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45 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

tod, humor, bestatter, bestattung, sterben

Darf ich meine Oma selbst verbrennen?

Peter Wilhelm
Flexibler Einband: 222 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 04.10.2011
ISBN 9783426784273
Genre: Humor

Rezension:

Das Buch

Das Buch ist in 3 Teile unterteilt: Im ersten Teil “Allerlei Fragen an den Bestatter” geht es um Fragen wie “Kann Leichengift eine Frau töten?”, “Seebestattung für Nichtschwimmer?” oder “Kann ich mir meinen Sarg selber bauen?”

Im zweiten Teil “Tod am Telefon – die schönsten Anrufe beim Bestatter” gibt Peter Wilhelm skurrile Telefonate mit Kunden wider. Im dritten und letzten Teil “Dialoge – zum Sterben schön” berichtet er von Begegnungen mit den verschiedensten Menschen.

Meine Meinung

Peter Wilhelm betreibt wohl einen der bekanntesten deutschen Blogs – den Bestatterweblog. Was zunächst einmal skurril klingt, entpuppt sich als Sammelsurium von netten und informativen, traurigen und lustigen, aber immer unterhaltsamen Beiträgen.
Und genauso ist auch das Buch. Der Autor beantwortet die Fragen manchmal bissig, manchmal spöttisch, manchmal ernst, je nach Sinn oder Unsinn der Fragestellung und erklärt so, ganz nebenbei, worauf man bei einer Bestattung achten muss.

Im 2. und 3. Teil merkt man, dass das Schreiben von Dialogen eine seiner großen Stärken ist. Er versteht es, seine Figuren mit ihren zahlreich vorhandenen Macken lebendig wirken zu lassen.

Wie schon erwähnt, ich kannte Wilhelms Blog und so war ich beim Lesen des ersten Teils zunächst ein wenig enttäuscht. Natürlich wusste ich, dass es in erster Linie um Fragen an ihn ging (steht ja schon im Buchtitel), aber ich hatte mir mehr seiner Geschichten erhofft und wusste zu dem Zeitpunkt nicht, dass das Buch in 3 Teile unterteilt ist. Doch in Teil 2 und 3 wurde alles wieder wett gemacht. Ich persönlich hätte jedoch eine Mischung der Fragen, Telefonate und Dialoge besser gefunden.

Die “Kapitel”, also die einzelnen Fragen bzw. Geschichten, sind sehr kurz, und so kommt es, dass man immer wieder denkt “Ach, komm, eins les ich noch” und so ganz schnell viele Stunden mit dem Buch verbringt, ohne es zu merken. Schade, aber verständlich, ist es, dass man als Leser des Blogs doch einiges schon kennt.

Alles in allem jedoch ein tolles Buch, dass sich auf eine ganz neue Art mit dem Sterben beschäftigt und die Scheu vor dem Thema nimmt.

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Teufels Brüder

Burkhardt Gorissen
Fester Einband: 334 Seiten
Erschienen bei Sankt Ulrich, 09.09.2011
ISBN 9783867441995
Genre: Historische Romane

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726 Bibliotheken, 10 Leser, 9 Gruppen, 66 Rezensionen

arkadien, mafia, liebe, sizilien, fantasy

Arkadien fällt

Kai Meyer
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 29.09.2011
ISBN 9783551582034
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Buch

Kaum haben sich die Wogen der Ereignisse aus dem 2. Band etwas geglättet, warten auch schon neue Probleme auf Rosa und Alessandro. Ihre Clans haben sich von ihnen abgewendet und sich auf die Seite des Hungrigen Mannes geschlagen. Nachdem es ihren Familien gelingt, ihnen einen Mord anzuhängen, sind nicht mehr nur der Hungrige Mann und seine Gefolgsleute, sondern auch die Polizei hinter ihnen her.

Auf ihrer Flucht quer durch Sizilien finden sie immer mehr über die Geschichte Arkadiens heraus und finden neue Verbündete – doch können sie ihnen wirklich trauen?

Meine Meinung

Band 3 der Arkadien-Trilogie ist deutlich ereignisreicher als die vorherigen Bände. Die Schauplätze wechseln häufig und es bleibt immer spannend. Bis zuletzt ist nicht klar, ob Rosa und Alessandro sich selbst und ihre Freunde retten können. Es gibt viele nicht vorherzusehende Wendungen und nie ist klar, wem sie wirklich trauen können. Menschen, die man für Feinde gehalten hat, werden zu Freunden und umgekehrt.

Die Liebe zwischen Rosa und Alessandro ist wie in den vorhergehenden Bänden allgegenwärtig, aber nicht kitschig und auch nicht permanent im Vordergrund der Geschichte. Das Buch verfügt nicht über allzu viele Fantasy-Elemente, abgesehen davon, dass es um Gestaltwandler geht, entwickelt sich am Ende jedoch in eine mystische Richtung, die zwar überraschend, für mich aber nachvollziehbar ist. Das mag jedoch nicht jedermanns Ding sein.

Der Autor

Kai Meyer ist wohl einer der erfolgreichsten deutschen Fantasy-Autoren. 1969 in Lübeck geboren, veröffentlichte er mit 24 Jahren sein erstes Buch. Bis heute sind etwa 50 Bücher für Jugendliche und Erwachsene von ihm erschienen.

