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87 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 8 Rezensionen

ostfriesland, krimi, ann kathrin klaasen, gelsenkirchen, einmauern

Ostfriesensünde

Klaus-Peter Wolf
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 25.07.2013
ISBN 9783596513031
Genre: Romane

Rezension:  
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11 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

tina gründlich, krimi, mord in der alpenvilla, walter bachmeier, aufklärung

Mord in der Alpenvilla

Walter Bachmeier
E-Buch Text: 305 Seiten
Erschienen bei Midnight, 13.01.2017
ISBN 9783958190979
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Allgemeines

Walter Bachmeier war uns bisher weder als Autor regionaler Krimis, noch als Autor genereller Krimis ein Begriff.

Durch Zufall haben wir auf einschlägigen Portalen ein eBook von ihm gewonnen und da unsere Leidenschaft so oder so den regionalen Krimis verbunden ist, war „Mord in der Alpenvilla“ sicherlich einen Versuch wert.

Es handelt sich hierbei um den dritten Teil aus der „Tina Gründlich“- Reihe, die sicherlich fortgesetzt wird.

 

Aufmachung

Das Buch erscheint leider nur als eBook, trotzdem gibt es ein Titelbild, dass auch auf dem Bild hier zu erkennen ist.

Ein Adler ziert das Titelbild und bringt automatisch den entsprechenden Respekt mit sich. Darüber hinaus gibt es den Störer, der darauf hinweist, dass „Gründlich“ ermittelt. Nett gestaltet, wir würden uns aber ein Exemplar in Papierform wünschen, dass aus Schwarz- Weiss etwas anfassbares macht.

 

Daten zum Buch

Leider ist das Buch derzeit nur im digitalen Format erhältlich und schlägt mich läppischen 3,99 Euro zu Buche. Sicherlich ein richtig guter Preis für ein Leseerlebnis dieser Länge:

Format: Kindle Edition Dateigröße: 1949 KB Seitenzahl der Print-Ausgabe: 305 Seiten Verlag: Midnight (13. Januar 2017) Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l. Sprache: Deutsch ASIN: B01MY54JS3 X-Ray: nicht aktiviert Word Wise: Nicht aktiviert Verbesserter Schriftsatz:  aktiviert

Da es sich lediglich um ein Buch in der Kindle / digitalen Edition handelt, bedarf es hier keiner Angabe der ISBN.

 

Richtet sich an

Auch hier gilt, dass sich das Buch nur an Erwachsene richtet. Kinder sollten – unserer subjektiven Meinung nach – erst ab frühestens 16 Jahren mitlesen.

 

Einordnung in Kontext

Wir wurden hier mit einer vollkommen unbefleckten Weste direkt in den dritten Teil der „Tina Gründlich“- Reihe geschmissen, das aber ohne Nachteil.

Kommt es zu Nachfragen, die sich auf Erlebnisse aus den vorherigen Teilen beziehen, bezieht der Autor recht schnell Stellung dazu und klärt den Leser auf. So ist es für den Leser kein Problem, erst in diesem Teil einzusteigen, das durften wir am eigenen Leibe erfahren.

 

Lohnt es sich oder nicht?

Ein Einstieg in eine neue Reihe, von dem wir von der ersten Seite an beeindruckt waren. Ein Spannungsbogen, der sich bis zum Schluss hinaufbaut und die Tatsache, dass der Autor uns auch im Hinblick auf vorherige erschienene Bücher abholt, bestärken dieses Gefühl.

Aufgrund einiger privater Belange auch eine Ermittlungsreihe, die der geneigte Leser bisher so sicherlich nicht kennt, wobei wir hier keine ersten Geheimnisse verraten möchten.

Könnten wir fünf Sterne vergeben, wären es an dieser Stelle vier, denn für den plattdeutschen Leser gestaltet es sich wirklich schwierig, da immer wieder Dialoge in feinstem, aber auch tiefstem bayrisch verwendet werden. Das führt dazu, dass wir als Leser teils schon genervt waren, da man die Sätze immer zwei oder dreimalig lesen muss, um die Aussage zu verstehen. Das ist aber auch der einzige Kritikpunkt an dieser Reihe, deren Fortsetzung wir sicherlich verfolgen werden.

 

Klappentext

Der dritte Fall für Inspektorin Tina Gründlich

Tina und Bärbel sind gerade dabei, im Garten Äpfel zu pflücken, da klingelt das Telefon. Die Polizeizentrale aus Zell hat einen neuen Fall für sie. Die Tochter eines bekannten Neukirchener Heilers ist ohne erkennbaren Grund beim Mittagessen tot vom Stuhl gefallen. Tina und Bärbel beginnen sofort zu ermitteln. Schon bald stellt sich heraus, dass das Mädchen vergiftet worden ist. Als kurz darauf eine weitere Leiche gefunden wird, ist schnelles Handeln gefragt!

