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86 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

familie, sommer, maine, frauen, leben

Sommer in Maine

J. Courtney Sullivan , Henriette Heise
Flexibler Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Berlin Verlag Taschenbuch, 28.07.2014
ISBN 9783833309519
Genre: Romane

Rezension:

Erwartet hatte ich einen locker zu lesenden Sommerroman.
Das ist dieses Buch aber ganz gar nicht. Es ist wahrlich keine leichte Kost.
 
Das Buch schildert die Familie rundum Alice, die 83-jährige "Chefin" des Clans.

Geschildert werden die Schicksale mehrerer Frauen der Familie.
Alice, die ihre Kinder nie so richtig vor ihrem beschützen konnte oder wollte. Hat sie ihre KInder wirklich geliebt, frage ich mich immer noch.
Kathleen, die dem Alkohol verfiel.
Die von Alice so geliebte Schwiegertochter Ann Marie, die ja so perfekt ist.
Und Alice Enkelin Maggie.

Diese Familie hat so viele Geheimnisse. Geheimnisse, die sowohl innerhalb der Familie als auch für die Aussenwelt nie offen gelegt werden sollen.
Die Autorin enthüllt diese Geheimnisse gegenüber dem Leser. Als Leser wird man konfrontiert mit unschönen Szenen mehrerer Leben.

Am Ende wird zwar vieles wieder gut, aber vieles bleibt auch ungelöst, unausgesprochen.

Mein Fazit: dieses ist eine Familiensaga, die oft hart zu lesen zu ist. Wer leichte Lektüre sucht ist hier falsch.
Es ist gut geschrieben, aber der Stoff ist wahrlich schwere Kost.

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 4 Rezensionen

Amors Gift

Bärbel Böcker
E-Buch Text: 345 Seiten
Erschienen bei GMEINER, 02.07.2014
ISBN 9783839244685
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Kölner Redakteur Florian Halstaff plant wieder eine seiner Talkshows, diesmal zum Thema "Späte Scheidungen".
Eine seiner Gäste soll Lisa Spangenberg sein.
Sie will sich von ihrem Mann trennen und das nach 30 Jahren Ehe.

Lisa erscheint nicht bei der Talkshow.
Florian beginnt zu ermitteln.
Er erfährt, dass Lisa Spangenberg verhaftet wurde wegen der Ermordung ihres Mannes.

Florian besucht Lisa Spangenberg in der U-Haft, führt mehrere Gespräche mit ihr.
Entgegen der Meinung der Polizei glaubt er nicht, dass die 72-jährige ihren Mann umgebracht hat.
Dafür ist Lisa nicht der Typ.
Nur mit ihrem Mann zusammenleben wollte sie nicht mehr.
Nach und nach kommt er dieser Frau und ihrer Geschichte näher. Eine Heirat, die nicht aus Liebe erfolgte.
Die behinderte Schwester für die Lisa immer da ist.
Das passt alles nicht zu einer eiskalten Mörderin.

Florian Halstaff arbeitet praktisch das ganze Leben der Lisa Spangenberg auf.

Irgendwann kommt dann auch die Polizei zu der Einsicht, dass sie unschuldig.
Ich werde nicht verraten wer der Mörder ist.

Die Autorin Bärbel Böcker hat einen Krimi geschrieben, der meist spannend ist, aber auch streckenweise etwas langatmig.
Dsa Buch ist gut, aber für mein Empfinden nicht sehr gut, darum auch nur 4 Sterne.

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110 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 41 Rezensionen

krimi, alzheimer, köln, demenz, drogen

Vergessen

Elke Pistor
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 08.08.2014
ISBN 9783548286105
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Elke Pistor, Jahrgang 1967, und bekannt für ihre Krimis, ist es mit dem neuen Buch "Vergessen" rund um die Kommissarin Verena Irlenbusch, gelungen eine spannende Krimihandlung mit einer wundervollen Schilderung der Personen und deren Lebnsumständen zu vereinen.

Verena Irlenbusch ist eine engagierte Kommissarin. In ihrem ersten Fall wird sie konfrontiert mit der Entführung eines jungen Mädchens und 2 Morden.
Das ist viel, 3 Fälle auf einmal.
Verena kümmert sich auch noch liebevoll um ihre Oma Ruth bei der sie aufgewachsen ist.
Ruth hat Alzheimer das erschwert die ganze Situation.

Ja und dann, als wäre das noch nicht genug, bekommt sie als Kollegen Christoph Todt.
Todt ist als streng bekannt und alles andere als einfach im Umgang.
Leo, Verenas geliebte Kollegin, mit der sie bislang ein tolles Team bildete, verunglückt auf dem Weg zu einem Tatort.
Kann Leo jemals wieder arbeiten, bleibt sie gelähmt? Auch diese Sorgen belasten Verena.

Beruflich belastet Verena am meisten, dass Mia verschwunden ist. Sie will unbedint die Enkelin von Rose Hoss finden.

Im Laufe der Ermittlungen findet sie ein altes Foto auf dem 2 der Personen mit einem Kreuz versehen sind.
Es stellt sich heraus, dass es die Toten sind. Sind die Todesfälle miteinander verknüpft?

Auf dem Foto sind aber noch mehr Personen zu sehen. Sind die anderen Abgebildeten etwa auch gefährdet?
Was verbindet diese Menschen?
Wer hat ein Interesse an deren Tod? Und warum?
Auch Mias Oma spielt in diesen Verstrickungen eine Rolle. Ist alles nur ein Fall? Oder ist es Zufall?

Ich werde es Ihnen sicher nicht verraten. Das müssen Sie selber erkunden.

Es tritt noch ein Neurologe in Verenas Leben. Ein Mann, der sich rührend um sie bemüht. Er hilft ihr auch in Bezug auf Ruth.
Dies imponiert Verena, wenn Harald auch viel älter ist als sie.

Im Laufe der Handlung erfährt sie auch, warum ihr Partner Christoph Todt so streng ist.

Elke Pistor lässt in ihrem Buch die handelnden Personen als Ganzes erscheinen, als Menschen mit ihrer eigenen Geschichte, ihren Lebensumständen, Gedanken, Gefühlen, eben als komplette Menschen.
Sie beschränkt sich nicht nur auf die reine Krimihandlung.

Die Autorin schildert die Oma Ruth mit ihrem Alzheimer und den sich daraus ergebenden Problemen für den Alltag und das Zusammenleben so exakt, als habe sie dies in der eigenen Familie erlebt.
Ich habe familiär die Erfahrung gemacht wie Alzheimer ist und was es bedeutet und es ist sehr authentisch beschrieben.

Auch hat sie die Erkrankung eines Beteiligten ganz exakt beschrieben mit allen Konsequenzen.

Mein Fazit: Elke Pistor ist ein ganz tolles Buch gelungen, mit einer spannenden Handlung, vielen Irrungen und Wirrungen. Angereichert wird die Krimihandlung durch die Lebensumstände und- erfahrungen der Personen. Dazu ist alles hervorragend recherchiert und so geschrieben, dass man komplett in die Geschichte eintauchen kann, wenn man das zulässt.

Ich warte auf den 2.Fall von Verena Irlenbusch.

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Auf Schnupperkurs

Petra Pfeiffer , Petra Pfeiffer
Flexibler Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Societäts-Verlag, 31.05.2014
ISBN 9783955420789
Genre: Sonstiges

Rezension:

Die Autorin Petra Pfeifer, Jahrgang 1967, ist in Frankfurt am Main aufgewachsen. Sie kennt die Gegend über die sie schreibt ganz genau.
Das merkt man diesem tollen Führer auf jeder Seite an.

Die Autorin ist Journalistin, unter anderem für die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Sie lebt nebst ihrem Hund Merlin im Hochtaunus.

Dieses Buch ist laut Autorin ein "Gassi-Führer", für mich ist es mehr. Es ist ein ganz tolles Buch für Hundeleute, das mit ganz viel Liebe zum Hund und zur Gegend geschrieben wurde.
In den Beschreibungen von Petra Pfeifer merkt man, dass es bei den Spaziergängen in Hoch- und Maintaunus um das gemeinsame Erleben mit Merlin geht.
Dem Hund soll es gut gehen und nicht Frauchen sucht sich eine schicke Location, wie man es in manch anderem Führer findet.

Dies erklärt wahrscheinlich auch warum dieses Buch mehr ist als eine Aneinanderreihung einzelner Wege.
Es bietet einen "kleinen Knigge", in dem die Autorin aus ihrer Sicht Tipps zu einem Spaziergang mit Hundebegegnungen, Feldern, Teichen,Naturschutzgebieten, etc, gibt.
Sie nimmt Stellung zum Thema Chip beim Hund. Bietet Adressen von Tierärzten, Tierpensionen und Tierheimen in der Gegend und noch einige andere nützliche Dinge.

Den Hauptteil des Buches nehmen sehr detailliert beschriebene Wanderungen und Spaziergänge ein.
Detailliert dahingehend, dass man den Ausgangspunkt gut auffindbar beschrieben bekommt, unter den "Fakten im Überblick" die Kategorien "kurz und knapp" stichwortartige Infos zur Beschaffenheit des Weges bietet, unter Wasserlauf erfährt man, ob einer da ist und welche Art, unter Spielkameraden die Hundedichte, die man erwarten kann und unter "Begegnung der anderen Art" andere mögliche Tierarten.

