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163 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 47 Rezensionen

london, liebe, krankenschwester, krankenschwestern, freundschaft

Die Nightingale-Schwestern: Freundinnen fürs Leben

Donna Douglas ,
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 15.04.2016
ISBN 9783404172603
Genre: Romane

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12 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

rasputin, zarenreich, russ. revolution, russland, sankt petersburg

Das vergessene Erbe

Tereza Vanek
Flexibler Einband
Erschienen bei bookshouse, 11.04.2017
ISBN 9789963535934
Genre: Historische Romane

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

100jährigr krieg, mac p. lorne, der herr der bogenschützen, der pirat, jungfrau von orlean

Der Herr der Bogenschützen

Mac P. Lorne
Flexibler Einband: 704 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.08.2017
ISBN 9783426520826
Genre: Historische Romane

Rezension:

Es ist das Jahr 1400, als John Holland schmerzlich lernen muss, wie grausam der Krieg ist. Er ist noch ein Kind, als sein Vater als Verräter hingerichtet wird und seine Mutter in die Fremde verheiratet und ihr Besitz enteigneten wird. Er selbst hatte das Glück bei einer Pflegefamilie aufwachsen zu dürfen, die ihm ein einigermaßen sicheres Leben bieten konnte. Als junger Mann hat er dann nur ein Ziel, den Ruf seiner Familie wieder herstellen und die Ländereien und Titel zurückerhalten, denn schon sein Vater und Großvater waren Earl of Huntingdon. Er erlernt das Kämpfen. Da er aber nicht als Ritter an den Hof des Königs darf, entschließt er sich dazu, sich als Bogenschütze ausbilden zu lassen. Er wird einer der besten Bogenschützen Englands. Er vereint ein ganzes Heer hinter sich und stellt es dem König zur Verfügung. So gelingt ihm, was keiner zu hoffen wagte. Er steigt in der Gunst der Mächtigen und Reichen und wird zum Duke of Exeter.

„Der Herr der Bogenschützen“ beginnt zunächst mit der Kindheit von John. Erzählt, wie die Familie enteignet wurde und wie seine Kindheit und Jugend verlief. Dann folgen seine Jahre in der Ausbildung und schließlich seine Zeit im Krieg und in Gefangenschaft. Die ersten Seiten zu lesen fiel mir relativ schwer. Es hat ein wenig gebraucht, bis ich mit John Holland warm geworden bin.

Nach seiner Kindheit kamen dann zunächst einige Schlachtenszenen dazu. Beim Lesen fand ich sie schon fast ein bisschen viel, aber je weiter ich las, umso faszinierter wurde ich von dem Bogenschützen. Da es sich hier ja nun mal um eine Geschichte aus dem 100-jährigen Krieg handelt, ist klar, müssen auch die Schlachten beschrieben werden. Leider gibt es da von einigen zu berichten. Der Autor kann sie zudem auch noch detailgetreu beschreiben und dabei Bilder im Kopf entstehen lassen. Einige Male wurde John gefangen genommen, und genau mit diesen Szenen begann es, dass ich das Buch beziehungsweise den Ebook-Reader nicht mehr weglegen konnte. Ich wollte einfach nur noch wissen, wie es weitergeht. Kommt John aus jener brenzligen Situation heraus? Nur um festzustellen, er stolpert gleich in die Nächste hinein. John wurde immer mehr zum Helden und gleichzeitig hat Mac P. Lorne hier historische Ereignisse brillant geschildert.

Der zweite Handlungsstrang gehört dann einer Frau, die wohl jeder kennt. Jeanne d'Arc! Der Autor schildert ihr Leben und ihr Handeln. Das Bild, das er entstehen lässt ,ist aber ein so ganz anderes, als man es eigentlich kennt. Hier ist sie nicht unbedingt die Heldin, sondern mehr eine junge Frau, die in ihrem Glauben an Gott und den König aufgeht.

So wie hier die Ereignisse rund um Jeanne d'Arc geschildert werden, könnte es durchaus gewesen sein.

Ihre Beziehung zum französischen König und zum Volk wird glaubhaft geschildert. Am Ende bleibt nur Mitleid mit einer armen Frau, die irgendwie in die Fänge der mächtigen und reichen dieser Epoche geraten ist. Die historischen Ereignisse fügen sich scheinbar mühelos mit der fiktiven Geschichte des Autors zusammen und lassen ein glaubhaftes Bild dieser Jahre entstehen.

Mir hat der „Herr der Bogenschützen“ sehr gut gefallen. Spannend, detailreich und vor allem glaubhaft wird hier geschildert, was sich in jenen Tagen des 100. jährigen Krieges zugetragen haben könnte. Gerne mehr von solchen Geschichten!

