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italien, sichelgaita, 11. jahrhundert, 4 buch einer reihe, abwasserkanal

Der Sturm der Normannen

Ulf Schiewe
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.12.2016
ISBN 9783426516416
Genre: Historische Romane

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normannen, gaitelgrima, mittelalter, salerno, 11. jahrhundert

Die Rache des Normannen

Ulf Schiewe
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.07.2014
ISBN 9783426513170
Genre: Historische Romane

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haydelberch, ratsherrentochter, hübschlerin, mord, leichenschändung

Die Versuchung der Ratsherrentochter

Petra Waldherr
Flexibler Einband: 380 Seiten
Erschienen bei Gmeiner-Verlag, 05.07.2017
ISBN 9783839221600
Genre: Historische Romane

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historischer krimi, hobbyermittlerin, reihe, england

Gloria und die Londoner Liebschaften: Ein viktorianischer Krimi (Baker Street Bibliothek: Lady Gloria 3)

Marlene Klaus
E-Buch Text: 276 Seiten
Erschienen bei Dryas Verlag, 21.02.2017
ISBN 9783941408913
Genre: Sonstiges

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Das Erbe der Gräfin

Silvia Stolzenburg
E-Buch Text: 436 Seiten
Erschienen bei Bookspot Verlag, 24.03.2012
ISBN 9783937357249
Genre: Historische Romane

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Die schöne Insel

Tereza Vanek
Buch: 448 Seiten
Erschienen bei Bookspot Verlag, 15.06.2017
ISBN 9783956690501
Genre: Historische Romane

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bodensee, reichenberg, werdau, flüchtlinge, russen

Marlenes Geheimnis

Brigitte Riebe
Fester Einband
Erschienen bei Diana, 11.09.2017
ISBN 9783453292055
Genre: Romane

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Die Eispiraten

Dirk Husemann
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 28.06.2017
ISBN 9783404175413
Genre: Historische Romane

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golf, fotografien, schwiegervater, literaturprofessor, serie

Ein unmöglicher Mord

Rob Reef
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Dryas Verlag, 25.04.2017
ISBN 9783940258694
Genre: Krimi und Thriller

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tod einer hofdame, isabella benz, ammianus-verlag, krmimi, historisch

Tod einer Hofdame

Isabella Benz
Flexibler Einband: 250 Seiten
Erschienen bei Ammianus, 17.05.2017
ISBN 9783945025642
Genre: Historische Romane

Rezension:

1193 in Regensburg, Aleydis von Tettingen lebt mit ihrer Familie am Hof des Kaisers . Sie ist eine Hofdame, die von sich aber selbst behauptet nicht recht an diesen Hof zu passen. Sie fühlt sich nicht wohl. Ihre Schwester Belanca hingegen hat sich mit ihrem Schicksal arrangiert, auch wenn ihre Ehe nicht glücklich zu nennen ist. Dann wird Belanca allerdings Tod aufgefunden und es nicht klar, ob es Mord oder vielleicht Selbsttötung war. Aleydis macht sich auf, den Tod der Schwester aufzuklären. Sie stößt dabei auf heftigen Widerstand vonseiten ihres Bruders und auch ihres Ehegatten. Dafür bekommt sie aber unerwartete Hilfe von Richard Plantagenet, dem König von England. Zu dieser Zeit ist er Geisel und wird in Deutschland festgehalten. Die erste Spur die Aleydis verfolgt, führt sie direkt zu Richard und er verspricht ihr zu helfen.

