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66 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

paris, zug, liebe, london, roman

6 Uhr 41

Jean-Philippe Blondel , Anne Braun
Flexibler Einband: 190 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 08.03.2016
ISBN 9783442483747
Genre: Romane

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(10)

16 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 9 Rezensionen

humor, neues leben, immer aktuell, auswandern, entwurzelung

Der Mann, der Luft zum Frühstück aß

Radek Knapp
E-Buch Text: 128 Seiten
Erschienen bei Deuticke Verlag, 20.02.2017
ISBN 9783552063440
Genre: Romane

Rezension:

„Dennoch, so erfunden das Ganze ist, so wahr ist es auch.“ (S. 112)

Zusammenfassung. Walerian nimmt uns mit durch die stürmische Zeit seines Erwachsenwerdens: Schon früh von seiner Mutter „entführt“ (nicht meine Worte!) aus der Heimat Polen nach Österreich schlägt er sich auf kreative Art und Weise durch und versucht sich schließlich an der Reparatur seiner selbst – dabei gelingen ihm Erkenntnisse, die sich durchaus lesenswert erweisen.

Erster Satz. Niemand wusste so richtig, was im Kopf meiner Mutter vorging.

Cover. Ehrlicherweise muss ich sagen, dass mich das Buch vom Cover her erstmal so gar nicht angesprochen hat. Es war mehr der Zufall, der mich hat reinlesen (und nicht mehr aufhören wollen) lassen. Also, falls jemand sich vom Cover abgeschreckt fühlt: Gebt dem Buch eine Chance, das lohnt sich wirklich.

Inhalt. Als Schüler hat unser Protagonist erkannt: „Schnelligkeit ist gut für Atome, aber nicht für die Wesen, die aus ihnen bestehen.“ (S. 68). Gemessen an dieser Erkenntnis stecken in „Der Mann, der Luft zum Frühstück aß“ beeindruckend viele Handlungen auf beeindruckend wenigen Seiten: ich habe die Lektüre an einem Abend nach einem langen Lernnachmittag begonnen und plötzlich war sie auch wieder vorbei.
Diese schiere Fülle an klugen Worten hat es mir persönlich zwischenzeitlich schwer gemacht, einen Zugang zu finden zu all den Dingen, die Walerian dem gewissenhaften Leser mit auf den Weg geben kann – und vielleicht ist der Abend eines langen Tages auch einfach der falsche Moment für ein Buch von solcher Fülle. Daher meine Empfehlung: genügend Ruhe mitbringen, um diese Erzählung genießen zu können. Sie ist es wert.

Personen. Die Kürze des Textes lässt schon entsprechende Rückschlüsse zu: Die neben Walerian auftauchenden Charaktere dienen hauptsächlich der Handlungsentwicklung und werden auch nahezu ausschließlich nicht tiefer gehend entwickelt, aber das braucht es auch gar nicht.
Denn der wichtigste, Protagonist Walerian, personifiziert Dinge, von denen ich im Vorfeld nicht einmal wusste, dass ich sie so empfinde: Er thematisiert Heimatlosigkeit, gefühlte wie tatsächliche, die Absurdität aktueller Technologie, und er handelt, wie ich mir manchmal wünschen würde zu handeln. Ein Protagonist, von dem ich nicht wusste, dass ich ihn gebrauchen konnte.

Zitate. Beim Eingießen musste ich an die Alkoholindustrie denken, die Milliarden damit machte, weil zwei Menschen aus Lampenfieber ein volles Glas brauchten, an das sie sich klammern konnten. (S. 66)
Ich wurde schon mit zwölf aus dem Fenster gestoßen. Und seitdem falle ich. Tag und Nacht. Egal, was ich tue. Sogar jetzt, während ich hier sitze, bin ich am Fallen. (S. 119)

Fazit. So sehr mich das Cover abgeschreckt hat, so sehr habe ich diese Erzählung gemocht. Trotz ihrer Kürze (ja, ein oder zweimal schon erwähnt, aber länger wär halt echt ganz schön gewesen!) hat sie mich auf subtile Art und Weise berührt und zugleich humorvoll unterhalten, und was wünscht man sich mehr?