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Eisige Gier. Ostfrieslandkrimi

Ele Wolff
Flexibler Einband: 200 Seiten
Erschienen bei Klarant, 20.04.2017
ISBN 9783955736163
Genre: Romane

Rezension:

Für Janneke Hoogestraat geht es diesmal nach Norden. Die Familie de Groot hat sie damit beauftragt, ihre Familiengeschichte aufzuschreiben. Die Familie lebt vom Teehandel und ist damit reich geworden. Janneke soll während ihrer Arbeit in der Villa der de Groots leben, und so bekommt sie hautnah die Probleme der Familie zu spüren. Schnell wird ihr klar, hier gibt es einiges zu entdecken. Zumal die Stimmung innerhalb der Familienmitglieder alles andere als harmonisch ist und als dann auch noch ein Mord geschieht, ist das Chaos perfekt und die Neugier der jungen Schriftstellerin geweckt.

Für Janneke beginnt dieser neue Auftrag ganz langsam und unspektakulär, aber dann geschieht dieser Mord und die junge Frau versucht hinter die Fassade der Familie zu blicken. Dies ist bereits der zweite Mordfall, bei dem die Schriftstellerin hinter die Kulissen schauen darf. Ihre eigenen Beobachtungen teilt sie einmal mehr mit der Polizei, ohne dabei zu sehr in den Vordergrund zu treten. Ele Wolf erzählt ihre Geschichte somit nicht aus Sicht der Polizeiarbeit, sondern aus der Perspektive eines Beobachters, denn viel mehr ist Janneke nicht. Ihre Gedanken teilt sie sich in diesem Fall hier mit der Haushälterin der de Groots. Es klingt fast so, als könnte so eine Geschichte jederzeit und überall passieren, so richtig aus dem Leben gegriffen und das macht vielleicht dann auch den Reiz dieser Geschichten aus. Mir gefällt es jedenfalls gut, wie die Autorin hier die Ereignisse schildert und wie so nach und nach die Zusammenhänge in dem Mordfall ans Licht kommen. Die reiche Familie de Groot wird zudem anschaulich geschildert. Ihre Beziehungen zueinander, ihre Eifersüchteleien untereinander und vor allem ihre kleinen Geheimnisse tragen zu einem interessanten Leseerlebnis bei.

„Eisige Gier“ ist zwar ein ruhiger Krimi, aber durchaus kurzweilig zu lesen. Mir hat er gut gefallen. Ich hoffe auf weitere Fälle, in denen Janneke Hoogstraat der Polizei bei der Lösung eines Falles helfen kann. Vielleicht sogar mit einem Wiedersehen des Kommissars Klaas Steenhuis. Warum? Lest selbst!  

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30 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

historischer roman, preußen, napoleon, ehrenbreitstein, koblenz

Die Festung am Rhein

Maria W. Peter
E-Buch Text: 609 Seiten
Erschienen bei Bastei Entertainment, 16.03.2017
ISBN 9783732539727
Genre: Historische Romane

Rezension:

Franziska und ihr Bruder wachsen bei ihrem Onkel in Coblenz auf. Der Bruder wird zum Militärdienst gezwungen und muss helfen an der Feste Ehrenbreitstein mitzubauen. Doch dann wird er beschuldigt, wichtige Pläne gestohlen zu haben und diese an den Feind zu verkaufen. Er wird in Haft genommen. Franziska glaubt an seine Unschuld und versucht die wahren Verräter zu finden. Dabei lernt sie Leutnant Rudolph Harten kennen. Er untersucht den Fall. Er und Franziska kommen sich näher, aber ihre Beziehung ist nicht einfach, Franziska hat einen französischen Vater und damit ist sie für den durch und durch preußischen Offizier unerreichbar.

Die Festung Ehrenbreitstein liegt in Coblenz direkt am Rhein und wurde zwischen 1817 und 1828 erbaut. Maria W. Peter lässt ihre Leser hier daran teilhaben, wie diese Festung entstand. Was es brauchte, um so etwas entstehen zu lassen. Vor allem aber erzählt sie von den Menschen am Rhein, die noch kurz vorher zu Frankreich gehörten und nach der Niederlage Napoleons plötzlich preußisch wurden. Sie erzählt von den Problemen, von dem Hass untereinander und von dem schwierigen Miteinander.

Franziska und ihr Bruder sind hier in etwas hinein gestolpert, was sie dazu zwingt, sich mit den Menschen auseinander zusetzen die sie für ihre Feinde halten. Die Suche nach dem Verräter gestaltet sich spannend wie ein Krimi und erzählt gleichzeitig von den Intrigen, die es braucht, um ein Verräter zu sein. Der Erzählstil ist dabei locker und leicht zu lesen.

Das Verhältnis von Franziska zu Rudolph entwickelt sich im Verlauf der Handlung und hat einige schöne Wendungen parat. Die einzelnen Charaktere hat die Autorin wunderbar gezeichnet und ihnen Leben eingehaucht. Es macht Spaß hier zu lesen und dabei zuzusehen, wie sich die Handlung entwickelt und auch einige Überraschungen parat hat. Das Lebensgefühl aus den Anfängen des 19. Jahrhunderts hat die Autorin schön eingefangen und lässt hier ein authentisches Bild der Zeit entstehen.

