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35 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 28 Rezensionen

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Der Narr und seine Maschine

Friedrich Ani
Fester Einband: 143 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 02.10.2018
ISBN 9783518428207
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Eigentlich bin ich kein Fan von Detektivgeschichten und muss mich durch solche Literatur regelrecht quälen.
"Der Narr und seine Maschine" schaffte es aber irgendwie auf 143 Seiten eine spannende, fesselnde Geschichte mit glaubwürdigen Charakteren zu erzählen, die ich nicht aus der Hand legen konnte, bis alles nach 12 Kapiteln erzählt war:

ein Detektiv kommt aus dem Ruhestand um das Verschwinden eines Autors aufzuklären. Als er jünger war, hat er dessen Romane gemocht und so begibt er sich auf die Suche.

Für das Genre ist das was geschieht wahrscheinlich eher untypisch ruhig - nichts explodiert und es gibt keine Verfolgungsjagdten auf der Autobahn - , aber gerade das verankert die Geschichte umso mehr in der Realität und zieht das Vorstellungsvermögen direkt in die Staßen und Häuser der kleinen Handlungsorte.

Für mich eine absolute Empfehlung!

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56 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 45 Rezensionen

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Das Jahr, in dem Dad ein Steak bügelte

Rachel Khong , Tobias Schnettler
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 07.09.2018
ISBN 9783462049725
Genre: Romane

Rezension:

"das Jahr in dem Dad ein Steak bügelte" berichtet in Tagebuchform von Ruth, die für ein Jahr zurück zu ihren Eltern zieht um ein Auge auf ihren an Alzheimer erkranktem Vater zu haben.
Die Einträge wirken erschreckend real und wandeln zwischen sachlich, verzweifelt, emotional, komisch, und traurig sodass es leicht fällt sich in Ruth hineinzuversetzen.

Der Schreibstil ist lebhaft - man kommt nicht umhin sich zufühlen, als wäre man selbst die Protagonistin. Irgendwie hat es Rachel Khong geschafft, dass eine Dringlichkeit beim Lesen entsteht, die es schwer macht das Buch nach nur einem Eintrag aus der Hand zulegen. Das schafft so mancher Krimi nicht.

Absolute Empfehlung - das Buch ist toll geschrieben, hat eine fesselnde Handlung, Charaktere, die glaubwürdig sind und durch die Form (Tagebuch, Hardcover) ist es perfekt für unterwegs.

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63 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 52 Rezensionen

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Ein Keim kommt selten allein

Markus Egert , Frank Thadeusz
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Ullstein extra, 10.08.2018
ISBN 9783864930683
Genre: Sachbücher

Rezension:

"Ein Keim kommt selten allein" ist lehrreich aber nicht langweilig - Prof. Dr. Markus Egert vermischt gekonnt die trockene Theorie mit interessanten Anekdoten und Fallbeispielen. Jeder Aspekt des Lebens wird im Bezug auf Keime untersucht, bewertet und mit Tipps zum "hygienischen" Umgang versehen.
Einige Dinge habe ich sogar sofort umgesetzt.

Vor allem die Kapitel zum Thema Küche waren sowohl faszinierend, als auch erschreckend. Aber auch hier liest man, saugt Informationen spielend leicht auf und kann kaum warten, es nun besser machen zu können.

Vor allem aber nimmt das Buch die Angst vor Keimen und räumt mit Vorurteilen auf. Denn letztlich wäre ein komplett keimfreies Leben ziemlich furchtbar.

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94 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 57 Rezensionen

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Der Blumensammler

David Whitehouse , Dorothee Merkel
Fester Einband: 346 Seiten
Erschienen bei Tropen, 30.08.2018
ISBN 9783608503739
Genre: Romane

Rezension:

Ich bin mir fast sicher, dass "der Blumensammler" in nicht allzu ferner Zukunft verfilmt werden wird, weil dieses Buch sehr viele Genres vereint, was ein sehr großes Publikum ansprechen dürfte: wunderschöne Landschaften, Beziehungsdramen und Action-Szenen durchsetzen die komplette Geschichte um Waisenkind Dove, in dem Erinnerungen hochkommen, die erstaunlicherweise aber nicht seine eigenen sind.

Das Buch hat aber noch zwei andere Protagonisten - einen etwas eigensinnigen Professor, der dem Tod von der Schippe gesprungen ist und einen Entrümpler, der eines Tages seine Leidenschaft für die Botanik entdeckt.

Diese drei Männer könnten unterschiedlicher nicht sein und doch sind ihre Schicksale miteinander verbunden. Als Leser vermutet man das schon und kommt nicht umhin die ganze Zeit zu rätseln, wie die Leben dieser drei Menschen verbunden sein könnte.

