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48 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

gebrüder grimm, grimm, kassel, hessen, märchen

Grimms Morde

Tanja Kinkel
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Droemer, 02.10.2017
ISBN 9783426281017
Genre: Historische Romane

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65 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 4 Rezensionen

august der starke, dresden, historischer roman, gräfin cosel, polen

Die Königsdame

Sabine Weigand
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 01.09.2008
ISBN 9783596171637
Genre: Historische Romane

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fortsetzun, matizio von mainz, herbstmädchen, serie, naumburger kathedrale

Der Sünderchor

Claudia Beinert , Nadja Beinert
Flexibler Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.09.2016
ISBN 9783426516515
Genre: Historische Romane

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84 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 5 Rezensionen

england, bernard cornwell, historischer roman, uthred, uhtred

Der leere Thron

Bernard Cornwell , Karolina Fell , ,
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 26.06.2015
ISBN 9783499270543
Genre: Historische Romane

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5 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Legenden des Krieges: Der einsame Reiter

David Gilman , Anja Schünemann
Flexibler Einband: 560 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 17.11.2017
ISBN 9783499290992
Genre: Historische Romane

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Die Tochter des Klosterschmieds

Peter Dempf
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 26.10.2017
ISBN 9783404175949
Genre: Historische Romane

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22 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Triumph des Himmels

Andrea Schacht
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 20.07.2015
ISBN 9783734101137
Genre: Historische Romane

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23 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

historischer roman, band , fortsetzung, band 2

Der Thron der Wölfe

Kiera Brennan
Fester Einband: 848 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 16.10.2017
ISBN 9783764505837
Genre: Historische Romane

Rezension:

„Der Thron der Wölfe“ ist eine gelungene Fortsetzung zu „Die Herren der grünen Insel“. Der Roman schließt direkt an den Vorgänger an, und auch wenn es einige Rückblenden aus der Vorgeschichte gibt, empfiehlt es sich den Vorgänger gelesen zu haben. Die Geschichte baut aufeinander auf, und die Charaktere entwickeln sich ja weiter.

Die Autorin erzählt ausführlich, was Krieg, Hass und Kampf aus den Menschen machen kann. Sie hebt dabei nicht nur die guten Seiten hervor, eindrucksvoll schildert sie, welchen Kampf jeder einzelne der Charaktere mit sich selbst ausficht. Nicht alle gehen als Sieger aus dieser Geschichte heraus.

Mir hat gut gefallen, wie geschildert wird, wie der Kampf um Irland gewesen sein könnte. Man bekommt beim Lesen direkt den Eindruck, mitten dabei zu sein und duckt sich zeitweise schon selbst weg, um nichts abzubekommen. Manchmal möchte man nur rufen „so lauf doch weg, du willst doch gar nicht in diese oder jene Schlacht“

Kiera Brennan erzählt ihre Geschichte in unterschiedlichen Handlungssträngen. Jeder ihrer Protagonisten hat seine eigene Geschichte, die eben intensiv geschildert werden will. Da vor jedem Kapitel steht, bei wem man gerade ist, kommt man auch gut mit den verschiedenen Perspektiven klar. Mir hat es jeden falls gut gefallen. Ich konnte mit Ascall fühlen, war verzweifelt mit Caitlín und Faolán. Habe um Rúdnats Vergangenheit und Zukunft geweint, trauerte mit Tuan um verpasste Gelegenheiten und selbst Amaury de Saint-Taurin hatte am Ende mein Mitgefühl.

Brennan erzählt von der Eroberung Irlands im 12. Jahrhundert in einem relativ düsteren Erzählstil. Sie lässt ihre Protagonisten alles erleben, was so eine Eroberung mit sich bringt. Nicht immer ist es leicht zu lesen und auch nicht immer versteht man auf den ersten Blick, was dahinter steckt. Aber es ist wie eine Sucht, einmal begonnen kann man das Buch einfach nicht aus der Hand legen. Zu tief zieht einen die Geschichte um Ascall, Caitlín, Tuan und all die anderen in den Bann. Mit ging es jeden falls so. Ich habe mit ihnen regelrecht gelebt und gelitten.

In diesem Roman lohnt es sich, vor dem Lesen mal einen Blick in den Anhang zu werfen. Hier befindet sich nämlich ein Personenregister, welches bei der Aussprache der einzelnen Namen behilflich ist. Wer nun mag, kann so direkt ein bisschen die Sprache lernen oder zu mindestens ein Gefühl für die Protagonisten entwickeln. Auch eine Zeittafel ist vorhanden. Man kann so sehr schön den zeitlichen Ablauf verfolgen. Ein Nachwort gibt es natürlich auch noch und die Karte Irlands ist schön in den Buchdeckel gedruckt. Überhaupt gefällt mir die Aufmachung dieses Hardcovers sehr gut.

