: Romane

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10 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

barcelona, begehren, behutsam, erotik, hingabe, kurzgeschichten, leidenschaft, leserunde, liebe, paperback, sauna, sex, sinnlichkeit, tango, transsexualität

Passion!

Sina Graßhof
Flexibler Einband: 196 Seiten
Erschienen bei TWENTYSIX, 21.06.2016
ISBN 9783740712136
Genre: Romane

Rezension:  
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11 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

dankbarkeit, freude, friede, furcht, gebet, gelassenheit, gelassen leben, glaube, gnade, gott, gottes güte, gottes souveränität, ruhe, sorgen, vertrauen

Keine Sorge!

Max Lucado
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Gerth Medien, 26.02.2018
ISBN 9783957344694
Genre: Sachbücher

Rezension:  
Tags: christ, gelassen leben, pastor   (3)
 

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37 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 29 Rezensionen

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Der Zopf

Laetitia Colombani , Claudia Marquardt , Andrea Sawatzki , Valery Tscheplanowa
Audio CD
Erschienen bei Argon, 21.03.2018
ISBN 9783839816196
Genre: Romane

Rezension:

Laetitia Colombani: Der Zopf – Erstellungsdatum 16.06.2018

Ein wunderbar fein komponiertes Märchen

 „In der Welt der Bücher geschehen noch Wunder.“ So hat Le Figaro Littéraire dieses zarte Meisterwerk zu Recht beschrieben.

Ich durfte diesen Roman – in zum Glück ungekürzter Fassung – als Hörbuch erleben, meisterhaft und mit viel Gefühl gelesen von

Eva Gosciejewicz (Giulia), von Andrea Sawatzki (Sarah) & von Valery Tscheplanowa (Smita).

Es geht natürlich um Haare und um drei Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Und die in völlig verschiedenen Teilen des Globus‘ leben: Smita, die Unberührbare, lebt in Indien.

Sarah, die erfolgreiche Karriere-Anwältin arbeitet in Montreal, in der größten Stadt der kanadischen Provinz Quebec.

Und in Palermo (Sizilien) kämpft Giulia um den Erhalt der elterlichen Firma. Giulia ist die Jüngste unter ihnen, und sie schafft es gegen (fast) alle Widerstände ihrer Umgebung, ihrer Mutter, ihrer Schwestern, den Sprung vom Gestern ins Heute zu vollziehen. Was sie mit Haaren zu tun hat? Im Familienbetrieb ihres Vaters werden Echthaarperücken gefertigt. In so einer hochwertigen Echthaarperücke stecken achtzig Stunden Handarbeitszeit.

Smita, die Unberührbare hat schon eine kleine Tochter, Lalita (6) und ist verheiratet mit einem guten Mann. Aber sie will die Nachfolge des unwürdigen Lebens, das sie führen muss, ihrer schönen und zarten Tochter nicht zumuten. Frauen haben keine Lobby in Indien und das ist das Traurigste. Aber Smita ist mutig und findet ihren Weg, wie Giulia, gegen alle Widerstände ihrer Umgebung.

Sarah erkrankt und muss erleben, wie die Krankheit auch ihr berufliches Leben völlig verändert. Sie hat drei Kinder, einen männlichen Babysitter und ist schon zwei Mal geschieden, weil reine Antwaltsehen eben - meistens jedenfalls - nicht gutgehen. Alles, was Sarah sich in mühevoller Arbeit und mit viel Ehrgeiz aufgebaut hat, zerplatzt wie eine Seifenblase. Aber sie schöpft mit einer Echthaarperücke aus Sizilien neuen Lebensmut.

Ich hoffe, ich habe nicht zu viel verraten. Hier geht es auch weniger um Spannung und was alles passiert, sondern um wunderbare Erzählkunst, dazu perfekt recherchiert. Frau staunt über jeden Satz, es passt alles so „haar“genau. Jede einzelne Stelle ist durchdacht, feinfühlig erzählt und jeder der drei Stränge bricht auch an den genau richtigen Stellen ab, wie beim Zopf eben. Ein ganz, ganz feines Stück Literatur, eins meiner Highlights dieses Jahres. Dies trifft auch auf das perfekte Cover zu, soo schön gestaltet, so fein gezeichnet, auch ein Meisterwerk. Wenn es zehn Sterne zu verteilen gäbe, verteilte ich auch die!!!!

