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622 Bibliotheken, 28 Leser, 1 Gruppe, 131 Rezensionen

liebe, jennifer l. armentrout, morgen lieb ich dich für immer, cbt, vergangenheit

Morgen lieb ich dich für immer

Jennifer L. Armentrout , Anja Hansen-Schmidt
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei cbt, 13.03.2017
ISBN 9783570311417
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Mallory führt mittlerweile ein gutes Leben. Sie fühlt sich sicher und hat sie liebende Pflegeeltern gefunden. Ihre Vergangenheit holt sie ein, als sie an ihrer neuen Schule Rider wiedertrifft: Ihren besten Freund und Beschützer aus ihrem alten Leben. Er wirbelt Mallorys Leben gehörig durcheinander und am Ende ist es an Mallory, das erste Mal ihren besten Freund zu beschützen und mutig zu sein.


Morgen lieb ich dich für immer ist kein Buch, dass ich normalerweise lese. Das Cover ist furchtbar kitschig und Liebesgeschichten sind nicht meins. Doch eine Freundin fand das Buch super und so gab ich ihm eine Chance. Schon nach wenigen Seiten fieberte ich mit Mallory mit und das ganze Buch verschlang ich in weniger als 48 Stunden.


Ein kurzweiliges Buch voller Drama und Gefühlen! Absolut fesselnd und sehr viel heftiger als ich zuvor angenommen hatte! Armentrout hat sich einen Weg in mein Herz geschrieben und auch Liebesromanen würde ich wohl auch in Zukunft eher eine Chance geben!


... Schau gern auch mal auf meinem blog www.buchstuetze.wordpress.com vorbei!

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(62)

84 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 59 Rezensionen

kunst, dominic smith, kunstfälschung, das letzte bild der sara de vos, malerei

Das letzte Bild der Sara de Vos

Dominic Smith , Sabine Roth
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Ullstein Buchverlage, 10.03.2017
ISBN 9783550081873
Genre: Romane

Rezension:

Das Bild Am Saum eines Waldes von 1636 ist das einzig erhaltene Bild der niederländischen Malerin Sara de Vos. Seit Generationen ist es in Besitz der Familie de Groot. 1957 bemerkt Marty de Groot nach einer Party in seinem Loft in New York, dass man das Bild gestohlen und gegen eine Fälschung getauscht hat.

Ein von ihm beauftragter Privatdetektiv findet heraus, dass die junge Kunststudentin Ellie Shipley etwas mit der Fälschung zu tun. De Groot lässt sich auf ein gefährliches Spiel ein…

Parallel dazu verläuft ein Handlungsstrang in der Gegenwart. Ellie Shipley organisert eine Ausstellung über niederländische Malerinnen und erhält die Zusage einer Leihgabe des Werkes Am Saum eines Waldes – allerdings von zwei verschiedenen Besitzern des Bildes.

Und ein weiterer Handlungsstrang existiert, der aus der Sicht Sara de Vos‘ erzählt wird.

Diese drei verschiedenen Zeitebenen verwirren nicht, sondern sorgen dafür, dass das Buch dreifach spannend wird! Ich könnte nicht sagen, welche Ebene, Zeit oder Person mir am besten gefallen hat, da Dominic Smith alle ausgewogen hält. Grandios schafft er es auch, jedem Charakter seine eigene Sprache zu verleihen. Und auch die Charaktere an sich sind perfekt ausgearbeitet. Ungeachtet von Sympathien und Antipathien könnte ich mir vorstellen, einen Folgeroman zu jeder einzelnen vorkommenden Person zu lesen.

Außerdem besitzt der Autor auch noch ein unglaubliches Einfühlungsvermögen! Bis ich gegen Mitte des Buches zufällig erfuhr, dass es sich bei Dominic Smith (ich hatte hiner dem C irgendwie immer noch ein e gesehen) um einen Mann handelt, und nicht wie von mir angenommen um eine Frau! Er allerdings schreibt so enorm gut aus weiblicher Perspektive, auch über Liebe und Verlust, dass ich nichts bemerkte.

Und weiter nimmt mein Lob kein Ende. Für dieses Buch wird Smith einige Zeit recherchiert haben, kommen schließlich verschiedene Zeiten und Orte vor: Die Niederlande im 17. Jahrhundert, New York in den 50ern und Australien heute; inklusive Recherchen zu Kunst, Fälschungen, Malerinnen, dem Kunstbetrieb heute etc.pp.

Man merkt: Ich bin sehr begeistert! Ein tolles Buch. Wenn auch nicht ansatzweise so anspruchsvoll wie ich erwartet habe, so habe ich doch gebannt jede einzelne Seite verschlungen.


Schau für weitere meiner Rezensionen gerne auf www.buchstuetze.wordpress.com vorbei!

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(46)

47 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 46 Rezensionen

diy, basteln, frühling, kreativ, sommer

Made at Home Vol. 2 - Frühjahr & Sommer

Tina Defaux , Laura Kirschbacher , Anna Schneider
Flexibler Einband: 200 Seiten
Erschienen bei Neuer Umschau Buchverlag, 28.02.2017
ISBN 9783865288387
Genre: Sachbücher

Rezension:

Dies ist, wie der Titel vermuten lässt, bereits das zweite Bastel- und Ideenbuch von Tina Defaux und Laura Kirschbacher. Das erste Buch erschien 2016 ebenfalls bei Umschau rund um das Thema Herbst, Weihnachten & Co. Mit Volume 2 wird nun der Rest des Jahres abgedeckt.

An der Ausstattung wurde ein wenig etwas verändert, die wichtigen tollen Sachen blieben aber! Statt weichem Cover haben wir hier nun ein sehr viel stabileres, hochwertigeres. Aber: Spiralbindung ist noch da (aufgeschlagen bleibt also die Seite offen, die wir sehen wollen). Und auch die Grundidee wurde beibehalten: Es ist ein Buch zum reinschreiben, rausreißen, reinkleben etc.

Thematisch werden die Jahreszeiten Frühling und Sommer abgedeckt, sowie alle Feiertage, die darauf fallen: Ostern, Muttertag, Vatertag,…

Besonders toll gefällt mir die übersichtliche Gestaltung. Im Verzeichnis ganz hinten findet man jedes Projekt sofort wieder (und auch die Infos zum Download der Vorlagen, falls man sein Buch doch nicht zerschneiden möchte).

Die Fotos von Anna Schneider sind toll und inspirierend, das gesamte Buch ist wunderbar bunt und es passt fantastisch zu seinen Jahreszeiten!

Das Buch bietet freie Seiten für eigene Ideen und Pläne, ich bin aber auch ein großer Fan der Seiten zum Eintragen. Leider sind hier nun weniger drin als in Vol. 1, in dem sich beispielsweise Weihnachtsvorbereitungslisten, Geschenklisten etc. befanden. Hier finden sich zum Beispiel eine Pflanzliste (was habe ich gepflanzt und wie muss ich mich darum kümmern) und eine Geschenkliste für Mutter- und Vatertag. Ich hätte mir mehr Tabellen gewünscht, wie zum Beispiel eine Sommer-to-do-Liste zum Abhaken oder „Liste möglicher Reiseziele“.
Wie bei Bastelbüchern immer gibt es natürlich Ideen, die mir außerordentlich gut gefallen, Ideen, die ich total blöd finde, und dann natürlich noch alles dazwischen. Bisher habe ich noch nie ein DIY-Buch entdeckt, in dem ich alles großartig fand. Einige der Ideen in diesem Buch sind aber total toll und für mich auch absolut neu! So zum Beispiel das Nähen mit SnapPap oder das Drucken mit Lavendelöl. Unbedingt ausprobieren will ich auch die Anti-Mücken-Kerzen , die Mini-Gewächshäuser und Osterhasenohren-Kekse.

Letztlich sind die Projekte alle sehr kreativ und inspirieren. So habe ich keinen Garten und somit keine Verwendung für eine Leiter als Klettermöglichkeit für Pflanzen. Aber als ich die Leiter sah, dachte ich sofort daran, etwas Ähnliches als Dekorations- und Aufbewahrungsmöbel für Zeitschriften im Wohnzimmer zu nutzen.

Neben diversen Bastelideen enthält das Buch auch Spieleideen (beispielsweise ein Memory und Drei gewinnt) und Rezepte. Vor allem die fruchtigen Eis-Rezepte klingen wunderbar. Und so bunt schmecken sie bestimmt noch hundertmal besser als unifarben!

Ein wunderschönes Buch, dass man sich immer und immer wieder anschauen kann, einfach zum Durchblättern und Inspirieren lassen, oder wenn man sofort etwas tolles Basteln möchte.