Auf den ersten Seiten stellt die Autorin ihre Protagonisten vor, erzählt von den Schwierigkeiten am Hofe und lässt vor allem Aleydis zu Wort kommen. Diese wird nicht müde zu erwähnen, wie wenig sie die Gesellschaft der Hofdamen rund um die Kaiserin mag und auf wie viel Widerstand sie dort stößt. Zu Beginn, hatte ich schon den Eindruck Aleydis wäre eine starke, selbstbewusste Frau die weiß was sie will und dies auch durchsetzen kann, aber je weiter die Geschichte voranging, um so mehr verlor sich dieser Eindruck. Aleydis ist hier einfach eine Frau, die an ihre Grenzen stößt. Sie will nichts mehr als Beweisen, dass ihre Schwester ermordet wurde und somit ein anständiges Begräbnis bekommt. (Dies war im 12. Jahrhundert für die Menschen sehr wichtig.) Hierfür braucht sie Hilfe und Unterstützung, diese findet sie ausgerechnet bei einem Mann, der in Gefangenschaft lebt und dem mehr oder weniger langweilig ist.

Der König von England zieht schnell die richtigen Schlüsse und weiß, wer als Täter infrage kommt. Genauso geht es dem Leser auch, schnell ist klar, wer hier getötet hat. Somit fehlt ein wenig Spannung in der Handlung und man erlebt eben nur, wie eine verzweifelte Frau nach Gerechtigkeit verlangt. Aleydis handelt mit den Mitteln, die einer Frau im Mittelalter zur Verfügung standen, dies ist einfach nicht viel. Mehr oder weniger mit und ohne Verstand schreit sie ihre Verzweiflung in die Welt hinaus und treibt damit vermutlich ihren Gatten selbst an den Rand des Wahnsinns, was sich in dessen Handlungsweise dann wiederfindet. Eigentlich sollte man diese Szenen beim Lesen als störend empfinden, ich fand sie hingegen erheiternd und hatte zunehmend Mitleid mit dem Ehegatten von Aleydis.

Bei einigen Szenen hatte ich allerdings auch wiederum kurz das Gefühl, es passt nicht wirklich, aber um jede Handlungsweise der Protagonisten zu beschreiben, fehlten dann vielleicht auch die Seiten in diesem Roman (248 Seiten sind für einen historischen Roman eben nicht viel).Die Autorin hat es aber trotz allem geschafft ein Gefühl für die Zeit zu vermitteln und somit ist der Leser bei Aleydis und ihrer Familie. Auch wenn die junge Frau sich vielleicht nicht zu einer Ermittlerin eignet und Richard Plantagenet den Fall anscheinend mehr oder weniger allein löst, macht das Lesen hier trotzdem Spaß. Ich jedenfalls fühlte mich angenehm unterhalten.



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historischer roman, mädchenreich, tondern, krieg in pommern, waisenhaus

Das Haus der schwarzen Schwäne

Jelle Behnert
Flexibler Einband: 491 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 17.05.2017
ISBN 9783746633145
Genre: Historische Romane

Rezension:

Falka wächst auf einer kleinen Insel auf, doch als der Vater von einer Seefahrt nicht zurückkehrt, muss sie den sicheren Hafen der Heimat verlassen. Sie wird nach Tondern in die Fabrik zur Herstellung von Spitze verkauft. Ihre Geschichte spielt im ausgehenden 17. Jahrhundert in Dänemark. Falka wird gezwungen, sich den Gegebenheiten der Fabrik anzupassen und ihr Schicksal anzunehmen. Genau dies macht sie auch aber anders, als die Männer denken. Schnell wird Falka die beste Klöpplerin, die Tondern je gesehen hat, geschickt nutzt sie ihre Fähigkeiten, um ihre eigenen Ziele zu erreichen.

Jelle Behnert erzählt hier eine ganz eigene Geschichte über das Leben einer jungen Frau und ihr schweres Schicksal. Die erste Hälfte dieses Romans hat mich völlig in seinen Bann gezogen. Der Erzählstil hat es mir richtig angetan, ich mochte das Buch kaum aus der Hand legen. Mit zielsicheren Worten beschreibt die Autorin Falka. Diese hat ein schweres Schicksal durchzustehen. Sie muss hart arbeiten, um zu überleben, dabei verliert sie aber nie ihre eigenen Ziele aus den Augen. „Liebe dein Schicksal“ ist ihr Motto und dies versucht sie auch, ihren Mitmenschen zu vermitteln. Sie hat damit Erfolg und die Menschen um sie herum können ihr einfach nicht widerstehen.

