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50 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

Always and Forever, Lara Jean

Jenny Han
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Scholastic, 06.04.2017
ISBN 9781407177663
Genre: Jugendbuch

Rezension:

ACHTUNG! Um nicht gespoilert zu werden, empfehle ich es, diese Rezension nur dann zu lesen, wenn man den „To all the boys I’ve loved before“ & „P.S. I Still love you“ bereits gelesen hat.

 

„Always and forever Lara Jean” von Jenny Han, ist der dritte Teil der Lara Jean-Reihe und erschien 2017 im „Simon & Schuster BFYR“ Verlag.

Was macht man, wenn sich die Träume und Wünsche von seinen Liebsten erfüllen und man selbst eine Absage vom Universum erhält? Lara Jeans Zukunftsträume zerplatzen in nur einer E-Mail und somit auch alles, was sie sich für das kommende Jahr vorgenommen und gewünscht hat. Während sie dabei zusehen darf, wie ihr Freund an dem College, für das sie sich beide eingetragen haben, angenommen wird, muss sie sich nun Gedanken darüber machen, wie ihre Zukunft stattdessen aussehen soll.

Was bedeutet es Familie und Freunde hinter sich zu lassen und den Schritt in die Ferne zu wagen? 

 

„Always and forever Lara Jean“ hat mir wirklich gut gefallen, da ich mich mit der Thematik und vor allem mit Lara Jeans Gedanken und Ängsten sehr gut identifizieren konnte. Im Laufe der vorherigen Geschichten hat sie sich entwickelt und gelernt, über sich hinauszuwachsen, sodass sie jetzt vor der Herausforderung steht sich von ihrer Familie zu lösen und ihr eigenes Leben zu beginnen.

Ihr Frust und ihre Trauer aufgrund der Absage sind sehr spürbar, zudem mir ihre Angst, vor dem was jetzt folgt, das Gefühl gab, selbst in ihrer Haut zu stecken.

Außerdem folgt der erste wirkliche Streit mit ihrem Freund und die Erkenntnis sich immer weiter voneinander zu entfernen.

Jenny Han stellt Emotionen in den Raum, sodass ich beim Lesen nicht nur mitfühlte, sondern schon allein bei dem Gedanken daran, Lara Jeans Liebeskummer spüren kann. Trotz vieler nachdenklicher und frustrierender Szenen, kommt es auch zu einer Menge von lustigen Ereignissen, die für einen guten Ausgleich sorgen und mich wirklich sehr unterhielten.

Interessant finde ich auch, dass Lara Jean nun so alt ist, wie ihre Schwester Margot es im ersten Teil war. Demzufolge steht sie vor den gleichen Entscheidungen, wodurch ein Vergleich zwischen ihnen entsteht und man beide noch einmal besser kennenlernt. Auch Margot taucht wieder öfters auf, was mir sehr gut gefallen hat, da auch sie sich sehr verändert hat. Nach dem John McClarenn seit dem zweiten Teil nicht mehr erwähnt wurde, erfährt man gegen Ende dennoch wie sein Leben weiterging.  Dies fand ich sehr gut, da bei mir noch die ein oder andere Frage offen war.

 

„Always & forever Lara Jean“ erhält von mir vier von fünf Sterne. Sowohl Familie als auch Veränderungen spielen wieder eine wichtige Rolle, wobei es dieses Mal vor allem die Zukunft ist, die im Vordergrund der Geschichte steht.

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P.S. I still love you

Jenny Han , Birgitt Kollmann
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 30.01.2017
ISBN 9783446254800
Genre: Jugendbuch

Rezension:

 

ACHTUNG! Um nicht gespoilert zu werden, empfehle ich es, diese Rezension nur dann zu lesen, wenn man „To all the boys I’ve loved before“bereits gelesen hat.

 

„P.S. I still love you“ von Jenny Han ist der zweite Teil der Lara Jean – Reihe und erschien 2015 im „Simon & Schuster BFYR“ Verlag.

Eigentlich diente alles nur dem Vorwand, bis echte Gefühle daraus wurden und sie sich ineinander verliebten. Lara Jean möchte herausfinden, was es bedeutet in einer echten Beziehung zu sein, doch das ist gar nicht so leicht, wenn der erste Freund Peter Kavinskyi ist und bereits so viele Jahre zusammen mit Genevieve als Traumpaar der Schule galt. Kann da wirklich noch Platz in seinem Herzen sein oder empfindet er immer noch etwas für seine EX-Freundin? Als dann auch noch Lara Jeans letzter Brief wiederauftaucht und mit ihm der Junge, in den sie einmal verliebt war, steht ihre Welt Kopf. In wen ist Sie verliebt und Wer liebt sie wirklich?

 

 Nachdem mich der erste Teil der Lara Jean-Reihe so begeistern konnte, habe ich mich umso mehr darüber gefreut, dass ihre Geschichte noch nicht zu Ende ist, allerdings muss ich gestehen, dass mich der zweite Teil, anders als der erste und der dritte, nicht so sehr überzeugen konnte.

In Teil zwei ist Lara Jean das erste Mal in einer wirklichen Beziehung und noch dazu mit Peter, der erst seit kurzem von Genevieve getrennt ist, was Lara Jean immer wieder Raum für Zweifel lässt. Ständig vergleicht sie sich mit dieser, in der Angst ihn verlieren zu können. Dabei ist sie sehr ehrlich und lässt den Leser Teil an ihren Ängsten haben, die, wie ich finde, aus ihrer Sicht sehr nachvollziehbar sind. Nichtsdestotrotz darf man als Leser dennoch über den Ereignissen stehen und lernt somit auch die anderen Seiten zu verstehen, was ich sehr gut finde.

Obwohl es auch dieses Mal Szenen gab, in denen Lara Jean sehr nachdenklich ist, sind ihre Gedankenzüge in diesem Buch nicht so präsent, wie in dem Vorherigen, was ich sehr schade finde, da mir vor allem diese so sehr gefallen haben.  Zudem zieht sich die Geschichte an einigen Stellen in die Länge, wodurch ein schneller Lesefluss gefährdet wird.

 

„P.S. I still love you“ bekommt von mir drei von fünf Sterne. Dieser Teil konnte mich vor allem durch die ein oder andere zu lange Szene nicht so sehr begeistern, allerdings finde ich den darauffolgenden Teil wirklich schön, sodass ich es nicht bereut habe auch diesen gelesen zu haben. 

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Wie wir waren

Sinead Moriarty , Sonja Hagemann
Flexibler Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.02.2018
ISBN 9783492310963
Genre: Romane

Rezension:

„Wie wir waren“ ist ein Buch der Autorin Sinead Moriarty und erschien im Februar 2018 als deutsche Erstausgabe im Piper Verlag.

Ben hat alles: Zwei wundervolle Töchter, eine Ehefrau, die er über alles liebt und einen Job, der jeden zu ihm aufschauen lässt und dennoch sehnt er sich nach mehr. Er möchte raus! Raus aus seiner Alltagsroutine und weg von allem, was ihm die Luft abzuschnüren scheint. Gegen den Willen seiner Familie reist er kurz darauf nach Eritrea, um einen Auftrag bei Ärzte ohne Grenzen anzutreten.  

Doch dann kommt alles anders als erwartet. Ben und sein Kollege werden in Gefangenschaft genommen und während diese Tag für Tag um ihr Überleben kämpfen, leben ihre Familien mit dem Wissen, dass diese Tod sind.

 

Nachdem ich den originalen Klappentext der Geschichte gelesen hatte, habe ich mich sehr auf die Geschichte gefreut, da sie sich so vielversprechend und interessant angehörte, doch ließ diese Euphorie schnell nach. 

Zu Beginn darf der Leser die Charaktere kennenlernen, denn bis Seite 50 findet erst einmal eine Vorstellung dieser statt. Man erfährt, dass es zwischen Alice und Ben schon seit einiger Zeit kriselt, denn die Beiden geraten bereits aufgrund von Kleinigkeiten immer wieder aneinander, sodass der Leser kein allzu harmonisches Bild von dem Ehepaar erhält.

Bens beiden Töchter Holly und Jools sind sehr eigensinnige Charaktere und entsprechen, wie ich finde, keinem realen Bild an Teenagern. Während Holly, die jüngere der Beiden als unglaublich intelligent beschrieben wird, werden Jools Charakterzüge zugeordnet, die sie in den Augen des Lesers dumm erscheinen lassen. Das fand ich sehr schade, da ich mich während dem Lesen immer wieder darüber ärgerte, dass ihre Handlungsstränge nicht der Realität entsprechen und ich dadurch keinen Bezug zu den Charakteren aufbauen konnte.

Die Geschichte spielt in einem Zeitraum von 2 Jahren und obwohl die Familie in diesem eine unglaublich schwere Zeit durchlebt, entwickeln die Hauptcharaktere sich leider nicht weiter.

Im Klappentext erfährt man, dass Alice sich bereits mit jemand anderem verlobt habe, als sie erfährt, dass Ben noch am Leben sei. Dadurch entsteht ein Dilemma, von dem ich dachte, dass die Geschichte darauf aufbauen würde, allerdings kam es erst nach ungefähr 350 Seiten zum besagten Ereignis.

Mit Wechsel der Kapitel wechselt auch der Fokus auf die einzelnen Familienmitglieder. Am meisten haben mir die Kapitel, in denen es um Ben ging, gefallen. Seine Gefühlslage wird sehr realistisch dargestellt, denn man spürt seine Angst, die Ungewissheit und vor allem die Reue nicht auf seine Familie gehört zu haben.  Auch die Zustände wie sie in Eritrea stattfinden werden sehr gut beschrieben. Als Leser weiß man zwar, dass Ben noch am Leben ist, doch ich konnte dies jedes Mal ausblenden und vergessen, da die Gefühlslage und das Unwissen der Familie sehr gut beschrieben wird.

Obwohl es Szenen gab, die ich interessant fand und ich auch weitere positive Aspekte in Bezug auf die Geschichte finden konnte, muss ich dennoch gestehen, dass ich dieses Buch nicht gerne gelesen habe.

 

„Wie wir waren“ bekommt von mir leider nur einen von fünf Sternen.

Die Geschichte zieht sich sehr in die Länge. Immer wieder kommt es zu Szenen, die für die Handlung dieser nicht relevant sind und das Buch dadurch, in meinen Augen, sehr uninteressant machen.

Die Charaktere empfand ich sehr abstrakt, sodass ich Schwierigkeiten hatte mit ihnen zu fühlen und mich in die Geschichte hinein zu versetzten.

Schade finde ich vor allem, dass der Klappentext einen auf ein Ereignis vorbereitet, das erst gegen Ende der Geschichte passiert, und dem Leser dadurch völlig falsche Hoffnungen in Bezug auf den Inhalt der Geschichte macht.  

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301 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 136 Rezensionen

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Wenn's einfach wär, würd's jeder machen

Petra Hülsmann
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 25.05.2018
ISBN 9783404176908
Genre: Liebesromane

Rezension:

Rezension: Wenn’s einfach wär, würd’s jeder machen – Petra Hülsmann

 

„Wenn es einfach wär, würd’s jeder machen“ ist das fünfte Buch der Autorin Petra Hülsmann, welches im Bastei Lübbe Verlag erschien und seit dem 25.Mai erhältlich ist.

Annie ist Lehrerin am Werther Gymnasium, einer Schule, in der vor allem die Schüler sehr engagiert und begabt sind, doch seitdem ein Lehrermangel in Hamburg herrscht, müssen eine Menge Lehrer versetzt werden, um an anderen Schulen auszuhelfen.