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(73)

84 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 72 Rezensionen

vegan, rezepte, diät, kochen, abnehmen

Vegan for Fit Gipfelstürmer – Die 7-Tage-Detox-Diät

Attila Hildmann , Hubertus Schüler , Justyna Krzyzanowska
Fester Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Becker Joest Volk Verlag, 02.12.2016
ISBN 9783954531318
Genre: Sachbücher

Rezension:


Ich ernähre mich schon mein Leben lang vegetarisch, und aufgrund einer Laktoseintoleranz teilweise auch vegan. Doch mit Attila Hildmann konnte ich nie etwas anfangen, vertrat er mir einfach zu sehr die mir nicht nachvollziehbare Lifestyle-Haltung Vegan. Nun kam allerdings sein neues Buch im Dezember raus, was mich neugierig machte. Der Untertitel lautet Die 7-Tage-Detox-Diät, passt für mich aber überhaupt nicht.


Die meisten Menschen verbinden mit Detox Hungerkur, eklige Drinks und Flüssignahrung. Hier aber handelt es sich um Clean Eating (Verzicht auf sämtliche Lebensmittel, die industriell verarbeitet wurden) mit einem großen Anteil an Superfoods (gerade sehr gehypte Lebensmittel, denen besonders viele positive Eigenschaften zugesprochen werden, zum Beispiel Chia, Avocado und viele Beeren).


Aus dieser Motivation habe ich dann sieben Tage lang ausschließlich Rezepte aus diesem Buch zubereitet. Mein Ziel war aber nicht abzunehmen, sondern mich gesund zu ernähren. Normalerweise soll man mithilfe eines Mengenrechners den eigenen Tagesbedarf errechnen, und so dann seine optimale Portionsgröße berechnen. Ich entschied mich stattdessen dafür, die Rezepte wie angegeben zuzubereiten, und dann zu essen bis ich satt bin.


Die ersten zwei Tage nahm ich es dann mit dem Entgiften auch nicht so genau und trank zum Beispiel auch mal ein Glas Kola, doch das änderte sich, als ich merkte, was diese Detox-Kur mit mir machte. Mein Körper reagierte nämlich ziemlich heftig, als ich komplett auf unerlaubte Lebensmittel verzichtete. Ich hatte Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, Hautunreinheiten und geschwollene Augenringe – alles typische Symptome des Körpers, wenn er Giftstoffe ausscheidet. Glücklicherweise ging es mir nur einen Tag so furchtbar – die Tage darauf ging es mir hervorragend! Ich hatte unglaublich viel Energie und sehr gute Laune. Mein Hautbild hat sich verbessert und kleine Fettpölsterchen an den Hüften sind verschwunden.


Toll ist, dass es zu dem Buch eine geschlossene Gruppe bei Facebook gibt, in der man sich mit anderen austauschen und Rat einholen kann. Für diejenigen, die mit diesem Buch abnehmen wollen, und für die diese Ernährung eine größere Umstellung bedeutet, ist der Austausch sicherlich eine Motivation, am Ball zu bleiben.


Das Buch enthält Rezepte für sieben Tage, allerdings immer in mehreren Variationen, sodass man mehr als sieben Frühstücksrezepte und mehr als vierzehn Kochrezepte erhält, sodass für jeden etwas dabei ist. Mir hat auch jedes der von mir ausgewählten sehr gefallen – so einige wurden in mein Standardrepertoir aufgenommen!


Leider sind die Rezepte alles andere als günstig in der Erstanschaffung. Mit dem brandneuen Buch und einer Einkaufsliste für alle haltbaren Lebensmittel einer Woche ging ich los und kam mit 50€ weniger zurück. Man benötigt Zutaten wie Mandelmus und Erdnussmus, Matcha, getrocknete Gojibeeren, allerlei Nüsse, Hirseflocken, Kokos- und Walnussöl und vieles, vieles mehr. Von all diesen Zutaten, die Ottonormalverbraucher eher nicht alle zu Hause hat, ist bislang noch nichts aufgebraucht; die Kosten pro Gerichten halten sich letztlich also in Grenzen – und gerade die frischen Lebensmittel lassen sich auf dem Wochenmarkt sehr günstig einkaufen.


Für die Fotos im Buch wurde unheimlich viel getrickst – kaum etwas sah bei mir annähernd so aus wie im Buch. Einige Gerichte müssen auch vom Rezept abweichen, denn in beschriebener Konzentration ist vieles nicht so leuchtend bunt und knallig.


Bestes Beispiel für den Unterschied zwischen dem Foto im Buch und dem eigenen Essen! - Foto leider nicht einfügbar - Im Buch sah dieses Frühstück enorm appetitlich aus!


Am Ende findet sich noch ein Sportteil mit diversen Übungen, die ich mir allerdings gar nicht wirklich angesehen habe, da ich mit meiner täglichen Dosis Bewegung sehr zufrieden bin.


Mir hat diese Woche sehr viel Spaß gemacht und ich konnte meine Kochleidenschaft neu beleben. Außerdem habe ich tolle neue Zutaten und Rezepte kennengelernt (Matcha!) und auch die Wirkung auf meinen Körper war super. Nachmachen wärmstens empfohlen!


Um diesen Artikel mit den Fotos zu sehen klick einfach hier:
https://buchstuetze.wordpress.com/2017/01/13/attila-hildmann-vegan-for-fit-gipfelstuermer/

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(105)

140 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 76 Rezensionen

thriller, hamburg, mord, bernhard aichner, totenrausch

Totenrausch

Bernhard Aichner
Fester Einband: 380 Seiten
Erschienen bei btb, 09.01.2017
ISBN 9783442756377
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Nach Totenfrau und Totenhaus folgte nun das furiose Finale von Bernhard Aichners Trilogie um die Bestatterin Brünhilde Blum. Im ersten Band verlor Blum ihren Ehemann und rächte sich (ein wenig in Kill Bill Manier) an seinen Mördern, im zweiten Band macht Blum sich auf die Suche nach einer möglichen Schwester und gerät in allerhand gefährliche Situationen, und nun schafft es Blum erneut, sich so einige Male in Lebensgefahr zu bringen.


Sie ist mit den Kindern geflüchtet, zunächst nach Skandinavien, dann nach Hamburg, um sich dort ein neues Leben mit neuer Identität aufzubauen. Um an neue Pässe zu kommen, lässt sie sich auf einen Unterweltboss ein – doch das Ganze gerät total außer Kontrolle.


Erneut ist Aichner sich treu geblieben. Einen erwartet allerhand Action, viele Morde und einige zerstückelte Leichen. Von der ersten bis zur letzten Seite war ich gefesselt; die Spannung lässt keine Sekunde nach, was Aichner auch dadurch erreicht, dass es nie nur um eine Sache geht, sondern Blum meistens gleich mehrmals durch verschiedene Leute in der Patsche steckt.


Doch es warten auch so einige Überraschungen auf den Leser! Ein paar Situationen konnte ich so überhaupt nicht vorhersehen! Wie gebannt las ich das Buch in einem Rutsch durch, war kaum ansprechbar in dieser Zeit, die Augen fieberhaft auf die Seiten geheftet.


Auch Aichners Stil ist der Selbe, auch wenn dieser bestimmt nicht für jeden etwas ist. Er schreibt oft abgehackt in kurzen Sätzen, ein Dialog ist nicht immer ausgeschrieben, sondern die Aussagen schlicht mit Spiegelstrichen davor gekennzeichnet. Doch dies passt zu dieser Reihe, es passt zu Blum.


Auch mit dem Design bleibt sich die Reihe treu, was mir als bibliophiler Mensch sehr wichtig ist. Die Bücher machen sich toll im Regal, Lesebändchen ist vorhanden, aber auch die Kapitelnummern und Seitenzahlen sind im gleichen Stil wie in den ersten Bänden.


Ich war wieder hingerissen! Schade, dass diese Reihe vorbei ist – aber solange Bernhard Aichner bald etwas Neues abliefert, ist das für mich akzeptabel.


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368 Bibliotheken, 7 Leser, 2 Gruppen, 131 Rezensionen

sekte, 1969, mord, kalifornien, drogen

The Girls

Emma Cline , Nikolaus Stingl
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 25.07.2016
ISBN 9783446252684
Genre: Romane

Rezension:


Kalifornien 1969: Die vierzehnjährige Evie hat Probleme mit ihren Eltern, fühlt sich nicht beachtet und anders als ihre Schulkameraden. Da lernt sie die etwas ältere Suzanne kennen und ist hin und weg. Evie will genauso sein wie sie und verbringt immer mehr Zeit mit Suzanne, und damit zwangsläufig auch mit den Menschen, mit denen Suzanne zusammen lebt, allen voran Russel, der ihr Herr und Führer ist, dem sie aufs Wort gehorchen und den sie anhimmeln.

Russel und Gruppe sind angelehnt an Charles Manson. Die Sekte lebt Ende der 60er Jahren, nachdem sie einige Jahre mit einem Bus umhergezogen sind, auf einer Ranch in Kalifornien, ohne Strom und Trinkwasser, bis sie eines Tages auf Anordnung ihres Führers mehrere Menschen brutal umbringen.