Am Anfang erzählt die Autorin nicht nur von Falka, sondern auch davon wie es im 17. Jahrhundert war zu leben und als Frau zu arbeiten. Schwer und Trostlos war es gerade für die jungen Frauen, die mehr Kinder waren und schwer in den Fabriken schuften mussten. Eigentlich war es kaum auszuhalten, davon zu lesen. Aber gerade der Charakter von Falka war es, der Licht und Hoffnung zu diesen Kindern gebracht hat. Genau darum musste ich immer weiter lesen und einfach wissen, wie sich ihr Schicksal wandeln würde. Leider geht dieser schöne historische Roman dann einen Weg, der wohl eindeutig in das Reich der Fantasie gehört.

Die Mädchen und allen voran Falka organisieren einen Aufstand und wehren sich gegen ihre Herren. Eigentlich eine logische Schlussfolgerung sollte man meinen, leider sind diese Beschreibungen und wie es nun weitergeht so weit her geholt, dass sie einfach nur noch unglaubwürdig wirken und so in einem historischen Roman, meiner Meinung nach, nichts zu suchen haben. Dieser Aufstand wird mit viel Brutalität beschrieben und zeigt alle grausame Härte, die ein Krieg mit sich bringt, leider hat es so einen Aufstand der Klöpplerin und die hier beschriebenen Folgen nie gegeben. Ein Nachwort, in dem Behnert erklärt was Fiktion und Wahrheit ist, gibt es hier nicht. Es wäre interessant gewesen zu erfahren, woher die Autorin ihre Inspiration zu diesem Roman genommen hat.

Auch wenn ich gerade die zweite Hälfte des Romans dem Reich der Fantasie zuordne, hat mir „Das Haus der schwarzen Schwäne“ gut gefallen. Es ist ein Roman mit viel Herzblut, mit Romantik auf seine ganz eigene Weise und einem Ende, welches zu Falka passt.  

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diskriminierung, historischer roman, zigeuner, nicole steyer, sinti

Der Gaukler und die Tänzerin

Nicole Steyer
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.06.2017
ISBN 9783426520000
Genre: Historische Romane

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boxeraufstand, peking, china, shanghai, rassismus in china

Die Rebellin von Shanghai

Tereza Vanek
E-Buch Text: 680 Seiten
Erschienen bei Bookspot Verlag, 11.02.2014
ISBN 9783956690075
Genre: Historische Romane

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roman

Die grüne Ente

Manu Causse
E-Buch Text: 304 Seiten
Erschienen bei Droemer eBook, 02.05.2017
ISBN 9783426442456
Genre: Sonstiges

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london, liebe, krankenschwester, krankenschwestern, freundschaft

Die Nightingale-Schwestern: Freundinnen fürs Leben

Donna Douglas ,
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 15.04.2016
ISBN 9783404172603
Genre: Romane

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zarenreich, rasputin, geheimnisvoll, spannend, russ. revolution

Das vergessene Erbe

Tereza Vanek
Flexibler Einband
Erschienen bei bookshouse, 11.04.2017
ISBN 9789963535934
Genre: Historische Romane

Rezension:

Tereza Vanek erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die Anfang des 20. Jahrhunderts nach Russland ausgewandert ist. Antonia Walter hat eine Stellung als Lehrerin in einem reichen Haushalt angenommen. Sie betreut die drei Mädchen der Familie. Gleichzeitig gerät sie in die Wirren des 1 WK und der anschließenden Revolution.

In einem zweiten Handlungsstrang lernt der Leser dann Sarah Walter kennen, sie ist die Urenkelin von Antonia und lebt in der Gegenwart. Sie begibt sich auf die Suche nach der Vorfahrin. Sarah will in Erfahrung bringen, wie das Leben der Frau aussah, was sie antrieb und vor allem was aus ihr geworden ist.

