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101 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 41 Rezensionen

bitter & sweet, geteiltes blut, linea harris, fanatsy, ryan

Bitter & Sweet - Geteiltes Blut

Linea Harris
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.08.2016
ISBN 9783492704229
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Nachdem mir Band 1 bereits so gut gefallen hatte, lag es auf der Hand, dass ich auch die Fortsetzung schnell würde lesen müssen. Glücklicherweise hatte ich nicht allzulange warten müssen, denn Band 1 habe ich erst im Juli gelesen. Band 2 wurde dann schon Anfang August veröffentlicht, doch mit dem ganzen privaten Stress (ihr wisst ja ;) ) kam ich erst jetzt dazu, es lesen zu können :) Kaum eingetroffen, da wurde es auch schon demonstrativ auf dem Nachttisch positioniert XD

Einstieg

Der Einstieg war diesmal nicht wirklich schwer. Da Band 1 mir noch gut in Erinnerung geblieben ist (er war grandios), fand ich sehr schnell wieder ins Geschehen. Aber ich denke, selbst wenn es anders gewesen wäre, der Einstieg in Band 2 ist schnell geschafft. Es beginnt gewohnt seicht mit einem schnellen Aufhänger, der mich als Leser dazu zwingt das Buch vollständig lesen zu müssen.

Charaktere

Nachdem ich in der Besprechung zu “Bitter & Sweet – Mystische Mächte” nur Jill sowie ihre Tante am Rande vorgestellt habe, möchte ich euch jetzt einmal ihre Freunde näher bringen. Da ist zum einen Ally, eine wirklich herzensgute Hexe und ein perfekter Gegenpol zu Jill. Sie ergänzen sich charakterlich recht gut und wo Jill manchmal etwas panisch reagiert bleibt Ally ruhig. Derek ist der dritte im Bunde. Er ist der Schlaumeier unter den dreien und wird von Ihnen gern als wandelndes Lexikon bezeichnet. Interessanterweise gibt es eine Szene im Buch, wo die drei Ähnlichkeiten mit Harry, Ron und Hermine haben – nur sind die Geschlechter eben gedreht. Die drei machen das Hauptgespann der Protagonisten aus wobei es mit Ryan und Nathan noch zwei (Herzklopfalarm) Männer gibt, die um Jills Gunst werben. Ich konnte mich bereits in Band 1 nicht entscheiden, wer mir lieber war aber nach Band 2 stellt sich die Frage nicht mehr. Nun bleibt eigentlich nur noch Don zu benennen, Dereks Freund. Sie haben in Band 1 zueinander gefunden und scheinen das perfekte Paar mit stetigem “Friede-Freude-Eierkuchen”-Beziehungsleben zu sein.

Unterm Strich: Ihr seht, hinsichtlich der Figuren gibt es also nur bedingt neue Ansätze. Mich stört es nicht, denn es passt zum Buch und zur Story. Manchmal hätte ich mir ein paar mehr Details zu ihnen gewünscht um die Story noch ein wenig abzurunden.

Handlung / Stil


Nachdem Band 1 eine in sich abgeschlossene Handlung hatte, war ich gespannt, was “Geteiltes Blut” bringen würde. Der Bösewicht aus Band 1 war ja identifiziert und gefasst, da musste ein neues Element für Spannung sorgen. Ich bin erleichtert, dass Linea Harris einen wirklich guten Aufhänger gefunden hat. Dieser erschließt sich zum einen in gewisser Weise logisch aus Band 1 und hilft zusätzlich die Grundstory weiter zu entwickeln. Bereits nach wenigen Seiten war ich wieder völlig gefesselt und konnte nicht aufhören zu lesen. Ich glaube ich habe nur 2 oder 3 Tage gebraucht, dann war Band 2 leider auch schon wieder vorbei.

Fazit

“Geteiltes Blut” bietet ähnlich unkomplizierte Unterhaltung wie schon “Mystische Mächte”. Die Charaktere halten keine wirklichen Überraschungen bereit und doch ist die Story unterhaltsam genug um mich an die Seiten zu binden. Es war mal wieder absolut spannend, nicht vorhersehbar und ein wenig traurig. Ihr merkt ich habe wieder komplett mitgefiebert XD Für mich steht bereits fest, dass ich auch Band 3 unbedingt lesen muss.

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514 Bibliotheken, 23 Leser, 0 Gruppen, 136 Rezensionen

nina mackay, plötzlich banshee, banshee, fantasy, feen

Plötzlich Banshee

Nina MacKay
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.09.2016
ISBN 9783492703932
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ich weiß gar nicht mehr wann ich auf dieses Buch aufmerksam wurde. Es ist schon eine ganze Weile her und es war ziemlich schnell klar: Das muss ich lesen, unbedingt und ohne Kompromisse. Auf der einen Seite finde ich das Cover einfach bezaubernd und auf der anderes Seite verspricht es einfach mal eine frische Story, eine neue Idee und etwas nicht bereits zig-Mal umgesetztes.

Der Einstieg


Der Einstieg in “Plötzlich Banshee” ist herrlich einfach. Bereits auf der ersten Seite musste ich nach gerade einmal fünf Sätzen das erste Mal schmunzeln. Dieses Buch hatte schon jetzt Unterhaltungswert.

Die Charaktere

Alana ist eine herrlich tollpatschige und absolut sympathische Protagonistin. Sie hat einen kleinen Hang zu Panikattacken und ist mitunter ziemlich chaotisch. Da sie eine Banshee ist, überrascht das auch nicht wirklich, da diese Unglück und Chaos quasi anziehen. Ausgeglichen werden diese Eigenschaften durch Clay, der ihr bereits ihr ganzes Leben lang zur Seite steht. Sie sind unzertrennlich und können sich ein Leben ohne den jeweils anderen als besten Freund gar nicht vorstellen.

Detectiv Shane dagegen ist ein ruhiger Gegenpol zur chaotischen Alana. Er ist ein Mensch und fragt sich seit ihrer ersten Begegnung was mit Alana nicht stimmt bzw. wie verrückt sie wirklich ist. Gleichzeitig fasziniert ihn die chaotische junge Frau und bringt ihn in mehrfacher Hinsicht um den Verstand.

Handlung / Stil


“Plötzlich Banshee” beginnt unterhaltsam und auch über das restliche Buch hinweg gibt es immer wieder diverse Szenen, in denen ich einfach lachen musste. Die Story rund um Alana und ihr Schicksal ist mit einer guten Prise Humor erzählt ohne dabei alles ins Lächerliche zu ziehen. Der ernste Hintergrund wird trotz allem fundiert und logisch dargelegt. Das macht dieses Buch in meinen Augen auch so gut. Die Spannung steigt mit jeder weiteren Seite und man kann einfach nicht anders als mit zu rätseln. Durch Alanas Hang zum Chaos ist es allerdings kein atemloser Thriller, den man einfach nicht weglegen kann. “Plötzlich Banshee” ist ein Thriller mit Humor, wobei ich bisher selbst nicht wusste, dass sich dies so gut kombinieren lässt.

Der Schreibstil Nina MacKays ist zudem einfach herrlich. Der trockene Humor, der immer wieder in den richtigen Momenten durch die Zeilen sticht, ist grandios. Es macht einfach Spaß dieses Buch zu lesen.

Fazit

Ihr merkt es schon. Ich bin restlos begeistert von “Plötzlich Banshee”. Vor dem Lesen war ich einfach neugierig, da es mal wieder etwas Neues versprach. Jetzt nach dem Lesen bin ich einfach hin und weg. Schreibstil, Humor, Spannung und geniale Charaktere verpackt in einer guten Story – so sieht Leseunterhaltung erster Klasse aus. Absolut genial! Wer dieses Buch nicht liest ist selber schuld.

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116 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 52 Rezensionen

familie, krebs, tod, liebe, verlust

Auf Zehenspitzen berühre ich den Himmel

Amanda Prowse ,
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Piper, 19.10.2015
ISBN 9783492307833
Genre: Romane

Rezension:

Zunächst einmal muss ich sagen: Ich liebe den Titel dieses Buches. Er ist nicht kitschig oder absolut nichtssagend. Er ist ein wenig geheimnisvoll und weckte in mir zahlreiche Erwartungen an das Buch dahinter als ich ihn das erste Mal gelesen habe. Ich wusste noch gar nicht worum es im Buch geht, aber ich wollte es lesen – und das nur wegen dem Titel.

Der Einstieg ins Buch ist schnell geschafft. Poppy und Martin leben mit ihren Kindern Peg und Maxy ein perfektes Leben. Er ist Soldat und sie liebevolle Mutter und Hausfrau. Gut es ist schon ein wenig klischeehaft und man hätte kurz befürchten können, das dies ein absolut unerträgliches, vor Kitsch und Schmalz triefendes Buch sein würde. Glücklicherweise ist es das nicht. Das macht es aber nicht besser, doch ich fange von vorn an.

Wie gesagt, der Einstieg ist mir sehr leicht gefallen und ehe ich mich versah hatte ich bereits mehrere Seiten gelesen. Diese kleine Familie ist einfach so herrlich natürlich und Bodenständig, dass ich nicht anders konnte und immer weiterlas.

Ihr merkt es schon, das große “Aber” schleicht sich so langsam an, doch vorher noch etwas zu den Figuren. Poppy und Martin hatten beide keine unbedingt einfache Kindheit und setzen nun alles daran ihren eigenen Kindern ein besseres Leben zu bieten als sie selbst hatten. Zu seinen Eltern haben sie keinerlei Kontakt mehr und auch zu ihrer Mutter ist der Kontakt eher nur sporadisch bis gar nicht vorhanden. Das stört allerdings weder mich als Leser noch die Figuren. Sie sind beide sehr sympathisch angelegt und die Autorin gibt ihnen genug Details um den Leser auf ihre Seite zu schlagen.

ABER… Ja da ist es nun doch, aber. Ich liebe diese Geschichte, der Einstieg ist super, alles ist toll, aber dann.. Plötzlich und völlig unvorbereitet werden Protagonistin und Leser gleichermaßen aus der schönen Welt herausgerissen. Ich muss sagen ich war geschockt, musste weiterlesen und wenige Seiten später war ich total erschüttert. Mir standen Tränen in den Augen aber an Aufhören war nicht zu denken. Gut, irgenwann musste der Hund dann mal vor die Tür und ich nahm die Möglichkeit einer kleinen Lesepause fast dankbar an.

Dieses Buch hat mich emotional komplett umgehauen und ich war noch nicht einmal fertig. Ich habe hier auf dem Sofa gesessen und mit den Tränen gerungen. Kaum zurück ging es direkt wieder auf die Lesecouch und weiter in einer Achterbahnfahrt der Gefühle. Ich habe geschmunzelt, mitgefiebert und mitgelitten. Mir ist das Herz gebrochen und ich habe neuen Mut gefunden. Dieses Buch ist ein emotionales Meisterwerk. Es ist absolut überragend und einfach derart toll, dass ich es kaum in Worte fassen kann.

