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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

The Sin Eater's Daughter

Melinda Salisbury
E-Buch Text: 325 Seiten
Erschienen bei Scholastic Fiction, 05.02.2015
ISBN 9781407152653
Genre: Sonstiges

Rezension:

Originalrezension: The emotional life of books

MEINE MEINUNG:

Ich habe mich ja wahnsinnig auf das Buch gefreut. Schon alleine der Titel The Sin Eater’s Daughter klingt unheimlich spannend. Auch der Klappentext macht wirklich Lust auf das Buch. Aber wie das leider mit hohe Erwartungen immer so ist, oft wird man Enttäuscht. Hier war das leider auch so.

Zunächst einmal habe ich mich ein wenig daran gestört, dass die Autorin den Einstieg in das Buch unnötig schwer dadurch macht, dass sie viel zu viel erklärt. Dauernd unterbricht die Autorin die aktuelle Handlung, um Geschichten aus der Vergangenheit zu erzählen. Dadurch erfährt man zwar einiges, aber es wäre wahrscheinlich besser, wenn die Autorin das nicht alles am Anfang direkt aufgedeckt hätte, sondern erst nach und nach. So würde einerseits ein wenig mehr Spannung erhalten bleiben, andererseits würde der Leser auch nicht mit so vielen Informationen überschüttet werden, mit denen er erst einmal nichts anfangen kann.
Auch ist die Kombination dieser verschiedene Geschichten nicht immer wirklich nachvollziehbar. Teilweise haben sie gar nichts miteinander zu tun und es macht überhaupt keinen Sinn, sie direkt hintereinander zu stellen. Es wirkt fast so, als hätte die Autorin verschiedene einzelnen Stücke der Geschichte geschrieben und diese dann fast wahllos in die Haupthandlung - wenn man diese überhaupt so nennen kann - gestreut.
Blöd nur, das in der Haupthandlung nicht viel passiert ist. Die Handlung tröpfelt eigentlich nur so vor sich hin und alles das was tatsächlich passiert, hatte ich lange vorher schon erraten können.
Warum das mit dem Sin Eating (Sünden Essen) so wichtig ist, dass es sogar den Titel stellt, habe ich nicht wirklich verstanden. Erst einmal finde ich die Erklärung dafür ziemlich schwach, zusätzlich spielt das Sin Eating eigentlich nur eine untergeordnete Rolle, abgesehen davon das die Protagonistin die Tochter der Sünden Esserin ist (die man aber kaum zu Gesicht bekommt, weil die Protagonistin ja nicht bei ihrer Mutter lebt).
Doch ist dies leider nicht das einzige, das ich irgendwie unlogisch fand. Auch der religiöse Aspekt, auf dem ja im Grunde die ganze Story aufgebaut ist, fand ich nicht wirklich gut erklärt und eher unlogisch. Einer genauen Betrachtung würden die Erklärungen sicherlich nicht standhalten.
Erst relativ am Ende fängt endlich an, etwas zu passieren und teilweise wird es dann wirklich seltsam, aber auch unheimlich interessant und das Ende macht definitiv Lust auf mehr. Besonders da da tatsächlich etwas richtig überraschendes passiert, das ich nie erwartet hätte.

MEIN FAZIT:

The Sin Eater’s Daughter hat mich leider nicht wirklich begeistern können und eher enttäuscht verglichen mit den hohen Erwartungen, die ich an das Buch gestellt hatte. Die Handlung tröpfelt eigentlich nur so dahin, nur am Ende wird es spannender und interessanter. Die Story ist allerdings nicht sonderlich gut erklärt und ich würde mir wünschen, dass die Autorin da ein bisschen nachlegt im nächsten Band. Ob ich das The Sin Eater’s Daughter empfehlen kann? Nur bedingt. Es ist ganz nett, aber man sollte definitiv nicht zu hohe Erwartungen an das Buch haben.

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22 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

lia, rafe

The Heart of Betrayal

Mary E. Pearson
Fester Einband: 496 Seiten
Erschienen bei HENRY HOLT, 07.07.2015
ISBN 9780805099249
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Originalrezension: The emotional life of books

MEINE MEINUNG:

Wie lange ich darauf gewartet habe, endlich The Heart of Betrayal - die Fortsetzung zu The Kiss of Deception - in den Händen halten zu können! Logisch, dass ich es sofort lesen musste, als es schließlich bei mir Zuhause ankam. Doch war es das lange warten wert, hat sich die Vorfreude gelohnt? Definitiv!
Es fängt genau da an, wo The Kiss of Deception mit einem riesigen und echt gemeinen Cliffhanger aufgehört hat. Deswegen habe ich auch erst mal ein paar Seiten gebraucht, um wieder in die Geschichte hineinzufinden, da der Einstieg doch sehr direkt ist. 
Aber danach folgt sofort eine sehr spannende Story. Man lernt eine ganz andere Seite der Welt kennen, in der die Reihe spielt. Viele Vorurteile oder im ersten Band gebildete Meinungen werden zerschlagen und man wird mit einem ganz anderen Bild von denen konfrontiert, bei denen unsere Protagonistin Lia gerade ist (weniger kryptisch kann ich leider nicht werden, ohne was aus dem ersten Band zu verraten).
Man fliegt nur so über die Seiten, will unbedingt wissen, wie es weiter geht, besonders auch dadurch, dass die Autorin dem Leser so wenig verrät, ihn ganz oft in der Luft hängen lässt und ihm erst im letzten Moment mit Informationen und neuen Erkenntnissen versorgt.
Leider ist nicht alles immer total überraschend. Die ein oder andere Sache habe ich durchaus vorhersehen können, was sicherlich nicht von der Autorin beabsichtig war.
Ein weiterer, kleiner Minuspunkt ist, dass die Dreiecksbeziehung nicht mehr so gut ist wie im ersten Band und einem teilweise doch auf die Nerven geht. Besonders dann, wenn Lia beginnt, mit den Gefühlen eines ihrer beiden Verehrer zu spielen, um etwas zu bekommen, was sie will, hört für mich irgendwie der Spaß auf. Andererseits ist es auch so, dass man nicht mehr ganz eindeutig von einer Dreiecksbeziehung sprechen kann, da Lia definitiv einen der beiden Kerle favorisiert und den anderen eigentlich nur an der Nase herumführt, um das mal so salopp zu sagen.
Man muss aber durchaus noch anmerken, dass die Dreiecksbeziehung durchaus besser ist als die meisten anderen, über die man so stolpert, und definitiv nur einen kleinen Minuspunkt ausmacht, den man gerne und leicht übersehen kann. 
Was Mary E. Pearson aber definitiv beherrscht, ist, Intrigen zu spinnen. Selten ließt man ein Buch, in dem man so viele (gut gesponnene) Intrigen findet. Dies macht die Geschichte nur umso spannender, da man durchaus auch das ein oder andere Mal auf eine Person hereinfällt bzw. sich in den Intentionen ihres Handelns täuscht. 
Und das Ende… Ja, ich glaube, gemeiner hätte man das Buch nicht enden lassen können. Ich frage mich wirklich, wie ich es ein ganzes Jahr aushalten soll, ohne zu wissen, wie die Geschichte weitergeht bei diesem Ende!

MEIN FAZIT:

The Heart of Betrayal ist die lang erwartete Fortsetzung zu The Kiss of Deception und enttäuscht den Leser definitiv nicht - ganz im Gegenteil. Eine spannende Handlung mit vielen Intrigen weiß fesselt den Leser, sodass er das Buch gar nicht mehr weglegen kann. Nur das Ende ist richtig gemein, lässt es einen doch im Grunde im Nichts baumeln. So ist es nicht verwunderlich, dass man am liebsten sofort nach der Fortsetzung greifen möchte! Jeder, dem The Kiss of Deception gefallen hat, sollte also auch auf jeden Fall The Heart of Betrayal lesen.

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18 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

The Last Olympian

Rick Riordan
Flexibler Einband
Erschienen bei Hyperion Books, 25.01.2011
ISBN B0051XV82A
Genre: Sonstiges

Rezension:

Originalrezension: The emotional life of books

MEINE MEINUNG:

Ich muss ja gestehen, ich habe eine halbe Ewigkeit gebraucht, um The Last Olympian zu lesen. Das mag einerseits an dem ganzen Stress gelegene haben, den ich in der Zeit hatte. Aber zum Teil muss es wohl auch an dem Buch gelegene haben. Diese Kurzrezension wird für mich hauptsächlich ein Erklärungsversuch sein, warum es mich nicht so recht packen konnte. Dass ich dem Buch trotzdem 3 Sterne gegeben habe, sollte man, wenn man das liest, nicht außer Acht lassen.

Einerseits hatte ich wieder mein altbekanntes Problem der Glaubwürdigkeit. Nun, wenn ich in dem Alter wäre, in dem man normalerweise Percy Jackson liest, hätte ich damit wohl kein Problem gehabt. Da ich aber mittlerweile schon aus dem Alter herausgewachsen bin, bin ich manchmal ein wenig überfordert, es anzunehmen, dass der Kampf auf Percys Seite fast ausschließlich von Kindern und Jugendlichen ausgefochten wird - und kaum ein Erwachsener dabei ist.Vor allem in Anbetracht dessen, wie es ausgeht, tu ich mir doch ein wenig schwer, das so zu akzeptieren.
Deshalb benehmen sie sich meiner Meinung nach auch die Kinder und Jugendlichen wie kleine Erwachsene, was ja auch durchaus ein Phänomen ist, das es im echten Leben auch gibt. Aber in der Realität bleiben diese Kinder eher in der Minderheit, wohingegen hier alle so sind.
Was wohl auch dazu geführt hat, dass ich so ewig für das Buch gebraucht habe, ist, dass ich nie diesem Percy Jackson Fieber verfallen bin/war. Für mich war und ist es einfach nur ein Buch wie jedes andere auch und nichts wirklich besonderes, auch wenn mir der Schreibstil nach wie vor sehr, sehr gut gefällt.

MEIN FAZIT:

Das soll auch schon das Ende meiner Kurzrezension sein. Lasst euch durch meine etwas (sehr) enttäuschte Meinung über das Buch bloß ja nicht davon abhalten, die Reihe zu lesen, falls ihr es noch nicht getan habt. Ich werde auch ganz sicher die The Heros of Olympus Reihe lesen, nur werde ich dieses Mal nicht mit ganz so hohen Erwartungen herangehen wie an die Percy Jackson and the Olympians Reihe.

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46 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

miles, liebe, colleen hoover, ugly love, vergebung

Ugly Love

Colleen Hoover
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Simon & Schuster Ltd, 05.08.2014
ISBN 9781471136726
Genre: Sonstiges

Rezension:

Originalrezension: The emotional life of books

MEINE MEINUNG:

Ugly Love habe ich gelesen, als ich gerade in einer New Adult Phase war. Von Colleen Hoovers Büchern hört man ja fast nur positives, ich selber bin von der Autorin allerdings nicht vollständig überzeugt gewesen, da mir Hopeless damals nicht so gut wie allen anderen gefallen konnte, was allerdings nicht heißen soll, dass ich es schlecht fand.

