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Gabriel: Duell der Engel

Kaja Bergmann
E-Buch Text: 176 Seiten
Erschienen bei Bookspot Verlag, 10.06.2013
ISBN 9783937357959
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Gabriel entdeckt, dass er tot ist und nicht mehr sterben kann, er ist unsterblich, aber nicht unverletzbar. Er versucht Menschen zu retten und ihnen zu helfen, bis er erkennt, dass er einen Gegenspieler hat. Seraphin.

 

Ich fand zwar schnell in die Geschichte um Gabriel hinein und fand es am Anfang noch witzig, dass es kein Inhaltsverzeichnis wegen Unlust gibt, aber genauso nervig und langatmig empfinde ich die Geschichte beim Lesen. Sie plätschert ohne große Spannung dahin, der Protagonist Gabriel macht eher einen gelangweilten Eindruck, so dass ich mich auch kaum in ihn hineinversetzen konnte. Ich hatte eher ein Buch mit wesentlich mehr Elan, Spannung und Action erwartet – vielleicht sogar mit einer deutlich besseren Liebesgeschichte. Denn diese hier wurde anfangs angesprochen, dann kam das Paar zusammen wie gewünscht und plötzlich gab es einen Zeitsprung von zwei Jahren … ohne große Erklärung was in der Zwischenzeit geschehen war und wie unser „Superheld“ Gabriel mit seiner Gabe zurecht kam und welche Informationen er sonst noch über sich gesammelt hat und woher er Beweise gefunden hat. Er nimmt in dieser Geschichte zu viel einfach alles nur hin oder glaubt, dass es so ist, ohne Beweise. Das ist mir alles einfach zu lasch.

 

Die Figuren an sich sind auch ein wenig flach ohne große Tiefe. Obwohl man dank der gewählten Erzählperspektive mehr über Gabriel und seine Gefühls- und Gedankenwelt erfährt, konnte ich recht wenig mit ihm anfangen. Ihm fehlte einfach die Tiefe, wie auch den anderen Charakteren, die nur oberflächlich dargestellt wurden. Vielleicht hätten mehr Buchseiten zu mehr Tiefe der Charaktere geholfen? Ebenso fehlt ein richtiger Plot mit einem echten Spannungsbogen, der einen aus den Socken haut?! Aber dieser Plot war eher langweilig und plätscherte lasch dahin bis auf einige wenige kleine Spannungshügelchen.

 

Der Schreibstil in Ich-Perspektive von Gabriel ist gewöhnungsbedürftig und wird rückblickend erzählt. Auch der Leser wird hin und wieder direkt angesprochen. Ich brauchte einige Kapitel um mich an den Schreibstil von Kaja Bergmann zu gewöhnen, was nicht einfach war. Es fehlen teilweise die Personalpronomen in vielen Sätzen, so dass man mitten in den Satz hineingeworfen wird und sich den Rest denken muss. Irgendwie fühlt sich der Schreibstil auch leicht gelangweilt an, als ob die Autorin selbst kein großes Interesse an dieser Geschichte hatte … oder wurde dieser Stil passend auf den Charakter Gabriel gewählt? Mich jedenfalls langweilt der Schreibstil sehr, so dass ich das Buch immer wieder problemlos zur Seite legen konnte. Vielleicht ist der Protagonist selbst von seiner Geschichte gelangweilt? Zum Glück sind die Kapitel schön kurz (unterteilt nur in Tage und Uhrzeiten), so dass man doch noch mal rasch ein Kapitel weiter liest, nur um das Buch letztendlich doch enttäuscht bei Seite legt und sich fragt, wieso man weiter gelesen hat.

 

Das Cover und der Titel sind fantastisch und weckten in mir die Neugier auf die Geschichte über Engel und ein actionreiches Abenteuer.

 

Fazit:

Titel, Cover und Klappentext versprechen eine spannende Geschichte über ein Duell der Engel, doch was den Leser erwartet, ist eine eher langatmige Geschichte mit wenig Spannung, die ganz anders ist als der Klappentext verspricht. Der Schreibstil ist ungewöhnlich und sehr gewöhnungsbedürftig, was das Lesen manchmal ein wenig erschwert bzw. man das Buch problemlos zur Seite legen kann.

Wer einen echten Fantasy-Roman erwartet, wird enttäuscht werden und verwirrt zurückbleiben.

Ich bedauere es sehr, aber ich kann nur zarte 2 von 5 Punkten vergeben.

Da die Autorin noch sehr jung zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Buches war (21 Jahre), drücke ich ihr die Daumen und hoffe, dass sie noch viel über Plotten, Charakter- und Spannungsaufbau lernt und uns mit neuen und deutliche besseren Geschichten überrascht. Vielleicht arbeitet sie „Gabriel“ noch einmal neu auf?!

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434 Bibliotheken, 17 Leser, 2 Gruppen, 72 Rezensionen

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GötterFunke - Verlasse mich nicht!

Marah Woolf
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Dressler, 19.03.2018
ISBN 9783791500423
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Jess erschien mir in diesem Band noch immer naiv, wenn auch mutiger als zuvor. Sie bewies wieder und wieder, dass mehr in ihr steckt. Aber sie ließ sich von den Göttern auch leider immer wieder benutzen und wofür? Dafür, dass sie nur noch mehr von ihnen angelogen wurde. Woher nimmt das Mädchen immer nur ihr Vertrauen in die Götter und mag sie am Ende trotzdem noch?

Cayden kam mir wie ein Lämmchen vor, nicht mehr der schimmernde Held und BadBoy wie im ersten Band. Er hat sich sehr verändert, wollte immer nur noch Jess. Irgendwie vermisste ich den alten Cayden sehr. Zwar hatte er noch immer seinen Humor, aber er war nicht mehr derselbe, den ich in Band 1 so mochte.

Ich bin froh, dass Apoll in diesem Band wieder mehr auftauchte, denn im 2. Band vermisste ich ihn wahnsinnig, weil ich diesen Charakter in Band 1 so toll fand. Ich wünschte mir auch manchmal, einen besten Freund wie Apoll zu haben.

Athene mochte ich in den ersten Bänden sehr gern, da sie Jess eine gute Freundin war. Aber, dass sie in diesem Band Jess ständig einer Gefahr aussetzte und sie auch noch anlog, das hätte meine Freundschaft zu ihr nicht verkraftet… Denn Wahrheit finde ich wichtiger. Athene ist zwar immer noch liebreizend und aufmerksam, aber die Lügerei hat mich geschafft.

Von den Göttern selbst hielt ich irgendwie nicht besonders viel in diesem Band. Sie nutzten Jess ständig aus, setzten sie Gefahren aus, belogen sie etc. nur, um wieder an DEN Stab der Macht zu gelangen. Ich verstehe noch immer nicht ganz, wieso sie das alles getan hat. Klar, um die Welt zu retten, aber wieso lässt sie sich in jedem Band so dermaßen ausnutzen und belügen und vor allem auch noch von Cayden, nur, um ihm am Ende doch noch zu verzeihen etc.

Der Schreibstil von Marah Woolf war wieder einmal leicht, flüssig und sehr spannend geschrieben. Hin und wieder nervte Jess mit ihrem ständigen Gejammere zwar, aber das kannte ich bereits aus den beiden Vorgängern. Trotz allem verstand es die Autorin, sämtliche Emotionen wie Trauer, Freude, Glück und Wut in mir beim Lesen zu entfachen.

Das Cover von Band 3 passt optisch sehr gut zu seinen Vorgängern und harmoniert farblich sehr gut mit ihnen. Ich mag allerdings die weibliche abgebildete Person nicht wirklich gern. Aber das ist wohl Geschmackssache.

Nach einem nervenaufreibenden Hin und Her zwischen Jess, Cayden und den Göttern inkl. der Kämpfe bin ich ganz froh und dankbar gewesen über den Epilog, der mich sehr berührt hat. Ohne ihn hätte ich mir womöglich noch ewig den Kopf zerbrochen, wie es wohl weitergegangen wäre … Ich bin froh über die Auflösung, wer der Verräter in den Reihen war und gleichzeitig auch schockiert, denn ich hätte NIE gedacht, dass es diese Person ist. Ich war sehr überrascht.

Fazit:

Der Abschluss dieser Trilogie war spannend und nervenaufreibend.

Deshalb vergebe ich gute 4 Punkte von 5. Danke, Marah Woolf. Danke, dass Sie uns in die Welt der Götter entführt und uns vor Augen geführt haben, dass die Menschheit auf ihren Planeten Erde achten soll. Denn Hermes allein schafft das nicht. ;)

PS: Seit ich diese Trilogie von Marah Woolf kenne, denke ich bei Gewittern immer daran, dass die Götter die Menschen bestrafen wollen… ;)

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240 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 50 Rezensionen

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Changers - Oryon

T Cooper und Allison Glock-Cooper , ,
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Kosmos, 08.09.2015
ISBN 9783440143636
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Beschreibung:

Bei ihrer zweiten Veränderung wacht die 15-jährige Drew als Junge auf. Drew ist jetzt Oryon, ein cooler afro-amerikanischer Skatertyp. Gerade, als sie sich an ihre weibliche Identität gewöhnt hatte!

Doch so ist das Leben für einen Changer, eine alte Menschenart, deren Angehörige jedes Highschooljahr als eine andere Person existieren müssen. Bis zum nächsten Sommer wird Oryon lernen, wie sehr die Welt um ihn herum versucht, ihn in das zu verändern, was sie in ihm sieht – und dass er nur er selbst sein kann, wenn er sich dem widersetzt.

 

 

„Changers 2 – Oryon“ ist noch etwas heftiger als Band 1 „Changers – Drew“, denn hier geht es noch viel deutlicher um Rassismus, Hass, Gewalt, Intoleranz, Verlust und sogar um Entführung. Dieser Roman ist voller Höhen und Tiefen, dass das Lesen nie langweilig wurde. Die Spannung ist besonders gegen Ende deutlich greifbar, so dass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen konnte.

 

Der Schreibstil ist wieder einmal wunderbar, leicht, einfach und man kann sich schnell in Ethan/Drew/Oryon hineinversetzen, da es in der Ich-Perspektive verfasst wurde. Ich mag Oryon genauso sehr wie Drew zuvor und finde Audrey noch immer hinreißend. Sie ist wirklich ein gutes und taffes Mädchen/cooler Typ. Ich mag sie/ihn sehr gern. Chase hingegen hat sich total in die RaChas-Sache verrannt, so wirkt es zumindest und es fühlt sich sektenmäßig an. Doch ich glaube, dass da viel mehr dahintersteckt als wir es als Leser aktuell vermittelt bekommen. Deshalb bin ich schon sehr gespannt auf Band 3 „Changers 3 – Kim“.

Schade finde ich, dass die Verwandlung von Drew in Oryon leider übersprungen wurde und wir gar nicht richtig mitbekommen, wie es Ethan/Drew nach der Verwandlung in Oryon ergangen ist. Denn Oryon ist kein Weißer, sondern ein Afroamerikaner und genau da fangen die Probleme auch schon an. Oryon stößt immer wieder auf Rassismus, Hass und Gewalt und muss so einiges durchmachen. Aber er hat Freunde an seiner Seite und erfährt auch Liebe ... Das hat ein wenig über die heftige Geschichte hinweggetröstet … zumindest bis zu den letzten Kapiteln hin. Ich frage mich, was aus Alex, Snoopy und Chase geworden ist … Ich kann es nicht erwarten, den Nachfolgeband zu lesen, ich muss weiterlesen, die Spannung ist einfach zu hoch! Vor allem dank des fiesen Cliffhangers am Ende … Ich hatte völlig aufgehört zu atmen und musste mich erst einmal wieder daran erinnern und Luft holen. Zu atmen.

Auch habe ich die Gespräche zwischen Drew/Oryon und Chase sehr vermisst. Chase hat mir sehr gefehlt, auch wenn er mir mit den RaChas ein wenig auf die Nerven ging, obwohl er wohl auf der richtigen Seite stand.

Bei Mr. Crowell war ich mir manchmal nicht sicher, ob er nicht doch irgendwie zu den Changers gehört oder nicht. Er war für mich in dieser Hinsicht ein rätselhafter Charakter, trotz dessen, dass ich ihn als Lehrer mochte und er sich für Oryon und Audrey einsetzte. Wie alt ist Mr. Crowell eigentlich und wie alt ist Tracy? Irgendwie kann ich beide nicht richtig einschätzen.

 

Was ich auch gern gewusst hätte: Wieso dürfen Changers immer nur ein Kind bekommen? Sie können doch 2 Kinder bekommen im Abstand von 5 bzw. 6 Jahren. Denn dann hätten sie genug Zeit sich um beide Kinder in ihrem V-Zyklus zu kümmern. Wäre doch nur logisch, wenn der Rat der Changers doch mehr Changers in der Menschenwelt haben will wegen der Toleranz etc. Oder?

 

Das Cover zeigt wie beim ersten Band mehrere Köpfe (vermutlich alle Versionen des Changers Ethan/Drew/Oryon), die ineinander übergehen, sich verändern. Es ist schlicht und einfach gehalten, ohne großen Schnickschnack. Hier wird einfach nur Wert auf die Veränderung, den anstehenden Change gelegt und ich finde, das genügt auch vollkommen. Außerdem passt es perfekt zu seinem Vorgängerband.

 

Fazit:

Supergut erzählte und authentisch dargestellte Geschichte, die sehr zum Nachdenken anregt, besonders in Hinsicht auf Rassismus, Hass, Gewalt, Freundschaft und Liebe. Ich bin noch immer richtig geflashed von diesem Roman um Oryon und seine 2. Verwandlung, dass ich gern weiterlesen möchte! Ich verleihe diesem Teil 5 von 5 Punkten.

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Changers - Drew

T Cooper und Allison Glock-Cooper , Allison Glock ,
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Kosmos, 05.02.2015
ISBN 9783440143629
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Klappentext:

Am ersten Highschooltag erwacht der 14-jährige Ethan plötzlich als junges blondes Mädchen. Seine Eltern erklären ihm, dass er ein „Changer“ ist. Wie sein Vater gehört er einer Gruppe von Menschen an, die sich während ihrer Schulzeit viermal in eine andere Person – Junge oder Mädchen – verwandeln, bevor sie eine feste Identität wählen.

Seine erste Identität als „Drew“ ist für Ethan nicht leicht: Sie muss sich mit den Regeln der Changers vertraut machen, verliebt sich und muss für diese Liebe kämpfen. Was werden die Gegner der Changers unternehmen? Und ist die Organisation, die sie unterstützt, wirklich so gut? Die wichtigste Frage aber lautet: Wer wird „Drew“ am Ende sein?

 

Nachdem der Klappentext schon megaspannend klingt und mich unheimlich neugierig gemacht hat, wollte und musste ich endlich diese Buchreihe beginnen. Denn ich wollte wissen, was es heißt, ein Changer zu sein und welche Veränderungen er körperlich und seelisch durchmacht. Ich finde, dass die Verwandlung von Ethan in Drew sehr gut dargestellt wurde. Man bekam wirklich die anfänglichen Problemchen mit, wie z. B. den Wechsel von Jungsklamotten zu Mädchenkleidern, zum Wechsel der Denkweisen und Emotionen bis hin zu Dingen wie die erste Periode, die beste Freundin etc. Ich fand es sehr spannend zu lesen, wie sich Ethan mehr und mehr in Drew verwandelte und Ethan immer mehr verblasste, obwohl ich Ethan mochte. Er war ein cooler Typ, sein Kumpel Andy tut mir leid. Ethan/Drew hat mir wirklich gut gefallen, sie war realistisch dargestellt und sehr sympathisch.

Chase/Brooke … oh ja. Coole Socke, kann ich da nur sagen. Chase mochte ich vom ersten Moment an und habe jede Szene mit ihm herbeigesehnt. Ich hätte ihn zu gern noch mal gegen Ende der Story „lesen“ wollen. Schade, dass es nicht geklappt hat. Ich vermisse Chase jetzt schon.

Und Audrey: Eine bessere Freundin hätte sich Drew nicht wünschen können. Sie ist so lieb und herzlich. Die beiden passen wirklich gut zusammen. Ich fand das Geschenk am Ende toll J

 

Ich mochte den leichten, flüssigen, fesselnden und mit Humor gespickten Schreibstil des Autoren-Duos in der Ich-Perspektive sehr gern, der mir den Einstieg in die Geschichte erleichtert hat. Manche Sätze waren jedoch ellenlang, mit mehreren Nebensätzen und Wortgruppen/Sätzen in Klammern. Das hätte nicht sein sollen. Das war einfach zu lang. Die Sätze hätten gekürzt werden können. Zum Glück gab es davon nicht allzu viele Abschnitte. Hin und wieder gab es auch vereinzelt noch einige Schreib- und Tippfehler, die noch ausgebessert werden können. Mich störten auch die Zeitsprünge zwischen den Tagebucheinträgen. Am Anfang waren es fast tägliche Einträge, doch später sprang man gleich mehrere Wochen weiter… Auch wäre einiges noch ausbaufähiger und gefühlvoller sein können. Immerhin ist der Changer gerade ein Mädchen! Mir hat an der Geschichte der Changers und des Rates etwas mehr Tiefe gefehlt. Ich hätte gern mehr über den Rat und die Changers erfahren und gern gewusst, ob der Rat so eine Art Sekte ist.

 

Im Anhang des Buches gibt es ein gekürzes Glossar (Auszug aus der Changers-Bibel), in dem alle Begriffe der Changers etc. ausführlich erklärt werden, inklusive der Symbole und Tattoos.

