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Die Phileasson-Saga - Silberflamme

Bernhard Hennen , Robert Corvus
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Heyne, 11.09.2017
ISBN 9783453318243
Genre: Fantasy

Rezension:

Die vierte Aufgabe der Wettfahrt, bei der es um den Titel „König der Meere“ geht, lautet, dass die beiden thorwalschen Kapitäne Phileasson und Beorn die Silberflamme finden müssen. Während Beorn relativ schnell die Spur des elfischen Artefakts zu finden scheint, kämpft Phileasson mit seiner Ottajasko darum, überhaupt vorwärts zu kommen, da er sich unerwarteten Schwierigkeiten gegenübersieht.


In dem Moment, in dem sowohl die Ottajaskos als auch der Leser vom Inhalt der vierten Aufgabe erfahren, wird schnell klar, dass es bei dieser Aufgabe nur einen Sieger geben kann: diejenige Gruppe, die schneller den richtigen Spuren folgt, wird die Silberflamme am Ende in den Händen halten und den Siegpunkt für sich verbuchen können.


Während Beorn mit Hilfe seiner falschen Schiedsrichterin Lenya relativ schnell vorankommt, kämpft Phileasson mit seiner Ottajasko mit für mich unerwarteten Hindernissen. Unerwartet deswegen, weil die Ottajasko von Ereignissen aus dem dritten Band eingeholt werden.


Aber um was handelt es sich überhaupt bei der Silberflamme? Geht es dabei um das legendäre Schwert der Wüstenelfen, welches seit langer Zeit verschollen, aber für die Elfen von elementarer Bedeutung ist – und von dem im Prolog dieses Buchs erzählt wird? Der Prolog führt den Leser diesmal zweihundert Jahre in die Vergangenheit und in die Geschichte der Wüstenelfen, die seit damals versuchen, das verlorene Schwert von dem legendären Schwertkämpfer Erm Sen zurückzuerlangen. Erzählt wird von den Geschwistern Lailath und Nantiangel, die das Schwert für die Elfen wieder in ihren Besitz bringen wollen. Dabei wird der Unterschied zwischen Elfen und Menschen deutlich, denn man fragt sich als Leser mehrmals, ob es nicht einen anderen Weg für die Elfen gegeben hätte, das Schwert zurück zu gewinnen, als den, für den sie sich entschieden haben.


Gut gefallen hat mir, wie die beiden Ottajaskos auf unterschiedlichen Wegen die Spur der Silberflamme aufnehmen und ihr folgen. Spannend sind auch die unterschiedlichen Reaktionen auf Beorn bzw. Phileasson und ihre Mannschaften, die teilweise unterschiedlicher nicht sein könnten.


Neben der Suche nach der Silberflamme war ich aber auch sehr gespannt darauf, wie es Tjorne nach seinem Wechsel in Beorns Ottajasko ergehen bzw. wie es mit Zidaine und Tylstyr weitergehen wird.

Und natürlich wollte ich wissen, wie Beorn weiterhin mit Pardona in seiner Ottajasko umgehen wird, wie er verhindern will, dass seine Leute Verdacht bezüglich der falschen Travia-Geweihten schöpfen werden.


Überhaupt Pardona: diese Dame ist immer wieder für einen Aufreger meinerseits gut. Ich habe mich oft genug darüber geärgert, wie aktiv sie in den Wettkampf eingreift, obwohl sie eigentlich kein Mitglied der Ottajasko ist. Und ich habe mich auch wieder gefragt, welche Ziele sie wirklich verfolgt.


Eine weitere spannende Frage, die immer mehr in den Fokus der Ottajaskos rückt, ist, worum es bei der Wettfahrt tatsächlich geht, ob die Jagd nach dem Titel „König der Meere“ vielleicht nur ein Vorwand für eine viel größere Aufgabe ist?


Auffällig sind in diesem vierten Abenteuer mehr humorvolle Einschübe als in den Vorgängerbänden, die die Handlung auflockern und meiner Meinung gut dosiert sind. Zudem betreten neue Charaktere die Bühne, welche mich neugierig gemacht haben.

Das Ende des Buches war für mich ein Paukenschlag, der die Emotionen bei mir hat ziemlich hochkochen lassen.

Mich konnte auch der vierte Band wieder überzeugen und ich bin nun gespannt, wie es den beiden Ottajaskos bei der Erfüllung der fünften Aufgabe ergehen wird.

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

hunde, mord auf dem hundeplat, hundeschule, hund, hundetrainer

Hartmann und der böse Wolf

Michael Frey Dodillet
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 21.07.2017
ISBN 9783404175512
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Privatdetektiv Hartmann bekommt den Auftrag, die finanzielle Lage des exklusiven Hundetrainers Wolf zu überprüfen. Dafür ist es notwendig, dass Hartmann auf den Hund kommt: mit Hilfe von Schäferhundmischling Bruno-Gitte besucht er Wolfs Hundeschule. Jedoch werden die Nachforschungen jäh unterbrochen, als Hartmann den Hundetrainer mausetot und eindeutig ermordet auffindet. Schnell stellt sich heraus, dass es genügend Verdächtige gibt, die mit Wolf noch ein Hühnchen zu rupfen hatten.


Mit „Hartmann und der böse Wolf“ liefert der Autor seinen ersten Roman ab, der im Bereich von Mord und Totschlag spielt – wie gewohnt mit viel Humor und vier Pfoten. Und ich muss sagen, dass der Einstieg bis auf ein paar kleine Logikfehler gut gelungen ist. Bis zum Schluss war ich mir nicht sicher, wer dem Hundetrainer den Erdanker durch das Auge getrieben hat.


Mit dem Privatdetektiv und Expolizisten Hartmann schafft Michael Frey Dodillet eine Figur mit reichlich Ecken und Kanten, an dem sich die Geister sicherlich scheiden werden. Immerhin hat er es während seiner Laufbahn als Gesetzeshüter nicht immer so genau mit demselben gehalten, so dass es mich überhaupt gewundert hat, dass er es so lange als Polizist ausgehalten hat. Zudem ist der Ursprung seiner finanziellen Grundlage mehr als fragwürdig. Hartmann fährt schnell aus der Haut und kann schon mal ziemlich überreagieren, wenn er sich auf den Schlips getreten fühlt. Aber: er hat das Herz auf dem rechten Fleck und eine seiner Stärken ist, dass er – meistens - mit sämtlichen Menschenschlägen umgehen kann.


