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172 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 92 Rezensionen

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Die Charité

Ulrike Schweikert
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 26.06.2018
ISBN 9783499274510
Genre: Historische Romane

Rezension:

Kurzinhalt: 
Im August 1831 bricht in Deutschland die Cholera aus. In Berlin versucht man, der Verbreitung durch Quarantäne Herr zu werden, während in der Charité verzweifelt nach einem Heilmittel gesucht wird. Der Kampf scheint aussichtslos, als immer mehr der Seuche zum Opfer fallen. 
Inmitten des Geschehens kämpfen drei Frauen mit ihrem eigenen Schicksal: Eine Gräfin mit ihrer unglücklichen, lieblosen Ehe; eine Hebamme, die nun als Totenfrau arbeitet; und eine junge Krankenwärterin, die entgegen aller Regeln die Liebe zur Medizin und einem Arzt entwickelt... 


Cover & Schreibstil: 
Das Buchcover ist wirklich ein Blickfang - die rote Rose auf weißem Grund, passend zu dem in rot gehaltenen Schriftzug, sticht sofort ins Auge. Auch haptisch ist das Buch ein Genuss: Buchtitel und Rose sind hervorgehoben, sodass man sie erfühlen kann. Auf den Innenseiten der Buchdeckel hat man zum Einen eine Zeichnung der Charité, zum Anderen einen Übersichtsplan über die verschiedenen Einrichtungen des Krankenhauses. Wirklich ansprechend gemacht. 

Der Schreibstil dagegen ist sehr einfach gehalten. Die Sprache ist flüssig, klar und schnörkellos. Ulrike Schweikert fliegt mit ihrer Erzählung durch die Jahre und handelt historische Gegebenheiten fix ab, ohne allzu viele Worte darauf zu verschwenden. Einzig bei Beschreibungen der Gefühlswelt einiger ihrer Figuren hält sie sich länger auf und beschreibt ausführlich, wie sich die Charaktere vor Sehnsucht voreinander verzehren. 


Meine Meinung: 
Ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut und wurde leider enttäuscht. Erwartet hatte ich einen historischen Roman mit etwas Gefühl. Leider kam beides zu kurz. 
Ich habe nichts gegen einen klaren Schreibstil, aber der Schreibstil von Ulrike Schweikert war stellenweise fast schon emotionslos. Das krasse Gegenteil dazu waren die kitschigen Tagebucheinträge der Gräfin, die vor Sehnsucht nach einem verheirateten Mann fast zerfließt. 
Durch diesen einfachen und emotionslosen Schreibstil bleiben die Figuren allesamt recht blass. Obwohl auch die Hebamme Martha neben Gräfin Ludovica und Wärterin Elisabeth als Hauptfigur gilt, erfährt man von ihrer Geschichte das Wenigste. Und von ihrem Gefühlsleben gar nichts. 
Der historische Aspekt der Geschichte war für meinen Geschmack nur fades Beiwerk. Einige Gegebenheiten und Meilensteine der Medizin wurden so kurz abgehandelt, dass ich das Gefühl bekam, sie wurden nur erwähnt, damit das Buch zurecht als "historischer Roman" bezeichnet werden darf. Hier hätte ich mir ausführlichere Beschreibungen von z. B. Dieffenbachs Forschung, bahnbrechenden Operationen und Krankheitsbildern gewünscht. 
Die Vorhersehbarkeit einiger Geschichtsstränge trug ihren Teil dazu bei, das Lesevergnügen zu schmälern. 