Dieses Buch muss man kennen! Es ist so wundervoll, traurig und gleichzeitig witzig, dass ich mehrfach nicht wusste ob ich nun lachen oder weinen sollte. Wenn ihr es lest, richtet euch auf eine Achterbahnfart ein, wie ihr sie noch nicht erlebt habt. Dieses Buch bekommt von mir die vollen 5 Sterne und wird mit sehr großer Wahrscheinlichkeit noch mehrfach gelesen werden. Es ist einfach zu schön um es nur einmal zu lesen.

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(35)

61 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

alaska, vergangenheit, leuchtturm, paar, gletscher

Die Stille unter dem Eis

Rachel Weaver ,
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Pendo Verlag, 05.10.2015
ISBN 9783866123977
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Dieses Buch habe ich ebenfalls auf der Buchmesse vergangenes Jahr entdeckt. Ich liebe Dokumentationen  über Alaska und das Leben dort, da weckte dieses Buch natürlich direkt mein Interesse. Ich hatte keine großen Erwartungen an die Story sondern hoffte einfach einen weiteren Blickwinkel auf das Land zu erhalten.

Der Einstieg ins Buch und die Handlung ist relativ nüchtern. Gerade das hatte ich auch erwartet und tatsächlich musste ich aufgrund der direkt zu merkenden Hartnäckigkeit von Anna etwas schmunzeln. Ihr starker Charakter und ihre vielleicht etwas eigenwillige Art und Weise manches anzugehen, verlangt anderen Personen Respekt ab und hilft ihr auf ihrem Weg durchs Leben.

Anna ist eine Protagonistin, die mich von der ersten Seite an begeistern konnte. Kyle dagegen war ein guter Nebencharakter, der zwar ab und an für interessante Momente sorgte, mich im Vergleiich allerdings weniger ans Buch fesselte. Anna ist der Charakter, der das Leben wie auch die Lebensweise in Alaska liegt. Mit dem Umzug auf eine kleine Leuchtturminsel wird für sie ein neuer Abschnitt ihres Lebens gestartet.

Dieses Buch überzeugt neben seiner Protagonistin auch mit seinem Schreibstil. Dank der nüchternen Erzählung bleibt stets eine Distanz zum Buch und den Figuren gewahrt, die das Lesevergnügen allerdings in keiner Weise beeinträchtigt. Ganz im Gegenteil, durch den Schreibstil wird die Atmosphäre des Buches noch zusätzlich unterstützt. Anna und Kyle wählen bewusst eine klein, abgeschiedene Leuchtturminsel. Damit schaffen sie eine räumliche Distanz zu den nahegelegenen Orten aber zu anderen Menschen im Allgemeinen. Alle zwei Wochen kommt die Wasserpolizei einmal an der Insel vorbei gefahren und winkt kurz. Weiteren menschlichen Kontakt gibt es nur über ein Funkgerät oder aber wenn sie ins Boot steigen und in die nächste Stadt fahren.

Ich hatte einen ruhigen Roman erwartet und genau das bekommen. Der Schreibstil ist sehr ruhig und leicht distanziert. Dadurch wird die idyllische Landschaft aber auch die Abgeschiedenheit beim Lesen fast greifbar. “Die Stille unter dem Eis” ist ein großartiger Roman, der den Leser mit traumhaften Landschaften und ruhigen Momenten begeistert. Dafür vergebe ich sehr gute 5 Sterne und eine uneingeschränkte Leseempfehlung.

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132 Bibliotheken, 5 Leser, 2 Gruppen, 27 Rezensionen

usa, kansas, büffel, natur, abenteuer

Butcher's Crossing

John Williams , Bernhard Robben
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.03.2015
ISBN 9783423280495
Genre: Romane

Rezension:

2014 habe ich “Stoner” gelesen und war damals nach anfänglicher Skepsis extrem begeistert. Ich hatte den Autor nicht einschätzen können und tat mich anfänglich schwer. Aber es hat sich gelohnt und als nun ein weiteres Buch von John Williams veröffentlicht wurde, musste ich es lesen.

Im Grundansatz ist Butcher’s Crossing ganz anders als “Stoner” und auch diesmal habe ich ein wenig Zeit benötigt um ins Buch zu finden. Das liegt am Schreibstil, der für mich noch immer ungewohnt ist. Nach der Erfahrung mit “Stoner” habe ich mich davon aber nicht abschrecken lassen und voller Motivation weitergelesen. Ich muss gestehen, es ist mein erster Western – wenn man es denn so nennen möchte. Ich schaue nicht einmal Filme in dieser Hinsicht und so war es sicherlich ein weiterer Test in mehrfacher Hinsicht.

Interessant ist, dass die ersten Seiten wie eine kleine Heimkehr gewesen sind. Es ist ähnlich dem Gefühl seine Eltern zu besuchen, wenn man bereits ausgezogen ist und in seinem alten Kinderzimmer steht. Ok, der Vergleich hinkt vielleicht ein wenig, aber ich hoffe ihr könnt mir dadurch besser folgen ;) John Williams Schreibstil beginnt sehr ruhig und fesselt den Leser hinter dessen Rücken. Auch die Geschichte um Will Andrews spinnt ihre Fäden langsam. Es passiert zunächst nicht viel und dennoch konnte ich nicht aufhören zu lesen. Mit jeder weiteren Seite fesselte sie mich mehr und ich konnte ein weiteres Mal in eine wunderbare Zeit eintauchen. Die Unterschiede zu heutigen Autoren sind teilweise deutlich spürbar, den Lesefluss stört das aber nicht.

Insgesamt konnte mich “Butcher’s Crossing” leider nicht ganz so packen wie Stoner. Ich kann nicht genau beziffern woran dies tatsächlich gelegen hat, denn die sowohl die Figuren wie auch die Story an sich war gut. Leider hat es mich jedoch nicht restlos gepackt und so vergebe ich an dieser Stelle nur 4 Sterne für “Butcher’s Crossing”.

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23 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

leben

Zwölf Leben

Ayana Mathis ,
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 22.09.2015
ISBN 9783423144360
Genre: Romane

Rezension:

Um ehrlich zu sein, ich weiß gar nicht wie lang ich dieses Buch bereits lesen will. Es wurde mir vor Ewigkeiten mal von einem Mitarbeiter des dtv empfohlen als ich nach einem Buch gefragt hatte, dass mit “Neuland” vergleichbar wäre. Nun er legte mir “Zwölf Leben” ans Herz, wobei ich heute nicht mehr weiß wie genau er es beschrieben hatte.

Der Einstieg in Ayana Mathis Buch ist mir erstaunlich leicht gefallen. Dies liegt nicht zuletzt am wundervollen Schreibstil der Autorin aber auch an der Situation zu Beginn des Romans. Hatties Zwillinge sind an einer schweren Lungenentzündung erkrankt und kämpfen um ihr Leben. Die Eindringlichkeit und Dramatik der Situation geht direkt auf den Leser über und so hatte ich bereits nach wenigen Seiten den ersten Kloß im Hals.

Ich werde diesmal weniger auf die einzelnen Charaktere des Romans eingehen, denn in “Zwölf Leben” werden die Schicksale und Erlebnisse verschiedener Charaktere vorgestellt. Die Kapitel selbst sind dabei in sich abgeschlossen, so dass es zunächst keinen wirklichen roten Faden durch das Buch zu geben scheint. Jede der Figuren ist jedoch mit Hattie verwandt. Es sind ihre Kinder und Enkel mit deren Erlebnissen sich das Bild der Familie schrittweise zusammensetzt. “Zwölf Leben” ist dadurch weniger ein Roman wie man ihn kennt aber dennoch ungemein reizvoll und lesenswert.

 Ich hatte durchaus meine Erwartungen an dieses Buch, aber auch leichte Befürchtungen. Da hier verschiedene Schicksale erzählt werden, die hinsichtlich der Familie miteinander verknüpft sind aber sonst nur indirekt miteinander zu tun haben, hätte es sich um einen eher trockenen Roman handeln können. Der Schreibstil Ayana Mathis lässt Trockenheit allerdings nicht zu. Stattdessen wird der Leser direkt zu Beginn des Buches abgeholt und bis zur letzten Seite nicht mehr von der Hand gelassen. Dieser Roman ist fesselnd, überzeugt mit seiner Eindringlichkeit und einem großartigen Schreibstil. “Zwölf Leben” sollte gelesen werden und erhält daher von mir wohlverdiente 5 Sterne.

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380 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 73 Rezensionen

vorlesen, bücher, paris, liebe, vorleser

Die Sehnsucht des Vorlesers

Jean-Paul Didierlaurent ,
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 22.09.2015
ISBN 9783423260787
Genre: Romane

Rezension:

Dieses Buch habe ich im vergangenen Jahr auf der Buchmesse entdeckt und mich direkt verliegt. Das Cover ist ein Traum und auch der Klappentext verspricht ein wundervolles Buch, das unbedingt gelesen werden wollte.

Der Einstieg ins Buch ist schnell geschafft. Das liegt zum einen am wirklich tollen Schreibstil des Autors aber auch an der direkten Sympathie für den Protagonisten. Guylain Vignolles ist einfach ab der ersten Seite absolut sympathisch und echt. Er ist vielleicht etwas verschroben und leicht speziell auf seine eigene Art, aber das macht ihn nicht minder liebenswert.

Dieser Roman lebt im Wesentlichen von seinem Protagonisten und dem gefühlvollen Schreibstil des Autors. Natürlich gibt es auch eine Handlung, die ist für mich persönlich jedoch irgendwie in den Hintergrund gerückt, da es einfach schön war den Protagonisten in seinem Leben zu begleiten. Guylain Vignolles arbeit in einer Recycling-Firma, in der Bücher wiederverwertet werden. Jeden Tag kommen LKW-Ladungen mit Büchern an und werden zerstört. Jedem Büchernarren blutet dabei das Herz und vielleicht war es auch das, was Guylain so sympathisch machte. Er rettet jeden Tag ein paar einzelne Seiten und liest sie seinen Mitfahrenden im Regionalzug vor.

Jean-Paul Didierlaurant erzählt die Geschichte von Vignolles so herzerwärmend, ohne große Ausschmückungen aber beeindruckend einfühlsam. Schreibstil wie auch Buch bewirken bei mir noch immer eine Gänsehaut wenn ich daran denke. Besonders erstaunlich ist das Ende. Hier fühlte ich keine Wehmut, Traurigkeit oder Aufregung weil es vorbei war. Ich war einfach rundum zufrieden und ein wenig sprachlos über dieses Buch. Man kann es schlichtweg nicht anders beschreiben als erstaunlich.

Nun ihr werdet euch sicherlich bereits denken können wie die Bewertung für “Die Sehnsucht des Vorlesers” ausfallen wird, aber ich muss noch eines sagen: Nur selten vergebe ich die volle Anzahl an Sternen so gern wie hier. Dieses Buch bringt auch den Leser selbst einmal zur Ruhe, kein Stress, keine Ärgernisse, keine lähmenden Gedanken. Dieses Buch ist wie ein Urlaub über mehrere Wochen verpackt in rund 220 Seiten. Einfach wunderbar.