Ausgerechnet die junge Musiklehrerin wird an die Astrid-Lindgren-Schule versetzt, ins Brennpunktviertel der Stadt. Annie kann es kaum fassen, sie ist traurig und sauer zugleich. Warum musste ausgerechnet sie versetzt werden?

Um wieder in ihrer alten Schule übernommen zu werden, gründet Annie eine Musical AG, doch dies scheint gar nicht so einfach zu sein, denn ihre neuen Schüler sind alles andere als talentiert und begabt. Völlig verzweifelt wendet sie sich an den Theaterregisseur Tristan, der einst ihre große Liebe war. Können sie es schaffen und den Hamburger Schultheaterpreis gewinnen, und was sind das für Schmetterlinge, die Annie wieder spürt?

 

„Wenn es einfach wär, würd‘s jeder machen“ ist eine Geschichte, die mich in diesem Jahr besonders sehr berührte, da ich nicht in Worte fassen kann, inwiefern mich dieses Buch beschäftigte und mit welcher Intensität ich es wahrgenommen habe.

Zu Beginn der Geschichte war ich weniger stark begeistert, da diese ziemlich ruhig verlief und mir als sehr vorhersehbar erschien, doch je besser ich ihre Charaktere kennenlernte, desto intensiver nahm ich das Buch und seine Geschichte wahr.

Sowohl Annie, als auch ihre Schüler und Freunde sind sehr einzigartig, denn jeder von ihnen hat etwas anderes in seiner Vergangenheit erlebt.  

Die erste Hälfte der Geschichte liest sich wie ich finde nicht ganz so schnell, doch vergeht ihre zweite Hälfte dafür umso schneller und fast schon wie im Flug.

Ab und zu hatte ich das Gefühl, dass vor allem die Szenen an der Brennpunktschule als überspitzt dargestellt werden, doch nachdem ich meine Augen auch im Alltag dafür öffnete, wurde mir klar, dass Petra Hülsmann hier eine andere Art der Realität beschreibt.

Trotz Annies anfänglicher Abneigung an der ALS zu arbeiten, entwickelt sie sich im Laufe der Geschichte sehr, was vor allem daran liegt, dass sich ihr Bezug zu ihren Schülern verändert.

Die Szenen, in denen sie und Tristan gemeinsam mit den Kindern am Musical arbeiten, sind sehr lebhaft und gaben mir das Gefühl selbst am Musical teilzunehmen.

Was mir besonders gut gefallen hat, ist die Liebesgeschichte, die sich zwischen den Zeilen abspielt, denn vor allem am Ende rückt diese immer mehr in den Mittelpunkt der Geschichte und gibt den Leser das Gefühl selbst in Annies Haut zu stecken, was durch die Ich-Perspektive verstärkt wird.

Am Meisten gefiel mir allerdings die Intensität, mit welcher ich diese Geschichte wahrnahm, denn noch nie zuvor hat mich ein Buch dermaßen in meinem Alltag verfolgt. Selbst zwei Wochen später, nachdem ich das Buch bereits beendet hatte, habe ich nachts noch von einem Fortgang seiner Handlung geträumt. Auch jetzt muss ich immer noch sehr oft an die Geschichte denken, weshalb ich in den kommenden Tagen auf jeden Fall  alle weiteren Petra Hülsmann Bücher lesen werde.

 

„Wenn es einfach wär, würd‘s jeder machen“ bekommt von fünf von fünf Sterne. Die Geschichte hat mich auch in meinem privaten Handeln beeinflusst und genau das macht das Lesen für mich zu einem einzigartigen Erlebnis.

Neben der Inspiration zu backen hat mich das Buch ebenfalls dazu inspiriert mir mal wieder eine Tierdokumentation anzuschauen, denn dazu findet eine sehr süße, mitfühlende und unterhaltsame Szene statt.  

  

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

familie, liebesgeschichten

Der Weg zwischen den Sternen

Michelle Schrenk
Flexibler Einband: 370 Seiten
Erschienen bei Canim Verlag, 25.09.2016
ISBN 9783942790239
Genre: Sonstiges

Rezension:

„Der Weg zwischen den Sternen“ ist ein Roman der Autorin Michelle Schrenk und erschien 2016 im Canim-Verlag.

Es gab eine Zeit, da hörte Josy nur auf ihr Herz, und nur auf ihr Herz. Neben ihrer wahren Liebe und all ihren Träumen, erschien ihr der Rest der Welt bedeutungslos.

Und dann? Mit einem Mal war alles anders, denn das einzige auf das Josy jetzt noch hört, ist ihr Verstand, und das ist auch gut so, schließlich hat Josy einen Plan. Sie und ihr Verlobter Mark werden heiraten, Kinder bekommen und bis ans Ende ihrer Tage glücklich sein.

Doch als Tim, ihre alte Jugendliebe wieder in ihr Leben platzt, wird die Stimme ihres Herzens immer lauter und auch das Märchen, dass ihre Oma ihr einst erzählte gewinnt wieder an Bedeutung. Was hat es mit diesem auf sich? Gibt es den Weg zwischen den Sternen wirklich und schreiben wir unsere Märchen tatsächlich selbst?

 

„Der Weg zwischen den Sternen“ ist eine Geschichte, die einen in eine völlig andere Welt zaubert und jeglichen Alltagsstress vergessen lässt.

Bereits das Cover des Buches gefällt mir unglaublich gut, denn das helle Blau erinnert einen sehr an den Himmel und seine Vielzahl an Sternen, die in der Geschichte eine bedeutsam große Rolle spielen.

Josy, die Protagonistin des Buches ist vor allem am Anfang eine Person, die jegliche Träume hinter sich gelassen hat und nun einem nüchternen Alltag nachkommt. Mit dem Wiederauftauchen von Tim in ihrem Leben verändert sich Josy allerdings, denn Tim erinnert sie an all das, was einmal war und weckt in ihr den Wunsch ihren Träumen zu folgen und endlich wieder einmal zu fotografieren. Diese Inspiration darf nicht nur Josy genießen, denn auch der Leser wird in einen Strudel voller Hoffnung und Lebensfreude gezogen.

In der Zeit als ich das Buch las, konnte ich diese Inspiration ganz deutlich spüren, dann gab es mir das Gefühl, dass auch ich all meine Träume verwirklichen kann und alles möglich ist.

Wie auch in „Kein Himmel ohne Sterne“ hat die Protagonistin eine Liebe zum Fotografieren. Oft habe ich mich gefragt, warum Michelle Schrenk gerade das Fotografieren zu Leidenschaft ihrer Protagonisten macht. Ich für mich bin zu dem Entschluss gekommen, dass man das Fotografieren als eine Art Metapher betrachten kann, denn durch das Fotografieren lernt man sich auf den jetzigen Moment zu konzentrieren und diesen genauso zu genießen, wie er sich gerade ereignet.

Die Gespräche der Charaktere sind sehr echt, da diese innerhalb der direkten Rede umgangssprachlich miteinander sprechen.

Ich kann mir vorstellen, dass manch einem das Ende der Geschichte als zu offensichtlich erscheinen könnte, doch finde ich, dass es bei dieser Geschichte weniger darum geht, ob die Charaktere ihr Ziel erreichen, sondern wie und unter welchen Umständen ihnen das gelingt, denn es gehört eine Menge Mut und Willenskraft dazu, um seine Träume zu verwirklichen.

 

„Der Weg zwischen den Sternen“ erhält von mir fünf von fünf Sterne. Dieses Buch gibt einem sowohl die Inspiration, als auch den Mut dazu, seine eigenen Träume endlich wahr werden zu lassen, doch zeigt es einem auch, dass der Weg bis dahin nicht immer einfach sein wird, da es oft Menschen oder auch Umstände geben wird, die sich diesen Träumen in den Weg stellen werden.

Dennoch lohnt es sich zu kämpfen und auch mal auf sein Herz zu vertrauen, wie dieses Buch zeigt. Eine zuckersüße Lektüre in der alles möglich ist.

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Als das Leben mich aufgab

Ney Sceatcher
Flexibler Einband: 220 Seiten
Erschienen bei Zeilengold Verlag, 14.06.2017
ISBN 9783946955023
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„Als das Leben mich aufgab“ ist ein Buch der Autorin Ney Sceatcher, welches im Juni 2017 im Zeilengoldverlag erschien.

Ihre Tage sind gezählt, ihr Leben vorbei und jede Sekunde, die das Leben ihr schenkte ist vergangen.

Zu schnell zerrann die Zeit zwischen ihren Fingern und mit ihr die Erinnerungen an ein Leben, das sie besaß.

Noch ein letztes Mal gibt ihr das Universum die Chance, an jenen Ort zurückzukehren, an dem sie einst lebendig war. Auf der Erde soll sie Abschied von ihrem alten Leben nehmen, damit ihre Seele ihren Frieden findet und sie verstehen kann, warum ihr Leben bereist so früh endete…

 

Die Protagonistin nennt sich Mai. Es ist der Name des Monats, in dem sie für ein letztes Mal zurück auf die Erde kommt.

Sie kann sich an nichts erinnern und muss nun mit einer Hand voller Abschiedsbriefe ein Leben hinter sich lassen, an das sich ihre Seele sich gebunden hat.

Weder sie noch der Leser wissen, warum sie so früh starb, doch fühlt man, dass Mai leben will!

Der Gedanke daran, dass es für dies längst zu spät ist, wird sowohl für Mai als auch für den Leser zu einer traurigen Erkenntnis, die ihnen mit dem Fortschreiten der Geschichte immer bewusster vor Augen geführt wird.

Vor allem dieser Aspekt berührte mich sehr, denn während Mais Leben bereits den Sternen gehört wird klar, dass sowohl die Charaktere, mit denen sie im Laufe der Geschichte zusammentrifft, als auch der Leser immer noch die Chance auf ein Leben voller Liebe, Wunder und Glück haben.

Die Geschichte verläuft sehr ruhig, sodass es zu eher weniger spannenden Momenten kommt. Dadurch erhält das Buch eine stille Atmosphäre, die einen sehr zum Nachdenken einlädt, denn enthält die Geschichte eine unglaubliche Vielzahl an Textstellen, die einen dazu veranlassen, über das Leben nachzudenken, sodass die Geschichte im Zuge dessen eine besonders starke Tiefgründigkeit mit sich bringt.

„Als das Leben mich aufgab“ setzt sich aus vielen kurzen Kapiteln zusammen, was mir besonders gut gefällt, dann entsteht so ein angenehmer und schneller Lesefluss.

Auch die Briefe, welche Mai verteilen muss, berührten mich sehr und kosteten mich besonders gegen Ende der Geschichte einige Tränen.

Die Geschichte enthält eine Menge wundervoller Weisheiten, welche einleitend für ein neues Kapitel sind und sehr passend zu diesen gewählt wurden. Auch innerhalb der Seiten findet der Leser unglaublich viele Gedankenanstöße in Bezug auf das Leben. Diese sind, wie ich finde sehr inspirierend, doch hatte ich an mancher Stelle das Gefühl, dass die Anzahl der Informationen, die der Leser durch diese erhält ein wenig zu viel in Relation mit der Seitenzahl des Buches ist, denn fühlte ich mich oft vor lauter Informationen ein wenig überfordert.  

Um all seine inspirierenden Gedanken zu verinnerlichen, müsste ich das Buch mehr als nur einmal lesen.

Nicht immer konnte ich mir vorstellen, wie die Kulisse der Geschichte aussehen sollte, doch wurde mir dies durch die wunderschönen Bilder innerhalb einiger Seiten und der Art wie die Autoren mit der Sprache malt, im Laufe der Geschichte immer klarer.