Alles in allem schöpft die Autorin schöpft das Potenzial des Buches nicht aus. Die Story hätte durch etwas mehr Tiefgang und mehr Augenmerk auf die Historie ein wirklich gutes Buch werden können. So ist es jedoch nur Mittelmaß mit seichter Story. Drei Sterne ***

  (1)
Tags: historischer roman, roman, historisc, krankenhaus, liebe, medizin   (4)
 

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Passagier 23

Sebastian Fitzek
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 29.10.2015
ISBN 9783426510179
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
Tags: kreuzfahrt, mord, suizid, thriller   (4)
 

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Bartimäus - Das Amulett von Samarkand

Jonathan Stroud , Katharina Orgaß , Gerald Jung
Flexibler Einband: 539 Seiten
Erschienen bei cbt, 05.03.2007
ISBN 9783570216958
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags: dschinn, fantasy, jugendbuch, kobold, zauberei   (5)
 

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(648)

1.475 Bibliotheken, 53 Leser, 0 Gruppen, 172 Rezensionen

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Wolkenschloss

Kerstin Gier
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 09.10.2017
ISBN 9783841440211
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags: entführung, geheimnis, hotel, jugendbuch, schweiz   (5)
 

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(84)

108 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 63 Rezensionen

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Verschieben Sie die Deutscharbeit - mein Sohn hat Geburtstag!

Lena Greiner , Carola Padtberg
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 13.10.2017
ISBN 9783548377490
Genre: Humor

Rezension:

Dank "Verschieben Sie die Deutscharbeit - mein Sohn hat Geburtstag!" tut mir sowohl mein Bauch vor lauter Lachen als auch mein Nacken vom ständigem Kopfschütteln weh. 

Das Sachbuch beinhaltet viele lustige Anekdoten zum Verhalten von sog. Helikopter-Eltern. 
Was das Ganze so lustig - und auch unglaublich macht - die Geschichten sind keinesfalls erfunden. Zu Wort kommen verschiedene Berufsgruppen, die täglich mit dieser (unbeliebten) Spezies Eltern in Verbindung kommen, z. B. Erzieher und Lehrer, genauso wie Mitschüler, andere Eltern und die betroffenen Kinder selbst. 
Manche Story scheint dabei wie an den Haaren herbeigezogen, so irrsinnig verhalten sich einige Eltern. Nicht nur einmal wusste ich nicht, ob ich mich über die Heli-Eltern amüsieren oder die Hände über dem Kopf zusammenschlagen soll vor Unverständnis. 


Unterteilt ist das Buch von Lena Greiner und Carola Padtberg-Kruse in verschiedene Abschnitte bzw. Kapitel. Jeder Teil steht dabei für einen Lebensabschnitt des wertvollsten Schatzes der Helikopter-Eltern: Ihrem Kind! 
So beginnt das Buch bei der Schwangerschaft, beschreibt das Verhalten der Eltern während der Kindergartenzeit bis hin zur Suche nach der passenden Universität für ihren Liebling. 
Den Kapiteln ist eine kurze Beschreibung der Autorinnen vorangestellt, die Berichte und Erlebnisse unter Helikopter-Eltern leidender Betroffener folgen. Aufgehübscht wird das Ganze durch kleine Comics. 


Der selbstverfasste Text der Autorinnen bei den Kapitelanfängen ist relativ kurz - wirkliches Schreibtalent konnte hier nicht entfaltet werden. Nichtsdestotrotz liest sich das Buch und die einzelnen Berichte sehr gut; der Schreibstil ist flüssig, klar und umgangssprachlich. Die beiden Damen schaffen es, dem Leser ein Schmunzel oder auch Lachtränen zu entlocken. 
Da die einzelnen Berichte und Abschnitte recht kurz sind, kann man das Buch gut zwischendurch lesen. 

Das Buch ist also perfekt für alle, die sich amüsieren wollen und ein wenig Ablenkung & Kurzweil suchen. 
Mir hat es gefallen und ich vergebe 4 Sterne!

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Tags: eltern, humor, kind, sachbuch   (4)
 

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14 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 9 Rezensionen

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Der Wunderling

Mira Bartók , Sabine Schulte , Mechthild Großmann
Audio CD
Erschienen bei Silberfisch, 29.09.2017
ISBN 9783867423434
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Mira Bartók hat mit „Der Wunderling“ eine wunderschöne Geschichte verfasst – eine Geschichte über Freundschaft, Freiheit und Mut.Im Mittelpunkt dieser Geschichte steht ein Mischwesen (halb Mensch, halb Fuchs), der auf Grund seines ungewöhnlichen Aussehens schlimme Schikanen erleiden muss. Er ist nicht nur äußerlich etwas Besonderes, denn er kann Geräusche hören, die kein anderer hört. Mit dieser Gabe ausgestattet findet sich ‚Nummer Dreizehn‘, der Held der Geschichte, schon bald in einem Abenteuer wieder, das er sich nicht hätte träumen lassen.

