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Chia. Kompakt-Ratgeber

Günter Harnisch
Flexibler Einband: 95 Seiten
Erschienen bei Mankau Verlag, 29.02.2016
ISBN 9783863742027
Genre: Sachbücher

Rezension:

Wenn von Ernährung die Rede ist, dann fallen heutzutage schnell die Stichworte „vegan“ oder „vegetarisch“ oder „Superfood“ oder Moodfood“. Superfood sind Nahrungsmittel, die angeblich alle Zivilisationskrankheiten auf einmal bekämpfen sollen. Das war früher die Heidelbeere (wegen der Antioxidantien) oder der Kakao (wegen dem Flavonoidgehalt), heute sind es eher exotische Nahrungsmittel wie „Moringa“ (der ayurvedische Wunderbaum) oder eben „Chia“, die Powernahrung der Azteken. „Chia“ soll in sich die Eigenschaften von „Superfood“ und „Moodfood“ (wie Chili, Ingwer, Vanille und dunkle Schokolade) vereinigen, weil sie neben den gesundmachenden Stoffen eben auch die glücklich machende Aminosäure Tryptophan enthält, die im Gehirn zum antidepressiv wirkenden Botenstoff Serotonin umgewandelt werden kann.

Chia-Samen stammen von einer Salbei-Pflanze aus Mexiko und enthalten nachweislich einen sehr hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren, Proteinen, Vitaminen, Antioxidantien und Mineralstoffen. Wenn sie in Wasser eingelegt werden, bilden die Samen eine äußerst schleimige Polysaccharidschicht, die ähnlich wie Leinsamen die Verdauung fördert. Sie enthalten also einen hohen Anteil von Ballaststoffen, die für die Vitalität des Darms wichtig sind. Genau aus diesem Grund habe ich die Chia-Samen seit 3 Wochen in mein Müsli gestreut und kann sagen, dass meine Verdauung (und auch meine Laune) sich seit dem sehr verbessert hat. Das Völlegefühl ist weg, ich kann nachts besser durchschlafen, und ich habe auch das Gefühl, leistungsfähiger zu sein, besonders wenn ich Ausdauersport mache.

 Das leicht verständliche und gut strukturierte Buch ist in die drei Teile „Chia der Alleskönner“ (Herkunft, Eigenschaften, Steckbrief der Pflanze), „Chia als Heilmittel“ (Einsatzgebiete, Berichte von Nutzern, Exkurs zu Sport und Anti-Aging und häufig gestellte Fragen) sowie „Chia-Rezepte“ (Frühstück, Hauptgerichte und Nachspeisen) eingeteilt. Farbig hinterlegte Infokästen lenken die Aufmerksamkeit auf das Wesentliche. Im Anhang erfährt man das Wichtigste über Bezugsquellen und Preise. 

 Mit Vorsicht zu genießen sind die Gesundheitsversprechen, die in diesem Buch auch nur sehr dosiert und ohne Marktschreierei gemacht werden. Lediglich einige wenige Anzeichen für mögliche positive gesundheitliche Wirkungen sind bei den Chia-Samen bekannt (allerdings auch keine negativen Auswirkungen). Eine abschließende wissenschaftliche Beurteilung ist daher nicht möglich. Keine Studie konnte bislang nachweisen, dass „Chia-Samen“ beim Abnehmen helfen, auch wenn ich subjektiv das Gefühl habe, dass mein Sättigungsgefühl länger anhält und die Ballaststoffe meiner Verdauung gut tun.

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Heilen ohne Medikamente. Chronische Krankheiten: Seelische Ursachen aufdecken und gesund werden

Andreas Winter
Flexibler Einband: 197 Seiten
Erschienen bei Mankau Verlag, 22.06.2015
ISBN 9783863741907
Genre: Sachbücher

Rezension:

Ein Kind bis zu 3 Jahren erlebt Ereignisse mit dem Gefühl der ewigen Gegenwart. Passiert in dieser Zeit etwas Dramatisches, was für das Kind subjektiv als Existenz bedrohend wahrgenommen wird, so merkt sich das Kind so etwas für ein Leben lang, weil die Wahrnehmungsöffnung für Stress viel größer ist als für entspannende Momente voller Zufriedenheit. Passiert so etwas öfter, zum Beispiel in Form von Vernachlässigung, Verlassenwerden oder gar Gewalt, dann bildet das Kind Schutzmechanismen in Form von Abwehrstrategien, um den körperlichen und/oder seelischen Schmerz nicht mehr spüren zu müssen: Das Symptom ist geboren.

 Da meistens die Eltern die Quelle des Stresses für das Kind darstellen, entwickelt das Kind in späteren Jahren eine generalisierte Negativübertragung auf alles, was irgendwie autoritär erscheint. Vorgesetzte, Lehrer, Beamte, Polizisten etc, kurz jede Autoritätsperson entwickelt sich per Übertragung zur Stressquelle, weil die frühere Bevormundung der Eltern auf die Autoritätspersonen projiziert werden. Auf diesem Mechanismus der Konditionierung und der daraus entwickelten Glaubenssätze und Vermeidungsstrategien fußt der therapeutische Ansatz von Diplom-Pädagoge Andreas Winter. Er behauptet, dass die meisten (eigentlich alle) chronischen Krankheiten wie Asthma, Nägelkauen, Allergien, Depressionen, Krebs, Neurodermitis, Psychosen, Borderline, Migräne, ASHS und Klaustrophobie gar keine Krankheiten sind, sondern nur Symptome, die irgendwann erlernt worden sind aufgrund von Konditionierungen und durch Erinnern und Erkennen wieder verschwinden.

Andreas Winter hat dazu eine Mischmethode aus Hypnosetherapie, NLP und kognitiver Verhaltenstherapie entwickelt, mit Hilfe eines Selbstcoachings von zehn Fragen kann man die auslösende Situation des Symptoms ausfindig machen und das Symptom zum Verschwinden bringen. Was ich an dem Ansatz von Andreas Winter gut finde:

-         Symptome können (im Gegensatz zu Krankheiten)  nicht mit Medikamenten bekämpft werden

-         Symptome können innerhalb von 1 bis 2 Sitzungen (Kurzzeittherapie) verschwinden

-         die Aufdeckung des Zusammenhangs von körperlichem Symptom und seelischer/psychischer Ursache

 

Was ich an dem Ansatz von Andreas Winter nicht so gut finde: Den Absolutheitsanspruch, das praktisch alle chronischen Symptome mit seiner Methode geheilt werden können, sofern der Verursacher des Stresses gefunden wird.

Sehr hilfreich halte ich Andreas Winters Unterscheidung von Krankheit und Symptom: „Eine echte Krankheit führt in ihrem Verlauf entweder zur Genesung oder zum totalen Organversagen, psychisch motivierte Leiden hingegen können dauerhaft über Jahre bestehen, ohne einem kontinuierlichen Verlauf zu folgen, denn sie sind vom Empfinden des Menschen abhängig und nicht von seiner organischen Beschaffenheit.“ Im Buch erhält man einen Link zu einem gut gemachten Video, wo der 10-Schritte-Selbstcoaching-Prozess von Andreas Winter einfühlsam und gefühlsvertiefend begleitet wird.

Ohne Therapeuten oder Gruppenarbeit wird man bei den meisten chronischen Symptomen (wie etwa chronischem Übergewicht) nicht auskommen (wie ich aus eigener leidvoller Erfahrung weiß), dafür sind die meisten Schutzmechanismen zu unbewusst und eingeschliffen, doch gebührt Andreas Winter für seinen selbstbestimmten, medikamentenunabhängigen Ansatz großer Respekt.

 

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Pilates

Christof Baur , Bernd Thurner
Flexibler Einband: 127 Seiten
Erschienen bei Mankau Verlag, 13.04.2015
ISBN 9783863741969
Genre: Sachbücher

Rezension:

Pilates ist neben dem „autogenen Training“ und der „progressiven Muskelentspannung“ der Klassiker unter den ganzheitlichen Körperübungen, wobei Pilates sicherlich das kompletteste Trainingsprogramm ist. Alle Methoden wurden übrigens in den wilden, kreativen 20iger Jahren des 20. Jahrhunderts erfunden, wobei mich persönlich erstaunt hat, dass „Pilates“ schon so lange praktiziert wird, weil es „gefühlt“ eine Methode ist, die aus den 90iger Jahren des 20. Jahrhunderts stammt. (Das liegt daran, dass Pilates in den 90iger Jahren in vielen Fitnesstudios zum Wellness-Trend wurde.) Das vorliegende Praxisbuch für Anfänger, Fortgeschrittene und Könner hat mir dank des hervorragenden und üppigen Bildmaterials einen Kick gegeben, es mal wieder mit dem „Klassiker“ zu probieren, und seitdem bin ich begeistert dabei.

 Was Pilates für mich so wertvoll macht, ist die Kombination aus Körperwahrnehmung und Körperertüchtigung. So tue ich durch die Dehnung und die Kraftübungen etwas für meinen Körper, durch die Konzentration auf die Bewegungsabläufe etwas für meinen Geist und durch die Wahrnehmung der Atmung etwas für meine Seele. Dadurch dass Kraft, Koordination und Beweglichkeit gezielt miteinander vereint wird, habe ich ein viel besseres Körpergefühl, und für mein Rückenleiden (Computer!) ist es natürlich auch Gold wert, denn in fast jeder Übung ist etwas für den Rücken dabei.