  (81)
Tags: debüt, super cover, ungekürzte lesung   (3)
 

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62 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 40 Rezensionen

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Die Lichter unter uns

Verena Carl
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei S. FISCHER, 25.04.2018
ISBN 9783103973631
Genre: Romane

Rezension:

Verena Carl: Die Lichter unter uns – Erstellungsdatum 04.08.2018

 Atmosphärische Störungen in den Lebensträumen

 „Woran liegt es, dass Menschen mit sich hadern, die nach allen äußeren Maßstäben zufrieden sein müssten? Und andere, die alles Recht hätten, ihr Schicksal zu beklagen, strahlen eine Erfüllung aus, von der man sich fragt, woher die das nehmen.“ (Seite 247)

 Worum geht es hier? Es gibt also zwei Gruppen von urlaubenden Protagonisten aus verschiedenen gesellschaftlichen Schichten, bzw. Einkommensgruppen. Da ist Annas Familie mit Ehemann Jo und den beiden Kindern Bruno (6) und Judith (10). Sie verkörpern hier die „Armen“, die sich nur eine schäbige Ferienwohnung leisten können in Taormina auf Sizilien. Früher, zu Zeiten der Hochzeitsreise war das anders, da residierte man im feinen Hotel. Jetzt kann man sich das nicht mehr leisten und hadert mit seinem Schicksal, jedenfalls Anna tut das.

Auf der anderen Seite, der Seite der Begüterten, der Seite der vom Schicksal Begünstigten, da findet sich der adlige Alexander mit „studierendem“ Sohn Florian und der schwangeren Zoe (27), von wem auch immer sie schwanger ist, von Alexander oder seinem Sohn, das sei dahingestellt.

Anna fühlt sich zu Alexander hingezogen, ohne natürlich die Feinheiten zu kennen. Denn Alexander ist aus dem Krankenhaus abgehauen (diese Anti-Weißkittel-Passagen fand ich wahrhaft göttlich!!!), er ist krank, will das aber nicht wahrhaben und tut so, als ob nichts wäre. So mutet er sich eine große Wanderung zu, die er in seinem Zustand aber gar nicht mehr bewerkstelligen kann.

Ich verrate hier einiges, aber ich denke nicht, dass es wichtig ist, was genau passiert, vielmehr ist wichtig, wie die Personen empfinden und warum sie das empfinden, was sie empfinden.

Verena Carl blickt schonungslos auf ihre Figuren, erst beleuchtet sie sie, dann seziert sie sie. Man fühlt sich an die Pathologie erinnert, die Körper, alle unverhüllt dem grellen Licht ausgesetzt, jedes schmeichelnde Textil oder Make-up sind nicht mehr vorhanden und nicht gewünscht.

 Schon die beiden ersten Sätze dieses Romans haben es in sich: „Am siebten Morgen fing es an. Das Abrutschen, Absacken, die fast unmerkliche Schieflage.“

 Und so geht es weiter mit den Figuren. Anna (43), die Frau mit der unerfüllten Leidenschaft, sucht und sucht und glaubt letztendlich im Wunschtraum Alexander (52) die Erfüllung zu finden. Endlich hat sie es (fast) geschafft: Man steht an der Bar und raunt sich mehr oder weniger eindeutige Sätze zu. Aber käme sie, die vermeintliche Erfüllung, wäre dann nicht nach kürzester Zeit auch hier wieder alle Leidenschaft passé?

Sie, Anna, stellt sich Alexander nackt vor, „nicht mehr jung, aber stattlich […] Ein Bild, das half gegen das Ziehen in ihr. Besser als Rotwein, besser als ein Tag mit Bruno.“ (Seite 67)

 Oder bringt ein Fast-Unglück Anna endlich dazu, die wahren Werte ihres Lebens zu erkennen und zu schätzen?

 Es gibt viele Sätze im Buch, die mir sehr gefallen, in denen ich wiederfinde, was auch mich bewegt. Auch wenn die Wunderblumen, die Bougainvilleen in Wirklichkeit nicht duften. (Seite 66)

Und ja. „Wir bewerten, was uns passiert. Ob wir es Glück oder Unglück nennen. Wir haben das letzte Wort.“ (Seite 248)

 Mein Fazit: Wer gerne Belletristik liest und möglicherweise auch ohne einen konkreten roten Faden zufrieden sein kann mit durchaus gut geschriebener Lektüre, der mag sich an diesen Roman wagen. Allerdings hätte ein klein wenig mehr wohlwollende Kosmetik diesem Buch und seinen Figuren gut getan. So schwanke ich zwischen 3 und 4 Sternen, runde aber auf.