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12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

Omega Days - Die letzten Tage

John L. Campbell ,
Flexibler Einband: 500 Seiten
Erschienen bei Heyne, 14.12.2015
ISBN 9783453317154
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Ja auf dieses Buch habe ich mich echt gefreut. Lange Zeit habe ich mich gegen Zombies gewehrt (klingt aufregend XD) auch wenn sie im Dystopiegenre eine gern genutzte Grundidee sind. Vor einigen Monaten haben wir dann Walking Dead für uns entdeckt und so habe ich tatsächlich angefangen auch nach Büchern in dem Bereich zu suchen. “Omega Days” wird vom Verlag damit beworben, dass es ein Buch für alle Fans der WD-Serie wäre.

Es ist mein erstes Buch in diesem Bereich gewesen und so hatte ich keine wirklichen Erwartungen. Der Einstieg ist recht einfach, bereits nach wenigen Seiten ging es los und ich war echt geschockt. Schnell hatte ich die ersten Seiten gelesen und war echt begeistert, denn ich hatte nicht geglaubt, dass es mich direkt so packen könnte.

“Omega Days” wird von einer Reihe an Charakteren getragen, die alle versuchen mit der neuen Situation zurecht zu kommen. Die Handlung springt regelmäßig zwischen ihnen hin und her, sodass der Leser immer auf dem Laufenden ist welche Herausforderungen jeweils gerade bewältigt werden müssen. Die Figuren selbst kommen dabei leider etwas zu kurz. Sie werden kurz mit allgemeinen Infos versehen, Zeit für Lebensgeschichten bleibt nicht. Ich glaube um hier wirklich mehr Tiefe zu erreichen und es den Charakteren zu erlauben sich kennenzulernen, hätte das Buch um einiges umfangreicher sein müssen.

Die Handlung ist rasant, schnell und leider auch etwas verwirrend. Der Einstieg ist wirklich hervorragend aber ab etwa der Hälfte des Buches habe ich begonnen mich zu fragen, wo der rote Faden ist. Es gibt eine Reihe von Charakteren und einen ständigen Wechsel zwischen den Sitationen. Die Kapitel sind zwar mit den jeweiligen Orten benannt, dennoch ist es nicht unbedingt einfach hier den Überblick zu behalten. Viele der Figuren werden auch nur vorgestellt um die Apokalypse noch deutlicher darzustellen und tauchen nur kurz einmal auf. Erst auf den letzten Seiten konnte ich die Verbindung der verschiedenen Handlungsstränge dann tatsächlich eerkennen.

Der Schreibstil ist sehr gut und meiner Ansicht nach absolut passend für ein solches Buch. Es versteht sich von selbst, dass bei einer Konfrontation mit Zombies keine Zeit für lange Unterhaltungen und Diskussionen bleibt. Es geht schlichtweg ums Durchhalten und Überleben.

Wie zu Beginn bereits geschrieben hatte ich keine wirklichen Erwartungen und war echt gespannt wie es sein würde. Bekommen habe ich ein Buch mit einem rasanten Schreibstil und einer Fülle an Handlungssträngen. Leider war es dadurch für mich manchmal etwas verwirrend, es fehlte einfach der erkennbare rote Faden. Das störte mich zu Beginn nicht aber zum Ende hin fragte ich mich doch irgendwann wohin die Handlungen führen sollten.

Insgesamt ist “Omega Days” ein wirklich gutes Buch. Der rasante Schreibstil packt den Leser bereits nach wenigen Seiten. Im weiteren Verlauf hat es meiner Ansicht nach ein paar Schwächen die zu einem Punktabzug führen. Nun kann ich es mit keinen anderen Buch vergleichen, weshalb es mir etwas schwer fällt hier eine Bewertung zu finden. Letztlich habe ich mich aber für 4 Sterne entschieden, denn das Buch konnte mich direkt packen und begeistern. Der schwer erkennbare rote Faden hat das Lesevergnügen zwar etwas beeinträchtigt, insgesamt ist “Omega Days” aber dennoch ein packendes und unterhaltsames Buch.

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102 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 49 Rezensionen

freundschaft, sommer, frankreich, südfrankreich, ferien

Der Glühwürmchensommer

Gilles Paris , Carina von Enzenberg
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Berlin Verlag, 30.03.2015
ISBN 9783827012296
Genre: Romane

Rezension:

Zunächst einmal: ich liebe dieses Cover :D Die warmen Farben versprühen direkt Sommerfeeling und so erreicht mich schon vor Beginn des Lesens Urlaubsstimmung :) Da kann ich Bloomsbury Berlin wirklich nur für das tolle Design gratulieren.

Gleich zu Beginn fällt der tolle Schreibstil des Autors auf. Das Buch ist aus der Sicht eines kleinen Jungen geschrieben, was während des Lesens aber immer mal wieder in Vergessenheit gerät. Die Sichtweise des jungen Erzählers wirkt teilweise sehr erwachsen, im nächsten Moment jedoch wieder sehr natürlich und kindlich naiv. Diese Mischung ist es auch, die mich direkt auf der ersten Seite begeisterte und spätestens bei der Vorstellung der Eltern, hatte das Buch bei mir gewonnen.

Victor ist ein außergwöhnlicher Junge. Dies beginnt schon bei seinem Elternhaus, aber betrifft insbesondere seine Sichtweisen und Gedanken. Nicht selten war ich verwundert wie sich einige seiner Ansichten mit seinen gerade einmal neun Jahren vereinbaren lassen.

Schreibstil und Sichtweisen sind in diesem Roman wirklich beeindruckend. Ein weiterer Satz lässt vermuten, dass Gilles Paris selbst gern liest – oder aber ich bilde mir die Parallelen nur ein ;)

Na vielleicht bin ich hier auch die Einzige, die gleich an einen kleinen Zauberlehrling denken muss. Es mag noch die eine oder andere weitere Anspielung geben, zumindest hatte ich das Gefühl. Hedwige war jedoch bei weitem die Offensichtlichste. Unterm Strich würde ich sogar so weit gehen, dass Paris in “Der Glühwürmchensommer” ebenfalls etwas Magie wirken lässt. Hier liegt jedoch weniger die greifbare Magie zugrunde sondern vielmehr die des Menschen und der zwischenmenschlichen Beziehungen.

“Der Glühwürmchensommer” überzeugt mit einem grandiosen Schreibstil, Tiefgang und teils kindliche Sichtweisen. Paris hat es geschafft eine Geschichte nachvollziehbar durch die Augen eines neunjährigen Jungen zu erzählen. Manchmal klingt er dabei etwas zu erwachsen, bleibt aber trotz allem immer im relativ realistischen Rahmen. Er konnte mich von der ersten Seite an überzeugen. Dieses Buch ist zweifelsfrei keine leichte Lektüre für zwischendurch. “Der Glühwürmchensommer” ist ein Buch, das sich mit Menschen, Schicksalen und Beziehungen beschäftigt. Wer nach einem Buch mit Tiefgang und Nachdenklichkeit sucht, der sollte zu Gilles Paris Roman greifen. Ich kann es jedenfalls nur empfehlen und vergebe die vollen 5 Sterne.

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107 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 63 Rezensionen

indien, archäologie, pakistan, türkei, peschawar

Die Straße der Geschichtenerzähler

Kamila Shamsie , Ulrike Thiesmeyer
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Berlin Verlag, 30.03.2015
ISBN 9783827012289
Genre: Romane

Rezension:

Schon das Cover des Buches von Kamila Shamsie begeistert. Es wirkt sommerlich und ein wenig verträumt. Es erinnert ein wenig an Urlaub und Architektur – letzteres aber eher nur entfernt. Gleichzeitig wirft der Titel einige Fragen auf und ich bin schon vor dem Lesen gespannt, was das für eine Straße ist.

Dieses Buch ist vieles, ich habe derart viele Eindrücke und Emotionen zum Buch, dass es mir tatsächlich schwer fällt eine Rezension zu schreiben, die diesem Buch gerecht wird. Es gibt Bücher, die liest man einfach und ist anschließend begeistert, Pageturner, die den Leser vom Hocker hauen und mitreißen. Dieses Buch gleicht einer Flut aus Eindrücken, es ist eine Mischung verschiedener Genre und hinterlässt mich.. tja zufrieden, ein wenig erschlagen, begeistert und traurig gleichzeitig.

Ihr merkt schon, diese Rezension gleicht den anderen auf diesem Blog nicht wirklich. Das liegt daran, dass “Die Straße der Geschichtenerzähler” nicht einfach so erzählt oder beschrieben werden kann – geschweige denn bewertet. Schon der Einstieg ins Buch machte mich fast sprachlos. Tahsin Bey entpuppte sich bereits auf den ersten Seiten als unglaublich charismatischer Mann, der Frauenherzen vermutlich schnell höher schlagen ließ. Es ist beachtlich, denn eben dieses Charisma war über die Seiten hinweg zu spüren und auch wenn er nur zu Beginn des Buches erwähnt wird, so ist er für mich doch eine der markantesten Figuren des Romans.

Es ist erstaunlich mit welcher scheinbaren Leichtigkeit Schicksale in “Die Straße der Geschichtenerzähler” miteinander verwoben werden. Die einzelnen Figuren sind dabei mit Liebe zum Detail ausgearbeitet. Selbst bei einigen der Randfiguren hatte ich das Gefühl sie gut zu kennen. Dieses Buch verbreitet einen ganz eigenen Zauber, dem man sich mit jeder weiteren Seite immer weniger entziehen kann. Daraus resultiert allerdings auch ein regelrechtes Wechselbad der Gefühle, das bis zum Ende des Buches anhält.

Im Nachhinein kann ich sagen, so beeinruckend das Cover bereits ist, es kann mit dem Inhalt des Buches nicht mithalten. Kamila Shansie hat eine Geschichte erschaffen, die beeindruckender kaum sein könnte. Starke, charismatische Protagonisten, mitreißende Nebenfiguren und großartige Schauplätze. Der geschichtliche Hintergrund wird in diesem Buch schnell zu Nebensache, denn es sind die Schicksale der Figuren die fesseln und den Leser ans Buch binden.

Meine Tweets zeigen, wie tief die Geschichte geht, wie sehr mich dieses Buch fesselte und mitriß. Wie es endet werde ich nicht verraten, doch soviel sei gesagt: damit hatte ich nicht gerechnet. “Die Straße der Geschichtenerzähler” ist so viel mehr als ein einfacher Bestseller oder Pageturner. Es ist ein Roman, der den Begriff “Tiefgang” neu definiert. Dieser Geschichte kann man sich einfach nicht entziehen. Es ist ein brillianter Roman, für den meine 5 Sterne Skala kaum ausreicht um meine Bewunderung für dieses Buch zu verdeutlichen. Dieser Roman ist beachtlich und mir fehlt tatsächlich grad das passende Wort um es zu beschreiben. Aber es steht fest: Lest es!! Wartet nicht, lest es und erzählt mir dann von euren Eindrücken. Ich bin irgendwie auch jetzt noch sprachlos.

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(284)

536 Bibliotheken, 10 Leser, 2 Gruppen, 111 Rezensionen

dystopie, aliens, rick yancey, das unendliche meer, außerirdische

Das unendliche Meer

Rick Yancey , Thomas Bauer
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 30.03.2015
ISBN 9783442313358
Genre: Science-Fiction

Rezension:

“Das unendliche Meer” war für mich eines der unbedingten “Must Reads” des Jahres. Nachdem mir “Die 5. Welle” insgesamt gut gefallen hatte, stand natürlich fest, dass ich auch die Fortsetzung lesen würde. Das Cover ist farblich dem vorangegangen Band angeglichen. Dennoch finde ich es weniger markant und hätte ich nicht gewusst, dass es die Fortsetzung ist, ich hätte es eher nicht vermutet.

