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24 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

templer, priester, mysterium, journalist, wächter

Es wird dich rufen

Simon Cross
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Blue Screen Entertainment, 11.10.2010
ISBN 9783981030563
Genre: Krimi und Thriller

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(83)

195 Bibliotheken, 23 Leser, 1 Gruppe, 69 Rezensionen

thriller, ethan cross, gefängnis, ich bin der zorn, psychothriller

Ich bin der Zorn

Ethan Cross , Dietmar Schmidt
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 11.11.2016
ISBN 9783404174218
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:

In einer Strafanstalt in Arizona ereignet sich ein blutiger Amoklauf. Scheinbar wahllos erschießt ein Gefängniswärter mehrere Menschen. Zu seinem Motiv schweigt er. Das ruft Bundesermittler Marcus Williams auf den Plan. Rasch findet er heraus, dass der Wärter von einem psychopathischen Killer erpresst wurde, der sich selbst Judas nennt. Um die Identität des Judaskillers aufzudecken, tut Marcus sich erneut mit seinem Bruder Francis Ackerman jr. zusammen, dem berüchtigtsten Serienkiller der Gegenwart:  Marcus ermittelt außerhalb der Gefängnismauern, Ackerman jr. undercover unter den Häftlingen. Was beide nicht ahnen: Der Judaskiller verfolgt weitaus größere Ziele als nur ein paar Morde …

 

Meine Meinung:

Der Zorn ist der 4. Band der Reihe um Marcus Williams und die Shepherd Organisation, die die schlimmsten Verbrecher jagt, ohne dabei auf Bürokratie oder zum Teil auch das Gesetz Rücksicht nehmen zu müssen. Leider habe ich bisher nur noch Band 1 („Ich bin die Nacht“) gelesen, grundsätzlich schadet das aber in Bezug auf das Reinkommen in die Geschichte und das Verständnis nicht.

Marcus ging mir manchmal mit seiner unhöflichen Art etwas auf die Nerven, aber nicht so sehr, dass ich ihn nicht gemocht hätte. Die genauen Gründe liegen vielleicht in den Vorgänger-Bänden, da mir in Band 1 nichts dergleichen aufgefallen ist.

Francis Ackerman jr., der Serienmörder, war mir richtig sympathisch – was mich wiederum etwas verstört hat, aber in der Leserunde hat sich gezeigt, dass ich nicht die einzige bin. Sein Humor ist einfach klasse, er ist intelligent, unheimlich aufmerksam und ihm scheint wirklich viel an Marcus zu liegen. In Band 1, als die beiden noch nichts von der Halbbruderschaft wussten, hatte er schon das Gefühl, Marcus sei sein Gegenstück, vielleicht liegt es daran. Überhaupt kam mir das Verhältnis ziemlich eng vor, deshalb möchte ich unbedingt noch die beiden Vorgänger lesen, um mehr darüber zu erfahren, wie die beiden herausgefunden haben, dass sie Halbbrüder sind und warum Marcus bei Pflegeeltern aufgewachsen ist.

Was die Spannung angeht, hat es Ethan Cross geschafft, kontinuierlich ein Niveau zu halten, dass es mir schwer gemacht hat, das Buch wegzulegen. Bis zum finalen Höhepunkt konnte ich mir nicht denken, wer denn nun Judas ist und was sein Ziel ist.

Fazit:

Ein absolut spannender, gelungener Thriller mit unvorhersehbarem Ende. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung!

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

U is for Undertow

Sue Grafton
Flexibler Einband: 482 Seiten
Erschienen bei Pan Macmillan, 19.07.2010
ISBN 9780330519915
Genre: Krimi und Thriller

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(540)

1.000 Bibliotheken, 23 Leser, 1 Gruppe, 125 Rezensionen

thriller, serienkiller, ethan cross, serienmörder, mord

Ich bin die Nacht

Ethan Cross
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 20.12.2013
ISBN 9783404169238
Genre: Krimi und Thriller

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(505)

829 Bibliotheken, 14 Leser, 8 Gruppen, 117 Rezensionen

thriller, robert hunter, los angeles, mord, chris carter

Der Knochenbrecher

Chris Carter , Sybille Uplegger
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 11.05.2012
ISBN 9783548284217
Genre: Krimi und Thriller

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(657)

1.080 Bibliotheken, 13 Leser, 17 Gruppen, 180 Rezensionen

thriller, los angeles, serienmörder, mord, serienkiller

Der Kruzifix-Killer

Chris Carter , Maja Rößner
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 10.06.2009
ISBN 9783548281094
Genre: Krimi und Thriller

