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70 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 59 Rezensionen

abgründig, fortsetzung, krimi, kriminalroman, mord, norwegen, oslo, ritual, sekte, serie, skandinavien-krimi, spannung, tommy bergmann, verlag list, vilnius

Der einsame Bote

Gard Sveen , Günther Frauenlob
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei List Verlag, 08.06.2018
ISBN 9783471351505
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die dreizehnjährige Amanda ist verschwunden. Sie wird für tot erklärt, genauso wie der vermeindliche Mörder, und der Fall ist abgeschlossen. Jedoch ist Kommissar Tommy Bergmann davon überzeugt, dass sie noch lebt. Verbissen macht er sich auf die Suche und läuft in Gefahr, seine Stelle zu verlieren. Seine Reise geht nach Litauen, denn die Spuren führen ihn zu einer Sekte, welche es offiziell nicht mehr gibt. 

Ich finde das Buch packend und konnte es kaum weglegen. Mit seinen 300 Seiten ging es Schlag auf Schlag, auch wenn sich nicht alle Fragen beantwortet haben. Es liest sich gut und ist verständlich. Eindrücklich wird das Leben in Litauen beschrieben, es wird einem klar, dass das Leben dort, v.a. auf dem Lande, nicht gleich ist wir hierzulande. Googelt man sich dann durch diese Gegend, schaut man sich Bilder an zum Beispiel vom Ort Svencionys nahe der weissrussischen Grenze, fühlt man sich um einige Jahre zurückversetzt, und die Geschichte erscheint noch düsterer.

Ich kann "Der einsame Bote" nur weiterempfehlen.

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(49)

50 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 48 Rezensionen

gewalt, glücksspiel, isaiah quintabe, joe ide, kalifornien, las vegas, los angeles, menschenhandel, mord, privatdetektiv, rache, spannung, spielsucht, thriller, usa

Stille Feinde

Joe Ide , Thomas Wörtche , Conny Lösch
Flexibler Einband: 398 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 11.06.2018
ISBN 9783518468708
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Isaiah Quintabe, kurz IQ genannt, ist ein Privatdetektiv, der auf eigene Faust ermittelt. Normalerweise hilft er Bedürftigen Broschen zu finden, Mobbing auf dem Pausenplatz zu unterlassen und ähnliche einfache Dinge. Allerdings hat er ein persönliches Problem, denn vor Jahren wurde sein geliebter, älterer Bruder Marcus von einem Auto überfahren. IQ glaubt nicht an einen Unfall und möchte herausfinden, wer Marcus auf dem Gewissen hat. Etwa zur gleichen Zeit bittet Marcus' ehemalige Freundin IQ um Hilfe, ihre Schwester in Las Vegas steckt in Schwierigkeiten. Zusammen mit einem Bekannten, Dodson, macht er sich von Los Angeles nach Nevada auf den Weg. Sie haben an verschiedenen Fronten zu kämpfen, es wird action-geladen und lebensgefährlich.

Ich habe das Buch mit Spannung gelesen, es wurde nie langweilig. Für mich war es teilweise etwas schwierig, die ganzen Ausdrücke der Gangsterwelt zu verstehen. Überhaupt hat man das Gefühl, die beiden Grossstädte im Westen der USA bestehen nur aus Drogen- und Bandenkriminalität, und es deckt sich so gar nicht mit meinen sehr schönen und friedlichen Erlebnissen in L.A. und Las Vegas. Es wird ein bisschen viel gemordet, aber vielleicht ist das ja die traurige Realität. Das Ende des Buches hat mich wieder ein wenig beruhigt. Ich kann das Buch weiterempfehlen und ich würde mich über eine Fortsetzung freuen.

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252 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 155 Rezensionen

alzheimer, c.j. tudor, debüt, freundschaft, kreide, krimi, mord, mystery, spannung, stephen king, thriller, thriller-roman, unheimlich, vergangenheit, zwei zeitebenen

Der Kreidemann

C.J. Tudor , Werner Schmitz
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 29.05.2018
ISBN 9783442314645
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Eddie, Fat Gav, Metal Mickey, Hoppo und Nicky sind im Jahr 1986 zwölf Jahre alt und eine Clique. Und sie möchten an den Jahrmarkt gehen, zum ersten Mal allein, ohne Begleitung der Eltern. Dieser Nachmittag wird ihnen nicht so schnell aus dem Gedächtnis gehen, denn es passiert ein schweres Unglück. Auch danach geschehen Dinge, die man lieber nicht erleben möchte.
Dreissig Jahre später werden die inzwischen Erwachsenen von der Vergangenheit eingeholt, durch einen Umschlag, der ein Stück Kreide und eine Zeichnung eines Strichmännchens enthält.

