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73 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 56 Rezensionen

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Arlo Finch (1). Im Tal des Feuers

John August , Wieland Freund , Andrea Wandel , Helge Vogt
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Arena, 24.08.2018
ISBN 9783401604152
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Das Cover und der Klappentext haben sofort meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Ich konnte nicht anders und musste die Leseprobe lesen bis das Buch endlich bei mir eintraf. Das Cover selbst ist dunkel und mysteriös gehalten, was nur noch mehr Neugier weckte. Im Buchinneren gibt es auch einige Illustrationen, die wunderbar gezeichnet und eine wahre Augenweide sind.

Die Geschichte beginnt mit einem Umzug von Arlo und seiner Familie (Mutter und ältere Schwester Jaycee) zu seinem Onkel Wade, der in einer abgelegenen Gegend in einem abgeschiedenen Dorf lebt. Als Leser erfährt man kurz die Hintergründe, die zu dem Umzug führten und wird schnell in die eigentliche Geschichte hineingezogen. Man erfährt von einem geheimnisvollen Wald voller Magie, Feenkäfer, einem Gespensterhund namens Cooper, Schnipslichter etc. Manche Szenen erinnerten ein wenig an Harry Potter, was vielleicht auch an der magischen Parallelwelt und der Magie, die die Protagonisten im Buch ausüben, liegt. Ich konnte das Buch beim Lesen nicht aus der Hand lesen, weil ich von den Geheimnissen und Rätseln total gefesselt und mein Kopfkino angekurbelt wurde. Immer mehr Fragen kamen beim Lesen auf, von denen einige beantwortet wurden, andere jedoch offen blieben, was die Spannung erhöhte. Hin und wieder spekulierte und mutmaßte ich, wie die Geschichte weitergeht, da die Story gut geplottet und nicht sehr vorhersehbar geschrieben wurde. Mir gefielen auch die Szenen über die Ranger, so dass man auch etwas über die Natur lernen konnte. Für manche könnte es evtl. etwas langweilig erscheinen, aber er die Natur liebt und was über sie lernen möchte, ist hier bestens aufgehoben.

 

Der Schreibstil ist angenehm leicht, flüssig, bildhaft und humorvoll. Die Geschichte ist spannend, detailreich und actionreich erzählt und man kommt recht schnell in die Story hinein. Arlo war mir von Anfang an sympathisch. Er ist freundlich, verlässlich und liebenswert. Ein echter kleiner Held. Sein Onkel Wade ist sehr geheimnisvoll, die Nebencharaktere haben mir ebenfalls gut gefallen.

Der Ausblick auf den Folgeband macht meganeugierig, so dass ich diesen bereits auf meine Wunschliste gesetzt habe.



Fazit
„Arlo Finch – Im Tal des Feuers“ ist ein perfektes Buch mit einer spannenden, teils grusligen Geschichte für abenteuerlustige Leser ab 10 Jahren, die mich begeistert hat. Ich bin jetzt schon sehr gespannt auf den Folgeband, welche mysteriösen Wesen auftauchen und welche Geheimnisse aufgedeckt werden. Allerdings lässt der Folgeband noch etwas auf sich warten, denn er soll erst Ende 2019 erscheinen (die englische Ausgabe erscheint schon im Februar 2019).

Von mir gibt es auf jeden Fall gute 4 von 5 Punkte.

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10 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

SnowRose. Tochter der Feen (Königselfen-Reihe 3)

Amy Erin Thyndal
E-Buch Text: 409 Seiten
Erschienen bei Dark Diamonds, 27.09.2018
ISBN 9783646301083
Genre: Liebesromane

Rezension:

Beschreibung:

**Wie Flammen und Wellen**
Als einzige Fee in der Elfenwelt fühlt sich Luna stets wie eine Außenseiterin, denn als Kind der Menschenwelt hat sie keine Kontrolle über ihre Magie. Mithilfe des charmanten Sommerkönigs Soleil versucht sie ihre einzigartigen Fähigkeiten zu beherrschen. Obwohl Luna sich insgeheim zu ihm hingezogen fühlt, weist sie Soleils Eroberungsversuche hartnäckig zurück. Doch nur gemeinsam sind sie imstande die Erfüllung einer alten Prophezeiung aufzuhalten, die den Untergang der Elfen bedeuten könnte. Bei der Rettung des Reiches lernt sie den Sommerkönig nicht nur von einer anderen Seite kennen, sondern erfährt auch mehr über ihr eigenes Schicksal…

 

Mit Sehnsucht habe ich dem dritten und letzten Band der Snow-Reihe entgegengefiebert, da mir „SnowFyre. Elfe aus Eis“ und „Snow Crystal. Königin der Elfen“ bereits so gut gefallen hatten.

 

„Snow Rose. Tochter der Feen“ reiht sich nahtlos an den zweiten Band „Snow Crystal“ an, so dass man gleich wieder problemlos in die Geschichte eintauchen kann. Diesmal geht es mehr um Luna, Skye und Soleil, über den ich gern mehr erfahren wollte, da er mich neugierig gemacht hat. Hier lernen wir ihn mal von einer anderen Seite kennen und ich fragte mich immer wieder, welche Absichten er verfolgt. Spannend ist die Frage, was es mit der Prophezeiung auf sich hat. Ich war regelrecht gepackt und fasziniert von der Geschichte, so dass ich das Buch gar nicht mehr aus den Händen legen wollte und selbst die Nacht durchgelesen habe.

 

Der Schreibstil ist wie in den beiden Vorgängerbänden angenehm leicht, flüssig und magisch. Dank der wechselnden Erzählperspektiven (Soleil, Luna, Skye) erfährt man mehr über die Protagonisten und kann Handlungen und Gefühlsleben aller besser verstehen. Der Wechsel zwischen der Elfen- und Menschenwelt ist gut gelungen, so dass man den Zwiespalt von Luna, die in beiden Welten beheimatet ist, gut nachvollziehen kann. Es muss schwer für sie als einzige Fee in der Elfenwelt zu sein. Noch dazu, wo sie lernen muss, ihre Magie zu kontrollieren. Die Protagonisten sind realistisch dargestellt und haben eine gewisse Tiefe bekommen, sie wuchsen miteinander und wurden stärker. Auch gefällt mir die Verbindung zwischen Sommerkönig Soleil und Luna sehr gut.

 

Das Cover ist echt schön. Es passt optisch perfekt zu seinen Vorgängern. Titel und Cover sind stimmig aufgrund der Rose in Wort und Bild. Ich mag den Schriftzug von Snow Rose und die gewählten Farben.

 

Fazit:

„Snow Rose“ ist ein fesselnder, faszinierender Nachfolger voller Emotionen und Herz (Angst, Verrat, Liebe, Freundschaft), in der die Zukunft aller eine größere Rolle einnimmt.

Deshalb absolute Kaufempfehlung! Von mir gibt es auf jeden Fall 5 von 5 Punkte!

 

Alle Bände der Königselfen-Reihe:
-- SnowFyre. Elfe aus Eis (Königselfen-Reihe 1)
-- SnowCrystal. Königin der Elfen (Königselfen-Reihe 2)
-- SnowRose. Tochter der Feen (Königselfen-Reihe 3)

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7 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Ewig auf der Suche (Die Ewig-Saga 2)

Sheila Reynolds
E-Buch Text
Erschienen bei Dark Diamonds, 27.09.2018
ISBN 9783646300970
Genre: Liebesromane

Rezension:

Hach wie sehnsüchtig habe ich auf die Fortsetzung von Olivia und Gavin gewartet und diesem Band entgegengefiebert. Ich konnte es kaum erwarten die ersten Seiten zu lesen und war sofort wieder in der Geschichte versunken und mich auf die Suche nach Gavin gemacht. Olivias schmerzlicher Verlust über ihren Seelenpartner war deutlich spürbar, so dass es mir fast wieder Tränen in die Augen trieb.

Die Grundidee hat mir schon gefallen, weshalb ich auch zu dieser Buchreihe griff. Anfangs dachte ich noch, dass sie mich an die Engel-Saga „Engelsmorgen“ etc. von Lauren Kate mit Luce und Daniel erinnert, aber diese Geschichte ist ein wenig anders, was gut so ist.

 

Schön fand ich, dass bereits im zweiten Band einige Fragen über die Vergangenheit der beiden aufgeklärt wurde, was für mich die Geschichte glaubwürdiger und spannender werden ließ.

Leider vermisste ich ein wenig den Antagonisten Vinzenz, es gab irgendwie zu wenige Szenen mit ihm. Ich hätte gern mehr über ihn erfahren und den Grund für sein Handeln.

 

Der Schreibstil ist angenehm flüssig und die Spannung und die gesamte Geschichte einfach nur traumhaft und zum Mitfiebern und Mitfühlen. Ich liebe diese Story einfach total. Auch gewannen die Charaktere und die Story mehr an Tiefe als im ersten Band. Ich kann es kaum erwarten bis der letzte Band dieser Trilogie endlich im Dezember 2018 erscheint und wir endlich erfahren wie es weitergeht. Hoffentlich werden dann auch hoffentlich alle noch offenen Fragen beantwortet!

 

Das Cover passt optisch sehr gut zum ersten Band „Ewig durch die Zeit“, auch wenn die Farben hier ein wenig ins violett-pinke gehen. Dennoch passt es sehr gut ins Buchregal. Ich würde mich freuen, wenn wir Gavin oder zumindest einen männlichen Protagonisten auf dem dritten Cover sehen würden … ;)

 

Fazit:

„Ewig auf der Suche“ ist eine gelungene, wenn auch emotionalere Fortsetzung der Ewig-Saga um Olivia und Gavin und ich kann es kaum erwarten bis endlich der dritte und letzte Band dieser Reihe im Dezember 2018 erscheint und wir endlich erfahren, wie die Geschichte endet. Deshalb absolute Kaufempfehlung!

Von mir gibt es auf jeden Fall gute 4 von 5 Punkte!

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

Die Revolution (Die Geschichte von Sin und Miriam 3)

Sabine Schulter
E-Buch Text
Erschienen bei Dark Diamonds, 27.09.2018
ISBN 9783646300734
Genre: Sonstiges

Rezension:

Nachdem ich Band 1 und 2 regelrecht verschlungen hatte, wartete ich sehnsüchtig auf Band 3 und die Fortsetzung von Miriam und Sin. Ich wollte unbedingt wissen, wie es mit beiden weitergeht und schlussendlich endet.

 

Ich konnte wieder problemlos in die Geschichte eintauchen und Miriams Geschichte folgen trotz des kleinen Zeitsprungs zu Beginn. Ich glaube, dieser Zeitsprung war notwendig, um die Charaktere erwachsener werden zu lassen. Ich hatte eine ähnliche Story wie in den Vorgängerbänden erwartet, stürzte jedoch ins unbekannte Unerwartete hinein und bin froh darüber. Denn es ist viel interessanter zu lesen, so dass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen möchte. Miriam ist auch erwachsener geworden, nicht nur dank ihrer Ausbildung. Auch andere Protagonisten entwickelten sich und bekamen mehr Tiefe, was mir gefiel.

 

Der Schreibstil ist angenehm flüssig, die Geschehnisse gut und spannend geschrieben, Emotionen und Handlungen sind schlüssig, die Charaktere gut geformt und beschrieben, so dass ich auch einige Charaktere, die ich anfangs nicht besonders mochte allmählich in mein Herz aufnahm. Es gab auch einige Wow-Effekte, die mich begeisterten und mich regelrecht an das Buch fesselten. Ich fragte mich immer wieder, wer der Verräter ist und war über die Auflösung ein wenig geschockt … Gegen Ende wird das Ganze zwar ein wenig vorhersehbar und der Spannungsbogen baute ab, aber das hat meinen Lesefluss nicht groß gestört. Wichtig war, dass meine Fragen beantwortet wurden und das Gesamtbild für mich stimmig war. Ich bin nun zwar etwas traurig, dass die Geschichte um Miriam und Sin nun beendet ist, aber ich kann die Bücher jederzeit noch mal lesen J

 

Das Cover passt optisch gut zu seinen beiden Vorgängern und perfekt in mein Bücherregal. Ich mag die Farben sehr. Mir gefällt jedoch die Kombination der beiden Köpfe nicht so ganz. Hier hätte ich mir etwas anders gewünscht. Der Schriftzug des Titels hingegen ist wieder angenehm schön.

 

Fazit:

Der dritte Band um Miriam und Sin ist ein würdiger und gelungener Abschluss der Trilogie. Obwohl ich Band 1 vom Spannungsaufbau und Plot her am besten fand, ist dieser Band auch etwas ganz besonderes. Deshalb verleihe ich 4 von 5 Sternen.

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

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Nelly und Klex

Andrea Schütze , Joëlle Tourlonias
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 17.08.2018
ISBN 9783522505444
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Nelly gefiel mir als Protagonistin sehr gut. Ich mochte sie gleich von Beginn an. Sie hat eine wundervolle Phantasie und ist mutig, klug, lebenslustig, abenteuerlustig und erfinderisch, was das Leserherz höher schlagen lässt. Nelly ist ein klasse Vorbild für junge Leserinnen. Ihr Charakter zeugt von Tiefe, die ich leider bei einigen anderen Protagonisten vermisste, was ich sehr schade fand.

