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12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

Im Regen verbrannt

Vanessa Heintz
Flexibler Einband: 564 Seiten
Erschienen bei Nova MD, 09.03.2018
ISBN 9783961119448
Genre: Krimi und Thriller

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87 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 35 Rezensionen

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Liebe und Verderben

Kristin Hannah , Gabriele Weber-Jarić
Fester Einband: 591 Seiten
Erschienen bei Rütten & Loening Berlin, 14.09.2018
ISBN 9783352009136
Genre: Romane

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109 Bibliotheken, 17 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

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Die kleinen Wunder von Mayfair

Robert Dinsdale , Simone Jakob
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Knaur, 01.10.2018
ISBN 9783426226728
Genre: Romane

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66 Bibliotheken, 11 Leser, 1 Gruppe, 15 Rezensionen

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Schnee in Amsterdam

Bernard MacLaverty , Hans-Christian Oeser
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei C.H.Beck, 20.09.2018
ISBN 9783406727009
Genre: Romane

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52 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 9 Rezensionen

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Macbeth

Jo Nesbø , André Mumot
Fester Einband
Erschienen bei Penguin, 27.08.2018
ISBN 9783328600176
Genre: Krimi und Thriller

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Ein einfaches Leben

Min Jin Lee , Susanne Höbel
Fester Einband: 552 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 21.09.2018
ISBN 9783423289726
Genre: Romane

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62 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

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Sie finden dich nie

Cara Hunter , Teja Schwaner , Iris Hansen
Flexibler Einband: 362 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 17.08.2018
ISBN 9783746633589
Genre: Krimi und Thriller

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90 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 53 Rezensionen

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Der Blumensammler

David Whitehouse , Dorothee Merkel
Fester Einband: 346 Seiten
Erschienen bei Tropen, 30.08.2018
ISBN 9783608503739
Genre: Romane

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8 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

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Weihnachtshaus

Zsuzsa Bánk , Zsuzsa Bánk
Schallplatte
Erschienen bei Audiobuch, 25.09.2018
ISBN 9783958620896
Genre: Sonstiges

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(68)

115 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 62 Rezensionen

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Ein Winter in Paris

Jean-Philippe Blondel , Anne Braun
Fester Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Zsolnay, Paul, 24.09.2018
ISBN 9783552063778
Genre: Romane

Rezension:

WENDEPUNKTE...

Victor hat die Provinz hinter sich gelassen und ist zum Studium nach Paris gezogen. Er kommt aus einfachen Verhältnissen, der Druck an der Uni ist hoch. Victor ist einsam und fühlt sich unsichtbar. Einzig mit Mathieu, einem Jungen aus dem Kurs unter ihm, raucht Victor hin und wieder eine Zigarette. Als Mathieu in den Tod springt, verändert sich für Victor alles. Plötzlich wird er, der einzige Freund des Opfers, sichtbar. Seine Kommilitonen interessieren sich plötzlich für ihn, und langsam entwickelt er zu Mathieus Vater eine Beziehung, wie er sie zu seinem eigenen Vater nie hatte. - „Ein Winter in Paris“ ist ein sensibles und zärtliches Buch über das, was uns Menschen zusammenhält.

Es gibt Erlebnisse, die stellen einen Wendepunkt im Leben dar - einen Knall, der unaufhaltsam alles verändert, was zuvor war, der alles hinterfragt, der Beziehungen verschiebt, Wertungen neu fokussiert und zuweilen ganze Lebensläufe umlenkt. Solch ein 'Knall' steht im Mittelpunkt des neuen Romans von Jean-Philippe Blondel und mit ihm der 19jährige Victor.


"Wir halten wesentlich mehr aus, als wir immer denken." (S. 10)


Tatsächlich ist der Buchtitel treffend gewählt - und diesmal auch wörtlich vom französischen Original übernommen: 'Un hiver à Paris'. Denn es geht in diesem Roman hauptsächlich um die Ereignisse in diesem einen Winter, in dem Victor sich in seinem zweiten Jahr der Vorbereitungsklasse des literarischen Zweiges befindet, in der man sich auf das Auswahlverfahren für eine der elitären Écoles normales supérieures vorbereitet.

Das erste schwierige Jahr liegt bereits hinter Victor, das ihm aufgezeigt hat, dass er als ein Junge aus der Provinz nicht wirklich dazu gehört, weil er in seiner Kindheit und Jugend nicht wie die meisten anderen Studenten mit Kultur gefüttert wurde. Auch ansonsten fehlen ihm die Zugangscodes, die dafür sorgen würden, auf Feten eingeladen oder auch überhaupt nur angesprochen zu werden. So war das erste Jahr nicht nur mit einem immensen Lernpensum gefüllt, sondern für Victor vor allem eines: einsam.


"Als ich die Ergebnisse der Notenkonferenz erfuhr, habe ich jedoch keinen Freudensprung gemacht. Schließlich bedeutete das nur, dass ich ein weiteres Jahr an diesem Lycée, an dem ich ein Niemand war, ignoriert werden würde." (S. 23)


Zu Beginn seines zweiten Jahres am Lycée lernt Victor in den Pausen Mathieu kennen, ein Außenseiter wie er selbst und eine Klasse unter ihm. Während sie gemeinsam rauchen, entdecken sie die Ähnlichkeiten ihrer Rollen, doch über einen anfänglichen Kontakt kommen sie nicht hinaus. Denn mit einem Schrei stürzt sich Mathieu bald darauf aus einem Fenster der Schule und kommt so zu Tode.