„Die Festung am Rhein“ ist ein schöner historischer Roman vor der Kulisse einer großen Festung. Hier wird von allem etwas erzählt, von einer Verschwörung, dem Bau einer großen Anlage und eine schöne Liebesgeschichte rundet die Handlung ab. Ein lesenswerter Roman, der gut unterhält.


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143 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 71 Rezensionen

historischer roman, ottonen, otto der große, adelheid von burgund, deutsche geschichte

Die fremde Königin

Rebecca Gablé , Jürgen Speh
Fester Einband: 768 Seiten
Erschienen bei Ehrenwirth, 27.04.2017
ISBN 9783431039771
Genre: Historische Romane

Rezension:

Gaidemar wächst mit dem Wissen auf, nicht zu wissen, woher er stammt, er ist ein Bastard. Von seiner Herkunft weiß er nichts. Er erhält aber eine gute Ausbildung an den Waffen und gehört bald der Elitetruppe des Königs, den sogenannten Panzerreitern, an. Dann bekommt er den Auftrag eine italienische Königin aus der Gefangenschaft zu befreien. Hierbei handelt es sich um Königin Adelheid, die in Garda von ihren Widersachern festgesetzt wurde. Gaidemar ist von Anfang an von der Königin fasziniert, doch sie muss Otto heiraten. Er bleibt aber als ihr Vertrauter in ihrer Nähe und steigt in ihrer Gunst. Doch die Bedrohung für Adelheid und auch für den König ist noch lange nicht vorbei.

„Die fremde Königin“ ist Band zwei in der Reihe um Kaiser Otto und seine Familie. Diese Geschichte beginnt im Jahre 951 mit einer dramatischen Flucht der Königin Adelheid, die so ungewöhnlich ist, dass sie eigentlich nur der Fantasie einer Autorin entsprungen sein könnte, wenn da nicht die historischen Tatsachen wären. Später in ihrem umfangreichen Nachwort erklärt Frau Gablé, was wirklich ihre Fiktion ist und was der Wahrheit entspricht, der Leser darf überrascht sein. In diesem Teil liegt der Schwerpunkt auf Königin Adelheid. Sie ist die zweite Frau von König Otto, ihr Leben und ihre Beziehung zu Otto werden geschildert.

Einmal mehr hat die Autorin historische Details wunderbar mit einer fiktiven Geschichte verwoben. Sie hat es geschafft deutsche Geschichte lebendig werden zu lassen und mich gleichzeitig dabei wunderbar unterhalten. Vielleicht ist ihr Erzählstil im Laufe der Jahre ein bisschen zu modern geworden, so schreibt sie zum Beispiel auf Seite 194 von einer „Panne“ als nicht alles für die Ankunft des Königs auf einer Burg vorbereitet war, oder spricht später von „mit Glacéhandschuhen anfassen“. Sicherlich Ausdrücke, die damals noch nicht so wirklich bekannt waren, aber der Geschichte jetzt auch nicht dramatisch schaden. Das geschichtliche Wissen, das die Autorin hier mit den Lesern teilt, ist ziemlich umfangreich und detailliert geschildert. So macht es Spaß in Geschichte abzutauchen.

Ihre Protagonisten sind dabei mit allem ausgestattet, was einen Charakter ausmacht. Sie wachsen an ihren Aufgaben und nicht jeder ist gleich als gut oder böse zu durchschauen. Intrigen werden gesponnen, Schlachten geschlagen, gewonnen und verloren, aber immer so geschildert als wäre man direkt dabei. So macht das Lesen einfach Spaß.

Auch ist hier alles vorhanden, was ich von einem historischen Roman erwarte. Spannende Unterhaltung, interessante Charaktere, einfach eine gute Geschichte.

Am Ende bleibe ich mit dem Gedanken zurück, warum hat dieses Buch nur 760 Seiten? Ich würde jetzt gern noch mehr von Adelheid, Otto und ihren treuen Vasallen lesen.



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24 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

mord, muschel, flucht, rache, bornhol

Und süß wird meine Rache sein

Jörg Böhm
Flexibler Einband
Erschienen bei CW Niemeyer, 28.02.2017
ISBN 9783827194688
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kaum tritt Emma Hansen ihren Dienst wieder an, werden auch schon zwei Junggesellen Tod aufgefunden. Der Mörder hat sie mit Ostseesand erstickt und eine Muschel hinterlassen. Was will er damit ausdrücken und vor allem warum mussten die beiden sterben? Fragen, die sich nicht nur Emma stellt, sondern auch ihre Kollegen.

„Und süß wird meine Rache sein“ ist bereits der vierte Fall für Emma Hansen. Hier stellt sich zunächst die Frage, kann man das Buch einzeln lesen oder sollte man die Vorgänger kennen? Der Fall in sich ist abgeschlossen und klärt sich, aber das Problem bei den Emma-Hansen-Krimis ist, dass ihr Privatleben ziemlich im Vordergrund steht. Hier sollten einfach Vorkenntnisse vorhanden sein, da man sonst nicht wirklich nachvollziehen kann, warum sie so handelt, wie sie handelt. Was auch auf ihre Kollegen zutrifft.

