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125 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 4 Rezensionen

dystopie, new york, jugendbuch, glaube, die verlorenen von new york

Die Verlorenen von New York

Susan Beth Pfeffer , Annette von der Weppen , Annette von der Weppen
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 21.02.2014
ISBN 9783551312884
Genre: Jugendbuch

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Tags: der verschobene mond   (1)
 

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36 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 6 Rezensionen

paris, roman, bretonische küste, frauen, sinnlichkeit

Die Schönheit der Nacht

Nina George
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Knaur, 02.05.2018
ISBN 9783426654064
Genre: Romane

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Tags: wunderbares cover, fühlt sich saugut an :-)   (1)
 

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13 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

asperger snydrom, asperger syndrome, faro, krimi-hörbuch, leben mit asperger

Lost in Fuseta

Gil Ribeiro , Andreas Pietschmann
Audio CD
Erschienen bei Argon, 12.04.2018
ISBN 9783839816240
Genre: Krimi und Thriller

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31 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 3 Rezensionen

uruguay, südamerika, montevideo, argentinien, buenos aires

Die unsichtbaren Stimmen

Carolina De Robertis , Adelheid Zöfel , Cornelia Holfelder-von der Tann
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 18.01.2011
ISBN 9783596184811
Genre: Romane

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(56)

120 Bibliotheken, 8 Leser, 3 Gruppen, 3 Rezensionen

blog, tagebuch, sterben, krankheit, krebs

Arbeit und Struktur

Wolfgang Herrndorf , ,
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 27.03.2015
ISBN 9783499268519
Genre: Romane

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(303)

545 Bibliotheken, 14 Leser, 6 Gruppen, 52 Rezensionen

liebe, provence, frankreich, bücher, bücherschiff

Das Lavendelzimmer

Nina George
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.04.2014
ISBN 9783426509777
Genre: Romane

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

diktatur, dominikanische republik, las mariposas, rafael trujillo, starke frauen

Die Zeit der Schmetterlinge

Julia Alvarez
Flexibler Einband
Erschienen bei Piper
ISBN 9783492225540
Genre: Romane

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(345)

644 Bibliotheken, 30 Leser, 3 Gruppen, 134 Rezensionen

neapel, freundschaft, italien, bildung, armut

Meine geniale Freundin

Elena Ferrante , Karin Krieger
Fester Einband: 422 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 29.08.2016
ISBN 9783518425534
Genre: Romane

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47 Bibliotheken, 10 Leser, 1 Gruppe, 7 Rezensionen

barcelona, familiensaga, franco, spanien

Eine bessere Zeit

Jaume Cabré , Kirsten Brandt , Petra Zickmann
Fester Einband: 555 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 25.03.2018
ISBN 9783458177395
Genre: Romane

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(110)

332 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 88 Rezensionen

mafia, palermo, erotik, liebe, cold princess

Cold Princess

Vanessa Sangue
Flexibler Einband: 450 Seiten
Erschienen bei LYX, 29.03.2018
ISBN 9783736304369
Genre: Liebesromane

Rezension:

„Cold Princess“ Roman von Vanessa Sangue – Erstellungsdatum 17.04.2018

In diesem Buch geht es um den Kampf zweier Mafiafamilien in Sizilien: Die Vargas gegen die De Angelis. Saphira, das Oberhaupt der De Angelis hat vor Jahren bei einem inszenierten Autounfall ihre Eltern und ihren kleinen Bruder verloren und ist bis heute auf der Suche nach dem Mörder.

In ihrer „famiglia“ arbeitet auch Madox, ein von den Vargas frühzeitig eingeschleuster Spion, der seinerseits prüfen will, ob Saphira für den Tod seines Vaters, Salvatore Varga, verantwortlich ist.

Gleich auf den ersten Seiten erschießt Saphira kaltblütig einen der Vargas, der auf ihrem Grundstück herumgeschnüffelt hat. Das bringt ihr nicht unbedingt die Sympathie des Lesers ein.