Dies ist der 'Knall', der alles scheinbar Festgefügte ins Rutschen und Victor gehörig aus dem Gleichgewicht bringt. Oft wacht er nachts auf, weil er den Schrei wieder hört, doch plötzlich ist Victor auch für seine Mitstudenten sichtbar. Als vermeintlicher Freund des Opfers ist er nun auch selbst ein Opfer und damit interessant für die anderen. Er wird angesprochen, eingeladen, wahrgenommen. Und beginnt dies bei aller Irritation allmählich auch zu genießen.


"Matheius Körper war nur ein Stein gewesen, den jemand in einen Teich geworfen hatte. Der Aufprall hatte zwar einige Ringe erzeugt, die sich für einige Sekunden ausbreiteten, doch danach war die Wasseroberfläche wieder glatt geworden. Vielleicht hatten sich ein oder zwei Badende an diesem neuen Hindernis, das im Boden steckte, in den Fuß geschnitten, doch die Wunde hatte sich rasch wieder geschlossen (...) Das hätte Mathieu eigentlich klar sien müssen. Ob er lebte oder tot war, machte keinerlei Unterschied. Dann lieber leben." (S. 158)


Viele Aspekte werden in diesem gerade einmal 190 Seiten starken Roman angesprochen und beleuchtet. So wird beispielsweise das Schulsystem nebenher kritisch hinterfragt, der Druck, der auf den Studenten lastet, die Allmacht der Lehrer, die ihre Neurosen oftmals ungestraft auf Kosten der Schüler ausleben können, das elitäre Denken... Und es werden die Macht und Undurchlässigkeit sozialer Unterschiede aufgezeigt, die einen nahezu entwurzeln lassen, wenn man neue Kenntnisse und Kompetenzen erwirbt, die einen vom eigenen Ursprung unwiderbringlich entfernen.

Doch es ist die persönliche Entwicklung Victors, die in diesem Roman zentral im Mittelpunkt steht, seine anfängliche emotionale Unterkühltheit, seine Unsicherheit bezüglich seines Lebensweges, seine große Distanz gegenüber seinen Eltern - alles beginnt sich aufzulösen und zu wandeln. So bieten Victor und der Vater von Mathieu einander nach dem Tod des jungen Mannes gegenseitig Halt, suchen dabei etwas beim anderen, das sie womöglich nicht finden werden.


"Und deshalb brauchten Sie ... ja, was eigentlich? Was kann man bei einem Vater finden, der kürzlich seinen Sohn verloren hat?" - "Ich weiß nicht ... einen Platz?" (S. 171)


Jean-Philippe Blondel gelingt es trotz der überschaubaren Seitenzahl viel Inhaltliches zu präsentieren und auszudrücken. Der Schreibstil ist dabei oft bewusst distanziert gewählt, entfaltet jedoch gleichzeitig eine unglaubliche Intensität, der sich der Leser nicht entziehen kann. Die Verwirrung, die Betäubung der Gefühle ist nahezu greifbar, die Orientierungslosigkeit, die Suche des jungen Mannes nach seinem Platz im Leben - erschüttert durch den Selbstmord eines eigentlich nur oberflächlich bekannten Mitschülers.

Bei derartigen Büchern beschäftigt mich immer der Gedanke, ob darin nicht auch ein autobiografischer Anteil des Autors mitschwingt. Und tatsächlich verrät Blondel in einem Interview mit dem Hanser Verlag:


"Im Oktober 1984 war ich zwanzig Jahre alt. Ich bereitete mich in einem großen Lycée in Paris auf das Studium vor. Einer der Studenten aus der Klasse gegenüber der unseren hat genau das gemacht, was Mathieu im Buch tut. Der Schrei blieb all die Jahre in mein Gedächtnis eingebrannt. Es passiert mir immer noch, dass ich nachts aufwache, weil ich ihn höre. Victor ist dem, der ich damals war, sehr ähnlich (auch wenn mein Leben viel komplizierter war). Er ist ein Doppelgänger, ein Bruder – ich habe ihn in mir leben/wiederaufleben gespürt, als ich den Roman geschrieben habe." (Quelle: 5 Fragen an Jean-Philippe Bondel)


Ein leiser Roman, sensibel und sprachgewaltig - beeindruckend!


© Parden

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Tags: 19 jahre alt, autobiografische züge, lycee, paris, roman, selbstmord, vorbereitungskurse, zeitgenössiche literatur   (8)
 

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Die Borger auf dem Fluss

Mary Norton , Christiane Jung , Emilia Dziubak , Katharina Thalbach
Audio CD
Erschienen bei Argon Sauerländer Audio ein Imprint von Argon Verlag, 25.08.2016
ISBN 9783839848586
Genre: Kinderbuch

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Die Borger in den Feldern

Mary Norton , Christiane Jung , Emilia Dziubak , Dirk Kauffels
Audio CD
Erschienen bei Argon Sauerländer Audio ein Imprint von Argon Verlag, 25.02.2016
ISBN 9783839847145
Genre: Kinderbuch

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

fantasy, kinderbuch, kinderbuch hörbuch

Die Borger

Mary Norton , Christiane Jung , Emilia Dziubak , Dirk Kauffels
Audio CD
Erschienen bei Argon Sauerländer Audio ein Imprint von Argon Verlag, 24.09.2015
ISBN 9783839847053
Genre: Kinderbuch

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Das Mädchen, das den Mond trank

Kelly Barnhill , Jessika Komina-Scholz , Sandra Knuffinke , Simon Jäger
Audio CD
Erschienen bei Argon Sauerländer Audio ein Imprint von Argon Verlag, 22.02.2018
ISBN 9783839841730
Genre: Kinderbuch

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22 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

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Das Apfelkuchenwunder oder Die Logik des Verschwindens

Sarah Moore Fitzgerald , Adelheid Zöfel , Laura Maire , Robert Stadlober
Audio CD
Erschienen bei Der Audio Verlag, 21.08.2015
ISBN 9783862316007
Genre: Jugendbuch