Ich habe aus dieser Reihe bereits einen Fall gelesen (Und die Schuld trägt deinen Namen), somit fiel mir der Einstieg hier leichter. Wobei Emma mir mit ihrer Art nicht wirklich gefällt. Sie war mir zu sehr auf sich selbst bezogen und mehr damit beschäftigt sich darüber zu empören, dass sich niemand so richtig mit ihr befasst hatte. Erst im Laufe der Handlung gesteht sie sich selbst ihre Fehler ein und versucht sie auszugleichen. Da es zudem einige Rückblenden zu ihrem Leben und den vorherigen Fällen gibt, wird auch das Verständnis für die Ermittlerin immer besser. Zum Ende hin bin auch ich mit Emma warm geworden.

Sicherlich hat viel der gute Erzählstil von Jörg Böhm dazu beigetragen. Er hat seine Hinweise auf den oder die Täter richtig schön geschickt in seiner Geschichte verpackt. Da es hier zudem einige Handlungsstränge gibt, die eben von den Opfern erzählen oder von Emma und ihren Kollegen, wird man als Leser schon mal in die Irre geführt. Hierbei übersieht man schnell den einen oder anderen Hinweis und ist am Ende überrascht, als die Tat aufgeklärt wird. Mir ging es jedenfalls so. Aber gerade das gefällt mir auch an einem Krimi. Miträtseln, überlegen wer kommt als Täter infrage und am Ende überrascht werden. Hier durchaus gelungen.




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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Schwesternkind

Evelyn Barenbrügge
E-Buch Text: 398 Seiten
Erschienen bei null, 01.03.2017
ISBN B06WVGXYLN
Genre: Sonstiges

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70 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

mittelalter, schwert und krone, sabine ebert, staufer, meister der täuschung

Schwert und Krone - Meister der Täuschung

Sabine Ebert
Fester Einband: 592 Seiten
Erschienen bei Knaur, 01.03.2017
ISBN 9783426654125
Genre: Historische Romane

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42 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 29 Rezensionen

titanic, liebe, christiane lind, rache, intrige

Weiße Rosen und die Titanic

Christiane Lind
E-Buch Text: 316 Seiten
Erschienen bei null, 18.03.2017
ISBN B06XMXQSJS
Genre: Sonstiges

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36 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

eifel, jugendbuch, fantasy, geister, sagen

Die Geister des Landes - Das Erwachen

Judith Vogt
Buch: 325 Seiten
Erschienen bei Ammianus, 01.03.2012
ISBN 9783981228540
Genre: Fantasy

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Blutfährte: Thriller (Thriller im GMEINER-Verlag)

Silvia Stolzenburg
E-Buch Text: 343 Seiten
Erschienen bei GMEINER, 08.03.2017
ISBN 9783839253748
Genre: Sonstiges

Rezension:

Ein Sanitätsfeldwebel ist verschwunden und in einem Hotel wird eine Leiche gefunden. Oberleutnant Mark Becker wird beauftragt, nach dem abgängigen Sanitätsfeldwebel zu suchen. Seine Suche kreuzt bald die Ermittlungen der Polizei und so soll er als Berater, der Ermittlerin Lisa Schäfer, zur Seite stehen. Die Suche erweist sich schwieriger als gedacht und die Zusammenarbeit mit der Polizei klappt auch nicht unbedingt wie erwartet.

Der Autorin Silvia Stolzenburg gelingt es, mit ihrem lockeren Erzählstil, ihre Leser zu fesseln. Die Geschichte startet mit einem spannenden Prolog und endet mit einem nicht weniger rasantem Ende.

Die eigentliche Handlung wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, sodass der Leser aus unterschiedlichen Richtungen miterlebt was passiert ist. Wobei die Spuren hier gut gelegt sind und es schon ein sehr aufmerksames lesen bedarf, um der Autorin auf die Schliche zu kommen.

Mark Becker, der eigentlich nur als Berater fungiert, ist bald als Ermittler nicht mehr wegzudenken. Gemeinsam mit der Polizei, und insbesondere mit der Ermittlerin Lisa Schäfer, versucht er zu ergründen, wo der Sanitätsfeldwebel steckt beziehungsweise wo er hineingeraten ist.

Auch die private Seite der Protagonisten wird beleuchtet. Ihre Charaktere vorgestellt und aus ihrem Leben geschildert. Wobei Mark sowie Lisa ihre eigenen Probleme mit in ihren jeweiligen Dienst bringen und dies für einiges an Feuer sorgt. Die Dialoge sind dann auch dementsprechend ansprechend.

Mir hat gut gefallen, wie die Autorin ihre Spuren gelegt und verwischt hat. Die Einblicke in das Leben eines Feldjägers und seine Aufgaben waren interessant zu lesen. Und das Zwischenspiel der Charaktere amüsant zu lesen. Dies war nur der Auftakt einer neuen Reihe und ich warte gespannt auf den nächsten Fall dieser beiden so unterschiedlichen Ermittler.