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(54)

145 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

murmeln, vergangenheit, familie, geheimnis, geschwister

Der Glasmurmelsammler

Cecelia Ahern , Christine Strüh
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 24.11.2016
ISBN 9783596193356
Genre: Romane

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(84)

170 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 13 Rezensionen

mathematik, fermat, beweis, sachbuch, geschichte

Fermats letzter Satz

Simon Singh , Klaus Fritz
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.03.2000
ISBN 9783423330527
Genre: Sachbücher

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(45)

66 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 35 Rezensionen

liebe, frankreich, hochzeit, film, fotograf

Die Liebeserklärung

Jean-Philippe Blondel , Anne Braun
Fester Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Zsolnay, Paul, 30.01.2017
ISBN 9783552063334
Genre: Romane

Rezension:

"Weißt du, genau das wollte ich dir heute sagen, […] dass ich dein bester Freund bin, auch wenn es dir nicht bewusst ist und uns beiden deshalb vermutlich etwas sehr Wichtiges entgeht" (S. 44)

Zusammenfassung. Die Liebeserklärung einer Kundin des Hochzeitsfilmers Corentin bringt ihn emotional (und damit sein ganzes Leben) aus dem Gleichgewicht und er verbringt daraufhin den Sommer damit, zwischenmenschliche Gefühle in Statements vor der Kamera einzufangen. Dabei werden Dinge gesagt, die sich die Redenden im Nachhinein sicher gern verkniffen hätten, und die Corentins Leben noch ein klein wenig mehr erschüttern.

Erster Satz. Der Wecker läutet: sechs Uhr dreißig.

Cover. Der Umschlag ist ganz nett, was mir aber viel besser gefallen hat: Das Buch ohne Umschlag. Das fasst sich richtig schön an, sieht edel aus; zum Glück finde ich es ohnehin unpraktisch, ein Buch mit Umschlag darum herum zu lesen und lege den in aller Regel zu Seite.

Inhalt. Nach allem, was ich über diesen Roman gelesen hatte, habe ich mit einer Liebesgeschichte gerechnet, die ich in der Form dann jedoch nicht finden konnte. Das ist gar kein Kritikpunkt, denn mir hat sehr gut gefallen, was passiert ist, ich habe nur etwas ganz anderes erwartet.
Ich mag sehr, wie die Geschichte um das Wesentliche herum erzählt wird, und Unwichtigkeiten außer Acht lässt. So entsteht am Ende eine fast schon stilisierte Erzählung, die vor allem in den Statements von Corentins „Interviewpartnern“ viele Informationen und noch ein bisschen mehr (verschwiegene, verdrängte, vergessene) Gefühle verbirgt.
Einzig das Ende hinterließ bei mir einen faden Beigeschmack, damit war ich einfach unzufrieden, aber das sehen sicherlich auch viele anders.

Personen. Wichtig ist natürlich vor allem Corentin, unser Protagonist, der von der ersten bis zur letzten Seite eine sehr schöne Entwicklung mitmacht. Man leidet ein wenig mit ihm mit, aber um in seine Gefühlwelt einzutauchen, muss man sich schon selbst einiges zusammenreimen.
Bei den weiteren Charakteren kommt wieder zum Vorschein, was ich auch beim Inhalt empfunden habe: Erwähnung findet nur das Wichtigste, was meinen Eindruck einer stilisierten Geschichte nur verstärkt hat. Aber an manchen Stellen muss man sparen, wenn man eine Geschichte auf nur 160 Seiten erzählen will. Auch hier wieder: Das ist keine Kritik, das muss vielleicht sogar genau so sein und auf jeden Fall hat es mir gefallen.

Zitate. "Weißt du, genau das wollte ich dir heute sagen, deshalb war ich bereit, mich vor deiner Kamera zum Affen zu machen - um dir zu sagen, dass ich dein bester Freund bin, auch wenn es dir nicht bewusst ist und uns beiden deshalb vermutlich etwas sehr Wichtiges entgeht, aber daran stirbt man nicht, stimmt's?" (S. 44)

Fazit. Wäre das Ende nicht, wär ich vollends begeistert. Viel mehr kann ich dazu nicht sagen – es ist ein wunderschönes Buch mit vielen leisen, weisen Worten, das mich sehr berührt hat.

