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christoph quarch, hin&weg, roman

Hin & weg. Verliebe dich ins Leben

Christoph Quarch
Sonstige Buchform: 200 Seiten
Erschienen bei J. Kamphausen Mediengruppe GmbH, 01.03.2011
ISBN 9783899014167
Genre: Sachbücher

Rezension:

Sehr poetischer, berührender Anfang, und ein sehr grundsätzliches, wegweisendes, öffnendes Ende: warum ich zwischendurch manchmal etwas ratlos war, habe ich hier geschrieben: http://mariokeipert.de/textwaerts/hin-weg-ein-brief-an-christoph-quarch

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Arbeitssammler, Jobnomaden und Berufsartisten

Peter Plöger
Fester Einband: 250 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 08.03.2010
ISBN 9783446417670
Genre: Sachbücher

Rezension:

Vor etwas mehr als drei Jahren veröffentlichten Holm Friebe und Sascha Lobo mit Wir nennen es Arbeit einen, sagen wir, „Trend-Bericht“ über die „digitale Boheme“.
„Sie verzichten dankend auf einen Arbeitsvertrag und verwirklichen den alten Traum vom selbstbestimmten Leben. Mittels neuer Technologien kreieren sie ihre eigenen Projekte, Labels und Betätigungsfelder. Immer mehr junge Kreative entscheiden sich für das Leben in Freiheit.“
Friebe und Lobo waren großartig darin, Wege aufzuzeigen, dieses Leben in Freiheit zu gestalten und zu vermarkten. Dazu gehört natürlich eine Menge Großspurigkeit und eine gehörige Portion Selbstverliebtheit. Was hier Arbeit genannt wird, hat immer auch Lifestyle zu sein. Die Trends verfolgend und immer noch eins drauf setzend, geht man lieber nicht zu sehr auf Abstand, sonst schnappt die Falle der Reflexion noch zu.
Diesen Abstand nimmt nun Peter Plöger mit seinem ganz anders gelagerten Werk ein. Es ist, wen wundert’s, auch ein zeitlicher Abstand. Auch die digitale Boheme altert (so wie das Internet „erwachsen“ wird). Bezeichnenderweise ist es ebenso ein räumlicher Abstand. Nicht auf Berlins heißem Pflaster, sondern im entfernten Bielefeld ist das Buch entstanden, das „das Paradox der neuen Arbeitswelt“ unter die Lupe nimmt. Plöger gelingt es, die eigene Erfahrungsperspektive zu objektivieren und aus der Vogelperspektive auf neue Formen der Arbeitsorganisation zu blicken. Und siehe da – die digitale Boheme ist zunächst vor allem eins: Ausdruck einer ganz und gar prekären Lebens- und Einkommenssituation. Was erstaunlicherweise als Einsicht enormen Mut macht.
Denn: als hoch qualifizierte Arbeitskraft, die dennoch unter prekären Einkommensbedingungen lebt, ist man heutzutage nicht allein. Das meint das Paradox im Untertitel: dass immer mehr Arbeitende trotz hoher Qualifikation, trotz (oder wegen) einer lebenslangen Bereitschaft zum Lernen mit Multijobbing, Selbstausbeutung, fehlenden Karrierechancen und im Ganzen unsicheren Existenzbedingungen zu kämpfen haben.