Ich fand die Geschichte von Anfang an packend, da immer abwechselnd aus den Jahren 1986 und 2016 erzählt wird. Der Schreibstil ist jeweils angepasst, als Teenager hat man noch einen einfachen Wortschatz, dreissig Jahre später ist der Schreibstil etwas gehobener. Es wird aus der Sicht von Eddie, später Ed genannt, geschrieben. Mich hat es deshalb sehr gepackt, weil man nach jedem Kapitel wieder etwas mehr in Erfahrung bringt. Viele Fragen bleiben bis fast zum Schluss unbeantwortet, was es doppelt spannend macht. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen.

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46 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 41 Rezensionen

frau, gefängnis, große liebe, indien, indisches gefängnis, innere freiheit, koruption, lebenstraum, liebe, magnolie, religion, selbstfindung, sich selbst finden, stark, starke frau

Die Magnolienfrau

Sabrina De Stefani ,
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Allegria, 06.04.2018
ISBN 9783793423249
Genre: Biografien

Rezension:

Sabrina verbringt ihre ersten Lebensjahre infolge einer Wirbelsäulenerkrankung eingeengt in einem Gipsbett. Trost findet sie unter einem Magnolienbaum. Ein Baum gleicher Art gibt ihr auch später in ihrem Leben Kraft, weiterzumachen, als sie unschuldig im berüchtigsten Gefängnis Asiens landet. Bis dahin ist sie aus Deutschland in die Schweiz gekommen, hat dann Reisen nach Indien gemacht und dort in Gestalt von Shankar ihre grosse Liebe gefunden.

Sabrinas Lebensgeschichte ist sehr spannend, und ihre Entscheidungen sind mutig. Als ich das Buch gelesen habe, ist mir sofort die Schweizerin Katharina Paholo in den Sinn gekommen, welche der Liebe wegen nach Kamerun auswanderte. Sie hat ihre Lebensgeschichte in zwei Bücher verpackt, das dritte war in Bearbeitung, doch dazu kam es nicht mehr, da sie unlängst unter mysteriösen Umständen in Kamerun verstarb. Ein ganz grosser Unterschied der beiden Frauen besteht darin, dass Katharinas Mann es vor allem auf das Geld abgesehen hat und sich durchfüttern liess. Bei Sabrina sieht das anders aus. Klar geht sie oft nach Europa zurück um Geld zu verdienen, aber zwischen Skankar und Sabrina scheint eine beispiellose, ehrliche Liebe zu herrschen, der Umgangston so friedlich, und sie stehen zueinander. Ich finde Sabrinas Entscheidungen, welche mit vielen Entbehrungen verbunden sind, sehr mutig. Mir hat das Buch gefallen, auch wenn die Erklärungen zu diesen Traditionen z.T. etwas sehr langatmig waren, und auch wenn ich jetzt an die Autorin noch Hunderte von Fragen zu stellen wüsste.

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55 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 49 Rezensionen

berlin, indien, klinische studie, klinische studien, krimi, krisenmanagement, krisen-p, machenschaften der pharmaindustri, mats holm, medien, mord, pharmaindustrie, pr-agentur, pr-berater, thriller

Riskante Manöver

Birand Bingül
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei btb, 10.04.2018
ISBN 9783442716388
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die sechsjährige Sophie erkrankt schwer und stirbt. Der Verdacht einer Pharmakritikerin kommt auf, dass es an einem neuen Medikament von Wenner Pharma liegt. Eine Mitarbeiterin dieses Konzern verschwindet, ein Mitarbeiter wird umgebracht. Hängen diese Ereignisse miteinander zusammen? Klar ist, dass die Umstände kein gutes Licht auf das Unternehmen werfen, der CEO der Wenner Pharma gerät in Erklärungsnot. Der PR-Agent Mats Holm und seine Kollegin Laura May werden beauftragt, die Wenner Pharma wieder in gutem Licht dastehen zu lassen. Doch für Mats ist das nur möglich, wenn er die ganze Wahrheit erfährt. Und so beraten sie den CEO, stellen interessante Nachforschungen an und geraten in brisante und zum Teil gefährliche Situationen. 