 

Das Cover zeigt das verschwommene Schattenbild zweier Köpfe, die ineinanderfließen, was wohl den Verwandlungsprozess der Changers darstellen soll. Mir gefallen die Farben und der einfache Schriftzug.

 

Fazit:

„Changers – Drew“ ist ein gelungener Auftakt einer Tetralogie, die ich auf jeden Fall weiterverfolgen werde. Denn es werden neben dem Fantasy-Element der Verwandlung gleich mehrere Themen behandelt: Freundschaft, Missbrauch, Veränderungen, Rassismus, die erste Liebe, Teenagerprobleme, Vertrauen, Erwachsenwerden etc. Dieser Roman regt sehr zum Nachdenken an. Als Leser fragt man sich schlussendlich, welchen Weg und welche Version man letztendlich selbst gehen/wählen würde und wen Ethan/Drew nach dem Zyklus wählt.

Von mir gibt es klare 4,5 von 5 Punkten!

Ich bin schon sehr gespannt auf die weiteren 3 Verwandlungen …

 

#changers #changersdrew #changersethan #chase #audrey #tcooper #verwandlung #allisonglockcooper #freundschaft #rachas #jugendbuch #jugendroman #teenagerprobleme #missbrauch #rassismus #highschool #ersteliebe #identität #vertrauen #erwachsenwerden

 

 

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64 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

bücher, dilogie, drachen, empire, empire of ink, empire of ink: die macht der tinte, fantasie, fantasy, geheimnis, impress, ink, jennifer alice jage, kampf, liebe, magie

Empire of Ink - Die Macht der Tinte

Jennifer Alice Jager
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 07.09.2017
ISBN 9783646603446
Genre: Fantasy

Rezension:

Beschreibung:

Endlich kennt Scarlett die wirkliche Bedrohung ihrer Welt und die liegt nicht in den Bewohnern des Empire of Ink, dem Königreich, das einst durch die Macht des geschriebenen Wortes erschaffen wurde. Die eigentliche Gefahr lauert in der Organisation, die dieses Volk jagt. Um das Tintenreich vor dem Untergang zu bewahren, bleibt Scarlett nur eine Möglichkeit: Die Flucht vor dem Mann, der sie liebt, in eine Welt voller Drachen, Könige und Magie...

 

Ich hatte kaum den ersten Band beendet, musste auch gleich der Folgeband her. Denn ich konnte es kaum erwarten zu erfahren, wie die Geschichte um Scar, Finn und die beiden Welten weitergeht. Ich wollte auch endlich in die Tintenwelt eintauchen und nicht nur ständig davon lesen. Und ich wurde belohnt. In diesem Band tauchen wir sogar 2 Mal in die Tintenwelt ein! J

 

Die Entwicklung der Charaktere von Finn und Scar war gut gelungen. Sie wuchsen mit ihren Aufgaben, trotz aller Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit. Wir erfuhren auch endlich mehr über Finn und über Scarlett, wer sie sind, wer ihre Eltern sind und wo sie herkommen. Das fand ich sehr spannend. Auch hat mir die sich stets verändernden Tintenwelt sehr gut gefallen. Die Brutalität in diesem Werk war allerdings auch wieder sehr greifbar, so dass ich manchmal kräftig schlucken musste.

 

Toll fand ich, dass der Leser dieses Romans indirekt mit einbezogen wurde – eben als Leser, der das Tintenreich mit seiner Fantasie ebenso beflügelt wie die Autoren. Das hat mir richtig gut gefallen! Es erinnert mich stark an „Die unendliche Geschichte“ mit Bastian, dem Leser, der letztendlich auf Fuchur fliegt. J

Die Autorin verweist in diesem Roman immer wieder mal auf Szenen bzw. Ideen aus Michael Ende´s Geschichten „Momo“ und „Die unendliche Geschichte“. Diese sollte man also besser kennen, wenn man diesen Jugendroman liest, damit man weiß, wovon die Rede ist.

 

Schön fand ich, dass wir zwar diesmal auch wieder mit dieser Geheimorganisation zu tun bekommen hatten, aber wir tauchten auch gleich 2 Mal in das fantastische Tintenreich ein, das sehr abwechslungsreich ist. Schade, dass die letzte Szene so knapp gehalten wurde. Ich hätte gern mehr erfahren. Von mir aus hätte diese Geschichte gern noch ein oder zwei Kapitel mehr haben können … vielleicht sogar mit ein wenig Kitsch und Klischee behaftet … So war es einfach zu schnell zu Ende. Ein Epilog wäre wirklich schön gewesen!

 

Die Autorin schreibt auch in diesem Band angenehm leicht, so dass kaum Langeweile aufkam und ich kaum das Buch aus den Händen legen konnte. Allerdings störten mich die ZAHLREICHEN Fehler. Denn je weiter man im Buch vorankommt, desto häufiger treten Rechtschreibfehler auf, was tierisch nervte. Entweder waren gleich die letzten Buchstaben eines Wortes „spurlos verschwunden“ oder es saßen die falschen Buchstaben mitten im Wort oder es befanden sich falsche Worte an Satzstellen, die gar nicht dorthin gehörten, so dass man ständig beim Lesen stolperte. Hier hätte der Lektor noch mal richtig drüber lesen sollen, selbst wenn er die Geschichte bereits kannte. Aber so macht es echt keinen Spaß!

 

Das Cover ist auch wieder gelungen. Ich mag die dunkelblaue Tintenfarbe der magischen Tintenwelt und das blaue Schimmern zwischen den Welten. Blau ist eh meine Lieblingsfarbe, grins. Deshalb hat mich das Cover auch so sehr in seinen Bann gezogen.

 

Die Auflösung der Geschichte hat viele Fragen beantwortet, aber eben nicht alle. Ich verstehe noch immer nicht: (ACHTUNG SPOILER!)

- Wenn TINTE das alles Entscheidende ist, wieso schreibst Scar dann mit Bleistift in ein Notizbuch? Oder ist das Notizbuch nun magisch? Und wieso funktioniert das Notizbuch überhaupt, wenn das Cover doch schon gedruckt wurde und die Tinte niemals ihren Weg in das Notizbuch fand? Wieso konnte es dann funktionieren? Die gegebene Antwort hat mir nicht ausgereicht, es war einfach ungenügend, nicht zufriedenstellend.

- Woher wusste Lanceron, wann und wo Finn und Scar seine Hilfe benötigten als sie im Schloss von Morgain waren? Und wie konnte sich dieser riesige Drache vor Morgain und ihren Schergen versteckt halten ohne entdeckt zu werden?

- Wieso lässt sich Scar immer wieder von einem gewissen Soldaten küssen, wenn sie doch keine Gefühle für ihn hegt? Klar redet sie sich ein, dass sie ihm nicht weh tun will. Aber ich denke eher, dass ihn diese Aktionen im Nachhinein nur noch mehr schmerzen.

- Ist es Zufall, dass die böse Hexe Morgain im Tintenreich und Morrgan in der Menschenwelt ähnliche Namen haben und beide böse Charaktere sind?

 

Fazit:

Dieser Band hat mir deutlich besser gefallen als sein Vorgänger, was schon allein daran lag, dass wir ENDLICH in das Reich der Tinte eintauchen und es besser kennenlernen konnten. Auch mangelte es diesmal nicht an Spannung, es schien auch realistischer zu sein. Deshalb kann ich guten Herzens 3,5 von 5 Punkten vergeben.

 

#jenniferalicejager #empireofink #tintenreich #tintenwelt #diemachtdertinte #rezension #bibliomantik #lanceron #ink #dilogie #weltaustinte #parallelwelt

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Die Stille meiner Worte

Ava Reed , Alexander Kopainski
Fester Einband
Erschienen bei Ueberreuter Verlag , 09.03.2018
ISBN 9783764170790
Genre: Jugendbuch

Rezension:

 

Klappentext:

Hannah hat ihre Worte verloren. In der Nacht, als ihre Zwillingsschwester Izzy ums Leben kam. Wer soll nun ihre Gedanken weiterdenken, ihre Sätze beenden und ihr Lachen vervollständigen? Niemand kann das. Egal, was Hannahs Eltern versuchen, sie schweigt.
Um Izzy nicht loslassen zu müssen, schreibt sie ihr Briefe. Schreibt und verbrennt sie. Immer wieder.
Hannah kann der Stille ihrer Worte nicht entkommen. Bis sie Levi trifft, der mit aller Macht versucht herauszufinden, wer sie wirklich ist …

 

Buchaufbau:

Mir gefällt gleich zu Beginn die Musikliste ehe die Geschichte beginnt. So habe ich mir gleich bei Youtube die Playliste zusammengestellt und finde dadurch sicher noch schneller in die Geschichte hinein. Das gefällt mir prima :)

Beim schnellen Durchblättern erkennt man, dass die Kapitel recht kurz gehalten sind und am Ende immer ein Brief von Hannah zu finden ist ... mit Tintenklecksen. Ich finde die Briefe an Izzy schön.
Schön finde ich die kursiv geschriebenen Erinnerungen an Izzy von Hannah und auch Levis Erinnerungen. Auf diese Weise lernt man Hannah, Levi und Izzy genauer kennen und ich schmunzele dabei. Schmunzle wie sie Lasagne essen oder Mo verteidigt. Izzy ist ein fröhliches Mädchen, voller Power. Ich vermisse sie jetzt schon, dabei kenne ich sie noch gar nicht richtig ...

 

Charaktere:

Ich litt und hoffte, weinte und freute mich mit Hannah mit. Ich erfuhr nach und nach ihre Geschichte und konnte mich gut in Hannah und ihre Geschichte hineinversetzen, da sie stückchenweise ihre Erlebnisse und Gedanken mit uns teilte. Hannah ist ein tiefgründig aufgebauter Charakter, ebenso wie Levi. Er rührte mich immer wieder, mit seiner Geschichte und seinen vorsichtigen zaghaften Versuchen, Hannah zu helfen, sie zu retten. Ich mochte seine Art und seinen sanften Humor, der mich zum Schmunzeln brachte. Ich finde, es sollte mehr Levi´s auf der Welt geben!

Kater Mo ist am Besten getroffen: manchmal kratzbürstig und eifersüchtig wie auch schüchtern, aber auch fürsorglich, treu und wie eine Samtpfote liebevoll und verfressen. :-D Ich habe den Kater von Beginn an in mein Herz geschlossen. <3

 

Schreibstil:

Ich liebe den sanften Schreibstil, es ist wahrlich ein Genuss. Vielleicht ist es wirklich besser, wenn man dieses sanfte Werk langsamer liest, genießt und fühlt als schneller durchzurasen und an all den Emotionen gar nicht richtig teilhaben kann.

Außerdem bin ich begeistert von all den wunderbaren Worten und Sätzen, dass ich in diesem Roman permanent wunderschöne und passende Zitate entdecke, die ich mir markieren musste, um sie immer wieder nachschlagen zu können. Dankeschön.


Was ich nicht ganz nachvollziehen kann, ist: Izzy starb durch einen Brand, weil Hannah Kerzen entzündet hat und die Flammen dann alles andere erfasst haben. Aber wieso trägt Hannah immer Streichhölzer mit sich und verbrennt die Briefe an Izzy? Hat sie denn keine Angst, dass es wieder zu einem Brand kommt? Ich glaube, ich wäre auf Dauer "feuergeschädigt" und würde für lange Zeit kein Feuer mehr sehen bzw. entzünden können. Wieso kann Hannah das? Oder glaubt sie, dass dadurch ihre Briefe bei Izzy ankommen, gerade weil sie durch einen Brand gestorben ist?

Ich bin froh, dass die zarte Liebe zwischen Levi und Hannah nicht so stark in den Vordergrund gerückt ist, sondern im Hintergrund blieb, aber doch so viel tiefer war.
Das Ende ist so schön ... mir fehlen die Worte. Dafür habe ich Tränen in den Augen und überall Gänsehaut ... Danke. Danke für diese wunderschöne, rührende Geschichte, die mich mehr bewegt hat als alles andere. Danke.

 

Cover:

Auf den ersten groben Blick ähnelt das Cover einem großen Tintengekleckse aus verschiedenen Aquarell-Blautönen. Doch sieht man genauer hin, entdeckt man viele kleinere ausgearbeitete Details. Zum einen sieht man Hannah mit Kater Mo auf dem Cover, Möven, die durch die Luft schweben und sich treiben lassen und einen Hauch von Freiheit erahnen lassen, Tintenkleckse aus den Briefen an Izzy und eine gestreifte Katze auf der Rückseite … eine Freundschaft zwischen Mensch und Tier. Die blauweißen Farben harmonieren gut miteinander und erinnern irgendwie an das Meer, an das Rauschen der Wellen, die immer wieder in veränderter Form ans Ufer zurückkehren … und doch nie ganz verschwinden.

 

Fazit:

„Die Stille meiner Worte“ ist eine sehr intensive Geschichte voller Emotionen für die man sich Zeit nehmen sollte. Dieser Roman um Hannah und Levi ist so einzigartig, rührend und wunderschön, dass mir selbst die Worte fehlen und ich nur sagen kann: 5 von 5 Punkten mit Extra-Sternchen! Danke, Ava Reed! Danke für diese wundervolle Geschichte!


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24 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

161011, 161011: befreiung, aurelia l. night, band 1, befreiung, experimente, fantasy, gabriel, kazé, labor, tagträumer verlag, vampire

161011: Befreiung

Aurelia L. Night
E-Buch Text: 272 Seiten
Erschienen bei Tagträumer Verlag, 15.03.2017
ISBN 9783946843085
Genre: Fantasy

Rezension:

Klappentext:

Was würdest du tun, wenn du nur dazu erschaffen wurdest, zu töten?
*
Als Gabriel und 161011 zum ersten Mal aufeinandertreffen, scheint ihr Schicksal besiegelt: sie, die Vampirjägerin, er, der Vampir. Gabriel entführt 161011 und zeigt ihr ein Leben, in dem sie eine fühlende Person und keine perfekte, namenlose Jägerin sein kann. 161011 will, trotz der Konsequenzen, die sie dort erwarten, ins Labor zurückkehren, denn sie erkennt, wie sehr sie die einzige Familie, die sie hat, vermisst. Als Gabriel nach einer Mission jedoch nicht zurückkehrt, muss sich die Jägerin zwischen ihrem alten Leben und den neuen Gefühlen entscheiden …

 

ACHTUNG SPOILER!

 

Die Story an sich erinnert mich irgendwie an „Vampire Diaries“ Tyler, der ein Hybrid aus Vampir und Werwolf war, und an „Dark Angel“ ( genetische Katzenmutanten), wobei die Storys der beiden Serien deutlich besser durchdacht waren als dieses Buch.

 

Charaktere:

Mit 161011 kam ich nicht wirklich gut zurecht. Die ersten Kapitel waren noch okay, da sie alles Neue erkunden musste und viel hinterfragte. Doch irgendwann ging sie mir nur noch gewaltig auf die Nerven und ich fragte mich, was das eigentlich soll. Erst heißt es, dass sie ALLES weiß und dann kennt sie nicht einmal einen Slip, einen BH, etc. aber eine Zahnbürste und dessen Funktionsweise kennt sie? Hier wurde mir eindeutig zu viel Blödsinn aufgetischt. Entweder ich weiß alles oder ich lasse die Protagonistin wirklich völlig im Dunkeln tappen und alles Neue erkunden. Aber so ein Mischmasch ist verwirrend. Welchen Wissensstand hat Kaze denn nun eigentlich? Und dann auch noch das ständige Rumgezicke, diese verbohrte Sturheit und das ewige Streitsuchen von ihr. Nerv! Es waren zu viele erzwungene Stimmungsschwankungen von 161011, die mich nur noch nervten und ich kurz davor war, 161011 an den Schultern zu packen und wach zu rütteln. Klar ist sie verwirrt zwischen dem Gelernten und dem was sie tief in ihrem Inneren fühlt, aber ständig dieses Gezicke und Schläge austeilen, das war zu viel.

Gabriel gefiel mir da schon deutlich besser. Er wusste, was er wollte bzw. nicht wollte und hat für 161011 alles Mögliche getan, damit sie auch seine Welt kennen und verstehen lernt. Er hatte meiner Meinung nach etwas mehr Tiefe als 161011 und mehr Persönlichkeit, obwohl auch er eher flach rüber kam. Und ich fragte mich öfters, woher er die Geduld nahm, sich so rührend um 161011 zu kümmern?!

Alles in allem erschienen mir alle Protagonisten ziemlich platt und teils auch verwirrend. Ihre Handlungen konnte ich manchmal nicht nachvollziehen oder gar verstehen. 161011 hätte ich manchmal auch einfach nur zu gern an den Schultern gepackt und mal kräftig durchgeschüttelt bis sie wieder klar im Kopf wird. Es war alles einfach nur platt, flach und unlogisch.

Bei Gabriels Mutter, Max und auch Nero war ich ein wenig zwiegespalten, da ich ihre Handlungen und Ziele nicht verstehen kann. Einerseits erscheinen sie freundlich und hilfsbereit, andererseits verfolgen sie ihre eigenen Ziele. Doch welche die sind, erfährt der Leser nicht in diesem Band. Man kann nur auf Band 2 hoffen…

 

Kritik am Plot:

Wieso wurde Gabriel im Labor zurückgelassen als er gegen Devil kämpfte? Ich meine, es waren über 55 Leute auf Gabriels Seite. Sie alle hätten gegen Devil kämpfen können, damit auch er nach Hause kann. Aber nein. Gabriel wurde allein zurückgelassen mit Devil und dann sollte 161011 (alias Kaze) Gabriel alleine retten. Wie hirnrissig, gefährlich und unüberlegt ist das denn bitte, wo es zuvor doch die Chance mit über 50 Kämpfern auf seiner Seite gab?!?!? Hier ergibt der Plot überhaupt keinen Sinn!

