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karolin kolbe, rezensio, urlaub, granatapfe, reiselektüre

Granatapfeltage – Mein Roadtrip quer durch Spanien

Karolin Kolbe
Flexibler Einband: 176 Seiten
Erschienen bei Planet! ein Imprint der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 15.07.2016
ISBN 9783522505116
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Dies ist eine Roadtrip-Geschichte um eine junge Frau, die von Berlin (Deutschland) mit dem Fahrrad nach Spanien reisen möchte und von ihrem Kumpel Artjom begleitet wird.

Da man in diese Geschichte aufgrund ihrer leichten Sprache und der Gegenwartsform schnell eintaucht, fühlt man sich als Teil dieser kleinen Reisegruppe und hofft auf spannende Abenteuer und atemberaubende Landschaftsbilder. Doch die Geschichte verlief leider ganz anders als gedacht.

Auch wurde ich mit der Protagonistin Greta nicht warm. Sie war so ganz anders wie ich sie mir vorgestellt hatte und ihre Emotionen sprangen unentwegt hin und her. Es ist das reinste Chaos. Sie wusste nicht was sie wollte. Selbst ihren Fahrradtrip wandelte sie nach einem platten Reifen in eine Bahn-/Tramper-Reise. Ich hatte mich anfangs richtig gefreut als ich die ersten Kapitel las und erfuhr, dass Greta und Artjom mit dem Fahrrad unterwegs quer durch Deutschland, durch Frankreich bis Spanien gemeinsam reisen wollen. Ich wollte erfahren, was sie auf dieser gemeinsamen Radtour erleben und wie sie während des Radfahrens zu sich selbst finden. Stattdessen entpuppte es sich nach nur wenigen Kapiteln in eine Reise per Anhalter und Bahn. Es war nicht mehr der Selbstfindungstrip, den ich erwartet hatte und den Greta dringend gebraucht hätte.

Die beiden Hauptcharaktere waren gegensätzlicher als gedacht. Während Artjom all das war, wie man sich einen besten Freund wünscht: treu, lieb, hilfsbereit, aufopfernd, zielstrebig, … war Greta das komplette Gegenteil von ihm. Sie war egoistisch, unselbstständig, plan- und ziellos und hat keine Ahnung, was sie eigentlich wollte, abgesehen davon vor ihren Eltern zu fliehen und sich nicht der Realität und ihren Pflichten zu stellen.

Echte Sorgen habe ich mir gemacht, als sich Greta und Artjom trennten, um ihre eigenen Reisepläne zu verwirklichen. An dieser Stelle begann ich mir ernsthafte Sorgen um sie zu machen, denn sie war zuvor bei Artjom immer gut aufgehoben und wurde von ihm umsorgt und beschützt. Doch so ganz allein auf sich gestellt, hatte ich die Befürchtung, dass Gretas Reise in einer Katastrophe endet. Das das doch nicht geschah, war eher ein glücklicher Zufall, denn ihr hätte sonst was passieren können, wäre José nicht so ein liebevoller umsorgender Mensch, der mich sehr an Artjom erinnerte.

Schön fand ich den letzten Absatz als Greta die allerletzte Postkarte an Sophie auf dem Flughafen schrieb. Ich hatte Tränen in den Augen, weil diese Szene mich so sehr rührte.

Ich finde, der einzige, der sich in diesem Roadtrip wirklich weiterentwickelt hat, war Artjom. Denn er wusste was er wollte und ging seinen eigenen Weg. Er hatte sich anfangs immer nur Greta und ihren Wünschen und Zielen gewidmet, doch dann hat er echte Durchsetzungskraft bewiesen und sich seinem eigenen Ziel gewidmet und dies durchgezogen. Das fand ich sehr schön an ihm.

Greta ist für mich eigentlich immer nur so dahingeplätschert und ist von einem glücklichen Zufall zum nächsten gestolpert ohne wirklichen Plan. Wie will es ihr dann gelingen mit ihrer Freundin Sophie ein Kind groß zu ziehen und zu ernähren, wenn sie so unselbstständig ist und sich ständig von irgendjemandem umsorgen lassen hat ohne selbst anzupacken? Ich kann mir das beim besten Willen nicht so richtig vorstellen.

Sehr schön fand ich die Thematik, dass auf das viele Essenweggewerfe aufmerksam gemacht wurde! Denn das passiert viel zu häufig und nicht nur in Spanien! Diese Thematik ist äußerst wichtig und bewegt mich sehr. Schön, dass sie in diesem Buch aufgegriffen und eingepflegt wurde!

Ich möchte das spanische Olivenöl nun auch auf Weißbrot kosten, welches im Buch so oft appetitlich beschrieben wurde. Ebenfalls habe ich noch nie Granatapfelsaft getrunken, jetzt möchte ich ihn unbedingt mal probieren, um herauszufinden, ob er wirklich so köstlich ist, da Greta immer von diesem Saft schwärmte. Ich möchte die Orte gern real bereisen, die Greta und Artjom entdeckt hatten. Denn es gefiel mir, wie die Gebäude, Städte und abgelegenen Gegenden beschrieben wurden, so dass mich die Reiseneugier packte.

Mich würde auch brennend interessieren, wie es mit Sophie und ihrem Baby weitergeht? Werden sie und Greta das Kind gemeinsam schaukeln? Werden sich Greta und José noch einmal wiedersehen oder war es nur ein kleiner Urlaubsflirt? Kommt José eventuell sogar nach Deutschland? Auch würde ich ein Wiedersehen mit anderen getroffenen Protagonisten herbeisehnen, wie z. B. Nino, den Magier und Teressa. Gibt es womöglich eine Romanfortsetzung?

In diesem Werk wurde ziemlich mit den Gefühlen des Lesers gespielt. Ich wurde regelrecht hin- und hergeworfen zwischen der Verliebtheit von Artjom, der mir immer sympathischer wurde und mein Mitleid bekam je mehr Greta ihn verletzte, und seiner Aufopferung bis hin zu seinem eigenen Weg und Greta, dem totalen seelischen Chaos. Man spürte deutlich, dass sie die Reise mit dem Rad dringend gebraucht hätte. Leider war diese dann viel zu schnell beendet. Ich hätte mir gewünscht, dass Greta während dieser Zeit zu sich selbst findet, für sich selbst, für ihre Zukunft und für ihre Freunde.

Mir gefielen die wichtigen angesprochenen Thematiken der Ökologie, der Speisenverschwendung und des Couchsurfings, die immer präsenter werden. Deshalb gebe ich diesem Werk 4 von 5 Punkten.

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Tags: erholung, granatapfe, granatapfeltage, karolin kolbe, radtou, reiselektüre, rezensio, roadtrip, unterhaltungsroman, urlaub   (10)
 

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69 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

märchen, liebe, halo summer, familie, aschenputtel

Aschenkindel - Das wahre Märchen

Halo Summer
E-Buch Text
Erschienen bei null, 03.07.2016
ISBN B01HXBDA5A
Genre: Fantasy

Rezension:

Das Buch hat meine Aufmerksamkeit durch sein hübsches Cover und der Idee, Aschenputtel neu aufleben zu lassen, auf sich gezogen. Doch meine Erwartungen wurden trotz guter Ansätze leider nicht umgesetzt. Wirklich sehr schade.

ACHTUNG teilweise SPOILER!

Zu bemängeln ist, z. B. dass an einigen Stellen der Geschichte mit Tricksereien gearbeitet wurde, um die Möglichkeit zu haben, sich später in der Geschichte gekonnt aus der Affaire zu ziehen.
Punkt zwei ist z. B. die Hochzeit, die so schnell eingeleitet wurde, dass ich gar nicht recht wusste, wie mir geschah. Im ersten Teil des Satzes sprach die Autorin noch davon, dass Aschenkindel ihrer dicken gefräßigen und faulen Stiefschwester das Frühstück servieren sollte und im zweiten Teil hieß es plötzlich, dass sich Aschenkindel auf der Hochzeit befindet, als Braut! Ich dachte in diesem Moment nur HÄ? Wie? Nix dazwischen passiert? Keine Vorbereitungen, kein nervöses Gezappel, keine weitere Anordung von Kaiser etc.? Nein, man wurde als Leser vor vollendete Tatsachen gestellt und direkt vom "Bett" und Frühstück in die Hochzeit geworfen, mitten hinein. Und dann wurde diese Hochzeit auch noch so schnell und schlecht abgehandelt wie sie gekommen war. Es wurde nicht als berauschendes fröhliches Fest dargestellt, sondern kam eher als reines Saufgelage daher. Als Märchenadaption hatte ich hier an dieser Stelle wirklich MEHR erwartet.
Punkt drei ist, dass Vampire im Verbotenen Wald "angeblich" sein sollen, man aber nichts weiter von ihnen liest außer eben, dass es sie dort geben soll. Danach folgt kein weiterer Hinweis oder eine Begegnung mit einem Vampir. Außerdem finde ich, dass Vampire in einem Märchen nun wirklich NICHTS zu suchen haben!
Punkt vier ist die Sprache. Es kommt eher tölpelhaft und teilweise auch fleglich daher, Wörter fehlen an Satzanfängen oder mittendrin, die Sprache von Kronprinz bzw. Kaisersohn sind nicht dem Hofe angepasst, es schreit alles nach Bauernvolk. Hier hätte besser recherchiert werden sollen.
Punkt fünf ist, dass ich mir ein vollkommen anderes Ende erhofft hatte, denn nach der Eröffnung über die wahre Identität von Claerie, dachte ich, es kommt zu einem Zwist, Streit, Verrat etc. oder dass in der Protagonistin doch ein Funke von Zauber vorhanden ist, der rein zufällig entdeckt wird. So hoffte ich zumindest. Denn wenn sie schon nicht weiß wer Mutter und Vater sind, wäre hier die Möglichkeit gewesen, Mutter oder Vater mit Zauberkräften auszustatten, damit Claerie eine wahre kaiserliche Schwiegertochter ist und nicht mit schlechten zukünftigen Zielen für sich und ihre Nachkommen vom Kaiser abgespeist wird. Ich hätte hier wirklich mehr Fantasie und Kreativität der Autorin erwartet!
Punkt sechs war für mich, dass es zwischen den beiden Prinzen keine Buhlerei gab. Ich hatte angenommen, dass die beiden um das Mädel kämpfen - und wenn es nur mit Degen oder Pfeil und Bogen gewesen wäre. Ein Duell wäre angebracht gewesen. Aber nicht so einfach wie es in der Geschichte hier zu lesen ist. Hier fehlte eindeutig die Spannung.