In Emma Clines Buch geht es aber gar nicht so sehr um diese Sekte und Russel, sondern vorrangig um dieses unsichere Mädchen Evie, die ihren Lebensmittelpunkt in Suzanne findet, die sie bewundert und anhimmelt. Wie auch die Sektenmitglieder nicht mitbekommen, in welchen Zuständen sie hausen, so verschleiert diese Faszination auch Evies Sicht auf Suzanne. Und auch Evie lässt für diese Person ihre Familie zurück und widmet ihr Leben voll und ganz diesem anderen Mädchen. Die Autorin schafft es wunderbar, dieses Gefühl zu transportieren und Evie zu verstehen.

Doch auch die Rahmenhandlung ist wahnsinnig interessant. Man erfährt leider etwas zu wenig über das Leben in den 60ern, dafür dann mehr darüber, wie das Leben um Charles Manson gewesen sein könnte. Ich fragte mich oft, was Fiktion ist und was übernommen worden ist, sodass ich mir im Anschluss eine Biographie holte (ich entschied mich nach einiger Recherche für The Family von Ed Sanders, in dem man unheimlich viel erfährt, dass aber recht ungewöhnlich geschrieben ist).

Parallel folgen Kapitel aus Evies Sicht viele Jahre später, durch die man recht schnell weiß, dass sie nicht an den Morden beteiligt war. Die Notwendigkeit dieser Kapitel hat sich mir nicht ganz erschlossen; ich denke, man hätte sie eigentlich auch weglassen können.

Letztlich ist Geschichte schlüssig und toll geschrieben und schon deshalb ein wirklich guter Roman. Stil und Thema sind immer Geschmackssache. Letztlich fand ich The Girls sehr gut, doch irgendetwas fehlte mir; vielleicht war es irgendwann im letzten Drittel noch etwas mehr Spannung. Trotzdem: Wenn Emma Cline ein weiteres Buch veröffentlicht, bin ich eine der ersten, die es sich kaufen wird!

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(269)

409 Bibliotheken, 9 Leser, 1 Gruppe, 188 Rezensionen

thriller, psychothriller, hamburg, entführung, spannung

Die Wahrheit

Melanie Raabe
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei btb, 29.08.2016
ISBN 9783442754922
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Nachdem ich anfangs einige Schwierigkeiten mit Melanie Raabes Die Falle hatte, gefiel mir der Debütroman am Ende ziemlich gut. Mir gefiel der Schreibstil nicht, erhoffte mir beim Nachfolger einen anderen Stil, und wurde auch eigentlich nicht enttäuscht. Die ersten Seiten gefielen mir sehr gut, ich kam gut in die Story und war gespannt. Doch leider fand ich die Story alles andere als gut umgesetzt: Eine Frau verlor vor sieben Jahren ihren Mann auf ungeklärte Weise, als dieser auf Geschäftsreise in Südamerika war. Seitdem lebt sie mit ihrem Sohn allein und im ungewissen, ob ihr Mann noch lebt. Doch eines Tages erhält sie einen Anruf: Ihr Mann wurde gefunden und wird in zwei Tagen in Deutschland landen. Doch am Flughafen erkennt sie den Mann nicht, der ihr Ehemann sein. Spielen ihre Sinne ihr einen Streich oder handelt es sich tatsächlich um einen Betrüger?

Wieder spielt Melanie Raabe mit der Frage, ob das Opfer seinem Hirn trauen kann. Doch leider ist die Handlung dann total langweilig und die Figur ihres Mannes sehr platt. Ich war sehr enttäuscht, vor allem da der Schreibstil dieses Mal eher meiner ist. Was ich aber sehr interessant fand: Eine Kollegin von mir fand Die Falle grandios, Die Wahrheit aber sogar noch schlechter als ich.

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Das Kuckucksei

Val McDermid , Sabine Messner , Elke Laudan
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 10.09.2010
ISBN 9783426505137
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Privatdetektivin Kate Brannigan hat gleich mehrere Fälle zu lösen. Zunächst einmal erleichtern zwei Trickbetrüger trauernde Familienangehörige, indem sie ihnen einen (nicht existenten) Grabstein verkaufen. Dann taucht ihr Lebensgefährte, Musikjournalist Richard, mit zwei Mitgliedern einer Band auf, deren musikalisches Leben zur Hölle gemacht wird: Tourplakate werden abgerissen, Ticketverkäufe sabotiert, Neonazis auf ihre Gigs geschickt und zuletzt wurde sogar der Tourbus abgefackelt. Zu guter Letzt bittet eine gute Freundin Kate um Hilfe: Ihre Lebensgefährtin erwartet ein durch künstliche Befruchtung gezeugtes Kind. Das Ganze lief allerdings nicht ganz legal ab und die Ärztin, die sie behandelte, wurde umgebracht. Kate soll ausschließen, dass es wegen ihrem Job war und sicherstellen, dass den beiden und ihrem Kind nichts geschehen kann. Und als wäre das noch nicht Arbeit genug, lässt Kates Mitinhaber der Kanzlei eine riesige Bombe platzen…

Hört sich nach unheimlich viel an für 368 Seiten? Glücklicherweise nicht zu viel! Man verliert nicht den Faden oder fragt sich, hinter welcher Spur Kate nun her ist oder wen sie da gerade befragt. Dafür hat man einen sehr dichten Krimi, der sich sehr gut an einem Stück lesen lässt, ohne dass ihm zwischendurch mal die Spannung ausgeht.

Das besondere an diesem Buch ist aber Kate Brannigan. Das Buch ist aus ihrer Sicht geschrieben, und wir erfahren auch ihre Gedanken und Gefühle, ohne die dieses Buch nicht so toll wäre! Kate ist nicht nur ein sehr intelligenter Mensch mit einigen Fehlern (sie ist zum Beispiel sehr nachtragend), sondern in ihren Gedanken auch recht zynisch. Es machte mir unheimlich viel Spaß, ihr beim Verfolgen von Spuren und Lösen von Problemen zuzuschauen.

Ich bin so froh, auf dieses Buch gestoßen zu sein! Es war ein riesiger Zufall! Vor kurzem las ich Val McDermids Northanger Abbey und fand es sehr gut. Beim Aufräumen zuhause stieß ich dann auf dieses Buch. Ich muss es irgendwann mit mehreren anderen Büchern auf dem Flohmarkt gekauft haben, denn ich kann mich nicht daran erinnern, dieses Buch je in der Hand gehabt zu haben. Es stand aber in einem meiner Regale, ganz versteckt in zweiter Reihe. Es ist allerdings der fünfte Band über Privatdetektivin Kate Brannigan – ich plane nun aber, alsbald mit Band eins fortzufahren!

Toll für alle Krimileser, die eine starke Heldin mögen, die auch Ecken und Kanten hat!

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(319)

603 Bibliotheken, 18 Leser, 1 Gruppe, 208 Rezensionen

krimi, nele neuhaus, mord, taunus, wald

Im Wald

Nele Neuhaus
Fester Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Ullstein Buchverlage, 14.10.2016
ISBN 9783550080555
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


In einem ausgebrannten Wohnwagen wird eine Leiche entdeckt, was die Ermittler vom K11 auf den Plan ruft. Eventuell scheint der Mann bei lebendigem Leib eingeschlossen und verbrannt worden sein. Als seine Identität geklärt ist, erreicht die Ermittler die Nachricht, dass auch die Mutter des Toten soeben verstorben ist. Handelt es sich dabei auch um Mord? Pia Sander und Oliver von Bodenstein stoßen auf Spuren, die auf eine Verbindung zu Bodensteins Vergangenheit hinweisen.

Wie bei Nele Neuhaus mittlerweile üblich, sterben im Laufe der Handlung noch einige Menschen mehr, es werden einige Schüsse abgegeben und Verletzungen gibt auch einige. Damit liegt sie für mich zwischen den beiden Extremen, die es bei deutschen Krimis meist gibt (entweder enorm spektakuläre und blutige Fälle oder aber sehr bodenständige Kriminalfälle, wie man sie vermutlich öfter in Deutschland und im Tatort vorfindet). Action und Spannung sind also durchaus vorhanden, doch vollkommen unrealistisch ist der vorliegende Fall auch nicht.

Toll wird wieder einmal das Leben im ländlichen Taunus samt Bewohner dargestellt! Vermutlich etwas überspitzt, doch so stelle ich mir als Großstädterin alteingesessene Dörfler vor! Nele Neuhaus hat tolle Charaktere ausgearbeitet, die interessant und glaubwürdig sind. Allerdings sind es am Ende schon jede Menge auftretende Personen, sodass das Personenlexikon zu Beginn überaus hilfreich sein kann, zumal enorm viele Personen miteinander verwandt sind und/ oder den gleichen Nachnamen haben! Gut gefiel mir aber auch, dass es um diverse Generationen ging. Eine große Rolle spielen einige Jugendliche, dazu noch einige sehr alte Menschen, der größte Personenkreis ist in den Fünfzigern und somit in Bodensteins Alter.