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14 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

30, buchladen, heirat, hummeln, hummeln im herzen, lebensplan, nana spier, ntiquariat, petra hülsmann, sitzen gelassen, verlobter, vorm altar sitzen gelassen

Hummeln im Herzen

Petra Hülsmann , Nana Spier
Audio CD
Erschienen bei Lübbe Audio , 23.09.2016
ISBN 9783785755075
Genre: Romane

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Wilder Wurm entlaufen

Veronica Cossanteli
herunterladbare Audio-Datei
Erschienen bei Argon Verlag, 24.07.2014
ISBN B00LBEJE9C
Genre: Jugendbuch

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33 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

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Shylock

Howard Jacobson , Werner Löcher-Lawrence
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Knaus, 11.04.2016
ISBN 9783813506747
Genre: Romane

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28 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

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Wahre Helden

Nadine Erdmann
Flexibler Einband: 295 Seiten
Erschienen bei Angelwing Verlag, 05.09.2018
ISBN 9783962610579
Genre: Romane

Rezension:

WORAUS SIND HELDEN GEMACHT?

Als Svea mitten im Abitur die Schule wechseln und zu ihrer großen Schwester in eine Wohngemeinschaft ziehen muss, ist sie zunächst wenig begeistert. Doch schnell stellt sie fest, dass ihr neues Leben gar nicht so schrecklich wie befürchtet ist. Jona, einer ihrer neuen Mitbewohner, hat Riesenpotenzial, ein bester Freund zu werden, und Nik, der sich auf der Straße durchschlägt, sorgt ebenfalls für reichlich Chaos an Sveas Gefühlsfront. Aber sowohl Jona als auch Nik haben Geheimnisse, die die Freundschaft der drei auf eine harte Probe stellen …

Mit Sarkasmus und (Galgen-)Humor, Freundschaft und Liebe versuchen Svea, Jona und Nik gemeinsam ihren Platz im Leben zu finden und erkennen, dass Erwachsenwerden nicht von alleine passiert, Akzeptanz ein Geschenk ist, Vertrauen dagegen manchmal harte Arbeit, und dass Familie nicht nur aus Blutsverwandtschaft besteht.

Zugegeben war ich doch ziemlich gespannt, ob dieses neue Werk aus der Feder Nadine Erdmanns mithalten könnte mit ihrer CyberWorld-Reihe, die mich nun immerhin schon auch mit dem sechsten Band begeistern konnte. Doch die Skepsis war unbegründet - so viel schon einmal vorweg. Auch dieses Buch konnte mich auf ganzer Linie überzeugen...


Er lachte leise und schüttelte den Kopf. "Du bist wirklich schräg." - "Zu schräg, um mich wiederzusehen?" - Er musste grinsen und schüttelte wieder den Kopf. "Nein. Dein Schräg ist ziemlich okay..."


Erzählt wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive der 17jährigen Svea, die ein direkter, offener und unbekümmerter Charakter ist. Derzeit hat sie allerdings einiges wegzustecken. Ihre Mutter hat beschlossen, ihre Zelte in Deutschland abzubrechen und als Ärztin nach Afrika zu gehen, um sich mit Kollegen der Ebola-Epidemie entgegenzustellen. Ein Jahr vor dem Abitur nur semioptimal, wie Svea findet, denn nun muss sie nicht nur in eine andere Stadt ziehen, sondern auch noch einmal die Schule wechseln. Und, naja, ihre Mutter vermisst sie obendrein auch ganz schön.

Zum Glück fängt sie ihre ältere Schwester auf, die dafür gesorgt hat, dass in ihrer WG noch ein Plätzchen für Svea frei ist. Und die Mitbewohner scheinen auch sehr nett zu sein - allen voran der ebenfalls 17jährige Jona, mit dem Svea sich gleich auf einer Wellenlänge fühlt. Als sie kurz darauf Nik begegnet, der auf der Straße lebt und sich anfangs sehr zugeknöpft gibt, erwacht das Interesse des jungen Mädchens. Sie lässt nicht locker und schafft es, dass Nik sie und Jona nicht mehr komplett abblockt. Doch er hat seine Geheimnisse, die die sich anbanhnende Freundschaft erheblich gefährden. Und selbst Jona versteckt mehr als gut für ihn ist. Werden die drei dennoch einen Weg durch die Hindernisse aufeinander zu finden?


"Du bist nicht kaputt", sagte ich leise an sein Ohr (...) "Erinnerst du dich an das Zitat von Heimigway, das wir so toll fanden? 'Die Welt zerbricht jeden, aber nachher sind viele an den zerbrochenen Stellen viel stärker als zuvor.' Und das stimmt. Du bist nicht kaputt. Nur ein bisschen angeknackst. Aber das heilt, versprochen, und genau das macht dich dann unglaublich stark."


Wer schon einmal ein Buch von Nadine Erdmann gelesen hat, der weiß: da geht es nie nur um ein Thema. So ist es auch hier. Dass Svea sich erst einmal an ihre veränderte Lebenssituation gewöhnen muss, ist schon ein großer Schritt für die 17Jährige. Der Stress vor dem Abitur ist auch nicht gerade klein, und die Gedanken an die Zukunft danach alles andere als ausgereift. Doch ist es gar nicht Svea, die sich hier im Mittelpunkt sieht, sondern es sind vor allem die beiden Jungen, von denen sie berichtet: von ihren beiden wahren Helden, Jona und Nik, die beide ein großes Päckchen zu tragen haben.