Wenn Plöger auf über 200 Seiten diese Ausgangsthese verfolgt, geht es nicht um das, was andere Arbeit „nennen“, sondern tatsächlich um Arbeit. Zwiebelschalen gleich untersucht Plöger die verschiedenen Dimensionen der neuen Arbeitswelt, in der Arbeitnehmer – jenseits geradliniger Karrieremodelle – zunehmend als Unternehmer ihrer selbst engagiert werden. Wie Politik und Wirtschaft diese Form der Arbeitsorganisation hervor gebracht und gefördert haben, und wie sehr die individuelle „Job-Artistik“ im Sinne der Unternehmen ist – mit diesen Beobachtungen stößt Plöger zum „Kern“ der Zwiebel vor. Tatsächlich ist die digitale Boheme nach seiner Darstellung die Avantgarde eine neuen Arbeitswelt – jedoch nur, weil sie Teil einer umfassenden Entwicklung ist, die mit Globalisierung, Deregulierung und Entstaatlichung nur oberflächlich umrissen ist. Plöger betrachtet so nicht nur die individuellen Strategien der Existenzsicherung, der Job-Akquise und der Arbeitsbewältigung, sondern er erreicht einen weit über den Einzelnen hinaus gehenden Blick auf eine sich wandelnde Gesellschaft.
So erweist sich die Flut der Solo-Selbständigen (die seit Mitte der 90er Jahre sprunghaft ansteigt, erzeugt z.B. durch Förderinstrumente der Agentur für Arbeit) im breiteren Blickwinkel nicht als bloße idealistische Entscheidung „junger Kreativer“ für die Freiheit – sondern als Reaktion breiter Bevölkerungsteile auf das Wegfallen von Arbeitsplätzen und einen immer härteren Wettbewerb, auch zwischen Angestellten und Selbständigen. Die Grenzen innerhalb dieses einstmals „dualen“ Systems verschwinden, da Unternehmen ebenso wie Hochschulen das Kapital entdecken, dass in den freien Jobnomaden steckt.
„Arbeit ist in den westlichen Industriestaaten in einem Wandel begriffen, und die Gesellschaft wird sich mitwandeln müssen. Die Arbeitssammler stecken mittendrin, sind Objekte und Muster des Wandels zugleich. (…) Die Vorteile, die jeder von ihnen als Einzelner für sich verbuchen kann, sind jedoch nur eine Seite einer Medaille, auf deren Kehrseite eine drängende Frage geprägt ist: Wohin geht eine Gesellschaft als Ganzes, in der mehr und mehr Menschen in unsicheren und wechselnden Jobs arbeiten, die ihnen kein garantiertes Auskommen einbringen und in der eine gute Qualifikation sie nicht länger schützen kann? (…) Die Arbeitsfrage ist ein Kulturproblem, ein Problem unserer grundlegenden Konzepte und Ideen zu der Gestalt unserer Gesellschaft.“
Ein wichtiges Buch, weil es den Versuch unternimmt, die Perspektive des Einzelnen zu weiten auf eine Dynamik des Umbruchs, in dem alle stecken, Bohemien, Angestellter, Kleinunternehmer. Digital oder nicht.