Die Übungen in diesem Buch (es sind insgesamt 56! Übungen) werden bezüglich ihrer Wirkung und Ausführung detailliert, aber nicht weitschweifig beschrieben. Da die Grundlage jeder Übung eine präzise und exakte Bewegungsausführung ist, kommt es sehr auf gute Bilder an, die jede einzelne Phase im Bewegungsablauf festhalten. Hier kann der Ratgeber wirklich punkten, aufgrund des vorzüglichen und großzügigen Bildmaterials kann ich die Übungen sehr gut nachmachen.

Sehr durchdacht ist auch die Reihenfolge der Übungen. Der Praxisteil beginnt mit einem Test der Beweglichkeit (Beinbeugemuskulatur, Hüftbeugemuskulatur, Brustmuskulatur), danach erfolgt ein spezielles Dehnprogramm (10 Übungen) und die Pilates-Körperschule (Entspannung, Zentrierung, Atmung und verschiedene Haltungen der einzelnen Körperregionen, insgesamt 8 Übungen). Dehnprogramm und Körperschule bilden die Grundlage für das eigentliche Pilates-Übungsprogramm, dass Übungen für Anfänger (10 Übungen), Fortgeschrittene (12 Übungen) und Könner (13 Übungen) enthält, sodass ein kontinuierlicher Trainingsaufbau gewährleistet ist.

Fazit: Sicherlich ersetzt ein Ratgeber keinen Gruppenkurs. Aber wer sich aus Zeit- oder Geldgründen kein Fitness-Studio leisten kann, ist mit dem reich bebilderten Buch der sehr kompetenten Diplom-Sportlehrer Bernd Thurner und Christof Baur bestens beraten.

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Moringa oleifera. Kompakt-Ratgeber

Günter Harnisch
Flexibler Einband: 95 Seiten
Erschienen bei Mankau Verlag, 20.07.2015
ISBN 9783863741938
Genre: Sachbücher

Rezension:

Mehr als 90 Inhaltsstoffe enthält der „Wunderbaum“ Moringa und gilt damit als die nährstoffreichste Pflanze der Welt. Der „Hans Dampf in allen Gassen“ soll so gesund sein, dass er bei allen möglichen Krankheiten eingesetzt wird: Von Grippe und bakteriell bedingten Verdauungsstörungen über Allergien bis hin zu Hyperaktivität, Lern- und Konzentrationsstörungen reicht die Wirkung des Wunderbaums. Besonders die körpereigene Abwehr soll damit deutlich verbessert werden. Moringa soll sich laut Studien sogar bei Krebs als Rettung erweisen, denn seine Salvestrole seien die Antwort der Natur auf Krebs.

 Der Baum aus dem Himalaya lässt sich komplett verwerten: Seine Blätter enthalten 46 Antioxidantien, 26 Entzündungshemmer, 25 Vitamine und Mineralien (z. B. 4-mal so viel Kalzium wie Milch und 6-mal so viel Vitamin C wie Orangen), ein Höchstmaß an Chlorophyll, alle lebensnotwendigen Aminosäuren und und und... Aber auch die Rinde, der Samen, die Früchte, die Blüten und die Wurzeln können verwertet werden.

 Auch wenn ich mir mangels praktischer Erfahrung mit dem Wundermittel keine abschließende Meinung erlauben kann, klärt mich das Buch als interessierten Laien gut auf, informiert mich über die Inhaltsstoffe, die Anwendungsgebiete und die Ergebnisse der aktuellen Moringa-Forschung. In einem ausführlichen Praxisteil erfahre ich mehr darüber, wie ich die Pflanze selbst züchten, wie ich eine Moringa-Kur machen und wie ich mit Moringa kochen kann (mit einigen leckeren Rezepten für jede Jahreszeit).

 Bei den Bezugsquellen von Moringa-Produkten ist der Autor zurückhaltend, da muss sich der Leser im Internet oder bei der Apotheke seines Vertrauens wohl ein eigenes Bild machen.

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Rituale im Jahreskreis (Audio-CD)

Roswitha Stark , gareth , Verena Rendtorff
Audio CD
Erschienen bei Mankau Verlag, 07.10.2014
ISBN 9783863741891
Genre: Sachbücher

Rezension:

Auf zwei Audio-CD’s (Gesamtlänge 118 Minuten), aufgeteilt in die Einführung der Ritualarbeit (CD 1) und in die acht Heilmeditationen im Jahreskreis (CD 2) erklingt die angenehme Stimme der ausgebildeten Sprecherin Verena Rendtorff, von der ich mich gut durch die Rituale begleitet gefühlt habe. Alle Texte sind untermalt von einer Musik, die in der Frequenz 432 Herz schwingt. Diese Frequenz soll angeblich besonders heilsam sein (im Gegensatz zu der aggressiveren 440 Herz Frequenz, die seit 1953 der neue Kammerton ist). Ich bin kein Musik-Experte, ich kann nur sagen, dass mich die Musik nicht vom Text abgelenkt hat. Ich habe sie als wohltuend, meditativ und entspannend empfunden.

Die Mantren und die Gebete zu den einzelnen Ritualen werden von der Autorin selbst gesprochen. Der Kern des Rituals ist die jeweilige Absicht oder die geistige Haltung, mit der wir in das Ritual hineingehen. Es gibt allerdings Anliegen, die mit denen von tausenden Menschen auf aller Welt identisch sind. Eins dieser universellen Anliegen ist die gemeinsame Verbindung mit der Natur, von der wir ein Teil sind und durch die wir überleben können. Deshalb sind diese universellen Teile in den Ritualen besonders kraftvoll und wirksam. Ein besonders kraftvolles Element des Rituals ist das Erdgebet, das vom Text dem „Vater unser“ ähnelt, nur eben auf die „Mutter Erde“ bezogen ist. Dieses von Roswitha Stark vorgetragene Erdgebet hat in mir eine sehr starke Resonanz ausgelöst und mich tief bewegt.

Zu der CD ist auch ein Buch von Roswitha Stark erschienen: „Rituale im Jahreskreis. Heilung für Körper, Seele und Erde im Rhythmus der Natur“. Es enthält neben einer Einführung in die Welt der Rituale im Wesentlichen die acht Rituale zu den elementaren Stationen des Jahreskreises: Jeweils auf acht Seiten erfährt der Leser alles über die Bedeutung des jeweiligen Rituals sowie ein paar ausgewählte Rituale inklusive Text, der entweder allein oder in der Gruppe vorgetragen werden können. Beschrieben werden die Rituale zu der Sommer- und Wintersonnwende, der Frühjahrs- und Herbsttagundnachtgleiche, Allerheiligen, Maria Himmelfahrt, Lichtmess und Walpurgis. Was es nur im Buch und nicht auf der CD gibt: Roswitha Stark hat die Kraft der Rituale mit der modernen Informationsmedizin in Form von zwei Heilungskarten verbunden. Dazu hat die Autorin zwei „Lichthelfer“ in Form von Geometrieabbildungen entwickelt (insgesamt 16 Karten für die acht Rituale des Jahreskreises), die aus dem Buch kopiert werden können.

Ob man bei den Ritualen lieber auf das geschriebene oder das gesprochene Wort zurückgreift, ist Geschmackssache. Mir persönlich gefallen gesprochene Worte besser, ich kann mich dann besser auf das Gesagte einlassen.


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Hashimoto. Kompakt-Ratgeber

Eberhard J. Wormer
Flexibler Einband: 127 Seiten
Erschienen bei Mankau Verlag, 20.04.2015
ISBN 9783863741754
Genre: Sachbücher

Rezension:

Das Buch bietet kompakt, kompetent und verständlich eine gute Einführung in die Welt der Autoimmunkrankheiten, insbesondere in die häufigste von ihnen: Hashimoto-Thyreoiditis. Diese noch nicht erklärbare „Selbstzerstörung“ der Schilddrüse bringt den Stoffwechselhaushalt (und andere hormonelle Kreisläufe) des Körpers so durcheinander, dass eine diffuse Symptomatik entsteht und auch zahlreiche Ärzte ratlos werden lässt. Wirkliche Hilfe gibt es wohl nur von Fachärzten für Endokrinologie (die Lehre von den Hormonen).

 Wer die Autoimmunkrankheit Hashimoto-Thyreoiditis verstehen will, muss sich also zwangsläufig mit den verschiedenen Regelsystemen im Körper vertraut machen. Diese komplizierte Materie für Laien verständlich zu machen gelingt dem Arzt und Medizinjournalist Dr. Eberhard Wormer schon seit Jahren hervorragend. Ich habe sein Buch über die chronische Schmerzkrankheit Fibromyalgie schon gewinnbringend gelesen und bin auch jetzt kein bisschen enttäuscht. Da Eigen-Kompetenz und Selbsthilfe eine wichtige Voraussetzung ist, um trotz der Krankheit ein annähernd symptomfreies Leben zu führen, legt der Autor auf die Vermittlung von Wissen großen Wert.

 Dr. Eberhard Wormer leistet Aufklärungsarbeit und gibt Antworten auf die wichtigsten Fragen: Wie funktioniert die Schilddrüse und wie arbeitet sie mit anderen Drüsen zusammen? Wie kann man die Schilddrüsenerkrankung erkennen, behandeln und bewältigen? Was sind die Risikofaktoren und aktuelle Therapiekonzepte? Darüber bietet der Serviceteil eine Zusammenstellung von Therapie- und Selbsthilfekonzepten, hilfreiche Kontaktadressen und ein Glossar.