Außerdem würde ich gern wissen, wieso plötzlich alle Soldaten, Klone und Doktoren/Professoren in einem Bereich während der Befreiungsaktion zu finden waren? Gab es einen Maulwurf bei den Vampiren oder woher wussten die Mitarbeiter des Labors wann die Vampire kommen würden?

Und wieso war Devil plötzlich der Verbundene von Sascha? Ist der Autorin nichts Besseres eingefallen als die Verbundenen-Sache? Diese Lösung ist zu einfach! Ich hatte mir eine bessere Kampfszene gewünscht.

 

Schreibstil:

Die Story ist aus der Sichtweise von 161011 (alias Kaze) und von Gabriel in der Vergangenheit geschrieben worden, so dass man sich leicht in beide Protagonisten hineinversetzen und deren Situationen und Gedanken verstehen konnte.

Der Schreibstil der Autorin hat mir jedoch von Anfang an nicht zugesagt. Es liest sich abgehakt und man hat als Leser das Gefühl, als würden einem immer irgendwelche Brocken hingeworfen ohne eine wirklich ausführliche Erklärung. Damit meine ich, dass man einfach alles wie 161011 hinnehmen soll. Dabei habe ich Fragen. Ich möchte gern mehr über das „Band“ wissen, dass einen Vampir mit den Hybriden/Menschen verbindet. Ist es ein Band zwischen den Herzen oder der Seelen der beiden? Und wie genau funktioniert es? Außerdem kann ich nicht nachvollziehen, wieso 161011 viele Dinge weiß und andere nicht, obwohl sie doch so einfach sind. Klar heißt es, dass ihr viel Wissen in die Gene gepackt wurde. Aber wieso hat sie dann nicht ein überdurchschnittliches Wissen? Wieso lässt sie alles mit sich machen, als sei sie ein Roboter ohne eigenen Willen?

Außerdem gibt es immer wieder Rechtschreib- und Grammatikfehler bzw. Fehler in der Zeichensetzung – vor allem bei den Kommas – und es fehlen Worte in Sätzen, so dass der Leser sie selbst ergänzen muss, damit die Sätze einen Sinn ergeben. Hier hat der Verlag bzw. der Lektor (sollte es überhaupt einen gegeben haben) mächtig geschlampt! Die Handlung innerhalb des Romans ist nicht gut durchdacht, vieles wurde nicht erklärt oder einfach dem Leser hingeklatscht ohne jegliche Erklärung, anders war noch unausgereift und hätte mehr Tiefe benötigt… Dieser Roman hätte besser vor der Veröffentlichung noch mal tiefgründiger überarbeitet werden sollen.

Positiv empfand ich, dass dieser Fantasyroman sich sämtlicher Gefühle bediente: Neugier, Verrat, Liebe, Verzweiflung, Freundschaft, Familie, Treue, Kampfgeist, etc.

Der kleine Cliffhanger am Ende macht neugierig auf die Fortsetzung, denn als Leser möchte man schon wissen, wie es mit Gabriel weitergeht. Aber ob ich mir das Buch kaufe und lese? Ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Ich appelliere jedoch an die Autorin und den Tagträumerverlag, dass die Fortsetzung einen deutlich besseren Plot und einen besseren Lektor braucht, da noch VIEL ZU VIELE Fehler in diesem ersten Band stecken.

 

Das Cover mit seinen leuchtend grünen Augen, die über einer dunklen Stadt schweben hat mich magisch angezogen, so dass ich schon allein wegen dem Cover das Buch unbedingt haben wollte. Es wirkt mysteriös, gefährlich und geheimnisvoll und macht neugierig auf eine spannende Geschichte.

 

Fazit:

Die Grundidee hatte mich interessiert und auch fasziniert, was mich zum Kauf dieses Buches verleitet hatte. Allerdings hatte ich DEUTLICH mehr von diesem Roman erwartet. Ich bin enttäuscht. Nicht nur von der unlogischen Story, dem furchtbaren Plot, den flachen Protagonisten, sondern auch von der hohen Anzahl von Schreibfehlern. Ich hatte von einem Verlag und von der Autorin deutlich mehr erwartet, weshalb ich nur 2 von 5 Punkten vergeben kann. Einer für das tolle Cover und der zweite Punkt für die Grundidee.

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91 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 35 Rezensionen

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Der Fluch der sechs Prinzessinnen (Band 2): Blütenzauber

Regina Meissner
Flexibler Einband: 446 Seiten
Erschienen bei Sternensand Verlag, 26.01.2018
ISBN 9783906829678
Genre: Fantasy

Rezension:  
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cleo lavalle, fauenroman, märchenprinzen, vorweihnachtlich, wie ein märchen

Als der Prinz aus dem Märchen fiel: Zauberhaftes Weihnachtsmärchen

Cleo Lavalle
E-Buch Text
Erschienen bei null, 10.11.2017
ISBN B076QJ5QPV
Genre: Sonstiges

Rezension:

Ein Prinz, der 3 Aufgaben zu lösen hat und aus einem Märchenbuch fällt, um einer Prinzessin in der Realität zu helfen. Das hört sich doch wundervoll an und genau nach einem Grund, sich dieses Buch zu kaufen!

Die Grundidee ein Märchen mit der Realität zu verbinden, hat mir besonders gut gefallen. Das war auch der Grund, weshalb ich mir diesen Roman gekauft habe.

Ich mochte die Kombination aus Märchen und Realität, die in dieser Geschichte wunderbar miteinander verwoben wurden. Die Kapitel wie auch die ganze Geschichte sind angenehm kurz, so dass man nur so durch diesen märchenhaften Roman fliegt. Der Schreibstil und die Gespräche zwischen dem Prinzen Rufus und Nelli fand ich ebenfalls schön. Sie hätten von mir aus gern länger sein können, ausführlicher. Irgendwie war alles so knapp, weshalb für mich auch kaum das Gefühl der aufflammenden Liebe zwischen den beiden Protagonisten aufkam. Außerdem erfahren wir von Prinz Rufus kaum etwas genaueres, was ich mir aber gern gewünscht hätte. Er tauchte nur kurz auf, sprach mit Nelli und war wieder verschwunden, ohne, dass ich als Leser ihn besser kennenlernen und Gefühle aufbauen konnte. Deshalb war die Verliebtheit zwischen Nelli und Rufus für mich auch kaum nachvollziehbar.

Nelli mochte ich und ich liebe ihren Buchladen. Sie scheint ein sehr herzlicher und liebevoller Mensch zu sein, der Bücher und ganz besonders Märchen liebt. Ich würde sie und ihren Buchladen so gern kennenlernen und besuchen ❤

Kritik:

Ehrlich gesagt, hat es mich TIERISCH GENERVT, dass der „Bösewicht“ von Books & more immer nur der „schreckliche Mensch“ genannt wurde. Hatte die Autorin kein Interesse oder keine Idee, um diesem schmierigen, unsympatischen Typen einen Namen zu verpassen oder warum nervt sie den Leser immer wieder mit „schreckliche Mensch“? Ich hätte mir an diesen Stellen einen Namen gewünscht, sei es auch nur ein fieser Spitzname gewesen wie Luzifer oder dergleichen. Aber so hat es mich nur tierisch genervt!

Wie ging es mit der riesigen Buchkette „Books and more“ weiter, nachdem der namenlose  „schreckliche Mensch“ umgekippt und vom Notarzt weggefahren wurde? Leider fehlt hierzu jede weitere Aktion. Ich hätte mir hier wenigstens etwas Aufklärung gewünscht.

Ich verstehe nicht ganz den Sinn darin, dass sich Nelli erst darum kümmert, ihren Laden zu retten und (ACHTUNG SPOILER) versucht, die Nachbarhäuser ebenfalls zu bekommen und dann plötzlich alles verschenkt, weil sie zu ihrem Prinzen zieht. Da war die ganze Arbeit sinnlos. Okay, schön für Ines, aber sinnlos für Nelli. Hier hätte ich mir doch einen etwas anderen Ausgang gewünscht.

Statt Kapitel 15 direkt an den Leser zu richten und alle wichtigen noch zu klärenden Fragen einfach rasch abzuhaken, hätte ich mir hier ein richtiges Kapitel, einen Epilog gewünscht, der genauso märchenhaft geschrieben ist, wie die restliche Geschichte. Stattdessen werden dem Leser leider nur ein paar Brocken hingeklatscht nach dem Motto: „Hier Hund, friss.“ Das hat meiner Meinung nach der Schönheit der Geschichte geschadet! Punkt Abzug.

Schön, wenn ein Autor versuchen will, mit seinen Lesern Kontakt aufzunehmen und in Kontakt zu bleiben und extra eine E-Mail-Adresse Cleo_Lavalle@yahoo.com im Buch mit angibt und man sich sogar das Märchen komplett zusenden lassen kann. Blöd nur, wenn die E-Mail-Adresse nicht mehr gültig ist und die Autorin leider auf Facebook-Anfragen nicht reagiert. Schade, hätte mich ehrlich gefreut.

Cover:

Das Cover ist wunderschön winterlich mit seinen hellblauen und weißen Farbtönen, passend zur Geschichte. Ich kann mir wirklich gut vorstellen, in Nellis Buchladen zu sitzen und den Schneeflocken zuzusehen, wie sie vom Himmel zur Erde tanzen.

Fazit:

Die Idee, dass ein Märchenbuch-Prinz aus einem Buch herausgelesen wird und die Prinzessin in der Echtwelt rettet, hat mir gut gefallen und war auch mein Kaufgrund. Ich mochte die Mischung aus Märchen und Realität, wobei beides ein wenig zu kurz kam und ich mir gewünscht hätte, dass das Buch deutlich länger und ausführlicher wäre.

Ich verleihe diesem Buch 3,5 von 5 Punkten, weil mir die Geschichte bis auf den namenlosen „schrecklichen Menschen“ und den anderen Kritikpunkten gut gefallen hat.

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Mondlichtkrieger

Ava Reed
Flexibler Einband: 250 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 01.08.2018
ISBN 9783959914161
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Beschreibung:

Und der Mond schuf sich Kinder aus seinem Staub, aus seinem Herzen und aus den Sternen …
Sie haben sich gefunden und sie haben sich verloren. Jetzt sinnt Juri nach Rache und will nichts mehr, als das Versprechen halten, das er Lynn gab. Aber kann er das schaffen, ohne sich selbst zu verlieren?

 

 

ACHTUNG: SPOILERALARM! WER BAND 1 NOCH NICHT KENNT, SOLLTE NICHT WEITERLESEN!

 

Leseeindruck:

Vor zwei Jahren erschien die „Mondprinzessin“, deren wunderbare Charaktere um Lynn, Tia, Juri und Kira sich in mein Herz geschlichen haben. Am Ende des ersten Bandes habe ich sehr geweint und mit Juri getrauert und sehnsüchtig auf eine kleine Fortsetzung in Form einer Kurzgeschichte gehofft, um zu erfahren, wie Juri seinen schmerzlichen Verlust bewältigt und ob er es irgendwie zurück zum Glück schafft. Jetzt ist „Mondlichtkrieger“ als richtiges Buch erschienen und meine Freude war groß, da ich Antworten auf meine ersehnten Fragen erhoffte.

 

Die Autorin Ava Reed richtet zu Beginn ihre Worte direkt an den Leser und rührte mich schon auf diesem Wege – noch ehe die Geschichte startete – zur Tränen.

 

„Mondlichtkrieger“ ist anders als ich es mir vorgestellt hatte, aber gut anders. Es ist spannender, verlustreicher, emotionaler und auf seine eigene Weise wunderschön.

Der Einstieg gelang mir problemlos, da ich Juri und Lynn nie ganz aus meinem Kopf und meinem Herzen streichen konnte. Die Geschichte setzt einige Wochen nach Band eins an, in dem Juri wohl die stärksten Verlustschmerzen hinter sich gebracht, aber nie verarbeitet hat. Ich lernte den harten Mondkrieger von seiner weichen, sanften Seite kennen und lieben. Trotz seiner Rachegefühle, die er für Malik hegt, besitzt er in seinem Inneren einen weichen, zerbrechlichen Kern. Ich glaube, er ist am Ende von Band 1 zerbrochen.

 

Diese Geschichte lehrt uns eines: Rache bedeutet Verlust. Juri musste so viel Leid, Verlust und Schmerz ertragen, dass ich es regelrecht in mir selbst spüren konnte während ich die Worte dieser Geschichte las. Ich hätte Juri immer wieder nur allzu gern tröstend in den Arm genommen und ihn von seinem Schmerz und Verlust befreit, aber das hätte ihm sicherlich nur noch mehr genommen. Dennoch weinte ich bei jeder neuen Wendung, jedem neuen Verlust, hielt mir vor Entsetzen die Hand vor den Mund und konnte kaum meine Tränen zurückhalten. So viel Leid, so viel Schmerz … Es ist eine sehr bewegende, emotionale Geschichte. Und gleichzeitig spürte ich den Durst nach Rache, Vergeltung und diese Wut. Wut darauf, dass Malik ihm alles genommen hatte, die ihm wichtig waren, so dass mit jedem weiteren Schritt die Spannung anstieg und ich gar nicht mehr aufhören konnte, die Geschichte weiter zu lesen, da Juris Anspannung und Frustration über Ruhephasen deutlich greifbar waren.

 

Schreibstil:

Der Schreibstil der Autorin hat sich im Laufe der Zeit ein wenig verändert, er ist noch emotionaler und berührender, ergreifender geworden als noch vor 2 Jahren als die „Mondprinzessin“ das Licht der Welt erblickte. Und doch traf Ava Reed mit ihren Worten und Emotionen genau den Punkt. Vereinzelte Tippfehler traten allerdings doch hin und wieder auf, was meinen Lesefluss aufgrund der schönen Geschichte nicht groß störte. Hin und wieder dachte ich, ich wüsste wie die Geschichte weitergeht, wurde aber manchmal in die Irre geführt, manchmal jedoch nicht.

Jedes Kapitel – ob kurz oder lang – beginnt mit einer Weisheit, die mich als Leser bereits ein wenig auf das vorbereitet, was kommen soll… Ich mochte diese Weisheiten schon aus Band 1 „Mondprinzessin“ sehr gern und bin froh, dass sie auch in der Fortsetzung aufgegriffen wurden. Wie z. B. dieses treffende Zitat: „Wenn im Leben alles zerbricht und dir zu Füßen fällt, geh weiter. Geh immer weiter, bis es endet. Irgendwann lässt du die Scherben hinter dir.“

 

Wir begegnen in „Mondlichtkrieger“ nicht vielen Charakteren, da das Hauptaugenmerk auf Juri, seiner Entwicklung und seiner Rache liegt. Es sind eher Nebencharaktere, die Juri auf seinem Weg zur Erfüllung seines letzten Versprechens an Lynn kurzzeitig begleiten, leiten und unterstützen bzw. gegen ihn kämpfen. Faras, den König des Mondes, mochte ich sehr gern, besonders seine neuen Regelungen für alle Sternenkinder. Er wird ein guter König sein.

Fasziniert war ich außerdem von den Beschreibungen der anderen Planeten: Venus, Pluto und natürlich auch von Menua (Mond), die in diesem Band ausführlicher behandelt und beschrieben wurden. Gern hätte ich mich auch zu diesen Planeten teleportiert und sie erkundet, um noch mehr über sie zu erfahren.

 

Mit jedem Wort, mit jeder Zeile schmerzte meine Seele ein wenig mehr, mein Herz zerriss auf vielen Seiten und brach in tausend kleine Stücke. Ich weinte und schluchzte, weil ich einfach nicht anders konnte bei dieser rührenden, bildreichen und bewegenden Geschichte. Deshalb mein Tipp an euch: Haltet Taschentücher bereit und macht es euch in eurer kuschligen Leseecke gemütlich! Ihr werdet es brauchen!

Zudem empfehle ich euch, die Danksagung komplett durchzulesen, um die Autorin besser zu verstehen!

 

Nach dieser Geschichte wünsche ich mir mein eigenes Seelentier wie Tia und Kira es sind … leuchtend schön und ihrem Menschen treu zur Seite stehend mit gewitzten Kommentaren. ♥

 

Cover:

Das Cover ist wunderschön und passt optisch perfekt zu Band 1. Zu sehen ist diesmal Juri mit Kira auf dem Sichelmond … Ich liebe die schöne blaue Stimmung, die Ruhe und Macht, die dieses Cover ausstrahlt.

 

Fazit:

Mit „Mondlichtkrieger“ ist Ava Reed eine gelungene Fortsetzung und ein wunderbarer Abschluss dieser Dilogie gelungen, die traurig und schön zugleich ist und mich ein ums andere Mal tief zu Tränen rührte, aber auch zum Lächeln brachte. Wir treffen auf alt bekannte und neue Charaktere und lernen Juri noch besser kennen, von seiner sanften Seite.

Ich bin megadankbar, dass ich dieses Ebook als Vorablese-Exemplar lesen durfte und superdankbar für den Epilog, der mich unglaublich doll zu Tränen rührte und mir Hoffnung schenkte, mich zum Lächeln brachte und gleichzeitig zum Weinen. Dieser wundervollen Geschichte verleihe ich sehr gute 5 von 5 Punkten.

 

Danke Ava Reed. Danke, dass du uns Lesern eine wundervolle Fortsetzung zu Juri und Lynn geschenkt hast, die mich tief berührt und traurig und glücklich zugleich zurückgelassen hat. Dankeschön!