 

 „Als das Leben mich aufgab“ enthält von mir vier von fünf Sternen.  Die Geschichte brachte mich wirklich zum Nachdenken, denn appelliert sie an einen, den Tod nicht zu verdrängen, sondern das Leben durch seinen Präsenz bewusst wahrzunehmen und jeden Tag wie ein Geschenk anzunehmen und auszukosten. Durch die Ich-Perspektive fühlt man sich Mai sehr nahe und obwohl es komisch klingen mag, war ich nach jedem Mal mit dem ich das Buch beiseitelegte, glücklich darüber nicht in ihrer Haut zu stecken und immer noch die Chance auf ein Leben und eine Zukunft zu haben.

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109 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 53 Rezensionen

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Ivy und Abe

Elizabeth Enfield , Babette Schröder
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Diana, 18.09.2017
ISBN 9783453291898
Genre: Liebesromane

Rezension:

„Ivy & Abe“ ist ein Roman der Autorin Elizabeth Enfield, der 2017 im Diana Verlag erschien. Es ist ihr erster Roman, der ins Deutsche übersetzt wurde.

Ivy & Abe gehören zusammen. Sie lieben sich, doch reißt das Leben sie auseinander. Was wäre passiert, wenn sie sich zu einem anderen Zeitpunkt und unter anderen Umständen kennengelernt hätten? Würde ihre Liebe halten, wenn das Leben ein anderes wäre?

 

„Ivy & Abe“ ist ein Buch, das ich so noch nie zuvor gelesen habe. Anders als in anderen Geschichten, beginnt diese nämlich mit dem letzten Lebensabschnitt der beiden Protagonisten.

Im Laufe des Buches werden Ivy und Abe immer jünger, sodass sie am Ende ihrer Geschichte Kinder sind.

Diese chronologische Umstellung ist wirklich interessant, doch empfand ich sie zugleich als sehr verwirrend. Mit dem Vorschreiten des Buches muss der Leser ausblenden was er gerade gelesen hat, da die bereits für ihn in der Vergangenheit liegenden Zeilen den Charakteren noch bevorstehen.

Sowohl das Verhalten als auch die Gedanken der Figuren passen sich ihrem jünger werdenden Ich gut an. Dies fiel mir vor allem beim Lesen sehr positiv auf, denn kann der Leser so nachvollziehen, dass sich die Charaktere der Geschichte verändern.

Anders als erwartet, ereignen sich die einzelnen Szenen der unterschiedlichen Zeitabschnitte unabhängig voneinander und haben indirekt nichts miteinander zu tun. Wieso dies so ist erfährt der Leser erst mit dem Beenden der Geschichte, was sich für mich so anfühlte, als ob tausend einzelne Puzzleteile mit nur einem einzigen Satz ihren Platz gefunden haben.

Der Beginn eines jeden neuen Zeitabschnittes wird mit einer Theorie oder auch einer Mythologie eingeleitet. Vor allem diese kleinen Denkanstöße haben mit besonders gut gefallen, da sie sehr interessant und passend zu dem kommenden Zeitabschnitt gewählt wurden.

Der Kern der Geschichte beschäftigt sich mit den Aussagen der Quantenphysik. Auch diesen Aspekt empfand ich als sehr interessant, da ich bereits von dieser gehört hatte, allerdings nicht genau sagen konnte, um was es dabei geht.

 

 „Ivy & Abe“ erhält von mir drei von fünf Sternen. Nicht immer konnte ich der Geschichte folgen. Es fiel mir schwer die Ereignisse der Zukunft auszublenden, da manche von ihnen in ähnlicher Form auch in der Vergangenheit stattfinden.

Das anschließende Autoreninterview, welches sich auf der Innenseite der Buchklappen befindet, konnte eine Menge meiner Fragen klären und mir die Grundidee der Geschichte sehr gut erläutern, doch muss ich zugeben, dass ich während dem Lesen nicht immer verstand, wo die Geschichte hinführen sollte.

Ich empfehle das Autoreninterview am Ende der Geschichte auf jeden Fall zu lesen, denn kann man sich so mit den Gedanken der Autorin vertraut machen. Würde man dieses bereits zu Beginn der Geschichte lesen, bestünde die Gefahr sich zu sehr zu spoilern.

Wir alle haben uns wahrscheinlich schon einmal gefragt, was wohl passiert wäre, wenn wir eine wichtige Person ausunserem Leben zu einem anderen Zeitpunkt kenngelernt hätten. Das Buch „Ivy & Abe“ greift genau diese Frage auf und zeigt einem dadurch die unterschiedlichsten Fassetten des Lebens. 

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(k)eine frau zum verlieben, (k)eine frau zum verlieben sandra vahle, sandra vahle

(K)eine Frau zum Verlieben

Sandra Vahle
Flexibler Einband: 116 Seiten
Erschienen bei epubli, 09.12.2016
ISBN 9783741874505
Genre: Sachbücher

Rezension:

„(K)eine Frau zum Verlieben“ ist ein gemeinsamer Ratgeber der Autorinnen Sandra Vahle und Mary Green. Er erzählt über die Suche nach der wahren Liebe und dem langen Weg bis dahin.

 

Es ist wieder soweit, Valentinstag steht vor der Tür. Die Kaufhäuser strahlen durch ihre rosarote Dekoration und glücklich verliebte Paare sind auf einmal so präsent wie nie zuvor. Bei so viel Liebe und Romantik kann einem förmlich das Herz aufblühen, doch kann manch einen Single dieser Anblick dennoch kränken.

Was tun, wenn man vergeblich auf der Suche nach seinem Seelenverwandten ist und dieser trotz all der Hoffnung immer noch nicht erschienen ist?

Immer anstrengender wird das Singledasein und so langsam gehen dir die Ideen aus?

Dann rann an das Buch, denn mit diesem humorvollen Single Ratgeber lernst du, wie du die Zeit, in der du Mr. Right noch nicht getroffen hast, sinnvoll und mit einem Lächeln auf den Lippen überbrücken kannst.

 

Mit „(K)eine Frau zum Verlieben“ stieß ich auf ein Buch, das sich sehr von dem, was eigentlich lese unterscheidet. Gerade diese Abwechslung hat mir sehr gut gefallen, denn „(K)eine Frau zum Verlieben“ ist ein Ratgeber, der viele Aspekte des Singledaseins aufdeckt und einem eine Menge Tipps an die Hand gibt, mit denen man sich diese Zeit versüßen kann.

Sehr offen und selbstbewusst reden Sandra Vahle und Mary Green über Themen wie Liebe, Freundschaft Plus und vieles mehr.

Mit zahlreichen Anekdoten enthüllen die beiden Frauen auch einige ihrer Dating Geschichten, was den Ratgeber sehr interessant und humorvoll macht.

Da ich mich nicht immer mit der Meinung der Autorinnen identifizieren konnte, waren es vor allem diese Geschichten, die mir während des Lesens besonders gut gefielen.  

Obgleich sich auch einige Seiten gezielt an die Männerwelt richten, würde ich sagen, dass das Buch vor allem Frauen anspricht. Im Laufe des Buches lernen diese wie wichtig es ist, auf sich selber zu achten und erhalten Ideenanstöße, wie man den Alltag interessanter gestalten kann. Die Ideen und Tipps sind hilfreich allerdings hatte ich das Gefühl, dass sich viele dieser im Kern sehr ähneln.

Besonders gut gefällt mir, dass die Autorinnen so einen großen Wert darauflegen, dass ihre Leserinnen lernen, auf sich und ihr Wohlbefinden zu achten, denn im Zentrum der Geschichte stehen vor allem die Frau und ihr Seelenleben.

An den Schreibstil der Geschichte musste ich mich erst herantasten. Er ist sehr offen und direkt, was weniger Platz für Verblümtes schafft.

 

„(K)eine Frau zum Verlieben“ erhält von mir vier von fünf Sternen. Dieser Ratgeber motiviert einen dazu endlich durchzustarten und seine Zeit, ob als Single oder vielleicht doch in einer Partnerschaft, zu genießen. Durch eine Menge passend eingesetzter Ironie innerhalb der Zeilen, konnte mich das Buch sehr gut unterhalten und während dem Lesen oft zum Schmunzeln bringen.

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58 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

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Winter, Liebe und ein Wiesel

Emma Wagner
E-Buch Text: 363 Seiten
Erschienen bei independently published, 29.11.2017
ISBN B077TZJR84
Genre: Liebesromane

Rezension:

„Winter, Liebe und ein Wiesel“ erschien am ersten Dezember 2017 und ist ein Roman der Autorin Emma Wagner.

Als alleinerziehende Mutter hat Juli immer einen vollen Terminkalender. Zusammen mit ihrer eigenen Mutter wohnen sie und ihre fünfjährige Tochter Leni in dem großen Haus bei Tante Clara. Doch kann so viel Frauenpower und Familie an manchen Tagen eher zum Fluch als zum Segen werden. Als dann auch noch Weihnachten vor der Tür steht, bricht das komplette Chaos aus. Juli hat die Nase voll, allen immer hinterher rennen zu müssen, sogar auf der Arbeit nimmt man sie nicht wahr.

Und obwohl ihr Wunsch nach einer besseren Zukunft mit jedem Tag größer wird, scheint das Gegenteil der Fall zu sein. Die Familie droht das Haus zu verlieren und bei all dem Chaos kreuzen sich Julis Wege immer wieder mit dem unhöflichen Leo.

 

„Winter, Liebe, und ein Wiesel“ war das erste Buch, dass ich im Jahr 2018 gelesen habe und ein unglaublich toller Start. Juli ist erst 23, doch wirkt sie aufgrund der großen Verantwortung, die sie mit ihren jungen Jahren bereits auf sich nehmen muss, in manchen Szenen ein wenig älter. So gut sie kann, versucht sie ihren Alltag zu regeln, ohne sich dabei ansehen zu lassen, was sie wirklich fühlt.

Es ist ihre Tochter Leni, die ihr trotz den Niederlagen ihres Alltags Tag für Tag die nötige Kraft verleiht nicht aufzugeben und trotzdem weiterzumachen.

Diese bedingungslose Liebe zwischen Mutter und Tochter, werden innerhalb der einzelnen Seiten unglaublich spürbar, was dafür sorgt, dass einem beim Lesen dieser Szenen warm ums Herz wird.

Sehr gut kann man sich in Julis Gefühlslage hineinversetzten, denn spürte ich als Leser ihre Verzweiflung hautnah.

Obgleich vieler Tiefen in ihrem Leben, gibt es ebenso viele wundervolle Höhepunkte in der Geschichte. Vor allem ihre Familie bringt eine Menge Humor zwischen die Zeilen und besonders Tante Clara brachte mich während dem Lesen zum Lachen.

Trotz all der Hektik kommt auch die Weihnachtsstimmung nicht zu kurz, denn neben Szenen auf dem Weihnachtsmarkt und dem ersten Schnee werden auch immer wieder bekannte Weihnachtslieder zum Bestandteil der Geschichte.

Bei einem so hektischen Alltag wird es auf keiner Seite uninteressant. Auch Leo und sein komisches Verhalten sorgten dafür, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte und unbedingt erfahren wollte, wie sich die Dinge weiterentwickeln.

Die Geschichte liest sich wirklich sehr schnell. Ihre Kapitel sind allerdings sehr lang, wodurch ich das Lesen oft innerhalb einer Szene unterbrechen musste.