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(63)

103 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 55 Rezensionen

entführung, la réunion, mord, familie, urlaub

Beim Leben meiner Tochter

Michel Bussi , Eliane Hagedorn , Barbara Reitz
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 16.05.2016
ISBN 9783746631936
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:

„Und plötzlich bist du allein …

Eine glückliche Familie inmitten der heilen Welt einer paradiesischen Insel. Türkisblaues Wasser, Sonne, Palmen – ein Traum, der plötzlich zu einem Alptraum wird, als Liane verschwindet und ihren Mann Martial mit ihrer kleinen Tochter Josapha verzweifelt zurücklässt. Alles deutet auf ein brutales Verbrechen hin, und schon bald weiß Josapha nicht mehr, wem sie überhaupt noch trauen kann.

Das junge Ehepaar Bellion macht mit seiner sechsjährigen Tochter Josapha Urlaub auf der paradiesischen Insel La Réunion. Eines Nachmittags lässt Liane ihre Tochter und ihren Mann Martial am Pool zurück, um sich hinzulegen. Als Martial kurze Zeit später nach ihr sucht, ist sie verschwunden, das Hotelzimmer verwüstet und voller Blut. Die Polizei nimmt ihre Ermittlungen auf, und schnell steht Martial unter Verdacht, etwas mit dem Verschwinden seiner Frau zu tun zu haben. Doch bevor er festgenommen werden kann, gelingt es Martial mit Josepha zu fliehen. Eine Hetzjagd beginnt, denn niemand weiß: Ist seine Tochter bei ihm überhaupt noch sicher?“

 

Meine Meinung:

„Beim Leben meiner Tochter“ ist mein erstes Buch von Michel Bussi und er hat mich absolut überzeugt!

Erzählt wir die Geschichte aus der Perspektive verschiedener Personen in der dritten Person und aber auch immer mal wieder Kapitel aus der Perspektive der kleinen Josapha (genannt Sopha) in der ersten Person. Diese Kapitel haben mir besonders gut gefallen, da mir dieses kleine tapfere Mädchen so ans Herz gewachsen ist und sie sich zu meiner Lieblingsfigur entwickelt hat. Vor diesem Hintergrund gefällt mir auch der Originaltitel „Ne lâche pas ma main“ (Lass meine Hand nicht los) besser als der deutsche.

Selten habe ich ein so kurzweiliges Buch gelesen, bei dem ich nur so über die Seiten geflogen bin. Der Schreibstil ist äußerst angenehm mit kurzen Kapiteln, die nie abgehackt wirken und eine zusätzliche Schnelligkeit reinbringen. Der Autor schafft es von Anfang an Spannung zu erzeugen und durchweg aufrecht zu erhalten, die es schwer macht, das Buch aus der Hand zu legen.

Ausgeschmückt wird das Ganze noch durch sehr gelungene Beschreibungen von La Réunion und seinen Bewohnern, die es einfach machen, in die Geschichte einzutauchen und sich die örtlichen Begebenheiten vorzustellen. Dabei ist er aber nicht ausschweifend, der Spannung tun sie nie Abbruch. Für mich hat Michel Bussi einfach die absolut perfekte Mischung gefunden.

 

Fazit:

„Beim Leben meiner Tochter“ ist ein absolut gelungener, spannender und kurzweiliger Roman. Eine absolute Leseempfehlung!

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14 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 0 Rezensionen

krimi, barbara havers, schottland, mord, theater

Payment in Blood

Elizabeth George
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei New English Library, 15.10.2003
ISBN 9780340831311
Genre: Krimi und Thriller

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Killer Heat

Linda Fairstein
Flexibler Einband: 445 Seiten
Erschienen bei Anchor Books, 25.09.2008
ISBN 9780307455314
Genre: Krimi und Thriller

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(112)

177 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 86 Rezensionen

thriller, schönheit, mona lisa, goldener schnitt, kunst

Das Mona-Lisa-Virus

Tibor Rode
Flexibler Einband: 460 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 24.03.2016
ISBN 9783785725672
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:

„In Amerika verschwindet eine Gruppe von Schönheitsköniginnen und taucht durch Operationen entstellt wieder auf. In Leipzig sprengen Unbekannte das Alte Rathaus, und in Mailand wird ein Da-Vinci-Wandgemälde zerstört. Gleichzeitig verbreitet sich auf der ganzen Welt ein Computervirus, das Fotodateien systematisch verändert.