Die Geschichte ist unglaublich schön geschrieben. Die Figuren sind allesamt liebevoll gezeichnet und (bis auf die Bösewichte) natürlich sehr sympathisch. Ich denke, besonders mit Nummer Dreizehn können sich viele Kinder identifizieren und durch ihn selbstbewusster werden.
Mechthild Großmann mit ihrer markanten Stimme als Sprecherin für das Hörbuch auszuwählen war eine großartige Idee. Sie schafft es, den Figuren Leben einzuhauchen und gibt jeder ihren individuellen Klang.

Auch wenn Hörbücher sonst nicht so mein Geschmack sind (ich lese einfach lieber selbst, als jemand anderem beim Lesen zuzuhören) - aber hier passt einfach alles zusammen: Eine wunderschöne Geschichte mit Herz, die markante und trotzdem angenehme Stimme der Sprecherin sowie das tolle Cover. Fünf Sterne!

  (3)
Tags: anders sein, fantasie, hörbuc, kinde   (4)
 

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(55)

71 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 52 Rezensionen

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Der Tiger in der guten Stube

Abigail Tucker , Martina Wiese , Monika Niehaus , Jorunn Wissmann
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei wbg Theiss in Wissenschaftliche Buchgesellschaft (WBG), 01.09.2017
ISBN 9783806236477
Genre: Sachbücher

Rezension:

Die Wandlung von der Wild- zur Hauskatze, der Weg aus Mesopotamien hin auf unsere Couch und in unsere Herzen – diese Veränderung beleuchtet „Der Tiger in der guten Stube“. 

Das knapp 300 Seiten fassende Buch beleuchtet die Entwicklungsgeschichte der Katze. Es werden die typischen Eigenarten der Stubentiger, die wohl jeder Katzenbesitzer kennt, erläutert und körperliche Besonderheiten beschrieben. Ebenso ist das Buch prallt gefüllt mit Zahlen und Fakten. 

Der Schreibstil ist zum Großteil angenehm und nicht zu trocken. Abigail Tucker, die Autorin, lässt ihre eigenen Erfahrungen als Katzenbesitzer und –Fan mit einfließen und kann die ein oder andere lustige Geschichte über ihren Stubentiger Cheetoh berichten. Dies lockert das Buch um einiges auf und schafft es, den Leser zum Schmunzeln zu bringen. 
Allerdings wirkt das Buch stellenweise wie eine wissenschaftliche Abhandlung: viel zu viele Fakten und Zahlen werden benannt, allen voran die USA betreffend. 
Die vielen Fakten machen das Lesen mitunter sehr schwierig und auch langweilig. Ich musste mich an manchen Stellen doch arg zwingen, um weiterzulesen. 

Auch wenn ich es interessant fand, etwas über die Entwicklung unserer Hauskatzen zu lesen – das Buch hat mich nicht vom Hocker gerissen. 
Zu sehr hat mich das Herunterrasseln von Fakten und Zahlen gestört. Schade fand ich hier vor allem, dass fast nur Daten zur USA beschrieben wurden. Eine etwas globalere Ansicht hätte ich besser gefunden. 
Positiv gefallen haben mir dagegen die persönlichen Berichte der Autorin über ihre eigene Katze und die witzigen Katzen-Illustrationen im Buch.