Von der Qualität des Buches bin ich zu 100% begeistert, denn obwohl meine Bücher nach dem ersten Lesen leider nicht mehr allzu schön aussehen, konnte es diesem Buch keine einzige Leserille anhaben.

 

„Winter, Liebe und ein Wiesel“ erhält von mir fünf von fünf Sternen. Die Geschichte hat mir unglaublich gut gefallen und mich voll und ganz in ihren Bann gezogen.  

Das Buch eignet sich sowohl für die Weihnachtszeit als auch für die kalten Wintertage danach und verspricht wundervolle Lesestunden.

 

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Winterglücksmomente

Karen Swan , Gertrud Wittich
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 17.10.2016
ISBN 9783442485413
Genre: Liebesromane

Rezension:

„Winterglücksmomente erschien im November 2016 als deutsche Erstveröffentlichung im Goldmann Verlag. Es ist ein Roman, der Autorin Karen Swan, die bereits eine Vielzahl weiterer Winterromanen geschrieben hat.

Nach einer Familientragödie ist Nettie nicht mehr dieselbe. Die Vergangenheit hat sie geprägt, doch dreht sich die Welt um sie herum weiter. Auch ihren Job droht sie zu verlieren. Am Abend einer Wohltätigkeitsveranstaltung, muss sie für diesen Spenden sammeln, doch kommt alles anders als erwartet. Auf ein riesiges Hasenkostüm folgt ein peinlicher Unfall, dessen Video im Internet landet. Wie ein Lauffeuer verbreitet sich dieses und alle wollen mehr von dem Mädchen im Hasenkostüm. Sowohl die Spendengelder als auch Netties Follower steigen rasant an. Und unter tausenden von ihnen auch der berühmte Jamie Westlake. Nettie kann ihren Augen nicht mehr trauen. 

 

Nach dem „Wintersternennacht“ zu meinem persönlichen Jahreshighlight 2017 wurde, wollte ich das Jahr unbedingt mit einem weiteren Karen Swan Roman beenden. Zufälligerweise traf ich bereits ein paar Tage darauf auf dieses Buch.

Die Geschichte fällt in meinen Augen vor allem durch ihre einzigartigen Charaktere auf, die ich bereits nach einigen Seiten in mein Herz geschlossen hatte. Vor allem Jamie Westlake, der in der Öffentlichkeit den Ruf des Bad Boys hat, gefällt mir besonders gut. Der Leser lernt diesen von einer ganz anderen Seite kennen. Eine Seite, auf der er weder dem klassischen Bad Boy entspricht, noch übertrieben bodenständig wirkt und gerade diese Balance lässt ihn so echt und sympathisch erscheinen. Nettie, die Protagonisten der Geschichte ist ein eher ruhiger Charakter, doch durchlebt sie aufgrund ihrer neuen Umstände: den in ihr Leben auftauchenden Jamie und einem vergangenen Familienunglück, im Laufe der Geschichte eine Achterbahn der Gefühle. Was wirklich passiert ist, erfährt der Leser erst gegen Ende der Geschichte, sodass man im Laufe dieser nicht viel über ihre Vergangenheit erfährt. Dennoch stößt der Leser immer wieder auf kleine Hinweise zwischen den Zeilen.

Die Idee, dass Nettie über Nacht zur Berühmtheit im Hasenkostüm wird gefällt mir sehr gut. Allerdings muss ich zugeben, dass mir ihre Umsetzung nicht ganz so sehr gefallen hat. Ich empfinde die Seiten als sehr lang. Durch eine Menge Beschreibungen, rückt die Handlung der Geschichte in den Hintergrund, sodass es mir beim Lesen zunehmend schwerer fiel mich auf die Zeilen zu konzentrieren und ich mit meinen Gedanken immer wieder abschweifte. Trotz dessen finde ich den Schreibstil der Autorin unfassbar schön. Sie schafft es einfache Wörter in Bilder zu verwandeln, was dieses Zitat sehr deutlich zeigt:

„Unter ihr lag London ausgebreitet wie eine Picknickdecke“ (S.43)

 

„Winterglücksmomente“ erhält von mir drei von fünf Sternen. Die Geschichte war leider weniger interessant als, dass ich es erhofft hatte und konnte mich nicht zu 100% mitreißen. Dennoch haben ihre wundervollen Charaktere und der zauberhaft verspielte Schreibstil mich dazu motiviert, die Geschichte weiterzulesen. Das und die Frage danach, was in Netties Vergangenheit passiert sein könnte.

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Weihnachtswünsche und andere Katastrophen

Michelle Schrenk
E-Buch Text
Erschienen bei Canim Verlag, 24.11.2016
ISBN 9783942790246
Genre: Sonstiges

Rezension:

„Weihnachtswünsche und andere Katastrophen“ ist eine Weihnachtsgeschichte der Autorin Michelle Schrenk, welche 2016 im Canim-Verlag erschien. 

Die Weihnachtszeit rückt immer näher und mit ihr das Fest der Liebe. Alles leuchtet, funkelt und glänzt. Die Menschen sind wie ausgewechselt und es scheint, als ob sich ein Jeder auf das bevorstehende Fest freut. Alle außer Marie. Nachdem ihr Freund sie für die langbeinige Blondinne, die ausgerechnet in diesem Jahr das Nürnberger Christkind spielen darf, verlassen hat, ist bei Marie jegliche Vorfreude auf Weihnachten verflogen. Alles was sie jetzt braucht ist eine ordentliche Ladung an Ablenkung, fern von allem, das mit Weihnachten zu tun hat. Dass ein geheimnisvoller Arbeitsauftrag sie geradewegs ins Weihnachtswunderland führt, damit hätte sie nicht gerechnet.  


Das Wunder der Weihnacht, davon hat Marie erst mal genug. Man kann es ihr nicht verübeln, denn neben einem unverschämten Ex-Freund haben auch andere Ereignisse ihrer Vergangenheit dazu geführt, dass die schönste Zeit des Jahres jeglichen Glanz in ihren Augen verloren hat. Im Laufe der Geschichte lernt der Leser viele unterschiedliche Seiten der jungen Frau kennen. Auf der einen Seite hofft sie, dass die Zukunft doch noch eine Überraschung für sie und ihren Adam bereithält, auf der anderen allerdings ist sie unbeschreiblich verletzt und gekrängt, sodass sie sich sowohl für positive Gedanken als auch für positive Ereignisse verschließt.  

Vor allem zu Beginn der Geschichte wird klar, wie hoffnungslos verliebt sie ist. Ihre Gedanken und die Art, wie sie sich verhält wirkt sehr realistisch und zeigt, was die Liebe aus einem machen kann. 

Mit einem Seitenumfang von ca. 160 Seiten liest sich die Geschichte sehr schnell und eignet sich perfekt für einen gemütlichen Nachmittag vor dem Kamin, eingekuschelt in eine warme Decke. Ich finde „Weihnachtswünsche und andere Katastrophen“ ist wie ein süßer Weihnachtsfilm, der von einer weißen Weihnacht, ganz viel Liebe und Hoffnung träumen lässt. Auch mit Marie, darf der Leser einen sehr interessanten Charakter kennenlernen. Momente, in denen ihr Mund schneller als ihre Gedanken ist, brachten mich während dem Lesen zum Lächeln.  

 

„Weihnachtswünsche und andere Katastrophen“ erhält von mir vier von fünf Sternen. Die Geschichte liest sich sehr schnell und lädt einen zum Träumen ein. Ein wunderschöner Schreibstil ziert die Seiten und auch die süßen Weihnachtsbilder am Ende eines jeden Kapitels verschaffen der Geschichte eine liebevolle Atmosphäre. 

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Sternenwinternacht

Karen Swan , Gertrud Wittich
Flexibler Einband: 608 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 16.10.2017
ISBN 9783442486700
Genre: Liebesromane

Rezension:

„Sternenwinternacht“ ist Karen Swans neuer Winterroman, der im November 2017, als deutsche Erstveröffentlichung im Goldmann Verlag, erschien.

Was könnte schöner, als ein Leben in den Bergen, sein? Für Meg und Mitch ging mit dem Einzug in ihre kleine Berghütte ein langersehnter Wunsch in Erfüllung. Dort sind sie der Natur so nahe, wie niemand anderes sonst. Ihre zwei besten Freunde Lucy und Tuck wohnen, mit einiger Entfernung zu ihnen, unten im Dorf. Dort arbeitet Lucy im Hotel ihrer Mutter, während Tuck und Mitch sich damit beschäftigen ihre eigenen Snowboards zu entwerfen. Gemeinsam Leben sie ein Leben voller Glück, in dem Liebe, Freundschaft und Natur das Wichtigste sind… Bis zu jener Nacht, in der sie der Natur hilflos ausgesetzt werden und Liebe und Freundschaft zu zerbrechen droht. Diese eine Nacht in der Megs Hilfeschrei eine ganz besondere Person erreicht.

 

„Wintersternennacht“ ist eine unglaublich emotionale Geschichte, die tiefe Spuren in meinem Herzen hinterließ. Sie hat es geschafft hat noch kurz vor Beginn des neuen Jahres zu meinem persönlichen Jahreshighlight 2017 zu werden.

Schon durch seine äußere Erscheinung, konnte mich das Buch verzaubern, denn es strahlt eine ganz besondere Winterstimmung aus. Was mir am Cover gut gefällt ist, dass ich es der Geschichte sehr gut zuordnen kann. Ich stelle mir vor, dass das Bild, welches der Leser da sieht, die Aussicht darstellt, die Mitch und Meg von ihrem kleinen idyllischen Heim aus genießen können und Meg die Frau im roten Mantel darstellt. Die Geschichte spielt in einem Zeitraum von circa einem Jahr, sodass auch Sommermonate ein Teil der Geschichte sind. Trotzdem handelt es sich um einen Winterroman, denn vor allem dieser und die Ereignisse, welche sich durch ihn ereigneten, stehen im Zentrum der Geschichte.  Das Buch umfasst ca. 600 Seiten, doch liefen mir bereits nach den ersten 100 Seiten Tränen die Wange entlang, da mich das Geschehen der Geschichte so mitriss. Immer bewusster nahm ich die Hilflosigkeit der Charaktere war und hatte das Gefühl ihre Emotionen am eigenen Körper zu spüren. Auch im Laufe der Geschichte blieb mir sehr oft der Atem weg, denn ein Höhepunkt jagte den nächsten.

Zwar wird die Geschichte nicht aus der ich-Perspektive erzählt, dennoch hat man das Gefühl, in der Haut von jedem einzelnen Charakter zu stecken. Man kann ihre Gedankenzüge und Gefühlslagen nachvollziehen und doch steht man über den Ereignissen und erkennt wie ein Netz aus subjektiver Wahrnehmungen zu Streitigkeiten unter ihnen führt.

Wie bereits das Cover, vermittelt auch der Schreibstil ein starkes Wintergefühl und lässt von einer winterlichen Fassade träumen. Ich empfinde diesen als besonders sinnlich und doch sehr emotional, denn er transportiert unglaublich viele Gefühle und Emotionen, die sich auch auf den Leser übertragen.

Die Autorin benutz eine Menge schöner Metaphern, was mir besonders gut gefällt. Wichtige Ereignisse werden nicht direkt ausgesprochen und kommen dadurch noch stärker zum Ausdruck. Zudem hat die Autorin eine perfekte Balance zwischen Beschreibungen und der Handlung selbst gefunden, sodass es auf keiner Seite langweilig wird. Mit den Charakteren bin ich in der Geschichte wirklich unglaublich sehr zusammen gewachsen, jedem von ihnen wurde durch diese eine Nacht der gleiche Teil genommen, doch hat dieser unterschiedlichen Auswirkungen auf deren ihr Leben. An manchen Stellen finde ich, dass man sich die Charaktere nicht immer ganz genau vorstellen kann, da ihnen hin und wieder widersprüchliche Beschreibungen zugeordnet werden.