Ich vermisse Tia und Kira, Lynn und Juri schon jetzt sehr und werde mir auf alle Fälle auch noch das Taschenbuch kaufen, damit es mit Band 1 vereint ist, und mir die Geschichte meiner vier Lieblingscharaktere noch mehrmals durchlesen. J

 

Und denkt immer an Lynns Worte: Habt Mut im Herzen und Liebe in der Seele.

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bücher, exlibri, fantas, fantasie, fantasy, freunde, freundschaft, ink, jennifer alice jager, liebe, madheads, magie, märchen, organisation, tinte

Empire of Ink - Die Kraft der Fantasie

Jennifer Alice Jager
E-Buch Text: 395 Seiten
Erschienen bei Impress, 01.06.2017
ISBN 9783646603439
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Klappentext:

**Wenn Tinte Magie birgt, wird Fantasie zur Wirklichkeit…**
Die 17-jährige Scarlett hält nicht viel von Schule oder Verpflichtungen. Am liebsten verfolgt sie ihre eigenen Ziele und die bestehen zum größten Teil aus Träumereien. Schon immer hatte sie eine ungewöhnlich lebhafte Fantasie, für die sie oft belächelt wurde und die sie zu verstecken versucht. Bis Scarlett dem draufgängerischen Soldaten Chris Cooper begegnet, der ihr erklärt, dass ihre Fantasien Einblicke in die Wirklichkeit sind. Er erzählt von einem Reich, das durch die Kraft des geschriebenen Wortes erschaffen wurde und dessen Grundpfeiler die Magie der Tinte ist. Eine Macht, die mehr und mehr aus der Welt verschwindet…

Märchenhaft erzählt führt die Erfolgsautorin Jennifer Alice Jager ihre Leser in ein Königreich, in dem die Geschichten und Figuren ihrer Lieblingsbücher lebendig werden. Eine magische Welt aus Tinte und Fantasy, die vollkommen begeistert und mit außergewöhnlichen Charakteren und zahlreichen überraschenden Wendungen aufwartet.

 

Die Grundidee einer existierenden Parallelwelt neben der unseren, in der alle jemals mit Tinte niedergeschriebenen Charaktere leben, hat mir sehr gefallen und mich zum Kauf dieses Buches gebracht. Allerdings war die Geschichte letztendlich ganz anders als erwartet und teilweise auch enttäuschend nach der anfänglich märchenhaft-fantastisch beschriebenen Welt um Scarlett.

 

Scarlett gewann in der Geschichte an Tiefe und Stärke, während andere Charaktere leider blass blieben. Gern hätte ich mehr über Cooper, Finn, Alfie und Jane etc. erfahren und wie ihre Geschichten sind und was sie in die Organisation brachte und welche Ziele sie wirklich verfolgen, aber sie blieben blass. Auch die Rettung der Tintenwelt blieb blass und unbekannt. Laut Klappentext soll uns diese Geschichte auch bekannte Figuren aus anderen Büchern näherbringen, aber das konnte ich leider nicht entdecken. Stattdessen drehte sich alles nur um die Organisation. Ich hatte mir erhofft, mehr über diese Welt aus Tinte zu erfahren und ggf. in sie eintauchen zu können. Stattdessen waren es eher mehr ein Überlebenskampf in der Organisation und eine Flucht aus dieser heraus. Sehr schade, dass diese Geschichte so ganz anders verlief als erhofft. Ebenso verstehe ich nicht, wieso sich Scarletts Mutter so sehr hat blenden lassen von Cooper. Sie weiß doch eigentlich wie schlecht ihre Tochter in der Schule ist bzw. dieser sehr oft fern bleibt. Und dann glaubt sie diese Lüge? Ernsthaft?

 

Der Schreibstil ist leicht und flüssig, man findet relativ gut in die Geschichte um Scarlett hinein bis man über die ersten Rechtschreib- und Logikfehler stolpert.

Dieser Roman begann wie eine märchenhaft-fantastische Geschichte, die ich nur allzu gern verfolgte. Doch ab etwa der Hälfte verwandelte sie sich in einen abgefahrenen Thriller, der immer wieder merkwürdige Zeitsprünge aufweist und man erst einmal überlegen muss, wo sich die Protagonistin denn aktuell befindet bzw. was genau geschehen ist. Das hat meinen Lesefluss immer wieder unterbrochen und den Spaß am Lesen gemindert. Es war weniger fantastisch und die Logik- und Rechtschreibfehler minderten erst recht das Lesevergnügen.

 

Es werden auch viele Themen in diesem Jugendroman verfolgt: Zum einen die lausige Mutter, die sich nicht wirklich um ihre Tochter kümmert, sondern lieber ihrem aktuellen Lover widmet. Dann Krankheiten wie Depression und der Umgang mit einer Querschnittslähmung, Mobbing, Freundschaft, Liebe, die Liebe zum geschriebenen Wort etc.

Wieso nennt Scarlett ihre Mutter nicht Mom, Mutti oder dergleichen, sondern beim Vornamen? Gehört das zur Trotzphase in der Pubertät in diesem Roman? Und wieso verlieben sich gleich wieder 2 Typen in die Hauptprotagonistin? Das geht mir so was von auf die Nerven. Dabei soll Scar ja eigentlich unscheinbar aussehen. Und dann zieht sie gleich 2 Lover ran?

Die Kapitelüberschriften empfand ich nicht so witzig, wie sie wirken sollten. Eher völlig übertrieben. Außerdem verrieten sie einfach zu viel, was dem Lesevergnügen die Spannung nahm.

 

Logikfehler.

Es gab auch leider wieder so manchen Logikfehler in dieser Geschichte. Z. B. kurz vor der Flucht aus der Organisation. Da befindet sich Levi bereits im Raum und betritt ihn dann gleich wieder ohne ihn je verlassen zu haben.

Wie kann ein Hangar im Keller liegen, wenn die Flugzeuge doch auch landen müssen? Oder sind wir schon in der Parallelwelt? Da hier leider jegliche Erklärung fehlt, stellte ich es mir wie bei den X-Men-Filmen vor wo der Hangar unterirdisch verborgen liegt und die Flugzeuge durch eine Dachöffnung heraus und hineingleiten können.

Ich gewann auch hier wieder den Eindruck, dass niemand über das Manuskript gelesen und lektoriert hat. Sonst wären diese offensichtlichen Fehler aufgefallen und entfernt worden.

 

Das Cover sieht märchenhaft aus. Es zeigt eine dunkle Welt aus Tinte, die auf dem Kopf steht und auf magische Weise eine Verbindung mit den beiden Protagonisten eingeht. Ich mag die Farben und die glitzernde Stimmung, die von dem Cover ausgeht und entdecke darin sogar eine Szene mit Finn und Scar, die ich beim Lesen sehr schön fand.

 

Fazit:

Das geheimnisvolle Cover, der spannende Klappentext und auch der Anfang des Buches waren genau nach meinem Geschmack. Leider schwächelte die Geschichte jedoch und wies zunehmend Logikfehler und Rechtschreibfehler auf, die meinen Lesegenuss minderten. Deshalb gibt es von mir nur 3 von 5 Punkten. Allerdings versprechen der Cliffhanger am Ende dieses ersten Bandes einer Dilogie mehr Spannung und der Klappentext zu Band 2 mehr Szenen in der Tintenwelt, so dass ich gern wissen möchte, wie die Geschichte um Scar weitergeht.

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Schicksalsbringer - Ich bin deine Bestimmung

Stefanie Hasse
Fester Einband
Erschienen bei Loewe, 24.07.2017
ISBN 9783785585696
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ich liebe Geschichten über Götter und habe bisher alle Bücher mit und über Götter verschlungen, die ich finden konnte. Deshalb musste ich unbedingt auch „Schicksalsbringer“ haben.

Die Grundidee in „Schicksalsbringer“ mit der Schicksalsmünze und den drei ungleichen Brüdern, die von Fortuna erschaffen wurden, finde ich genial. Eine Münze, mit der man das Schicksal anderer Menschen beeinflussen kann. Gefällt mir, denn immerhin führte dies auch zum Kauf dieses Buches.

 

Nun aber zum Negativen dieses ersten Bandes einer Dilogie:

Logikfehler. Davon gibt es leider so einige in dieser Geschichte: z. B. klappt Kiera ihren Laptop zu, um ihn vor Phönix zu schützen und im nächsten Satz klappt sie ihn schon wieder zu – obwohl sie ihn nicht noch mal geöffnet hat. Oder als Phönix mit einem Blut versüfften T-Shirt durch die Stadt läuft, in einen Bus steigt und erst DANACH Kiera auffällt, dass Phönix doch so bitte nicht herumlaufen könne. Und das, obwohl sie die ganze Zeit direkt an seiner Seite war. Solche und ähnliche Szenen gibt es immer wieder im Buch, so dass es den Eindruck erweckte, dass hier kein Lektor Korrektur gelesen hat.

Dann gab es auch immer wieder diese Szenensprünge und ich wusste gar nicht, wo sich die Protagonistin plötzlich befand, musste zurück- und wieder vorblättern, um zu verstehen. So war Kiera z. B. erst auf dem Weg zum Bus, plötzlich saß sie schon eine ganze Weile im Bus und befand sich kurz vor dem Ausstieg. Wo bitte ist die kleine Szene oder zumindest ein Satz, dass Kiera in den Bus eingestiegen ist und Platz genommen hat oder kann sie sich plötzlich auch beamen????

Es gab auch ein Kapitel, in dem es hieß, dass die Schicksale unsterblich sind und auf der nächsten Seite hieß es plötzlich, dass sie doch sterben können? Wie ist das möglich, wenn sie doch unsterblich sind?

 

Die Charaktere waren alle irgendwie nicht meins. Ein Verwirrspiel der göttlichen Brüder Phönix und Hayden gab es zu lösen. Denn beide schienen mal gut und mal böse. Irgendwie wusste ich nicht, wer hier nun der böse Bruder sein sollte, vermutete aber Phönix, da er so arrogant und von sich eingenommen darbot. Trotz allem wirkten beide Brüder – Phönix und Hayden flach und schlecht einschätzbar. Das einzige was sie wirklich gut draufhatten, waren ihre stechend bösen Blicke.

Mit der Hauptprotagonistin Kiera wurde ich auch nicht warm. Ich gewann teilweise den Eindruck, dass sie gar nicht tiefgreifende Gefühle hat. Das begann schon mit den ersten Kapiteln. Kiera war nicht in der Lage, Gefühle zu erfassen und erst recht nicht mitzuteilen oder zu zeigen. Ganz schlimm wurde es zum Ende des Romans als alle wichtigen Menschen um sie herum aus ihrem Leben verschwanden und sie nicht einmal eine einzige Träne vergoss. Das erschien mir völlig unrealistisch. Kiera hinterließ bei mir den Eindruck, eiskalt und gefühllos zu sein, obwohl ich vermute, dass die Autorin das nicht darstellen wollte.

Ich hatte eher das Gefühl von Chaos in allen Bereichen, kein roter Faden, keine Struktur.

 

Etwas zu heftig war auch meiner Meinung nach die Vielzahl der angesprochenen Probleme. Erst die Trennung samt Umzug der Eltern von Kiera, dann die geheimnisvolle Schicksalsmünze, das wichtige Konzert von ihrem besten Freund, eine „heimliche“ Liebe, die eine Freundschaft gefährden könnte, dann eine echte Liebe etc. Es war einfach too much.

 

Der Schreibstil war zwar leicht und flüssig, aber voller Irrungen, Wirrungen und Logikfehler, was das Lesen erschwerte. Ich fragte mich immer wieder, ob hier überhaupt ein Lektor drübergeschaut hat, obwohl es in der Danksagung erwähnt wurde. Ich glaube eher an einen Scherz.

Es kam auch leider überhaupt keine Spannung auf, die mich packte und ich das Buch nicht hätte aus der Hand legen können. Eher im Gegenteil. Es war für mich ein Leichtes, das Buch für mehrere Tage wegzulegen und nicht einmal über diese Geschichte nachzugrübeln. Das lag vermutlich auch an den zunehmenden Verwirrungen je weiter ich das Buch las.

 

Der Prolog ist in der 3. Perspektive geschrieben, wie ein Beobachter einer grusligen Szene auf dem Jahrmarkt. Alle weiteren Kapitel sind aus der Sicht von Kiera geschrieben (Ich-Perspektive), so dass man mehr in ihre Gedankenwelt abtauchen und ihre Handlungen besser nachvollziehen kann. Zwischendurch gab es immer wieder kleinere kursiv gestellte Einschübe eines weiteren Erzählers, der das Geschehene um Kiera und die Schicksalsmünze beobachtet und kommentiert. Diese kleinen Szenen machten neugierig bzw. bestätigten meinen Verdacht über den weiteren Handlungsverlauf der Geschichte.

 

Es ist in „Schicksalsbringer“ immer wieder die Rede davon, dass „die anderen Götter“ nicht wollten, dass Fortuna an Macht gewinnt und mehr Macht besitzt als sie selber. Aber WER sind denn die anderen Götter? Ich hätte mir an dieser Stelle gern ein paar Namen gewünscht, vielleicht am Ende des Buches ggf. eine Legende, wer diese Götter sind. Aber in diesem Roman suchte man danach leider vergebens. Es blieb kryptisch „die anderen Götter“, was mich als Leser unbefriedigt zurücklässt.

Ebenso hätte ich mir eine Übersetzung und eine Erklärung zu dem lateinischen Singsang „O Fortuna“ gewünscht, der gleich zu Beginn des Romans auftaucht. Aber leider auch hier wieder Fehlanzeige.

 

Das Cover hat mich magisch angezogen. Es wirkt ein wenig mysteriös, geheimnisvoll und auch etwas verspielt dank der Verwaschungen und Ornamente. Der Blick des weiblichen Models ist unergründlich tief und macht neugierig auf die Geschichte. Der leicht verschnörkelte Schriftzug des Haupttitels gefällt mir und ich mag die violett-pinke Farbkombination, was das Cover einen Hauch magisch erscheinen lässt.

 

Fazit:

Aufgrund der Vielzahl an Rechtschreib- und Logikfehlern, die zu reichlichen Verwirrungen sorgten und mir das Lesen vermiesten wie auch der eher flachen Charaktere kann ich nur 3 von 5 Punkten vergeben. Ein Punkt davon ist für das faszinierende Cover. Der Klappentext samt dem tollen Cover und dem ganzen Hype um das Buch hatten irgendwie mehr erwarten lassen als es letztendlich der Fall war. Schade.

Ich bin innerlich zerrissen. Einerseits würde mich interessieren, wie die Geschichte in Band 2 „Schicksalsjäger“ weitergeht, andererseits habe ich keine Lust wieder über all diese Logikfehler zu stolpern …

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Oblivion - Lichtflimmern

Jennifer L. Armentrout , Anja Malich
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 30.06.2017
ISBN 9783551583789
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Daemon Black ist cool und irgendwie heiß und gefährlich. Er ist aggressiv, angriffslustig und arrogant und doch hat er eine herzliche und liebevolle Seite. Diesem Protagonisten kann und muss man einfach verfallen. Genauso ist es mir ergangen … wieder einmal.

Ich mochte seine Sichtweise von „Opal – Schattenglanz“, so erfuhr ich endlich, was er dachte, erlebte und durchmachte als Katy verschwunden war oder sich mit Blake einließ.

 

Auch dieser Band war wieder einmal mega spannend geschrieben, so dass ich dieses Buch kaum aus der Hand legen konnte. Endlich wurden auch all die Lücken geschlossen und Fragen beantwortet, die sich mir in „Opal – Schattenglanz“ stellten. Als Leser erfährt man auch mehr über die Lux, da man sie direkt über Daemon kennenlernt und sie dadurch auch als Nebencharaktere mehr Tiefe erfahren.

 

Am Ende gab es einen fiesen Cliffhanger, der mich regelrecht wahnsinnig macht, weil ich unbedingt wissen muss wie es weitergeht. Jetzt steht nur noch die Entscheidung: Was mache ich? Entweder muss ich jetzt bis zum 28. Februar 2018 warten bis der dritte Oblivion-Band veröffentlicht wird oder ich lese den 3. Band aus Katys Sicht „Opal – Schattenglanz“. Daemons Sicht wäre mir aber garantiert wieder die liebste Option, weil er ein cooler Typ ist und durch ihn die Geschichte noch mehr Spannung und Humor hat.

 

Der Schreibstil ist wunderbar leicht und flüssig, die Geschichte ist spannend und man erfährt endlich die Gründe für Daemons Handlungsweisen, wodurch sein Charakter noch einiges an Tiefe gewinnt.

 

Das Cover gliedert sich wunderbar in die Onyx- und Oblivion-Reihe ein und ich liebe es. Ich liebe das herrliche Licht- und Farbspiel ein, dass mich an eine Mischung aus silbrig-goldenem Sonnenlicht und Schatten erinnert. Es ist wahrlich ein Lichtflimmern …

 

Fazit:

„Lichtflimmern“ ist eine tolle fast eigenständige Geschichte und Ergänzung zu „Opal“ und bietet tolle neue Szenen, die man gelesen haben muss, um mehr über die Lux und Daemon zu erfahren. Denn Daemon Black ist einfach eine coole Socke! Ich liebe seine Sichtweise deutlich mehr als die von Katy. Es ist so witzig, seinen Gedanken zu folgen und herauszufinden was er als nächstes plant. Es macht einfach Spaß! Ich bin schon sehr gespannt auf Teil 3 der Oblivion-Reihe.

Wegen dem fiesen Cliffhanger muss ich mir nun Katys Sicht in „Opal – Schattenglanz“ durchlesen, vielleicht erfahre ich da mehr. Außerdem bin ich neugierig, wie die Geschichte in Band 3 fortgesetzt wird.