 

Mir gefiel an der Geschichte besonders, dass Nellys Familie ganz anders ist als andere. Nelly hat zwei Papas, ist selbst adoptiert, genau wie ihre kleine Schwester und dem Hund und man lernt den Umgang mit Homosexualität, Flüchtlingen etc. auf kindgerechte tolerante Weise kennen und verstehen. Hier siegen Gerechtigkeit, Liebe und Toleranz, was ich als wichtig in der heutigen Gesellschaft empfinde und von der Autorin weich verpackt gut rübergebracht wurde.

 

Der Schreibstil ist angenehm leicht, verständlich und flüssig zu lesen. Das Cover ist auf seine eigene Weise niedlich und heldenhaft zugleich und man fragt sich, ob die Geschichte Nelly wirklich passiert oder nur die Phantasie mit ihr durchgeht. Hin und wieder gelang es der Autorin mich zum Schmunzeln zu bringen, ein anderes Mal zum Nachdenken. Ich konnte die Begeisterung für die Superheldin Nelly November deutlich spüren, was beinahe ansteckend war. Die Botschaft, die das Buch mitgibt, gefiel mir. Ich finde, jedes Kind sollte diese Geschichte lesen und verstehen.

 

Das Ende ist in sich geschlossen, behält sich aber einige Möglichkeiten für einen eventuellen Folgeband vor, der mit Spannung erwartet wird. Schließlich kann Nelly noch mehr spannende Abenteuer bestreiten.

 

Fazit:

Nelly ist eine sympathische Superheldin und Detektivin, die man nur mögen kann und mit ihr unbedingt sämtliche Abenteuer erleben will. Die Geschichte ist ein fantasievolles Abenteuer voller Humor, Magie und einer tollen Superheldin. Ernste Themen wie Vorurteile, Homosexualität, Gerechtigkeit, Gleichheit, Familie und Flüchtlinge etc. werden hier ebenfalls verständlich erklärt und gut verpackt, so dass es von mir gute 4 von 5 Punkten gibt.

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11 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

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Tiergeister AG - Kaninchen-Alarm!

Barbara Iland-Olschewski , Stefanie Jeschke
Fester Einband: 160 Seiten
Erschienen bei arsEdition, 16.08.2018
ISBN 9783845820439
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Nachdem Band 1 so toll geschrieben und gezeichnet wurde, war es klar, dass auch der 2. Band bei uns einziehen musste. Schließlich wollten wir unbedingt wissen, wie es mit der Tiergeister AG weitergeht und vor allem, wie es der lieben Honig als bösem Wer-Kaninchen ergeht.

 

Wir fanden problemlos in die Geschichte um Arik, Chilli, Honig, Tara etc. hinein und waren gespannt, welche Aufgaben sie in diesem Band zu meistern haben. Einige Szenen waren sehr komisch, andere spannend und wieder andere gruslig. Die Ideen und Umsetzungen der Spannungsmomente und deren Auflösung waren gut durchdacht, wenn auch manchmal ein wenig vorhersehbar.

Der Schreibstil ist angenehm und leicht und wird von schönen Illustrationen untermauert, die noch mehr tolle Bilder im Kopf des Lesers entstehen lassen.

Gut gelungen ist die Verbindung zwischen Band 1 und 2 in Bezug auf Ariks Wunsch, in sein menschliches Zuhause zurückkehren zu können … und natürlich dem Schutz der Kinder vor den Geisterlehrern.

 

Das Cover hat mich angezogen wegen dem Furcht einflößenden Wer-Kaninchen. Das Cover passt perfekt zu seinem Vorgänger und weckt die Neugier auf die Geschichte über die ich hier nichts weiter verraten will, ihr müsst es selbst lesen ;)

 

Fazit:

Die Fortsetzung ist gelungen und hat mich mit den Tiergeistern und den Schülern von St. Ethelburg mitfiebern lassen. Aufgrund des leichten Schreibstils ist es ein tolles Kinder- und Jugendbuch und bekommt von mir 4 von 5 Punkten.

 

Das Ende von Band 2 lässt auf einen 3. Band hoffen, da das Ende offen ist und der Leser gern wissen möchte, wie es weitergeht und ob die Tiergeister es schaffen, dem verfluchten Wald zu entkommen.

 

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

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Im Bann der Magie. Druidenmädchen (Band 2)

Jess A. Loup
E-Buch Text: 256 Seiten
Erschienen bei Dark Diamonds, 26.07.2018
ISBN 9783646301342
Genre: Sonstiges

Rezension:

Nachdem ich Band 1 gelesen hatte, wartete ich sehnsüchtig auf Band 2 und war überglücklich, als ich ihn endlich in den Händen hielt.

Ich konnte problemlos in die Geschichte eintauchen, da sie nahtlos an den ersten Band anknüpft, den ich kurz vorher erst beendet hatte, und versank nach nur wenigen Seiten wieder in die Geschichte um Eliza und Grimshaw. Die Spannung ist auch direkt spürbar, denn Eliza muss sich am Hof nach ihrer Ankunft sofort beweisen und kommt immer mehr Geheimnissen auf die Spur. Es gibt neue und alt bekannte Charaktere, die unterschiedlicher nicht sein können. Manchen kann man vertrauen, anderen besser nicht. Doch das muss man erst einmal herausfinden.

Elizas Charakter ist in diesem Band noch mehr gewachsen … an Stärke und Persönlichkeit. Ich mochte sie bereits im ersten Band, aber hier wuchs ich gleich mit ihr. Sie strahlt etwas ganz besonderes für mich aus, das schätze ich sehr.

Grimshaw war sehr geheimnisvoll und irgendwie wenig vertrauenswürdig, da ich nicht wusste, was er genau vorhatte. Ich wollte ihm trauen, aber irgendwie gelang es mir nicht. Ich dachte immer wieder, dass er Eliza verraten würde.

Was mir in diesem Band ein wenig zu kurz kam, war die Liebesgeschichte, die im Klappentext erwähnt wurde. Ich hatte immer gehofft, mehr davon zu lesen, doch es wurde recht flach gehalten, was ich sehr schade finde. Dafür fand ich die erschaffene Welt sehr gelungen. Sie war faszinierend, mysteriös, gefährlich und facettenreich, dass ich letztendlich traurig war, als ich ans Ende der Geschichte gelangte.

Der Schreibstil ist angenehm flüssig, verständlich und leicht zu lesen. So fiel es mir leicht, ein weiteres Kapitel und noch eins zu lesen, obwohl ich eigentlich ins Bett schlafen gehen wollte. Ich mag die Story und das Setting sehr und fühlte mich in der Geschichte einer anderen Welt aufgehoben. Einige Fragen aus Band 1 wurden endlich beantwortet, so dass ich manche Handlungen nun besser verstand. Interessant fand ich, dass aus Feinden Freunde wurden und sie für die gute Sache gemeinsam kämpften. Das hatte ich so nicht erwartet.

Das Cover passt optisch sehr gut zum ersten Band und macht sich im Bücherregal wunderbar.

Fazit:

„Im Bann der Magie – Druidenmädchen“ ist ein gelungenes Finale der Dilogie mit allem was das Herz begehrt: Mystery, Fantasie, einem Hauch von Liebe, Vertrauen, Verrat, History, Charakterstärke, Magie … und London natürlich *g* Ich mag die Stadt einfach total gern. Deshalb vergebe ich gute 4 von 5 Sternen.

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5 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Vom Moritz, der kein Schmutzkind mehr sein wollte

Franz Fühmann , Ingeborg Friebel , Inge Friebel
Buch: 48 Seiten
Erschienen bei Hinstorff, 25.01.2012
ISBN 9783356014860
Genre: Kinderbuch

Rezension:  
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62 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 51 Rezensionen

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Ein Keim kommt selten allein

Markus Egert , Frank Thadeusz
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Ullstein extra, 10.08.2018
ISBN 9783864930683
Genre: Sachbücher

Rezension:

Das Cover finde ich witzig und hat mich sofort angesprochen. Es macht neugierig, genau wie der Klappentext.

Dank der Leseprobe auf Vorablesen.de bin ich auf dieses Werk aufmerksam geworden und war neugierig, wie der Autor dem Leser Keime, Bakterien & Co. näher bringen will ohne Langeweile aufkommen zu lassen. Ich muss sagen: Es ist gut gelungen. Denn neben einigen lehrreichen Informationen tauchen immer wieder kleine humorvolle Anekdoten auf, die den doch informativen Lesestoff auflockern und zum Schmunzeln animieren.
Als Leser wird man in die Welt der Mikroben eingeführt und erfährt so einiges Faszinierendes aus dieser winzigen und doch riesigen bedeutenden Welt. Ja, man erfährt sogar ein wenig aus der Geschichte der Menschen. Ich sage nur Robert Koch. Das fasziniert mich alles sehr und ich würde gern mehr erfahren und tiefer in dieses Buch eintauchen. Immerhin ist es wichtig zu wissen, welche die guten und welche die bösen Mikroben sind und wie man die Bösen ggf. bekämpfen kann. Das wird hier mit viel Witz und Humor lehrreich erklärt, so dass sicherlich jung und alt ihren Spaß an dieser neuen Art von Biologie haben werden. Ich jedenfalls bin begeistert und fasziniert! :)
Ich erfuhr so einiges Unbekanntes über Keime, was meine Einstellung zu diesen winzigen Mikroorganismen ein wenig ändert, inkl. meinem Verhalten und Denken. Auch werden u. a. die Top 10 der bösesten Keime aufgestellt und näher erläutert, erklärt, wo sich die meisten Keime befinden, wie sie entstehen, sich vermehren und resistent werden, Hygienetipps etc. Besonders gefallen haben mir die witzigen Kapitelüberschriften, die ein Lächeln in mein Gesicht zauberten. Toll fand ich ebenfalls die bildlichen Zeichnungen von Mikroben, wie man sie aus dem Biologie-Unterricht kennt. Das hat mich ein wenig in der Zeit zurückversetzt. In einigen Kapiteln sind auch Textboxen mit den wichtigsten Informationen zu finden, was ich sehr hilfreich empfinde.

Der Schreibstil des Autoren Markus Egert ist leicht, flüssig, informativ und humorvoll, so dass ich schon nach den ersten Seiten öfter am Schmunzeln war. Ich mag diese Art zu schreiben sehr gern.


Fazit:
Trotz der doch eher trockenen Thematik, die mit viel Humor, Spannung und anschaulichen Beispielen rübergebracht wurde, sehe dank dieses Sachbuches die Welt der Keime nun mit etwas anderen Augen und werde mir die hilfreichen Tipps und Informationen zu Herzen nehmen. Ich finde, jeder sollte dieses Buch lesen, weil man hier wirklich so einiges erfährt, dass man weder im Schulunterricht noch sonst wo erfährt. Deshalb absolute Kaufempfehlung!
Von mir gibt es auf jeden Fall 5 von 5 Punkte!

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228 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 133 Rezensionen

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Miss Gladys und ihr Astronaut

David M. Barnett , Wibke Kuhn
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 28.05.2018
ISBN 9783548289540
Genre: Romane

Rezension:

Die Story ist gespickt mit einer Vielzahl von Ereignissen, beginnend mit dem Drama der Familie Major und dem Jungen, der anfängt die Menschen zu hassen. Gepaart wird dies mit der Geschichte der Familie Ormerod (der Demenz von Gladys, dem Verlust der Mutter, dem Knast-Vater, Mobbing, Alter, Trauer, verpasste Chancen, Belastung eines Teenagers, Freundschaft, Zusammenhalt, etc.) Also alles in allem teilweise sehr schwer lastende Themen, die aber alle dank des humorvollen und leichten Schreibstils weniger dramatisch wirken und trotzdem zum Nachdenken anregen.

 

Ellie mochte ich gleich zu Anfang, da sie eine intelligente junge und starke Frau ist, die ihre Familie eisern zusammenhält und versucht, alles irgendwie möglich zu machen und sich dabei selbst fast aufgibt. Delil mochte ich auch sehr gern, er ist ein cooler Typ und ein super Freund. So einen sollte jeder haben! Von ihm hätte ich gern noch ein bisschen mehr lesen wollen, aber er spielte leider nur eine Nebenrolle, wenn auch eine sehr gute! James und Gladys … ja… Gladys, ein wenig verrückt und chaotisch und doch echt liebenswert und ihr Enkel James ebenso liebenswert und manchmal eine kleine Heulsuse, wenn etwas nicht so lief, wie er es geplant hatte. Und trotzdem mag ich die Familie Ormerod sehr gern, weil alle perfekt auf ihre Art und Weise zusammenpassen.

Und Thomas Major alias Major Tom: Er machte in diesem Buch die wohl größte Veränderung durch. Anfangs war er noch total mürrisch und unausstehlich, auch wenn seine Witze echt cool waren und mich ein ums andere Mal zum Schmunzeln brachten. Am Ende wurde er weicher, menschlicher, liebenswerter und freundlicher … Irgendwie mochte ich diesen mürrischen Kerl gern, der seine Ängste überwand und letztendlich doch Freunde gefunden hat, wenn auch Meilenweit entfernt auf der Erde. Irgendwie habe ich dank Thomas Major nun Lust, mir Musik von David Bowie anzuhören ;)

 

Wie schon erwähnt, ist der Schreibstil angenehm leicht und flüssig und ich fand mich problemlos in die Geschichte hinein. Geschrieben ist in Präsens aus mehreren Sichtweisen (Gladys, Thomas Major, Ellie, James) und die Kapitel sind angenehm kurz bis mittellang, so dass man schnell mal „noch ein Kapitel“ liest und dann noch eins, weil die Spannung ansteigt. Einige Szenen sind witzig und gut durchdacht, andere hingegen hervorsehbar, was aber meinen Lesefluss nicht störte. Man erfährt auch einiges über Chemie, was mir sehr gefallen hat. Spannend fand ich auch, dass ein Drama das nächste jagte, auch wenn es ein wenig übertrieben war und so viel Unglück real nicht auf einmal auf einen einprasseln. Über die Hauptfiguren erfährt man  - teilweise auch in Rückblenden – ihre Stärken und Schwächen, ihre Sorgen, ihre Hoffnungen und Träume, was sie für mich noch echter wirken lässt.