Wie hängen diese Ereignisse zusammen? Die Frage muss sich die Bostoner Wissenschaftlerin Helen Morgan stellen, als ihre Tochter entführt wird und die Spur nach Europa führt – hinein in ein Komplott, das in der Schaffung des berühmten Mona-Lisa-Gemäldes vor 500 Jahren seinen Anfang zu haben scheint...“

 

Meine Meinung:

„Das Mona-Lisa-Virus“ ist mein erstes Buch von Tibor Rode und hat mich absolut überzeugt.

 

Die Protagonistin Helen Morgan, ist eine sympathische Neuroästhetikerin, die beides in sich vereint: als ehemaliges Model Schönheit und als Wissenschaftlerin Intelligenz, was leider immer noch in den Köpfen vieler Menschen erst mal nicht zusammenzupassen scheint.

 

Auch der FBI-Agent Greg Millner ist ein sympathischer Mensch. Er ermittelt zunächst im Fall der verschwundenen Schönheitsköniginnen, dann in einem Fall von einem mysteriösen Bienensterben, das weltweit auftritt. Besonders gut hat mir in diesem Zusammenhang ein Kapitel gefallen, das von einer Biene handelte. Das Bienensterben ist ja leider ein sehr aktuelles Thema…

 

Der Schreibstil ist sehr angenehm und trotz sehr vieler (Neben-)Schauplätze mit entsprechend vielen Personen liest sich der Thriller äußerst flüssig. Die Geschwindigkeit, die hier an den Tag gelegt wird, ließ mich das Buch nur schwer aus der Hand legen.

 

Dazu trägt sicherlich auch die Spannung bei, die der Autor die ganze Zeit aufrechterhalten kann, nicht zuletzt auch dank schneller Szenenwechsel und kurzer Kapitel. Doch auch inhaltlich ist stets Spannung geboten. Es kommen immer wieder Fragen auf, die am Ende alle schlüssig geklärt werden. Offen bleibt eigentlich nur eins, was ich normalerweise nicht mag, aber in dem Fall richtig gelungen finde, da mir die Lösung wahrscheinlich nicht gefallen hätte ;).

 

Schönheit und der Goldene Schnitt, der mir aus meiner Schulzeit noch lebhaft im Gedächtnis ist, spielen ein zentrales Thema und die Ausflüge in die Vergangenheit und die Kunst empfand ich als sehr interessant.

 

 

Fazit:

„Das Mona-Lisa-Virus“ ist ein von Anfang bis Ende spannender Thriller für den ich ganz klar eine Leseempfehlung ausspreche.

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(527)

1.007 Bibliotheken, 37 Leser, 6 Gruppen, 46 Rezensionen

florenz, thriller, robert langdon, dante, venedig

Inferno

Dan Brown , Axel Merz , Rainer Schumacher
Flexibler Einband: 688 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 18.06.2014
ISBN 9783404169757
Genre: Krimi und Thriller

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(68)

93 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 53 Rezensionen

schweden, krimi, rassismus, tom stilton, rassenhass

Die Strömung

Cilla Börjlind , Rolf Börjlind , Christel Hildebrandt
Fester Einband: 528 Seiten
Erschienen bei btb, 08.03.2016
ISBN 9783442753956
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:

„In den Wäldern von Schonen im südlichen Schweden kommt es zu einem entsetzlichen Verbrechen. Ein kleines Mädchen wird ermordet, als es friedlich spielend im Sandkasten sitzt. Ein familiärer Hintergrund? Doch zwei Tage später der zweite Kindermord, diesmal in der Nähe von Stockholm. Was verbindet die beiden Fälle? Schnell fällt der Verdacht auf eine rassistische Gruppierung, die beide Elternpaare zuvor offen bedroht hat. Aber ist es wirklich so einfach? Und warum tauchen gerade jetzt Hinweise auf einen alten, nie geklärten Mord an einer hochschwangeren Edelprostituierten auf? Olivia Rönning, eine junge ehrgeizige Polizistin, und Tom Stilton, ein einst berühmter Kommissar, sind aus jeweils ganz persönlichen Gründen an der Aufklärung dieser Verbrechen interessiert. Sie kommen einer Geschichte aus auf die Spur, wie sie verquerer und abscheulicher nicht sein könnte…“

Meine Meinung:

„Die Strömung“ ist mein erster Kriminalroman von Cilla und Rolf Börjlind , aber schon der dritte aus der Rönning/Stilton-Serie. Das hat allerdings nie gestört, ich hatte nicht das Gefühl, dass mir Informationen gefehlt haben.