Der Fokus wird dabei von Anfang an auf die Selbsthilfe und Eigenkompetenz gelegt. Beleuchtet werden die Stressfaktoren Arzt (!!!), soziales Umfeld, Partnerschaft, Ernährung (Stichworte sind hier Gluten, Jod, Laktoseintoleranz), Bewegung und Stress durch mangelnde Entspannung. Die gute Nachricht: 80 Prozent aller Betroffenen können mit der unheilbaren Krankheit gut und beschwerdefrei leben, wenn ihre Hormonersatztherapie gut eingestellt ist und die Risikofaktoren minimiert sind.


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krimi, chiemsee, krimi-reihe

Hattinger und der Nebel

Thomas Bogenberger
Flexibler Einband: 392 Seiten
Erschienen bei Pendragon, 02.02.2014
ISBN 9783865323903
Genre: Krimi und Thriller

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Vitamin D - Das Sonnenhormon. Kompakt-Ratgeber

Jörg Spitz , William B. Grant
Flexibler Einband: 95 Seiten
Erschienen bei Mankau Verlag, 11.11.2014
ISBN 9783863741785
Genre: Sachbücher

Rezension:

Es klingt nach einem Dilemma: Entweder lege ich mich mit möglichst viel nackter Hautfläche von April bis Oktober in der Mittagszeit in die Sonne, um meine Vitamin-D-Speicher mit der UVB-Strahlung aufzuladen und riskiere vorzeitige Hautalterung und Hautkrebs, oder ich meide die Mittags-Sonne, schmiere mich mit hohem Lichtschutzfaktor ein und riskiere so einen niedrigen Vitamin-D-Spiegel, der wiederum für zahlreiche Erkrankungen, besonders im Bereich der Knochen und des Immunsystems, verantwortlich ist.

Man kann auch von zwei verfeindeten Lagern sprechen. Die einen (meistens Hautärzte) führen an, dass allein in Deutschland 3000 Menschen jährlich an Hautkrebs sterben, die anderen (meistens Alternativmediziner und Osteologen) machen darauf aufmerksam, dass 68 Prozent der Bevölkerung in unseren Breiten einen Vitamin-D-Mangel haben, besonders in Herbst und Winter.

 Wer hat nun Recht? Im Zweifelsfall der, der die meisten Studien bezahlen und das meiste Geld für PR ausgeben kann. Für Otto-Normalverbraucher wie mich bleibt da nur der gesunde Menschenverstand und Bücher wie dieses von Jörg Spitz und William Grant. Auch hier wird mit Studien gearbeitet, um die Wirksamkeit von Vitamin D zu beweisen, aber dezent. Vor allem aber werden Fakten aufgezählt: zum Beispiel die, dass genügend Vitamin D nicht über die Nahrung aufgenommen werden kann (nur einige Fischsorten und Lebertran haben hohe Vitamin D Konzentrationen), sondern in ausreichender Form nur über die UVB-Einwirkung des Sonnenlichts. Da in Deutschland die Wintersonne von November bis März nicht hoch genug steht, um genügend Vitamin D im Organismus zu produzieren, muss man entweder darauf hoffen, dass die Speicher vom Sommer genügend aufgefüllt sind, oder man nimmt Nahrungsergänzungsmittel oder geht ins Solarium.

 Jörg Spitz und William Grant plädieren also für ein maßvolles Sonnenbaden ohne Schutzbekleidung und Sonnencreme (ab Lichtschutzfaktor 15 kann kein Vitamin D mehr gebildet werden), um die Bildung von Vitamin D zu gewährleisten (gesund sind Werte zwischen 30 und 100 Nanogramm pro Milliliter). Im Winter empfehlen die Autoren Nahrungsergänzungsmittel (das Buch enthält eine Übersicht und auch Empfehlungen) und/oder den Besuch von professionell betriebenen Solarien, wo mit Hilfe eines Sensors der Hauttyp und der vorhandene Pigmentgehalt in der Haut gemessen werden kann.

Ich habe in dem Buch viel über Präventionsmedizin (im Buch gibt es einen Fragebogen zum individuellen Lebensstil) und über Vitamin D erfahren (zum Beispiel das es gar kein Vitamin ist, sondern ein Prohormon, dass über eine Zwischenstufe zu dem Hormon Calcitriol umgewandelt wird) und tendiere dazu, mich der Meinung der Autoren anzuschließen: Die Sonnenstrahlen sind nicht per se tödlich und müssen daher nicht gemieden werden. Wie überall kommt es auf die richtige Dosis an, die ist wiederum abhängig vom Hauttyp und von der Intensität der Sonneneinstrahlung. Ich freue mich auf das nächste Sonnenbad, denn Sonnenstrahlen spenden Leben und sorgen auch im menschlichen Organismus dafür, dass ich mich wohl fühle in meiner Haut.

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Rituale im Jahreskreis. Heilung für Körper, Seele und Erde im Rhythmus der Natur

Roswitha Stark
Fester Einband: 223 Seiten
Erschienen bei Mankau Verlag, 13.10.2014
ISBN 9783863741686
Genre: Sachbücher

Rezension:

Nichts weniger als die Heilung von Körper, Seele und Erde durch Rituale ist das Ziel der Heilpraktikerin für Schwingungs- und Informationsmedizin Roswitha Stark. Schon mit ihrem Buch „Der Heiler in dir“ hat sie mit „Heilungskarten“ experimentiert (die bei meinem Sodbrennen sehr geholfen haben), da ist es jetzt konsequent, wenn die Autorin in ihrem neuen Buch die Kraft der Rituale mit der modernen Informationsmedizin in Form von gleich zwei Heilungskarten verbindet. Roswitha Stark hat dazu zwei „Lichthelfer“ in Form von Geometrieabbildungen entwickelt (insgesamt 16 Karten für die acht Rituale des Jahreskreises), die aus dem Buch kopiert werden können.

 Der Ratgeber ist so aufgebaut, dass Roswitha Stark zunächst erklärt, warum die Rituale des Jahreskreises so kraftvoll und heilend sind. Sie erklärt den Unterschied von linearer Zeit und Synchronizität und warum es so wichtig ist, sich auf ein Leben ohne starren Kalender, jedoch im Rhythmus der Natur einzustellen. Dann geht sie auf die praktische Ritualarbeit ein, dazu gehört die Vorbereitung, die Arbeit im morphogenetischen Feld, das Finden des richtigen Ortes, die Reinigung, die Einstimmung, die Begrüßung, die Ehrung der vier Elemente und schließlich der Kern und der Abschluss des Rituals.

 Im Mittelpunkt des Buches stehen die acht elementaren Stationen des Jahreskreises: Jeweils auf acht Seiten erfährt der Leser alles über die Bedeutung des jeweiligen Rituals sowie ein paar ausgewählte Rituale inklusive Text, der entweder allein oder in der Gruppe vorgetragen werden kann. Beschrieben werden die Sommer- und Wintersonnwende, die Frühjahrs- und Herbsttagundnachtgleiche, Allerheiligen, Maria Himmelfahrt, Lichtmess und Walpurgis. Das Ritual soll die vieltausendjährige Geschichte der Ahnen beleben und die Menschen mit der Natur auf mystische und märchenhafte Art und Weise verbinden. Auch soll sich nach jedem Ritual das lineare und stressige Zeitdenken auflösen und ein neues Gefühl des Eingebundenseins in den Kosmos und der Erde entstehen. Ich habe dieses Gefühl nach Ritualen schon ein paar Mal erlebt, es war allerdings nicht von Dauer.

Zum Schluss geht die Autorin auf ihr Spezialgebiet ein, die heilenden Geometrien. Mit Hilfe der beiden Karten sollen sowohl die Erdkörperkräfte als auch die kosmischen Kristallkräfte aktiviert werden. Da es sich bei der einen Karte um die Strichcodes des „I Ging“ handelt, gibt es für die Benutzer dieser Karte als kleine Zugabe noch eine persönliche Heilbotschaft der jeweiligen Station des Jahreskreises. Diese Heilbotschaft soll sich während des Rituals in Form einer Zahl von 1 bis 8 manifestieren, sodass man die jeweilige Bedeutung der Zahl nach dem Ritual im Buch nachschlagen kann. Da ich die Karten während eines Rituals noch nicht ausprobiert habe, kann ich zu der Wirkung der Karten nichts sagen. Ein Versuch ist es aber allemal wert.

Zu dem Buch ist auch ein Hörbuch mit zwei CD’s erschienen. Es heißt „Rituale im Jahreskreis: Meditationen für Körper, Seele und Erde. Hörbuch mit Einführung in die Ritualarbeit“ und enthält auf der ersten CD eine praktische Einweisung in die Ritualarbeit (45 Minuten) und auf der zweiten CD  (73 Minuten) acht Meditationen zu den jeweiligen Stationen im Jahreskreis.