Köstlich amüsiert habe ich mich über sein etwas eigenwilliges Auto, welches perfekt zu ihm passt. Ebenso über seine Beziehung zu Bruno-Gitte, die den gestandenen Kerl öfters an seine Grenzen bringt. Zusätzlich sorgt die Bekanntschaft mit der Hundetrainerin Marlene für einiges Prickeln.


Sehr gut gelungen finde ich auch die Figur des Hundetrainers Wolf, dessen Klienten ausnahmslos aus der Düsseldorfer Oberschicht stammen. Dabei ist Wolf ein richtiger Proll und es wundert den Leser nicht wirklich, dass sich nach seinem gewaltsamen Tod genügend Verdächtige für die Tat finden.


Mich hat der Krimi mit Hartmann und Bruno-Gitte köstlich unterhalten und ich habe mich über die Ankündigung des Autors gefreut, dass es mit diesem Ermittlerduo auf sechs Beinen und Pfoten weitergehen wird.

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49 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

krieg, norwegen, ulf schiewe, wikinger, harald hardrada

Herrscher des Nordens - Thors Hammer

Ulf Schiewe
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.09.2017
ISBN 9783426520024
Genre: Historische Romane

Rezension:

Mit „Der Herrscher des Nordens“ betrat ich Neuland, was die Geschichte Skandinaviens angeht, in diesem Fall handelt es sich um das Leben und den Aufstieg des späteren norwegischen König Harald. Das Buch wird aus der Perspektive von Harald erzählt und beginnt in seiner Jugendzeit, als noch sein Bruder Olaf König ist, der jedoch wegen des Dänenkönigs und einem Aufstand der eigenen Jarls in das Land der Rus fliehen muss, um dort die Rückeroberung seines Throns vorzubereiten.

Gleichzeitig war es auch mein erstes Buch des Autors Ulf Schiewe, der mit diesem Roman eine gut recherchierte und kurzweilige Handlung für den Leser bereithält. Überhaupt war ich sehr überrascht, wie viele Details aus Haralds Leben historisch überliefert sind, wie man im Nachwort des Autors erfährt – immerhin liegen die Ereignisse knapp 1000 Jahre zurück.

Auch wenn Harald noch sehr jung ist, wird schnell klar, dass er sehr ehrgeizig ist, was seine Karriere als Krieger und Kämpfer angeht. Außerdem mangelt es ihm nicht an Mut, Klugheit und Voraussicht, welche ihm den Respekt seiner Mitkämpfer einbringt. Nicht umsonst konnte Harald bereits als junger Erwachsener eine akzeptierte Führungsrolle übernehmen. Zusätzlich hat er den Vorteil, dass er die Fehler, die sein Bruder Olaf gemacht hat, erkennt und hoffentlich daraus lernen wird.

Harald konnte mich für sich einnehmen, weil er wiederum seine Mitmenschen, vor allem diejenigen, die ihm wichtig sind und nahestehen, mit Respekt behandelt und durchaus auch Dinge tut, die für die damalige Gesellschaftsstruktur nicht selbstverständlich waren. Da noch zwei weitere Bücher folgen, bin ich auf seine weitere Entwicklung gespannt.

Spannend fand ich den in dem Buch beschriebenen Konflikt zwischen dem nordischen Götterglauben und dem sich immer weiter ausbreitenden Christentum, der seine Spuren im einfachen Leben der Menschen bis zu den Handlungen der herrschenden Köpfe hinterlässt.

Besonders gut haben mir die Beschreibungen der norwegischen Winter gefallen, wie die Menschen sich damals mit dem rauhen Klima arrangierten. Aber auch die Beschreibung der ersten Schlacht von Harald an der Seite seines Bruders fand ich sehr gelungen, da ich hier einen guten Einblick nicht nur in das Schlachtengeschehen bekommen habe, sondern auch, was im Vorfeld eines solchen Kampfes vorzubereiten ist und wie die Krieger mit ihren Ängsten umgehen.

Da alle drei Bände von „Thors Hammer“ eine durchgehende Geschichte bilden, gibt es am Ende des Buches einen kleinen Cliffhanger. Aber wir müssen glücklicherweise nicht lange auf die Fortsetzung warten, auf die mich sehr freue.

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23 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

ermittler, kriminalroman, norwegen, bernhard stäbe, callmeabookaholic

Kein guter Ort

Bernhard Stäber
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe Ag, 15.08.2017
ISBN 9783741300431
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Es sind einige Monate seit den dramatischen Ereignisse des zweiten Bandes vergangen und der Psychologe Arne Eriksen lebt und arbeitet inzwischen in der norwegischen Provinz Telemark. Durch seine neueste Patientin vertieft er sich in die Geheimnisse eines alten und leerstehenden Hotels in der Rabenschlucht, das vor zehn Jahren Schauplatz einer furchtbaren Familientragödie wurde, welche bis heute nicht aufgeklärt wurde.

Da mir die ersten beiden Bände um den Halbnorweger Arne Eriksen sehr gut gefallen haben, war ich gespannt, wie es mit ihm weitergeht. Im ersten Band reiste Arne damals nach einem traumatischen Erlebnis in Berlin in das Land seines Vaters, nach Norwegen. Er, der rational denkende Psychologe, machte dabei die Bekanntschaft der Mysterien der Sami-Kultur. Gerade diese Mysterien nahmen im zweiten Band eine große Rolle ein.

Jetzt im dritten Band hat sich Arne entschieden, in Norwegen eine neue Heimat zu finden.Es hat mich gefreut, dass er nach seinem Umzug in die Telemark auch beruflich Fuß gefasst hat und wieder in seinem Beruf arbeitet. Und noch mehr habe ich mich darüber gefreut, dass er Kuling, den Schäferhund der alten Akka nach deren Tod bei sich aufgenommen hat - stellt der Hund doch die letzte Verbindung zu der Sami Akka und Arnes damaligen Aufenthalt in Nordland dar. Aber es gibt auch ein Wiedersehen mit Magnus, der lange Zeit auf dem Hof von Akka gelebt und sie betreut hat.

Natürlich war ich auch auf Kari gespannt, der Kommissarin aus Bergen, welche Auswirkungen die Ereignisse aus dem zweiten Buch auf sie hatten. Und wie sich ihr Verhältnis zu Arne entwickeln würde, jetzt, wo eine deutlich größere Distanz die beiden trennt.

Karis neueste Verhaftung führt sie über Umwege zu Arne nach Kviteseid, als sie die drogensüchtige Janne bei ihm zur Behandlung abliefert. Janne ist bald fasziniert von dem ungelösten Geheimnis des alten Hotels in der Rabenschlucht und facht damit auch die Neugier von Arne an. Janne ist äußerst anstrengend und mit ihrem Starrsinn bringt sie nicht nur sich selbst in Gefahr.