Im Verlauf der Geschichte kommen sich Saphira und Madox näher: die Kinder der Todfeinde. Also eine klassische Romeo-und-Julia-Ausgangssituation, die in diesem Fall in unendliche Sexszenen mündet, die besser in einen BDSM-Erotik-Roman gepasst hätten.

Der Roman ist flüssig geschrieben mit – erfreulicherweise – wenigen bis gar keinen Rechtschreibfehlern.

Die Spannung lässt allerdings sehr zu wünschen übrig, denn alles ist extrem vorhersehbar, sogar beim offenen Ende (soll wohl ein Cliffhanger sein) ist schon klar, wer überlebt und wer nicht.

Ich hatte an keiner Stelle den Eindruck, dass die Autorin im Mafiamilieu recherchiert hat, alles scheint ihrer Fantasie entsprungen. Auch bleibt der Zauber Siziliens völlig außen vor, denn die Protagonisten agieren fast ausschließlich in geschlossenen Räumen. So lechzt der Leser nach frischer Luft und italienischem Flair, was er hier nicht bekommt.

Auf mich wirkten die Protagonisten irreal, wirkliche Menschen agieren anders. So baut der Leser keine Nähe auf. Dabei schreibt die Autorin gar nicht mal schlecht, es kommt nur nichts rüber, kein Zauber, keine Magie, kein Feeling – auch keine Spannung!

Um dem Flair auf die Spur zu kommen, sollte sie z. B. von Gil Ribeiro „Lost in Fuseta“ lesen, spielt zwar in Portugal und nicht in Italien und ist ein Krimi mit äußerst liebenswerten Protagonisten und kein Mafiaroman, aber da steht man als Leser mittendrin im Geschehen.

Fazit: Aus meiner Sicht nicht empfehlenswert, schade um die verschwendete Zeit. Mit viel Wohlwollen und für die flüssige Schreibe und gute Rechtschreibung vierzig Prozent, also zwei Sterne. Und ich bin mit Sicherheit kein Kandidat für die Fortsetzung.

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Tags: irreale personen, keine atmosphäre, kein italienisches flair, nur indoor, vorhersehbar   (5)
 

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23 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

auto, elektroschocker, empathielosigkeit, fleisch, angriff

Frauen, die Bärbel heißen

Marie Reiners , Katja Riemann
Audio CD: 6 Seiten
Erschienen bei Argon, 08.03.2018
ISBN 9783839816134
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Bevor ich mit meiner Rezension beginne, muss ich zunächst gestehen, dass ich mir weder das Buch – noch das Hörbuch – gekauft hätte, weil mich weder das Cover anspricht, noch der Titel. Die beiden Rabenkrähenvögel auf dem Cover, die vor dem alten Fernseher krähen, sprechen mich nicht an und haben auch nichts mit der Geschichte zu tun. Das Cover wirkt auf mich angestaubt und absolut nicht verkaufsfördernd. Den Titel finde ich auch daneben, denn es gibt hier nur eine Frau, die Bärbel heißt und nicht mehrere.

Trotzdem hat das Hörbuch mich gefunden und das war auch gut so. Denn der rabenschwarzhumorige Krimi (Sind deshalb die beiden Raben auf dem Cover?) um Bärbel Böttcher ist absolut gelungen und super spannend. Der rote Faden passt, die Handlungsstränge sind top und die Protagonisten werden so lebendig, als säßen sie einem leibhaftig gegenüber. Fast bis zum Schluss erfährt man nicht, wer wen ermordet hat und warum.

