pailungs Bibliothek

76 Bücher, 10 Rezensionen

Zu pailungs Profil
Filtern nach
77 Ergebnisse
Wähle einen Buchstaben, um nur die Titel anzuzeigen, die mit diesem beginnen.



LOVELYBOOKS-Statistik

(110)

244 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 36 Rezensionen

london, magie, krimi, fantasy, peter grant

Der Galgen von Tyburn

Ben Aaronovitch , Christine Blum
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 05.05.2017
ISBN 9783423216685
Genre: Fantasy

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(45)

71 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 14 Rezensionen

england, krimi, alan bradley, mord ist nicht das letzte wort, verlag penhaligon

Flavia de Luce 8 - Mord ist nicht das letzte Wort

Alan Bradley
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Penhaligon Verlag, 25.04.2017
ISBN 9783641203627
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(129)

413 Bibliotheken, 12 Leser, 1 Gruppe, 68 Rezensionen

magie, london, fantasy, vier farben der magie, diebin

Vier Farben der Magie

V. E. Schwab , Petra Huber
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei FISCHER Tor, 27.04.2017
ISBN 9783596296323
Genre: Fantasy

Rezension:

Stellt euch ein London mit Magie vor – nein, stellt euch 4 London vor die parallel existieren. Das graue London scheint keine Magie zu besitzen, das schwarze London trägt kein Leben mehr, im weißen London stirbt die Magie und im roten London blühen die magischen Fähigkeiten der Bewohner. Die Türen zwischen den Welten stehen nicht allen offen. Nur Menschen mit besonderen magischen Fähigkeiten können zwischen den London reisen, die sogenannten Antari und von denen gibt es nur noch wenige.
Kell ist ein Antari aus dem roten London und er verbindet die Herrschaftshäuser der verschiedenen Welten miteinander indem er Briefe überbringt. Doch hin und wieder transportiert er auch andere Gegenstände aus der einen Welt in die andere – und ja, dabei handelt es sich um Schmuggelei und die ist eigentlich verboten. Der Transport eines schwarzen Steins mit unglaublicher magischer Energie bringt ihm allerdings große Schwierigkeiten und nicht nur seine Welt an den Rand der Vernichtung! Es ist fraglich, ob die Unterstützung der Diebin Delilah Bard ausreicht um die mächtigen Gegner zu überwinden…

Mit dem, im FISCHER Tor-Verlag erschienen Fantasyroman „Die vier Farben der Magie“ beginnt eine spannende Trilogie der jungen Autorin Victoria E. Schwab. Die Bücher erschienen 2015 in englischer Originalausgabe und haben nun den Weg in die deutsche Übersetzung gefunden.
Der Titel des Buches ist Programm, denn Magie spielt eine zentrale Rolle in der Geschichte um vier verschiedene London die extrem unterschiedlich sind – auf magischer und zu einem großen Teil auch auf architektonischer Ebene. Zwischen den vier Welten gibt es für entsprechend fähige Magier die Möglichkeit zu wandern und die anderen London zu besuchen. Die verschiedenen parallelen Welten, in denen Magie und die Stadt London jeweils völlig unterschiedlich ausgeprägt sind, sind wunderbar und spannend beschrieben. Auch die zentralen Charaktere, der Antari Kell und die Diebin Delilah Bard, aber auch deren Gegenspieler sind toll ausgearbeitet und vielseitig bzw. vielschichtig aufgebaut. Denn auch, wenn der Leser schnell Sympathie für die Charaktere empfindet, gibt es doch immer mal wieder Momente, in denen man mit den Handlungen der Figuren nicht unbedingt einverstanden ist, sie aber dennoch nachvollziehen kann. Gleichzeitig, und für mich besonders faszinierend, beschreibt die Autorin die Magie als bzw. in einer Form, in der sie mir so bisher noch nicht in der Literatur untergekommen ist. Ich muss gestehen, dass gerade diese neue Idee mich an dem Roman am meisten fasziniert hat.
Der Roman ist einem kurzweiligen und sprachlich gut lesbaren Stil verfasst und es werden keine künstlichen Längen erzeugt. Im Gegenteil, den ein oder anderen Bereich würde man gern umfassender beschrieben wissen, doch insgesamt findet VE Schwab hier ein gutes Maß um ihren Welten und Figuren Leben einzuhauchen.
Das Buchcover der deutschen Ausgaben gefällt mir ausnehmend gut – ja sogar etwas besser als das der englischen Version. Die vier Farben, London und der Hauptcharakter der Handlung sind abgebildet und bilden eine großartige und fast mystische Einheit. Beim zweiten und dritten tragen die Cover vor allem andere Charakter-Silhouetten und deuten auf eine Focusverschiebung bei der Zentralfigur hin. Zumindest für Band 2 – von dem man das erste Kapitel am Ende des ersten Bandes zum Anfüttern lesen konnte – scheint das zu stimmen.
Mit Beginn des Lesens sollte man sich bewusst sein, dass es sich um eine Trilogie handelt. Denn auch, wenn die Rahmenhandlung ein Ende im Buch findet, bleiben doch einige Fragen zu den Charakteren und der Magie offen, die voraussichtlich in den anderen Bänden geklärt werden dürften – oder sollten, meiner Ansicht nach 😉
Nichtsdestotrotz lässt VE Schwab ihre Leser am Ende nicht mit einem bösen Cliffhanger zurück, sondern schafft es, einerseits einen befriedigenden Abschluss zu schreiben und andererseits doch genügend spannende Fragen offen zu lassen, um damit die Neugier auf den zweiten Band zu schüren.
Liebhaber von Fantasy-Romanen und magischen Welten können hier also getrost zugreifen. Auch wenn das magischen London langsam in gefühlt jedem 5. Neuen Fantasyroman eine zentrale Rolle zu spielen scheint, gelingt es der Autorin hier wieder ganz neue Aspekte und Ideen aufzubringen.