Die Szenen in und um das alte Hotel sind so spannend und klassisch gruslig beschrieben, dass man als Leser sofort an den Film „Psycho“ erinnert wird, auf den auch mehrmals in der Handlung Bezug genommen wird. Und natürlich bringt Arne die Neugier auch diesmal wieder in äußerst brenzlige Situationen.

Ich hatte zwar einen Verdacht, der sich zwar schlussendlich bestätigt hat, aber auf das Motiv bin ich bis zum Ende nicht gekommen. Die Auflösung erfolgte in einem furiosen, aber auch traurigen Showdown.

Neben den Ereignissen um das Hotel bekommt der Leser aber auch Einblick in aktuelle Themen, wie der Umgang mit Flüchtlingen, was ich sehr spannend und informativ fand.

Ich hoffe sehr, dass die Reihe um Arne weitergehen wird, möchte ich doch wissen, wie der weitere Lebensweg der Figuren aussehen wird.

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

lila ziegler, bochum, serienkrimi

Totalausfall

Lucie Flebbe
Flexibler Einband
Erschienen bei GRAFIT, 14.08.2017
ISBN 9783894254940
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Lila erwacht nach ihrem Selbstmordversuch im Haus ihrer Eltern im Krankenhaus. Ihr Leben liegt in Scherben vor ihr und sie ist davon überzeugt, alle Freunde verloren zu haben. Zudem hat ihre Anzeige gegen ihren Vater nun kaum noch Aussicht auf Erfolg. Widerwillig lässt sich Lila auf eine stationäre Psychotherapie ein, um zu verhindern, dass sie die nächste Zeit in der geschlossenen Abteilung verbringen muss. Als jedoch in der Klinik ein Mord geschieht, weckt das Lilas Ermittlerinstinkte.

Nach dem schockierenden Ende des achten Bands war nicht klar, ob die Autorin noch einen weiteren Band schreiben wird oder nicht. Glücklicherweise hat sie sich dann doch entschieden, die Reihe um Lila und Ben Danner so nicht enden zu lassen. Ich gebe aber zu, dass ich dennoch ein wenig Angst vor dem Ende von „Totalausfall“ hatte.

Zuerst hat sich bei mir Erleichterung breit gemacht, denn eine neunter Band bedeutete, dass Lila ihren Suizid überlebt hat. Darauf folgte jedoch direkt der nächste Schock, als Lilas Freund und Partner Ben sie vor vollendete Tatsachen stellt. Seine Entscheidung kann ich jedoch nachvollziehen, zumal klar wird, dass sie ihm alles andere als leicht fällt, da der harte Kerl seinen weichen Kern offenbart.

Lila dagegen hätte ich jedesmal schütteln können, wenn sie sich überlegt, warum ihr Suizid erfolglos war und wie sie ihn mit besserem Erfolg wiederholen kann. Kann Ben in ihr genügend Zweifel wecken, was ihre vermeintliche Schuld am Tod ihrer Schwester angeht, damit sie der Wahrheit auf den Grund geht und somit nicht mehr an Suizid denkt?

Insofern kommt der Mord an Lilas Therapeutin nicht ganz ungelegen, so makaber es auch klingt, weckt er doch Lilas Ermittlerinstinkte und lenkt sie von den eigenen Problemen ab. Zudem findet Lila dabei eine neue Freundin, mit der weder sie noch ich als Leser jemals gerechnet habe. Die Zahl der Verdächtigen ist zwar überschaubar und ich hatte eine Ahnung, aber auf die Auflösung bzw. das genaue Mordmotiv bin ich bis zum Schluss nicht gekommen.

Wie von Lucie Flebbe gewohnt, liegt der Erzählfokus nicht nur auf den Ermittlungen: der Leser bekommt diesmal einen Einblick in den Alltag einer stationären Psychotherapie sowie in die Probleme der Patienten, die sie in die Klinik geführt haben. Aber nicht alle Patienten sind bereit, die ärztliche Hilfe anzunehmen – zu ihnen gehört auch Lila.

Bekommt Lila ihr Leben in den Griff und kann sie sich endlich von dem Vorwurf, für den Tod ihrer Schwester verantwortlich zu sein, befreien? Gibt es für sie und Ben überhaupt eine Zukunft? Wird Lila ihrem Vater die häusliche Gewalt nachweisen können? Wie wird sich Lilas Mutter zu ihrer Tochter verhalten, nachdem sie sie mit aufgeschnittenen Pulsadern in ihrem Schlafzimmer gefunden hat?

Fragen über Fragen – ob das Buch die vorgenannten Fragen beantwortet und wie, davon muss sich der neugierige Leser selbst überzeugen. Für mich war das Ende in jedem Fall zufriedenstellend und stimmig.

Dennoch bin ich natürlich etwas traurig, dass diese tolle Reihe um die junge und etwas verkorkste Lila Ziegler und ihren Partner Ben Danner, dem harten Kerl mit Türstehercharme, nun endgültig vorbei ist. Ich werde ihre unkonventionellen Ermittlungen vermissen. Aber ich bin überzeugt, dass die Autorin für ihr neues Projekt wieder tolle Ideen haben wird und bin gespannt auf ihre nächsten Bücher.

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

mystik, spannung pur, thriller

Kranichtod: Thriller (Julia Wagner 5)

Tanja Noy
E-Buch Text: 375 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 06.03.2017
ISBN 9783959676335
Genre: Sonstiges

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11 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

hexe, magie, scheibenwelt

Das Erbe des Zauberers

Terry Pratchett , Andreas Brandhorst , Katharina Thalbach
Sonstiges Audio-Format
Erschienen bei Random House Audio, 24.05.2016
ISBN 9783837134056
Genre: Fantasy

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23 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 8 Rezensionen

Das Ohr des Kapitäns

Gisbert Haefs
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Heyne, 14.08.2017
ISBN 9783453269309
Genre: Historische Romane

Rezension:

Bei meinem ersten Buch des Autors Gisbert Haefs hat mich vor allem die Thematik gereizt, wie es von einem abgeschnittenen Ohr zu dem jahrelangen Kolonialkrieg zwischen England und Spanien in der Karibik gekommen ist.

