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26 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Harry Potter and the Prisoner of Azkaban: 3/7 (Harry Potter 3) by J.K. Rowling (2014-09-01)

Joanne K. Rowling
Fester Einband
Erschienen bei Bloomsbury Childrens, 01.01.1716
ISBN B01MXKXMCQ
Genre: Sonstiges

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6 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 2 Rezensionen

epochen, antiquitäten, traum, wunsch

Aimées geheimer Wunsch

Kelly Doust , Cornelia Röser
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 11.05.2017
ISBN 9783462049879
Genre: Romane

Rezension:

„Wenn ich daran denke, was ich verloren habe… Manchmal kann ich kaum noch atmen.“ (S.140)

Zusammenfassung. In diesem Buch erzählt Kelly Doust uns die Geschichte eines Schmuckstücks, das eng verwoben ist mit dem Schicksal einer ganzen Reihe von Frauen. Dabei orientiert sie sich an der Geschichte von Maggie, die in einem Auktionshaus in London arbeitet, und in dem Rahmen den wunderschön gearbeiteten Kragen entdeckt. Abwechselnd erfahren wir dann von Maggies Leben und ihren Versuchen, die Vergangenheit dieses Kragens herauszufinden, auf der einen Seite und Episoden der Frauen, die diesen Kragen eine Zeit lang besaßen, auf der anderen.

Erster Satz. Mit Daumen und Zeigefinger ertastete Aimée die Mulden der nächsten Glasperle, einer silbriggrauen, die wie Quecksilber schimmerte.

Cover. Gut gefallen hat mir am Cover, dass man das Gesicht der Frau nicht sieht – ich mag es immer, mir selbst eine Vorstellung davon zu machen, wie eine Figur aus meinem Buch aussieht, statt das Gesicht vom Cover vor Augen zu haben. Allerdings habe ich aus irgendeinem Grund vom Cover her eher mit einem japanischen Einschlag gerechnet, deswegen wäre das Cover für die Geschichte nicht meine eigene Wahl. Der Titel kam mir nicht so ganz passend vor, "Aimées geheimer Wunsch" hatte eine vergleichsweise geringe Bedeutung innerhalb der Geschichte, aber deutsche Titel sind ja häufig keine Verbesserung im Vergleich zu den Originalen.

Inhalt. Es ist jetzt nicht so, als hätte mich die Geschichte umgehauen oder als wäre eine überraschende Wendung nach der anderen passiert, das nicht. Spaß gemacht hat das Buch dennoch.
Ich mochte die unterschiedlichen Stimmungen, die je nach Episode aufkamen, mir haben die Verwicklungen gefallen, durch die der Kragen seine Besitzerin gewechselt hat, und ich mochte die Auflösung, das Ende sehr gern (obwohl es, nach der Geschichte jedenfalls, fast ein bisschen zu einfach war).
Von Zeit zu Zeit hatte ich das Gefühl, dass nun etwas zu viel passiert (ist), dass irgendwie alles mit in die Story gepackt wurde, was der Autorin einfiel; insgesamt ist es aber doch stimmig.

Personen. Naturgemäß, bei der Geschichte eines Schmuckstücks, das durch viele Hände gegangen ist, lernen wir eine ganze Reihe an Figuren kennen. Diese sind uns zu einem großen Anteil in einigen wenigen Kapiteln sehr nah, um danach wieder in der Versenkung zu verschwinden (eine Ausnahme bilden dabei Maggie und die anderen Figuren in der Gegenwart). In meinen Augen ist es der Autorin trotzdem gelungen, jedem Charakter eine eigene Persönlichkeit zu verpassen: Es sind bei weitem nicht alle sympathisch, manche Gedankengänge kann oder möchte man nicht nachvollziehen, aber jeder von ihnen hat etwas eigenes und Hintergründe, die seine Motive zumindest in Grundzügen rechtfertigen.

Zitate. „Aus der schrecklichsten Dunkelheit entsteht Licht.“ (S.248)
„Die Realität zu akzeptieren, anstatt alles anders haben zu wollen, zu schätzen wissen, was man hat, anstatt zu wollen, was man nicht hat… Das ist der Schlüssel.“ (S.300)

Fazit. Ich tue mich ein wenig schwer damit, dieses Buch uneingeschränkt zu empfehlen – ich bin mir bloß nicht ganz sicher, woran das liegt. Die Geschichte war schön, die Erzählweise mochte ich auch, aber irgendwie hat es sich im Mittelteil etwas gezogen, sodass ich den Reader kurzzeitig beiseite gelegt habe (das könnte aber zum Teil auch daran gelegen haben, dass ich selbst genug zu tun und den Kopf voll hatte). Insgesamt ist mein Problem vermutlich die Diskrepanz zwischen einer Geschichte, die nicht allzu tief geht und eher etwas zum Berieseln ist, und der Erzählweise, die durch so viele Charaktere trotzdem eine gewisse Konzentration verlangen. Das Buch ist durchaus lesenswert, aber nichts, um sich davon berieseln zu lassen.

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23 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 11 Rezensionen

portugal, mord, algarve, hamburg, krimi

Lost in Fuseta

Gil Ribeiro
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 31.03.2017
ISBN 9783462048872
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

„Das war ein Scherz“, sagte Leander aufgeregt. „Hat er funktioniert?“ (S.383)

Zusammenfassung. In „Lost in Fuseta“ begleiten wir die Ermittler eines portugiesischen Ortes bei den Ermittlungen in einem Mordfall, der einige Fragen aufwirft; und lernen mit ihnen zusammen den seltsamen neuen Kollegen aus Deutschland kennen, der im Rahmen eines EU-Austauschprogramms ein Jahr bei ihnen in Fuseta leben und arbeiten wird. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten gelingt es der ungleichen Truppe, sich zusammen zu raufen und gegen gemeinsame Gegner vorzugehen.