Außerdem finde ich die Schreibweise des Namen Claerie total unschön. Wir alle wissen doch, wie Clary wirklich geschrieben wird. Ich fand sie anfangs als gute Kämpferin und Frohnatur, doch je weiter ich beim Lesen der Geschichte kam, desto affiger, tollpatschiger und kindischer wurde sie, was mein tolles Bild von ihr zerstörte. Am Ende des Buches mochte ich sie weniger als zu Beginn.

Dieses Buch hatte anfangs gute Ansätze und Ideen, die leider nicht wirklich gut bzw. gar nicht umgesetzt wurden, was mich sehr enttäuscht. Ich kann nur 2 Punkte geben. Einen für die teils guten Ideen, einen für das schöne Cover. Mehr leider nicht, da zu viele tolle Ansätze sinnlos verschossen wurden oder gar nicht erst auftauchten. Schade, dass die Spannung in diesem Buch kaum spürbar war.

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Tags: aschenkindel, halo summer   (2)
 

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

seele, energie, schamanismus, übungen

Die Seele schützen

Sandra Ingerman
Flexibler Einband: 122 Seiten
Erschienen bei Heyne, 02.02.2009
ISBN 9783453701038
Genre: Sachbücher

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energie, aura, esoterik, energievampire, übungen

Ein Schutzschild für die Seele

Dorothy Harbour
Flexibler Einband: 157 Seiten
Erschienen bei Heyne, 04.05.2009
ISBN 9783453701212
Genre: Sachbücher

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elfen, marah woolf, magie, federleicht, flöte

FederLeicht - Wie der Klang der Stille

Marah Woolf
Flexibler Einband: 372 Seiten
Erschienen bei Independently published, 11.05.2016
ISBN 9781519007742
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ich freute mich riesig auf den 3. Band der Federleicht-Reihe und konnte es kaum erwarten bis ich diesen Band endlich in den Händen halten konnte. Ich wollte unbedingt wissen, wie es mit Cassian und Eliza weitergeht und ob sie endlich nach langem hin und her zusammenfinden. Doch ich wurde leider enttäuscht. Eliza verliert sich ständig in Selbstmitleid, Naivität und Liebeskummer, dann stürzt sie sich trotz Warnungen in gefährliche Abenteuer, in der Hoffnung, dass Cassian sie retten würde, was mich zunehmend nervte. Aber statt Cassian taucht dann immer ein anderer aus der Elfenwelt auf und rettet bzw. warnt Eliza. Mein Lieblingscharakter Cassian taucht erst im letzten Drittel des Buches auf Seite 209 auf, anfangs nur sporadisch und nicht so witzig emotional wie man es von den beiden aus Band 1 und 2 gewöhnt ist. Dann gibt es etwas mehr von Cassian mit kleinen Liebeleien zwischen ihm und Eliza, die dann doch wieder durch Verschiedenes unterbrochen oder im Keim erstickt werden. Zwischen Cassian und Eliza plätschert es also weiter nur dahin.

Allerdings gibt es ganz neue Verwicklungen und neue und alte Charaktere, die in Federleicht 3 – Wie der Klang der Stille auftauchen. Da kehrt z. B. Eliza`s Vater zurück, auch sind Raven und Quirin wieder mit dabei, die ich auch sehr lieb gewonnen habe und die Elfenstadt Leylin wird wieder aufgesucht, die ich SO SEHR vermisst hatte. Schön fand ich auch, dass Emma und Calum mit von der Partie waren wie auch Sophie und Dr. Erickson. Das hat mich riesig gefreut. Es war schön, diesen liebgewonnenen Charakteren wieder zu begegnen, die ich noch aus der MondSilber-Saga kannte. Schön fand ich zu lesen, wie sich die Charaktere aus der MondSilber-Saga weiterentwickelt hatten, so dass ich ein ums andere Mal grinste und mich mit ihnen freute. Danke, Marah! Schön, dass du die beiden Geschichten miteinander verbindest und man als Leser mehr über alte liebgewonnene Charaktere erfährt  Hoffentlich taucht auch Peter demnächst wieder mal mit auf!

Prima gefallen hat mir auch die Magie in diesem Buch. Man hat so viel über Magie, Leylinien, Magier und Zauberer, Sigillen und Schutzzauber etc. erfahren, das ich vor Begeisterung hoffe, im nächsten Band noch mehr darüber zu lesen. Die Idee mit der Flöte war genial. Immer im passenden Moment eine geeignete Lösung, wirklich super gelöst! Ich hätte bitte auch eine!

Die Spannung war in diesem Buch regelrecht spürbar, wie auch die Magie. Das war beeindruckend, dafür kam allerdings die Liebe ein wenig in Bezug auf Cassian und Eliza etwas zu kurz. Schade, hatte ich mich doch so darauf gefreut.

Ich mochte besonders den Humor und die kleinen Sticheleien unter den Protagonisten und freute mich mit Sky und Victor, Emma und Calum. Dafür vermisste ich mehr die Zweisamkeit zwischen Eliza und Cassian … Hoffentlich gibt es im nächsten Band (was am 11.11.2016 erscheint) wieder mehr davon!

Trotz der wundervollen Magie, der stetig wachsenden Spannung und der alt bekannten und lieb gewonnenen wie auch neuen Charaktere vermisste ich die liebevollen funkensprühenden Szenen zwischen meinem Favoriten Cassian und seiner Eliza. Schade, dass die beiden hier so kurz kamen und sich eigentlich fast nur anzickten. Allmählich wünsche ich mir wirklich, dass die beiden ENDLICH zueinander finden und auch zueinander stehen, komme was wolle. Denn jedes Mal spüre ich ein kleines irres Kribbeln im Bauch, wenn die beiden aufeinandertreffen und ich will eindeutig MEHR davon! Also liebe Marah, lass die beiden BITTE endlich zusammenkommen! BITTE!

Ich kann für diesen 3. Federleicht-Roman nur 4 von 5 Punkten vergeben, weil ich mich zu sehr auf das Wiedersehen mit Cassian und Eliza gefreut hatte und leider enttäuscht wurde. Da haben mir Band 1 und 2 wesentlich besser gefallen und mich auch mehr gefesselt. Ich bin sehr gespannt wie sich die Geschichte bis zum 7. Teil weiterentwickelt, gefesselt hat sie mich auf jeden Fall!

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Tags: cassian, elfen, federleicht, federleicht 3, leylinie, magie, marah woolf, wie der klang der stille, zauberer   (9)
 

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liebe, fantasy, schottland, marah woolf, shellycoats

MondSilberLicht

Marah Woolf
Flexibler Einband: 298 Seiten
Erschienen bei CreateSpace, 12.06.2012
ISBN 9781477593783
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Emma, ein 17-jähriges Mädchen aus den Staaten, verliert ihre Mom durch einen schrecklichen Autounfall und muss in ein fremdes Land, nach Schottland, zu ihrem Onkel Ethan und dessen kinderreiche Familie ziehen, weil sie sonst keine Familienangehörigen hat. Sie muss sich in ein neues Leben einfügen, in eine neue Schule eingliedern, neue Freunde finden und mit dem schrecklichen Verlust ihrer Mom zurechtkommen. Doch all dies wäre nicht dramatisch genug, wenn es da nicht diesen attraktiven Jungen gäbe, der Emma vom ersten Augenblick an fasziniert und sie immer mehr in seinen Bann zieht. Calum. Je mehr Emma von ihm erfährt, desto mehr gerät sie in eine Geschichte aus Liebe, Drama, Sagen und Mythologie, die sich schnell zuspitzt.

 

Ich bin noch total geflasht von Marah Woolf`s „MondSilberLicht“ dem ersten Band der MondLicht-Tetralogie um Emma und Calum, einem Shellycoat (Wassermann). Denn die Geschichte ist extrem mitreißend und spannend geschrieben und gewinnt sehr an Tempo als ab Mitte des Buches, so dass ich es gar nicht mehr aus der Hand legen wollte. Deshalb kann ich es auch kaum erwarten, den 2. Band „MondSilberZauber“ zu lesen, was ich zum Glück schon zu Hause habe und auch die letzten beiden Bände schon bestellt habe.

 

Der Schreibstil ist wunderbar leicht und locker, so dass ich den Protagonisten allzu gut folgen und mich immer mehr in Emma und Calum hineinversetzen konnte und mich teilweise auch von Calum, dem Shellycoat, angezogen fühlte. Zu gern tauchte ich in seine Welt ein und ließ mich von ihm locken, gepaart mit Emma`s Ängsten, dass er ihr doch etwas Böses tun könnte, sie mit sich in seine Welt ziehen könnte oder sie ertränken könnte oder oder oder. Ich fieberte den Ereignissen mit, hatte Angst, bangte und war im nächsten Moment unendlich erleichtert, beglückt und happy als es doch wieder positiv weiterging. Bis … ja bis sich das Ende näherte und ich mehr und mehr in Panik und Verzweiflung wie die Protagonisten geriet. Zu schnell war das Ende herangenaht, zu schnell war das Buch ausgelesen, zu schnell verschwanden Emma und Calum. Doch es gibt Hoffnung und ein Wiedersehen in den 3 Folgebänden, was mein aufgewühltes Inneres ein wenig beschwichtigte.

 

Hin und wieder gab es einige Stellen im Buch, die mich mürbe machten. So bekam Emma, die Hauptprotagonisten, gesagt, was sie lieber nicht machen sollte und versprach auch, dieses Versprechen einzuhalten. Doch nur wenige Augenblicke/Seiten später, hielt sie sich nicht mehr daran und es wurde dramatisch. Bei manchen Szenen fragte ich mich schon: „Wie kann man nur so blöd sein?“. Dennoch war die entsprechende Szene wichtig für den Spannungsbogen der Handlung. Leider sind solche „Du darfst nicht-Ich mache es trotzdem“-Momente zu oft vorhanden, so dass man Emma manchmal einfach nur an einen Stuhl fesseln wollen würde, um sie vor der nächstbesten Dummheit zu bewahren. Aber hey, wenn man verliebt ist, macht man manchmal eben Fehler.

 

Ich mochte auch Peter, Amelie, Dr. Erickson und andere Nebenfiguren sehr gern, die die Geschichte um Emma abrundeten und man sich auch als Leser bei ihnen geborgen fühlen konnte, was nicht nur durch die wunderschönen bildreichen Beschreibungen von Schottlands Küsten erreicht wurde. Ich verliebte mich regelrecht in dieses Land, danke Marah Woolf.

 

Ich mag die Geschichte um Emma und Calum sehr und bin neugierig auf die nächsten Bände. Denn dieses Buch handelt nicht nur von Liebe und Drama. Nein, man lernt auch etwas über Schottland, Fantasie- und Fabelwesen und auch über Mythologie eine Menge. Deshalb 4 Punkte von mir für die schöne Geschichte und die supergute Recherche! Daumen hoch und weiter so!