Mit gemischten Erwartungen ging ich also an Ugly Love heran und prompt wurde ich zum ersten Mal überrascht. Die Geschichte ist ganz anders, als ich sie mir aufgrund des Klappentextes vorgestellt habe, die „Beziehung“ zwischen Tate und Miles viel komplizierter als zuerst gedacht auch dadurch, dass noch eine dritte Person ins Spiel kommt (Tates Bruder) bzw. dann sogar noch eine vierte.
Zudem nimmt die Story dann durch diese vierte Person eine ganz andere Wendung, die ich vorher so nie erwartet hätte. Dadurch bekommt das Buch die gewisse Tiefe, die bei „normalen“ Liebesgeschichten oft zu kurz kommt.
Trotz allem ist die Geschichte nicht so wahnsinnig originell. Im Grunde ist natürlich schon von Anfang an klar, wie es ausgeht, und manchmal möchte man die Protagonisten zusätzlich auch noch ein wenig anschieben. Dass da währenddessen etwas im Hintergrund „brodelt“, hilft nicht wirklich. Darüber hinaus ist diese „Freunde mit gewissen Vorzügen“-Geschichte ja auch nicht gerade das originellste.
Was mich ebenfalls gestört hat, war der Schreibstil. Ich kann nicht genau beschreiben, was es ist, das mich gestört hat, doch mir viel das Lesen irgendwie schwerer als sonst, nicht weil es unverständlich war, sondern weil es gefühlt so viel zäher war als gewohnt, er ist mir stellenweise sogar etwas auf die Nerven gegangen. Das hat mich überrascht, denn bei anderen Büchern von Colleen Hoover hatte ich derartige Probleme nicht.
Interessant (und leider auch negativ) anzumerken ist auch, dass mir Ugly Love nicht wirklich im Gedächtnis geblieben ist. Es war zwar beim Lesen ganz nett, aber einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen hat es nicht.
Positiv anzumerken ist aber, dass es sich sehr schnell und angenehm lesen lässt trotz dem Schreibstil und der nicht so originellen Story. Ugly Love bietet eine gute Auszeit von Stress, den man gerade hat, auch eben weil es nicht so anspruchsvoll ist und man die Geschichte einfach erleben kann und nicht groß darüber nachdenken muss, sondern sich einfach treiben lassen und sich von den im Buch beschriebenen Gefühlen berühren lassen kann.

MEIN FAZIT:

Ich gebe es ja zu, meine Rezension mag nicht so sonderlich positiv klingen. Dennoch hat mir Ugly Love von Colleen Hoover eigentlich ganz gut gefallen, nur gab es eben den ein oder andere Kritikpunkt, den ich einfach loswerden musste. Trotzdem kann ich das Buch jedem empfehlen, der Ablenkung in einer stressigen Zeit sucht und ein Buch, das ein zu berühren weiß, auch wenn die Story nicht die originellste ist.

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6 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

new adult

Finding It

Cora Carmack
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Ebury Press, 10.10.2013
ISBN 9780091953409
Genre: Sonstiges

Rezension:

Originalrezension: The emotional life of books

MEINE MEINUNG:

Immer noch in der Stimmung für New Adult Bücher griff ich also sofort zu dem nächsten Buch der Reihe Finding it, allerdings mit einem etwas komischen Gefühl, da ich die Protagonistin Kelsey im ersten Band nicht wirklich leiden konnte.

Dass sie aber genau die werden würde, die mir so unglaublich ans Herz wächst, hätte ich nie deshalb nie erwartet. Doch genauso kam es. Sie ist ein viel tiefgründiger Charakter als sie es in Losing it zu erkennen gibt. Sie ist in Europa auf der Suche nach etwas, dass sie in Amerika nicht finden konnte - nach sich selbst.
Das Reisen durch Europa bedeutet für einen Amerikaner sicherlich etwas anderes und die Autorin ist ja eine Amerikanerin, aber es war trotzdem sehr interessant mit Kelsey durch Europa zu reisen und sogar Deutschland aus ihren Augen zu sehen. Ich selber bin im Grunde noch überhaupt nicht herumgekommen, deswegen kann ich jetzt natürlich nicht sagen, ob die Beschreibungen der Städte richtig sind oder nicht. Unabhängig davon hat die Autorin es aber perfekt geschafft, die Städte vor den Augen des Lesers zu erschaffen und ihm das Gefühl zu geben, diese wirklich bereist zu haben und gerade tatsächlich an diesem Ort zu sein.
Auch Hunt hat es mir sehr angetan. Er gehört zu diesen mysteriösen Charakteren, von denen man unbedingt mehr erfahren möchte, aber von der Autorin, wenn überhaupt, nur Brotkrumen zugesteuert bekommt.
Wie bei allen anderen Büchern von Cora Carmack ist auch in diesem Buch ihr Schreibstil sehr angenehm und flüssig zu lesen. Sie überflutet den Leser nicht mit irgendwelche unnötigen Beschreibungen, sondern führt ihn mit Witz durch die Geschichte.
Auch lässt sich Finding it erwartungsgemäß sehr schnell lesen. Man fliegt nur so durch die Seiten. Manchmal möchte man zwar den Protagonisten einen kleinen Schups geben, weil sie sich etwas anstellen, und manchmal würde man gerne etwas länger an einem Ort verweilen oder in einer Situation, weil sie gerade so schön ist, aber meistens ist das Tempo genau richtig.
Das große Manko an diesem Buch und der Grund, warum es nur drei (statt vier) Kronen bekommen hat, ist das Ende bzw. die Auflösung, wer Hunt wirklich ist. Das fand ich ja einfach total daneben und auch, wie die beiden damit umgegangen sind, hat mir gar nicht gefallen und ich konnte einfach nur noch den Kopf schütteln. Da war das ganze schöne Gefühl von den tollen Erlebnissen davor weg und zurück blieb dieses ungute Gefühl einer - um es jetzt vielleicht etwas übertrieben auszudrücken - zerstörten Story. Denn das ist tatsächlich bei mir passiert. So gerne ich das Buch auch habe, das Ende würde ich am liebsten radikal umschreiben und eine solche Anwandlung habe ich wirklich sehr, sehr selten, denn normalerweise kann ich mich dann doch immer irgendwie mit dem Ende abfinden. Hier ist das allerdings leider nicht der Fall.

MEIN FAZIT:

Zusammenfassend kann man also sagen, dass Finding it durchaus das Potenzial dazu gehabt hätte, mein Lieblingsbuch dieser Reihe zu werden, wäre da nicht das - meiner Meinung nach - fürchterliche Ende, das mir wirklich sauer aufgestoßen ist. Ansonsten gefällt mir das Buch wirklich sehr. Überraschenderweise bin ich mit der Protagonistin Kelsey gut zurecht gekommen und auch Hunt konnte ich in mein Herz schließen. Aber das Highlight von Finding it ist definitiv das Entdecken und Bereisen der verschiedenen europäischen Städte, die die Autorin vor den Augen der Leser erscheinen lässt. So kann ich trotz des schlechten Endes jedem das Buch empfehlen, sollte er schon gefallen an den vorherigen Bänden Losing it und Faking it gefunden haben.

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

musik, trauer, band, liebe, new adult

Faking It

Cora Carmack
E-Buch Text: 352 Seiten
Erschienen bei Ebury Digital, 06.06.2013
ISBN B00CA88G74
Genre: Sonstiges

Rezension:

Originalrezension: The emotional life of books

MEINE MEINUNG:

Fast direkt nach Losing it musste ich auch Faking it lesen. Es konnte mich allerdings nicht ganz so überzeugen wie sein Vorgänger und auch wenn man es mit dem dritten Band vergleicht, hinkt Faking it etwas hinterher. Für schlecht halte ich es jedoch natürlich nicht!

Faking it setzt im Grunde genau da an, wo Losing it aufgehört hat. Die Geschichte wird einerseits aus der Perspektive von Cade und zu anderem aus der Perspektive von Max erzählt. Cade kennen wir bereits aus dem ersten Band, wo ich ihn, nun ja, mal mehr mal weniger leiden konnte, was schon einmal keinen guten Start in dieses Buch versprach. Max kommt neu hinzu. Sie war mir von Anfang an ganz sympathisch, aber so wirklich ins Herz schließen konnte ich sie nie.
Und da liegt auch schon mein größtes Problem mit dem Buch. So nett es auch ist, es ist eben nur nett, nicht mehr, weil man die ganze Zeit nichts wirklich fühlt, da zumindest mir die Charaktere oft ziemlich fremd geblieben sind. So war es mir unmöglich komplett in die Story abzutauchen, wie das noch beim ersten Band der Fall gewesen ist.
Auch die Story an sich fand ich nicht mehr ganz so unterhaltsam wie die vom ersten Band. Zwar ist das mit dem „vorgespieltem“ Freund eine ganz nette Idee, aber irgendwie ist sie dann doch schon wieder zu „ausgelaugt“, um einen richtig packen zu können.
Nichtsdestotrotz, und das schätze ich an Cora Carmacks Büchern wirklich sehr, hat sich Faking it sehr schnell lesen lassen. Es gibt keine Stelle im Buch, die sich gezogen hätte, man fliegt förmlich so über die Seiten hinweg. Das macht das Buch wirklich gut, wenn man viel Stress hat und etwas leichtes für Zwischendurch braucht, auf das man nicht zu viel Energie anwenden möchte.
Das ganze hängt auch mit Cora Carmacks leicht zu lesendem Schreibstil zusammen, der gut verständlich ist und nicht vor unnötigen Beschreibungen überquillt, sondern dem Leser nur das gibt, was er braucht, um die Geschichte zu verstehen.
Was ich jedoch ein bisschen vermisst habe, ist, dass die Autorin zu wenig auf Cade und seine Schauspielerei eingegangen ist oder allgemein auf den Teil seines Leben, das nichts mit Max zu tun hat. Von Max hat man viel erfahren, so hat man ihr zum Beispiel oft im Alltag folgen können, doch Cade ist fast immer nur dann aufgetaucht, wenn es etwas mit Max zu tun hatte, fast so als hätte er sonst kein Leben mehr gehabt.
Das Ende, auch wenn es keine sonderlich großen Überraschungen bereithält, lässt den Leser zufriedengestellt zurück und macht durchaus Lust auf mehr Bücher von Cora Carmack.

MEIN FAZIT:

Zusammenfassend kann man also sagen, dass Faking it meiner Meinung nach nicht an Losing it herankommt, schlichtweg deshalb weil mein keine solch feste Bindung zu den Protagonisten aufbauen kann und deshalb nicht so emotional Eingebungen in die Story ist. Trotzdem lässt es sich schnell lesen, was es perfekt für Zwischendurch macht, wenn man mal wieder mehr um die Ohren hat. Wer also bereits Losing it gelesen hat, sollte meiner Meinung nach auch Faking it nicht scheuen zu lesen. Auch ist diese Reihe ganz gut, wenn man vorher noch nicht so viel mit New Adult am Hut hatte (so wie ich) und es aber mal ausprobieren möchte.

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16 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

new adult, bliss, cora carmack, collegeliebe, losing it

Losing It

Cora Carmack
E-Buch Text: 288 Seiten
Erschienen bei Ebury Digital, 17.01.2013
ISBN B00AZZI3RW
Genre: Sonstiges

Rezension:

Originalrezension: The emotional life of books

MEINE MEINUNG:

Ich hatte eine leichte Leseflaute und brauchte etwas leichtes, etwas, das man lesen kann, ohne sich dabei groß anzustrengen oder darüber nachdenken zu müssen. Einfach etwas, das einen gut unterhält. Deshalb habe ich mich - entgegen meiner Gewohnheiten - New Adult zugewendet und bin durch Zufall auf Losing it gestoßen.