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32 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

holocaust, erster weltkrieg, judenverfolgung, lübeck, familiensaga

Die silberne Spieldose

Mina Baites
E-Buch Text: 320 Seiten
Erschienen bei Tinte & Feder, 07.03.2017
ISBN 9781477820520
Genre: Sonstiges

Rezension:

Johann Blumenthal, ein Silberschmied mit jüdischen Wurzeln, beschließt sich freiwillig für den Kriegsdienst 1914 zu melden. Doch bevor er geht, fertigt er eine silberne Spieldose für seinen Sohn an. „Für Paul, in Liebe“ graviert er hinein. Dies Geschenk soll dem Sohn Trost und Hoffnung geben. Es wird die Familie über Jahre begleiten, bis die Spieldose dann auf verschlungenen Pfaden fünfzig Jahre später in die Hände von Lilian Morrison fällt. Die junge Frau lebt in London und versteht nicht, warum sie eine Spieldose erbt, auf der der Name der Blumenthals steht. Was verbindet sie mit dieser Familie?

Diese schöne Geschichte findet ihren Anfang 1914 als Johann Blumenthal beschließt, es sei seine Pflicht dem Vaterland zu dienen und in den Krieg zu ziehen. Die Spieldose, die er hinterlässt, steht nicht nur für die hohe Kunst des Silberschmieds, sondern vor allem für Liebe und Hoffnung.

Eindrucksvoll schildert die Autorin Mina Bates hier das Leben der Juwelierfamilie Blumenthal. Aber nicht nur aus dem 1. WK, sondern gleich über knappe 60 Jahre. Sie erzählt, wie die Spieldose von einer Generation in die nächste fand. Und mit ihr auch, wie das Leben in diesen schweren Jahren verlaufen ist.

Bates erzählt von Liebe und Hoffnung in einer Zeit als es keine Liebe und Hoffnung mehr gab. Davon wie es die Menschen schafften, weiterzuleben und zu arbeiten. Am Ende hatte ich Tränen in den Augen, so nahe ging mir diese Geschichte. Die Charaktere sind einfach wunderbar gezeichnet und lassen einen nicht los. Wobei die Autorin immer zum rechten Zeitpunkt einen Zeitsprung macht und dann aus dem Leben der nächsten Generation erzählt. In bewegenden Worten schildert sie dann kurz rückblickend, was geschehen ist. Ich fand diese Art des Erzählens sehr gut. Sie hat so einen Überblick über die Ereignisse geschaffen, ohne dabei zu sehr ins Detail zu gehen und sich so in der Geschichte zu verlieren. Gleichzeitig nimmt sie ihre Leser emotional aber mit auf diese Zeitreise.

„Die silberne Spieldose“ ist ein berührendes Buch, aus einer mehr als dunkeln Zeit, die nicht vergessen werden sollte. Es erzählt von Liebe und der Hoffnung auf ein Morgen.   

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72 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 53 Rezensionen

kunst, dominic smith, kunstfälschung, das letzte bild der sara de vos, malerei

Das letzte Bild der Sara de Vos

Dominic Smith , Sabine Roth
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Ullstein Buchverlage, 10.03.2017
ISBN 9783550081873
Genre: Romane

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20 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

mittelalte, raben, gold, myntha, roman

Das Gold der Raben

Andrea Schacht
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 20.02.2017
ISBN 9783734101540
Genre: Historische Romane

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

spielsucht, der blanke hans, tätowierung, nordseeinsel, 1361

Fluch über Rungholt

Franziska Steinhauer
Flexibler Einband
Erschienen bei Gmeiner-Verlag, 08.02.2017
ISBN 9783839220160
Genre: Historische Romane

Rezension:

Rungholt, kurz vor der großen, alles zerstörenden Flut im 14. Jahrhundert: Der Torfsieder Anrft wird Tod in einem Salzbottich aufgefunden, zwei junge Frauen sterben ebenfalls und ein Fremdverschulden ist hier nicht auszuschließen. Die Männer und Frauen der Insel machen was sie wollen und alle guten Worte des Pfarrers Roerd Asmus sind vergebens. Wer ist schuld an den Toten? Schnell werden genau die Verdächtigt, die nicht unbedingt zur Gemeinde gehören, wie die Engelmacherin Silja oder der geheimnisvolle Fremde aus dem Morgenland.

Franziska Steinhauer nimmt ihre Leser mit auf die Insel und gewährt hier einen schönen Einblick in die Zeit vor der großen Flut. Die Menschen beschreibt sie als raubeinig und eigenwillig. Sie haben ihre eigenen Gesetzte nach denen sie leben. Die plötzlichen Toten werfen sie aus der Bahn. Schuldige sind schnell gefunden, aber war es auch die Engelmacherin oder Shaid, der Fremde? Die Lösung hat die Autorin gut versteckt, so gut, dass ich nicht auf die Auflösung kam und bis zum Schluss rätselte, wer den nun der oder die Mörder waren. Allerdings fand ich dann auch, dass es nicht wirklich Hinweise gab, oder ich habe sie einfach nicht gesehen. Die Auflösung selbst war nachher aber schlüssig und gut.