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(24)

32 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 22 Rezensionen

südfrankreich, krimi, mord, wein, flüchtlinge

Gefährliche Ernte

Yann Sola
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 16.02.2017
ISBN 9783462048698
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

„Verräterische Ruhe, was Haziem“, sagte Perez […].
„Gefährliche Ernte“, antwortete Haziem und deutete auf die abgeernteten Rebstöcke.

Zusammenfassung. Der Sommer könnte so schön sein für Syracuse Perez – wenn nicht die ganzen Touristen wären. Und der Kerl, den seine Tochter heiraten will. Und dann auch noch ein Toter im Weinberg seines Vaters, der die Ermittlungen in Richtungen führt, die Perez so gar nicht gefallen! Immerhin kann er letztere Probleme angehen und so verfängt er sich bald in dramatischen Familiengeschichten, die bis in die höchsten Ebenen nationaler Politik führen.

Erster Satz. August an der Côte Vermeille.

Inhalt. Dieser Roman ist nicht nur ein Südfrankreich-Krimi, er greift ganz aktuelle Brennpunkte unserer Gesellschaft auf, was ich ihm hoch anrechne.
Perez muss im Laufe seiner Ermittlungen feststellen, dass sehr vieles zusammenhängt von dem, was um ihn herum passiert – so wirklich richtig spannend wird das allerdings erst auf den letzten knapp hundert Seiten, das hätte meinetwegen auch schon deutlich eher passieren können.
Die Parallele, die sich im Laufe der Geschehnisse zwischen dem Fall und Perez‘ Privatleben auftut, war mir ein wenig zu offensichtlich, aber damit habe ich meine zwei Kritikpunkte auch schon abgehakt; abgesehen davon hat mich der Krimi über seine knapp 350 Seiten sehr gut unterhalten und auch immer wieder überrascht.

Personen. Vor allem dreht sich dieser Roman naturgemäß um Perez, dessen Sichtweise auf verschiedene Dinge sich im Verlauf der Geschichte gravierend ändert – diese Änderungen fand ich überzeugend und nachvollziehbar beschrieben. Überhaupt ist er ein ganz und gar sympathischer, eigenwilliger Charakter, mit dem ich gut mitfühlen konnte (auch wenn ich, fünfunddreißig Jahre jünger, bei weitem nicht so draufgängerisch unterwegs bin).
Von den restlichen Charakteren ist mir vor allem Haziem im Gedächtnis geblieben, dessen Vorgeschichte ihn noch mehr mit dem, was passiert, verknüpft, und wegen dem ich das ein oder andere Mal doch sehr schlucken musste.
Doch auch der Rest der Figuren blieb keineswegs farblos, und vor allem: Kaum jemand war durch und durch gut oder böse, alle waren in Graustufen gezeichnet und (fast) alle dadurch auf irgendeine Art und Weise nachvollziehbar.

Zitate. „Ich möchte mich bei dir bedanken. Das war ein harter Tag für dich.“ […]
Haziem sah ihn nicht an, er trat von einem Fuß auf den anderen.
„Darf ich dich umarmen?“ fragte Perez leise. (S. 270/271)
„Verräterische Ruhe, was Haziem“, sagte Perez und griff nach der Hand seines Freundes.
„Gefährliche Ernte“, antwortete Haziem und deutete auf die abgeernteten Rebstöcke. (S. 345)

Fazit. Zwischendurch war mir dieser Krimi zu langsam, zu ruhig und es passierte mir zu wenig. Mit den Seiten habe ich das jedoch schätzen gelernt und hatte Spaß an der Atmosphäre, am südfranzösischen Flair und an den langsam aber sicher spannender werdenden Geschehnissen.
Wer jedoch gern seine Augen vor aktuellen Problemen verschließt, sollte die Finger hiervon lassen – für mich war das ein absoluter Pluspunkt.