  (2)
Tags: haustiere, katzen, sachbuch   (3)
 

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(101)

123 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 89 Rezensionen

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Pasta mista - Fünf Zutaten für die Liebe

Susanne Fülscher
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 29.09.2017
ISBN 9783551650252
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der Teenie Liv und ihre Single-Mutter leben in München und sind bisher ohne Mann im Haushalt gut klargekommen. Bis ihre Mutter überraschend mit ihrem italienischen Lover inkl. seinen zwei 16-jährigen Kindern vor der Tür steht. Nun muss sich Liv nicht nur mit den üblichen Problemen eines Teenagers herumschlagen, sondern auch noch in ihrer neuen Patchwork-Familie behaupten. Zu der auch noch der außerordentlich süße Angelo gehört – von Livs Freundinnen liebevoll „das Sahneschnittchen“ genannt… 

********** 

Susanne Fülscher hat keine völlig neue Idee in diesem Buch erschaffen – das Thema Patchwork-Familie, in der es zu Liebeleien zwischen den Kindern kommt erinnert mich stark an „Türkisch für Anfänger“ - aber die Umsetzung ist hier wahrlich witzig. 
Die Protagonistin tappt von einem Fettnäpfchen ins nächste und durchlebt die typischen Teenie-Probleme. Man leidet mit ihr und wird an seine eigene Jugend erinnert (zumindest, wenn man so wie ich schon etwas älter ist ;-) 

Der Schreibstil ist passend für ein Jugendbuch locker und umgangssprachlich. Lustig sind vor allem Livs innerliche Streit- bzw. Selbstgespräche. Diese lockern das Ganze noch weiter auf. 

Das bunte Cover sowie die Illustrationen im Buch sind ebenfalls passend gewählt: Liv liebt das Kochen & Pasta, daher werden die einzelnen Kapitel durch Makkaroni geteilt. Witzig ist auch, dass die Kapitel immer die verspeisten Gerichte als Titel haben. 


*********** 

Pasta Mista – 5 Zutaten für die Liebe“ ist das erste Buch einer zweiteiligen Reihe und ein schönes, kurzweiliges Jugendbuch. Es ist witzig und realistisch geschrieben. Man fiebert und lacht gemeinsam mit Liv. 
Auch wenn das Ende des Buches etwas vorhersehbar ist - mir hat das Buch gut gefallen und ich bin sicher, dass die eigentliche Zielgruppe damit auch ihren Spaß haben wird.

  (8)
Tags: familie, jugendbuch, liebe, patchwor, roma, teenager   (6)
 

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(1.475)

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Silber - Das dritte Buch der Träume

Kerstin Gier
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 08.10.2015
ISBN 9783841421685
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags: gefahr, jugendbuch, lieb, manipulation, roman, träume, traumwelten   (7)
 

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(376)

771 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 49 Rezensionen

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Silber - Das erste Buch der Träume

Kerstin Gier
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 09.10.2017
ISBN 9783596196739
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags: jugendbuch, kult, liebe, roman, sekt, träume, traumwelten   (7)
 

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(3.286)

5.111 Bibliotheken, 56 Leser, 14 Gruppen, 290 Rezensionen

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Silber - Das zweite Buch der Träume

Kerstin Gier
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 26.06.2014
ISBN 9783841421678
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags: jugendbuch, liebe, roman, schlafwandel, sekte, träume   (6)
 

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(190)

301 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 154 Rezensionen

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Palast der Finsternis

Stefan Bachmann , Stefanie Schäfer
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 23.08.2017
ISBN 9783257300550
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ein geheimer Palast, tief unter der Erde gebaut…Aurelie betritt ihn im 18. Jahrhundert, Anouk im 21.Für Aurélie soll er ein Zufluchtsort vor den Schrecken der Französischen Revolution sein.Für Anouk ein Abenteuer, als sie ihn nach über zwei Jahrhunderten Verfall erkunden will.Beide finden im Palast der Finsternis etwas, was sie sich in ihren schlimmsten Albträumen nicht hätten vorstellen können…
***********
Das Cover von „Palast der Finsternis“ entfaltet seine Wirkung vollends, wenn man es in den Händen hält: Metallisch glänzend und mit leichtem 3D-Effekt ist es ein echter Hingucker. Es passt hervorragend zur Geschichte und ist wirklich gelungen.