Ich habe mit einer chronologischen Erzählung der damaligen Geschehnisse gerechnet, nachdem der Leser Zeuge wurde, wie es dazu kam, dass dem englischen Kapitän Jenkins ein Ohr durch spanische Küstenschützer abgehauen wurde. Man erlebt noch die ersten Nachbeben dieses Ereignisses mit, um sich dann plötzlich 30 Jahre in der Zukunft wiederzufinden: der Kolonialkrieg zwischen England und Spanien ist längst beendet, es herrscht ein fragiler Friedensvertrag. Einziges Verbindungsglied zwischen den beiden Zeitebenen ist Rafael Ortiz, der damals auf dem Schiff des spanischen Kapitäns angeheuert hat, der für den Verlust des Ohrs verantwortlich zeichnet, und 1770 zusammen mit den Halbspanier Osvaldo Belmonte ein eigenes Schiff unterhält.

Als Ortiz und Belmonte über Umwege zu einem neuen Mannschaftsmitglied kommen, der ihnen von seinem verstorbenen Vater und dessen versteckten Schatz in der Karibik erzählt, beschließen die Drei, sich auf die Spurensuche zu machen. Dazu müssen sie in ihren Erinnerungen in die Vergangenheit zurückreisen, in die Zeit des Kolonialkriegs, zusammen mit dem berühmten englischen Dichter Tobias Smollett, der damals nicht nur als Schiffsarzt im Krieg dabei war, sondern auch in dem Lazarett war, in dem der vermeintliche Schatzeigentümer verstorben ist.

Diese Herangehenweise an die damaligen Geschehnisse hat mich ziemlich überrascht, fand ich dann aber auf den zweiten Blick sehr raffiniert. Auf diese Weise erlebt der Leser die Kriegswirren aus zwei Perspektiven mit, durch Smollett die englische und durch Belmonte die der Spanier. Zudem erlaubt der Rückblick eine Analyse der Gründe für Erfolg und Misserfolg. Belmonte und Smollett machen dabei keinen Hehl daraus, was sie von den Beweggründen der Verantwortlichen damals halten.

Die Beschreibungen der genauen Kriegsschauplatzbewegungen fand ich zwar teilweise etwas trocken, was sicherlich auch daran lag, dass mir ein wenig die bildliche Vorstellung von den örtlichen Begebenheiten fehlte. Dabei sind am Anfang des Buches zwei originale Karten abgebildet, die jedoch den Nachteil haben, dass die Beschriftungen sehr klein sind, so dass ich Mühe mit dem Entziffern hatte.

Der Sprachstil des Buches hat mir sehr gut gefallen, er passt zur damaligen Zeit und ist anspruchsvoll, dabei aber oftmals mit einer feinen Nuance von hintergründigem Humor unterlegt.

Als ich das Buch in den Händen hielt, ist mir auch direkt der aufwändig und kunstvoll gestaltete Umschlag positiv aufgefallen.

Mich hat dieses Buch mit seiner unerwarteten Erzählweise jedenfalls neugierig auf weitere Werke des Autors gemacht.

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17 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

Grünes Gold

Robert Corvus
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.08.2017
ISBN 9783492281287
Genre: Fantasy

Rezension:

Die Söldner des Klingenrauschs bekommen den Auftrag, die Siedlungen der Baronie Klataal am Rande von Arzulans Urwald gegen Angriffe von menschenfressenden Wilden, die zwischen den gigantischen Bäumen des Waldes leben, zu schützen. Die Klaataler wollen die reichen Jadevorkommen, das grüne Gold des Waldes, abernten. Das alles hört sich nach einem einfachen Auftrag für die Söldner an, jedoch stellt sich bald heraus, dass der Wald ein finsteres Geheimnis hütet – und es für die Söldner um mehr als Leben und Tod geht.

Mit Spannung habe ich den dritten Band der Schwertfeuer-Saga erwartet, auch wenn ich traurig darüber bin, dass die Reihe damit beendet sein wird. Nachdem mir die ersten beiden Bücher schon sehr gut gefallen haben, kann ich sagen, dass der Autor für diesen Band nochmal sein ganzes Können aufgewendet hat und damit das Buch für mich persönlich das Highlight der Serie darstellt.

Das liegt sicherlich auch daran, dass sich mit diesem Buch nicht nur das Schicksal einer der erfolgreichsten Söldnergruppen des Landes entscheidet, sondern auch das Schicksal der Figuren: wie entwickeln sie sich weiter und vor allem, wer wird das Ende der Saga überleben?

Ein Punkt, der dazu beigetragen hat, dass dieser Band für mich der Beste ist, ist sicherlich auch der Urwald als spannender Schauplatz des Geschehens. Warum sind seine Bäume so gigantisch groß und was hat es mit den menschenfressenden Wilden auf sich? Warum wehren sie sich so erbittert gegen das Vordringen der Klaataler? Welches Geheimnis hüten die Klaataler vor den Söldnern? Und wer steckt hinter dem Mordversuch auf die Avatar des Klingenrauschs?

Die Verteidigung der Siedlungen und der Kampf gegen die Waldbewohner stellt nicht nur den Fortbestand des Klingenrauschs auf eine harte Probe, sondern bringt auch seine Protagonisten gefährlich nahe an den Rand ihrer eigenen Grenzen.

Ein paar der Figuren, die bisher eher Nebenrollencharakter hatten, rücken diesmal in den Erzählfokus. Besonders habe ich mich über ein Wiedersehen mit zwei Charaktere gefreut, denen wir bereits in der Erzählung „Söldnergold“ begegnet sind und hier sogar eine der Hauptrollen besetzen.

Besonders spannend und mysteriös war das Geheimnis des Waldes, auf welches ich niemals in der Form gekommen wäre. Eine Macht, die es mit der der Dämonen, denen die Söldner dienen, aufnehmen kann.

Durch die überraschende Handlung war ich mir absolut nicht sicher, wie die Geschichte für Eivora, Gonter und Fiafila-Ignuto ausgehen wird. Aber das Ende ist für mich stimmig und rundet die Saga perfekt ab.

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

elefanten, tierschutz, wilde tiere

Das Lied der Elephanten

Wilbur Smith
Sonstige Formate
Erschienen bei BLANVALET VERLAG GMBH, 01.11.1998
ISBN 9783764573522
Genre: Sonstiges

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19 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

andreas brandhorst, asper, omni, das arkonadia-rätsel, jasmin

Das Arkonadia-Rätsel

Andreas Brandhorst
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.05.2017
ISBN 9783492704267
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Die beiden Reisenden Jasper und Jasmin, die im Namen von Omni unterwegs sind, sollen das Rätsel um das Nerox auf dem Planeten Arkonadias lösen. Dabei handelt es sich um ein Phänomen, welches sich alle 453 Jahre wiederholt: das Nerox erscheint für kurze Zeit und lockt die Bewohner von Arkonadia, in dem es demjenigen, der es schafft, hineinzugelangen, Macht und Einfluss über den Planeten in Aussicht stellt. Das nächste Erscheinen des Nerox steht kurz bevor und das Wettrennen unter den Bewohnern Arkonadias um die Macht hat begonnen – und stürzt dabei den Planeten immer wieder in Chaos und Anarchie.