Bei den ersten Bänden dieser Reihe konnte man noch bei jedem beliebigen Fall starten. Hier allerdings empfehle ich, doch lieber mit einem anderen Band einzusteigen, wenn man die Reihe noch nicht kennt. Die Morde geschehen nämlich in Oliver von Bodensteins Heimatort, sodass er beinahe alle Bewohner, und somit auch Opfer und Verdächtige, schon sein Leben lang kennt. Nachdem im Band zuvor eher Pias Privatleben eine Rolle spielte, steht hier Bodenstein im Fokus, zum Beispiel seine Rolle als beinahe allein erziehender Vater oder seine Beziehungen zu seiner aktuellen und zu seiner Ex-Freundin.

Erzählt wird die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven; ein Kapitel entspricht einem Tag. Dadurch sind die Kapitel leider sehr lang und es fiel mir unheimlich schwer, mal eine passende Stelle zu finden, das Buch mal aus der Hand zu legen, zum Beispiel um doch noch ein paar Stunden Schlaf zu finden oder endlich mal etwas zu Essen. Liegt aber eventuell mit daran, dass dieser Krimi einfach wieder einmal so unglaublich spannend und einfach richtig, richtig gut ist! Perfekt, um so richtig in einem Buch zu versinken!

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(114)

180 Bibliotheken, 4 Leser, 2 Gruppen, 72 Rezensionen

thriller, hades, australien, mord, candice fox

Hades

Candice Fox , Thomas Wörtche , Anke Caroline Burger
Flexibler Einband: 341 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 08.05.2016
ISBN 9783518466735
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Candice Fox ist eine junge australische Autorin. Dies ist ihr Debüt. Geplant sind zwei Fortsetzungen.

Hades ist Sydneys Unterweltboss. Auf seiner Deponie lässt er regelmäßig gegen Bezahlung Leichen verschwinden. Doch als ihm zwei Kinder gebracht werden, geht es ihm durch: Er erschießt den Killer und rettet die beiden Geschwister, um sie fortan groß zuziehen.

Jahre später arbeiten Eric und Eden bei der Mordkommission in Sydney. Gemeinsam mit ihrem neuen Partner Frank Bennett jagen sie einen Serienmörder, der auf dem Grund von Sydneys Bucht einen Haufen Leichen versenkt hat.

Erzählt werden beide Handlungsstränge abwechselnd, letzter aus der Sicht von Frank Bennett.

Die Kindheitsgeschichte ist überaus faszinierend. Die beiden haben extrem viel mitmachen müssen und sind heftigst traumatisiert, was sie natürlich prägt. Zudem ist Hades kein typischer Vater, was schon damit anfängt, dass er auf einer Mülldeponie lebt. Ich will da gar nicht zu viel drüber verraten, denn obwohl man von Anfang an weiß, das beide Jahre später bei der Polizei sein werden, ist ihre Geschichte unheimlich spannend.

Der andere Teil – die Jagd nach dem Serienmörder – hat typische Krimielemente, ist aber doch ganz anders. Das liegt vor allem an zwei Dingen. Zum einen haben alle irgendwie Dreck am Stecken; niemand hat eine weiße Weste. Zum Anderen hat hat Candice Fox für Frank Bennett einen einzigartigen Erzählstil gefunden: Sehr umgangssprachlich, teilweise dann aber doch merkwürdige Wörter, die Ich-Perspektive, viele ambivalente Gefühle. Ich kann mir vorstellen, das viele diesen Stil nicht mögen. Ich fand ihn großartig! Er passt für mich auch zum Umfeld des Krimis: Einerseits australische Sonne und Strände, andererseits das Düstere und Bedrohliche.

Der Kriminalfall ist auch nichts für schwache Nerven. Ein Teil wird auch aus Sicht eines Opfers erzählt, es gibt viel Blut und viele Leichen; doch auch die Psychologie kommt nicht zu kurz.

Mich hat dieser Krimi enorm gefesselt! Von mir eine Empfehlung für alle, die ein wenig Abwechslung in ihre Krimilektüre bringen möchten.

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9 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

Der letzte Zeitungsleser

Michael Angele
Fester Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Galiani Berlin ein Imprint von Kiepenheuer & Witsch, 11.08.2016
ISBN 9783869711287
Genre: Sachbücher

Rezension:

Der letzte Zeitungsleser ist ein Essay über die Zeitung und ihren Leser. Es werden zum Beispiel verschiedene Zeitungstypen und politische Ausrichtungen erwähnt, dazu dann auch die klischeehaften Lesertypen und Leseorte, ohne aber ins pietätlose oder platte abzurutschen. Michael Angele schreibt auch über berühmte Zeitungsleser und ihre Gewohnheiten, allen voran und besonders ausführlich über Thomas Bernhard, und es fallen viele amüsante, lockere Anekdoten.

Dabei ist Der letzte Zeitungsleser kein Sachbuch; es ist überaus subjektiv! Aber es macht verdammt viel Spaß zu lesen. Es fördert auf jeden Fall den Drang, sofort selber Zeitungen konsumieren zu wollen, und dieses Buch allen Menschen zu schenken, die gerne Zeitung lesen!

Auch die Gestaltung unterstreicht, wie viel Herzblut in diesem Buch steckt: Die Stege sind enorm groß, wie in einer Zeitung; und seht euch nur einmal dieses grandiose Cover an! Voll und ganz ein wunderschönes kleines Büchlein.

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(15)

32 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

60er-jahr, schein und sein, trennung, vergangenheit, liebe

Träume wie Sand und Meer

Beatriz Williams , Anja Hackländer
Flexibler Einband
Erschienen bei Blanvalet, 22.08.2016
ISBN 9783764505660
Genre: Romane

Rezension:


Cape Cod in den 60er Jahren: Tiny Schuyler könnte die glücklichste Frau der Welt sein: Sie hat einen wohlhabenden, attraktiven Mann geheiratet, dessen Karriere sie beide ins weiße Haus führen könnte. Sie war sich immer sicher, dass sie ihren Mann liebt, doch nun zweifelt sie; außerdem taucht ein Mann aus ihrer Vergangenheit erneut in ihrem Leben auf und sie wird mit kompromittierenden Fotos erpresst. Tiny scheint auf sich allein gestellt…

Träume wie Sand und Meer erzählt die Geschichte der jungen Christina, von allen Tiny genannt, die nach außen hin ein wundervolles Leben führt, mit reichem Gatten und großartigem Anwesen, die aber alles andere als glücklich ist. Ihre Ehe ist mittlerweile leidenschaftslos, sie erlitt bereit mehrere Fehlgeburten und fühlt sich in der Familie ihres Mannes sehr einsam. Erzählt wird ihre Geschichte zum einen aus ihrer Sicht in der Gegenwart (also Sommer 1966), zum anderen gibt es zwei Jahre alte Rückblicke; aus der Sicht von Tiny, sowie aus der eines ihr nahestehenden Mannes. So setzen sich die Puzzleteile erst allmählich zusammen.

Betrachtet man das Cover, denkt man sofort an eine tolle Sommerlektüre für den Strand, oder? Leichte, seichte Unterhaltung für Frauen? Doch hinter Beatriz Williams neustem Buch verbirgt sich mehr. Man erfährt einiges über das damalige Leben als Frau, über die Verstrickungen und Machenschaften in reichen Politikerfamilien und an die zu hohen Ansprüche einer Frau an sich selbst. Allerdings ist Träume wie Sand und Meer doch etwas oberflächlicher als der Vorgänger Das geheime Leben der Violet Grant, in dem es um Naturwissenschaften, Physiker und dunkle Geheimnisse ging. Protagonistin Vivian Schuyler ist die Schwester von Tiny, der Protagonistin in diesem Buch. Die Bücher gehören somit zusammen, können aber eigenständig und in beliebiger Reihenfolge gelesen werden.

Letztlich ist es ein entspannter Strandroman mit Familiengeheimnissen, und eben nicht so seicht, wie man denken könnte. Ich hatte eine vergnügliche Lektüre, vor allem aber habe ich auch Lust auf mehr bekommen, denn die dritte Schuyler-Schwester, Pepper, konnte man bereits kennenlernen, bevor sie bald ihren eigenen Band erhalten wird. Der könnte so richtig gut werden!

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15 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

nach, backen

Schlaflose Nacht

Margriet de Moor , Helga van Beuningen
Fester Einband: 128 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 25.07.2016
ISBN 9783446252806
Genre: Romane

Rezension:


 Margriet de Moor ist niederländische Autorin, Jahrgang 1941. Schlaflose Nacht erschien in einer früheren Fassung vor über zwanzig Jahren unter dem Titel Auf den ersten Blick.

Eine Frau erlebt zum wiederholten Male eine schlaflose Nacht. Sie denkt zurück an ihre kurze Ehe, die mit dem Suizid ihres Mannes endete; an das Kennenlernen und an die Zeit nach seinem Tod und ihrer Spurensuche nach dem Grund. Zugleich erzählt sie von dem Treffen mit einem Mann, einer von vielen, den sie nach Aufgeben einer Anzeige traf, um nicht mehr alleine sein zu müssen. Auch er durchlebte eine schwere Trennung. Und womöglich bedeutet diese Begegnung ja nun endlich eine Veränderung im Leben dieser Frau, die sich nicht von ihrer Vergangenheit lösen kann.