Obwohl ich finde, dass „Wintersternennacht“ eine sehr traurige Geschichte ist, konnte sie mich ebenfalls oft zum Schmunzeln bringen, denn es finden viele süße Gespräche zwischen bestimmten Charakteren statt. Eine Liebe zum Wintersport ziert die Seiten.

 

„Wintersternenacht“ bekommt von mir fünf von fünf Sternen! Man merkt, dass die Autorin voll und ganz in den Szenen steckte, denn das komplette Szenarium ist sehr durchdacht aufgebaut. Liebend gerne wäre ich genauer auf den Inhalt der Geschichte eigegangen, doch würde ich dadurch jegliche Überraschungsmomente zerstören und zu sehr spoilern. Was ich auf jeden Fall sagen kann ist, dass „Sternenwinternacht“ für mich zu einem absolut fesselnden Wintererlebnis geworden ist, dessen Geschichte mich nicht mehr loslässt und ich im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder lesen möchte.

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Winterzauber in Paris

Mandy Baggot , Jule Schulte
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 16.10.2017
ISBN 9783442487066
Genre: Liebesromane

Rezension:

„Winterzauber in Paris“ erschien im November 2017 als deutsche Erstveröffentlichung im Goldmann Verlag. Es ist das Werk der Autorin Mandy Baggot, die im vorherigen Jahr ihren Roman „Winterzauber in Manhattan“ veröffentlichte.

Nachdem Ava erfahren musste, dass ihr Freund sie betrogen hat, bricht eine Welt für die junge Frau zusammen. Alles hätte so schön werden können, doch jetzt steht sie vor den Türmern einer gescheiterten Beziehung, die nicht mehr als eine große Lüge war. Alles nach dem sie sich jetzt sehnt sind Veränderungen. Ava hat genug von Allem. Genug von ihrem Alltag, genug von Leos Nachrichten und genug von einer Mutter, die versucht ihr ein Leben aufzuzwingen, mit dem sie nichts zu tun haben möchte. Zusammen mit Ihrer Besten Freundin vereist sie kurzerhand später nach Paris. Dort soll sich alles ändern und jeglicher Liebeskummer an Bedeutung verlieren. Tatsächlich ändert diese Reise alles für sie, denn in Paris trifft Ava auf den wundervollen Franzosen Julien. Julien, der es schafft ihr verwundetes Herz auf eine ganz besondere Art und Weise zu berühren…

 

„Winterzauber in Paris“ ist ein unglaublich süßer Winterroman, der den kalten Tagen Wärme spendet und einen auf die bezaubernden Straßen von Paris führt.

Auch Ava begreift relativ schnell, dass es in dieser Stadt nur so von Wundern wimmelt und jede Möglichkeit, die sich ihr bietet, die Chance für einen Neuanfang ist. Und auch wenn sie nach ihrer gescheiterten Beziehung erst einmal Abstand zu Männern und allem was die Liebe betrifft haben will, zieht Julien sie voll und ganz in seinen Bann. Die Beiden verbringen eine Menge Zeit miteinander, sodass es zu vielen traumhaften und amüsanten Gesprächen kommt, die auch den Leser zum Schmunzeln bringen. Die Charaktere der Geschichte empfinde ich als besonders freundlich und sympathisch. Die Art, wie sie miteinander umgehen und sprechen wirkt sehr. Jeder einzelne von ihnen ist auf seine eigene Art und Weise ganz besonders, allerdings hat jeder von ihnen in der Geschichte mit seinen eigenen Problemen und Ängsten zu kämpfen.

Zentral in der Geschichte steht die Liebe, doch kann diese eine ganz unterschiedliche Bedeutung in Hinsicht auf jeden Charakter bekommen. Die Liebe zu einem Beruf, die Liebe zu einem Partner oder auch die Liebe zur Familie werden hier zu drei sehr wesentlichen Leitfäden der Geschichte.

Da die Geschichte eine Menge Gespräche beinhaltet, konnte ich nicht immer sofort herauslesen, von welchem Charakter der aktuelle Satz gesprochen wird, sodass ich manchmal ein zweites Mal über die Zeilen fliegen musste, um den Zusammenhang komplett verstehen zu können. Dennoch hat die Geschichte einen sehr angenehmen und flüssigen Schreibstil, wodurch sie sich unbeschreiblich schnell liest. Aufgrund der kurzen Kapitel kommt man sehr schnell voran.  Man schafft es dadurch auch in Momenten, in denen man gerade vielleicht nicht so viel Zeit zum Lesen hat, trotzdem ein bis zwei Kapitel zu lesen, ohne die Handlung unterbrechen zu müssen. Das gefällt mir wirklich gut.  „Winterzauber in Paris“ spielt in unserer heutigen Zeit, weswegen auch politische Ereignisse des vergangenen Jahres erwähnt werden. Auch diesen Aspekt empfinde ich als sehr positiv, da die Geschichte dadurch vor allem zeitnah und realistischer wirkt.

 

„Winterzauber in Paris“ erhält von mir vier von fünf Sternen. Die Atmosphäre der Geschichte ist sehr abwechslungsreich und dennoch in jeglicher Hinsicht durch und durch liebevoll. Zwar fragte ich mich an manchen Stellen, wie eine perfekte Kommunikation zwischen den Charakteren stattfinden kann, da diese jeweils aus London und Paris kommen, doch bin ich davon ausgegangen, dass die Gespräche wahrscheinlich auf Englisch stattfinden.

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Plus Size für die Liebe

Kari Lessír
Flexibler Einband: 344 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 01.06.2017
ISBN 9783743111431
Genre: Liebesromane

Rezension:

„Plus Size für die Liebe“ erschien 2017 als drittes Buch der Seelenreise-Reihe und ist das Werk der Autorin Kari Lessír.

Noch nie war Mia wirklich zufrieden mit sich, ein jeder Blick in den Spiegel lässt die tägliche Unzufriedenheit mit sich selber wachsen. Sie findet sich viel zu dick und der Kampf um die lästigen Pfunden wird mit jedem Tag unausstehlicher für sie. Wie soll sich nur jemals Jemand in sie verlieben? In einem völligen Selbstzweifel zu sich selbst lernt Mia Daniel kennen, einen Mann der ihr Herz höherschlagen lässt. Doch wird er sie akzeptieren wie sie ist?  

„Plus Size für die Liebe“ ist eine außergewöhnliche Geschichte, die über die Liebe und Akzeptanz zu sich selber lehrt.   

 

Die Seelenreise-Reihe geht weiter und auch diesmal wieder mit einem gezielten Fokus auf das Seelenleben einer der Protagonisten. In „Plus Size für die Liebe“ geht es vor allem um Mia, die bereits in den zwei vorherigen Teilen der Seelenreise- Reihe als Nebenrolle auftaucht. Noch nie war sie wirklich zufrieden mit sich, doch auch ihr Leben im Allgemeinen bereitet ihr keine große Freude. Sehr zentral im Zentrum steht ihr Konflikt mit der eigenen Figur und der mit ihm verbundene Gedanke, dass sich so niemand ihn sie verlieben würde. Oder vielleicht doch? Ihr Zusammentreffen mit Daniel scheint ihr Schmetterlinge in den Bauch zu zaubern, doch zugleich kann sie sich nicht auf ihn einlassen. Während der ganzen Geschichte steht ihr ihre beste Freundin Christiane zur Seite, was mich persönlich sehr freute, denn auch ihre und Patricks Geschichte geht weiter. Zwar kann man die Seelenreise-Reihe Bücher unabhängig voneinander lesen, dennoch empfehle ich es persönlich, sie in chronologischer Reihenfolge zu lesen, um sich mit den einzelnen Charakteren und ihren Entwicklungen, die sie ihm Laufe der drei Bücher durchleben, vertraut zu machen.

Was mir persönlich besonders gut an dem Buch gefällt ist, dass es in einem das Bedürfnis erweckt zu leben. Das bedeutet sein Leben in vollen Zügen zu genießen und Freude daran zu haben. Mein absolutes Lieblings Zitat macht dies sehr deutlich:

„(…) Was fühlst du? Bist du wirklich zutiefst glücklich? Spürst du Freudenfunken in deinem Bauch tanzen, wenn du über dein Leben nachdenkst? Über das Gestern, Heute und Morgen?“ (S.250, Z.7ff.)  

Erst durch dieses Zitat wurde mir so richtig klar wie viele von uns, mich eingeschlossen, aus ihrem Leben eine To-do-Liste machen anstatt sich über das Hier und Jetzt freuen. Es ist unser Leben und es liegt in unserer Hand, das daraus zu machen, was uns wirklich Freude und Glück breitet. Dieses Buch verleiht einem die dazu notwendige Inspiration.

 

„Plus Size für die Liebe“ erhält von mir fünf von fünf Sternen. Das Buch hat mich sehr unterhalten und dennoch auf vielen unterschiedlichen Ebenen zum Nachdenken gebracht. Es zeigt, wie wichtig es ist sich seiner Seelenbestimmung nicht auf Grund von gesellschaftlichen Normen und Zwängen zu verweigern. Manchmal sollte man einfach seine Prinzipien über Bord werfen und sich auf den Zauber des Lebens einlassen aber noch viel wichtiger, auf die Stimme seiner Seele hören und sich so lieben, wie man ist.  

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Die Liebe, die uns bleibt

Jenny Eclair
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 25.08.2017
ISBN 9783404175321
Genre: Liebesromane

Rezension:

Rezension: Die Liebe, die uns bleibt

„Die Liebe, die uns bliebt“ erschien 2017 im Bastei Lübbe Verlag. Es ist ein Buch der Autorin Jenny Eclair, die vor allem als britische Komikerin bekannt ist.

Was tun, wenn man im Rückblick erkennt, dass alles schiefgelaufen ist und es niemals so hätte enden sollen? Was tun, wenn man begreift, dass es zu spät ist und das Einzige, das einem bleibt, die Frage nach dem „was wäre wenn“ ist.

Fast ihr ganzes Leben verbrachte Edwina in diesem Haus. Hier gründete sie ihre Familie und schien glücklich. Hier spürte sie, wie das Schicksal ihr den Boden unter den Füßen entriss und sie jeglichen festen Halt in ihrem Leben verlor.  Und nun, nach fast mehr als 50 Jahren ist sie alleine und stellt fest, dass die Zeit gekommen ist, dem Haus den Rücken zuzukehren. Jegliche Erinnerungen an ein Leben, das so viel mehr hätte seien können, beginnen.

 

„Die Liebe, die uns bleibt“ ist eine Geschichte, die mich persönlich sehr zum Nachdenken brachte. Was mit einem wundervollen Familienglück begann, endete in einem großen Albtraum ohne Ende. Doch die wahrscheinlich schrecklichste Erkenntnis an all dem, ist die Tatsache, dass es zu spät ist.

Wie in einem Film erfährt der Leser an Hand einer Menge Flashbacks über die Ereignisse aus Edwinas Vergangenheit und wird so selbst ein Teil des Unaufhaltsamen. Man lernt Edwina sowohl als junge glückliche Frau kennen aber auch ihre alte und einsame Persönlichkeit bleibt dem Leser nicht verborgen.