Ohne zu viel verraten zu wollen, entsteht dadurch ein ganzer Mix an Themen: Erwachsenwerden ist hier natürlich ein wichtiger Punkt, verantwortliches Handeln, Gefühle und Sorgen, Vergangenheit und Perspektiven, eigene Erwartungen und die von anderen, Geborgenheit und Verletzungen, Freundschaft, Mut und Vertrauen - und noch einiges mehr, das zu benennen an dieser Stelle zu viel vorwegnehmen würde... Trotz der Themenvielfalt erscheint die Erzählung jedoch nie überfrachtet, alles fügt sich sinnvoll ineinander und ergibt letztlich ein großes Ganzes.


"Perfekt gibt es nicht und ich verstehe nicht, warum trotzdem immer noch so viele Leute dem hinterherrennen. Die Zauberwörter heißen Akzeptanz und Kompromiss."


Akzeptanz und Kompromiss - das leben Svea und ihre Freunde ebenso wie die Mitglieder der WG. Dabei gibt es nicht immer nur Friede-Freude-Eierkuchen, sondern durchaus auch viele Probleme und diskussionswürdige Themen. Es fallen deutliche Worte wo es nötig ist, aber es geht nie unter die Gürtellinie und bleibt bei aller Kritik immer respektvoll. Zynisch geht es dabei manchmal zu, vor allem wenn die Gäule mit Svea durchgehen, aber das tut beim Lesen einfach nur gut, denn das Gegenüber hätte da vielleicht auch noch etwas ganz anderes verdient. Svea hält mit ihrer Meinung eben nicht hinterm Berg, doch wen sie einmal in ihr Herz gelassen hat - für den kämpft sie wie eine Löwin.

Es ist einmal mehr die Gesamtmischung, die absolut stimmig ist. Die glaubwürdigen Charaktere, die so gezeichnet sind, dass man denkt, man kennt sie irgendwie selbst - und würde sie auch gerne kennen. Die lebendigen Diskussionen, der wohlwollende und warmherzige Umgang miteinander, wobei sich jeder auf den anderen verlassen kann - ohne dass es unglaubwürdig wirkt. Der flüssige Schreibstil, der einen unmerklich immer weiter durch die Seiten zieht. Der Mix aus oft sehr ernsten Themen, Dingen, die Jugendliche eben beschäftigen, Gefühlsverwirrungen und einer ordentlichen Portion Humor ist einfach gelungen.

Auch wenn ich keinesfalls mehr zur eigentlichen Zielgruppe gehöre, konnte mich das Jugendbuch begeistern. Die unerwartet ernsten Themen geben dem Leser etwas zum Nachdenken, die zu lösenden Probleme halten die Spannung hoch, überraschende Wendungen sorgen teilweise für Schnappatmung und auch ansonsten wird hier die gesamte Klaviatur der Gefühle bedient. So habe ich beim Lesen laut gelacht, hätte zwischendurch gerne jemanden verhauen und musste auch einige Male gewaltig schlucken.

Das einzige Manko dieses Romans ist: es handelt sich um einen Einzelband. Keine Fortsetzung in Aussicht, und so muss ich Svea, Jona und Nik nun ziehen lassen. Doch die Autorin scheint den Dreien ihre Zukunft zuzutrauen. Und so halte ich es nun eben auch. (Und freue mich auf hoffentlich bald mehr Lesestoff von Nadine Erdmann...)


© Parden

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Tags: erwachsenwerden, freundschaft, gefühlschaos, jugendbuch, liebe, mut, selbstbewusstsein, verletzungen, vertrauen, wohngemeinschaft, zukunftsperspektive   (11)
 

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67 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 47 Rezensionen

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Slow Horses

Mick Herron , Stefanie Schäfer
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 29.08.2018
ISBN 9783257070187
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

SLOW BIS ZÄH...

River Cartwright ist ein ausgemusterter MI5-Agent, und er ist es leid, nur noch Müllsäcke zu durchsuchen und abgehörte Telefonate zu transkribieren. Er wittert seine Chance, als ein pakistanischer Jugendlicher entführt wird und live im Netz enthauptet werden soll. Doch ist das Opfer der, der er zu sein vorgibt? Und wer steckt hinter den Entführern? Die Uhr tickt, und jeder der Beteiligten hat seine eigene Agenda. Auch Rivers Chef.


"Wo haben sie ihn hingeschickt? Irgendein Drecksloch, wo es richtig schrecklich ist? - Schlimmer geht's nicht. - O mein Gott, doch nicht in das Drecksloch, nicht Slough House? - Könnte sein." (S.  30 f.)


Eine Ansammlung erfolgloser Agenten beherbergt das Slough House, eine fast vergessene Zweigstelle des MI5. Mit dem berühmten Geheimdienst Londons haben die Slow Horses, wie die abgehalfterten Mitarbeiter der Außenstelle spöttisch genannt werden, jedoch kaum noch etwas zu tun. Stumpfsinnige Aufgaben müssen sie erledigen, tagein tagaus Telefongespräche verschriftlichen, Müll durchforsten ohne zu wissen, wonach sie überhaupt suchen, alles mürbe machende Tätigkeiten, immer in der Hoffnung, dass die ehemaligen Agenten von alleine kündigen. Noch nie jedenfalls ist einer von ihnen zurückgekehrt nach Regent´s Park, der Zentrale des MI5.

River Cartwright ist einer der ausgemusterten Agenten und wünscht sich nichts sehnlicher, als endlich wieder einmal an einer echten Ermittlung teilzunehmen. Der Thriller beginnt fulminant mit der Szene, die verdeutlicht, weshalb River nicht länger ein vollwertiges Mitglied des Secret Service ist: bei einer Übung verwechselte er den zu Verfolgenden, so dass nicht nur der U-Bahnhof lahmgelegt wurde, sondern der vermeintliche Attentäter in Ruhe dazu kam, die Sprengsätze zu zünden und damit sich und zahlreiche andere in den Tod zu reißen. Nur eine Übung, glücklicherweise, aber eben auch ein Grund für die Disqualifizierung.