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549 Bibliotheken, 4 Leser, 9 Gruppen, 152 Rezensionen

freundschaft, liebe, mord, alice, tod

Die Wahrheit über Alice

Rebecca James , Ulrike Wasel , Klaus Timmermann
Fester Einband: 317 Seiten
Erschienen bei Wunderlich, 21.10.2010
ISBN 9783805250030
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Das Buch

Katherine hat nach dem Tod ihrer Schwester beschlossen, ein neues Leben in einer anderen Stadt zu beginnen. In der Schule hält sie sich von allen anderen fern und legt keinen Wert auf Kontakte zu den ihren Mitschülerinnen. Doch eines Tages lädt Alice, eins der beliebtesten Mädchen der Schule, sie zu ihrer Geburtstagsparty ein und versucht ab da, Katherines Freundschaft zu gewinnen. Bald sind Katherine, Alice und Alice’ Affäre Robin ein unzertrennliches Trio – bis nach und nach Alice’ wahres Gesicht zum Vorschein kommt…

Meine Meinung

Die Geschichte wird in 3 Zeitebenen erzählt. Den größten Teil nimmt die Gegenwart ein, die Zeit mit Alice. Außerdem gibt es Blicke in die Vergangenheit und die Ereignisse, die zu dem Tod von Katherines Schwester geführt haben, sowie Ausblicke in die Zukunft, in der Katherine alleinerziehende Mutter eines 3-jährigen Mädchens ist, und Alice tot ist. 3 verschiedene Zeitebenen können in Büchern schnell zu Verwirrung führen, das ist hier aber nicht der Fall. Es ist immer nach den ersten Zeilen eines Kapitels klar, in welcher Zeit man sich gerade befindet.

Die Geschichte ist durchaus interessant, man grübelt warum Alice in einem Moment “die beste Freundin der Welt” und im nächsten grausam und unkontrollierbar ist. Die Auflösung ist nachvollziehbar. Trotzdem ist mir die Geschichte zu “dünn” – meiner Meinung nach hätte man – mit doppelt so vielen Seiten – deutlich mehr daraus machen können. Das liegt vielleicht auch daran, dass ich dieses Buch, nachdem ich durch die große Werbekampagne darauf aufmerksam wurde, hauptsächlich lesen wollte, weil es mich an ein anderes, sehr gutes, Buch erinnerte: Das Wunschspiel von Patrick Redmond.

Mit dementsprechend hohen Erwartungen ging ich an das Buch heran, die das Buch so leider nicht erfüllen konnte. Die Geschichte bei “Das Wunschspiel” ist viel dichter, und auch umfangreicher. Trotzdem schenkte “Die Wahrheit über Alice” mir einige unterhaltsame Lesestunden – und das ist es auch, ein unterhaltsames Buch, das dennoch nicht allzu lange im Gedächtnis haften bleibt.

Die Autorin

Rebecca James, geboren 1970, hatte beruflich nie viel Glück. Sie brach das Studium ab, arbeitete als Kellnerin, reiste um die Welt und ließ sich schließlich mit ihrem Mann in Armidale nördlich von Sydney, Australien, nieder. Dort bauten die beiden ein Küchengeschäft auf. Rebecca bekam vier Söhne und schrieb nebenbei. An dem Tag, als das Familienunternehmen bankrott ging, erhielt Rebecca ein Angebot für ihr erstes Buch. Inzwischen wurde «Die Wahrheit über Alice» weltweit in 36 Länder verkauft. (Quelle)

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210 Bibliotheken, 5 Leser, 6 Gruppen, 61 Rezensionen

fantasy, jugendbuch, oksa pollock, london, magie

Oksa Pollock. Die Unverhoffte

Anne Plichota , Cendrine Wolf , Lisa-Maria Rust , Bettina Bach
Fester Einband: 590 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 03.03.2011
ISBN 9783789145025
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Buch

Die 13-jährige Oksa Pollock ist gerade erst von Paris nach London gezogen, da bemerkt sie, dass sie besondere Fähigkeiten hat. So kann sie beispielsweise Dinge in Flammen aufgehen lassen oder in der Luft schweben, und dann bildet sich um ihren Bauchnabel herum auch noch ein eigenartiges, sternförmiges Mal.

Doch damit nicht genug: Aus unerfindlichen Gründen scheint ihr Klassenlehrer McGraw sie zu hassen, und schikaniert sie, wo er nur kann. Und auch ein älterer Junge an ihrer neuen Schule lauert ihr immer wieder auf und bedroht sie.

Zum Glück hat Oksa ihren besten Freund Gus, der ihr immer zur Seite steht und ihr hilft, sich in der neuen Welt, die sich ihr öffnet, zurecht zu finden. Und auch auf ihre Eltern und auf ihre Großmutter Dragomira kann sie sich immer verlassen. Denn Oksa hat einiges zu erledigen: Sie ist die Unverhoffte, die Einzige, die die sagenhafte Welt Edefia retten kann…

Meine Meinung

Den Autorinnen ist ein großartiges Roman-Debüt gelungen. Es ist einfach zu lesen, immer wieder spannend und sprüht nur so vor neuen Ideen. Allem anderen voran müssen hier die fantastischen Wesen mit außergewöhnlichen Namen genannt werden. So gibt es zum Beispiel Plemplems und Kapiernixe, und jedes der vielen Wesen hat seine Eigenheiten, sie scheinen mit viel Liebe erdacht worden zu sein. Besonders die Plemplems mit ihrer ganz besonderen Art zu sprechen haben es mir angetan.