Das Ganze beginnt mit dem idealen Stöckchen für die Mischlingshündin Frieda. Leider ist das ideale Stöckchen nicht verfügbar, denn es steckt im Auge einer Leiche. Und diese Leiche befindet sich unglücklicherweise genau in „Bärbels Wald“. Bärbel und ihre Hündin Frieda wohnen einsam am Waldesrand und Bärbel kennt den Wald wie ihre Westentasche. Gelegentlich nimmt sie auch tote Tiere mit nach Hause, die sie dann ausstopft, denn Bärbel ist von Beruf Dermoplastikerin, so lautet die Fachbezeichnung. Haus und Grundstück hat Bärbel von ihren Eltern geerbt, deren Sachen auch noch alle da sind und im Obergeschoss seit Jahrzehnten gelagert werden. Bargeld in Mengen und Goldbarren gehören mit zum Sortiment. Im Keller befindet sich Bärbels Werkstatt und eine – mehr oder weniger genutzte – Garage gibt es auch. Aber da steht kein Auto drin, sondern nur ein abgehalfterter Rasenmäher. Denn Bärbel hat gar keinen Führerschein. Bärbel ist 54 Jahre alt, ziemlich verschroben, war schon immer kontaktscheu, trägt Miederhosen und karierte Blusen. Sie ist einsam, empfindet das aber nicht als Nachteil, sie meidet Menschen, isst gerne Fleisch und trinkt ausschließlich Milch. Die Milch enthält manchmal auch Anislikör.

Diese – seit Jahrzehnten – still vor sich hin funktionierende Lebenssituation gerät nun (nicht nur) durch den Fund der Leiche völlig aus den Fugen. Bärbel hat auch ein schönes Wort für die Leiche „das MAMIL“ = middle-aged-man-in-lycra, denn der männliche Tote trägt Sportklamotten. Vermutlich aus einem Lycra ähnlichen Gewebe.

Bärbel meldet den makabren Fund ordnungsgemäß bei der Polizei, obwohl sie von Behörden nicht viel hält.

Und damit geht dann die Post ab. Aber so richtig. Und fortan ist es mit Bärbels bis dato recht beschaulichem Leben vorbei. Aber gänzlich!

Schlag auf Schlag gerät Bärbel in immer aberwitzigere Situationen, muss am laufenden Band improvisieren (was sie ja gerade überhaupt nicht kann und was auch nie von ihr verlangt wurde!), muss ihre Marotten und eingefahrenen Gleise überwinden und manchmal auch blitzschnell agieren.

Mehr soll an dieser Stelle nicht verraten werden.

Fazit: Wer schwarzen Humor liebt und schräge Typen, der ist hier genau richtig. Jede noch so skurrile Situation wird so beschrieben, als wäre man als Zuschauer mittendrin im Geschehen. Die Protagonisten könnten unterschiedlicher nicht sein und es macht großen Spaß der Katja Riemann zuzuhören, die Bärbels Part – denn aus ihrer Sicht wird die Geschichte geschildert – bravourös ausfüllt. Den Hörbuchtext dazu: „Marie Reiners‘ Roman wird mit Katja Riemann zu einem hinreißend perfiden Hörkrimi.“, kann ich voll und ganz bestätigen, denn ich habe mich köstlich amüsiert.

Für den bescheuerten Titel und das angestaubte Cover ziehe ich einen Stern ab.

 

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72 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 45 Rezensionen

macht, neid, thriller, dein leben gegen meins, mukoviszidose

Dein Leben gegen meins

Liv Constantine , Alexander Weber
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 05.03.2018
ISBN 9783959671538
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Dein Leben gegen meins von Liv Constantine – Erstellungsdatum 17.03.2018

Zugegeben, ohne Leserunde wäre ich nicht über das erste Kapitel hinaus gekommen. Den Trick mit der Mukoviszidose-Zeitung im Fitnessstudio fand ich so klischeebeladen und zum Abgewöhnen, dass ich an der Stelle dachte, das tust du dir nicht weiterhin an.

Aber kommen wir zunächst zum Inhalt: Amber, armes Mädchen, ist neidisch auf reiche Leute, möchte auch reich sein. So beschließt sie, sich über o. g. Trick an reiche Frau, Daphne, heranzumachen.