 

Der englische Titel „Calling Major Tom“ fand ich viel passender zum Buch als den deutschen Titel. Schließlich telefoniert Thomas Major nicht nur mit Gladys, sondern auch viel mit James und Ellie.

Das Cover ist faszinierend. Es zeigt einen Astronauten in einer Teetasse, der eine Fahne festhält und irgendwo hineinstecken will. Umringt ist alles vom unendlichen Weltall. Irgendwie wirkt es ein wenig kitschig und doch witzig auf mich. Die Farben und der Astronaut in der Teetasse haben mich neugierig auf das Buch gemacht.

 

Fazit:

„Miss Gladys und ihr Astronaut“ ist eine wundervolle, herzerwärmende und leichte Unterhaltungslektüre für zwischendurch mit liebevoll ausgearbeiteten Charakteren, die man zum Entspannen nutzen kann trotz all ihrer kleinen und größeren Dramen. Denn die Geschichte lädt zum Schmunzeln und Nachdenken ein. Von mir gibt es gute 4 von 5 Punkte.

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

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Ich will die Heldin meines Lebens sein

Joachim Groh
Flexibler Einband: 176 Seiten
Erschienen bei Groh, 21.12.2017
ISBN 9783848520046
Genre: Sonstiges

Rezension:

Die Aufmachung des Eintragbuches ist farbenfroh, inspirierend und stimmungshebend fröhlich. Die verschiedenen Schriftarten und Illustrationen sind erfrischend und geben Hoffnung und Kraft.

 

Dieses Buch bietet 52 Ziele in 52 Wochen inklusive Ratschläge und Erfahrungsberichte und Aufgaben an den jeweiligen Leser. Gegliedert ist das Buch in die Kategorien: Selbstvertrauen, Loslassen, Zufriedenheit, Selbstüberwindung und Bewusstsein.

 

Ich fand einige Aufgaben nicht nachvollziehbar bzw. nicht bis zum Schluss durchdacht, manche Fragen (auch schon den ersten Test) konnte ich überhaupt nicht beantworten, weil absolut nichts auf mich zutraf,  was ich sehr schade finde und mir den anfangs erhofften Schwung beim Lesen nahm. Dabei hatte ich gehofft, dass die vielen Köpfe, die dieses Buch erarbeitet haben, mehr hinterfragen und tiefer gehen. Einige Aufgaben waren sogar so simpel und gehören zu meinem normalen Lebensalltag (z. B. eine Postkarte/einen Brief schreiben oder Blumen verschenken), dass ich auflachen musste vor Enttäuschung. Ich hätte mir hier echt mehr gewünscht. Denn Briefe schreibe ich sowieso mit meinen Brieffreunden. Also warum dann noch einen fiktiven Brief schreiben? Der Grundgedanke ist mir zwar klar: Schenke jemandem Freude/Aufmerksamkeit, um dich selbst zu freuen – aber das sind doch Standard-Aufgaben des normalen Lebens! An anderen Stellen hätte ich mir einige Beispiele gewünscht, um zu erfahren, worauf die Autoren hinaus wollen. So saß ich vor einer leeren Seite und wusste nicht, was von mir als Leser/Eintrager erwartet wurde. Und nicht jeder kennt alle hier aufgelisteten „alten“ Filme und Musiktitel – hier fühlte ich mich gezwungen, die Filme nachzuschauen bzw. die Musikstücke nachzuhören, um zu verstehen, was mir die Autoren damit sagen wollen, da ich scheinbar aus einer jüngeren Generation als die Autoren stamme. Ein wenig sinnlos fand ich die Liste zum Aufräumen. Wieso soll ich mir eine Liste erstellen, was ich alles aufräumen will? Besser wäre es doch, wenn ich gleich mit dem Aufräumen beginne anstatt über einer Liste zum Aufräumen zu grübeln und diese zu erstellen.

Die digitale Auszeit fand ich eine gute Idee für Leute, die permanent an ihren Smartphones & Tablets in den Socialmedia-Netzwerken unterwegs sind. Für mich stellt das allerdings keine große Herausforderung dar, da ich von selbst öfter mal in den Flugmodus schalte, um für eine kleine Auszeit zu sorgen und mehr Zeit für andere schönere und wichtigere Dinge hat!

Zum Thema Meditation hätte ich gern mehr erfahren, stattdessen erfahre ich als Leser in dieser Rubrik, dass ich das Duschen genießen soll… Was hat das bitte mit Meditation zu tun? Weiter hinten im Buch heißt es, dass man nur 2 (!) Minuten meditieren soll – ehrlich gesagt, bringen 2 Minuten rein gar nichts! 10 Minuten Meditation täglich sind das Minimum, um sich vom Alltag auszuklinken und zu erholen.

Was ich allerdings aufgreifen werde – zwecks Motivation – ist das Tagebuch der Triumphe und der Dankbarkeit, man kann beides sicherlich auch mit dem eigentlichen Tagebuch verbinden. Und den Brief an mein zukünftiges Ich in 3 Jahren. Allerdings würde ich den vorgedruckten Brief nicht nutzen, sondern meine eigenen Worte wählen, das macht es individueller.

 

Fazit:

Die Aufmachung ist farbenfroh und stimmungshebend, vom Inhalt hatte ich mir allerdings deutlich mehr versprochen. Die Aufgaben darin schwächeln allerdings und sind nicht wirklich tiefgründig durchdacht, wie ich erhofft hatte. Manchmal hatte ich auch den Eindruck, dass sich das Buch nur an ältere Leser/innen bzw. Mütter widmet aufgrund der Beispiele, Filme, Songs und Abkürzungen, die ich nicht verstand.

Ich kann das Buch selbst nicht wirklich nutzen, da ich die meisten Aufgaben eh schon seit Jahren in meinen Alltag einbaue und aufmerksam bin – mir gegenüber und anderen. Vielleicht wäre es eine tolle Geschenkidee für diejenigen, die ihr Leben weniger achtsam verbringen und weniger schätzen?!

 

Was hat mir dieses Buch gebracht?

Mir ist während des Lesens bewusst geworden, dass ich einen guten Mittelweg zwischen Social Media und Alltagsstress und Erholungspausen gefunden hatte noch ehe ich dieses Buch in die Finger bekam. Also werde ich nur ein zwei Dinge aus diesem Buch aufgreifen und ansonsten genauso weitermachen wie bisher.

 

Ich vergebe 3 Punkte für dieses Eintragbuch, da es einerseits inspirierend und mutmachend ist, andererseits an vielen Stellen schwächelt, die Beiträge meist nur oberflächlich angekratzt wurden und ich einfach mehr erwartet hatte.

 

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 7 Rezensionen

Familie Sargnagel

Rainer Wekwerth , Fréderic Bertrand
Fester Einband: 176 Seiten
Erschienen bei Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 17.08.2018
ISBN 9783522506175
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Ich fand mich aufgrund der leichten und flüssigen Erzählweise in 3. Person schnell in die Geschichte um die ungleichen Zwillingsgeschwister Verena (Vampir) und Ben (Werwolf) und deren Eltern Lydia (Vampir) und Werner (Werwolf) hinein. Anfangs erfahren wir mehr über die Familie Wolf (=Sargnagel) und den Grund über ihr normales Sozialverhalten, um nicht unter den Menschen aufzufallen … ja bis die van Helsings gegenüber einziehen und das Drama seinen Lauf nimmt und somit die Spannung ansteigt. Hin und wieder gibt es kurze Einblicke in das Liebesleben von Verena und in die Familiengeschichte in Bezug auf die van Helsings, was ich sehr gut fand, um die Angst der Familie Wolf besser zu verstehen. Denn die van Helsings ziehen mit all ihren grauenhaften Folterwaffen um!

 

Die Beziehung zwischen Verena und Ben fand ich super dargestellt, wie in einer echten Familie. Gezanke, Streitereien und Zusammenhalt. Genau das macht Geschwisterliebe aus. Die beiden wagen sich auch sehr weit vor, sind mutiger als ihre Eltern und führen die Geschichte in diesem Buch. Ich mag die beiden sehr gern, besonders Verena, die …. Nein, das müsst ihr schon selbst herausfinden, ich will schließlich nicht spoilern.

Die Enthaarungsszene samt Gedanken und die Vampirzahnarztszene fand ich super. Ich werde ab jetzt immer an diese Geschichte denken, wenn ich zu einem Zahnarzt gehe und mich fragen, ob mein Zahnarzt auch ein Vampir ist ;)

Am coolsten fand ich den dicken Kater Schrödinger, der zwar absolut mit der ganzen Geschichte nichts zu tun hat, aber immer für einen Lacher zwischendurch sorgte.

Gern hätte ich noch ein wenig mehr über Ludwig und seine Eltern erfahren und was es mit den Trainingsstunden auf sich hat, aber da war die Geschichte leider schon aus… Schade.

 

Der Schreibstil ist angenehm leicht und flüssig, die Handlungen sind logisch aufgebaut und erklärt, so dass sie auch Kinder und Jugendliche problemlos nachvollziehen können.

Die Kapitel sind angenehm kurz und man kommt schnell in Verlegenheit nur noch eins und noch ein Kapitel zu lesen. Toll fand ich die Wendungen in der Geschichte, die ich teilweise so gar nicht erwartet hatte. Sie sind teilweise waghalsig, mutig und auch sehr spontan und verrückt und gleichzeitig gut gemeistert. Das hat mir gefallen.

 

Das Buchcover hatte mich magisch angezogen, ebenso der Titel des Romans, so dass ich mehr darüber erfahren wollte. Schließlich geht es um Vampire, Werwölfe und van Helsings Nachkommen! Das ist schon allein gruslig und spannend genug. Alles passt perfekt zusammen und macht neugierig auf den Buchinhalt.

Die Illustrationen innerhalb der Geschichte zeigen den Kater Schrödinger – im Wachzustand – eine Seltenheit! Mal sieht man den gesamten Kater, mal nur den Schwanz oder eine Pfote von ihm am unteren Bildrand in schwarz-weiß.

 

Fazit:

Familie Sargnagel ist ein tolles Kinder- und Jugendbuch über Vampire, Werwölfe und Monsterjäger, das flüssig geschrieben ist und eine Menge spannende und witzige Unterhaltung bietet. Deshalb vergebe ich gute 4,5 Punkte von 5 Punkten.

 

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88 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 78 Rezensionen

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Tiergeister AG - Achtung, gruselig!

Barbara Iland-Olschewski , Stefanie Jeschke
Fester Einband: 160 Seiten
Erschienen bei arsEdition, 16.08.2018
ISBN 9783845820422
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Das Cover hat mich magisch angezogen, weil es einerseits einen leicht verängstigten Hund vor einem dunklen Wald auf Schattenwesen darstellt und andererseits ein wenig gruslig wirkt. Genau das hat mich angesprochen ... und auch der Titel sowie der spannende Klappentext.

Die Geschichte von Barbara Iland-Olschewski ist wunderschön leicht und kindgerecht geschrieben, so dass man sich gleich in der Geschichte wohlfühlt und gern miterleben möchte, was Arik und seine Geistertier-Freunde in Spuk Ekelburg erleben. Die Kapitel sind schön kurz und jeweils mit einem grusligen Titel sowie kleinen Illustrationen versehen, was mir gefallen hat. Manche Seiten wurden mit einem ganz großen Bild versehen, z. B. mit dem Schuldirektor, was man sich unbedingt ansehen sollte.

Arik tat mir anfangs sehr leid als er erkannte, dass er verstorben war und nicht mehr zurück zu seiner Familie darf. Aber dafür hat er viele neue tolle Freunde kennengelernt. Das finde ich wunderbar. Die Freunde sind mutig, helfen einander und echt, jeder von ihnen hat sein eigenes Leiden, aber genau das macht sie stärker und schweißt sie zusammen. Die Spuk-Schule finde ich toll, die Fächer klingen witzig und erinnern teilweise an Harry Potter.


Ich mag die Geschichte um den Geisterhund Arik, der mit seinen Freunden ein tolles Abenteuer erlebt und kam ein ums andere Mal ins Staunen, was sie alles in Schloss Ekelburg erlernen und welche Abenteuer sie erleben. Die Geister-Lehrer finde ich übrigens auch sehr witzig. Mehr verrate ich aber nicht, das müsst ihr schon selber lesen.

 

Das Cover und die Illustrationen im Buch sind toll gezeichnet und bringen die Stimmung der Geschichte sehr gut rüber. Die Farben von Cover und den Illustrationen harmonieren schön miteinander.

 

Fazit:

Die „Tiergeister AG – Achtung, gruslig“ ist ein wunderbares Buch für kleine und große Leser, das das Herz berührt und einem die Angst vor Tiergeistern auf eine wunderschöne Art nimmt. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, denn der Rauhaardackel Arik, Chili, Honig, Tara und Plato machen Mut und schenken schöne Lesestunden. Ich bin schon sehr gespannt auf den 2. Band.