Für mich was die Geschichte auf jeden Fall interessant, spannend und auch lehrreich, denn ich konnte einfach nicht anders als ständig nach den genannten Pflanzen zu googeln.

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(68)

99 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 60 Rezensionen

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Weit weg von Verona

Jane Gardam , Isabel Bogdan
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Hanser Berlin in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG, 23.07.2018
ISBN 9783446260405
Genre: Romane

Rezension:

12 Jahre alt zu sein ist nicht leicht - vor allem nicht für Jessica Vye. Die Protagonistin trägt ihr Herz auf der Zunge und hat noch dazu einen unüblich scharfen Verstand. Irrwitzige Zufälle und ungewöhnliche Begegnungen lassen ihr einfach keine Ruhe und immer wenn sie es vor anderen anspricht, wird es als Spinnerei abgetan.
Ich wurde von dem Roman schnell wieder in den Kopf eines Fast-Teenagers transportiert: wie wenig man ernst genommen wird, auch wenn die Gedanken und Ideen durchaus berechtigt sind und wie sehr man diesen Zustand hassen lernt.
...und noch dazu muss man zur Schule gehen, einen stabilen Freundeskreis haben, mit den Eltern klarkommen und in Jessicas Fall auch noch mit den täglichen Luftangriffen im 2ten Weltkrieg rechnen.

"Weit weg von Verona" ist ein tolles Buch, das einen wirklich mitreißt und mitfühlen lässt und eigene Erinnerungen zutage fördert.

Die 238 Seiten des Hardcovers sind in drei Teile unterteilt und besteht aus 22 Kapiteln, was es zum perfekten Buch für unterwegs macht.

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67 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 53 Rezensionen

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Der Sprengmeister

Henning Mankell , Verena Reichel , Annika Ernst
Fester Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Zsolnay, Paul, 23.07.2018
ISBN 9783552059016
Genre: Romane

Rezension:

...ist Oskar Johansson eigentlich nicht, denn sein Leben ist zweifellos ungewöhnlich: er ist politisch aktiv, wird deswegen von seinem Vater vor die Tür gesetzt; er arbeitet als Sprengmeister und überlebt eine Sprengung aus nächster Nähe; er arbeitet weiter als Sprengmeister, trotz fehlender Gliedmaßen; er verliebt sich in die Schwester seiner ersten großen Liebe.
Und trotzdem sieht ers ich selbst nur als einer von vielen.

"Der Sprengmeister" ist ein merkwürdiges Buch, das es schafft diese Begebenheiten unaufgeregt zu erzählen, sodass man sich wundert, wie man als Leser Oskars Leben als so ruhig zu empfinden, wo es doch alles andere als ruhig war.

Ich habe die 25 Kapitel geradezu verschlungen, weil auch diese sanfte Erzählart etwas sehr fesselndes hat.

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127 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 75 Rezensionen

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Der Horror der frühen Medizin

Lindsey Fitzharris , Volker Oldenburg
Flexibler Einband: 276 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 09.07.2018
ISBN 9783518468869
Genre: Sachbücher

Rezension:

Ich hatte angenommen, dass es sich bei "Der Horror der frühen Medizin" um eine Sammlung von Beiträgen vieler handelt und auch wenn viele letztlich dazu beigetragen haben, dass sich die Zustände in Krankenhäusern verbessern, so ist der Hauptteil, doch einer Person zuzuschreiben: Joseph Lister.

Es war wirklich spannend zu lesen, wie ein Mensch seit frühster Kindheit geprägt werden kann von Einflüssen, nahestehenden Menschen und natürlich seinen eigenen Interessen. Diese hat Lister mit Leidenschaft verfolgt und das hat einen bleibenden Eindruck bei Wegbegleitern hinterlassen.

Das Buch schafft es eine vielleicht eher trockene Biografie, sehr interessant und spannend in Worte zu fassen - nicht zuletzt wird alles durch die teilweise schockierenden, teilweise amüsanten Anekdoten und Fallbeispiele aus der Medizin vor 1900 angereichert (und von denen werden mir noch einige lange im Gedächtnis bleiben).

Die 247 Seiten sind in 12 Kapitel unterteilt und bieten so auch sehr gute Abschnitte um das Buch mal kurz zur Seite legen zu können.


Fazit: uneingeschränkt empfehlenswert, besonders aber für Fans von Caitlin Doughty ("Fragen Sie Ihren Bestatter: Lektionen aus dem Krematorium" / Youtube: ask a mortician), denn auch Lindsey Fitzharris ist Mitglied des "order of the good death" und diese Themen- und Interessenverwandtschaft lässt sich nicht abstreiten.

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