Reiche Frau lässt armes Mädchen auch gleich bei sich übernachten (!!!) und wenig später verhilft sie Amber auch noch zu einem Job in der blühenden Firma ihres Mannes. Dann gibt es also noch den besagten Mann, Jackson, und zwei Töchter hat Daphne auch: Bella und Tallulah. Auch hier werden wieder jede Menge Klischees bedient. Bella ist hübsch und doof, Tallulah weniger hübsch und schlau. Also der erste Teil des Buches „Amber“ ist m. E. auf Groschenroman-niveau. Das geht so munter fort bis Seite 245. L L L (Das hier sollen drei Gähngesichter sein.)

Dann folgt der zweite Teil „Daphne“, es wechselt der Erzählstil in die Ich-Form. Das Niveau wechselt auch und schwingt sich wie ein Adler in die Höhe. Hier kam sicher die andere der beiden Autorinnen zu Wort, die besser das ganze Buch allein geschrieben hätte! Die Protagonistin Daphne erzählt und das liest sich wie ein super spannendes Tagebuch. Dem Leser erschließt sich sehr viel, worüber er sich im ersten Teil „Amber“ noch sehr gewundert hat und was nicht stimmig erschien. Amber taucht in Daphnes Erzählungen erstmalig auf Seite 331 auf. Jedoch spielt sie hier zunächst keine große Rolle mit Ausnahme von Weihnachten auf den Seiten 349 und 350. Diese Seiten (245 bis 331) sind die stärksten des Romans. Man grübelt über die Ausweglosigkeit nach, in der sich Daphne befindet, diese Patt-Situation – wie kann sie nur entkommen? Das lässt einen nicht los. Für diese 86 geballten Spannungsseiten vergebe gerne ich die drei Sterne. Der dritte Teil ist wieder mager, vorhersehbar, klischeebeladen und dann: zack, aus ist die Maus, da war alles plötzlich zu Ende – hatten die Autorinnen keinen Bock mehr, nun.

Fazit: Aus der Geschichte hätte man wesentlich mehr herausholen können, wenn man die Schreiberin der oben genannten sechsundachtzig Seiten auch an den Rest ran gelassen hätte. Schade, viel verschenktes Potenzial.

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Tags: familientyrann, mukoviszidose, naivität, stadtbibliothek, vertrauen   (5)
 

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103 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 40 Rezensionen

demenz, familie, idaho, mord, gefängnis

Idaho

Emily Ruskovich , Stefanie Jacobs
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Hanser Berlin, 19.02.2018
ISBN 9783446258532
Genre: Romane

Rezension:

Emily Ruskovich: Idaho – Erstellungsdatum 08.04.2018

Momentaufnahmen von unglaublicher Schönheit beim Eintauchen in fremdes Leben voller Rätsel

Hier wird eine Familientragödie mitten in der amerikanischen Wildnis beschrieben.

Der Mann, Wade, die Frau, Jenny, und die beiden Töchter May und June sammeln draußen Holz für den Winter und stapeln es auf dem Pick-up. Jenny und May machen eine kleine Pause, Jenny auf dem Beifahrersitz und May auf der Rückbank. Jenny tötet ihre Tochter May mit einem Beil. June verschwindet. Wade konnte diese Tat nicht mehr verhindern.

Das ist der Ausgangspunkt dieser wunderschön geschriebenen Geschichte. Die in Vor- und Rückblenden erzählt wird.

Jenny kommt lebenslang ins Gefängnis. Dort lernt sie Elizabeth kennen, die ihre Gedanken nicht erträgt, wenn sie allein ist. S. 126.

Auf Seite 143 bin ich über das tätowierte Hakenkreuz beim alten Autofahrer gestolpert, „… diese stille Gefahr, die überall lauert, selbst in Winterhandschuhen“ …? Was hat man der jungen Autorin über die Deutschen erzählt?