Von Walter Bachmeier sind bei Midnight erschienen:

Mord in der Schickeria (Ein-Tina-Gründlich-Krimi 1)
Mord an der Salzach (Ein-Tina-Gründlich-Krimi 2)
Mord in der Alpenvilla (Ein-Tina-Gründlich-Krimi 3)

Affären, Alpen, Apfelstrudel (Chefinspektor Egger Fall 1)

 

Über den Autor

Der Autor, 1957 in Karlsruhe geboren, wurde 1958 in die nördliche Hallertau „verschlagen“. Als gelernter Koch kam er in die verschiedensten Regionen Bayerns und der Welt. In den 80er Jahren gab er seinen Beruf als Koch auf und begann zu schreiben. Zunächst unter seinem Realnamen und später unter Pseudonymen, wie auch zurzeit. Seine Bücher sind meist gespickt von eigenen Erlebnissen und Begebenheiten, die ihm selbst widerfahren sind. Der Autor, der keinerlei Hochschulausbildung hat, kann aber durch seine Lebenserfahrung, die er selbst als „Schule des Lebens“ bezeichnet, punkten. Auch durch seine Tätigkeit als Dozent im Rahmen der Erwachsenenbildung erlebte er einige „Überraschungen“ und kann so manche Anekdote in seinen Büchern verwenden. Viele seiner erst jetzt erschienenen Bücher schrieb er in den Jahren von 1980 bis in die Anfänge des neuen Jahrhunderts. Wagte er es früher nicht, seine Texte zu veröffentlichen, so hat er jetzt nach einer schweren Erkrankung den Mut und die Muße gefunden, alle Bücher zu überarbeiten und zu veröffentlichen. Seine „Schreibe“ ist gekennzeichnet durch einfache Texte, die jeder verstehen kann, auch wenn so mancher Leser meint, die deutsche Sprache gäbe mehr her. So sind die meisten seiner Leser auch der Meinung, dass sein Schreibstil gut und flüssig ist. Natürlich gibt es auch andere Meinungen, aber der Autor hält sich an seinen Wahlspruch: „Kunst ist Kunst. Der eine mag klassische Musik, der andere nicht. Nicht jeder mag Rehbraten, der eine liebt ihn, der andere isst lieber Schweinebraten. Ebenso verhält es sich mit Gemälden und Kunstobjekten. Es jedem recht zu machen, ist eine schier unlösbare Aufgabe.“ Der Autor nimmt sich die konstruktiven Kritiken zu Herzen und versucht, darauf einzugehen. Allerdings weigert er sich strikt, sich zu verbiegen. Er nimmt auch die Worte Georg-Wilhelm Exlers für sich in Anspruch, der einmal sagte: „Ohne Fehler fehlt was.“ Oder auch den Satz von Wadim Korsch: „Arbeite nie für dein Gehalt. Arbeite für deine Vision.“ Das heißt für den Autor, dass er nicht des Geldes wegen schreibt, sondern nur deshalb, weil er etwas zu erzählen hat.

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127 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 25 Rezensionen

allgäu, kluftinger, krimi, familienfehde, regionalkrimi

Himmelhorn

Volker Klüpfel , Michael Kobr
Fester Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Droemer, 29.09.2016
ISBN 9783426199398
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Allgemeines

„Himmelhorn“ bezeichnet mittlerweile den neunten Teil der Serie über Kommissar Kluftinger aus der Feder von Volker Klüpfel und Michael Kobr.

Anfangs sicherlich noch als regionaler Überraschungserfolg bezeichnet, mauserten sich die Autoren mit ihrer Hauptfigur, Kommissar Kluftinger, mittlerweile zum Kultstatus. Lesereisen auf den Bühnen Deutschlands, Kochbücher und mehr sind daher keine Seltenheit mehr.

Doch auch ein Kommissar hat es schwer, wenn Privatleben, Kult und Erwartungshaltung immer mehr in den Mittelpunkt rücken. Schnell stellt sich dann die Frage, ob man ein solches Buch noch als regionalen Krimi oder leicht komische Kost bezeichnen kann.

Kluftinger jedoch hält (noch) die richtige Richtung ein – mit Abstrichen.

 

 

Aufmachung

Bereits seit einigen Bänden haben sich die Autoren auf eine deutliche Linie bei der Gestaltung ihrer Bücher geeinigt: Die Namen der Autoren auf weissem Grund, rot abgesetzt und ein aussagekräftiges Titelbild, dass bei diesem Buch den mit Abstand am meisten Eindruck in der ganzen Serie hinterlässt. Die Titelbezeichnung „Himmelhorn“ (ein Berg in den Alpen) verbunden mit der dunklen Aufmachung und einem Steigeisen lassen schnell vermuten, dass es sich hierbei um ein Unglück handeln muss. Die volle Punktzahl für das, was der Leser als erstes sieht: Den Titel.

 

Daten zum Buch

Derzeit liegt das Buch in keiner Taschenbuchausgabe sondern nur gebunden für 19,99 Euro vor. Amazon bietet dazu ein Hörbuch an (Abo, 9,99 Euro) oder eine Audio CD für knapp 27 Euro. Die virtuelle eReader- Version steht derzeit für 14,99€ zur Verfügung.