Nach dem Prolog wird die Spannung plötzlich komplett aus der Erzählung herausgenommen und weicht einer langatmigen und sehr ausführlichen Schilderung der Personen und Räumlichkeiten von Slough House. Fast wie nebenbei erfährt der Leser auch von der Entführung eines pakistanischen Jungen und der Drohung der vermutlich rechtsextremen Täter, ihrem Opfer vor laufender Kamera den Kopf abzuhacken. Trotz dieses schockierenden Umstands laufen die Ermittlungen hierzu nur schleppend oder gar nicht an, und nur in kurzen, wie eingeblendeten Sequenzen, erfährt der Leser von der beängstigenden Situation des Entführten, ohne dass der Fall als solcher in der Erzählung dominiert.

Jackson Lamb, der schmierige, schmerbäuchige, ungehobelte, faule, verbitterte, misantropische, überhebliche Koloss von einem Chef lässt die abgehalfterten Agenten von Slough House täglich spüren, was sie für Versager sind, und vergräbt sich selbst in seinem Büro, in dem Tag und Nacht die Jalousien herabgelassen sind. Doch kommt etwas in Bewegung, als er bezüglich des entführten pakistanischen Jungen beginnt, auf eigene Faust mit den Ermittlungen zu starten und dabei auch seine Untergebenen mit einzubeziehen, die nach echter Agententätigkeit lechzen. Allerdings kommt dies dermaßen zäh in Gang, dass ich tatsächlich schon fast aufgegeben hätte, als es im letzten Drittel endlich spannender zu werden begann.


"Lamb drehte sich zu ihm um und musterte ihn durch halbgeschlossene Augen, was River daran erinnerte, dass das Nilpferd zu den gefährlichsten Tieren der Welt gehört. Es war tonnenförmig und tapsig, aber wenn man eins ärgern wollte, tat man das besser von einem Hubschrauber aus. Jedenfalls nicht, wenn man mit ihm in einem Auto saß." (S. 259 f.)


Der Autor Mick Herron arbeitet hier mit zahlreichen Perspektivwechseln, gegen Ende in immer rascherer Folge, was die Spannung eindeutig erhöht. Davor führten sie für mich jedoch oftmals zu einer Verwässerung des Falles, da auf diese Art bedeutsame wie nebensächliche Fakten gleichberechtigt nebeneinander stehen, ohne dass der Leser schon entscheiden kann, was nun wichtig ist und was nicht. Dies war - freundlich ausgedrückt - überaus anstrengend zu lesen, und mehr als einmal gab ich dem häufigen Impuls nach, das Buch einfach erst einmal wieder wegzulegen.

Über die Hintergründe der Entführung werde ich mich hier nicht auslassen, nur so viel: nichts daran ist so abstrus, dass ich es mir nicht auch in der Realität vorstellen kann. Allerdings führte die Erzählung bei mir häufig sowohl zu Verwirrung als auch zu Genervtsein. "Jeder gegen jeden, trau nicht mal Deinem eigenen Schatten, keiner weiß mehr was er glauben, geschweige denn wem er vertrauen soll. Jeder ist irgendeine Schachfigur von jemand anderem", schrieb ich in der Leserunde zum Buch. Und genauso wie die meisten Charaktere im Buch lange Zeit keinen Durchblick hatten, ging es mir als Leser auch.

Alles in allem also ein durchwachsenes Leseerlebnis. Die Spannung blieb lange Zeit auf der Strecke, die Vorstellung der handelnden Personen geriet für meinen Geschmack zu ausführlich und umfangreich, die Verwirrung war meist das vorherrschende Gefühl beim Lesen. Das Ende allerdings war dann durchaus spannend und überzeugend, und die Charaktere entzogen sich einem letztlich nicht mehr vollkommen. Und der Chef von Slough House, Jackson Lamb, zeigt bei aller Widerwärtigkeit seiner Person letztlich doch einen hohen Moralkodex: er versucht, seine eigene Agenten zu schützen, so weit das eben geht.

Da das spannende letzte Drittel die Zähigkeit der davor liegenden Seiten nicht auslöschen kann, komme ich hier nur zu einer mittleren Wertung. Ich habe nichts gegen langsame Erzählungen, aber den Leser im Dunkeln durch ein endlos scheinendes Labyrinth aus Informationen zu führen, erscheint mir dann doch übertrieben. Den Humor allerdings möchte ich hier noch postiv hervorheben. Trocken, schwarz und eben - ja, englisch, riss mich da doch manchmal ein Lachen aus meiner genervten Lethargie.


"Wir haben einen Agenten. So gewinnt man gemeinhin Informationen. - Aber von dieser neuesten Entwicklung wusste Ihr Mann nichts? - Wenn er alles wüsste, wäre er nicht nur ein Agent (...) Er wäre Wikipdia." (s. 192)


Ein zäher erster Band einer in England bereits sechsbändigen Reihe um Jackson Lamb, der viel Durchhaltevermögen verlangt, letztlich aber mit einem überzeugenden Ende aufwartet.


© Parden

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Tags: agenten, entführung, erster band, jackson lamb, mi5, morddrohung, regent park, secret service, slough house, slow horses, thriller, thrillerreihe   (12)
 

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Winston – Teil 3: Jagd auf die Tresorräuber

Frauke Scheunemann , Oliver Kalkofe
Audio CD
Erschienen bei Der Audio Verlag, 01.04.2015
ISBN 9783862314751
Genre: Kinderbuch

Rezension:

BEWÄHRTE UNTERHALTUNG NACH BEKANNTEM MUSTER...