Petra Pfeifer lässt bei den Schilderungen auch nicht ihre Erfahrungen aus, in welcher Richtung ein Weg besser zu gehen ist, wo Hunde auf jeden Fall anzuleinen sind, wo man parken kann, usw.
Auch erprobte Einkehrmöglichkeiten fehlen nicht.

Wir haben eine ganze Menge Tipps bekommen, die wir ausprobieren werden.
Das Format des Buches ist auch absolut rucksacktauglich.

Mien Fazit: ein lohnenswertes Buches für jeden Hundehalter im Hochtaunus und Rhein-Main-Gebiet, der mal neue Ecken erkunden möchte.

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biebrich, wiesbaden, briefe, toni-sender, geheimniss

Totengruft

Susanne Kronenberg
Flexibler Einband: 280 Seiten
Erschienen bei Gmeiner-Verlag, 05.02.2014
ISBN 9783839215272
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Susanne Kronenberg ist mit diesem Norma Tann - Krimi ein Buch gelungen, das einen spannenden Kriminalfall mit einer Person der Wiesbadener Geschichte und einem gehörigen Schuß Wiesbadener oder genauer Biebricher Lokalkolorit vereint.

Die Expolizistin und Privatdetektivin Norma Tann, will sich nun endlich um sich selber kümmern.
Sie möchte Ihre Probleme aufarbeiten, die ihr ihren Polizeijob unmöglich machen.
Deshalb begibt sie sich bei der Psychotherapeutin Marlies Hebisch in Behandlung.

Marlies Hebisch und Grit Blancke haben zusammen ein Frauenhaus gegründet, das, nach Grits Großvater, Dr.-Halbrock-Haus benannt wurde.

Norma kommt ins Haus und erlebt den Trubel um die Sanierung.
Es kommt wie es kommen musste, ein Kriminalfall kommt ins Spiel.
Im Haus wird hinter einer Wandverkleidung eine mumifizierte Leiche entdeckt.


Grit zieht Norma, in deren Eigenschaft als Privatermittlerin, zum Fall hinzu. Sie möchte nicht, dass die Polizei zuviel Wirbel macht.
Das könnte schlecht sein für das Image des neuen Frauenhauses.

Norma ermittelt und trifft auf ihre alten Kollegen. Sie helfen sich gegenseitig, es ist fast wie früher.
Auch Timon, den Gerichtsmediziner, trifft sie wieder. Timon, der Norma nicht nur als Kollegin mochte, den sie aber immer abwies.
Wird mehr daraus?

Im Laufe der Ermittlungen trifft Norma auf Toni Sender, die einzige Person in diesem Buch, die real existiert hat.
Und damit trifft sie auf ein Stück Wiesbadener und deutscher Geschichte.

Toni Sender, die eigentlich Sidonie Zippora Sender hieß, wurde 1888 in Biebrich geboren.
Sie war Jüdin, setzte schon in frühen Jahren ihren Kopf durch und machte eine Ausbildung in Frankfurt gegen den Willen der Eltern.
Toni Sender kämpfte für den Frieden, arbeitete als Journalistin. Sie war SPD-Mitglied und Mitglied des Deutschen Reichstags.
Sie flieht in die USA und arbeitet für die Vereinten Nationen.

Diese mutige Frau spielt eine Rolle bei den Ermittlungen, die ins Jahr 1918 führen.

Susanne Kronenberg ist mal wieder ein Krimi gelungen, der mehr ist als Fiktion.
Das Einbinden von Toni Sender und die Geschichte dieser Frau lassen dieses Buch auch einen Teil deutscher Geschichte ins Visier des Lesers kommen.
Man wird aufmerksam auf Dinge, die man sonst nicht so beachtet.

Ein Krimi, der spannend ist bis zur letzten Seite.

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Bergisches Land - die kühne Gegend

Martin Beils , Kristina Hellwig
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Gmeiner-Verlag, 12.03.2014
ISBN 9783839215500
Genre: Sonstiges

Rezension:

Die Autoren Martin Beils und Kristina Hellwig sind beide Journalisten und kennen das Bergische Land sehr gut.

Dieses Buch geht um 66 Lieblingsplätze und 11 Promis.

Es ist witzig zu erfahren wer alles aus dem Bergischen Land stammt und wo die Wurzeln liegen.
Von Veronica Ferres über "Alberich" aus dem Münsteraner Tatort, usw. ranken sich die kurzen Einblicke in die Kindheit der Promis bis zur heutigen Zeit.

Den Hauptteil des Buches nehmen aber die sehr detaillierten Schilderungen der 66 Lieblingsplätze ein.
Man merkt, dass die Autoren die Plätze wirklich sehr gerne mögen, sie gut kennen.
Vom langen Lulatsch, dem Zuckerhut, ist der nicht in Rio?, über das Christkind geht die Reise.

In Kindertagen war ich mehrfach in der Gegend, aber ich habe ganz viel neue Ideen bekommen, die man für Ausflüge nutzen kann oder auch für einen Kurzurlaub.

Die Reise erstreckt sich in mehreren Kapiteln vom

-  bergischen Städtedreieck über
- das Niederbergische
- Rhein-Berg und Leverkusen
- das Oberbergische bis zum
- Bergischer Rhein-Sieg-Kreis.

Man findet als Leser bekannte Ziele wie das Neandertal mit seiner Geschichte, die Wuppertaler Schwebebahn ebenso wie eine Pferdemetzgerei, einen Skulpturenpark, Denkmäler, die Römer, Wandermöglichkeiten und vieles mehr.

Es ist erstaunlich was dieser Landstrich alles zu bieten hat.

Fotos gibt es auch zu fast jedem Teil, teils mit Links und konkreten Anschriften.

Einen Wermutstropfen, gegenüber manch anderen Büchern aus dieser Reihe, gibt es aber auch.
Es sind sehr schöne Fotos enthalten, aber leider auch einige, die zwar ein schönes Motiv zeigen, aber schlecht bearbeitet oder fotografiert wurden.
Ich finde das sehr schade, da die Motive es verdient hätten besser fotografiert zu werden.

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Haltung mehrerer Hunde

Andrea Buisman , Martin Rütter
Flexibler Einband: 128 Seiten
Erschienen bei Kosmos, 07.07.2014
ISBN 9783440127582
Genre: Sachbücher

Rezension:

Das Buch wurde von Martin Rütter und Andreas Buisman geschrieben.

Martin Rütter kennt man in der Hundeszene, Andrea Buisman arbeitet bei D.O.G.S (also bei Martin Rütter) und ist für die Ausbildung der Trainer und die Betreuung der Filialen zuständig.

Man sollte als Leser also erwarten können, dass genug Erfahrungen vorhanden sein sollten zum Thema, die man auch weitergibt.

Ich finde, dass man beim Thema auch erwarten kann, dass das Rudel auch aus mehr als 2 Hunden bestehen kann.
Ich sehe zumindest oft Halter mit 3 oder 4 Hunden.
Auch hätte ich erwartet, dass das Buch geeignet ist für alle Mehrhundehalter, also für die, die den zweiten Hund anschaffen wollen und ebenso für die, die schon 2 oder mehr Hunde haben.

Leider wurde ich da enttäuscht.
Die Zielgruppe liegt wohl bei dem Hundehalter, der vor der Entscheidung steht einen 2.Hund anzuschaffen.
Ausgiebig werden die Themen behandelt, die diese Zielgruppe betreffen

- vom Einzelhund zum Rudel
- Partnerwahl
- Weichenstellung
- Erziehung & Beschäftigung.

Für einen Hundehalter, der einen 2. Hund anschaffen möchte alles wichtige Themen und gute Tipps.
Allerdings oft auch Selbstverständlichkeiten für Halter, die sich ganz bewusst mit dem Thema beschäftigen und vielleicht auch schon mit verantwortungsvollen Züchtern gesprochen haben.
Es gibt Denkanstösse für Gedanken, die man sich vielleicht selbst noch nicht gemacht hat.

Für alle anderen Mehrhundehalter ist das Buch nicht geeignet, denn die angegebenen Schritte sind ja schon gelaufen. Und mehr als 2 Hunde kommen auch kaum vor im Buch.

Schade, man hätte das Buch ja auch anders nennen können.

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Wer mordet schon am Wattenmeer?

Regine Kölpin
Flexibler Einband: 245 Seiten
Erschienen bei Gmeiner-Verlag, 02.07.2014
ISBN 9783839215807
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die Autorin Regine Kölpin lebt in Friesland. Sie schreibt Kinderbücher genauso wie Krimis.
Nebenher veranstaltet sie in der Gegend um Jever historisch-kriminelle Stadführungen.

Dieses Buch nennt sich im Untertitel "Der kriminelle Freizeitplaner". Was ist das denn? habe ich mich gefragt.
Es ist die Verquickung aus Kurzkrimis mit einem gleichwertigen Anteil Reiseführer.

