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Über allem die Liebe

John Wesley , Gotthard Falk , Robert Gebhardt , Hartmut Handt
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Edition Ruprecht, 15.02.2013
ISBN 9783846901434
Genre: Sachbücher

Rezension:  
Tags:  
 

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Glaube ganz einfach

Yvonne Willicks
Fester Einband: 192 Seiten
Erschienen bei adeo Verlag, 27.08.2018
ISBN 9783863342128
Genre: Sachbücher

Rezension:  
Tags: glaube, sachbuch, verlag adeo   (3)
 

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7 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

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Bäm!

Frauke Teichen , Tobias Teichen
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei SCM R. Brockhaus, 15.08.2018
ISBN 9783417268577
Genre: Sachbücher

Rezension:  
Tags: glaube, konflikte, lebenshilfe, sachbuch, verlag: scm brockhaus   (5)
 

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13 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

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Drei Frauen am See

Dora Heldt , Anneke Kim Sarnau
Audio CD
Erschienen bei Jumbo, 31.08.2018
ISBN 9783833739019
Genre: Romane

Rezension:

Einst beste Freundinnen und dann hat ein Streit vor zehn Jahren die vier Frauen Marie, Friederike, Alexandra und Jule entzweit. Nun ist Marie verstorben und die anderen drei werden zur Testamentseröffnung einbestellt. Marie vermacht den dreien das Haus am See, wo sie so glückliche Zeiten erlebt haben. Bedingung: Alle drei müssen in den kommenden fünf Jahren zu Pfingsten wiederkommen… Hörbuch gesprochen von Anneke Kim Sarnau.

Erster Eindruck: Ein für mich eher zurückhaltendes Cover mit dem schönen Haus, den drei Frauen, die man nur von hinten sieht und dem Horizont. Sehr schön.

Zu Beginn werden von allen vier Protagonistinnen Briefe geschrieben, die sie erst wieder in dreissig Jahren öffnen werden. Eine interessante Idee – was wohl in diesen Briefen drinsteht?

In der Gegenwart lernen wir die vier Frauen kennen:
- Alexandra „Alex“ ist eine erfolgreiche Verlegerin und ist jobmässig voll ausgelastet (ich fühlte mich schon leicht gestresst, als ich von ihrem Programm hörte). Sie hat eine Affäre. Alex vernimmt von ihrer Mutter, dass Marie krank sei.
- Jule ist Physiotherapeutin, seit zwanzig Jahren von ihrem Ex-Mann Philipp getrennt und hat Tochter Pia. Auch Jule vernimmt von ihrer Mutter, dass Marie schwer krank sei.
- Friederike ist Hotelchefin und ein Ass im Job, wirkt aber ziemlich unterkühlt, beherrscht. Sie erhält die Mitteilung über Maries Befinden von Alex.
- Marie, Fotografin, ist schwer krank und es scheint dem Ende zuzugehen. Sie will noch einige Dinge regeln und lose Fäden aus der Vergangenheit verknoten. Diese losen Fäden betreffen ihre drei Freundinnen. Doch das wissen die drei noch nicht.

Marie verstirbt, wie bereits in der Inhaltsbeschreibung erwähnt, aber durch ihre Tagebucheinträge und Erinnerungen der anderen Frauen ist sie doch aktiv in dieser Geschichte. Das Zitat der Todesanzeige fand ich sehr berührend: „Die Erinnerung ist ein Fenster, durch das wir dich sehen können, wann immer wir wollen.“ Im Notariat war eine ganz merkwürdige, angespannte Stimmung, als die Frauen sich heimlich ansehen. Es fiel der Ausdruck „Gespenster der Vergangenheit“ – was um Himmels willen ist da passiert? Die drei Frauen erhalten also das Haus am See, sofern sie sich während fünf Jahren jeweils zu Pfingsten dort treffen. Der Beschluss muss einstimmig sein. Oh!

Marie erzählt von ihrer „Lebensliebe“ (ist das nicht wunderbar?), die nun auch dafür sorgt, dass die drei übrig gebliebenen Freundinnen den letzten Wunsch berücksichtigen… hach… es war grossartig!

Berührend, mit Emotionen aller Art (Wut, Ärger, Enttäuschung über sich selbst), nachdenklich machend, tief in die Geschichte eintauchend – was will man von einem Buch mehr? Ein grossartiges Buch über Freundschaft und Entscheidungen, wunderbar von Anneke Kim Sarnau gesprochen (ich habe mir nun auch noch das Papierbuch gekauft). Vielen Dank für sehr schöne Hörstunden.

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Tags: entscheidungen, freundinnen, freundschaft, hörbuch, liebe, neuorientierung, roman, streit, vergangenheit vs zukunft, verlag dtv, verlust, wege   (12)
 

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55 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

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Spätsommerfreundinnen

Andrea Russo
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 03.09.2018
ISBN 9783956498480
Genre: Liebesromane

Rezension:  
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31 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

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Das Ludwig Thoma Komplott

Sabine Vöhringer
Flexibler Einband: 342 Seiten
Erschienen bei Gmeiner-Verlag, 05.09.2018
ISBN 9783839222942
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Tom Perlinger, Band 2: Julia Frey ist Verlegerin und findet im Nachlass ihres Grossvaters ein Manuskript des Schriftstellers Ludwig Thoma – es ist die Fortsetzung von „Ein Münchner im Himmel“! Ein Manuskript mit brisantem Inhalt, denn es gibt Hinweise auf den „Rosi-Fall“, die Prostituiertenmorde 1963-67, wo eventuell der Falsche verurteilt wurde. Der Verurteilte wurde von hochrangigen Mitgliedern des Olympia-Komitees belastet. Julia bittet Tom Perlinger, ein früherer Jugendfreund und mittlerweile Hauptkommissar bei der Polizei München, um Hilfe…

Erster Eindruck: Ein sehr schönes Cover mit einem alten herrschaftlichen Gebäude – gefällt mir ausgesprochen gut.

Julia erwähnt die Zeichentrickfilmfassung von „Ein Münchner im Himmel“; selbstverständlich musste ich mir diese nun ansehen. Wirklich süss. In unregelmässigen Abständen kommt die Hörspielfassung im Radio und lässt mich immer wieder schmunzeln – jedes Mal. Alois Hingerl, der Dienstmann Nr. 172 auf dem Münchner Hauptbahnhof, erledigt einen Auftrag mit solch einer „Hast“, dass ihn gleich der Schlag trifft. Er soll fortan im Himmel mit seiner Harfe jubilieren und frohlocken. Die erwähnte Harfe spielt eine grosse Rolle im vorliegenden Fall.
Gleich zu Beginn stellen sich die ersten Fragen: Was ist an diesem Manuskript so brisant? Stammt es wirklich von Ludwig Thoma, der 1921 verstorben ist? Und was soll die Verbindung zu dem „Rosi-Fall“ sein, der ja erst über vierzig Jahre später stattfand? Es wird nicht bei diesen wenigen Fragen bleiben…
Der Hauptkommissar Tom Perlinger hat mir sehr gut gefallen. Dass es im Rahmen einer Mordserie zu einem Wiedersehen mit seiner Jugendclique kommt, hat niemand erwartet. Ebenfalls unerwartet kommt die Order des Polizeipräsidenten, die Arbeiten im „Rosi-Fall“ umgehend einzustellen. Wieso? Das Team um Tom widersetzt sich vorerst der Anordnung…