Von mir gibt es glatte 5 Punkte für dieses bezaubernde Werk! J

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

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Gabriel: Duell der Engel

Kaja Bergmann
E-Buch Text: 176 Seiten
Erschienen bei Bookspot Verlag, 10.06.2013
ISBN 9783937357959
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Gabriel entdeckt, dass er tot ist und nicht mehr sterben kann, er ist unsterblich, aber nicht unverletzbar. Er versucht Menschen zu retten und ihnen zu helfen, bis er erkennt, dass er einen Gegenspieler hat. Seraphin.

 

Ich fand zwar schnell in die Geschichte um Gabriel hinein und fand es am Anfang noch witzig, dass es kein Inhaltsverzeichnis wegen Unlust gibt, aber genauso nervig und langatmig empfinde ich die Geschichte beim Lesen. Sie plätschert ohne große Spannung dahin, der Protagonist Gabriel macht eher einen gelangweilten Eindruck, so dass ich mich auch kaum in ihn hineinversetzen konnte. Ich hatte eher ein Buch mit wesentlich mehr Elan, Spannung und Action erwartet – vielleicht sogar mit einer deutlich besseren Liebesgeschichte. Denn diese hier wurde anfangs angesprochen, dann kam das Paar zusammen wie gewünscht und plötzlich gab es einen Zeitsprung von zwei Jahren … ohne große Erklärung was in der Zwischenzeit geschehen war und wie unser „Superheld“ Gabriel mit seiner Gabe zurecht kam und welche Informationen er sonst noch über sich gesammelt hat und woher er Beweise gefunden hat. Er nimmt in dieser Geschichte zu viel einfach alles nur hin oder glaubt, dass es so ist, ohne Beweise. Das ist mir alles einfach zu lasch.

 

Die Figuren an sich sind auch ein wenig flach ohne große Tiefe. Obwohl man dank der gewählten Erzählperspektive mehr über Gabriel und seine Gefühls- und Gedankenwelt erfährt, konnte ich recht wenig mit ihm anfangen. Ihm fehlte einfach die Tiefe, wie auch den anderen Charakteren, die nur oberflächlich dargestellt wurden. Vielleicht hätten mehr Buchseiten zu mehr Tiefe der Charaktere geholfen? Ebenso fehlt ein richtiger Plot mit einem echten Spannungsbogen, der einen aus den Socken haut?! Aber dieser Plot war eher langweilig und plätscherte lasch dahin bis auf einige wenige kleine Spannungshügelchen.

 

Der Schreibstil in Ich-Perspektive von Gabriel ist gewöhnungsbedürftig und wird rückblickend erzählt. Auch der Leser wird hin und wieder direkt angesprochen. Ich brauchte einige Kapitel um mich an den Schreibstil von Kaja Bergmann zu gewöhnen, was nicht einfach war. Es fehlen teilweise die Personalpronomen in vielen Sätzen, so dass man mitten in den Satz hineingeworfen wird und sich den Rest denken muss. Irgendwie fühlt sich der Schreibstil auch leicht gelangweilt an, als ob die Autorin selbst kein großes Interesse an dieser Geschichte hatte … oder wurde dieser Stil passend auf den Charakter Gabriel gewählt? Mich jedenfalls langweilt der Schreibstil sehr, so dass ich das Buch immer wieder problemlos zur Seite legen konnte. Vielleicht ist der Protagonist selbst von seiner Geschichte gelangweilt? Zum Glück sind die Kapitel schön kurz (unterteilt nur in Tage und Uhrzeiten), so dass man doch noch mal rasch ein Kapitel weiter liest, nur um das Buch letztendlich doch enttäuscht bei Seite legt und sich fragt, wieso man weiter gelesen hat.

 

Das Cover und der Titel sind fantastisch und weckten in mir die Neugier auf die Geschichte über Engel und ein actionreiches Abenteuer.

 

Fazit:

Titel, Cover und Klappentext versprechen eine spannende Geschichte über ein Duell der Engel, doch was den Leser erwartet, ist eine eher langatmige Geschichte mit wenig Spannung, die ganz anders ist als der Klappentext verspricht. Der Schreibstil ist ungewöhnlich und sehr gewöhnungsbedürftig, was das Lesen manchmal ein wenig erschwert bzw. man das Buch problemlos zur Seite legen kann.

Wer einen echten Fantasy-Roman erwartet, wird enttäuscht werden und verwirrt zurückbleiben.

Ich bedauere es sehr, aber ich kann nur zarte 2 von 5 Punkten vergeben.

Da die Autorin noch sehr jung zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Buches war (21 Jahre), drücke ich ihr die Daumen und hoffe, dass sie noch viel über Plotten, Charakter- und Spannungsaufbau lernt und uns mit neuen und deutliche besseren Geschichten überrascht. Vielleicht arbeitet sie „Gabriel“ noch einmal neu auf?!

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473 Bibliotheken, 14 Leser, 2 Gruppen, 75 Rezensionen

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GötterFunke - Verlasse mich nicht!

Marah Woolf
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Dressler, 19.03.2018
ISBN 9783791500423
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Jess erschien mir in diesem Band noch immer naiv, wenn auch mutiger als zuvor. Sie bewies wieder und wieder, dass mehr in ihr steckt. Aber sie ließ sich von den Göttern auch leider immer wieder benutzen und wofür? Dafür, dass sie nur noch mehr von ihnen angelogen wurde. Woher nimmt das Mädchen immer nur ihr Vertrauen in die Götter und mag sie am Ende trotzdem noch?

Cayden kam mir wie ein Lämmchen vor, nicht mehr der schimmernde Held und BadBoy wie im ersten Band. Er hat sich sehr verändert, wollte immer nur noch Jess. Irgendwie vermisste ich den alten Cayden sehr. Zwar hatte er noch immer seinen Humor, aber er war nicht mehr derselbe, den ich in Band 1 so mochte.

Ich bin froh, dass Apoll in diesem Band wieder mehr auftauchte, denn im 2. Band vermisste ich ihn wahnsinnig, weil ich diesen Charakter in Band 1 so toll fand. Ich wünschte mir auch manchmal, einen besten Freund wie Apoll zu haben.

Athene mochte ich in den ersten Bänden sehr gern, da sie Jess eine gute Freundin war. Aber, dass sie in diesem Band Jess ständig einer Gefahr aussetzte und sie auch noch anlog, das hätte meine Freundschaft zu ihr nicht verkraftet… Denn Wahrheit finde ich wichtiger. Athene ist zwar immer noch liebreizend und aufmerksam, aber die Lügerei hat mich geschafft.

Von den Göttern selbst hielt ich irgendwie nicht besonders viel in diesem Band. Sie nutzten Jess ständig aus, setzten sie Gefahren aus, belogen sie etc. nur, um wieder an DEN Stab der Macht zu gelangen. Ich verstehe noch immer nicht ganz, wieso sie das alles getan hat. Klar, um die Welt zu retten, aber wieso lässt sie sich in jedem Band so dermaßen ausnutzen und belügen und vor allem auch noch von Cayden, nur, um ihm am Ende doch noch zu verzeihen etc.

Der Schreibstil von Marah Woolf war wieder einmal leicht, flüssig und sehr spannend geschrieben. Hin und wieder nervte Jess mit ihrem ständigen Gejammere zwar, aber das kannte ich bereits aus den beiden Vorgängern. Trotz allem verstand es die Autorin, sämtliche Emotionen wie Trauer, Freude, Glück und Wut in mir beim Lesen zu entfachen.

Das Cover von Band 3 passt optisch sehr gut zu seinen Vorgängern und harmoniert farblich sehr gut mit ihnen. Ich mag allerdings die weibliche abgebildete Person nicht wirklich gern. Aber das ist wohl Geschmackssache.

Nach einem nervenaufreibenden Hin und Her zwischen Jess, Cayden und den Göttern inkl. der Kämpfe bin ich ganz froh und dankbar gewesen über den Epilog, der mich sehr berührt hat. Ohne ihn hätte ich mir womöglich noch ewig den Kopf zerbrochen, wie es wohl weitergegangen wäre … Ich bin froh über die Auflösung, wer der Verräter in den Reihen war und gleichzeitig auch schockiert, denn ich hätte NIE gedacht, dass es diese Person ist. Ich war sehr überrascht.

Fazit:

Der Abschluss dieser Trilogie war spannend und nervenaufreibend.

Deshalb vergebe ich gute 4 Punkte von 5. Danke, Marah Woolf. Danke, dass Sie uns in die Welt der Götter entführt und uns vor Augen geführt haben, dass die Menschheit auf ihren Planeten Erde achten soll. Denn Hermes allein schafft das nicht. ;)

PS: Seit ich diese Trilogie von Marah Woolf kenne, denke ich bei Gewittern immer daran, dass die Götter die Menschen bestrafen wollen… ;)

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246 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 50 Rezensionen

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Changers - Oryon

T Cooper und Allison Glock-Cooper , ,
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Kosmos, 08.09.2015
ISBN 9783440143636
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Beschreibung:

Bei ihrer zweiten Veränderung wacht die 15-jährige Drew als Junge auf. Drew ist jetzt Oryon, ein cooler afro-amerikanischer Skatertyp. Gerade, als sie sich an ihre weibliche Identität gewöhnt hatte!

Doch so ist das Leben für einen Changer, eine alte Menschenart, deren Angehörige jedes Highschooljahr als eine andere Person existieren müssen. Bis zum nächsten Sommer wird Oryon lernen, wie sehr die Welt um ihn herum versucht, ihn in das zu verändern, was sie in ihm sieht – und dass er nur er selbst sein kann, wenn er sich dem widersetzt.

 

 

„Changers 2 – Oryon“ ist noch etwas heftiger als Band 1 „Changers – Drew“, denn hier geht es noch viel deutlicher um Rassismus, Hass, Gewalt, Intoleranz, Verlust und sogar um Entführung. Dieser Roman ist voller Höhen und Tiefen, dass das Lesen nie langweilig wurde. Die Spannung ist besonders gegen Ende deutlich greifbar, so dass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen konnte.

 

Der Schreibstil ist wieder einmal wunderbar, leicht, einfach und man kann sich schnell in Ethan/Drew/Oryon hineinversetzen, da es in der Ich-Perspektive verfasst wurde. Ich mag Oryon genauso sehr wie Drew zuvor und finde Audrey noch immer hinreißend. Sie ist wirklich ein gutes und taffes Mädchen/cooler Typ. Ich mag sie/ihn sehr gern. Chase hingegen hat sich total in die RaChas-Sache verrannt, so wirkt es zumindest und es fühlt sich sektenmäßig an. Doch ich glaube, dass da viel mehr dahintersteckt als wir es als Leser aktuell vermittelt bekommen. Deshalb bin ich schon sehr gespannt auf Band 3 „Changers 3 – Kim“.

Schade finde ich, dass die Verwandlung von Drew in Oryon leider übersprungen wurde und wir gar nicht richtig mitbekommen, wie es Ethan/Drew nach der Verwandlung in Oryon ergangen ist. Denn Oryon ist kein Weißer, sondern ein Afroamerikaner und genau da fangen die Probleme auch schon an. Oryon stößt immer wieder auf Rassismus, Hass und Gewalt und muss so einiges durchmachen. Aber er hat Freunde an seiner Seite und erfährt auch Liebe ... Das hat ein wenig über die heftige Geschichte hinweggetröstet … zumindest bis zu den letzten Kapiteln hin. Ich frage mich, was aus Alex, Snoopy und Chase geworden ist … Ich kann es nicht erwarten, den Nachfolgeband zu lesen, ich muss weiterlesen, die Spannung ist einfach zu hoch! Vor allem dank des fiesen Cliffhangers am Ende … Ich hatte völlig aufgehört zu atmen und musste mich erst einmal wieder daran erinnern und Luft holen. Zu atmen.

Auch habe ich die Gespräche zwischen Drew/Oryon und Chase sehr vermisst. Chase hat mir sehr gefehlt, auch wenn er mir mit den RaChas ein wenig auf die Nerven ging, obwohl er wohl auf der richtigen Seite stand.

Bei Mr. Crowell war ich mir manchmal nicht sicher, ob er nicht doch irgendwie zu den Changers gehört oder nicht. Er war für mich in dieser Hinsicht ein rätselhafter Charakter, trotz dessen, dass ich ihn als Lehrer mochte und er sich für Oryon und Audrey einsetzte. Wie alt ist Mr. Crowell eigentlich und wie alt ist Tracy? Irgendwie kann ich beide nicht richtig einschätzen.

 

Was ich auch gern gewusst hätte: Wieso dürfen Changers immer nur ein Kind bekommen? Sie können doch 2 Kinder bekommen im Abstand von 5 bzw. 6 Jahren. Denn dann hätten sie genug Zeit sich um beide Kinder in ihrem V-Zyklus zu kümmern. Wäre doch nur logisch, wenn der Rat der Changers doch mehr Changers in der Menschenwelt haben will wegen der Toleranz etc. Oder?

 

Das Cover zeigt wie beim ersten Band mehrere Köpfe (vermutlich alle Versionen des Changers Ethan/Drew/Oryon), die ineinander übergehen, sich verändern. Es ist schlicht und einfach gehalten, ohne großen Schnickschnack. Hier wird einfach nur Wert auf die Veränderung, den anstehenden Change gelegt und ich finde, das genügt auch vollkommen. Außerdem passt es perfekt zu seinem Vorgängerband.