Ich vergebe volle 5 von 5 Punkten an „Lichtflimmern“

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58 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

2018, gefährliche wahrheiten, jugenbuch, jugendbuch, megan miranda, pageturner, spannung, thriller

Gefährliche Wahrheiten

Megan Miranda , Birgit Maria Pfaffinger
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 21.12.2017
ISBN 9783551316424
Genre: Jugendbuch

Rezension:

 Klappentext:

Überall lauert Gefahr! Das weiß die 17-jährige Kelsey nur zu gut. Denn ihre Mutter hat das Haus seit Kelseys Geburt nicht verlassen – seit sie mehreren Kidnappern entkommen konnte. Zu ihrem Schutz verhält Kelsey sich möglichst unauffällig. Doch ein Autounfall, bei dem sie von einem Mitschüler gerettet wird, löst ein wahres Medienfeuer aus. Als Kelsey wenig später abends nach Hause kommt, ist ihre Mutter verschwunden. Und auf dem Gelände verstecken sich Fremde. Aber das Böse wartet nicht im Dunkeln, sondern in der Vergangenheit.

Dies ist mein erstes Buch von der Autorin Megan Miranda und ich bin so froh, dass ich dieses Buch in der Was-liest-du-Leserunde lesen durfte und mich mit den anderen austauschen konnte. Es war gut und hilfreich, bei all der Spannung und Angst in dieser Geschichte.

Das Hauptthema in diesem Jugendthriller ist Angst. Darum gewoben wurde eine sehr spannende Geschichte über Freundschaft, Mut, Hoffnungslosigkeit und Vertrauen auf das Erlernte. Die Geschichte um Kelsey zeigt uns immer wieder Lösungen auf, unsere Ängste zu bewältigen und über unseren eigenen Schatten zu springen. Sie zeigt aber auch, wie Ängste entstehen und welche Auswirkungen sie auf den Menschen und sein Umfeld haben.

Ich finde das Buch mit seiner Thematik sehr unterhaltsam und wichtig und der Thriller selbst ist mega spannend. Meiner Meinung nach sollte jeder dieses Buch lesen, der wie Kelsey und ihre Mom panische Angst haben – egal ob durch eine Entführung, einen Vorfall oder durch eine psychische Erkrankung.

Kelsey war mir von Anfang an sympathisch. Ich konnte mich sehr gut in ihre Situation hineinversetzen und die verschiedenen Blickwinkel und Gedankengänge nachvollziehen. Die Ich-Perspektive, in der der Thriller geschrieben war, half dabei, mich besser in Kelseys Gedankenwelt zu versetzen und ihre Handlungen nachzuvollziehen. Trotzdem sah ich in allem und jedem Gefahr, was wohl auch aufgrund der ganzen Spannung gelegen hat. Selbst Ryan hielt ich für einen Verdächtigen, obwohl er eigentlich ein ganz herzlicher Typ war und nur helfen wollte – eben typisch Feuerwehrmann. Dennoch sah ich überall durch Kelseys Augen Gefahren und suchte Fluchtmöglichkeiten. Ich war regelrecht gefangen in ihren Gedanken und in der ganzen Action und Spannung, so dass es mir wirklich schwer fiel, das Buch aus der Hand zu legen. Und hatte ich es dann mal aus der Hand gelegt, machte ich mir Gedanken über den weiteren Verlauf bis ich mir das Buch schließlich wieder schnappte und weiter las. Zu Beginn des Buches erfährt man von der einödigen Routine, die in Kelseys Leben herrscht und das ihr gesamtes Leben geplant ist und sie nicht davon abweicht. Bis der Unfall geschieht und Kelseys Leben auf den Kopf stellt. Wir erleben den inneren Kampf in Kelsey einerseits die Sicherheit aufrechtzuerhalten, andererseits in Freiheit weiterzuleben. Kelsey ist ein starker, mutiger und tiefgehender Charakter, aber auch die Nebencharaktere sind gelungen, wenn auch noch ein wenig ausbaufähiger.

Auch ganz wichtig in dieser Geschichte ist das Thema Freundschaft, erst die Freundschaft zwischen Annika und Kelsey und dann die mit Ryan. Aber auch mit Emma und Cole. Es war interessant die Entwicklung der Freundschaften zu sehen und wie stark oder schwach sie im Laufe der Zeit wurden.

Der Schreibstil an sich war zu Beginn des Buches etwas gewöhnungsbedürftig und holprig. Die Sätze waren kurz, durch Doppelpunkte getrennt, stichpunktartig und teils verwirrend. Aber das besserte sich im Laufe des Buches rasch und unterstrich die Spannung der Geschichte, so dass ich das Buch nur sehr schwer aus der Hand legen konnte. Hin und wieder gab es einige kleine Ungereimtheiten, aber im Großen und Ganzen war es leicht und flüssig zu lesen und permanent dramatisch und voller Action.

S.52

》Ich hielt mich an Ängsten fest, ihrer wundervollen Vertrautheit. Und sie krochen mir wie Spinnen über die Haut, bis die einzige Lösung darin bestand, mich ihnen hinzugeben, in Regungslosigkeit.《

Megan Miranda versteht es gut, Ängste sehr genau als panisches Gefühl darzustellen und zu beschreiben, so dass es jeder nachvollziehen kann. Das Gefühl der Angst war die ganze Zeit in der Geschichte greifbar. Sie hat es wirklich verstanden, wie Ängste auf den Menschen wirken und welche Auswirkungen sie haben.

Mich hat dieses Cover total in seinen Bann gezogen. Die Idee mit dem Frauengesicht in Farbe, das von grauen Papierstücken versteckt und allmählich aufgedeckt wird wie ein Puzzle, baut schon allein bei der Betrachtung Spannung auf. Die Zettel sehen einerseits aus wie Tapete, andererseits könnten es auch die Klebezettel sein. Die Papierstücke sind grau, so als ob es ein großes düsteres Geheimnis gibt, dass erst enthüllt werden muss. Man könnte sagen, dass je mehr dieser grauen Puzzleteile aufgeklärt werden, die junge Frau endlich erfährt, wer sie wirklich ist und dadurch „erblüht“.

Fazit:

„Gefährliche Wahrheiten“ ist ein nervenaufreibender, rasanter und spannender Jugendthriller, der Angst als Hauptthema hat und darum eine actionreiche Geschichte gewoben hat. Die Hauptprotagonistin ist stark und mutig, die dargestellten Gefühle sind sehr authentisch und real beschrieben, es gibt viele Entwicklungen, Wendungen und Überraschungen mit denen man als Leser so nicht rechnet. Ich hab mich sehr gut unterhalten gefühlt und bin sehr froh an der Was-liest-du-Leserunde teilgenommen zu haben. Vielen Dank J

Dieses Buch sollte verfilmt werden, auch wenn es ein wenig an einen anderen Film erinnert 😉

Ich werde die Welt nun ein wenig mit anderen Augen sehen und mehr sichtbare und unsichtbaren Ausgängen und Fluchtmöglichkeiten suchen, dank Kelsey 😉

Ich vergebe sehr gute 4,5 von 5 Punkten.

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140 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

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Sinabell. Zeit der Magie

Jennifer Alice Jager
Flexibler Einband: 220 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 28.07.2016
ISBN 9783551300645
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Grundidee dieser Märchenadaption hat mir gefallen, wie auch der leichte jedoch auch sprunghafte und unlogische Schreibstil der Autorin. Auch fand ich die Idee mit dem geheimnisvollen Wald, dem magischen Einhorn und den magischen Büchern prima. Allerdings hätte ich das Buch nach nicht mal der Hälfte wegen Langatmigkeit und Spannungslosigkeit bei Seite gelegt und nicht weiter gelesen. Aber irgendwie zwang ich mich durch das Buch bis zum Schluss. Mich hatte die Frage interessiert, was mit Sinabell und dem Prinzen geschieht. Einige Szenen fand ich gelungen und schön, teils sogar märchenhaft, aber ab der Hälfte konnte mich das Buch dann überhaupt nicht mehr fesseln. Alles war langatmig geschrieben, ich konnte mich in die Figuren kaum mehr hineinversetzen und die Verwandlung des Einhorns plötzlich nicht mehr verstehen. Und dann noch das mysteriöse Gespräch von Einhorn und Drachenkönigin. Sehr fragwürdig. Ich wusste in dieser Geschichte überhaupt nicht, wer gut und wer böse ist, weil es plötzlich alle zu sein schienen, ganz gleich ob magisches Fabelwesen oder die Familie um Sinabell. Alle schienen nur das Schlechte für Sinabell zu wollen. Aber um diese einzelnen Charaktere zu verstehen, waren sie mir alle viel zu oberflächlich und grau. Ich konnte weder ihre Handlungsweisen noch ihre Gedanken begreifen und musste ein ums andere Mal kopfschüttelnd das Buch bei Seite legen. Das Ende … tja, irgendwie hatte ich es so erwartet, es war vorhersehbar und doch hinterließ es viele Fragen, die ich gern beantwortet wüsste, z. B. wieso die Wachen plötzlich Sinabell gehorchten und nicht dem König, nur weil sie das Horn des Einhorns in den Händen hält. Oder die Frage, warum der König das Einhorn überhaupt eingesperrt hatte und wieso es sich doch hatte befreien können, es dies aber nicht tat? Diese und andere Fragen bleiben leider unbeantwortet.

 

Der Handlungsstrang war sehr holprig und unausgereift. Hier hätten viele Szenen viel besser und schöner ausgearbeitet werden können, so dass auch die Charaktere mehr Tiefe bekommen und man als Leser sich mit ihnen anfreundet, mit ihnen mitfühlt, mitfiebert und mitleidet. Von Magie, Leidenschaft und Liebe fehlte mir hier leider jede Spur. Ich hatte eher das Gefühl, dass die gesamte Geschichte einfach willenlos heruntergeschrieben werden musste, weil der Abgabetermin nahte. Es wirkte einfach nur fade.

 

Das Cover ist märchenhaft schön. Es erinnert an einen magischen vielleicht teils verbotenen Wald, der gefährlich sein kann und eine Prinzessin, die die Gefahr sucht. Ich mag die geschwungenen Lettern sehr gern und den verheißungsvollen Titel. Leider blieb der Titel auch als einziges verheißungsvoll, denn die Geschichte selbst war es nicht. Schade.

 

Fazit:

Diese Story hatte gewaltiges Potenzial sich zu einem wunderschönen Märchen zu mosern. Doch aufgrund des sprunghaften unlogischen Schreibstils und der sehr flachen Charaktere ging dieses Potenzial leider verloren und ich war ab der Hälfte des Buches nur noch gelangweilt. Ich kann nur 2 von 5 Punkten vergeben – einen Punkt für das schöne Cover und einen Punkt für die schöne Grundidee.

 

PS: Ich wollte eigentlich noch weitere Bücher dieser Autorin lesen, aber nach 2 so schlechten Büchern von ihr, ist es mir erst einmal vergangen.

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904 Bibliotheken, 14 Leser, 2 Gruppen, 65 Rezensionen

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Oblivion - Lichtflüstern

Jennifer L. Armentrout , Anja Malich
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 10.01.2017
ISBN 9783551583581
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

Als Katy nebenan einzieht, weiß Daemon sofort: Das gibt Schwierigkeiten. Er darf keinen Menschen an sich heranlassen, denn das würde Fragen aufwerfen. Warum bist du so stark? Wie kannst du dich so schnell bewegen? Was BIST du? Die Antwort darauf ist ein Geheimnis, das niemals gelüftet werden darf. Doch Katy bringt Daemon vom ersten Tag an aus der Fassung. Er will ihr nahe sein, aber diese Schwäche kann er sich nicht erlauben. Sich in Katy zu verlieben würde nicht nur sie in Gefahr bringen – es könnte auch das Ende der Lux bedeuten.

Die epische Liebesgeschichte von »Obsidian. Schattendunkel« – erzählt aus Daemons Sicht!

Ich liebe Bücher, in denen Aliens auf der Erde unter uns Menschen leben, was ein Grund für mich war, dieses Buch zu lesen. Jennifer L. Armentrout hat eine wunderbare Geschichte aus Licht- und Schattenwesen unter den Menschen gewoben, die ich einfach nicht mehr aus der Hand legen konnte oder wollte.

 

Ich kannte die Bücher um Katy und Daemon nicht bis ich dieses Buch aus Daemons Sicht für mich entdeckte und in seine Version des Kennenlernens von Katy eintauchte. Die Autorin schreibt so herzlich und verdammt ehrlich in der Ich-Perspektive, dass es mir megaleicht fiel, mich in Badboy Daemon hineinzuversetzen und seine Gedanken- und Gefühlswelt mitzuerleben. Es war ein wahrer Genuss. Die Wortgefechte zwischen Katy und Daemon fand ich immer wieder erfrischend und kam aus dem Grinsen kaum heraus. Ich liebe diese Szenen regelrecht und fieberte ihnen mit jeder Seite entgegen. Daemon wirkte auf mich tiefgründig und echt, ein Typ zum Anfassen, obwohl er sich manchmal als ein riesiger A… entpuppte, den ich gern mal eine gescheuert hätte. Aber das machte Daemon eben aus und insgeheim mochte ich das auch an ihm. Mir gefiel es gut, dass ich viele verschiedene Dinge über Daemon und seine Welt und die Gaben seiner Spezies erfuhr. Die Lichtspuren und ihre Verwandlungskunst beeindruckten mich hierbei am Meisten. Diese Hintergrundinformationen haben mir das Lesen und Verstehen erleichtert, weil ich mich besser in die Lux hineinversetzen konnte … ihre Ängste begreifen konnte. Ebenso erfährt man, dass die Lux sich dem Leben der Menschen auf der Erde anpassen müssen, sonst „verschwinden“ sie, was ggf. mit dem Verteidigungsministerium zusammenhängt. Denn die haben immer ein Auge auf die Lux und bestimmen über ihr Leben. Dieses Wissen ist hilfreich, um den Zwiespalt von Daemons Gefühlen zu verstehen in denen er steckt, seit Katy nebenan eingezogen ist.

Katy mochte ich in diesem Band gern und ich fand, dass das Mädel echt taff, sympathisch und mutig ist. Denn wer bitte geht mit einem Fremden allein in einen dunklen Wald oder stellt sich den Schatten, aber ihr fehlte es trotz der tollen Wortgefechte mit Daemon ein wenig an Tiefe. Ich mochte die Idee, dass Katy ein totaler Buchnerd ist und überall ihre Bücher im Haus verteilt sind und ich würde zu gern wie Daemon ihren Buchblog lesen und ihre Videos sehen, um sie so noch besser kennenzulernen und zu erfahren, welche Bücher sie liebt und welche nicht. Ich bin gespannt auf den Band „Schattendunkel“ – also Katys Sicht der Geschichte. Da lerne ich sie hoffentlich besser kennen.

Dee mochte ich als Schwester und Freundin sehr gern. Ich hätte gern mehr über sie erfahren und auch über ihren verlorenen Bruder Dawson, um zu verstehen, warum sie und Daemon sich so unterschiedlich gegenüber Menschen verhalten. Leider gab es auch mit ihr zu wenige Szenen, um sie besser kennen zu lernen, was ich sehr schade finde.

 

Die Handlung ist eine Mischung aus Spannung, Schlagabtausch und Wortgefechten, Freundschaft, einem superheißen Hauch Romantik, Eifersucht und Kampfszenen. Also ein perfekter Fantasie-Jugendroman. Manchmal erinnerte „Lichtflüstern“ mich an die Serie Roswell, dann ein wenig an Twilight … irgendwie war es ein toller Mix aus beidem mit einem Hauch Sarkasmus, dem ich nicht widerstehen konnte. Ich hatte keine Chance dieses Buch aus den Händen zu legen, ich musste wissen, wie es weitergeht und bemerkte kaum wie die Zeit um mich herum verging. So sehr hatte mich dieses Buch gefesselt.

 

Das Cover ist Licht pur und passt wunderbar perfekt zu den anderen Bänden der Obsidian-Reihe mit seinen warmen Lichtpunkten und Farben, den Charakteren, die in einem Feld stehen. Es wirkt alles in allem so naturverbunden und rein, wie die Lux es sind.

 

Fazit:

Dieses Buch kann man lesen, ohne die Obsidian-Reihe zu kennen. Ich denke sogar, dass man sie vielleicht zuvor lesen sollte, um so mehr Hintergrundwissen zu haben ehe man in die Obsidian-Reihe einsteigt.

Ich fand dieses Buch echt herzerfrischend, humorvoll, witzig und war permanent am Grinsen, was zumeist an den Dialogen und Daemons Gedanken lag. Deshalb werde ich mir auch alle anderen Bände kaufen, weil ich noch tiefer in die Geschichte um Daemon und Katy eintauchen will. Ich liebe die beiden schlagfertigen Charaktere einfach zu sehr <3

Deshalb vergebe ich die volle Punktzahl: 5 von 5 Punkten!

 

PS: Ich gehe mir nun „Schattendunkel“ kaufen ;)

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1.134 Bibliotheken, 14 Leser, 2 Gruppen, 92 Rezensionen

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Zeitenzauber - Die magische Gondel

Eva Völler , Tina Dreher
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Baumhaus , 14.02.2014
ISBN 9783843210706
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Beschreibung:

Anna verbringt ihre Sommerferien mit ihren Eltern in Venedig, ist jedoch zu sehr mit der Technik des 21. Jahrhunderts beschäftigt, als ihren Eltern zuzuhören. Doch dann geschieht das Unmögliche. Anna landet nach ihrem Sturz ins Wasser in einer roten Gondel, die sie ins Venedig von 1499 bringt und somit ihr gesamtes Leben auf den Kopf stellt.