Mein Leseverhalten dieser Novelle war sonderbar. Die ersten zwei Seiten hatte ich starke Probleme mit dem Schreibstil. Ich wusste gar nicht recht, ob ich weiterlesen kann. Ich stockte viel, musste beinahe jeden Satz einzeln wiederholen, um ihn aufzunehmen. Doch nach weniger als fünf Seiten war ich absolut gefesselt und verschlang die nächsten Seiten, bis ich keine Möglichkeit mehr hatte, weiter zu lesen. Als ich dann etwas später weiter las, fiel mir der Einstieg wieder schwer, sodass ich es wieder beiseite lag. Auch am nächsten Tag kam ich nicht wieder rein; erst die letzten dreißig Seiten war ich dann wieder gebannt.

Schwer fiel mir auch das Thema, das sehr schwer ist; leichter möglicherweise, wenn man sich eher mit der Protagonistin identifizieren kann (Verlust des Partners oder eine Scheidung, Einsamkeit, Älterwerden). Margriet de Moor machte es mir nicht unbedingt leicht, mich in sie hineinzuversetzen oder Mitgefühl mit ihr zu empfinden.

Was de Moor allerdings als tolle Autorin kennzeichnet, ist der Aufbau der Geschichte mit seinen Auf und Abs und gelegentlichen Erzählsprüngen, denen ich aber immer gut folgen konnte.

Auf der Rückseite des Schutzumschlags findet sich ein Zitat der Publizistin und Literaturkritikerin Sigrid Löffler, die de Moors Schreibstil sehr gut beschreibt:

Sie psychologisiert nicht, sie pathologisiert nicht, sie erklärt nicht, sie urteilt nicht. Sie erzählt einfach – mit ihrer ganzen Lebensklugheit und Erfahrung und mit leisem Humor.

Für mich war Schlaflose Nacht nicht das richtige Buch. Andere erwartet aber eine für sie möglicherweise großartige Novelle.

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28 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

familie, kriegsgreuel, rechnitz, judenverfolgung, zweiterb wk

Und was hat das mit mir zu tun?

Sacha Batthyany
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 18.02.2016
ISBN 9783462048315
Genre: Sachbücher

Rezension:


Sacha Batthyany studierte in Zürich und Madrid und arbeitet mittlerweile als Journalist für den Tages-Anzeiger und die Süddeutsche Zeitung in Washington.

Vor einigen Jahren hörte Batthyany, dass seine Großtante,  Gräfin Margit Thyssen-Batthyány, während einer Feier auf ihrem Anwesen an dem Mord an 180 Juden beteiligt wesen sein soll. „Die Gastgeberin der Hölle“, betitelt sie eine Zeitung. Er begibt sich auf Spurensuche, spricht mit seiner Familie, reist nach Ungarn, Sibirien, Auschwitz und Buenos Aires.

Seine mehrjährige Suche ändert sich in ihrem Verlauf. Sein Großvater war Armeeangehöriger und landete in einem Gulag in Sibirien. Auch darüber recherchiert er viel. Seine Großmutter hatte eine Freundin aus dem Dorf, die in Auschwitz landete. Auch mit ihr spricht er während seiner Recherchen. Letztlich wird aus seiner Suche nach der Wahrheit über seine Großtante eine Beweisaufnahme, welche Einflüsse der Krieg auf seine Familie hatte. Und er stößt auf ein weiteres Familiengeheimnis, das siebzig Jahre lang im Dunkeln lag.

Dadurch, dass Batthyany direkt betroffen ist, ist dieses Buch sehr persönlich. Er schreibt nicht nur über die Ereignisse, sondern auch über die Auswirkungen seiner Erkenntnisse auf andere Menschen und vor allem auf ihn selbst. Er lässt den Leser an seinen Gefühlen und Gedanken teilhaben.

Ein wichtiges Thema nimmt auch die Frage ein „Und was hat das mit mir zu tun?“; eine Frage, die Batthyany selbst gestellt worden ist, voller Verachtung. Während er sich mit der Vergangenheit auseinandersetzt, beschäftigt er sich auch immer mit sich selbst. Er besucht einen Psychoanalytiker und schreibt auch über diese Unterhaltungen, in denen es darum geht, was diese Suche mit ihm macht.

Obwohl das Buch so persönlich ist, merkt man auch, dass Batthyany fiel recherchiert hat. Er kennt wichtige Daten und Personen der damaligen Zeit, setzt Familienereignisse in ihren politischen Kontext. Er muss unheimlich viel Zeit in Bibliotheken verbracht haben, unzählige Bücher und Zeitungen gewälzt haben.

Doch nicht nur der Inhalt des Buches ist spannend. Batthyany kann auch gut schreiben. Er arbeitet viel mit wörtlicher Rede, wodurch vieles Verständlicher wird, aber eben auch Meinungen anderer Personen Ausdruck finden. Er hat auch viele Tagebucheinträge einfließen lassen, die das Geschehene greifbarer machen.

Und was hat das mit mir zu tun? hat mich sehr beeindruckt. Ich bewundere Batthyany, dass er sich mit diesem schweren Stück Familiengeschichte auseinander gesetzt hat, und ihm ist ein äußerst empfehlenswertes Buch gelungen.

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80 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

geisterhaus, missverständnisse, schauerroman, 18. jahrhundert, liebe

Northanger Abbey

Jane Austen , Sabine Roth
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 14.10.2016
ISBN 9783423145305
Genre: Klassiker

Rezension:

 Jane Austen lebte von 1775 bis 1815. Sie zählt zu den wichtigsten britischen Autoren; als ihre Hauptwerke geltenStolz und Vorurteil und Emma. Northanger Abbey schrieb sie sehr früh, von 1798/99. Es wurde erst nach ihrem Tod veröffentlicht.

Die junge Catherine Morland träumt davon, einmal ein Abenteuer zu verleben. Zuhause in ihrer Ortschaft ist das allerdings kaum möglich. So ist sie hocherfreut, als ihre Nachbarn, Mr. und Mrs. Allen, sie einladen, mit ihnen für einige Zeit nach Bath zu fahren. Das gesellschaftliche Leben dort ist sehr viel reger und die Gesellschaften feiner. Auf einer Tanzveranstaltung lernt sie Henry Tilney kennen und verliebt sich prompt.

Den zweiten Teil des Buches verbringt Catherine mit den Geschwistern Tilney, mit denen sie sich sehr gut versteht, in deren Heimat auf Northanger Abbey. Der Vater der beiden wirkt auf sie sehr ambivalent. Zum einen ist er stets bemüht, das Catherine sich wohl fühlt, doch zum anderen scheint er ein Geheimnis zu verbergen, in dessen Auflösung sich Catherine hineinsteigert.

Ich finde es sehr viel einfacher, ältere (gleich kompliziertere) Bücher nicht alleine zu lesen. Diese Erfahrung machte ich vor allem bei Die Leiden des jungen Werther, das ich zunächst versuchte, alleine zu lesen, aber schnell wieder aufgab, da es mir nicht gefiel. Doch als es dann im Unterricht besprochen wurde (mit einem tollen Lehrer, wie ich auf jeden Fall anmerken muss), fing ich an, so vieles zu verstehen und ich verliebte mich in dieses Buch. Bei Northanger Abbey nun las ich zuvor Val McDermids moderne Fassung, beziehungsweise ich las immer nur wenige Kapitel voraus, und holte diese dann in der originalen Fassung auf. Dies kann ich nur jedem empfehlen, der zögert, sich an Jane Austen heranzuwagen.

Northanger Abbey ist eine Parodie auf den damals beliebten Schauerroman, der Elemente der Romantik, des Horrorromans und und des Krimis vereint, die sich allesamt aber erst später entwickelten. Jane Austen versteckt diese Parodie nicht, sondern lässt Catherine darüber sinnieren, sodass man die Witze auch ohne Germanistik- oder Anglitikstudium versteht.

Die Handlung ist spannend, die Charaktere sehr interessant (und obwohl das Buch so alt ist, sind die Charaktere noch immer aktuell) und man lernt einiges über das damalige Leben und die Umgangsformen. Ich hätte mir keinen besseren Start in Jane Austens Werke vorstellen können!


Noch eine kleine Anmerkung zu den Ausgaben. Ich entschied mich für die wunderschöne und kompakete Ausgabe von Manesse, übersetzt von Andrea Ott. Sie enthält Anmerkungen und ein Nachwort von Hans Pleschinski. Etwas günstiger, inhaltlich identisch, ist die Ausgabe von btb. Die Übersetzung von Ott gefällt mir, bewertet anhand der ersten Seite, am besten. Weitere Übersetzungen sind von Sabine Roth (dtv) und Margarete Rauchenberger (Insel). Aufgrund der älteren Sprache habe ich mich nicht an das englische Original herangetraut.