„Geister, die du gewähren lässt, gebären solche, denen du nicht gewachsen bist.“

Ein unveröffentlichtes Manuskript eines lange verstorbenen Autors; ein Cold Case, in dem fünfzig Jahre nach der Tat neue Erkenntnisse vorliegen; Immobiliengeschäfte; Politik; Russenmafia; eine Jugendclique, genannt „Hackenviertel-Gang“, deren Mitglieder längst erwachsen sind… dies sind nur einige der behandelten Stichworte. Für mich war es das erste Buch der Autorin, wird aber sicherlich nicht das letzte gewesen sein. Die grosse Anzahl Protagonisten hat mich zu Beginn ein bisschen erschreckt, aber dank meiner Liste habe ich den Überblick behalten können. Der Autorin ist es wunderbar gelungen, die Spannung hochzuhalten und diverse Fährten zu legen, sodass ich als Leserin gefordert war. Ein toller Showdown mit interessanten Auflösungen. Vielen Dank für unterhaltsame Stunden!

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Tags: band 2, cold case, gier, immobilien, krimi, mafia, manuskript, mord, münchen, politik, polizist-in, reihe, reihe: tom perlinger, verlag gmeiner   (14)
 

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Träume der Provence

Anja Saskia Beyer
Flexibler Einband: 302 Seiten
Erschienen bei Tinte & Feder, 28.08.2018
ISBN 9782919802388
Genre: Romane

Rezension:

Marie ist alleinerziehende Mutter des 15-jährigen Robin. Als sie ihren Job verliert, weiss sie nicht weiter, denn ihr fehlt das Geld für eine nötige Behandlung von Robin in den USA. Als dieser ein Foto von einem Gemälde entdeckt, das seiner verstorbenen Grossmutter gehörte, schöpft Marie neue Hoffnung. Vielleicht ist dieses Bild ja etwas wert… Gemeinsam mit ihrem besten Freund Bennett und Sohn Robin reist sie nach Saint-Paul-de-Vence, einem kleinen Künstlerdorf in Südfrankreich. Hier hat ihre Mutter in den 1960er Jahren gelebt…

Erster Eindruck: Ein sehr schönes Cover mit der Aprikosentarte, den Aprikosen und dem Lavendel – gefällt mir.

Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen: 1966 und 2018; der jeweilige Wechsel ist gut vermerkt. Da Marie von ihrer Mutter nichts über deren Zeit in der Provence erfahren hat, muss es sehr aufregend gewesen sein, auf ihren Spuren zu wandeln, nichtwissend, was in jener Zeit passiert ist. Warum hat sie nie darüber berichtet? Vielleicht wäre es besser, dieses Geheimnis nicht zu lüften? Doch für Marie ist das keine Alternative. Sie setzt all ihre Hoffnung auf diese Reise.
Robin ist in einer schwierigen Phase – Pubertät! – und zudem hat er noch eine Autoimmunkrankheit, die ihn oft müde und schlapp macht. In der Schule wird er vielfach gemieden. In der Provence spricht ihn überraschenderweise ein Mädchen an: Claire. Er wird ganz rot und in seinem Magen passieren eigenartige Dinge…
Bennett hat eine Galerie in Berlin, die aber aktuell schlecht läuft. Im Künstlerdorf erhofft er sich neue Kontakte, die seiner Galerie Aufschwung verleihen. Des Weiteren kann er somit seine beste Freundin Marie unterstützen.

„Glück ist, etwas zu bekommen, von dem du nie gedacht hast, dass du es noch erleben wirst.“

Für mich war es das erste Buch der Autorin, insofern habe ich keine Vergleichsmöglichkeiten. Die Geschichte ist für mich nur so dahingeplätschert; am interessantesten war für mich der Teil über Anne in den 1960er Jahren. Maries Verhalten habe ich mehrfach nicht so recht nachvollziehen können, denn wie konnte sie einfach so sicher sein, das Gemälde kurzum zu finden, es in ihren Besitz zu bringen, und dann selbstverständlich auch noch zu einem Spitzenpreis verkaufen zu können? Zudem passiert das alles in ziemlich kurzer Zeit – für mich unrealistisch. Am besten gefallen hat mir die Freundschaft von Marie und Bennett. Das letzte Viertel des Buches hat es dann doch soweit rausgerissen, dass ich ihm nun 3 Sterne vergeben kann.

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Tags: alleinerziehend, autoimmunkrankheit, berlin, familie, frankreich, freundschaft, gallerist-in, geheimnis, hoffnung, krankheit, künstler-in, liebe, provence, roman, saint-paul-de-vence, teenager, verlag: tinte & feder, verlust   (18)
 

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Downton Abbey - Hausregeln für die Dienerschaft

Charles Carson
Fester Einband: 120 Seiten
Erschienen bei Edel Books - Ein Verlag der Edel Germany GmbH, 14.09.2015
ISBN 9783841903921
Genre: Sachbücher

Rezension:

Die Dienerschaft von Downton Abbey muss ihre Aufgaben exakt, würdevoll und möglichst unsichtbar ausführen, sodass Ihre Lordschaft oder Ladyschaft keinesfalls gestört werden. In diesem Regelwerk werden für sämtliche Hierarchiestufen des Haushalts genaue Instruktionen gegeben, und zwar von Mr Carson, dem Butler, persönlich.

Erster Eindruck: Ein sehr schlichtes Cover mit einem beeindruckenden Landsitz – gefällt mir gut.

Die Fernsehserie „Downton Abbey“ ist mir wohl ein Begriff, aber ich habe sie bisher noch nicht angesehen (nur Ausschnitte davon). Dieses Regelwerk führt uns zurück ins Jahr 1924.

Ich habe so viel gelernt, z.B. über die Hierarchie bei der Dienerschaft: Der Butler ist der oberste Dienstbote und Chef über die Kammerdiener, Unterbutler, Diener, Knechte, Stallmeister, Chauffeur (u.a.), die Hausdame die Chefin über die Kammerzofen, Hausmädchen. Die Köchin wiederum leitet die Beiköchin, die Küchenmägde und die Küchenmädchen. Respekt, Demut und absolute Aufrichtigkeit sind für alle Dienstboten unerlässlich. Eine der Aufgaben, die alleine dem Butler zugeordnet ist, ist die Pflege des Tafelsilbers. Die meisten Reinigungsarbeiten sind an niedere Dienstboten delegiert, aber der Butler pflegt und verwahrt das Tafelsilber. Er führt auch eine Inventarliste.
Das Essen ist ein komplexer Vorgang: Die Speisenfolge wird stets auf Französisch geschrieben und Ihre Ladyschaft legt die Sitzordnung fest. Dies ist ganz und gar kein einfaches Unterfangen, gibt es doch auch hier eine vorgeschriebene Rangfolge einzuhalten. Das Verreisen oder das Beherbergen von Gästen sind organisatorisch höchst anspruchsvoll.
In den Hausregeln gibt es sehr viele praktische Tipps, wie z.B. ein Pelz gereinigt wird, Flecken entfernt werden, wie ein Sherry zu lagern ist oder wie eine Türe leise zu öffnen und zu schliessen ist. Weiter gibt es Anleitungen zum Falten von Servietten, wobei zu beachten ist, dass die Bischofsmütze nur bei sonntäglichen Mittagessen gestattet ist! Und: schon gewusst, dass sich ein Butler nur im Uhrzeigersinn um den Tisch bewegen darf?
Ein Butler hilft Seiner Lordschaft fünf- bis siebenmal am Tag beim Umkleiden! Die Kammerzofe hilft Ihrer Ladyschaft; nur sie ist berechtigt, den Frisiertisch zu berühren.