Die Erprobung Irlands durch die Normannen hat Brennan sehr gut in ihre fiktive Geschichte gelegt. Am Ende angekommen hat man durchaus das Gefühl, genauso könnte es gewesen sein und die Ritter des Roten Zweig haben so tatsächlich gelebt. Genauso liebe ich historische Romane. Dieser hier gehört definitiv zu meinen Jahreshighlights 2017.  

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26 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

smyrna, balkankrise, granatäpfel, liebesgeschichte, conradi

Das Haus der Granatäpfel

Lydia Conradi
Fester Einband: 672 Seiten
Erschienen bei Pendo Verlag, 02.10.2017
ISBN 9783866124257
Genre: Historische Romane

Rezension:

Klara, eine junge Frau aus Berlin, hat sich in den Kopf gesetzt, den Sohn eines reichen Kaufmanns aus Smyrna zu heiraten. Es ist das Jahr 1912, als sie aufbricht in ein neues Leben. Schon bald ist sie gefangen von der schönen Stadt am Ägäischen Meer, nicht jedoch von ihrem Ehemann. Sie will leben und viel erleben, ihr Mann sehnt sich nach einer ruhigen Ehe mit Kindern. Schon bald kommen Probleme auf das junge Paar zu, die nicht abzusehen sind. Die politischen Gegebenheiten tragen noch das ihrige dazu bei.

Die Autorin Lydia Conradi (dies ist ein neues Pseudonym der Autorin Charlotte Lyne) nimmt ihre Leser mit in diese Stadt am Meer. Sie beschreibt mit viel Liebe zum Detail diese Stadt, die Menschen und ihr Leben. Klara, die junge Frau aus Berlin trifft auf eine völlig andere Kultur, auf Menschen, die miteinander verbunden sind. Etwas was sie von zu Hause nicht wirklich kennt. Die Familie ihres Mannes ist groß und weit verzweigt und so bedarf es dann auch aufmerksames lesen, um die Zusammenhänge zu verstehen. Vor allem wer zur Familie gehört und wie. Sehr hilfreich ist dabei der Stammbaum, der in diesem Buch vorhanden ist.

Die Geschichte von Klara und ihrer Liebe ist sicher nicht immer einfach zu lesen, es ist eine Zeit voller Schrecken und Krieg, aber die Autorin hat es trotzdem geschafft, mich in ihren Bann zu ziehen. Immer war die Hoffnung dabei, alles wird gut, für Klara und die Menschen, die sie liebt.

Conradi hat vielschichtige Protagonisten geschaffen, die von einem Leben in Smyrna erzählen. Nicht nur Klara als Hauptperson trägt die Geschichte, vielmehr sind es die zahlreichen Charaktere, die dieses Buch prägen. Sie haben alle ihre Ecken und Kanten, und ihr Schicksal zu meistern.

Hier wird aus einem Zeitraum und von Ereignissen geschildert, die vielen vielleicht so gar nicht bekannt waren oder sind, aber sicherlich nicht vergessen werden dürfen. Das Buch beginnt im Jahre 1912 und erstreckt sich über 10 Jahre. Ich habe einiges erfahren, was mir so nicht bewusst gewesen ist. Aber trotz der schwierigen Ereignisse, ist „das Haus der Granatäpfel“ ein Liebesroman, der von zwei Menschen erzählt, die ihr Leben eben nicht so leben dürfen, wie sie es gerne würden. Ich mag den Erzählstil und die Art wie hier Spannung aufgebaut wurde. Leider ist es eben auch nicht immer einfach zu lesen.

„Das Haus der Granatäpfel“ ist ein Liebesroman mit einem schweren historischen Hintergrund. Er ist sicher nicht immer einfach zu lesen und das Gelesene zu ertragen, aber die Geschichte, die hier erzählt wird, lässt einen einfach nicht mehr los.  

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74 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 40 Rezensionen

köln, gold, historischer roman, mord, geheimnis

Das Gold des Lombarden

Petra Schier
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 20.10.2017
ISBN 9783499270888
Genre: Historische Romane

Rezension:

Nicolai Golatti ist Geldverleiher in Köln im Jahre 1423.Er ist mit der jungen Aleydis de Bruinker verheiratet. Obwohl viele Jahre die beiden trennen, sind sie glücklich. Aber dann findet man Nicolai Tod auf. Es sieht fast so aus, als hätte der Geldverleiher sich das Leben genommen, aber warum sollte er so etwas tun? Aleydis glaubt keine Sekunde lang an diese Geschichte und beginnt damit sich ihre eigenen Gedanken zu machen. Nicht jedem gefällt ihr Verhalten und sie fördert einiges zutage, was besser nicht ans Licht gekommen wäre. Unfreiwillig wird die junge Frau dabei von dem Gewaltrichter Vinzenz van Cleve unterstützt. Dieser ist von der Stadt dazu beauftragt, die Geschehnisse aufzuklären. Aber er ist dabei nicht unbedingt ihr Freund und es stellt sich auch die Frage, was hat er oder seine Familie mit dem Tod Golattis zu tun?