 

Die Thematik der Zeitreise fasziniert mich schon von jeher, deshalb war dieses Buch für mich ein Muss. Ebenso gefiel mir die Idee, ins Venedig von 1499 zu reisen, weshalb ich sofort nach dem Kauf des Buches in die Geschichte eintauchte.

 

Die Spannung in dieser Geschichte war im oberen Bereich, denn Anna stolperte irgendwie von einer Katastrophe, so dass ich immer mitfieberte und hoffte, dass sie aus dieser brenzligen Situation wieder herauskäme. Allerdings war das meistens einfach gelöst. Ich hätte mir da mehr Spannung und mehr Action erhofft.

 

Die Liebesbeziehung zwischen Anna und Sebastiano kam mir irgendwie zu plötzlich. Ich habe zwar Annas Schwärmerei für Sebastiano vom ersten Augenblick ihrer Begegnung an mitbekommen. Doch von Sebastiano kam rein gar nichts. Entweder war er verschwunden, mit der heißen Marietta zusammen, war irgendwie pampig zu Anna oder wollte sie zurück nach Hause bringen, was zu seiner Pflicht gehörte. Ich spürte da gar keine Anziehung zwischen den beiden. Zumindest nicht bis Sebastiano im Fieber lag. Ich dachte, dass er nach seiner Genesung plötzlich umschwenken würde und behaupte, es wäre nur im Fieber gewesen. Aber dem war zum Glück nicht so. Dennoch hatte ich nicht das tiefe Gefühl gehabt, dass da zwischen Anna und Sebastiano irgendetwas lief. Hier hätte ich mir Sätze wie „Er warf mir heiße Blicke zu.“ oder „Er beobachtete mich aus seinen Augenwinkeln.“ oder dergleichen gewünscht. Aber da war rein gar nichts. Deshalb war ich sehr überrascht, als er plötzlich auch Gefühle für die Hauptprotagonistin hegte und ich fragte mich ernsthaft seit wann das so war und wie das überhaupt kam. Liebe auf den ersten Blick??? Das empfand ich anfangs als wenig glaubwürdig. Dies änderte sich jedoch mit Sebastianos Rückkehr ins Jahr 1499 als sie sich wiederfanden.

 

Der Schluss gefiel mir gut, denn er ließ keine Fragen offen über die ich mir wahrscheinlich den Kopf zerbrochen hätte. Es gab keinen direkten Cliffhanger, das Buch ist in sich abgeschlossen und kann als Einzelband gelesen werden. Ich fand es gut, dass für jeden (noch so kleinen Neben-)Charakter eine Lösung gefunden wurde, die mich als Leser im Großen und Ganzen zufriedenstellte. Ich fand zwar schade, dass Matthias nicht das wurde, was er wirklich erhofft hatte, aber diese Lösung hatte auch etwas Positives.

 

Der Schreibstil war wunderbar leicht und flüssig und gespickt mit einem Hauch Humor, der mir sehr gut gefiel und mich ein ums andere Mal zum Schmunzeln brachte, da es in der Ich-Perspektive aus Sicht von Anna geschrieben wurde. So konnte ich mich von Anfang an auch gleich gut in die Geschichte hineinversetzen und ins Venedig des Jahres 1499 abtauchen. Auch gab es einige überraschende Wendungen, die ich so nicht erwartet hatte. Besonders aber gefielen mir die Beschreibungen Venedigs im Jahr 1499. Ich konnte mir alles dank der detailreichen Erläuterungen sehr gut vorstellen, angefangen von den Gebäuden, Kleidungsstücken bis hin zu den widerwärtigen Gerüchen, wobei ich bei letzterem froh bin, dass es weder Geruchsfernsehen noch Geruchsbücher gibt *g* Selbst wie ein Gebäude in der Lagune erbaut wird, wurde super erklärt und damit eine meiner Fragen beantwortet, wie Häuser gebaut werden. Man erfuhr aber auch so einiges über Heilkräuter und Wundheilung vor 500 Jahren, was mich begeisterte. Hier wurde sehr gut recherchiert.

Auch gefielen mir die Charaktere. Anna war gut durchdacht und mutig, hatte einen tollen Humor, ich konnte in ihren Kopf und ihr Gefühlsleben kucken und ich lernte einiges über sie und auch die Autorin (besonders über ihre Lieblingsfernsehserien). Ich mochte Anna und ihre Denkweise sehr. Matthias mochte ich auch sehr gern und hätte mir ein anderes Schicksal für ihn erhofft. Mir gefiel die Freundschaft zwischen Anna und Matthias/Matteo sehr. Schade, dass sie nur kurzflächig auftrat.

Anna hatte die Tiefe, die ich bei einigen anderen Charakteren leider vermisste. Ich hätte z. B. gern viel mehr über Sebastiano erfahren und über Clarissa und verstehe noch immer nicht den Sinneswandel von Dorothea. Wieso war sie am Ende plötzlich wie ausgewechselt? Was führte sie auf diesen Weg? Irgendwie fehlt mir hierfür noch die wirkliche Erklärung, denn mit „Sie hatte sich in den falschen Mann verliebt.“ Reicht mir dafür nicht. Die Eigenschaften wurden zwar gut beschrieben, aber es fehlte mir an richtiger Tiefe, wie es eben bei Anna der Fall war. In sie konnte ich mich am Besten hineinversetzen.

 

Das Cover ist wunderbar verspielt. Es zeigt eine rote Gondel, die bei Vollmond durch die Kanäle Venedigs fährt. Auf diese Weise wird dem Betrachter schon ein wichtiger Hinweis gegeben, wie die Zeitreisen von Statten gehen.

 

Fazit:

Der Zeitreise-Roman „Die magische Gondel“ um Anna und Sebastiano ist eine gelungene Mischung aus Reiseführer, Geschichte, Fantasie, Freundschaft und Romanze und ein toller Auftakt der Trilogie von der ich mehr lesen werde. Man erhält als Leser einen wunderbaren Einblick in die Lagunenstadt Venedigs um 1499, was ein absolutes Muss für jeden Venedig-Fan ist, der mehr über diese Stadt samt ihrer majestätischen Gebäude, die Bauart und das Leben in der Vergangenheit erfahren möchte.

Es ist im wahrsten Sinne des Wortes eine Zeitreise in die Vergangenheit und ich mochte sie sehr gern. Deshalb vergebe ich gute 4 von 5 Punkten für „Zeitenzauber - Die magische Gondel“.

 

 

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126 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

chris riddell, dornröschen, düster, großartige illustrationen, hexe, hexen, illustrationen, königin, kuss, märchen, märchenadaption, neil gaiman, schlaf, schneewittchen, zwerg

Der Fluch der Spindel

Neil Gaiman , ,
Fester Einband: 72 Seiten
Erschienen bei Knesebeck, 17.09.2015
ISBN 9783868738728
Genre: Comics

Rezension:

Ich hatte mich wahnsinnig auf die Hardcoverausgabe der Märchenadaption mit tollen Zeichnungen um Schneewittchen und Dornröschen gefreut. Doch der abgehackte Schreibstil des Autoren Neil Gaiman mit kurzen knappen Sätzen und fehlenden Szenen war für mich absolut nicht märchenhaft und flüssig zu lesen. Die Sätze waren kurz, teils nicht zusammenhängend verständlich und manches Mal fehlten Verben und Substantive, was das Lesen erschwerte. Zudem wurden einige Handlungen/Szenen einfach weggelassen, so nach dem Motto: Der Leser kann sich denken, was hier geschieht. Kann der Leser vermutlich, aber beschrieben wäre es doch viel schöner mit märchenhaften Worten des Autors. Doch diese vermisste ich im gesamten Buch total. Man hätte so viel mehr daraus machen können oder war diese Kurzgeschichte auf eine bestimmte Zeichenanzahl begrenzt? Es hat mir absolut keinen Spaß gemacht, bei diesem unschönen Schreibstil der Geschichte zu folgen, die eh nur 72 Seiten lang war und sehr oft von Illustrationen in schwarz-weiß mit einem Klecks gold unterbrochen wurde.

 

Die Geschichte entwickelt sich anfangs wie ein Märchen, doch dann verwandelt sie sich in eine Art Zombi-Apokalypse, in der die Schlafenden die Hauptakteure verfolgen. Viel Gefahr konnte ich jedoch nicht spüren.

Und dann gibt es noch die böse Hexe … wie in jedem Märchen.

Das Ende hat mich etwas fragend zurückgelassen und war anders als erwartet. Es gibt einige Situationen, für die ich gern noch eine Erklärung gehabt hätte, um zu verstehen wieso ein Protagonist so gehandelt hat wie er es in dieser Kurzgeschichte tat.

 

Mit den Protagonisten bin ich nicht warm geworden. Sie waren alle recht oberflächlich dargestellt. Ich konnte als Leser nicht in ihre „Köpfe“ sehen und ihre Handlungen teilweise nicht nachvollziehen. Besonders was die Königin betrifft, die durch diese Geschichte führt und Schneewittchen ist. Aber Namen gibt es nicht. Überhaupt nicht. Alle werden nur durch ihr Äußeres bzw. ihren Beruf beschrieben. Von den 7 Zwergen aus Schneewittchen gibt es auch nur 3.

 

Nachvollziehen kann ich auch Folgendes nicht: Alles schläft. Mensch und Tier. Außer Spinnen. Die weben ganz vergnügt seit über 80 Jahren ihre Fäden. Maden sind ebenso wach. Wieso sind Spinnen und Maden munter, während alles andere in einen Tiefschlaf verfallen ist? Leider gibt es keinerlei Erklärungen dazu. Vielleicht sollte es nur den Grusel-Ekel-Faktor unterstützen?

 

Das Cover mit seinen verspielten goldenen Elementen und schwarzen Rosen auf halb transparentem Papier, das dahinter Dornröschen verbirgt und der verheißungsvolle Titel hatten mich magisch angezogen. Ich hoffte deshalb, eine fantastische Märchenadaption zu lesen, die genauso bezaubernd und wortgewaltig ist, wie Titel und Cover versprechen. Leider blieb es bei der Hoffnung …

 

Die Illustrationen sind toll gezeichnet und zeugen von Talent. Allerdings verstehe ich nicht ganz, was goldene Totenköpfe in den Zeichnungen zu suchen haben. Denn Zombies kommen nicht in der Kurzgeschichte vor, maximal Schlafwandler.

 

Das Hardcoverbuch ist größer als ein Taschenbuch (27 cm), dafür jedoch sehr schmal (1 cm). Es erinnert vom Äußeren stark an ein Kinder-/Märchenbuch, jedoch kann ich keine Empfehlung für Kinder aussprechen. Vielleicht für Teenager, aber nicht jünger!

 

Fazit:

Ich bin ehrlich gesagt enttäuscht, hatte ich doch aufgrund der anderen Werke des Autoren wesentlich MEHR und einen deutlich besseren Schreibstil erwartet.

Trotz des schönen Covers, der tollen Zeichnungen und des verheißungsvollen Titels kann ich nur 2,5 von 5 Punkten vergeben.

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568 Bibliotheken, 19 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

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Engelsmorgen

Lauren Kate , Doreen Bär
Flexibler Einband: 450 Seiten
Erschienen bei cbt, 13.01.2014
ISBN 9783570308899
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Beschreibung:

Egal, wie viele Leben du hast: Der großen Liebe begegnest du nur einmal

Kaum hat Luce in dem gefallenen Engel Daniel ihre große Liebe gefunden, werden die beiden auch schon wieder getrennt: In Shoreline, einem Internat an der kalifornischen Küste, muss Luce sich verstecken, denn sie schwebt in höchster Gefahr. Während Daniel versucht, die Unsterblichen, die es auf sie abgesehen haben, zu besiegen, lernt Luce, in die Vergangenheit zu blicken. Doch je mehr sie über ihre und Daniels frühere Leben erfährt, desto mehr ahnt sie, dass er ein dunkles Geheimnis hütet – eines, das sie beide zu vernichten droht …

 

Der 2. Band „Engelsmorgen“ von Lauren Kate knüpft direkt an den ersten Band und den traumatischen Ereignissen im Internat "Sword & Cross" an als wäre keine Zeit vergangen. Luce wird von Daniel zu ihrem Schutz in eine andere Schule gebracht, da er sie selbst nicht beschützen kann. Die neue Schule Shoreline, ein schöner Fleck an der kalifornischen Küste, ist auch nicht so „normal“ wie es auf den ersten Blick scheint. Denn hier werden neben Menschen auch Nephilim unterrichtet … von Engeln und gefallenen Engeln. Zudem hat jeder Schüler hier deutlich mehr Freiheiten als an der "Sword & Cross".

 

Ich konnte Luce´s Zweifel über ihre Beziehung zu Daniel gut verstehen. Immer wieder hat er Geheimnisse vor ihr, sagt ihr nicht, wohin er geht und was er dort tut und dann erteilt er ihr Befehle und verschwindet plötzlich wieder etc. Zudem weiß scheinbar JEDER über all ihre früheren Leben Bescheid – außer sie selbst. Kein Wunder, dass sie zweifelt und mehr darüber erfahren will und sich dadurch immer wieder in Gefahr begibt, selbst, wenn es naiv ist. Leider sind die Erfahrungen mit den Schatten wenig aussagekräftig, so dass für Luce wie auch für mich als Leser viele Fragen entstehen.

 

Schade finde ich, dass wir in diesem Band nur sehr wenig über Daniel und Cam erfuhr. Gern hätte ich gewusst, was sie alles erleben mussten und welche Gedanken in Daniel´s Kopf kreisten. Vor allem nach dieser einen Szene als er enttäuscht davonflog. Was ging da in ihm vor? Ich hätte mir hier mehr Daniel-Szenen gewünscht. Vielleicht auch im Wechsel zwischen Luce und Daniel-Szenen. Das hätte mir besser gefallen. Stattdessen haben wir fast nur die Erlebnisse von Luce und ihrer neuen Schule, den neuen Mitschülern und mehr über die Schatten erfahren. Die kurzen Liebesszenen fand ich schön <3. Aber leider VIEL zu kurz. Ich staune sowieso, dass Daniel immer wieder zu Luce zurückkehrte, obwohl er selbst das „Besuchsverbot“ ausgesprochen hatte … irgendwie süß, dass er ohne sie nicht sein kann… Andererseits fand ich sein Verhalten manchmal ein wenig machohaft. Erst küsst er Luce fast zu Boden, nur um sich dann wieder mit ihr zu streiten und Befehle zu erteilen … ganz ohne Erklärungen warum und weshalb sie das Gelände nicht verlassen darf oder wieso er ihr nichts erzählen kann. Und dann ist er auch schon wieder fort.

Ich freute mich eigentlich immer über jede der Begegnungen zwischen Luce und Daniel, nur um mich hinterher wieder zu ärgern … *grummel*

 

Die meisten Charaktere waren gut dargestellt. Ich konnte leicht zwischen sympathisch und unsympathisch dank der Beschreibungen unterscheiden. Bei Daniel und Cam fehlte mir allerdings die Tiefe aufgrund der Kürze ihrer Szenen.

Miles gefiel mir. Er ist ein toller Freund mit willkommenen Überraschungen, der Luce viel Aufmerksamkeit schenkt. Irgendwie ahnte ich bereits, dass da mehr dahinter steckt als nur Freundschaft. Dennoch hat er sich in mein Herz als guter Kumpel geschlichen.

Bei Luce´ Mitbewohnerin war ich mir anfangs nicht sicher auf welcher Seite sie steht. Zwischendrin dachte ich, sie ist auf Luce´ Seite, dann war ich mir wieder nicht ganz sicher ob sie sich für Gott oder den Teufel entscheiden würde … Sie ist mir noch ein unsicherer Charakter. Und dann die Info, dass Daniel und sie … ich musste schlucken und konnte Luce nur allzu gut verstehen. Ich wüsste gern mehr über Daniel. Ob es vielleicht auch mal einen Band über ihn geben würde … á la Daniel´s Vergangenheit bis hin zu seiner Begegnung mit der heutigen Inkarnation von Luce und was er dachte und fühlte… Das wäre sicher auch spannend und interessant J

 

Der Schreibstil war wieder einmal wunderbar, leicht, flüssig und verlockend, so dass ich nach dem Ende gern den dritten Band weiter gelesen hätte. Ich bin sehr neugierig geworden, wie es weitergeht. Viel Spannung und Liebe kann man in diesem Band allerdings nicht wirklich erwarten. Hier geht es eher um die Geheimnisse Daniels und um Luce und Daniels Vergangenheit, die Luce versucht herauszufinden. Hier dreht es sich eindeutig um Luce, Charakter, Gedanken, Vergangenheit und ihren Platz in dem ganzen verwirrenden Spiel zwischen Gott, Teufel und Daniel. Welche Rolle spielt Luce wirklich?

Leider gab es in diesem Band keine Antwort darauf, dafür aber viele offene Fragen.  Engelsmorgen dient wohl eher als ein guter Übergangsband zu Teil 3 „Engelsflammen“.

 

Das deutsche Cover gleicht ein wenig dem amerikanischen mit dem Mädchen, den Farben und dem Schriftzug. Das Mädchen erinnert mich mit ihren schwarzen Haaren auch sehr an Luce… Man spürt deutlich ihre Einsamkeit.

 

Fazit:

„Engelsmorgen“ ist eine gelungene Fortsetzung mit einer großen Portion Freundschaft und neuen tollen Charakteren, in der Vergangenheit und Geheimnisse teilweise aufgedeckt werden und wir mehr über den Krampf der Engel und Gefallenen erfahren. Das Ende dieses Bandes lässt auf eine spannende Fortsetzung in „Engelsflammen“ hoffen.