Da mir der erste Band schon sehr gut gefallen hat, war ich auf die Fortsetzung gespannt. Besonders habe ich mich auf ein Wiedersehen mit Jasper, Jasmin und Cassandra gefreut. Umso erstaunter war ich, dass seit den Geschehnissen in „Omni“ bereits dreißig Jahre vergangen sind. Wobei diese Zeitspanne nur uns Menschen so lange erscheint, aus der Perspektive von Omni, einem Zusammenschluss von derzeit vierzehn Superzivilisationen, entsprechen dreißig Jahre nicht mal einem Wimpernschlag. Diese unterschiedliche Zeitauffassung ist auch immer wieder Thema des Buches, mit seinen Vor- aber auch Nachteilen, je nachdem, auf welcher Seite man steht.

Als Reisende wurden die Menschen Jasmin und Jasper biologisch so verändert, dass auch ihre Lebenserwartung deutlich höher liegt – man denke nur an den zehntausendjährigen Aurelius, ebenfalls einem Reisenden, aus dem ersten Buch.

Jasmin brennt darauf, endlich Gutes im Universum zu tun, die technischen Möglichkeiten, über die Omni verfügt, zum Wohle aller einzusetzen. Daher ist sie immer wieder frustriert, wenn von Omnis Seite aus nichts geschieht, aus Gründen, die sie nicht nachvollziehen kann oder weil Omni eben in ganz anderen Zeitabständen denkt. Außerdem möchte sie sich mehr Wissen über Omni aneigenen, aber die Bibliotheken von Omni sind für solch junge Reisende noch nicht zugänglich. Sie stellt Fragen und reagiert ungeduldig, weil sie keine Antworten darauf bekommt.

Oder ist es vielmehr so, wie es der Arkonadier Balthasar Jasmin gegenüber andeutet, dass Omni einiges zu verbergen hat, was die Zeit ihrer Gründung angeht? Balthasar will das Nerox bezwingen, um den Fluch des ewigen Zyklus zu durchbrechen und damit dem Planeten den Weg in Fortschritt und Wohlstand dauerhaft zu ebnen. Werden seine Zweifel bei Jasmin auf fruchtbaren Boden fallen?

Jasper dagegen vertraut auf die Entscheidung und das Opfer Aurelius', welches ihn und seine Tochter Jasmin zu Reisenden gemacht hat. Jasper kam mir inzwischen gereifter vor und handelt glücklicherweise auch etwas überlegter als im ersten Buch.

Neben Jasper und Jasmin liegt der Erzählfokus auf dem arkonadischen Werkzeugmacher Zirzo, der beauftragt wird, ein Werkzeug herzustellen, mit dem es gelingt, in das Nerox zu gelangen. Aber es gibt noch einen anderen Grund, warum er plötzlich mitten im Geschehen um die Lösung des Rätsels von Arkonadia steht.

Spannend fand ich in diesem Roman, dass auf Arkonadia in der Zeit, in der das Nerox erscheint, sämtlich höherentwickelte Technologie nicht mehr funktionierte; das war für mich in einem Science Fiction-Roman unerwartet, fand ich aber gelungen.

Ebenfalls sehr gut haben mir die surreal anmutenden Szenen rund um die Fallen des Nerox gefallen, die schon phantastische Ausmaße hatten.

Dieser Band liefert dem Leser weitere Einblicke in Omni und beantwortet die eine oder andere Frage, die sich aus dem ersten Buch ergeben haben. Aber Omni bleibt weiterhin geheimnisvoll genug, umso mehr freut es mich, dass es weitere Bände aus dem Omniversum geben soll.

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3 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

paul carell

Unternehmen Barbarossa

Paul Carell
Fester Einband: 575 Seiten
Erschienen bei Ullstein HC
ISBN 9783550085086
Genre: Sachbücher

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(40)

53 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 38 Rezensionen

krimi, mecklenburg, mord, humor, regionalkrimi

Mordsacker

Cathrin Moeller
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 10.07.2017
ISBN 9783956496813
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Seit fünf Wochen lebt die Familie Himmel im Rahmen eines Zeugenschutzprogramms in der mecklenburgischen Provinz, besser gesagt in Mordsacker. Während Klara noch mit ihrem Schicksal hadert, bekommt ihr Gatte seinen ersten Fall als Dorfpolizist: Siggi Schlönkamp, der Bio-Bauer von Mordsacker, liegt tot in seiner Güllegrube. Für Paul Himmel und Kollegin ist der Fall klar: ein tragischer Unfall. Klara ist jedoch nicht so ganz von einem Unfall überzeugt und da ihr Gatte leider gerade erkrankt, wittert sie ihre Chance, dem Tod des Bauern auf den Grund zu gehen – hat sie doch immerhin in der Vergangenheit schon einmal die Rolle einer Kommissarin in einer Fernsehserie gespielt …

Mordsacker – wenn ein Ort solch einen Namen trägt, fragt man sich schon, ob hier nicht der Name Programm sein könnte, wenn ein Toter auftaucht. Dennoch musste ich anfangs innerlich mit den Augen rollen, als Klara Himmel sich zu Ermittlungen berufen fühlt, nur weil sie in der Vergangenheit mehr schlecht als recht eine Fernsehkommissarin gespielt hat. Aber diesen ersten Eindruckt musste ich bald revidieren, stellt sie doch die richtigen Fragen und ziemlich clevere Überlegungen an.

Zumal der mausetote Bio-Bauer Siggi Schlönkamp einige sehr unschöne Seiten aufzuweisen hatte und es bald an Verdächtigen nicht mangelt. Dumm ist nur, dass es keinerlei Hinweise auf äußere Einwirkungen gibt.

Bei ihren Ermittlungen schrammt Klara mehr als einmal hart an der Grenze der Legalität vorbei, aber da es sich hier nicht um einen bierernsten Krimi handelt, sondern auch der Humor nicht zu kurz kommt, darf es ruhig etwas schräger und skurriler zugehen. Dennoch finden sich auch ernste Töne in dem Buch.