Erster Satz. Es war einer dieser Tage, der so verheißungsvoll begonnen hatte, dass man fürchtete, es müsse zwangsläufig etwas dazwischenkommen.

Cover. Das Cover hat mich jetzt nicht vom Hocker gehauen, aber es ist schon ganz hübsch. Lust auf Urlaub an der portugiesischen Küste macht es auf jeden Fall. Nettes Feature: die Landkarten in den Innenseiten des Einbands, die ein klein wenig mehr der Gegend vor Augen führt.
Inhalt. Ich muss ehrlich sagen, ich hatte bei einem Krimi etwas anderes erwartet, und in anderer Stimmung würde mein Urteil vielleicht auch anders ausfallen. Denn eines habe ich festgestellt: Für mich war der ganze Roman eher einer, in dem es um Menschen im Allgemeinen und unseren Leander Lost im Besonderen ging, als ein „echter“ Krimi. Der Mordfall und alles, was damit zusammenhing, war zwar durchaus spannend und unterhaltsam, aber was mich wirklich gepackt hat, das war alles dazwischen.
Denn während ich die persönlichen Entwicklungen sehr geschätzt habe, konnten mich die ermittlerischen Wendungen nicht immer überzeugen. Irgendwie war mir häufig alles zu einfach (oder sie haben es nur einfach zu einfach gesehen). In jedem Fall, hätte ich einen Krimi gewollt, der durch Verbrechen und Ermittlungen spannend ist, dann wäre ich vermutlich enttäuscht gewesen.

Personen. Fast alle Charaktere haben mir gut gefallen, wobei hier natürlich einige herausstechen. Zum einen die portugiesischen Ermittler Graciana und Carlos, die beide auf ihre eigene Art sympathisch sind (wenn sie sich auch ermittlerisch hin und wieder das Leben ein wenig zu leicht gemacht haben); Gracianas Schwester Soraia, die ein beeindruckendes Gespür im Umgang mit Leander Lost an den Tag legt; die verletzte, starke Zara; und natürlich der titelgebende Leander Lost himself.
Gemocht habe ich ihn von Anfang an, und kann stolz behaupten, dass ich schon vor den Ermittlern auf sein Geheimnis gekommen bin. Hier haben wir auch wieder einen Pluspunkt des Krimis, der mir sehr gut gefallen hat: in den ersten Kapiteln wird Leanders Hintergrund so eindeutig und doch so in die Geschichte eingebunden geschildert, dass alles so gut passt, glaubwürdig ist und mich wirklich begeistert hat. Ich weiß natürlich nicht, wie realistisch das alles tatsächlich ist, aber das ist mir jetzt auch gar nicht so wahnsinnig wichtig.

Zitate. […] „Dann wirst du sehr wahrscheinlich ums Leben kommen.“
„Das ist ja tröstlich.“
Mit einem Mal wurde Losts Gesicht durch ein Lächeln dominiert, er beugte sich neugierig zu ihr vor.
„War das Ironie?“
„Natürlich. Ich finde es nicht sehr tröstlich, wenn ich sterben muss.“
Er strahlte. (S.320)

Fazit. Nach „Lost in Fuseta“ bin ich völlig angefixt und freue mich echt wahnsinnig auf einen Nachfolgerteil (der auf der Rückseite durch den Satz „Der brillante Start einer Krimireihe um Leander Lost“ angedeutet wird). Ich werde ihn nicht lesen, wenn ich einen brutal spannenden Krimi-Krimi lesen möchte, aber werde dafür eine Menge Spaß mit einem Haufen liebenswerter Charaktere haben, die sich nur hin und wieder ihr Leben ein bisschen leicht gemacht und alles ziemlich schwarz und weiß gesehen haben.

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117 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 66 Rezensionen

marmelade, trauer, familiengeheimnis, anne töpfer, roman

Das Brombeerzimmer

Anne Töpfer
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 10.03.2017
ISBN 9783548613178
Genre: Romane

Rezension:

„In den süßesten Früchten steckt ein Geheimnis.“

Zusammenfassung. Nora trauert noch um ihren Mann, als sie einen Brief entdeckt, der darauf hindeutet, dass er Kontakt zu einer bis dahin unbekannten Großtante hatte, kurz vor seinem Tod. Kurzentschlossen fährt sie Richtung Ostsee, und findet sich prompt in wilde Familiengeschichten verwickelt…

Erster Satz. Der Duft von Holunder zieht durch das Haus.

Cover. Ich mochte das Cover schon optisch sehr, aber als ich das Buch dann in den Händen hielt, stellte ich fest: Es fasst sich auch richtig gut an! Eine der glatten Brombeeren auf der Rückseite dürfte inzwischen richtiggehend abgegriffen sein, weil ich immer wieder mit dem Zeigefinger darüber gefahren bin, während ich las.