Die Geschichte ist abwechselnd aus der Ich-Perspektive von Aurélie und Anouk geschrieben. Die Sprache ist dabei dem jeweiligen Jahrhundert angepasst, jedoch immer flüssig und klar zu lesen. Die einzelnen Kapitel sind mit durchschnittlich 3-4 Seiten recht kurz und dadurch gut, wenn man nur wenig Zeit zum Lesen hat.
**********
Palast der Finsternis“ beginnt rasant. Stefan Bachmann schafft es zu Beginn, vor allem mit dem Wechsel zwischen Vergangenheit und Zukunft, also zwischen Aurelie und Anouks Geschichte, Spannung aufzubauen. Man möchte wissen, was mit Aurelie und ihrer Familie passiert ist. Warum den Palast Jahrhunderte niemand mehr betreten hat. Und warum ausgerechnet 5 Jugendliche mit zu den ersten Menschen gehören dürfen, die den Palast in unserer Zeit erkunden dürfen.
Leider kann die Spannung nicht das ganze Buch über gehalten werden. Die Story braucht nach dem rasanten Start etwas, um Fahrt aufzunehmen und das Buch hat einige Längen. Auch waren mir die Charaktere zu blass. Zum Schluss schlichen sich ein paar Ungereimtheiten in die Geschichte ein und nicht jedes Detail wird aufgeklärt, was mich persönlich sehr stört. Für mich muss eine Story rund sein.   Daher landet das Buch für mich dadurch nur bei 3 Sternen.Die Idee ist klasse, die Umsetzung jedoch nicht vollständig gelungen.

  (8)
Tags: abenteuer, außenseiter, erkundung, frankreich, jugendliche, roman, thriller   (7)
 

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(144)

201 Bibliotheken, 1 Leser, 3 Gruppen, 107 Rezensionen

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SOG

Yrsa Sigurdardottir , Tina Flecken
Fester Einband: 500 Seiten
Erschienen bei btb, 18.09.2017
ISBN 9783442756643
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
Tags: island, mord, thriller, vergewaltigung   (4)
 

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(5)

6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

amateurfunk, dna, folter, island, isländische krimiserie, island. mord, kryptische botschaften, mord, reykjavi, spannung, thriller

DNA

Yrsa Sigurdardottir
E-Buch Text: 480 Seiten
Erschienen bei btb Verlag, 26.09.2016
ISBN 9783641172350
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
Tags: amateurfunk, folter, island, mord, spannung, thriller   (6)
 

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(8)

14 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 1 Rezension

ausländer, erfahrungsbericht, gaijin, gegenwart, humor, japan, langnase, laute des erstaunens, reisebericht, sushi, tokio, u-bahn

Tokio Total

Finn Mayer-Kuckuk
Flexibler Einband: 221 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 19.03.2012
ISBN 9783442157068
Genre: Sachbücher

Rezension:  
Tags:  
 

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(14)

39 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

aufbruch, australien, biografie, bloggerin, carina herrmann, indonesien, meerblick statt frühschicht, mut, piper, ratgeber, reise, reisen, rucksackreise, thailand, welt

Meerblick statt Frühschicht

Carina Herrmann
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.05.2016
ISBN 9783492308380
Genre: Sachbücher

Rezension:  
Tags: aufbruch, australien, reisen   (3)
 

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(52)

78 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 48 Rezensionen

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Die Entdeckung des Glücks

Isabell Prophet
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei Mosaik , 11.09.2017
ISBN 9783442393237
Genre: Sachbücher

Rezension:

War ich nach einer Leseprobe noch begeistert, voller Erwartungen an dieses Buch und bereit, 5 Sterne zu vergeben, so muss ich meine Meinung nun etwas revidieren… 


Aber erstmal ein paar Fakten zu Cover und Aufbau: 
Das Cover ist ein kleiner Eye-Catcher. Die recht einfache Gestaltung - weißes Cover mit klarer, schwarzer Schrift – kombiniert mit diesem Klecks Sand (so fühlt es sich zumindest an) fällt auf und macht neugierig. Leider habe ich aber nach der Lektüre des Buches nicht herausgefunden, warum die Gestaltung so gewählt wurde und was es mit dem braun-goldenen Farbklecks auf sich hat. Aber gut, wichtiger sind ja die inneren Werte. 