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403 Bibliotheken, 5 Leser, 2 Gruppen, 90 Rezensionen

thriller, mord, melanie raabe, die falle, falle

Die Falle

Melanie Raabe
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei btb, 11.04.2016
ISBN 9783442714179
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Melanie Raabe lebt in Köln. Sie ist Journalistin, Autorin und Bloggerin. Ihr Debüt Die Falle wurde mittlerweile in viele Sprachen übersetzt, und auch die Filmrechte wurden schon verkauft.

Vor zwölf Jahren fand Linda Conrads ihre ermordete Schwester in deren Wohnung, als der Täter gerade flüchtete. Obwohl sie sein Gesicht klar gesehen hat, konnte ihn die Polizei bis heute nicht finden. Zutiefst traumatisiert igelte sie sich immer weiter ein und hat seit nunmehr zehn Jahren ihr Haus nicht mehr verlassen. Sie ist eine erfolgreiche Autorin, kann also von zu Hause aus arbeiten, und hat eine Assistentin, die sich um alle Erledigungen kümmert. Sie kommt also vollkommen klar in ihrer kleinen Welt. Doch das ändert sich, als sie im Fernsehen den Mann sieht, den sie damals aus der Wohnung ihrer Schwester hat flüchten sehen. Sie entwickelt einen perfiden Plan, ihn ihn ihr Haus zu locken, und ihn zu überführen.

Die Falle kam schon vor über einem Jahr raus, und so lange besitze ich dieses Buch auch schon. Ich konnte mich aber nie überwinden, es zu beginnen, was vor allem an dem Hype um das Buche lag. Von so vielen Leuten hörte ich, wie toll und spannend es sei. So etwas schreckt mich meist sehr ab (ich brauchte zum Beispiel auch vier Jahre, um damals mit dem ersten Harry Potter zu beginnen). Nun war mir aber nach einem Thriller und nach der ersten halben Seite war ich an dieses Buch gefesselt!

Die Spannung entsteht wirklich schon ganz am Anfang, und zieht sich durch das komplette Buch. Stieg ich aus der Bahn aus, konnte ich das Buch nicht beiseite legen, sondern las mit dem Buch vor der Nase während dem Gehen weiter. Die Handlung, die Melanie Raabe sich ausgedacht hat, ist für mich total neu. Eine fantastische Idee!

Den Schreibstil fand ich allerdings sehr gewöhnungsbedürftig. Zum einen gab es immer wieder Kapitel aus Linda Conrads neustem Buch, in dem sie über den Mord an ihrer Schwester schreibt. Die wären meiner Meinung nach überhaupt nicht nötig gewesen. Zum anderen war ich irgendwann genervt von vielen Sätzen in den anderen Kapitel. Die Gedanken der Hauptfigur sind oftmals banale Feststellungen und die Sätze wirken hingeklatscht, mir fehlen eine gewisse Ästhetik in der Sprache und Nebensätze.  Extrem genervt war ich irgendwann von Sätzen wie diesem:

Das Stockholm-Syndrom bezeichnet ein psychologisches Phänomen, bei dem Opfer von Geiselnahmen ein positives emotionales Verhältnis zu den Tätern aufbauen. Ich weiß solche Dinge. Ich hatte in den letzten zehn, elf Jahren viel Zeit, um zu lesen.

Die jeweilig beschreibene Tatsache ist immer eine andere, aber jedes Mal handelt es sich um recht banale Dinge, die die meisten Menschen mit einem halbwegs guten Allgemeinwissen wissen. Dafür muss man nicht zehn Jahre sein Haus nicht mehr verlassen haben.

Insgesamt hatte ich eine unterhaltsame, spannende Lektüre. Die Handlung ist einfach großartig, auch wenn die Sprache so gar nicht meine war.

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91 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 67 Rezensionen

jane austen, liebe, northanger abbey, edinburgh, val mcdermid

Northanger Abbey

Val McDermid , Doris Styron
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 11.01.2016
ISBN 9783959670180
Genre: Romane

Rezension:


Val McDermid ist für ihre psychologischen Krimis bekannt. Nun wurde sie als eine von sechs zeitgenössischen Autoren gebeten, im Rahmen des Austen Projects einen von Jane Austens Romanen in die Gegenwart umzuschreiben. Innerhalb dieses Projekts sind außerdem bereits entstanden, aber (noch) nicht ins Deutsche übersetzt: Sense & Sensibility von Joanna Trollope, Emma von Alexander McCall Smith und Eligible von Curtis Sittenfeld.

Die siebzehnjährige Cat führt ein recht langweiliges Leben. Sie wird zusammen mit ihren Geschwistern von ihrer Mutter zu Hause unterrichtet, ihr Vater ist Pfarrer. Ihre Leidenschaft gilt dem Lesen. Liebend gern würde sie ein Abenteuer wie die Heldinnen in ihren Büchern erleben. Diese Chance bietet sich ihr, als ihre Nachbarn, das Ehepaar Allen, sie einladen, mit ihnen zum Book Festival nach Edinburgh zu reisen. Dort findet sie nicht nur Freunde, sondern verliebt sich auch in den charmanten und intelligenten Henry Tilney.

Jane Austen schrieb dieses Werk als eines ihrer ersten; veröffentlicht wurde es aber erst nach ihrem Tod. Sie schrieb es als eine Parodie auf den damals beliebten und verbreiteten Schauerroman. Diese Kenntnis hilft enorm zum Verständnis sowohl dieses Buches, als auch des Originals. Wird aber alles im Vorwort super erklärt!

Die größte Veränderung zwischen beiden Büchern sind die technischen Neuerungen. Es wird gesimst und getwittert was das Zeug hält. Auch die Orte musste McDermid verändern. Die ursprünglich weit entfernten Orte sind nun dank Autos schnell zu erreichen. Eine große Veränderung hat mich allerdings massiv gestört: Cat lernte ihr Leben lang aus Romanen, dies ist in beiden Büchern der Fall. Nun allerdings, in der modernen Fassung, ist sie begeistert von der Idee, die Familie Tilney könnte aus Vampire bestehen (die Art von Vampiren, zu denen Edward Cullen und seine Familie gehören – natürlich). Diese Gedankengänge haben mich irgendwann wahnsinnig gemacht!

Ebenfalls schade finde ich, das Jane Austens Northanger Abbey als Erwachsenenroman eingeordnet wird. Cat ist siebzehn und das erste Mal so richtig verliebt, und sie ist das erste Mal lange von zu Hause fort. Eindeutig der richtige Stoff für das Programm eines Jugendbuchverlages!

Ich als junge Erwachsene hatte sehr viel Spaß mit diesem Buch. Es geht gleichermaßen um Liebe, Freundschaft und das Erwachsenwerden, hat aber auch noch jede Menge Spannung dabei!

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458 Bibliotheken, 13 Leser, 5 Gruppen, 67 Rezensionen

sherlock holmes, krimi, bienen, england, detektiv

Young Sherlock Holmes - Der Tod liegt in der Luft

Andrew Lane , Christian Dreller
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 23.02.2012
ISBN 9783596193004
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Der Brite Andrew Lane hat vor seinem großen Erfolg mit den Young Sherlock Holmes Büchern vor allem Bücher zu Filmen und Fernsehserien geschrieben.

Wir befinden uns in in den 1860er Jahren in Farnham, einer kleinen Stadt in der Nähe von London. Sherlock Holmes ist vierzehn Jahre alt und da sein Vater nach Indien einberufen wurde und seine Mutter krank ist, gerade über die Ferien zu seinem Onkel und seiner Tante gezogen. Sein älterer Bruder Mycroft engagierte den Amerikaner Amyus Crowe als Sherlocks Lehrer. Statt langweiliger Theoriestunden folgen praktische Lektionen, die eine wichtige Grundlage für Sherlocks spätere Lösung von Fällen bilden.

Während ihrer ersten Lektion stossen die beiden auf eine Leiche auf dem Anwesen von Holmes Manor. So beginnt Sherlocks Karriere als Hobbydetektiv in seiner Jugend. An seiner Seite sind dabei stets seine zwei besten Freunde: Der Straßenjunge Matty und Amyus Tochter Virginia.

Es wird häufig erklärt, wieso bei Sherlock ein bestimmtes Interesse geweckt wurde, das Sir Arthur Conan Doyle in seinen Büchern benennt, oder wie Sherlock eine bestimmte Fertigkeit oder bestimmtes Wissen erlangte. Doch man muss die Originalbücher über Sherlock Holmes nicht gelesen haben, um mit Andrew Lanes Reihe zu starten.