Inhalt. Von Anfang an war ich eher zwiegespalten: Der Klappentext suggeriert für meinen Geschmack eine überaus kitschige, von Klischees übersättigte Geschichte. Die Leseprobe hat mir dann aber doch wahnsinnig gut gefallen, die folgenden Kapitel waren dann jedoch die klischeelastigen Passagen, die ich befürchtet hatte. Gegen Ende gefiel es mir wieder besser, jedoch nahm die Aufdeckung der brisanten Familiengeheimnisse so wenig Raum ein, dass man damit eigentlich kaum werben darf – so finde ich jedenfalls. Überhaupt wirkte das Ende ein bisschen plötzlich, als hätte sich die Autorin 400 Seiten als Ziel gesetzt und wäre davon überrascht gewesen, wie schnell sie dort angekommen war.
Ein weiterer Punkt, über den ich bisweilen gestolpert bin, waren logische Lücken. Da zieht Nora erst eine Schürze an und geht dann doch einkaufen – aber wahrscheinlich passiert sowas einfach manchmal und die meisten Fälle habe ich auch schon wieder vergessen.

Personen. Die vorrangig auftretenden Figuren sind wahnsinnig sympathisch und laden zum Mitfühlen ein, allerdings sind sie sich alle auf eine Weise ähnlich: Sie sind so perfekt. Und so toll. Und sie haben kaum Ecken und Kanten, das hat mir echt gefehlt.
Auf der anderen Seite hat man die Unsympathen, die auch vor allem einfach nur das sind: unsympathisch, brutal, grausam, und vor allem einseitig.
Diese vergleichsweise wenig ausgewogenen Charakterisierungen machen das Buch seichter als es eigentlich sein müsste.

Zitate. „Trauern erfordert Mut, Nora.“ (S. 45)
„Nicht weinen.“ Ich blinzle die Träne weg. „Dagegen kann ich gar nichts machen. Es passiert von ganz allein.“ (S. 81)

Fazit. Es hat Spaß gemacht, das Buch zu lesen, aber es war nicht das berührende, besondere Buch, das ich erhofft hatte. Dazu war es zu seicht und zu sehr Klischee (und die Sätze über Depressionen, die am Rande mal fallen, haben mich noch dazu sehr irritiert).
Mein Fazit findet sich schon in der Titelzeile: Die Geschichte ist süß, aber nichts Handfestes, was sich für meinen Geschmack für eine ernsthafte Mahlzeit eignet. Aber Geschmäcker sind verschieden, und sicherlich wären manche mit Marmelade glücklich, wenn ich in der gleichen Situation eine große Portion Spaghetti Carbonara präferieren würde.

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59 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 40 Rezensionen

sylt, meer, liebe, familie, strand

Meer Liebe auf Sylt

Claudia Thesenfitz
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 10.03.2017
ISBN 9783548288475
Genre: Liebesromane

Rezension:

„Sich mit jemandem wohlzufühlen ist schon ganz schön viel“ (S. 248)

Zusammenfassung. Mit ihrer plötzlichen Abreise nach Amerika hinterlässt Alexandra ihrer Mutter, Schwester und Schwiegermutter nicht nur Kind und Haus, sondern stürzt sie auch noch in die anstrengendsten und schönsten paar Tage seit langem. Mit Henrietta, Ulla, Jana und natürlich der kleinen Emma stößt dabei eine ganz schön wilde Mischung an Menschen aufeinander, die versucht, das Beste aus der gemeinsamen Zeit zu machen.

Erster Satz. Dass es knallte – genau, das war es!

Inhalt. Es fällt mir gar nicht so leicht, etwas zum Inhalt zu sagen, und vielleicht ist es die beste Entscheidung, in Worte zu fassen, warum das so ist.
Ich hatte nicht das Gefühl, das überhaupt so viel passiert wäre! Dieser Roman liest sich eher wie ein ereignisarmer Urlaub am Meer und davon darf man halten, was man will – ich hab ihn ganz gern gelesen.

Personen. Dieser Roman präsentiert uns eine Hand voll Charaktere, die so unglaubliche Stereotype waren, dass mir erst grauste. In der Leseprobe fand ich das zum Lesen dann ganz reizvoll und unterhaltsam, auf über 250 Seiten war das jedoch wieder etwas anstrengend.
Der Großteil der Figuren hätte davon profitiert, etwas weniger extrem gezeichnet zu sein.
Was mir aber wirklich gut gefallen hat: Die Entwicklung der Personenkonstellationen. Wenn sie auch so überzeichnet waren, dass sich mir die Nackenhaare aufstellten, so haben sie sich doch im Zusammenspiel miteinander sehr gut entwickelt.
Was ich mich aber noch immer Frage: Kann man in Deutschland tatsächlich nicht krankenversichert sein?!

Fazit. „Ein Glücksroman“, das steht auf dem Cover. Aber was steckt drin?
Weniger als ich erwartet und gehofft hatte. Ein von Klischees überladener Roman (das mag natürlich Absicht sein, ich konnte damit nur leider nicht so viel anfangen), der mich nicht glücklicher oder klüger gemacht hat als ich es zuvor war.
Allerdings auch ein Roman, der mich einige Zeit unterhalten und mir Lust gemacht hat, Urlaub am Meer zu machen.

