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entführung, thriller, missbrauch, kindesentführung, gewalt

Fida

Stefanie Maucher
Flexibler Einband: 216 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 26.03.2013
ISBN 9781483957517
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ich bin zufällig auf dieses Buch gestoßen und habe mich durch eine Rezensionen gestöbert. Die Erfahrungen und die Leseproben klangen sehr vielversprechend, sodass ich das Buch unbedingt haben wollte. Ich habe es mir bei Ebay bestellt aber da ich nicht warten konnte bin ich erstmal in unzählige Buchhandlungen gestürmt um mir das Buch schon früher zu besorgen. Leider hatten die Läden das Buch noch nicht in greifbarer Nähe und konnten mich nur mit einer Bestellung trösten. Dann bin ich zufällig auf das Buch '3096 Tage' gestoßen und dachte mir 'das liest du jetzt, bis 'Fida' endlich da ist.
Gesagt, getan. Das erste Buch ist beklemmend und trotzdem spannend. Als ich damit fertig war, kam mein langersehntes Buch endlich zuhause an. Ich habe die Packung aufgerissen und sofort angefangen zu lesen. 

Ich muss sagen, die Idee, die diese Geschichte wiederspiegelt ist nicht neu. Trotzdem kann es von jeder/m Autor/in anders verfasst und total spannend gestaltelt werden. Das habe ich mir auch bei diesem Buch erhofft. Vielleicht liegt es daran, dass ich die wirklich erlebte Geschichte zuerst gelesen habe, aber mir stand das Buch 'Fida' leider als Enttäuschung gegenüber. Ich habe es automatisch mit dem vorher gelesenen Buch verglichen und es kam mir vor, wie eine kurze Zusammenfassung des ersten. Ich habe keine großartig bösen Stellen gelesen, bei der ich mir denken würde 'jetzt wird es brutal' oder sonstiges. Alles, was er mit ihr getan hat, wurde nur kurz in den Gedanken der jeweiligen Person wieder gegeben. Die Gedanken von Laura kommen selten vor, wie sie sich fühlt, was in ihr vorgeht. Man kann sich kaum in sie hineinfühlen, geschweige denn Trauer für ihre Situation empfinden. Klar, ein kleines Mädchen wird entführt und misshandelt. Selbstverständlich schockiert das einen. Aber der Schock ist nur von kurzer Dauer, wenn man sich nicht in die Situation einfühlen kann. Was in Tom vorgeht, wird kurz und knapp geschildert: Er will die kleine Schlampe quälen, wie er es mit der Katze tat. 
Der Vater von ihm kam auch zu kurz meine Meinung nach. Er hatte das Wissen und konnte nicht sprechen und irgendwann war er ganz vom Bildschirm weg. 
Als die Mutter dann ein Mädchen unten fand, dachte ich zuerst, das sei Laura. Dass diese aber bei dem Selbstmordversuch tatsächlich gestorben ist, wurde nicht geschildet. Er hat alles neu dekoriert und da kommt man nicht von selbst drauf, dass die Hauptfigur, das Opfer, aufeinmal gar nicht mehr vorkommt.
Wie die Mutter Tom getötet hat, kam mir auch eher vor wie in einem klassischen Horrorfilm, in dem Kreaturen vorkommen, die nicht existieren. Feuer, ertränkt etc. Es war viel zu leicht. 

Naja, mein Fazit zu diesem Buch: 
Die Schreibweise selbst ist toll, man liest es gerne, wenn die Spannung da wäre. Ansonsten bin ich sehr enttäuscht gewesen und hätte mir gerne die 13,95 erspart gehabt. 

Nur meine Meinung. Aber allen, die dabei sind es zu lesen oder es vorhaben, wünsche ich viel Vergnügen und hoffe, dass es sich für euch mehr gelohnt hat, als für mich! 

Liebe Grüße, niva 

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