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ReWork

Jason Fried , David Heinemeier Hansson , David Heinemeier Hansson
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Ebury Press, 05.07.2011
ISBN 9780091929787
Genre: Sachbücher

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kindheit, nachkriegszeit, roman, oberhausen, regen

Roman unserer Kindheit

Georg Klein , ,
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Rowohlt , 12.03.2010
ISBN 9783498035334
Genre: Romane

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ddr, 50er jahre, deutsche literatur, nachkriegszeit

Landnahme

Christoph Hein
Fester Einband: 356 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 06.04.2004
ISBN 9783518416013
Genre: Romane

Rezension:

Christoph Heins Geschichte des Vertriebenen Bernhard Haber hängt merkwürdig in der Luft - über 300 Seiten ist nicht ganz klar, worauf das Ganze zielt.
Das ändert nichts am Lesevergnügen: Hein erzählt flüssig und präzise, die Beschreibung der Lebensrealität vor allem der Nachkriegsjahre (denen der meiste Platz eingeräumt ist) ist in ihrer Genauigkeit und Lebendigkeit die Lektüre wert; die Figuren erweisen sich, geschickt gewählt, als Vertreter eines kleinstädtischen Kosmos mit all ihren Widersprüchen, Gerüchten und Beziehungen. Nachdem das über gut die Hälfte des Romans trägt, wartet man auf den Fortgang der Dinge - und wird ein bisschen enttäuscht.
Seine Stärken nämlich hat der Roman da, wo die Abwesenheit von Politik in der immer stärker politisierten Gesellschaft gezeigt wird - im Geschehen um den 17. Juni 53 etwa - doch genau das erweist sich im weiteren als Schwäche. Übrig bleibt im Großen und Ganzen nur die Geschichte der Kleinen Leute, jenseits eines politischen Horizontes, der immer mehr nur gestreift wird. Da erweisen sich ganze Kapitel als schwerfällig, wenn es mehr oder weniger nur über Liebesaffären, Seitensprünge und Beziehungsprobleme geht - dies relativ klischeehaft, wie Erinnerungen manchmal auch sein mögen, und nur bedingt interessant.
Wo nämlich die Andockung an die gesellschaftliche Realität verloren geht, versinkt das Erzählte in der Beliebigkeit oder Penibilität privater Erinnerungen - angesichts des Themas und voran gegangener Höhepunkte des Romans ein bisschen wenig.

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Sein Leben nähren

François Jullien , Ronald Voullié
Flexibler Einband: 218 Seiten
Erschienen bei Merve, 30.03.2006
ISBN 9783883962191
Genre: Sachbücher

Rezension:

"He forgets happiness and as a result his joy is complete."
Dieses Buch ist keine Anleitung, kein Handbuch östlicher Philosophie, vielmehr der Versuch eines Dialogs: Wenn abendländische Kategorien wie Körper, Geist, Seele, Glück im chinesischen Denken nicht gedacht werden, so eröffnet sich daraus eine Chance für den abendländischen Menschen - aber auch viel Arbeit. Die leistet das Buch und fordert es von seinem Leser ab. Aber nicht ohne Glücksgewinn: die Konzeptionen, die z.B. dem Zen-Buddhismus zugrunde liegen, en detail und mit der Analytik des westlichen Philosophen zu durchdenken, erfüllt seinen Zweck - anders auf das eigene Denken zurückzuschauen.

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klassiker, russland, dostojewskij, erniedrigte und beleidigte

Erniedrigte und Beleidigte

Fjodor M. Dostojewski
Flexibler Einband: 485 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB
ISBN 9783746660622
Genre: Klassiker

Rezension:

"Wir hätten für immer miteinander glücklich sein können."

In diesem Schlussatz, der das Glück, von dem die Rede ist, rhetorisch ausschließt, wird die Frage der knapp 500 Seiten diesen melodramatischen, praktisch "post-romantischen" Romans ausgesprochen: Was hindert Menschen an diesem Glück? Eingezwängt von trivialen gesellschaftlichen Zwängen, zwischen wirtschaftlichem und erotischem Kalkül, zwischen Stolz und Beleidigung nimmt hier keiner der Beteiligten den scheinbar kurzen Weg zum Glück. Erniedrigt und beleidigt, gekränkt und behindert ist es schlimmstenfalls der Stolz, aus dem heraus man auf seinem Unglück als letzter Verteidigung beharrt - statt einzuschwänken und damit die Erniedrigung anzunehmen. Diese Beobachtung ist wohl die Quintessenz und Meisterleistung dieses Romans, der sich in endlosen Kreisen immer wieder um dieselben unglücklichen, unerfüllten (Liebes-) Konstellationen bemüht: dieser "Egoismus des Leidens". Wer selbst nichts hat, genießt solange die Erniedrigung.
Zwei Dreiecksgeschichten von unerfüllter und missbrauchter Liebe sind das Gerüst, in dem Dostojewski eine Vielzahl spannender Figuren "aufeinander hetzt" - und dabei Szenen schafft, die einem die Luft nehmen oder tatsächlich die Tränen in die Augen treiben.