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33 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 6 Rezensionen

liebe, trauer, koma, liebeserklärung, rashid

Kleine Lichter

Roger Willemsen
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 01.11.2007
ISBN 9783596510276
Genre: Romane

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319 Bibliotheken, 7 Leser, 9 Gruppen, 13 Rezensionen

london, vermisst, krimi, england, mord

Die letzte Spur

Charlotte Link
Flexibler Einband: 640 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 13.10.2014
ISBN 9783442383719
Genre: Krimi und Thriller

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

solitaire

Solitaire

Alice Oseman
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei HARPER COLLINS, 30.03.2015
ISBN 9780062335685
Genre: Jugendbuch

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39 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 6 Rezensionen

hörbuch, kindermädchen, kinderbuch, kinder, mary poppins

Mary Poppins

P. L. Travers , Heike Makatsch (Sprecher)
Audio CD: 208 Seiten
Erschienen bei Random House Audio, 08.03.2007
ISBN 9783898309707
Genre: Fantasy

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35 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

die relative unberechenbarkeit des glücks, antonia hayes, hayes, vernunft, geheimnis

Die relative Unberechenbarkeit des Glücks

Antonia Hayes , Andrea Brandl
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 22.08.2016
ISBN 9783764505752
Genre: Romane

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139 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 53 Rezensionen

briefe, liebe, spanien, freundschaft, poesie

Der schönste Grund, Briefe zu schreiben

Ángeles Doñate , Anja Rüdiger
Fester Einband: 420 Seiten
Erschienen bei Thiele & Brandstätter Verlag , 27.02.2016
ISBN 9783851793413
Genre: Romane

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62 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 37 Rezensionen

brasilien, historischer roman, österreich, portugal, liebe

Der grüne Palast

Peggy Hohmann
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 10.03.2017
ISBN 9783548613529
Genre: Historische Romane

Rezension:

„Nur weil wir Frauen auch denken können, müssen wir es nicht zeigen.“, S. 262, Marie an Leopoldine

Zusammenfassung. „Der grüne Palast“ erzählt die mitreißende Lebensgeschichte der Erzherzogin Leopoldine von Österreich, die mit dem portugiesischen Thronfolger verheiratet wird und deswegen nach Brasilien reisen muss. Begleitet wird sie hauptsächlich von Gräfin Lazansky, die schon die Erziehung in der Österreichischen Heimat übernommen hatte, und Leopoldine mit Rat und Tat zur Seite steht.
Dabei wird man konfrontiert mit der Aussichtslosigkeit weiblicher Figuren in politischen Kämpfen des neunzehnten Jahrhunderts, mit großen Gefühlen wie Liebe und Hass, und mit großen Gefahren.

Erster Satz. Verehrter Marquis, aber freilich werden Sie Walzer tanzen müssen!

Cover. Das Cover ist wunderschön, vor allem fasst es sich wunderschön an (und ich mag die Farbakzente und die fühlbare Schrift).

Inhalt. Hach ja. Wie fange ich nur an… Absolut großartig fand ich die Art und Weise, alles nur in Briefen verschiedener Charaktere untereinander zu erzählen. So werden Geschehnisse aus derart unterschiedlichen Blickwinkeln geschildert, dass man sich fragt, ob die Personen tatsächlich am selben Ereignis teilgehabt haben können. Ungefähr nach zwei Dritteln des Romans blieb mein Blick zufällig am Klappentext hängen, der die Überschrift „Eine Geschichte von Freiheit und Liebe“ trägt, und da drängte sich mir die Frage auf, ob das mit der Liebe und der Freiheit noch kommt – aber auch ansonsten würde ich dem Klappentext nicht zu viel Bedeutung beimessen. Ich selbst habe etwas völlig anderes erwartet als ich am Ende bekam.
Und was ich bekam war zu meinem Leidwesen über weite Teile irgendwie ziemlich deprimierend und zeugte hauptsächlich von Unfreiheit und Verrat und machte mich wütend. Insofern gelingt es der Autorin vermutlich, die Gegebenheiten sehr gut einzufangen – denn wahrscheinlich war das Leben zu der Zeit ganz genau so. Allerdings hatte ich einfach ein wenig mehr Hoffnung, Liebe und Freiheit erwartet (diese Erwartung wurde nicht vollends enttäuscht, aber doch für meinen Geschmack zu sehr).

Personen. Die Erzählweise ermöglichte es mir als Leserin, sehr in die handelnden Charaktere einzufühlen auf der einen Seite – auf der anderen jedoch den Kopf darüber zu schütteln, wie unterschiedlich sich einzelne Personen verhielten, je nachdem, an wen sie schrieben. So mag ich Metternich nun nach der Lektüre dieses Romans noch viel weniger gern, obwohl er mir schon zuvor ziemlich unsympathisch gewesen ist; mit Erzherzogin Leopoldine hingegen konnte ich so gut mitfühlen und mitleiden, dass mir ihre Verluste und Schmerzen fast ebenfalls wehtaten.

Zitate. „Sie ist intelligent, nicht zu viel, als dass es lästig würde, und nicht zu wenig, als dass man sich langweilt.“, S. 292, Metternich an Gräfin Lazansky

Fazit. Mein Fazit in der Bewertung wird bedauerlicherweise durch hohe Erwartungen getrübt. Ich fand es frustrierend und schmerzlich, von all der Aussichtslosigkeit zu lesen, derer Leopoldine sich gegenüber sieht; von dem Frauen- und Fremdenbild, das natürlich im neunzehnten Jahrhundert naturgemäß nicht zu verhindern ist, und das trotzdem fürchterlich ist. Und trotzdem (oder gerade deswegen?) fühlten sich die wenigen Triumphe noch triumphaler an als sie es möglicherweise sonst getan haben. Und gerade der Schreibstil hat mir eine ganze Menge gerettet.