Beide Frauen machen spannende Zeiten durch. Wobei mir der Handlungsstrang in der Vergangenheit etwas besser gefallen hat. Dies liegt vermutlich einfach daran, dass ich lieber historische Romane als Gegenwartsgeschichten lese. Die Sarah der Gegenwart war mir manches mal einfach zu flott unterwegs. Sie hatte sich gerade aus ihrer Beziehung gelöst und lässt sich schnell auf die nächsten Abenteuer ein. Manches davon ging mir einfach zu schnell. Die Spurensuche nach der Vergangenheit hat mir aber wiederum sehr gut gefallen. Es war interessant zu lesen, wie ein Puzzleteil zum nächsten kam, um dann ein Gesamtbild zu schaffen. Auch gab es so manche kleine Wendung, mit der ich nicht unbedingt gerechnet hatte.

Den Charakter der Antonia Walter hat die Autorin gut dargestellt. Sie wirkt so lebendig, so neugierig auf das Leben und so authentisch. Ich konnte mit ihr mitfühlen und habe sie gern durch die Zeit begleitet. Gleichzeitig gab es spannende Einblicke in diese Epoche. Mit den Augen von Antonia darf man hier die Menschen in Russland beobachten und miterleben wie sie die Zeit des 1 WK empfunden haben mögen und auch die Zeit danach. Für alle keine leichte Zeit.

Die Liebesgeschichte, von Antonia, war zwar traurig zu lesen, aber trotzdem auch schön. Mir hat sie gut gefallen. Gleichzeitig hat Vanek eine interessante Brücke in die Gegenwart geschlagen, indem sie die Nachfahren von Antonia nach dieser suchen ließ. Auf diese Weise lernten sie die Vergangenheit kennen. Die Wechsel zwischen den Zeiten sind gelungen und erhalten die Spannung.

„Das vergessene Erbe“ war für mich ein schöner Liebesroman, der mich gut unterhalten hat. Die beiden Handlungsstränge erzählen zwar unabhängige Geschichten, gehören aber trotzdem zusammen und ergeben gemeinsam ein stimmiges Bild.  

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100jährigr krieg, mac p. lorne, der herr der bogenschützen, der pirat, jungfrau von orlean

Der Herr der Bogenschützen

Mac P. Lorne
Flexibler Einband: 704 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.08.2017
ISBN 9783426520826
Genre: Historische Romane

Rezension:

Es ist das Jahr 1400, als John Holland schmerzlich lernen muss, wie grausam der Krieg ist. Er ist noch ein Kind, als sein Vater als Verräter hingerichtet wird und seine Mutter in die Fremde verheiratet und ihr Besitz enteigneten wird. Er selbst hatte das Glück bei einer Pflegefamilie aufwachsen zu dürfen, die ihm ein einigermaßen sicheres Leben bieten konnte. Als junger Mann hat er dann nur ein Ziel, den Ruf seiner Familie wieder herstellen und die Ländereien und Titel zurückerhalten, denn schon sein Vater und Großvater waren Earl of Huntingdon. Er erlernt das Kämpfen. Da er aber nicht als Ritter an den Hof des Königs darf, entschließt er sich dazu, sich als Bogenschütze ausbilden zu lassen. Er wird einer der besten Bogenschützen Englands. Er vereint ein ganzes Heer hinter sich und stellt es dem König zur Verfügung. So gelingt ihm, was keiner zu hoffen wagte. Er steigt in der Gunst der Mächtigen und Reichen und wird zum Duke of Exeter.