Ganz nebenbei lernt man wahnsinnig viel über das Leben in der damaligen Zeit. Gerade für Jugendliche Leser stelle ich mir das unheimlich interessant vor; vor allem weil Andrew Lane einem dieses Wissen nicht aufdrängt. Die Unterschiede zwischen dem Leben eines vierzehnjährigen heute und damals werden gut verdeutlicht: Wenn Sherlock sich beispielsweise mit Matty treffen will, bleibt ihm ohne Smartphone und Telefon nur die Möglichkeit, auf gut Glück bei ihm vorbeizugehen. Die Strecke kann natürlich nicht mit dem Fahrrad oder Auto zurückgelegt werden; Sherlock bleiben nur ein sehr langer Fußweg oder ein Ritt mit dem Pferd.

Die Fälle sind innerhalb eines Bandes abgeschlossen, einige Themen und Gegner ziehen aber durch mehrere Bände. Ganz interessant finde ich, dass die Fälle anfangs immer ein wenig übernatürlich scheinen, sich letztlich aber doch ganz logisch auflösen.

Die bisherigen Fälle:

Der Tod liegt in der Luft
Das Leben ist tödlich (Sherlock ermittelt in Amerika)
Eiskalter Tod (mit einem Besuch in London und Moskau)
Nur der Tod ist umsonst (Sherlock ermittelt in Schottland)
Der Tod kommt leise (Sherlock in Shanghai)
Der Tod ruft seine Geister (Sherlock ermittelt in Irland)
Tödliche Geheimnisse (Sherlock ermittelt in Oxford)
Zwischen Band drei und vier spielt noch eine Kurzgeschichte namens Bedlam, die es allerdings nur auf englisch und nur in elektronischer Form gibt.

Ich bin ein großer Fan der Reihe. Wenn ich zwischendurch etwas entspannendes und zugleich spannendes lesen möchte, greife ich zum jeweils nächsten Band dieser Reihe. Ich denke aber, dass auch Jugendliche sehr viel Spaß mit diesen Büchern haben können! Und nebenbei lernt man jede Menge über das Lösen von Fällen, Sherlocks Beobachtungsgabe und das Leben in der damaligen Zeit.

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80 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

venedig, krimi, brunetti, italien, commissario brunetti

Vendetta

Donna Leon
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 01.05.2012
ISBN 9783257231748
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Donna Leon ist Amerikanerin, lebt aber seit vielen Jahren in Italien. Weltberühmt wurde sie durch ihre Krimis mit dem sympatischen Ermittler Guido Brunetti.

In einem Nachtzug mit Halt in Venedig wird ein ermordeter Anwalt gefunden. Das Motiv bleibt lange unklar. Hat es etwas mit seinem Bruder und seiner Ehefrau zu tun, die der Polizei nicht besonders hilfreich sind? Oder doch etwas mit seiner Arbeit? Oder hat sein Tod doch vielleicht etwas mit einer weiteren Leiche in einer nahegelegenen Stadt zu tun, der die Telefonnummer des Toten in seinem Adressbuch hatte? Brunetti muss in alle Richtungen ermitteln, bekommt dafür Hilfe eines Kollegen, aber auch viele Steine in den Weg gelegt. Letztlich führen die Ermittlungen Brunetti tief in die kriminelle Unterwelt Venedigs.

Vendetta beginnt mit einer grausigen Szene. In den Alpen verunglückt ein Lkw, und mit ihm, auf der Ladefläche, acht osteuropäische Frauen. Hier beweist Donna Leon wie toll sie schreiben kann und wie sie es beherrscht, Gefühle eindrucksvoll zu übermitteln. Der Zusammenhang des ermordeten Anwalts zu dieser Szene wird erst spät klar, somit bleibt auch die ganze Zeit jede Menge Spannung erhalten.

Besonders gut fand ich ihn diesem Band die verschiedenen Nebencharaktere und Verdächtige. Donna Leon scheint sich ganz genau die verschiedenen Charaktere durchdacht und Lebenshintergründe recherchiert zu haben. Alles wirkt sehr glaubwürdig.

Der vierte Teil der Reihe um Commissario Brunetti ist wieder hervorragend und ich habe ihn verschlungen!

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39 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

tiere, kinderbuch, erpressung, lustig, detektiv

Die sagenhafte Saubande - Kommando Känguru

Nina Weger , Stefanie Reich
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 20.01.2014
ISBN 9783789151309
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Nina Weger ist nicht nur Kinderbuchautorin, sondern zugleich Leiterin des Kinderzirkus Giovanni.


Matheo kann mit Tieren sprechen – doch er ist alles andere als begeistert von seiner Gabe. Bisher hat er nämlich noch keine netten Tiere kennengelernt. Die Hunde und Katzen der Nachbarn sind sehr unhöflich und egoistisch. Als seine Tante ihn mit in den Safaripark nehmen will, kann Matheo sich wirklich besseres vorstellen. Auf der Hinfahrt in der Bahn lauscht er dann aber dem Gespräch zweier Pudel und ist überaus erstaunt: Tiere können ja doch interessant und nett sein!


Mit Toffy und Nero, besagten Pudeln, wartet im Safaripark dann prompt ein Abenteuer auf Matheo: Das Lieblingskänguru vom Safaripark-Direktor ist entführt worden! Unterstützung erhalten die drei von Menschenmädchen Polly und Super-Spür-Schwein Max.


Dieses Mal habe ich nicht das Buch gelesen, sondern das Hörbuch gehört, das von Cathlen Gawlich und Stefan Kaminski gelesen wird. Es handelt sich um eine szenische Lesung: Der Text ist also leicht verändert und es wird mit verteilten Rollen vorgelesen. Die beiden Sprecher teilen sich anfangs alle Rollen, im Laufe der Geschichte spricht jeder dann seine Charaktere – und auch alle auf unverwechselware Weise. Das Zuhören der überaus lebendig erzählten Geschichte hat sehr viel Spaß gemacht!


Auch die Geschichte an sich gefiel mir gut. Sie enthält alles, was ein gutes Kinderbuch braucht: Vor allem Abenteuer und ganz viel Freundschaft!


Ein Vergleich mit Liliane Susewind, die ebenfalls mit Tieren spreche kann, liegt bei dem Thema natürlich nahe. Allerdings schneidet da Die sagenhafte Saubande etwas schlechter ab. Einige Elemente wirken etwas abgekupfert, die Susewind-Geschichten sind noch um einiges lustiger, die beiden Sprecher lesen nicht ganz so fantastisch und einzigartig wie Catherine Stoyan und die Geschichte ist etwas zäher. Doch trotzdem hat mir das Zuhören viel Spaß gemacht!


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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Schattenfreundin / Phoenixkinder

Christine Drews
E-Buch Text: 571 Seiten
Erschienen bei Bastei Entertainment, 02.05.2016
ISBN 9783732520084
Genre: Sonstiges

Rezension:

Christine Drews schrieb nach ihrem Germanistik- und Psychologiestudium vor allem für Film und Fernsehen.Schattenfreundin und Phoenixkinder sind der erste und zweite Teil ihrer Reihe um das Ermittlerduo Charlotte Schneidmann und Peter Käfer. Nachdem ich vom aktuellsten, vierten Band Denn mir entkommst du nicht, unglaublich begeistert war, las ich innerhalb von einer Woche nun diese beiden Vorgänger.

Los ging es mit Schattenfreundin. Als ich über ein Drittel des Buches gelesen hatte, warf ich das erste Mal einen Blick auf den Klappentext und war bitter enttäuscht. Die Handlung des Klappentextes umfasst über ein Drittel des Buches! Hätte ich die Buchbeschreibung vorher gelesen, hätte ich mich sehr gelangweilt auf diesen Seiten. Deshalb verrate ich hier nur, dass es um eine Kindesentführung geht. Die Gefühle der Eltern, vor allem der Mutter, werden stark thematisiert; man merkt, das Christine Drews Psychologie studiert hat und weiß, wovon sie schreibt. Ich fand den Anfang etwas verwirrend, da die Erzählperspektive oft zwischen der Mutter des entführten Jungen, der mutmaßlichen Entführerin und der Kommissarin wechselt. Auch der Schreibstil erschien mir noch nicht ganz so ausgereift und perfekt flüssig wie inDenn mir entkommst du nicht, doch das ist nun Kritik auf sehr hohem Niveau.Schattenfreundin ließ sich super lesen und ging viel zu schnell vorbei. Die Story ist unglaublich gut durchdacht und unheimlich spannend!

Phönixkinder gefiel mir dann sogar noch besser. Die Dynamik zwischen den Ermittlern wurde besser, die Handlung etwas rasanter und die Nebencharaktere extrem detailliert ausgearbeitet. In diesem Band wurde das erste Mal (nach dem ersten und vierten Band) ganz deutlich, dass diese Krimireihe in Münster spielt. Viele Orte und Plätze wurden benannt, und auch Historisches spielt eine Rolle. Inhaltlich geht es um einen Mord mit Brandstiftung in einem Seniorenheim. Das Motiv offenbart sich erst sehr spät, und so tappen die Ermittler sehr lange im Dunkeln.