Leichte Unterhaltung habe ich definitiv in Losing it gefunden. Auch hat es mich prompt aus meiner Leseflaute geholt.
Das meint aber auch, dass es natürlich auch einige Punkte gibt, die nicht ganz so ideal sind, die aber den Unterhaltungswert nicht wirklich stören. So zu Beispiel, dass es manchmal sehr klischeehaft ist. Wie viele Zufälle braucht es wohl, um seinen zukünftigen Professor in einer Bar zu treffen, weil eine Freundin einen dort hinschleppt, um einen Kerl aufzureißen, um die eigenen Jungfräulichkeit einfach „wegzuwerfen“. Der (Professor) ließt dann auch noch Shakespeare, obwohl er eigentlich nicht ganz so viel für Shakespeare übrige hat, und ist Brite, natürlich mit einem britischen Akzent. Ach ja, und habe ich vergessen zu erwähnen, dass besagter Professor ein Motorrad besitzt, auf dem beide - unsere Protagonistin und er - nach Hause fahren?
Keine Angst, was ich euch gerade beschrieben habe, findet ihr auf den ersten Seiten bzw. sogar auch in der Inhaltsangabe, ist folglich also kein Spoiler.
Wirklich viele Überraschungen hält die Geschichte nicht breit, alles ist sehr vorhersehbar. Das bedeutet jedoch keineswegs, dass das Buch langweilig ist.
Einerseits lässt es sich wirklich schnell lesen aufgrund des leicht zu verstehenden Schreibstils der Autorin, der einen gut durch die Geschichte führt.
Andererseits ist es auch zeitweise wirklich unterhaltsam. Manchmal weil die Protagonisten bewusst einen Witz reißen, manchmal auch deshalb, weil sie ungewollt komisch sind, wenn sie mal wieder sich weigern, das unausweichliche zu akzeptieren.
Dazu kommt noch, dass ich die Protagonisten nach kurzer Zeit bereits in mein Herz geschlossen hatte. Sie sind so süß zusammen, dass man einfach nicht anders kann, als mit ihnen mitzufiebern und zu hoffen, dass alles gut ausgeht. Und ja, Garrick hat es mir definitiv angetan.
Manchmal jedoch fand ich gewisse Charakterzüge der Protagonisten unvereinbar mit ihrem Job bzw. zukünftigen Job als Schauspielerin. Zwar wird einem bei den meisten erklärt, warum sie unbedingt Schauspieler werden wollen - und immer stecken da tiefgründige Erklärungen dahinter -, doch ist es auch so, dass besonders bei Bliss Eigenschaften hervorgehoben werden, die so gar nicht dazu passen wollen (Kontrollfreak etc.). Als Autorin hätte ich da andere Charakterzüge gewählt, obwohl es natürlich in echt sicherlich auch Schauspieler gibt, die totale Kontrollfreaks sind und am liebsten ihr Leben komplett durchplanen würden.
Das Ende ist natürlich keine Überraschung, dennoch lässt es den Leser mit einem guten Gefühl zurück und mit dem Wunsch, mehr solcher Geschichten von der Autorin zu lesen (was ich dann auch prompt getan habe).

MEIN FAZIT:

Zusammenfassend kann man also sagen, dass ich in Losing it von Cora Carmack das erste New Adult Buch gefunden habe, dass mich wirklich überzeugen konnte und mich offener, gegenüber dem Genre gemacht hat (ja, ich weiß, dass es ja eigentlich kein Genre ist, aber ich weiß nicht, wie ich es sonst beschrieben sollte). Es ist witzig, unterhaltsam, süß, schnell zu lesen und definitiv perfekt für zwischendurch, wenn man mal wieder viel um die Ohren hat und sich nicht recht konzentrieren kann. Da stört es weniger, dass die Geschichte ziemlich vorhersehbar ist und sich auch einiger Klischees bedient. Ich kann Losing it also jedem empfehlen, der eine süße Liebesgeschichte lesen will, die auch Witz und die nötige Portion Drama bereithält.

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27 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

liebe, fantasy, sklaverei, sabaa tahir, an ember in the ashes

An Ember in the Ashes

Sabaa Tahir
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Harper Collins Publ. UK, 04.06.2015
ISBN 9780007593279
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Originalrezension: The emotional life of books

MEINE MEINUNG:

Ich muss ja gestehen, dass ich mich wahnsinnig auf An Ember in the Ashes gefreut habe. Die Idee klang unheimlich vielversprechend und die Rezensionen waren auch überwiegend positiver Natur.

So war ich zu Beginn erst einmal etwas verwirrt, da es ganz anders war, als ich es mir aufgrund der Rezensionen vorgestellt hatte. Laia ist nämlich nicht zu Beginn schon ein Sklave und die Umstände, wie sie dazu wird, sind auch irgendwie anders, als ich es erwartet hatte. Auch Elias Beschreibung als Soldat trifft es meiner Meinung nach nicht richtig. Er ist nicht einfach nur irgendein Soldat, ihm kommt als Maske eine viel größere Rolle zuteil.
Witzigerweise war es dann so, dass das Buch dann doch irgendwann genauso wurde, wie ich es mir vorgestellt hatte, bloß eben erst später. Ab diesem Punkt begann es mir wirklich sehr gut zu gefallen.
Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt: Laias und Elias. Dadurch kriegt man einen ziemlich vielschichtigen Eindruck dessen, was so vorgeht, und ist nicht einseitig voreingenommen. Jedes Kapitel enthält nur eine der beiden Perspektiven und bei einem Perspektivenwechseln gibt es folglich auch immer ein neues Kapitel. Diese Kapitel enden auch immer mit einem Cliffhanger, was unweigerlich dazu führt, dass man das Buch am liebsten nicht aus der Hand legen möchte, da man ja wissen will, wie es mit Elias/Laia weitergeht.
Manche finden, dass die Protagonistin zu schwach ist. Meiner Meinung nach ist gerade, dass sie nicht so eine starke und selbstbewusste Frau ist mal eine gute Abwechslung von den sonst so von sich selbst überzeugten Protagonistinnen. Denn wenn wir mal ehrlich sind, wer von uns ist denn schon 24/7 stark und selbstbewusst? Da ist es doch nur fair, wenn auch mal eine Protagonistin eben genau das nicht ist. Das soll aber keineswegs heißen, dass Laia ein kleines, schwaches, ständig jammerndes Ding ist. Sie beißt sich durch ihre Aufgaben durch und auch, wenn sie manchmal fällt, richtet sie sich immer wieder auf.
Die Geschichte fing nicht nur anders an, als ich es erwartet habe, sondern sie konnte mich auch später überraschen. Nachdem ich genau das bekommen hatte, was ich erwartet hatte, kamen plötzlich magische Elemente ins Spiel und ein Wettkampf, der mit jeder Seite spannender wurde.
Dass An Ember in the Ashes ursprünglich als Einzelband vermarktet wurde und jetzt nun doch eine Reihe wird, nun gut, darüber mag man sich vielleicht aufregen. Aber ich für meinen Teil wäre sehr enttäuscht gewesen, wenn das Buch tatsächlich ein Einzelband geblieben wäre. Denn das Ende ist wirklich sehr offen gehalten, man bekommt im Grund keine Informationen, was nun aus den Protagonisten, die man im Laufe der Geschichte so lieb gewonnen hat, wird.

MEIN FAZIT:

Zusammenfassend kann man also sagen, dass mir An Ember in The Ashes wirklich sehr gut gefallen hat. Es ist zwar anders, als ich es mir vorgestellt hatte, aber das muss ja keineswegs als negativ anzusehen sein, zeigt es doch auch, dass mich An Ember in the Ashes an der ein oder anderen Stelle durchaus überraschen konnte. Auch die Protagonisten habe ich lieb gewinnen können, besonders auch Laia, da sie von dem mittlerweile fast schon typischen „kick-butt“-Protagonistin abweicht und auch ihre schwachen Seiten hervorgehoben werden. Ich kann An Ember in the Ashes wirklich nur weiterempfehlen, besonders denjenigen, die mal eine etwas andere Fantasy Geschichte lesen wollen!

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Bloodlines: The Indigo Spell

Richelle Mead
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Penguin Books Ltd, 12.02.2013
ISBN 9780141337166
Genre: Sonstiges

Rezension:

Originalrezension: The emotional life of books

MEINE MEINUNG:

Wie ihr ja wahrscheinlich wisst, habe ich mir für die nächste Zeit vorgenommen, nach und nach die Bloodlines Reihe durchzulesen, allerdings nicht so schnell wie Vampire Academy, da ich dann doch etwas länger etwas davon haben möchte.

Bisher habe ich jedes Mal angemerkt, dass für mich diese Spin-off-Reihe nicht ganz an VA herankommt. Dass ist auch leider bei The Indigo Spell der Fall, jedoch macht dieses Buch einen ganz großen Schritt auf VA zu.
Das liegt einerseits daran, dass sich Sydney stark weiterentwickelt. Viele Zweifel legt sie ab und sie lernt auch endlich zu akzeptieren, was alles in ihr steckt. Auch beginnt sie endlich die Wahrheit hinter verschiedenen Dingen zu erkennen, vor denen sie bisher immer die Augen verschlossen gehalten hat.
Positiv anzumerken ist auch - und das hat jetzt allerdings weniger Einfluss auf die Story an sich -, ist, dass sich Sydneys Essverhalten endlich etwas zu normalisieren beginnt. Irgendwie habe ich ein Problem mit Protagonistinnen, die gefühlt jede Kalorie zählen und total besessen vom Essen - oder eher davon, nicht zu essen - sind. Mir gefällt es in Büchern ganz gut, dass man da nicht permanent mit irgendwelchen sogenannten Schönheitsidealen konfrontiert ist - oder eben mit den negativen Auswüchsen davon. Das ist hier nun endlich auch der Fall, weshalb ich mich doch beim Lesen bedeutend wohler fühle.
Wirklich gut gefällt mir auch, dass Adrian immer noch der Adrian ist, den man von VA kennt. Natürlich hat er sich weiterentwickelt, aber die wichtigsten Charakterzüge, also das, weswegen man ihn ins Herz geschlossen hat, sind erhalten geblieben. Und damit auch seine Fehler, die ihn für mich eigentlich nur noch sympathischer und liebenswerter machen.
Die Story nimmt übrigens auch an Fahrt auf. Begeistern konnte mich, dass es mehrere Handlungsstränge gibt, die parallel nebeneinander Verlaufen und gut ineinander verwoben sind. Sie sorgen dafür, dass es dem Leser nie langweilig wird, da, sobald ein Handlungsstrang etwas ruhiger wird, der andere wieder mehr an Action o.ä. zunimmt.
Auch mit der neuen - und sicherlich leicht zu erratenen - Liebesgeschichte, die sich bereits über die letzten Bücher hin entwickelt hat, fiebert man mit, auch wenn man dem einen „Beteiligten“ zwar manchmal auch gerne etwas in den Hintern treten möchte. Sehr schön ist, dass es sich hier keineswegs um Instalove oder auch nur um etwas ähnliches handelt. Wie bereits erwähnt, zieht die Autorin die Entwicklung über drei Bücher hinweg und macht sie so nicht nur realistisch, sondern entwirft sie auch passend zu den beiden sich verliebenden.
Am Ende spitzt sich die Handlung eines Handlungsstranges zu. Auch in diesem Buch schafft es die Autorin wieder, den Leser mit einem Charakter komplett an der Nase herumzuführen. Zwar ist der Effekt dieses Mal nicht so groß, da genannter Charakter dem Leser nicht ganz so nahe steht, wie die vorherigen, man aber dennoch ins Staunen gerät.
Und damit wird auch die Handlung am Schluss unheimlich spannend. Zwar hat man eine relativ konstante Spannung, die sich durch das ganze Buch hindurch zieht und vielleicht manchmal etwas größer und manchmal etwas kleiner ist, doch gegen Ende kann man The Indigo Spell definitiv nicht mehr aus der Hand legen.
Die eigentliche Haupthandlung des Buches wird mit der letzten Seite abgeschlossen, jedoch alles andere und alles sich daraus entwickelnde wird offen gelassen. Auch tritt ganz zum Schluss ein neuer Charakter auf die Bildfläche, mit dem man so definitiv nicht gerechnet hätte und der die Handlung im nächsten Band ziemlich verkomplizieren wird.

MEIN FAZIT:

The Indigo Spell ist bisher mein Lieblingsbuch der Bloodlines Reihe. Die Protagonistin Sydney macht lang überfällige Entwicklungen durch und gesteht sich endlich ein paar wichtige Dinge über sich ein, wodurch sich auch ihr Weltbild verändert. Auch kommt die lang ersehnte Liebesgeschichte endlich ins Rollen. Mehrere parallel nebeneinander laufende Handlungsstränge sorgen für viel Spannung. So möchte man nicht nur das Buch nicht mehr aus der Hand legen, sondern am Ende auch gleich nach dem nächsten Band greifen, da am Ende sich etwas neues ereignet, von dem man unbedingt wissen möchte, wie es weiter geht. Ihr habt gemerkt, mir hat das Buch wirklich sehr gut gefallen und ich kann euch allen nur empfehlen, nachdem ihr die Vampire Academy Reihe gelesen habt, auch die Bloodlines Reihe und damit The Indigo Spell zu lesen.