 

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138 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 9 Rezensionen

schule, magie, fantasy, jugendbuch, das geheime portal;

Schule der Magier - Das geheime Portal

Henry Neff , Michaela Link , Michaela Link
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei cbj, 10.01.2011
ISBN 9783570222171
Genre: Kinderbuch

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26 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

elementar, berlin, feuer, spiegel, parallelwelt

Feuermuse

Robin Gates
E-Buch Text: 351 Seiten
Erschienen bei GMEINER, 01.08.2015
ISBN 9783734993268
Genre: Fantasy

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35 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

vampir, mensch, plötzlich mensch

Plötzlich Mensch

Mary-Anne Raven
Buch: 220 Seiten
Erschienen bei Sieben-Verlag, 01.03.2014
ISBN 9783864433092
Genre: Fantasy

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werwölfe, vampire, actionheldin, engel

Erbengel

Tanja Kruber
Buch: 137 Seiten
Erschienen bei Verlag 3.0 Zsolt Majsai, 06.12.2014
ISBN 9783956671401
Genre: Sonstiges

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abenteue, fantas, freundschaft, liebe, tod

Bonehand: Der knochige Aramant

J. C. Green
E-Buch Text
Erschienen bei null, 17.08.2014
ISBN B00MTV1HBE
Genre: Sonstiges

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fantasy, elfen, magie, schatten, kobrin

Kobrin - Die schwarzen Türme

Caroline G. Brinkmann
Buch: 432 Seiten
Erschienen bei Papierverzierer Verlag, 03.03.2014
ISBN 9783944544557
Genre: Fantasy

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22 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Im Bann der Drudel

Kim Kestner
E-Buch Text: 322 Seiten
Erschienen bei Aeternica, 04.12.2013
ISBN B00H4J594C
Genre: Fantasy

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fantasy, liebe, science fiction, magie, terrestra

Mayra und der Prinz von Terrestra

Marita Grimke
E-Buch Text: 217 Seiten
Erschienen bei null, 16.11.2013
ISBN B00GPKHAZ2
Genre: Jugendbuch

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fantasy, greg walters, fantasie, magie, orks

Die Geheimnisse der Alaburg (Die Farbseher Saga 1)

Greg Walters
Flexibler Einband: 410 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 08.09.2015
ISBN 9781517172657
Genre: Fantasy

Rezension:

… gemischt mit Figuren aus Herr der Ringe.

Buchinhalt:

Ein Mensch, der von der Magie beherrscht wird, ein Zwerg, der nicht zaubern kann, ein übergewichtiger Zwergelbe, ein hinkender Ork. Sie können die Welt retten – oder vernichten. Leik, 16 Jahre, erlebt einen Winter, der sein ganzes Leben auf den Kopf stellt. Er trifft seine erste Liebe, besucht eine Universität, in der Magie gelehrt wird, und findet zum ersten Mal im Leben Freunde. Aber seine Welt ist dem Untergang geweiht. Nur wenn Leik es schafft, die Farben der Zauberei richtig einzusetzen, kann er sie retten. Denn außer ihm kann niemand auf der Welt alle drei magischen Farben sehen. Das macht ihn außergewöhnlich – und gefährlich … Die Geheimnisse der Âlaburg – das neue Fantasyepos für Fans von Harry Potter und Eragon.

ACHTUNG SPOILER!!!!!

Der Beginn des Buches war ein wenig schleppend und wenig spannend, doch als Leser sollte man erst einmal in das Leben von Leik eintauchen, ehe es allmählich spannend wurde.

Ich mochte die Idee diese magische Geschichte um eine Harry-Potter-ähnliche Figur im Mittelalter anzulegen, dessen Hauptprotagonist ebenso schüchtern wie auch begabt ist.
Fasziniert war ich von der Universität mit seinen 5 Häusern, die mich ebenfalls stark an “Harry Potter” von J. K. Rowling wie auch an Jenny Nimmo`s “Charlie Bone” erinnerten und die märchenhaften Figuren aus “Herr der Ringe” von Tolkien mit einflocht.
Das hat mir gut gefallen, denn so lernte man Orks, Elfen und Zwerge auf eine andere Art und Weise kennen. Auch gab es ein magisches Turnier, um die Spannung im Buch zu erhöhen, was recht gut gelang und neugierig auf den Ausgang des magischen Turniers machte. Dennoch war ich teilweise etwas enttäuscht, über die Handlungen während des Turniers, besonders als die Orks ausstiegen. Da hätte ich mir doch mehr erhofft, immerhin wurden sie als die Bösen und Brutalen dargestellt und plötzlich kuschten sie. Das war mir doch etwas unrealistisch, weil doch ihr Kampfgeist zum Großteil des Buches hervorstach.

Die Hauptcharaktere sind gut ausgearbeitet und authentisch. Sie kommen auch sympatisch rüber, so dass ich gut eine Verbindung zu Leik, Gerald, Filixx und Morla aufbauen konnte und mich über ihre tiefe Freundschaft und das entstandene Vertrauen freute.
Ich konnte Leiks inneren Kampf und die Hin- und Hergerissenheit nur allzu gut verstehen. Schon allein, sich von seiner alten Heimat zu trennen, dann nicht zu wissen, wer er selbst wirklich ist, der Kampf mit der Magiebeherrschung sowie die Faszination für die magische Welt. Mit Leik konnte ich mich nur allzu gut identifizieren. Dieser Protagonist ist wirklich gut ausgearbeitet.
Während des Lesen konnte ich die Weiterentwicklung der Charaktere immer deutlicher erkennen, besonders bei Leik und Morla wurde dies deutlich, auch der Ork des Weißen Hauses wurde mir zunehmend sympathischer.

Im Bereich Sprache fielen mir gleich mehrere Dinge auf:

Remter musste ich erst einmal googeln, um mit Hilfe von Wikipedia zu erfahren, dass Remter ein Raum in einem Kloster, ähnlich einem Speiseraum ist. Hier sollte ein anderes Wort gefunden werden, denn nicht jeder Leser weiß was Remter ist und nicht jeder googelt im Internet danach. Außerdem sind Kloster und Universität 2 verschiedene Gebäude.
Zu Myriaden: “Myriaden steht für eine Anzahl von 10.000”. Doch in diesem Werk wurde es jeweils als Berg/Haufen/Hügel genutzt, welches ich eher unpassend finde. Und wer Myriaden als Wort nicht kennt und den Zusammenhang nicht ganz versteht, müsste erstmal recherchieren, um die Bedeutung des Wortes zu erfahren. Hier sollte auch ein “normaldeutsches” Wort wie Berg eingesetzt werden zwecks Verständnis für den Leser.

Der Autor möchte zwar mit solchen “hochtrabenden” Worten auf seine Wortgewandtheit verweisen, dennoch sollte er auch bedenken, dass seine Leserschaft auch im Jugendbereich liegt und nicht jeder Leser in seinen sprachlichen Höhen schwebt.
So waren z. B. die Umschreibungen für die jeweiligen Charaktere interessant und größtenteils gelungen, so dass nicht in jedem Satz zu lesen war: “Leik tut dies. Leik tut das …”. Das war recht angenehm zu lesen. Dennoch gab es einige Szenen, in denen ich als Leser nicht wusste, welcher Protagonist gerade was sagte bzw. tat aufgrund eben dieser Charakterumschreibung. Ich “blätterte” in der PDF-Datei hin und her, konnte es jedoch an manchen Stellen einfach nicht herauslesen. Hier sollte dann doch besser der Name des Protagonisten eingesetzt werden, besonders wenn mehrere Figuren in einer Szene vorhanden sind.

Auch gab es hin und wieder einige Textseiten, die zwar voll beschrieben waren, aber es inhaltlich irgendwie fehlte. Es gab keine Spannung, keine Geschichte, es plätscherte einfach nur dahin, so dass ich dem leichten Drang beinahe unterlegen war, diese Seiten zu überspringen. Manche Sätze und Absätze könnten auch ganz gestrichen werden, weil sie überflüssig erscheinen.
Auf Seite 199 stolperte ich im Lesefluss als es z. B. hieß: “Was dann passierte …” Dieser Absatz verwirrte und irritierte mich sehr. Es ist wie eine Rückblende geschrieben, die jedoch mitten im Geschehen einsetzt, was unpassend wirkt und mich eher verstört hatte.

Ich habe Gefallen an diesem Buch gefallen und bin gespannt auf die weiteren Bände. Es soll insgesamt 4 Bücher dieser Farbseher-Reihe geben. Allerdings würde ich sie weniger mit Eragon als mit Harry Potter, Herr der Ringe und Charlie Bone vergleichen, da sie von jedem etwas in sich trägt. Es ist für Jugendliche gut geeignet, da die Gefahren zwar teilweise schaurig sind, aber nachts keine Albträume bescheren ;)

Von mir bekommt dieses Werk 4/5 Punkte. Ich würde dieses Buch wie auch die Fortsetzungen kaufen, nur um zu erfahren, wie es mit Leik, Morla, Drehna etc. weitergeht und welche Abenteuer noch zu bestehen sind.

Hinweis: Der zweite Teil der Reihe “Die Legenden der Âlaburg” wird vermutlich im Sommer 2016 erscheinen.

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Tags: alaburg, charlie bone, die legenden der âlaburg, elfen, erwachsenenroman, fantasy, harry potter, jugendbuch, leik, magie, magische schule, magische universität, menschen, mittelalter, morla, orks, rezension, universität, unterhaltungsroman, zauber, zauberer, zauberschule, zwerge   (1)
 

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76 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 29 Rezensionen

panther, black, liebe, tod, zwillinge

Black - Das Herz der Panther

Lana Rotaru
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 13.01.2016
ISBN 9783739203416
Genre: Fantasy

Rezension:

Im ersten Teil der über 500 Seiten langen Geschichte (als Taschenbuch) um Lia und ihre neuen attraktiven und geheimnisvollen Freunde, Alexander und Graham Black, erfahren wir erst einmal mehr über Lias aktuelles Leben ehe die Blacks auftauchen und welche Wirkung die Blacks auf Lia und alle anderen Menschen haben, besonders auf die Weiblichen. Hinzu kommen die alltäglichen Probleme bis hin zu tödlichen Nachrichten, die die Welt Lias auf den Kopf stellen, gemischt mit der Essenz von Liebe, Leidenschaft und Verzweiflung.

Im zweiten Teil der Geschichte erfährt man als Leser mehr über die Prophezeiung um eine Prinzessin und ihre zwei schwarzen Katzen, die Panther, und um die Gefahr, in der Lia und die Blacks geraten. Kurzerhand später befinden sie sich mitten in einem magischen Kampf gegen das Böse und man kann nur mit den Protagonisten hoffen und bangen, dass sie aus der ganzen Geschichte heil wieder herauskommen.