Auffallend sind vor allem die wechselnden Perspektiven, aus denen das Buch erzählt wird: mal aus Sicht von Olivia Rönning, die an dem Mord an dem kleinen Mädchen arbeitet, dann aus der von Tom Stilton, der sich mit einem anderen (alten) Fall beschäftigt, aus der von Mette Olstätter vom Landeskriminalamt, dem Mörder, dem Ermittlungsleiter im Fall des usw. Die ersten 200 Seiten empfand ich diese Wechsel eher als störend, alles wirkte etwas abgehackt und ich hatte das Gefühl, es sind von den Autoren einzeln geschriebene Kapitel(teile) aneinandergereiht worden.  Außerdem ging die Ermittlung nicht wirklich voran und die Spannung flachte spürbar ab.

Doch als die Ermittlungen von Tom und Olivia dann wie erwartet endlich zusammenliefen und an Fahrt aufnahmen, gefielen mir die Perspektivwechsel richtig gut und haben zur Steigerung und Erhaltung der Spannung beigetragen, die sich bis zum Schluss durchzog.

Die Protagonisten waren mir durchweg und von Anfang an sympathisch, allerdings hätte ich mir hier gerade am Anfang als die Spannung zu wünschen übrig ließ, noch etwas mehr Informationen gewünscht, um dieses Defizit auszugleichen. Da rächt sich vielleicht doch ein bisschen, dass ich die ersten beiden Bände nicht kenne.

Der immer präsente Rassismus macht „Die Strömung“ zudem zu einer Lektüre, die erschreckende Einblicke in ein Gedankengut gibt, das für mich so überhaupt nicht und auch nicht mal in Ansätzen nachvollziehbar, in Zeiten der Flüchtlingskrise aber leider auch allgegenwärtig ist.

Fazit:

Ein im Endeffekt gelungener Schwedenkrimi des Autorenduos, der sicherlich nicht mein letzter gewesen sein wird. Ich vergebe 3,5 Sterne, die ich aufgrund der gelungen 2. Hälfte verdientermaßen auf 4 Sterne aufrunde.

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(121)

225 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 56 Rezensionen

london, krimi, cormoran strike, england, robin ellacott

Die Ernte des Bösen

Robert Galbraith , Wulf Bergner , Christoph Göhler , Kristof Kurz
Fester Einband: 672 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 26.02.2016
ISBN 9783764505745
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Klappentext:

Nachdem Robin Ellacott ein mysteriöses Paket in Empfang genommen hat, muss sie zu ihrem Entsetzen feststellen, dass es ein abgetrenntes Frauenbein enthält. Ihr Chef, der private Ermittler Cormoran Strike, ist ebenfalls beunruhigt, jedoch kaum überrascht. Gleich vier Menschen aus seiner eigenen Vergangenheit fallen ihm ein, denen er eine solche Tat zutrauen würde – und Strike weiß, dass jeder von ihnen zu skrupelloser, unaussprechlicher Grausamkeit fähig ist.

Während die Polizei sich auf den einen Verdächtigen konzentriert, der für Strike immer weniger als Täter infrage kommt, nehmen er und Robin die Dinge selbst in die Hand und wagen sich vor in die düsteren und verstörenden Welten der drei anderen Männer. Doch als weitere erschreckende Vorfälle London erschüttern, gerät das Ermittlerduo selbst mehr und mehr in Bedrängnis …

Meine Meinung:

Robert Galbraith ist das Pseudonym von J.K. Rowling, deren Harry-Potter-Romane ich absolut liebe. Umso gespannter war ich, meinen ersten Krimi von ihr zu lesen.

„Die Ernte des Bösen“ ist der 3. Band der Reihe um Cormoran Strike, aber mein erster. Die beiden vorherigen Bände habe ich nicht gelesen, ich hatte aber nie das Gefühl, dadurch einen Nachteil zu haben. Der Schreibstil der Autorin ist gewohnt angenehm und man kommt immer schnell voran.

Cormoran und Robin sind mir im Großen und Ganzen ein sympathisches Team, obwohl ich bei Robin ein-, zweimal  gestutzt habe, weil ich sie nicht logisch fand. Das hört sich seltsam an, aber ich möchte ja nichts verraten.

Die sich hinziehenden Ermittlungsarbeiten mögen der Realität entsprechen, machen aber leider kurz aufkommende Spannung schnell zunichte. Es geht lange nicht voran, dafür erfährt man viel Interessantes aus der Vergangenheit von Cormoran, Robin und dem ein oder anderen Verdächtigen. Kurze Abschnitte aus Sicht des Mörders geben Einblicke, die zudem sehr eindrucksvoll sind, aber nicht zu viel verraten. Die im Klappentext erwähnte Bedrängnis, in die das Duo mehr und mehr gerät, ist nicht wirklich oft zu spüren. Da hatte ich mehr erwartet.