 

Ich vergebe dieser schönen Fortsetzung 4 von 5 Punkte!

 

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623 Bibliotheken, 13 Leser, 0 Gruppen, 113 Rezensionen

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Aquila

Ursula Poznanski
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Loewe, 14.08.2017
ISBN 9783785586136
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Nika erwacht in ihrem Bett im italienischen Ort Siena ohne die Erinnerung an die vergangenen zwei Tage mit mysteriösen Botschaften am Badspiegel und einer dunkel gekleideten Gestalt, die in ihrer Wohnung umherschleicht und sie in der Stadt verfolgt. Handy, Schlüssel, ihre Mitbewohnerin und Laptopkabel fehlen. Im Badezimmer ein zerrissenes blutiges Herren-T-Shirt. Ihre eigenen Sachen total verdreckt, eine blutige Narbe mitten im Gesicht. Was war geschehen?

Nika versucht, die vergangenen zwei Tage zu rekonstruieren und gerät von einer Katastrophe in die nächste.

 

Der Klappentext und die ersten Kapitel des Werkes hatten mich neugierig gemacht und ich verfolgte die Geschichte mit Spannung und hohen Erwartungen, wenn man auf die anderen Bücher der Autorin zurückblickt. Die Grundidee ist hervorragend und zeugt von einer sehr spannenden Geschichte, die mich fesseln sollte. Doch irgendwie war Der Jugendthriller nicht so spannend wie erhofft.

 

Der Schreibstil der Autorin Ursula Poznanski war leicht und flüssig, so dass ich das Buch kaum aus den Händen legen konnte. In dieser Geschichte spielt Nika die Hauptrolle und wir erfahren als Leser ihre Gedanken, weil sie in Ich-Perspektive verfasst wurde, so dass wir nah am Geschehen sind, ihre Gedanken hören und wissen, wie sie sich fühlt. Manchmal war es aber etwas zu viel. Zu viel Gejammere, zu viel Wiederholung, zu viel Gekotze... Mir ging die 19-jährige Nika manchmal doch reichlich mit ihren unüberlegten naiven Handlungen und Gedankengängen mächtig auf die Nerven. Denn wer bitte steigt in das Auto eines Fremden ein? Wer vertraut sich einem total Fremden? Und wieso muss Nika ständig bei Fremden unter die Dusche schlüpfen? Wieso erzählt sie dem Kommissar nicht immer alles, was sie herausgefunden hat, sondern einem Fremden, der so tut als sei er ihr bester Freund??? Wieso hält Nika selbst nach allen Verarschungen noch immer zu einer besagten Person und meint, dass sich evtl. mehr als Freundschaft ergeben könnte? Leidet die Gute etwa immer noch an Gedächtnisverlust oder ist sie nur dämlich? Dann sollte sie sich vielleicht noch eine „Liste“ schreiben… ;)

 

Nika ist in dieser Geschichte so dermaßen naiv und blond, dass ich sie gern öfter an den Schultern geschnappt und gerüttelt hätte. So blöd kann doch keiner sein, dass sie ständig falsch handelte. Klar, ist durch diese Naivität die Spannung permanent im oberen Level gehalten worden. Aber eben diese Naivität machte diese Geschichte auch unglaubwürdig.

Anfangs hatte ich noch Mitleid und Sorge um Nika und wollte wie sie unbedingt hinter das Geheimnis der verlorenen 2 Tage gelangen. Doch je weiter die Geschichte voranschritt, desto konstruierter wirkte es für mich. Ich hätte viele Dinge gleich zu Beginn anders gemacht: Sachen gepackt, Motel gesucht, weg aus Wohnung, neues Handy gekauft, Laptopkabel besorgt, defektes Handy niemals in der Werkstatt gelassen, niemandem vertraut etc. Die Liste ist ewig lang … Nika begeht meiner Meinung nach einen Fehler nach dem nächsten und vertraut den falschen Leuten. Sie wächst trotz ihrer Erfahrung in dieser Geschichte einfach nicht. Außerdem jammert sie mir zu viel rum. Ich hatte mir hier mehr persönliche Stärke von dieser 19-jährigen erwartet – und auch mehr Cleverness. Immerhin ist sie 19 und nicht 15! Nika war nicht tiefgründig, man erfuhr leider nur sehr wenig über sie und ihr Leben in Siena, ihre Freunde, ihre Familie. Alles wirkte irgendwie oberflächlich. Ich hatte mehr über ihr Kunststudium etc. erfahren wollen …

Auch was Stephano betrifft. Ich habe diesem „Schleimscheißer“ von Anfang an irgendwie nicht getraut, ganz gleich wie liebevoll er Nika gegenüber war. Irgendetwas stimmte mit ihm und seinen ständig wechselnden Launen nicht. Bei Lennard lag ich zwar kurzzeitig falsch, aber so toll fand ich diesen Schönling auch nicht und war froh, dass er so selten auftauchte.

 

Es gab einige interessante Fakten, die ich zuvor noch nicht kannte, mir aber merken werde. Cool fand ich auch die Beschreibung der Stadt Sienna, ihrer Stadtteile, unterirdischen Gänge und der italienischen Bräuche, die mich faszinierten und ich die Stadt gern mal bereisen möchte.

Die Auflösung hinter dem Gedächtnisverlust von 2 Tagen fand ich mehr als dürftig. Ich war richtig enttäuscht und konnte die gesamte Handlung nicht nachvollziehen oder verstehen, daraus einen Roman zu schreiben. Hier hatte ich wesentlich mehr erwartet.

 

Das Cover … knallgelb durchsetzt von einigen roten und schwarzen geflügelten Flecken. Damit konnte ich anfangs nicht viel anfangen. Doch nachdem ich das Buch gelesen habe, verstehe ich, was das Cover darstellen soll: Das Schwarze ist der Adler (italienisch für  Aquila) und das rotbraune sollen scheinbar Blutspritzer darstellen.

 

Fazit:

Ganz überzeugt hat mich das Buch nicht. Ich bin eher enttäuscht, denn es gibt so manchen Logikfehler, den ich gern geklärt wüsste. Auch blieben einige Fragen offen, bei denen ich gern eine Antwort gehabt hätte. Doch das Buch war so plötzlich zu Ende wie es begonnen hatte.

„Aquila“ konnte mich zwar vom Spannungslevel her gefangen nehmen und fesseln, allerdings war die Protagonistin viel zu oft viel zu naiv und dämlich, dass ich nur den Kopf schütteln konnte. Nika ist in diesem Buch zwar teilweise über sich hinaus gewachsen, aber erwachsen und weise ist sie nicht geworden.

Echt schade, ich hatte deutlich mehr von der Autorin und dieser Geschichte erwartet. Denn ihre BISHERIGEN Bücher waren DEUTLICH BESSER!

Ich kann nur 3 von 5 Punkten geben.

  (3)
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706 Bibliotheken, 44 Leser, 0 Gruppen, 93 Rezensionen

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Lord of Shadows - Die dunklen Mächte

Cassandra Clare , Franca Fritz , Heinrich Koop
Fester Einband: 831 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 09.10.2017
ISBN 9783442314256
Genre: Fantasy

Rezension:

Malcolm Fade ist tot. Die verbotene Liebe zwischen Emma und Julian wird vertuscht, in dem Emma eine Beziehung mit Mark vortäuscht. Jedoch ist die Situation mit Julian recht angespannt. Auch bahnt sich etwas zwischen Mark und Christina an. Und die Feen schmieden hinterhältige Pläne.

 

Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und bekamen in diesem Band deutlich mehr Tiefe, so dass ich ihre Handlungen besser verstehen und nachvollziehen konnte. Mark mag ich wie im ersten Band noch immer am Liebsten J Ebenso freute ich mich ganz besonders über Magnus und Alec, Clary und Jace, die hier ihren Auftritt in kurzen Szenen hatten. Ich habe mich gefreut, dass Kit endlich akzeptiert hat, dass er ein Nephilim ist und sich mit Ty und Livvy gut versteht. Dennoch bringt gerade diese Freundschaft die drei Kids ein ums andere Mal in Gefahr. Gespannt habe ich das geheimnisvolle Treiben der lichten und dunklen Feen verfolgt, bin aber noch nicht ganz hinter ihre dunklen Pläne gestiegen, weshalb ich mich auf den 3. Band freue.

 

Der Plot war weniger actionreich, dafür aber umso emotionaler als der erste Band. Mich hat das ewige hin und her zwischen den jeweiligen Paaren nach einer Weile nur noch genervt. Besonders die verbotene Liebe zwischen Emma und Julian. Das war das reinste Gefühlschaos. Leider wurden in diesem 2. Band die meisten Probleme aus dem ersten Band nicht gelöst, weshalb ich auf den 3. Band hoffe. Dafür drehte sich die Geschichte vielmehr um die Charaktere, deren Entwicklung und Reife, ihre Beziehungen untereinander. Manches war dann aber doch etwas zu viel, zu dramatisch und zu kitschig. Vergangenheiten wurden ebenfalls auch aufgearbeitet, was ich als gut empfand und man als Leser mehr über die Hintergründe mancher Handlungen erfuhr. Neue Freundschaften wurden geknüpft, was mich sehr freute, andere zerbrachen.

Einige Abschnitte konnte ich nicht ganz nachvollziehen, da die Erklärung dafür fehlte. Ich hoffe, wir erfahren darüber mehr im Folgeband.

Am Ende dieses Buches gab es einen fiesen Cliffhanger, der einem das Warten auf den 3. Band nicht gerade erleichtert. Zu viele Fragen sind offen, zu viele Dinge sind geschehen, die ich gern gelöst wissen möchte bzw. die mein Herz bluten ließen. Ich kann die VÖ des Folgebandes deshalb kaum erwarten!

 

Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig, man kommt schnell in die Geschichte rein und erlebt sagenhafte Abenteuer mit den Protagonisten, beinahe so als wäre man selbst direkt vor Ort. In den Kapiteln wechseln manchmal die Sichtweisen, so dass man schnell umdenken muss, was ein wenig den Lesefluss stört.

 

Kritikpunkte:

- Es gab einfach zu viele Beziehungsdramen, Dreiecksbeziehungen, Parabatei-Drama, sexuelle Orientierungen etc. Das wirkte alles zu konstruiert auf mich.

- Meiner Meinung nach zu viele Handlungsstränge gleichzeitig, so dass man ggf. schnell den Überblick verliert.

 

Das Cover passt optisch gut zu seinem Vorgänger. Es ist dunkel gehalten und zeigt die düstere Seite der Schattenjäger, bei denen man den Eindruck gewinnt, dass sie immer mehr in die Tiefe stürzen.

 

Fazit:

In diesem zweiten Band gab es so viel Spannung, Ereignisse und (teils verbotene) Beziehungsdramen, dass es teilweise etwas überladen wirkt. Aber es gab auch viele schöne Momente, Augenblicke, die ich gern beim Lesen genossen habe und gern ein weiteres Mal in diese Szenen abtauchen möchte. Ich sage nur: Mondpfad, wilde Jagd und Feenreigen. Das war toll und wunderbar bildhaft beschrieben, dass ich es mir sehr gut vorstellen konnte. Dennoch hätte ich mehr von diesem Folgeband erwartet und deutlich weniger Gefühlschaos und nervige Dreiecksbeziehungen.

Alles in allem ist es eine gute Fortsetzung, der ich gute 4 von 5 Punkten vergebe.

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170 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 57 Rezensionen

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Prinzessin Fantaghiro - Im Bann der Weißen Wälder

Jennifer Alice Jager
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 07.12.2017
ISBN 9783646603422
Genre: Fantasy

Rezension:

Ich war sehr gespannt auf diese Geschichte, da ich ein großer Fantaghir-Fan bin. Allerdings ist es im Großen und Ganzen nur eine mehr oder weniger gute Nacherzählung der Original-Bücher und –Filme (Teil 1 + 2). Es wurden lediglich die Namen von Fantaghiros Schwestern geändert (hier: Elenora und Lorena, Original: Caterina und Carolina) und auch der feindliche Königssohn ist namentlich nicht Romualdo, sondern Alessio in einer finsteren Ritterburg. Auch hier gibt es wieder die bekannten Verwirrungen und Täuschungen, weil sich Fantaghiro als männlicher Ritter ausgibt und sich der feindliche Königgsohn in sie verliebt und glaubt, er sei schwul. Das führt zu mehreren Szenen, in der Alessio Fantaghiro darauf testet, ob sie ein Mann oder eine Frau ist.

Es gibt auch noch eine neue Rolle, die so im Original nicht vorkam: Tristan, Krähe und Zauberer und irgendwie auch Diener der Weißen Königin der weißen Wälder, die eigentlich keine Hexe ist. Woher sie ihre Magie hat, ist mir regelrecht schleierhaft, denn sie ist in Wahrheit jemand ganz anderer … aber wer, das müsst ihr schon selbst lesen.

 

Fantaghiro erscheint mir anfangs stark und trotzig, frech und mutig. Doch ab der Hälfte des Buches schwächelt sie emotional immer zu, hinterfragt viel und verliert ihren Mut und ihre frechen Sprüche. Schade, denn das mochte ich am meisten.

Alessio war für mich anfangs ein großes Fragezeichen, genau wie Tristan, bis ich beide näher kennenlernen durfte und sie schließlich mochte. Ich hätte mir bei beiden Charakteren jedoch mehr Tiefe gewünscht und hätte gern mehr über ihre Vergangenheit, Gedanken und Handlungsweisen erfahren wollen.

 

Der Schreibstil ist flüssig und leicht. Ich kam gut in die Geschichte rein. Manchmal gab es allerdings noch einige Rechtschreib- und Grammatikfehler, die mich stolpern ließen. Auch war manches Mal der Ausdruck bzw. die Wortwahl wünschenswert bzw. wurden manche Wortgruppen zum X-ten Mal wiederholt *genervt Augenroll*

Diese Geschichte wird aus drei Perspektiven erzählt: Fantaghiro, Alessio und Tristan. Es ist ein wenig verwirrend hin und her zu switschen ohne eine Überschrift für die jeweilige Szene, wer gerade dran ist.

Der erste Teil dieses Romans enthält zu viele Parallelen zu den Original-Büchern und –Filmen der 90er Jahre. Es wurden lediglich ein paar Namen ausgetauscht, ein neuer Charakter hinzugefügt, einer ausradiert und einige Szenen leicht abgewandelt. Ansonsten war es fast eine schlechte 1:1-Kopie.

Die zweite Hälfte des Buches erinnert mich ein wenig an „Die Schneekönigin“, in der keiner mehr etwas fühlt, weil das Herz zu Eis erstarrt ist und alles daran gesetzt wird, die sich einst Liebenden wieder zusammenzuführen. (= absolut vorhersehbar)

Die gesamte Geschichte ist sehr vorhersehbar und hält wenig Überraschungen parat.

Ich hätte mir eine ganz eigenständige Geschichte um Fantaghiro und ihre Abenteuer erhofft, anstatt noch einmal alles „aufgewärmt“ und mit etwas anderen Protagonisten vorgesetzt zu bekommen.

 

Kritik:

- Es gibt zu viele Parallelen zu den Original-Büchern von Doriana DelGallo aus dem VGS-Verlag, die Mitte der 90er Jahre erschienen sind.

- Das Turnier zur Auswahl des besten Kriegers für das Duell der Könige war eher total lächerlich als das es gut gewählt wurde. Klar hätte Fantaghiro diese Art Turnier nicht gewinnen können, aber es SO darzustellen wirkt eher einfallslos. Ich hätte mir eher ein Turnier beritten mit Lanzen vorgestellt, in der die weiße Hexe Fantaghiro hilft oder es gleich ganz sein gelassen und wie im Original beschrieben, dass der König seine Töchter als verkleidete Ritter aussendet. Denn dieses Buch hängt eh sehr nah am Original und kopiert viele Details. Wieso auch nicht gleich das.

- Da die Geschichte aus Sicht von 3 verschiedenen Perspektiven geschrieben wurde, wäre es schöner gewesen, wenn die jeweiligen Protagonisten namentlich über ihren Szenen gestanden hätten, damit man die Szenen den richtigen Protagonisten schneller zuordnen kann. So musste man sich erstmal „reinlesen“, um zu verstehen, wer gerade an der Reihe ist.

- Logikfehler. Erst heißt es, Tristan besäße als Mensch keine Magie mehr außer im weißen Wald und dann vollführt er dunkle Magie im Schlossturm und schießt Blitze aus seinen Händen? Wie bitte geht das ohne Magie???

Woher wusste Tristan, wie er die Herzstücke von A. und F. zurückgeben und trotzdem weiterleben kann? Hat er das vom Waldgeist erfahren, von einer anderen Krähe oder gelesen oder wie? Hier wäre eine Auflösung wünschenswert. Denn ich glaube kaum, dass Tristan in schwarzer Magie bewandert ist, nachdem er nur die weiße Magie kennengelernt hat.

 

Mein Lieblingszitat:

„Man muss die Augen nachdem Licht offen halten, auch wenn man sich durch Schatten bewegt. Es ist da und es strahlt in Finsternis umso heller.“

 

Fazit:

Ich hatte mich riesig auf dieses Buch um mein Lieblingsmärchen Fantaghiro gefreut, wurde aber bitter enttäuscht. Denn im Großen und Ganzen ist es nur ein schlechter Abklatsch von den Originaltexten und –filmen der 90er Jahre. Ich hatte wesentlich mehr von so einer bekannten Autorin wie Jennifer Alice Jager erwartet.