  (0)
Tags: ve schwab   (1)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(136)

283 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 111 Rezensionen

smoke, rauch, london, fantasy, dan vyleta

Smoke

Dan Vyleta , Katrin Segerer
Flexibler Einband: 624 Seiten
Erschienen bei carl's books, 13.03.2017
ISBN 9783570585689
Genre: Fantasy

Rezension:

Wir befinden uns in der Mitte bzw. gegen Ende des 19 Jahrhunderts auf den britischen Inseln – genauer gesagt vornehmliche in Oxford und London. Thomas und Charlie, zwei adlige Jungen auf einem Internat in Oxford haben mit ihrem Rauch zu kämpfen, ihren alltäglichen Sünden, dunklen Gedanken und Taten, denn in dieser Welt manifestieren sich diese in Form von Rauch. Während der normale Bürger diesem Rauch nichts entgegen zu setzen hat, ist der Adel in der Lage, sich zu beherrschen und durch seine, von Gott gegebenen Fähigkeiten, gut zu sein und keine Sünde zu haben. Doch Thomas und Charlie entdecken bald, das im Rauch weit mehr Geheimnisse stecken, als nur die sündigen Gedanken der Mitmenschen und dass diese Entdeckungen nicht nur ihr eigenes Leben radikal ändern sollen.

Das Buch „Smoke“ von Dan Vyleta begeistert in den USA und Großbritannien Leser und Kritiker gleichermaßen. Nun erscheint es auch auf in deutscher Sprache bei carl´s books in einer wunderschönen Auflage mit Softcover und geprägtem Titel. Das düster erscheinende Titelbild mit London und seinem Nebel und einem großen Lichtspalt lädt geradezu ein, es sich einmal näher anzusehen.
Es ist schwierig „Smoke“ zu rezensieren, ohne zu viel von der Handlung oder dem Hintergrund zu verraten. Wortgewandt und mit bildhafter Sprache versetzt Dan Vyleta den Leser in eine seltsame Welt den 19. Jahrhunderts in dem sich die dunklen Gedanken, die Sünden der Menschen, durch Rauch manifestieren, der von ihnen aufsteigt, aus ihren Nasen und Ohren tritt, sich als Ruß niederschlägt und zum Teil sogar die eigne Atmung erschwert. „Stell dir vor, du lebst in einer Welt, in der deine dunklen Gedanken sichtbar werden…“ Dieser Satz fiel mir als erstes ins Auge und erinnerte mich spontan an Patrick Ness und seiner „New World“ – Trilogie, bei der sämtliche Gedanken der Männer für alle offen sichtbar waren in ihrem „Lärm“. Doch der Ansatz von Dan Vyleta ist gänzlich anders und konzentriert sich auch auf eine andere Form von „sichtbar“ werden.
„Stell dir vor, du lebst in einer Welt, in der deine dunklen Gedanken sichtbar werden…“ Mit diesem Satz wirbt das Cover des Buches für die Geschichte von Dan Vyleta und leitet den Leser dadurch bereits vor Beginn der Geschichte in eine bestimmte gedankliche Richtung, die man allerdings bald selbst hinterfragt und als zu simpel erkennen muss. Denn simpel und oberflächlich ist fast nichts in diesem Roman und darauf sollte man gefasst sein, wenn man sich „Smoke“ zu Gemüte führen will. „Smoke“ ist kein 08/15 Roman mit eindeutiger Geschichte, sondern eine allumfassende Metapher, eine bildhafte Darstellung etwas Ungreifbaren. Zumindest möchte Dan Vyleta das erreichen… lässt sich aber dann von seinem eigenen Werk überrollen und den Leser am Ende mit gemischten Gefühlen zurück.
Wer, wie ich, gern hintersinnige Bücher liest und Texte hinterfragt, wem es gefällt, unter die Oberfläche einer Geschichte zu blicken und auch tiefer über Textabschnitte nachzudenken, für den ist „Smoke“ durchaus eine Empfehlung wert. Denn diese „Mühe“ muss man auf sich nehmen, um mit dem Buch voran zu schreiten. Der Roman hat ein paar Abschnitte, die sich hinzuziehen scheinen, doch zumeist liegen viel mehr Informationen in einem Abschnitt, als die Handlung der Geschichte vorgibt.
Der Stil von Dan Vyleta ist dabei nicht unbedingt einfach, springt er doch mindestens einmal pro Kapitel von einer Erzählperspektive in eine andere. Doch genau diese Perspektivwechsel machen die Geschichte so spannend und geben dem Leser Informationen, die ein einzelner Charakter so nicht bekommen hätte, während sie, präsentiert von einem allwissenden Erzähler, fast plump und ohne eigene Denkleistung vermittelt werden würden und das Buch dadurch zu einer zu einfachen Geschichte verdammt hätten. Dem ist aber nicht so! Mitdenken ist gefragt - lasst euch Zeit für das Buch und legt es hin und wieder zur Seite, um über die Handlung und deren Bedeutung etwas zu sinnieren. Nicht mehr, aber auch nicht weniger ist notwendig, um „Smoke“ zu mögen.
Ich persönlich war vom Ende zwar etwas enttäuscht und bin der Ansicht, Dan Vyleta hat sich selbst ein wenig verrannt in seiner Metapher, um es sich danach einfach zu machen und die Interpretation dem Leser zu überlassen.
Aber gleichzeitig denke ich: Bei „Smoke“ ist der Weg, also die Geschichte selbst, das Ziel. Mal wieder ein Roman, der zum Nachdenken anregt und der diskutiert werden möchte. Entscheidet selbst, ob Dan Vyleta hier wirklich „die existenziellen Fragen nach Gut und Böse“ behandelt – dieser Slogan klingt dann doch fast ein wenig hochtrabend. Aber „Smoke“ lässt euch mit Sicherheit darüber nachdenken, sofern ihr euch darauf einlasst!