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34 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

percy jackson, abenteuer, götter, halbgötter, freundschaft

The Titan's Curse

Rick Riordan
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Disney Pr, 04.01.2012
ISBN 1423101480
Genre: Fantasy

Rezension:

Originalrezension: The emotional life of books

MEINE MEINUNG:

Ich muss ja gestehen, dass, auch wenn mir die ersten beiden Bände der Percy Jackson Reihe eigentlich ganz gut gefallen haben, so wirklich von dem Hype, der um Percy Jackson gemacht wurde, war ich nie überzeugt. Ich fand die Bücher zwar ganz gut, aber mehr eben auch nicht. Langsam ändern sollte sich das mit dem dritten Band The Titan’s Curse.

Eine 180 Grad Wende ist es natürlich nicht, doch langsam kann ich verstehen, warum so viele diese Reihe so vergöttern.
Da Percy Jackson ja eigentlich eine Reihe für etwas jüngere Leser ist, lässt es sich auch dementsprechend leicht lesen. Dass soll jedoch nicht heißen, dass der Autor zu sehr ins kindliche abtriftet, sodass man als etwas älterer Leser damit nichts mehr Anfang könnte. Ganz im Gegenteil: Ohne Probleme konnte ich mich mit Percy und seinen Handlungsweisen identifizieren.
Auch mangelt es The Titan’s Curse keineswegs an Spannung. Vielleicht klebt man nicht ganz so sehr wie bei anderen Büchern an den Seiten, weglegen konnte ich es dennoch nicht - das mag wohl auch damit zusammenhängen, dass es so kurz ist, gerade einmal etwas mehr als 300 Seiten, und sich damit so schnell weglassen lässt.
Dazu trägt auch Rick Riordans großartiger Schreibstil bei. Humorvoll und auf seine ganz eigene Art führt er den Leser durch die Geschichte. Dabei schreibt er so, dass es sowohl jüngere als auch etwas ältere Leser anspricht - jeden auf seine ganz eigene Weise.
Wirklich gut gefällt mir auch seine Art, mit den griechischen Göttern „umzugehen“. Was ich damit meine? Er bleibt nicht fest an den „Originalen“ hängen, sondern erschafft die jeweiligen Götter nach seinen Vorstellungen, gibt ihnen Charakterzüge, die, auch wenn sie etwas stereotypisch sein mögen, doch perfekt in die Geschichte passen. So ermöglich er dem Leser einen ganz neuen, faszinierenden Blick auf die Götterwelt der alten Griechen, über die man trotz aller schriftstellerischen Freiheiten immer noch etwas lernen kann.
Das einzige, was mir nicht so gut gefallen hat, ist, dass die Protagonisten für mich sich nicht immer altersgerecht verhalten. Wenn sie ein wenig älter erscheinen, mag das ja einfach daran liegen, was sie alles schon durchgemacht haben und noch durchmachen werden. Jedoch, und das ist der Punkt der mich, um ehrlich zu sein, etwas stört: Manchmal, wenn Percy so spricht, habe ich eher das Bild eines jungen Mannes anstatt eines Kindes vor mir. Und das sind dann doch definitiv ein paar Jährchen zu viel.

MEIN FAZIT:

Zusammenfassend kann man also sagen, dass ich in The Titan’s Curse endlich etwas davon mitbekommen habe, was alle so begeistern kann. Auch wenn dieser Eindruck nur mehr ein zartes Lüftchen war als ein brausender Sturm, so konnte mich The Titan’s Curse doch definitiv mit seiner durchgehenden Spannung überzeugen. Auch Rick Riordans einzigartiger und humorvoller Schreibstil trägt zu einem ereignisreichen Leseerlebnis bei. Lediglich, dass mir Percy manchmal mehr als ein junger Man als ein Junge erschienen ist, störte mich hin und wieder. Nichtsdestotrotz kann ich jedem, der wie ich sich lange nicht getraut hat, diese Reihe anzufangen, nur sagen: Lest sie! Ihr werdet es definitiv nicht bereuen!

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18 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 8 Rezensionen

e.m. tippets, ebook, liebesroman, jagd nach dem großen bösen wolf, krimi

Jagd nach dem großen bösen Wolf (Nicht mein Märchen 3)

E.M. Tippetts
E-Buch Text: 254 Seiten
Erschienen bei null, 29.08.2015
ISBN B014NK0K3Y
Genre: Sonstiges

Rezension:

Original-Rezension: The emotional life of books

Meine Meinung:

Ich weiß ja, dass E.M. Tippetts wirklich gute Bücher schreibt. Ich habe mich ja auch richtig auf diese dritten Teil der Reihe gefreut. Da bin ich dann wohl auch selber Schuld, dass ich dann Dinge, die ich eigentlich erledigen musste, nicht ganz so nachkommen konnte, wie ich es eigentlich wollte.

Ich fing also an zu lesen - und konnte nicht mehr aufhören. Also fast nicht mehr aufhören. Ich habe dann doch zwei Tage gebraucht. Was aber nicht an dem Buch lag, sondern an mir. So spannend wie es ist, musste ich mich jedes Mal förmlich losreißen, wenn ich es zur Seite legen musste.
Besonders reizen konnte mich an dem Buch die Verbindung zwischen Contemporary und Krimi. Man bekommt quasi das beste aus beiden Welten. Durch den Krimi Aspekt ist das Buch immer richtig spannend. Und dadurch, dass es auch ein Contemporary Buch ist, hat meine eben zusätzlich die tolle Liebesgeschichte zwischen Chloe und Jason, die immer noch so süß ist wie im ersten Band.
Das einzige, was mich ein bisschen gestört hat, ist, dass Chloe wieder eine Phase hatte, wo sie dachte, Jason würde sie betrügen. Was, wie wir doch alle wissen, er nie machen würde - ca. 10 Seiten später ist sie dann auch da drauf gekommen, weswegen ich hiermit auch nichts entscheidendes verrate.
Nichtsdestotrotz ist es wieder schön, eine Geschichte mit Chloe zu erleben. Sie ist eben eine durch und durch sympathische Persönlichkeit, die trotz allem, was ihr passiert ist, immer noch auf dem Boden geblieben und nicht abgehoben ist. Auch dass sie ihren alten Job als Kriminaltechnikerin beibehält, spielt da mit rein. Obwohl man natürlich sagen muss, das ihr Beruf für die Geschichte maßgebend ist und sie ihn deshalb auch gar nicht aufgeben könnte.
E.M. Tippetts Schreibstil lässt sich wirklich sehr leicht, angenehm und vor allem schnell lesen. Man fliegt nur so über die Seiten, stolpern tut man nie.
Sehr gut gefallen hat mir auch, dass die Geschichte nicht eine einzige geradlinige ist, sondern aus vielen kleinen Geschichten besteht, die all zu dieser einen großen Geschichte gehören, die die Haupthandlung im Buch vorgibt. So hat man eben auch mit einer von Chloes Freundinnen zu tun, die nicht weiß, wie ihre Zukunft aussehen soll. Und mit Jason Exfreundin, die ihr Glück sucht.
Aber das Ende. Also vielleicht habe ich ja auch nur einfach alle Spuren übersehen, aber ich habe DAS definitiv nicht vorhersehen können. Die Auflösung hat mich ziemlich kalt erwischt und ich war erst einmal sprachlos.
Dann kam der Moment, als ich die letzte Seite gelesen habe und fast schon wütend war, dass das Buch schon vorbei ist. Ich will definitiv mehr! Die Geschichte macht absolut süchtig!

Mein Fazit:

Zusammenfassend kann man nur sagen, dass mir Die Suche nach dem großen bösen Wolf wirklich unheimlich gut gefallen hat. Sympathische Charaktere und eine spannende Story bringen einen dazu, das Buch fast an einem Stück durchzulesen. Ich kann dieses Buch (bzw. die Reihe) wirklich jedem empfehlen, der mal eine gute Kombi aus Contemporary und Krimi lesen möchte!

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

schauspiel, ebook liebe, liebesroman, nicht mein märchen, roman

A Safe Space (Nicht mein Märchen 2.75)

E.M. Tippetts
E-Buch Text: 305 Seiten
Erschienen bei null, 31.05.2015
ISBN B00YNSFTMY
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:


Bisher habe ich von der Autorin „Nicht mein Märchen“ und „Prinzessin in Not“ gelesen. Beide Bücher haben mir damals wirklich sehr gut gefallen und zählen bis heute zu meinen Lieblingsbüchern. Folglich war die Messlatte für „A Safe Space“ sehr hoch – etwas zu hoch, wie ich gestehen muss, dennoch hat mir das Buch wirklich sehr, sehr gut gefallen. Aber von vorne:

Zunächst ist anzumerken, dass, obwohl das Buch offiziell zu der Reihe „Someone Else's Fairytale“ als 2,75. Teil gehört, kann man es auch, ohne dass man die vorherigen Bände gelesen zu haben, lesen. Denn die Story hat an sich nichts – oder nur ganz, ganz wenig – mit Teil 1 und 2 der Reihe zu tun. 

Der Schreibstil der Autorin lässt sich sehr flüssig und leicht lesen. Er ist der Geschichte angepasst, nicht zu abgehoben, sondern relativ schlicht gehalten. Eben wie bei den meisten Contemporary Büchern. Deshalb übrigens auch gut zu lesen für jemanden, der vorher nur sehr wenig Englisch gelesen hat. 
Die Protagonistin Lizzie Warner ist mir auf Anhieb sympathisch gewesen. Obwohl sie ein Teenie-Star ist bzw. war, ist sie nicht abgehoben (im Gegensatz zu derjenigen, an die sie mich immer wieder erinnert hat: Miley Cyrus). Sie engagiert sich für ihre Fans, die in Notlagen geraten sind (z.B. an Krebs erkranken). Manchmal ist dies jedoch etwas zu viel und unrealistisch geworden, da Lizzie in der Beziehung einfach zu perfekt und zu wenig wie ein Superstar oder auch nur ein Mensch ist. Mal im Ernst, welcher 12-jährige Teenie-Star ist denn fähig, eine Aktion zu starten, bei der Knochenmarkspender gesucht werden? Abgesehen davon hat sie wie jeder Mensch auch mit Problemen zu kämpfen.
Denn ihre Karriere geht gerade mehr oder weniger den Bach herunter. Sie muss Dinge tun, die sie eigentlich nicht machen will. Sie fällt hin, richtet sich wieder auf und fällt wieder. Ich finde es wirklich gut, dass das Showbusiness nicht als Glitzer und Glamour Welt dargestellt wird, sondern als hartes Geschäft, in dem man kämpfen muss, um an der Spitze zu bleiben. Was ich jedoch etwas seltsam finde, ist, dass Lizzie, obwohl sie ja eigentlich richtig berühmt ist, nur selten bzw. eigentlich nie in dem Buch von Fans auf irgendeine Art und Weise belagert wird. Ab und an erkennt sie dann doch mal jemand, der ist meist aber schon so alt, dass er nur nach einem Autogramm für seine Tochter fragt.
Schön sind hingegen die sich langsam entwickelnden Beziehungen (nicht nur die Liebesgeschichte!). So zum Beispiel bei ihrem Co-Star. Ihre Beziehung wandelt sich im Buch auch, auf eine ganz langsame und nicht übertriebene Art und Weise. 
Ein Problem hatte ich hingegen mit der Länge der Szenen, die oft zu kurz sind und zu abrupt enden. So fühlt man sich gerade einmal in die neue Situation hinein und dann – wie aus dem Nichts – ist sie schon wieder vorbei. Das stört teilweise sehr im Lesefluss, da das Ganze dann ziemlich abgehackt wirkt. 
Auch das Ende kommt zu plötzlich und es passiert dann auch einfach zu viel, wofür die Autorin sich besser noch die ein oder andere Seite mehr Zeit genommen hätte. (Das sage ich jetzt nicht nur, weil ich gerne mehr von dem Buch gehabt hätte.) Es kommt mir sehr unrealistisch und gekünstelt vor, so wie es endet. Gefühlt erschlug mich auch die Handlung. Denn was am Ende passiert, ist zwar nur logisch und konsequent, dennoch kommt es einfach viel zu abrupt.