Die Geschichte selber ist gut erdacht. Dadurch, dass Oksa selber noch nichts über die Welt Edefia weiß, erfährt der Leser gemeinsam mit ihr die Hintergründe und was Oksas Aufgabe ist, und es gibt keine künstlich erzeugte Spannung, indem dem Leser Informationen vorenthalten werden. Immer wieder kommt Oksa in gefährliche Situationen, dadurch bleibt es spannend bis zum Schluss, auch wenn man sich hin und wieder fragt, warum Oksas Gegner eigentliche eine Gefahr für sie und ihre vielen Fähigkeiten darstellt.

Sprachlich ist das Buch recht einfach gehalten, so dass es nicht anstrengend zu lesen ist, manchmal wirkt die Sprache aber auch schon etwas zu einfach. Etwas gestört haben mich stellenweise die seitenlangen Monologe, hauptsächlich von Dragomira, wenn sie über die Geschichte von Edefia erzählt. Da hätten mir ein paar Zwischenfragen von Oksa oder Einwürfe der anderen besser gefallen, um das Ganze ein wenig aufzulockern.

Vor allem überzeugt das Buch jedoch mit den vielen neuen Ideen. Nie hat man in dem Buch das Gefühl, dass man die Geschichte so oder so ähnlich schon einmal gelesen hat. Und, auch wenn ich wirklich gerne Fantasy-Liebesromane lese, tut es doch mal wieder gut, eine Fantasy-Geschichte zu lesen, in der nicht die Liebe im Mittelpunkt steht, auch wenn sie nicht ganz außen vor bleibt.

Die Autorinnen

Anne Plichota und Cendrine Wolf sind Bibliothekarinnen aus Frankreich, die gemeinsam in ihrer Freizeit die Geschichte um Oksa Pollock erdacht haben. Nachdem sich kein Verlag für ihr Buch finden ließ, verlegten sie es zunächst in Eigenregie, und fanden durch die große Fangemeinde schließlich doch einen Verlag für das Buch. Ingesamt sind 6 Bände geplant

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 6 Rezensionen

jugendbuch, unterwelt, bestimmung, freundschaft, liebe

Wächter der Unterwelt

Sandra Todorovic
Flexibler Einband: 330 Seiten
Erschienen bei Asaro Verlag, 29.07.2011
ISBN 9783941930551
Genre: Fantasy

Rezension:

Das Buch

Als Sara dem neuen Schüler Dante begegnet, ist sie auf Anhieb hin und weg. Doch was ist mit Dante? Mal macht es den Eindruck, er wäre ebenso verliebt in sie, dann wieder ist er abweisend und lässt sie nicht an sich heran. Auch die Ereignisse, die in seiner Gegenwart geschehen, sind mehr als mysteriös – auch wenn Dante behauptet, Sara würde sich diese nur einbilden.
Und wer ist eigentlich dieser Besucher, den Sara Nacht für Nacht in ihrem Zimmer spüren, nicht aber sehen kann? Nach und nach kommt Sara Dantes Geheimnis auf die Spur – er gehört einer geheimen Welt an, an deren Existenz sie nie geglaubt hätte. Doch die Liebe der beiden ist gefährlich, denn sie ist verboten…

Meine Meinung

Wächter der Unterwelt – Schlüssel der Ewigkeit ist der Auftakt zu einer Trilogie. Die Geschichte um Sara und Dante ist nett, aber leider nichts wirklich Neues, es liest sich wie eine Mischung aus Oksa Pollock, Twilight und Charmed – Zauberhafte Hexen. Auf den ersten 250 Seiten bekommt man selten das Gefühl, etwas Neues zu lesen. Dann jedoch gibt es einige unvorhergesehene Wendungen, die viel wieder wett und Lust auf Band 2 machen. Diese Wendungen erlauben der Geschichte, sich weg von bereits Bekanntem zu entwickeln, und ich hoffe, diese Chancen werden genutzt.

Leider bin ich bei manchen Stellen über das recht schlechte Lektorat gestolpert, es gab immer mal wieder Rechtschreib- und Kommafehler, die sich aber nicht so häufen, dass man nicht darüber hinweg lesen könnte. Allerdings gab es ein 3 oder 4 Stellen im Buch, wo Bezüge fehlten oder falsch waren, zum Beispiel dass man bei einer Gruppe von Personen nicht wirklich wusste wer gerade mit wem spricht, das hat mich dann doch etwas gestört.

Als Einzelbuch hätte Wächter der Unterwelt – Schlüssel der Ewigkeit mich nicht zufrieden stellen können, als Einleitung zu einer Trilogie ist es jedoch in Ordnung. Die Grundidee ist gut, und ich hoffe, Band 2 wird mich mehr überzeugen.

Die Autorin

Sandra Todorovic, geboren 1986, lebt und arbeitet in Zürich/Schweiz. Wächter der Unterwelt – Schlüssel zur Ewigkeit ist ihr erster Roman.