„Das Gold des Lombarden“ ist der Auftakt zu einer Reihe, die im 15. Jahrhundert in Köln spielt. Petra Schier stellt hier ihre neuen Protagonisten Aleydis de Bruinker und Vinzenz van Cleve vor. Diesmal hat sie ihre Geschichte im Milieu der Geldverleiher angesiedelt. Zunächst erscheint auch alles ganz harmlos, aber so nach und nach kommen einige Geheimnisse des Ehemannes zum Vorschein und lassen ein ganz anderes Bild auf den Mann werfen. Die Autorin hat es geschickt verstanden, diese zwei Seiten von Nicolai zu zeichnen. Aleydis als Charakter ist ihr gut gelungen. Die junge Frau wirkte auf mich gleich sympathisch, sicher auch ein bisschen naiv, aber sie ist ja auch noch sehr jung. Gut gefallen hat mir hier vor allem Vinzenz, der hier nicht als strahlender Held erscheint, sondern seine Ecken und Kanten hat, die erst noch geschliffen werden müssen.

Mir hat gut gefallen, dass es immer mal wieder kleine Andeutungen gab, was die Vergangenheit der Protagonisten betrifft. Andeutungen, die sicher in späteren Bänden ihre Auflösungen finden werden. Außerdem spielt diese Reihe ja wieder in Köln im 15. Jahrhundert, wie zuvor schon die schöne Reihe über die Apothekerin Adelina. Dieses hier ist zwar keine Fortsetzung der Reihe und hat auch sonst nichts mit Adelina zu tun, sieht man einmal davon ab, dass dem Leser hier einige Charaktere aus der Reihe über den Weg laufen und man so doch noch erfährt, wie ihr Leben weitergegangen ist. Ich mag es, wenn eine Reihe dann so locker weiter geführt wird und man noch einmal einen Einblick in längst vergangene Geschichten bekommt.

Der Erzählstil der Autorin ist zwar leicht und locker zu lesen, aber vermutlich gerade damit, schafft sie es immer wieder mich in den Bann zu ziehen. Dies ist bereits ihr 15. historischer Roman und ich habe sie alle gelesen. Ich konnte auch dieses Buch kaum aus der Hand legen, so spannend fand ich die Suche nach der Wahrheit. Zumal es hier auch noch sehr interessante Einblicke in das Leben der Geldverleiher im 15. Jahrhundert gab. Ich habe doch direkt wieder ein bisschen was dazu gelernt.

Zu Beginn der Geschichte ist eine kleine Karte Kölns vorhanden, sowie ein Personenregister, welches für die Übersicht der Protagonisten sorgt und in ihrem Nachwort klärt Frau Schier Fiktion und Wahrheit. Für mich machen solche Details einen Roman erst richtig rund.

„Das Gold des Lombarden“ ist, in meinen Augen, ein gelungener Auftakt dieser neuen Reihe um eine sympathische Protagonistin mit ihrem Hausstand, ihren Sorgen und Nöten. In diesem historischen Roman ist alles vorhanden, was einen guten Roman ausmacht. Spannung bis zum Schluss, Charaktere mit Ecken und Kanten und einigen Details aus einer längst vergangenen Zeit. Obwohl dies ja ein erster Band ist, finde ich den Schluss trotzdem gelungen. Es bleiben zwar einige lose Fäden, aber es wird eben auch einiges geklärt. Ich bin in jedem Fall gespannt, wie das Leben von Aleydis und ihrem Hausstand weiter gehen wird.


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8 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

mittelalter, frankreich, david gilman

Legenden des Krieges: Der ehrlose König

David Gilman , Michael Windgassen
Flexibler Einband: 560 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 22.09.2017
ISBN 9783499290770
Genre: Historische Romane

Rezension:

Thomas Blackstone lebt mit seiner Frau und den Kindern noch immer in Nordfrankreich. Er hat seinen Ruf als Ritter des Königs von England weiter ausgebaut. Aber König Johann von Frankreich ist erbost darüber, dass anscheinend niemand diesen Mann stoppen kann. Er hetzt ihm deshalb einen gefährlichen Gegner auf den Hals. Jetzt heißt es für Thomas nicht nur für den König kämpfen, sondern auch die eigene Familie schützen.

Dies ist nun der zweite Band um den ehemaligen Bogenschützen Thomas Blackstone. David Gilman schildert, wie das Leben des Mannes weiterging. Dabei gibt er interessante Einblicke in die Zeit nach der großen Schlacht von Crécy. Gilman erzählt von den Intrigen am Hofe, von den Versuchen des Adels die eigene Macht weiter auszubauen und eben von Thomas.