Diese Hausregeln haben mich amüsiert, denn es ist effektiv eine ganz andere Zeit gewesen. Ich habe festgestellt, dass ich nicht einmal den ersten Tag in einem solch ehrwürdigen Haus überstanden hätte – egal, auf welcher Stufe. Ich werde nun meine persönlichen Hausarbeiten ein bisschen gelassener angehen, denn das ist ja gar nichts im Gegensatz zu den erwähnten Regeln!

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Tags: 1920er jahre, dienstboten, downton abbey, großbritannien, regeln, sachbuch, tv-unterhaltung, verlag: edel   (8)
 

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Ich komme aus dem Lachen nicht heraus: Erinnerungen

Heinz Marecek
E-Buch Text: 272 Seiten
Erschienen bei Amalthea Signum Verlag, 12.03.2012
ISBN 9783902862075
Genre: Biografien

Rezension:  
Tags: erfahrungen, schauspieler-in, verlag: amalthea   (3)
 

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

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Schade um die Lebenden

Jacqueline Gillespie
E-Buch Text: 192 Seiten
Erschienen bei Haymon Verlag, 28.01.2013
ISBN 9783709975879
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Schneeberg, Band 1: In Neiselbach geht alles noch ein bisschen idyllischer und gemächlicher zu, als im stressigen Wien. Doch Polizeijurist Patrick Sandor erlebt ein aufgeregtes Neiselbach: die Geburtstagsfeier im Herrenhaus endet abrupt - die Gastgeberin ist tot! Eine alteingesessene Dorfbewohnerin gibt ihre Gedanken sowie Neuigkeiten aus dem Friseursalon und von den Nachbarn wieder...

Erster Eindruck: Das Cover mit dem Friedhof und dem interessanten Titel gefällt mir sehr gut.

Die Original-Klappenbeschreibung hat mich neugierig auf diesen Krimi gemacht, denn da heisst es u.a. dass eine alteingesessene Hobbydetektivin, die die Schneeberger Version der Miss Marple sei, versucht, den Täter zu ermitteln. Das hat für mich nach einer Menge Spass, gepaart mit Spannung, geklungen. Diese "Hobbydetektivin" bleibt fast bis zum Schluss namenlos, das empfand ich als störend, denn ich weiss gerne, wer mir eine Geschichte erzählt (sie heisst übrigens Apollonia). Ihr Dialekt hat mir jedoch gefallen - es gibt ein Glossar am Ende des Buches. Sie hat einfach ein bisschen geplaudert und immer wieder betont, dass sie ja gar nicht neugierig sei und tratschen nicht leiden könne.
Der Polizeijurist aus Wien, Patrick Sandor, und sein Kollege Müller - der auch nur mit dem Nachnamen angesprochen wird - blieben für mich farblos.

Für mich war es das erste Buch der Autorin, insofern habe ich keine Vergleichsmöglichkeiten. Meine Meinung zu diesem Buch ist zwiegespalten: Einerseits hat mir der Dialekt gefallen und ich fühlte mich wie in einem Heimatfilm der 1950er Jahre. Andererseits habe ich leider vergeblich auf Spannung gewartet und mir kam die Geschichte länger vor als 192 Seiten. Die Auflösung der Geschehnisse war aus meiner Sicht unspektakulär und rein zufällig. Aus diesem Grund kann ich nur 2 Sterne vergeben, schade.

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Tags: band 1, erben, familie, herrenhaus, jurist-in, krimi, neiselbach, österreich, polizist-in, reihe, reihe: schneeberg, verlag haymon, wien   (13)
 

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133 Bibliotheken, 15 Leser, 1 Gruppe, 73 Rezensionen

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Der Abgrund in dir

Dennis Lehane , Steffen Jacobs , Peter Torberg
Fester Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 29.08.2018
ISBN 9783257070392
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
Tags: krimi, verlag diogenes   (2)
 

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

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Bookies. Tierische Lesezeichen zum Häkeln by Supergurumi

Jonas Matthies
Flexibler Einband
Erschienen bei Frech, 17.01.2018
ISBN 9783772481277
Genre: Sachbücher

Rezension:  
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47 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

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Strandmord

Katharina Peters
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 09.03.2018
ISBN 9783746633947
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
Tags: band 7, insel, krimi, ostsee, polizist-in, reihe, reihe: romy beccare (rügen-krimi), rügen, verlag aufbau   (9)
 

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59 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 36 Rezensionen

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Deichmord

Katharina Peters
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 17.03.2017
ISBN 9783746632926
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Romy Beccare (Rügen-Krimi), Band 6: Terrorwarnung auf Rügen! Geschmackloser Scherz oder echte Bedrohung? Das Team um Romy Beccare ermittelt auf Hochtouren. Niemand erwartet, dabei auf alte Fälle zu stossen, bei denen plötzlich neue Hinweise auftauchen...

Erster Eindruck: Das Cover gefällt mir sehr gut, wie alle bisherigen dieser Reihe - düster, geheimnisvoll, passt.

Dieser Band der Reihe lässt sich ohne Vorkenntnisse der Vorgängerbände lesen, aber schöner ist es trotzdem, Romy Beccare und ihr Team von Anfang an zu begleiten.

Eine anonyme Terrorwarnung: Eine wirklich bedrohliche Situation für die Polizei, denn schliesslich muss der mögliche Urheber schnellstmöglich gefunden bzw. das Worst-Case-Szenario abgewendet werden. Und das alles am besten, ohne dass die Bevölkerung beunruhigt wird, denn Panik muss unbedingt vermieden werden. Romy und ihr Team sind aufeinander eingespielt. Dieses Mal führen die Fährten (oder noch häufiger Romys Bauchgefühl) überall und gleichzeitig nirgendwohin. Der anonyme Melder kann nicht gefunden werden, aber dann rücken alte Vermisstenfälle ins Visier, und sogar ein bereits gelöster Mordfall - mit einem seit fünfzehn Jahren verurteilten Straftäter - wird neu aufgerollt. Für Romy, Jan und Kasper sind die Ermittlungen nicht einfach, da sogar ehemalige Polizisten, also eigentlich Kollegen, vernommen werden müssen.

Alte Vermisstenfälle, Beziehungsdelikte, Erpressung, schwierige Familienverhältnisse, Lügen... dies sind nur einige der behandelten Stichworte. Bereits beim Vorgängerband waren es für mich zu viele Personen. In diesem Band wurde das nochmals übertroffen. Zu viele verschiedene Fälle, zu viele Namen, zu viele Fährten. Ich habe zwischendurch wirklich den Faden verloren und erst aufgrund der Zusammenhänge begriffen, um wen es geht. Die Spannung ging für mich im Mittelteil zurück. Dieses Mal gibt es von mir leider nur verwirrte, aufgerundete 3 Sterne.