Zu Beginn der ersten Seiten erschien mir die Grenze zwischen Gegenwart und Vergangenheit nicht immer ganz eindeutig zu sein, sodass ich mich erst einmal an die auftauchenden Flashbacks gewöhnen musste. Auch war der Schreibstil für mich sehr überraschend, da ich bisher noch kein Buch der Autorin gelesen hatte. Sehr sarkastisch und humorvoll darf der Leser über die Zeilen blicken, was die Geschichte, in einem für mich positiven Sinne, sehr eigen macht. Sehr früh lief Edwinas Leben aus den Bahnen. Man erfährt viel über die Vergangenheit ihrer beiden Zwillinge, Rowena und Charlie, aber auch ihr Stiefsohn Lukas spielt eine zentrale Rolle in ihrer Vergangenheit. Wirklich lange muss der Leser darauf warten, bis er erfährt was nun wirklich passiert ist und was heute aus ihren Kindern geworden ist. Ob sie noch leben oder eventuell sogar verunglückt seien könnten, waren daher Fragen, die ich mir sehr lange stellen musste.

Nicht immer war die Geschichte wirklich spannend und es gab auch Momente, an denen sich die Seiten ein bisschen dahingezogen haben, doch gerade, weil man bis zum Ende nicht genau weiß, was wirklich alles passiert ist, konnte mich die Geschichte dennoch fesseln. Jeder einzelne Charakter hat eine ganz eigene Art und wird dadurch zu einer unvergesslichen Persönlichkeit. Nie hätte ich ahnen können, wie sich die ganze Geschichte entwickelt.

 

„Die Liebe, die uns bleibt“ erhält von mir vier von fünf Sternen. Mich hat das Buch sehr berührt, da es mir zeigt, wie schnell es doch zu spät seien kann und wie wichtig es ist im Hier und Jetzt zu leben. Den Umfang von fast 500 Seiten empfand ich beim ersten Lesen als nicht störend, doch weiß ich jetzt schon, dass mir die Geschichte für ein zweites Lesen zu lang ist. Sowohl der Schreibstil als auch die Art der Geschichte haben mir sehr gut gefallen und auf jeden Fall möchte ich noch weitere Bücher von Jenny Eclair lesen.

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Meeresblau & Mandelblüte

Elke Becker
E-Buch Text: 236 Seiten
Erschienen bei beHEARTBEAT by Bastei Entertainment, 01.07.2017
ISBN 9783732539376
Genre: Liebesromane

Rezension:

Rezension: Meeresblau und Mandelblüte – Elke Becker

„Meeresblau und Mandelblüte“ ist ein Roman der Autorin Elke Becker, die unter dem Namen J.J. Bidell für ihre Fantasy-Romane bekannt ist. Ihr Buch „Meeresblau und Mandelblüte“ erschien im Juli 2017 als „be“-Ebook.

Leonie ist reich, erfolgreich und unabhängig. Der Traum einer jeden Frau oder etwa nicht? Und selbst wenn ihre kleine Welt perfekt zu seien scheint, ändert der plötzliche Tod ihre Tante alles. Nach mehr als 20 Jahren Funkstille soll Leonie nun die Erbin ihrer Finca auf Mallorca werden? Doch was sie nicht weiß ist, dass in dieser vier Senioren leben. Alles andere als begeistert von Leonies Zukunftsplänen, werden diese für einen mächtigen Gegenwind sorgen.

„Meeresblau und Mandelblüte“ ist eine süße Sommerlektüre, die nicht nur Leonie, sondern auch ihren Leser auf ein alles veränderndes Abenteuer mitnimmt. Leonie ist die Protagonistin der Geschichte. Sie ist eine emanzipierte Frau, die beruflich zwar sehr weit oben an der Spitze steht, aber wenn es darum geht echte Gefühle zuzulassen, schnell an ihre eigenen Grenzen stößt. Dies erkennen auch die vier Senioren, denn sie sehen in Leonie nicht mehr als eine kalte und gefühlslose Erscheinung. Sie können sich nichts Schlimmeres vorstellen, als dass diese das Hotel übernehmen soll. Sie versuchen alles um Leonie ihre Zeit so anstrengend wie nur möglich zu gestalten. Und auch wenn diese ältere Truppe es gewaltig hinter den Ohren hat, sind sie absolut liebenswerte Charaktere, die innerhalb der Lektüre für eine Menge Spaß beim Lesen sorgen. Besonders gut hat mir an der Lektüre gefallen, dass in ihr sowohl viele unerwartete und lustige Szenen auftreten, aber auch viel Ernstes zum Thema wird. Für Leonie gibt es nichts wichtigeres als ihren Job, sodass sie Zwischenmenschliche Beziehungen innerhalb der letzten Jahre immer mehr außer Acht gelassen hat. Und vor allem das ist es, womit sie sich in ihrer Zeit auf Mallorca auseinandersetzten muss. Nicht nur einmal steht sie vor der Frage, ob sie ihr Leben, so wie es ist, glücklichen machen kann. Auch lernt sie auf Mallorca einen Mann kennen, der in ihr zusätzlich das komplette Gefühlschaos auslöst. Die ganze Geschichte wird durch einen sehr angenehmen Schreibstil wiedergegeben. Positiv aufgefallen sind mir die Gespräche, die vor allem zwischen den etwas jüngeren Charakteren stattfinden, da ihre Unterhaltungen so ungezwungen und dadurch sehr realistisch wirken.

„Meeresblau und Mandelblüte“ erhält von mir vier von fünf Sternen. In der Geschichte kommt es zu einer Menge unerwarteter Szenen und doch empfinde ich die Handlung im Allgemeinen als sehr vorhersehbar. Die Geschichte hat mir nichtsdestotrotz wirklich gut gefallen, da man aus dem Leben von Leonie, wie ich finde, auch einige Lehren in Bezug auf sein eigenes Leben mitnehmen kann. Wie oft verlieren wir doch das wesentliche aus den Augen und verschwenden unsere Zeit an belanglosen Dingen. Doch was zählt am Ende wirklich? Die Erfolge die wir erreicht haben und das Geld das wir damit verdienten? Oder sind es vielleicht doch die Menschen die wir aus ganzem Herzen liebten und denen wir unsere schönsten Stunden zu verdanken haben?

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16 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

Hallo, Paris?

Petra Meyer
Flexibler Einband: 394 Seiten
Erschienen bei Petra Pan, 01.01.2017
ISBN 9783980692397
Genre: Romane

Rezension:

„Hallo Paris? - Hannas Telefonate“ ist ein Roman der Autorin Petra Meyer und erschien im Mai des Jahres 2017. 

 Nur zu gerne würde Hanna sich endlich mal wieder einen Urlaub gönnen. Am liebsten in Paris, frei von aller Arbeit und dem ganzen Stress. Doch muss dieser Traum noch warten. Ein Urlaub in Paris ist teuer und auch das wichtige Projekt auf der Arbeit verspricht ihr nur wenig Aussichten auf eine kleine Auszeit. Mit wachsendem Fernweh, greift Hanna zum Telefon und versucht Menschen in ganz Paris anzurufen. Denn wenn nicht sie in die wundervolle Hauptstadt kann, dann muss die Stadt eben zu ihr. Eine andere Art der Reise in das Herz von Frankreich beginnt…

 Ich wollte „Hallo, Paris?“ unbedingt lesen, da ich selbst schon lange eine große Leidenschaft für die französische Sprache sowie auch Kultur habe. Hannas Wunsch, endlich über den Dächern von Paris zu stehen und mit einem Kaffee in der Hand, die Aussicht auf den Eiffelturm zu genießen, verstehe ich nur zu gut. Die Idee einfach jemanden in Paris anzurufen finde ich sehr schön, denn sie könnte sicherlich auch im echten Leben zu einer interessanten Geschichte führen, wenn man auf einen passenden Gegenüber stoßen würde. Durch ihre Telefonate, lernt Hanna die unterschiedlichsten Menschen kennen. Die auktoriale Erzählperspektive ermöglicht dem Leser in das Leben des jeweiligen Telefonpartners zu tauchen, wodurch allerdings auch eine Distanz zu Hanna selbst entsteht. Die jeweiligen Gesprächspartner werden ihren eigenen Kapitel zugeteilt. Am Anfang eines jeden Kapitels steht ein kleines Zitat, was ich für sehr schön empfinde, da diese zu kleinen Denkanstöße anregen. Auch der Schreibstil ist wirklich faszinierend und vermittelt ein außergewöhnlich französisches Flair, obwohl es deutsche Wörter sind, die die Zeilen ausfüllen. Einer der wichtigsten Telefonpartner für Hanna ist Marianne, eine Sterneköchin. Durch sie träumen sowohl Hanna als auch der Leser nicht von romantischen Spaziergängen an der Champs-Élysées, sondern werden voll und ganz in das Reich, der französischen Gourmet Küche verführt. Für Feinschmecker ein absoluter Traum.

 „Hallo, Paris?“ bekommt von mir vier von fünf Sternen. Hannahs Leben selbst rückt an manchen Stellen in den Hintergrund, sodass ich glaube, Hanna auch gegen Ende des Buches noch nicht richtig gekannt zu haben. Dennoch gefällt mir "Hallo, Paris?" sehr gut. Ich werde mir auf jeden Fall einen Tag zulegen, an dem ich demnächst immer französisch frühstücken werde, denn Vorsicht(!), wer dieses Buch liest wird dem ständigen Appetit auf frische Croissants und Milchkaffe nur noch sehr schwer wiederstehen können. Auch ansonsten erfährt man viele kleine Details über Frankreich und seine Hauptstadt. Jeder, der sich für Frankreich, aber vor allem für die französische Küche interessiert, sollte dieses Buch auf jeden Fall lesen.

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Liebe auf Schamanisch

Kari Lessír
Flexibler Einband: 380 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 07.10.2015
ISBN 9783738633542
Genre: Liebesromane

Rezension:

„Liebe auf Schamanisch“ erschien 2015 als zweite Auflage. Es ist das Werk der Autorin Kari Lessír und der zweite Teil der Seelenreise-Reihe.

Patrick kann die Seelen andere Menschen lesen. Er muss ihnen in die Augen schauen und weiß, was die Aufgaben und Bedürfnisse dieser sind. Doch wird ihm diese Gabe immer mehr zum Verhängnis, da sie ihn daran hindert ein „normales“ Leben zu führen. Immer mehr verschließt er sich, bis zu dem Punkt, an dem es Zeit wird zu sich selbst zu stehen und die Bedeutung seiner Fähigkeiten anzuerkennen. Wird er glücklich mit dem, was ihn auf dieser spirituellen Reise erwartet?

 

„Liebe auf Schamanisch“ ist eine wirklich schöne Geschichte, die den Leser in eine spirituelle Welt eintauchen lässt. Patrick beherrscht zwar das Seelenlesen, aber scheint es ihm gar nicht bewusst zu sein, mit welcher Verantwortung diese Fähigkeit verbunden ist. Er hasst diese Gabe, denn die Menschen tragen nicht mehr als pures Leid mit sich. Immer wieder weicht er den Blicken anderer Menschen aus, um sich dem Seelenlesen zu entziehen, bis es plötzlich zu dem Tag kommt, an dem seine ganze Existenz auf dem Spiel steht. Das Schicksal lässt ihm keine andere Wahl mehr, als sich seiner eigenen Seelenaufgabe zu stellen. Auf einer überaus spannenden Reise zu seiner selbst, erfährt auch der Leser, was es mit dieser Aufgabe Aufsicht hat. Wesen wie Drachen tauchen immer wieder auf und werden zu einem festen Bestandteil der Geschichte. Vor allem diese Szenen haben mir besonders gut gefallen, da es dadurch zu einer Vielzahl an Momenten kam, in denen sich mir ein Lächeln auf die Lippen zauberte.