  (2)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(32)

65 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

fantasy, magie, fliegen, irrlichtfeuer, irrlicht

Irrlichtfeuer

Julia Lange
Flexibler Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.09.2016
ISBN 9783426519431
Genre: Fantasy

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(18)

21 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

steampunk, zirkus, luftschiff, verrat, puppe

Die verlorene Puppe

Judith Vogt , Christian Vogt
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Feder & Schwert, 24.11.2016
ISBN 9783867622752
Genre: Science-Fiction

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(6)

14 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

charlie asher, minty fresh, wackel-charlie, morrigan, todesbote

Ein todsicherer Plan

Christopher Moore , Jörn Ingwersen
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 22.08.2016
ISBN 9783442314393
Genre: Humor

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(139)

252 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 39 Rezensionen

geister, london, fantasy, lockwood, jonathan stroud

Lockwood & Co. - Das Flammende Phantom

Jonathan Stroud , Katharina Orgaß , Gerald Jung
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei cbj, 28.11.2016
ISBN 9783570159644
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(181)

466 Bibliotheken, 15 Leser, 0 Gruppen, 51 Rezensionen

fantasy, ransom riggs, die bibliothek der besonderen kinder, roman, london

Die Bibliothek der besonderen Kinder

Ransom Riggs , Silvia Kinkel
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 02.11.2016
ISBN 9783426520277
Genre: Fantasy

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(11)

14 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

fantasy, verasti, verrat, papierverzierer-verlag, high-fantasy

Die Königin von Mesoth

Henning Mützlitz
E-Buch Text: 78 Seiten
Erschienen bei Papierverzierer Verlag, 04.08.2016
ISBN 9783959625005
Genre: Fantasy

Rezension:

Shanti möchte als Königin der Diebe in die Geschichte eingehen und will dazu nichts geringeres als die Uriasscheibe von Dessalia stehlen. Dieses magische Insignium der Macht liegt natürlich gut gesichert im Turm einer Zitadelle. Doch als zukünftige Königin der Diebe ist Shanti vorbereitet, geschickt und fähiger als ein normaler Durchschnittsdieb.
Leider wendet sich ihr Glück und sie wird nicht nur gefasst, sondern muss auch dem vermeintlich sicheren Tod ins grausige und kalte Antlitz blicken. Wendungen, unausweichliche Entscheidungen und wechselnde Fronten bestimmen ab da an ihren Weg und ihr Leben wird vollkommen auf den Kopf gestellt.

Henning Mützlitz verfasst in der Novelle "Die Königin von Mesoth" einen ersten Teil der Ergänzungen bzw. Vorgeschichten zu den "Wächtern der letzten Pforte". Weitere Teile, verfasst durch weitere namhafte Autoren, z.B. Christian Kopp, Stefan Schweikert, Judith und Christian Vogt oder Christian Lange, liegen ebenfalls bereits vor oder aber werden demnächst beim Papierverzierer Verlag veröffentlicht. In diesem ersten Band nun erfahren wir etwas über den Werdegang der Diebin "Shanti" mit ihrem lebensverändernden Abenteuer in Mesoth.
In der Kürze liegt die Würze, könnte man sagen, denn trotz der verhältnismäßig geringen Seitenzahl hat die 7 Kapitel umfassende Handlung es außerordentlich in sich. Der Schreibstil von Henning Mützlitz zieht die Leser in die Geschichte und lässt sie mit den Protagonisten mitfiebern. Es gibt keine Längen - im Gegenteil... fast möchte man rufen: Mehr davon! Ich hatte sogar am Ende den Eindruck, dass die Schaffenskraft und Kreativität des Autors evtl. durch ein Seitenlimit eingeschränkt wurde? Für mein Gefühl war da noch mehr Potential, dass dann zu Gunsten eines zügigeren Endes ausgebremst wurde.
Aber vielleicht ist hier auch einfach der Wunsch der Vater des Gedanken...viel zu schnell kommt das Ende und der Abschied von Shanti und ihren neuen Freunden. Deswegen wünscht man sich einfach noch mehr Geschichte... nur noch ein paar Seiten mehr... Bitte! :)
Wie auch schon zu den "Wächtern der letzten Pforte" gibt es ein durchaus nützliches Glossar am Ende des digitalen Buches. Hier kann der geneigte Leser die vielen Bezeichnungen und Begriffe nachschlagen, die, wie oft bei High-Fantasy üblich, für diese besondere Welt von den Autoren kreiert wurden. Gleichzeitig ist es aber möglich, die Geschichte ohne Kenntnisse aller Begriffe zu erfassen und kontinuierlich, ohne nachschlagen zu müssen, zu genießen.
Die verzwickte Frage, die sich stellt: muss man die "Wächter der letzten Pforte" vorher gelesen haben oder besser nicht?
Diese Frage kann ich mit einem klaren Jaein beantworten. Wer gute High-Fantasy lesen möchte, kann sich einfach aussuchen, womit er anfangen will. Aus meiner Sicht ist es geschickter, den Roman vor den Chroniken zu lesen, da Shanti ohne diese Vorgeschichte dort noch ein paar Geheimnisse für sich behält. Gleichzeitig bin ich mit aber sicher, das es den Lesespaß nicht trüben wird, wenn ihr die Wächter-Chroniken quasi als "Appetizer" für den Eintritt in diese großartige High-Fantasy Welt betrachtet.
Das Cover stellt eine Abwandlung des Titelbildes der "Wächter der letzten Pforte" dar, nur eben mit dem Zusatz eines Bildes der weiblichen Protagonistin. Das Bild spricht mich persönlich nicht so richtig an und demzufolge hätte das Cover mich auch nicht zum Kauf animiert. Die Dame wirkt etwas fehl am Platz, das geheimnisvolle der schwarzen Sonne geht unter und die Illustration gibt mir eine Vorgabe vom Aussehen des Charakters, das in meinem Kopf bereits Gestalt angenommen hatte.
Aber!! Betrachtet ihr die weiteren Bilder der Chroniken-Bänder stellt sich heraus, dass dort immer ein Charakter - vermutlich der/die entsprechende Held/in - den Weg auf den Titel geschafft hat. Dadurch entsteht eine tolle visuelle Verbindung zwischen den Novellen, die mir (abgesehen von der Umsetzung) gut gefällt. Und nach weiterer Recherche musste ich feststellen, dass mir die Titelbilder in schwarz-weiß deutlich besser gefallen... bildet euch selbst eine Meinung und seht es euch unter waechterchroniken.wordpress.com einfach einmal an.