Der Autorin ist es gelungen spannende Kurzkrimis mit sehenswerten Orten und Ecken im Bereich des Wattenmeeres und seiner Umgebung zu verbinden.
Die Krimis ranken sich um die später beschriebenen Orte und Sehenswürdigkeiten, die im Text mit Zahlen markiert sind, sodass man sie im darauf folgenden touristischen Teil leicht wiederfindet.

Als Leser merkt man, dass Regine Kölpin ihr Buch mit ganz viel Kenntnisse der Gegend und mit Liebe zu ihrer Heimat geschrieben hat.
Es werden nicht nur touristische Highlights der Gegend  beschrieben sondern auch z.B. Paddelmöglichkeiten.

Ich bin nicht so der Kurzkrimifan, aber diese Krimis sind in sich sehr geschlossen und doch durch die Gegend verbunden. Ich mag sie alle sehr.

Man kann auch dieses Buch mit in Urlaub nehmen, wenn man diesen in der Gegend um Jever, etc, macht und dann jeden Tag einen Krimi lesen und sich dazu die Freizeittipps der Autorin anschauen.
Eine tolle Verbindung von Lesevergnügen und Nutzen für den Urlaub.

Einheimische werden sich sicher auch über die Krimis freuen und noch das ein oder andere Kleinod entdecken.

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Wolf - Hund - Mensch

Kurt Kotrschal
Fester Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Brandstätter Verlag, 21.09.2012
ISBN 9783850336758
Genre: Sachbücher

Rezension:

Kurt Kotrschal ist Professor für Verhaltensbiologie an der Universität Wien.
Er und sein Team forschen im Wolfsforschungszentrum in Ernstbrunn.
Er ist ausgewiesener Wolfsliebhaber und -experte.

Der Autor beschäftigt sich in dem vorliegenden Buch mit dem Wolf, dem Mythos um dieses wundervolle Tier. Wer kennt den Wolf nicht aus den Märchen seiner Kindheitstage?
Den "bösen Wolf", aber ist er wirklich böse?
Oder ist er ein Freund des Menschen?

Dies hat Kurt Kotrschal erforscht. Er und sein Team sind keine Theoretiker, nein sie leben mit den Wölfen.
Er räumt in diesem, wissenschaftlich fundierten und sehr verständlich geschriebenen, Buch auf mit den alten Mythen, den Vorurteilen, die den Wolf betreffen, der zum Freund des Menschen werden kann.
Ausserdem zieht der Autor Parallelen zum Hund und vergleicht was hat der Wolf mit dem Hund zu tuen.
Ist der Wolf wirklich der Urvater der Hunde?

Was können wir aus dem Wolfsverhalten lernen für den Umgang mit unserem Hund?

Das Buch ist sehr gut strukturiert, es behandelt die Biologie des Wolfes und deren Zusammenhang mit Mensch und Hunde genauso wie das Verhalten des Wolfes innerhalb des Rudels und auch zwischen Mensch und Wolf, den Ursprung der Wolfsforschung lässt er ebenso wenig aus wie den Weg vom Wolf zum Hund.

Dieses Buch ist spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Vor allem merkt man dem gesamten Buch diese Liebe des Autors zum Wolf an. Kurt Kotrschal schildert den Wolf und seine Erfahrungen so eindrucksvoll und einfühlsam, dass man als Leser Lust bekommt sich weiter mit dem Thema Wolf zu beschäftigen.

Angereichert wird es durch wundervolle Fotos. Fotos, die Tierliebhaber dahinschmelzen lassen.
Gibt es treuere Augen als die eines Wolfes?
Im Anhang findet sich weiterführende Literatur zu den Themen.

Mein Fazit: Ein Buch für alle Wolfsliebhaber, für die ist es ein Muss, mehr Kompetenz geht wohl kaum.
Ebenso für alle Hundehalter, die sich mit dem Verhalten ihres Hundes auseinandersetzen wollen, ihn verstehen wollen, für Hundetrainer und für alle Menschen, die sich für Tiere interessieren und etwas mehr erfahren wollen über deren Verhalten.

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22 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

krieg, syrien, libyen, iran, afghanistan

Du sollst nicht töten

Jürgen Todenhöfer
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei C. Bertelsmann, 02.09.2013
ISBN 9783570101827
Genre: Sachbücher

Rezension:

Der Autor Dr.Jürgen Todenhöfer, Jahrgang 1940, ist Jurist.
 
Er war und ist in verschiedenen Bereichen tätig, als Politiker für die CDU lange Jahre im Bundestag, als Richter in Kaiserslautern, als Vorstand im Burda-Konzern und als Journalist.
Durch seine Tätigkeit im Rüstungsausschuß war er auch mit der Thematik Krieg und Frieden befasst.

Sein Buch will wachrütteln, der Autor will verdeutlichen, dass viele Dinge, die wir tagtäglich lesen, nicht stimmen.

Es beginnt mit frühen Erinnerungen zum Thema Krieg, mit der Zerstörung Hanaus 1945. Todenhöfers erste Begegnung mit dem Krieg.

Eine Passage, die eindrücklich zeigt, wie dies das Kind Jürgen Todenhöfer geprägt hat möchte ich hier zitieren
"...Von meinen Großeltern und meiner Mutter wusste ich, dass die Amerikaner schon in wenigen Tagen in Hanau einmarschieren würden. Dann wäre der schreckliche Irrsinn, wie meine Mutter den Krieg nannte, endlich vorbei."
Der Autor ist aufgewachsen in den letzten Jahren des 2.Weltkrieges und den Nachkriegsjahren, mit den Lügen um den Krieg.

Dieses Buch ist Abdul Latif gewidmet, einem Gefährten, der den Autor bei seinen Reisen im Mittleren Osten (2011 bis 2013) begleitet hat und dabei getötet wurde.
Anfang 2011 beginnen die Einwohner der Länder im Mittleren Osten gegen ihre Regierungen aufzustehen und sie zu bekämpfen.

Sehr bewusst ist Dr.Todenhöfer mit Zeugen zusammen gereist. Begleitern, die Protokoll geführt, fotografiert haben, usw..
Ihm war klar, dass er Zeugen und Dokumente brauchen würde, dass man dementieren würde auch von Seiten der Regierungen. Es kann nicht sein was nicht sein darf.

Der Autor untertitelt sein Buch mit "Mein Traum vom Frieden". Ob dieser Traum jemals in Erfüllung geht???

Er bereist Länder wie Ägypten, Syrien, Lybien, Afghanistan, Irak und Iran und auch den Gaza-Streifen.
Todenhöfer schildert ganz beeindruckend und detailgetreu seine Erfahrungen bei den insgesamt 7 Monate dauernden Reisen.

Er schägt sich auf keine Seite sondern beschreibt die Vergehen der Rebellen und der Staatsführungen gleichermaßen.
Dies erfolgt mit soviel Detailtreue, dass ich das Buch oft nicht weiterlesen konnte. Ich musste es häufiger zur Seite legen, Pause machen ob der Gräueltaten von beiden Seiten.
Für mich ist es sehr bedrückend zu lesen zu welchen entsetzlichen Taten Menschen fähig sind.

Und zwar nicht nur die Terroristen sondern auch Soldaten im Namen ihres jeweiligen Landes.
Auch Oberst Klein wird nicht ausgespart und auch nicht was aus ihm wurde, nicht etwa ein Entlassung aus der Bundeswehr, sondern eine Beförderung.

Ausgehend von den Ereignissen des 9.September beginnt der Krieg der USA und der westlichen Welt gegen die Terroristen.
Ein grosses Kapitel befasst sich mit den Kriegen des George W.Bush. Kriege, die sich gegen Terroristen richten sollen, aber das Volk treffen.
Bin Laden und andere Terroristen sollen sterben, koste es was es wolle und seien es Menschenleben.

Schonungslos, und in dem Bewusstsein, dass er sich dadurch selbst gefährdet, schreibt Todenhöfer gegen die Regierungen der westlichen Welt, gegen den "Krieg gegen den Terror", der nur Muslime zu Schuldigen erklärt und klärt auf warum es wirklich geht, nämlich um Ressourcen dieser Länder, wie Bodenschätze, man denke an das Öl, Macht,usw.

Dr.Todenhöfer plädiert für eine friedliche Welt ohne Tote, eine Welt, die Konflikte verbal löst. Man kann sich auch den Verhandlungstisch setzen.
Er plädiert auch dafür, dass der mündige Bürger sich auf allen Seiten Informationen einholt. Da wir ja nicht in der Lage sind, dies persönlich zu tuen, bleiben uns nur Bücher wie dieses.

Das Buch ist mit beeindruckenden und bedrückenden Fotos bestückt und mit einem sehr ausführlichen Quellen- und Anmerkungsverzeichnis.

Ich bin sehr traurig, dass ich aus terminlichen Gründen nicht nahc Frankfurt zu seiner Lesung fahren konnte und hoffe diesen mutigen an anderer Stelle einmal erleben zu können.