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75 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

paris, zug, liebe, london, roman

6 Uhr 41

Jean-Philippe Blondel , Anne Braun
Flexibler Einband: 190 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 08.03.2016
ISBN 9783442483747
Genre: Romane

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43 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 41 Rezensionen

wien, humor, polen, integration, auswandern

Der Mann, der Luft zum Frühstück aß

Radek Knapp
E-Buch Text: 128 Seiten
Erschienen bei Deuticke Verlag, 20.02.2017
ISBN 9783552063440
Genre: Romane

Rezension:

„Dennoch, so erfunden das Ganze ist, so wahr ist es auch.“ (S. 112)

Zusammenfassung. Walerian nimmt uns mit durch die stürmische Zeit seines Erwachsenwerdens: Schon früh von seiner Mutter „entführt“ (nicht meine Worte!) aus der Heimat Polen nach Österreich schlägt er sich auf kreative Art und Weise durch und versucht sich schließlich an der Reparatur seiner selbst – dabei gelingen ihm Erkenntnisse, die sich durchaus lesenswert erweisen.

Erster Satz. Niemand wusste so richtig, was im Kopf meiner Mutter vorging.

Cover. Ehrlicherweise muss ich sagen, dass mich das Buch vom Cover her erstmal so gar nicht angesprochen hat. Es war mehr der Zufall, der mich hat reinlesen (und nicht mehr aufhören wollen) lassen. Also, falls jemand sich vom Cover abgeschreckt fühlt: Gebt dem Buch eine Chance, das lohnt sich wirklich.

Inhalt. Als Schüler hat unser Protagonist erkannt: „Schnelligkeit ist gut für Atome, aber nicht für die Wesen, die aus ihnen bestehen.“ (S. 68). Gemessen an dieser Erkenntnis stecken in „Der Mann, der Luft zum Frühstück aß“ beeindruckend viele Handlungen auf beeindruckend wenigen Seiten: ich habe die Lektüre an einem Abend nach einem langen Lernnachmittag begonnen und plötzlich war sie auch wieder vorbei.
Diese schiere Fülle an klugen Worten hat es mir persönlich zwischenzeitlich schwer gemacht, einen Zugang zu finden zu all den Dingen, die Walerian dem gewissenhaften Leser mit auf den Weg geben kann – und vielleicht ist der Abend eines langen Tages auch einfach der falsche Moment für ein Buch von solcher Fülle. Daher meine Empfehlung: genügend Ruhe mitbringen, um diese Erzählung genießen zu können. Sie ist es wert.

Personen. Die Kürze des Textes lässt schon entsprechende Rückschlüsse zu: Die neben Walerian auftauchenden Charaktere dienen hauptsächlich der Handlungsentwicklung und werden auch nahezu ausschließlich nicht tiefer gehend entwickelt, aber das braucht es auch gar nicht.
Denn der wichtigste, Protagonist Walerian, personifiziert Dinge, von denen ich im Vorfeld nicht einmal wusste, dass ich sie so empfinde: Er thematisiert Heimatlosigkeit, gefühlte wie tatsächliche, die Absurdität aktueller Technologie, und er handelt, wie ich mir manchmal wünschen würde zu handeln. Ein Protagonist, von dem ich nicht wusste, dass ich ihn gebrauchen konnte.

Zitate. Beim Eingießen musste ich an die Alkoholindustrie denken, die Milliarden damit machte, weil zwei Menschen aus Lampenfieber ein volles Glas brauchten, an das sie sich klammern konnten. (S. 66)
Ich wurde schon mit zwölf aus dem Fenster gestoßen. Und seitdem falle ich. Tag und Nacht. Egal, was ich tue. Sogar jetzt, während ich hier sitze, bin ich am Fallen. (S. 119)

Fazit. So sehr mich das Cover abgeschreckt hat, so sehr habe ich diese Erzählung gemocht. Trotz ihrer Kürze (ja, ein oder zweimal schon erwähnt, aber länger wär halt echt ganz schön gewesen!) hat sie mich auf subtile Art und Weise berührt und zugleich humorvoll unterhalten, und was wünscht man sich mehr?

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158 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

murmeln, vergangenheit, familie, buch: der glasmurmelsammler, kindheit

Der Glasmurmelsammler

Cecelia Ahern , Christine Strüh
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 24.11.2016
ISBN 9783596193356
Genre: Romane

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171 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 13 Rezensionen

mathematik, fermat, beweis, sachbuch, geschichte

Fermats letzter Satz

Simon Singh , Klaus Fritz
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.03.2000
ISBN 9783423330527
Genre: Sachbücher

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76 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 47 Rezensionen

liebe, hochzeit, frankreich, film, fotograf

Die Liebeserklärung

Jean-Philippe Blondel , Anne Braun
Fester Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Zsolnay, Paul, 30.01.2017
ISBN 9783552063334
Genre: Romane

Rezension:

"Weißt du, genau das wollte ich dir heute sagen, […] dass ich dein bester Freund bin, auch wenn es dir nicht bewusst ist und uns beiden deshalb vermutlich etwas sehr Wichtiges entgeht" (S. 44)

Zusammenfassung. Die Liebeserklärung einer Kundin des Hochzeitsfilmers Corentin bringt ihn emotional (und damit sein ganzes Leben) aus dem Gleichgewicht und er verbringt daraufhin den Sommer damit, zwischenmenschliche Gefühle in Statements vor der Kamera einzufangen. Dabei werden Dinge gesagt, die sich die Redenden im Nachhinein sicher gern verkniffen hätten, und die Corentins Leben noch ein klein wenig mehr erschüttern.