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Tags: band 6, insel, krimi, ostsee, polizist-in, reihe, reihe: romy beccare (rügen-krimi), rügen, verlag aufbau   (9)
 

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28 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

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Eine Tüte buntes Glück

Kim Henry
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 03.09.2018
ISBN 9783956498053
Genre: Liebesromane

Rezension:  
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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

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Der Bibelraucher

Wilhelm Buntz
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei SCM Hänssler, 21.08.2018
ISBN 9783775158602
Genre: Biografien

Rezension:

Wilhelm Buntz, geb. 1954, hat eine „Heimkarriere“ hinter sich und landet im Gefängnis: Er fährt einen Mann tot, ein zweiter ist danach auf den Rollstuhl angewiesen. Es bleibt nicht bei diesem einen Vergehen, schlussendlich werden ihm 148 Straftaten zugeschrieben! Wieder einmal in der Arrestzelle, greift er zur Bibel, liest eine Seite, reisst sie raus und rollt sich eine Zigarette. So raucht er die Bibel bis zum Neuen Testament…

Erster Eindruck: Das Gesicht auf dem Cover, in dem viel Erlebtes gezeichnet ist, die „Bibel-Zigarette“, der Blick in die Weite… wirklich gut. Mich hat sehr überrascht, dass die Schrift auf dem ganzen Schutzumschlag so rau ist. Aber das ist wiederum sehr gelungen, vermittelt es doch, dass es im Buchinhalt nicht so Friede-Freude-Eierkuchen-mässig zugeht, sondern eben rau, mit Ecken und Kanten. Fazit: Ein sehr gut gemachtes Cover!

Der Einstieg ins Buch ist gewaltig: Wilhelm Buntz wirft einen folgenschweren Brief im Gefängnis ein. Er gibt darin zu, dass er in den 100 von 148 Straftaten, bei denen er aus Mangel an Beweisen freigesprochen wurde, doch schuldig sei! Damit riskiert er seine bevorstehende Entlassung! Das ist doch verrückt, oder? Nicht für ihn – für ihn ist es das einzig Richtige.

Der Einblick in die früheste Kindheit ist brutal. Es ist unvorstellbar, wenn sich die Mutter einfach nicht um das Kind kümmern will. Mich hat der Vater (positiv) überrascht, dass er seine Frau rausgeworfen hat. Else, die Ex-Verlobte und sodann auch Ex-Diakonisse, hat mir leid getan: Sie wollte den Kindern eine gute Stiefmutter sein, aber die Kinder heissen ihre Bemühungen so gar nicht gut. Schlimm. Wilhelms „Heimkarriere“ beginnt. Es macht mich sehr betroffen, wenn ich lesen muss, wie ein Kind von einem Ort zum anderen geschoben wird, denn er war ja ganz offensichtlich ein „schwerer“ Fall.

Wilhelm Buntz schildert seine Geschichte sehr ehrlich und beschönigt nicht. „Blutbad-Willi“ – eine für mich schlimme Vorstellung, sich daran zu erfreuen, einen anderen so zusammenzuschlagen, dass Blut spritzt! Er will sich Respekt verschaffen. Jahre später muss er in einem Zwiegespräch feststellen, dass die anderen nicht Respekt vor ihm haben, sondern schlicht Angst! „Du bist nicht vor allem das Opfer, sondern du bist der Täter, Willi!“ Er übergibt sein Leben Gott und bittet ihn, etwas Sinnvolles aus ihm zu machen. Bemerkenswert, was die Folgen davon waren…

Ich stelle es mir äusserst schwierig vor, solch bewegende Jahre so zu erzählen, dass Menschen, die den Autor nicht kennen, die Geschichte trotzdem irgendwie nachvollziehen können. Welche Momente pickt man heraus? Welche lässt man besser weg? Ich finde, diese Auswahl wurde hier sehr gut getroffen. Meinen Dank an Wilhelm Buntz für die offenen Worte und Gottes Segen für die Zukunft.

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Tags: alltag, erfahrungen, gefängnis, glaube, neuorientierung, schuld, strafe, straftaten, totschlag, unfall, vergebung, verlag: scm hänssler   (12)
 

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13 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

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Schuster und nichts als die Wahrheit (Schuster-Reihe)

Susanne Lieder
E-Buch Text: 211 Seiten
Erschienen bei Edel Elements, 12.07.2018
ISBN 9783962151270
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Schuster, Band 2: Am Werdersee wird Miriam, eine junge Mutter, schwer verletzt aufgefunden. Daneben ihr Ex-Freund Jonas, sturzbetrunken und mit einer leeren Flasche in der Hand – er hat einen Filmriss und kann sich an nichts erinnern. Ein Motiv sowie Fingerabdrücke belasten ihn schwer. Aber ist es wirklich so einfach? Hauptkommissar Heiner Schuster und sein Team ermitteln…

Erster Eindruck: Mir gefällt das Cover sehr gut – eine schöne Farb- und Bildauswahl. Ich mag, dass die Covers der Reihe ähnlich gestaltet sind (hoher Wiedererkennungswert).

Für mich war es die erste Begegnung mit Heiner Schuster. Er ist ganz aufgeregt, da er kurz vor der Hochzeit mit seiner schwangeren Freundin steht. Sie erwarten Zwillinge! Zusammen mit Janas Tochter Louisa werden sie zu fünft sein. Allerdings macht ihm die bevorstehende Geburt der zwei Erdenbürger auch zu schaffen; er zweifelt, ob er immer für die Kinder in der Form da sein könnte, wie er es auch gerne möchte. Ich musste schmunzeln, als ich las, dass er eine dunkle Seite beim Autofahren habe: Er brüllt die anderen an und wünscht ihnen alles Schlechte. Tz, tz, das ist aber nicht nett. Heiner hat eine Katze, sie heisst „Herr Meier“ – das nenne ich mal einen aussergewöhnlichen Katzennamen!
Die Ermittlungen beleuchten sowohl Miriams Privatleben, als auch ihren Job als Sozialarbeiterin in einem Mutter-Kind-Heim. Jonas bleibt stark tatverdächtig, da Miriam sich von ihm getrennt hat und er ein Motiv hat – Eifersucht. Aber Miriams Mutter und Schwester könnten sich Jonas nicht als Täter vorstellen. Sie verstehen auch nicht, wieso sich Miriam getrennt hat. Hat sie einen neuen Partner? Wo ist ihr Smartphone, ohne dass sie nirgendwo hinging? Und ihr Hund, der sie stets begleitet hat? Ob Jonas sich wirklich nicht erinnern kann? Viele Fragen…

Die Geschichte hat sich flüssig lesen lassen und mir haben die Einblicke in das Privatleben des Kommissars gefallen. Für mich ist das Ende leider etwas unrund – mehr kann ich dazu nicht sagen, ohne zu viel von der Story zu verraten. Von mir gibt es 3 Sterne.