Dieser zweite Teil hat mir ebenfalls gut gefallen. Erzählt er doch, wie es weitergeht und wie hart das Leben in dieser Zeit war. Der Erzählstil ist weiterhin leicht lesbar und lässt ein bisschen erahnen, wie die Menschen damals miteinander umgingen. Allerdings werden auch wieder einige Kämpfe detailgetreu geschildert.

In dieser Geschichte hat Blackstone aber nicht nur gegen die Franzosen zu kämpfen, es kommt auch noch ein persönlicher Feind dazu. Das macht die ganze Geschichte noch ein bisschen spannender. Mir hat gut gefallen, wie Thomas mit der neuen Situation umging. Auch wenn es so einige Szenen gab, wo man beim Lesen schon dachte, also diese Falle musst du doch sehen, aber Thomas ist eben Thomas und hält sich an den Kodex der Ehre.

Ein ausführliches Nachwort klärt auch hier, was an der Geschichte rein fiktiv ist und wo der Autor sich an historische Details hielt, soweit sie eben bekannt waren.

„Der Ehrlose König“ ist in meinen Augen eine gelungene Fortsetzung zu „Das blutige Schwert“. Auch wenn 10 Jahre zwischen den Handlungen liegen, sollte man Band 1 gelesen haben, um richtig in die Handlungen zu finden. Schon allein, um zu sehen, wie Thomas sich weiterentwickelt und um zu verstehen, warum er wie handelt und nicht anders.

Ich jeden Falls bin gespannt, wie die Geschichte um Thomas Blackstone weitergeht, auch wenn der Ausgang des Krieges ja bekannt ist und Blackstone das Ende ja nicht miterleben wird.  

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188 Bibliotheken, 18 Leser, 0 Gruppen, 29 Rezensionen

historischer roman, ken follett, kingsbridge, paris, london

Das Fundament der Ewigkeit

Ken Follett , Dietmar Schmidt , Rainer Schumacher , Markus Weber
Fester Einband: 1.200 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 12.09.2017
ISBN 9783785726006
Genre: Historische Romane

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64 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

dänemark, judenverfolgung, malerei, 2. weltkrieg, fünen

Die Fliederinsel

Sylvia Lott
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 15.05.2017
ISBN 9783734103353
Genre: Romane

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Brüderschlacht -

Conn Iggulden , Christine Naegele
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Heyne, 11.09.2017
ISBN 9783453422100
Genre: Historische Romane

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40 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

theater, prag, 2. weltkrieg, ufa, wien

Die Frau im hellblauen Kleid

Beate Maxian
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Heyne, 13.11.2017
ISBN 9783453422124
Genre: Romane

Rezension:

Beate Maxian erzählt die Geschichte einer Familie, die ihr Herz der Schauspielerei gewidmet hat. Eine ganz Dynastie hat die Autorin hier erschaffen. Es beginnt im Jahre 2014 damit, dass Vera Altmann beschließt, einen Film über ihre Familie zu drehen. Ihre Mutter, Marianne ist damit nicht unbedingt einverstanden, zu viel steht auf dem Spiel, zu viele Geheimnisse liegen im verborgenen, die sie gern auch dort belassen möchte. Aber Vera lässt nicht locker und findet zudem noch Material über ihre Großmutter Käthe. So beginnt ein zweiter Handlungsstrang im Jahre 1927 und erzählt von Käthe, wie sie versucht am Theater Karriere zu machen.

Der Erzählstil von Frau Maxian ist leicht und locker zu lesen und hat mich schnell mitgenommen in die Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg. Eindrucksvoll schildert sie, wie es damals am Theater zuging und wie schwierig es immer wieder für die Menschen wurde. Ich habe diese Szenen gelesen und immer gehofft, Käthe würde ihr Ziel erreichen. Diese schwierige Zeit hat die Autorin glaubhaft geschildert. Sie erzählt von dem Leben am Theater und von einer Liebe, die nicht sein durfte.

Unterbrochen wurden diese Passagen dann von dem Handlungsstrang, der in der Gegenwart spielt und von Vera und ihrer Familie erzählt. Dieser Teil war mir allerdings zu lang. Viel zu oft wurde darauf hingewiesen, dass das Oberhaupt der Familie, Marianne, weder mit dem Film einverstanden war, noch mit dem Lebensstil ihrer Tochter. Auch die vierte Altmannfrau Sophie, die jüngste im Bunde, konnte mich nicht wirklich fesseln. Ihr Leben erzählt von der modernen Jugend. Am Ende war genau ihre Liebesgeschichte der Mittelpunkt des Buches. Eigentlich auch nicht weiter tragisch, nur leider konnte gerade Sophie mich so überhaupt nicht überzeugen, eher im Gegenteil, diese Frau war mir einfach zu anstrengend.