Mir gefällt die Idee des Seelenlesens sehr gut und ich fände es noch interessanter, wenn es zu mehreren Situationen gekommen wäre, in denen Patrick, den Lesern, die Seelenaufgabe eines anderen Menschen offenbart hätte.

Die Geschichte wird hauptsächlich aus Patricks Perspektive wiedergegeben, aber auch seine Freundin Christiane und eine ältere Dame namens Alma, spielen eine zentrale Rolle in der Geschichte und erhalten deshalb ebenfalls Kapitel in Bezug auf ihre Sichtweisen.

Wie auch in „Wunschträume“ finde ich den Schreibstil unbeschreiblich schön, denn die Zeilen werden mit einer unglaublichen Liebe ausgefüllt.

Im Übrigen ereignen sich einige der Szenen mit Bezug auf den ersten Teil “Wunschträume“, sollten aber auch verständlich sein, insofern man diesen nicht gelesen hat. Was mir an der Seelenreise-Reihe gut gefällt ist, dass die Geschichten bereits zu ihren nächsten Teilen aufbauen, aber kein offenes Ende lassen, sodass der Leser selbst entscheiden kann, ob er auch das darauffolgende Buch lesen möchte.

 

„Liebe auf Schamanisch“ erhält von mir fünf von fünf Sternen. Es regt einen dazu an, auf die Stimme seiner Seele zu hören und darüber nachzudenken, welche Wege man in seiner Zukunft einschlagen könnte.

 

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Paper Palace

Erin Watt , Lene Kubis
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.05.2017
ISBN 9783492060738
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

ACHTUNG! Um nicht gespoilert zu werden, empfehle ich es, diese Rezension nur dann zu lesen, wenn man die ersten zwei Teile der Paper-Reihe bereits gelesen hat.

 „Paper Palace“ ist der dritte Teil der Paper-Reihe und erschien 2017 im Piper Verlag. Die zwei Autorinnen, dieser Reihe, sind unter dem Pseudonym Erin Watt bekannt.

 Auch im dritten und vorerst letzten Teil der Paper-Reihe, bleibt es überaus spannend, denn diesmal steht alles Kopf. Brooke ist tot, Steve wieder lebendig. Nicht nur für Ella ändert sich dadurch alles. Was endlich zu ihrem zu Hause geworden ist, könnte sich schnell wieder ändern, immerhin hätte Steve jegliches Recht sie zu sich zu nehmen. Doch wird er sich an Ella erinnern?

 

Die Geschichte wird wie auch im zweite Teil, sowohl aus Reeds als auch aus Ellas Perspektive erzählt. Bei keinem der Beiden gehen die, sich momentan überschlagenden, Ereignisse spurlos vorbei. Reed wird des Mordes an Brooke verdächtigt. Eine Anschuldigung, die auch an der „Astor Park“ nicht ohne weiteres vorbeizieht. Es stellt sich die Frage, ob die Royals immer noch das Sagen an der Schule haben oder ob nicht schon längst jemand anderes, das Zepter in die Hand genommen hat.

In allen drei Teilen zeigt sich immer wieder, dass die Geschichte in einer Welt spielt, in der es nichts wichtigeres als ein gutes Ansehen und einer Menge Geld gibt. Eine Welt, in der selbst das größte Vermögen immer noch nicht genug ist. Mehr als nur einmal durfte sowohl der Leser als auch Ella, die aus eher ärmlichen Verhältnissen stammt, erfahren, was man sich mit Geld doch alles erkaufen kann. Vor allem in meinen Augen ist Ella dadurch einer sehr bemerkenswerten Person, da sie nicht der Gier, über all das Reichtum, verfallen ist.

Gerade in „Paper Palace“ lernt der Leser zu verstehen, warum die Beziehungen innerhalb der Royal Familie so zerbrochen und in manchen Fällen sogar unbeschreiblich kühl sind. Man versteht endlich, welche unverheilten Narben die Familie belastetet. Auch Gideon erhält sowohl im zweiten als auch im dritten Teil eine auffallendere Rolle, als zu Beginn.

Es ist und bleibt herzergreifend und spannend. Als Leser zitterte ich förmlich mit und hätte am liebsten selbst in die Handlung eingegriffen, als es zu Situationen kam, die den Protagonisten schaden könnten. Die Anschuldigungen zu Brookes Tod setzen der ganzen Familie unglaublich zu, sodass man fast schon selber mitleidet.

 

„Paper Palace“ erhält von mir fünf von fünf Sternen. Die Geschichten der Paper-Reihe lesen sich unbeschreiblich schnell und schaffen es mich von ganzem Herzen zu überzeugen. Es kommt zu so vielen Ereignissen, mit denen ich als Leser nie gerechnet hätte. 

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Gute Fee in Ausbildung

Mercedes Lackey , Sandra Müller
Flexibler Einband: 447 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Taschenbuch Verlag, 18.10.2008
ISBN 9783442243655
Genre: Fantasy

Rezension:  
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Der kleine Laden der einsamen Herzen

Annie Darling , Andrea Brandl
Flexibler Einband
Erschienen bei Penguin, 09.05.2017
ISBN 9783328100980
Genre: Liebesromane

Rezension:

 „Der kleine Laden der einsamen Herzen“ von Annie Darling, erschien 2017 als deutschsprachige Ausgabe im Penguin Verlag. 2016 erschien das Buch bereits unter seinem Originaltitel „The Little Bookshop of Lonely Hearts“ in englischsprachiger Ausgabe.

Posy liebt Bücher. Schon als kleines Kind verbrachte sie all ihre Zeit in der wundervollen Buchhandlung „Bookends“, um ihre Aufmerksamkeit all den Büchern zu schenken, die ihr der Laden bereithielt.  Doch mit dem Tag an dem Lavinia, die Besitzerin des Ladens, stirbt, stellt sich auch die Frage, was aus der Buchhandlung werden soll. So wie es aussieht, hat sie Posy die Buchhandlung vermacht und es liegt nun an ihr, den Laden wieder zu etwas Besonderem zu machen, wäre da nicht Lavinias Enkelsohn, dessen Pläne für die Buchhandlung anders aussehen.

 

Posy ist einen sehr zurückhaltenden Protagonisten, die sich ihrem Handeln nicht besonders sicher ist. Aufgrund der unterschiedlichen Meinungen in Bezug auf die Zukunft der Buchhandlung kommt es zwischen ihr und Sebastian, Lavinias Enkelsohn, zu immer wieder auftauchenden Auseinandersetzungen.  

Was mir gut gefallen hat, ist, dass die Autorin ihre Lieblingsbücher ein Teil der Geschichte hat werden lassen, da es dem Buch eine sehr liebevolle und persönliche Note gibt. Sehr oft tauchen Zitate aus echten Büchern auf und auch Buchtitel werden erwähnt, die einem bekannt vorkommen können, wodurch die Handlung authentisch wirkt. Die Liebe zu Büchern, wie man sie als Leseliebhaber empfindet, wird dem Leser ebenfalls gut vermittelt.

Auffallend an der Geschichte empfinde ich den Schreibstil. Die Sätze sind sehr lang und enthalten eine Menge Nebensätze, deren Informationen nicht immer zur aktuellen Szene passen. Außerdem wird die Geschichte von einem allwissenden Erzähler wiedergegeben, was in diesem Fall bei mir dazu führte, dass ich in einer gewissen Distanz zu den Charakteren stand und diese nicht „persönlich“ kennenlernen durfte.

 

Schweren Herzens gebe dem Buch „der kleinen Laden der einsamen Herzen“ zwei von fünf Sternen. Leider konnte mich die Geschichte nicht in ihren Bann ziehen. Die Handlung empfand ich weniger spannend als erwartet und auch mit den Charakteren konnte ich leider nicht richtig warm werden, dennoch gefällt mir die Idee ein Buch über Bücher zu schreiben sehr gut.

 

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Blind Date mit der Liebe

Kari Lessír
E-Buch Text: 270 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 04.08.2016
ISBN 9783741265150
Genre: Liebesromane

Rezension:

Der Liebesroman „Blind Date mit der Liebe“ erschien bereits im Jahr 2008 unter dem Titel „Aus dem Blick“ und wurde 2016 als Neuvorlage veröffentlicht.
Seitdem Nina den liebenswerten und gutaussehenden Jan kennengelernt hat, stellt sie sich immer wieder die Frage, ob sie eine Beziehung mit ihm führen kann, denn Jan ist blind. Wie sehr würde sein Handicap ihre Beziehung beeinflussen?
Doch auch Jan ist sich nicht sicher, ob er bereit ist, sich auf einen fremden Menschen einzulassen. Würde Nina ihn so akzeptieren, wie er ist?

 „Blind Date mit der Liebe“ ist eine ganz besondere Liebesgeschichte, mit der die Autorin ein sehr wichtiges Thema aufgreift.Die Geschichte begleitete mich auch außerhalb des Lesens, denn sie brachte mich dazu, mir Gedanken darüber zu machen, wie ich mich wohl selbst in solch einer Situation verhalten hätte. Natürlich ist Jan eine Person wie jeder andere auch und es sollte eigentlich keine Frage darstellen eine Beziehung mit ihm zu führen. Doch aufgrund seines Handicaps fällt es ihm nicht leicht, in der Welt, als ganz normaler Mensch angenommen zu werden, da Vorurteile und Klischees ihn dauerhaft konfrontieren. Die Geschichte wird aus der Sicht eines auktorialen Erzählers wiedergegeben, was meiner Ansicht nach sehr wichtig für die Handlung ist, denn dadurch erhält der Leser einen Einblick in das Innenleben von Jan, wie auch von Nina. Jan hat sichtlich Schwierigkeiten sich auf Nina einzulassen und das Gefühl der Angst, ersetzt zu werden, abzulegen. Auch für Nina gestaltet sich der Umgang mit Jan nicht immer ganz einfach, da auch sie seine Bedenken spürt und nicht leugnen kann, dass sie selbst welche hat. Beide Perspektiven werden ausdrucksstark zur Geltung gebracht, was ich sehr gut finde.Bezüglich des Covers kann ich sagen, dass es wirklich ausgesprochen wunderschön ist, aber dennoch einen Kontrast zum eigentlichen Alter der Hauptcharaktere darstellt. Die Personen auf dem Cover sehen aus wie Angang 20 wohingegen Nina Anfang 30 ist. Das Buch wird von einem wunderschönen Schreibstil geprägt. Sachverhalte und Szenen werden sehr gut beschrieben ohne dass die Handlung in den Hintergrund gerät. Jan lebt in einer Welt voller Dunkelheit und wird Nina niemals sehen können. Ein Aspekt denn man sicherlich schnell vergessen würde, wenn man den Leser nicht immer wieder daran erinnert.Trotz des wunderschön verzierten Schreibstils finde ich, dass sowohl der Anfang als auch das Ende zu schnell passieren, was ein bisschen hektisch auf mich wirkt. Hier finde ich, dass die Szenen auf eine bis zwei Seiten hätten verlängert werden können. Auch ließ das Ende, die ein oder andere Frage offen. Ich könnte mir aber vorstellen, dass man darauf sehr gut einen zweiten Teil aufbauen könnte.