 

Fazit:

Supergut erzählte und authentisch dargestellte Geschichte, die sehr zum Nachdenken anregt, besonders in Hinsicht auf Rassismus, Hass, Gewalt, Freundschaft und Liebe. Ich bin noch immer richtig geflashed von diesem Roman um Oryon und seine 2. Verwandlung, dass ich gern weiterlesen möchte! Ich verleihe diesem Teil 5 von 5 Punkten.

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538 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 124 Rezensionen

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Changers - Drew

T Cooper und Allison Glock-Cooper , Allison Glock ,
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Kosmos, 05.02.2015
ISBN 9783440143629
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Klappentext:

Am ersten Highschooltag erwacht der 14-jährige Ethan plötzlich als junges blondes Mädchen. Seine Eltern erklären ihm, dass er ein „Changer“ ist. Wie sein Vater gehört er einer Gruppe von Menschen an, die sich während ihrer Schulzeit viermal in eine andere Person – Junge oder Mädchen – verwandeln, bevor sie eine feste Identität wählen.

Seine erste Identität als „Drew“ ist für Ethan nicht leicht: Sie muss sich mit den Regeln der Changers vertraut machen, verliebt sich und muss für diese Liebe kämpfen. Was werden die Gegner der Changers unternehmen? Und ist die Organisation, die sie unterstützt, wirklich so gut? Die wichtigste Frage aber lautet: Wer wird „Drew“ am Ende sein?

 

Nachdem der Klappentext schon megaspannend klingt und mich unheimlich neugierig gemacht hat, wollte und musste ich endlich diese Buchreihe beginnen. Denn ich wollte wissen, was es heißt, ein Changer zu sein und welche Veränderungen er körperlich und seelisch durchmacht. Ich finde, dass die Verwandlung von Ethan in Drew sehr gut dargestellt wurde. Man bekam wirklich die anfänglichen Problemchen mit, wie z. B. den Wechsel von Jungsklamotten zu Mädchenkleidern, zum Wechsel der Denkweisen und Emotionen bis hin zu Dingen wie die erste Periode, die beste Freundin etc. Ich fand es sehr spannend zu lesen, wie sich Ethan mehr und mehr in Drew verwandelte und Ethan immer mehr verblasste, obwohl ich Ethan mochte. Er war ein cooler Typ, sein Kumpel Andy tut mir leid. Ethan/Drew hat mir wirklich gut gefallen, sie war realistisch dargestellt und sehr sympathisch.

Chase/Brooke … oh ja. Coole Socke, kann ich da nur sagen. Chase mochte ich vom ersten Moment an und habe jede Szene mit ihm herbeigesehnt. Ich hätte ihn zu gern noch mal gegen Ende der Story „lesen“ wollen. Schade, dass es nicht geklappt hat. Ich vermisse Chase jetzt schon.

Und Audrey: Eine bessere Freundin hätte sich Drew nicht wünschen können. Sie ist so lieb und herzlich. Die beiden passen wirklich gut zusammen. Ich fand das Geschenk am Ende toll J

 

Ich mochte den leichten, flüssigen, fesselnden und mit Humor gespickten Schreibstil des Autoren-Duos in der Ich-Perspektive sehr gern, der mir den Einstieg in die Geschichte erleichtert hat. Manche Sätze waren jedoch ellenlang, mit mehreren Nebensätzen und Wortgruppen/Sätzen in Klammern. Das hätte nicht sein sollen. Das war einfach zu lang. Die Sätze hätten gekürzt werden können. Zum Glück gab es davon nicht allzu viele Abschnitte. Hin und wieder gab es auch vereinzelt noch einige Schreib- und Tippfehler, die noch ausgebessert werden können. Mich störten auch die Zeitsprünge zwischen den Tagebucheinträgen. Am Anfang waren es fast tägliche Einträge, doch später sprang man gleich mehrere Wochen weiter… Auch wäre einiges noch ausbaufähiger und gefühlvoller sein können. Immerhin ist der Changer gerade ein Mädchen! Mir hat an der Geschichte der Changers und des Rates etwas mehr Tiefe gefehlt. Ich hätte gern mehr über den Rat und die Changers erfahren und gern gewusst, ob der Rat so eine Art Sekte ist.

 

Im Anhang des Buches gibt es ein gekürzes Glossar (Auszug aus der Changers-Bibel), in dem alle Begriffe der Changers etc. ausführlich erklärt werden, inklusive der Symbole und Tattoos.

 

Das Cover zeigt das verschwommene Schattenbild zweier Köpfe, die ineinanderfließen, was wohl den Verwandlungsprozess der Changers darstellen soll. Mir gefallen die Farben und der einfache Schriftzug.

 

Fazit:

„Changers – Drew“ ist ein gelungener Auftakt einer Tetralogie, die ich auf jeden Fall weiterverfolgen werde. Denn es werden neben dem Fantasy-Element der Verwandlung gleich mehrere Themen behandelt: Freundschaft, Missbrauch, Veränderungen, Rassismus, die erste Liebe, Teenagerprobleme, Vertrauen, Erwachsenwerden etc. Dieser Roman regt sehr zum Nachdenken an. Als Leser fragt man sich schlussendlich, welchen Weg und welche Version man letztendlich selbst gehen/wählen würde und wen Ethan/Drew nach dem Zyklus wählt.

Von mir gibt es klare 4,5 von 5 Punkten!

Ich bin schon sehr gespannt auf die weiteren 3 Verwandlungen …

 

#changers #changersdrew #changersethan #chase #audrey #tcooper #verwandlung #allisonglockcooper #freundschaft #rachas #jugendbuch #jugendroman #teenagerprobleme #missbrauch #rassismus #highschool #ersteliebe #identität #vertrauen #erwachsenwerden

 

 

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63 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

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Empire of Ink - Die Macht der Tinte

Jennifer Alice Jager
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 07.09.2017
ISBN 9783646603446
Genre: Fantasy

Rezension:

Beschreibung:

Endlich kennt Scarlett die wirkliche Bedrohung ihrer Welt und die liegt nicht in den Bewohnern des Empire of Ink, dem Königreich, das einst durch die Macht des geschriebenen Wortes erschaffen wurde. Die eigentliche Gefahr lauert in der Organisation, die dieses Volk jagt. Um das Tintenreich vor dem Untergang zu bewahren, bleibt Scarlett nur eine Möglichkeit: Die Flucht vor dem Mann, der sie liebt, in eine Welt voller Drachen, Könige und Magie...

 

Ich hatte kaum den ersten Band beendet, musste auch gleich der Folgeband her. Denn ich konnte es kaum erwarten zu erfahren, wie die Geschichte um Scar, Finn und die beiden Welten weitergeht. Ich wollte auch endlich in die Tintenwelt eintauchen und nicht nur ständig davon lesen. Und ich wurde belohnt. In diesem Band tauchen wir sogar 2 Mal in die Tintenwelt ein! J

 

Die Entwicklung der Charaktere von Finn und Scar war gut gelungen. Sie wuchsen mit ihren Aufgaben, trotz aller Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit. Wir erfuhren auch endlich mehr über Finn und über Scarlett, wer sie sind, wer ihre Eltern sind und wo sie herkommen. Das fand ich sehr spannend. Auch hat mir die sich stets verändernden Tintenwelt sehr gut gefallen. Die Brutalität in diesem Werk war allerdings auch wieder sehr greifbar, so dass ich manchmal kräftig schlucken musste.

 

Toll fand ich, dass der Leser dieses Romans indirekt mit einbezogen wurde – eben als Leser, der das Tintenreich mit seiner Fantasie ebenso beflügelt wie die Autoren. Das hat mir richtig gut gefallen! Es erinnert mich stark an „Die unendliche Geschichte“ mit Bastian, dem Leser, der letztendlich auf Fuchur fliegt. J

Die Autorin verweist in diesem Roman immer wieder mal auf Szenen bzw. Ideen aus Michael Ende´s Geschichten „Momo“ und „Die unendliche Geschichte“. Diese sollte man also besser kennen, wenn man diesen Jugendroman liest, damit man weiß, wovon die Rede ist.

 

Schön fand ich, dass wir zwar diesmal auch wieder mit dieser Geheimorganisation zu tun bekommen hatten, aber wir tauchten auch gleich 2 Mal in das fantastische Tintenreich ein, das sehr abwechslungsreich ist. Schade, dass die letzte Szene so knapp gehalten wurde. Ich hätte gern mehr erfahren. Von mir aus hätte diese Geschichte gern noch ein oder zwei Kapitel mehr haben können … vielleicht sogar mit ein wenig Kitsch und Klischee behaftet … So war es einfach zu schnell zu Ende. Ein Epilog wäre wirklich schön gewesen!

 

Die Autorin schreibt auch in diesem Band angenehm leicht, so dass kaum Langeweile aufkam und ich kaum das Buch aus den Händen legen konnte. Allerdings störten mich die ZAHLREICHEN Fehler. Denn je weiter man im Buch vorankommt, desto häufiger treten Rechtschreibfehler auf, was tierisch nervte. Entweder waren gleich die letzten Buchstaben eines Wortes „spurlos verschwunden“ oder es saßen die falschen Buchstaben mitten im Wort oder es befanden sich falsche Worte an Satzstellen, die gar nicht dorthin gehörten, so dass man ständig beim Lesen stolperte. Hier hätte der Lektor noch mal richtig drüber lesen sollen, selbst wenn er die Geschichte bereits kannte. Aber so macht es echt keinen Spaß!

 

Das Cover ist auch wieder gelungen. Ich mag die dunkelblaue Tintenfarbe der magischen Tintenwelt und das blaue Schimmern zwischen den Welten. Blau ist eh meine Lieblingsfarbe, grins. Deshalb hat mich das Cover auch so sehr in seinen Bann gezogen.

 

Die Auflösung der Geschichte hat viele Fragen beantwortet, aber eben nicht alle. Ich verstehe noch immer nicht: (ACHTUNG SPOILER!)

- Wenn TINTE das alles Entscheidende ist, wieso schreibst Scar dann mit Bleistift in ein Notizbuch? Oder ist das Notizbuch nun magisch? Und wieso funktioniert das Notizbuch überhaupt, wenn das Cover doch schon gedruckt wurde und die Tinte niemals ihren Weg in das Notizbuch fand? Wieso konnte es dann funktionieren? Die gegebene Antwort hat mir nicht ausgereicht, es war einfach ungenügend, nicht zufriedenstellend.

- Woher wusste Lanceron, wann und wo Finn und Scar seine Hilfe benötigten als sie im Schloss von Morgain waren? Und wie konnte sich dieser riesige Drache vor Morgain und ihren Schergen versteckt halten ohne entdeckt zu werden?

- Wieso lässt sich Scar immer wieder von einem gewissen Soldaten küssen, wenn sie doch keine Gefühle für ihn hegt? Klar redet sie sich ein, dass sie ihm nicht weh tun will. Aber ich denke eher, dass ihn diese Aktionen im Nachhinein nur noch mehr schmerzen.

- Ist es Zufall, dass die böse Hexe Morgain im Tintenreich und Morrgan in der Menschenwelt ähnliche Namen haben und beide böse Charaktere sind?

 

Fazit:

Dieser Band hat mir deutlich besser gefallen als sein Vorgänger, was schon allein daran lag, dass wir ENDLICH in das Reich der Tinte eintauchen und es besser kennenlernen konnten. Auch mangelte es diesmal nicht an Spannung, es schien auch realistischer zu sein. Deshalb kann ich guten Herzens 3,5 von 5 Punkten vergeben.

 

#jenniferalicejager #empireofink #tintenreich #tintenwelt #diemachtdertinte #rezension #bibliomantik #lanceron #ink #dilogie #weltaustinte #parallelwelt

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693 Bibliotheken, 13 Leser, 1 Gruppe, 130 Rezensionen

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Die Stille meiner Worte

Ava Reed , Alexander Kopainski
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Ueberreuter Verlag , 09.03.2018
ISBN 9783764170790
Genre: Jugendbuch

Rezension:

 

Klappentext:

Hannah hat ihre Worte verloren. In der Nacht, als ihre Zwillingsschwester Izzy ums Leben kam. Wer soll nun ihre Gedanken weiterdenken, ihre Sätze beenden und ihr Lachen vervollständigen? Niemand kann das. Egal, was Hannahs Eltern versuchen, sie schweigt.
Um Izzy nicht loslassen zu müssen, schreibt sie ihr Briefe. Schreibt und verbrennt sie. Immer wieder.
Hannah kann der Stille ihrer Worte nicht entkommen. Bis sie Levi trifft, der mit aller Macht versucht herauszufinden, wer sie wirklich ist …

 

Buchaufbau:

Mir gefällt gleich zu Beginn die Musikliste ehe die Geschichte beginnt. So habe ich mir gleich bei Youtube die Playliste zusammengestellt und finde dadurch sicher noch schneller in die Geschichte hinein. Das gefällt mir prima :)

Beim schnellen Durchblättern erkennt man, dass die Kapitel recht kurz gehalten sind und am Ende immer ein Brief von Hannah zu finden ist ... mit Tintenklecksen. Ich finde die Briefe an Izzy schön.
Schön finde ich die kursiv geschriebenen Erinnerungen an Izzy von Hannah und auch Levis Erinnerungen. Auf diese Weise lernt man Hannah, Levi und Izzy genauer kennen und ich schmunzele dabei. Schmunzle wie sie Lasagne essen oder Mo verteidigt. Izzy ist ein fröhliches Mädchen, voller Power. Ich vermisse sie jetzt schon, dabei kenne ich sie noch gar nicht richtig ...