Etwas seltsam fand ich den Fremden aus dem Morgenland. Er wird als Zeitreisender beschrieben. Seine kleine Geschichte offenbart sich so nach und nach. Shahid tritt hier als Ermittler auf und versucht den Fall zu klären. Etwas seltsam fand ich es jetzt schon in einem Roman, der als historischer Nordsee Roman angepriesen wird, einen Zeitreisenden vorzufinden. Ich hatte hier nicht mit Fantasy-Elementen gerechnet. Sie fügen sich zwar gut in die Geschichte ein, wirken aber trotzdem irgendwie fehl am Platz. Auch kam mir die ganze Geschichte recht düster vor. Die Menschen hatten hier durchweg ein schlechtes Leben und wurden offenbar nur schlecht behandelt. Ob dies wirklich damals so war? Mir war es einfach zu viel negatives. Wobei die letzten Seiten sehr spannend waren. Die Flut hat die Autorin wirklich gut beschrieben und das Ende dieser Geschichte somit spannend gesetzt. Leider war der Krimiteil nur mäßig spannend. Auch hat sich mir nicht wirklich erschlossen, woher Shahid am Ende wusste, wer der Täter war.

Ein interessantes Nachwort klärt am Ende Fiktion und Wahrheit und erzählt noch ein bisschen aus dem Leben dieser Epoche. Der Erzählstil von Frau Steinhauer ist der Zeit durchaus angepasst und lässt sich gut lesen. Das historische Leben wird lebendig geschildert und die Ereignisse sind gut in der gesamten Geschichte verpackt. Auch wenn „Fluch über Rungholt“ mich jetzt nicht so gefesselt hat wie erwartet, war es trotzdem gute Unterhaltung.  

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94 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 58 Rezensionen

mord, schweden, stockholm, thriller, rache

Der Mörder und das Mädchen

Sofie Sarenbrant , Hanna Granz
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Rütten & Loening Berlin, 17.02.2017
ISBN 9783352008931
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Cornelia bereitet ihren Auszug aus dem gemeinsamen Haus vor. Nach ihrer letzten Nacht im Haus will sie mit ihrer Tochter Astrid eben dieses verlassen, als sie ihren Mann tot im Gästezimmer findet. Emma Sköld übernimmt diesen Fall und ihre erste Spur führt sie direkt zu Cornelia. Andere Spuren sind zwar vorhanden, werden aber erst mal ignoriert.

Eigentlich hatte ich hier einen spannenden Thriller erwartet, leider wurden diese Erwartungen nicht erfühlt. Es fing schon damit an, dass auf dem Buchrücken steht: Zitat: “Emma Sköld, hochschwanger und sehr ehrgeizig“, nur um dann auf Seite 21 zu lesen, dass die Ermittlerin noch nicht mal in der 12. Woche ist. Na gut, könnte ein Übersetzungsfehler gewesen sein. Das Original erschien ja schließlich in schwedischer Sprache (oder Frau ist dort schon so früh hochschwanger).

Leider kam ich dann mit dem etwas holprigen Erzählstil nicht wirklich zurecht. Vielleicht lag es aber auch hier an der Übersetzung. Spannung habe ich aber trotzdem vergeblich gesucht.

Hans, das Mordopfer wurde kurz als gewalttätiger Ehemann beschrieben. Cornelia, seine Frau hat die Trennung vorbereitet und den Hausverkauf bereits gestartet. Die Makler haben schon Termine mit Interessenten vereinbart, als dann dieser Mord geschah. So weit, so gut. Astrid, die kleine Tochter hat nur kurz einen fremden Mann in der Tatnacht im Haus gesehen, das war auch schon ihre ganze Verbindung mit dieser Tat. Bis zum Schluss habe ich den Zusammenhang des Titels mit der Geschichte nicht verstanden. Für mich gab es keinen, es sei denn man betitelt Emma Sköld als Mädchen, was eigentlich keinen Sinn ergibt, sie ist ja die ermittelnde Beamtin.

Liest man die Geschichte aufmerksam, wird man feststellen irgendwie kennen sich die Protagonisten alle untereinander. Vermutlich auch nicht weiter wichtig, schließlich bewegen sich die verdächtigen Personen alle im Umfeld des Maklergeschehens. Entweder sind sie selber Makler oder sie haben ein Haus zu verkaufen. Mir kam das trotzdem alles etwas seltsam vor. Die ganze Geschichte war verwirrend, irgendwie so als würde ein gewisses Vorwissen fehlen. Nach dem Lesen habe ich dann festgestellt, dass dieses Buch der dritte Band einer Krimireihe ist. Emma Sköld ist die Hauptprotagonisten dieser Reihe. Warum wird ein dritter Band als Erstes ins Deutsche übersetzt? Vermutlich wäre alles viel schlüssiger gewesen, hätte man die Reihe am Anfang beginnen können. Mir hat das endgültig die Lust an dieser Reihe verdorben. Was schade ist, denn eigentlich hat es sich gut lesen lassen und Sofie Sarenbrant hat geschickt ihre Spuren gelegt und die Leser in falsche Richtungen gelockt. Der Schluss ist allerdings offen geblieben. Der Leser geht zwar mit dem Wissen aus der Geschichte den Mörder zu kennen, für das Ermittlerteam gilt dies aber nicht. Hier ist klar, man soll einen nächsten Teil lesen.  