Während ich den Debütroman „Black – Das Herz der Panther“ las, konnte ich mich nur allzu gut in Lia hineinversetzen und verstand die Anziehungskraft der beiden Blacks, die so magisch erschienen, dass sie mich ebenfalls faszinierten und regelrecht wie eine Motte anzogen bis ich – besonders Alexander und seinen tollen Kochkünsten – regelrecht verfallen war. Ich liebte die Romantik, die Hin- und Hergerissenheit von Lia`s Gefühlen zwischen Freundschaft, Liebe und auch Verachtung und Hass. Es war ein wunderbares Spiel mit den Gefühlen des Lesers, denn ich habe wirklich alles durchlitten. Ich habe mit Lia gelacht, geweint, geliebt, gehasst, verachtet und mit ihr gekämpft und gehofft. Für mich war es sehr sehr schwer, dieses wundervolle Werk überhaupt aus der Hand zu legen, ich las sogar eine Nacht durch, weil ich wissen wollte wie es weiter geht. Dabei sagte ich mir die ganze Zeit: “Nur noch ein Kapitel! Nur noch ein Kapitel!” und doch konnte ich nicht aufhören weiter zu lesen. Die Leidenschaft mit der die Figuren wie auch die Gegenden und die Story ausgearbeitet sind, spürt man deutlich. Ich hatte sehr oft den Eindruck, als ob die Autorin selbst an den beschriebenen Ort gewesen war, um den Leser besser in die Geschichte mit all seinen Emotionen, Menschen und Gegenden eintauchen zu lassen, so als ob alles wirklich real wäre. Vielleicht lag es auch an dem wunderbaren Schreibstil, den Lana Rotaru aus der Sicht Lia`s im Vergangenheitsstil gebrauchte. Ich fand mich jedenfalls sehr schnell in diese wundervolle Geschichte ein und war unendlich traurig als dieser erste Band sein Ende fand. Zu sehr vermisse ich seither die Lia und die Blacks, besonders Alexander, der es mir mehr angetan hat, als mir lieb ist ;)

Manchmal geriet die Gefühlswelt von Lia etwas mehr in den Vordergrund und ließ die Prophezeiung und die damit verbundene Gefahr etwas in den Hintergrund treten. Aber genau das hat mich anfangs regelrecht an das Buch gefesselt! Ich konnte Lia`s Situation, als sie die schrecklichste aller Nachrichten erhielt, mehr als nur nachvollziehen, diese Lethargie, diese körperliche Starrheit und die Albträume, die sie erfassten, das war so real, so greifbar, dass ich mit ihr litt.

Ein wenig verwirrt hatte mich die Tatsache, dass es plötzlich eine zweite Sky gab. Ich hätte mir hierfür lieber einen anderen Namen gewünscht, um die Leserverwirrung zu unterbinden. Ebenso konnte ich manche leicht überspitzte dramatische Szenen nicht ganz nachvollziehen, wieso wer wann so extrem „ausrastete“ etc. Aber es sollte vermutlich das extreme Gefühlschaos der entsprechenden Protagonisten wiedergeben, in denen sie sich befanden. Manchmal hatte ich während des Lesen zudem so eine Ahnung, woraufhin die Geschichte hinauslaufen würde … auch, was das Ende dieses 1. Bandes angeht. Dennoch blieb die Spannung erhalten, was den ausgefeilten Charakteren zu danken ist. Ich hätte im Anschluss daran gern den 2. Teil gelesen, um zu erfahren, wie es weiter geht, denn meine Neugier ist weiterhin geweckt! Ich weiß nicht, ob ich es schaffe bis zum Frühjahr 2016 (bis zur Veröffentlichung von Teil 2) ohne die Blacks zu überstehen. Vermutlich werde ich noch mehrmals in diesen ersten Band eintauchen, um das magische Gefühl und das verliebte Flattern im Bauch um die Blacks erneut zu erhaschen.

Das Cover wirkt sehr elegant und mysteriös zugleich, was mich neugierig auf den Inhalt des Buches gemacht hatte bis es mich letztendlich durch seine Geschichte gefesselt hat. Eine wirklich schöne Arbeit, Mia Bernauer.

Fazit:

Eine wundervolle Fantasy-Geschichtemit mit jeder Menge Emotionen, Spannung und Dramatik, die absolut lesenswert ist und den Leser in eine andere Welt abtauchen lässt und eine heimliche Sucht nach den Blacks aufbaut.

Vielen Dank, Lana Rotaru, für die tolle Geschichte! Und BITTE Beeilung mit Teil 2, ich kann es kaum noch erwarten! :-)

Von mir gibt es daher 5 von 5 Punkten.

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671 Bibliotheken, 11 Leser, 1 Gruppe, 122 Rezensionen

märchen, fee, hexenjäger, fantasy, hexe

Die Dreizehnte Fee - Erwachen

Julia Adrian , Svenja Jarisch
Flexibler Einband: 212 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 05.10.2015
ISBN 9783959911313
Genre: Fantasy

Rezension:

Diese Romanreihe (Trilogie) ist befüllt mit biblischen Figuren und den alt bekannten Märchenfiguren, die jedoch Hexen sind, es aber lieber mögen als Feen bezeichnet zu werden.

Man sollte z. B. wissen, dass Lilith die erste Frau Adams aus dem Paradies war, die jedoch aus diesem verbannt wurde und Adam eine neue Frau, Eva, von Gott zur Seite gestellt bekam. Lilith und Eva sind nur zwei der unzähligen Figuren, die hier als Person bzw. durch Kleidungsstücke oder Gegenstände aufgegriffen werden. Der Leser wird in eine märchenhafte Welt aus verfluchten Türmen, Feen, Elfen, Meerjungfrauen, Nixen, Zwergen und in unterirdische Städte aus purem Gold entführt. Als ich das Buch erhielt, war ich enttäuscht, weil es so dünn ist, aber die innere Aufmachung mit den schwarz-weißen Illustrationen sowie den Brombeeren und den Blätter auf jeder Seite, etc. haben diese Enttäuschung wieder ein wenig kaschiert.

In diesem Roman ist die 13. Fee Lilith, die Hexenkönigin, die mit ihrem ebenholzfarbenem langen Haar, ihrer schneeweißen Haut und ihren blutroten Lippen wie Schneewittchen aussieht und dazu ein rotes Cape wie Rotkäppchen trägt. Sie lag in einem tiefen Schlaf wie Dornröschen und macht sich mit einem Hexenjäger auf eine lange Reise, um ihre Hexenschwestern zu töten. Anfangs aus Rache, später will sie Gnade für ihre Schwestern, doch der Hexenjäger tötet nun mal Hexen und Lilith ist seine Waffe.

Mich würde nicht wundern, wenn der Hexenjäger den wahren Namen Adam, wie aus dem Paradies, trägt, der im ersten Band bisher noch nicht verraten wurde. Es würde irgendwie passen.

Zwischen dem Hexenjäger und Lilith wurde seit ihrer Erweckung ein Band geschmiedet, welches ein ewiges Hin und Her zwischen den beiden mit Begehren, Liebe und Hass geschürt hat. Als Leser weiß man nie, wo die Beziehung zwischen der 13. Fee und dem Hexenjäger hinführt. Doch klar ist eines: Der Hexenjäger will irgendwann auch Lilith umbringen. Die Frage ist nur, wann.

Ich mochte die sprachliche und bildhafte Gestaltung der Autorin Julia Adrian sehr gern, die leicht und flockig war. Denn durch ihre bildhafte Sprache konnte ich mir genau ausmalen, wie die Gegenden und die Figuren aussehen, wie sie sich bewegen und glitzern, wie grün die Wälder und Felder und auch die tannengrünen Augen des Hexenjägers bzw. die eisblauen Augen der 13. Fee sind. Allerdings ließ mich das verwirrende Spiel von Lilith`s Gefühlen, die Hin- und Hergerissenheit zwischen Liebe, Hass, Rache und Gnade etwas irritiert zurück. Irgendwie weiß ich als Leser immer noch nicht, wo ich Lilith genau einordnen soll. Mal war ich versucht, sie auf die „gute Seite“ zu schieben, als sie anderen half, Liebe suchte und auch entwickelte, Gnade und Gefühle für ihre Schwestern zeigte. Dann aber war sie auch wieder eiskalt und berechnend… Noch schwieriger war für mich der Hexenjäger, der noch undurchsichtiger ist. Mit ihm bin ich überhaupt nicht warm geworden. Die beiden Hauptfiguren waren irgendwie flach, wenig emotional, ich spürte nicht die Magie aufsteigen, gar nichts. Ich hätte viel lieber mehr erfahren, wie es sich für Lilith anfühlte, die Magie ihrer Schwestern zu spüren, wie erfüllend es für sie ist, endlich wieder Magie zu besitzen, wie sie sich ggf. danach verzehrt oder dergleichen. Doch mehr als „ein Kribbeln in den Fingern“ erfuhr man leider nicht. Schade eigentlich, hier hatte ich mehr erwartet, denn Lilith ist immerhin die Hauptfigur!

Einzig das kleine Menschenmädchen Elle hatte mein Herz erweicht und meine Trauer mit sich gezogen, so dass mir Tränen in den Augen brannten.

Fazit:

Ich habe mir unter dem spannenden Klappentext irgendwie eine andere Story vorgestellt, weniger die verzweifelte Suche der 13. Fee nach ihrem neuen Selbst, es klang eher nach einem puren Rachefeldzug, weniger nach der Suche nach Liebe und sich selbst.

Mich hat dieser erste Band ziemlich verwirrt und mit unzähligen Fragen zurückgelassen. Ich hoffe, dass diese Fragen und die zurückbleibende Verwirrtheit im zweiten Band endlich aufgelöst werden und wir erfahren werden, wie es nun zwischen der 13. Fee und dem Hexenjäger weitergehen wird und ob es überhaupt eine Zukunft für die beiden gibt oder ob sich Lilith ihrem ursprünglichen magischen Leben als Königin der Feen, Elfen, Nixen und Meerjungfrauen wieder widmen und den Hexenjäger auslöschen wird? Oder löscht er sie und ihre Schwestern endgültig aus?

Ich werde mir auch den zweiten Band kaufen und diesen lesen, auch, wenn mich der erste Band nicht so wahnsinnig gefesselt hat. Ich hatte keinerlei Probleme damit, das Buch für mehrere Tage bei Seite zu legen ohne mich groß zu fragen, wie es mit den Protagonisten weitergeht. Vielleicht ist ja der zweite Band spannender und weniger verwirrend!

Von mir gibt es daher nur 3 von 5 Punkten.