Zunächst etwas vorweg. Wer den ersten Band noch nicht gelesen hat, sollte dies unbedingt tun. “Das unendliche Meer” baut in manchen Situationen auf dem vorhergehenden Band auf, große Rückblicke gibt es nicht und daher ist es von vorteil die ‘Vergangenheit’ bereits selbst gelesen zu haben. Zudem ist es dadurch einfacher in die Situation des Buches hinein zu finden.

Für mich liegt jetzt bereits etwas Zeit zwischen dem Lesen von Band 1 und der Fortsetzung. Ich bin sogar fast der Meinung, dass es vielleicht sogar etwas zu viel Zeit gewesen ist. Zu Beginn des Buches ist es mir sehr schwer gefallen wieder hinein zu finden. Irgendwie fand ich den Stil diesmal gänzlich anders. Während im Vorgänger auch in der Perspektive eine klare Linie verfolgt wurde, fehlte diese im zweiten Band irgendwie. In beiden wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt doch während man in Band 1 immer wusste wer erzählt, ist dies im zweiten Band gar nicht so einfach. Das machte es mir persönlich das Einfinden etwas schwieriger – nicht zuletzt da ich auch mit einer gewissen Erwartungshaltung an das Buch heran gegangen bin. Hat man jedoch einmal wieder ins Buch gefunden, entwickelt sich die Geschichte fast von selbst. Der Stil wird wieder angenehmer und die Seiten fliegen so dahin.

Die Handlung ist in sich gut, es gibt einige spannende Momente aber auch einige seichte Flüsse. Letztere ließen mich beim Lesen immer wieder ins Stocken geraten. Schade eigentlich, denn nach einem guten Auftakt in Band eins hatte ich mich auf eine spannende Fortsetzung gefreut. Natürlich gab es spannende Momente im Buch, einige sogar, der Spannungsbogen war jedoch mehrfach unterbrochen. Es gab immer wieder zwischenmenschliche Diskussionen und Erklärungen der Hintergründe zu verschiedenen Figuren. Das ist an sich gut, da sich die Figuren über die Seiten hinweg weiter entwickelt haben und ich sie beim Lesen immer besser kennenlernen konnte.

Im Vergleich zum ersten Band ist “Das unendliche Meer” etwas schwächer in der Unterhaltung. Es ließt sich insgesamt gut, ist aber nicht durchgängig mitreißend. Die Figuren sind überzeugend und haben sich meiner Ansicht nach gut weiterentwickelt. Leider waren die Ausführungen hierzu mitunter etwas zu umfangreich und störten mitunter den Spannungsfluss. Auch die klare Linie in den Erzählperspektiven habe ich lange vermisst, mich letztlich aber damit angefreundet und so gut Anschluss gefunden.

Insgesamt vergebe ich für “Das unendliche Meer” 3 Sterne, da es meine Erwartungen nicht ganz erfüllen konnte aber eine insgesamt solide Fortführung der Story aus “Die 5. Welle” ist.

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(20)

25 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

schweden, psychothriller, mia, krüger, thrille

Engelskalt

Samuel Bjørk , Gabriele Haefs , Oliver Siebeck
Sonstiges Audio-Format
Erschienen bei Der Hörverlag, 20.04.2015
ISBN 9783844517729
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

“Engelskalt” von Samuel Bjork begeisterte mich bereits mit dem grandiosen Buchcover, welches (glücklicherweise) auch beim Hörbuch Anwendung findet. Es ist einfach gehalten, aussagestark und fesselt direkt. Natürlich musste ich bei diesem Titel wissen worum es geht, was passiert und vor allem wie es umgesetzt ist. Da Thriller meiner Ansicht nach als Hörbuch eine ganz eigene Wirkung erzielen, wollte ich “Engelskalt” unbedingt hören und nicht lesen.

Gelesen wird das Hörbuch von Dietmar Wunder, einem Sprecher, den ich bisher nicht kannte. Mit “Engelskalt” konnte er mich aber direkt überzeugen. Seine Stimme ist angenehm und ungemein vielseitig. Langeweile kommt hier nicht auf, was natürlich auch am Buch liegt. Es ist eines der ersten Bücher des Autors und so war sicherlich auch etwas Neugier in meiner Entscheidung für dieses Hörbuch enthalten. Bisher konnten mich skandinavische Thriller-Autorin aber meist mit Leichtigkeit fesseln.

Die Handlung beginnt fast unmittelbar. Ein aufgehängtes Mädchen, eine depressive Polizistin und ein Kommissar, der einem tragischen Helden gleich kommt. Holger Munch und seine Kollegin Mia sind zwei starke Charaktere, deren Eigenheiten vom Sprecher noch gut unterstützt werden. Unterschiedliche Stimmlagen verdeutlichen ihre Ansichten und Gemütszustände. Mittels unterschiedlicher Lesegeschwindigkeiten zieht Wunder den Zuhörer mit Leichtigkeit in seinen Bann und ehe ich mich versah, war schon die erste Stunde um. Spannung von der ersten Minute an, wodurch es ziemlich schwierig ist einmal ein Pause einzulegen.

Die Hörprobe beinhaltet eine der Szenen, welche das Können von Dietmar Wunder verdeutlichen. Ich finde es fällt vielen Sprechern schwer eine Frau beim Lesen so wiederzugeben, dass sie auch als Frau wahrgenommen wird. Es handelt sich hier sicherlich nur um Feinheiten in der Stimmlage und Aussprache, doch Dietmar Wunder ließt Mia’s Part nach meinem Gefühl etwas weicher als beispielsweise jenen von Holger Munch. Das ist beachtlich und letztlich auch das, was mich so sehr bei diesem Sprecher begeistern konnte.

Aber zurück zum Buch. Die Spannung baut sich mit schrittweise immer weiter auf. Ich weiß nicht wie es im Buch wirkt, der Schreibstil scheint jedoch gut zu sein. Es hörte sich insgesamt sehr flüssig und ohne große Durststrecken. Im Stil war es nicht zu einfach gehalten, mitunter gab es auch genauere Erklärungen jedoch ohne das Hörerlebnis zu beeinträchtigen. “Engelskalt” ist definitiv ein Buch, das als Hörbuch überzeugt – unter anderem natürlich auch dank des großartigen Sprechers. Aus diesem Grund erhält das Hörbuch aus dem Hörverlag von mir auch die vollen 5 Sterne und eine klare Hörempfehlung.

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20 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

jim brodie, tokio kill, japan, barry lancet, thriller

Tokio Kill

Barry Lancet , Ulrike Clewing , Ulrike Hammans
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Heyne, 11.05.2015
ISBN 9783453437814
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Dieses Buch hat mich direkt fasziniert. Schon das Cover ist wie ich finde unglaublich ausdrucksstark und versprach Spannung auf hohem Niveau. Ich muss gestehen, dass ich den Vorgänger von Barry Lancet nicht gelesen habe und so vollkommen unbefangen an diesen Thriller gehen konnte. Im Nachhinein kann ich zudem sagen, dass dies nicht von Nachteil gewesen ist und ich der Handlung auch so sehr gut folgen konnte ohne das vorherige Buch zu kennen.

Der Einstieg ins Buch ist gut, nicht zu abrupt und dennoch geheimnisvoll genug um gleich ins Geschehen eintauchen zu können. Natürlich muss man als Leser auch die Hauptfigur kennenlernen, der Thriller beginnt jedoch mit einer Art Erklärung der Ist-Situation. Die Vorstellung Brodies erfolgt während der weiteren Erzählung und über die Seiten hinweg lernt man ihn immer besser kennen. Ab und an gibt es eine kleine Erwähnung des vorherigen Buches, diese sind jedoch für den weiteren Handlungsverlauf uninterressant. Sie schüren allerdings ausreichend Neugier um mir zu verdeutlichen, dass ich wohl auch “Japan Town” unbedingt lesen sollte.

"Ich rief die findige Lady selbst an, um ihr mitzuteilen, dass wir eine Verabredung mit einem Mann hatten, der mir vier mal angedroht hatte, mich umzubringen. Sie war begeistert."
Zitat S. 250

Der Schreibstil Lancets ist einmalig. Er ist neutral mit der richtigen Würze an Nähe zum passenden Zeitpunkt. Dadurch wurde ich beim Lesen fast unmerklich an die Seite Brodies gezwungen und habe fieberhaft versucht den Killer zu identifizieren. Ein echtes Highlight ist der immer wieder einfließende trockene Humor, der dieses Buch zu einem echten Highlight für mich werden lässt. Kein anderer lässt Leichen und Attentate so gekonnt eiskalt und dabei fast amüsant erscheinen. An mehreren Stellen sind die Beschreibungen derart detailliert, dass das Blut fast von den Seiten tropfen könnte. Doch glücklicherweise ist dem nicht so.

Insgesamt vergebe ich daher für “Tokio Kill” die vollen 5 Sterne. Dieses Buch ist kein Pageturner. Es ist ein gekonnt geschriebener Thriller, der Nervenkitzel und Gänsehaut gepaart mit trockenem Humor bietet. Barry Lancet bietet mit diesem Buch die perfekte Basis für spannende Lesestunden.

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25 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

liebe, istanbul, leben, jüdin, familie

Madame Rosella und die Liebe

Tuna Kiremitci , Annette Hanisch
Flexibler Einband: 176 Seiten
Erschienen bei btb, 15.06.2015
ISBN 9783442749348
Genre: Romane

Rezension:

Mal ehrlich, ist das Cover nicht herrlich? Allein das ist den Kauf des Buches schon fast wert ;) Auch im Nachhinein gefällt es mir noch immer sehr gut und passt auch hervorragend zum Inhalt. Das Buch hat zwar nicht allzu viele Seiten, aber die braucht es auch nicht. Es verspricht dennoch interessante Leseunterhaltung.

Das ganze Buch ist wie eine Vielzahl an Unterhaltungen aufgebaut. Jedes Gespräch hat dabei ein eigenes Kapitel erhalten. Ich hatte zwar mit diesem Schreibstil gerechnet, der Klappentext merkt es ja bereits an, dennoch war er zunächst ungewohnt. Wenn ihr wissen möchtet, was ich meine, kann ich euch nur die Leseprobe rechts ans Herz legen.

Die beiden Hauptfiguren Madame Rosella und Pelin werden über die Gespräche hinweg vorgestellt. Da es hier keine Beschreibungen an sich gibt, und sich der Leser wirklich nur über die Unterhaltungen einfinden kann, fällt es etwas schwer eine Beziehung zu den beiden Figuren aufzubauen. Letztlich wachsen sie einem aber doch irgendwie ans Herz, sodass man gespannt die Erzählungen der beiden verfolgt.

Den Altersunterschied zwischen ihnen fällt beim Lesen tatsächlich nur an einigen wenigen Stellen auf. Insbesondere hinsichtlich der Ausdrucksweise wirkt Madame Rosellas Redegewandtheit reifer und wohl auch überlegter. Es ist herrlich amüsant ihre Unterhaltung zu verfolgen, in der Pelin immer wieder sehr jugendliche Ausdrücke einfließen lässt, die bei Rosella dann natürlich zu Irritationen und fragenden Blicken führen. Auch wenn diese nicht beschrieben werden, so konnte ich sie beim Lesen doch regelrecht vor mir sehen.