Gebundene Ausgabe: 496 Seiten Verlag: Droemer HC (erschienen am 29. September 2016) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3426199394 ISBN-13: 978-3426199398

 

Richtet sich an

Entgegen eines typischen Krimis verbinden die Autoren Klüpfel und Kobr seit jeher Kult, Komödie und Mordfall in einem, sodass sich dieses Buch an die komplette Familie ab ca. zwölf bis vierzehn Jahren wendet.

Da keinerlei Szenen eingebaut sind, die Gewalt oder andere, nicht jugendfreie, Szenen verherrlichen und der Schreibstil auch im Gesamten sehr familienfreundlich ist, kann das Buch von jedem, der Interesse hat, gelesen werden und Eltern können es bedenkenlos an ihre Kinder weitergeben.

 

Einordnung in Kontext

Auch ohne die komplette Kluftinger Reihe zu kennen, bietet sich ein Direkteinstieg beim neunten Band durchaus an. Die Autoren geben dem Leser den Kontext mit, den er benötigt, um sich im Buch und auch im Umfeld der Hauptpersonen zurechtzufinden.

Trotzdem ist es zu empfehlen, bei ernsthaftem Interessen an den Büchern dieser Autoren, beim ersten Band zu starten, um den Kontext, der bei diesen Büchern weit in das Privatleben der Hauptfiguren hineinreicht vollständig zu verstehen und so im Endeffekt auch mehr Spaß mit und an den Büchern zu haben.

Trotzdem: Ein Quereinstieg ist problemlos möglich.

 

Lohnt es sich oder nicht?

Die Autoren haben mit Kluftinger nur den Kult erlangt, weil es sich um keine reinen Krimis handelt: Kluftinger hat ein Privatleben, sein Sohn erwartet ein Kind und sein Erzfeind (Erzfreund!) Dr. Langhammer macht ihm das Leben schwer, wo es nur geht.
Schön zu lesen, auf Dauer dann aber doch ohne Aussage. Von Buch zu Buch steigert sich der Anteil „Privates“ gegenüber „Auflösung des Mordfalls“ vehement, sodass letzteres mittlerweile fast zur Nebensächlichkeit verkommt bzw. mit privatem komplett verbunden wird.

Die Autoren müssen hier ein wenig aufpassen, denn, dass Klufti (so der geläufige Spitzname des Kommissars) mittlerweile ein Tablet besitzt (auch, wenn er damit nicht umgehen kann), mit Aktien handelt (das sollte maximal eine nette Anekdote nebenbei sein) und eine Daily Soap schaut ist nett, modern, aber nicht das, was der Leser von einem Krimi erwartet.

So gerät der Mordfall ein wenig in den Hintergrund und verkommt mit zur Komödie, was so sicherlich nicht beabsichtigt ist.

In diesem Buch sicherlich noch einem Maße, dass einer Weiterempfehlung nichts im Wege steht, da der Trend von Buch zu Buch aber zu erkennen ist, müssen die Autoren gegensteuern, denn sonst schreiben sie bald Bücher, die sich nur noch mit der Privat- Causa Kluftinger beschäftigen!

 

Klappentext

Der neunte Fall der Bestseller-Autoren Volker Klüpfel und Michael Kobr führt den Kult-Kommissar Kluftinger in die Allgäuer Alpen, genauer gesagt auf das Himmelhorn, einen der gefährlichsten Berge des Allgäus. Natürlich liebt Klufti die Berge – wenn sie kässpatzenförmig auf seinem Teller aufragen. Doch der neueste Streich von Gesundheitsfetischist Langhammer befördert den Kommissar samt E-Bike tief in die Allgäuer Alpen, wo die beiden prompt auf drei Leichen stoßen: ein bekannter Dokumentarfilmer und zwei einheimische Bergführer, die einen Film über die Erstbesteigung des Himmelhorns drehen wollten. Wie es scheint, waren sie dem als äußerst gefährlich geltenden Gipfel nicht gewachsen. Die Ermittlungen im Umfeld der Toten führt Klufti in sehr abgelegene Alpentäler und zu deren starrköpfigen Bewohnern, die noch wortkarger sind als er.

 

Über den Autor

Volker Klüpfel teilt mit Kluftinger den Heimatort Altusried. Doch den ehemaligen Journalisten hat es beruflich nach Augsburg verschlagen. Dort lebt er nach wie vor mit seiner Familie, auch wenn ihn sein Beruf nun nicht mehr in die Kulturredaktion der Augsburger Allgemeinen, sondern an seinen Autoren-Schreibtisch führt. Studiert hat Klüpfel, Jahrgang 1971, Politik und Geschichte in Bamberg, arbeitete dann bei einer Zeitung in den USA und vertreibt sich seine Zeit mit Sport und Theater – entweder als Zuschauer oder als Mitspieler bei den Freilichtspielen in Altusried. Wie Kommissar Kluftinger.
Michael Kobr, geboren 1973 in Kempten im Allgäu, studierte Germanistik und Romanistik in Erlangen. Er arbeitete nach dem Staatsexamen an verschiedenen Realschulen in Bayern, momentan aber ist er beurlaubt – um sich dem Schreiben der Romane, den Shows und der Familie widmen zu können. Kobr wohnt mit seiner Frau und seinen beiden Töchtern im Allgäu.

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