Mein Fazit:

Abschließend lässt sich sagen, dass ich „A Safe Space“ wirklich nur empfehlen kann. Auch wenn es nicht vollkommen perfekt ist, fühlt man sich vollkommen wohl beim Lesen und fiebert mit der Protagonistin mit. Ich werde die Reihe definitiv weiter verfolgen, denn die Autorin E.M. Tippetts schreibt meiner Meinung nach wirklich ausnahmslos großartige Contemporary Bücher!

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33 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

feen, fantasy, sarah maa, fairies, courts of thrones and rose

A Court of Thorns and Roses

Sarah J. Maas
E-Buch Text: 432 Seiten
Erschienen bei Bloomsbury Childrens, 07.05.2015
ISBN 9781408857878
Genre: Sonstiges

Rezension:

Original-Rezension: The emotional life of books

Meine Meinung:

Ich bin ja ein riesiger Fan der Throne of Glass Reihe von Sarah J. Maas, folglich war es für mich natürlich nur selbstverständlich, dass ich A Court of Thorns and Roses unbedingt lesen musste. Es war also vorbestellt - kam, wie das ja immer so ist, allerdings erst deutlich nach dem Veröffentlichungstermin, wodurch dann meine Vorfreude noch größer war, da gefühlt alle es schon gelesen hatten außer ich. 
Ich muss aber auch gestehen, dass ich ein bisschen Angst hatte, es zu lesen. Denn meine Befürchtung war, dass es entweder im Schatten von Throne of Glass stehen würde oder gar eine allzu große Ähnlichkeit aufwerfen würde. 

Das ist jedoch keineswegs der Fall. Schon zu beginn wird ganz deutlich, dass A Court of Thorns and Roses weder im Schatten von Throne of Glass steht noch irgendwelche Ähnlichkeiten mit ihm teilt. 
Das heißt jedoch nicht, dass wir es nicht wieder mit einer starken Protagonistin zu tun haben. Feyre macht schon von Anfang an klar, dass sie eine starke, unabhängige Frau ist. Ihr hartes Leben hat sie geprägt, doch das macht sie keineswegs verbittert, nur eben sieht sie ihre Situation realistisch und nicht auf eine naive Art und Weise wie ihre Schwestern. 
Dass das Buch ein Beauty and the Beast Retelling ist, erkennt man eigentlich kaum und auch nur dann, wenn man es vorher weiß. Sara J. Maas hat es geschafft, ihre ganz eigene, unabhängige Story entstehen zu lassen, ohne sich zu stark and Beauty and the Beast anzulehnen. 
Richtig gut hat mir gefallen, dass Sarah J. Maas wieder eine unheimlich tolle Welt erschaffen hat, die seines gleichen sucht, mit einer Hintergrundgeschichte, die alles lückenlos erklärt. So kann sich der Leser auf eine komplett neue Welt einlassen, ohne ständig ein „Aber, wie…?“ im Kopf zu haben.
Sehr gut gefallen hat mit auch, dass es nun um Feen geht. Ich lese viel zu selten Bücher über Feen, einfach weil sie nicht so dominant auf dem Jugendbuchmarkt sind. Dafür lese ich sie aber umso lieber, da ich Feen unheimlich faszinierend finde und immer froh bin, wenn ich etwas Neues über sie erfahren kann. 
Dass die Geschichte nicht durchgehend vor Spannung strotzt, finde ich keineswegs schlimm. Man kann trotzdem nicht aufhören zu lesen, einfach weil man nicht aus dieser wahnsinnig tollen Welt heraus möchte und man jede Sekunde in dieser Geschichte genießt. Das soll jetzt allerdings nicht heißen, dass A Court of Thorns and Roses nicht spannend ist. Besonders am Ende hin könnte das Buch gar nicht spannender sein. Das soll nur heißen, dass das Buch eben auch seine ruhigen Momente hat, bei denen etwas anderes im Vordergrund steht, was auch sehr erfrischend sein kann. 
Sarah J. Maas’ Schreibstil ist übrigens gewohnt umwerfend. Gekonnt entwirft sie Bilder im Kopf des Lesers mit ihren sorgfältig gewählten Worten und führt einen ohne irgendwelche Stolpersteine durch die Geschichte. Auch dass sie so viele besondere Namen gewählt hat, gefällt mir wirklich gut (auch wenn ich sie bestimmt alle falsch ausspreche). 
Das Ende ist übrigens in sich geschlossen, lässt aber natürlich Möglichkeiten für eine Fortsetzung, da dies ja eine Reihe werden soll, was mir auch ganz recht ist, da ich noch lange nicht genug von dieser Welt und Feyre habe!

Mein Fazit:
Zusammenfassend kann man also sagen, dass ich in A Court of Thorns and Roses ein neues Lieblingsbuch gefunden habe. Eine großartige Story mit faszinierenden Charakteren und einer großartig konstruierten Welt, von der ich noch lange nicht genug habe, machen dieses Buch zu einem einzigartigen Erlebnis. Dass es nicht durchgehen vor Spannung strotzt, ist keineswegs negativ anzusehen, da ich trotzdem das Buch nie aus der Hand legen konnte. Ich kann A Court of Thorns and Roses also wirklich jedem nur empfehlen!

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177 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 25 Rezensionen

selection, liebe, erbe, dystopie, englisch

The Heir

Kiera Cass
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei HarperCollins US, 05.05.2015
ISBN 9780062391308
Genre: Jugendbuch

Rezension:



Originalrezension: The emotional life of books

MEINE MEINUNG:

Ich muss ja gestehen, dass ich schon von vornherein mit gemischten Gefühlen an The Heir herangegangen bin. Einerseits habe (bzw. halte) ich das Buch für bloße Geldmacherei, andererseits hat es mich dann doch irgendwie interessiert, wie es mit der Reihe weitergehen wird und wohin die Autorin uns noch führen wird.

So habe ich mir also The Heir gekauft und es in relativ kurzer Zeit verschlungen. Denn auf eines kann man sich bei Kiera Dass verlassen: Sie schreibt schnell zu lesende Bücher, die gut für Zwischendurch sind, wenn man mal wieder etwas mehr um die Ohren hat.
Jedoch sagt das Tempo, mit dem ich das Buch durchgelesen habe, leider nicht viel darüber aus, wie es mir gefallen hat. Denn meine Probleme fingen schon an, bevor ich überhaupt richtig begriffen hatte, worum es gehen würde: die Protagonistin. Ich gehöre ja zu den Lesern, die sich relativ selten über nervige Protagonisten aufregen. Denn oft stört mich ihr verhalten einfach nicht so sehr wie andere oder ich kann leichter darüber hinwegsehen. Kiera Cass hat es aber mit Bravour geschafft, mir einen Protagonistin vor die Nase zu setzen, die sogar ich unausstehlich finde und die mir auf jeder einzelnen Seite so auf die Nerven gegangen ist, dass ich ihr gerne das ein oder andere Mal meine Meinung gegeigt hätte. So etwas selbstgefälliges und ignorantes trifft man wirklich ganz selten an! Mit so einer Protagonistin hätte die Handlung noch so gut sein können, wirklich begeistern hätte mich das Buch nie können, aber wenigstens abmildern könnte eine solche Handlung diese.
Da ist es leider sehr ungünstig, dass in dem gesamten Buch irgendwie nichts passiert. Nun gut, die Herren kommen, es wird ein bisschen müden Konversation geführt, ein bisschen gestritten, ein bisschen geküsst und - äh, ja, da hört es auch schon irgendwie auf. Eine richtige Storyline gibt es nicht. Das, was in dem Buch passiert, hätte man auch gut auf ein viertel der Seiten beschreiben können.
Der einzige Lichtblick in diesem Buch, waren ein paar der Jungs, die einfach wirklich liebenswerte Charaktere waren, bei denen man nicht anders konnte, als sie zu mögen. Wenn man Zeit mit ihnen verbringt, kann man schon fast - aber leider nur fast - die nervige Protagonistin und die nicht wirklich vorhanden Handlung vergessen.
Und das Ende - na, ja, an dieser Stelle ist der Autorin wohl eingefallen, dass bisher noch nicht so viel passiert ist. Was da nämlich passiert ist, finde ich etwas (sehr) überzogen. Das hätte so nicht sein müssen.
Auch stört es mich, dass die Selection nicht mit diesem Buch abschließt, sondern noch mitten im Gange ist. Folglich werde ich wohl oder übel keine andere Möglichkeit haben, als auch noch das nächste Buch zu lesen, wenn ich wissen will, wie es ausgeht - und um ehrlich zu sein, irgendwie will ich das ja schon, so sehr ich auch über das Buch jetzt hergezogen habe.

MEIN FAZIT:

Abschließend kann man also sagen, dass es mich keineswegs überrascht hat, dass mir The Heir lediglich mittelmäßig gut gefallen hat. Mit einer absolut nervtötenden Protagonistin und einer nicht wirklich vorhanden Handlung konnte mich das Buch leider überhaupt nicht überzeugen. Auch das Ende sagt mir nicht wirklich zu. Lediglich ein paar der (Neben-)Charaktere und, dass es sich so schnell und leicht lesen lässt, sind positive Aspekte an dem Buch, weswegen das Lesen doch von Zeit zu Zeit wieder Spaß gemacht hat. Ob ich The Heir empfehlen kann? Leider nur eingeschränkt. Ich habe es nicht bereut es zu lesen, aber ich finde, jeder weiß am besten wie er zu der bisherigen Reihe steht und ob er es wagen sollte, es zu lesen, oder nicht.

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36 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

fantasy, moroi, liebe, vampirjäger, dhampir

Bloodlines

Richelle Mead
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Penguin Books Ltd, 12.06.2012
ISBN 9780141337142
Genre: Sonstiges

Rezension:

Originalrezension: The emotional life of books

MEINE MEINUNG:

Ich bin ja ein sehr großer Fan der Vampire Academy Reihe, deswegen ist für mich die Bloodlines Reihe natürlich Pflicht. Bloodlines konnte mich allerdings noch nicht so in seinen Banns schlagen wie VA. Das ändert sich auch leider mit The Golden Lily nicht, was allerdings keineswegs heißen soll, dass die Bücher schlecht sind, nur eben dass sie für mich nicht an VA heran kommen.

Sidneys Vorbehalte gegenüber Vampiren, die mich im ersten Band noch so genervt haben, sind natürlich nicht vollkommen verschwunden, doch reduzieren sie sich auf ein erträgliches Maß, das es angenehmer macht, mit ihr umzugehen. Allgemein schafft sie es in The Golden Lily nun endlich auch zu einem Charakter zu werden, bei dem ich mir vorstellen kann, ihn in einem der nächsten Bände in mein Herz zu schließen. 
Was mich jedoch etwas gestört hat, ist dass sie gewisse Andeutungen von jemandem, der etwas für sie empfindet, einfach partout nicht verstehen wollte. Teilweise ging es wirklich nicht mehr offensichtlicher und sie hat es trotzdem nicht kapiert. Man muss aber auch dazu sagen, dass genau dieses Verhalten, also ihr fehlendes Verständnis/Wissen/Erfahrung in Sachen Umgang mit ihren Mitmenschen sie auch irgendwie wieder sympathisch macht. Manchmal ist sie einfach so unbeholfen, da kann man nicht anders, als sie lieb zu haben.
Was mir an dem Buch sehr gut gefallen hat, ist, wie sich langsam aber sicher die Magie einen Platz sucht bzw. einen Platz gefunden hat, nicht nur was die Magie von Vampiren angeht, sondern eben auch die von Menschen. 
Besonders toll an der Bloodlines Reihe ist auch, dass die Autorin es immer schafft, einen mit Personen total zu überraschen. Da werden die lieben Kerle plötzlich zu Verrätern und die nervigen Mädchen plötzlich zu netten Weggefährtinnen. 
Nicht nur mit ihren Charakteren, sondern auch mit ihrer Handlung an sich, schafft es Richelle Mead einen zu überraschen. Das, was am Ende passiert, hätte ich so nie vorausahnen können. Ich war erst einmal total geschockt und konnte das Buch dann anschließend nicht mehr zur Seite legen, bis ich die letzte Seite gelesen hatte. 
Und da kommen wir auch gleich zu einem Punkt, den ich an Richelle Meads Büchern immer sehr schätze: Sie lassen sich unheimlich schnell und unheimlich leicht lesen. Perfekt für zwischendurch, wenn man viel um die Ohren hat, aber auch perfekt für einen freien Tag, an dem man nichts anderes machen möchte als zu lesen. 
Jetzt kommen wir aber zu dem einzigen kleinen Punkt, der mich wirklich etwas gestört hat. Nämlich das Ende. Also nicht die Überraschung am Ende, sondern das, was ganz zum Schluss auf eine der letzten Seiten passiert. Denn für mich ist das Ende definitiv zu friedvoll als wäre vorher nichts geschehen. Wie man Menschen so leicht verzeihen und einfach so tun kann, als sei nichts geschehen, ist mir ein Rätsel. Folglich halte ich das Ende für nicht sonderlich realistisch.