Die Spiele der Puppen fand ich faszinierend, auf den Seiten 168 und 169, so kreativ, lebensnah und herzallerliebst erzählt, es gibt sogar Raub und Entführungen, Beerdigungen etc.

Und Wade heiratet erneut: Ann.

Wer sich nun Aufklärung über die Motive erhofft, die Jenny zu dieser eingangs geschilderten Bluttat getrieben haben, der wird enttäuscht. Auch June bleibt verschwunden.

Von 1973 bis 2025 spannt sich dieser Bogen, so wunderschön erzählt, dass es einen oft sprachlos macht. Das harte Leben auf dem Berg, besonders im Winter, noch dazu mit einem demenzkranken Mann: Ann erduldet alles aus Liebe. Fremdbestimmt, wie sie ist, schlüpft sie mit Haut und Haar in das Leben ihrer Vorgängerin und wird erst am Ende aktiv, ganz aus sich heraus, und mit einer Konsequenz, die man ihr nicht zugetraut hätte.

So schließt sie ab mit dem Leben auf dem Berg und wir schließen mit dieser Lektüre ab: ein wenig ratlos, ein wenig enttäuscht und doch beeindruckt von so viel Wortgewalt.

 

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Tags: einsamkeit, geheimnisvoll   (2)
 

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510 Bibliotheken, 17 Leser, 3 Gruppen, 25 Rezensionen

japan, aomame, liebe, tengo, little people

1Q84. Buch 3

Haruki Murakami , Ursula Gräfe
Fester Einband: 570 Seiten
Erschienen bei DuMont Buchverlag , 29.10.2012
ISBN 9783832195885
Genre: Fantasy

Rezension:  
Tags:  
 

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19 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

stille, arktis, die welt aussparen, ruhe, antarktis

Stille

Erling Kagge , Wolfgang Berger
Audio CD
Erschienen bei steinbach sprechende bücher, 18.12.2017
ISBN 9783869743127
Genre: Sachbücher

Rezension:

Erling Kagge – Die Stille: Ein Wegweiser – Erstellungsdatum 14. 03.2018

Ich habe „Die Stille“ als Hörbuch gehört. Das lief bei mir leider nicht so gut, was aber  an meiner mp3-Technik liegt.

Der Wegweiser zur Stille besteht im Wesentlichen aus eigenen Gedanken, Reisebeschreibungen, Erlebnissen mit der Familie und aus Weisheiten berühmter und weniger berühmter Philosophen.

Und es geht um die Schwierigkeit, sich selbst auszuhalten, bzw. um die Angst davor, sich in der Stille selbst kennenzulernen.

Einige wenige Aspekte waren neu für mich, z. B. das Experiment, lieber Schmerzen zu ertragen, als mit sich allein in der Stille zu sein.

Auch habe ich noch nie jemandem vier Minuten in die Augen geschaut – unentwegt.

Ein wenig mehr Struktur hätte mir gefallen, allerdings ist mir klar, dass so eine Struktur schwerfällt, denn wie will man die Stille strukturieren?

So können es ja letztendlich nur Gedanken, Experimente oder Erfahrungen sein, die man selbst gedacht oder gemacht hat oder die andere mit der Stille gemacht haben.

Interessant fand ich die Idee, mal von draußen einen bemoosten Stein mit heimzubringen und ihn auf den Küchentisch zu legen. Oder Steine zu verschenken, sie als etwas zu betrachten, was nicht von Menschen gemacht ist.

Stille ertragen, sich selbst aushalten – aber ohne Selbstvorwürfe, da denke ich z. B. an Louise Hays Spiegelarbeit. Die Wanderung in der Antarktis hat mir auch sehr gefallen, allerdings bin ich nicht sicher, ob ich Lust hätte, das nachzumachen, sicher lieber nicht. Bergsteigerei in Maßen, wär sicher eher mein Ding, gefährlich sollte es dann allerdings nicht sein. Aber es gibt ja genügend andere Möglichkeiten, die Stille zu erleben. Draußen meditieren z. B., möglichst dort, wo es keine menschlichen Geräusche gibt und dann auf die Stille achten, in den Pausen, zwischen dem Vogelgezwitscher und dem Wind, der übers Wasser weht.