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242 Bibliotheken, 3 Leser, 6 Gruppen, 48 Rezensionen

steampunk, london, maschinen, freundschaft, liebe

Das Mädchen mit dem Stahlkorsett

Kady Cross , Jürgen Langowski
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Heyne HC, 23.08.2011
ISBN 9783453267404
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Buch

Finley Jayne lebt als Dienerin und Zofe im London des späten 19. Jahrhunderts. In jüngster Zeit hat sie mehrere Arbeitsstellen wegen ihres “unangemessenen Verhaltens” verloren und versucht, sich bei ihren neuen Arbeitgebern, den August-Raynes, so unauffällig wie möglich zu verhalten. Als ihr jedoch der 20jährige Sprössling des Hauses zu nahe kommen will, erwacht – wieder einmal – Finleys dunkle Seite: Überlässt sie ihr die Kontrolle, so ist sie übermenschlich stark und schnell. Dadurch kann sich Finley gegen den Übergriff wehren. Auf ihrer Flucht durch London begegnet sie dem jungen Adligen Griffin, der ihr seine Hilfe anbietet und sie bei sich aufnimmt.

So findet sie bei ihm und seinen Freunden ein neues Zuhause, und bemerkt schnell, dass auch Griffin, Sam und Emily außergewöhnliche Kräfte besitzen. Gemeinsam versuchen sie, der Ursache ihrer Kräfte auf die Spur zu kommen. Doch das ist nicht das Einzige, worum die Vier sich kümmern müssen: Der so genannte Maschinist begeht höchst merkwürdige Verbrechen in London, die alle einem bestimmten Zweck zu folgen scheinen – doch welcher Zweck soll das sein?

Ganz nebenbei muss Finley sich noch mit ihrem Gefühlsleben herumschlagen: Sie findet Griffin weit mehr als nur nett, aber er steht als Adliger in der Hierarchie so weit über ihr, dass er sich niemals auf sie einlassen könnte – oder? Und dann lernt sie auch noch den höchst zwielichten Jack Dandy kennen, von dem ihre dunkle Seite sich angezogen fühlt…

Meine Meinung

“Das Mädchen mit dem Stahlkorsett” ist der erste Band der neuen “Steampunk Chronicles”. Ich gebe zu, ich konnte mit dem Begriff Steampunk nicht wirklich etwas anfangen, deswegen eine kurze Erklärung: Steampunk als Genre ist in den 1980er Jahren entstanden. Das viktorianische Zeitalter und seine technischen Möglichkeiten werden mit moderner oder auch futuristischer Technologie verknüpft – so gibt es beispielsweise in “Das Mädchen mit dem Stahlkorsett” dampfkraftbetriebene Motorräder und Stimmenverstärker.

Gut dargestellt fand ich die Beziehungen der Charaktere untereinander. Zwischen Finley und Griffin entwickeln sich langsam Gefühle, ohne dass das Buch ein typischer Jugend-Liebesroman á la Twilight wird, doch immer wieder funkt Unterwelt-Größe Jack Dandy dazwischen. Auch zwischen Emily und Sam scheint sich etwas anzubahnen. Zu Emily entwickelt Finley schnell eine Freundschaft, während Sam ihr mehr als nur misstrauisch gegenüber steht, und versucht, seine Freunde zu überzeugen, dass Finley alles andere als vertrauenswürdig ist.

Schön fand ich auch die Perspektiven-Wechsel. In der letzten Zeit habe ich hauptsächlich Bücher gelesen, die in Ich-Perspektive oder aber Erzähl-Perspektive einer bestimmten Person geschrieben waren. Bei “Das Mädchen mit dem Stahlkorsett” wird zwar hauptsächlich aus Finleys Perspektive erzählt, es gibt aber auch immer wieder Passagen aus der Perspektive der anderen Protagonisten.

Leider ist das Buch teilweise etwas vorhersehbar. Während Finley und ihre Freunde noch rätseln, was der Maschinist wohl vor hat, ahnt man es als Leser schon lange. Hier wäre es schön gewesen, wenn man hin und wieder auf eine falsche Fährte geführt worden wäre.

Alles in allem ist “Das Mädchen mit dem Stahlkorsett” aber ein tolles Buch, das Lust auf die Fortsetzung macht, und mich neugierig darauf gemacht hat, was das Genre Steampunk sonst noch zu bieten hat.

Die Autorin

Kady Cross ist ein Pseudonym der amerikanischen Schriftstellerin Kathryn Smith. Sie schreibt unter anderem historische und Urban Fantasy. Ihr erstes Buch hat sie im Alter von 10 Jahren begonnen, im Jahr 2001 wurde erstmalig ein Buch von ihr verlegt.

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1.809 Bibliotheken, 13 Leser, 14 Gruppen, 265 Rezensionen

liebe, götter, halbgötter, griechische mythologie, fantasy

Göttlich verdammt

Josephine Angelini , Simone Wiemken
Fester Einband: 494 Seiten
Erschienen bei Dressler, 01.05.2011
ISBN 9783791526256
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die 16jährige Helen lebt gemeinsam mit ihrem Vater auf der kleinen Insel Nantucket. Dort versucht sie, möglichst nicht aufzufallen. Als jedoch die Familie Delios auf die Insel zieht, gelingt ihr das nicht mehr – die Familienmitglieder, insbesondere der gleichaltrige Lucas, rufen unbändigen Hass in ihr hervor, den Delios scheint es ihr gegenüber nicht anders zu gehen.

Auch kann sie nicht weiter verdrängen, dass sie anders ist als die anderen Menschen der Insel – sie ist größer, schneller und stärker. Und als wäre all das nicht genug, hat sie auch noch merkwürdige Träume, in denen sie stundenlang durch eine tote Welt läuft, und wacht morgens völlig erschöpft und mit zerschundenen Füßen auf.

Eines Tages jedoch retten Lucas und sie sich gegenseitig das Leben, und durch ihn erfährt sie von dem Erbe dass die beiden verbindet – sie sind Halbgötter, Nachfahren des Zeus und an uralte Regeln und Gesetze gebunden.