MEIN FAZIT:

Zusammenfassend kann man also sagen, dass mir The Golden Lily durchaus gut gefallen hat. Nur steht für mich die Bloodlines Reihe immer noch in dem Schatten der Vampire Academy Reihe. Ich würde mir wirklich wünschen, dass sie bald sich davon loslöst und so ihren eigenen Berechtigungsstatus erhält. Sehr gut gefällt mir an der Reihe jedoch, dass sie es immer wieder sowohl mit den Charakteren als auch mit der Handlung schafft, mich zu überraschen. Ich kann die Bloodlines Reihe also jedem empfehlen, der die Vampire Academy Reihe gelesen und noch bei weitem nicht genug von dieser Welt hat.

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135 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

klassiker, mord, gesellschaftskritik, drama, wahnsinn

Woyzeck

Georg Büchner , Henri Poschmann , Henri Poschmann , Henri Poschmann
Flexibler Einband: 176 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 13.11.2008
ISBN 9783518188941
Genre: Klassiker

Rezension:  
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95 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

seelenwächter, jaydee, jess, schattendämonen, nicole böhm

Die Chroniken der Seelenwächter - Tod aus dem Feuer

Nicole Böhm
E-Buch Text: 146 Seiten
Erschienen bei Greenlight Press, 09.03.2015
ISBN 9783958340756
Genre: Fantasy

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62 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

fantasy, blue, the raven boys, empfehlung, jugendbuch

The Raven Boys

Maggie Stiefvater
Flexibler Einband: 454 Seiten
Erschienen bei Scholastic, 21.09.2012
ISBN 9781407134611
Genre: Fantasy

Rezension:

Original-Rezension: The emotional life of books

Meine Meinung:

Ich weiß gerade nicht recht, wie ich diese Rezension angehen soll. Auch wenn meine Gefühle klar und deutlich sind, fühlt man - oder zumindest ich - sich in dieser Situation nicht recht wohl. Denn viele lieben The Raven Boys - und mir hat es gar nichts zugesagt. 

Zunächst schien das Buch noch gut zu sein. Nichts besonderes, aber immerhin gut. Auch wenn ich nicht genau wusste, über was die Geschichte genau geht, hatte ich doch relativ hohe Erwartungen an das Buch - dank andere Bloggerfreunde, die das Buch so loben. 
Zu meinem ersten Problem wurde bereits der Schreibstil. Er ist keinesfalls schlecht - versteht mich nicht falsch! - aber für meinen Geschmack beschreibt die Autorin alles viel zu ausführlich. Die Geschichte quellt anfangs fast nur so über vor Beschreibungen, was die Handlung unheimlich aufhält. Zumindest für mich ist das kein spannungsgeladener Schreibstil, sondern ein eher träger, auf den Moment bedachter, bei dem die Geschichte nicht wirklich ins Rollen kommt.
Dass die Geschichte nicht wirklich vorankommt, war ein weiteres großes Problem. Lange Zeit passiert eigentlich nicht viel. Du lernst die Charaktere flüchtig kennen und bekommst eine grobe Idee, worüber die Geschichte geht. Selbst am Ende des Buches habe ich mich gefragt, was die Autorin denn da über 400 Seiten lang erzählt hat. Meines Erachtens bräuchte es für die Handlung gerade Mal die Hälfte des ursprünglichen Seitenumfangs. 
Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, von denen ich Blues bevorzugte. Auch als Charakter ist sie mir am sympathischsten, was nicht heißen soll, dass ich sie sonderlich in mein Herz geschlossen hätte. Denn zu keinem einzigen Charakter habe ich wirklich ein Bindung aufbauen können. So war Adam für mich zum Beispiel zu starrköpfig und Ganser ging mir einfach nur mit seiner Art auf die Nerven. Darüber hinaus hatte ich bei keinem der Protagonisten das Gefühl, es mit echten Personen zu tun zu haben, sondern eben immer mit „künstlich erschaffenen“ Buchcharakteren.
Und dann passierte DAS. Ich kann jetzt leider nicht präziser werden als „das Problem um Noah“ ohne euch zu spoilern. Aber das hat mich so aus der Bahn geworfen. Sogar so sehr, dass ich eigentlich keine Lust mehr hatte, das Buch zu Ende zu lesen. 
Dass ich es dann doch noch geschafft habe, ist nur dem zu verdanken, dass ich mich eisern durchgebissen habe. Besser geworden ist es danach nämlich nicht mehr. Und auch das Ende lies mich relativ kalt.

Mein Fazit:

Zusammenfassend kann ich also sagen, dass The Raven Boys definitiv nicht meine Art von Buch war. Auch wenn es so viele andere Leser geliebt haben, habe ich keine richtige Freude daran finden können. Es war weder sonderlich spannend, noch konnte ich irgendeine auch noch so kleine Beziehung zu den Protagonisten aufbauen. Sie haben mich hauptsächlich genervt, nur Blue war ganz nett. Und was dann mit Noah passiert ist, hat mich komplett aus der Bahn geworfen. Es war schlichtweg zu absurd für mich, als dass ich dem Buch dann noch viel glauben hätte schenken können. Im Moment bin ich mir nicht sicher, ob ich die Reihe weiterlesen werde und wenn überhaupt, dann erst in ein paar Wochen/Monaten.

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21 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

lustig, don tillman, roman, rosie dunne

The Rosie Project

Graeme Simsion
E-Buch Text: 305 Seiten
Erschienen bei Penguin, 11.04.2013
ISBN 9781405912785
Genre: Sonstiges

Rezension:

Original-Rezension: The emotional life of bookst

Meine Meinung:

ch bin so froh darüber, dass ich The Rosie Project nun endlich gelesen habe. Es ist ein gut unterhaltendes und urkomisches Buch, dass bestimmt vielen neben mir auch noch gut gefallen könnte!

Zunächst möchte ich gerne den wundervollen und einzigartigen Schreibstil ansprechen. Er ist einfach zu lesen und reflektiert die Persönlichkeit unseres Protagonisten Don auf nahezu perfekte Art und Weise. Die „normale“ Sprache wird ständig durch Wörter unterbrochen, die etwas speziell sind und die in den jeweiligen Situationen nur Don sagen würde. Dies lässt die Geschichte so viel echter wirken und macht sie für den Leser viel greifbarer. 
Zudem verändert sich Don im laufe des Buches. Anfangs bekommt man als Leser davon nur sehr wenig mit, doch recht bald wird einem klar, dass da irgendetwas im Busch sein muss. Dons Wandlung wird durch die Wandlung des Schreibstils unterstrichen. Es werden immer seltener diese etwas unpassenden Wörter von Don verwendet und stattdessen mit denen raueren und konventionelleren von Rosie ersetzt. Kurz gesagt: Der Schreibstil wird „normaler“.
Diese Verbindung zwischen der Entwicklung von Dons Charakter und der Veränderung des Schreibstils ist dem Autor wirklich großartig gelungen und für mich ist es zudem mein Lieblingsaspekt an diesem Buch!
Dazu kommt noch, dass man langsam, aber stetig die Protagonisten in sein Herz schließt. Von Anfang an ist Rosie ein liebenswürdiger Charakter, den man sofort mag. Don macht es einem da ein wenig schwieriger. Man muss sich erst an seine Art und seine Ticks gewöhnen, um ihn wirklich isn Herz schließen zu können. Aber am Ende mag man ihn genau deshalb - wegen all seiner Ticks und vermeintlichen Fehler. 
Darüber hinaus erfindet die Geschichte die Welt zwar nicht neu, doch ist sie immerhin so originell, dass man das Gefühl hat, etwas neues, etwas einzigartiges zu lesen. Etwas, was einem so in anderen Büchern nicht so schnell über den Weg laufen wird. 
Zudem gehört The Rosie Project zu dieser Art von Buch, die man einfach nicht zur Seite legen kann, sollte man es einmal angefangen haben zu lesen. Ich selber habe das Buch fast in einem Rutsch durchgelesen. Bis spät in die Nacht bin ich aufgeblieben, um zu erfahren, wie die Geschichte denn nun ausgeht. Zwar ist der Ausgang der Beziehung klar, aber mit der Geschichte sind noch so viele Einzelheiten, kleine Details verbunden, die man dahingegen nicht ganz so einfach erraten kann.
Ein weiterer Punkt, der mir überaus gut gefallen hat, ist, dass The Rosie Project so lustig ist. Alle paar Minuten musste ich zumindest einmal lächeln, wenn nicht sogar laut loslachen. Don ist einfach unfreiwillig zu komisch!

Mein Fazit:

Um es jetzt noch einmal zusammenzufassen: The Rosie Project ist ein überaus unterhaltender und urkomischer Roman mit einzigartigen Protagonisten, die man nur zu leicht in sein Herz schließen kann, und einer Geschichte, die alles andere als nur gewöhnlich ist. Jedoch ist die Verbindung zwischen der Veränderung des Schreibstils und der Veränderung in Dons Verhalten mein Lieblingsaspekt an diesem Buch. Ich werde auf jeden Fall bald The Rosie Effect lese müssen, denn ich habe bei weitem noch nicht genug von unseren beiden Protagonisten!

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95 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

seelenwächter, nicole böhm, jaydee, jessamine, keira

Die Chroniken der Seelenwächter - Spiel mit dem Feuer

Nicole Böhm
E-Buch Text: 141 Seiten
Erschienen bei Greenlight Press, 06.02.2015
ISBN 9783958340664
Genre: Fantasy

Rezension:

Original-Rezension: The emotional life of books

Meine Meinung:

Könnt ihr euch noch erinnern, wie ich in meiner Rezension zum 5. Band gesagt habe, mir würde das besondere Etwas fehlen bei dieser Reihe fehlen? Jetzt habe ich es gefunden – und ich bin so froh darüber!