Da auch ich gerne draußen in der Natur bin, ist es mir absolut unverständlich, das heutzutage viele Leute verstöpselt herumlaufen, sie hören also lieber Musik oder sonstwas statt Stille. Schade.

Ein Schweigeseminar möchte ich an dieser Stelle noch erwähnen, an dem ich mal teilgenommen hatte. Es war leider nur ein Wochenende lang. Aber sehr intensiv. Es gab etwa dreißig bis vierzig Teilnehmer und es wurde tatsächlich nicht geredet. Man hat gemeinsam gegessen und meditiert, mal drinnen (Sitzmeditation), mal draußen (Gehmeditation) und beim anschließenden Eintritt in den Alltag hatte ich mir damals gewünscht, es würde mehr geschwiegen.

Mein Fazit: Ich würde das Buch jedem empfehlen, der auf der Suche ist nach mehr Spiritualität, nach mehr innerer Ruhe und natürlich nach mehr Stille.

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Tags: antarktis, die welt aussparen, sich selbst aushalten, steine verschenken   (4)
 

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56 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

antarktis, abenteuer, expedition, sachbuch, historischer roman

635 Tage im Eis

Alfred Lansing , Franca Fritz (Übers.) , Heinrich Koop (Übers.) , Kristian Lutze (Übers.)
Flexibler Einband: 319 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag, 01.09.2000
ISBN 9783442150427
Genre: Historische Romane

Rezension:  
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128 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 70 Rezensionen

london, tony parsons, krimi, menschenhandel, schleuser

In eisiger Nacht

Tony Parsons , Dietmar Schmidt
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 26.01.2018
ISBN 9783404176212
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

inzest, kindesmissbrauch, mord, ermittlungsfehler, ausgrenzung

Tannöd

Andrea Maria Schenkel , Monica Bleibtreu
Audio CD
Erschienen bei Hörbuch Hamburg, 04.11.2009
ISBN 9783899038309
Genre: Krimi und Thriller

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166 Bibliotheken, 12 Leser, 1 Gruppe, 8 Rezensionen

afrika, roman, nordafrika, gedächtnisverlust, thriller

Sand

Wolfgang Herrndorf , , ,
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 02.05.2013
ISBN 9783499258640
Genre: Romane

Rezension:  
Tags: absolut schräg   (1)
 

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Der Oberst hat niemand, der ihm schreibt.

Gabriel García Márquez
Flexibler Einband
Erschienen bei dtv / Deutscher Taschenbuch Verlag, 01.01.1993
ISBN B00651T7MA
Genre: Sonstiges

Rezension:  
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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Die wilden Tänze des Himmels : Roman.

Victor Villasenor
Flexibler Einband
Erschienen bei Bergisch Gladbach : Bastei-Verl. Lübbe, 01.01.1997
ISBN B00NCLC3CM
Genre: Sonstiges

Rezension:  
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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

gesellschaft, liebe, hörbuch, alter, wunderbare erzählung

Unsere Seelen bei Nacht

Kent Haruf , Pociao , Ulrich Noethen
Audio CD
Erschienen bei Diogenes, 22.03.2017
ISBN 9783257803792
Genre: Romane

Rezension:

Zu Kent Harufs „Unsere Seelen bei Nacht“ – Erstellungsdatum 26.01.2018

Was mich am Anfang am meisten gewundert hat, war, wie es ein Copyright © 2015 bei einem Autoren geben kann, der schon 2014 gestorben ist? (Kent Haruf 1943 – 2014)

Dies ist die Geschichte von der 70-jährigen Witwe Addie Moore und ihres – einen Häuserblock entfernten – Nachbarn Louis Waters, der ebenfalls Witwer ist. Beide leben in der fiktiven Kleinstadt Holt, im Bundesstaat Colorado.