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österreichische literatur, peter handke, kali, handke, eine vorwintergeschichte

Kali

Peter Handke
Flexibler Einband: 162 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 03.02.2007
ISBN 9783518418772
Genre: Romane

Rezension:

Handke, seit Jahren "Urlaubslektüre", Räume einer anderen Welt, kurz Luftholen für Kopf und Bauch im Sog des Epischen, des Langsamen, des Anschauens. Auch jetzt wieder mit seinem neuen Buch: Kali. Eine Vorwintergeschichte. Geschichte und Ton überraschen nicht, erscheinen vielmehr als Weiterschreiben der Handkeschen Prosa (seit Jahrzehnten schon?), aber das Buch eröffnet auf seinen wenigen Seiten immer wieder kurze Einblicke, öffnet Räume, die dann doch wieder überraschen: wie zwischen den Zeilen das Weiß der Seiten aufscheint, und in dem Weiß ein Ausschnitt Welt, gesehen von einem Erzähler an unbekanntem Ort, der hier der Geschichte einer Sängerin nachschreibt:
"Und ins Bild rückt nun der Große Salzberg, weit jenseits des dabei wie unvermindert fernen Gegenufers, ein Teil des Himmels zuerst, eine Lichterscheinung, ein weißer Schimmer über der Ebene, in Bergform."
Wer hier nur den hohen "predigenden" Ton kritisiert, der hat die andere Seite der Handkeschen Prosa übersehen: das Witzige, Comic-Hafte (wie ein Rezensent bemerkte), aus dem heraus sich ein um Anschauung = Bewunderung ringender Ton erhebt, dem es um nichts anderes geht als das Wiederfinden (= Wiedererfinden?) von Welt. Ein Kind ist verschwunden, und einen Ort gibt es nicht. Deshalb bewegt sich die Sängerin hin zu jenem Kleinod jenseits des Sees (oder Meeres?), wo der weiße Salzberg thront und ein Mann auf sie wartet. So weit, so gut. Auch Kitsch kann schön sein. Doch wie die Sängerin und der Mann dann auf einem kleinen Gefährt durch den Salzberg rasen, da verbindet Handke auf seine einzigartige Weise deutsche Mythen und Romantik mit Comic und Zeichentrick, mit so etwas wie Kindheit, zu einer Erzählung, "wie sie im Buche steht"....
Tatsächlich geht die Geschichte schnell und ein wenig absehbar zu Ende. Doch bei Handke geht es - wie immer? - nicht um die Handlung, die sich hier in überschaubarem Rahmen als eine Zitatencollage aus eigenen Werken und Epen des letzten Jahrtausends (bis hin zum Herrn der Ringe?) entpuppt. Während des Lesens dieser Erzählung, die im Vorwinter spielt und den Winter hinausschiebt, erlebt man einfach zu viele Momente, die die Zeit anhalten, den Raum öffnen, die Wiederankunft im Hier & Jetzt hinausschieben. Orte als Bilder - so wie Bilder zu Orten werden, die Handlung in sie springt und wieder hinaus. Über vielfältige Spiegelungen öffnet sich das Buch...

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literaturgeschichte, literatur, sachbuch, trümmerliteratur, nachkriegsliteratur

Lichtjahre

Volker Weidermann
Flexibler Einband: 326 Seiten
Erschienen bei btb, 06.08.2007
ISBN 9783442736423
Genre: Klassiker

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erzählungen, leben, schweiz, liebe, peter stamm

Wir fliegen

Peter Stamm
Fester Einband: 176 Seiten
Erschienen bei S. FISCHER, 05.04.2008
ISBN 9783100751287
Genre: Romane

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Buddhismus und Erziehung

Claudia Braun-Rom
Fester Einband: 238 Seiten
Erschienen bei Kristkeitz, Werner
ISBN 9783921508862
Genre: Sachbücher