Ich setzte mich also eines Abends auf mein Sofa und begann zu lesen. Ich wollte die ersten Seiten an dem Abend noch schaffen und das Buch dann am nächsten Tag (es war Wochenende) zu Ende lesen. So der Plan. Bloß daraus wurde nichts. Ich fing also an zu lesen und hörte nicht mehr auf, bis ich am Ende angekommen war – ohne zu merken, wie lange ich denn schon am Lesen war!
Zunächst einmal fiel mir der Einstieg in die Geschichte richtig leicht. Nicht nur weil am Anfang – wie bei jedem Band – eine kurze Zusammenfassung des vorherigen Geschehens steht, sondern auch weil die Autorin den Leser auf keine neuen Abenteuer schickt, sondern die vom letzten Band angefangenen weiterführt. 
Und ist das Buch spannend! Es ist ja nicht so, dass die vorherigen Bände langweilige gewesen wären, aber so wirklich an den Seiten bin ich nie geklebt – bis jetzt! Keinen einzigen Moment lies die Spannung nach, sodass ich nie das Buch auch nur kurz aus der Hand legen konnte – da kommt dem Buch auch seine Kürze zugute, die ich ansonsten nicht so gut finde, schlichtweg weil ich einfach mehr davon lesen möchte als nur im Schnitt 150 Seiten. 
Viel Action findet man folglich auch – das geht ja oft einher mit der Spannung. Nie kommen die Charaktere zur Ruhe, es geschehen Dinge, bei denen ich erst einmal schlucken musste und etwas Zeit brauchte, um sie zu verdauen. 
Besonders am Anfang der Reihe hatte ich so meine Problemchen mit Jaydee, die mittlerweile aber vollständig verschwunden sind. Ich mag ihn jetzt sogar eigentlich recht gerne. Jess bleibt weiterhin eine von mir sehr geschätzte Protagonistin. Doch besonders angetan in diesem Band hat es mir Keira. Sie ist ein unheimlicher interessanter Charakter. Ich hoffe wirklich, von ihr in Zukunft noch mehr zu hören und das ein oder andere Abenteuer mit ihr noch erleben zu können!
Was ich in Büchern immer sehr, sehr gerne habe, sind gut gesponnene Netze aus Lügen. Und in genau solch einem Netz steckt Keira. Schade nur finde ich, dass die Autorin zumindest einen Teil davon schon in diesem Band aufgelöst hat – auch wenn ich mir irgendwie sicher bin, dass das noch nicht alles war. Ich glaube, es hätte mich mehr mitnehmen könne, wenn das erst ein paar Bände später wirklich aufgedeckt worden wäre und davor noch einiges um Keira herum geschehen wäre, das ich dann wiederum alles in Frage hätte stellen müssen. Ich hoffe, ihr versteht was ich gerade versuche, euch zu beschreiben.
Das Ende ist wie immer echt mies. Man liest und liest und liest und plötzlich hört die Geschichte einfach auf. Das ist echt nicht nett! In solchen Momenten hätte ich wirklich liebend gerne schon den nächsten Band neben mir!

Mein Fazit:

Zusammenfassend kann man also sagen, dass Spiel mit dem Feuer - zumindest meines Erachten nach - der bisher beste Teil der Reihe war. So spannend und actionreich war bisher keiner der vorherigen Bände. Auch Jaydee hat mich nun endlich vollständig für sich gewinnen können. Und sogar ein kleines Netz aus Lügen findet man in dem Buch! Dieses Mal gibt es auch nichts zu meckern und ich bin so froh, einem Buch der Reihe endlich mal die fünf Kronen geben zu können, die sie sich mittlerweile redlich verdient hat!

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317 Bibliotheken, 5 Leser, 2 Gruppen, 78 Rezensionen

dystopie, die auslese, joelle charbonneau, trilogie, zukunft

Die Auslese - Nichts vergessen und nie vergeben

Joelle Charbonneau , Marianne Schmidt
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 12.01.2015
ISBN 9783764531188
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Original-Rezension: The emotional life of books

Meine Meinung:

Ich war ja nicht der größte Fan vom ersten Teil von Die Auslese - im Gegensatz zu den meisten anderen Bloggern. Auch nach dem zweiten Teil kann ich den Hype immer noch nicht wirklich nachvollziehen. Jedoch hat er mir wesentlich besser gefallen und das Lesen hat auch viel mehr Spaß gemacht als noch beim Vorgänger!

Zunächst ist es nun von Anfang an sehr spannend. Man weiß als Leser ja - im Gegensatz zu Cia -, was alles während der Auslese passiert ist und dass das alles nicht so harmlos ist, wie es die Offiziellen einen gerne vorgaukeln würden. 
Natürlich weiß Cia einen Teil davon, was geschehen ist, aber eben nur einen Teil. Das schürt bei ihr eine menge Misstrauen. Schade fand ich nur, dass trotz des Misstrauens sie sich auf gewisse Personen so bereitwillig wieder eingelassen hat. Zum Beispiel finde ich ihre Beziehung zu Tomas, angesichts dessen, was er so getan hat und den ganzen Lügen darum herum, lächerlich. Ich würde mir wirklich wünschen, dass Cia einfach eine selbständige, unabhängige Frau ist, die keinen Mann an ihrer Seite braucht, um stark zu sein! Meines Erachtens wäre das Buch ohne Liebesgeschichte definitiv besser gewesen!
Gestört haben mich auch einige Gespräche, die die Protagonisten so geführt haben. Teilweise klangen sie so, als hätte die jeweilige Person die Worte erst sorgsam auf Papier ausformuliert und würde sie danach erst laut aussprechen. 
Das ist auch ein Punkt, der mich allgemein am Schreibstil eher stört. Er ist so bedacht und verkopft. und klingt manchmal eher nach einem auswendig gelerntem Referat in der Schule oder einer leidenschaftslos vorgetragenen Predigt in der Kirche als nach einem Jugendbuch. 
Wenn ich zum Beispiel in einer Extremsituation stecken würde, würde ich nicht erst alle meine Optionen sorgsam abwägen und darüber nachdenken, was Dr. Barnes & Co. von mir erwarten. Ich würde aus Reflex handeln und versuchen, da wieder heil raus zu kommen! Und genau das würde ich als Autorin auch schreiben.Aber man muss der Autorin auch zugute halten, dass sich das - im Vergleich zum ersten Band - schon wesentlich verbessert hat. 
Auch ist mir die Protagonistin Cia nicht mehr so auf die Nerven gegangen. Ich finde, sie wirkt nun menschlicher, echter, einfach wie jemand, der da draußen mir auf der Straße begegnen würde. Mir ging dieses Mal jemand anderes total auf die Nerven. Damone ist so ein unleidlicher Charakter, dass man ihn am liebsten aus dem Buch jagen würde! Jede Szene mit ihm hat mich so zur Weißglut gebracht!
Man hat im Deutschen übrigens zurecht den Titel Die Auslese - Nichts vergessen und nie vergeben gewählt. Denn das Buch ist in der Tat eine zweite kleine Auslese.
Zum Schluss sollte ich noch anmerken, dass am Ende eine ganz üble Überraschung ansteht, die ich so nie erwartet hätte. Bisher waren die beiden Bücher ja eher vorhersehbar. So fand ich die "überraschende" Wendung im ersten Teil nicht wirklich überraschend. Anders hier. Ich war aufrichtig geschockt, nie hätte ich das erwartet! Zudem ist das Ende ein richtig mieser Cliffhanger! Am liebsten hätte ich den nächsten Teil danach sofort ergriffen und weitergelesen!

Mein Fazit:

Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass Die Auslese - Nichts vergessen und nie vergeben viel besser ist als der erste Teil. Das Lesen hat viel mehr Spaß gemacht! Auch wird der Leser von der Geschichte total in Beschlag genommen und kann nicht mehr aufhören zu lesen. Darüber hinaus ist der Schreibstil nicht mehr so verkopft, seltener findet man nun gekünstelte Gespräche oder unnötige Überlegungen in den falschen Situationen. 
Wenn ihr mal eine etwas andere Dystopie lesen wollt, in der es überwiegend um Köpfchen geht und nicht um Muckis, dann ist Die Auslese euer Buch!

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Bloodlines

Richelle Mead
Flexibler Einband: 421 Seiten
Erschienen bei Penguin Group USA, 01.06.2012
ISBN 9781595144737
Genre: Fantasy

Rezension:

Original-Rezension: The emotional life of books

Meine Meinung:

Ich wusste anfangs nicht recht, was ich von Bloodlines zu erwarten hatte. 
Einerseits waren meine Erwartungen nicht so groß. Auch wenn mir Sidney in Last Sacrifice langsam ans Herz gewachsen war, hatte ich trotzdem nicht das Bedürfnis nach einer ganzen Reihe, deren Geschichte aus ihrer Perspektive erzählt wird.
Andererseits wollte ich einfach mehr aus der Vampire Academy Welt. Folglich habe ich erwartet, dass die Reihe mich trotz Vorbehalte richtig packen kann - genauso wie es bei dem ersten Band der Vampire Academy Reihe auch der Fall gewesen ist. Ich war damals ja auch fest davon überzeugt, dass ich es nicht ganz so mein Ding sein würde - wie falsch ich damit lag!

Wie zu erwarten, war ich richtig froh, wieder in der Vampire Academy Welt zu sein. Alle Charaktere wieder zu sehen - oder zumindest von ihnen zu hören - ist so toll! 
Sidney ging mir anfangs ein wenig auf die Nerven mit ihren indoktrinierten Ansichten und ihrer - durchaus nachvollziehbaren - Unfähigkeit, sich von ihnen zu lösen. Zwar hat sie selber sehr moderate Ansichten für die Alchimisten, das ändert jedoch nichts daran, dass ich manchmal doch den Kopf schütteln muss - vor allem wenn man bedenkt, dass man als Leser ganze sechs Bände zusammen mit Vampiren verbracht hat, an die man zusätzlich noch sein Herz verloren hat. 
Jedoch muss ich auch dazu sagen, dass alles andere einfach nur unrealistisch wäre, also wenn Sidney diese Vorbehalte nicht haben würde. Ich wünsche mir jetzt nur für die Folgebände, dass sie ihre Vorbehalte langsam abbauen und sich gegenüber Vampiren weiter öffnen wird. 
Sehr gut gefällt mir, dass die Geschichte nicht losgelöst von der von VA ist, sondern direkt anknüpft quasi wie eine Fortsetzung. 
Von Anfang an ist klar, dass die Geschichte einen mehr als nur einmal überraschen wird. Ganz offensichtlich platziert die Autorin Geheimnisse vor der Nase des Lesers, ohne ihm aber zu sagen, was genau dahintersteckt. Nicht einmal am Ende des Buches lösen sich alle auf. Und ich bin schon gespannt, was hinter dem einen oder anderen steckt und wie es sich in den nächsten Bänden auflösen wird!
Die Geschichte an sich ist auch interessant vor allem dadurch, dass sie so facettenreich gestaltet ist. Es gibt nicht nur den vordergründigen Handlungsstrang, sondern mehrere die sich hinter oder mitten durch die Geschichte winden. Damit verbunden sind auch die meisten Geheimnisse. 
Und ich bin so froh, dass Adrian wieder ein wichtiger Charakter ist! Auch wenn er für mich nie an Dimitri herankam, so habe ich ihn doch in mein Herz geschlossen und hoffe nun für ihn, dass auch er endlich sein Glück finden wird. Denn er tut mir immer noch so leid nachdem, was am Ende von VA geschehen ist.
Es lässt sich übrigens genauso leicht und schnell lesen wie VA. Es macht wirklich Spaß durch die Seiten zu fliegen und gar nicht zu bemerken, wie lange man schon gelesen hat, bevor man unterbrochen wird und auf die Uhr schaut.

Mein Fazit:

Zusammenfasend lässt sich also sagen, dass mir Bloodlines durchaus sehr gut gefällt, jedoch für mich (noch) nicht recht an Vampire Academy herankommt. Allerdings lässt es sich wieder genauso schnell lesen und es macht wirklich Spaß, wieder in die VA Welt abzutauchen. Besonders gut hat mir gefallen, dass die Geschichte so facettenreich und voller Geheimnisse ist, dass es wirklich viel Freude macht, sie zu erkunden! Was ich mir nur wünschen würde, ist dass Sidney langsam ihre Vorurteile gegenüber Vampiren abbauen und sich noch mehr auf sie einlassen würde. Abschließend kann ich nur sagen, dass ich Bloodlines jedem, der Vampire Academy schon gelesen hat, nur empfehlen kann! Man sollte aber wirklich Vampire Academy vorher lesen.

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rose, vampire

Last Sacrifice

Richelle Mead
Flexibler Einband: 594 Seiten
Erschienen bei Razorbill, 27.12.2010
ISBN 9781595144287
Genre: Fantasy

Rezension:

Original-Rezension: The emotional life of books

Meine Meinung:

Ich weiß nicht recht, was ich schreiben soll. Last Sacrifice ist der Abschluss einer großartigen Reihe, von der ich nie gedacht hätte, dass sie mir so gut gefallen würde. Wenn ich an Vampire Academy noch mit allerlei Vorurteilen herangegangen bin, so habe ich die anderen Teile alle nacheinander sofort lesen müssen, so gut hat mir die Reihe gefallen – ich bin sogar schon ein wenig VA-süchtig, okay, mehr als nur ein wenig. So ist es nicht verwunderlich, dass ich auch Last Sacrifice förmlich inhaliert habe.