Erster Satz. Der Wecker läutet: sechs Uhr dreißig.

Cover. Der Umschlag ist ganz nett, was mir aber viel besser gefallen hat: Das Buch ohne Umschlag. Das fasst sich richtig schön an, sieht edel aus; zum Glück finde ich es ohnehin unpraktisch, ein Buch mit Umschlag darum herum zu lesen und lege den in aller Regel zu Seite.

Inhalt. Nach allem, was ich über diesen Roman gelesen hatte, habe ich mit einer Liebesgeschichte gerechnet, die ich in der Form dann jedoch nicht finden konnte. Das ist gar kein Kritikpunkt, denn mir hat sehr gut gefallen, was passiert ist, ich habe nur etwas ganz anderes erwartet.
Ich mag sehr, wie die Geschichte um das Wesentliche herum erzählt wird, und Unwichtigkeiten außer Acht lässt. So entsteht am Ende eine fast schon stilisierte Erzählung, die vor allem in den Statements von Corentins „Interviewpartnern“ viele Informationen und noch ein bisschen mehr (verschwiegene, verdrängte, vergessene) Gefühle verbirgt.
Einzig das Ende hinterließ bei mir einen faden Beigeschmack, damit war ich einfach unzufrieden, aber das sehen sicherlich auch viele anders.

Personen. Wichtig ist natürlich vor allem Corentin, unser Protagonist, der von der ersten bis zur letzten Seite eine sehr schöne Entwicklung mitmacht. Man leidet ein wenig mit ihm mit, aber um in seine Gefühlwelt einzutauchen, muss man sich schon selbst einiges zusammenreimen.
Bei den weiteren Charakteren kommt wieder zum Vorschein, was ich auch beim Inhalt empfunden habe: Erwähnung findet nur das Wichtigste, was meinen Eindruck einer stilisierten Geschichte nur verstärkt hat. Aber an manchen Stellen muss man sparen, wenn man eine Geschichte auf nur 160 Seiten erzählen will. Auch hier wieder: Das ist keine Kritik, das muss vielleicht sogar genau so sein und auf jeden Fall hat es mir gefallen.

Zitate. "Weißt du, genau das wollte ich dir heute sagen, deshalb war ich bereit, mich vor deiner Kamera zum Affen zu machen - um dir zu sagen, dass ich dein bester Freund bin, auch wenn es dir nicht bewusst ist und uns beiden deshalb vermutlich etwas sehr Wichtiges entgeht, aber daran stirbt man nicht, stimmt's?" (S. 44)

Fazit. Wäre das Ende nicht, wär ich vollends begeistert. Viel mehr kann ich dazu nicht sagen – es ist ein wunderschönes Buch mit vielen leisen, weisen Worten, das mich sehr berührt hat.

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(40)

45 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 39 Rezensionen

südfrankreich, krimi, flüchtlinge, wein, weinberg

Gefährliche Ernte

Yann Sola
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 16.02.2017
ISBN 9783462048698
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

„Verräterische Ruhe, was Haziem“, sagte Perez […].
„Gefährliche Ernte“, antwortete Haziem und deutete auf die abgeernteten Rebstöcke.

Zusammenfassung. Der Sommer könnte so schön sein für Syracuse Perez – wenn nicht die ganzen Touristen wären. Und der Kerl, den seine Tochter heiraten will. Und dann auch noch ein Toter im Weinberg seines Vaters, der die Ermittlungen in Richtungen führt, die Perez so gar nicht gefallen! Immerhin kann er letztere Probleme angehen und so verfängt er sich bald in dramatischen Familiengeschichten, die bis in die höchsten Ebenen nationaler Politik führen.

Erster Satz. August an der Côte Vermeille.

Inhalt. Dieser Roman ist nicht nur ein Südfrankreich-Krimi, er greift ganz aktuelle Brennpunkte unserer Gesellschaft auf, was ich ihm hoch anrechne.
Perez muss im Laufe seiner Ermittlungen feststellen, dass sehr vieles zusammenhängt von dem, was um ihn herum passiert – so wirklich richtig spannend wird das allerdings erst auf den letzten knapp hundert Seiten, das hätte meinetwegen auch schon deutlich eher passieren können.
Die Parallele, die sich im Laufe der Geschehnisse zwischen dem Fall und Perez‘ Privatleben auftut, war mir ein wenig zu offensichtlich, aber damit habe ich meine zwei Kritikpunkte auch schon abgehakt; abgesehen davon hat mich der Krimi über seine knapp 350 Seiten sehr gut unterhalten und auch immer wieder überrascht.

Personen. Vor allem dreht sich dieser Roman naturgemäß um Perez, dessen Sichtweise auf verschiedene Dinge sich im Verlauf der Geschichte gravierend ändert – diese Änderungen fand ich überzeugend und nachvollziehbar beschrieben. Überhaupt ist er ein ganz und gar sympathischer, eigenwilliger Charakter, mit dem ich gut mitfühlen konnte (auch wenn ich, fünfunddreißig Jahre jünger, bei weitem nicht so draufgängerisch unterwegs bin).
Von den restlichen Charakteren ist mir vor allem Haziem im Gedächtnis geblieben, dessen Vorgeschichte ihn noch mehr mit dem, was passiert, verknüpft, und wegen dem ich das ein oder andere Mal doch sehr schlucken musste.
Doch auch der Rest der Figuren blieb keineswegs farblos, und vor allem: Kaum jemand war durch und durch gut oder böse, alle waren in Graustufen gezeichnet und (fast) alle dadurch auf irgendeine Art und Weise nachvollziehbar.