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informatik

CSS - Das umfassende Handbuch

Eric A. Meyer
Fester Einband: 560 Seiten
Erschienen bei O'Reilly, 28.05.2007
ISBN 9783897214934
Genre: Sachbücher

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sex, banal, mann, roman, phantasie

Strategie

Adam Thirlwell , Clara Drechsler , Harald Hellmann
Fester Einband: 318 Seiten
Erschienen bei Fischer, S, 01.02.2004
ISBN 9783100800480
Genre: Romane

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krieg, sinnlosigkeit, zeitvertreib, scharfschützen, wüste

Jarhead

Anthony Swofford , Franka Fritz , Heinrich Koop
Flexibler Einband: 301 Seiten
Erschienen bei Fischer Taschenbuch, 01.02.2006
ISBN 9783596161829
Genre: Sachbücher

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unternehmensberater, workaholics, mckinsey, arbeitsalltag, globalisierung

wir schlafen nicht

Kathrin Röggla
Fester Einband: 219 Seiten
Erschienen bei Fischer, S, 01.07.2004
ISBN 9783100660558
Genre: Romane

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inzest, familie, tod, geschwister, england

Der Zementgarten

Ian McEwan , Christian Enzensberger ,
Fester Einband: 128 Seiten
Erschienen bei Süddeutsche Zeitung / Bibliothek
ISBN 9783937793269
Genre: Romane

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23 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 4 Rezensionen

belletristik, linker terrorismus, entführung, wie entsorge ich einen amrikanischen botschafter, nord aus staatsraison

Nada

Jean-Patrick Manchette , Stefan Linster , Jean P Manchette
Fester Einband: 142 Seiten
Erschienen bei Süddeutsche Zeitung, 17.06.2006
ISBN 9783866152472
Genre: Krimi und Thriller

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lászló krasznahorkai, japan, ungarische literatur, roman, im norden ein berg- im süden ein see- im westen wege- im osten ein fluss

Im Norden ein Berg, im Süden ein See, im Westen Wege, im Osten ein Fluss

László Krasznahorkai , Christina Viragh
Flexibler Einband: 160 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 01.07.2007
ISBN 9783596172436
Genre: Romane

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97 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 2 Rezensionen

drama, naturalismus, alkoholismus, inzest, alkohol

Vor Sonnenaufgang

Gerhart Hauptmann
Flexibler Einband: 128 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 01.02.1999
ISBN 9783548235646
Genre: Gedichte und Drama

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62 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

drama, dialekt, naturalismus, klassiker, schullektüre

Gerhart Hauptmann: Die Weber

Hans Schwab-Felisch , Gerhart Hauptmann
Flexibler Einband: 269 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 01.12.1996
ISBN 9783548240473
Genre: Gedichte und Drama

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

The Plot Against America

Philip Roth
Flexibler Einband
Erschienen bei Random House Inc., 01.09.2005
ISBN 9781400096442
Genre: Romane

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32 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

klassiker, sklaverei, jugendbücher, kindheit, amerika

Tom Sawyer & Huckleberry Finn

Mark Twain , Andreas Nohl , Andreas Nohl
Fester Einband: 712 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 08.03.2010
ISBN 9783446235038
Genre: Klassiker

Rezension:

„Tom!“ Keine Antwort. „TOM!“ Keine Antwort. „Ich möchte bloß wissen, was wieder mit diesem Jungen los ist. TO-HOM!“
Kein Romananfang, an den ich mich besser erinnere. Sofort das Bild der dazugehörigen Illustration aus der alten Kinderbuch-Ausgabe wieder im Kopf, läuft die Szene ein erneutes Mal ab, wie Tante Polly, die alte Dame mit der Brille, die sie „nur aus Stilgründen“ trägt, den ihr anvertrauten Bengel Tom Sawyer sucht – und der ihr mit einem seiner verflixten Tricks entwischt.
Es ist der Beginn eines Romans, der einen mächtig überrascht. Fragt man sich doch auf vielen der 600 Seiten von Tom Sawyer & Huckleberry Finn, wie man das als Kind hatte lesen können – und vor allem hatte lesen dürfen. Denn die beiden Romane (1876 und 1884) sind zunächst einmal ein Lehrstück für den von der Literaturwissenschaft erfundenen Begriff der „doppelten Adressierung“. Und wenn es schon nicht die Qualität der Neuübersetzung von Andreas Nohl ist, die einen von der ersten bis zur letzten Seite in den Bann zieht, so ist sie doch ein willkommener Anlass, die Lektüre seiner Kindheit neu zu entdecken.
Natürlich trägt die schlanke, flüssige Übersetzung ihren Teil dazu bei, dass man Tom Sawyers & Huckleberry Finns Abenteuer dermaßen verschlingt, als hätte es in der Zwischenzeit nie eine spannendere Lektüre gegeben. Nah am Original, gelingt Andreas Nohl ein übersetzerisches Meisterwerk, dass von seiner konkreten, der Ausschmückungen freien Sprache ebenso lebt wie von der Reichhaltigkeit der Sprechweisen irgendwo in Amerika, die so wohl noch nie ins Deutsche transportiert wurden. Das Buch liest sich weg wie nichts – und ist so verdammt eindrücklich und intensiv, dass man sich fragt, ab welchem Alter man es seinem Kind mit ins Bett gibt.
Denn die so lustigen Jungenspäße am Beginn der Abenteuer um die beiden Jungen verblassen bald angesichts der Halbwelten und Verbrechen, angesichts von Rassismus und Gewalt, die die Lebenswelt der Kinder Mitte des 19. Jahrhunderts prägen – und in die beide immer wieder, halb freiwillig, halb erzwungen, hinein gezogen werden. Zwischen den rabiaten Methoden des Zahnziehens und dem Eifer um die erste, jugendliche Liebe, zieht es Tom Sawyer in eine Kriminalgeschichte ersten Rangs, die von Mark Twain nicht nur realistisch geschildert, sondern mit Anleihen und Parodien aus der populären Abenteuer- und sonstigen romantischen Literatur seiner Zeit dermaßen angereichert wird, dass es einem schon mal flau im Magen werden kann. Und man schnell das nächste Kapitel aufschlägt. Denn nicht vergessen: dies hier ist spannender – und wirklicher – als jeder Fernsehkrimi.
Der Realitätsgehalt von Twains Werk kommt dabei natürlich aus der Kenntnis seiner Zeit, vor allem aber: aus einem ungeheuren Gespür für jugendliche Phantasie- und Lebenswelten. Tom Sawyer liest viel und gerne und versteht nicht die Hälfte davon, das merkt man schnell. Denn er erspinnt sich eine Realität aus Ritterroman, Gruselgeschichte und Abenteuerbuch, die gegen jede Verunsicherung gefeit ist. Auf die Spitze getrieben mit der unsäglichen Befreiungsaktion des eigentlich schon freien Niggers Jim, die Tom mit allem versieht, was zu der legendären Befreiung eines Gefangenen gehört, begegnet einem hier nichts weniger als das eigene Denken, das einstige Begreifen und Entdecken von Welt mit den Mitteln der Phantasie.
Das ist die eigentliche Größe dieses Werkes: das Vermessen der Erlebenswelt von Jugendlichen. Die Macht von Phantasien, den Trotz, die Neugier, die Freude, die Angst, all die inneren Spannungen und diesen wahnsinnigen Lebens- und Abenteuerdurst wahr- und dann so ernst zu nehmen, dass man als Erwachsener sich selbst und seinen Kindern begegnet, dass es eine reine Freude ist.
Aber das Meisterwerk geht weiter. Vor allem in der späteren Fortsetzung um Huckleberry Finns Abenteuer zeigt sich Twain als Chronist der amerikanischen Wirklichkeit zwischen Rassismus, Vergnügungssucht und Lynchjustiz. Auf Hucks und Jims langer Reise den Mississippi herunter, auf der Flucht vor dem grausamen Vater und der drohenden Sklaverei, begegnen ihnen Aufschneider, Verbrecher, Familienkriege und Naturgewalten. Der Roman entwickelt einen Realismus im Breitwandformat. Den äußerlichen Abenteuern und der maßlosen Komik der sich ergebenden Situationen steht im Kern ein Konflikt gegenüber, der mit der Frage nach Gleichheit und Ungleichheit, nach Freiheit und Macht vage umrissen sein dürfte. Wie Huckleberry Finn zwischen gesellschaftlich aufoktroyierter Moral und eigenem Gewissen zerrissen wird, wie er mit sich kämpft, ob er dem entlaufenen Nigger bei seiner Flucht helfen oder ihn nicht selbst verraten soll – das ist ganz großes Kino. Die Leinwand die Welt in ihrer ganzen Breite, in ihrer Schönheit und erdrückenden Übermacht – und den Fokus hat der Held, ganz auf sich gestellt. Der Held, der natürlich keiner ist, ist in diesem Fall noch ein Kind. Und die Kinder zeigen es der ganzen Welt. In diesem Buch auf jeden Fall.