Es folgen noch zwei weitere Bände:

Band „Die Dreizehnte Fee: Entzaubert“ 22. Oktober 2015 für 12,00 Euro Band „Die Dreizehnte Fee: Entschlafen“ 15. Oktober 2016 für 12,00 Euro

 

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31 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

freundschaft, fantasy, arya & finn, lisa rosenbecker, arya

Arya & Finn - Im Sonnenlicht

Lisa Rosenbecker
E-Buch Text: 331 Seiten
Erschienen bei neobooks Self-Publishing, 11.10.2015
ISBN 9783738042818
Genre: Fantasy

Rezension:

Buchinhalt:

Dieser Roman handelt von einer jungen Frau, Arya, die unbedingt Leibwächterin der Prinzessin Elena werden möchte, und eine geheime Gabe besitzt. Prinzessin Elena möchte vor ihrer Krönung zur Königin gern wissen, wie es wirklich um ihr Königreich bestellt ist und wie es den Menschen, die darin leben, geht. Sie möchte in das Königreich reisen, mit Menschen in Kontakt treten und sie und das Land richtig kennenlernen und nimmt dafür sogar in Kauf, ihre Freundin und baldige Leibwächterin Arya zu überrumpeln und mit einem Streuner namens Finn und seinen Freunden durch das Land zu reisen.

 

Es ist eine Geschichte über das Reisen im Mittelalter, der Selbstfindung, der Freundschaft und auch mit ein wenig der Romantik. Aber es gibt auch zahlreiche spannende Momente, die mich regelrecht mitfiebern haben lassen, so dass ich gar nicht anders konnte, als noch schneller zu lesen und das Buch gar nicht mehr aus den Händen zu legen. Zu sehr war ich gebannt von den Fragen: Wie wird es weitergehen? Werden sie es schaffen?

Ich habe eine Weile gebraucht, um mit der Geschichte warm zu werden, was wohl daran lag, dass es historisch im Mittelalter angesiedelt ist. Aber spätestens als die Reise mit Finn, Bero, Illias, Elena und Arya begann, empfand ich sie als Freude und konnte das Buch nur unschwer weglegen. Zu sehr habe ich die Sprüche von Finn geliebt und die kleinen Neckereien zwischen Finn und Arya. Es war einfach nur schöööööööön :)

In abwechselnder Sichtweise lernen wir die Protagonisten Arya und Finn näher kennen und erfahren auch, wie sie sich die Reise und ihre Zukunft vorstellen und was sie denken und fühlen. Die Autorin hat diese beiden Protagonisten-Sichtweisen wunderbar miteinander kombiniert, so dass es keine Situationswiederholungen gab und sich beide Protagonisten gut voneinander differenzieren ließen. Arya ist loyal, trägt ihr Herz am rechten Fleck, ist zudem eine echte Kämpfernatur und hat doch ihre eigenen inneren Dämonen zu bewältigen. Dennoch ist sie mir sehr sympatisch geworden. Finn, Aryas Gegenpart, hat es auch in sich. Er ist eher als Rebell anzusehen, der auch mal seine Freiheit braucht und es nur schwer erträgt, wenn er nicht die Oberhand behält, sondern mal aufs Kreuz gelegt wird. Und das geschieht nicht nur einmal in dieser wunderbaren Geschichte ;)

Allerdings gibt es auch einige Kapitel in denen aus der Sichtweise einer dritten Person, die nur mit „Er“ überschrieben ist. Hier erfährt man hin und wieder, dass den 5 Freunden noch eine große Gefahr bevorsteht, was die Spannung um einiges vorantreibt.

Merkwürdigerweise wird in diesem Roman ziemlich viel Tee getrunken, Tee hilft bei allem. Das hat mich ein wenig irritiert, aber Finn ist nun mal leidenschaftlicher Teetrinker, wieso also nicht. Mich würde sehr die Teemischung der Liebenden interessieren, die Finn so leidenschaftlich gern getrunken hat und letztendlich auch Arya für diese Teemischung begeistern konnte.

Die Autorin Lisa Rosenbecker legte in ihrem Debütroman sehr viel Wert auf die detaillierte Darstellung von Freundschaft und der Charaktere, so dass ich mich ein ums andere Mal in die meisten Charaktere hineinversetzen und auch verlieben konnte. Freundschaft und Abenteuerlust sind in diesem High Fantasy-Roman die Hauptthematiken, die wirklich gut ausgearbeitet und durchdacht waren.

Meine Lieblingscharaktere waren Finn, Arya und der kleine Illias, der einfach nur zum Knuddeln und Liebhaben ist. So einen kleinen blonden schlauen Racker wünscht man sich gern an seiner Seite.

Das erste was ich sah, war dieses hammermäßig schöne Buchcover! Da konnte ich absolut nicht anders, als mir dieses E-Book zu bestellen. Die Taschenbuchausgabe ist zwar leider erst ab dem 23.11.2015 erhältlich, aber die muss ich auch noch haben, viel zu schön ist das Cover! Die Gestaltung des Covers passt wirklich ausgesprochen gut zu einer meiner Lieblingsszenen in diesem Fantasy-Roman. Ich mag die angenehme Mischung aus Eleganz und Natürlichkeit, die mich immer wieder aufs Neue verzaubert.

Fazit:

Dieser Debütroman „Arya & Finn – Im Sonnenlicht“ von Lisa Rosenbecker ist ein wundervolles Werk, welches durch charakterstarke Figuren mit viel Gefühl, Leidenschaft und tiefer Freundschaft sowie mit Selbstfindung, Zukunftsängsten und Spannung auffährt. Ich habe mich in der ein oder anderen Szene wiedergefunden und fand die Neckereien wie auch die Freundschaften sehr authentisch. Manche Figuren werde ich wohl noch eine ganze Weile an meiner Seite wissen wollen. Vielleicht, nein, hoffentlich in einer Fortsetzung zu Arya & Finn! Das Ende des Romans war angenehm zu lesen, wenn ich mir das Happy End auch etwas anders vorgestellt hatte, aber dennoch wurde an jede der Charaktere gedacht und all meine Leserfragen beantwortet, was ich der Autorin hoch anrechte, weil es nur sehr selten vorkommt. Mein Dank an dieser Stelle! Ich mochte zudem den Schreibstil der Autorin sehr gern und hoffe, noch weitere Werke von ihr dieser Art lesen zu dürfen!

Von mir gibt es daher 5 von 5 Punkte!

Das Buch findet ihr z. B. als E-Book und Taschenbuch >> HIER << und eine Leseprobe gibt es >> HIER <<. Mehr über die Autorin und ihre Bücher könnt ihr auf ihrem Blog erfahren.

Geplant sind weitere Teile dieser High Fantasy-Reihe, in der auch altbekannte Charaktere erneut auftauchen:


Arya & Finn – Geplant für Oktober 2015
Ilias & Mai – Geplant für Sommer 2016
Isabel & Noah – Geplant für Herbst 2016
Samuel & Rhea – Geplant für Ende 2017
Wir dürfen also gespannt sein :)

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Tags: arya, arya & finn, fantasy, finn, freundschaft, high fantasy, im sonnenlich, jugendbuch, lisa rosenbecker, selbstfindung, tee   (11)
 

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elfen, marah woolf, federleicht, eliza, mondlichtsaga

FederLeicht - Wie fallender Schnee

Marah Woolf
Buch: 310 Seiten
Erschienen bei Körner, Ina, 15.12.2014
ISBN 9783000474903
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Federleicht ist für mich die erste Geschichte, die ich von der Autorin Marah Woolf gelesen habe und ich bin absolut BEGEISTERT.

 

Eliza ist ein ganz normales Menschenmädchen, das sich mit den üblichen Teenagerproblemen (erste heimliche Liebe Frazer, der sie keines Blickes würdigt und ein absoluter Frauenheld ist), einer besten Freundin namens Sky, die ihr in allem beisteht sowie ihrer strengen Mutter, ihrem Zwillingsbruder Fynn, der in eine überhebliche Schnepfe verknallt ist sowie ihrer Tarotkarten legenden Großmutter und ihrem Kater Socke, der Angst vor allem und jeden hat, in einem schottischen Dorf durchs Leben schlägt. Zumindest bis zu dem Tage als Eliza von einem magischen Schmetterlings-Tor angezogen wird, versehentlich hineinstolpert und sich gleich darauf in der Welt der Elfen wiederfindet. Kurzerhand muss sie sich nun mit einem arroganten, eingebildeten und besserwisserischen und göttlich aussehenden Elfen namens Cassian herumschlagen und die Welt der Elfen retten. Doch es dauert seine Zeit bis Eliza durch Cassian und andere Elfen und einen freundschaftlichen Troll etwas über die Elfenwelt und ihre bevorstehende Aufgabe erfährt, denn Cassian hält sich mehr als bedeckt.

 

Die Geschichte startet mit einem schönen Gedicht, welches 7 Gegenstände der Elfen benennt und der Leser etwas über ihre magische Kraft erfährt. Ebenso lernt man gleich zu Beginn m Prolog den Troll Quirin kennen, der mir im Laufe der Geschichte als Freund ans Herz wuchs. Quirin wirkt nicht wie man sich einen typischen Troll vorstellt, denn er ist die „Ausnahme“ des Trollgeschlechts, selbst wenn er wie ein typischer Troll (kleinwüchsig, behaarte Arme und Hände, große Klappe etc.) auftritt. Ich mochte ihn von Anfang an sehr.

 

Mit Eliza musste ich erst einmal ein wenig warm werden, da sie etwaszu  naiv und tollpatschig war und sich typischerweise in Frazer, den Frauenhelden der Schule verkuckt hatte, der absolut keine Notiz von ihr nahm. Bis dann Cassian auftauchte und sich alles für Eliza veränderte und sie zunehmend reifte … und sich in Cassian, den arrogantesten, selbstsichersten und allwissendsten Elfen aller Zeiten verliebte. Ich verkuckte mich ebenfalls so schnell in Cassian, wie Eliza und sehnte jeden noch so winzigen Moment mit ihm herbei, nur um wieder das Gemotze zwischen ihm und Eliza mitzuerleben oder zu erfahren, was in seinem Kopf vorging. Es ist ein sehr interessantes Spiel zwischen Cassian und Eliza, das die Autorin mit dem Leser und ihren Protagonisten anstellt. Als Leser und auch Eliza konnte sich nie sicher sein, wo Cassian überhaupt steht. Ist er auf Elizas Seite? Hegt er auch Gefühle für Eliza? Treibt er ein falsches Spiel? Steckt er evtl. hinter allem? Cassian ist irgendwie eine unsichere Konstante, dennoch gefiel mir dieser Protagonist am Meisten … Ich bin also auch dem Bad Boy oder eher Bad Elf verfallen.

 

Ich mochte an dieser Geschichte neben Cassian besonders Elizas tolle Grandma sehr gern, die mit ihren Tarotkarten in die magische Welt sehen und Zukunftsvorhersagen treffen konnte. Das hat mich sehr fasziniert, und ich mochte ihre Art wie sie die Streitigkeiten zwischen ihrer Tochter und ihrer Enkelin Eliza beilegte und Eliza in ihrer magischen Aufgabe unterstützte.