Also, eines Nachmittags nimmt Addie all ihren Mut zusammen, geht zu Louis und unterbreitet ihm einen ganz ungewöhnlichen Vorschlag. Wie es wäre, wenn sie beide künftig die Nächte bei ihr verbringen, ohne Sex, denn darum ginge es nicht, es ginge darum, nachts nicht mehr einsam zu sein. Miteinander zu reden, Geschehnisse und Gefühle zu teilen und sicher manchmal auch etwas gemeinsam zu unternehmen. Jedenfalls kommen sie dahin und die Schilderungen, wie sie Picknicks und Zeltnächte in der freien, wilden Natur Amerikas verbringen, die sind so schön erzählt, dass man gleich dabei sein möchte und alles bildlich vor sich sieht. Als wenn man selbst mit Louis durch den kalten Fluss watet, die frische Luft und die fantastische Umgebung genießt und später das leckere Essen für alle aus dem Auto holt.

Irgendwann wird auch Addies Enkel ziemlich spontan bei ihr abgeladen. Und das auf unbestimmte Zeit. Was dann so alles passiert, möchte ich an dieser Stelle lieber nicht verraten.

Ich habe das Diogenes-Hörbuch gehört, eine ungekürzte Fassung, gelesen von dem grandiosen Ulrich Noethen. Er liest unaufdringlich, dennoch sehr akzentuiert, also in einer Qualität, wie man sie sich nur wünschen kann.

Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen und lässt einen nachdenklich und auch ein wenig sprach- und fassungslos zurück. Fassungslos, weil die Erpressung, die hier ein Familienmitglied auf widerwärtigste Weise und ohne Unterlass durchzusetzen versucht, auf Kosten aller Beteiligten, einfach nur ungeheuerlich ist. – Blinde Wut und purer Egoismus kennen wohl keine Grenzen.

Dies war das erste Mal, dass ich mit einem Werk von Kent Haruf in Berührung kam.

Man kann sich sehr gut in die Protagonisten, ihre Gefühle und das Leben in der Kleinstadt hineinversetzen. Auch Einblicke in die Vergangenheit von Addie (ihr ist das Schlimmste passiert, was einer Mutter passieren kann) und auch in die von Louis gehören dazu und verleihen der Geschichte Intensität und Glaubwürdigkeit. Es gibt nur ein halbes Happy End und dies ist leider das einzig Unbefriedigende an dieser Geschichte und man fragt sich: „War’s das jetzt schon?“ Schade. Dafür muss ich also einen Stern abziehen.

 

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Tags: missgunst, neid, über das leben in einer fiktiven amerikanischen kleinstadt   (3)
 

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(1)

2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Ostfriesenfeuer

Klaus-Peter Wolf
Audio CD
Erschienen bei Jumbo, 21.02.2014
ISBN 9783833732775
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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(3)

4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

grausam, minuslektüre, blutig

Kalter Schmerz

Hanna Jameson , Andrea Fischer , David Nathan
Audio CD
Erschienen bei Der Audio Verlag, 01.03.2013
ISBN 9783862312306
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Hanna Jameson: „Kalter Schmerz“ – Erstellungsdatum 09.02.2018


„Kalter Schmerz“ habe ich als Hörbuch gehört, gelesen von David Nathan. Der Sprecher, David Nathan, gehört sicher unbestritten zu den besten Sprechern, die wir im hochdeutschen Raum haben. Nicht umsonst leiht er Johnny Depp, Christian Bale u. a. seine Stimme. David Nathan allein hätte natürlich fünf Sterne verdient, so genial spricht, bzw. liest er die einzelnen Rollen.