Fazit: Eine tolle High-Fantasy-Novelle mit viel Inhalt auf (leider) wenigen Seiten, einer spannenden Handlung, tollen Protagonisten und fesselndem Schreibstil. Ein definitives Muss! für all jene, denen die "Wächter der letzten Pforte" bereits gefallen hat und gleichzeitig ein möglicher Einstieg in die umfangreiche Welt des Romans! Man darf gespannt sein, was Henning Mützlitz und seine Wächter-Chroniken-Autoren-Kollegen noch alles zu bieten haben!

  (3)
Tags: henning mützlitz, high-fantasy, papierverzierer-verlag, wächter-chroniken, wächter der letzten pforte   (5)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(11)

14 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

fantasy, verasti, verrat, papierverzierer-verlag, high-fantasy

Die Königin von Mesoth

Henning Mützlitz
E-Buch Text: 78 Seiten
Erschienen bei Papierverzierer Verlag, 04.08.2016
ISBN 9783959625005
Genre: Fantasy

Rezension:

Shanti möchte als Königin der Diebe in die Geschichte eingehen und will dazu nichts geringeres als die Uriasscheibe von Dessalia stehlen. Dieses magische Insignium der Macht liegt natürlich gut gesichert im Turm einer Zitadelle. Doch als zukünftige Königin der Diebe ist Shanti vorbereitet, geschickt und fähiger als ein normaler Durchschnittsdieb.
Leider wendet sich ihr Glück und sie wird nicht nur gefasst, sondern muss auch dem vermeintlich sicheren Tod ins grausige und kalte Antlitz blicken. Wendungen, unausweichliche Entscheidungen und wechselnde Fronten bestimmen ab da an ihren Weg und ihr Leben wird vollkommen auf den Kopf gestellt.

Henning Mützlitz verfasst in der Novelle "Die Königin von Mesoth" einen ersten Teil der Ergänzungen bzw. Vorgeschichten zu den "Wächtern der letzten Pforte". Weitere Teile, verfasst durch weitere namhafte Autoren, z.B. Christian Kopp, Stefan Schweikert, Judith und Christian Vogt oder Christian Lange, liegen ebenfalls bereits vor oder aber werden demnächst beim Papierverzierer Verlag veröffentlicht. In diesem ersten Band nun erfahren wir etwas über den Werdegang der Diebin "Shanti" mit ihrem lebensverändernden Abenteuer in Mesoth.
In der Kürze liegt die Würze, könnte man sagen, denn trotz der verhältnismäßig geringen Seitenzahl hat die 7 Kapitel umfassende Handlung es außerordentlich in sich. Der Schreibstil von Henning Mützlitz zieht die Leser in die Geschichte und lässt sie mit den Protagonisten mitfiebern. Es gibt keine Längen - im Gegenteil... fast möchte man rufen: Mehr davon! Ich hatte sogar am Ende den Eindruck, dass die Schaffenskraft und Kreativität des Autors evtl. durch ein Seitenlimit eingeschränkt wurde? Für mein Gefühl war da noch mehr Potential, dass dann zu Gunsten eines zügigeren Endes ausgebremst wurde.
Aber vielleicht ist hier auch einfach der Wunsch der Vater des Gedanken...viel zu schnell kommt das Ende und der Abschied von Shanti und ihren neuen Freunden. Deswegen wünscht man sich einfach noch mehr Geschichte... nur noch ein paar Seiten mehr... Bitte! :)
Wie auch schon zu den "Wächtern der letzten Pforte" gibt es ein durchaus nützliches Glossar am Ende des digitalen Buches. Hier kann der geneigte Leser die vielen Bezeichnungen und Begriffe nachschlagen, die, wie oft bei High-Fantasy üblich, für diese besondere Welt von den Autoren kreiert wurden. Gleichzeitig ist es aber möglich, die Geschichte ohne Kenntnisse aller Begriffe zu erfassen und kontinuierlich, ohne nachschlagen zu müssen, zu genießen.
Die verzwickte Frage, die sich stellt: muss man die "Wächter der letzten Pforte" vorher gelesen haben oder besser nicht?
Diese Frage kann ich mit einem klaren Jaein beantworten. Wer gute High-Fantasy lesen möchte, kann sich einfach aussuchen, womit er anfangen will. Aus meiner Sicht ist es geschickter, den Roman vor den Chroniken zu lesen, da Shanti ohne diese Vorgeschichte dort noch ein paar Geheimnisse für sich behält. Gleichzeitig bin ich mit aber sicher, das es den Lesespaß nicht trüben wird, wenn ihr die Wächter-Chroniken quasi als "Appetizer" für den Eintritt in diese großartige High-Fantasy Welt betrachtet.
Das Cover stellt eine Abwandlung des Titelbildes der "Wächter der letzten Pforte" dar, nur eben mit dem Zusatz eines Bildes der weiblichen Protagonistin. Das Bild spricht mich persönlich nicht so richtig an und demzufolge hätte das Cover mich auch nicht zum Kauf animiert. Die Dame wirkt etwas fehl am Platz, das geheimnisvolle der schwarzen Sonne geht unter und die Illustration gibt mir eine Vorgabe vom Aussehen des Charakters, das in meinem Kopf bereits Gestalt angenommen hatte.
Aber!! Betrachtet ihr die weiteren Bilder der Chroniken-Bänder stellt sich heraus, dass dort immer ein Charakter - vermutlich der/die entsprechende Held/in - den Weg auf den Titel geschafft hat. Dadurch entsteht eine tolle visuelle Verbindung zwischen den Novellen, die mir (abgesehen von der Umsetzung) gut gefällt. Und nach weiterer Recherche musste ich feststellen, dass mir die Titelbilder in schwarz-weiß deutlich besser gefallen... bildet euch selbst eine Meinung und seht es euch unter waechterchroniken.wordpress.com einfach einmal an.

Fazit: Eine tolle High-Fantasy-Novelle mit viel Inhalt auf (leider) wenigen Seiten, einer spannenden Handlung, tollen Protagonisten und fesselndem Schreibstil. Ein definitives Muss! für all jene, denen die "Wächter der letzten Pforte" bereits gefallen hat und gleichzeitig ein möglicher Einstieg in die umfangreiche Welt des Romans! Man darf gespannt sein, was Henning Mützlitz und seine Wächter-Chroniken-Autoren-Kollegen noch alles zu bieten haben!