Insgesamt ist “Madame Rosella und die Liebe” ein rundum empfehlenswertes Buch. Der Schreibstil ist anders und ungewohnt, doch die anfängliche Irritation verfliegt schnellt. Die Unterhaltungen sind flüssig, voller kleiner Rätsel und nicht nur für die Protagonisten unterhaltsam. Tuna Kiremitci hat hier einen tollen Roman geschaffen, den ich jedem gern ans Herz lege und wie ihr euch wohl schon denkt nur mit den vollen 5 Sternen bewerten kann.

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78 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

Mein Leben für deins

Amber Kizer , Doris Hummel
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei cbt, 15.06.2015
ISBN 9783570309667
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Schon der Titel macht deutlich, dass dieses Buch sehr wahrscheinlich kein einfaches Grundthema behandelt. Damit weckte es direkt mein Interesse, denn insbesondere Jugendbücher mit Tiefgang sind eher selten gesäht wenn man auch noch einen gewissen Unterhaltungswert erwarten möchte. Amber Kizers Buch aus dem cbt Verlag rief mit Titel und Cover gleichermaßen nach mir. Der Klappentext besiegelte schließlich mein Schicksal, dieses Buch musste ich lesen ;)

Und kribbelt es euch auch bereits in den Fingern? Ein Autounfall, ein junges Mädchen stirbt und spendet seine Organe. Ich war gespannt wie die Autorin dieses Thema angehen würde. Organspenden sind aktuell immer mal wieder ein stark diskutiertes Thema in den Medien – zuletzt jedoch leider nicht unbedingt positiv. In “Mein Leben für Deins” zeigt Amber Kizer jedoch die Vorteile und Möglichkeiten von Organspenden auf. Verschiedenste Krankheiten werden hier thematisiert ohne zu dramatisch zu werden aber doch mit genügend Tiefgang um mich als Leser zu bewegen.

Der Einstieg ins Buch ist vergleichbar einfach. Es beginnt aus Sicht Jessicas und ihrem eher schwierigem Leben. Ihre Mutter hat sehr hohe Erwartungen an sie, aber in der Schule ist sie eine Außenseiterin. Sie wird gemobbt und schikaniert. Dies spitzt sich derart weit zu, dass sie zu einer der besten Parties des Jahres eingeladen wird. Es ist Halloween und es war eigentlich schon direkt klar, dass die Einladung nicht ehrlich gemeint war. Letztlich nutzen ihre Mitschüler die Gelegenheit sie während der Fahrt zur Party zu erschrecken, was schließlich im Unfall gipfelt. Besonders erschreckend: Die Schüler sind schockiert, bleiben am Unfallort, können der Polizei jedoch Jessicas Namen nicht nennen. Sie kennen sie vom Sehen aus der Schule, aber nicht näher.

Jessica sieht diese Situation als Geist und ist ebenfalls schockiert. Damit beginnt auch der Einstieg in den einzigartigen Schreibstil des Buches. Es beginnt aus der Sicht Jessicas, wird danach allerdings aus den Perspektiven jener junger Menschen fortgesetzt, die ihre Organe und ihr Gewebe erhalten haben. Immer wieder fließen Jessicas Kommentare in die Erzählungen ein, glücklicherweise kursiv abgesetzt.

Was nun verwirrend klingen mag ist beim Lesen absolut stimmig und hilft, die einzelnen Figuren besser kennenzulernen. Sie alle haben die Organe aus unterschiedlichen Gründen erhalten. Lebensbedrohliche Krankheiten sind dabei genauso vertreten wie Unfälle. Erschreckend sind allerdings auch die Schicksale der einzelnen Figuren, die nebenbei mit erzählt werden. Samuel, Leif, Vivian und Misty sind zwei völlig unterschiedliche Charaktere. Ein zurückgezogen lebender Jugendlicher, ein Sportler, eine Künstlerin und ein Mädchen aus armen Verhältnissen. Sie alle müssen komplett andere Probleme bewältigen und lernen sich unbewusst auch gegenseitig kennen.

Ich möchte hier nicht weiter in die Tiefe gehen, denn es ist unmöglich die ganze Tragweite aus “Mein Leben für Deins” in einige wenige Sätze zu packen. Es ist beachtlich, wie die Autorin es geschafft hat, die Schwere des Themas doch vergleichbar leichtfüßig darzulegen. Ich habe mich zu keiner Zeit erschlagen gefühlt. Sicher es ist kein einfaches Buch, es ist nicht amüsant oder witzig. Dennoch kann man es nicht aus der Hand legen. Die einzelnen Protagonisten wuchsen mir schon nach wenigen Sätzen ans Herz und ich habe mit jedem von ihnen mitgefiebert.

“Mein Leben für Deins” wird für junge Leser ab 13 Jahren empfohlen. Die Alterseinschätzung ist passend und dennoch sollte das Buch ggf. mit einem Erwachsenen gelesen werden um eventuell auftauchende Fragen direkt besprechen zu können. Gut finde ich, dass am Ende des Buches die verschiedenen Krankheiten der Figuren noch einmal erklärt werden. Dies hilft die Auswirkungen und Schicksale der Jugendlichen besser erfassen zu können.

Amber Kizer hat ein großartiges Buch geschrieben. Der Schreibstil ist herausragend und befasst sich fast schon mühelos mit schwierigen Themen wie Organspende und chronischen Krankheiten. Dieses Buch kann ich nur mit den vollen fünf Sternen bewerten und jedem von euch ans Herz legen. “Mein Leben für Deins” sollte man in jedem Fall gelesen haben.

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64 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

liebe, ehe, duft, gefühl, frangipani

Das Gefühl, das man Liebe nennt

Julie Cohen , Ute Brammertz
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Diana, 15.06.2015
ISBN 9783453358386
Genre: Liebesromane

Rezension:

“Das Gefühl, das man Liebe nennt” ist ein Roman von Jolie Cohen aus dem Diana Verlag. Aufgefallen ist er mir zunächst aufgrund des Covers und des Titels. Der Klappentext überzeugte mich jedoch, dass ich dieses Buch lesen möchte. Es klingt nach einer romantischen Geschichte und einer Frau, die nicht wirklich weiß was sie will. Zumindest zunächst. Um herauszufinden, wie sie sich entwickelt, müsst ihr das Buch lesen :)

Julie Cohen ist eine Autorin, von der ich bisher nichts gelesen hatte. Es ist immer gut vollkommen unvoreingenommen an ein Buch herangehen zu können und sich so völlig frei auf die Figuren einlassen zu können. Felicity ist eine hübsche junge Frau, frisch verheiratet und eigentlich glücklich. Zumindest scheint es so auch wenn sie sich selbst nicht sicher ist. Als Schriftstellerin und Illustratorin von Kinderbüchern befindet sie sich gerade in einer kreativen Blockade und versucht die Ursache herauszufinden. Leider sucht sie die Ursache in ihrem Mann, denn ihr Zusammentreffen und die Blockade sind zeitlich recht eng zusammengefallen. Andererseits war auch das letzte Jahr an sich nicht unbedingt einfach für sie und ihr neues Leben steht in einem starken Kontrast zu ihrem vorherigen.

Felicity ist eine sympathische Protagonistin, die mir mit der ersten Seite ans Herz gewachsen ist. Leider war sie auf den ersten Seiten des Romans teilweise auch etwas anstrengend, da sie in jeden Kleinigkeiten Probleme sucht und sich ständig fragt ob sie nun glücklich ist oder nicht. Glücklicherweise sind diese Zweifel im Buch nicht zu übertrieben dargestellt, andernfalls hätte ich dieses Buch wohl relativ schnell weggelegt. So wirkt sie lediglich etwas unsicher mit ihrem neuen Leben und reißt sich dennoch immer wieder zusammen, denn eigentlich ist sie ja glücklich. Eine kleine Zerreissprobe wird jedoch ihre Erinnerung an Ewan, an den sie immer öfter zurückdenkt.

Cohens Schreibstil ist leicht und flüssig. Dadurch ist es für mich als Leser leicht der Geschichte zu folgen und die Figuren kennenzulernen. Neben Felicity und Quinn gibt es zahlreiche Nebenfiguren, von denen einige kleine Highlights im Buch verkörpern. Insgesamt ist “Das Gefühl, das man Liebe nennt” ein wunderbares Buch für den Sommer. Es ist gute Unterhaltung mit etwas Tiefgang für angenehme Lesestunden im Liegestuhl. Insgesamt vergebe ich dafür 4 Sterne. Einen ersten Eindruck erhaltet ihr in der Leseprobe rechts.

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51 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 14 Rezensionen

fantasy, david hair, fantasi, high fantasy, mehrteiler

Die Brücke der Gezeiten - Die scharlachrote Armee

David Hair , Michael Pfingstl
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 29.06.2015
ISBN 9783764531393
Genre: Fantasy

Rezension:

Endlich ging es weiter mit der Brücke der Gezeiten. Schon die beiden vorhergehenden Bände zeigen das Können David Hairs im Bereich Fantasy und ich war gespannt wie er die Handlungsstränge um Cera, Alaron und all die anderen fortsetzen würde.

Zu Beginn des dritten Bandes wird dem Leser noch einmal ein grober Überblick des bisherigen Geschehens gegeben. Dieser erstreckt sich über insgesamt knapp 40 Seiten, was für die Zusammenfassung der zwei vorhergehenden Bände doch eher kurz ist. Länger hätte die Zusammenfassung aber keinesfalls sein dürfen und so beschränkt sich Hair hier im Wesentlichen auf die politischen Zusammenhänge und bisherigen wichtigen Geschehnisse. Sämtliche Nebenereignisse und Entwicklungen der verschiedenen Figuren bleiben entsprechend unerwähnt. Um die Facetten der verschiedenen Handlungsstränge wirklich zu erfasse empfehle ich daher in jedem Fall mit Band eins zu beginnen.

Während ich in Band 1 “Ein Sturm zieht auf” noch leichte Schwierigkeiten hatte ins Buch und die Handlung zu finden, habe ich inzwischen das Gefühl in wohlbekannte Gefilde zurück zu kehren. Die Figuren sind vertraut und ihre verschiedenen Schicksale auch nach Monaten des Wartens ungemein präsent. Ich hatte Sorge ins Buch zu finden und die kurze Zusammenfassung zu Beginn ist eher nur eine allgemeine Stütze, doch Hair schafft es nahtlos anzuknüpfen und den Leser ohne Schwierigkeiten wieder in die Welt Urtes zu führen. Ich bin mehr als positiv überrascht, denn auch wenn ich die beiden vorhergehenden Bände kenne, braucht es doch immer etwas bis ich wieder vollends in eine Geschichte erneut eintauchen kann.

Die verschiedenen Protagonisten sind direkt wieder präsent und auch die Sympathien flammen erneut auf. Während ich in den vorhergehenden Bänden nur mit einigen wenigen mitgefiebert habe, hat inzwischen jeder der Handlungsstränge seine interessanten Faktoren.