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Winter-Smoothies. Kompakt-Ratgeber

Barbara Rias-Bucher
Flexibler Einband: 126 Seiten
Erschienen bei Mankau Verlag, 26.01.2015
ISBN 9783863741815
Genre: Sachbücher

Rezension:

In dem durchgängig vierfarbigen Kompaktratgeber der Ernährungsexpertin Dr. Barbara Rias-Bucher findet man neben einer Einführung in die Welt der Smoothies und der Mixgeräte 53 leckere und leicht zuzubereitende Rezepte mit saisonalen Zutaten für den Herbst und Winter. Unterteilt sind die Smoothies in wärmende, weihnachtliche, vegane und vitaminreiche Rezepte. Ich habe einige von Ihnen ausprobiert und hatte schon sehr intensive Geschmackserlebnisse (Kaffee und Banane!). Mein Lieblings-Smoothie ist zur Zeit „scharfe Paprika und Frischkäse“. Er ist schnell gemixt, cremig und würzig und eignet sich hervorragend zusammen mit einer Brezel und einem Vollkornbrot zum entschlackenden Frühstück.

 Auch in den kalten Jahreszeiten Herbst und Winter machen Smoothies Sinn, nicht nur wegen des „Anti-Schnupfen-Smoothie“ (Birne, Birnensaft, Honig, Zitrone, heißes Wasser): Erstens regulieren sie den Säuren-Basen-Haushalt, indem sie dem sauren Weihnachtsessen einen basischen Power-Drink entgegenstellen. Zweitens sichern Smoothies den Nachschub an Vitaminen und Mineralstoffen. Drittens geben sie dem Organismus die Flüssigkeit, der er beim Entschlacken und wegen der trockenen Heizungsluft braucht.

Eine nette Zugabe sind die Smoothie-Drei-Tage-Kuren, an denen man täglich 4 bis 6 Smoothies trinkt. Eine Kur betrifft die Zeit, wenn der Winter und die hektische Vorweihnachtszeit kommt. Da ist es hilfreich, Smoothies zu trinken die entspannen (Müsli to go)  und innere Ruhe bescheren (Papaya und Schokolade). Die andere Kur betrifft die Zeit, wenn der Winter geht. Jetzt ist es wichtig zu Entschlacken (Ananas und Sauerkraut) und Vitamine zu tanken (Heiße Möhren und Chili, Tomaten und Spinat).

Der Kompaktratgeber „Winter-Smoothies“ stellt die ideale Ergänzung zum ebenfalls durchgängig vierfarbigen Kompaktratgeber „Smoothies für Körper, Geist und Seele“ dar, der Anfang 2014 von der selben Autorin erschien und bereits 51 Rezepte sowie Tipps für feine Mixgetränke enthält. In ihm finden sich Smoothies für die innere Balance, leicht verdauliche Energiespender, zur Entgiftung oder zum Abnehmen.

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klimawandel

Transformationsdesign

Harald Welzer , Bernd Sommer
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei oekom verlag, 29.09.2014
ISBN 9783865816627
Genre: Sachbücher

Rezension:

Wir leben - zumindest in den westlichen Demokratien - in einer Überflussgesellschaft, in der Menschen eher an den Konsumzwängen und den Folgen von Überproduktion und Ressourcenverbrauch zu leiden beginnen als daran, dass sie noch nicht genug haben. Der Sozialpsychologe und Wachstumskritiker Harald Welzer und der Kulturwissenschaftler Bernd Sommer haben sich in ihrem Buch »Transformationsdesign« die Frage gestellt, wie sich die zivilisatorischen Errungenschaften der kapitalistischen Moderne bei drastisch reduzierten Material- und Energieverbrauch aufrechterhalten lassen.

Ein weiter so kann es nicht geben. Das wird im ersten Kapitel klar, als es um Klima, Krisen und Knappheiten geht und um die imperiale Lebensweise der führenden Industrienationen, die seit 250 Jahren einen unbeschränkten Zugriff auf Ressourcen, Raum und Arbeitsvermögen für sich beanspruchen und sich selbst damit die Grundlagen für die Zukunft entziehen. Beim bloßen Abwarten droht uns ein Prozess der Entzivilisierung, deren Anfänge wir schon erleben in Form von Flüchtlingsströmen, gewalttätigen Protesten (Brasilien während der Weltmeisterschaft) und Bürgerkriegen (Syrien, Naher Osten etc). Es geht darum, die Entwicklung der gesamten Menschheit so zu »designen«, dass sie zukunftsfähig ist, das heißt eine gewisse Lebensqualität beinhaltet, die allen Menschen eine lebenswerte Zukunft ermöglicht.

Die beiden Autoren belassen es nicht nur beim Klagen und Kritisieren, belassen es auch nicht bei Appellen, die sowieso nicht fruchten (oder hat sich seit dem Buch »Die Grenzen des Wachstums« von 1972 irgendetwas am Konsumverhalten oder Ressourcenverbrauch geändert?), sondern haben an jeden einzelnen Menschen und jede soziale Gemeinschaft (ob Hausgemeinschaft, Straße, Stadtviertel, Dorf oder Nation) einen Gestaltungsauftrag: nämlich eine Vorstellung davon zu entwickeln, wie wir eigentlich leben wollen. Was brauchen wir für ein gutes Leben? Was können wir dabei weglassen? Wie können die Ressourcen in der Welt besser verteilt werden?

Noch gibt es kein einziges Land auf der Welt, das sowohl einen hohen menschlichen Entwicklungsstandard aufweist als auch ein nachhaltiges ökologisches Belastungsniveau auszeichnet, dessen ökologischer Fußabdruck also nachhaltig ist. Genau da wollen die Autoren aber hin. Dabei kommt den hoch entwickelten superreichen Industrienationen eine Vorreiterrolle zu, was die Bereitschaft angeht, Modelle der Suffizienz (im Gegensatz zu Effizienz, Effektivität, Profitmaximierung etc) zu entwickeln, die auf einen Lebensstil hinauslaufen, der sich am »Genügen« orientiert und nicht nach Erhöhung von Aufwand strebt. Eine große Welle an Konsum und Produktion kommt noch in den Schwellenländern wie Indien, China und Brasilien auf uns zu. Deren ungebremstes Wachstum wird noch für Jahrzehnte für vermehrte CO2-Emissionen sorgen. Umso nötiger ist es, dass sich die Menschen in West-Europa umorientieren in Richtung reduktive Moderne.

Unter »Transformationsdesign« verstehen die Autoren den Wandel der heutigen strukturellen Nicht-Nachhaltigkeit in eine Nachhaltigkeit. Welche konkreten Vorschläge machen die Autoren dazu? Der Gegenentwurf zur expansiven Mainstreamkultur - die wir nach Meinung der Autoren schon soweit verinnerlicht haben, das selbst persönliche Verhaltensmuster ökonomisiert sind - sieht tiefgreifende Veränderungen in fast allen Lebensbereichen vor: Wohnen, Mobilität und Ernährung. Es geht um De-Priviligierung (also um die Verabschiedung von eigenen Herrschaftspositionen), es geht um »reduzieren, aufarbeiten, wiederverwenden«. Es geht um verkürzte Arbeitszeiten (auf 30, später auf 20 Wochenstunden), um ein bedingungsloses Grundeinkommen, um Gemeinwohlökologie (1000 Unternehmen verschreiben sich schon weltweit dem Gemeinwohl), um Divestment (den besonders unnachhaltigen Firmen Kapital entziehen) und um Transition Towns (über 500 Städte in 40 Ländern etablieren lokale Wertschöpfungsketten). Kurz es geht darum, nicht nur unsere Produktions- und Konsumgewohnheiten zu ändern, sondern unser komplettes soziales Leben, und das alles in Selbstorganisation, das ist am Nachhaltigsten und sorgt für die größte Motivation.

Alle Ideen, die die Autoren zusammengetragen haben, um diesen Wandel zu ermöglichen, sind nicht neu. Neu ist allerdings die Erkenntnis, dass wir die Probleme nicht durch technischen Fortschritt in den Griff bekommen (wie die Beispiele Geoengineering und Inwertsetzung durch Emissionshandel zeigen), sondern nur durch ein weniger an Energie, ein weniger an Produktion und ein weniger an Konsum. Alle Vorschläge können dazu beitragen, dass sich die Transformation »by Design« ereignen kann und nicht im Desaster endet, wenn wir zu langsam auf die Verhältnisse reagieren und in Verteilungskriegen und Umweltkatastrophen versinken.

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Heiltees. Kompakt-Ratgeber

Wu Li , Jürgen Klitzner
Flexibler Einband: 127 Seiten
Erschienen bei Mankau Verlag, 07.10.2014
ISBN 9783863741846
Genre: Sachbücher

Rezension:

In diesem durchgängig farbig gestalteten Kompaktratgeber kann jeder Leser einen heilenden Tee für sich finden. Die alphabetisch sortierte Liste der Beschwerden und Symptome  - getrennt nach den Bedürfnissen für Erwachsene und Kinder - zeigt dem Leser, welche Rezepte am besten wirken.

Trotz seiner nur 128 Seiten enthält der Ratgeber in kurzer und knackiger Form eine Einführung in die europäische und chinesische Kräuterheilkunde, in die wichtigsten pflanzlichen Wirkstoffe und in die Zubereitung und Dosierung von Heiltees, die man im Gegensatz zu den normalen Tees nur über einen begrenzten Zeitraum zu sich nimmt, weil ihre Wirkstoffe eine medizinische Wirkung haben. Von den 168 Tee-Rezepturen sind rund 40 für Kinder, weil Kinder andere Wirkstoffe und Dosierungen benötigen als Erwachsene. Im Anhang gibt es eine sehr übersichtliche Kräutertabelle sowohl für chinesische als auch für europäische Pflanzen und eine Liste von Bezugsquellen und Kräuterschulen.