Aufgeteilt ist das Buch in drei Teile: Die Suche nach dem Glück, Wissenswertes zur Glücksforschung und Tipps zur Glücksfindung. Innerhalb dieser drei Teile gibt es noch einmal einzelne Kapitel, welche durchschnittlich eine Länge von 20 Seiten haben. Eine gute Länge, um mal schnell ein Kapitel im Bus zur Arbeit oder in der Mittagspause zu lesen, wie ich finde. 

Ein weiterer Pluspunkt, neben der Kapitel-Länge, ist der Schreibstil von Isabell Prophet. Nicht trocken und förmlich, wie es oftmals bei Sachbüchern der Fall ist, sondern flüssig und locker. Die Autorin vermischt wissenswerte Fakten mit eigenen Erfahrungen. Dadurch, und durch die direkte Ansprache ihrer Leser, wurde ich direkt abgeholt und konnte mich gut in die einzelnen Situationen und Beispiele hineinversetzen. 


Meine Meinung: 
Nach dem Studieren des Klappentextes sowie der Einleitung dachte ich, in diesem Buch explizite Hinweise zu finden, wie ich in meinem Job glücklicher werden könne. Ich erhoffte mir Tipps, die speziell auf das Berufsleben zugeschnitten sind. 
Leider hat „Die Entdeckung des Glücks“ meine Erwartungen dahingehend nur teilweise erfüllt. Der Großteil des Buches behandelt das Glück allgemein. Oder besser gesagt, die Zufriedenheit und das Wohlbefinden. Und die Steigerung von beidem. 

Vor allem im zweiten Teil des Buches wird viel fachliches und medizinisches Wissen erläutert, z. B. die Abläufe im Körper/Gehirn bei Stress, wann wir am leistungsfähigsten sind usw. Dies war wirklich interessant zu lesen, aber mir leider zu allgemein gehalten 
Bei sehr vielen Kapiteln wird das Thema Job nur ganz kurz, meist in den letzten paar Sätzen, angerissen. Stellenweise hatte ich das Gefühl, die Autorin erinnerte sich zum Kapitelende hin wieder an das Thema des Buches und versuchte so, den Bezug noch herzustellen. 

Im Schlusswort schreibt Isabell Prophet dann deutlich, dass es nie ihr Ziel gewesen sei, alle Menschen zu glücklichen und leistungsfähigen Arbeitstieren zu machen – vielmehr wolle sie das Bewusstsein für Denkmuster schaffen, die uns den Alltag erschweren. Dies kann ich so unterschreiben! 
Während des Lesens hatte ich oft das Gefühl, hier wird nicht über die Entdeckung des Glücks im Berufsleben, sondern den Menschen 2.0 geschrieben. Sehr viele Beispiele drehten sich um die Verbesserung des Wohlbefindens allgemein und eben nicht wie im Klappentext versprochen explizit um das Berufsleben. 

Klappentext und Verheißungen ala „Das GLÜCKSBUCH für die Arbeit“ finde ich daher etwas irreführend. 


Gesamturteil: 
Das Buch ist gut aufgebaut und geschrieben. Die Fakten sind interessant und auf div. Studien gestützt. Die Tipps und Tricks, die zu einem glücklicheren Leben führen sollen, sind machbar und verständlich erklärt. Auf Grund des mir zu kleinen Bezugs zum Berufsleben gibt es einen Minuspunkt.