Sehr gut gefällt mir auch an dieser Reihe, dass das Privatleben der Ermittler eine sehr große Rolle spielt. Von mir eine große Empfehlung – und „nur“ vier Sterne, da ich weiß, das die Autorin eben noch etwas besser sein kann, wie sie mir mit Denn mir entkommst du nicht bewies.

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152 Bibliotheken, 5 Leser, 2 Gruppen, 79 Rezensionen

eis, italien, familie, dolomiten, familientradition

Die Eismacher

Ernest van der Kwast , Andreas Ecke
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei btb, 09.05.2016
ISBN 9783442756803
Genre: Romane

Rezension:

Ernest van der Kwast ist zur Hälfte Inder, zur Hälfte Niederländer, und lebt in Südtirol.

Er erzählt die Geschichte der italienischen Eismacherfamilie Talamini: Vom Urgroßvater, der einige Zeit in Amerika war, vom Vater, der eigentlich lieber Erfinder geworden wäre, vor allem aber von Giovanni, der mit der Familientradition brach und Direktor eines Poetry Festivals wurde.

Die verschiedenen Lebensgeschichten wurden gut miteinander verwoben, und nebenbei werden allerhand Anekdoten erzählt: Wie sich die italienischen Eismacherfamilien seit jeher darüber streiten, welcher Vorfahre das Eis erfunden hat, oder welche Besonderheiten diverse Hotelzimmer auf der ganzen Welt aufweisen. Diese Szenen haben sehr viel Spaß gemacht.

Von van der Kwasts deutschem Debüt Fünf Viertelstunden bis zum Meer war ich hingerissen. Auch Die Eismacher ist wieder toll geschrieben. Leicht und intelligent zugleich. Allerdings konnte es mich nicht vom Hocker reißen. Bei Fünf Viertelstunden bis zum Meer war ich mit Leidenschaft dabei. Die fehlte mir hier leider, vermutlich weil ich mich mit nicht mit dem wichtigsten Thema identifizieren konnte:

Giovannis Schicksal war eigentlich, mit seinem Bruder die Eisdiele des Vaters zu übernehmen. Er weigerte sich und tat stattdessen das, was ihm Spaß macht. Sein Bruder übernahm die Eisdiele nun alleine und musste dafür umso härter arbeiten, ohne freie Sommer oder mal einen Urlaub.

Ein großes Thema ist auch Lyrik. Das Buch strotzt vor Zitaten und lustigen und skurrilen Erlebnissen aus dem Kreis der Dichter. Ich habe allerdings erst am Ende gesehen, dass (natürlich) im Anhang ein Verzeichnis der Zitate ist. Hätte ich das vorher gesehen, hätte ich gerne auch noch das ein oder andere Gedicht im Ganzen gelesen.

Mich hat Die Eismacher nicht begeistert, ohne Zweifel ist es aber ein guter Roman, der anderen sicherlich viel mehr Vergnügen bereiten kann.

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90 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

krimi, venedig, commissario brunetti, italien, commisario brunetti

Venezianische Scharade

Donna Leon
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 01.05.2012
ISBN 9783257231731
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Donna Leon erlangte mit ihren Commissario Brunetti Krimis große Berühmtheit. Die Amerikanerin lebt in Italien. Dies ist Brunettis dritter Fall.

Auf dem brachliegenden Hinterhof einer Schlachterei wird eine Leiche gefunden. Bei näherer Betrachtung stellt sich die vermeintliche Prostituierte als Transvestit heraus. Da die zuständige Questura unterbesetzt ist, ermittelt Brunetti in diesem Fall. Statt mit seiner Familie in den Urlaub zu fahren, ermittelt er nun im Schwulen-Milieu.

Mir gefällt es sehr, wie aufgeschlossen Donna Leon kritischen Themen ist. Im vorigen Band ging es um illegale Giftmüllentsorgung, hier nun um Schwule und Transvestiten. Gängige Vorurteile werden thematisiert, meist durch Brunettis eigene Vorurteile. Ein wenig erinnert mich Donna Leon an Wolfgang Schorlau, der in seinen Dengler-Krimis ebenso brisante Themen aufgreift (NSU, Tierschutz uvm.).

In Venezianische Scharade taucht eine neue Figur auf, die uns fortan begleiten wird: Pattas zauberhafte und stets hilfsbereite Sekretärin Elettra. Allerdings fühle ich mich komisch, im selben Satz zauberhaft/ hilfsbereit und Patta zu schreiben. Brunettis Vorgesetzter ist mal wieder keine Hilfe und nur am öffentlichen Auftreten und daran, wichtigen Persönlichkeiten nicht auf die Füße zu treten, interessiert.

Der Fall bietet ein paar Wendungen, ist aber insgesamt wieder recht gemächlich.Dafür ist am Ende alles stimmig.

Donna Leon bietet mal wieder tollen Lesegenuss! Doch bevor ich mich an den viertel Teil mache, werde ich mir heute Abend die Verfilmung mit Joachim Król in der Rolle des Brunetti ansehen.

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73 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

münster, krimi, thriller, abtreibung, band 4

Denn mir entkommst du nicht

Christine Drews
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 13.05.2016
ISBN 9783404173556
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Christine Drews studierte Germanistik und Psychologie. Vor allem ihre Psychologiekenntnisse lässt sie in ihre Kriminalromane einfließen. Denn mir entkommst du nicht ist der vierte Teil um das Ermittlerduo Schneidmann und Käfer.

In einem Park wird die verstümmelte Leiche einer Frau gefunden. Ihr wurde brutal in den Unterleib gestochen. Dies und der Umstand, dass die Tote vor kurzem noch schwanger war, machen Charlotte Schneidmann, Mutter eines Zweijährigen, besonders zu schaffen.

Hauptverdächtig ist der Mann, der den Fund der Leiche anonym der Polizei meldete. Er schien die Tote zu kennen, verwischte an der Telefonzelle sogar seine Fingerabdrücke. Oder will ihm jemand möglicherweise etwas anhängen?

Mir war nach vielen Roman, eher langsameren Krimis und Kinder- und Jugendbüchern in letzter Zeit mal wieder nach einem blutigen Krimi. Mit Christine Drews habe ich da eine tolle Autorin gefunden. Von Anfang an war Spannung da, genauso wie Sympathie mit den Ermittlern und dem (vermeintlichen) Täter.

Ich habe zuvor keinen der vorigen Bände gelesen, kam trotzdem sehr gut rein. Es gibt einige Anspielungen auf vorherige Ereignisse, also fängt man im Idealfall doch beim ersten Fall an. Dieser heißt Schattenfreundin, ist allerdings neu nur noch als Ebook im Bundle mit dem zweiten Teil lieferbar.

Der Fall ist heftig, doch das meiste bleibt der Fantasie überlassen und wird nicht detailreich ausgeführt. Mir gefiel diese Art der Erzählung sehr gut. Auch der Spannungsbogen bis zur Auflösung war super. Ich tappte wirklich bis zuletzt im Dunkeln, was nun die wahren Gründe und den wahren Täter anging. Und genauso sollte ein Krimi schließlich sein.

Ich habe rein gar nichts auszusetzen. Ein erstklassiger Krimi, der zwar in Münster angesiedelt ist, doch ebenso in jeder anderen Mittelgroßen Stadt Deutschlands spielen könnte. Ich werde mir nun auf jeden Fall auch andere Bücher von Christine Drews beschaffen und hoffentlich ebenso begeistert verschlingen!

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34 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

geister, freundschaft, kinderbuch, hund, geisterhund

Pelle von Pimpernell – Der Geisterhund

Claire Barker , Manuela Knetsch , Ross Collins
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Kosmos, 08.06.2016
ISBN 9783440148754
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Claire Barker lebt mit ihrer Familie und ihren Tieren auf einem Bauernhof in England. Bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete, hatte sie diverse Jobs. Die Illustrationen stammen von Ross Collins. Ein zweiter Teil erschien bereits auf englisch.

Pelle von Pimpernell lebt ein wunderbares Hundeleben. Mit seiner besten Freundin, dem Mädchen Winnie, und ihren Eltern, wohnt er in Haus Sternenblick. Doch Winnie ist schon alt und eines Tages ist seine Zeit gekommen und er stirbt. Doch statt im Himmel zu landen, wurde er ein Geist, den keiner sehen und hören kann – auch seine geliebte Winnie nicht. Als dann auch noch sein wundervolles Zuhause droht Zwangsversteigert zu werden, muss Pelle unbedingt etwas unternehmen!

Ich hatte richtig viel Spaß mit diesem Buch! Die Geschichte ist abenteuerlich und es wird viel herumgespukt, doch ohne irgendwie gruselig zu sein. Es geht um Freundschaft und Hilfsbereitschaft.

Das Buch ist sehr liebevoll gestaltet. Die zahlreichen Zeichnungen sind schwarz-weiß, nur die Geister werden blau dargestellt. Einige Texte sind aufwendig dargestellt, wie beispielsweise Briefe oder ein Zeitungsartikel.

Für Fans von: Der Tag, an dem mein Meerschweinchen Kriminaloberkommissar wurde

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