Einmalig in der Landschaft der Teeratgeber dürfte die Synthese von chinesischen und europäischen Kräutern sein, die wertvolle Synergie-Effekte haben: Heilpflanzen beider Heiltraditionen können sich in ihrer Wirkung gegenseitig unterstützen und verstärken, die Gesamtwirkung soll dabei sogar die Summe der Einzelwirkungen übertreffen. Um den Verstärkungseffekt zu nutzen, können die Tees auf zwei verschiedene Weisen getrunken werden. Einmal kann man die chinesischen und europäischen Kräuter getrennt zubereiten und trinkt sie dann nacheinander im zeitlich vorgegebenen Wechsel. In der anderen Version stellt man sich gemäß den detaillierten Vorgaben der Rezeptur eine chinesisch-europäische Kräutermischung zusammen, deren Absud mehrmals täglich getrunken wird.

Die Liste der Anwendungsgebiete reicht bei Kindern von Albträumen, Angstzuständen oder Bettnässen bis hin zu Stottern, Übelkeit und Wachstumsbeschwerden. Bei Erwachsenen reicht das Spektrum der Anwendungsgebiete von Arthrose, Blasenentzündung und hohem Blutdruck über Schwindel bis zur Verstopfung und Wechseljahresbeschwerden. Ich konnte mich tatsächlich einmal von der Wirksamkeit eines chinesischen Kräutertees bei einer Bronchitis überzeugen, allerdings schmeckte er wirklich sehr bitter. Da dürften die Eurasia-Tees um einiges angenehmer schmecken.

Das Büchlein mit seinen 168 Tee-Rezepturen aus Europa und Asien ist eine abgespeckte Kompaktversion des 2013 erschienenen Ratgebers Heiltees für Körper, Geist und Seele: 304 wirksame Rezepturen aus den traditionellen Heilkulturen Chinas und Europas, der für 101 Beschwerden 304 Rezepturen auflistet, darunter 101 neuartige Euro-Asia-Rezepturen, 102 Kräuterteemischungen und 101 chinesische Kräutermischungen.

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TCM-Box: Bewährte Heilmeditationen aus dem Reich der Mitte

Wu Li
Audio CD
Erschienen bei Mankau Verlag, 10.09.2014
ISBN 9783863741877
Genre: Sachbücher

Rezension:

Die TCM-Box enthält 4 Audio-CD’s mit einer Gesamtlänge von 211 Minuten und ein Booklet, dass auf 16 Seiten eine Einführung in die Traditionelle Chinesische Medizin gibt und die einzelnen Meditationen erklärt. Jede CD ist so aufgebaut, dass zunächst eine allgemeine Einleitung gegeben wird. Danach gibt Prof. Li Wu (in gutem Deutsch) eine kurze Einführung in das Thema und danach beginnen die Meditationen. Die Meditationen spricht die ausgebildete Sprecherin und Schauspielerin Verena Rendtorff mit einer für mich sehr angenehmen und warmen Stimme, die es mir leicht macht, in einen entspannten Zustand zu kommen. Auch die Musik dazu habe ich als sehr stimmig und entspannend wahrgenommen. Insgesamt macht die CD-Produktion auf mich einen sehr professionellen Eindruck. An manchen Stellen (besonders während der Herzmeditation) hätte ich mir ein wenig mehr Pausen zwischen den Texten gewünscht, um  meinen Empfindungen besser nachspüren zu können.

Die Herzmeditations-CD hat eine Gesamtlänge von 37:09 Minuten und enthält neben den üblichen Einführungen eine Herzmeditation und eine Bittentherapie. Hier habe ich tatsächlich erlebt, wie sich die Energie in  mein Herz ergießt und ich seelisch, geistig und spirituell berührt wurde. In der anschließenden Bittentherapie konnte ich meine Bittgedanken frei formulieren. Hier wurde mehr Raum für eigene Gedanken und Vorstellungen gelassen als während der Herzmeditation. Die Liebesmeditations-CD hat eine Gesamtlänge von 45:15 Minuten und ist eine Ergänzung und Vertiefung der Herzmeditation. Sie enthält eine Qi Gong Atemübung, eine Heilübung für das Herz-Chakra und eine Übung für das innerste Anliegen.

Die Fünf-Elemente-Meditations-CD hat eine Gesamtlänge von 55:34 Minuten und widmet jedem der fünf Elemente zwischen 7 und 12 Minuten Meditationszeit. Auf dieser CD empfand ich die Pausen zwischen den Texten als sehr stimmig, um mich in das jeweilige Element hineinzuspüren. Ich konnte mich während der Meditation sehr gut auf den Zyklus von Werden, Wachsen und Vergehen einlassen. Die Heilmassagen-CD ist mit 73 Minuten die längste CD. Diese CD führt in die chinesische Tuina-Heilmassage ein. Die CD bietet eine Selbst-Massage für Beine und Füße, für den unteren Rücken, für den Beckenbereich, für Arme und Hände, für Schultern und Hals und für Kopf und Gesicht an. Ich hatte vorher keine Blockaden oder Verspannungen, fühlte mich aber danach zentrierter und geerdeter.

Ich habe an vier Tagen hintereinander alle CD’s gehört und fühlte mich danach insgesamt entspannter, energetischer und vitaler als vorher. Meine Lieblingsmeditation ist die Fünf-Elemente-Meditation, weil sie alle fünf Elemente in mir stärkt und viel mit Bewegung, Atem und Bewusstheit arbeitet. 

 

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Fibromyalgie. Die Schmerzkrankheit erkennen und erfolgreich behandeln

Eberhard J. Wormer
Flexibler Einband: 159 Seiten
Erschienen bei Mankau Verlag, 10.09.2014
ISBN 9783863741716
Genre: Sachbücher

Rezension:

Ich bin selbst kein Betroffener der chronischen Schmerzkrankheit Fibromyalgie. Ich habe mir das Buch gekauft, weil ich eine Bekannte habe, die jahrelang über wandernde Schmerzen und Müdigkeit klagte und nichts half, ihre Schmerzen zu lindern. Ich wollte mich über den neuesten Stand der Wissenschaft informieren, was die Ursache und die Behandlung von chronischem Schmerz angeht und bin in dem Buch von dem Arzt Dr. Eberhard Wormer auf kompetente Weise fündig geworden.

Das Buch beschreibt den aktuellen Stand der Schmerzforschung. (Erschreckend: Nach wie vor gibt es keine verbindlichen Lehrangebote zum Thema Schmerz in der Medizinerausbildung und nur eine lückenhafte Facharztweiterbildung.) Neben Informationen zur Geschichte der nach wie vor rätselhaften Schmerzkrankheit (es gibt aktuell keine erfolgreiche Ursachenforschung und auch keine erfolgreiche Therapiemethode) werden die verschiedenen Erklärungsmodelle beschrieben sowie die Symptome und Funktions­störungen dargestellt. Schließlich erfährt der Leser, welches die wichtigsten und erprobtesten medizinischen Therapie- und Selbsthilfekonzepte sind.

 Der heutige Forschungsstand ist der, das es keinen Königsweg zur Heilung dieser Krankheit gibt, dass die Medizin im Dunkeln tappt und der betroffene Mensch sich auf Selbsthilfekonzepte verlassen muss, die seine Selbstheilungskräfte aktivieren, wie etwa eine Mischung aus Psychotherapie, Bewegung, Ernährung und Entspannungstechniken. Was mir als Psychotherapeut auffällt: Die offenkundigen Parallelen zwischen der chronischen Schmerzkrankheit und einem chronischen Beziehungstrauma. In beiden Fällen ist die Reaktion eine „fixierte Anpassungsreaktion des Körpers auf Lebensbedingungen, die außer Kontrolle geraten sind“ und einen permanenten Alarmzustand, einen Dauerstress, eine Dauer-Übererregung zur Folge haben.

Bei der Fibromyalgie ist die gesamte Empfindungsfähigkeit beeinträchtigt (die Ursachen sind unklar), die Reizschwelle ist abnorm erniedrigt, schon der kleinste Reiz kann zu einer Überempfindlichkeitsreaktion der Nerven-, Hormon-, Abwehr-, Ausscheidungs-, Muskulatur- und Stoffwechselsysteme führen. Beim Beziehungstrauma handelt es sich um eine chronische Überreaktion des Nervensystems infolge dauerhafter inadäquater psychischer Einwirkungen der primären Bezugspersonen (Stichworte mangelnde Feinfühligkeit, Übergriffigkeit, Vernachlässigung). Beim Beziehungstrauma gibt es schon heilende Methoden, etwa die NARM-Therapie (s. das Buch „Entwicklungstrauma heilen“), die darauf setzt, dass der Klient immer mehr in der Lage ist, sein außer Kontrolle geratenes Nervensystem wieder selbst zu regulieren. Vielleicht kann diese Therapie auch hilfreich für die chronische Schmerzkrankheit sein.  