„Der Herr der Bogenschützen“ beginnt zunächst mit der Kindheit von John. Erzählt, wie die Familie enteignet wurde und wie seine Kindheit und Jugend verlief. Dann folgen seine Jahre in der Ausbildung und schließlich seine Zeit im Krieg und in Gefangenschaft. Die ersten Seiten zu lesen fiel mir relativ schwer. Es hat ein wenig gebraucht, bis ich mit John Holland warm geworden bin.

Nach seiner Kindheit kamen dann zunächst einige Schlachtenszenen dazu. Beim Lesen fand ich sie schon fast ein bisschen viel, aber je weiter ich las, umso faszinierter wurde ich von dem Bogenschützen. Da es sich hier ja nun mal um eine Geschichte aus dem 100-jährigen Krieg handelt, ist klar, müssen auch die Schlachten beschrieben werden. Leider gibt es da von einigen zu berichten. Der Autor kann sie zudem auch noch detailgetreu beschreiben und dabei Bilder im Kopf entstehen lassen. Einige Male wurde John gefangen genommen, und genau mit diesen Szenen begann es, dass ich das Buch beziehungsweise den Ebook-Reader nicht mehr weglegen konnte. Ich wollte einfach nur noch wissen, wie es weitergeht. Kommt John aus jener brenzligen Situation heraus? Nur um festzustellen, er stolpert gleich in die Nächste hinein. John wurde immer mehr zum Helden und gleichzeitig hat Mac P. Lorne hier historische Ereignisse brillant geschildert.

Der zweite Handlungsstrang gehört dann einer Frau, die wohl jeder kennt. Jeanne d'Arc! Der Autor schildert ihr Leben und ihr Handeln. Das Bild, das er entstehen lässt ,ist aber ein so ganz anderes, als man es eigentlich kennt. Hier ist sie nicht unbedingt die Heldin, sondern mehr eine junge Frau, die in ihrem Glauben an Gott und den König aufgeht.

So wie hier die Ereignisse rund um Jeanne d'Arc geschildert werden, könnte es durchaus gewesen sein.

Ihre Beziehung zum französischen König und zum Volk wird glaubhaft geschildert. Am Ende bleibt nur Mitleid mit einer armen Frau, die irgendwie in die Fänge der mächtigen und reichen dieser Epoche geraten ist. Die historischen Ereignisse fügen sich scheinbar mühelos mit der fiktiven Geschichte des Autors zusammen und lassen ein glaubhaftes Bild dieser Jahre entstehen.

Mir hat der „Herr der Bogenschützen“ sehr gut gefallen. Spannend, detailreich und vor allem glaubhaft wird hier geschildert, was sich in jenen Tagen des 100. jährigen Krieges zugetragen haben könnte. Gerne mehr von solchen Geschichten!

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

klarant verlag, ele wolff, ostfrieslandkrimi, eisige gier

Eisige Gier

Ele Wolff
Flexibler Einband: 200 Seiten
Erschienen bei Klarant, 20.04.2017
ISBN 9783955736163
Genre: Romane

Rezension:

Für Janneke Hoogestraat geht es diesmal nach Norden. Die Familie de Groot hat sie damit beauftragt, ihre Familiengeschichte aufzuschreiben. Die Familie lebt vom Teehandel und ist damit reich geworden. Janneke soll während ihrer Arbeit in der Villa der de Groots leben, und so bekommt sie hautnah die Probleme der Familie zu spüren. Schnell wird ihr klar, hier gibt es einiges zu entdecken. Zumal die Stimmung innerhalb der Familienmitglieder alles andere als harmonisch ist und als dann auch noch ein Mord geschieht, ist das Chaos perfekt und die Neugier der jungen Schriftstellerin geweckt.