Kurz zum Inhalt: Ein Mädchen in London ist verschwunden, die 16-jährige Emma, Tochter des Waffendealers Pat. Nun soll Nic Caruana, Detektiv und Profikiller herausfinden, wo Emma ist und ob sie überhaupt noch lebt. Bei der Suche nach Emma verfällt er Emmas Mutter Clare.

Dieser Krimi ist die reinste Minuslektüre, denn es wird gemordet, gefoltert, hintergangen, dass es nur so kracht. Schwierig für mich nachzuvollziehen war, warum Nic, der Abgebrühte, der kaputten Clare so verfällt, dass er alle gebotene Vorsicht außer Acht lässt. Man denkt doch, so eine Frau wie Clare, die so verstört und vermurkst ist, der würde sich niemand mehr freiwillig nähern. Um solche Leute macht man doch privat einen riesengroßen Bogen, der größer nicht sein könnte. Im Grunde sind alle Protagonisten mehr oder weniger kaputt, nur Nic und sein WG-Genosse Mark haben sich noch einen kleinen Schlupfwinkel der Hoffnung bewahrt.

 

Fazit: Nicht so ganz meins, obwohl spannend. Und ich mag auch nicht glauben, dass der gut geschriebene Text von einer 22-Jährigen stammt.

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Tags: blutig, grausam, minuslektüre   (3)
 

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(12)

17 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

hörbuch, klischeehaft, dreiecksgeschichte, dreiecksbeziehung, tauchen

Nullzeit

Juli Zeh , Thomas Sarbacher , Britta Steffenhagen
Audio CD
Erschienen bei Der Audio Verlag, 01.08.2012
ISBN 9783862312214
Genre: Romane

Rezension:

Zu Juli Zehs Buch: Nullzeit – Erstellungsdatum 22.01.2018

Ich habe mich immer gefragt, was ein gutes Buch ausmacht. Ist es die literarische Qualität? Oder der Inhalt? Oder, ob es spannend ist? Einen guten roten Faden hat?

Vielleicht eine gelungene Mischung von allem.

Nullzeit ist spannend, zweifellos. Einen roten Faden hat es auch, das Buch, wenn auch keinen guten. Literarisch sicher super – obwohl – ich habe das Hörbuch gehört. Aber fünf Sterne gäb es höchstens für die Sprecher: Thomas Sarbacher und Britta Steffenhagen, die Jolas (verlogenes) Tagebuch liest. Ja, die Sprecher sind wirklich super.

Aber das Ganze hat mich schwer unbefriedigt zurückgelassen. So was wie ein Gedanke von verschwendeter Lebenszeit kommt auf.

Kurz zur Handlung: Der „Psychothriller“ spielt auf einer (vermutlich spanischen) Insel. Einzig die Nähe zu Marokko wird erwähnt. Oder ist mir der Name der Insel entgangen? Egal. Auf jeden Fall geht es um eine Dreiecksgeschichte, zwei Männer, eine Frau. Ein Schriftsteller, ein Tauchlehrer, eine Schauspielerin. Eine zweite Frau spielt nur eine Nebenrolle. Juli Zeh hat sich viel mit Tauchen & Technik befasst. Respekt. Vielleicht hätte sie hier aber lieber ein Sachbuch übers Tauchen schreiben sollen. Die Figuren wirken klischeehaft, der Plot ist an den Haaren herbeigezogen. Falls man als Leser auch von Belletristik etwas lernen möchte: Das kann man hier nicht. Höchstens, wie man gut schreibt. Aber das allein reicht eben nicht aus für ein gutes Buch. Denn der Rest muss auch passen. Schade. Verschenkt.

Einen Stern gibt es für die hervorragenden Sprecher. Und einen halben für die Technik, also halb für die Tauchtechnik und halb für die Literatur. Mehr ist bei einer enttäuschten Hörerin nicht drin.

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Tags: dreiecksgeschichte, klischeehaft, nicht mein fall   (3)
 
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