  (3)
Tags: henning mützlitz, high-fantasy, papierverzierer-verlag, wächter-chroniken, wächter der letzten pforte   (5)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(6)

12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

adhs, wahrnehmung, jugendbuch, concentr8, william sutcliffe

Concentr8

William Sutcliffe , Moritz Seibert , Katharina Kastner
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 21.09.2016
ISBN 9783499217395
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Sie haben die Concentr8-Lieferung eingestellt. Seit Jahren wird das Medikament in London unter den verhaltensauffälligen Jugendlichen verteilt und dann von einem Tag auf den anderen versiegt der Nachschub. Daraufhin brechen Aufstände in der Stadt aus. Die 5 Jugendlichen, Troy, Femi, Lee, Karen und Blaze sind eigentlich nicht auf Ärger aus, doch dann entführen sie spontan einen Mitarbeiter des Bürgermeisters und halten ihn für 6 Tage in einem alten Lagerhaus gefangen. Wie kommen sie da wieder raus - oder, ist das überhaupt wichtig? Hat die Gesellschaft sie nicht sowieso schon abgeschrieben?



In Concentr8 betrachtet William Sutcliffe eine Zukunft, die nicht unbedingt weit entfernt von der Realität sein könnte. Eine übertriebene Darstellung der Wirklichkeit, die eigentlich wenig mit phantastischer Literatur in Zusammenhang steht - oder - hoffentlich doch steht! Trotzdem möchte ich das Buch gern vorstellen, da ich es als lesenswert erachte. Thematisiert wird hier zum einen der Umgang mit ADHS (Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung), bzw. eigentlich die Behandlung mit dem Medikament Ritalin oder hier dem fiktionalen Pharmazeutikum namens Concentr8. Auf der anderen Seite steht der Einblick in die Psyche oder Gedankenwelt der jugendlichen Protagonisten. Die Geschichte wird jeweils aus der Ich-Perspektive der verschiedenen Charaktere erzählt und aufgebaut. Neben den Kindern erfährt der Leser so auch die Gedanken und die Wahrnehmung der Geisel, dem Bürgermeister oder einer Journalistin. Als spannendem Aspekt gibt Sutcliffe jedem Charakter seinen eigenen Sprachstil und seine eigene Ausdrucksweise. In einigen Fällen überschneiden sich die Erlebnisse in den Beschreibungen der Protagonisten. Hier erhält man einen direkten Vergleich zwischen Selbstwahrnehmung und der Wahrnehmung durch andere Menschen.

Zusätzlich beginnt jedes Kapitel mit Auszügen aus Literatur, Interviews oder Twitterkommentaren zum Thema Ritalin und ADHS - in diesem Fall nicht fiktiv.

Ein wenig bekommt man den Eindruck, dass Buch sei direkt als Schulstoff verfasst - die Möglichkeiten zur Diskussion mit Jugendlichen zu den Themen Gewalt, Zukunftsperspektiven oder auch dem pauschalen Einsatz von Medikamenten bietet sich geradezu an. Fast scheint es, als hätte der Autor es aus eben diesem Grund überhaupt nur geschrieben. Tatsächlich lohnt sich der Roman aber gerade aus diesem Grund, auch wenn es für manch einen im ersten Moment abschreckend klingt. Ich hatte mich selbst bisher kaum mit ADHS beschäftigt und auch noch keinen Kontakt zu den kritischen Betrachtungen, auf die man durch Concentr8 gestoßen wird. Man beginnt fast automatisch selbst ein wenig zu recherchieren, sollte man zumindest, denn Hintergrundinformationen sind im Buch rar gesät.

Gleichzeitig ist mir hier aber die Betrachtung der Anwendung von Ritalin/Concentr8 zu einseitig kritisch. Neutrale oder gar positive Einblicke in die Anwendung sucht man vergeblich. Bleibt zu hoffen, dass dieses Buch die Leser immer zu gesundem und logischem Nachdenken anregt, denn die Kritik ist stellenweise schon fast wieder zu platt eingesetzt.

Ob die Jugendlichen wirklich über ihre eigene Zukunft reflektieren, wie es hier zum Teil die einzelnen Charaktere tun, ist eine spannende Frage, die man am besten mit ebendiesen diskutiert. Ich denke, diese Buch lebt vom Austausch mit anderen Lesern und aus genau diesem Grund kann ich es mir sehr gut im Schulunterricht vorstellen.


Zu Recht nominiert für den YA Book Prize und die Carnegie Medal 2016 kann ich das Buch als spannende, gesellschaftskritische Literatur für Jugendliche ab 15 und natürlich Erwachsene empfehlen - mitdenken vorausgesetzt.

  (2)
Tags: adhs, concentr8, jugendbuch, wahrnehmung, william sutcliffe   (5)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(13)

20 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

kinder, monster, insel, england

Die Insel der besonderen Kinder

Ransom Riggs
Audio CD
Erschienen bei Audible GmbH, 17.01.2012
ISBN B0083JAWZ8
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(156)

363 Bibliotheken, 8 Leser, 2 Gruppen, 55 Rezensionen

fantasy, ransom riggs, london, besondere kinder, mystery

Die Stadt der besonderen Kinder

Ransom Riggs , Silvia Kinkel
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Knaur, 02.02.2015
ISBN 9783426653586
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(53)

172 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 29 Rezensionen

london, fantasy, uralte metropole, christoph marzi, lycidas

London

Christoph Marzi
Flexibler Einband: 700 Seiten
Erschienen bei Heyne, 12.09.2016
ISBN 9783453316652
Genre: Fantasy

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(136)