Skandal an Kiras Schule: Jemand hat den Tresor mit den Abiklausuren gestohlen! Aber wie sind die Diebe in den abgeschlossenen Raum gelangt? Das riecht nach einem neuen Fall für Kater Winston! Mit tierisch scharfem Verstand, seiner unbeirrbaren Spürnase und der Unterstützung seiner zwei- und vierbeinigen Freunde macht sich Winston daran, das Rätsel zu lösen und die Tresorräuber zu stellen.

Die dritte Folge der Abenteuer um den Kater Winston Churchill alias Schnurrlock Holmes setzt im Grunde da ein, wo Band zwei endete. Kiras Großmutter wohnt nun auch in der Wohnung des Professors, doch zumindest Winston empfindet das als eine angenehme Neuerung. Schließlich kocht die Babuschka fantastisch und lässt auch für den verwöhnten Kater häufig etwas abfallen.

Als Winston von den Kindern erfährt, dass es eine Einbruchserie an Schulen gibt, bei denen jeweils der Tresor aufgebrochen wurde, wittert er ein neues Abenteuer. Gemeinsam mit seinen Katzenfreunden und mit Unterstützung der Kinder stürzt er sich in die Ermittlungen. Doch die scheinen zunächst in einer Sackgasse zu enden. Wird Winston und seinen 'Muskeltieren' auch diesmal die Lösung des Falls gelingen?

Auch wenn diese Folge (3 Stunden und 54 Minuten) wieder recht unterhaltsam aufgebaut ist und ich die Stimme von Oliver Kalkofe wirklich klasse finde für die Winston-Fälle, fehlte mir diesmal doch das gewisse Etwas. Dieser Kinder-Katzen-Krimi (Altersempfehlung 11-13 Jahre) ist nach inzwischen schon bekanntem Muster gestrickt, alte Bekannte laufen einem über den Weg, und Überraschungen sind hier eher Fehlanzeige.

Dennoch sind Winston und Co. nette Charaktere, deren Fälle ich sicher noch weiter verfolgen werde. Vielleicht wartet beim nächsten Mal ja wieder etwas Überraschendes auf mich? Ich würde mich freuen...


© Parden


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Bisher aus der Winston Reihe gehört sind:

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Tags: hörbuch, hörbuchreihe, kater, kinderkrimi, kinerbuch, krimi, krimireihe, schule, tresorräuber, winston   (10)
 

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Winston – Teil 2: Agent auf leisen Pfoten

Frauke Scheunemann , Oliver Kalkofe
Audio CD
Erschienen bei Der Audio Verlag, 01.04.2014
ISBN 9783862313488
Genre: Kinderbuch

Rezension:

WER HAT EMILIA ENTFÜHRT?

Kiras Klassenkameradin Emilia wurde entführt! Nun ist Winstons kriminalistischer Spürsinn gefragt. Denn obwohl Emilia eine echte Ziege ist, kann er auf keinen Fall zulassen, dass ihr jemand Schaden zufügt. Während Kira beim Schulmusical für Emilia einspringt, ermittelt Agent Winston auf leisen Pfoten – und stößt schon bald auf eine heiße Spur. Mit vereinten Kräften gelingt es Winston und Kira, den Täter zu überführen. Kein Zweifel: Kinder und Katzen sind einfach die besten Ermittler!

Winston Churchill war es gewohnt, das Leben zu genießen. Das Leben, das im Wesentlichen aus Nichtstun, Fressen und Schlafen besteht, das Leben eines reinrassigen Hauskaters. Doch spätestens seit dem ersten Abenteuer ( 'Ein Kater in geheimer Mission') hat sich Winston von diesem doch eher langweilgen Leben verabschiedet. Doch, er versteht es nach wie vor zu genießen, aber die Streicheleinheiten von der 12jährigen Kira, die Freundschaft zu dem Mädchen und auch den Kontakt zu den Hofkatzen möchte er nun nicht mehr missen.

Als er einen der Kater im Hof aus einer misslichen Lage befreit, gründet Winston mit den anderen drei Genossen eine Bande: 'Die vier Muskeltiere'. Was hier ausschaut wie ein Druckfehler, ist genau richtig, denn Winston hat da etwas falsch verstanden - peinlich eigentlich für einen Professorenkater. Aber es gibt Wichtigeres als ein 'L' zu viel im Namen, da das nächste Abenteuer lässt nicht lange auf sich warten lässt. Natürlich ist auch Kira mit ihren Freunden wieder mit von der Partie, und das ist gut so, denn diesmal geht es um einen waschechten Kriminalfall.

Emilia, eine zickige Mitschülerin Kiras, ist entführt worden. Und der Täter scheint irgendwie - nach Tannenbaum zu riechen. Jedenfalls versucht Winston so auf die Spur des Erpressers zu kommen, und Kira unterstützt ihn dabei nach Leibeskräften. Dennoch wird es für alle richtig gefährlich, und es bleibt spannend, wie die Katzen und die Kinder aus der misslichen Lage wieder herauskommen wollen...

Die Geschichte entwickelt sich ganz allmählich, und so kommt man auch nach einer längeren Pause seit der ersten Folge wieder gut in den Lebensumständen von Winston und Kira an. Die strenge Babuschka hat sich angesagt und bringt das Familienleben ordentlich durcheinander, in der Schule soll ein Musical einstudiert werden, und Winston baut den Kontakt zu den Hofkatzen aus. In den Kriminalfall rutschen Winston und Kira eher zufällig hinein, dann wird es aber bald richtig spannend.

Oliver Kalkofe liest auch die zweite Folge der unterhaltsamen Kinderkrimi-Reihe um den etwas versnobten Kater Winston Churchill wieder sehr lebendig und humorvoll und verleiht dem Stubentiger damit einen sehr eigenen Charakter. Mir haben auch diese 4 Stunden und 4 Minuten wieder ein angenehmes Hörvergnügen bereitet (die Altersempfehlung liegt eigentlich bei 10-13 Jahren, *hust*) - und Folge 3 liegt hier schon startbereit...