Mein Fazit: Dr.Jürgen Todenhöfer ist ein Buch gelungen, dass auf alle Fälle eines beim Leser erreicht, es rüttelt wach. Das Buch sensilbilisiert den Leser nicht alles zu glauben was man so hört und sieht in den Medien.
Aber Achtung es ist harte Kost, nichts für ganz sensible Wesen, es ist so schonungslos geschrieben, wie auch Kriege schonungslos sind.
Danke an den Autor


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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Spurensuche

Alexandra Grunow , Rovena Langkau
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Kosmos, 03.04.2014
ISBN 9783440132951
Genre: Sachbücher

Rezension:

Die beiden Autorinnen Alexandra Grunow und Rovena Langkau, die 2003 das K9-Suchhundezentrum gegründet haben, sind die Profis schlechthin was das Mantrailen angeht in Deutschland und angrenzenden Ländern.

Sie arbeiten sowohl im professionellen wie auch im Hobbybereich. Auch findet eine Zusammenarbeit mit der Polizei in verschiedenen Bereichen statt.
Mittlerweile gibt es auch mehrere K9-Standorte.

Dieses spannende und gleichsam informative Buch beschreibt im ersten Teil die Arbeit der Mantrailer durch Fälle aus der Praxis.

Der 2. Teil bringt dann die Theorie, die dahinter steckt, dem Leser mit ganz viel Kompetenz nahe.
Auch wenn der Teil mit Theorie überschrieben ist, ist es ganz und gar keine trockene Materie sondern total spannend.
Man lernt die verschiedenen Einsatzbereiche der Suchhunde kennen, von der Forensik über die Rettungshundearbeit, vom Trailen mit einem Hund bis zum Trailen mit einer ganzen Staffel.

Auch Einsatzberichte der Polizei gibt es im Buch, die auch die Nützlichkeit dieser Arbeit zeigen.

Als Leser darf man eintauchen in einen Bereich der Hundearbeit oder auch -beschäftigung, der sich als Hobby und Beruf ausüben lässt.
Vor allem aber in einen Bereich, der den Hund artgerecht auslastet und fordert.
Den Autorinnen kommt es auch darauf an, dass der Hund dies aus seinem "Hundsein" heraus macht, es macht ihm Spaß, auch wenn es uns als Arbeit vorkommt.

Das Buch ist für mein Empfinden für Profis in dem Bereich genauso geignet wie für Hundehalter, die sich mit dem Gebiet beschäftigen wollen, weil sie überlegen ob es für ihren Hund geeignet wäre.
Und auch ein Buch für alle, die einfach nur Interesse am Thema haben.

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 4 Rezensionen

schneider, krimi

Tote Beete

Harald Schneider
Flexibler Einband: 308 Seiten
Erschienen bei Gmeiner-Verlag, 05.02.2014
ISBN 9783839215388
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Harald Schneider hat bereits zum 10.Mal seinen Ermittler Palzki auf Vebrecherjagd geschickt.

Familie Palzki ist privat auf der Landesgartenschau in Landau unterwegs.
Palzki und Familienausflug, geht das?

Anscheinend eher nicht. Es gibt einen ohrenbetäubenden Knall, der die Idylle stört.
Der Ausflug ist beendet für den Ermittler.

Er findet einen Toten. Der Gärtner ist durch eine Bombenexplosion gestorben, die auch den Knall erklärt.

Da Reiner Palzki Ohrenzeuge war und als erster am Tatort, soll er mal wieder ausserhalb seines Bezirks ermitteln.

Klar fehlen auch dieses Mal seine "Begleiter" Jutta, Jürgen, Dr.Metzger, Becker und KPD nicht.

Mehr zum Verlauf der Handlung will ich nicht verraten, das müssen Sie schon selber lesen.
Nur soviel eine Salatfabrik spielt eine Rolle und es gibt am Ende einen Palzki-Salat.

Harald Schneider hat mal wieder mit ganz viel Sachverstand und nach exakter Recherche, die man als Leser dem Buch anmerkt, einen mitreissenden Krimi geschrieben.
Ein Krimi mit einer spannenden Handlung, die den Leser eintauchen lässt in die Welt der Ermittlungen und mit ganz viel Witz angereichert ist.

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Windows 8.1

Mareile Heiting
Flexibler Einband: 420 Seiten
Erschienen bei Galileo Press, 27.06.2014
ISBN 9783842101357
Genre: Sachbücher

Rezension:

Mareile Heiting hat den Anspruch, wenn man auf Ihre Homepage schaut, IT-Themen für jeden verständlich zu machen.
Mit diesem Buch ist ihr das absolut gelungen.

Windows 8.1. ist ja zunächst eine Herausforderung, wenn man Windows kennt und plötzlich vor einem Bildschirm mit Kacheln sitzt.

Da ich mich immer gerne mit PC-Themen beschäftige und gefragt wurde welches Buch denn nun für Anfänger geeignet ist, gerade auch für ältere PC-Einsteiger, habe ich dieses neue Buch aus dem Vierfarben-Verlag gelesen.
Und es ist geeignet und wie.

Der Autorin ist es gelungen, das Buch so zu strukturieren, dass sie ganz langsam und Schritt-für-Schritt in das doch recht komplexe Thema einführt.
Sie erklärt zunächst einmal was ist Windows 8.1, wie kann man es steuern? Maus am PC,Tastaturkürzel und Fingergesten am Tablet werden erklärt.
Die Tastatur wird genau erklärt und alles ist sehr gut bebildert.

Ich schätze auch die relativ große Schrift, die kann ich locker ohne Lesebrille lesen.

Die wichtigsten Apps werden vorgestellt, ebenso die Möglichkeit mit den Kacheln oder dem gewohnten Bildschirm zu arbeiten.

Der Leser lernt sein Windows auf sich zuzuschneiden.

In den Kapiteln:

- Schnelleinstieg in Windows 8.1
- Wischen, klicken oder tippen - erste Schritte in Windows 8.1
- Der Startbildschirm im Einsatz
- Alte Bekannte: Desktop, Taskleiste und Startmenü
- Ihr ganz persönliches Windows 8.1
- Im Internet unterwegs
- E-Mails, Adressen und Termine
- Der Explorer - mit Dateien und Ordnern umgehen
- Fotos, Videos und Musik
- Windows 8.1 und die Sicherheit
- Nützliche Windows - Anwendungen und -Apps
- Schnelle Hilfe bei Problemen

Alleine diese Liste zeigt schon die Vielfalt der Themen.
Vom Skypen bis zum Kochrezept reicht der Bogen, den die Autorin spannt.

Ich arbeite schon eine kurze Zeit mit Windows 8.1 und zwar genauso wie ich sonst mit Windows gearbeitet habe.
Ich gehe immer gleich auf den Desktop.
Durch das Buch von Mareile Heiting habe ich gelernt was ich verpasst habe.

Man kann auch in der App schnell mal ein Foto bearbeiten, es muss nicht immer das Bildbearbeitungsprogramm sein.
Impftermine, Blutdruckmessungen, etc. kann man ganz elegant verwalten. Ich hatte nie "Gesundheit und Fitness" wahrgenommen.
Und, freu, tolle Kochrezepte habe ich gefunden.

Im Buch finden Sie die Peanuts genauso wie den in Windows integrierten Rechner.

Wenn es dieses Buch nicht geben würde, dann müsste es geschrieben werden.

Mein Fazit: Ein Buch zum Thema Windows 8.1, das dem Button "Ganz ohne Vorwissen" zu 100 % gerecht wird.
Es führt den Leser und zwar PC-Einsteiger, wie auch Windows 8.1-Einsteiger, wie in einem Kurs durch die Thematik.
Man kann es vergleichen mit einem Kurs in dem man selber das Tempo vorgibt. Die Slides, die es in einem Kurs an der Wand gäbe, hat man hier vor sich liegen.
Und vor allem hat man es jederzeit als Nachschlagewerk zur Hand.
Die Autorin hat sehr gut, für jeden verständlich, diese komplizierte Thematik erklärt.
Und vor allem sind auch die Screenshots, Grafiken und Fotos, die zur Erläuterung im Buch sind, sehr gut.


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sachbuch hobby & lifestyle

Himmelsfotografie mit der digitalen Spiegelreflexkamera

Stefan Seip
Fester Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Kosmos, 05.06.2014
ISBN 9783440141595
Genre: Sachbücher

Rezension:

Der Autor Stefan Seip, Diplom-Biologe und aus der IT-Branche kommend, fotografiert schon sehr lange.
Eines seiner großen Fotothemen, zu dem er schon so einiges veröffentlicht hat, ist die Himmelfotografie.

Dieses Buch fängt ungewöhnlich an und hört ungewöhnlich auf.
Normalerweise wird man von weissen Seiten begrüsst, höchstens der Buchtitel steht auf dem ersten Blatt.
Bei diesem Buch ist das anders.

Zu Beginn gibt es "Nützliche Daten auf einen Blick".
Was verbirgt sich dahinter? Na klar, erst einmal Erläuterungen, wie man die Anmerkungen, die bei jedem Foto im Buch stehen, lesen soll.
Das findet man nicht in jedem Buch.