274 Bibliotheken, 15 Leser, 1 Gruppe, 67 Rezensionen

demon road, derek landy, dämonen, fantasy, vampire

Demon Road - Hölle und Highway

Derek Landy , Ursula Höfker
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Loewe, 19.09.2016
ISBN 9783785585085
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Welcher Teenager hat nicht hin und wieder Probleme mit seinen Eltern? Amber ist nun gerade 16 Jahre alt und stellt mit ihren elterlichen Schwierigkeiten jede Vorstellung dahingehend in den Schatten... im wahrsten Sinne des Wortes.
Das ihre Eltern anders sind, irgendwie seltsam und unzugänglich, ist für Amber eigentlich schon Alltag. Nach einem schlechten Tag in der Schule, an dem ihre Eltern zur Direktorin gerufen wurden und einem ebenso schlechten Erlebnis in ihrem Job im Imbiss, wird sie auf ihrem Heimweg auch noch von zwei Typen verfolgt. Die Situation eskaliert und endet mit großem Überraschen zu Ambers gunsten. Über diese Auseinandersetzung würde sie gern noch mit ihren Eltern sprechen, aber die haben ihre Freunde zum Abendessen eingeladen und sind noch dazu zwar außergewöhnlich freundlich zu ihr aber nicht besonders gesprächig.
Leider endet der Abend für Amber mit der Feststellung, dass ihre Eltern offensichtlich Dämonen sind, die ihre Tochter zum Fressen gern haben. Es beginnt eine wilde Flucht quer durch die USA. Zusammen mit Milo und später auch Glen befährt sie die Demon Road, die schwarzen Strassen, die die dunkelsten, dämonischsten Orte unsichtbar miteinander verbindet. Sie suchen Hilfe bei Serienmördern und treten gegen Vampire an, um einen Pakt mit einem der mächtigsten Dämonen der Unterwelt zu erfüllen und zu überleben. Ganz nebenbei muss Amber auch damit klar kommen, dass sie selbst ein Dämon ist - mit entsprechenden Vorzügen und Schwierigkeiten. Kein leichtes Unterfangen...

Derek Landy will es wieder wissen. Nach dem großen Erfolg mit seiner Skulduggery Pleasant Reihe will er nun mit einer neuen Protagonistin die Leser an seine Bücher fesseln. Als Skulduggery-Fan dauerte es also nicht lang, bis ich nach dem Erscheinen das Buch in meinen Händen halten durfte.
Ganz im bisherigen Stil von Derek Landy liest sich Demon Road kurzweilig und spannend. Es fällt schwer, dass Buch zur Seite zu legen und auch langatmige Textpassagen sucht man vergebens. Leider aber auch den wunderbar sarkastischen Wortwitz, der die Dialoge zwischen Skulduggery und Stephanie so beliebt gemacht hat. Eine schüchterne Schülerin / Dämonin, ein schweigsamer auto-besessener Helfer und ein nerviger, ununterbrochen quasselnder Mitreisender sind da nicht unbedingt die ideale Kombination. Die Sprüche sind eher platt als komisch. Zusätzlich hat der "Splatter"-Faktor in Demon Road zugenommen. Es fließt viel Blut, auch wenn sich die Beschreibungen in Sachen Details noch gerade so im Rahmen halten. Landy gelingt es immer wieder, die brutalen Szenen schnell wieder zu neutralisieren. Die Geschichte zielt also, meiner Ansicht nach, nicht darauf ab Blut und Gewalt ins Zentrum zu rücken, aber es sind wichtige und häufige Mittel der gesamten Handlung. Aus diesem Grund würde ich den Roman auch eher ab einem Alter von 16 Jahren empfehlen.
Das Cover des Buches ist nett, reißt aber nicht direkt vom Hocker und hätte mich ohne den Namen des Autors vermutlich nicht zum Kauf animiert. Ich bin gespannt, ob eine graphische Verbindung zum zweiten Teil gelingt, damit die Bücher auch im Regal etwas "hermachen".
Wer bei Demon Road den humoristischen Anteil von Skulduggery Pleasant erwartet, wird vermutlich eher enttäuscht - zumindest mir ging es so. Davon abgesehen liest sich der Roman grandios und Derek Landy gelingt es erneut, dem Leser sein Buch in die Hände zu kleben. Ich möchte wissen, wie es mit Amber weitergeht - denn aus dem Schneider ist sie am Ende dieses ersten Buches ganz und gar nicht.
Im Englischen erscheint nach "Desolation" (Teil 2) nun bereits der 3. Teil "American Monsters" - demnächst also viel neuer Lesestoff für Landy-Fans :)

  (2)
Tags: demon road, derek landy, horror   (3)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(28)

58 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 9 Rezensionen

scheibenwelt, fantasy, hexen, terry pratchett, tod

Die Krone des Schäfers

Terry Pratchett ,
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Manhattan, 09.11.2015
ISBN 9783442547708
Genre: Kinderbuch

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(20)

71 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

science fiction, scifi & distopie, amerikanischer literat, endzeit, mond

Amalthea

Neal Stephenson , ,
Fester Einband: 1.120 Seiten
Erschienen bei Manhattan, 09.11.2015
ISBN 9783442547623
Genre: Science-Fiction

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(337)

610 Bibliotheken, 4 Leser, 8 Gruppen, 70 Rezensionen

tod, humor, fantasy, san francisco, höllenhunde

Ein todsicherer Job

Christopher Moore ,
Flexibler Einband: 479 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 13.11.2006
ISBN 9783442542253
Genre: Fantasy

Rezension:

Charlie Asher ist ein fahriger und nervöser Typ, immer etwas durch den Wind und eigentlich trotzdem mit einem guten Leben. Dann stirbt seine Frau im Krankenhaus kurz nach der Geburt ihrer Tochter - und Charlie ist plötzlich alleinerziehender Vater und Witwer. Doch das ist noch nicht alles, was in dieser Nacht sein Leben auf den Kopf stellt. Nachdem auf einmal Menschen in seiner Umgebung tot umfallen und er Gegenstände leuchten sieht, möchte er am liebsten seine Wohnung nicht mehr verlassen. Über kurz oder lang klärt sich aber die Situation etwas - Charlie ist nun einer der Stellvertreter des Todes und soll Seelenschiffchen sammeln. Selbige dürfen nämlich nicht in die Hände der "dunklen Mächte" fallen, denn die möchten gern wieder die Herrschaft auf der Erde und den Platz des Todes übernehmen. Gevatter Tod nämlich ist schon seit geraumer Zeit nicht mehr selbst am Ball. So muss Charlie jonglieren, seinen Laden, seine Tochter und seinen neuen Job in Einklang bringen und verhindern, das weitere Seelenschiffchen in die falschen Klauen fallen... Keine leichte Angelegenheit!