Zitate. „Ich möchte mich bei dir bedanken. Das war ein harter Tag für dich.“ […]
Haziem sah ihn nicht an, er trat von einem Fuß auf den anderen.
„Darf ich dich umarmen?“ fragte Perez leise. (S. 270/271)
„Verräterische Ruhe, was Haziem“, sagte Perez und griff nach der Hand seines Freundes.
„Gefährliche Ernte“, antwortete Haziem und deutete auf die abgeernteten Rebstöcke. (S. 345)

Fazit. Zwischendurch war mir dieser Krimi zu langsam, zu ruhig und es passierte mir zu wenig. Mit den Seiten habe ich das jedoch schätzen gelernt und hatte Spaß an der Atmosphäre, am südfranzösischen Flair und an den langsam aber sicher spannender werdenden Geschehnissen.
Wer jedoch gern seine Augen vor aktuellen Problemen verschließt, sollte die Finger hiervon lassen – für mich war das ein absoluter Pluspunkt.

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137 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 46 Rezensionen

zirkus, frankreich, zigeuner, familie, roman

Der Zirkus der Stille

Peter Goldammer
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Atlantik Verlag, 16.04.2016
ISBN 9783455600438
Genre: Romane

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51 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

irland, geheimnis, trauer, liebe, familiengeheimnis

Das Geheimnis jener Tage

Zoë Miller , Peter Knecht
Flexibler Einband: 516 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 15.01.2017
ISBN 9783458361961
Genre: Romane

Rezension:

"Tapfere Menschen sind diejenigen, die einfach vorwärtsgehen und tun, was sie sich vorgenommen haben, auch wenn sie Angst haben." (S. 143)

Zusammenfassung. In den achtziger Jahren nimmt das Leben zweier Personen eine unerwartete Wendung – viele Jahre später ist unsere Protagonistin Carrie tief in Kummer versunken, seit ihre Eltern vor Jahren ums Leben kamen. Und auch ihr Leben nimmt eine Wendung, als sie auf ein Geheimnis aus der Vergangenheit ihrer Eltern stößt. Was geschah wirklich im Sommer 1980?
Erster Satz. Sie hat nicht vor, jemandem das Leben zu retten, als sie an diesem Abend das Haus verlässt.

Cover. Direkt angefixt hat mich das Bild auf dem Cover. Ich steh auf die Farbkombination aus blau, grau, weiß, rot und grün und vor allem natürlich von der irischen Küste. Da muss ich allerdings dann direkt auch erwähnen, dass mir die Kulisse Irland ein wenig zu sehr nur Kulisse war – hätte auch gern mehr Thema sein können. Aber ein paar kleine Fehler darf jedes Buch haben.

Inhalt. Als ich das Buch begonnen habe, rechnete ich mit relativ seichter Unterhaltung. Da ist eine Frau, ihre Eltern sterben, und irgendwann in den Achtzigern gabs mal ein Geheimnis. Dass das Geschehen dann schon in der Achtziger-Storyline begann, war für mich eine willkommene Überraschung; dass besagte Achtziger-Storyline nochmal unglaublich viel spannender war als ich vorm Lesen angenommen hatte, freute mich gleich nochmal mehr.
Wer hier entspannte, nichtssagende Unterhaltung sucht, der ist falsch. Dieser Roman bietet weder leichte Kost, noch ist er entspannt. Ich saß zwischendurch auf der äußersten Kante des Sofas, weil ich so mitgefiebert habe, und am Ende fand mich der Freund in Tränen aufgelöst.
Ja, ich würde sagen, dieser Roman gefiel mir ziemlich gut.

Personen. Häufig stelle ich mir leider in Romanen die Frage, wieso zur Hölle jemand auf die Weise handelt, auf die er handelt. Das ist mir hier, soweit ich mich erinnere, nicht passiert – nun ja, Carrie macht sich schon selbst das Leben ziemlich schwer, und der Umgang ihrer Familie mit ihr hilft dabei herzlich wenig. Dass sich das über fünf Jahre hinzieht, ist schon am Rande der Glaubwürdigkeit, aber meine Güte, jeder reagiert anders auf Schicksalsschläge.
Der Rest der Figuren ist glaubwürdig und – die meisten jedenfalls – sympathisch. Einen Narren gefressen habe ich natürlich an Luis, der ist super und ich kann sein Verhalten nur unterstützen.

Zitate. Schon oben erwähnt, hier in der extended edition:
"Vielleicht kann man gar nicht erwarten, dass du dich stark genug fühlst. Aber das ist nicht nötig: Du musst dich nicht *wirklich* stark fühlen, es reicht, wenn du so tust, als ob."
"Als ob?"
"Ja, tu so, als wärst du tapfer und stark."
[...]
"Tapfere Menschen sind diejenigen, die einfach vorwärtsgehen und tun, was sie sich vorgenommen haben, auch wenn sie Angst haben." (S. 142/143)

Fazit. Dieser Roman hat sich noch viel mehr gelohnt als ich im Vorfeld erwartet habe. Er hat mich zum Lachen gebracht und (vor allem) zum Weinen. Er war überraschend und er war unglaublich spannend.
Ich kann ihn nur empfehlen, werde das in meinem Umfeld auch tun, und vor allem: Ich werde ihn auf jeden Fall ein weiteres Mal lesen – allein, um mit meinem Wissen vom Ende noch einmal von vorn anfangen zu können.