Für Janneke beginnt dieser neue Auftrag ganz langsam und unspektakulär, aber dann geschieht dieser Mord und die junge Frau versucht hinter die Fassade der Familie zu blicken. Dies ist bereits der zweite Mordfall, bei dem die Schriftstellerin hinter die Kulissen schauen darf. Ihre eigenen Beobachtungen teilt sie einmal mehr mit der Polizei, ohne dabei zu sehr in den Vordergrund zu treten. Ele Wolf erzählt ihre Geschichte somit nicht aus Sicht der Polizeiarbeit, sondern aus der Perspektive eines Beobachters, denn viel mehr ist Janneke nicht. Ihre Gedanken teilt sie sich in diesem Fall hier mit der Haushälterin der de Groots. Es klingt fast so, als könnte so eine Geschichte jederzeit und überall passieren, so richtig aus dem Leben gegriffen und das macht vielleicht dann auch den Reiz dieser Geschichten aus. Mir gefällt es jedenfalls gut, wie die Autorin hier die Ereignisse schildert und wie so nach und nach die Zusammenhänge in dem Mordfall ans Licht kommen. Die reiche Familie de Groot wird zudem anschaulich geschildert. Ihre Beziehungen zueinander, ihre Eifersüchteleien untereinander und vor allem ihre kleinen Geheimnisse tragen zu einem interessanten Leseerlebnis bei.

„Eisige Gier“ ist zwar ein ruhiger Krimi, aber durchaus kurzweilig zu lesen. Mir hat er gut gefallen. Ich hoffe auf weitere Fälle, in denen Janneke Hoogstraat der Polizei bei der Lösung eines Falles helfen kann. Vielleicht sogar mit einem Wiedersehen des Kommissars Klaas Steenhuis. Warum? Lest selbst!  

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28 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

historischer roman, preußen, napoleon, ehrenbreitstein, koblenz

Die Festung am Rhein

Maria W. Peter
E-Buch Text: 609 Seiten
Erschienen bei Bastei Entertainment, 16.03.2017
ISBN 9783732539727
Genre: Historische Romane

Rezension:

Franziska und ihr Bruder wachsen bei ihrem Onkel in Coblenz auf. Der Bruder wird zum Militärdienst gezwungen und muss helfen an der Feste Ehrenbreitstein mitzubauen. Doch dann wird er beschuldigt, wichtige Pläne gestohlen zu haben und diese an den Feind zu verkaufen. Er wird in Haft genommen. Franziska glaubt an seine Unschuld und versucht die wahren Verräter zu finden. Dabei lernt sie Leutnant Rudolph Harten kennen. Er untersucht den Fall. Er und Franziska kommen sich näher, aber ihre Beziehung ist nicht einfach, Franziska hat einen französischen Vater und damit ist sie für den durch und durch preußischen Offizier unerreichbar.

Die Festung Ehrenbreitstein liegt in Coblenz direkt am Rhein und wurde zwischen 1817 und 1828 erbaut. Maria W. Peter lässt ihre Leser hier daran teilhaben, wie diese Festung entstand. Was es brauchte, um so etwas entstehen zu lassen. Vor allem aber erzählt sie von den Menschen am Rhein, die noch kurz vorher zu Frankreich gehörten und nach der Niederlage Napoleons plötzlich preußisch wurden. Sie erzählt von den Problemen, von dem Hass untereinander und von dem schwierigen Miteinander.

Franziska und ihr Bruder sind hier in etwas hinein gestolpert, was sie dazu zwingt, sich mit den Menschen auseinander zusetzen die sie für ihre Feinde halten. Die Suche nach dem Verräter gestaltet sich spannend wie ein Krimi und erzählt gleichzeitig von den Intrigen, die es braucht, um ein Verräter zu sein. Der Erzählstil ist dabei locker und leicht zu lesen.

Das Verhältnis von Franziska zu Rudolph entwickelt sich im Verlauf der Handlung und hat einige schöne Wendungen parat. Die einzelnen Charaktere hat die Autorin wunderbar gezeichnet und ihnen Leben eingehaucht. Es macht Spaß hier zu lesen und dabei zuzusehen, wie sich die Handlung entwickelt und auch einige Überraschungen parat hat. Das Lebensgefühl aus den Anfängen des 19. Jahrhunderts hat die Autorin schön eingefangen und lässt hier ein authentisches Bild der Zeit entstehen.