Mich hat das Buch keine Seite lang gelangweilt. Schon der Anfang lässt einen schaudern, als Sophie immer kraftloser wird. Wenn man zuschauen muss, wie das eigene Kind stirbt, das wünscht man sich keinen Eltern und muss unerträglich sein. Die PR-Agenten, v.a. Mats, sind bekannt dafür, dass sie Firmen vom Pranger holen können. Mats kommt mir sehr arrogant, erfolgsverwöhnt hinüber. Es läuft immer wie geschmiert, er bekommt gute Aufträge. Anhand der Mimik von Mats und Laura verstehen sich die Beiden ohne Worte. Mir als Mutter ist er natürlich unsympathisch, da er sich für einen guten Ruf des Pharma-Unternehmens einsetzt, dessen Medikament angeblich zum Tod des Mädchens geführt hat. Aber das wäre zu einfach gestrickt, denn im Buch wird es recht kompliziert, eine Hand wäscht die andere, Erpressungen sind in diesem Metier wohl an der Tagesordnung, man kann niemandem mehr trauen, jeder könnte der Maulwurf sein und somit auch noch ein wenig Profit herausschlagen. Das Buch liest sich gut, aber man muss immer mitdenken, um die Übersicht zu behalten. Ich lese viel, aber dieses Buch hat ein für mich überdurchschnittlich hohes Grad an Spannung, wohl auch wegen der Thematik, ich kann das wärmstens weiterempfehlen. 

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75 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 69 Rezensionen

brand, brandstiftung, eifersucht, familienfehde, fehde, fließ, klaudia wagner, krimi, kripo lübben, liebe, lübbenau, mord, obdachloser, spreewald, wursten

Spreewaldrache

Christiane Dieckerhoff
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 06.04.2018
ISBN 9783548289519
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Im Spreewald tut sich wieder Unheimliches: Ein junger Mann ist schwer verletzt und wird blutüberströmt geborgen. Kurze Zeit später wird ein toter Obdachloser gefunden. Besteht zwischen ihnen eine Verbindung? Erneut ermittelt Klaudia Wagner, die Kriminalobermeisterin. Die Spuren führen in die Vergangenheit, in einen Streit zwischen den Fährleuten, der neu zu entfachen droht.

Die Kommissarin Klaudia Wagner fand ich bereits in ihrem ersten Fall sympathisch. Die Geschichte ist recht verwirrend, und ich habe zwischendurch schon mal wieder zurückblättern müssen, um nachzusehen, wer mit wem verwandt ist, und wer mit wem in welchem Verhältnis steht. Aber der Fall hat mich gepackt, von Anfang bis zum Schluss. Das natürlich auch deswegen, weil mich der Spreewald fasziniert, und ich ihn wegen den bekannten Krimis besuchte, sogar auf einen Drehtag stiess, allerdings im Sommer. Ich kann mir gut vorstellen, wie unheimlich es da sein kann im Herbst inmitten von Nebelschwaden, menschenleer. Was mir auch sehr gut gefällt, ist, dass es in und um Lübbenau spielt (das "Charleston" kenne ich ebenfalls von innen, und auch in Lehde war ich). So kann ich mir die Geschichte noch etwas besser vorstellen. Von Vorteil wäre, wenn man Dieckerhoffs Bücher der Reihe nach lesen würde, denn ich habe "Spreewaldtod" verpasst, und da taten sich mir Lücken auf, was Klaudia Wagner dort alles erleben musste. Das ist aber weiter nicht schlimm, denn dieser Fall ist für sich und abgeschlossen. 

Top - Spannung und fesselnd bis zur letzten Seite.

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(53)

64 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 53 Rezensionen

berg, bergbau, debüt, eigenwillige bewohner, ein dorf am berg, hoffnungsvoll, landflucht, marie gamillscheg, melancholisch, nostalgisch, österreich, roman, schöne sprache, strukturwandel, touristen

Alles was glänzt

Marie Gamillscheg
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Luchterhand, 19.03.2018
ISBN 9783630875613
Genre: Romane

Rezension:

Ein Dorf, das früher vom Bergbau und Touristen lebte, droht zu verfallen. Die Touristen bleiben aus und der Berg wird wohl bald einstürzen, geht es nach dem Reporter, der neulich einen Bericht darüber schrieb. Über einzelne Charakteren wird geschrieben und über Vorhaben derer.
Ich bin recht unschlüssig, was ich von diesem Buch halten soll. Alles verwirrt mich etwas. Die Sprache ist einfach und gut verständlich, ja manchmal zu einfach ("...sagt Mutter", sagt Merih.).
Es finden durchwegs Dialoge statt, doch Fragen werden oft nicht beantwortet (bewusst?), z.B.: "...Tochter ist eine Künstlerin, was macht sie denn?" Und der Abschnitt ist unbeantwortet zu Ende.
Auch gibt es Dialoge, bei denen nicht auf den anderen eingegangen, sondern ein neues Thema angeschnitten wird.
Die Protagonisten haben grosse Pläne, welche sie aber z.T. nicht umsetzen. Das macht für mich das Buch etwas träge, deprimierend.
Teilweise findet man sehr genaue Beschreibungen, z.B. wie Teresa ihr Haargummi hält.
Das Dorffest hat mich nicht in festliche Stimmung versetzt, es war sehr trübe und alles andere als lustig.
Die Zahlen am Anfang jedes Kapitels haben mich zum Nachdenken bewogen, die Lösung dazu gibts gegen Ende des Buches, was ich toll finde.
Fazit: Mich hat das Buch nicht wirklich unterhalten, für mich war es eher trostlos, schleppend und v.a. verwirrend. Daher müsste ich gut überlegen, wem ich dieses weiterempfehlen würde. Dennoch habe ich schon lange nicht mehr nach dem Lesen so viel über das Gelesene sinniert.