Ich gebe zu, als ich das erste Mal las, dass es um Halbgötter geht, war ich skeptisch – allerdings völlig zu unrecht. Josephine Angelini hat einen tollen Auftakt einer Trilogie geschaffen, in der man wirklich nichts vermisst – es ist romantisch, spannend, lustig, interessant… In dem Buch wird die griechische Mythologie wunderbar mit einer modernen Fantasy-Geschichte verwoben.

Gewisse Parallelen zu Twilight lassen sich allerdings nicht abstreiten – es fängt z.B. damit an, dass Helen alleine mit ihrem Vater lebt und nicht auffallen möchte, und dann taucht auf einmal eine Familie auf, mit vielen unsagbar schönen Kindern und sehr viel Geld. Das fiel mir am Anfang des Buches auf, im Laufe des Lesens entwickelt sich die Geschichte aber in eine ganz andere Richtung, auch, weil Helen ganz anders ist als Bella und selber außergewöhnliche Fähigkeiten hat.

Besonders gut gefallen hat mir übrigens Helens beste Freundin Claire – sie ist witzig, klug und immer da, wenn Helen sie braucht.

Einziger kleiner Kritikpunkt könnte sein, dass ich manche Begriffe, bzw. eher mythologische Wesen, nachschlagen musste, weil ich sie nicht kannte. Das hat mich allerdings nicht allzu sehr gestört, weil ich gerne auch mal ein bisschen was zu einem Buch recherchiere und mir die Hintergründe von bestimmten Wesen durchlese. Deswegen werde ich mich in der – vermutlich leider allzu langen – Wartezeit auf Band 2 mal ein wenig mit der griechischen Mythologie beschäftigen.

Zu dem Buch gibt es auch eine Webseite – www.goettlich-verdammt.de – dort findet man unter anderem die Leseprobe und auch einen Song zum Buch, der meiner Meinung nach wirklich hörenswert ist.

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594 Bibliotheken, 7 Leser, 7 Gruppen, 29 Rezensionen

schottland, zeitreise, liebe, highlands, jamie

Feuer und Stein

Diana Gabaldon
Fester Einband: 798 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 01.01.1995
ISBN 9783764506971
Genre: Historische Romane

Rezension:

Schottland, 1945. Die Engländer Claire und Frank Randall wurden kurz nach ihrer Hochzeit durch den Krieg getrennt – während Frank als Soldat eingesetzt war, arbeitete Claire als Krankenschwester. Nun wollen sie sich wieder näher kommen und verbringen ihre zweiten Flitterwochen in Inverness in den schottischen Highlands. In der Nähe gibt es einen alten Steinkreis, den Craigh na Dun, den sie gemeinsam besuchen. Als Claire kurz darauf alleine zu dem Steinkreis zurückkehrt, findet sie sich plötzlich im Jahre 1743 wieder und wird von einem englischen Soldaten bedroht. Eine Gruppe Schotten, unter ihnen Jamie Fraser, rettet sie. Aus einer Notsituation heraus heiratet sie ihn später zunächst widerwillig, doch mit der Zeit verlieben sie sich ineinander.

Was zunächst wie ein Kitschroman klingt, spielt – historisch korrekt – vor dem Hintergrund der Jakobitenaufstände und Bonnie Prince Charles. Jamie ist ein Geächteter und wird von den Engländern gejagt, ein Vorfahr von Frank macht den beiden besonders zu schaffen. Nicht nur einmal muss Claire ihre Künste als Krankenschwester nutzen, um Jamie, und auch anderen, zu helfen.

Das Buch ist das erste aus einer Reihe von mittlerweile 7 Bänden der Highland-Saga. Darüber hinaus gibt es noch einen Begleitband und eine weitere Serie von Romanen und Kurzgeschichten, in denen eine Nebenfigur der Highland-Saga zum Protagonisten wird.

Das Buch ist recht schnell und einfach zu lesen. Obwohl einige historische Fakten untergebracht sind, wird es nie trocken oder langweilig. Die Liebesgeschichte zwischen Jamie und Claire nimmt einen recht großen Teil des Buches in Anspruch, auch die ein oder andere erotische Szene findet der Leser. Das Buch bietet Spannung, durchaus auch mal etwas zu lachen und viel Gefühl und macht Lust auf die Fortsetzungen.

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1.481 Bibliotheken, 8 Leser, 10 Gruppen, 164 Rezensionen

vampire, fantasy, bree, kampf, liebe

Biss zum ersten Sonnenstrahl

Stephenie Meyer , Katharina Diestelmeier
Fester Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 12.06.2010
ISBN 9783551582003
Genre: Fantasy

Rezension:

Bree Tanner ist eine neu erschaffene Vampirin, stark und immer durstig. Sie lebt in Seattle zusammen mit einer Gruppe von etwa 20 weiteren jungen Vampiren in einem Haus. Ihr Anführer ist der Älteste von ihnen, der etwa vor einem Jahr verwandelte Vampir Riley. Regelmäßig werden einige der Vampire von anderen vernichtet, hin und wieder bringt Riley “Nachschub”. Bree hält sich im Hintergrund und bleibt bei Fred, der ein ganz besonderes Talent hat, um nicht aufzufallen.