Der Teil aus der Vergangenheit hat mich weit mehr gefesselt. Ein bisschen wirkten diese Szenen dann aber auch auf mich, als wären es kleine Filmausschnitte. Zu oft wurde in der Zeit gesprungen und dabei Jahre ausgelassen. Am Ende fehlte mir irgendwie ein richtiger Schluss.

In einem Nachwort erzählt Frau Maxian noch kurz, wie sie auf die Idee, zu diesem Buch gekommen ist, und trennt Fiktion und Wahrheit.

Auch wenn ich die Geschichte rund um die Altmann-Frauen gerne gelesen habe, fehlte mir doch der richtige Zusammenhalt. Auf mich wirkten die einzelnen Szenen mehr, wie so kleine Filmausschnitte, die eben nur einen Teil des Lebens zeigten und nicht das Ganze. Mich hat die Geschichte nicht so wirklich gepackt und mitgerissen. Ich hatte mehr auf einen größeren Handlungsstrang in der Vergangenheit gehofft und habe mich dafür zu oft in der Gegenwart wiedergefunden. Ich bin aber sicher, die Geschichte rund um die Altmann-Frauen wird ihre Leser finden und begeistern.




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40 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

hussiten, familie, jonata, mittelalter, berlin

Feuer über Brandenburg

Charlotte Lyne
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 14.01.2016
ISBN 9783404172993
Genre: Historische Romane

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49 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

krieg, norwegen, ulf schiewe, wikinger, harald hardrada

Herrscher des Nordens - Thors Hammer

Ulf Schiewe
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.09.2017
ISBN 9783426520024
Genre: Historische Romane

Rezension:

„Thors Hammer“ ist der Auftakt der Trilogie „Herrscher des Nordens“. Hier wird die Geschichte des Norwegerkönigs Harald Hardrada erzählt. Er lebte im 11. Jahrhundert in Skandinavien. Dieser erste Band erzählt das Leben des jungen Norwegers noch vor seiner Zeit als König. Hier kann der Leser miterleben, wie sich sein Leben gestaltete und was er vermutlich erlebt hat. Mir hat gut gefallen, wie der Autor Ulf Schiewe seine Geschichte erzählt. Aus der Ich-Perspektive spricht Harald quasi selbst mit den Lesern und lässt sie teilhaben an seinem Leben.

Die historischen Details sind dabei gut eingebettet in die fiktive Geschichte. Leider ist einiges was die Handlung betrifft dann doch vorhersehbar gewesen. Sein Leben verläuft eben so, wie man es sich von einem Nordmann mit seinem Hintergrund eben vorstellt. Aus einem Jungen wird schnell ein großer Krieger, dem alles zu gelingen scheint. Eine Liebe darf natürlich auch nicht fehlen. Hier ist es ein Sklavenmädchen, welches für Harald zu einer wichtigen Person in seinem Leben wird. Diese Ereignisse sind ein bisschen einfach gestrickt, aber trotzdem unterhaltsam zu lesen.

Dafür sind dem Autor aber die Beschreibungen der Schlachten wirklich gut gelungen. Hier wird gerade so viel erzählt, wie es braucht, um sich ein Bild davon zu machen, aber nicht zu viel, dass einem beim Lesen schlecht wird. Auch die Beschreibungen von Landschaft, Leute und allem was dazu gehört, sind bildhaft in Szene gesetzt.

Mir hat das Bild, welches Schiewe von Harald gezeichnet hat gut gefallen. Seine Werdegang war/ist aufregend zu lesen. Die Menschen, die ihn auf seinem Weg begleiten, bereichern die Geschichte, auch wenn sie vielleicht ein paar Ecken und Kanten mehr hätten haben können. Die Charaktere, die die schlechten sind, scheinen auch nur schlechte Eigenschaften zu haben, und diejenigen unter ihnen, die man wohl als die guten bezeichnen kann, haben eben auch keine anderen Eigenschaften. Hier hätte ich mir schon etwas mehr Vielfalt gewünscht. Aber trotz einiger Kritikpunkte habe ich mich gut unterhalten gefühlt. Ich warte voller Ungeduld auf die Fortsetzungsromane und bin gespannte, was Harald auf seinem Weg zum König noch alles erleben wird.

Ein ausführliches Nachwort am Ende, klärt Fiktion und Wahrheit und hat auch noch ein paar historische Details parat. Ein Personenregister erzählt davon, welche Figuren historisch sind und welche der Fantasie des Autors entsprungen sind. Ein Glossar klärt dann auch noch die fremden Begriffe der Zeit.