© Parden

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Tags: babuschka, entführung, erpressung, gekürzte hörbuchfassung, hörbuch, kinderbuch, kinderbuchreihe, kinderkrimi, musical   (9)
 

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Wir sehen dich: Thriller

Stephanie Marland
E-Buch Text: 432 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, 31.08.2018
ISBN 9783423434638
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

WER JAGT HIER WEN?

Das Leben von Clementine Starke spielt sich fast nur online ab. Reale soziale Kontakte fallen ihr schwer. Auf einer Social-Media- Seite namens ›True Crime London‹ lässt sie sich in die Suche nach einem Serienmörder hineinziehen. Um an Informationen über den Fall zu gelangen, geht sie immer größere Risiken ein, verschafft sich Zugang zu einem versiegelten Tatort, überwacht den Leiter der Ermittlungen, Dominic Bell. Was sie dabei über das Schicksal der Opfer erfährt, geht ihr zunehmend unter die Haut. Was sie nicht ahnt: Der Killer hat sie längst im Visier – er ist ihr näher, als sie glaubt.

Clementine Starke ist eine junge Frau mit einer traumatischen Vergangenheit. Ihr Vater starb in ihrer Jugend bei einem Brand, sie selbst wurde dabei lebensgefährlich verletzt. Seither lebt sie in einem selbstgewählten Exil, in einer Wohnung, deren Schlösser an einen Hochsicherheitstrakt erinnern. Sie kann sich nicht genau an die schreckliche Nacht erinnern, der ihr Vater zum Opfer fiel, aber sie hat einen fürchterlichen Verdacht...


"Das Problem war die Wirklichkeit. Die Tatsachen, die sich nicht unter Verbänden verstecken ließen. In mir geisterte ein Wort herum, ein einziges gehauchtes Wort, und ich wusste, es stimmt. Mörderin."


Clementine hat kaum reale soziale Kontakte, kommuniziert mit anderen überwiegend online. Als sie auf eine Social-Media-Seite namens 'True Crime London' stößt, erwacht ihr Jagdinstinkt. Gemeinsam mit anderen anonymen Teilnehmern will sie sich auf die Suche nach einem Serienmörder machen, dem 'Lover', der die Polizei Londons derzeit in Atem hält. Das Ziel ist, schneller zu sein als die Ermittler.


"Ihr Vorhaben, den Lover zu finden, passt zu dem, wovon ich seit Langem träume: zu enthüllen, wie es in Wahrheit um die Polizei steht, zu beweisen, dass das System im Innersten zerrüttet ist. Der Welt zu zeigen, dass niemand sich sicher ist."


Der 'Lover' ermordet junge Frauen in der Abgeschiedenheit ihrer Wohnung und lässt sie dort zurück: zurechtgemacht, geschminkt, vergewaltigt. Mit dem Fall offiziell betraut ist Detective Inspector Dominic Bell. Er steht mit seinem Team massiv unter Druck, der mit jedem weiteren Opfer des 'Lovers' steigt. Die Journalisten lauern wie die Geier auf jeden Fehlschlag der Polizei, intern gibt es ein Leck, durch das vertrauliche Informationen an die Presse gelangen, und Dominic Bell hat auch abgesehen von dem brisanten Fall noch reichlich Probleme.

Bei einem Einsatz in der Vergangenheit ist eine Kollegin Dominics fast getötet worden, er selbst wurde schwer verletzt und kann sich nur noch rudimentär an die Vorgänge an diesem Tag erinnern. Derzeit findet eine interne polizeiliche Untersuchung zu dieser missglückten vergangenen Operation statt, und Bell fürchtet sich vor den möglichen Entdeckungen. Sein Verdacht steigt, dass jemand aus dem damaligen Team sich als korrupt erweisen könnte - auf wen kann er sich noch wirklich verlassen?

Clementine sorgt schließlich dafür, dass sie dem Ermittler persönlich begegnet - natürlich inkognito. Sie erhofft sich, auf diese Art an Informationen aus dem inneren Kreis der Polizei zu gelangen, um damit bei True Crime London' punkten zu können. Doch unbemerkt kommt sie dabei auch dem 'Lover' zu nahe, und unversehens wird sie zur Gejagten...

Abwechselnd wird hier in kurzen Kapiteln erzählt aus dem Perspektive von Clementine auf der einen Seite und Detective Inspector Dominic Bell auf der anderen. Dieser Wechsel sorgt mit dafür, dass der Spannungsbogen konstant aufrecht gehalten wird. Im letzten Drittel des Thrillers nimmt die Spannung schließlich noch einmal zu, und das Ende wartet mit einigen Überraschungen auf.

Leider werden letztlich nicht alle Fragen aufgelöst, was vielleicht auch damit zusammenhängt, dass es sich hier um den ersten Band einer neuen Thriller-Reihe handelt. Mich störte dieser Aspekt jedoch, ich fühle mich hier ein wenig hängen gelassen. Ansonsten jedoch war dies für mich ein vielversprechender Reihenauftakt, der neugierig macht auf die Fortsetzungen.


© Parden

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Ein Trauerfall in der Familie: Cherringham - Landluft kann tödlich sein 24

Matthew Costello , Neil Richards
herunterladbare Audio-Datei
Erschienen bei Lübbe Audio, 25.11.2016
ISBN B01N06080M
Genre: Sonstiges

Rezension:

EIN TRAGISCHER UNFALL?