Das Buch ist natürlich von Beginn an super spannend. Was ja auch damit zu tun hat, mit was für einen Knaller Spirit Bound geendet hat! Ohne viel Brimborium wird der Leser direkt ins Geschehen geworfen und findet sich dort aber sofort ohne Probleme wieder gut zurecht. 
Der Leser wird auch mit vielen überraschenden Wendungen traktiert. Sogar neue Erkenntnisse über die Moroi Gesellschaft sind noch drin, obwohl das ja das letzte Buch einer sechsteilig Reihe ist! Da merkt man mal wieder, wie viel Mühe die Autorin in ihre Vampir-Welt gesteckt hat!
Der Schreibstil ist gewohnt leicht zu lesen. Rasant führt er einen durchs Geschehen. Das ist wirklich eines der angenehmsten Aspekte der VA-Bücher: man kann sie regelrecht schlucken. So schnell wie diese kann man nur wenig andere Bücher lesen. Man fängt an zu lesen und merkt gar nicht wie die Seiten nur so dahinfliegen, bis man dann plötzlich die Hälfte oder gar das ganze Buch gelesen hat, ohne zu wissen, wie es um einen geschehen ist!
Besonders Sydneys Rolle in dem Buch hat mir sehr gut gefallen. Wenn ich zuvor mit ihr nicht recht warm geworden bin, hat sie in Last Sacrifice eine ganz neue Seite von sich gezeigt, die bei mir dazu geführt hat, dass ich sie richtig ins Herz geschlossen habe. Deswegen ist mir übrigens ein großer Stein vom Herzen gefallen, weil sie ja – soweit ich weiß – bei der Bloodlines-Reihe im Mittelpunkt stehen wird und ich diese unbedingt lesen möchte. Da wäre es natürlich ungünstig gewesen, wenn ich mit Sydney nicht viel anfangen könnte!
Und mit dem Ende hätte ich nie gerechnet! Ich musste mehrmals hinsehen, um ganz sicher zu sein, dass ich richtig gelesen hatte. Lasst euch eines gesagt sein: Niemand ist der, der er vorgibt zu sein!
Das Ende ist darüber hinaus sehr schön abgerundet, der Leser erfährt alles, was er wissen möchte. Es bleibt aber auch genug Spielraum, dass man sich die Geschichte selber weiter denken kann, wenn man dies denn möchte. 

Mein Fazit:

Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass Last Sacrifice ein absolut gelungener Abschluss einer großartigen Reihe ist, der ich wohl noch länger hinterher trauern werde. Spannend bis zur letzten Seite und ein Ende, das einen regelrecht vom Hocker haut! Was will man mehr? Vielleicht sympathische Protagonisten? Hat man hier definitiv auch! So ist Sydney mir im Laufe des Buches immer weiter ans Herz gewachsen, auch wenn ich sie in den vorherigen Bänden noch nicht so gut leiden konnte. Der Schreibstil ist darüber hinaus weiterhin sehr leicht und angenehm zu lesen, sodass die Seiten nur so dahinfliegen!
Tut mir den Gefallen und lest diese großartige Reihe! Ich werde definitiv die Bloodlines-Reihe lesen, da ich schlichtweg nicht genug von der VA-Welt bekommen kann!

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Silverwood (Silverwood Book 1)

Betsy Streeter
E-Buch Text: 320 Seiten
Erschienen bei Light Messages Publishing, 15.03.2015
ISBN 9781611531206
Genre: Sonstiges

Rezension:

Original-Rezension: The emotional life of books

Meine Meinung:

Ich war mir nicht ganz sicher, was ich von Silverwood zu erwarten hatte. Als ich es gelesen habe, war es noch nicht veröffentlicht (und auch jetzt ist es immer noch nicht veröffentlicht, es erscheint erst Anfang März 2015). Auch hatte ich zuvor keine Rezension darüber gelesen. So blieb mir nur zu hoffen, dass das Buch so großartig werden würde, wie es der Klappentext verspricht. Das ist es allerdings nicht, um das schon mal vorweg zu nehmen. Es ist aber auch nicht schlecht. Es ist – ich würde sagen - okay. 

Der Anfang ist erst einmal ziemlich verwirrend. Man versteht nicht recht, was gerade vor sich geht. Das liegt jedoch nicht an der Handlung selbst, denn die ist an sich ganz logisch und einfach zu verstehen. Nein, es ist viel mehr die Art und Weise, wie die Geschichte erzählt wird, die das Ganze kompliziert macht. Es gibt viel zu viele Erzählperspektiven, was es unglaublich schwer macht, der Handlung zu folgen. Man braucht erst einmal ein wenig Zeit, um sich daran zu gewöhnen, bis man dann endlich damit zurecht kommt und es sogar dadurch spannender und interessanter wird. 
Denn die eigentliche Idee, auf der das Buch aufgebaut ist, gefällt mir ziemlich gut. Sie ist spannend und einzigartig – oder habt ihr schon mal etwas über Tromindox gelesen? Also ich nicht. Ich kann euch leider nicht wirklich viel mehr verraten, ohne zu viel zu verraten und zu spoilern, ihr müsst mir jetzt wohl einfach mal glauben, dass die Idee wirklich gut ist!
Was mich jedoch wieder gestört hat, ist die fehlende Einteilung in Kapitel. Das Buch ist in drei große Teile eingeteilt, aber irgendwie fehlen die Kapitel ansonsten vollständig. Das ist für mich besonders störend, da ich normalerweise immer von Kapitel zu Kapitel lese und auch, wenn ich aufhören muss zu lesen, immer noch das Kapitel zu Ende lese, damit ich nicht irgendwo mitten drin in der Handlung aufhören muss. Das hat sich hier jedoch etwas schwer gestaltete, denn die drei Teile, in die das Buch unterteilt sind, sind definitiv viel zu lang, um sie noch bis zum Ende zu lesen. Das hat dann öfters dazu geführt, dass ich das Buch mittendrin abbrechen musste, weil ich einfach keine passende Stelle gefunden habe, wo die Handlung gerade etwas ruhiger geworden wäre.
Ein weiteres Problem, das ich hatte, ist die Protagonistin. Sie ist wirklich nett und ich mag sie sehr gerne – also nicht diese Art von Problem. Vielmehr kann ich ihr ihr Alter einfach nicht abnehmen. Sie ist 14, benimmt sich aber vielmehr wie eine Erwachsene. Bei ihrem Bruder verhält es sich übrigens genauso. Der kleine Kerl ist neun, ich hatte aber oft das Gefühl, es mit einem Erwachsenen zu tun zu haben, was echt irritierend ist. An dieser Stelle wäre es viel einfacher gewesen, die Protagonisten gleich etwas älter zu machen, dann hätte man die ganze Verwirrung erst gar nicht. 
Mein größtes Problem ist jedoch ein anderes. Auch wenn die Geschichte an sich wirklich interessant ist, konnte sie mich nie wirklich fesseln. Ich schleppte mich förmlich durch die Seiten und musste mich manchmal zwingen weiter zu lesen, was ja eigentlich nicht Sinn der Sache ist. Und ich weiß nicht genau, woran es lag, denn langweilig war es, wie gesagt, nicht, nur konnte mich die Geschichte einfach nicht recht packen. 

Mein Fazit:

Um das Ganze jetzt noch mal auf den Punk zu bringen: Silverwood ist ein Buch mit einer ziemlich interessanten Handlung und einer seltsamen Art und Weise, diese zu erzählen. Das Buch ist irgendwie unstrukturiert und verwirrend mit Protagonisten, die dem Leser viel älter erscheinen als sie wirklich sind. 
Werde ich die Reihe weiter verfolgen? Ja, wahrscheinlich schon. Kann ich das Buch empfehlen? Ich weiß nicht recht. Es ist nicht schlecht, nur eben auch nichts Besonderes. Und ich würde auch nicht so weit gehen, es als wirklich gut zu bezeichnen. Wenn du kein Problem mit einer etwas unstrukturierten Erzählweise hast und stattdessen eher nach einer interessanten und einzigartigen Idee suchst, dann ist das Buch vielleicht etwas für dich! Eine allgemeine Empfehlung kann ich aber ohne lügen zu müssen nicht aussprechen. 

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jugendbuch, mindjack, gedanken lesen, susan kaye quin, ebook-serie

Closed Hearts - Gefährliche Hoffnung

Susan Kaye Quinn
E-Buch Text: 304 Seiten
Erschienen bei null, 08.01.2015
ISBN B00S1PRHUM
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Original-Rezension: The emotional life of books

Meine Meinung:

Bevor ich Closed Hearts gelesen habe, steckte ich in einer kleinen, immer schlimmer werdenden Leseflaute. Ich habe für wirklich gute Bücher Ewigkeiten gebraucht! Dass es dann Closed Hearts geschafft hat, mich da wieder raus zu holen, sagt an sich schon sehr viel über das Buch aus!

Es ist ja schon ein bisschen her, seit ich Open minds gelesen habe. Aber da ich unbedingt die deutsche Übersetzung lesen wollte (was für mich ja an sich schon etwas Seltsames ist), musste ich eben ein wenig warten.Trotz der kleinen Pause habe ich wieder gut in die Geschichte hinein gefunden. Das ist sowieso so eine Spezialität der Autorin: direkte Einstiege ohne viel Erklärung drum herum und trotzdem versteht man sofort alles.
Der Schreibstil der Autorin lässt sich darüber hinaus auch wirklich angenehm und vor allem schnell lesen. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen! Abgesehen von ein paar Begriffen, zu denen ich gleich etwas sagen werde, gibt es keinerlei „Stolpersteine“.
Teilweise habe ich mich jedoch an der ein oder anderen Begrifflichkeit etwas gestört. So finde ich den Begriff „dement“ in dem Kontext bzw. der Bedeutung, in welchem/welcher er in dem Buch benutzt wird, etwas befremdlich. Da aber solche Begriffe nicht dauernd vorkommen, stört es beim Lesen weniger. Ich bin bloß immer etwas verwirrt, weil ich unter dement etwas anderes verstehe als die Protagonisten in dem Buch. 
Wirklich schade fand ich aber, dass die Charaktere noch stereotypischer sind als in dem ersten Band. Man hat das Gefühl, als würde man ständig mit dem klassischen Schurken, dem klassischen Held usw. zu tun haben, was auf die Dauer wirklich nervt, da die Personen so den Leser nie überraschen können, weil sie immer an ihrem Stereotyp verhaftet sind. Dabei haben die einzelnen Personen wirklich Potential, das aber leider nicht bzw. nur geringfügig genutzt wurde.
Das Ganze hat der Spannung jedoch keinen Abbruch getan. Permanent hat man den Drang, weiterlesen zu müssen. Nie ist es auch nur ein bisschen langweilig. Immer passiert etwas Neues und Aufregendes!
Sehr gut gefallen hat mir darüber hinaus auch die wirklich originelle Idee. Wenn die Charaktere auch eher Stereotypen sind, so ist die Handlung einzigartig und facettenreich. Vorher habe ich noch nie über etwas ähnliches wie Mindjacking gelesen. Natürlich ist Gedankenlesen ja nichts Neues, aber Mindjacking verleiht dem Ganzen dann noch einmal etwas ganz eigenes, denn es ist eben weit mehr als „nur“ Gedankenlesen! Wie ich schon in meiner Rezension zu Band 1 geschrieben habe, sollte man fast alleine deshalb schon das Buch lesen!
Das Ende ist übrigens relativ offen. Auch wenn die Handlung an sich ein Ende findet, merkt man eben doch, dass es noch einen Folgeband geben wird, da etliches unbeantwortet bleibt. 

Mein Fazit:

Alles in allem lässt sich also sagen, dass Closed Hearts ein spannendes Buch ist mit einer originelle Idee, dem es leider an nicht-stereotypischen Charakteren mangelt. Nichtsdestotrotz hat es mir wirklich sehr viel Spaß gemacht, das Buch zu lesen, was auch wirklich schnell ging aufgrund des Schreibstils der Autorin. Weiterempfehlen kann ich die Reihe an jeden, der mal eine tolle und einzigartige Idee kennenlernen möchte, sich jedoch nicht an zu stereotypischen Charakteren stört!

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