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164 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 19 Rezensionen

schweden, humor, roman, mörder, geld

Mörder Anders und seine Freunde nebst dem einen oder anderen Feind

Jonas Jonasson , Wibke Kuhn
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei carl's books, 07.04.2016
ISBN 9783570585627
Genre: Romane

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203 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 89 Rezensionen

new york, familie, geschwister, usa, erbschaft

Das Nest

Cynthia D'Aprix Sweeney , Nicolai Schweder-Schreiner
Fester Einband: 410 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 13.02.2017
ISBN 9783608980004
Genre: Romane

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37 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

familie, großfamilie, eifel, israel, großfamili

Schuld war Elvis

Rebecca Maria Salentin
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei C. Bertelsmann, 09.03.2015
ISBN 9783570102121
Genre: Romane

Rezension:

Zusammenfassung. Hebron hat nicht nur einen seltsamen Namen, sie führt auch ein ziemlich ungewöhnliches Leben: Eine große Familie, ein paar Brüder, mit denen sie nur die Mutter teilt und deren Väter verschwunden oder anderweitig abwesend sind, viele Pflichten und ziemlich spezielle Wohngewohnheiten.
Rebecca Maria Salentin erzählt Hebrons Geschichte so ausführlich und umfassend, dass man fast meint, ihr ganzes Leben (und das ihrer nahen Vorfahren und weiterer Verwandter) betrachten zu können. Und das macht echt Spaß!

Erster Satz. Und Hebron schrie.

Inhalt. In diesem Roman wird uns nicht nur die Lebensgeschichte der Hauptfigur Hebron ausführlich dargelegt, wir sehen auch, was alles passiert ist und was passieren musste, damit sich die Geschichte um Hebron genau so entwickeln konnte, wie sie sich entwickelt hat.
Ich muss gestehen, dass ich mich zwischendurch etwas zum Lesen zwingen musste, aber das passiert hin und wieder. Vermutlich lag das daran, dass all die Personen, die einem um die Ohren geworfen werden, und die Handlungsorte, mit denen man sich konfrontiert sieht, und diverse Zeitsprünge das Lesen doch ein wenig anstrengend machen.
Tatsächlich wird eine Geschichte erzählt, die vermutlich (wäre sie auf wesentliche Handlungen zusammengestrichen) deutlich weniger Seiten in Anspruch nehmen würden, doch mit all den Zeitsprüngen, die Reaktionen oder Geschehnisse erklären oder näher erläutern, schafft es das Buch auf knapp über 500 Seiten. Das hätten vielleicht ein paar weniger sein können.
Andererseits ist die Erzählweise herrlich lebhaft und sympathisch, das möchte ich nicht vergessen.

Personen. Manches Verhalten hat mich richtiggehend wütend gemacht (der Freund kann ein Lied davon singen – es passiert, dass ich Charaktere beschimpfe, wenn sie mich wütend machen), und ich schätze, das kann man positiv bewerten: Immerhin wird hier die Entwicklung eines ganzen (halben) Lebens aufgedeckt, da gibts auch Momente, die wütend machen dürfen.
Sehr gut gefallen hat mir die Entwicklung, die Hebrons Mutter macht, die (vergleicht man Beginn und Ende der Geschichte) so gravierend unterschiedlich charakterisiert wird und sich verhält.
Die Charaktere sind in nicht unerheblicher Anzahl nicht besonders sympathisch, aber sie sind menschlich und ehrlich beschrieben. Das ist echt gut!

Zitate. „Und ja, er hat recht, und nein, hat er nicht“ (S. 7)
„Hebrons Vater, dem sie ihren ersten Vornamen, wenn auch nur indirekt, verdankte, hatte nichts Besseres zu tun gehabt, als sich, nachdem Meggy ihm den positiven Schwangerschaftstest unter die Nase gehalten hatte, für eine Abtreibung auszusprechen sowie die Todesstrafe für Samenraub, jawohl Samenraub!, zu fordern, denn nichts anderes schien ihm der wachsende Klumpen in Meggys Bauch zu sein.“ (S. 9) (Dieses Zitat ist länger als solche, die ich üblicherweise verwenden würde, aber es bringt in meinen Augen zwei Dinge ganz gut auf den Punkt: Den Schreibstil auf der einen Seite sowie die generelle Erzählweise auf der anderen, denn nichts anderes als die hier zu sehenden Abschweifungen passiert im ganzen Buch – mal mehr, mal weniger ausschweifend.)

Fazit. Ich habe dieses Buch gern gelesen, auch wenn es sich von Zeit zu Zeit ein wenig zog. Paradoxerweise ist gerade die Erzählweise, die mir echt gut gefällt, vermutlich schuld an diesem „Das zieht sich“-Gefühl.
Die Charaktere sind gut entwickelt und ich habe die Lektüre keineswegs bereut – ob ich diesen Roman allerdings noch ein weiteres Mal lesen würde, da bin ich nicht sicher.

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16 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

glück, happy end, dankbarkeit, zusammenleben, sehnsucht

Die erstaunliche Wirkung von Glück

Susann Rehlein
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei DuMont Buchverlag , 17.10.2016
ISBN 9783832163860
Genre: Romane

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Chucks

Cornelia Travnicek
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei btb, 13.01.2014
ISBN 9783442747023
Genre: Romane

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