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40 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

pest, luther, reformation, lucas cranach, martin luther

Die Mutter des Satans

Claudia Beinert , Nadja Beinert
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Knaur, 01.02.2017
ISBN 9783426653838
Genre: Historische Romane

Rezension:

Ende des 15. Jahrhunderts heiratet Margarethe den Bergmann Hans Luder. Eigentlich keine aufregende Sache, wäre sie nicht die Mutter des Reformattors Martin Luther gewesen. Hier aber wird nicht die Geschichte von Martin erzählt, sondern die seiner Mutter. Von ihrer Ehe mit dem Bergmann, von ihrem schweren Leben und ihren Kinder. Für Margarethe ist es schwer ihre Kinder richtig zu erziehen und ihrem Mann den nötigen gehorsam entgegen zu bringen. Bald heißt es für sie, sich zu entscheiden, Martin zu vertrauen oder ihrem Ehemann gehorchen.

Auf diesen Roman habe ich mich sehr gefreut, leider wurde meine Erwartungen nicht erfühlt. Ich kam irgendwie nicht klar mit dem Schreibstil der Schwestern Beinert. Dabei haben sie ausführlich geschildert, wie es Margarethe ergangen ist. Sie durfte ihre Geschichte in Rückblenden selbst erzählen. Dies hat sie auch eindrucksvoll getan, aber der Funke ist bei mir einfach nicht übergesprungen. Ich bin mit der Geschichte nicht wirklich warm geworden und konnte somit auch nicht wirklich mit Margarethe mitfühlen.

Ausführlich wird hier geschildert, wie die Geburt von Martin war, wie seine Kindheit verlief und wie er zu seinem Glauben gefunden hat. Aber auch sein Umfeld wird dargestellt. Sein Vater hat sich von einem einfachen Bergmann zu einem Hüttenmeister hoch gekämpft. Gerade das Leben in diesem Berufszweig wird ausführlich geschildert und war auch interessant, aber leider nicht besonders spannend. Es gab zwar die eine oder andere Szene, wo sich Spannung hätte aufbauen können, tat es dann aber nicht. Margarethe erzählt dann weiter von ihren anderen Kindern und deren Leben und sterben. Mir waren einige Szenen mit Margarethe teilweise einfach zu langatmig, es fehlte an Spannung. Ihr Leben verlief im Grunde in einfachen Bahnen und wurde erst durch Martin sein Handeln anstrengend. Aber zu dem Zeitpunkt war der Sohn ja schon erwachsen und aus dem Haus. Die Familie hatte zwar darunter zu leiden, wie Martin seinen Glauben verbreitet hat, aber diese Zeit ist eben erst zum Ende des Buches hin aktuell und bis dahin verlief das Leben seiner Mutter eben nicht spektakulär aufregend.

Das Thema war so gut gewählt, der Titel versprach spannende und interessante Unterhaltung, aber leider konnte dies aus meiner Sicht nicht erfühlt werden. Interessant ist allerdings der Lebenslauf von Martin Luther und wie vor allem eben auch seine Familie unter seinem Handeln gelebt und eben auch gelitten hat. Dies hat das Autorenpaar wunderbar in Szene gesetzt.

In diesem historischen Roman ist alles enthalten was das Leserherz begehrt, ein Personenregister zu Beginn, ein ausführliches Nachwort, ein paar Fabeln, die im Laufe der Geschichte erzählt werden, sind am Ende noch mal im ganzen nachzulesen, sowie ein Glossar der fremden Begriffe.

„Die Mutter des Satans“ ist eigentlich ein interessanter Roman über die Mutter von Martin Luther, der mich leider nicht gänzlich überzeugen konnte. Obwohl er alles hat, was man bei einem solchen Roman erwarten kann. Einige Szenen waren spannend und interessant, andere wiederum nicht. Auf jeden Fall erlauben die Autoren einen schönen Einblick in das Leben von Martin Luther und seiner Familie.  