Im Vergleich zu den ersten Bänden konnte mich David Hair mit dem dritten Band erstmals auf ganzer Linie überzeugen. Die Handlung ist spannend, die verschiedenen Handlungsstränge fein verwoben und ich glaube George R.R. Martin hätte es nicht besser umsetzen können. Zu keiner Zeit verliert man beim Lesen den Überblick über das Geschehen – auch wenn Handlungsort und beteiligt Protagonisten ständig wechseln.

“Die scharlachrote Armee” ist der erste Band der Reihe, dem ich überzeugte und begeisterte 5 Sterne gebe. Die leichten Schwächen der vorhergehenden Bände sind komplett beseitigt un das Leseerlebnis beeindruckend. Wer “Das Lied von Eis und Feuer” liebt, der sollte an “Die Brücke der Gezeiten” keinesfalls vorbei gehen!

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

dennis nuel, parallelwelt, science fiction, phantastik

Der Übungseffekt

David Brin
Flexibler Einband
Erschienen bei Heyne, 01.12.1997
ISBN 9783453072787
Genre: Fantasy

Rezension:

“Der Übungseffekt” von David Brin aus dem Heyne Verlag verspricht eine faszinierende Grundidee. Werkzeug werden hier nicht mit jedem Gebrauch schlechter, ganz im Gegenteil, sie werden besser. Aus einem einfachen Steinwerkzeug kann so bei regelmäßigem Gebrauch eines der besten Werkzeuge werden.

Die Grundidee ist einfach wie faszinierend und ermöglicht dem Autor zahlreiche Wege in der Gestaltung. Schon beim Lesen des Klappentextes war ich einmal mehr überrascht, welche Wirkung allein mit einer banalen Änderung erzielt werden kann. Entsprechend gespannt war ich natürlich auf dieses Buch und hatte auch bereits so meine Erwartungen.

Es ist mein erstes Buch von David Brin und so konnte ich zumindest in dieser Hinsicht ohne Erwartungen an die Geschichte heran gehen. Ohne etwas vorweg zu nehmen kann ich bereits sagen, dass Brins Schreibstil sehr angenehm ist. Er ist keinesfalls kompliziert und doch detailliert genug um meinem Anspruch in Sachen SciFi zu genügen. Daher empfinde ich dieses Buch auch als gute Wahl für alle, die dieses Genre einmal ganz neu ausprobieren möchten.

Der Einstieg ins Buch ist beinahe normal und erinnerte mich ein wenig an meine eigene Zeit an der Uni. Ja ich habe in gewisser Weise etwas recht technisches studiert, auch wenn man es keinesfalls mit Physik als Studienfach vergleichen kann. Dennoch gab es einige Vorlesungen, die Dennis Nuels Vorlesung Konkurrenz machen konnten. Gewiss ist jedoch, dass ich seine Eindrücke und Gefühle beim Vorlesungsbesuch mehr als gut nachvollziehen kann. Dadurch fiel mir der Einstieg natürlich entsprechend leicht, denn es ist immer etwas anderes, wenn man die Situation selbst kennt.

Die Handlung selbst plätschert zu diesem Zeitpunkt noch etwas dahin. Wirklich interessant wird es eigentlich erst ab der Rückkehr in Labor 1 und der Offenbarung, dass Nuel für die Nachfolge des aktuellen Leiters vorgesehen ist. Das hat natürlich seine Hintergründe, dafür empfehle ich euch allerdings das Buch zu lesen, da es hier zu weit führen würde ;)

Der erste Eindruck der Alternativwelt ist fast schon normal. Erst mit der weiteren Erkundung zeigen sich die Unterschiede. Hier muss ich sagen, dass ich Nuel teilweise schon für etwas begriffstützig gehalten habe. Er hat erschrecken lange gebraucht um die Zusammenhänge zwischen den Werkzeugen und dem sogenannten “üben” zu erfassen. Vielleicht lag es aber auch daran, dass ich es bereits wusste in welche Richtung es geht. Dennoch empfand ich es als störend, da diese Begriffstutzigkeit für mich nicht zu einem studierten Doktor der Physik passte.

Schaut man darüber jedoch hinweg – bzw. hat Nuel es erst einmal begriffen – kommt die Handlung so richtig in Gang. Eine spannende Handlung gepaart mit einer kleinen Liebesgeschichte ziehen den Leser durch das Buch. Ich glaube “Der Übungseffekt” ist das erste Buch im SciFi-Genre, dass ich in knapp 2 Tagen gelesen habe. Ein weiterer Grund, warum es sich auch für Genre-Neulinge eignet. Zum Abschluss des Buches gibt es zudem noch eine Überraschung, mit der ich nicht gerechnet hatte. Hier zeigt Nuel dann letztlich doch einmal seine Intelligenz ;)

Insgesamt ist “Der Übungseffekt” ein unterhaltsames SciFi Abenteuer, dass sich für Anfänger und Abwechslung suchende Genrekenner eignet. Es ist nicht zu hoch gefasst und dabei unterhaltsam genug um für den Leser nicht langweilig zu werden. Dafür vergebe ich gute 4.5 Sterne. Den halben Punkt Abzug gibt es lediglich für die etwas nervige Begriffsstutzigkeit Nuels zu Beginn des Buches.

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97 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 34 Rezensionen

new york, london, weihnachten, manhattan, romantisch

Drei Tage Manhattan - Begleitung gesucht

Tasmina Perry , Katrin Behringer
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Berlin Verlag, 10.11.2014
ISBN 9783827012418
Genre: Romane

Rezension:

Ich weiß gar nicht mehr wie ich auf dieses Buch aufmerksam wurde. Fakt ist, ich habe das Cover gesehen und den Klappentext gelesen, da stand auch schon fest, dass ich es lesen muss. Das Buch von Tasmina Perry verspricht Gefühl und Schicksal – hoffentlich unterhaltsam verpackt.

Von den Bällen der Debütantinnen im London der Fünfzigerjahre ins weihnachtliche Manhattan von heute: Die englische Bestsellerautorin Tasmina Perry erzählt von der folgenreichen Reise einer betagten britischen Lady und einer jungen Amerikanerin nach New York, von dem Verlust und der Entdeckung einer großen Liebe.

“Ältere Dame sucht nette Begleitung für Manhattan-Abenteuer vom 23. bis 27. Dezember.” Für Amy Parrett, die junge New-Yorkerin in London, kommt diese Anzeige wie gerufen. Gerade hat ihr ehrgeiziger Freund Amy den Laufpass gegeben, statt ihr wie erhofft auf dem Tower von London einen Heiratsantrag zu machen. Die zweiundsiebzigjährige Georgia Hamilton ist zwar das genaue Gegenteil von ihr – vornehm, kultiviert und very british –, schließt die junge Amerikanerin aber sofort in ihr Herz. Als Georgia im weihnachtlichen Manhattan von Amys gebrochenem Herzen erfährt, beginnt sie ihre eigene Liebesgeschichte zu erzählen, eine tragische Geschichte, die ins Jahr 1958 nach London und zu den prächtigen Bällen der Debütantinnen führt. Und Amy begreift allmählich, dass sie es in der Hand hat, eine tiefe Verletzung im Leben ihrer älteren Freundin zu heilen.

Schon der Einstieg in den Roman von Bloomsbury ist ungeheuer vielversprechend. Der Schreibstil ist vom ersten Satz an sehr angenehm, die Handlung unterhaltsam. Ohne es zu bemerken hatte ich in kürzester Zeit bereits die ersten fünfzig Seiten gelesen. Nachdem ich beim letzten Buch etwas Schwierigkeiten hatte in die Geschichte zu finden, war diese Leichtigkeit sehr erholsam.

Tasmina Perry erzählt von zwei Frauen, die unterschiedlicher nicht sein können. Eine erfolgreiche Verlegerin (Neid!!!) und eine erfolglose Tänzeren bzw. Kellnerin. Beide Frauen waren mir jedoch direkt sympathisch. Amy ist eine herzensgute Person, vielleicht etwas naiv, doch sie hat noch immer Träume und Wünsche. Sie versucht ihren Weg zu gehen, wenn auch bisher mit eher mittelmäßigem Erfolg. Georgia dagegen ist eine gestandene Persönlichkeit. Sie hat in ihrem Leben viel erreicht und genießt ihren Ruhestand. Dennoch verlangt es sie nach mehr und erst über das Buch hinweg, erfahre ich das Schicksal hinter ihrer Person. Amy ist im Vergleich dazu ein offenes Buch.

Die Leichtigkeit des Schreibstils macht die, zugegeben manchmal etwas traurige, Handlung zusätzlich interessant. Fast beiläufig werden hier die einen oder anderen Schwierigkeiten erzählt. Man bemerkt es als Leser kaum, doch ich hatte so manches Mal einen Kloß im Hals. Für das Ende des Buches sind in jedem Fall Taschentücher zu empfehlen, denn wer zunächst mit diesen beiden starken, sympathischen Frauen mitfiebert, kommt nicht daran vorbei auch mit ihnen zu leiden.

Insgesamt ist dieses Buch für mich eines der schönsten der vergangenen Monate. Ich habe es sehr genossen und werde es sicherlich in einigen Monaten nochmals lesen. Es passt hervorragend zu Weihnachten und wer weiß, vielleicht hole ich es im Dezember wieder heraus Dafür gibt es von mir die vollen fünf Sterne.

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28 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

tierromane, hunderoman, 2016

Nelson sucht das Glück

Alan Lazar , Judith Schwaab
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Page & Turner, 22.10.2012
ISBN 9783442204038
Genre: Romane

Rezension:

Auf dieses Buch wurde ich durch das tolle Cover aufmerksam. Ich finde den Hund einfach zu niedlich und da ich lange mal wieder Lust auf ein Buch aus der Perspektive eines Tieres hatte, wanderte es direkt auf den Stapel der unbedingt zu lesenden Bücher :)

Nelson, das pelzige Ergebnis einer Affäre zwischen einem Beagle und einem Pudel, lebt ein zufriedenes Leben bei seiner Besitzerin, der jungen Pianistin Katey. Doch das Glück hat ein jähes Ende, als Kateys Ehemann sie betrügt. Wo einmal ein Ort der Geborgenheit war, herrscht nun Zank und Streit. Als eines Tages die Gartentür versehentlich offen steht, flieht Nelson in die vermeintliche Freiheit – und findet nicht mehr zurück. Damit beginnt für ihn eine Odyssee, die ihn durch alle Höhen und Tiefen eines Hundelebens führt und ihm schließlich ein neues Zuhause beschert. Aber Katey hat er trotzdem nie vergessen …

Nelson ist ein aufgeweckter kleiner Hund, der eigentlich nicht geplant war. Wie es aber oft mit Vierbeinern so ist, machen diese nicht immer alles so wie gewünscht. So kam es auch zur Trächtigkeit von Nelsons Mutter und auch wenn die Züchterin zunächst alles andere als angetan war, so liebte sie die Kleinen doch innig. Beginnen wir aber von vor.