 

 

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Endlich gut drauf! Wie Sie Ihre Glückshormone natürlich anregen

Günter Harnisch
Flexibler Einband: 126 Seiten
Erschienen bei Mankau Verlag, 24.10.2014
ISBN 9783863741723
Genre: Sachbücher

Rezension:

Ein glücklicher Mensch zu werden liegt zu 40 Prozent in der eigenen Macht, denn der Rest sind Gene und die Umstände. Das sind doch schon mal gute Nachrichten. Zu diesen 40 Prozent, die jeder Mensch zu seinem subjektiven Wohlbefinden beitragen kann, hat der Glücksratgeber jede Menge guter und wertvoller Tipps parat. Die vier Säulen des Glücks von Dr. Günter Harnisch (Nahrungsaufnahme, Hautreize, Bewegung und unser Denken) finde ich gut beschrieben, mit guten Tipps garniert (Inkakost aus den Getreidesorten Amaranth und Quinoa) und absolut nahvollziehbar. Ich persönlich würde noch als 5. Säule „gute Beziehungen“ dazunehmen, denn gute Gefühle, die für die Produktion von den Botenstoffen „Serotonin“ und „Dopamin“ zuständig sind, werden vor allem in erfüllten Beziehungen erzeugt.

Mit dieser kleinen Einschränkung kann ich Günter Harnisch in seiner Argumentation gut folgen. Er erklärt den Zusammenhang von subjektivem Wohlbefinden und dem Serotoninspiegel. Sinkt der Serotoninspiegel, entsteht Reizbarkeit, Stress und Schlafmangel, steigt der Serotoninspiegel, fühlen wir uns psychisch stabil, haben eine erhöhte Stresstoleranz und schlafen gut. Kurz gesagt: zuviel Stress verhindert ein subjektives Wohlbefinden.

Um herauszufinden, ob man selbst unter Serotoninmangelerscheinungen leidet und welchen erhöhten Risiken man ausgesetzt ist, stellt der Autor seinen Ausführungen einen Glückstest mit Fragen voran. Gefragt wird darin nach Gedächtnis-, Schlaf- oder Essstörungen oder nach Stimmungsschwankungen und Ernährungsgewohnheiten. Aus dem Ergebnis des Tests konnte ich schon erste konkrete Hinweise ablesen, wo ich am besten mit Veränderungen in den Lebensgewohnheiten, dem Lebensumfeld oder der Ernährung ansetzen kann. Ergebnis: Ich bin schon ganz gut bei den Themen Ernährung und Bewegung, beim glücklich denken und Hautberührungen habe ich noch Nachholbedarf. Die Glücksimpulse über die Haut durch eine Akupressurmatte (wie vom Autor empfohlen) kann ich natürlich ersetzen durch „Streicheleinheiten“ mit meiner Freundin.

Glückliche Menschen machen das, was sie begeistert: Dieser Quintessenz des Autors kann ich mich anschließen, denn Begeisterung (und sei es für noch so abstruse Beschäftigungen) ist die beste Nahrung für unser subjektives Wohlbefinden. Nützlich ist auch die Einsicht, sich an den kleinen Dingen des Lebens zu erfreuen. So kann auch das tägliche Spülen zu einem Akt der Freude werden, oder wie der spirituelle Lehrer Thich Nhat Hanh in seinem Tagebuch geschrieben hat: „Das Spülen ist der Weg zur Buddhaschaft.“

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Indianische Heilkunst

Rudolf Kaiser
Flexibler Einband: 190 Seiten
Erschienen bei Aira, 10.09.2013
ISBN 9783954741120
Genre: Sachbücher

Rezension:

Der Kulturwissenschaftler und ehemalige Anglistikprofessor Dr. Rudolf Kaiser erzählt uns in seinem Buch, was es mit der Weisheits- und Heilungstradition  nordamerikanischer Indianer auf sich hat. Es ist weniger ein Sachbuch als vielmehr ein eindrückliches Erlebnisbuch, indem der Autor aus eigener Erfahrung von seinen ethnologischen Forschungen und Teilnahmen an Ritualen, Heilverfahren und ‑zeremonien berichtet. Seine persönlichen Erfahrungen sammelte er in den Staaten Arizona und New Mexico, wo sich heute noch die größten indianischen Reservate befinden, etwa die der Hopi, der Pueblo, der Navajo, der Apachen und der Papago. Das differenzierteste und am häufigsten praktizierte traditionelle Heilsystem besitzen die Navajo-Indianer, an deren Heilzeremonien der Autor als Beobachter teilnehmen durfte und aus zahlreichen Gesprächen mit Schamanen, Medizinmännern, Medizinfrauen, Hexen, Zauberern und weißen Ethnologen Eindrücke aus erster Hand gewann.

Der „indianischen Medizin“ haben wir vieles zu verdanken, nicht nur die indianische Pflanzenheilkunde. (Das aus dem roten Sonnenhut gewonnene Destillat „Echinacea“ haben die Indianer als Mittel zur Immunstärkung schon lange vor uns entdeckt) Denn der nordamerikanische Schamanismus kann getrost als erste ganzheitliche Medizin verstanden werden und bezieht psychologische, soziologische, ökologische und spirituell-religiöse Zusammenhänge als Gründe für Krankheit mit ein, hat also immer den ganzen Menschen im Blick.

Was mich als Gestalttherapeut am meisten beeindruckt hat: Indianische Rituale und Heilungszeremonien haben vor allem bei der Behandlung psychosomatischer Beschwerden Erfolg. Es handelt sich bei den Ritualen in erster Linie um eine Art Psychotherapie, verbunden mit suggestiven Heilmethoden wie Trance und Ekstase. Die Schamanen und Medizinmänner haben als erste begriffen, dass die rein kognitiv vermittelte Information (wie es im westlichen Bildungssystem üblich ist) nicht im psychischen System des Menschen hängen bleibt. Wenn die Information jedoch in eine ganzheitliche Erfahrung eingebunden ist (Wahrnehmung, sinnliches Erleben, gefühlsmäßige Anteilnahme), ist der Lerneffekt nachhaltig. Im Anhang werden auf über 20 Seiten sehr viele indianische Heilungstexte (Medicine Songs) veröffentlicht, ein sehr nützlicher Mehrwert.


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Die Organuhr. Leben im Rhythmus der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM)

Wu Li , Wu Li
Flexibler Einband: 188 Seiten
Erschienen bei Mankau Verlag, 20.04.2015
ISBN 9783863741440
Genre: Sachbücher

Rezension:

Sehr viele wertvolle Erkenntnisse, was meinen inneren Biorhythmus angeht, habe ich durch das übersichtliche und gut verständliche Buch des chinesischen TCM-Experten Prof Li Wu gewonnen. Das Buch ist sehr nützlich, wenn es darum geht, zukünftig in Übereinstimmung mit dem eigenen Biorhythmus zu leben.

Kurz gesagt geht es bei der inneren Organuhr darum, das unser Tagesablauf von einem ständigen Auf und Ab, einem Hoch und einem Tief, einer Maximal-Energie und einer Minimal-Energie unseres Körpers bestimmt ist. Unsere Organe durchlaufen also wechselnde Phasen niedriger und hoher Aktivität, und wenn ich weiß, wann welche Organe ihre aktiven Phasen und ihre Ruhephasen haben, kann ich mich danach richten und lebe gesünder und mehr in Balance mit meiner inneren Organuhr.

In der TCM geht man davon aus, dass jeder Organkreis (es gibt 12 davon) einem zweistündigen phasenweisen Wechsel unterliegt, zu dem er einen energetischen Höhepunkt hat und 12 Stunden später in eine energetische Ruhephase eintritt. So ist zum Beispiel der Organkreis Leber in der Nacht zwischen 1 und 3 Uhr am aktivsten und zwischen 13 und 15 Uhr am Tag am schwächsten, während der Organkreis Dünndarm von 1 bis 3 Uhr die schwächste Aktivität aufweist und zwischen 13 und 15 Uhr am stärksten arbeitet. Wache ich oft zwischen 1 und 3 Uhr in der Nacht auf, kann das daran liegen, dass mein Organkreis Leber oder mein Organkreis Dünndarm gestört ist, also die Organe, die entweder zu dieser Zeit ihre Maximal- oder ihre Minimalzeit haben. Bei mir war es eine Mischung aus beiden Organkreisen, und das lag letztlich daran, dass ich chronisch viel zu spät (nämlich nach 18 Uhr) meine Hauptmahlzeit zu mir genommen habe, wo mein Dickdarm (17 bis 19 Uhr) und mein Magen (19 bis 21 Uhr) schon in die Ruhephase eingetreten sind.

Ich halte mich bei meinen Ruhe- und Aktivitätsphasen jetzt viel stärker an meine innere Organuhr, und mein Organismus dankt es mir mit erholsamerem Schlaf, mehr Ausgeglichenheit und Belastbarkeit. So habe ich mein Essen auf die Hauptmahlzeit Frühstück umgestellt, weil der Organkreis Magen von 7 bis 9 Uhr am aktivsten ist und so viel Energie in den Stoffwechsel kommt. Auch meine Hauptarbeitszeiten lehne ich an die Organuhr an, denn um 10, 14 und 16 Uhr kann ich mich laut TCM-Organuhr am besten konzentrieren.

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berlin, franken, laura, großeltern, pubertät

Herkunft

Oskar Roehler
Fester Einband: 582 Seiten
Erschienen bei Ullstein Buchverlage, 14.09.2011
ISBN 9783550088445
Genre: Romane

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Anleitung für Simulanten

Gisbert Roloff , Andrej Angielczyk , Barbara Zoeke
Flexibler Einband: 191 Seiten
Erschienen bei Mankau Verlag, 12.05.2014
ISBN 9783863741532
Genre: Sachbücher

Rezension:

Zwei Psychologen und ein Arzt führen uns ein in die Welt des Schummelns, des Schwindelns, der Irreführung, des Betrugs, der Fälschung, der Mogelei, der Lüge, des Bluffs, der Tricks, der Finten und Fassaden und behaupten, dass die Evolution dies so angelegt habe (bei Menschen und bei Tieren) beim Überlebenskampf um die besten Futterplätze und besten Weibchen und Männchen zur Fortpflanzung. Denn nur so sei sichergestellt, dass die trickreichsten und erfindungsreichsten Arten weiterleben und die dummen und nicht so trickreichen Arten leider aussterben.

