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thriller, internet, spurensuche, videos, ermittler

Deathbook

Andreas Winkelmann , ,
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 26.06.2015
ISBN 9783499267475
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Andreas Winkelmann

Andreas Winkelmann, Jahrgang 1968, ist laut seiner offiziellen Homepage „Der neue Stern am deutschen Thrillerhimmel“. Mit im Moment 9 veröffentlichten Romanen kann man ihn aber mit Sicherheit als sehr fleißig bezeichnen. Der Autor lebt mit Frau und Kind in der Nähe von Bremen.

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Tags: internet, thriller   (2)
 

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gastarbeiter, griechenland

Wie ein Esel mit Holz

Heike Trojnar
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei tredition, 12.02.2015
ISBN 9783732318728
Genre: Romane

Rezension:

Die lebenslustige, kecke Kyra kommt in den fünfziger Jahren im Norden von Griechenland zur Welt. Ihre Eltern, arme Kleinbauern und Tagelöhner schaffen es gerade so eben, die siebenköpfige Familie zu ernähren. Die Kinder leiden unter dem harten Leben, aber noch mehr unter der Strenge ihres jähzornigen Vaters Philippos. 
In den sechziger Jahren geht Kyra als eine der ersten griechischen Gastarbeiter nach Augsburg. Sie verliebt sich in einen Deutschen und wird prompt schwanger. Doch die Eltern weigern sich, die erforderlichen Dokumente für die Hochzeit zu schicken. Von dem Kindsvater verlassen zieht sie zu der Familie ihres Bruders nach Hannover, aber dort wird sie wie eine Gefangene behandelt. Als sie den Griechen Pavlos kennen und lieben lernt, kommt sie vom Regen in die Traufe. Während eines Heimaturlaubs in Griechenland findet sie sich allein und verlassen mit 2 kleinen Kindern auf einem Campingplatz wieder und muss sehen, wie sie ihre Familie durchbringt.


Wie ein Esel mit Holz – Meine Meinung

Dieses Buch ist in einem Protokollstil verfasst, der zusammen mit der verwendeten Gegenwartsform eine gewisse Distanz zu den Geschehnissen schafft. Selbst in Situationen höchster Emotionalität kann man nur erahnen, was in der Protagonistin wohl vorgegangen sein mag. Dazu trägt auch der Umstand bei, dass es zwischen den einzelnen Kapiteln kaum eine Überleitung gibt, alles wirkt wie eine Aneinanderreihung von Episoden. Das mag ein wenig irritieren, wenn man reine Belletristik erwartet. Andererseits gewinnt dadurch dieser biografische Roman ein Mehr an Authentizität.

„Wie ein Esel mit Holz“ dokumentiert den Weg einer mutigen Frau. Sie hat keine nennenswerte Schulbildung und leidet unter den regiden Traditionen ihrer Familie. Auf Grund der damals in Griechenland herrschenden sozialen und politischen Probleme erlaubt ihr der Vater, zum Arbeiten nach Deutschland zu gehen. Im Wirtschaftswunderland genießt sie blauäugig ihre neue Freiheit – mit schwerwiegenden Folgen. Aber sie lernt aus ihren Fehlern und letztendlich wird aus der kleinen, makedonischen Landpomeranze eine tapfere, willensstarke Frau.

Dieser biografische Roman ist keine Erzählung von höchster, literarischer Schönheit – aber das soll er auch gar nicht sein. Wir lesen hier von einem besonderen Lebensweg, den wir auf diese Weise im reichen Westen vielleicht gar nicht kennen. Und tatsächlich hat er mir sehr gut gefallen!

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Tags: gastarbeiter, griechenland   (2)
 

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frankreich, liebe, familie, 2. weltkrieg, krieg

Der Lavendelgarten

Lucinda Riley , Sonja Hauser
Flexibler Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 13.05.2013
ISBN 9783442477975
Genre: Romane

Rezension:

Die Tierärztin Emilie de la Martinières, letzter Spross einer adeligen französischen Familie, hat sich bislang nur mäßig für ihre Familiengeschichte interessiert. Aber nach dem Tod ihrer Mutter Valerie sieht sie sich gezwungen, ihr außergewöhnlich üppiges Erbe zu verwalten. Dieses besteht unter anderem aus einem wunderbaren Château in der Provence samt Lavendelgarten und Weinberg. Wie aus dem Nichts taucht plötzlich der englische Kunsthändler Sebastian auf, der ihr bei der Beurteilung und dem Verkauf ihrer Kunstschätze tatkräftig zur Hand geht. Die beiden verlieben sich ineinander und ziehen nach der Hochzeit in sein Landhaus ins kalte Yorkshire. Emilie fällt ein Gedichtband in die Hände, geschrieben von einem jungen Mädchen namens Sophie. Sehr bald stellt sich heraus, dass es sich hier um eine Schwester ihres Vaters gehandelt hat, von der sie noch nie gehört hatte.
Ganz nebenher entrollt sich vor Emilie eine Geschichte, die zur Zeit des 2. Weltkriegs ihre und die Familie ihres Ehemanns unter tragischen Umständen zusammengeführt hat. Denn Sebastians Großmutter unterstützte als SOE-Agentin die französische Widerstandsbewegung gegen die Nazis.


Die Bücher von Lucinda Riley sind zugegebener Maßen nicht ganz mein Genre, aber dennoch hat mich der Roman positiv überrascht. Dies lag mit Sicherheit daran, dass dieses Buch zwei Erzählstränge birgt: Einmal die Geschichte von Emilie und ihrem wunderbaren Erbe und dann die Erlebnisse von Constance als Geheimagentin im besetzen Paris. 
Was ich ganz schrecklich fand, war Emilys Wandlung von der selbstständigen Tierärztin, zum dummen Ding, das auf den erstbesten Kunsthändler hereinfällt und plötzlich nicht mehr weiß, was sie machen soll. Und diese Form von praktizierter Unselbstständigkeit zieht sich leider bis zum Ende durch.
Interessanter war da natürlich die Geschichte von Constanze, die wegen ihrer perfekten Französischkenntnisse während des 2. Weltkriegs undercover in Frankreich agiert hat. Das hat ein bisschen was von Ken Follett und mildert das ansonsten vorherrschende Rosamunde-Pilcher-Genre.
Unterm Strich ist „Der Lavendelgarten“ ein Roman der leichteren Literatur, der schön und spannend zu lesen ist und einem einen Duft von Lavendel riechen lässt.

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Tags: 2. weltkriegs, liebe, provenc   (3)
 
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