Der Einstieg ins Buch ist gut gewählt. Es beginnt mit Nelsons Geburt und beschreibt seine ersten Erlebnisse als wenige Minuten alter Welpe. Der Leser hat die Möglichkeit die Welt mit ihm zusammen über seine kleine Hundenase zu entdecken. Dabei verwendet der Autor eine sehr bildliche und mitunter fast schon kindliche Sprache. Das macht es auf der einen Seite leicht den Ausführungen zu folgen, auf der anderen Seite konnte ich so jedoch nicht richtig in die Handlung hinein finden.
Das erste, was Nelson roch, war Gras. Herrliches, saftiges, geheimnisvolles Gras. Der Geruch wehte von den Weiden rund um Mrs Andersons Bauernhof herüber, wo Nelson und seine Geschwister als wuselndes Knäuel bei ihrer Mutter lagen.
Zitat S. 9

Der Schreibstil ist über das gesamte Buch recht bildlich. Dies liegt natürlich mit daran, dass alles aus der Sicht des Hundes geschildert wird. Interessanterweise gibt dieser gern den einen oder anderen gedanklichen Kommentar zu Unterhaltungen und Taten der Menschen in seinen Umfeld ab. Wer sich als Hundebesitzer schon einmal gefragt hat, was der eigene Vierbeiner in manchen Situationen wohl denken mochte, der findet hier vielleicht die eine oder andere Antwort.

Die Handlung wird von Nelsons Weg geprägt, der mit viel Liebe beginnt und sich anschließend durch allerlei Turbulenzen ziehen muss. Das ist für den Hund nicht immer einfach und ich musste tatsächlich beim Lesen manchmal schlucken. Dennoch kam ein richtiger Lesefluss bei mir nicht so wirklich auf. Das ist schade, denn das Potenzial dieser Geschichte ist sehr gut. Ich habe bereits andere, ähnlich aufgemachte Bücher gelesen und war nicht selten begeistert. Hier ist der Funke leider nicht übergesprungen. Daher vergebe ich für “Nelson sucht das Glück” aus dem Goldmann Verlag nur sehr gute 3 Sterne.

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37 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 18 Rezensionen

indonesien, vulkanausbruch, roman, exotik, abenteuer

Vulkantöchter

Steffanie Burow
Flexibler Einband: 640 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 02.06.2014
ISBN 9783426639061
Genre: Romane

Rezension:

Dieses Buch war für mich ein kleines Experiment. Ich wollte mal wieder etwas gänzlich neues lesen, etwas anderes entdecken und herausfinden ob und wie es mir gefällt. Vulkantöchter weckte in diesem Zusammenhang mein Interesse. Das Cover verspricht andere Welten und neue Eindrücke und auch der Klappentext zeigt, dass zumindest die Hauptfiguren hier auf für sie unbekannten Wegen wandeln.

Eine verwirrende Vielfalt der Kulturen, überwältigende Natur und düstere Riten – die Touristin Alexandra kann der Exotik Indonesiens wenig abgewinnen. Doch als ihr Mann Martin auf mysteriöse Weise verschwindet, führt sie die Suche nach ihm tief in die Geheimnisse der Inselwelt. Und weit über ihre eigenen Grenzen hinaus.

Los geht es mit einem Prolog, der für mich zunächst recht unterhaltsam aber doch leicht befremdlich gewesen ist. Die Figuren werden dem Leser hingeworfen und man erhält einen guten ersten Eindruck. Leider scheint dieser Prolog zunächst eher wenig mit dem weiteren Verlauf zu tun zu haben. Ich für meinen Teil war jedenfalls verwirrt.

Sie standen schon auf der Straße und warteten, als Sonja vorfuhr. Den vielen Koiffern nach zu urteilen ein Pärchen auf dem Weg in den Urlaub. Den sauen Mienen nach zu urteilen ein Pärchen auf dem Weg zum Scheidungsanwalt.
Zitat S. 9

Stefanie Burow erzählt “Vulkantöchter” über mehrere Handlungsstränge. Das machte es für mich zunächst recht schwierig in die Handlung hineinzufinden, da ich das Gefühl hatte aus dem Geschehen herausgerissen zu werden. Erst recht spät erklären sich die Zusammenhänge, doch immerhin: der Leser bleibt nicht unaufgeklärt und letzten Endes ergibt alles einen Sinn

Jeder Handlungsstrang hat seine eigenen Hauptfiguren – wie es eben auch sein sollte. Am markantesten sind für mich jedoch Alexandra, Martin, Birgit und in gewisser Weise Sien. Um sie rankt sich letztlich die gesamte Handlung auch wenn diese auf mehreren Ebenen und teilweise auch ohne sie stattfindet. Einen wirklichen Bezug konnte ich zunächst vor allem zu Birgit aufbauen, Alexandra war mir chronisch unsympathisch und was Martin bzw. Sien anging, die waren für mich weder das eine noch das andere.

Schwierig wurde es dadurch auch, denn während die Handlung für mich nicht wirklich durchschaubarer wurde, plätscherte es nur so dahin. Der Schreibstil ist an sich flüssig, teilweise jedoch etwas zu ausführlich. Das machte es für mich zwar einfacher die Umgebung kennenzulernen, nicht aber die Spannung während des Lesens zu finden. Erst nach etwa 150 Seiten war ich letztlich doch gefesselt und das ohne es zu merken. Das ist sicherlich ein guter Aspekt am Buch, der sich auch positiv in der Wertung bemerkbar macht. Immerhin, Alexandra wurde mir immer sympathischer während Martin in der Wertung eher weiter abrutschte. Nun ja, letztlich fieberte ich mit ihr und Birgit, was doch noch für gute Leseunterhaltung sorgte.

Insgesamt kann ich sagen, “Vulkantöchter” ist ein gutes Buch. Es vermag zu unterhalten, aber es brauchte zumindest bei mir etwas, bis der Lesespaß wirklich in Gang kam. Die Handlungsstränge sind gut aufgebaut und so manches Mal lassen sich die Verbindungen vermuten. Dennoch war es mir manchmal zu umständlich. Insgesamt vergebe ich daher gute 3 Sterne.

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25 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

capri, familiengeschichte, amerika, familie, sommer

Die azurblaue Insel

Luanne Rice , Tina Thesenvitz
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.07.2014
ISBN 9783426513255
Genre: Romane

Rezension:

Dieses Buch war eine Entdeckung aus einer Information des Knaur Verlag. Das Cover verbreitet ein Gefühl von Urlaub und der Klappentext verspricht kurzweilige Unterhaltung – genau das richtige für ein paar entspannte Lesestunden.


Klappentext:
Nach dem Tod ihres Vaters sind die Schwestern Pell und Lucy Davis ganz auf sich allein gestellt. Von ihrer Mutter wissen sie nur, dass diese vor zehn Jahren die Familie über Nacht verlassen hat und seitdem auf Capri lebt, ohne jemals wieder Kontakt zu ihren Kindern aufgenommen zu ­haben. Kurzerhand beschließt Pell, nach Capri zu reisen und ihre Mutter nach Hause zurückzuholen. Doch dann erfährt sie, warum die Mutter sie damals wirklich im Stich gelassen hat …


Der Klappentext verspricht einen Roman mit Gefühl und einer Prise Schicksal. Gut, die Beziehungen der Hauptpersonen zueinander scheinen alles andere als einfach und doch klingt es zumindest vom Klappentext her nicht allzu schwerwiegend. Der Einstieg ins Buch ist dann auch wie erhofft angenehm leicht.

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Pells Gesichtsausdruck ließ sein Herz einen Schlag aussetzen. Er fragte sich, ob Lyra durch das Fernglas das volle Ausmaß ihrer Wirkung auf ihre Tochter abschätzen konnte.
###Zitat S. 17###

Die Handlung des Romans setzt direkt mittem im Geschehen ohne beim Leser jedoch das Gefühl zu hinterlassen, dass wichtige Informationen fehlen. Die Personen werden während des Erzählens vorgestellt, ihre Vergangenheit wie auch ihre Eigenschaften scheinen sich so während des Lesens zu entwickeln. Ein sehr angenehmer Stil, der sich wie ich finde gut und flüssig liest.

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Zusammen mit meiner Mutter mit Lucy sprechen – wie soll ich anfangen?
Es war wie die beste, seltsamste und beruhigendste und doch wundervollste Wiedervereinigung.
###Zitat S. 73###

Neben den Figuren ist auch das Geschehen des Buches ein wesentlicher Bestandteil. Das Erstaunliche dabei: es passiert nicht einmal etwas sehr Besonderes oder gar Spannendes. Es ist die Entwicklung der Figuren und ihrer Beziehungen zueinander, welche dieses Buch so unterhaltsam macht. Es besitzt Tiefgang ohne dabei den Leser zu erschlagen. Dies liegt nicht zuletzt auch am Schreibstil der Autorin, der über das gesamte Buch hinweg herrlich leicht und flüssig bleibt.

Was hatte ich erwartet? Einen unterhaltsamen Roman für entspannte Stunden mit guter Handlung ohne zu sehr anzustrengen. Habe ich das bekommen? Ja und noch einiges mehr: ausgewogene Figuren, sympathische Protagonisten, Gefühle und Tiefgang ohne erschlagen zu werden. Insgesamt ist “Die azurblaue Insel” von Luanne Rice ein wirklich tolles Buch, dass ich nicht nur als Urlaubslektüre unbedingt empfehlen würde. Dafür gibt es von mir die vollen 5 Sterne.

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geheimnis, drama, roman, familiendrama, briefe

Am Anfang war der Frost

Delphine Bertholon , Doris Heinemann
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Limes, 13.10.2014
ISBN 9783809026273
Genre: Romane

Rezension:

Dieses Buch aus dem Limes Verlag ist mir zunächst aufgrund des Covers aufgefallen. Ich finde es einfach mehr als gelungen. Es ist absolut stimmig, passt hervorragend zum Titel und scheint ideal für die Winterzeit :)


Klappentext:
Am Anfang war der Frost – und ein zerrissenes Herz
1981. Grâce Bataille führt in ihrem malerischen Familienhaus in der französischen Provinz ein Leben wie aus dem Bilderbuch – mit zwei wunderbaren Kindern und einem Mann, den sie abgöttisch liebt. Doch die Fassade bröckelt, als eines Tages ein neues Au-Pair-Mädchen bei ihnen anfängt.
2010. Nathan kehrt nach Hause zurück, um wie immer mit Mutter und Schwester Weihnachten zu feiern. Doch dieses Jahr ist alles anders … Sein Vater, der dreißig Jahre zuvor wortlos verschwand, taucht wieder auf. Und plötzlich geschehen seltsame Dinge im einst idyllischen Haus …


Der Klappentext verspricht einen gefühlvollen Roman, der auf den ersten Blick mit dem Cover mithalten kann. Ich musste direkt an Marc Levy denken, dessen Bücher mich jedes Mal wieder sehr begeistern. Nun war ich natürlich sehr gespannt, ob es mir bei Delphine Bertholon ähnlich gehen würde.

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Ich warte auf Weihnachten, weil Du dann da sein wirst, weil Du zurück sein wirst, und ich frage mich, ob all die Leute, die Du auf Deinen vielen Wegen triffst, all diese Dinge brauchen, die Du ihnen verkaufst.
###Zitat S. 6###

Das Buch von Delphine Bertholon beginnt mit einem Brief. Das ist nicht wirklich ungewöhnlich und für mich schon fast wie erwartet. Was man zu diesem Zeitpunkt noch nicht weiß, der Brief ist ein zentrales Element im Roman. Er unterteilt sich wie schon der Klappentext verrät in zwei Handlungsstränge: 1981 und 2010. Beide Handlungsstränge sind miteinander verbunden, was schon nach wenigen Seiten klar ist.