 

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Tags: das abrutschen, das absacken, nach der hochzeitsreise, sizilien, taormina   (5)
 

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113 Bibliotheken, 1 Leser, 3 Gruppen, 83 Rezensionen

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Eine Liebe, in Gedanken

Kristine Bilkau
Fester Einband: 280 Seiten
Erschienen bei Luchterhand, 12.03.2018
ISBN 9783630875187
Genre: Romane

Rezension:

Die Erklärung ist: Es gibt keine Erklärung!

Sie schreibt wirklich gut, die Kristine Bilkau, und es mag an mir liegen, dass ich lange keinen Zugang zu diesem Buch fand. Die Liebe, schon im Titel, die konnte ich nicht entdecken. Hoffnung vielleicht, aber Liebe?

Die Protagonisten blieben mir seltsam fremd. Die Konstellation der Figuren fand ich oft verwirrend. Die Tochter (hatte sie einen Namen?) erzählte von ihrer Mutter, Antonia, genannt Toni. Dann wiederum fand sich Toni im Kreis ihrer Geschwister ihrer Mutter gegenüber und wurde von ihr gemaßregelt auf schäbigste Weise und ungerechtfertigt dazu.

„Genug jetzt, Antonia. Niemand hier will dein schlaues Gerede hören.“ Seite 55.

 Später geht die namenlose Tochter durch die Hinterlassenschaften von Toni. Ab Seite 36. Das sind die Passagen, mit denen ich am meisten anfangen konnte. Denn die Eindrücke von Tonis Tochter konnte ich gut nachvollziehen. Sie löst die Wohnung auf, ganz in Ruhe, stöbert durch die vielen Briefe, durch Fotoalben und findet das eine(!) Telegramm.

Worum geht es hier? Die Hauptfigur, Toni, verliebt sich in Edgar. Das passiert in Hamburg, etwa im Jahr 1964. Toni, die Vollblutfrau, jung, mutig und intensiv, ihrer Zeit weit voraus, verliebt sich also in diesen drögen, unentschlossenen Typen, der alsbald nach Hongkong entschwindet. Er schreibt ihr viele Briefe, ja das tut er. Aber sonst?

Das beginnende Verhältnis von Toni und Edgar konnte ich – aus der Sicht der Frau – nicht nachvollziehen. Da springt kein Funke über, da brennt kein Feuer. Nicht mal ein kleines! Wo ist da die Leidenschaft?

Und immer wieder taucht bei mir die Frage auf: Was will Toni mit diesem drögen Langweiler?

 Im ersten Teil war das Buch überhaupt nicht mein Fall, ich hatte mir ganz etwas anderes vorgestellt.

Ich empfand es als trostlose Lektüre, ohne Humor, ohne Pfiff, ohne Highlights L Das Ganze wirkte auf mich steril und angestaubt, als hätte man die Zeilen auf einer alten, halb defekten Schreibmaschine geschrieben, auf inzwischen vergilbtem Papier irgendwo auf dem Dachboden gefunden.

Das steht im krassen Gegensatz zu dem sensiblen Cover, dem feinen Papier und dem Schutzumschlag zum Wohlfühlen.

Auch der rote Faden fehlte mir im ersten Teil, alle Begebenheiten wirkten wie zufällig zusammengewürfelt. Einzig berührend: Wolfgang und das Gelbe vom Ei. Seiten 141 bis 146. Das Scheidungskind und sein Vater(?).

 Etwa ab Seite 176 änderte sich das dann. Mir wird die Stelle über das Briefeschreiben lange in Erinnerung bleiben.

„Denn das meiste, worauf er eingeht, ist längst überholt. Über schöne Ereignisse haben sich kleine Niederlagen gelegt, und über Sorgen schöne Ereignisse. Beim Lesen seiner Antwort ist sie schon längst wieder woanders. Für ihn wird es genauso sein. Alles, was sie haben, bleibt auf Papier. Doch das Papier ist schon Vergangenheit, wenn es in ihren Briefkästen liegt.“

 Auf jeden Fall hat Toni ihr Leben komplett versaut zugunsten vom ewig unentschlossenen Edgar. Sie kündigt ihren Job und ihre Wohnung für nichts und wieder nichts. Warum tut man so was ohne Flugschein in der Hand? Sie hatte doch eine schöne Arbeit, eine schöne Wohnung, einen verständnisvollen Chef.

Ist nicht am Ende etwa der, der verlassen wird, der Stabilere, der Standhaftere, der Entschlossenere?

 Die stärkste Seite im Buch, das war für mich die Seite 229. Die namenlose Tochter möchte nun nach so vielen Jahren und nach dem Tod der Mutter, deren Jugendliebe namens Edgar aufsuchen und ihn konfrontieren. Womit, das steht alles auf dieser Seite.