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(74)

135 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 46 Rezensionen

zirkus, frankreich, zigeuner, familie, roman

Der Zirkus der Stille

Peter Goldammer
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Atlantik Verlag, 16.04.2016
ISBN 9783455600438
Genre: Romane

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(18)

48 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

irland, familiengeheimnis, trauer, dublin, 80iger jahre

Das Geheimnis jener Tage

Zoë Miller , Peter Knecht
Flexibler Einband: 516 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 15.01.2017
ISBN 9783458361961
Genre: Romane

Rezension:

"Tapfere Menschen sind diejenigen, die einfach vorwärtsgehen und tun, was sie sich vorgenommen haben, auch wenn sie Angst haben." (S. 143)

Zusammenfassung. In den achtziger Jahren nimmt das Leben zweier Personen eine unerwartete Wendung – viele Jahre später ist unsere Protagonistin Carrie tief in Kummer versunken, seit ihre Eltern vor Jahren ums Leben kamen. Und auch ihr Leben nimmt eine Wendung, als sie auf ein Geheimnis aus der Vergangenheit ihrer Eltern stößt. Was geschah wirklich im Sommer 1980?
Erster Satz. Sie hat nicht vor, jemandem das Leben zu retten, als sie an diesem Abend das Haus verlässt.

Cover. Direkt angefixt hat mich das Bild auf dem Cover. Ich steh auf die Farbkombination aus blau, grau, weiß, rot und grün und vor allem natürlich von der irischen Küste. Da muss ich allerdings dann direkt auch erwähnen, dass mir die Kulisse Irland ein wenig zu sehr nur Kulisse war – hätte auch gern mehr Thema sein können. Aber ein paar kleine Fehler darf jedes Buch haben.

Inhalt. Als ich das Buch begonnen habe, rechnete ich mit relativ seichter Unterhaltung. Da ist eine Frau, ihre Eltern sterben, und irgendwann in den Achtzigern gabs mal ein Geheimnis. Dass das Geschehen dann schon in der Achtziger-Storyline begann, war für mich eine willkommene Überraschung; dass besagte Achtziger-Storyline nochmal unglaublich viel spannender war als ich vorm Lesen angenommen hatte, freute mich gleich nochmal mehr.
Wer hier entspannte, nichtssagende Unterhaltung sucht, der ist falsch. Dieser Roman bietet weder leichte Kost, noch ist er entspannt. Ich saß zwischendurch auf der äußersten Kante des Sofas, weil ich so mitgefiebert habe, und am Ende fand mich der Freund in Tränen aufgelöst.
Ja, ich würde sagen, dieser Roman gefiel mir ziemlich gut.

Personen. Häufig stelle ich mir leider in Romanen die Frage, wieso zur Hölle jemand auf die Weise handelt, auf die er handelt. Das ist mir hier, soweit ich mich erinnere, nicht passiert – nun ja, Carrie macht sich schon selbst das Leben ziemlich schwer, und der Umgang ihrer Familie mit ihr hilft dabei herzlich wenig. Dass sich das über fünf Jahre hinzieht, ist schon am Rande der Glaubwürdigkeit, aber meine Güte, jeder reagiert anders auf Schicksalsschläge.
Der Rest der Figuren ist glaubwürdig und – die meisten jedenfalls – sympathisch. Einen Narren gefressen habe ich natürlich an Luis, der ist super und ich kann sein Verhalten nur unterstützen.

Zitate. Schon oben erwähnt, hier in der extended edition:
"Vielleicht kann man gar nicht erwarten, dass du dich stark genug fühlst. Aber das ist nicht nötig: Du musst dich nicht *wirklich* stark fühlen, es reicht, wenn du so tust, als ob."
"Als ob?"
"Ja, tu so, als wärst du tapfer und stark."
[...]
"Tapfere Menschen sind diejenigen, die einfach vorwärtsgehen und tun, was sie sich vorgenommen haben, auch wenn sie Angst haben." (S. 142/143)

Fazit. Dieser Roman hat sich noch viel mehr gelohnt als ich im Vorfeld erwartet habe. Er hat mich zum Lachen gebracht und (vor allem) zum Weinen. Er war überraschend und er war unglaublich spannend.
Ich kann ihn nur empfehlen, werde das in meinem Umfeld auch tun, und vor allem: Ich werde ihn auf jeden Fall ein weiteres Mal lesen – allein, um mit meinem Wissen vom Ende noch einmal von vorn anfangen zu können.