 

Charaktere:

Ich litt und hoffte, weinte und freute mich mit Hannah mit. Ich erfuhr nach und nach ihre Geschichte und konnte mich gut in Hannah und ihre Geschichte hineinversetzen, da sie stückchenweise ihre Erlebnisse und Gedanken mit uns teilte. Hannah ist ein tiefgründig aufgebauter Charakter, ebenso wie Levi. Er rührte mich immer wieder, mit seiner Geschichte und seinen vorsichtigen zaghaften Versuchen, Hannah zu helfen, sie zu retten. Ich mochte seine Art und seinen sanften Humor, der mich zum Schmunzeln brachte. Ich finde, es sollte mehr Levi´s auf der Welt geben!

Kater Mo ist am Besten getroffen: manchmal kratzbürstig und eifersüchtig wie auch schüchtern, aber auch fürsorglich, treu und wie eine Samtpfote liebevoll und verfressen. :-D Ich habe den Kater von Beginn an in mein Herz geschlossen. <3

 

Schreibstil:

Ich liebe den sanften Schreibstil, es ist wahrlich ein Genuss. Vielleicht ist es wirklich besser, wenn man dieses sanfte Werk langsamer liest, genießt und fühlt als schneller durchzurasen und an all den Emotionen gar nicht richtig teilhaben kann.

Außerdem bin ich begeistert von all den wunderbaren Worten und Sätzen, dass ich in diesem Roman permanent wunderschöne und passende Zitate entdecke, die ich mir markieren musste, um sie immer wieder nachschlagen zu können. Dankeschön.


Was ich nicht ganz nachvollziehen kann, ist: Izzy starb durch einen Brand, weil Hannah Kerzen entzündet hat und die Flammen dann alles andere erfasst haben. Aber wieso trägt Hannah immer Streichhölzer mit sich und verbrennt die Briefe an Izzy? Hat sie denn keine Angst, dass es wieder zu einem Brand kommt? Ich glaube, ich wäre auf Dauer "feuergeschädigt" und würde für lange Zeit kein Feuer mehr sehen bzw. entzünden können. Wieso kann Hannah das? Oder glaubt sie, dass dadurch ihre Briefe bei Izzy ankommen, gerade weil sie durch einen Brand gestorben ist?

Ich bin froh, dass die zarte Liebe zwischen Levi und Hannah nicht so stark in den Vordergrund gerückt ist, sondern im Hintergrund blieb, aber doch so viel tiefer war.
Das Ende ist so schön ... mir fehlen die Worte. Dafür habe ich Tränen in den Augen und überall Gänsehaut ... Danke. Danke für diese wunderschöne, rührende Geschichte, die mich mehr bewegt hat als alles andere. Danke.

 

Cover:

Auf den ersten groben Blick ähnelt das Cover einem großen Tintengekleckse aus verschiedenen Aquarell-Blautönen. Doch sieht man genauer hin, entdeckt man viele kleinere ausgearbeitete Details. Zum einen sieht man Hannah mit Kater Mo auf dem Cover, Möven, die durch die Luft schweben und sich treiben lassen und einen Hauch von Freiheit erahnen lassen, Tintenkleckse aus den Briefen an Izzy und eine gestreifte Katze auf der Rückseite … eine Freundschaft zwischen Mensch und Tier. Die blauweißen Farben harmonieren gut miteinander und erinnern irgendwie an das Meer, an das Rauschen der Wellen, die immer wieder in veränderter Form ans Ufer zurückkehren … und doch nie ganz verschwinden.

 

Fazit:

„Die Stille meiner Worte“ ist eine sehr intensive Geschichte voller Emotionen für die man sich Zeit nehmen sollte. Dieser Roman um Hannah und Levi ist so einzigartig, rührend und wunderschön, dass mir selbst die Worte fehlen und ich nur sagen kann: 5 von 5 Punkten mit Extra-Sternchen! Danke, Ava Reed! Danke für diese wundervolle Geschichte!


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24 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

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161011: Befreiung

Aurelia L. Night
E-Buch Text: 272 Seiten
Erschienen bei Tagträumer Verlag, 15.03.2017
ISBN 9783946843085
Genre: Fantasy

Rezension:

Klappentext:

Was würdest du tun, wenn du nur dazu erschaffen wurdest, zu töten?
*
Als Gabriel und 161011 zum ersten Mal aufeinandertreffen, scheint ihr Schicksal besiegelt: sie, die Vampirjägerin, er, der Vampir. Gabriel entführt 161011 und zeigt ihr ein Leben, in dem sie eine fühlende Person und keine perfekte, namenlose Jägerin sein kann. 161011 will, trotz der Konsequenzen, die sie dort erwarten, ins Labor zurückkehren, denn sie erkennt, wie sehr sie die einzige Familie, die sie hat, vermisst. Als Gabriel nach einer Mission jedoch nicht zurückkehrt, muss sich die Jägerin zwischen ihrem alten Leben und den neuen Gefühlen entscheiden …

 

ACHTUNG SPOILER!

 

Die Story an sich erinnert mich irgendwie an „Vampire Diaries“ Tyler, der ein Hybrid aus Vampir und Werwolf war, und an „Dark Angel“ ( genetische Katzenmutanten), wobei die Storys der beiden Serien deutlich besser durchdacht waren als dieses Buch.

 

Charaktere:

Mit 161011 kam ich nicht wirklich gut zurecht. Die ersten Kapitel waren noch okay, da sie alles Neue erkunden musste und viel hinterfragte. Doch irgendwann ging sie mir nur noch gewaltig auf die Nerven und ich fragte mich, was das eigentlich soll. Erst heißt es, dass sie ALLES weiß und dann kennt sie nicht einmal einen Slip, einen BH, etc. aber eine Zahnbürste und dessen Funktionsweise kennt sie? Hier wurde mir eindeutig zu viel Blödsinn aufgetischt. Entweder ich weiß alles oder ich lasse die Protagonistin wirklich völlig im Dunkeln tappen und alles Neue erkunden. Aber so ein Mischmasch ist verwirrend. Welchen Wissensstand hat Kaze denn nun eigentlich? Und dann auch noch das ständige Rumgezicke, diese verbohrte Sturheit und das ewige Streitsuchen von ihr. Nerv! Es waren zu viele erzwungene Stimmungsschwankungen von 161011, die mich nur noch nervten und ich kurz davor war, 161011 an den Schultern zu packen und wach zu rütteln. Klar ist sie verwirrt zwischen dem Gelernten und dem was sie tief in ihrem Inneren fühlt, aber ständig dieses Gezicke und Schläge austeilen, das war zu viel.

Gabriel gefiel mir da schon deutlich besser. Er wusste, was er wollte bzw. nicht wollte und hat für 161011 alles Mögliche getan, damit sie auch seine Welt kennen und verstehen lernt. Er hatte meiner Meinung nach etwas mehr Tiefe als 161011 und mehr Persönlichkeit, obwohl auch er eher flach rüber kam. Und ich fragte mich öfters, woher er die Geduld nahm, sich so rührend um 161011 zu kümmern?!

Alles in allem erschienen mir alle Protagonisten ziemlich platt und teils auch verwirrend. Ihre Handlungen konnte ich manchmal nicht nachvollziehen oder gar verstehen. 161011 hätte ich manchmal auch einfach nur zu gern an den Schultern gepackt und mal kräftig durchgeschüttelt bis sie wieder klar im Kopf wird. Es war alles einfach nur platt, flach und unlogisch.

Bei Gabriels Mutter, Max und auch Nero war ich ein wenig zwiegespalten, da ich ihre Handlungen und Ziele nicht verstehen kann. Einerseits erscheinen sie freundlich und hilfsbereit, andererseits verfolgen sie ihre eigenen Ziele. Doch welche die sind, erfährt der Leser nicht in diesem Band. Man kann nur auf Band 2 hoffen…

 

Kritik am Plot:

Wieso wurde Gabriel im Labor zurückgelassen als er gegen Devil kämpfte? Ich meine, es waren über 55 Leute auf Gabriels Seite. Sie alle hätten gegen Devil kämpfen können, damit auch er nach Hause kann. Aber nein. Gabriel wurde allein zurückgelassen mit Devil und dann sollte 161011 (alias Kaze) Gabriel alleine retten. Wie hirnrissig, gefährlich und unüberlegt ist das denn bitte, wo es zuvor doch die Chance mit über 50 Kämpfern auf seiner Seite gab?!?!? Hier ergibt der Plot überhaupt keinen Sinn!

Außerdem würde ich gern wissen, wieso plötzlich alle Soldaten, Klone und Doktoren/Professoren in einem Bereich während der Befreiungsaktion zu finden waren? Gab es einen Maulwurf bei den Vampiren oder woher wussten die Mitarbeiter des Labors wann die Vampire kommen würden?

Und wieso war Devil plötzlich der Verbundene von Sascha? Ist der Autorin nichts Besseres eingefallen als die Verbundenen-Sache? Diese Lösung ist zu einfach! Ich hatte mir eine bessere Kampfszene gewünscht.

 

Schreibstil:

Die Story ist aus der Sichtweise von 161011 (alias Kaze) und von Gabriel in der Vergangenheit geschrieben worden, so dass man sich leicht in beide Protagonisten hineinversetzen und deren Situationen und Gedanken verstehen konnte.

Der Schreibstil der Autorin hat mir jedoch von Anfang an nicht zugesagt. Es liest sich abgehakt und man hat als Leser das Gefühl, als würden einem immer irgendwelche Brocken hingeworfen ohne eine wirklich ausführliche Erklärung. Damit meine ich, dass man einfach alles wie 161011 hinnehmen soll. Dabei habe ich Fragen. Ich möchte gern mehr über das „Band“ wissen, dass einen Vampir mit den Hybriden/Menschen verbindet. Ist es ein Band zwischen den Herzen oder der Seelen der beiden? Und wie genau funktioniert es? Außerdem kann ich nicht nachvollziehen, wieso 161011 viele Dinge weiß und andere nicht, obwohl sie doch so einfach sind. Klar heißt es, dass ihr viel Wissen in die Gene gepackt wurde. Aber wieso hat sie dann nicht ein überdurchschnittliches Wissen? Wieso lässt sie alles mit sich machen, als sei sie ein Roboter ohne eigenen Willen?

Außerdem gibt es immer wieder Rechtschreib- und Grammatikfehler bzw. Fehler in der Zeichensetzung – vor allem bei den Kommas – und es fehlen Worte in Sätzen, so dass der Leser sie selbst ergänzen muss, damit die Sätze einen Sinn ergeben. Hier hat der Verlag bzw. der Lektor (sollte es überhaupt einen gegeben haben) mächtig geschlampt! Die Handlung innerhalb des Romans ist nicht gut durchdacht, vieles wurde nicht erklärt oder einfach dem Leser hingeklatscht ohne jegliche Erklärung, anders war noch unausgereift und hätte mehr Tiefe benötigt… Dieser Roman hätte besser vor der Veröffentlichung noch mal tiefgründiger überarbeitet werden sollen.

Positiv empfand ich, dass dieser Fantasyroman sich sämtlicher Gefühle bediente: Neugier, Verrat, Liebe, Verzweiflung, Freundschaft, Familie, Treue, Kampfgeist, etc.

Der kleine Cliffhanger am Ende macht neugierig auf die Fortsetzung, denn als Leser möchte man schon wissen, wie es mit Gabriel weitergeht. Aber ob ich mir das Buch kaufe und lese? Ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Ich appelliere jedoch an die Autorin und den Tagträumerverlag, dass die Fortsetzung einen deutlich besseren Plot und einen besseren Lektor braucht, da noch VIEL ZU VIELE Fehler in diesem ersten Band stecken.

 

Das Cover mit seinen leuchtend grünen Augen, die über einer dunklen Stadt schweben hat mich magisch angezogen, so dass ich schon allein wegen dem Cover das Buch unbedingt haben wollte. Es wirkt mysteriös, gefährlich und geheimnisvoll und macht neugierig auf eine spannende Geschichte.

 

Fazit:

Die Grundidee hatte mich interessiert und auch fasziniert, was mich zum Kauf dieses Buches verleitet hatte. Allerdings hatte ich DEUTLICH mehr von diesem Roman erwartet. Ich bin enttäuscht. Nicht nur von der unlogischen Story, dem furchtbaren Plot, den flachen Protagonisten, sondern auch von der hohen Anzahl von Schreibfehlern. Ich hatte von einem Verlag und von der Autorin deutlich mehr erwartet, weshalb ich nur 2 von 5 Punkten vergeben kann. Einer für das tolle Cover und der zweite Punkt für die Grundidee.

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Der Fluch der sechs Prinzessinnen - Blütenzauber

Regina Meissner
Flexibler Einband: 446 Seiten
Erschienen bei Sternensand Verlag, 26.01.2018
ISBN 9783906829678
Genre: Fantasy

Rezension:  
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cleo lavalle, fauenroman, märchenprinzen, vorweihnachtlich, wie ein märchen

Als der Prinz aus dem Märchen fiel: Zauberhaftes Weihnachtsmärchen

Cleo Lavalle
E-Buch Text
Erschienen bei null, 10.11.2017
ISBN B076QJ5QPV
Genre: Sonstiges

Rezension:

Ein Prinz, der 3 Aufgaben zu lösen hat und aus einem Märchenbuch fällt, um einer Prinzessin in der Realität zu helfen. Das hört sich doch wundervoll an und genau nach einem Grund, sich dieses Buch zu kaufen!