Wer „Prinzessin Fantaghiro“ liebt, sollte bei den Originalbüchern aus den 90er Jahren von Doriana DelGallo aus dem VGS-Verlag bleiben.

2 von 5 Punkten

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240 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 48 Rezensionen

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Fallen Queen

Ana Woods
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 20.06.2017
ISBN 9783959911047
Genre: Fantasy

Rezension:

Klappentext
Erst wenn Königin Nerina sich einen Gemahl erwählt hat, darf die Prinzessin des Landes heiraten. Was aber, wenn sie sich in den Mann verliebt, den auch das Herz ihrer Schwester begehrt? 
Um den Thron betrogen und zum Tode verurteilt flieht Nerina in den Verwunschenen Wald, einen Ort, den viele Menschen betraten, doch niemals mehr verließen.

 

Die Grundidee mit dem bösen Schneewittchen und den mächtigen bösen Zauberspiegeln finde ich gut. Allerdings ist die Umsetzung ziemlich zäh, langatmig und dadurch spannungslos verlaufen. Ich habe mich permanent gelangweilt, weil die Story einfach nicht wirklich aus dem Knick kommt. Spannung habe ich nur mal ganz kurz bei der einen Verfolgungsszene empfunden. Dann war es aber auch schon vorbei und die Langeweile setzte wieder ein bis zum Schluss. Fantasy-Elemente, wie das Cover dem Leser weiß gemacht hat, sucht man hier fast vergebens, leider.

 

Die Protagonisten sind eher flach gehalten, besonders Eira, das böse Schneewittchen. Ich verstehe ihre Beweggründe immer noch nicht ganz, sie sind zu flach, nicht tiefgründig genug. Und was Nerina, die ältere Schwester betrifft, ist sie mir trotz der Vielzahl an Kapiteln merkwürdig vorgekommen. Erst ist sie mega naiv und tollpatschig, kann nicht mal eine Kartoffel schälen und plötzlich kocht sie im nächsten Moment gleich ganze Menüs. Das erschien mir doch sehr unrealistisch. Ebenso hatte sie keine Ahnung von vielen Dingen und urplötzlich wusste sie, welche Beeren sie in einem Wald essen konnte. Aus Büchern, die sie früher mal irgendwann als Kind gelesen hatte. Ja nee, ist klar. Das kommt mir alles zu konstruiert vor. Besser wäre gewesen, wenn sie als Königin, die nie einen Fuß in einen Wald ohne Begleiter/Aufpasser gesetzt hatte, halb verhungert durch den Wald geirrt, auf der Suche nach Hilfe/etwas Essbarem, ggf. findet sie etwas bitteres oder so. Aber doch nicht gleich so konstruiert wie hier. Das glaubt doch keiner! Die Nebendarsteller empfand ich jetzt auch nicht als DIE großen Helden, sie sind eher austauschbar und blieben mir nicht lange in Erinnerung, kaum, dass ich das Buch bei Seite gelegt hatte.

 

Der Schreibstil der Autorin ist zäh, leicht und flüssig. Die Liebesszenen stellt sie gekonnt dar und konnte mir hin und wieder einige kleine Mini-Emotionen hervorlocken. Aber am Spannungsaufbau sollte Die Autorin definitiv noch üben bzw. besser plotten, um den Leser zu fesseln und nicht zu einzuschläfern. Alles schien viel zu konstruiert, als würde sie einfach eine Liste abhaken, die sie zuvor erstellt hatte.

 

Erzählt wird der Roman aus zwei Sichtweisen – einmal Nerina, Königin von Arzu, zum anderen von Eira, böses Schneewittchen und jüngere Schwester von Nerina.

Das Ende dieses ersten Teils der „Fallen Queen“-Reihe macht neugierig und lässt auf mehr aufkochende Emotionen und schwere Entscheidungen hoffen.

 

Das Cover, das Marie Graßhoff gestaltet hat, ist traumhaft und verspricht eine verheißungsvoll düstere Geschichte mit einem Hauch von Liebe. Ich mag das Cover sehr. Schade, dass der Inhalt so enttäuschend langweilig war.

 

Fazit:

Mich konnte dieser erste Band absolut nicht überzeugen und definitiv nicht fesseln. Es kam weder Spannung in dem Buch auf noch Neugierde bei mir. Ich konnte das Buch problemlos über mehrere Tage bzw. Wochen aus der Hand legen und später weiterlesen, wobei ich mich regelrecht zum Weiterlesen zwingen musste. Den Hype um dieses Buch kann ich absolut nicht nachvollziehen. Selbst nach diesem Ende nicht.

Ich kann deshalb nur 2 von 5 Punkten vergeben, da dieses Buch trotz des wunderschönen Covers und meines Lieblingsmärchens mich mehr als enttäuscht hat. Echt schade! Ich hatte deutlich MEHR erwartet!

 

Ich hoffe, dass der Folgeband dieser Trilogie an Spannung zulegt und nicht so langatmig, zäh und spannungslos daher kommt wie „Fallen Queen 1“.

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

Das Flüstern der Träume

Serena Avanlea
E-Buch Text: 201 Seiten
Erschienen bei null, 25.11.2017
ISBN B077C1V3PC
Genre: Romane

Rezension:



"Das Flüstern der Träume" ist bereits der dritte
wunderbare Roman der Autorin Serena Avanlea.



 



Der Einstieg in diesen Roman gelang mir sehr gut. Ich fühlte
und litt mit der Protagonistin Emma mit. Sie ist so ein herzensguter Mensch und
erlebt immer nur Schlechtes. Umso schöner fand ich es, als sie ihre
Leidenschaft entdeckte und ein Ziel vor Augen hatte. Ich freute mich über ihre
Erfolge und kleine Radio-/Mail-Abenteuer mit Blake, lachte und weinte und bin
begeistert von Emmas tollen Freunden. Zu ihnen gehört sie, denn sie sind ihre
Familie. Emma ist ein gut ausgebauter Charakter genau wie Jayden und auch
Blake, ihre Radiobekanntschaft hat mich auf Anhieb fasziniert und begeistert. Jayden
kam mir anfangs zwar wie ein Idiot mit seiner Grummellaune vor, aber er hatte
seine Gründe dafür, irgendwie mochte ich ihn trotzdem gern. Jayden ist ein
faszinierender Charakter.



Serena Avanlea versteht es, die Gefühle des Lesers zu
beeinflussen. Denn ich empfand immer wieder tiefes Mitgefühl für Emma und
schöpfte mit ihr Hoffnung und kämpfte. Ein andermal hätte ich Emma gern an den
Schultern gepackt und wach gerüttelt, weil sie teilweise auch naiv und
blauäugig war.



 



Das Wiedersehen mit Cassie und Peter hat mich besonders
gefreut. Sie sind und bleiben meine absoluten Lieblingscharaktere der Autorin
<3



 



Schreibstil:



Der Schreibstil der Autorin gefiel mir bereits in ihren
beiden vorangegangenen Romanen sehr gut, da er sehr leicht, locker und flüssig
ist, man dadurch schnell in die Geschichte einsteigen kann und das Buch
unmöglich aus der Hand legen möchte. Ich hätte zu gern eine Fortsetzung dieses
Romans, um zu erfahren, wie es Emma und Jayden nach dem Ende des Buches weiter ergeht
und ob und wie Jayden seinen Doktor besteht. Denn von ihm hat man nur seine
Dienstzeiten im Erdbeerigel erfahren.



Dieser Roman wird aus zwei Sichtweisen geschrieben – einmal
erfahren wir mehr über Emma, dann gibt es wieder Szenen von Jayden. So lernt
der Leser beide Hauptprotagonisten sehr gut kennen und kann sprichwörtlich in ihre
Köpfe sehen. Der Wechsel zwischen den beiden Charakteren ist der Autorin gut
gelungen, es gibt keine unnötigen Szenenwiederholungen. Allerdings war die
Geschichte im Großen und Ganzen ein wenig vorhersehbar, was beim Lesen jedoch
keinen Abbruch tat. Ich mochte die Entwicklung der Charaktere, die Stärke von
Emma und die Hilfsbereitschaft ihrer Freunde sehr gern. All diese Protagonisten
wirkten sehr authentisch und sympathisch auf mich, so dass ich alle nur allzu
gern ins Herz schloss.



Die Handlung des Romans empfand ich als spannend,
unterhaltend, emotional und abwechslungsweich.



 



Kritikpunkte:



Manche Szenenwechsel sind ein wenig sprunghaft, so dass ich
erst einmal überlegen musste, an welchem Ort/zu welcher Zeit sich der jeweilige
Protagonist gerade befindet.



 



Das letzte Kapitel empfand ich ein wenig zu kurz. Ich hätte
mir hier mehr Infos gewünscht. Immerhin hat Emma jetzt ihren großen Tag und da
hätte ich sehr gern erfahren, ob sie mega nervös und aufgeregt war und ob es
ggf. Schwierigkeiten bei den Proben oder kleinere „Unfälle“ etc. gab. Das war
mir doch ein wenig zu kurz. Ebenfalls hätte ich mir gern MEHR Szenen – vor
allem die romantischen, in denen die Funken zwischen Emma und Jayden flogen –
gewünscht. Das kam leider auch viel zu kurz.



 



Cover:



Das Cover ist wunderschön geworden. Es hat mich sofort auf
magische Weise in seinen Bann gezogen. Das schöne Himmelblau, das dunkelhaarige
Mädchen , die funkelnden Näh-Utensilien wie Nadel, Zwirn, Knöpfe harmonieren
wunderbar miteinander. Alles passt perfekt auf Emma. Ich habe sie sofort in dem
Cover wiedererkannt mso-symbol-font-family:Wingdings">J



 



Fazit:



"Das Flüstern der Träume" ist eine wunderschöne
und gefühlvoll erzählte Geschichte, die den Leser auf eine Reise um
Freundschaft und die Liebe mitnimmt und verschiedene Emotionen wachruft.



Ich vergebe diesem schönen Roman über das Erreichen seiner
Träume 4 von 5 wunderbaren Punkten.



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Chosen - Das Erwachen

Rena Fischer
Fester Einband
Erschienen bei Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 20.06.2017
ISBN 9783522505567
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der Einstieg in diesen zweiten Teil gelang mir gut, ich konnte mich problemlos wieder in die Geschichte um Emma, Aidan und Fion Farran einfinden. Dieser Teil startet damit, dass Emma von Fion weiter manipuliert wird, während Aidan versucht, sich in seinem neuen Leben ohne Gedächtnis zu Recht zu finden. Und dann wird es richtig spannend. Es folgt ein Ereignis auf das Nächste, so dass ich das Buch kaum aus der Hand legen wollte. Hier gibt es Entführungen, Verfolgungne, Kämpfe, Manipulationen, Mobbing (zählt leider auch dazu), Tribunale, Verräter etc. Aber es gibt auch schöne Momente, in denen Liebe und Freundschaft nicht zu kurz kommen.

Mein geliebter Jared aus Band eins wird hier in einigen Szenen erwähnt, was mich sehr freute. Auch wird für eine Szene Schneewittchen mit eingewoben, was ich auch toll fand.

 

Emma wird in dieser Fortsetzung allmählich erwachsen und zeigt Charakter. Das hat mir gut gefallen. Ich mochte ihre Entwicklung gern, auch wenn ich sie in manchen Szenen gern gepackt und wachgerüttelt hätte, da sie sich irgendwie immer ALLEINE in gefährliche Situationen stürzt bzw. stolpert. Aber das machte irgendwie auch die ganze Spannung aus. Aidan… tja, in Band eins hatte ich weniger Bezug zu ihm, Jared gefiel mir da wesentlich besser. Aber in diesem Band entwickelte sich Aidan und zeigte auch mal seine andere, weichere Seite, die ich gern schon im ersten Band kennengelernt hätte. Aidan zeigt wieder einmal, wie mutig und hilfsbereit er ist, wenngleich er seine Gabe verloren hat. Er steht trotzdem immer Emma zur Seite und kämpft für und mit ihr. Das bewundere ich an ihm.

Fion Farran war von Anfang an nicht so mein Fall, da ich nie wusste, was er wie und warum im Schilde führte – bis zum Schluss nicht. Allerdings fand ich es schön zu erfahren, warum Fion zu dem geworden ist, der er war, das hat seinem Charakter mehr Tiefe verliehen.

Jack ist eine weitere undurchsichtige Person für mich gewesen. Ich wusste und ahnte, dass er irgendetwas im Schilde führte, aber ich stieg anfangs nicht dahinter … bis zum Showdown natürlich … und dieser hatte es in sich.

 

Emmas Mom mit ihren hilfreichen Ratschlägen etc. vermisste ich genauso wie Jared. Es sind für mich beide lieb gewonnene Charaktere aus Band 1, die ich hier gern irgendwie mehr wiedergesehen hätte. Denn die Ratschläge von Katharina fand ich toll. Diese wurden allerdings von Fion Farrans Ratschlägen ersetzt.

 

Im hinteren Teil des Buches gibt es auch endlich die von mir herbeigesehnte Aufstellung der aufgeführten Personen mit ihren Gaben und Positionen sowie den Rangordnungen von Farrans Schulen. Das hätte ich mir gern schon im ersten Band gewünscht, da es im ersten Band ohne dieses Verzeichnis sehr verwirrend war. In einem Ebook macht sich das Verzeichnis am Ende des Buches sicher nicht so gut.

 

Kritikpunkte:

An manchen Stellen fehlten mir einige Erklärungen, die somit ein paar Fragen aufwarfen und ich manche Szenen nicht ganz nachvollziehen konnte. Zum Glück konnte ich diese Fragen in der Lovelybooks-Leserunde der Autorin stellen. Ich hätte mir dennoch gewünscht, dass diese Erklärungen direkt ihren Weg in den zweiten Teil gefunden hätten.

Mich verwirrten auch öfter die Namen, denn Jacob, James, Jamie, Jack, Jared klingen alle irgendwie ähnlich und ich musste an manchen Stellen erst einmal überlegen, wer denn jetzt welche Person mit welchem Hintergrund war. Gut, bei Jared wusste ich, wer er war, da Jared mein Favorit aus Band 1 ist. Schade, dass er es nicht direkt in diesen zweiten Teil geschafft hat. Ich habe ihn echt vermisst.

 

Der Schreibstil der Autorin war wieder einmal leicht und flüssig, so dass ich sofort in das Buch eintauchte und die beschriebenen Bilder in meinem Kopf entstanden. Die Orte in New York und Irland gefielen mir. Es machte mir Spaß, sie mit Emma zu erkunden und mehr darüber zu erfahren – besonders Irland. <3 Hier wurde sehr gut recherchiert, wobei ich auch glaube, dass die Autorin selbst vor Ort war, um das Feeling einzufangen und für uns niederzuschreiben. Interessant fand ich, dass diesmal aus 3 Perspektiven geschrieben wurde. Emma und Aidan erzählten selbst ihre Geschichten, während die von Jacob (Emmas Vater) in der dritten Person geschrieben wurde. Diese drei Handlungsstränge laufen letztendlich alle zusammen und ergeben wieder ein rundes Ganzes, auch zeitlich gesehen. Der Verlauf des Buches war an vielen Stellen für mich unvorhersehbar, so dass ich gezwungen war, das nächste Kapitel und das nächste zu lesen, obwohl ich das Buch eigentlich beiseite legen und ins Bett schlafen wollte. Die Autorin versteht es geschickt, mit den Emotionen ihrer Protagonisten und die des Lesers zu spielen.

 

Das Cover „Chosen – Das Erwachen“ ist silbern :-D und das ist genau MEINE Farbe und es schillert wunderschön und glänzt und funkelt. Zudem passt es optisch mit dem weiblichen Portrait sehr gut zum ersten Band und harmoniert fantastisch. Es ist eindeutig der Gegensatz zum ersten Cover und der pinke Schrifzug des Haupttitels ist toll. Ich mag den geschwungenen Schrifzug des Autorennamen. Man könnte meinen, dass die Autorin selbst es direkt auf dem Cover signiert hat <3 Die Farben des Covers sind gut gewählt und ich freue mich schon wahnsinnig, dieses Buch in den Händen zu halten und neben Teil 1 ins Regal zu stellen <3

 

Das Ende … Das habe ich so nicht kommen sehen und zeigte mir auf, dass Fion Farran vielleicht doch ein wenig anders war, als ich zu glauben dachte. Ich hatte Tränen in den Augen und eine Gänsehaut breitete sich über meinen gesamten Körper aus. Und doch konnte ich diese Buchreihe mit dieser Abschlussgeschichte zufrieden zuklappen, denn Fragen blieben kaum mehr offen. Dankeschön.

 

Fazit:

„Chosen – Das Erwachen“ ist eine gelungene Fortsetzung zu seinem Vorgänger mit mehr Spannung und Action, einem abwechslungsreichen Plot und guter Recherche. Und doch habe ich den Eindruck gewonnen, dass er ein wenig gegenüber „Chosen – Die Bestimmte“ schwächelt. Mir fehlten manchmal Erklärungen, die nicht vorhanden waren und ich nachfragen musste. Aber alles in allem war es ein guter Abschluss dieser Dilogie, die ich garantiert nochmals lesen werde.

 

Ich verleihe dieser Fortsetzung gute 4 von 5 Punkte.

 

Ich bin sehr gespannt, welche Geschichten uns die Autorin Rena Fischer in Zukunft präsentieren wird.

 

PS: Ich bin noch immer im #TeamJared *kicher*

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Tags: chose, chosen das erwache, fantasie, fionfarran, jugendbuch, jugendroma, paranorma, paranormalefähigkeite, rena fischer, teamjared   (10)
 
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