„Thors Hammer“ ist ein gelungener Auftakt einer Reihe über den Norwegerkönig Harald. Hier ist alles vorhanden, was ich von einem guten Abenteuerroman erwarte. Spannende Figuren, nachvollziehbare Handlungen und Ereignisse, die mich in die Zeit hineinversetzten. Ich fühlte mich von der ersten Seite an wunderbar unterhalten und freue mich auf die Fortsetzungen, die nicht mehr lange auf sich warten lassen.   

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26 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

china, shangha, liebesgeschichten, japanische besetzer, abenteue

Die schöne Insel

Tereza Vanek
Buch: 448 Seiten
Erschienen bei Bookspot Verlag, 15.06.2017
ISBN 9783956690501
Genre: Historische Romane

Rezension:

Anastassia ist eine junge Russin, die in Shanghai aufgewachsen ist. Als junge Frau muss sie lernen, allein für sich zu sorgen. Ihre Stiefmutter ist mit dem Bruder in die alte Heimat zurückgekehrt. Für Ana kam dies nie infrage, ihre Heimat ist Shanghai. Dann begegnet ihr die Chinesin Clio, dieser geht es noch schlechter als ihr selbst und braucht Hilfe. Die Frauen freunden sich an und beschließen ihr Leben gemeinsam in die Hand zu nehmen. Während Ana zunächst bei dem deutschen Geschäftsmann Felix Hoffmann eine Anstellung bekommt, muss Clio in ein Missionshaus. Aber dort hält sie es nicht aus und Ana besorgt ihr ebenfalls eine Stelle bei Felix. Dieser ist von der jungen Chinesin fasziniert, doch Clio hat nur ihren ehemaligen Verlobten vor Augen. Vor Jahren musste sie den Japaner Nobu verlassen, aber ihr Denken galt immer noch ihm. Und so überredet sie Ana, sie nach Formosa zu begleiten. Dort lebt Nobu. Die Japaner haben die schöne Insel besetzt und christliche Missionare versuchen den Einheimischen, den Glauben Gottes zu erklären. Ana und Clio treten ihre Reise an, unterstützt von Felix Hoffmann. Sie alle habe die Hoffnung im Herzen auf eine schöne Zukunft.

Tereza Vanek nimmt ihre Leser mit auf die schöne Insel Formosa, diese liegt im West-Pazifik vor dem chinesischen Festland. Ihre Geschichte spielt um 1900. Die Japaner erheben gerade Ansprüche auf die Insel und die politische Lage ist mehr als schwierig. Vor diesem Hintergrund betritt die Protagonistin Ana die Insel. Sie ist westlich erzogen und trifft hier auf eine ganz andere Kultur. Aber sie ist weltoffen und findet sich schnell zurecht. Dies trifft weniger auf ihre chinesische Freundin Clio zu. Diese ist gefangen in ihren Traditionen und in ihrer strengen Erziehung. Für beide Frauen ist es keine leichte Zeit. Die Autorin hat diese Konflikte aber gut in Szene gesetzt. Mir hat gut gefallen, wie sie hier ihre Protagonisten agieren ließ. Die Handlungsweisen von Ana und Clio waren nachvollziehbar und durchaus auch logisch, wenn man die Herkunft der Frauen bedenkt. Sicher ist man nicht immer einverstanden mit dem, was so geschieht. Manchmal kam Ana mir einfach zu naiv vor und Clio zu steif. Es scheint fast so, als würden die Zwei sich gegeneinander ausgleichen.

„Die schöne Insel“ ist der dritte Band einer Reihe über China um 1900 der Autorin. Die Bücher sind aber unabhängig voneinander zu lesen, da jedes mal die Geschichte einer anderen Frau erzählt wird. Ich habe nur dieses Buch gelesen und nicht das Gefühl gehabt, mir fehle es an Wissen. Die beiden Vorgänger „Das Geheimnis der Jaderinge“ und „Die Rebellin von Shanghai“ liegen aber schon zum Lesen bereit.

Eine kleine Karte zu Beginn zeigt die schöne Insel und ein Nachwort am Ende klärt nicht nur Fiktion und Wahrheit, sondern klärt auch ein wenig die historischen Ereignisse der Insel um 1900.

„Die schöne Insel“ ist ein schöner historischer Liebesroman, der erzählt wie schwer es gerade Menschen hatten, die nicht derselben Gesellschaftsschicht entstammten oder sogar unterschiedlicher Kulturen angehörten. Mir hat er gut gefallen und ich hatte schöne Lesestunden.   