Als der gebrechliche Harry Platt bei einem Treppensturz zu Tode kommt, sieht alles nach einem tragischen Unfall aus. Doch Anwalt Tony Standish wird misstrauisch, als er entdeckt, wie groß Harrys Nachlass ist und wer seine Erben sind. Er bittet Jack und Sarah um Hilfe, die bei ihren Nachforschungen auf ein lange gehütetes Familiengeheimnis stoßen - und eine schwere Entscheidung treffen müssen. Und für Jack ändert ein plötzlicher Anruf aus Amerika alles...

Dies ist bereits der vierundzwanzigste Band der mittlerweile 31bändigen Reihe englischer Kurzkrimis, bei Audible als ungekürzte Hörbuchfassung (3 Stunden und 19 Minuten) erhältlich. Gelesen wird das Hörbuch von Sabina Godec, die den Vortrag wieder einmal ruhig und unaufgeregt gestaltet, die aber durch ihre charismatische Stimme zu fesseln weiß.

Diesmal gibt es erstaunlich wenige Anhaltspunkte für einen tatsächlichen 'Fall' - außer dem Bauchgefühl des Anwalts und Notars lässt sich da zunächst nichts fassen. Doch Sarah und Jack vertrauen diesem Gefühl und kommen schon bald zu einem ähnlichen Empfinden. Es erfordert jedoch große Anstrengungen und viele Befragungen, bevor sich tatsächlich etwas Konkreteres herauszukristallisieren scheint. Doch sind sie wirklich auf der richtigen Spur?

Ein melancholischer Ton hält in dieser Folge Einzug, da immer wieder Gedanken von Sarah und/oder Jack aufkommen, wie es um ihre Zukunft bestellt sein mag. Sarah erlebt schmerzhaft das rasche Heranwachsen ihrer Kinder - so lange wird es nicht mehr dauern, bis sie ganz alleine sein wird in ihrem Haus. Und Jack grübelt übers Älterwerden und darüber, wo seine Zukunft liegen wird: weiter in Großbritannien auf dem kleinen Hausboot mit seinem geliebten Springerspaniel - oder irgendwann doch wieder in seiner Heimat, den USA? Gerade die Schlussszene lässt nichts Gutes ahnen, denn ein Anruf verändert plötzlich alles...

Eigentlich müsste ich nun gleich zu Band 25 greifen, um zu erfahren, wie es denn nun weiter geht mit dem liebenswürdigen Ermittlerteam. Aber da ich gesehen habe, dass es sich hierbei um eine Weihnachtsfolge handelt, warte ich damit doch noch ein Weilchen. Denn gestern war noch - Sommer...

Aber eins ist für mich gewiss: Fortsetzung folgt!

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Tags: cosy krimi, hörbuch, krimi, krimireihe, mord, sabina godec   (6)
 

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Cherringham - Folge 23

Matthew Costello , Neil Richards , Sabine Schilasky , Sabina Godec
herunterladbare Audio-Datei
Erschienen bei Lübbe Audio , 11.11.2016
ISBN 9783838781471
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

WO IST DER BRÄUTIGAM?!

Als der begabte junge Künstler Josh Andrews nach einem Streich anlässlich seines Junggesellenabschieds vom Platz des Cherringham Golfclub verschwindet, bittet die verzweifelte Braut Jack und Sarah um Hilfe. Bis zur Hochzeit sind es nur noch wenige Tage und keiner weiß, ob der Bräutigam kalte Füße bekommen hat oder ihm etwas zugestoßen ist. Bald jedoch wird klar, dass Josh nicht der ist, der er zu sein vorgab. und dass der Golfclub eine größere Rolle spielt als zunächst angenommen. Jack und Sarah bleibt nicht viel Zeit, um Josh zu finden - und zu verhindern, dass jemand das Gesetz selbst in die Hand nimmt.

Dies ist bereits der dreiundzwanzigste Band der mittlerweile 31bändigen Reihe englischer Kurzkrimis, bei Audible als ungekürzte Hörbuchfassung (3 Stunden und 2 Minuten) erhältlich. Gelesen wird das Hörbuch von Sabina Godec, die den Vortrag wieder einmal ruhig und unaufgeregt gestaltet, die aber durch ihre charismatische Stimme zu fesseln weiß.

Bei solch langen Reihen gibt es zwangsläufig auch immer mal wieder Folgen, die nicht richtig überzeugen können. Dieser Band gehört für mich definitiv dazu. Natürlich ist es immer nett, den bekannten Figuren wiederzubegegnen, doch diesmal wirkte es ein wenig wie Cosy Crime von der Stange: gestrickt nach Schema F, aber mit wenig Herzblut. So bleibt der Wohlfühlcharakter hier doch ziemlich auf der Strecke, Sarah schiebt die Ermittlungen mal eben irgendwie zwischen ihre beruflichen Pflichten, und selbst auf Jacks Hausboot spielt sich kaum etwas ab.

Abgesehen davon, dass ich diesmal recht schnell eine Idee hatte, wer oder was hinter dem Verschwinden des Bräutigams steckt, ärgert es mich auch ein wenig, wie überheblich gerade Sarah in letzter Zeit rüberkommt. Natürlich hat sie im Laufe der Fälle Erfahrungen gemacht und ist ermittlungstechnisch versierter geworden, aber hier entsteht das Bild, als sei sie bei den Hobby-Ermittlungen inzwischen nahezu gleichwertig zu dem immerhin langjährig erfahrenen Ex-Detective Jack. Als Webdesignerin hat sie selbstverständlich Vorteile im Hinblick auf die Recherchearbeit, aber Befragungstechniken oder andere Kniffe sind doch auch Elemente einer fundierten Ausbildung und Berufserfahrung. Das aber mal nur nebenher...

Ich hoffe mal, dass die kommenden Folgen mich wieder mehr begeistern können!

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