Dann gibt es grundlegende Dinge, wie die maximal mögliche Belichtungszeit je Brennweite, effektive Bildwinkel für Vollformat und APS-C-Format je Brennweite und die scheinbare Ausdehnung von Himmelsobjekten.
Am Ende des Buches auch keine leeren Seiten sondern Sonnen- und Mondfinsternisse bis 2015 und die Sternschnuppenströme.

Dann geht es los mit ganz vielen sehr gut beschriebenen Informationen zum Thema Himmelsfotografie.

Der Autor beschreibt die Ausrüstung, die man benötigt und zwar von den Minimalanforderungen bis hin zur Variante für die Fotografen, die mehr wollen.

Eine Kapitelüberschrift lautet "Das Buch ist Ihr Begleiter" und Stefan Seip empfiehlt das Buch Seite für Seite als eine Art Kurs zu verwenden. Alles baut aufeinander auf.
Und als Kurs kann man es auch verwenden.
Er macht Lust darauf einfach mal anzufangen mit dem Equipment das man hat.

Himmelsfotografie findet nicht nur in der Nacht statt, sondern auch am Tag.

Los geht es damit, dass man erst einmal seine eigene Kamera in Bezug auf das Thema kennenlernen soll.
Der Autor hat nichts vergessen, so dass auch ein Anfänger das Buch als Grundlage nehmen kann und loslegen kann.
Selbst ein Test für den Verschmutzungsgrad des Sensors ist drin.

Von Wolkenformationen über Blitze hin zu Halos der Sonne, usw. für die gängigen Himmelserscheinungen am Tage gibt es kurze sehr gut verständliche Anleitungen mit tollen Fotos.

Weiter geht es mit dem Sternenhimmel, auch Themen wie Astro-Montierung, Fernrohr als Tele, etc. werden ausführlich dargelegt.

Auch das Kapitel Aufnahmetechnik und Bildbearbeitung nimmt einen grossen Raum ein.

Ebenso wird hingewiesen auf den Umgang mit dem Equipment bei dieser Art der Fotografie, u.a. "Vorsicht Sonne!"
.
Mein Fazit: Stefan Seip hat ein Buch geschrieben, das für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet ist. Es ist sehr systematisch aufgebaut und mit tollen Fotos angereichert. Man kann es als Kurs verwenden und später als Nachschlagewerk. Meine absolute Empfehlung besonders auch für Einsteiger in das Thema Himmelsfotografie.

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hunde

Macho oder Mimose

Immanuel Birmelin
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Gräfe u. Unzer, 04.03.2014
ISBN 9783833834677
Genre: Sachbücher

Rezension:

Immanuel Birmelin ist ein Autor den wohl jeder engagierte Hundemensch zumindest dem Namen nach kennt.

Er ist Verhaltensforscher. Man kennt ihn aus Filmen, die er mit Volker Arzt zusammen gedreht hat, wie "wenn Tiere reden könnten".
Und er ist ein ganz begeisterter Hundehalter.

Das Buch "Macho oder Mimose" ist kein Hundebuch, das sich in die Reihe der vielen Bücher der leichteren Art einreiht.
Das würde auch zum Autor nicht passen.
Es ist ein Buch, das sich mit Hundeverhalten beschäftigt.

Wer kennt das nicht? Man holt sich eine neue Fellnase in die Familie und bemerkt schon bei den Welpenbesuchen beim Züchter, dass die Geschwister
nicht nur unterschiedlich aussehen, sondern auch ganz unterschiedlich "ticken".

Auch alle Mehrhundehalter weden es tagtäglich beobachten können, dass ihre Hunde ganz unterschiedlich sind.
Dabei werden sie in einer Familie erzogen.

Es muss also mehr dahinter stecken als die reinen Umweltfaktoren.
Und genau darum dreht sich u.a. das Buch von Immanuel Birmelin. Jeder Hund ist anders.
Es gibt die Angsthasen, die Draufgänger, eben Macho und Mimose.

Wenn ich als Hundehalter nun weiß zu welchem Typ Hund mein Hund passt, fällt es mir leichter ihn zu erziehen, ihm gerecht zu werden.
Das postuliert der Autor.

Er gibt in seinem Buch dazu ganz viel Hilfestellungen und er schlägt die Brücke von der Theorie zur Praxis.
Birmelin hat in seinem Buch Tests veröffentlicht, die helfen den Hund einzuschätzen. Dazu bekommt der Leser Übungen an die Hand, um manche Veranlagung zu stärken.
Übungen, die aber auch Mensch und Hund Spaß machen.

Toll sind auch die Rubriken "Wissen kompakt" mit sehr guten und prägnanten Informationen zum jeweiligen Thema.

Angereichert ist die Theorie mit Anekdoten aus dem Leben der Familie Birmelin, dem Leben mit ihren Hunden, die auch ganz unterschiedlich sind und waren.
Diese Erzählungen verdeutlichen auch was der Autor meint. Er beschreibt die Hunde und die Situationen so anschaulich, dass man sich fühlt als sein man dabei gewesen, wenn sich drauf einlässt.

Mein Fazit: Das Buch von Immanuel Birmelin ist ein Buch, das Theorie und Praxis miteinander verbindet. Wissenschaftlich fundiert liefert der Autor Hilfestellungen zum Umgang mit unterschiedlichen Hundetypen.
Sicher kein Buch für Leser, die nur schnelle "Kochrezepte" suchen für den Umgang mit dem Vierbeiner, aber genau das richtige für alle, die sich mit dem Thema Hund auseinandersetzen wollen und bereit sind auch gut verständliche Theorieteile zu lesen.

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japan, auswandern, tokio, erdbeben, erfahrungsbericht

Hallo Japan

Lucinde Hutzenlaub
Geheftet: 256 Seiten
Erschienen bei Eden Books, 10.06.2014
ISBN 9783944296548
Genre: Sachbücher

Rezension:

Familie Hutzenlaub aus Böblingen zieht aus beruflichen Gründen um.
Der Weg führt sie nach Japan.

Lucinde Hutzenlaub beschreibt in ihrem Buch, wie es ist mit einer sechsköpfigen Familie in ein ganz fremdes und weit entferntes Land auszuwandern.
Ein Land mit einer völlig anderen Kultur, mit einer fremden Sprache und noch ganz anderen Unwägbarkeiten.

Aber keine Sorge, dies ist keine trockene Beschreibung, wie man es sonst manchmal kennt.
Nein Lucinde Hutzenlaub versteht es, die Geschichte um die Auswanderung mit ganz viel Witz zu schildern.
Beim Lesen kann man herzhaft lachen.

Und das, obwohl es der Familie sicher nicht immer nach lachen zumute war.
Sie erleben das schwere Erdbeben mit. Wahrlich eine Erfahrung, die man nicht braucht im Leben.
Im Buch bekommt man somit einen Augenzeugenbericht der Geschehnisse und lernt auch, wie Japaner mit Katastrophen umgehen.

Die Autorin lässt aber auch die Fettnäpfchen nicht aus, in die die Familie zwangsläufig getrampelt ist.
Wenn Sie das Buch gelesen haben, haben Sie einen Einblick bekommen in eine teils ungewohnte Küche und vieles mehr.

Rundum ein Buch, das lustig ist und realitätsnah zugleich.
Kein Reiseführer sondern ein Buch, das uns Leser eintauchen lässt in eine ganz andere Welt.

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Fotokurs Straßenfotografie: Szenen, Menschen und Orte im urbanen Raum fotografieren

Meike Fischer , Rudolf Krahm
E-Buch Text: 358 Seiten
Erschienen bei dpunkt.verlag, 15.05.2014
ISBN 9783864914959
Genre: Sachbücher

Rezension:

Die Autoren des Buches sind Profis.

Meike Fischer hat in Offenbach Visuelle Kommunikation mit dem Schwerpunkt Fotografie studiert und arbeitet als Fotojournalistin.
Rudolf Krahm ist Lektor, Redakteur und Übersetzer in den Bereichen Fotografie und Digital Imaging.

Beide wissen genau wovon sie schreiben.
Meike Fischer ist da auch ganz die Praktikerin mit einem grossen Erfahrungsschatz. Ihre Arbeiten findet man auch in Frankfurter Museen.
Und an diesen Erfahrungen lassen die beiden Autoren uns Leser teilhaben.

Das Buch nennt sich "Fotokurs Straßenfotografie" mit dem Untertitel "Szenen,Menschen und Orte im urbanen Raum fotografieren".
Es ist in der Tat ein Kurs. Neben den Erläuterungen gibt es nämlich auch klare Trainingseinheiten mit Aufgaben zum Üben.

Die Trainingseinheiten sind exakt beschrieben mit ungefährem Zeitbedarf, was braucht man, wie macht man es, was soll man daraus lernen.
Mir kam gleich die Idee, dass man sich die Einheiten auch mit mehreren Fotografen zusammen vornehmen kann.
Denn auch dazu ermutigt die Autorin, seine Fotos mit anderen besprechen, da man ja betriebsblind ist.

Das Buch ist für Einsteiger genauso geeignet wie für Fortgeschrittene.