Herrlich sind die Namen der Charaktere in dem Buch, z.B. passt der Name Grube zu einem Bestatter wie die berühmte Faust aufs Auge. Lustig sind auch die Beschreibungen der Dorfbewohner sowie der Stadtpflanze Klara, bei denen die Autorin sich durchaus den gängigen Klischees bedient, aber auf liebenswerte Weise. Klischeehaft ist auch Pauls Erkrankung, wenn der arme Kerl der Meinung ist, am Sterben zu sein. Obwohl, was heißt hier klischeehaft, man denke nur an den berühmten Männerschnupfen …

Klara Himmel, ehemalige Schauspielerin und überzeugte Berlinern, hadert mit ihrem Schicksal, aufgrund eines Zeugenschutzprogramms in der Provinz leben zu müssen. Dadurch lässt sie das eine oder andere Fettnäpfchen, in das man in einem Dorf treten kann, nicht aus. Durch ihre Ermittlungen ist sie aber auf Informationen aus der Dorfbevölkerung angewiesen – dafür muss sie die erste, beinahe überwindliche Hürde schaffen: das Backen eines Käsekuchens, der beim Backwettbewerb überzeugen kann. Blöd nur, dass Klaras Talente in der Küche gegen Null tendieren.

Warum die Familie Himmel, neben Paul und Klara ist auch deren Tochter Sophie betroffen, Teil eines Zeugenschutzprogramms ist, erfährt der Leser zwar im Laufe der Lektüre, aber wer genau wissen möchte, was damals vorgefallen ist, kann das in der Erzählung „Mordsstadt“ nachlesen. Für mich wurde durch die Erzählung einiges klarer, was die Figur Klara und ihren Mann angeht.

Auf die Auflösung bin ich zwar schon relativ früh gekommen, aber aus völlig anderen Gründen, ebenso war mir das Motiv bis zum Schluss nicht klar.

Mir hat das Buch viel Spaß beim Lesen gemacht und ich freue mich, dass es ein Wiedersehen mit Klara und den Bewohnern von Mordsacker geben wird. Ich hoffe, dass auch der pfiffige Herr Grube im zweiten Teil wieder eine Rolle spielen wird.

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(28)

53 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

hörbuch, graupapagei, krimi, cambridge, mord

Gray

Leonie Swann , Bjarne Mädel , Christopher Heisler
herunterladbare Audio-Datei
Erschienen bei Der Hörverlag, 15.05.2017
ISBN 9783844526356
Genre: Krimi und Thriller

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(2)

5 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

hörbuch, fantasy

Das Licht der Phantasie

Terry Pratchett , Andreas Brandhorst , Volker Niederfahrenhorst
Audio CD
Erschienen bei Random House Audio, 08.10.2013
ISBN 9783837120707
Genre: Fantasy

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endzeit, häuserkampf, kriegsverbreche, 2. weltkrieg, berlin

Endzeit

Harald Gilbers
Flexibler Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 02.05.2017
ISBN 9783426516447
Genre: Krimi und Thriller

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Berlin 1945, kurz vor Kriegsende: dem ehemaligen jüdischen Kommissar Richard Oppenheimer und seiner Frau Lisa ist es gelungen, in den Wochen seit den Geschehnissen aus dem Vorgängerband in ihrem Versteck unbemerkt auszuharren. Die Alliierten, allen voran die Rote Armee, erkämpft sich ihren Weg nach Berlin und ein Ende des Krieges rückt immer mehr in greifbare Nähe. In den letzten Kriegstagen bekommen die Oppenheimers noch einen weiteren Mitbewohner mit einem ominösen Koffer, der für ihn sehr wichtig zu sein scheint. Die sich überschlagenden Ereignisse reißen auch Richard und Lisa mit und lässt sie zwischen die Fronten geraten.

Mit Spannung habe ich den dritten Band um Richard Oppenheimer und seine Frau Lisa erwartet. Zumal es nun nicht mehr lange bis zum Kriegsende ist und ich natürlich sehr gehofft habe, dass die beiden unbeschadet die letzten Tage des Dritten Reiches überstehen werden.

So wird der Leser auch direkt in diese Tage vor dem 8. Mai 1945 katapultiert und erlebt zusammen mit dem jüdischen Oppenheimer den Wechsel der Gefühle zwischen Hoffen auf Befreiung und Bangen, was die neuen Besatzer bringen werden. Die Schilderung dieser Tage in Chaos und Entbehrung sind an sich schon so spannend wie ein Krimi erzählt.

So liegt der Fokus dieses Romans nicht ausschließlich auf dem Mord und seine Folgen, bei dem Oppenheimer zwischen die Fronten gerät, sondern auch auf den persönlichen Erlebnissen und Gefühlen der Protagonisten. Gerade bei Oppenheimer machen sich die Geschehnisse besonders bemerkbar, ist er doch der Meinung, nach Kriegsende endlich wieder über sein Leben selbst bestimmen zu können, was jedoch ein Irrtum ist. Dazu kommt noch ein persönlicher Schicksalsschlag, der seine Ansichten komplett durcheinanderwirbelt. Kein Wunder, dass er sich teilweise in der Folge anders verhält, wie man es von dem „alten“ Oppenheimer erwartet hätte und er an seine persönlichen Grenzen gelangt.

Neben dem Schicksal der Oppenheimers habe ich natürlich darauf gebrannt zu erfahren, was aus Hilde, der engen Freundin der Oppenheimers, geworden ist, die einige Wochen zuvor wegen ihrer politischen Gesinnung verurteilt und ins Gefängnis gekommen ist. Niemand weiß, ob sie überhaupt noch lebt.

Wie bereits in den Vorgängerbüchern überzeugt der Autor auch hier wieder mit akribischer Recherche der historische Begebenheiten und den vielen kleinen und großen Details, die das Buch enorm bereichern. Dadurch wird die Handlung noch greifbarer und lebendiger für den Leser und es sind Fakten, die in keinem Geschichtsunterricht vermittelt werden.

Aber auch der Fall, an den Oppenheimer wie die Jungfrau zum Kinde kommt, ist wieder spannend erzählt, zumal es relativ harmlos beginnt, aber schlussendlich sehr weitreichende Folgen hat.

Mich konnte der dritte Band ebenfalls wieder überzeugen und freue mich sehr, dass der Autor angekündigt hat, dass es noch mehrere Bücher um die Oppenheimers geben wird.

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80 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 34 Rezensionen

humor, krimi, tatjana kruse, mord, pension

Der Gärtner war's nicht!