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Tags: affäre, alkohol, band 2, betrug, eifersucht, heirat, krimi, mutter-kind-heim, polizist-in, reihe, reihe: schuster, sozialarbeiter-in, verlag: edel   (13)
 

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

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Work-Wife-Balance

Jenk Jessel
Fester Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Benevento, 23.08.2018
ISBN 9783710900488
Genre: Sachbücher

Rezension:

Jenk Jessel, der Autor und Inhaber eines Food-Start-ups, erzählt aus dem Alltagswahnsinn bzw. -glück seiner Familie: zwei Kinder mit zwei vollzeitbeschäftigten Eltern erfordern jede Menge Organisationsgeschick. Mit Humor lässt sich vieles leichter ertragen…

Erster Eindruck: Das Cover und der witzige Buchtitel gefallen mir sehr gut – die gewählte Coverfarbe leider gar nicht. Im Buch hat es sehr schöne Illustrationen von Josephine Warfelmann. Die Schrift im Innern des Buches ist erstaunlich gross.

Allein das Lesen des Inhaltsverzeichnisses hat mich schon zum Schmunzeln gebracht, denn da heisst es z.B. „Das Rollator-Paradoxon“, „Erste Post und was zum Schreien“, „Viel Kotzen und ein kleines bisschen Ebola“ oder auch „Opa gegen Krankenhaus“ und „Fünfundvierzigtausend Quäntchen Glück“.

Für den Autor und seine Frau war klar, dass sie Kinder wollen, aber beide deswegen nicht ihre Jobs aufgeben. Und auch nicht Teilzeit arbeiten. Geht das? Ja, mit jeder Menge Organisation und Humor. Wenn nur einer der Punkte auf der Tagesliste nicht funktioniert, gerät das ganze Konstrukt ins Wanken: Anruf aus der Kita – das Kind muss umgehend abgeholt werden, da es Fieber hat! Oder das Kind bringt einen Virus nach Hause und innerhalb von drei Wochen liegt ein Familienmitglied nach dem anderen krank darnieder: Geschwister, Mutter, Vater, Grosseltern… Einer der Erwachsenen hat vergessen, dem Partner einen Termin mitzuteilen und nun überschneiden sich diese!

Es hat wirklich sehr viele (für mich) amüsante Passagen, hier nur ein paar Müsterchen:
- Die Suche nach einem Kita-Platz gestaltet sich äusserst schwierig, wenn man es wagt, in eine andere Stadt umzuziehen, nachdem das Kind bereits 2 ½ Jahre alt ist. So etwas „Aussergewöhnliches“ wie ein Umzug ist in Bedarfsplanung der Stadt München nicht vorgesehen...
- “Müdigkeit ist eine Frage der Einstellung.“
- Mit dem schlafenden Baby abends in ein Restaurant gehen? Funktioniert nicht überall, denn „ab sieben ist ab sechzehn“, d.h. ab sieben Uhr dürfen nur noch Personen ins Lokal, die älter als sechzehn sind…
- „Ein Baby sprengt jede Vorstellung von einem geordneten Zusammenleben.“
- Der Wahnsinns-Glücksmoment, wenn man beim Aufräumen auf einen Sechserblock Lego tritt…

Obwohl ich selbst keine Kinder habe, konnte ich mir das Gelesene sehr gut vorstellen. Eine wirklich unterhaltsame Lektüre, die ich gerne weiterempfehle.

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Tags: alltag, erfahrungen, familie, humor, kinder, organisation, verlag: benevento, vollzeitbeschäftigt, work-life-balance   (9)
 

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(13)

16 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

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Tödlicher Nachlass - Ein Fall für Engel und Sander

Angela Lautenschläger
E-Buch Text: 430 Seiten
Erschienen bei dotbooks Verlag, 30.04.2018
ISBN 9783958247918
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Engel und Sander, Band 3: Die Nachlasspflegerin Friedelinde Engel hat einen Auftrag von Victor Janssen erhalten. Sie soll den Nachlass des verstorbenen Onkels sichten und bewerten. Nicht alle aus der Familie heissen diesen Auftrag gut. Friedelindes Recherchen beschränken sich nicht auf Hamburg, sondern führen sogar nach Griechenland. Und wer erschreckt sie dort beinahe zu Tode? Ihr Lieblingsfeind Kommissar Nicolas Sander! Auch ihn hat seine Arbeit nach Griechenland geführt, nachdem in einem Hamburger Schwulenhotel ein Grieche tot aufgefunden wurde…

Erster Eindruck: Ich kann nicht genau erkennen, was auf dem Cover ist – Ist es einfach eine Tür, die mit einem Vorhängeschloss versehen ist? Oder ist es die verschlossene Laderampe eines LKWs? Hm, und dann das Wasser über diesem Bild… irgendwie düster.

Für mich war es das erste Buch der Autorin; ich kann daher nicht sagen, ob mir eventuell Informationen aus den Vorgängerbänden fehlen. Des Weiteren war es für mich die erste Begegnung mit einer Nachlasspflegerin, was ich sehr spannend fand. Die Autorin, die selbst diesen Beruf ausübt, kann da „aus dem Nähkästchen plaudern“.

Nicolas ist verheiratet, hat sich aber dann in Friedelinde verliebt. Aber seit einem halben Jahr hat er sich nicht mehr bei ihr gemeldet, und geschieden ist er auch noch nicht. Friedelinde hat ihn daher zu ihrem Lieblingsfeind erkoren. Nicolas ist mir zu Beginn der Geschichte nicht sonderlich sympathisch und auch bei Friedelinde wusste ich zuerst nicht, was ich von ihr halten sollte.
Zu Beginn gibt es zwei getrennte Geschichten: die Nachlasspflegschaft in Sachen Janssen sowie der Mordfall im Schwulenhotel. Bei Friedelindes Auftrag fand ich die Familie Janssen sehr interessant: Victor, der das erfolgreiche Familienunternehmen führt, seine leider wenig sympathische Frau Brigitte, Bruder Henry, Schwester Susanne – die letzten beiden sind stille Teilhaber in der Firma. Die Beschreibungen über die Zusammentreffen haben mir sehr gut gefallen und ich hatte ein gutes Bild vor Augen. Die Ermittlungen von Nicolas und seinem Kollegen Gernot Hagemann beginnen im Schwulenhotel, wo sich Nicolas äusserst unwohl fühlt und nur zu gerne dem Kollegen den Vortritt lässt. Was ist sein Problem mit Schwulen? Wieso fehlten sämtliche privaten Dinge, so auch die Kleider, im Zimmer des Verstorbenen? Warum gibt es keinen vernünftigen Eintrag im Melderegister des Hotels? So ist der Tote einfach ein völlig Unbekannter. Schwierig…

Die Geschichte fand ich spannend, auch wenn ich insbesondere mit Nicolas ein bisschen Mühe hatte; er verändert sich im Laufe der Geschichte (aber mehr will ich dazu nicht verraten). Mich hat irritiert, dass immer von „Sander“ (Nachname), aber vom Kollegen „Gernot“ (Vorname) die Rede war. Oder, dass Nicolas anfänglich immer von „der Engel“ sprach. Alles in allem: Ein sehr guter Krimi, den ich gerne weiterempfehle. Ich freue mich auf Fortsetzungen.

