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pflege, liebe, tumor, verlust, menschenwürde

Sterben Sie bloß nicht im Sommer

Constanze Kleis
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei DuMont Buchverlag , 16.08.2012
ISBN 9783832196578
Genre: Sachbücher

Rezension:

Sterben Sie bloß nicht im Sommer erzählt von der Krankengeschichte der Mutter der Autorin , bei der ein Hirntumor festgestellt wird, und dem damit zusammenhängenden Leidensweg von ihr und der Familie. Zwischen die Berichte aus dem Alltag mit einer tödlichen Krankheit sind Berichte anderer Betroffener, Interviews und Statistiken eingebaut.
Das Buch ist sowohl sachlich, da der Krankheitsverlauf und die Begleitumstände geschildert werden, aber auch sehr berührend, da man selbst auch schnell in ähnliche Situationen kommen kann.
Und obwohl die Autorin Constanze Kleis die Missstände im Gesundheitssystem anprangert, ist ihr Buch kein plumpes „Ärzte-Bashing“ , sondern einfach eine Schilderung der nicht patientenfreundlichen Zustände in vielen Einrichtungen.
Constanze Kleis schildert, wie durch eine Krankheit das gesamte Gefüge einer Familie kippen kann, was sich alles verändert und wie ratlos man als Patient und dessen Angehöriger ist. Wer schon einmal in einer solchen Situation war, kann wahrscheinlich vieles wiedererkennen, wem etwas Ähnliches bisher erspart blieb, der sollte dringend aus den im Buch geschilderten Situationen lernen und die Tipps, die durch die Erfahrung der Autorin entstanden, ernst nehmen.
Fazit:
Sterben Sie bloß nicht im Sommer ist ein bei aller Schwere des Themas tolles Buch. Es ist traurig, berührend, ironisch und hat Humor. Und da sich jeder mit dem Thema Krankheit und Tod auseinandersetzen sollte, ist das Buch auch absolut ein Buch für jeden.

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tau doch, 99 wege einen schneemann kalt zu machen, tony de saulles

Tau doch!

Tony de Saulles
Flexibler Einband: 128 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Verlag, 12.11.2012
ISBN 9783764504588
Genre: Sonstiges

Rezension:

Der britische Autor und Illustrator Tony de Saulles hat mit „Tau doch!: 99 Wege, einen Schneemann kaltzumachen“ ein lustiges Buch für den Winter geschaffen.
Im Buch sind 99 Todesarten für einen Schneemann versammelt und in kürzeren oder längeren Bilderfolgen dargestellt. Manche Todesarten des armen Schneemanns sind sehr lustig, vor allem wenn Katzen, Hunde oder Kaninchen beteiligt sind. Manche Todesarten sind allerdings sehr weit her geholt (bei 99 Todesursachen irgendwie logisch) und manche finde ich einfach nicht lustig (Tod im Grabenkrieg).
Dennoch ist das Buch kurzweilig und bringt den Betrachter zum Schmunzeln. „Tau doch!: 99 Wege, einen Schneemann kaltzumachen“ ist ein nettes Geschenkbuch für Winter- oder Schneemannliebhaber.

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alter, böser humor, katze, demenz, überalterung

Der Zwerg reinigt den Kittel

Anita Augustin
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Ullstein Buchverlage, 23.08.2012
ISBN 9783550080050
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die Geschichte:
Vier ältere Damen, seit langem befreundet, sitzen zusammen in einer Zelle im Gefängnis. So startet das Buch. Nach und nach erfährt man, wie es dazu kommen konnte, denn die vier Damen hatten sich das Leben im Altenheim ganz anders vorgestellt. Eigentlich sollte es eine Art WG-Leben mit Hotelcharakter sein, bekommt man doch sein Essen gekocht und putzen muss man schließlich auch nicht selbst. Leider entwickelt sich das Leben im Heim doch nicht wie gewünscht und einiges geht darüber hinaus auch richtig schief.