Es beginnt mit einer Einführung, in der die Autoren den Anfänger an die Hand nehmen auf dem Weg zum guten Foto.

Vom Kapitel über die Ausrüstung, in dem nun wirklich alles was man braucht oder brauchen kann, sehr gut verständlich erklärt wird (Kameratyp, Objektive, Filter, Stative, usw. bis hin zur richtigen Kleidung) geht es hin zum technischen Bereich.

Dem Einsteiger werden alle Parameter der Belichtung, der Schärfe, Histogramm und vieles mehr nahe gebracht.
Auch für manch einen Fortgeschrittenen, der bislang mehr im Automatikmodus zuhause war und sich nicht immer traut, die Belichtung selbst einzustellen, eine Hilfe und Auffrischung.

Danach folgen die Kapitel, die für alle Leser spannend sind:
- Menschen fotografieren
- Fotografische Serien und Essays
- Lost Places und Urban Exploring
- Bildrecht
- der besondere Look.

Die beiden Autoren geben praxisnahe Tipps, wie man seine Scheu überwindet fremde Menschen zu fotografieren.  
Auch die rechtlichen Aspekte werden beleuchtet zu dem Thema. Da geistern ja einige Vermutungen, Unwahrheiten und wenig Wahrheit durch die Gegend.
Auch gibt es dazu so wertvolle Hinweise wie, dass die rechtliche Seite in einem anderen Land wieder ganz anders sein kann.
Da denkt man sicher nicht immer dran, ich zumindest nicht.

Mit vielen Bildbeispielen, neben denen die Einstellungen jeweils angegeben sind, und teils auch ein Motiv in mehreren Belichtungsvarianten gezeigt wird, ist das Buch eine Quelle zum Lernen und für Ideen.

Und Ideen haben die Autoren genug. Mich hat das Fotografieren von Spiegelbildern in Pfützen total fasziniert. Das wird bald mal ausprobiert.
Oft werden die Texte des Buches durch Links angereichert.

Lost Places sind z.Zt. in aller Mund in den Foren.
Meike Fischer erklärt zum einen die Faszination, macht aber auch aufmerksam auf die Risiken. So simple Dinge, die dabei zum Tragen kommen, wie, dass man möglicherweise keinen Handyempfang hat, wenn es zu einem Unfall kommt. Man sollte deshalb nie alleine gehen.
Und viele Tipps mehr bis dahin wie man solche Locations im Internet finden kann.

Dem Thema Recht wird ein extra Kapitel gewidmet und man hat sicher in der Straßenfotografie am meisten Bedenken dabei.
Ich habe gelernt, dass ich mehr darf, als ich dachte.

Auch die Bildbearbeitung kommt nicht zu kurz. Anhand von konkreten Beispielen und Screenshots der Einstellungen, lassen sich die Möglichkeiten in verschiedenen Programmen nachvollziehen.

Mein Fazit: Das Buch eignet sich für Einsteiger und Fortgeschrittene gleichermaßen. Es bietet über das Thema Straßenfotografie, das es ganz hervorragend abbildet, aber auch noch ganz viele Ideen, Tipps und Anleitungen, die man in allen Bereichen der Fotografie brauchen kann.

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Kosmos Sternführer für unterwegs

Michael Vogel
Flexibler Einband: 80 Seiten
Erschienen bei Kosmos, 04.02.2014
ISBN 9783440140208
Genre: Sachbücher

Rezension:

Nachdem wir das Kosmos Astro-Teleskop hatten und fasziniert waren von dem was wir sahen, musste ein Sternenführer her.
Was wir sahen wussten wir nämlich nicht.

Wir haben uns für diesen kleinen Führer entschieden. Denn wir haben mittlerweile auch Lust, wenn wir unterwegs sind, die Sterne zu beobachten
Dieses Buch ist handtaschen- und rucksacktauglich vom Format und vom Gewicht her.
Ausserdem hat es einen Schutzumschlag aus Folie, der schnell abgewischt ist, wenn mal Schmutz drauf kommt.

Das Buch beginnt mit der Sternenbeobachtung für Anfänger. Das ist für mich absolut hilfreich, da ich mit dem Thema noch nie auseinandergesetzt hatte.

In der Einleitung heisst es "Reiseführer zu den Sternen", das trifft ganz genau was das kleine Buch leistet.

Neben kurz gehaltenen aber sehr informativen allgemeinen Erläuterungen, ist das Buch ein Führer zu dem, was man jeden Monat am Himmel sieht.
Aufgeteilt ist es in die einzelnen Monate.
Bis 2023 erfährt man für jeden Monat welche Sterne und Planeten man am Nachthimmel sehen kann oder auch nicht.
Zu jedem Monat findet man ein Highlight des Monats. Eingestreut sind auch "Infokästen" mit weiterführenden Informationen.

Angereichert ist der Text mit tollen Bildern, die die Sternenbilder verdeutlichen und einigen sehr beeindruckenden Fotos.

Auch Internetadressenn zum Thema liefert das Buch.
Und ganz zum Schluß eine sehr hilfreiche Tabelle, in der man ganz schnell zu einem bestimmten Datum die Seite findet, die genau für den Tag den Himmel näher bringt.

Mein Fazit: das Buch ist sehr hilfreich und bietet in einem kompakten Format total spannende und hilfreiche Informationen.

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Die Kunst der Landschaftsfotografie

Jack Dykinga
Fester Einband: 188 Seiten
Erschienen bei dpunkt, 01.04.2014
ISBN 9783864901669
Genre: Sachbücher

Rezension:

er Autor Jack Dykinga, Jahrgang 1943, ist einer der ganz großen Fotografen unserer Zeit.
1970 gewann er den Pulitzer-Preis für seine Werke.

Das Buch "Die Kunst der Landschaftsfotografie" trägt zu Recht seinen Titel und seinen Untertitel "Ein Meisterkurs für fotografisches Sehen und Komposition".
Es ist schon ein Meisterwerk an sich, mit den tollen Aufnahmen, die das Buch bietet.

Der Autor hat ein Buch vorgelegt, das sich weniger an den Anfänger richtet, der genaue Anweisungen sucht, wie man nun Landschaftsfotos macht.
Das Buch ist eher geeignet für all die Fotografen, Amateure und Profis, die einfach noch ein wenig besser werden wollen. Und für die, die es einfach lieben tolle Bücher zum Thema Fotografie anzuschauen und zu lesen.

Jack Dykinga versteht die Fotografie als Sprache. Eine Sprache, die sich nicht an Grenzen hält, die universell ist, da sie keine Worte braucht.

Er möchte in seinem Buch  Wissen vermitteln nicht nach dem Motto "learning by doing" sondern nach seinem Ansatz "Learning by Seeing".
Im Buch findet man deshalb sehr gut gelungene Fotos ebenso wie weniger gut gelungene.
Anhand der Gegenüberstellung verdeutlicht Dykinga was ein sehr gutes Lanfschaftsfoto ausmacht.
Eben ein Foto das dem Anspruch des Autors gerecht wird und der ist hoch.

In einer Art Erzählstil beschreibt Jack Dykinga wie es zu den Fotos kam, was ihn an für ihn schlechten störte und wie ein gutes daraus wird.
Er verdeutlicht Themen wie Perspektive ebenso wie die Bildkomposition, usw.

Aufgeteilt ist das Buch in mehrere Kapitel:

- Entscheidungen
- Design
- Linien
- Nähe/Distanz
- Illusion
- Framing
- Licht
- Gegenüberstellungen
- Die Arbeit mit Gelegenheiten
- Richtung
- Gefühl und innere Stimme
- Negativer Raum
- Experimentieren
- Zurückkehren
- Lektionen gelernt
- Meine Ausrüstung
- Technische Informationen

Alleine, wenn Sie sich die Kapitelüberschriften anschauen, werden Sie schon merken, dass dies ein Fotobuch der ganz anderen Art ist.
Ein Buch weg von der reinen Technik, hin zur Kunst.
Ein Buch das den Weg weist vom Erinnerungsfoto weg hin zu einem Kunstwerk.

Das Buch hat mich gefangen genommen, sowohl vom Inhalt her wie auch vom Schreibstil des Autors. Es hat nichts gemein mit den üblichen Büchern zu dem Thema.
Es ist eine Art den Leser an die Hand nehmen auf dem Weg zu einem besseren Foto.
Ein Buch auf das man sich einlassen muss.

Nach den ersten Seiten dachte ich auch, das bringt mir doch nichts. Ich suchte nach Anleitungen wie ich meine Landschaftsfotos besser mache.
Dann hat mich der Autor mit seinen Texten in seine Gedanken herein geholt. Anders kann ich es nicht beschreiben.
Ein Buch, das den Leser, der es zulässt, in seine Bann zieht.

Auf alle Fälle ein Buch das fasziniert. Lernen von einem der ganz großen Fotografen unserer Zeit ermöglicht es.

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Lob des Irrtums

Jürgen Schaefer
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei C. Bertelsmann, 12.05.2014
ISBN 9783570101612
Genre: Sachbücher

Rezension:

Jürgen Schaefer ist Wissenschaftsjournalist und arbeitet bei GEO als Redakteur.