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156 Bibliotheken, 4 Leser, 2 Gruppen, 104 Rezensionen

adoption, band 1, dänemark, gut gezeichnete figuren, jeppe korner, jeppe kørner, kopenhagen, krimi, krokodilwächter, manuskript, messer, mord, schnitte, thriller, verlust

Krokodilwächter

Katrine Engberg , Ulrich Sonnenberg
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 28.03.2018
ISBN 9783257070286
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Verschiedene Personen wohnen in einem Mehrfamilienhaus in Kopenhagen: Die pensionierte Professorin Esther de Laurenti, der das Haus gehört. Sie schreibt an einem Krimi und lässt es sich gut gehen. In einer WG wohnen zwei junge Frauen, darunter Julie, welche ermordet wird. Und dann ist da noch der alte Gregers, der Julie tot auffindet. Diese, zusammen mit ein paar anderen Personen, sind die Hauptpersonen in diesem Thriller. Dazu gehören natürlich noch die Kommissare Jeppe und Anette, die den Fall möglichst schnell auflösen sollen, doch das gestaltet sich schwierig und ist von Tiefschlägen geprägt.

Mich hat das Cover optisch nicht besonders angesprochen, obwohl es raffiniert gestaltet wurde. Inhaltlich wurde es zwar nie langweilig, auch ist es gut verständlich, aber es war nicht sehr turbulent, dass ich es nie hätte weg legen können. Interessant war auch die Vermischung zwischen Fiktion des Manuskriptes von Esther und der Realität. Zwischendurch wurden die Toten doch ziemlich bildlich beschrieben, was keine schöne Vorstellung war. Umso mehr hat mich ein Teil des Schlusses sehr positiv überrascht und mein Herz erwärmt.

Fazit: Das doch umfangreiche Buch hat mir gefallen und ich kann es nur weiter empfehlen.

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(88)

126 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 72 Rezensionen

axtmörder, historischer krimi, jazz, korruption, krimi, louis armstrong, mafia, mörder, musik, neworleans, new orleans, prohibition, protagonist: gemischt, rassentrennung, serienmörder

Höllenjazz in New Orleans

Ray Celestin , Elvira Willems
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.03.2018
ISBN 9783492060868
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Im amerikanischen New Orleans herrscht Chaos und Korruption. Wir schreiben das Jahr 1919, und in der Stadt wird ein Vergnügungsviertel geschlossen, die Mafia hat grossen Einfluss, die verschiedenen Völkergruppen bleiben in ihren Quartieren, weil es in den anderen zu gefährlich ist, und zu allem Übel herrscht in der ganzen Stadt die Angst, weil der sogenannte Axeman sein Unwesen treibt. Scheinbar planlos mordet er auf grausame Weise, und niemand weiss, ob er das nächste Opfer sein wird. Doch der Axeman stellt eine Bedingung: Wer zu Jazz, des neu aufkommenden Musikstils, tanzt, wird verschont.
Der Detective Lieutnant Michael Talbot, ein ehemaliger Polizist namens Luca D'Andrea und die Sekretärin Ida von der Pinkerton Detektivagentur machen sich unabhängig voneinander auf die Suche nach dem grausamen Mörder, der seine Opfer mit einer Axt umbringt und als seine Unterschrift eine Tarotkarte  am den Tatort hinterlegt.

Ich fand das Buch äusserst attraktiv weil:
- Mir wurde nie langweilig
- Das Südstaaten-Flair hat mich angesprochen
- Weil immer aus verschiedenen Perspektiven der verschiedenen Ermittler berichtet wurde, war es nie langweilig, weil man da immer konzentriert dabei sein musste, um den Faden nicht zu verlieren
- Die darin vorkommenden Personen werden vor der Geschichte aufgelistet
- Hinten findet sich ein informatives Glossar
- Mit Hilfe des Stadtplans findet man sich besser zu Recht
- Das Gemisch aus Fiktion, aber auch realitätstreuen Passagen animieren, um sich Informationen zu holen, was sich vor hundert Jahren wirklich abspielte
- Die Vorstellung, dass eine ganze Stadt tanzt, finde ich faszinierend
- Das Unwetter erinnert an die kürzlich stattfindenden Naturkatastrophen in dieser Gegend.

Fazit: Wenn das Cover in meinen Augen nicht sonderlich heraussticht (und am Buchrücken der Schriftzug des Autors seine Farbe verliert), das Buch war von Anfang bis zum Ende ein Genuss.