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Tags: band 3, erbe, familie, griechenland, hamburg, insel, krimi, nachlasspfleger-in, polizist-in, reihe, reihe: engel und sander, thassos, verlag: dotbooks   (13)
 

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75 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

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Eine Marcelli weiß, was sie will

Susan Mallery , Stefanie Kruschandl
Flexibler Einband: 325 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 10.04.2013
ISBN 9783862785872
Genre: Liebesromane

Rezension:

Marcelli Sisters, Band 3: Brenna Marcelli ist die einzige der vier Marcelli-Schwestern, die sich für Wein interessiert. Sie leitet das Weingut, aber ihr Grossvater Lorenzo streitet sich immer mit ihr und lehnt auch alle ihre innovativen Ideen ab. Brenna ist mit den Nerven am Ende. Ob es aber klug ist, sich mit dem Marcelli-Feind Nr. 1 – einem Giovanni – zusammenzutun? Nic Giovanni und sie waren vor zehn Jahren ein Paar. Doch diese Beziehung durfte damals nicht sein und dürfte es auch heute nicht…

Erster Eindruck: Ein freches Cover mit einer zukünftigen Braut. Mir gefallen die Weinreben, die auf das Marcelli-Weingut hindeuten.

Dieser Band lässt sich ohne Kenntnisse der Vorgängerbände lesen, aber schöner ist es schon, die Marcellis von Anfang an zu begleiten. Dieses Mal ist Brenna die Hauptperson. Mit achtzehn Jahren hat sie in einer Doppelhochzeit mit ihrer Zwillingsschwester Francesca geheiratet. Die Ehe ist mittlerweile gescheitert, da ihr Noch-Ehemann nach Abschluss seines durch Brenna finanzierten Medizinstudiums fand, dass eine jüngere Frau besser zu ihm passen würde! Das einzig Gute an der Trennung ist, dass Brenna zurück zum Weingut kam. Doch hier macht ihr der Grossvater das Leben schwer. Es hat mir wirklich leid getan, zu lesen, wie er seine Enkelin behandelt. Ein Sturkopf par excellence! Und zudem will er das Weingut eh nur einem männlichen Nachkommen übergeben.
Nic ist mit dem Wissen aufgewachsen, dass ein Giovanni sich nicht mit den Marcellis einlässt. Aber das hat ihn und Brenna vor zehn Jahren nicht davon abgehalten, sich ineinander zu verlieben. Doch als Nic seinem Grossvater seinerzeit erklärt hat, dass er mit Brenna zusammensein wolle, kam es zum Eklat! Er hat seit Jahren nur ein Ziel: die Marcellis zu vernichten. Das Wiedersehen mit Brenna hat jedoch unerwarteterweise Gefühle in ihm geweckt…
Nic hat ein Tagebuch seiner Urgrossmutter Sophia gefunden. Das Übersetzen der auf Italienisch verfassten Einträge bringt Licht ins Dunkel bzw. enthüllt den Grund der jahrzehntelangen Fehde zwischen den Giovannis und den Marcellis. Sehr interessant, denn… nein, das verrate ich natürlich nicht!

Von den Nebendarstellern hat mir Maggie, Nics Expertin in Sachen Finanzen und auch seine Vertraute, am besten gefallen. Sie wagt es auch, mit ihm Klartext zu reden: „Du bist ein schlauer Junge, Nic. Schade nur, dass du auch ein totaler Mistkerl bist.“ Tja, Nic, hättest Du nur auf diese kluge Frau gehört!

Das Buch hat sich wie gewohnt flüssig lesen lassen. Gegen Ende wurde es immer dramatischer – der Leser darf also keine Angst vor Emotionen aller Art haben! Die Reihe auf Deutsch ist mit diesem dritten Band abgeschlossen, aber auf Englisch gibt es noch zwei weitere Bände. Ich muss mal schauen, ob ich diese beiden auch noch lesen will.

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Tags: band 3, familie, fehde, geheimnis, geschieden, kredit, liebe, los angeles, lüge, rache, reihe, reihe: marcelli sisters, schwestern, usa, verlag mira, weingut   (16)
 

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

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Pfeif drauf!

Prof. Dr. Svend Brinkmann , Andreas Brunstermann
Fester Einband: 176 Seiten
Erschienen bei Knaur, 03.04.2018
ISBN 9783426214404
Genre: Sachbücher

Rezension:

„Um in allen Lebensbereichen mithalten zu können, sollen wir flexibel bleiben, uns weiterentwickeln, selbst optimieren – im steten Streben nach Erfüllung und Erfolg.“ Genau, das wird jeder Berufstätige wohl aus eigener Erfahrung bejahen können. Aber führt es uns auch zum Erfolg? Nein, denn es zeigt sich deutlich, dass das Immer-schneller-immer-Besser zu einer Zunahme von Stress und Depressionen führt. Prof. Svend Brinkmann, geb. 1975, lehrt Psychologie an der Aalborg Universität in Dänemark. Hier zeigt er sieben Schritte auf, wie man dem omnipräsenten Selbstoptimierungswahn entgegnen soll. Ein wahrlich nicht alltägliches Selbsthilfebuch, pardon, Anti-Selbsthilfebuch.

Erster Eindruck: Ein klares Cover, ein provokativer Titel, witzige Gestaltung – gefällt mir sehr gut.

Wieso habe ich zu diesem Buch gegriffen? Weil der Titel so provoziert, dass ich das Buch einfach in die Hand nehmen musste. Ich wollte unbedingt mehr darüber wissen. Die erwähnten sieben Schritte lauten wie folgt:
1. Hören Sie auf, in sich selbst hineinzublicken
2. Fokussieren Sie sich auf das Negative in Ihrem Leben
3. Setzen Sie den Nein-Hut auf
4. Unterdrücken Sie Ihre Gefühle
5. Feuern Sie Ihren Coach
6. Lesen Sie einen Roman – kein Selbsthilfebuch und auch keine Biographie
7. Besinnen Sie sich auf die Vergangenheit

Nachdem ich nur schon das Inhaltsverzeichnis gelesen habe, dachte ich mir, wow, der Autor wagt sich aber einiges… Als ich dann richtig mit der Lektüre begonnen habe, musste ich immer wieder schmunzeln oder nicken. Hier ein paar Gedanken dazu:
=> Bei Schritt 1 stelle ich fest, dass ich immer wieder dazu verleitet werde, zu sehr in mich hineinzublicken, in mich hineinzuhören. Aber manchmal ist da dann einfach… nichts. Oder aber es ist nur eine Mücke, die dann zu einem veritablen Elefanten wird! Nicht gut. Beruhigend, dass der Autor dann auch dazu meint, dass in unserem Innern ja nicht – obwohl häufig das Gegenteil behauptet wird – alle Antworten schon vorhanden seien. Wer weiss denn schon, was Hund auf Koreanisch heisst, was der Durchmesser der Erde ist oder wie der Weltfrieden zu finden ist? Da hilft alles Hineinhorchen nichts… Der Autor sagt, dass eine exzessive Selbstbespiegelung ein grosses Risiko birgt. Seit den 1980er Jahren bezeichnen die Ärzte dies als Gesundheitsparadox: je umfassender die Menschen informiert sind, desto mehr kommt es zu Selbstdiagnosen und zu weitverbreiteten subjektiven Gefühlen von Unwohlsein.
=> Bei Schritt 3 denke ich, dass dies einen in eine sehr unangenehme Position bringen könnte, wenn man konsequent alles ablehnen würde. Aber eine sehr interessanter Denkansatz, vor allem die Reaktion des Umfelds.
=> Schritt 4: Ich kann keinen Coach feuern, da ich keinen habe. Ein Coach – oder wie auch immer sich dieser bezeichnet – muss auf jeden Fall eines beherrschen: eine überzeugende Rhetorik.