 

Sehr gern wäre ich tiefer und am Liebsten persönlich in die Elfenwelt abgetaucht und hätte mir Leylin, die Stadt der Elfen, als Tourist fasziniert angeschaut und das Theater besucht, die magische Schule angeschaut etc., denn diese Welt ist so ganz anders und magischer als die Menschenwelt. Ich würde mir wünschen, dass sich auch für mich solch ein Elfentor öffnet und mich hereinbittet … schon allein wegen Cassian ;)

 

Ich mochte den Schreibstil der Autorin sehr gern, auch wenn ich hin und wieder über einige kleine Rechtschreib-, Tipp- und Grammatikfehler gestolpert bin. Aber diese bezaubernde Geschichte machte das glatt wieder wett mit ihrer Spannung und ihrer sanft aufflammenden Liebe zwischen Cassian und Eliza und der Freundschaft mit Quirin, Jade und Sky.

Frazer gefiel mir hingegen weniger. Anfangs war er „nur“ der Schwarm und plötzlich war er auf einmal der beste Freund von Eliza, das ging mir dann doch etwas ZU schnell. Ich mochte zwar seine Art von Humor und dass er nie aufgab und Sky umwarb, dennoch war die plötzliche „beste-Freund-Schiene“ zu schnell da. Solch eine Freundschaft muss erst einmal in Ruhe wachsen – ja ähnlich wie die Liebe zwischen Cassian und Eliza, selbst wenn Cassian es sich nicht eingestehen will.

 

Mich begeisterten die überraschenden Wendungen, das ständige Hinterfragen, welchem Elf Eliza überhaupt trauen kann, die Gefahr und die Suche und auch die aufkeimende Liebe zwischen Cassian und Eliza. Als dann das Ende kam und mich im Schockzustand zurückließ, dachte ich nur: „Diese verdammten arroganten Elfen!“ und war froh, als ich dankbarerweise gleich in den 2. Band eintauchen konnte und so erfuhr, wie es weiter um Cassian und Eliza bestellt war.

 

Ich habe mir das Taschenbuch gekauft und mag den samtigen, glatten Griff wenn man über das Cover streicht. Es fühlt sich beinahe an, als würde man dem eingebildeten und dennoch verliebten Elfen Cassian über das Gesicht streicheln… Ich mochte auch die bläulich-violett angehauchte Farbe, die mich an Saphire und Cassians eigentlichen Namen erinnerten, und zeigt alle 7 magische Aureolen der Elfen, die in der vermutlich 7-teiligen Buchreihe eine große Rolle spielen werden.

 

Mein Fazit vom ersten Teil:

Elfen können echte arrogante Zicken sein, die sich ihre Gefühle nicht eingestehen wollen und alles daran setzen, zu verhindern, das mehr daraus werden könnte. Und dennoch bin ich ihnen wie Eliza verfallen!

 

Wer Tolkiens Elben mochte, wird diese bezaubernden Elfen lieben … und Cassian vielleicht noch ein wenig mehr ;)

 

 Die Federleicht-Saga spielt nach der MondLichtSaga von Marah Woolf und kann unabhängig davon gelesen werden.

Von mir gibt es volle 5 Punkte! Danke Marah Woolf für dieses wundervolle Erlebnis :

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Tags: cassian, el, elfen, eliza, federleicht, freundschaft, marah woolf, troll quirin   (8)
 

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3.690 Bibliotheken, 59 Leser, 11 Gruppen, 220 Rezensionen

liebe, götter, griechische mythologie, halbgötter, fantasy

Göttlich verdammt

Josephine Angelini , Hanna Hörl , Simone Wiemken
Buch: 496 Seiten
Erschienen bei Oetinger Taschenbuch, 01.10.2013
ISBN 9783841501370
Genre: Jugendbuch

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1.119 Bibliotheken, 19 Leser, 2 Gruppen, 178 Rezensionen

magie, magisterium, fantasy, cassandra clare, holly black

Magisterium - Der Weg ins Labyrinth

Cassandra Clare , Holly Black , Anne Brauner
Fester Einband: 332 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 14.11.2014
ISBN 9783846600047
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Geplagt mit einem lahmenden schmerzenden Bein hinkt der 12-jährige Callum Hunt durch sein ödes magiefreies Leben und ist nicht wirklich beliebt in seiner Schule. Das ändert sich jedoch komplett, als er trotz megaschlechter Ergebnisse bei der magischen Prüfung und gegen den Willen seines Vaters von Master Rufus in die unterirdische Zauberschule des Magisteriums aufgenommen wird und dort Freunde kennenlernt und sich Wissen über die Magie und Zauberkunst auf verschiedenste Weise aneignet. Callum ist selbst nicht mit Harry Potter vergleichbar, da er das völlige Gegenteil von Harry ist. Callum ist körperlich behindert, ist nicht der Auserwählte und schon gar kein Held und will auch gar kein Held sein. Er will einfach durch die Prüfungen rasseln und nach Hause zu seinem Vater zurückkehren. Doch aus irgendeinem Grund ist er besser als gedacht. So bleibt er in der magischen Schule und gerät im Magisterium in einen epischen Kampf zwischen den guten Magiern und dessen Gegnern den Anhängern des „Feindes des Todes“. Er findet Freunde (Tamara und Aaron), lernt aber ebenso seine Feinde kennen und weiß schlussendlich selbst nicht genau, wohin er gehört – Gut oder Böse?

Auch ist die Zauberschule kein magisches Schloss, sondern vielmehr ein unterirdisches Labyrinth, über welches Callum mehr gruslige Geschichten von seinem Vater gehört hat als ihm eigentlich lieb ist. Und weil gerade alle glauben, dass Call es nicht schafft, den Abschluss der 1. Prüfung der Eisenschüler zu bestehen, kämpft Call um so mehr und versetzt alle ins Staunen.

Ich war sehr gespannt auf dieses Werk, da ich die Werke von Cassandra Clare bereits lieben lernte und das Buchcover sehr faszinierend finde. Auch der Klappentext sprach mich an, weshalb ich hohe Erwartungen an die Geschichte stellte. Ich wurde ein wenig enttäuscht, da es zu viele anfängliche Parallelen zu den Harry Potter-Romanen gibt. Dennoch gab es viel Potenzial in diesem Werk, was jedoch durch einige langweilige Szenen verschenkt wurde. Ich vermisste die sprichwörtliche Spannung an diesem Werk, die mich begeistert und voller Neugier weiterlesen lässt ohne das Buch aus der Hand zu legen.

Die einzige Figur, die mich in diesem Jugendroman wirklich begeisterte, war der kleine Chaos-Wolf Mordor, den Call heimlich ins Magisterium schmuggelte. Dieser kleine Wolf hatte es mir vom ersten Moment an angetan, im Gegensatz zu den Hauptcharakteren um Callum, Tamara und Aaron, etc. Ich bin mit den Figuren einfach nicht warm geworden. Vielleicht lag es daran, dass den Charakteren zu wenig Raum für ihre Entwicklung gegeben wurde?!

Was ich nicht so recht nachvollziehen konnte ist die Frage, wieso Callums Vater mit Call zu der magischen Aufnahmeprüfung gleich zu Beginn des Buches fährt, wenn er gar nicht will, dass Call in diese Schule aufgenommen wird und zuvor alles daran gesetzt hatte, Call einzutrichtern, dass er in der Prüfung versagen sollte. Wieso ist er dann überhaupt dorthin gefahren? Und wieso sind die beiden Briefe an Call so merkwürdig verfasst? Einmal unterzeichnet sein Vater mit seinem vollständigen Namen, dann schreibt er beim nächsten Mal „Dad“ darunter. Wieso das?

Das Buch wirft immer neue Fragen auf, so dass ich hoffe, dass sie in den nachfolgenden Werken dieser 5-teiligen Buchreihe beantwortet werden.

Fasziniert bin ich vom Buchcover mit seinen geschwungenen Ornamenten auf schwarzem Hintergrund und seinem kupferfarbenes Ambigramm (Schriftzug), der selbst dann noch genau gleich aussieht, wenn man das Buch auf den Kopf stellt. Einfach genial! Ebenso schön finde ich den kupferfarbenen Schnitt an den Seiten, der dieses Buch zu einem edlen Hinkucker im Buchregal macht!

Der Schreibstil der Autorinnen ist flüssig und einfach gehalten, die Orte werden anschaulich und bildhaft dargestellt, was jedoch bei den Charakteren fehlte.

Fazit:

Dieses Werk enthält viel Potenzial, wovon so einiges leider verschenkt wurde und die Story mehr oder weniger langweilig dahinplätschert und viele Fragen offen lässt. Auch sind einige Parallelen zu den Harry Potter-Romanen erkennbar. Doch Cassandra Clare und Holly Black haben hier noch rechtzeitig die Kurve bekommen und Callum Hunt seinen ganz eigenen Weg gehen lassen, so dass es nicht zu einem billigen Abklatsch von Harry Potter wird.

Wegen des coolen Buchcovers und der doch ausbaufähigen Geschichte vergebe ich 3 / 5 Punkten und hoffe, dass die nachfolgenden Bände viel mehr Spannung beinhalten und ihr Potenzial richtig ausschöpfen!

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dystopie, die bestimmung, four, bestimmung, veronica roth

Die Bestimmung - Fours Geschichte

Veronica Roth , Michaela Link , Petra Koob-Pawis
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei cbt, 24.11.2014
ISBN 9783570163634
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Mit großer Sehnsucht und Neugier erwartete ich die Veröffentlichung des 4. Divergent-Buches „Die Bestimmung – Fours Geschichte“ von Veronica Roth.

In diesem Buch lernen wir Four kennen, ehe er 2 Jahre darauf auf Tris trifft. Der Leser lernt seine Bewegungsgründe für den Fraktionswechsel und seinen inneren Kampf kennen, lernt ihn und seine Stärken und Schwächen besser zu verstehen. So lernt man ihn erstmals von einer weicheren, schwächeren Seite kennen, als die man im 1. Divergent-Buch las. Da war Four härter und mutiger, besonders Tris gegenüber. Doch wenn man diesen Band liest, versteht man seine Beweggründe besser und findet heraus, dass er sie eigentlich nur beschützen wollte, da er ahnte, dass sie eine Unbestimmte ist. Mir gefiel der Four, der unsicher und etwas unbeholfen in Gegenwart von Mädchen, insbesondere von Tris, war. Da konnte man sein altes Altruan-Ich wieder erkennen, welches ich sehr mochte. Ebenso gefiel mir die Art und Weise, wie er Tris sah, obwohl es für ihn gefährlich war, sich ihr zu öffnen.