  (9)
Tags: arbeitsleben, glück, job, ratgeber, sachbuch, wohlbefinden, zufriedenhei   (7)
 

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116 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 64 Rezensionen

beklemmend, frankreich, gewissen, jugend, kinder, kindheit, kindsmord, klett cotta verlag, lebenslüge, moral, mord, opfer, polizei, roman, schuld

Drei Tage und ein Leben

Pierre Lemaitre , Tobias Scheffel
Fester Einband: 270 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 20.12.2017
ISBN 9783608981063
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt: 
Ein verschwundener Sechsjähriger. Ein ganzes Dorf im Ausnahmezustand. Nur ein Bewohner weiß, was wirklich geschehen ist. Wird der nahende Sturm alles ans Licht bringen oder für immer begraben? 
Der zwölfjährige Antoine hat im Affekt den Nachbarsjungen Remi getötet. Innerhalb weniger Sekunden wird er zum Mörder, gekennzeichnet für sein ganzes Leben. Um seiner Mutter nicht die Bürde aufzuhalsen, einen Mörder als Sohn zu haben, versteckt er Remi und verschwiegt das Unglück. 
In seinem Heimatdorf beginnt schon bald die Suche nach dem kleinen Jungen – und Antoine fürchtet mit jeder verstrichenen Sekunde mehr, entlarvt zu werden. 
Kurz bevor Remis Leiche entdeckt werden kann, zieht ein Jahrhundertsturm über das Dorf hinweg, der alles verändert… 


Aufbau & Schreibstil: 
Das Buch ist aus Sicht eines allwissenden Erzählers geschrieben. Dieser führt den Leser gekonnt durch die Geschichte, wirft Fragen auf und macht durch Andeutungen neugierig auf das weitere Geschehen. Der Schreibstil von Pierre Lemaitre ist flüssig und klar. Er schafft es, Bilder und vor Allem Gefühle real werden zu lassen – fast hat man das Gefühl, man selbst fürchte sich vor der Verhaftung als Mörder, so gekonnt beschreibt Lemaitre das Gefühlschaos der Hauptfigur. 

Die Geschichte ist in drei große Abschnitte unterteilt: Antoines Leben wir in den Jahren 1999, 2011 und 2015 beleuchtet. 
Innerhalb dieser Abschnitte gibt es einzelne Kapitel. Diese haben eine gute Länge, um auch „schnell mal“ ein Kapitel lesen zu können, wenn man nur wenig Zeit hat. 


Meine Meinung: 
Schon allein die Idee der Story – ein Zwölfjähriger, der zum Mörder wird und sein Kampf mit den Schuldgefühlen – ist grandios. Das Buch hält, was die Story verspricht: Eine wahnsinnige Geschichte viel Spannung und Gefühl. 
Innerhalb von zwei Tagen hatte ich dieses Buch durchgelesen, ich konnte einfach nicht aufhören und wollte wissen, wie es weitergeht. Pierre Lemaitre hat mich in die Geschichte hineingezogen und bis zum Schluss nicht wieder losgelassen. Auch jetzt, mehrere Tage nach dem Durchlesen, beschäftigt mich das Buch noch. Die Verzweiflung der Hauptfigur, die Angst, entdeckt und verhaftet zu werden, und die Schuld, die ihn auch Jahre später noch belastet – als dies fühlt sich beim Lesen so real an. Ich habe mit Antoine gelitten und mich bei der Frage ertappt, wie ich an seiner Stelle reagiert hätte… 

Auch wenn mir ein, zwei Aktionen der Hauptfigur nicht ganz schlüssig erscheinen, so ergibt der Handlungsverlauf zum Schluss eine runde Sache. Antoines Leben zu verschiedenen Jahren zu beleuchten und zu zeigen, wie er und seine Schuld sich entwickelt haben, ist ein kluger Schachzug vom Autor. Dadurch wird die Geschichte noch authentischer. 
Auf den letzten Seiten wird dann noch einmal alles auf den Kopf gestellt… 

Ein wahrlich grandioses Buch – 5 Sterne!