Das Buch ist ironisch, mit schwarzem Humor, driftet stark in die Gegenrichtung ab, aber ich denke, eine deutliche Umkehr vom aktuellen Schneller-Weiter-Höher ist angebracht. Der Stoizismus ist ein Thema, das vermehrt in diesem Buch aufgegriffen wird. Ich muss zugeben, dass ich mich vorher noch nicht wirklich damit beschäftigt habe, obwohl ich sogar (noch ungelesene) Bücher von Vertretern dieser Philosophie, z.B. Seneca und Epiktet, habe. Von mir gibt es 4 Sterne und meinen Dank für diese amüsante Unterhaltung.

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Tags: beschleunigung, gegenbewegung, lebenshilfe, optimierung, psychologie, sachbuch, selbstoptimierung, verlag knaur   (8)
 

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(101)

131 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 88 Rezensionen

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Leuchtturmmord

Katharina Peters
Flexibler Einband: 323 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 14.03.2016
ISBN 9783746632063
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Romy Beccare (Rügen-Krimi), Band 5: Merle Zober, eine junge Frau Ende zwanzig, verheiratet und Mutter von zwei Kindern wurde beim Leuchtturm ermordet aufgefunden. Der erste Verdacht fällt auf den als schwierig geltenden Ehemann – er war es jedoch nicht. Von der früheren Clique von Mona sind mittlerweile fünf Personen tot, es bleibt nur noch einer übrig. Zufall? Äusserst ungewöhnlich…

Erster Eindruck: Ein alter Leuchtturm auf dem Cover, eine düstere Stimmung – passt sehr gut zum Buchtitel.

Dieser Band der Reihe lässt sich ohne Vorkenntnisse der Vorgängerbände lesen, aber schöner ist es trotzdem, Romy Beccare und ihr Team von Anfang an zu begleiten.

Der aktuelle Fall bedingt Ermittlungen, die weit in die Vergangenheit zurückführen und behandelt u.a. Themen wie Stalking, illegale Fight-Szene mit No-limit-Kämpfen, Demütigung, Rache, Betrug. Die Teams um Jan Riechter und Romy Becarre arbeiten wie gewohnt sehr gut zusammen. Beim Team Riechter gab es einen Neuzugang: Olivia Durant. Sie hat an ihrer alten Stelle bei Ermittlungen offenbar in ein Wespennest gestochen, denn als ihr Fall gerade interessant wurde, hat der Staatsanwalt die Angelegenheit eingestellt. Ab da fingen die Unannehmlichkeiten für sie an… Im Team Becarre mache ich mir ein bisschen Sorgen um Kasper Schneider: Er wird bald das Pensionsalter erreichen und tut sich mit dieser bevorstehenden Situation sehr schwer – das ist sehr gut nachvollziehbar. Ich kann mir das Team ohne Kasper gar nicht vorstellen.

Die Einblicke in die Fight-Szene waren für mich erschütternd: Ich kann nicht nachvollziehen, wie Menschen sich an solchen No-limit-Kämpfen „erfreuen“ können! Bei diesen Kämpfen ist nämlich alles erlaubt – je blutiger, desto besser! Der Unterlegene erhält, falls er sich gut gehalten hat, eine Mini-Überlebenschance, indem er in der Nähe einer Klinik deponiert wird. Es versteht sich von selbst, dass hier viel Geld im Spiel ist…

Die Geschichte war spannend, keine Frage, aber für mich waren es definitiv zu viele Personen – ich habe zuweilen wirklich den Überblick verloren und erst aufgrund der Zusammenhänge wieder begriffen, um wen es nun genau geht. Deshalb ziehe ich einen Stern ab. Ich freue mich auf die nächste Ermittlung.

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Tags: affäre, band 5, betrug, demütigung, erpressung, illegale fight-szene, insel, leuchtturm, no-limit-kämpfe, ostsee, polizist-in, reihe, reihe: romy beccare (rügen-krimi), rügen, stalking, verlag aufbau   (16)
 

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24 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

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Adlerschanze

Ingrid Zellner
Flexibler Einband: 253 Seiten
Erschienen bei Silberburg, 25.07.2018
ISBN 9783842520882
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

In Hinterzarten geht es ruhig zu und her… normalerweise, aber nicht, wenn der Skisprung-Sommer-Grand-Prix auf der Adlerschanze bevorsteht. Und erst recht nicht, wenn die Leiche des Mädchens Moira Kerber aufgefunden wird. Kommissar Surendra Sinha aus Friedrichshafen urlaubt gerade im Schwarzwald, als er ungewollt in die Ermittlungen der Freiburger Kripo miteinbezogen wird…

Erster Eindruck: Das Cover passt sehr gut zum Thema – gefällt mir wirklich gut.

Ich mag den Schwarzwald und liebe die Bodenseeregion, insbesondere Friedrichshafen, wo unser Kommissar Surendra Sinha stationiert ist. Der indischstämmige, aber in Deutschland geborene und aufgewachsene Kommissar ist 35 Jahre alt und zum Leidwesen seiner Mutter Zenobia noch immer nicht verheiratet! Sie schlägt ihm bei jeder Gelegenheit passende Heiratskandidatinnen vor, so auch, als er sie in Hinterzarten besucht. Doch Sinha hat den Kopf nicht frei für die alles andere als subtilen Verkupplungsversuche seiner Mutter. Zenobia hat mir gefallen; ich konnte sie mir sehr gut vorstellen.
Im gleichen Haus, wo Sinha seine Ferienwohnung hat, sind auch die Walker-Schwestern: zwei eineiige skisprungbegeisterte Zwillinge aus England. Ich kenne mich mit dieser Sportart überhaupt nicht aus und fand die Erklärungen sehr interessant. Die ganze Region ist irgendwie dem Skispringen verfallen – sogar die Legende Georg Thoma hat einen entscheidenden Auftritt…

„Adler. Das Sinnbild für Mut, Weitblick und Kraft. Der König der Lüfte, der Bote der Götter, das Symbol für Unsterblichkeit.“

Sinha wird unfreiwillig in die Ermittlungen seiner Freiburger Kollegen miteinbezogen, doch Michaela Lux ist alles andere als begeistert. Wieso? Ihr Chef, Peter Schobinger, hat jedoch kein Problem mit ihm. Das tote Mädchen ist für Schobinger keine Unbekannte, denn sie ist die Freundin seines Sohnes! Der soll am nächsten Tag zum Skispringen gehen, aber ob er dafür nun noch bereit ist? Wer hat Moira umgebracht? Und was hat es mit dem verunfallten Marc Wegener auf sich, der die nächste grosse Skisprunghoffnung war? Es gibt einige Verdächtige und schlussendlich auch einige Überraschungen für den Leser.