Etwas irritierend fand ich die Aufteilung der einzelnen Kapitel. Es war ein regelrechtes Hin- und Hergespringe, so dass man erst einmal zurücksinnieren musste, in welchem Kapitel des 1. Divergent-Buches die Szene eigentlich gerade spielt. Zudem war die Reihenfolge mehr als verwirrend. So waren z. B. 3 Szenen ganz am Schluss des Buches aufgezeigt, die von der ersten Begegnung mit Tris spielen, obwohl es bereits in der Mitte des Buches Kapitel gab, in denen sich Four und Tris bereits einander angenähert hatten und Four sein Vertrauen Tris gegenüber zeigte. Hier hätte die Autorin sich doch besser an die korrekte Reihenfolge halten sollen, um Zeitsprünge und Verwirrungen zu vermeiden.

Die Kapitelaufteilung:

Der Fraktionswechsler
Der Initiant
Der Sohn
Der Verräter
Erste Springerin – Tris!
Vorsicht, Tris.
Du siehst gut aus, Tris.

Ich vermisste zudem einige Szenen im Buch, wie z. B. die Szene als Four Tris sein riesiges teilweise geheimes Rückentattoo zeigt oder sie nach der Gabe es Serums alle „fremd gesteuert“ sind außer Tris und Four und wie sie sich im Zug wiederfinden und feststellen, dass sie beide noch ihren freien Willen haben, weil sie Unbestimmte sind oder sie im Zug mit seinem Vater und ihrem Bruder und ihrem Vater stehen und an die Grenzen der Stadt Chicago hinaus fahren. Zu gern hätte ich seine Gedanken „gehört“ und erfahren, was er in diesen Augenblicken dachte. Vielleicht wurden diese Situationen nicht mit in dieses Buch genommen, um Überschneidungen mit dem Vorgängerbuch „Die Bestimmung“ zu vermeiden?!

Schade fand ich, dass dieses Werk nur einige Zeit vor und während des 1. Divergent-Buches spielt und leider keine Einblicke auf die Zeit nach der Flucht aus der Stadt Chicaco aufzeigt.

Ich bin sehr froh, dass ich noch einmal in die Welt von Four und Tris eintauchen und Four näher kennenlernen konnte. Zu sehr haben mir die beiden Charaktere gefehlt. Ich hoffe, dass es vielleicht eine Fortsetzung von Fours Geschichte gibt, um mehr über ihn zu erfahren. Mich würde interessieren, was er z. B. im 2. Band „Insurgent“ gedacht hat, was ging da in ihm vor? Ebenso würde mich interessieren, wie er mit Tris Tod im 3. Band Allegiant – Letzte Entscheidung“.

Interessant war auch Four`s Gegenspieler Eric, den man in diesem Buch viel besser kennenlernt, als einem eigentlich lieb ist. Man sieht, wie sich Eric verändert und in der Ferox-Fraktion wächst, wie er zum Anführer ernannt wird und wie es zu der extremen Spannung zwischen ihm und Four kommt.

Der Schreibstil von Veronica Roth ist sehr anschaulich, angenehm, angereichert mit Action und Gefühl und Liebe zu ihren Figuren, die sie glücklicherweise in diesem 4. Band wieder zurückgewann! J

Das Cover (gestaltet von init) gefällt mir ziemlich gut, obwohl die Szene mit dem Riesenrad und Fours Höhenangst leider nur nebenbei erwähnt wurde. Hier hätte ich auch gern mehr erfahren.

Fazit:

Es gibt nicht wirklich viele neue Erkenntnisse in diesem Werk über Four, da das meiste bereits aus dem ersten Divergent-Band „Die Bestimmung“ bekannt ist. Dennoch fand ich es interessant zu sehen, wie sich Four zu dem Four entwickelte, den wir aus den ersten drei Bänden kennen. Wieso er wirklich zu den Ferox gewechselt ist, wie sich seine Liebe zu Tris entwickelte und wie er wieder ein wenig zu Tobias durch sie wurde. Ich fand, dass diese Geschichte den Zauber der Divergent-Bände wieder erweckt hat, der mit dem 3. Band leider zerstört wurde. Als eigenständiges Buch ist „Fours Geschichte“ nicht zu empfehlen. Die einzelnen Kapitel sind nicht zusammenhängend und springen in der Zeit hin und her. Kennt man die ersten drei Bände dieser Trilogie nicht, versteht man die Zusammenhänge leider nicht. Dennoch ist es für Fans der Divergent-Reihe ein wahres MUST READ!

Diesem Buch vergebe ich 4 von 5 Punkte, weil die Autorin den Zauber der Divergent-Reihe zurückgewann und Four einer meiner Lieblingscharaktere ist! :) Ich hoffe, es gibt eine Fortsetzung zu Fours Geschichte!

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7.113 Bibliotheken, 83 Leser, 13 Gruppen, 552 Rezensionen

träume, kerstin gier, silber, liebe, fantasy

Silber - Das erste Buch der Träume

Kerstin Gier
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 20.06.2013
ISBN 9783841421050
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Buchinhalt

Geheimnisvolle Türen mit Eidechsenknäufen, sprechende Steinfiguren und ein wildgewordenes Kindermädchen mit einem Beil … Liv Silbers Träume sind in der letzten Zeit ziemlich unheimlich. Besonders einer von ihnen beschäftigt sie sehr. In diesem Traum war sie auf einem Friedhof, bei Nacht, und hat vier Jungs bei einem düsteren magischen Ritual beobachtet. Zumindest die Jungs stellen aber eine ganz reale Verbindung zu Livs Leben dar, denn Grayson und seine drei besten Freunde gibt es wirklich. Seit kurzem geht Liv auf dieselbe Schule wie die vier. Eigentlich sind sie ganz nett. Wirklich unheimlich – noch viel unheimlicher als jeder Friedhof bei Nacht – ist jedoch, dass die Jungs Dinge über sie wissen, die sie tagsüber nie preisgegeben hat – wohl aber im Traum. Kann das wirklich sein? Wie sie das hinbekommen ist ihr absolut rätselhaft, aber einem guten Rätsel konnte Liv noch nie widerstehen. (Quelle)

Rezension

Ich habe mir das E-Book zu diesem 1. Band der Trilogie von Kerstin Gier gekauft, weil mich der Buchinhalt und auch das Video von Kerstin Gier zum Buch sehr begeistert hatten. Doch während des Lesens wurde ich immer mehr enttäuscht.

Anfangs lief es mehr als schleppend und die Story plätscherte mehr als nur dahin. Es dauerte über die Hälfte des Buches (über 53% lt. E-Book-Reader), damit die Geschichte endlich mal interessant wird. Spannung gab es dennoch wenig. Humor und Sarkasmus und die Gedankenspielereien der Protagonisten – besonders um Olivia Silber (hier meist Liv genannt) ist amüsant und unterhaltend, so dass ich nicht umhin kam, das ein oder andere Mal zu schmunzeln. Auch die Idee mit den Traumtüren kam mir sehr bekannt vor – ich sag nur “Monster AG”, denn dieser Film zeigte auch Türen zu träumenden Kindern. In Film und Buch hat jede Person seine eigene individuelle Tür durch die man schreiten kann. Für mich war diese Idee also nichts Neues eher nur etwas anders interpretiert und ein wenig verändert.

Die zarten Bände einer neuen Liebe zwischen Liv und Henry entwickelte sich irgendwie merkwürdig, so dass ich es nicht so recht nachvollziehen konnte. Erst ist Henry in den Träumen so “zuckersüß”, dass Liv dahinschmelzen könnte und real verhält er sich wie ein A…, der sie ignoriert. Ebenso merkwürdig verhielt sich die Beziehung zwischen Grayson und Liv. Ich hoffe, das im Folgeband näher darauf eingegangen wird. Auch könnten die Charaktere der Protagonisten noch weiter ausgearbeitet werden, weshalb ich sehr auf Teil 2 und 3 dieser Trilogie setze.

Das Cover finde ich zum Buchinhalt passend gestaltet und daher sehr ansprechend. Das Schwarz macht es mysteriös und lockt mit Geheimnissen, was leider im Buch selbst nur wenig vorhanden war. Irgendwie fehlte der Gruselfaktor im Buch selbst. Ansprechend fand ich die kleinen Zeichnungen sowie den integrierten Tittle-Tattle-Blog von Secrecy mit ihren Gedanken und entlockten Geheimnissen, der an aktuelle Probleme wie an Cyber-Mobbing anlehnt (erinnert irgendwie an “Gossip Girl”).

Fazit

Ich hatte ehrlich gesagt mehr von diesem Buch erwartet, da ich die Werke von Kerstin Gier bisher gern gelesen hatte – und auch wegen des Titels “Silber”, der mich magisch anzog. Doch dieser entpuppte sich letztendlich leider nur als Liv`s Nachname. Auch wegen dem Video und dem riesigen Hype um diese Trilogie wollte ich dieses Buch gern lesen. Irgendwie kann ich diesen Hype um dieses Buch nicht ganz verstehen und nachvollziehen. Ich hatte mehr Spannung, mehr Nervenkitzel, mehr Tiefgang etc. (besonders in der ersten Buchhälfte) sowie bessere und ausführlichere Erläuterungen, welcher Dämon sich genau heraufbeschwören lässt, erwartet. Ggf. Latein-Übersetzungen für Leute, die diese Fremdsprache nicht beherrschen, wären wünschenswert, und auch das Ende kam irgendwie zu plötzlich und irgendwie zu glatt rüber. Ich fragte mich nach dem letzten Satz: >War es das etwa schon?< Okay, es gibt noch den 2. und 3. Teil und deshalb hoffe ich, dass diese Kritikpunkte behoben werden. Dieses Werk ist ein gutes Buch mal für Zwischendurch, an welches man seine Erwartungen eher nicht so hoch schrauben sollte.

Ich gebe diesem Werk 3 / 5 möglichen Punkten.

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14 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 3 Rezensionen

mond, außerirdische, klima, utopie, hörbuch

Ein Trillion Euro

Andreas Eschbach
Audio CD
Erschienen bei Bastei Lübbe, 20.09.2005
ISBN 9783404770489
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Andreas Eschbach versteht es wie kein anderer, die Wirklichkeit mit Phantasy zu vermischen und dadurch eine spannende Story zu entwickeln, die Leser wie auch Hörer neugierig und nachdenklich zugleich macht und in seinen Bann zieht. Eschbach beherrscht die Kunst der fesselnden Wortwahl und der Erschaffung einer surrealen Fantasiewelt… Schade nur, dass die Charaktere – wie sonst in seinen Romanen – nicht so ausführlich beschrieben wurden, so dass es ein wenig an Tiefgang mangelt. Aber dafür ist es eben eine Kurzgeschichte.