Die Grundidee ein Märchen mit der Realität zu verbinden, hat mir besonders gut gefallen. Das war auch der Grund, weshalb ich mir diesen Roman gekauft habe.

Ich mochte die Kombination aus Märchen und Realität, die in dieser Geschichte wunderbar miteinander verwoben wurden. Die Kapitel wie auch die ganze Geschichte sind angenehm kurz, so dass man nur so durch diesen märchenhaften Roman fliegt. Der Schreibstil und die Gespräche zwischen dem Prinzen Rufus und Nelli fand ich ebenfalls schön. Sie hätten von mir aus gern länger sein können, ausführlicher. Irgendwie war alles so knapp, weshalb für mich auch kaum das Gefühl der aufflammenden Liebe zwischen den beiden Protagonisten aufkam. Außerdem erfahren wir von Prinz Rufus kaum etwas genaueres, was ich mir aber gern gewünscht hätte. Er tauchte nur kurz auf, sprach mit Nelli und war wieder verschwunden, ohne, dass ich als Leser ihn besser kennenlernen und Gefühle aufbauen konnte. Deshalb war die Verliebtheit zwischen Nelli und Rufus für mich auch kaum nachvollziehbar.

Nelli mochte ich und ich liebe ihren Buchladen. Sie scheint ein sehr herzlicher und liebevoller Mensch zu sein, der Bücher und ganz besonders Märchen liebt. Ich würde sie und ihren Buchladen so gern kennenlernen und besuchen ❤

Kritik:

Ehrlich gesagt, hat es mich TIERISCH GENERVT, dass der „Bösewicht“ von Books & more immer nur der „schreckliche Mensch“ genannt wurde. Hatte die Autorin kein Interesse oder keine Idee, um diesem schmierigen, unsympatischen Typen einen Namen zu verpassen oder warum nervt sie den Leser immer wieder mit „schreckliche Mensch“? Ich hätte mir an diesen Stellen einen Namen gewünscht, sei es auch nur ein fieser Spitzname gewesen wie Luzifer oder dergleichen. Aber so hat es mich nur tierisch genervt!

Wie ging es mit der riesigen Buchkette „Books and more“ weiter, nachdem der namenlose  „schreckliche Mensch“ umgekippt und vom Notarzt weggefahren wurde? Leider fehlt hierzu jede weitere Aktion. Ich hätte mir hier wenigstens etwas Aufklärung gewünscht.

Ich verstehe nicht ganz den Sinn darin, dass sich Nelli erst darum kümmert, ihren Laden zu retten und (ACHTUNG SPOILER) versucht, die Nachbarhäuser ebenfalls zu bekommen und dann plötzlich alles verschenkt, weil sie zu ihrem Prinzen zieht. Da war die ganze Arbeit sinnlos. Okay, schön für Ines, aber sinnlos für Nelli. Hier hätte ich mir doch einen etwas anderen Ausgang gewünscht.

Statt Kapitel 15 direkt an den Leser zu richten und alle wichtigen noch zu klärenden Fragen einfach rasch abzuhaken, hätte ich mir hier ein richtiges Kapitel, einen Epilog gewünscht, der genauso märchenhaft geschrieben ist, wie die restliche Geschichte. Stattdessen werden dem Leser leider nur ein paar Brocken hingeklatscht nach dem Motto: „Hier Hund, friss.“ Das hat meiner Meinung nach der Schönheit der Geschichte geschadet! Punkt Abzug.

Schön, wenn ein Autor versuchen will, mit seinen Lesern Kontakt aufzunehmen und in Kontakt zu bleiben und extra eine E-Mail-Adresse Cleo_Lavalle@yahoo.com im Buch mit angibt und man sich sogar das Märchen komplett zusenden lassen kann. Blöd nur, wenn die E-Mail-Adresse nicht mehr gültig ist und die Autorin leider auf Facebook-Anfragen nicht reagiert. Schade, hätte mich ehrlich gefreut.

Cover:

Das Cover ist wunderschön winterlich mit seinen hellblauen und weißen Farbtönen, passend zur Geschichte. Ich kann mir wirklich gut vorstellen, in Nellis Buchladen zu sitzen und den Schneeflocken zuzusehen, wie sie vom Himmel zur Erde tanzen.

Fazit:

Die Idee, dass ein Märchenbuch-Prinz aus einem Buch herausgelesen wird und die Prinzessin in der Echtwelt rettet, hat mir gut gefallen und war auch mein Kaufgrund. Ich mochte die Mischung aus Märchen und Realität, wobei beides ein wenig zu kurz kam und ich mir gewünscht hätte, dass das Buch deutlich länger und ausführlicher wäre.

Ich verleihe diesem Buch 3,5 von 5 Punkten, weil mir die Geschichte bis auf den namenlosen „schrecklichen Menschen“ und den anderen Kritikpunkten gut gefallen hat.

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127 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

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Mondlichtkrieger

Ava Reed
Flexibler Einband: 250 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 01.08.2018
ISBN 9783959914161
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Beschreibung:

Und der Mond schuf sich Kinder aus seinem Staub, aus seinem Herzen und aus den Sternen …
Sie haben sich gefunden und sie haben sich verloren. Jetzt sinnt Juri nach Rache und will nichts mehr, als das Versprechen halten, das er Lynn gab. Aber kann er das schaffen, ohne sich selbst zu verlieren?

 

 

ACHTUNG: SPOILERALARM! WER BAND 1 NOCH NICHT KENNT, SOLLTE NICHT WEITERLESEN!

 

Leseeindruck:

Vor zwei Jahren erschien die „Mondprinzessin“, deren wunderbare Charaktere um Lynn, Tia, Juri und Kira sich in mein Herz geschlichen haben. Am Ende des ersten Bandes habe ich sehr geweint und mit Juri getrauert und sehnsüchtig auf eine kleine Fortsetzung in Form einer Kurzgeschichte gehofft, um zu erfahren, wie Juri seinen schmerzlichen Verlust bewältigt und ob er es irgendwie zurück zum Glück schafft. Jetzt ist „Mondlichtkrieger“ als richtiges Buch erschienen und meine Freude war groß, da ich Antworten auf meine ersehnten Fragen erhoffte.

 

Die Autorin Ava Reed richtet zu Beginn ihre Worte direkt an den Leser und rührte mich schon auf diesem Wege – noch ehe die Geschichte startete – zur Tränen.

 

„Mondlichtkrieger“ ist anders als ich es mir vorgestellt hatte, aber gut anders. Es ist spannender, verlustreicher, emotionaler und auf seine eigene Weise wunderschön.

Der Einstieg gelang mir problemlos, da ich Juri und Lynn nie ganz aus meinem Kopf und meinem Herzen streichen konnte. Die Geschichte setzt einige Wochen nach Band eins an, in dem Juri wohl die stärksten Verlustschmerzen hinter sich gebracht, aber nie verarbeitet hat. Ich lernte den harten Mondkrieger von seiner weichen, sanften Seite kennen und lieben. Trotz seiner Rachegefühle, die er für Malik hegt, besitzt er in seinem Inneren einen weichen, zerbrechlichen Kern. Ich glaube, er ist am Ende von Band 1 zerbrochen.

 

Diese Geschichte lehrt uns eines: Rache bedeutet Verlust. Juri musste so viel Leid, Verlust und Schmerz ertragen, dass ich es regelrecht in mir selbst spüren konnte während ich die Worte dieser Geschichte las. Ich hätte Juri immer wieder nur allzu gern tröstend in den Arm genommen und ihn von seinem Schmerz und Verlust befreit, aber das hätte ihm sicherlich nur noch mehr genommen. Dennoch weinte ich bei jeder neuen Wendung, jedem neuen Verlust, hielt mir vor Entsetzen die Hand vor den Mund und konnte kaum meine Tränen zurückhalten. So viel Leid, so viel Schmerz … Es ist eine sehr bewegende, emotionale Geschichte. Und gleichzeitig spürte ich den Durst nach Rache, Vergeltung und diese Wut. Wut darauf, dass Malik ihm alles genommen hatte, die ihm wichtig waren, so dass mit jedem weiteren Schritt die Spannung anstieg und ich gar nicht mehr aufhören konnte, die Geschichte weiter zu lesen, da Juris Anspannung und Frustration über Ruhephasen deutlich greifbar waren.

 

Schreibstil:

Der Schreibstil der Autorin hat sich im Laufe der Zeit ein wenig verändert, er ist noch emotionaler und berührender, ergreifender geworden als noch vor 2 Jahren als die „Mondprinzessin“ das Licht der Welt erblickte. Und doch traf Ava Reed mit ihren Worten und Emotionen genau den Punkt. Vereinzelte Tippfehler traten allerdings doch hin und wieder auf, was meinen Lesefluss aufgrund der schönen Geschichte nicht groß störte. Hin und wieder dachte ich, ich wüsste wie die Geschichte weitergeht, wurde aber manchmal in die Irre geführt, manchmal jedoch nicht.

Jedes Kapitel – ob kurz oder lang – beginnt mit einer Weisheit, die mich als Leser bereits ein wenig auf das vorbereitet, was kommen soll… Ich mochte diese Weisheiten schon aus Band 1 „Mondprinzessin“ sehr gern und bin froh, dass sie auch in der Fortsetzung aufgegriffen wurden. Wie z. B. dieses treffende Zitat: „Wenn im Leben alles zerbricht und dir zu Füßen fällt, geh weiter. Geh immer weiter, bis es endet. Irgendwann lässt du die Scherben hinter dir.“

 

Wir begegnen in „Mondlichtkrieger“ nicht vielen Charakteren, da das Hauptaugenmerk auf Juri, seiner Entwicklung und seiner Rache liegt. Es sind eher Nebencharaktere, die Juri auf seinem Weg zur Erfüllung seines letzten Versprechens an Lynn kurzzeitig begleiten, leiten und unterstützen bzw. gegen ihn kämpfen. Faras, den König des Mondes, mochte ich sehr gern, besonders seine neuen Regelungen für alle Sternenkinder. Er wird ein guter König sein.

Fasziniert war ich außerdem von den Beschreibungen der anderen Planeten: Venus, Pluto und natürlich auch von Menua (Mond), die in diesem Band ausführlicher behandelt und beschrieben wurden. Gern hätte ich mich auch zu diesen Planeten teleportiert und sie erkundet, um noch mehr über sie zu erfahren.

 

Mit jedem Wort, mit jeder Zeile schmerzte meine Seele ein wenig mehr, mein Herz zerriss auf vielen Seiten und brach in tausend kleine Stücke. Ich weinte und schluchzte, weil ich einfach nicht anders konnte bei dieser rührenden, bildreichen und bewegenden Geschichte. Deshalb mein Tipp an euch: Haltet Taschentücher bereit und macht es euch in eurer kuschligen Leseecke gemütlich! Ihr werdet es brauchen!

Zudem empfehle ich euch, die Danksagung komplett durchzulesen, um die Autorin besser zu verstehen!

 

Nach dieser Geschichte wünsche ich mir mein eigenes Seelentier wie Tia und Kira es sind … leuchtend schön und ihrem Menschen treu zur Seite stehend mit gewitzten Kommentaren. ♥

 

Cover:

Das Cover ist wunderschön und passt optisch perfekt zu Band 1. Zu sehen ist diesmal Juri mit Kira auf dem Sichelmond … Ich liebe die schöne blaue Stimmung, die Ruhe und Macht, die dieses Cover ausstrahlt.

 

Fazit:

Mit „Mondlichtkrieger“ ist Ava Reed eine gelungene Fortsetzung und ein wunderbarer Abschluss dieser Dilogie gelungen, die traurig und schön zugleich ist und mich ein ums andere Mal tief zu Tränen rührte, aber auch zum Lächeln brachte. Wir treffen auf alt bekannte und neue Charaktere und lernen Juri noch besser kennen, von seiner sanften Seite.

Ich bin megadankbar, dass ich dieses Ebook als Vorablese-Exemplar lesen durfte und superdankbar für den Epilog, der mich unglaublich doll zu Tränen rührte und mir Hoffnung schenkte, mich zum Lächeln brachte und gleichzeitig zum Weinen. Dieser wundervollen Geschichte verleihe ich sehr gute 5 von 5 Punkten.

 

Danke Ava Reed. Danke, dass du uns Lesern eine wundervolle Fortsetzung zu Juri und Lynn geschenkt hast, die mich tief berührt und traurig und glücklich zugleich zurückgelassen hat. Dankeschön!

Ich vermisse Tia und Kira, Lynn und Juri schon jetzt sehr und werde mir auf alle Fälle auch noch das Taschenbuch kaufen, damit es mit Band 1 vereint ist, und mir die Geschichte meiner vier Lieblingscharaktere noch mehrmals durchlesen. J

 

Und denkt immer an Lynns Worte: Habt Mut im Herzen und Liebe in der Seele.

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142 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 42 Rezensionen

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Empire of Ink - Die Kraft der Fantasie

Jennifer Alice Jager
E-Buch Text: 395 Seiten
Erschienen bei Impress, 01.06.2017
ISBN 9783646603439
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Klappentext:

**Wenn Tinte Magie birgt, wird Fantasie zur Wirklichkeit…**
Die 17-jährige Scarlett hält nicht viel von Schule oder Verpflichtungen. Am liebsten verfolgt sie ihre eigenen Ziele und die bestehen zum größten Teil aus Träumereien. Schon immer hatte sie eine ungewöhnlich lebhafte Fantasie, für die sie oft belächelt wurde und die sie zu verstecken versucht. Bis Scarlett dem draufgängerischen Soldaten Chris Cooper begegnet, der ihr erklärt, dass ihre Fantasien Einblicke in die Wirklichkeit sind. Er erzählt von einem Reich, das durch die Kraft des geschriebenen Wortes erschaffen wurde und dessen Grundpfeiler die Magie der Tinte ist. Eine Macht, die mehr und mehr aus der Welt verschwindet…

Märchenhaft erzählt führt die Erfolgsautorin Jennifer Alice Jager ihre Leser in ein Königreich, in dem die Geschichten und Figuren ihrer Lieblingsbücher lebendig werden. Eine magische Welt aus Tinte und Fantasy, die vollkommen begeistert und mit außergewöhnlichen Charakteren und zahlreichen überraschenden Wendungen aufwartet.