 Mein Fazit: Wem würde ich das Buch empfehlen? Ich glaube, diese Frage kann ich gar nicht richtig beantworten. Denn durch den ersten Teil habe ich mich durch gequält, der zweite Teil hat mir gefallen. Hätte ich das Buch haben wollen, wenn ich alles vorher gewusst hätte? Ich weiß nicht. Wie für die namenlose Tochter gibt es eben einfach keine Erklärung!  

 

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Tags: harte zeit für frauen, keine leidenschaft, seltsam farblose protagonisten, verwirrende konstellationen   (4)
 

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Der Regler (DAISY Edition)

Max Landorff , Detlef Bierstedt , Detlef Bierstedt
Audio CD
Erschienen bei Argon, 14.07.2011
ISBN 9783839850947
Genre: Krimi und Thriller

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comala, großgrundbesitzer, hitze, hölle, mauern, zuflucht der sünder

Pedro Paramo / Der Llano in Flammen

Juan Rulfo
Sonstige Formate
Erschienen bei HANSER CARL, 01.06.1986
ISBN 9783446138995
Genre: Sonstiges

Rezension:  
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Ohne ein einziges Wort

Rosie Walsh , Stefanie Retterbush
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 14.05.2018
ISBN 9783442487387
Genre: Liebesromane

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Rosie Walsh: Ohne ein einziges Wort – OT The Man who didn’t call – Erstellungsdatum 16.06.2018

Was tun, wenn man sich selbst im Wege steht?

Sarah trifft in ihrer alten Heimat in Gloucestershire (Grafschaft im Südwesten Englands) beim Besuch ihrer Eltern auf Eddie. Er ist Single und war noch nie verheiratet. Sarah, aus den USA, ist kinderlos, frisch geschieden und nicht traurig darüber. Ihr Ex-Mann, Reuben, hat auch schon wieder eine neue Freundin.


Spontan verbringen die beiden eine ganze traumhafte Woche miteinander. Es sieht nach der ganz, ganz großen Liebe aus und Sarah hält Eddie für den Mann ihres Lebens und hat das Gefühl, dass es bei ihm genauso ist. Denn zum Abschied sagte er: „Ich glaube, ich habe mich in dich verliebt.“ (Seite 65)

Nach der gemeinsamen Woche will Eddie einen zuvor bereits geplanten Urlaub antreten und verspricht Sarah, sich schon auf dem Weg zum Flughafen schnellstmöglich bei ihr zu melden.

„The Man who didn’t call“, der Mann, der nicht anrief, so heißt der Originaltitel. Und nun quillt Sarahs Verzweiflung aus den Seiten. Wieder und wieder versucht sie mit Eddie Kontakt aufzunehmen, jedoch kommt nie eine Antwort. Sarahs Höllenqualen übertragen sich auf den Leser, und da fragt man sich schon manchmal, warum man sich das Lesen dieses Buches in seiner Freizeit antut. Dieser Frust zieht sich unglaublich in die Länge, etwa über zwei Drittel des Buches. Wenn frau ursprünglich nicht doch hätte wissen wollen, was eigentlich los ist und warum denn nun – um alles in der Welt – Eddie sich nicht meldet, hätte frau das Buch sicher schon längst an die Wand gepfeffert.

Dann, endlich, endlich kommt Farbe ins Spiel und es wird spannend.

Das Cover sieht sehr hübsch aus und das Buch fühlt sich gut an, ist broschiert, mit schönen Landschaftsbildern in der Broschur. Die Bindung lässt allerdings zu wünschen übrig, bei den 526 Seiten hätte das sicher stabiler sein dürfen.

Fazit: So richtig empfehlenswert finde ich das Buch nicht, stellenweise ist es ganz witzig mit kreativen Ideen. Aber – um mich vom Hocker zu hauen, hätte es doch deutlich mehr Qualität gebraucht. Und mindestens hundert Frust-Seiten weniger hätten dem Roman bestimmt nicht geschadet. Also: Sagen wir mal für die ersten zwei Drittel höchstens einen halben Stern und für das letzte Drittel dann zweieinhalb Sterne.

 

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Tags: humorvoll, manchmal langatmig, überraschend, unerwarteter stil, verschiedene erzähler   (5)
 

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The Wife Between Us

Greer Hendricks , Sarah Pekkanen , Alice Jakubeit
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 15.05.2018
ISBN 9783499291173
Genre: Krimi und Thriller

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