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395 Bibliotheken, 14 Leser, 0 Gruppen, 131 Rezensionen

thriller, genmanipulation, gentechnik, wissenschaft, marc elsberg

HELIX - Sie werden uns ersetzen

Marc Elsberg
Fester Einband: 648 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 31.10.2016
ISBN 9783764505646
Genre: Krimi und Thriller

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1.087 Bibliotheken, 106 Leser, 4 Gruppen, 47 Rezensionen

horror, stephen king, clown, es, pennywise

Es

Stephen King , Alexandra von Reinhardt , Joachim Körber
Flexibler Einband: 1.536 Seiten
Erschienen bei Heyne, 08.02.2011
ISBN 9783453435773
Genre: Krimi und Thriller

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602 Bibliotheken, 14 Leser, 0 Gruppen, 55 Rezensionen

liebe, jessica koch, dem horizont so nah, aids, missbrauch

Dem Horizont so nah

Jessica Koch , any.way
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 29.07.2016
ISBN 9783499290862
Genre: Romane

Rezension:

Als ich das Buchcover gesehen habe, dachte ich erst, dass das wohl eine leichte Romanze für zwischendurch wird. Schnell gelesen und schnell vergessen. Ersteres stimmte, aber letzteres ganz und gar nicht. 
Denn dieser Roman ist keineswegs luftig leicht und unbeschwert. 
Am Anfang scheint es vielleicht so, doch auch hier wird schon klar, dass mit Danijel Taylor, in den sich Jessica trotz, oder vielleicht auch wegen seiner arrogant-charmanten Art verliebt hat, irgendetwas nicht ganz richtig ist. 
Will sie wirklich mit einem Mann zusammen sein, der beim Kickboxen die härtesten Schläge aushält, sich jedoch nicht von seiner Freundin berühren lässt? Bei dem aber gleichzeitig ein anderes (noch dazu sehr hübsches) Mädchen wohnt, das sich nachts zu ihm ins Bett schleicht? Und der sein Gesicht und seinen Körper in Zeitschriften und auf Plakate drucken lässt, jedoch sobald man ihm zu viele Fragen stellt völlig dicht macht? Jessica entscheidet sich dafür, dass Danny das alles wert ist, doch als er ihr sein bedeutendstes und für sie nicht ungefährliches Geheimnis anvertraut, beginnt sie ernsthaft an der Beziehung zu zweifeln.
Mich hat dieser Roman unglaublich berührt, denn hier werden mehrere Themen angesprochen, die in der heutigen (ach so aufgeklärten) Gesellschaft kein wirkliches Sprachrohr finden. Es ist kaum zu glauben, dass das Buch autobiographisch geschrieben ist, denn man fragt sich wirklich wie einem einzigen Menschen so viel Mist zukommen kann.
Jessica Koch hat mit diesem Buch wirklich ein Werk geschaffen, das fesselt, zum Lachen bringt, zu Tränen rührt und zum Nachdenken anregt. 
Ein ganz toller Bonus dabei ist, dass von jedem gekauften Exemplar ein Teil des Geldes an eine Hilfsorganisation geht (näheres erfahrt ihr am Ende des Buches, ich will ja nicht spoilern)!

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64 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 27 Rezensionen

selbstmord, roman, mobbing, jugendliche, freundschaft

Der gefährlichste Ort der Welt

Lindsey Lee Johnson , Kathrin Razum
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 13.10.2017
ISBN 9783423281331
Genre: Romane

Rezension:

An was denken wir zuerst, wenn uns jemand fragt: "Was ist für dich der gefährlichste Ort der Welt?" An ein Kriegsgebiet, wie zum Beispiel Afghanistan oder den Irak? Vielleicht auch an bestimmte Gegenden, wie einen Vulkan, der droht auszubrechen? An ein Haifischbecken, oder ganz vielleicht sogar an eine bestimmte Person? 


Mit Sicherheit fällt einem bei dieser Frage jedoch nicht als erstes so etwas banales, harmloses wie die Schule ein. Doch genau darum dreht sich Lindsey Lee Johnsons Roman "Der gefährlichste Ort der Welt". 


Relativ zu Beginn des Buches wird auch klar, warum die Schule hier so drastisch dargestellt wird, denn Kinder können verdammt böse sein. Besonders im Alter der Pubertät, wenn alles was zählt ist, "cool" zu sein und auf keinen Fall langweilig, einsam oder ein Versager. Und ganz bestimmt kein Romantiker. Doch Tristan Bloch ist genau so ein Kerl: Romantisch, nachdenklich, sehr schlau, vielleicht ein bisschen sonderbar mit seinen bunten Jogginghosen. Und leider auch sehr verletzlich. Denn als Tristan seiner Mitschülerin Cally Broderick seine Liebe in einem Brief gesteht, ist das sein Todesurteil, zumindest am gefährlichsten Ort der Welt. Die Welle, die er dadurch lostritt, kann er unmöglich wieder aufhalten. Sie überrollt ihn knallhart, sodass er keinen Ausweg mehr sieht, außer von der Golden Gate Bridge zu springen und sich von der brutalen Welt loszulösen, in der scheinbar kein Platz ist für Menschen wie ihn. 


L.L. Johnson beleuchtet jedoch nicht nur die Tat selbst und wie es dazu kommt, sondern auch wie die Personen, die in Tristans Suizid verwickelt waren, damit umgehen. Was macht dieses Wissen, am Tod eines Menschen Schuld zu haben, mit einem? Verändert man sich dadurch? Oder lässt es manche Menschen einfach kalt? 


Meiner Meinung nach, hat die Autorin ein tolles Werk erschaffen, das definitiv zum Nachdenken anregt. Nicht nur über Mobbing und Tristans Tod, sondern auch generell über die verschiedenen Persönlichkeiten ("Der Berühmte", "Die Schöne", "Das Liebespaar"), die man in ähnlicher Form doch in jeder Schule, wenn nicht sogar in jeder Gesellschaft findet. Gut gefallen hat mir auch, dass der Schreibstil variiert, je nachdem welche Person gerade näher beleuchtet wurde. So konnte man sich noch mehr in die Charaktere und die Handlung hineinversetzen. Johnson zeigt auch, dass man Menschen nicht einfach in Schubladen stecken kann, dass es nicht nur Schwarz und Weiß gibt und, dass jede Handlung Folgen haben kann und wird, über die man sich vorher womöglich nicht im Klaren ist.


Der Satz, der mir vom gesamten Buch am meisten hängen geblieben ist und mir wirklich jedes Mal ein Herzziehen verursacht, stammt aus der Textstelle, in der Cally nach Tristans Tod auf dessen Mutter trifft, welche denkt, Cally wäre eine Freundin von ihrem Sohn gewesen:


"Sie hat gedacht, jemand wäre mit ihm befreundet gewesen." 

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