Das Buch mit dem Untertitel "Warum es ohne Fehler keinen Fortschritt gibt" macht Mut den Perfektionismus abzulegen.

Ärgern wir uns nicht alle über Fehler, die wir machen.
Ich persönlich habe es schon in der Schule gehasst, wenn rote Striche am Rand einer Klassenarbeit Fehler signalisierten. Damit bin ich sicher nicht alleine.
So sind wir nun mal erzogen. Hin zur Fehlerlosigkeit.

Eindrucksvoll, mit ganz vielen Belegen aus der Neurowissenschaft, der Evolution, man denke nur an Darwin, usw. erklärt der Autor warum es Fehler braucht.

Der Autor fordert dazu auf seine eigenen Fehler zu lieben.
Das fällt schwer, aber Jürgen Schaefer hat so eindeutige Beispiele dafür, dass sich die Mühe des Weges dahin lohnt.

Besonders beeindruckt hat mich seine Schilderung der Geschichte von Ang Lee, der aus Taiwan in die USA emigrierte, um seinen grossen Traum zu verwirklichen.
Er wollte Schauspieler werden.
Während des Studiums legt er sich fest Regisseur zu werden.

Für seine Diplomarbeit wird er ausgezeichnet, er hofft auf den grossen Durchbruch.
Die Agentur, die ihn vertritt, beschafft ihm keinen Job. Er und seine Familie leben vom Geld das seine Frau verdient. Er will umschulen. Dies verhindert seine Frau.

Nach 6 Jahren gewinnt er einen Wettbewerb . Mit dem Preisgeld dreht er in 48 Tagen einen Film der zu Herzen geht.

Der Durchbruch ist geschafft. Ang Lee wurde für 38 Oscars nominiert, 12 mal hat ihn bekommen.
Dies ist einer der Beweise, dass auch Niederlagen zum Erfolg führen können.

Viele Irrtümer fallen uns ja gar nicht auf. Zeugenaussagen, die beeinflusst sind vom Individuum das sie macht. In bester Absicht und mit der festen Überzeugung die Wahrheit zu sagen, aber beeinflusst von der subjektiven Wahrnehmung.
Optische Täuschungen verschieben die Wahrheit ebenso.

Es gibt viele Beispiele im Buch von Jürgen Schaefer. Beispiele, die auf der einen Seite Mut machen Fehler zuzulassen, auf der anderen Seite aber auch aufzeigen, dass ein Leben ohne Fehler gar nicht möglich ist. Fehlerlos leben würde Stillstand bedeuten.

Viele Entdeckungen verdanken wir auch Irrtümern.
Ohne Irrtum hätten wir kein Penicillin und viele andere Dinge mehr.

Hierzu liefert der Autor sowohl den wissenschaftlichen Hintergrund wie auch Beispiele.
Das Buch ist sehr fundiert geschrieben.

Ich kann es nur jedem Leser empfehlen, der bereit ist neue Gedanken zuzulassen.


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Schwarz-Weiß-Fotografie (mitp Edition Profifoto)

Anselm F. Wunderer
E-Buch Text: 240 Seiten
Erschienen bei mitp, 07.05.2014
ISBN 9783826694417
Genre: Sonstiges

Rezension:

Der Autor Anselm F.Wunderer war, nach einer Lehre bei Kodak, u.a. bei Leica für die Gründung dre Leica-Schule in Österreich zuständig.
Seit 2000 arbeitet er als selbstständiger Fotograf.

Der Werdegang des Autors erklärt den Aufbau des Buches, ganz systematisch von der Geschichte der Schwarz-Weiß-Fotografie bis hin zur digitalen Fotografie.

Anhand von Fotos, Zeichnungen, aber auch Werbeschildern verdeutlicht der Autor, worin letztendlich der Reiz der SW-Fotografie liegt.
Das Bild bekommt unter Umständen eine andere Aussage, auf alle Fälle aber eine andere Wirkung.

Anhand wunderschöner alter Fotos, wie ich sie noch aus der Zeit meiner Großeltern kenne, verdeutlicht Wunderer die Anfänge der Fotografie, die nun einmal monochrom waren.

Danach leitet er über zur SW-Fotografie. Er gibt Hilfestellungen zur Bildgestaltung, die ganz anders ausfallen kann als bei Farbfotos.
Man erfährt als Leser wie man vor dem Auslösen erkennen kann, ob sich das Motiv überhaupt für ein monochromes Foto eignet.

Viele Fotos im Buch sind sowohl in Farbe wie auch Schwarz-Weiß abgedruckt, um dem Leser den Unterschied zu verdeutlichen.
Die Fotos werden begleitet von den Belichtungsdaten. Ich finde das sehr hilfreich, um sich selber dem Thema auch praktisch zu nähern. So kann man sich zunächst an den Einstellungen des Autors orientieren, um dann selbst Routine zu bekommen und sich zu entwickeln im Bereich der monochromen Fotografie.

Ein grosses Kapitel widmet sich der analogen Erstellung von monochromen Fotos. Dieses hat der Autor ja noch gelernt.
Die Erfahrungen aus der analogen Fotografie lässt er einfliessen in die weiteren Kapitel, die sich dann mit Fragen und Tipps zur digitalen Schwarz-Weiß-Fotografie beschäftigen.

Soll man gleich monochrom fotografieren oder Farbfotos umwandeln?
Was hilft uns dabei das schwarz-weiße  Bild perfekt zu gestalten.
Hilfestellungen wie Histogramm, etc. werden sehr ausführlich und extrem gut verständlich erklärt.

Von den entsprechenden Kameraeinstellungen, verdeutlicht anhand von Fotos mit der Menüeinstellung dabei, bis hin zur Bearbeitung in Photoshop und Co. ranken sich die Themen.

Mich persönlich hat dabei das Thema "Tonen" total begeistert. Damit habe ich bislang noch nie befasst.
Das wird mit Hilfe des Buches als nächstes in Angriff genommen.

Der Autor macht dem Leser auch Mut seine alten Fotos und Dias aus Analogzeiten umzusetzen in digitale Daten, und sie mit den heutigen Möglichkeiten zu kleinen Kunstwerken zu entwickeln.

Egal ob Landschaft, Menschen, Architektur, der Autor lässt kein Thema aus.

Dieses Buch ist ein Quell neuer Ideen.

Mein Fazit: Anselm F.Wunderer hat ein Buch vorgelegt, das das Thema Schwarz-Weiss-Fotografie von der Theorie bis zur Praxis mit grossem Sachverstand abdeckt.
Aus meiner Sicht ist das Buch geeignet für jeden Fotografen bis hin zum sehr ambitionierten Amateur, evtl. sogar bis hin zum Profi, der sich mit der Materie der monochromen Fotos auseinandersetzen will.

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Augenschmaus

Katie Shelly
Geheftet: 112 Seiten
Erschienen bei Eden Books, 10.06.2014
ISBN 9783944296586
Genre: Sachbücher

Rezension:

Die Autorin Katie Shelly ist Designerin und keine Berufsköchin.

Daraus resultiert auch, dass dies kein Kochbuch der gewohnten Art ist.
Hochglanzbilder werden Sie vergeblich suchen. Raffinierte Rezepte von Sterneköchen ebenso Fehlanzeige.

Was der Leser findet ist ein Kochbuch zu den Themen:

- Frühstück
- Suppen + Eintöpfe
- Deftige Speisen
- Beilagen und Salate
- Schnelle Snacks
- Soßen + Dips
- Getränke und
- Nachtisch,

das fast ohne Worte auskommt, zumindest was die Zubereitung angeht.

Na klar finden Sie die Zutaten geschrieben vor. Ansonsten Zeichnungen, die alles erklären.

Knoblauch fein hacken, wie macht man das??? Einfach der "Bildgeschichte" folgen.

Das klappt werden Sie fragen. Ja es funktioniert. Ich war total skeptisch, da ich ein Liebhaber toller Fotos bin, die Lust auf ein Gericht machen.
Auf den ersten Blick fand ich das Buch unmöglich. Aber ich wurde eines Besseren belehrt. Man muss sich nur auf diese Art von Kochbuch einlassen.

Die Rezepte, die ich bislang probiert habe, haben wohlschmeckende Speisen ergeben. Und dazu das Ganze auf einfache Art und Weise.

Mein Fazit: ein Buch auf dessen ungewöhnliche Art man sich einlassen muss, um davon zu profitieren. Sicher ein Buch, dass auch Kochmuffel motiviert.
Aber ganz klar nichts für Leser, die Rezepte eines Sternekochs erwarten mit Fotos liebevoll dekorierter Tische und Speisen.

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Office 2013, m. CD-ROM

Robert Klaßen
Fester Einband: 1.008 Seiten
Erschienen bei Vierfarben, 28.04.2014
ISBN 9783842100909
Genre: Sachbücher

Rezension:

Robert Klaßen ist Trainer und Fachbuchautor u.a. im Bereich Software.

Mit diesem Schwergewicht, von 1194 Seiten Umfang, hat er einen Ratgeber zum Thema Office 2013 vorgelegt, der seinesgleichen sucht.