In diesem Werk greift Eschbach die Klimaveränderungen in Europa auf und verdeutlicht dem Leser/Hörer wieder einmal, dass wir nur eine Erde haben und diese schützen und sie mit all ihren Lebewesen und Pflanzen bewahren sollen und uns immer vor Augen halten sollen, dass, wenn etwas von der Erde verschwunden ist, nicht wiederkommt.

In “Eine Trillion Euro” landen Aliens in Europa und bieten eine Alternative für das erfrierende Europa, in dem sie Europa auf dem Mond unter einer Schutzhülle nachbauen würden als genaues Double. Preis dafür soll allerdings 1 Trillion Euro sein. Ein stolzer Preis… Der Autor versucht mit “Eine Trillion Euro” dem Hörer zu vermitteln, dass unsere Erde mit allem darauf und darin einmalig ist – nicht austauschbar, bezahlbar und nicht ewig verfügbar, wenn der Mensch die Natur weiterhin nicht als Lebewesen wahr nimmt. Denn die Erde ist verwundbar und kann nach einer Zerstörung nicht wieder repariert werden, denn sie ist keine Maschine.

Eschbach wirft in seiner Kurzgeschichte auch die Frage auf, wie Europa, welches in Wohlstand und Frieden seit Jahrzehnten lebt, nur derart verschuldet ist.

Der Sprecher und Schauspieler Sascha Rotermund verleiht mit dem beruhigenden Klang seiner Stimme diesem Werk samt seiner humorvollen Dialoge eine angenehme Lebendigkeit, lockt zum Schmunzeln und animiert den Hörer der Lesung bis zum Ende zu folgen. Sascha Rotermund ist eine gute Wahl für dieses Hörbuch!
Fazit

Diese Kurzgeschichte – wobei es eigentlich eine Geschichte in einer Geschichte ist – regt den Leser/Hörer zum Nachdenken mit ihrer Botschaft an, dass wir nur eine Erde haben und sie uns bewahren sollen.

Die Fakten wurden gut recherchiert, so dass man selbst bei solch kleinen Geschichten bemerkt, wie viel Arbeit doch in solchen Werken steckt. Meine Hochachtung für diese Art des Schreibens!

Ich gebe dieser Geschichte die volle Punktzahl (5/5 Punkte), weil sie mich durch die Botschaft, ihren Sarkasmus & Humor wie auch durch den tollen Sprecher beeindruckt und zum Nachdenken angeregt hat. Ich kann sie euch allen sehr empfehlen zu hören – auch, wegen ihrer Länge von einer knappen Stunde.

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Tags: andreas eschbach, buch, bücher, eine trillion euro, hörbuc, rezension   (6)
 

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25 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

tattoo, kurzgeschichten, tatto, tattoos, liebe

Das Tattoo

Manuela Inusa , Roberta Gregorio , Mia Bernauer , Nina C. Hasse
E-Buch Text: 164 Seiten
Erschienen bei null, 13.02.2014
ISBN B00IGHBBZ2
Genre: Sonstiges

Rezension:

Fünf Autoren-Freundinnen haben sich zusammengeschlossen und eine Anthologie über das Thema „Tattoo“ verfasst, so dass 5 Kurzgeschichten entstanden sind. Diese fünf Geschichten reichen von verlorener Liebe über Mystery, Spannung bis hin zu Krimi, die den Leser fesseln bzw. zweifelnd zurücklassen.

Camden Town – Manuela Inusa

Kendra, Ehefrau und Mutter, verließ ihre kleine Familie vor 12 Jahren nach Camden Town, um vier Monate später und mit einem Tattoo zurückzukehren. Doch dann bricht sie erneut aus…

Fazit:

Diese Kurgeschichte ließ mich etwas verstört zurück. Zum einen lag es an der Protagonistin, die zerstörender nicht sein kann, da sie ihren Mann und ihren kleinen Sohn einfach so zurücklässt und ohne eine Nachricht zu hinterlassen verschwindet. Sie ist auf der Suche nach dem Traum der Vergangenheit und sich selbst, dennoch finde ich sie sehr rücksichtslos und egoistisch. Ihren Ehemann hingegen sehe ich eher als Schwächling, der sich seiner Frau total unterworfen hat und nicht um sie kämpft.

Des Weiteren hatte ich Schwierigkeiten, der Grammatik und Wortwahl der Autorin zu folgen, da hier einige Fehler auftreten, so dass ich sehr gern den Rotstift angesetzt hätte. Hier sollte noch einmal überarbeitet und ggf. gegengelesen werden.

 

G wie Greta, R wie Rocco – Roberta Gregorio

Rocco hat alles in seinem Leben verloren, was ihm lieb war: Seine große Liebe Greta, sein Geld, seinen Wohnsitz… Einfach alles und muss wieder bei seiner Mutter in einen kleinen Ort im Süden ziehen. Nachts verfolgen ihn Träume von seiner Jugendliebe Greta. Tagsüber begegnet er jedoch immer wieder Fede, mit der er früher zur Schule ging und ihm vorschlägt, gemeinsam nach Greta zu suchen. Ob sie Greta finden werden?

Fazit:

Ich konnte mich nicht mit Rocco identifizieren, da er in seinem eigenen Mitleid förmlich ertrinkt anstatt sich auf die Suche nach seiner verlorenen Liebe zu machen. Doch dann gibt ihm Fede den hilfreichen Anstoß, so dass er sein Leben doch endlich in die eigene Hand nimmt. Merkwürdig fand ich allerdings, dass die Mutter plötzlich auf ihren Sohn zugeht, die ihn zuvor immer als Versager abgestempelt hat, nun von einem kleinen Vermögen spricht und plötzlich alles auf einmal eine positive Wendung nimmt. Dies liest sich sehr surreal und unrealistisch, wie auch das Ende, als Rocco gefunden hat, was er suchte und dann doch etwas anderes wollte…

 

Silverlines – Mia Bernauer

Du glaubst, es gibt keine Wesen, die deine Träume kennen? Dann haben die Traumdiebe gute Arbeit geleistet. Die junge Jocelyn ist eine der letzten ihrer Art und gerät in die Fänge des charismatischen Illusionserschaffers Gabór. Hat auch er es auf deine Träume abgesehen?

Fazit:

Diese Kurzgeschichte hat mich voll in seinen Bann gezogen und schreit förmlich nach einer Fortsetzung!!!!! Ich möchte unbedingt wissen, wie es um Jocelyn & Derek sowie den Illusionisten Gabor weitergeht. Wird Jocelyn doch noch aus seinen Fängen fliehen können oder wird sie für immer an ihn gebunden sein?

Der Schreibstil der Autorin ist von Beginn an spannend gehalten, so dass man mit jedem ihrer Worte neugierig verfolgt, wie es um Jocelyn bestellt ist und ob sie aus der Gefangenschaft fliehen kann… Es verschwimmen Illusion und Realität so gekonnt, dass man als Leser nur erahnen kann, in welcher Welt man sich gerade mit der Protagonistin befindet. Sehr gelungen und fließend umgesetzt!!!

BITTE UNBEDINGT EINE FORTSETZUNG SCHREIBEN! BITTE!

 

Der Traum vom Fliegen – Nina C. Hasse

Eigentlich wollen Remy Lafayette und Detective Madeline Vezér einen vergnüglichen Nachmittag in “Barry Bartleby’s Kabinett der Wunderlichkeiten und Kuriositäten” erleben, doch dann geschieht ein Unglück: Eine Artistin stürzt während ihres Auftritts ab und stirbt. Ein Unfall – oder nicht?
Bei ihren Ermittlungen in der Zirkustruppe stoßen die beiden auf zahlreiche Ungereimtheiten und einen Gegner, der ihre Nachforschungen mit allen Mitteln verhindern will …

Fazit:

Ein gelungener Kurzkrimi, der einen vor Augen führt, dass nicht alles so ist, wie man zu glauben scheint! Die Figuren sind realistisch und lebendig dargestellt, so dass die aufbauende Spannung beinahe greifbar ist.

 

Oscar – Arwyn Yale

Josies Schwester Isabell verschwand vor einem Jahr spurlos auf der Rückfahrt von Köln nach Hamburg. Seitdem quält Josie die Frage, ob sie ihr altes Leben hinter sich lassen wollte, oder ob ihr etwas zugestoßen ist. Doch hätte sie wirklich ihren kleinen Sohn zurückgelassen?
Das ohnehin angespannte Verhältnis zu ihrem Vater belastet Josie zusätzlich.
Auf einer Familienfeier kommt es zum Eklat und das Geheimnis um Isabell scheint eine unerwartete Wendung zu nehmen …

Fazit:

Diese Geschichte spielt mit den Gefühlen des Lesers – Trauer um die verlorene Schwester, Unverständnis des Vaters, schlechtes Gewissen der Protagonistin Josie, die das komplette Gegenteil von dem ist, was alle von ihr erwarten und von 2 Tattoos, die nicht wichtiger in Josies Leben sein könnten…

Mit der Protagonistin konnte ich mich identifizieren (kleiner Rebell, Trauer um eine verlorene Seele, unzählige Gedanken, Seelensuche und Finden von Seelenruhe), die realistisch und lebendig beschrieben wurde. Auch die anderen Figuren und ihr Leid wurden gefühlsecht dargestellt, so dass man die familiäre Situation um die Protagonistin Josie gut nachvollziehen kann.

Die Spannung nimmt zum Ende hin stetig zu, welches viel Raum für Spekulationen bietet und den Leser mit Fragen und der Hoffnung auf eine Fortsetzung des kleinen Kurzkrimis zurücklässt.

 

Zusammenfassung:

Diese 5 Kurzgeschichten sind zum Großteil leicht und verständlich geschrieben, so dass man als Leser gut in die jeweilige Situation eintauchen und das Geschehen sowie die Gefühlswelten nachvollziehen kann. Es ist eine gelungene Kombination aus Mystik, Spannung und Emotionen, die man sich nicht entgehen lassen sollte.

Die erste Geschichte „Camden Town“ von Manuela Inusa bedarf allerdings einer Überarbeitung in Grammatik und Wortwahl, während ich von „Silverlines“ von Mia Bernauer derart fasziniert und angetan bin, dass ich mir sehnsüchtig eine längere Fortsetzung/Fortsetzungsreihe wünsche!

Das Cover des Buches ist ansprechend gestaltet und zeigt eine junge Frau in schwarz-weiß mit einem Schmetterlingstattoo auf dem Oberarm. Hier bietet bereits das Cover Raum für Spekulationen und den Tanz zwischen Traum und Realität. Sehr gelungen!

 

Von mir gibt es daher 3 / 5 möglichen Punkten.

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Tags: bücher, rezension, tatto   (3)
 
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