Das Buch:
Erzählt wird die Geschichte der vier Damen aus der Sicht von Alma, einem Viertel des Senioren-Quartetts. Da sie an ausgeprägten Gewaltfantasien, Depressionen und 40jähriger Schlaflosigkeit leidet ist sie nicht gerade der „Liebe-Oma-Typ“ und berichtet deshalb ziemlich böse und trocken von den gemeinsamen Erlebnissen.
Das Buch beginnt mit den Damen im Knast und die Geschichte wird dann durch Rückblenden und Erinnerungen erzählt. Der Humor ist mitunter ziemlich bösartig und manchmal, gegen Ende immer öfter bleibt das Lachen auch im Hals stecken. Denn es geht ja auch um ein ernstes Thema: Um das Altern, bzw. wie in unserer Gesellschaft mit dem alten Menschen umgegangen wird. Dazu kommt eine ziemlich überraschende, aber nicht unlogische Wende gegen Ende des Buchs.

Meine Meinung:
Der Zwerg reinigt den Kittel ist ein lustiges Buch (wenn man trockenen, teils leicht bösartigen Humor mag), aber auch ein Buch, das nachdenklich stimmt, dazu trägt vor allem das Ende bei. Es kann sein, dass durch die Erzählstruktur mit ihren Rückblenden das ins Buch Finden zunächst nicht ganz einfach ist, mich allerdings hat es gepackt und ich wollte unbedingt wissen, wie das Quartett in den Knast kam.

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erotik, ivy paul, liebe, england, marcus

Ghost Lover

Ivy Paul
Buch
Erschienen bei Plaisir d'Amour Verlag, 31.07.2011
ISBN 9783938281833
Genre: Fantasy

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vampire, liebe, unsterbliche, roland, romance

Immortal Guardians - Düstere Zeichen

Dianne Duvall , Petra Knese
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 11.10.2012
ISBN 9783802586606
Genre: Fantasy

Rezension:

Die Geschichte:
Die Musikdozentin Sarah wohnt zurückgezogen in einem einsam gelegenen Häuschen im Wald. Als sie eines Morgens ihren Garten umgräbt, wird sie Ohrenzeuge von einer Verfolgungsjagd und der Folter eines Mannes. Mutig schreitet sie ein und schlägt die Angreifer mit einem Spaten k.o. Den Geretteten bringt sie in ihr Haus und ahnt dabei nicht, in welche Konflikte sie sich gerade eingemischt hat.
Denn Roland, der gerettete Mann aus dem Wald, der sie wie magisch anzieht, ist ein Unsterblicher, der über die Menschheit wacht und sie vor den blutsaugenden Vampiren schützt. Und diese wollen nun Rache….
Das Buch:
Am Anfang dachte ich, dass „Immortal Guardians“ den Geschichten von Lara Adrian sehr ähnlich sei und dass nur ein paar Elemente ausgetauscht wären oder anders hießen. Natürlich kann man den romantischen Vampirroman nicht neu erfinden, aber die Ähnlichkeiten waren mir zunächst etwas zu viel. Als Ähnlichkeiten seien hier die Gruppen der bösen Vampire/Rogues und der guten Kämpfer, der Unsterblichen Wächer/ Stammeskrieger genannt. Außerdem hat mich der Bösewicht des Buchs, Bastien, zuerst in seiner planenden Rache an Dragos erinnert.
Aber so einfach war es dann doch nicht. Die Figuren in Dianne Duvalls Buch sind weit davon entfernt nur ein Abklatsch von anderen Figuren aus anderen Büchern zu sein. Jeder und jede einzelne ist genau und interessant beschrieben und obwohl sie alle außergewöhnlich -da fast alle unsterblich- sind, wirken sie nicht übertrieben, wie manchmal die Vampire in der Black Dagger Reihe. Und die Geschichte entwickelt sich anders als zunächst gedacht/gefürchtet. Somit ist auch die Geschichte des Buchs Immortal Guardians –düstere Zeichen etwas ganz Eigenständiges.
Am Ende des Buchs ist die Geschichte abgeschlossen, aber es gibt noch einige offene Handlungsfäden der Nebenhandlung, auf deren Lösung man sich schon freuen kann.
Fazit:
Das Buch ist ein netter Lesespaß für alle, die romantische Vampirgeschichten mögen (auch wenn die Helden keine Vampire, sondern unsterbliche Wächter sind) und sich gut unterhalten lassen möchten.

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