Nachdem ich nun etliche Office-Vorversionen auf dem Rechner hatte, stellte mich die 2013er Version vor einige Fragen.
Es wird ja gerne bei Microsoft mal wieder etwas an andere Orte geschoben, umbenannt, man erkennt Erweiterungen nicht oder ähnliche Dinge.

Dieses Buch lässt keine Fragen offen. Für Anfänger im Bereich Office geht es los mit der Auswahl der richtigen Office-Edition.
Die erstrecken sich ja von "Home und Student" über "Home und Business" und "Professional" bis hin zu "Office 365" und "Office 365 University".
Wer soll da als Anfänger noch durchblicken was er braucht.
Dazu gibt Robert Klaßen Hilfestellungen. Ebenso für die Möglichkeiten Office zu kaufen oder zu abonnieren. Vor- und Nachteile werden beleuchtet.

Auch die Testversion für die Unentschlossenen stellt der Autor vor.

Weiter geht es mit der korrekten Installation.

Die ersten Schritte mit dem Programm begleitet der Autor auch perfekt.
Mit Hilfe von Bildern, die man auch seinem Bildschirm vorfindet führt er in die Oberfläche ein. Erklärt die Gesetzmäßigkeiten des Programms.

In den Info-Kästen, die farblich hinterlegt sind, findet man stets die wichtigsten Tipps.

Für die Umsteiger von anderen Versionen geht es los mit einem Kapitel über die Neuerungen.
Das hat mir sehr geholfen schnell mit der neuen Office-Version klar zu kommen.
Viele Neuerungen habe ich mit Hilfe des Ratgebers entdeckt.

Das Buch hilft auch gewohnte Pfade zu verlassen und so schneller zum Ziel zu kommen. Die gewohnten Wege sind ja nicht unbedingt die schnellsten.

Danach folgen zu den Teilen von Office 2013 die einzelnen großen Kapitel.
Word, Excel, Powerpoint, Outlook und OneNote werden beleuchtet.

Der Leser bekommt sehr gute und exakte Erklärungen zu den Themen arbeiten mit Office 2013 im Team und Makros.
Makros waren bislang gar nicht mein Ding. Ich werde mich nach und nach darin einarbeiten.
Mit diesen tollen Anleitungen sollte es gelingen.

Jedes Thema ist gut untergliedert und sehr systematisch vom Autor aufbereitet. Zu den Office-Vorversionen hatte ich auch Bücher, aber von anderen Autoren.
So schnell wie bei diesem Buch habe ich mich nicht zurechtgefunden.
Die Überschriften im Inhaltsverzeichnis sind so gewählt, dass man sich als Leser genau das herauspicken kann, was man gerade benötigt. Ausserdem ist das Register auch hilfreich.

Toll ist auch der Anhang mit den Tastaturbefehlen. Auch diese sind sehr systematisch unterteilt. Es ist schon super wie schnell das Arbeiten damit geht.

Was ich persönlich auch besonders schätze ist die beiliegende CD mit der PDF-Version des Buches. Die ist auch flott durchsucht und erspart es ständig das doch recht schwere Buch aus dem Regal zu ziehen.
Das ist ein Mehrwert den andere Bücher nicht liefern.

Mein Fazit: Dieses Buch ist nicht nur ein Schwergewicht aufgrund der hohen Seitenzahl, sondern besonders wegen seines Inhalts.
Es ist für Office-Anfänger ebenso gut geeignet wie für Umsteiger von Vorversionen. Ich habe mich selten so schnell eingearbeitet.

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27 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

sylt, bastian kreuzer, mord, sven winterberg, kunstwerke

Mörder weinen

Eva Ehley
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 27.03.2014
ISBN 9783596197286
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Dies ist mein erstes Buch von Eva Ehley, aber ganz sicher nicht mein letztes.

"Mörder weinen" spielt auf Sylt und wer Sylt kennt und liebt, weiß genau in welchen Ecken die Geschichte gerade spielt.
Ganz exakt beschreibt die Autorin, mit ganz viel Ortskenntnis, die Szenerie.

Die Ermittler der Sylter Kriminalpolizei Sven Winterberg, Silja Blanck und Bastian Kreuzer haben alle Hände voll zu tuen.

Zwei Morde in zwölf Stunden. Das ist viel für die beschauliche Insel.
Der Galerist Specht wird ermordet mit einem Kunstwerk???? Oder doch nicht.
Ein Toter auf dem Friedhof bei St.Severin. Zufall oder Plan? Gibt es einen Zusammenhang?

Minutiös verfolgt Eva Ehley die Wege der Ermittler. Und erschwert wird das Ganze noch durch die persönliche Beziehung zwischen Silja Blanck und Bastian Kreuzer, die im Laufe der Ermittlungen einen Riss bekommt.
Bastian lässt sich mit Siljas Freundin Judith ein, zumindest lässt das was Silja sieht darauf schliessen.

Das passt nun aber gar nicht in die Ermittlungsarbeit.
Sven Winterberg hat viel zu tuen, seine Kollegen zu motivieren sich dem Fall zu widmen, eine private Überraschung zu verkraften und die Fäden der Ermittlungsarbeiten in der Hand zu halten.

Die Ermittler stoßen darauf, dass die beiden Mordopfer sich kannten. Und in ihrem Umfeld gab es doch schon einen Unfall. Ist das alles Zufall??

Ich will nicht zuviel verraten. Nur so viel, dieses Buch fesselt den Leser von der ersten bis zur letzten Seite. Es nimmt einen mit in die Handlung, die Ermittlungsarbeiten und auf die zauberhafte Insel.

Meine absolute Leseempfehlung.

Angereichert wird der Krimi noch durch eine Leseprobe des neuen Krimis. Wie toll.

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Landschaftsfotografie

Thomas Hintze
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei MITP-Verlag, 20.04.2014
ISBN 9783826694936
Genre: Sachbücher

Rezension:

Der Autor Thomas Hintze ist Fotograf und Foto-Coach. Er hält auch Workshops zum Thema Fotografie ab.
Wie Thomas Hintze auf seiner Homepage schreibt, ist das Buch ein Ergebnis aus seinen Erfahrungen und auch der Fragestellungen auf seinen Workshops.

Und es stimmt, es ist ein Buch, das ganz praktische Tipps gibt.

Unterteilt hat der Autor dieses Buch in die Kapitel:

- Grundlagen der Belichtung
- Kamera und Zubehör
- Objektive
- Die Landschaft als Atelier
- Im Gelände und zuvor und
- Spezielle Digitaltechniken

Wie man schon den Kapitelüberschriften entnehmen kann ist das Buch geeignet für den Anfänger, der hier zunächst einmal in die Grundlagen eingeführt wird. Systematisch wird das Thema aufgebaut. Von Leichtungszeit und Blende, wie wird eien Histogramm interpretiert, wie beeinflusst die Blende die Schärfentiefe, Stative, ja oder nein und welche, brauchen wir Filter, welche Objektive brauchen wir um bestimmte eine Bildwirkung zu erzielen,usw.

Auch Fortgeschrittene profitieren von den Basics und den weiteren Kapiteln.

Weiter geht es mit der Bildgestaltung. Thomas Hintze fordert den auf Leser zum Designer zu werden.
So habe ich das Thema noch nie gesehen, aber er hat ja Recht, Landschaftsbilder grosser Maler sind ja auch nicht ohne Plan entstanden.

Themen wie Farbfoto oder monochrom werden beschrieben und mit tollen Beispielen verdeutlicht.
Der Autor ermuntert die Leser mit den digitalen Fotos zu spielen. Einfach mal auszuprobieren was einem selber besser gefällt.

Thomas Hintze stösst auch den Gedanken an, sich ein bestimmtes Projekt für einen Tag vorzunehmen und daran zu arbeiten.
Wieviele Fotos kann man z.B. von einem einzigen Baum machen, wenn man alle möglichen Perspektiven ausprobiert, das Licht sich im Tagesverlauf ändert, man verschiedene Belichtungen ausprobiert.

Zum Schluß bekommt man Hilfestellungen zu Themen, die im Zeitalter der digitalen Fotografie leicht möglich sind, wie HDR und Panoramafotografie.

Begleitet werden alle Themen von sehr hilfreichen Beispielfotos, die den Text verdeutlichen.

Ein kleiner Fehler ist unterlaufen, auf Seite 121 wird die Insel Amrum in die Niederlande verlegt. Ich habe im Internet recherchiert und finde dort keine ausser der in Deutschland.

Das Format des Buches ist so gewählt, dass man es in den Rucksack stecken kann und auf einer Tour, die man plant als Nachschlagewerk mitnehmen kann.

Auf der Homepage des Autors findet man Leseproben, um sich das Buch vorher teilweise anzusehen.

Mein Fazit: ein Buch zum Thema Landschaftsfotografie, dass den Anfänger hervorragend ins Thema einführt. Sehr systematisch führt es von den Grundlagen hin zum fertigen Bild.
Die Fortgeschrittenen bekommen tolle Ideen geliefert, Denkanstösse wie man das Thema auch mal angehen kann.
Ein lohnenswertes Buch.

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