Für mich war es das erste Buch der Autorin, aber bestimmt nicht das letzte. Das Buch hat sich flüssig lesen lassen, Sinha ist mir sehr sympathisch und ich habe viel Interessantes über die Skisprungszene erfahren. Ich hoffe sehr, dass es eine Fortsetzung gibt!

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Tags: ehrgeiz, freiburg i.br., hinterzarten, intrige, krimi, mord, rache, schwarzwald, skispringen, sport, unfall, verlag: silberburg   (12)
 

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26 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

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Bernsteinmord

Katharina Peters
Flexibler Einband: 319 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 09.03.2015
ISBN 9783746630960
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Romy Beccare (Rügen-Krimi), Band 4: Die Physiotherapeutin Mona Gluek wird tot aufgefunden – sie lag gefesselt im Sumpf, mit dem Gesicht nach unten, so dass sie erstickte. Am Vorabend wurde sie als vermisst gemeldet, da sie ihren kleinen Sohn nicht bei der Babysitterin abgeholt hat. Die ersten Ermittlungen ergeben, dass Monas Lebensgefährtin Sabine Lorant schon seit über einen Monat spurlos verschwunden ist. Jan Riechter und Romy Beccare müssen ihren Urlaub abbrechen…

Erster Eindruck: Auf dem Cover ist eine beeindruckende und bedrückende Naturszene – sehr passend für diesen Krimi.

Dieser Band der Reihe lässt sich ohne Vorkenntnisse der Vorgängerbände lesen, aber schöner ist es trotzdem, Romy Beccare und ihr Team von Anfang an zu begleiten.

Die Geschichte wird immer grösser: die Tote im Sumpf, eine vermisste Lebensgefährtin, ein verstörendes Video, das auf Lesben- und Schwulenhasser russischer Herkunft hindeutet, und plötzlich rückt auch ein über zwanzigjähriger Fall wieder ins Interesse. Aber haben diese Dinge überhaupt etwas gemeinsam? Sehr viele lose Puzzlestücke liegen vor dem Leser…
Mona ist erstickt – mit einem Bernsteinarmband im Mund… Wieso hatte sie ein Armband im Mund? Was ist mit ihrer Lebensgefährtin Sabine passiert? Hatte sie genug von Mona und ist „nur“ abgehauen? Oder ist sie ebenfalls einem Verbrechen zum Opfer gefallen? Wer ist der Vater von Monas Sohn?
Als beschrieben wird, mit welcher Brutalität Mona misshandelt und vergewaltigt wurde, dreht es einem schier den Magen um. Wenn ich mir dann vorstelle, dass es tatsächlich Individuen gibt, die sich an solchen Videos ergötzen, macht es mich sprachlos… Die Ermittler, die sich mit solchen Videos beschäftigen müssen – und das über Stunden und Tage – sind wahrlich nicht zu beneiden. Diese Bilder wird man sicherlich nicht so leicht wieder los.
Homosexualität ist hier nur eines der behandelten Stichworte. Es macht mich traurig, dass es auch im 21. Jahrhundert immer noch Menschen gibt, die Homosexuelle als abartig ansehen und sie nur zu gerne eliminieren würden! Diese Haltung ist doch wirklich abnorm!

Das Team um Romy Beccare hat wie gewohnt sehr gut zusammengearbeitet. Die Geschichte war hochspannend, wenn auch zuweilen ein bisschen verwirrend aufgrund der Menge der Protagonisten. Der Autorin ist es wiederum meisterhaft gelungen, verschiedene Fährten zu legen – bravo! 5 Sterne.

  (9)
Tags: band 4, homophobie, homosexualität, insel, krimi, misshandlung, mord, ostsee, polizist-in, reihe, reihe: romy beccare (rügen-krimi), rügen, unfall, vergewaltigung, vermisst   (15)
 

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(35)

79 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

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Eine Marcelli geht aufs Ganze

Susan Mallery ,
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 01.03.2013
ISBN 9783862785087
Genre: Liebesromane

Rezension:

Marcelli Sisters, Band 2: Zu viel Wein kann nicht nur Kopfschmerzen verursachen, sondern auch zu allerlei Dummheiten führen. So endet der feuchtfröhliche Mädelsabend mit dem „Beschluss“, dass Francesca Marcelli mit dem nächsten Mann, der ihr über den Weg läuft, ins Bett gehen soll. Und dieser nächste Mann ist Sam Reese – eine heisse Affäre ohne Verpflichtungen beginnt. Doch dann steht plötzlich die zwölfjährige Kelly Nash vor der Tür, von der Sam bis zu diesem Zeitpunkt nichts gewusst hat; sie entpuppt sich als seine Tochter – und frühreife Teenzilla!

Erster Eindruck: Ein freches Cover mit einer zukünftigen Braut, die offenbar den richtigen Frosch geküsst hat… Mir gefallen die Weinreben, die auf das Marcelli-Weingut hindeuten.

Dieser Band lässt sich ohne Kenntnisse des Vorgängerbandes lesen, aber schöner ist es schon, die Marcellis von Anfang an zu begleiten. Dieses Mal ist Francesca die Hauptperson. Sie hat, wie es bei den Marcellis üblich ist, früh geheiratet – mit achtzehn Jahren (in einer Doppelhochzeit mit ihrer Zwillingsschwester Brenna). Ein paar Jahre später ist Francesca jedoch schon Witwe. Sie konzentriert sich fortan auf ihr Studium und schiebt den Gedanken an eine neue Beziehung weit weg. Francesca studiert Sozialpsychologie und muss dafür diverse Beobachtungen wissenschaftlich untersuchen: Sie beobachtet in verschiedenen Verkleidungen, wie die Menschen auf sie reagieren, sie wahrnehmen. In ihrer Verkleidung als Hochschwangere trifft sie auf Sam, der sehr nett zu ihr ist und sie – nachdem sie ihr Experiment erklärt hat – sogar zum Essen einlädt.
„Ihre Weiblichkeit, die sich im Winterschlaf befunden hatte, bevor sie Sam begegnet war, tanzte aus Vorfreude auf künftige Aktivitäten Salsa.“
Üblicherweise hat auch ein Mann mehr Zeit als fünf Minuten, um sich auf seine Vaterschaft einzustellen, aber viel mehr Zeit lag nicht zwischen dem Telefonanruf seiner Ex-Frau und dem Läuten der Türklingel, wo nun Sams Tochter Kelly steht! Mit dem Auftauchen von Kelly wurde es schon für mich als Leserin anstrengend, denn sie tritt sehr, sehr arrogant und fordernd auf! Ist sie wirklich so oder überdeckt sie damit ihre Unsicherheit? Alle Parteien sind überrumpelt – was nun? Francesca versucht, zu helfen.
Bei einer Feier zum vierten Juli auf dem Weingut Marcelli kommt es noch vor dem grossen Feuerwerk zum Platzen einer Bombe: ein lang gehütetes Familiengeheimnis wird gelüftet! Wow! Von den Nebendarstellern haben mir Gabriel, Sams Grossvater, und Brenna, Francescas Zwillingsschwester, am besten gefallen. Das Buch hat sich wie gewohnt flüssig lesen lassen. Es waren wiederum viele sehr emotionale Geschichten (Taschentuchalarm!) – leider kann ich nichts weiter darüber verraten… Von mir gibt es 5 Sterne!

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