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85 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 69 Rezensionen

emma vaughan, herzversagen, ira, ira-terrorist, irische nordwestküste, irland, katholische kirche, krankenhausmorde, krimi, krimi-reihe, missbrauch, missbrauch von schutzbefohlenen, mord, mörder, todesengel

Schweigegelübde

Barbara Bierach
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 09.03.2018
ISBN 9783548290232
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

In einem Krankenhaus im irischen Sligo sterben aussergewöhnlich viele Menschen, welche eigentlich auf dem Weg zur Genesung waren und bald nach Hause entlassen hätten sollen. Ist hier ein Todesengel am Werk? Emma Vaughan, welche bei der Mordkommission tätig ist, nimmt sich diesem Fall an. Emma hat aber noch andere Probleme: Ein älterer Fall verfolgt sie immer noch, und da sie an einer Tablettensucht leidet, hat sie Probleme mit ihrem Vorgesetzten. Wird sie den Fall lösen können?Emma ist eine umgängliche Ermittlerin, welche sämtliche Schritte mit ihren Mitarbeitern plant, aber selbst auf eigene Faust handelt, was sie nicht dürfte und sie auch in Gefahr bringt. Sie hat einen pubertierenden Sohn, von dessen Leben man auch etwas erfährt. Immer wieder kommen die Konflikte der irischen Vergangenheit ins Spiel. Was mir sehr gut gefällt, ist die Atmosphäre der grünen Insel. Sligo, dieses Städtchen, gibt es tatsächlich, und das feine Restaurant am Ortsende am Meer ebenfalls. Würde ich Irland besser kennen, könnte ich mir das wahrscheinlich noch besser vorstellen. Was die Handlung anbelangt, finde ich es zwar ganz spannend, aber es haut mich nicht gleich aus den Socken. Ein gemächlicher, "schöner" Krimi.

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(157)

194 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 117 Rezensionen

debüt, dublin, irland, krimi, kriminalroman, langweilig, leserunde, lovelybooks, mord, mörder, olivia kiernan, preußischblau, suizid, thriller, vergangenheit

Zu nah

Olivia Kiernan , Klaus Timmermann , Ulrike Wasel , Carla Felgentreff
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 03.04.2018
ISBN 9783959671835
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die Wissenschaftlerin Eleanor Costello wurde in ihrem Schlafzimmer erhängt. Es sieht zuerst nach Selbstmord aus, doch Detective Frankie Sheerhan widerlegt das. Sie ist eine der besten Detectives der Dubliner Polizei und psychisch noch etwas angeschlagen von ihrem letzten Fall, den sie noch nicht ganz verarbeitet hat. Ihr Chef erlaubt ihr, den Fall zu übernehmen, doch sie steht unter Druck. Geld für die Ermittlungen fehlt, und wenn sie scheitert, ist das für ihre Zukunft bei der Polizei nicht gut. Sie ermittelt also, und die Spuren führen sie ins Darknet. Die nächsten Toten lassen nicht lange auf sich warten.Mir gefällt das Buchcover, das leuchtende Blau passt sehr gut. Zur Geschichte selbst muss ich sagen, dass ich sie zum Teil etwas langatmig fand. Oft hatte ich das Gefühl, dass sie etwas zu weit ausschweift und erst später bemerkt, dass auch das für die Erkenntnisse wichtig ist. Die Detective finde ich sympathisch, sie ist nicht so ein Ekelpaket, wie andere Ermittler manchmal dargestellt werden. Alles in allem habe ich das Buch gerne gelesen, doch es gibt Spannenderes. Dennoch wäre ich nicht abgeneigt, eine Fortsetzung mit Frankie zu lesen.

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(68)

81 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 61 Rezensionen

deutschland, eifel, hist. krimi, historischer krimi, hunger, hungerwinter, juden, kälte, köln, königsberg, krimi, krimi-reihe, mord, nachkriegsdeutschland, nachkriegszeit

Echo der Toten. Ein Fall für Friederike Matthée

Beate Sauer
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 12.01.2018
ISBN 9783548289571
Genre: Historische Romane

Rezension:

Friederike Matthée ist mehr aus praktischen Gründen als aus Überzeugung bei der Weiblichen Polizei in Köln. Ihre Chefin ist nicht sehr begeistert, und so muss sich Friederike noch einmal beweisen, damit sie nicht entlassen wird. Dazu hat sie bald Gelegenheit. Richard Davies von der britischen Royal Military Police muss einen Mord an einem Altwarenhändler aufklären. Da ein Junge diesen Mord beobachtet hat, aber mit niemandem darüber spricht, ist nun die Hilfe von Friederike gefragt, welche sehr gut mit Kindern und Jugendlichen auskommt. Sie bringt diesen Jungen tatsächlich zum Sprechen, und gemeinsam mit Richard versucht nun Friederike den Fall zu lösen.Mir gefällt das Buch deswegen, da ich mich für die Vergangenheit interessiere. Es wird ziemlich genau beschrieben, wie es sich wohl zugetragen haben muss und unter welchen Nöten die Bevölkerung damals zu leiden hatte. Das ist für mich kaum vorstellbar. Auch gefallen mir die beiden Hauptcharakteren. Friederike kommt sehr sympathisch zu mir rüber, und auch Richard empfinde ich als liebenswürdig. Von beiden weiss man, dass sie einen ziemlich schweren Rucksack zu tragen haben. Für mich sehr informativ war das Nachwort. Da habe ich erfahren, wie die Autorin auf ihre Ideen kommt, was stimmt und was fiktiv ist, aber auch ein paar Informationen über den Polizeiaufbau in dieser Zeit. Ich kann das Buch wärmstens weiterempfehlen und hoffe, dass es noch weitere Fälle für Friederike gibt.

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288 Bibliotheken, 10 Leser, 2 Gruppen, 124 Rezensionen

blut, durst, harry hole, krimi, mord, norwegen, oslo, serienmörder, serientäter, spannung, thriller, tinder, vampir, vampirismus, vampirist

Durst

Jo Nesbø , Günther Frauenlob
Fester Einband: 624 Seiten
Erschienen bei Ullstein Buchverlage, 15.09.2017
ISBN 9783550081729
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Durst" ist Harrys elfter Fall. Das Buch beginnt wie gewohnt schon fulminant. Frauen werden auf bestialische Art ermordet, der Mörder hinterlässt seine Handschrift an seinen Opfern. Harry ist zwar nicht mehr im Polizeidienst tätig, doch er wird von seinem alten Chef Mikael Bellmann gezwungen, sich an den Ermittlungen zu beteiligen. Dies natürlich nur, um selbst gut dazustehen. Und so sterben weitere Menschen, bis Harry erkennen muss, dass der Mörder kein Unbekannter ist.Auch der elfte Fall ist durchs Band mitreissend. Ich finde es zum Teil ziemlich brutal, aber es wundert mich nicht, denn so sind die Bücher Nesbös nun mal. Zwischendurch entsteht mal eine kurze Atempause, in dieser es entspannt zu und her geht, aber man weiss, dass es noch einmal richtig zur Sache geht.Von Vorteil ist es, wenn man Band 1 bis 10 auch gelesen hat, dann ist man richtig im Bilde und erkennt die Figuren aus früheren Büchern und dessen Geschichte. Zwingend ist das aber nicht, denn es wird immer recht gut erklärt.Ich finde auch diesen Fall äusserst spannend und ich wurde nicht enttäuscht.

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(139)

163 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 122 Rezensionen

alanna, berlin, deutschland, epubli, falsche fährten, grausam, henry frei, kreuzigung, krimi, martin krist, mord, reihe, spannung, teenager, thriller

Böses Kind

Martin Krist
Flexibler Einband: 324 Seiten
Erschienen bei epubli, 26.10.2017
ISBN 9783745035292
Genre: Romane

Rezension:

Suse, eine Mutter von zwei Kindern und einer Teenagerin vermisst letzt genannte, Jacqueline. Suse vermutet, dass sie abgehauen ist und wohl den Hund gleich mitgenommen hat, von diesem fehlt nämlich auch jede Spur.Gleichzeitig wird ein Toter gefunden, ganz in der Nähe von dort, wo Suse wohnt. Er wurde erschlagen und gekreuzigt. Kriminalkommissar Henry Frei und sein Team mit Louisa Albers, Kriminaloberkommissarin, ermitteln in diesem Fall. Bald merken sie, dass das Verschwinden von Jacqueline etwas mit dem Mord zu tun hat, immerhin wurde Jacquelines Rucksack beim Toten gefunden.
Für mich war das Buch sehr kurzweilig, und da es nicht ganz so umfangreich war, hatte ich es schnell gelesen. Es war durchs Band spannend, verständlich und mit unerwarteten Wendungen. Der Schluss folgte etwas prompt, und auf einige Fragen fand ich keine Antworten.
Henry Frei ist eine angenehme Person mit einem Hang zum Perfektionismus. Sein Sohn hat das Asperger Syndrom und man fragt sich, ob dieser das von seinem Vater geerbt hat.Albers ist total übernächtigt und daher etwas unkonzentriert, da sie Mutter eines dauernd schreienden Kleinkindes ist.Und mit Suse könnte man grosses Mitleid haben, denn sie ist mit den unterschiedlich alten Kindern völlig überfordert, ihre Wohnung ein riesiges Chaos. Da ihr Exmann sie verlassen hat, Suse Probleme mit ihren Eltern hat und sie selbst ihre Kolleginnen nicht belästigen will, steht sie ziemlich allein da, und man möchte ihr gerne eine Arbeit abnehmen.
Ich fand den Krimi sehr kurzweilig und freue mich bereits auf den zweiten Fall für den Kommissar Henry Frei.