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Quadriga

Thilo Scheurer
E-Buch Text: 428 Seiten
Erschienen bei Bookspot Verlag, 10.06.2013
ISBN 9783937357942
Genre: Romane

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geschichte, historischer roman, goldmann verlag, 16. jahrhunder, bartholomäusnacht

Das Lied der Hugenotten

Deana Zinßmeister
Flexibler Einband: 460 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 16.01.2017
ISBN 9783442484096
Genre: Historische Romane

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krieg, liebe, schiffsjunge, korsar, historischer roman

Der Korsar und das Mädchen

Elisabeth Büchle
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Gerth Medien, 16.01.2017
ISBN 9783957341884
Genre: Historische Romane

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Anfang des 19. Jahrhunderts: Die Schwestern Emily und Catherine machen sich auf den Weg von Amerika nach England. Emily soll dort verheiratet werden und auch auf Catherine wartet ein potenzieller Ehemann. Aber es kommt anders als erwartet. Das Schiff, mit welchem sie unterwegs sind, wird von einer amerikanischen Kriegsfregatte gestellt und die Frauen in Gewahrsam genommen. Bevor allerdings ihre Identitäten geklärt werden können, gelingt es Catherine sich zu verkleiden und sich als Schiffsjunge auszugeben. Während Emily nun die nächste Zeit in einer engen Kabine hockt, kann die Schwester sich frei bewegen. Zugleich kann sie ihren Traum von Freiheit ein bisschen weiter träumen. Der Lieutenant Commander des Seglers, Lennart Montiniere, ist wenig begeistert von seinen Neuzugängen.

„Der Korsar und das Mädchen“ ist ein schöner, historischer Abenteuerroman. Er spielt vor der Kulisse des britisch-amerikanischen Krieges von 1812-1814. Der Commander der Siver Eagle ist in geheimer Mission unterwegs, als er sich durch widrige Umstände gezwungen sieht, die Schwestern an Bord zu nehmen. Wobei Lennart zunächst gar nicht weiß, dass er zwei Frauen an Bord hat. Dann beginnt ein lustiges Katz und Maus Spiel zwischen dem Commander und Catherine.

Auch wenn es am Anfang so nach 'typisch-Frau-geht-als-Junge-durch-die-Geschichte' klingt, ist es doch sehr unterhaltsam. Nicht zuletzt durch die spritzigen Dialoge zwischen Catherine und Lennart. Es ist einfach lustig zu lesen, wie sie sich kappeln und umeinander herumschleichen, denn beide entwickeln Gefühle füreinander, ohne zunächst zu ahnen, wie es mit dem jeweils anderen aussieht. Für Lennart ist es sogar noch ein Stück schwieriger, da er Catherine ja für einen Jungen hält. Umso amüsanter aber für den Leser. Catherine hat aber auch bereits durch ihren Vater einiges an Wissen mitbekommen, welches eben nicht typisch für eine Frau des 19. Jahrhunderts war. Dadurch bedingt ist ihr Freiheitsdrang dann auch größer als bei ihrer Schwester, die diese Erziehung so eben nicht hatte. So konnte Catherine sich auf dem Schiff frei bewegen und auch glaubhaft als Schiffsjunge durch gehen. Am Ende hat es mir gut gefallen, Catherine, Emily und Lennart auf ihr Seeabenteuer zu begleiten. Es hat Spaß gemacht, mit diesen sympathischen Charakteren auf Seereise zu gehen. Auch wenn hier natürlich auch das eine oder andere Gefecht stattgefunden hat, ist es der Autorin wunderbar gelungen diese Ereignisse zu schildern, ohne dabei zu sehr ins Detail zu gehen. Ich mag die Art, wie Elisabeth Büchle solche Ereignisse schildert, sehr gern lesen. Sie beschreibt das Leben auf See mit all den Schwierigkeiten, die es vor allem für die Frauen gab, nachvollziehbar.

Ein Personenregister sorgt für den nötigen Überblick der Protagonisten, ein Glossar am Ende für das Verständnis der fremden Begriffe. Das Cover mit dem Segelschiff und ebenso der Titel passen hervorragend zu der Geschichte, die erzählt wird.

„Der Korsar und das Mädchen“ ist ein unterhaltsamer, historischer Roman aus den Anfängen des 19. Jahrhunderts. Er ist amüsant zu lesen, hat eine Geschichte, die in sich abgeschlossen ist, aber trotzdem noch Spielraum für eine eventuelle Fortsetzung lässt. Auch wenn ich mit dem Ende nicht ganz einverstanden war, ich hätte der einen oder anderen Protagonisten einfach ein anderes Ende gewünscht, hat mir dieser Roman von Elisabeth Büchle wieder gut gefallen.





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Die Rosenkriege - Das Bündnis

Conn Iggulden , Christine Naegele
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Heyne, 10.08.2015
ISBN 9783453418615
Genre: Historische Romane

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Robert Morgan - Flucht aus dem Todeskerker: Band 2 der Piratenserie

Alfred Wallon
E-Buch Text: 107 Seiten
Erschienen bei BookRix, 19.12.2016
ISBN 9783739641539
Genre: Sonstiges

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Im Zwielicht der Vergeltung

Alan McDermott
E-Buch Text: 272 Seiten
Erschienen bei AmazonCrossing, 25.11.2014
ISBN 9781477871706
Genre: Sonstiges

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Die Macht des Mohns

Hans-Georg van Ballegooy
Flexibler Einband: 424 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 26.10.2016
ISBN 9783842357976
Genre: Romane

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