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Tags: mord, roman, schuld, totschlag   (4)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

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119 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 88 Rezensionen

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Der Preis, den man zahlt

Arturo Pérez-Reverte , Petra Zickmann
Fester Einband: 295 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 10.09.2017
ISBN 9783458177197
Genre: Historische Romane

Rezension:

Der Roman spielt im Jahre 1936, zu Beginn des spanischen Bürgerkrieges. Die Nationalisten unter Francisco Franco haben in ihrem Versuch, die gewählte Regierung zu stürzen, das Land gespalten. Beide Seiten kämpfen erbittert gegeneinander, in der Überzeugung, in Kürze den Sieg davonzutragen. Keiner ahnt, dass der Krieg noch Jahre dauern und viele Opfer fordern wird. 
Der Protagonist Lorenzo Falcó arbeitet auf Seiten der Nationalisten für den Geheimdienst. Falcó führt als Agent der Spezialeinheit Grupo Lucero jeden Auftrag auf – ohne Fragen oder Gewissensbisse. Er wird auf eine kriegswichtige und äußerst schwierige Mission geschickt: Die Befreiung des Parteiführers der Falange aus dem Gefängnis von Alicante. 
Unterstützung bekommt er dabei von drei Mitstreitern. Unter ihnen Eva Rengel, eine Frau, die genauso undurchsichtig scheint, wie Falcó selbst es ist. Schon bald wird klar, dass nichts ist, wie es scheint und jemand ein doppeltes Spiel spielt... 


Kurz etwas zum Schreibstil des Buches: 
Der Autor hat einen flüssigen, angenehmen Schreibstil. 
Die vielen spanischen Begriffe können mitunter etwas verwirrend sein. Gerade die vielen politischen Einheiten sind anfangs schwierig auseinander zu halten. 
Die einzelnen Kapital haben mit ca. 20 Seiten eine gute Länge, um auch zwischendurch ein wenig lesen zu können, man nicht viel Zeit vorhanden ist. 
Interessant fand ich, dass jedes Kapital nach einem Satz oder Begriff aus dem jeweiligen Kapital benannt ist. 


Nun zu meiner Meinung: 
Vom Tempo der Leseprobe begeistert, freute mich auf einen spannungsgeladenen und rasanten Roman in historischem Setting. Leider wurde ich enttäuscht. 
Anfangs wird der Leser ausführlich in die verschiedenen Organisationen der Nationalisten eingeführt. Dies ist keinesfalls uninteressant, aber dadurch dauert es ein gutes Drittel des Buches, bis die Mission von Falcó überhaupt beginnt. 
Und leider verläuft die gefährliche Reise Falcós auf die gegnerische, die kommunistische Seite Spaniens viel zu glatt, als das sich Spannung aufbauen kann. 

In dem gesamten Buch gibt es m. M. n. nur drei Spannungspunkte. Die leider aber viel zu schnell abgehandelt werden. Zwischen diesen Punkten plätschert die Geschichte nur so vor sich hin. Es wird viel geredet und Falcós Leben beleuchtet, aber es passiert einfach nicht viel. 

Der Großteil des Buches befasst sich mit der Planung der Mission und dem Protagonisten selbst. Falcó, unten den Frauen wegen seiner charismatischen Art beliebt, ist überzeugt von seinen Fähigkeiten. 
Mir dagegen ist er einfach nur unsympathisch. Er scheint auf alle herabzublicken, die, im Gegensatz zu ihm, eine Überzeugung haben und nicht nur blind Befehle ausführen. Er steht sich selbst am nächsten und versucht mit allen Mitteln, seine eigenen Ziele zu verwirklichen. Stellenweise war ich sogar angewidert von ihm, so sehr missfiel mir die Art seines Vorgehens. 


Mein Fazit: 
Obwohl die Geschichte zum Ende hin nochmal mit einer Wende aufwartete, konnte mich das Buch nicht vollends überzeugen. 
Arturo Pérez-Reverte versteht es durchaus, ein Gefühl vom Bürgerkrieg mit all seinen Schrecken und seiner Sinnlosigkeit zu zeichnen. Die Geschichte um Falcó ist nicht uninteressant, aber mir einfach nicht spannend genug. 

Wer auf ruhige Bücher mit historischem Setting steht, dem empfehle ich „Der Preis, den man zahlt“ wärmstens. Alle, die ein Buch suchen, das ihnen den Atem raubt, sollten sich vielleicht weiter umsehen. 

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Tags: agent, bürgerkrieg, lieb, roman, spanie, spionage, verrat   (7)
 
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