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college, koreakrieg, metzger, liebe, usa

Empörung

Philip Roth , Werner Schmitz
Fester Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 04.02.2009
ISBN 9783446232785
Genre: Romane

Rezension:

Ein kurzes Buch mit einer erschütternden Kraft. Denn hinter jeder Zeile der Handlung um den knapp 20jährigen Marcus droht der Koreakrieg mit seinen Opfern, seiner Gewalt und seinen Verlusten. Und jede Zeile treibt das Geschehen – immer im Zeichen des alles überschattenden Krieges – unaufhaltsam zur Katastrophe, von der man ab Seite 52 weiß: allen Anstrengungen zum Trotz doch eingezogen worden, ist der Tod im Schützengraben unausweichlich, überrollt von den Chinesen, aufgeschlitzt wie einst die Hühner beim koscheren Metzgervater.
Es ist keine Ironie, dass es die vermeintlich chinesische Nationalhymne ist, deren Schlachtruf „Empörung“ den jungen, vorbildlichen und ehrgeizigen Studenten in den Tod treibt. Es zeigt nur auf tragikomische Weise die fatale Macht der Geschichte, in die Roth sein Kammerspiel verlegt hat. Weit vor den 68ern, aber schon weit jenseits der traditionellen, konservativen Welt, die das kleine College von Winesburg Anfang der 50er Jahre noch ist, dreht sich das halbe Buch um die Erschütterung, wenn man als junger Mann, der man eigentlich kaum schon ist, von einem Mädchen einen „geblasen“ bekommt. Eine Erschütterung, die das Leben von Marcus Messner nachhaltig verändert, durcheinander würfelt und letztlich – in einer bemerkenswerten dramaturgischen Aneinanderreihung von scheinbar unzusammenhängenden, aber keinesfalls „zufälligen“ Ereignissen – beendet.
So wohnt man auf knapp 200 Seiten einer Geschichte bei, bei der eigentlich nur einmal jemand verständnisvoll „Halt!“ rufen müsste. Dieses Verständnis aber gibt es nicht – es gibt nur Normen, Traditionen, Erwartungen und Empörung, Aufbegehren, Stolz.

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12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

com, handke; scriptmania, handke-discussion.blog.com; roloff

Don Juan

Peter Handke
Fester Einband: 158 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 26.07.2004
ISBN 9783518416365
Genre: Romane

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15 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

handke, österreichische literatur, die morawische nacht, peter handke, flussfahrt

Die morawische Nacht

Peter Handke
Fester Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 12.01.2008
ISBN 9783518419502
Genre: Romane

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