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47 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 19 Rezensionen

trier, flavus, sklaven, antike, invita

Fortunas Rache

Maria W. Peter
Flexibler Einband: 319 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 01.01.2007
ISBN 9783404922697
Genre: Historische Romane

Rezension:

Bei „Fortunas Rache“ handelt es sich um den Debüt-Roman von Maria W. Peter, er erschien bereits 2007 zum ersten Mal. Jetzt wurde die Reihe noch einmal neu aufgelegt. Der Roman erzählt aus dem Leben der Sklavin Invita , diese lebte im 3. Jahrhundert in Trier. Invita ist eine etwas vorlaute Sklavin, die den Hang dazu hat, in Schwierigkeiten zu geraten. Lebhaft schildert die Autorin dann aus der Sicht eben jener Sklavin, wie es dazu kam und vor allem auch, wie Invita es immer wieder schafft, sich aus ihren brenzligen Situationen zu befreien.

Der Erzählstil ist sicherlich einfach zu lesen, aber die Autorin hat es geschickt verstanden diverse Spuren zu legen. Sie hat damit auf ihre eigene Weise Krimispannung erzeugt.

Da die Geschichte aus Sicht von Invita erzählt wird, erfährt der Leser eben auch nicht mehr wie Invita und kann so mit ihr erleben, wie es sich lebte im alten Römischen Reich. Man kann wunderbar mitgehen auf Spurensuche und gemeinsam mit der Sklavin herausfinden, was geschah und auch warum. Sicherlich gab es einige Szenen, die vorhersehbar waren und manchmal war auch der Zufall ein bisschen viel, aber das schmälert nicht den Lesespaß.

Invita als Charakter ist wunderbar dargestellt. Es fällt leicht, sich das Mädchen vorzustellen. Allerdings werden einige Handlungsverläufe nur angedeutet, da es sich ja um eine Reihe handelt und sich die Geschichte weiterentwickeln soll. So ist man am Ende natürlich neugierig wie es denn nun mit Invita und den anderen Sklaven weitergeht. Der Leser darf gespannt sein, was noch alles auf das junge Mädchen zu kommt.

In meiner Ausgabe sind am Ende ein Glossar, eine Karte des römischen Triers und ein Nachwort der Autorin vorhanden. Ich mag solche Zusatzinformationen immer sehr gern lesen.

„Fortunas Rache“ ist der Auftakt einer Krimireihe um die Sklavin Invita. Für mich war es ein gelungener Start dieser Reihe. Ich bin froh darüber, diese Autorin für mich entdeckt zu haben. Ich fühlte mich gut unterhalten und hatte Freude daran, mit der Sklavin durch das antike Trier zu schlendern.  

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45 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 39 Rezensionen

trier, römer, sklaven, rabe, sklaverei

Die Legion des Raben

Maria W. Peter
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.06.2017
ISBN 9783492500555
Genre: Historische Romane

Rezension:

Invita ist eine junge Sklavin, die im 3. Jahrhundert in Trier lebt. Sie hat eine ganz große Schwäche, sie ist extrem neugierig. Diese Eigenschaft bringt sie dann auch immer wieder in große Schwierigkeiten. So auch jetzt gerade wieder. In der Stadt ist ein Mord geschehen und ein Sklave namens Hyacinthus wird schnell als Schuldiger angesehen. Invita ist es, die dies in Frage stellt, den der Tote ist ein hochrangiger Beamter und seine Erben wollen Rache nehmen. War es wirklich der Sklave, der seinen Herren begleitet hat oder steckt viel mehr hinter diesen Anschuldigungen?

Die Autorin Maria W. Peter nimmt den Leser mit auf eine Reise in das antike Trier zur Zeit der Römer. Sie erzählt ihre Geschichte durch die Augen ihrer Protagonistin Invita. Auf diese Weise kann man die Handlungsweisen der jungen Frau gut verstehen und nachvollziehen. Mir hat gerade diese Art des Erzählens gut gefallen. Durch diese Ich-Perspektive ist der Leser immer mitten im Geschehen und kann die Gedanken von Invita mitverfolgen und erleben. Auch wenn ich so manches mal gedacht habe, liebe Invita du musst doch sehen, was hier los ist. Sie hat es leider nicht immer gesehen. Dafür bekommt man aber hautnah mit, wie das Gefühlsleben der Sklavin aussah. Die Schmerzen, die sie erdulden musste oder die Ängste, die sie ausgestanden hat. Kurzum der Leser schlüpft regelrecht in die Rolle der Invita.

Die junge Frau führt durch die Geschichte und durch das alte Trier. Mit hat gut gefallen, wie sie das gemacht hat. Obwohl „die Legion des Raben“ ein zweiter Band ist, kann man ihn gut einzeln lesen und verstehen. Die spannende Handlung, rund um den Mord, ist in sich abgeschlossen. Nur die Entwicklung der Sklavin baut natürlich aufeinander auf. Kleine Rückblenden sorgen aber schon dafür, dass man nicht das Gefühl hat, es fehle an Wissen. Die Autorin versteht es, die Spannung aufzubauen und auch bis zum Schluss zu halten. Ich konnte wunderbar mit rätseln und mitfiebern.