Das Leben sei also ein einziger Kampf um Vorteile bei der Futterbeschaffung, der Partnerwahl, der Fortpflanzung und der Flucht vor dem Fressfeind. Das Prinzip der Täuschung sei allgegenwärtig, und dies belegen die Wissenschaftler mit vielen Beispielen aus der Tierwelt und auch aus der Menschenwelt. Ist das Leben wirklich nur ein einziger Überlebenskampf? Diese Sicht auf die Welt (fressen und gefressen werden oder wie Bertold Brecht es formuliert: Erst kommt das Fressen, dann die Moral) ist mir zu einseitig und stößt spätestens da an ihre Grenzen, wo die unendliche Gier der Menschen nach wirtschaftlichem Wohlstand und Wachstum an ihre natürlichen Grenzen stößt, denn sowohl die Anzahl der Menschen als auch die Anzahl der Konsumgüter ist nicht beliebig steigerbar, wollen wir auch in Zukunft auf einem bewohnbaren Planeten wohnen.

Es ist also weder besonders schlau noch besonders hilfreich, für das „Überleben der Art“ einfach so weiterzumachen mit dem Tarnen, Täuschen und Tricksen. Schon längst zeigt sich an vielen Beispielen des solidarischen und kooperativen Wirtschaftens (z.B. an dem Modell der Gemeinwohlökonomie), dass der neoliberale Raubtierkapitalismus ausgedient hat und uns in eine Sackgasse führt. Dies haben im dritten und vierten Teil des Buches auch die Autoren erkannt und räumen ein, dass Simulation (also das Vortäuschen einer Krankheit) oft der einzige Ausweg für zu stark belastete Menschen in unsicheren und schlecht bezahlten Jobs ist, und Dissimulation (also das Verbergen von Krankheit) oft der einzige Ausweg von durch Bürgerkrieg und Flucht traumatisierte Menschen ist.

Ich stimme mit den Autoren überein, dass nicht nur Mutter Natur so begehrte Merkmale wie Schönheit, Gesundheit und Begabung höchst ungerecht verteilt hat, sondern unsere Gesellschaft und unser Bildungssystem recht parteiisch ist, wenn es um die guten Plätze geht. Und so ist es kein Wunder, dass es geschickte Täuscher wie Felix Krull (geschrieben von Thomas Mann) oder Effi Briest (geschrieben von Theodor Fontane) zu höchsten literarischen Weihen gebracht haben. Beide Texte von Deutschlands berühmtesten Simulanten landen im Anhang dieses ungewöhnlichen Ratgebers, der augenzwinkernd und unterhaltsam die Vielfalt der Verhaltensweisen vorstellt, selbst ein Stück vom Kuchen abzubekommen. Im Anhang finden sich auch Erläuterungen von wissenschaftlichen Begriffen wie „Aggravation“, „Amnesie“ und „Posttraumatische Belastungsstörung“. Punktabzug gibt es für die einseitige Darstellung der wissenschaftlichen These vom „Survival of the fittest“.

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Reflexzonenmassage. Sanfte Selbstheilung von Kopf bis Fuß

Birgit Frohn
Flexibler Einband: 252 Seiten
Erschienen bei Mankau Verlag, 12.05.2014
ISBN 9783863741471
Genre: Sachbücher

Rezension:

Ein einziges Mal im Leben habe ich mir eine Fuß-Reflexzonenmassage gegönnt. Ich schwebte danach wie auf „Wolke 7“, fühlte mich erfrischt, geerdet und ausgeglichen. Wie so vieles im Leben habe ich die wohltuende Wirkung der Reflexzonenmassage wieder vergessen, bis mich der Titel des Buches „Reflexzonenmassage“ wieder an meine schöne Erfahrung erinnerte. Dank der kompetenten, ausführlichen und anschaulichen Beschreibungen der verschiedenen Reflexzonen im Körper (von den Reflexzonen an Händen, Füßen und Ohren gibt es im Umschlag des Buches farbige Abbildungen) und der verschiedenen Grifftechniken (mit guten Bildern) gebe ich mir jetzt selbst regelmäßig heilsame Berührungen und möchte diese Wohltaten nicht mehr missen.

Gerade für Singles, die an einem Mangel an körperlichen Berührungen leiden, ist die „Laientherapie“ der Reflexzonenmassage an Füßen, Händen, Ohr und Gesicht ein echtes Lebenselixier. Mit der Massage der Füße oder der Ohren gönne ich mir quasi eine Ganzkörpermassage, denn die Füße oder Ohren bilden durch die Reflexbogen den ganzen Körper ab. Die Griffe sind leicht erlernbar, leicht in den Alltag integrierbar (z. Beispiel nach dem Duschen) und haben eine sofortige Wirkung. Je nach Technik haben die Griffe eine aktivierende, stabilisierende oder beruhigende Wirkung. Auf alle drei Techniken geht die Autorin ausführlich ein. Der Hauptteil des Buches widmet sich auf über 50 Seiten der Fuß-Reflexzonenmassage, nicht zu kurz kommen aber auch die Reflexzonen an den Ohren, den Händen, dem Gesicht und der Zunge.

Sehr ausführlich geht Birgit Frohn auf die Reflexzonenmassage bei den am häufigsten vorkommenden Beschwerden von Allergie bis Wechseljahresbeschwerden ein. Bei jeder der 23 verschiedenen Beschwerden erklärt sie den medizinischen Zusammenhang im Körper, geht auf die verschiedenen Massagetechniken der einzelnen Reflexzonen ein (meistens ein Zusammenspiel von Reflexzonen am Fuß und am Ohr), zählt auf, was außer Massagen zusätzlich hilft und beschreibt die Grenzen der Selbstbehandlung.

Während die Fuß-Reflexzonenmassage überwiegend bei körperlichen Beschwerden eingesetzt wird, entfaltet die Ohr-Reflexzonenmassage ihre Wirkung hauptsächlich bei psychischen Beschwerden wie Angstzuständen, depressiven Verstimmungen oder Konzentrationsschwächen. Auch auf die Behandlung von leichten psychischen Beschwerden, die natürlich keine Therapie ersetzen können, geht die Autorin ein. Zu meinem täglichen Wohlfühlprogramm gehört das Massieren der Ohrreflexzonen für die Stärkung der emotionalen Energie, dann bin ich viel besser mit meinen Gefühlen und Körperempfindungen verbunden.

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freundschaft, college, mord, geheimnis, studium

Die geheime Geschichte

Donna Tartt , Rainer Schmidt
Flexibler Einband: 608 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 16.12.2013
ISBN 9783442480579
Genre: Romane

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Heilung braucht Wahrheit

Klaus Konstantin , Stefan Bittner
Fester Einband: 200 Seiten
Erschienen bei Sheema-Medien, 15.11.2011
ISBN 9783931560423
Genre: Sachbücher

Rezension:

Dieses Buch habe ich gelesen als einen Dauer-Versuch, meine Ich-Identität zu erschüttern, mir meine Verteidigungsmuster und Sicherheitsstrategien bewusster zu machen und mich zu desillusionieren, dass mein „Ich“ eine eigenständige, mit einem freien Willen ausgestattete Steuerungsinstanz ist. Und in der Tat, die „Wahrheit“, die der Autor über mich als Leser ausschüttet, verwirrt mich, hinterlässt gefühlsmäßig eine Wirkung, für die ich noch keine Worte habe.

Statt der Einleitung gibt es eine „Nichtabsichtserklärung“, die mich in ihrer Radikalität sehr beeindruckt hat. Der Autor hat nämlich nicht die Absicht, mich weiterzubringen, mich zu heilen oder mir eine Ersatzbefriedigung für meine Verunsicherung zu liefern.  Er will auch nicht erreichen, dass ich in Einklang mit dem Göttlichen oder meinem Traumpartner komme oder dass mein Leben auf irgendeine Art und Weise besser wird. All diese Versuche, etwas durch Bücher verbessern zu wollen, gründen ja in der Annahme, ich sei noch nicht vollkommen oder am richtigen Ort. Alle diese Bücher, die ein Versprechen auf Heilung und Besserung abgeben, nähren genau dieses Mangelbewusstsein, dass sie zu beheben vorgeben.

Stattdessen will Klaus Konstantin, dass ich genau hinschaue, dass ich mich nicht länger von meinem Schmerz ablenke, dass ich mir meine Wut auf mich selbst eingestehe, dass ich nicht länger an dem festhalte, was ich schon lange aus meinem Leben verabschieden will, dass ich mich neugierig und absichtslos erforsche und die Vollkommenheit in der Unvollkommenheit entdecke, denn das Leben ereignet sich in Paradoxien, Polaritäten, Widersprüchen, Widerständen und Konflikten.