Tatjana Kruse
Flexibler Einband: 316 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 10.04.2017
ISBN 9783458362654
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Irgendwo in der süddeutschen Provinz: die Schwestern Kriemhild und Konny, beide über sechzig, betreiben mehr schlecht als recht eine Bed & Breakfast-Pension. Die Gäste bleiben aus und damit auch die dringend nötigen Einnahmen. Kein Wunder, dass Konny aus dem Häuschen ist, als sich eine komplette Band in ihrer Pension einquartieren will. Zusätzlich steigt noch der attraktive Holger Bettenberg bei ihnen ab, der mit seinem Aussehen wie Cary Grant und seiner sonoren Stimme bei Konny für weiche Knie sorgt. Kriemhild sieht das alles deutlich pragmatischer. Als jedoch in der Pension ein Mord geschieht, entwickeln die Schwestern ungeahntes kriminalistisches Gespür.

Meine Begegnung mit den K&K-Schwestern war auch meine erste Begegnung mit den Büchern von Tatjana Kruse. Da mich Konny und Kriemhild so gut unterhalten haben, wird es aber garantiert nicht bei diesem Buch von der Autorin bleiben. Der Schreibstil ist unterhaltsam und voller Humor, es gab während des Lesens genügend zum Lachen. Teilweise gelingen der Autorin regelrechte Slapstick-Einlagen. Gut gefallen hat mir dabei, dass der Humor nicht platt wirkt.

Aufgelockert wurde der Roman zusätzlich von den Einschüben der Kummerkasten-Konny: Konny schreibt nebenher eine Ratgeberkolumne für eine Zeitung, in der es um Themen geht, die die ältere Generation bewegen.

Die Beschreibung der Charaktere hat mir sehr gut gefallen: Konny und Kriemhild sind Zwillingsschwester und so verschieden wie Tag und Nacht. Während Konny über eine freundliche und diplomatische Ader verfügt, wirkt Kriemhild eher verkniffen und sagt öfters geradeheraus ihre Meinung, was in manchen Momenten nicht ganz so gut ankommt. Aber es gibt auch durchaus Situationen, in denen ihre Direktheit absolut angebracht ist. Aber je mehr man von Kriemhild erfährt, umso sympathischer wurde sie mir.

In jedem Fall haben beide Schwestern ein großes Herz, haben sie doch Herrn Hirsch, ihren früheren Bankberater, nach dessen Schlaganfall bei sich aufgenommen. Der Ärmste ist seit seiner Krankheit Aphasiker, was eigentlich weniger komisch ist, aber wenn er die neuen Gäste mit „Gabelstapler“ begrüßt, muss man einfach lachen. Zudem ist Herr Hirsch ein Charakter, den man einfach gern haben muss. Dummerweise fungiert er bei den Schwestern als Gärtner und eine Art Butler, was ihn in den Augen der Polizei zum Verdächtigen Nummer 1 in Bezug auf den Mord macht.

Die Bandmitglieder, Holger Bettenberg und auch die Kommissarin Klum sind ebenfalls gut gelungen, zumal der erste Eindruck manches Mal täuscht.

Alleine die Figuren machen den Roman schon lesenswert, so dass bei mir die Krimihandlung beinahe in die zweite Reihe zurückgetreten ist. Wobei auch dieser Teil gut von der Autorin gelöst wurde, immerhin war ich mir bis zum Schluss nicht sicher, wer denn nun der oder die MörderIn sein könnte bzw. welche Spuren in Verbindung mit dem Mord stehen und welche den Leser – und die Schwestern – in die Irre führen sollen.

Das Buch ist ein unterhaltsamer Cosy-Krimi, der bei mir für kurzweiliges Lesevergnügen mit einigen Lachern gesorgt hat. Ich freue mich, dass es eine Fortsetzung mit den sympathischen Schwestern geben wird und hoffe, dass auch Herr Hirsch wieder mit von der Partie sein wird.

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14 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

Sieben Heere - Revolution

Tobias O. Meißner
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Piper, 03.04.2017
ISBN 9783492704045
Genre: Fantasy

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Dem kleinen Dorf Hagetmau des von Nafarroa besetzten Akitanien gelingt das Unglaubliche: durch eine List vernichten die Dörfler 140 gegnerische Soldaren und bleiben weiterhin als einzige Gemeinde unbesetzt. Jedoch fordern sie damit einen mächtigen Gegner heraus, der mit seinen sieben mal siebentausend Soldaren gegen das kleine Hagetmau steht und die Rebellion im Keim ersticken will. Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, in der die Dorfbewohner so viele besetzte Dörfer wie möglich befreien müssen, um genügend Verbündete im Kampf gegen die nafarroanische Übermacht zu gewinnen. Wird die Revolution gelingen?

Da die Lektüre von Band 1 einige Monate zurückliegt, hatte ich die Befürchtung, dass ich mich womöglich an viele Details nicht mehr erinnern könnte, aber das war unbegründet: bereits nach den ersten Seiten und der Nennung der relevanten Namen kamen die Erinnerungen an die Handlung und Eigenarten der Charaktere zurück. Gab es in Band 1 doch genügend Stoff zum Nachdenken und Spekulieren, der sich in meinen Erinnerungen tief eingeprägt hat.

Hagetmau gelingt am Ende von Band 1 ein überwältigender Befreiungsschlag, allerdings können sie sich auf ihrem Erfolg nicht ausruhen, sind sie doch von besetzten Dörfern umgeben und müssen mit einem Gegenschlag der übermächtigen Besatzer rechnen. Sie sind darauf angewiesen, einen Schutzgürtel von weiteren befreiten Dörfern um sich zu ziehen, bevor Nafarroa die Gelegenheit hat, zum Gegenschlag auszuholen.

Während Hagetmau bisher seinen eigenen Kampf gefochten hat, tragen sie nun die Revolution in die Nachbardörfer, deren Reaktion auf die Befreiung jedoch unterschiedlich ausfällt, je nachdem, wie sich die Besatzer den Dorfbewohnern gegenüber verhalten haben. Außerdem werden die bisherigen führenden Hagetmauer Köpfe mit den Problemen konfrontiert, welche eine wachsende Revolutionsarmee und deren Befehligung mit sich bringen. Auch haben die neuen Verbündeten oftmals eigene Vorstellungen, wie die Revolution aussehen soll. Damit droht die Revolution immer mehr den Händen der Hagetmauer zu entgleiten.