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65 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 51 Rezensionen

byzantinon, byzantion, drama, ermittlungen, freunde, freundschafte, galatabrücke, geschichte, geschichte istanbuls, hagia sofia, hass, istanbul, krimi, mord, türkei

Die Gärten von Istanbul

Ahmet Ümit , Sabine Adatepe
Flexibler Einband: 592 Seiten
Erschienen bei btb, 11.09.2017
ISBN 9783442715138
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

An einer historischen Stätte wird ein Mann ermordet aufgefunden, die Kehle durchgeschnitten, die Hände aneinander gebunden, darin eine antike Münze verborgen. Etwas später wird eine Leiche in gleichem Zustand an erneut einem Wahrzeichen Istanbuls gefunden. Das ist ein Fall für Nevzat, Oberinspektor des Morddezernats. Zusammen mit seinen jungen Kollegen Ali und Zeynep machen sie sich auf die Suche nach dem Mörder und dem Sinn dieser Verbrechen.
Das Buchcover lässt mich einstimmen auf einen etwas anderen Krimi. Da ist Nevzat, der Oberinspektor, ein älterer Herr, der seine Frau und Tochter verloren hat. Er verhält sich sehr weise und besinnt und hat viele Lebenserfahrungen in seinem Rucksack. Für Ali und Zeynep, die mit Nevzat übrigens per Sie sind, nimmt er so etwas wie die Vaterrolle ein. Oft muss Nevzat den aufbrausenden Ali zurechtweisen. Was mir sehr auffällt, ist diese zwischenmenschliche Wärme. Es ist sehr persönlich geschrieben; man erfährt sehr viel, was die Personen denken. Und auch das schöne Verhältnis zwischen Nevzat und seiner Freundin und zu seinen beiden Jugendfreunden ist eine herzerwärmende Abwechslung zu skandinavischen Krimis.Für mich etwas ungewohnt sind die Namen, damit musste ich mich erst zurecht finden. Und: Um Freude an diesem ziemlich umfangreichen Buch zu haben, sollte man Interesse an fremden Kulturen und deren Geschichte mitbringen.

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196 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 105 Rezensionen

band 2, freyja, huldar, island, kindesmissbrauch, krimi, missbrauch, mord, rache, sog, spannung, thriller, vergewaltigung, yrsa sigurdardottir, zeitkapsel

SOG

Yrsa Sigurdardottir , Tina Flecken
Fester Einband: 500 Seiten
Erschienen bei btb, 18.09.2017
ISBN 9783442756643
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Das Buch beginnt im Prolog damit, dass die kleine Vaka vor der Schule auf ihre Eltern wartet, aber nicht abgeholt wird. Ein anderes Mädchen bietet ihr an, bei ihr zuhause zu telefonieren. Bald ist Vaka nicht mehr davon überzeugt, dass das eine gute Idee ist...Zwölf Jahre später wird eine Zeitkapsel gefunden. Darin sind zehn Jahre alte Aufsätze von Kindern enthalten. Und noch etwas: Eine apokalyptische Botschaft, nämlich mit Hilfe von Initialen, wer alles sterben wird. Bald werden zwei abgetrennte Hände gefunden, gleich danach eine übel zugerichtete Leiche. Das wird wohl kaum die letzte sein. Was hat das mit der seltsamen Botschaft in der Kapsel zu tun?Kommissar Huldar sucht Hilfe bei der Kinderpsychologin Freyja. Beide sind in Ungnade gefallen und müssen sich neu beweisen. Sie versuchen den Fall zu lösen.
Mir ist das Buchcover sofort ins Auge gestochen und wusste, dass ich dieses Buch lesen muss. Und ich wurde nicht enttäuscht. Es ist spannend von der ersten Seite bis hin zum Schluss. Mir gefällt gut, dass die isländische Landschaft und das Klima eingebettet wird. Was auch auffällt, ist, dass es nicht nur um die brutalen Morde geht, sondern auch immer auch noch um das zwischenmenschliche Verhältnis. Einerseits zwischen Huldar und seiner Chefin Erla, aber vor allem zwischen Huldar und Freyja. Was ich anfangs störend fand, ist, dass die zwei Ermittler sozusagen "Versager" waren. Das kommt in vielen Krimis vor. Doch mit der Zeit behaupteten sie sich, und man vergass ihr Image ein wenig. Alles in allem ein sehr gelungener Thriller, wie man das von der Autorin gewohnt ist.