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(80)

159 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 18 Rezensionen

schweden, humor, roman, mörder, geld

Mörder Anders und seine Freunde nebst dem einen oder anderen Feind

Jonas Jonasson , Wibke Kuhn
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei carl's books, 07.04.2016
ISBN 9783570585627
Genre: Romane

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(111)

187 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 85 Rezensionen

new york, geschwister, familie, usa, erbschaft

Das Nest

Cynthia D'Aprix Sweeney , Nicolai Schweder-Schreiner
Fester Einband: 410 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 13.02.2017
ISBN 9783608980004
Genre: Romane

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(22)

37 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

familie, großfamilie, eifel, israel, großfamili

Schuld war Elvis

Rebecca Maria Salentin
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei C. Bertelsmann, 09.03.2015
ISBN 9783570102121
Genre: Romane

Rezension:

Zusammenfassung. Hebron hat nicht nur einen seltsamen Namen, sie führt auch ein ziemlich ungewöhnliches Leben: Eine große Familie, ein paar Brüder, mit denen sie nur die Mutter teilt und deren Väter verschwunden oder anderweitig abwesend sind, viele Pflichten und ziemlich spezielle Wohngewohnheiten.
Rebecca Maria Salentin erzählt Hebrons Geschichte so ausführlich und umfassend, dass man fast meint, ihr ganzes Leben (und das ihrer nahen Vorfahren und weiterer Verwandter) betrachten zu können. Und das macht echt Spaß!

Erster Satz. Und Hebron schrie.

Inhalt. In diesem Roman wird uns nicht nur die Lebensgeschichte der Hauptfigur Hebron ausführlich dargelegt, wir sehen auch, was alles passiert ist und was passieren musste, damit sich die Geschichte um Hebron genau so entwickeln konnte, wie sie sich entwickelt hat.
Ich muss gestehen, dass ich mich zwischendurch etwas zum Lesen zwingen musste, aber das passiert hin und wieder. Vermutlich lag das daran, dass all die Personen, die einem um die Ohren geworfen werden, und die Handlungsorte, mit denen man sich konfrontiert sieht, und diverse Zeitsprünge das Lesen doch ein wenig anstrengend machen.
Tatsächlich wird eine Geschichte erzählt, die vermutlich (wäre sie auf wesentliche Handlungen zusammengestrichen) deutlich weniger Seiten in Anspruch nehmen würden, doch mit all den Zeitsprüngen, die Reaktionen oder Geschehnisse erklären oder näher erläutern, schafft es das Buch auf knapp über 500 Seiten. Das hätten vielleicht ein paar weniger sein können.
Andererseits ist die Erzählweise herrlich lebhaft und sympathisch, das möchte ich nicht vergessen.

Personen. Manches Verhalten hat mich richtiggehend wütend gemacht (der Freund kann ein Lied davon singen – es passiert, dass ich Charaktere beschimpfe, wenn sie mich wütend machen), und ich schätze, das kann man positiv bewerten: Immerhin wird hier die Entwicklung eines ganzen (halben) Lebens aufgedeckt, da gibts auch Momente, die wütend machen dürfen.
Sehr gut gefallen hat mir die Entwicklung, die Hebrons Mutter macht, die (vergleicht man Beginn und Ende der Geschichte) so gravierend unterschiedlich charakterisiert wird und sich verhält.
Die Charaktere sind in nicht unerheblicher Anzahl nicht besonders sympathisch, aber sie sind menschlich und ehrlich beschrieben. Das ist echt gut!