„Die Festung am Rhein“ ist ein schöner historischer Roman vor der Kulisse einer großen Festung. Hier wird von allem etwas erzählt, von einer Verschwörung, dem Bau einer großen Anlage und eine schöne Liebesgeschichte rundet die Handlung ab. Ein lesenswerter Roman, der gut unterhält.


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190 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 98 Rezensionen

historischer roman, otto der große, rebecca gablé, ottonen, mittelalter

Die fremde Königin

Rebecca Gablé , Jürgen Speh
Fester Einband: 768 Seiten
Erschienen bei Ehrenwirth, 27.04.2017
ISBN 9783431039771
Genre: Historische Romane

Rezension:

Gaidemar wächst mit dem Wissen auf, nicht zu wissen, woher er stammt, er ist ein Bastard. Von seiner Herkunft weiß er nichts. Er erhält aber eine gute Ausbildung an den Waffen und gehört bald der Elitetruppe des Königs, den sogenannten Panzerreitern, an. Dann bekommt er den Auftrag eine italienische Königin aus der Gefangenschaft zu befreien. Hierbei handelt es sich um Königin Adelheid, die in Garda von ihren Widersachern festgesetzt wurde. Gaidemar ist von Anfang an von der Königin fasziniert, doch sie muss Otto heiraten. Er bleibt aber als ihr Vertrauter in ihrer Nähe und steigt in ihrer Gunst. Doch die Bedrohung für Adelheid und auch für den König ist noch lange nicht vorbei.

„Die fremde Königin“ ist Band zwei in der Reihe um Kaiser Otto und seine Familie. Diese Geschichte beginnt im Jahre 951 mit einer dramatischen Flucht der Königin Adelheid, die so ungewöhnlich ist, dass sie eigentlich nur der Fantasie einer Autorin entsprungen sein könnte, wenn da nicht die historischen Tatsachen wären. Später in ihrem umfangreichen Nachwort erklärt Frau Gablé, was wirklich ihre Fiktion ist und was der Wahrheit entspricht, der Leser darf überrascht sein. In diesem Teil liegt der Schwerpunkt auf Königin Adelheid. Sie ist die zweite Frau von König Otto, ihr Leben und ihre Beziehung zu Otto werden geschildert.

Einmal mehr hat die Autorin historische Details wunderbar mit einer fiktiven Geschichte verwoben. Sie hat es geschafft deutsche Geschichte lebendig werden zu lassen und mich gleichzeitig dabei wunderbar unterhalten. Vielleicht ist ihr Erzählstil im Laufe der Jahre ein bisschen zu modern geworden, so schreibt sie zum Beispiel auf Seite 194 von einer „Panne“ als nicht alles für die Ankunft des Königs auf einer Burg vorbereitet war, oder spricht später von „mit Glacéhandschuhen anfassen“. Sicherlich Ausdrücke, die damals noch nicht so wirklich bekannt waren, aber der Geschichte jetzt auch nicht dramatisch schaden. Das geschichtliche Wissen, das die Autorin hier mit den Lesern teilt, ist ziemlich umfangreich und detailliert geschildert. So macht es Spaß in Geschichte abzutauchen.

Ihre Protagonisten sind dabei mit allem ausgestattet, was einen Charakter ausmacht. Sie wachsen an ihren Aufgaben und nicht jeder ist gleich als gut oder böse zu durchschauen. Intrigen werden gesponnen, Schlachten geschlagen, gewonnen und verloren, aber immer so geschildert als wäre man direkt dabei. So macht das Lesen einfach Spaß.

Auch ist hier alles vorhanden, was ich von einem historischen Roman erwarte. Spannende Unterhaltung, interessante Charaktere, einfach eine gute Geschichte.