Nicht leicht für den Protagonisten, aber humorvoll wie eh und jeh. Christopher Moore ist bekannt durch die Geschichte von Jesus' Jugendjahren in "Die Bibel nach Biff" und bewies dort eindrucksvoll seine humoristische Seite. Selbige bewegte mich auch zum Erwerb von "Ein todsicherer Job" und ich wurde nicht enttäuscht. Erneut präsentiert Moore ein Feuerwerk an Gags und Sprüchen auf nahezu sämtlichen Seiten seines Romans. Dabei gelingt es ihm jedoch, das sehr emotionale Thema des Sterbens trotzdem mit dem gebührenden Respekt und großer Sensibilität zu betrachten. Alle Charaktere neben Charlie Asher, z.B. seine Angestellten oder seine Schwester, aber auch die fiesen "Gullyhexen" sind großartig gezeichnet und bieten viel Gelegenheit, auch einfach mal herzhaft über ein Thema zu lachen, bei dem eigentlich den Wenigsten zum Lachen zumute ist. Und eben weil in diesem Buch geniale Komik und stille Sensibilität mit großem Einfühlungsvermögen so mühelos von Moore kombiniert werden, kann ich es uneingeschränkt weiterempfehlen. Der Schluss ist in Teilen etwas vorhersehbar, aber in dieser Geschichte ist ohnehin der Weg das Ziel.
Weiterhin ist das Buch frühestens ab 14, eher ab 16 Jahren und natürlich darüber zu empfehlen. Für jüngere Leser ist der Humor sicher doch zu erwachsen.

Christopher Moore ist indes nicht untätig und hat mittlerweile sogar schon (bzw. endlich, denn die Erstausgabe von "Ein todsicherer Job" erschien bereits 2006 in Deutschland) den Folgeroman am Start, einmal abgesehen von seinen anderen Geschichten. Am 22.8.2016 erschien "Ein todsicherer Plan" in den Buchläden... wenn das mal kein Grund ist, sich direkt zwei neue Bücher anzuschaffen... ;)

  (5)
Tags: christopher moore, ein todsicherer job, fantasy, goldmann, humor   (5)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(8)

8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

eifel, band 3, nerd, phantastik

Aus der Tiefe

Judith Vogt
Buch: 392 Seiten
Erschienen bei Ammianus, 23.03.2015
ISBN 9783945025055
Genre: Fantasy

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(359)

684 Bibliotheken, 6 Leser, 4 Gruppen, 145 Rezensionen

geister, fantasy, kai meyer, phantasmen, tod

Phantasmen

Kai Meyer
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 14.03.2014
ISBN 9783551582928
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Rain -19 und Emma -17 Jahre alt, möchten Abschied nehmen... von ihren Eltern, die 3 Jahre zuvor bei einem Flugzeugabsturz um's Leben kamen. Ihre Reise führt die beiden Mädchen deswegen an den Unglücksort mitten in der Wüste, um ihre Eltern noch einmal zu treffen. Auch wenn es im ersten Moment unglaublich erscheint, doch seit einigen Jahren tauchen die Geister der verstorbenen am Ort ihres Todes wieder auf... und es werden immer mehr. Vom Zeitpunkt des ersten Auftretens an, erscheinen nicht nur die neuen Verstorbenen, sondern auch rückwirkend die Geister des identischen Zeitraums vor dem Ereignis. Dadurch konnten die Mädchen berechnen, wann die Geister des Flugzeugabsturzes ihrer Eltern erscheinen werden. Die Erscheinungen leuchten vom Moment ihres Auftauchens im Geisterlicht, so dass es an manchen Orten mittlerweile ständig taghell ist... und sonst passiert normalerweise nichts. Doch als Emma und Rain endlich ihre Eltern als Geister wiedersehen, verändert sich etwas... die Geister, alle Geister, lächeln... und es ist ein böses Lächeln.


Ein phantastischer Roman von Kay Meyer, der es in sich hat. Die mitreißende, etwas gruselige Story zieht den Leser in ihren Bann.
Die Geschichte ist aus dem Blickwinkel von Rain verfasst, die nicht nur versucht, in einem Endzeitszenario mit ihrer Schwester zusammen zu überleben, sondern sich auch noch plötzlich auf der Suche nach dem Grund für die Geistererscheinungen befindet. Die beiden Protagonistinnen tragen beide diverse Lasten ihrer Vergangenheit mit sich herum. Während Rain ein Trauma von einer Reise in sich trägt, dass sie immer wieder verfolgt, ist ihre Schwester Emma schon immer etwas besonders gewesen und hat sich seit dem Tod der Eltern noch weiter zurückgezogen. Kai Meyer gelingt es sehr gut, die Geschichte und Interaktion der Jugendlichen miteinander und mit der besonderen Situation spannend zu erzählen. Der Plot ist, auch wenn er durch die Geister der Toten sehr phantastisch klingen mag, durchaus spannende Thriller-Lektüre für Leser, die sonst die Phantastik eher meiden. Natürlich ist es nicht nur der Gesichtsausdruck der Geister, der sich verändert sondern damit einher geht eine weitaus schwerwiegendere Veränderung, die ich aber nicht vorwegnehmen möchte. Die Handlung aber auch der tolle Schreibstil von Kai Meyer lohnen es, sich das Buch zu Gemüte zu führen!
Das Titelbild des Hardcovers ist genial und hat mich in meiner Stammbuchhandlung sofort angesprochen. Die neuere lila-Version gefällt mir nicht mehr ganz so gut - aber zum Glück, hat das keinen Einfluss auf den großartigen Inhalt!
Kai Meyer hat bereits mehr als 50 Titel veröffentlicht und zählt aktuell zu den bedeutendsten deutschen Phantastikautoren. Dies stellt er erneut mit "Phantasmen" unter Beweis. Völlig zurecht erhielt Kai Meyer den Seraph 2013 und 2015 für seine Bücher "Asche und Phönix" bzw. "Die Seiten der Welt" neben weiteren Preisen und unzähligen Nominierungen, unter anderem auch für den Deuschen Phantastikpreis... der ist sicher nur eine Frage der Zeit :)

Der Roman ist uneingeschränkt zu empfehlen. Aus meiner Sicht eignet er sich dabei besonders ab einem Alter von 16 Jahren. Inhaltlich kann er aber problemlos schon ab 14 gelesen werden.