 

Die Grundidee einer existierenden Parallelwelt neben der unseren, in der alle jemals mit Tinte niedergeschriebenen Charaktere leben, hat mir sehr gefallen und mich zum Kauf dieses Buches gebracht. Allerdings war die Geschichte letztendlich ganz anders als erwartet und teilweise auch enttäuschend nach der anfänglich märchenhaft-fantastisch beschriebenen Welt um Scarlett.

 

Scarlett gewann in der Geschichte an Tiefe und Stärke, während andere Charaktere leider blass blieben. Gern hätte ich mehr über Cooper, Finn, Alfie und Jane etc. erfahren und wie ihre Geschichten sind und was sie in die Organisation brachte und welche Ziele sie wirklich verfolgen, aber sie blieben blass. Auch die Rettung der Tintenwelt blieb blass und unbekannt. Laut Klappentext soll uns diese Geschichte auch bekannte Figuren aus anderen Büchern näherbringen, aber das konnte ich leider nicht entdecken. Stattdessen drehte sich alles nur um die Organisation. Ich hatte mir erhofft, mehr über diese Welt aus Tinte zu erfahren und ggf. in sie eintauchen zu können. Stattdessen waren es eher mehr ein Überlebenskampf in der Organisation und eine Flucht aus dieser heraus. Sehr schade, dass diese Geschichte so ganz anders verlief als erhofft. Ebenso verstehe ich nicht, wieso sich Scarletts Mutter so sehr hat blenden lassen von Cooper. Sie weiß doch eigentlich wie schlecht ihre Tochter in der Schule ist bzw. dieser sehr oft fern bleibt. Und dann glaubt sie diese Lüge? Ernsthaft?

 

Der Schreibstil ist leicht und flüssig, man findet relativ gut in die Geschichte um Scarlett hinein bis man über die ersten Rechtschreib- und Logikfehler stolpert.

Dieser Roman begann wie eine märchenhaft-fantastische Geschichte, die ich nur allzu gern verfolgte. Doch ab etwa der Hälfte verwandelte sie sich in einen abgefahrenen Thriller, der immer wieder merkwürdige Zeitsprünge aufweist und man erst einmal überlegen muss, wo sich die Protagonistin denn aktuell befindet bzw. was genau geschehen ist. Das hat meinen Lesefluss immer wieder unterbrochen und den Spaß am Lesen gemindert. Es war weniger fantastisch und die Logik- und Rechtschreibfehler minderten erst recht das Lesevergnügen.

 

Es werden auch viele Themen in diesem Jugendroman verfolgt: Zum einen die lausige Mutter, die sich nicht wirklich um ihre Tochter kümmert, sondern lieber ihrem aktuellen Lover widmet. Dann Krankheiten wie Depression und der Umgang mit einer Querschnittslähmung, Mobbing, Freundschaft, Liebe, die Liebe zum geschriebenen Wort etc.

Wieso nennt Scarlett ihre Mutter nicht Mom, Mutti oder dergleichen, sondern beim Vornamen? Gehört das zur Trotzphase in der Pubertät in diesem Roman? Und wieso verlieben sich gleich wieder 2 Typen in die Hauptprotagonistin? Das geht mir so was von auf die Nerven. Dabei soll Scar ja eigentlich unscheinbar aussehen. Und dann zieht sie gleich 2 Lover ran?

Die Kapitelüberschriften empfand ich nicht so witzig, wie sie wirken sollten. Eher völlig übertrieben. Außerdem verrieten sie einfach zu viel, was dem Lesevergnügen die Spannung nahm.

 

Logikfehler.

Es gab auch leider wieder so manchen Logikfehler in dieser Geschichte. Z. B. kurz vor der Flucht aus der Organisation. Da befindet sich Levi bereits im Raum und betritt ihn dann gleich wieder ohne ihn je verlassen zu haben.

Wie kann ein Hangar im Keller liegen, wenn die Flugzeuge doch auch landen müssen? Oder sind wir schon in der Parallelwelt? Da hier leider jegliche Erklärung fehlt, stellte ich es mir wie bei den X-Men-Filmen vor wo der Hangar unterirdisch verborgen liegt und die Flugzeuge durch eine Dachöffnung heraus und hineingleiten können.

Ich gewann auch hier wieder den Eindruck, dass niemand über das Manuskript gelesen und lektoriert hat. Sonst wären diese offensichtlichen Fehler aufgefallen und entfernt worden.

 

Das Cover sieht märchenhaft aus. Es zeigt eine dunkle Welt aus Tinte, die auf dem Kopf steht und auf magische Weise eine Verbindung mit den beiden Protagonisten eingeht. Ich mag die Farben und die glitzernde Stimmung, die von dem Cover ausgeht und entdecke darin sogar eine Szene mit Finn und Scar, die ich beim Lesen sehr schön fand.

 

Fazit:

Das geheimnisvolle Cover, der spannende Klappentext und auch der Anfang des Buches waren genau nach meinem Geschmack. Leider schwächelte die Geschichte jedoch und wies zunehmend Logikfehler und Rechtschreibfehler auf, die meinen Lesegenuss minderten. Deshalb gibt es von mir nur 3 von 5 Punkten. Allerdings versprechen der Cliffhanger am Ende dieses ersten Bandes einer Dilogie mehr Spannung und der Klappentext zu Band 2 mehr Szenen in der Tintenwelt, so dass ich gern wissen möchte, wie die Geschichte um Scar weitergeht.

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Schicksalsbringer - Ich bin deine Bestimmung

Stefanie Hasse
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Loewe, 24.07.2017
ISBN 9783785585696
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ich liebe Geschichten über Götter und habe bisher alle Bücher mit und über Götter verschlungen, die ich finden konnte. Deshalb musste ich unbedingt auch „Schicksalsbringer“ haben.

Die Grundidee in „Schicksalsbringer“ mit der Schicksalsmünze und den drei ungleichen Brüdern, die von Fortuna erschaffen wurden, finde ich genial. Eine Münze, mit der man das Schicksal anderer Menschen beeinflussen kann. Gefällt mir, denn immerhin führte dies auch zum Kauf dieses Buches.

 

Nun aber zum Negativen dieses ersten Bandes einer Dilogie:

Logikfehler. Davon gibt es leider so einige in dieser Geschichte: z. B. klappt Kiera ihren Laptop zu, um ihn vor Phönix zu schützen und im nächsten Satz klappt sie ihn schon wieder zu – obwohl sie ihn nicht noch mal geöffnet hat. Oder als Phönix mit einem Blut versüfften T-Shirt durch die Stadt läuft, in einen Bus steigt und erst DANACH Kiera auffällt, dass Phönix doch so bitte nicht herumlaufen könne. Und das, obwohl sie die ganze Zeit direkt an seiner Seite war. Solche und ähnliche Szenen gibt es immer wieder im Buch, so dass es den Eindruck erweckte, dass hier kein Lektor Korrektur gelesen hat.

Dann gab es auch immer wieder diese Szenensprünge und ich wusste gar nicht, wo sich die Protagonistin plötzlich befand, musste zurück- und wieder vorblättern, um zu verstehen. So war Kiera z. B. erst auf dem Weg zum Bus, plötzlich saß sie schon eine ganze Weile im Bus und befand sich kurz vor dem Ausstieg. Wo bitte ist die kleine Szene oder zumindest ein Satz, dass Kiera in den Bus eingestiegen ist und Platz genommen hat oder kann sie sich plötzlich auch beamen????

Es gab auch ein Kapitel, in dem es hieß, dass die Schicksale unsterblich sind und auf der nächsten Seite hieß es plötzlich, dass sie doch sterben können? Wie ist das möglich, wenn sie doch unsterblich sind?

 

Die Charaktere waren alle irgendwie nicht meins. Ein Verwirrspiel der göttlichen Brüder Phönix und Hayden gab es zu lösen. Denn beide schienen mal gut und mal böse. Irgendwie wusste ich nicht, wer hier nun der böse Bruder sein sollte, vermutete aber Phönix, da er so arrogant und von sich eingenommen darbot. Trotz allem wirkten beide Brüder – Phönix und Hayden flach und schlecht einschätzbar. Das einzige was sie wirklich gut draufhatten, waren ihre stechend bösen Blicke.

Mit der Hauptprotagonistin Kiera wurde ich auch nicht warm. Ich gewann teilweise den Eindruck, dass sie gar nicht tiefgreifende Gefühle hat. Das begann schon mit den ersten Kapiteln. Kiera war nicht in der Lage, Gefühle zu erfassen und erst recht nicht mitzuteilen oder zu zeigen. Ganz schlimm wurde es zum Ende des Romans als alle wichtigen Menschen um sie herum aus ihrem Leben verschwanden und sie nicht einmal eine einzige Träne vergoss. Das erschien mir völlig unrealistisch. Kiera hinterließ bei mir den Eindruck, eiskalt und gefühllos zu sein, obwohl ich vermute, dass die Autorin das nicht darstellen wollte.

Ich hatte eher das Gefühl von Chaos in allen Bereichen, kein roter Faden, keine Struktur.

 

Etwas zu heftig war auch meiner Meinung nach die Vielzahl der angesprochenen Probleme. Erst die Trennung samt Umzug der Eltern von Kiera, dann die geheimnisvolle Schicksalsmünze, das wichtige Konzert von ihrem besten Freund, eine „heimliche“ Liebe, die eine Freundschaft gefährden könnte, dann eine echte Liebe etc. Es war einfach too much.

 

Der Schreibstil war zwar leicht und flüssig, aber voller Irrungen, Wirrungen und Logikfehler, was das Lesen erschwerte. Ich fragte mich immer wieder, ob hier überhaupt ein Lektor drübergeschaut hat, obwohl es in der Danksagung erwähnt wurde. Ich glaube eher an einen Scherz.

Es kam auch leider überhaupt keine Spannung auf, die mich packte und ich das Buch nicht hätte aus der Hand legen können. Eher im Gegenteil. Es war für mich ein Leichtes, das Buch für mehrere Tage wegzulegen und nicht einmal über diese Geschichte nachzugrübeln. Das lag vermutlich auch an den zunehmenden Verwirrungen je weiter ich das Buch las.

 

Der Prolog ist in der 3. Perspektive geschrieben, wie ein Beobachter einer grusligen Szene auf dem Jahrmarkt. Alle weiteren Kapitel sind aus der Sicht von Kiera geschrieben (Ich-Perspektive), so dass man mehr in ihre Gedankenwelt abtauchen und ihre Handlungen besser nachvollziehen kann. Zwischendurch gab es immer wieder kleinere kursiv gestellte Einschübe eines weiteren Erzählers, der das Geschehene um Kiera und die Schicksalsmünze beobachtet und kommentiert. Diese kleinen Szenen machten neugierig bzw. bestätigten meinen Verdacht über den weiteren Handlungsverlauf der Geschichte.

 

Es ist in „Schicksalsbringer“ immer wieder die Rede davon, dass „die anderen Götter“ nicht wollten, dass Fortuna an Macht gewinnt und mehr Macht besitzt als sie selber. Aber WER sind denn die anderen Götter? Ich hätte mir an dieser Stelle gern ein paar Namen gewünscht, vielleicht am Ende des Buches ggf. eine Legende, wer diese Götter sind. Aber in diesem Roman suchte man danach leider vergebens. Es blieb kryptisch „die anderen Götter“, was mich als Leser unbefriedigt zurücklässt.

Ebenso hätte ich mir eine Übersetzung und eine Erklärung zu dem lateinischen Singsang „O Fortuna“ gewünscht, der gleich zu Beginn des Romans auftaucht. Aber leider auch hier wieder Fehlanzeige.

 

Das Cover hat mich magisch angezogen. Es wirkt ein wenig mysteriös, geheimnisvoll und auch etwas verspielt dank der Verwaschungen und Ornamente. Der Blick des weiblichen Models ist unergründlich tief und macht neugierig auf die Geschichte. Der leicht verschnörkelte Schriftzug des Haupttitels gefällt mir und ich mag die violett-pinke Farbkombination, was das Cover einen Hauch magisch erscheinen lässt.

 

Fazit:

Aufgrund der Vielzahl an Rechtschreib- und Logikfehlern, die zu reichlichen Verwirrungen sorgten und mir das Lesen vermiesten wie auch der eher flachen Charaktere kann ich nur 3 von 5 Punkten vergeben. Ein Punkt davon ist für das faszinierende Cover. Der Klappentext samt dem tollen Cover und dem ganzen Hype um das Buch hatten irgendwie mehr erwarten lassen als es letztendlich der Fall war. Schade.

Ich bin innerlich zerrissen. Einerseits würde mich interessieren, wie die Geschichte in Band 2 „Schicksalsjäger“ weitergeht, andererseits habe ich keine Lust wieder über all diese Logikfehler zu stolpern …

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