Gegen zwei Wahrheiten in diesem Buch rebelliert mein Verstand am meisten: Ich hätte erstens alles, was mir in diesem irdischen Leben passiert, selbst arrangiert, einschließlich der Identitäts-Verdrehung, die dafür sorge, dass ich mir Eltern und Lebensumstände aussuche, die mich zunächst genau das Gegenteil von dem erfahren lasse, was in mir angelegt sei. Und zweitens die Botschaft, dass schon alles da sei: „Du kannst deine seelische Essenz, deine Bestimmung weder erschaffen noch verdienen. Sie ist bereits von Anfang an vollkommen da und wird lediglich von den illusionären Vorstellungen und Ängsten deiner Ich-Illusion überlagert.“ Je länger ich das Buch gelesen habe, desto mehr Gewissheiten meines Verstandes habe ich in Frage gestellt….

 

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Laborwerte verstehen. Kompakt-Ratgeber

Maria Lohmann
Flexibler Einband: 159 Seiten
Erschienen bei Mankau Verlag, 20.07.2015
ISBN 9783863741587
Genre: Sachbücher

Rezension:

Da bei mindestens jeder dritten Diagnose der Arzt auf die Ergebnisse der Laboruntersuchungen zurückgreift und die Erklärungen des Arztes oftmals in unverständliches Fachchinesisch ausarten, ist dieser handliche Ratgeber eine sehr wertvolle Informationshilfe im Dialog mit dem Arzt.

Übersichtlich und verständlich erklärt Maria Lohmann die Zusammenhänge zwischen gesundheitlichen Störungen und Laborwerten, erläutert einzelne Testverfahren bei Urin-, Stuhl- und Blutproben und gibt Auskunft darüber, was unter den Normalwerten zu verstehen ist und worauf im Hinblick auf mögliche Erkrankungen zu achten ist, denn nicht jede Abweichung vom Normalwert muss gleich bedeuten, dass man krank ist.

Der Ratgeber gibt Auskunft über fast alle Abkürzungen, die im Zusammenhang mit Laboruntersuchungen auftauchen und erläutert viele Fachbegriffe. Endlich konnte ich mich über den viel diskutierten „Cholesterin-Wert“ sachlich informieren, weiß den Unterschied zwischen der großen und der kleinen Blutuntersuchung und kann die wichtigsten Ursachen für eine Erhöhung oder Verminderung von bestimmten Werten nachschlagen, sei es im Zusammenhang mit Krankheiten des Blutes, der Leber, des Herzens, der Nieren, in Magen und Darm, bei Rheuma, Allergien oder bei Tumoren.

 Gut gemachte Ratgeber erkenne ich an den vielen kleinen hilfreichen Details: Im Anhang finde ich eine Liste der Maßeinheiten und Gewichte, wie sie bei Laboruntersuchungen verwendet wird (oder wussten Sie den Unterschied zwischen Milliliter, Mikroliter und Nanoliter?), eine Übersicht über Laborbasisprogramme (welche Laborwerte werden bei Verdacht auf eine Erkrankung bestimmt?) und ein sehr umfangreiches Register.

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beziehung

BeziehungsDynamit

Ursula Maria Auktor
Buch: 160 Seiten
Erschienen bei Sheema-Medien, 01.05.2014
ISBN 9783931560447
Genre: Sachbücher

Rezension:

Schon im Vorwort der Verlegerin ist mir die Autorin sehr sympathisch, denn sie verrät uns, dass sie das Buch geschrieben hat, weil sie auf der Seite der Männer steht. Und nachdem ich das Buch, dass durch klare und knallharte Sprache immer ins Schwarze trifft, in einem Rutsch durchgelesen habe, ist sie mir noch viel sympathischer geworden. Ursula Maria Auktor steht wirklich auf der Seite der Männer, und ich erinnere mich nicht an viele Frauen, wo ich das uneingeschränkt sagen kann.

 Mein Grundgefühl gegenüber Frauen war mein Leben lang geprägt von Unsicherheit und Ambivalenz, und ich kenne jede Menge Männer, denen es genauso geht. In fast jedem Beziehungsratgeber wird auf die Männer als unsensible Gefühlsautisten und kontaktgestörte Soziopathen eingedroschen und die Frauen verherrlicht als Mutter, Geliebte oder Partnerin, die vergeblich versuchen, den Mann auf ihr „Gefühlsniveau“ zu bringen.

Wie es uns Männern geht mit diesen Ansprüchen, die Frau und Gesellschaft an uns stellen, will aber niemand wissen, schon gar nicht die Frauen, die sich die eierlegende Wollmilchsau als Mann wünschen. Das Highlight in diesem Buch ist (neben den sehr eindrücklichen Fallbeispielen aus der Therapiepraxis, wo 5 Frauen und 2 Männer aus dem Beziehungsnähkästchen plaudern) die Offenlegung der verdeckten  Machtspiele, die in jeder Beziehung unbewusst laufen.

Meiner Meinung nach haben die Frauen schon längst wieder ein Matriarchat errichtet. In der Mehrzahl der Fälle geht der Machtmissbrauch von der Frau aus. Alle Variationen von Machtmissbrauch habe ich schon erlebt: Das gezielte Einsetzen von Sex, um das zu bekommen, was die Frau möchte. Die Opferhaltung: „Du kannst mich doch nicht verlassen, ich tue doch alles, was du willst“ bis hin zur Selbstmorddrohung. Die Erpressung mit Sex: „Ich verweigere mich ihm, bin aber zu feige, das offen zu sagen, und schiebe Kopfschmerzen vor.“ Die Liste der Manipulation durch Sex (weil Frauen wissen, dass der Mann nach sexueller Verfügbarkeit sucht und durch sexuelle Reize verführt werden kann) ist endlos lang.

Was ich mir als Mann wünsche? Das ich Sex mit Lust und Freude leben kann, ohne unter den Generalverdacht als „sexueller Belästiger“ gestellt zu werden. Klar hab ich als Mann noch viel nachzuholen, was sich die Frauen seit der Emanzipationsbewegung an Selbsterfahrung gegönnt haben. Es kann aber nur über das Prinzip der Gleichberechtigung gehen, und ich meine damit, dass auch den Männern das Recht zugestanden wird, vielschichtige sexuelle, erotische und zärtliche Bedürfnisse und Wünsche zu haben.    

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charisma

Das Geheimnis der positiven Ausstrahlung. Sympathisch, souverän und selbstbewusst in sieben Schritten

Carolin Lüdemann , Kathrin Emely Springer
Flexibler Einband: 172 Seiten
Erschienen bei Mankau Verlag, 10.02.2014
ISBN 9783863741563
Genre: Sachbücher

Rezension:

Neugierig gemacht vom Titel „Das Geheimnis…“ war ich zunächst enttäuscht, denn ein Geheimnis sind die Übungen und Tipps, die die beiden Autorinnen in Hülle und Fülle geben, nicht. Doch hier und da habe selbst ich, der sich schon jede Menge Selbsterfahrungsliteratur rein gezogen hat, noch etwas gelernt und sogar von den Übungen profitiert.

Grundsätzlich finde ich die Haltung der Autorinnen, dass Perfektion nicht der Schlüssel zum Erfolg sein kann und man folglich zu seinen (auch körperlichen) Makeln stehen sollte, sehr sympathisch. Das schließt ja auch das Bekenntnis gegen Schönheitsoperationen mit ein, denn die sorgen dafür, dass die Gefahr besteht, dass die Gesichtszüge eines Menschen nicht mehr zu seinem Typ passen. In diesem Zusammenhang finde ich die Strukturfunktionszeichen im Gesicht sehr spannend, die einem Gesicht nach der Lehre der Kinesiologie seinen unverwechselbaren Charakter geben. Strukturfunktionszeichen sind beispielsweise die Nase, die Lippen und die Stirnfalten. Werden die durch das Nervengift Botox glatt gespritzt, entspricht der Charakter nicht mehr dem Äußeren und es entsteht eine Unstimmigkeit beim Gegenüber, die zu Irritationen führen kann.

Natürlich gibt es auch Passagen, die allzu banal anmuten, wie etwa die Übung „Schauen Sie den Menschen in die Augen und lächeln Sie, wenn Sie einen Raum mit fremden Menschen betreten“. (Obwohl der Unterschied in der Wirkung, wenn man nicht lächelt und auf den Boden schaut, wirklich eklatant ist.) Sehr gelungen ist hingegen die Passage über die Glaubenssätze. Die Welt, in der wir leben, und die Menschen, die wir anziehen, haben zum großen Teil damit zu tun, welche Glaubenssätze wir tief in unserem Inneren mit uns tragen. Glaubenssätze führen dazu, dass wir sind, was wir denken. Arbeitet man gezielt am „inneren Dialog“, ändert man sich nicht nur im Inneren, sondern trägt das auch nach außen. Berühmtes Beispiel ist die Frau, die den Glaubenssatz hat: „Ich ziehe immer die falschen Männer an“. Erst als ihr klar wurde, dass ihre Gedanken Wirklichkeit wurden, konnte sie umdenken und die richtigen Männer in ihr Leben einladen.

Sehr gut haben die Autorinnen die drei Merkmale herausgearbeitet, die Menschen mit Erfolgsgeschichten gemeinsam haben: Sie glauben an sich und ihre Idee, sie schaffen sich visuell ein klares Ziel und haben exakte Bilder von ihrer Zukunft und sie zeigen Ausdauer und Durchhaltevermögen. Das bedeutet wiederum: „Je stärker ein Mensch in Kontakt mit seinen innersten Motiven und Bedürfnissen lebt, umso mehr Ausstrahlung besitzt er“. Das ist für mich das Geheimnis der positiven Ausstrahlung.

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