Jede Nacht darf eine Gruppe das Haus verlassen, um zu jagen, während Riley die Nächte bei ihr verbringt, der Schöpferin der Jungvampire. In einer dieser Nächte lernt Bree Diego näher kennen, scheinbar Rileys engster Vertrauter und nur wenig jünger als dieser. Als sie sich nach der gemeinsamen Jagd zurück zum Haus begeben, stellen sie fest, dass das Haus – mal wieder – abgebrannt ist, aber die Morgendämmerung bricht schon an. Da Riley ihnen monatelang eingeschärft hat, dass sie in der Sonne verbrennen, sieht Bree sich in großer Gefahr und sie können den anderen nicht folgen. Doch Diego kennt eine Unterwasserhöhle, in der sie sich verstecken. Hierbei entdecken sie, dass die Sonne ihnen nichts anhaben kann sondern sie nur glitzern lässt. Weiss Riley das wirklich nicht? Oder hat er sie belogen? Warum sollte er?

Anstatt zu fliehen, beschliessen sie, der Sache auf den Grund zu gehen. In der nächsten Nacht folgen sie Riley, als er zu ihr geht und belauschen ein Gespräch, das nur weitere Fragen auswirft. Während Bree zum Haus zurück geht, möchte Diego mit Riley sprechen, um herauszufinden, ob er sie belügt und was er vor hat. Doch Riley kehrt allein zurück…

Das Buch ist ein Spin-Off zur Biss-Serie. Wer Biss zum Abendrot gelesen hat, weiss, dass die Geschichte kein gutes Ende nimmt. Sie beginnt etwa 4 Tage vor dem Kampf der Cullens gegen Victorias Neugeborenen-Armee. In diesen Tagen stellt Bree fest, dass gar nichts so zu sein scheint wie sie angenommen hat. Doch durch ihre Liebe zu Diego und ihre Hoffnung, ihn wieder zu sehen, ist sie an die Gruppe gebunden.

Stephenie Meyer gelingt es in diesem Buch nicht, den Leser in so großem Maße an ihre Hauptfigur zu binden, wie es in den bisherigen Biss-Büchern und auch in Seelen der Fall war. Zwar lässt sich das Buch schnell und einfach lesen, und der Leser fiebert auch mit, wie es wohl weiter gehen mag, aber man leidet nicht wirklich mit Bree mit. Dies mag vielleicht auch daran liegen, dass das Ende vorherbestimmt ist, ein wichtiger Punkt ist jedoch auch, dass die gerade mal 200 Seiten des Buchs (die darüber hinaus in verhältnismäßig großer Schrift gesetzt sind) nicht ausreichen, die Charaktere richtig zu zeichnen. Am Ende bleibt das Gefühl, Bree nicht wirklich zu kennen, obwohl sie es durchaus wert gewesen wäre, kennen gelernt zu werden.

Und doch ist das Buch für jeden Biss-Fan empfehlenswert, da der Leser einige Hintergrund-Informationen zum 3. und 4. Band erhält, vor allem zum Thema Volturi. Denn diese spielen in der Geschichte eine größere Rolle, als man vielleicht denken mag…

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780 Bibliotheken, 6 Leser, 12 Gruppen, 59 Rezensionen

house of night, fantasy, vampire, zoey, liebe

House of Night - Ungezähmt

P.C. Cast , Kristin Cast , Christine Blum
Fester Einband: 544 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 11.11.2010
ISBN 9783841420046
Genre: Fantasy

Rezension:

Zoey Redbird lebt als Jungvampirin im House of Night, dem Vampirinternat. Nachdem sie fast gleichzeitig ihre drei festen Freunde verloren hat, hat sich auch noch ihre Clique von ihr abgewandt, da Zoey ihnen so einiges, unter anderem ihre drei festen Freunde, verschwiegen hat. Doch das ist nicht ihr einziges Problem: Hohepriesterin Neferet hat den Menschen den Krieg erklärt, und Zoey ist die Einzige, der klar ist, dass Neferet ganz andere Pläne verfolgt als sie nach außen zeigt. Und dann sind da noch Stevie Rae, ihre beste Freundin, die die Wandlung vom Jungvampir zum Vampir nicht überlebt hat, durch Neferet als untoter „Zombie“ zurückkam und dann eine Wandlung zu einer neuer Art Vampir durchlaufen hat, sowie deren untote Freunde. Als Zoey nachts auch noch von eigenartigen, unsichtbaren Wesen angegriffen wird, ist sie auf die Hilfe ihrer Freunde mehr denn je angewiesen.

Bei Ungezähmt handelt es sich um den 4. Band der House of Night Serie. Leider ist es mir nach wie vor nicht gelungen, mit Zoey „warm zu werden“. Ich finde sie unglaublich oberflächlich. Sie betont oft, was denn alles cool oder uncool (Star Wars, Harry Potter… ähm, nein!) ist. Aber selbstverständlich macht es ihr überhaupt nichts aus, uncool zu sein, deswegen betont sie es ja auch ständig. Und dann die ganze Sache mit Aphrodite: ständig erwähnt Zoey, dass sie ja „irgendwie“ miteinander befreundet sind, obwohl sie sich ja eigentlich gar nicht leiden können. Gähn… Entweder man ist befreundet, oder eben nicht. Und dann muss sie ständig erwähnen, dass Aphrodite ziemlich „nuttig“ sei. Und in der Position, das über irgendjemanden zu sagen, ist jemand, der gleichzeitig 3 Freunde hat und sich eine Woche, nachdem das Ganze aufgeflogen ist, an den nächsten ranmacht, nun wirklich nicht.