Die neuen Herausforderungen führen bei den führenden Köpfen der Revolution von Hagetmau nach dem Siegesrausch der ersten Erfolge zu einer allmählichen Ernüchterung und ja, auch zu einer gewissen Kriegsmüdigkeit. Gerade bei Sinion, Baresin und Varlie sind die Auswirkungen am deutlichsten spürbar.

Sinion, der früher der unsichere Stotterer des Dorfes war, hat sich durch seine brillanten Strategien seinen Platz und Respekt im Kriegsrat verschafft, sein Stottern ist kaum noch vorhanden. Die bisherige Befehligung des Aufstands hat ihn beflügelt und selbstsicherer gemacht – wie wird er sich aber weiterentwickeln, wenn er über immer größere Truppen befehligen soll? Er, der lieber die Fäden zieht, als zu den Kämpfern zu sprechen? Sinion entwickelt zudem erste Unzufriedenheiten, mit denen ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht gerechnet hatte und die für die weitere Entwicklung der Revolution ausschlaggebend sein können.

Baresins Stärken liegen weniger in den strategischen Planungen, sondern vielmehr in seinen rhetorischen Fähigkeiten, die Dorfbewohner auf eine Linie einzuschwören. Dabei hat er nichts dagegen, wenn er sich geschickt aus den Kampfhandlungen heraushalten kann, sein Name jedoch immer wieder bei den Erfolgen heraussticht. Mit den befreiten Nachbardörfern rückt Hagetmau immer mehr als Organisationszentrum des weiteren Aufstands in den Mittelpunkt – wie wird Baresin diese Aufgaben lösen? Wird er, der sein bisheriges Leben lieber mit Müßiggang verbracht hat, sich dieser Verantwortung stellen? Und was wird er tun, falls es erste Misserfolge geben sollte, mit denen bei einer Ausweitung der Aufstände zu rechnen ist.

Neben der Entwicklung des Aufstands war ich am meisten auf die Reaktionen der wichtigsten Charaktere auf die neue Situation gespannt. Wie bereits im ersten Band bietet auch dieses Buch wieder viel Raum für Spekulationen und Überlegungen. Das, was Hagetmau bisher ausgelöst hat, lässt sich meiner Meinung nach nicht mehr rückgängig machen und alles, was nun folgt, ist wie eine Lawine, die sich nicht mehr aufhalten lässt. Wen die Lawine schlussendlich mit sich reissen wird und ob es am Ende überhaupt einen Gewinner geben kann, wird sich im Laufe des dritten Bandes herausstellen müssen. Bei der schieren nafarroanischen Übermacht, denen sich die aufständischen Aktitanier gegenüber sehen, wird es mir ganz anders, andererseits hat Hagetmau mich inzwischen schon mehrmals in Situationen überrascht, die ich als aussichtslos eingestuft hätte.

Während mich das Töten der Gegner im ersten Band noch ziemlich schockiert hat, konnte ich in diesem Buch eine gewisse Distanz dazu einnehmen, was sicherlich auch daran liegt, dass mit der wachsenden Zahl der Gegner auch ihre Individualität schrumpft und sie in der Masse untergehen.

Die Aufständischen müssen sich allmählich der Frage stellen, wie sie mit den gegnerischen Soldaren umgehen wollen. Bisher haben sie auf totale Vernichtung gezielt, aber wollen sie tatsächlich 49.000 nafarroanische Soldaren töten, nur um das Problem der Versorgung und Bewachung von Gefangenen zu umgehen? Rauthne, die Byrgherin von Hagetmau, möchte statt auf bedingungslosen Kampf auf die Diplomatie setzen – ist das naiv oder vorausschauend? Und wird der übermächtige Gegner überhaupt bereit sein, diplomatische Wege einzuschlagen oder auf seine zahlenmäßige Übermacht setzen? Welche Strömungen werden sich unter den Aufständischen durchsetzen: die besonnenen Kräfte wie Rauthne oder diejenigen Kämpfer wie Tautun, für den nur tote nafarroanische Soldaren als Lösung in Frage kommen? Ich hätte nichts dagegen, wenn das kompromisslose Töten bald ein Ende hätte, aber kann man es überhaupt noch aufhalten?

Wie auch Band 1 endet das zweite Buch mit einem Paukenschlag, der aber auch eine ganz neue Entwicklung für den dritten Band einläutet, auf die ich sehr gespannt bin. Mich konnte dieser Band wieder auf der ganzen Linie überzeugen, zumal er viel Raum für eigene Überlegungen und Reflexionen lässt.

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142 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 9 Rezensionen

italien, plagiat, sprachwissenschaft, ligurien, krise

Perlmanns Schweigen

Pascal Mercier
Flexibler Einband: 638 Seiten
Erschienen bei btb, 01.08.1997
ISBN 9783442721351
Genre: Romane

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42 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

zweiter weltkrieg, erster weltkrieg, holocaust, juden, familiengeschichte

Die silberne Spieldose

Mina Baites
E-Buch Text: 320 Seiten
Erschienen bei Tinte & Feder, 07.03.2017
ISBN 9781477820520
Genre: Historische Romane

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129 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

barcelona, freundschaft, zafón, geheimnis, roman

Der Gefangene des Himmels

Carlos Ruiz Zafón , Peter Schwaar , Carlos Ruiz Zafón
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 23.10.2013
ISBN 9783596195855
Genre: Romane

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589 Bibliotheken, 8 Leser, 4 Gruppen, 63 Rezensionen

barcelona, spanien, liebe, krankheit, carlos ruiz zafón

Marina

Carlos Ruiz Zafón , Peter Schwaar
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 07.03.2013
ISBN 9783596512768
Genre: Romane

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(466)

787 Bibliotheken, 9 Leser, 4 Gruppen, 41 Rezensionen

scheibenwelt, fantasy, zauberer, humor, magie

Die Farben der Magie

Terry Pratchett , Andreas Brandhorst
Flexibler Einband: 269 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.01.2015
ISBN 9783492285100
Genre: Fantasy

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7 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

06, kalkutta, 19

Der Mitternachtspalast (DAISY Edition)

Carlos Ruiz Zafón , Lisa Grüneisen , Rufus Beck , Rufus Beck
Audio CD
Erschienen bei Argon Sauerländer Audio ein Imprint von Argon Verlag, 18.01.2011
ISBN 9783839850688
Genre: Romane

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

leuchtturm, unheimlich, mädchen, geheimnis, verfolgung

Der Fürst des Nebels


Audio CD
Erschienen bei null
ISBN 4029759029564
Genre: Sonstiges

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