  (6)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(9)

26 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

multiversen, erde, science fiction, fantasy, mars

Der lange Mars

Terry Pratchett , Stephen Baxter ,
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Manhattan, 05.10.2015
ISBN 9783442547616
Genre: Science-Fiction

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(216)

398 Bibliotheken, 9 Leser, 3 Gruppen, 56 Rezensionen

geister, london, fantasy, geisterjäger, jonathan stroud

Lockwood & Co. - Die Raunende Maske

Jonathan Stroud , ,
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei cbj, 19.10.2015
ISBN 9783570159637
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Lucy Carlyle, Mitglied der Agentur Lockwood & Co, ist eine sogenannte "Hörende". Ihre besondere Fähigkeit zur Wahrnehmung der Geister besteht darin, dass sie sie hören kann, während Lockwood selbst sie besser sieht und George so ein Mittelding aus beidem ist. Mit Hilfe ihrer Gaben halten sie die Geister in Schach, die seit mehr als 50 Jahren nun schon die Straßen, Häuser und Plätze der britischen Insel, insbesondere London und Umgebung heimsuchen. Fast jeder Kontakt mit den Erscheinungen kann den Tod bedeuten und nur Kinder und Jugendliche mit den Gaben haben die Chance, etwas gegen die Alben, Wiedergänger, Flimmerer, Schemen und andere Formen auszurichten. Die Arbeit nimmt für die Helden kein Ende und sie müssen sich einem Mörderpärchen in einer kleinen Pension stellen, die es ordentlich in sich hat. Über all den Stress bleibt die Hausarbeit auf der Strecke und ein neues Mitglied wird eingestellt, für den Haushalt und die Organisation der Belange der Agentur. Die "Neue" - Holly - trifft so gar nicht Lucys Geschmack, was möglicherweise auch daran liegt, dass sie zu sehr den Geschmack der beiden Jungs zu treffen scheint. Doch solche Gedanken gehören in den Hintergrund, wenn man gegen Geister antreten muss. In Chelsea herrscht eine wahre Geisterepedemie, doch Lockwood & Co wurden, im Gegensatz zu diversen konkurrierenden Agenturen, nicht um Mitarbeit gebeten. Doch auch ein "kleinerer" Auftrag in der Villa von Miss Wintergarden hat es in sich und führt die kleine Agentur an die Grenzen ihrer Möglichkeiten... und Lockwood & Co wären nicht Lockwood & Co, wenn sie nicht doch noch im "Chelsea-Problem" mitmischen würden.

Wenn sie sich dabei mal nicht übernehmen....


Nachdem wir vom 2. Teil der Reihe "Der wispernde Schädel", erschienen im letzten Jahr, noch nicht berichtet haben, überspringe ich dieses Buch mit der Bemerkung: "unbedingt lesen" und komme nun direkt zum 3. Teil der Reihe.

Erneut erzählt Lucy Carlyle aus ihrer Perspektive die Abenteuer von der Agentur Lockwood & Co. Ihr besonderen Fähigkeiten, die wir bereits in Teil 2 kennenlernen durften, kommen erneut zum Einsatz, führen aber gleichzeitig auch zu diversen Problem.

Der Autor der Bartimäus-Reihe setzt ungebremst die spannenden Geschichten der Geisterbekämpfer fort und fesselt den Leser mit jeder Seite des Buches. Fast wird es schwierig den immerhin 440 Seiten-Wälzer aus der Hand zu legen. Oft verspürt man ein kribbeln im Genick, wenn sich wieder eine fiese Manifestation an die Helden anschleicht.

Das Buch ist für Kinder bzw. eher Jugendliche geschrieben und eignet sich ab 14 oder sehr mutige 12 jährige Jungen und Mädchen. Selbstverständlich ist es auch für Erwachsene geeignet, denn Stroud erzählt die Geschichte zwar gut verständlich aber nie zu simpel um langweilig zu werden.

Abgesehen vom schönen Buchcover gibt es nur wenige weitere Illustrationen zu Beginn der größeren Kapitel, doch sind diese auch nicht notwendig, da die Fantasie durch den plastischen und lebhaften Schreibstil des Autors problemlos angeregt und der Leser so in die teilweise recht gruslige Atmosphäre des Romans hineingezogen wird. Die Bedeutung des Titels und des Covers offenbart sich mal wieder erst am Ende des Buches und erneut erschafft Jonathan Stroud einen Cliffhanger, oder zumindest hoffe ich, dass es ein Cliffhanger ist...

Wer den ersten und zweiten Teil der Reihe bereits mit Begeisterung gelesen hat, der wird auch viel Gefallen am 3. Teil finden. Wem die Reihe noch kein Begriff ist, dem rate ich, mit Teil 1 zu beginnen, auch wenn man Teil 3 dank kurzer Einleitung auch ohne Vorwissen lesen könnte. Ein Glossar am Ende des Buches ergänzt, wie immer, die ausgereifte Geschichte.

GW

  (2)
Tags: fantasy, grusel, jonathan stroud, jugendliteratur   (4)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(214)

410 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 49 Rezensionen

magie, fantasy, peter grant, england, krimi

Fingerhut-Sommer

Ben Aaronovitch , Christine Blum
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 21.08.2015
ISBN 9783423216029
Genre: Fantasy

Rezension:  
Tags: fantasy, urban-fantasy   (2)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(3)

3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Die Buchmagier: Angriff der Verschlinger: Roman

Jim C. Hines
E-Buch Text: 336 Seiten
Erschienen bei Bastei Entertainment, 15.08.2014
ISBN 9783838754093
Genre: Fantasy

Rezension:  
Tags:  
 
77 Ergebnisse

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach!

Hol dir mehr von LovelyBooks