Eine kleine Liebesgeschichte darf hier natürlich auch nicht fehlen. Und so wundert es nicht, dass der gut aussehende Sklave Flavus und die Sklavin Invita sich zueinander hingezogen fühlen. Es ist unterhaltsam zu lesen, wie die zwei sich langsam näherkommen. Diese Szenen lockern die Geschichte ein wenig auf und sorgen auch ein bisschen für Heiterkeit. Es macht einfach Spaß die beiden zu beobachten. Zu dem bekommt man mit ihnen auch einen kleinen Einblick darin, wie damals mit den Sklaven verfahren wurde. Überhaupt wird hier das Leben im 3. Jahrhundert detailreich geschildert.

Ein ausführliches Nachwort, welches Fiktion und Wahrheit trennt, beendet die Geschichte und war auch informativ zu lesen. Ein Glossar ist ebenso vorhanden, wie eine Karte des alten Triers und der Umgebung. Mithilfe dieser Karten kann man wunderbar nachvollziehen, welche Wege die junge Frau beschritten hat.

„Die Legion des Raben“ ist ein spannender, historischer Krimi, der mich eine Weile in das römische Reich entführt hat. Ich habe Invita sehr gern begleitet. Die Mischung zwischen Krimi und Roman war hier genau richtig. Die Liebesgeschichte nicht zu aufdringlich und die Handlung spannend.



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Das Ohr des Kapitäns

Gisbert Haefs
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Heyne, 14.08.2017
ISBN 9783453269309
Genre: Historische Romane

Rezension:

In diesem Buch wird die spannende Frage gestellt und auch beantwortet, wie es zu dem Kolonialkrieg 1739 kommen konnte. Ein paar Hintergründe werden beleuchtet und die spannende Frage geklärt, was es mit dem Ohr des Kapitäns für eine Bewandtnis hatte.

Für mich war es das erste Buch von Gisbert Haefs, aber ganz sicher nicht mein letztes. Mir hat gut gefallen, wie Haefs die Zusammenhänge des Kriegs erklärt. Obwohl ich den Mittelteil vielleicht ein bisschen zu trocken fand, es fehlte dann doch ein wenig an Spannung. Die historischen Details waren aber schon interessant zu lesen. Über den Kolonialkrieg im 18. Jahrhundert wusste ich eigentlich noch nicht wirklich etwas, um so neugieriger war ich auf diese Geschichte. Ich wurde nicht enttäuscht.

Der Erzählstil von Gisbert Haefs ist auf den ersten Blick einfach zu lesen, aber bei genauer Betrachtung fällt der feine Humor, der gern versteckt lauert, auf. Ich hatte bei so einigen Dialogen der Protagonisten ein Grinsen im Gesicht. Ich mag diese Art von Humor.

Die Aufmachung dieses Hardcover ist wirklich gelungen. Im Innenteil gibt es gleich zwei Karten, die zeigen, wo die eigentliche Handlung spielt. Ebenso lässt das Cover dieser Ausgabe keinen Zweifeln aufkommen, um was es in dieser Geschichte geht. Nur ein Nachwort gibt es hier leider nicht, ich hätte zu gern gelesen, was der Wahrheit entsprach und was reine Fiktion des Autors ist.

„Das Ohr des Kapitäns“ ist ein historischer Roman, der mir wirklich gut gefallen hat. Er hat Tiefe und ist nichts, was man so einfach schnell weglesen kann.

Selten habe ich einen Roman gelesen, in dem die Protagonisten nicht die eigentlichen Charaktere der Geschichte sind. Hier ist es aber so. Der eigentliche Kern der Geschichte ist wohl eben das, was die Protagonisten zu erzählen haben. Und so erfährt eben der Leser, wie es damals war in diesem Krieg und das gleich aus mehreren Sichtweisen. Ich fand es einfach spannend zu lesen und fühlte mich gleichzeitig wunderbar unterhalten.  

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birgit jaeckel, roman, die druidin

Die Druidin

Birgit Jaeckel
Fester Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Der Club
ISBN 9783000478598
Genre: Fantasy

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werwolf, nürnberg, silvia stolzenburg, mittelalter, handelsherr

Die Salbenmacherin und die Hure

Silvia Stolzenburg
Fester Einband
Erschienen bei Gmeiner-Verlag, 02.08.2017
ISBN 9783839221570
Genre: Historische Romane

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reformation, reformatoren, historisches, kräuter, cannstatt

Schierlingstod

Simone Dorra
Flexibler Einband: 440 Seiten
Erschienen bei Silberburg, 01.03.2017
ISBN 9783842520233
Genre: Krimi und Thriller

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Die Calvinistin

Birgit Erwin , Ulrich Buchhorn
Flexibler Einband
Erschienen bei Gmeiner-Verlag, 02.08.2017
ISBN 9783839221044
Genre: Historische Romane

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