Sprachlich gibt das Buch auch nicht viel her. Es ist gewollt flapsig geschrieben, und das nervt. Dazu kommen ständige Wiederholungen. Ich habe in der Reihe bestimmt schon zwanzig Mal gelesen, dass die Zwillinge nicht wirklich Zwillinge sind. Auch, dass bei Vampiren der Tag- und Nacht-Rhythmus vertauscht ist, wird mindestens in jedem 3. Kapitel erwähnt. Irgendwann weiss man es, und eine Erwähnung pro Buch reicht völlig.

Nun könnte man sich natürlich fragen, warum ich mittlerweile bei Band 4 angelangt bin und es nicht einfach nach dem ersten oder zweiten Buch aufgegeben habe. Ganz einfach: Es ist spannend. Die Autorinnen beenden die Bücher mit Cliff-Hangern, und ich möchte jedes Mal wieder wissen, wie es weitergeht. Außerdem lassen die Bücher sich wirklich schnell und einfach lesen. Dazu kommt, dass ich zwar mit Zoey, der Ich-Erzählerin, nichts anfangen kann, es aber durchaus einige Charaktere gibt, die ich spannend finde, beispielsweise Stevie Rae und Aphrodite. Insofern befürchte ich, dass ich mir auch den fünften Band „antun“ werde ;-)

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(4.880)

7.541 Bibliotheken, 63 Leser, 34 Gruppen, 471 Rezensionen

liebe, zeitreise, zeitreisen, london, fantasy

Saphirblau

Kerstin Gier
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Arena, 01.01.2010
ISBN 9783401063478
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Gwen hat ihre ersten Zeitreisen hinter sich und muss sich nun auf gleich zwei große Ereignisse vorbereiten. Der Graf von Saint Germain, Großmeister der Loge, erwartet sie und Gideon auf einer Soiree und auf einem Ball im 18. Jahrhundert. Hierfür muss Gwen noch einiges lernen, und wer wäre da als Lehrer besser geeignet als ihre unerträgliche, eifersüchtige Cousine Charlotte? Schließlich wurde sie jahrelang anstelle von Gwen auf die Zeitreisen vorbereitet.

Doch wie soll Gwen sich auf die Politik des 18. Jahrhunderts und Menuett tanzen konzentrieren, wenn sie eigentlich nur eins interessiert: Gideon. Spätestens, seit die beiden Zeitreisenden sich das erste Mal geküsst haben, ist sie unsterblich in ihn verliebt. Doch Gideon verhält sich komisch: Mal ist er nett und charmant, dann wieder kalt, abweisend und misstraut ihr.

Doch zum Glück gibt es Menschen, die es verstehen, Gwendolyn aufzumuntern. Zum Einen trifft sie beim Elapsieren ihren 24-jährigen Großvater wieder. Die beiden versuchen gemeinsam herauszufinden, warum Lucy und Paul mit dem ersten Chronographen in die Vergangenheit geflohen sind. Und dann gibt es natürlich noch ihre beste Freundin Leslie, die sie wegen Gideon tröstet und den Wasserspeierdämon Xemerius, der Gwen auf Schritt und Tritt folgt und der immer einen lustigen Spruch auf den Lippen hat.

Saphirblau ist der zweite Teil der „Liebe geht durch alle Zeiten“-Trilogie von Kerstin Gier. Wie auch Rubinrot ist es spannend und witzig geschrieben und lässt sich schnell und einfach lesen. Es ist ebenso schön gestaltet, diesmal mit hellblauem statt rosafarbenem Umschlag. Kleine Details runden das Ganze ab, zum Beispiel sind die Seitenzahlen ebenfalls blau, genauso wie die Zusatzinformationen zwischen den einzelnen Kapiteln, die natürlich auch in diesem Band nicht fehlen.

Der Wasserspeierdämon Xemerius ist eindeutig eine Bereicherung für das Buch, seine Kommentare brachten mich oft zum Schmunzeln (ich sage nur Heuhaufen).

Bei Rubinrot habe ich die etwas zu lang geratene Einleitung kritisiert, bei Saphirblau geht es sofort los mit der Handlung, weswegen das Buch für mich eine Steigerung zum 1. Teil darstellt. Ich habe allerdings festgestellt, dass beide Bücher nicht wirklich in sich abgeschlossene Geschichten sind und frage mich, warum die Trilogie nicht als ein Buch veröffentlicht wurde. Mit einer etwas kleineren Schrift (die Schrift ist verhältnismäßig groß) hätte man aus drei Büchern durchaus eins machen können.

Alles in allem ist es aber ein rundum stimmiges Buch, das Lust auf Smaragdgrün macht.

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(3.764)

5.968 Bibliotheken, 63 Leser, 38 Gruppen, 627 Rezensionen

liebe, zeitreise, london, zeitreisen, fantasy

Rubinrot

Kerstin Gier
Fester Einband: 345 Seiten
Erschienen bei Arena, 01.01.2009
ISBN 9783401063348
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Gwendolyn Shepherd ist 16 Jahre alt und ziemlich genervt von ihrer gleichaltrigen Cousine Charlotte. Charlotte wird seit Jahren darauf vorbereitet, dass sie ab ihrem 16. oder 17. Lebensjahr in der Zeit springen wird, schließlich hat Isaac Newton das Geburtsdatum der Zeitreisenden schon vor Jahrhunderten berechnet. Doch während die Familie immer noch auf Charlottes Initiationssprung wartet, findet sich Gwendolyn auf einmal in einer anderen Zeit wieder und schnell wird klar, dass nicht Charlotte, sondern Gwen das Zeitreise-Gen hat.
So muss sie nun, zusammen mit dem dem arroganten – und sehr attraktiven – Gideon de Villiers eine wichtige Mission in der Vergangenheit erfüllen. Das gestaltet sich jedoch völlig ohne Vorbereitung ziemlich kompliziert. Nur gut, dass Gwen ihre beste Freundin Leslie mit Rat und Tat zur Seite steht.