Zitate. „Und ja, er hat recht, und nein, hat er nicht“ (S. 7)
„Hebrons Vater, dem sie ihren ersten Vornamen, wenn auch nur indirekt, verdankte, hatte nichts Besseres zu tun gehabt, als sich, nachdem Meggy ihm den positiven Schwangerschaftstest unter die Nase gehalten hatte, für eine Abtreibung auszusprechen sowie die Todesstrafe für Samenraub, jawohl Samenraub!, zu fordern, denn nichts anderes schien ihm der wachsende Klumpen in Meggys Bauch zu sein.“ (S. 9) (Dieses Zitat ist länger als solche, die ich üblicherweise verwenden würde, aber es bringt in meinen Augen zwei Dinge ganz gut auf den Punkt: Den Schreibstil auf der einen Seite sowie die generelle Erzählweise auf der anderen, denn nichts anderes als die hier zu sehenden Abschweifungen passiert im ganzen Buch – mal mehr, mal weniger ausschweifend.)

Fazit. Ich habe dieses Buch gern gelesen, auch wenn es sich von Zeit zu Zeit ein wenig zog. Paradoxerweise ist gerade die Erzählweise, die mir echt gut gefällt, vermutlich schuld an diesem „Das zieht sich“-Gefühl.
Die Charaktere sind gut entwickelt und ich habe die Lektüre keineswegs bereut – ob ich diesen Roman allerdings noch ein weiteres Mal lesen würde, da bin ich nicht sicher.

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15 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

glück, happy end, dankbarkeit, zusammenleben, sehnsucht

Die erstaunliche Wirkung von Glück

Susann Rehlein
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei DuMont Buchverlag , 17.10.2016
ISBN 9783832163860
Genre: Romane

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Chucks

Cornelia Travnicek
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei btb, 13.01.2014
ISBN 9783442747023
Genre: Romane

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(135)

247 Bibliotheken, 5 Leser, 2 Gruppen, 110 Rezensionen

familie, alzheimer, demenz, jenny downham, homosexualität

Die Ungehörigkeit des Glücks

Jenny Downham , Astrid Arz
Fester Einband: 478 Seiten
Erschienen bei C. Bertelsmann, 22.02.2016
ISBN 9783570102923
Genre: Romane

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(25)

34 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 25 Rezensionen

london, krimi, jane bennett, thriller, mike lockyer

Kein Sterbensort

Clare Donoghue , Andreas Brandhorst
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 31.12.2016
ISBN 9783802597893
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Zusammenfassung. Jane steht vor mehr als einem Problem: Da ist ein ermordetes Mädchen, ein verschwundener ehemaliger Polizist, zu allem Überfluss ist ihr Vorgesetzter nach Komplikationen beim letzten Fall nicht wirklich hilfreich und ihren Sohn sieht sie auch kaum. Nun sind nicht nur die verfügbaren Kapazitäten der Polizei begrenzt, sondern auch ihre eigenen, und das bringt nicht nur sie an ihre Grenzen.

Erster Satz. Maggie versuchte zu laufen, aber sie spürte ihre Füße nicht.

Cover. Bevor ich das Buch gelesen habe, hat mir das Cover gut gefallen und rein optisch hat sich daran natürlich nichts geändert. Allerdings sehe ich keinen echten Zusammenhang zwischen Inhalt und Coverbild, daher keine uneingeschränkte Begeisterung.
Der Titel hingegen gefällt mir ziemlich gut, ich mag die Abänderung der Phrase „Kein Sterbenswort“, wegen der mich das Buch ursprünglich angesprochen hatte.

Inhalt. Der Inhalt des Krimis hat mir ziemlich gut gefallen. Er war spannend und nicht vorhersehbar (für mich jedenfalls, vielleicht bin ich auch nur nicht clever genug) und es hat mir gefallen, wie er erzählt wurde.
Zu Beginn passierte viel auf einmal und es schien mir ein wenig, als hetze man durch die Handlung, aber das legte sich mit der Zeit – vielleicht hat man das Gefühl etwas weniger, wenn man den ersten Teil gelesen hat, das kann ich nun nicht beurteilen.
Einen Pluspunkt erhielt der Krimi bei mir, weil über einzelne Strecken Handlungen, die zu verschiedenen Zeitpunkten stattfanden, parallel erzählt werden, die Idee fand ich gut.