Am Ende bleibe ich mit dem Gedanken zurück, warum hat dieses Buch nur 760 Seiten? Ich würde jetzt gern noch mehr von Adelheid, Otto und ihren treuen Vasallen lesen.



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27 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

mord, muschel, flucht, rache, bornhol

Und süß wird meine Rache sein

Jörg Böhm
Flexibler Einband
Erschienen bei CW Niemeyer, 28.02.2017
ISBN 9783827194688
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kaum tritt Emma Hansen ihren Dienst wieder an, werden auch schon zwei Junggesellen Tod aufgefunden. Der Mörder hat sie mit Ostseesand erstickt und eine Muschel hinterlassen. Was will er damit ausdrücken und vor allem warum mussten die beiden sterben? Fragen, die sich nicht nur Emma stellt, sondern auch ihre Kollegen.

„Und süß wird meine Rache sein“ ist bereits der vierte Fall für Emma Hansen. Hier stellt sich zunächst die Frage, kann man das Buch einzeln lesen oder sollte man die Vorgänger kennen? Der Fall in sich ist abgeschlossen und klärt sich, aber das Problem bei den Emma-Hansen-Krimis ist, dass ihr Privatleben ziemlich im Vordergrund steht. Hier sollten einfach Vorkenntnisse vorhanden sein, da man sonst nicht wirklich nachvollziehen kann, warum sie so handelt, wie sie handelt. Was auch auf ihre Kollegen zutrifft.

Ich habe aus dieser Reihe bereits einen Fall gelesen (Und die Schuld trägt deinen Namen), somit fiel mir der Einstieg hier leichter. Wobei Emma mir mit ihrer Art nicht wirklich gefällt. Sie war mir zu sehr auf sich selbst bezogen und mehr damit beschäftigt sich darüber zu empören, dass sich niemand so richtig mit ihr befasst hatte. Erst im Laufe der Handlung gesteht sie sich selbst ihre Fehler ein und versucht sie auszugleichen. Da es zudem einige Rückblenden zu ihrem Leben und den vorherigen Fällen gibt, wird auch das Verständnis für die Ermittlerin immer besser. Zum Ende hin bin auch ich mit Emma warm geworden.

Sicherlich hat viel der gute Erzählstil von Jörg Böhm dazu beigetragen. Er hat seine Hinweise auf den oder die Täter richtig schön geschickt in seiner Geschichte verpackt. Da es hier zudem einige Handlungsstränge gibt, die eben von den Opfern erzählen oder von Emma und ihren Kollegen, wird man als Leser schon mal in die Irre geführt. Hierbei übersieht man schnell den einen oder anderen Hinweis und ist am Ende überrascht, als die Tat aufgeklärt wird. Mir ging es jedenfalls so. Aber gerade das gefällt mir auch an einem Krimi. Miträtseln, überlegen wer kommt als Täter infrage und am Ende überrascht werden. Hier durchaus gelungen.




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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Schwesternkind

Evelyn Barenbrügge
E-Buch Text: 398 Seiten
Erschienen bei null, 01.03.2017
ISBN B06WVGXYLN
Genre: Sonstiges

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99 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

mittelalter, barbarossa, schwert und krone, sabine ebert, staufer

Schwert und Krone - Meister der Täuschung

Sabine Ebert
Fester Einband: 592 Seiten
Erschienen bei Knaur, 01.03.2017
ISBN 9783426654125
Genre: Historische Romane

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42 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 29 Rezensionen

titanic, liebe, christiane lind, rache, intrige

Weiße Rosen und die Titanic

Christiane Lind
E-Buch Text: 316 Seiten
Erschienen bei null, 18.03.2017
ISBN B06XMXQSJS
Genre: Sonstiges

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36 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

eifel, jugendbuch, fantasy, geister, sagen

Die Geister des Landes - Das Erwachen

Judith Vogt
Buch: 325 Seiten
Erschienen bei Ammianus, 01.03.2012
ISBN 9783981228540
Genre: Fantasy

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