Rubinrot ist der erste Teil der “Liebe geht durch alle Zeiten”-Trilogie von Kerstin Gier. Die Handlung des Buches spielt sich innerhalb von drei Tagen ab, und in dieser Zeit erlebt Gwen so einiges.

Das Buch ist spannend geschrieben und lässt sich sehr schnell und flüssig lesen. Die Geschichte beginnt allerdings erst etwa ab der Mitte des Buches so richtig, so dass man das Buch fast als als eine etwas zu ausführlich geratene Einleitung der Trilogie bezeichnen könnte. Das tut dem Lesevergnügen allerdings keinen Abbruch. Dazu tragen auch die Situationskomik und die kuriosen Dialoge bei, die Kerstin Gier immer wieder einflechtet.

Gut gefallen haben mir auch die Zusatzinformationen, die man zwischen den einzelnen Kapiteln findet. Mal ist es ein Stammbaum, dann wieder Aufzeichnungen von früheren Zeitreisenden oder Menschen, die mit diesen zu tun hatten. Auch hier findet man immer mal wieder etwas zum Schmunzeln, nachdenken oder auch zum Recherchieren.

Die Zielgruppe des Buchs liegt laut Verlag bei 12-13 Jahren. Nun gut, in diese Gruppe falle ich schon seit einiger Zeit nicht mehr, aber was soll’s. Rubinrot geht durchaus als All-Age-Fantasy durch, und ist für alle Altersklassen geeignet.

Das Buch ist, wie auch die anderen beiden Bücher der Reihe, wunderschön gestaltet – das Umschlagpapier fühlt sich an wie geschöpftes Papier, die schwarzen Aufdrucke sind glatt, leicht geprägt und glänzend. “Liebe geht durch alle Zeiten” macht sich in wohl jedem Bücherregal gut.

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fantasy, götter, trudi canavan, magie, magier

Götter

Trudi Canavan ,
Flexibler Einband: 795 Seiten
Erschienen bei cbt, 04.02.2008
ISBN 9783570304341
Genre: Fantasy

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sonea, fantasy, magie, gilde, lorkin

Die Hüterin

Trudi Canavan , Michaela Link
Fester Einband: 575 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 10.05.2010
ISBN 9783764530419
Genre: Fantasy

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fantasy, magie, sonea, magier, gilde

Die Novizin

Trudi Canavan ,
Flexibler Einband: 604 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 19.06.2006
ISBN 9783442243952
Genre: Fantasy

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fantasy, magie, magier, sonea, gilde

Die Rebellin

Trudi Canavan , Michaela Link (Übersetzer)
Flexibler Einband: 543 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 18.04.2006
ISBN 9783442243945
Genre: Fantasy

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fantasy, magie, götter, priester, trudi canavan

Priester

Trudi Canavan ,
Flexibler Einband: 829 Seiten
Erschienen bei cbt, 01.10.2007
ISBN 9783570304327
Genre: Fantasy

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fantasy, magie, götter, magier, trudi canavan

Magier

Trudi Canavan ,
Flexibler Einband: 793 Seiten
Erschienen bei cbt, 03.12.2007
ISBN 9783570304334
Genre: Fantasy

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fantasy, magie, magier, krieg, tessia

Magie

Trudi Canavan , Michaela Link
Fester Einband: 733 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 22.05.2009
ISBN 9783764530372
Genre: Fantasy

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fantasy, philip pullman, oxford, lyra, abenteuer

Das Magische Messer

Philip Pullman , Wolfram Ströle
Flexibler Einband: 332 Seiten
Erschienen bei Heyne, W, 03.09.2007
ISBN 9783453503212
Genre: Fantasy

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fantasy, lyra, dämonen, parallelwelten, krieg

Das Bernstein-Teleskop

Philip Pullman , Wolfram Ströle , Reinhard Tiffert
Flexibler Einband: 590 Seiten
Erschienen bei Heyne, W, 03.09.2007
ISBN 9783453503731
Genre: Fantasy

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fantasy, staub, abenteuer, freundschaft, dämonen

Der goldene Kompass

Philip Pullman , Wolfram Ströle , Andrea Kann
Flexibler Einband: 410 Seiten
Erschienen bei Heyne, W, 03.09.2007
ISBN 9783453503076
Genre: Fantasy

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drachen, fantasy, eragon, elfen, magie

Eragon - Die Weisheit des Feuers

Christopher Paolini ,
Fester Einband: 864 Seiten
Erschienen bei cbj, 25.10.2008
ISBN 9783570128053
Genre: Fantasy

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drachen, fantasy, eragon, magie, elfen

Eragon - Der Auftrag des Ältesten

Christopher Paolini , Joannis Stefanidis (Übersetzer)
Fester Einband: 800 Seiten
Erschienen bei cbj, 10.10.2005
ISBN 9783570128046
Genre: Fantasy

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