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Mord im Cottage

Anna Bednorz
E-Buch Text: 334 Seiten
Erschienen bei Midnight, 07.08.2017
ISBN 9783958191198
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Aoife ist ein Stadtmensch und Schriftstellerin, welche von ihrem Verleger aufs Land geschickt wird, damit sie dort etwas speditiver an ihrem neuen Buch arbeiten kann. Zusammen mit ihrem Kater Dr. Jingles verbringt sie also die nächste Zeit, wenn auch anfangs ungern, in einem Dorf. Doch bald schon geschehen unheimliche Dinge: Ihre bisher veröffentlichten Bücher werden verbrannt, ertränkt und Seiten herausgerissen. Zum Glück kann Aoife auf Freiwillige aus dem Dorf zählen, die mit ihr versuchen, den Täter zu entlarven. 
Das Cover ist interessant, allerdings finde ich die Katze auf dem Dach unnötig, denn diese spielt in dieser Krimi nur eine nebengeordnete Rolle. Apropos Krimi: Davon habe ich eine andere Vorstellung und wurde ziemlich enttäuscht. Es erinnert mich stark an Rosamunde Pilcher. Aber es wird sehr feinfühlig, teilweise etwas zu langatmig erzählt, und man kann sich somit die Gegend, aber auch die Bewohner, bildlich sehr gut vorstellen. 
Diese Geschichte einen Krimi zu nennen, finde ich etwas absurd. Aber für gemütliche Ferienlektüre ist das ganz ok. Die vielen Schreibfehler wurden ja bereits mehrfach angesprochen.

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Dunkels Gesetz

Sven Heuchert
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Ullstein Buchverlage, 14.07.2017
ISBN 9783550081781
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Irgendwo in der Nähe der belgischen Grenze befindet sich das nicht sehr ansprechende Dorf Altglück. Alles ist alt, die Gebäude verlottert, die Menschen arm. Richard Dunkel hat die Arbeit, eine ehemalige Chemiefirma zu bewachen. Achim, der eine Tankstelle besitzt, geht einen Drogenhandel ein, um sich und seiner Freundin ein besseres Leben zu ermöglichen. Doch Richard droht das ganze kaputt zu machen, einerseits. Aber andrerseits gefährdet er Achims Freundins Tochter Maries Leben.


Die Gegend wird als sehr düster und unwirtlich beschrieben. Da möchte man nicht wohnen. Viele scheinen ausgewandert zu sein, die Chemiefabrik existiert auch nicht mehr und ist nur noch eine Ruine. Und die dort wohnhaften leben in alten, baufälligen Häusern. 
Die Figuren sind ebenfalls sehr unfreundlich, denen ich im Leben nicht unbedingt begegnen muss.


Alles in allem hat mich dieses Buch etwas deprimiert, weil alles so dunkel und negativ dargestellt wird. Andrerseits war es aber doch sehr spannend und das Ende nicht wie erwartet.

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Der letzte Tanz

Moa Graven
E-Buch Text: 170 Seiten
Erschienen bei Criminal-kick-Verlag Moa Graven, 30.07.2017
ISBN 9783946868156
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Auf der nordfriesischen Insel Langeoog befindet sich ein Kurhaus, in dem sich Elternteile mit ihrem Kind erholen und frische Energie tanken können. Davon macht Thorsten Magolf mit seinem Sohn Gebrauch, denn er hat seine Frau verloren. Auch Annika mit Tochter Anna kommen dort an, da Annika Mühe hat, ihr Leben in den Griff zu bekommen, seit Anna auf der Welt ist.
Doch bei ihrer Ankunft muss sie eine grausige Entdeckung machen: In ihrem Bett liegt eine abgetrennte Hand.
Und Thorsten und dessen Sohn werden plötzlich vermisst.
Schnell wird klar, dass da die Inselpolizistin Eva den Fall zu lösen versuchen muss.


Eva ist eine ältere Dame, die mit dem Älterwerden und Alleinsein ihre Mühe hat. Sie zweifelt an sich, fühlt sich von ihrem Chef, der sie überhaupt auf diese Insel brachte, abgeschoben. Mit Jürgen, welcher bei der Tourist-Info arbeitet, pflegt sie zwar eine gute Freundschaft, und er hilft ihr auch bei ihren Ermittlungen, doch auch er führt ein Privatleben und hat eine Freundin.


Mir gefällt das Buch, es vermittelt etwas an Urlaubsstimmung, wäre da nicht gleichzeitig auch doch das beklemmende Gefühl, dass da ein Kurhaus ist für Menschen mit Problemen. Der Verlauf des Krimis ist nicht mit viel Überraschendem gesät, und doch erstaunt der Schluss. Schön ist, dass anfangs die Person Eva Sturm und deren Leben beschrieben wird. So muss man nicht zwingend die zehn vorhergehenden Bücher lesen.

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