„Blind Date mit der Liebe“ bekommt von mir vier von fünf Sternen. Ich finde gerade in Geschichten, bei denen es darum geht, dass jemand blind ist oder sein Augenlicht verliert, gilt es den Leser deutlich zu machen, was dies eigentlich für Auswirkungen hat und was das für die betroffene Person und seine Mitmenschen bedeutet. Dies ist der Autorin sehr gut gelungen. „Blind Date mit der Liebe“ ist eine sehr fesselnde Geschichte und absolut empfehlenswert. Dennoch endete die Geschichte sehr abrupt und ließ die ein oder andere Frage für mich offen.

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Das Leben fällt, wohin es will

Petra Hülsmann
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 26.05.2017
ISBN 9783404175222
Genre: Liebesromane

Rezension:

Rezension: Das Leben fällt, wohin es will -  Petra Hülsmann 

„Das Leben fällt, wohin es will“ ist das 4. Werk der Autorin Petra Hülsmann und erschien im Mai 2017 im Bastei Lübbe Verlag.

Marie genießt ihr Leben in vollen Zügen. Ihre Nächte verbringt sie zusammen mit ihren Freunden auf wilden Partys und die darauffolgenden Tage schläft sie sich lange aus. Viel Verantwortung musste sie bis jetzt nicht übernehmen. Doch mit dem Tag, an dem sie erfährt, dass ihre Schwester an Krebs leidet ändert sich ihr ganzes Leben mit einem Schlag. Christine bittet sie für die kommenden Monate zu ihr zu ziehen und sich um ihre Kinder zu kümmern. Ein Sommer, der mit Sicherheit kein einfacher wird. 

„Das Leben fällt, wohin es will“ ist eine Geschichte, durch die sicher der Leser, auf eine emotionale Achterbahn der Gefühle begibt.Marie ist eine chaotische Hauptfigur, die in ihrer eigenen Welt zu leben scheint und mit einem Tag auf den anderen erwachsen werden muss. Die Geschichte basiert auf vielen unterschiedlichen Handlungsebenen, da Marie in ihren Monaten bei Christine eine Menge an Aufgaben zu bewältigen hat. Ihr Vater, zu dem sie eine relativ distanzierte Beziehung pflegt, erwartet von ihr, dass sie sich in der Zeit, in der Christine aufgrund der anstehenden Chemotherapie nicht arbeiten kann, um das Familienunternehmen kümmert. Davon ist Marie alles andere als begeistert und tritt diesen Job nur mit sehr viel Widerwillen an. Im Unternehmen muss sie mit Daniel zusammenarbeiten, ein Mitarbeiter der Werft, den sie alles andere als leiden kann und doch kann Marie die Schmetterlinge in ihrem Bauch nur schwer ignorieren. Neben ihrem neuen Job im Familienunternehmen versucht sie sich mit großer Mühe um Christines Kinder als auch um ihren Haushalt zu kümmern, was sich als ziemliche Herausforderung erweist. Immer wieder versucht Marie ihre eigenen Gefühle herunterzuschlucken und den Erwartungen ihres Umfeldes gerecht zu werden. Durch diese vielen unterschiedlichen Szenen ist die ganze Geschichte sehr facettenreich und bietet dem Leser eine Menge Unterhaltung auf verschiedenen Ebenen. Sowohl emotionale als auch lustige Szenen prägen die Geschichte, was dazu führt, dass ich als Leser sowohl lachen als auch weinen musste. Die Tatsache, dass Maries Schwester Krebs hat, ist ein ernstes Thema und wird sehr gut dargestellt, wobei es eher Maries Entwicklung ist, die im Zentrum der Geschichte steht.  Besonders gut hat mir gefallen, dass die Charaktere des Buches umgangssprachlich miteinander sprechen und auch viele unterschiedliche Dialekte in die Geschichte eingebaut sind, wodurch die ganze Handlung sehr authentisch wirkt. Sprichwörter wie „Wenn dir das Wasser bis zum Hals steht, solltest du besser nicht den Kopf hängen lassen“ bekommen wichtige Bedeutungen in Maries Leben und erinnern sie immer wieder daran weiter zu machen. Durch die gute Darstellung von Maries Gefühlen und der erzählenden ich-Perspektive, kann man sich sehr gut in ihre Lage hineinversetzten und erlebt alle ihre Freuden und Sorgen hautnah selbst mit.  

„Das Leben fällt. Wohin es will“ erhält von mir fünf von fünf Sternen. Es ist die perfekte Geschichte für gemütliche Sommerabende und enthält alles, was das Leserherz sich wünscht. Die Geschichte liest sich wirklich sehr leicht und überwiegt ganz klar an schönen Momenten, auch wenn die Geschichte auf einem sehr ernsten Thema basiert.   

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To All the Boys I've Loved Before

Jenny Han
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Simon & Schuster US, 01.03.2014
ISBN 9781481417754
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„To all the boys I’ve loved before“ ist ein Roman der Autorin Jenny Han und der erste Teil der Lara Jean Reihe. Er erschien erstmalig 2014 als englischsprachige Ausgabe im „Simon und Schuster BFYR“ Verlag.

Lara Jean schreibt Liebesbriefe. Es sind keine richtigen Liebesbriefe, viel eher sind es Abschiedsbriefe, die sie schreibt um einen Jungen, für den sie Gefühle hatte, loszulassen. Fünf Stück. Fünf Stück hat sie bis jetzt geschrieben und alle sind sicher verstaut. Nie hätte sie damit gerechnet, dass einer dieser Briefe jemals an jemanden gelangen könnte. Doch als die Briefe nach und nach ihre Adressaten erreichen ist es bereits zu spät. Was soll sie jetzt tun und wie soll sie sich gegenüber diesen Jungs verhalten?   

 

„To all the boys I‘ve loved before“ ist eine wunderschöne Geschichte, die ich bereits zwei Mal gelesen habe und die mir immer wieder aufs Neue gefällt. Es ist der erste Teil von zwei weiteren und mein persönliches Highlight aus der ganzen Reihe.

Lara Jean ist, wie ich finde, ein sehr hinreißender und wundervoller Charakter. Sie sieht das Leben in bunten Farben und das gefällt mir so an ihr. Auch ihre Familie ist sehr liebenswert, denn sie erweckt ein Gefühl von Zusammenhalt und Liebe. Besonders ihre zwei Schwestern spielen in Lara Jeans Leben und vor allem im ersten Teil eine bedeutend wichtige Rolle, da Margot, die älteste der drei Song Girls, zu Beginn der Geschichte auszieht. Trotz der Tatsache, dass sich dieses Ereignis bereits innerhalb der ersten Seiten abspielt, konnte ich mich voll und ganz in Lara Jeans Lage hineinversetzten, da einem ihre Gefühle sehr nahegelegt werden.

Im Laufe der Geschichte erfährt man sowohl von ihren Ängsten als auch von ihren Sorgen und es sind vor allem diese Gedankenzüge, die mir an der Geschichte so gut gefallen haben. Sie sind sowohl offenherzig und ehrlich, sodass ich mich immer wieder selbst mit ihren Gefühlen und Gedanken identifizieren konnte.

Durch ihre ehrliche Art und ihren Handlungen lernt man die Protagonisten besonders gut kennen, was zur Folge hat, dass eine Buchfigur mit jeder Seite ein Stückchen mehr zum Leben erwacht.  

Die Geschichte liest sich sehr schnell. Ich habe dieses Buch auf Englisch gelesen und finde, dass es in einer sehr einfachen Sprache gehalten ist und dennoch wunderschön klingt. Umgebungen werden idyllisch beschrieben und man hat das Gefühl mitten in Amerika zu sein. Immer wieder kommt es zu Szenen, die sehr herzlich sind und mich einfach unterhielten, was nicht zuletzt an Lara Jeans kleiner Schwester liegt, die mir im Laufe der Geschichte sehr ans Herz gewachsen ist. Auch die Art, wie die Charaktere untereinander interagieren und auftreten wirkt sehr echt und liebevoll.

 

„To all the boys I’ve loved before” erhält von mir fünf von fünf Sterne. Die Geschichte war so schön, dass ich sie am liebsten gleich nochmal von vorne lesen wollte. Nicht nur die erste Liebe und das Verliebtsein spielen eine wichtige Rolle, sondern auch Loyalität gegenüber seiner Familie und seinen Freunden werden zu einem wichtigen Thema in der Geschichte und das hat mir wirklich gut gefallen.

 

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Wunschträume

Kari Lessír
E-Buch Text: 232 Seiten
Erschienen bei Kari Lessír - Qindie, 27.02.2014
ISBN B00IPMDR78
Genre: Liebesromane

Rezension:

Das Buch „Wunschträume“ wurde von der Autorin Kari Lessír geschrieben und erschien 2015 als 2. Auflage. Es ist der erste Teil, der bis jetzt drei teiligen Seelenreise-Reihe.

Crissy war noch ein Kind, als sie ihren Schutzengel kennenlernte. Ihre ganze Kindheit wurde sie von ihm begleitet und durfte sich von ihm wünschen, was immer sie wollte. Jetzt ist Crissy erwachsen und hat nur noch diesen einen Wunsch. Die wahre Liebe. Doch kann sie sich ihren Traummann einfach wünschen? Bis jetzt kamen ihre Wünsche immer in Erfüllung, doch wird ihr Schutzengel sie auch diesmal erhören?

 

Das Cover des Buches ist ein reines Farbenspiel, dass durch seine Helligkeit sehr ausdrucksstark und verlockend wirkt und in echt viel schöner aussieht, als man es auf einem Foto wiedergeben könnte. Auch der Titel ist sehr passend zur Geschichte gewählt.

Zu Beginn des Buches, scheint Crissy sich nur noch auf die Suche nach der wahren Liebe zu konzentrieren. Oft trifft sie Entscheidungen, die durch diesen Wunsch sehr geprägt sind und nicht immer ganz nachvollziehbar auf mich schienen. Ihre beste Freundin Mia greift genau die Gedankenzüge auf, die sich während des Lesens bei mir bildeten, was mir sehr gut gefallen hat. An manchen Stellen allerdings kam bei mir das Gefühl auf, dass es Crissy nicht so sehr darum geht welche Person hinter ihrer wahren Liebe steckt, sondern, dass sie sich zu sehr auf die Erfüllung ihres Wunsches fixiert.

Dennoch ändern sich Crissys Ansichten sowie auch Entscheidungen im Laufe der Geschichte, sodass sie eine große Entwicklung durchlebt, die mich wirklich positiv überraschte. Auch auf dem Weg zu ihrem Traummann ereignen sich eine Menge unerwartete Dinge, mit denen ich als Leser nicht gerechnet hätte. Immer wieder erhält Crissy Traumbotschaften von ihrem Engel, die sie zu ihm führen sollen und sowohl Crissy als auch den Leser auf eine geheimnisvolle Reise mitnehmen.

Ein auffallend wunderschöner Schreibstil, den die Autorin auch in diesem Buch beibehalten hat, begleitet den Leser durch die Seiten. Der Schreibstil wirkt in meinen Augen sehr zart und lässt die Geschichte dadurch lebendig wirken. Auch Emotionen werden dem Leser sehr nahegebracht, sodass ich regelrecht mitfühlen konnte, in welcher Gefühlslage sich die Charaktere befinden.


Ich möchte diesem Buch vier von fünf Sternen geben. Die Geschichte wird durch eine wundervolle und unerwartete Wendung geprägt. Eine Moral die darauf aufbaut, dass man auf dem Weg ins Erwachsenenalter immer noch an seinen Träumen und Sehnsüchten festhalten sollte, ließ mich noch lange nachdem ich das Buch gelesen habe über die Geschichte nachdenken.

 

 

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