Personen. Das mit den Personen ist so eine Sache. Ich mochte sie alle, man lernt sie schnell kennen und sie werden ziemlich deutlich charakterisiert, das war schön. Allerdings handelt der ein oder andere in meinen Augen für den Leser wenig nachvollziehbar; das könnte Absicht sein oder möglicherweise daran liegen, dass wir hier einen zweiten Teil vor uns haben, der gewisse Kenntnisse voraussetzt. Es kam mehr als einmal vor, dass ich mit einem dicken „hä?!“ auf der Stirn mit dem Buch hier saß, weil sich mir getätigte Schlussfolgerungen oder Reaktionen einfach nicht erschlossen.
Von Janes Familie erfährt man recht wenig, das charakterisiert jedoch Janes Verhältnis zu ihnen sehr schön, denn sie bekommt auch nicht allzu viel mit.

Fazit. Insgesamt ein wirklich guter Krimi, den ich jedem Krimileser empfehlen kann. Spannende Handlung, die an vielen Stellen so fundiert wirkte, dass ich das Gefühl hatte, so könnte es wirklich passieren. Hin und wieder für mein Gefühl einige kleinere Lücken und Dinge, die keinen Sinn ergaben, aber das sind nur kleine Abstriche.

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(3)

13 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Winterkinder

Owen Matthews , Vanadis Buhr
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 11.09.2015
ISBN 9783548612744
Genre: Biografien

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(237)

370 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 37 Rezensionen

humor, känguru, pinguin, kleinkünstler, marc-uwe kling

Die Känguru-Offenbarung

Marc-Uwe Kling
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 10.03.2014
ISBN 9783548375137
Genre: Humor

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(95)

218 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

psychothrille, schmerzgrenze, brutal, thrille, erziehung

Der Menschenmacher

Cody McFadyen , Axel Merz
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 01.12.2012
ISBN 9783404167753
Genre: Krimi und Thriller

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(77)

458 Bibliotheken, 44 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

abenteuer, liebe, bibliothek, identität, studium

S. - Das Schiff des Theseus

J. J. Abrams , Doug Dorst , V. M. Straka ,
Fester Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 08.10.2015
ISBN 9783462047264
Genre: Romane

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(346)

541 Bibliotheken, 11 Leser, 1 Gruppe, 21 Rezensionen

humor, känguru, berlin, satire, gesellschaftskritik

Das Känguru-Manifest

Marc-Uwe Kling
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 12.08.2011
ISBN 9783548373836
Genre: Humor

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(66)

138 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 51 Rezensionen

briefe, liebe, spanien, freundschaft, poesie

Der schönste Grund, Briefe zu schreiben

Ángeles Doñate , Anja Rüdiger
Fester Einband: 420 Seiten
Erschienen bei Thiele & Brandstätter Verlag , 27.02.2016
ISBN 9783851793413
Genre: Romane

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(26)

95 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 4 Rezensionen

russland, historischer roman, katharina die große, historie, history

Die Zarin der Nacht

Eva Stachniak , Peter Knecht , Christel Dormagel
Flexibler Einband: 493 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 15.09.2014
ISBN 9783458360582
Genre: Historische Romane

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(748)

1.116 Bibliotheken, 25 Leser, 5 Gruppen, 95 Rezensionen

känguru, humor, berlin, satire, politik

Die Känguru-Chroniken

Marc-Uwe Kling
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 11.03.2009
ISBN 9783548372570
Genre: Humor

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Letzte Freunde: Roman

Jane Gardam
E-Buch Text: 240 Seiten
Erschienen bei Hanser Berlin, 10.10.2016
ISBN 9783446254275
Genre: Sonstiges

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(168)

309 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 28 Rezensionen

thriller, max bentow, psychothriller, berlin, nils trojan

Die Puppenmacherin

Max Bentow
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 17.02.2014
ISBN 9783442480036
Genre: Krimi und Thriller

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