###
Die Liebe kennt kein Gesetz.
###Zitat S. 40###

Müsste ich den Inhalt des Buches in wenigen Worten zusammenfassen, dann wären es vermutlich Worte wie Liebe, Leben, Beziehungen und Tod. Sie alle prägen das gesamte Buch. Es sind die Schicksale der einzelnen Personen, die zusammen ein großes Schicksal ergeben und alle miteinander verbunden sind. Die Figuren dabei sind nicht wirklich überragend. Teilweise erscheinen sie sogar fast etwas farblos, da ich sie für meinen Teil zwar kennenlerne, aber nie wirklich eine Verbindung aufbauen kann.

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Heute frage ich mich: Bist du wirklich eine Tote, die “in Frieden” ruht? Ich habe nie etwas anderes für dich gewollt, ich habe nie etwas anderes von dir erhofft.
###Zitat S. 139###

Ein weiteres Wort, das mich über die Seiten begleitete ist die Schwermütigkeit. Dieses Buch ist nicht wirklich traurig, obwohl die Schicksale darin nicht unbedingt einfach sind. Beim Lesen war es jedoch eher die Schwermütigkeit und die Niedergeschlagenheit, die mich irgendwie nicht losgelassen hat. Das finde ich irgendwie schade, denn an sich ist der Inhalt durchaus gut. Vermutlich wäre am Schreibstil noch das eine oder andere machbar gewesen um es nicht ganz so niedergeschlagen zu präsentieren. Leider war “Am Anfang war der Frost” dadurch für mich kein wirkliches Lesevergnügen und mit Marc Levy mag ich es definitiv nicht zu vergleichen. Die Traurigkeit seiner Bücher hat etwas Leichtes, was hier jedoch fehlte. Insgesamt vergebe ich daher solide 3 Sterne für Bertholons Buch.

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schwiegermutter, frauenroman, paris, single, lehrerin

Tausche Schwiegermutter gegen Goldfisch

Sabine Zett
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 18.11.2013
ISBN 9783442381395
Genre: Liebesromane

Rezension:

Eigentlich bin ich ja kein Chick-Lit Leser, denn viele der Bücher sind mir einfach zu gekünstelt und übertrieben. Sie können amüsant sein, ein wirkliches Lesevergnügen ist das für mich allerdings nur selten. Wie es aber immer ist, so gibt es auch hier Ausnahmen, welche die Regel bestätigen. “Tausche Schwiegermutter gegen Goldfisch” ist mir zunächst vor allem durch den Titel aufgefallen. Er klingt amüsant und auch der Klappentext verspricht Unterhaltung. Das Cover ist wie ich finde typisch Chick-Lit, aber ich daran wollte ich mich diesmal nicht orientieren.

Elisa ist thirty something – also eigentlich, wenn man’s ganz genau nimmt, schon ein paar Jahre drüber –, Mutter eines »Pubertäts-Aliens«, Tochter zweier rüstiger Rentner und Schwiegertochter einer durchgeknallten Patronin, die sich mindestens für Queen Mum hält und Elisa Knüppel zwischen die Beine wirft, wo’s nur geht. Als wäre es damit nicht schon genug, benimmt sich plötzlich auch noch Elisas Ehemann Alex äußerst seltsam – heimliche Handytelefonate und überraschende »Dienstreise« nach Paris inklusive. Hat Alex etwa eine Affäre? Das kann Elisa nicht auf sich sitzen lassen und bläst zum Gegenangriff …

Der Roman beginnt unterhaltsam. Man befindet sich direkt in Elisas Gedankenwelt und zumindest ich habe die ersten Seiten in einem Rutsch verschlungen. Dies liegt zum einen an der direkten Sympathie zu Elisa, zum anderen aber auch an dem tollen Schreibstil der Autorin. Er ist vom ersten Wort an absolut flüssig und wunderbar leicht. So macht es Spaß zu lesen und so sollte es auch für ein gutes Buch sein.

###
Du bist grässlich alt.
Nein, bin ich nicht. Ich bin in den besten Jahren.
Aber es ist endgültig vorbei mit twenty something.
Moment mal. Ich kann immer noch sagen, ich bin thirty something.
Okay, das funktioniert. Auch wenn es schon über zehn Jahre her ist?
###Zitat S. 7###

Der Einstieg ist amüsant und nicht minder unterhaltsam geht es weiter. Die Autorin übertrifft sich in unterhaltsamen Formulierungen vom “Pupertäts-Alien” bis hin zu raffinierten Verwünschungen. Ein besonderes Highlight ist dabei nicht zuletzt die Beziehung der Hauptfigur Elisa zu ihrer Schwiegermutter. Hier werden sicherlich die schlimmsten Befürchtungen jeder jungen Frau zusammengeworfen und einmal bunt gemischt. Wer nun glaubt es wäre übertrieben oder könnte gar kitschig und langweilig werden, nein. Zett hat es geschafft jederzeit die Waage zwischen Humor und Realität zu behalten.

Dies macht “Tausche Schwiegermutter gegen Goldfisch” auch so unterhaltsam. Es ist nicht schwer sich als Leser in Elisa einzufühlen, ganz im Gegenteil. Wie ihr wisst bin ich kein Freund von übertriebenen Darstellungen, Floskeln oder gleichwertigem in Büchern. In Zetts Roman gibt es zwar kleine Ansätze an der einen oder anderen Stelle, die in diese Richtung gehen. Dennoch bleibt alles jederzeit ausgewogen – absolut angenehm.

Ich habe das Buch in knapp einem Tag gelesen – mit winzigen Unterbrechungen. Ich konnte einfach nicht aufhören. Es ist ideal für wirklich entspannte und unterhaltsame Lesestunden – perfekt für einen Urlaub, einen gemütlichen Couchabend und zahlreiche andere Gelegenheiten. Dafür vergebe ich dann auch verdiente 5 Sterne und eine unbedingte Leseempfehlung (nicht nur für Chick-Lit Fans).

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geister, london, jonathan stroud, lockwood, geisterjäger

Lockwood & Co. - Der Wispernde Schädel

Jonathan Stroud , Katharina Orgaß , Gerald Jung
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei cbj, 27.10.2014
ISBN 9783570157107
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ich gebe zu, diese Woche war echt lesereich, aber an den zwei Lockwood-Abenteuern führte für mich definitiv kein Weg vorbei. Der zweite Band “Der wispernde Schädel” wurde knapp ein Jahr nach dem ersten Band – ebenfalls vom cbj Verlag veröffentlicht.


Klappentext:
Dank des spektakulären Erfolgs im Fall der seufzenden Wendeltreppe ist Lockwood & Co. nun eine der angesagtesten Geisteragenturen Londons. Doch inzwischen wird die Metropole bereits von einer Reihe neuer grausiger Ereignisse erschüttert: In einer beispiellosen Diebstahlserie werden mächtige magische Artefakte entwendet und deren Hüter grausam ermordet. Als dann auch noch auf einem Friedhof ein schauerlich eiserner Sarg geborgen wird, dessen Inhalt unter mysteriösen Umständen verschwindet, steht fest: Ein klarer Fall für Lockwood & Co.! Nur wenn das Team um Anthony Lockwood, Lucy und George ihre ganze Genialität im Umgang mit übernatürlichen Ereignissen in die Wagschale wirft, kann es ihnen gelingen, die Verschwörung, die hinter all dem steckt, aufzudecken.


Über das Cover möchte ich jetzt einmal nicht ausführlich sprechen. Es reicht wohl wenn ich sage: genial :) Es ist thematisch sehr passend gewählt und kann neben dem ersten Band sehr gut bestehen. Die Farbveränderung finde ich nicht schlecht, gibt es dem Band doch eine eigene Note.

So warum wollte ich es lesen? Zum einen hat mich der erste Band ja bereits völlig umgehauen, sodass es außer Frage stand auch den zweiten Band zu lesen. Zweitens, diese Bücher hatten schon im letzten Jahr direkt meine Aufmerksamkeit und ich frage mich noch immer, warum ich den ersten Teil erst jetzt gelesen habe. Auf der anderen Seite hatte dies aber auch den entscheidenden Vorteil, dass ich beide direkt nacheinander verschlingen konnte. Neues Problem: Was lese ich jetzt?!?

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Seit nunmehr fünfzig Jahren suchen die ruhelosen Seelen der Toten in ständig wachsender Zahl die Insel und ihre Bewohner heim – keiner weiß, wie oder warum.
###Zitat S. 9###

Schon der Einstieg in “Der wispernde Schädel” zeigt: Es wird wieder gruselig. Der kleine, aber durchaus feine Prolog versetzt den Leser direkt in die richtige Stimmung. Herrlich. Hier erkennt man direkt auch die Ähnlichkeiten zum ersten Band. Der abgesetzte Einstieg und auch die Unterteilung in Abschnitte sowie die Illustrationen über den Kapiteln sind wieder vorhanden – toll. Ein gut aufgemachtes Buch, von außen wie auch von innen.

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“Der Wurf war super gezielt, haarscharf zwischen ihren Köpfen durch. Ein Fingerbreit nach links und du hättest George direkt zwischen den Augen erwischt. Wirklich sensationell gezielt.”
Ich wehrte bescheiden ab. “Na ja… manchmal tut man einfach, was getan werden muss.”
###Zitat S. 119###

Die Figuren, die ich schon im ersten Band direkt ins Herz geschlossen hatte, konnten mich im zweiten Lockwood Abenteuer überzeugen. Sie sind herrlich frisch, jung, ein wenig naiv aber dafür umso mutiger. Eine wunderbare Mischung, die mich als Leser direkt aufs Neue begeisterte. Für eines steht Lockwood definitiv: Sympathische Charaktere und eine abenteuerliche Handlung.

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Georges Stimme war erstaunlich ruhig und sachlich. “So wie er aussieht, Luce, würde ich behaupten, dass er vor Schreck gestorben ist.
###Zitat S. 163###

Im Vergleich zum ersten Band ist der zweite im Gruselfaktor etwas ausgereifter. Es wird gefährlicher und so manches Mal überspringen sich die Ereignisse fast. Dennoch kommt man als Leser sehr gut mit. An einem meiner Leseabende mit Lockwood hat mich mein Freund tatsächlich gefragt: “Sag mal, frisst du die Bücher oder sieht das nur so aus?” Tja was soll ich sagen, wenn ein Buch gut ist, dann hält es leider nicht lange vor. Ich habe es verschlungen, jede Seite geliebt, mitgefiebert und das Ende verwünscht. Ähnlich dem ersten Band gibt es auch hier wieder einen Cliffhänger zu einer Fortsetzung. War es in “Die seufzende Wendeltreppe” noch der flüsternde Schädel so ist es jetz… Nun da müsst ihr schon selbst lesen ;) Ich für meinen Teil bin auf das nächste Lockwood Abenteuer schon mehr als gespannt und vergebe für “Den wispernden Schädel” begeisterte und mehr als verdiente 5 Sterne.

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