Die Auflösung des Falls war für mich überraschend, aber ziemlich schnell abgehandelt.

Trotz fehlender Spannung habe ich das Buch im Rahmen einer Leserunde gerne gelesen, was mich etwas wundert, weil fehlende Spannung eigentlich meinen Lesespaß erheblich beeinträchtigt.

Fazit:

Ich vergebe 3,5 Sterne, die ich aufgrund der fehlenden Spannung und im Vergleich zu anderen mit 4 Sternen bewerteten Büchern nicht mathematisch aufrunde. Ansonsten kann ich nur bedingt eine Leseempfehlung aussprechen: wem die Ermittlungsarbeit und Charaktere wichtiger sind als Spannung, ist bei „Die Erne des Bösen“ gut aufgehoben

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30 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

ungarn, mystery, ein debüt

Der Bann

Stephen L. Jones , Axel Merz ,
Flexibler Einband: 528 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 02.12.2013
ISBN 9783499233142
Genre: Krimi und Thriller

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(158)

283 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 128 Rezensionen

thriller, berlin, zelle, jonas winner, familie

Die Zelle

Jonas Winner
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 11.01.2016
ISBN 9783426512760
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:

Sammy ist elf und gerade mit seinen Eltern nach Berlin gezogen. Im Luftschutzbunker der alten Jugendstilvilla, die die Familie im Grunewald bezogen hat, macht er eine verstörende Entdeckung. Ein vollkommen verängstigtes Mädchen, nicht viel älter als er, ist dort unten in einer Zelle eingesperrt, die man mit Gummifolie ausgekleidet hat. Nur durch einen winzigen Schlitz hindurch kann er sie sehen. Am nächsten Tag ist die Zelle leer, das Mädchen verschwunden. Und für Sammy kann es dafür eigentlich nur einen Grund geben: seinen Vater.

 

Meine Meinung:

„Die Zelle“ ist mein erstes Buch von Jonas Winner und er hat mich absolut überzeugt! Sein flüssiger Schreibstil macht das Lesen sehr angenehm, so dass man leicht auch mal Stunden Im Buch verweilen kann.

Die Spannung kann der Autor konstant aufrechterhalten und steigert sie in einem Showdown, der es unmöglich macht, das Buch noch einmal aus der Hand zu legen. Geschrieben ist der Thriller in der ersten Person aus Sicht des 11-jährigen Sammy, was zu einer ganz besonderen (An-)Spannung führt. Denn wie unfassbar furchtbar muss es sein, ein in einer Zelle eingesperrtes Mädchen zu entdecken und den eigenen Vater zu verdächtigen? Hin- und hergerissen zwischen der Liebe zum Vater und dem Grauen der Entdeckung? Soll er jemandem davon erzählen? Wem kann er sich anvertrauen?

 

Fazit:

„Die Zelle“ ist ein spannender, verstörender Thriller, den man nur schwer aus der Hand legen kann. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung!

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(53)

102 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 45 Rezensionen

krimi, london, alice quentin, serienmörder, entführung

Eismädchen

Kate Rhodes ,
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 30.11.2015
ISBN 9783548287102
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Klappentext:

Eisiger Winter in London. Ein Serientäter tötet kleine Mädchen. Sein Muster: dasselbe wie das des berüchtigten Mörders Kinsella, der seit fast zwanzig Jahren im Gefängnis sitzt. Psychologin Alice Quentin braucht Kinsellas Hilfe. Denn noch besteht die Chance, das letzte Opfer aus seinem eisigen Käfig zu retten. Aber der Preis ist hoch. Vielleicht zu hoch. Bei ihren Besuchen im Hochsicherheitsgefängnis hat sie das Gefühl, von den Mauern erdrückt zu werden. Die Katz-und-Maus-Gespräche mit Kinsella konfrontieren Alice mit ihren geheimsten Ängsten. Und vor dem einsam gelegenen Cottage, in dem sie wohnt, tauchen plötzlich unheimliche Fußspuren auf…

 

Meine Meinung:

Der Schreibstil von Kate Rhodes ist sehr angenehm und man kommt immer schnell voran.  „Eismädchen“ ist der dritte Band der Reihe um Alice Quentin, war aber mein erstes Buch der Autorin. Auf vergangene Fälle, die schätzungsweise in den vorherigen Bänden behandelt wurden, wird immer mal Bezug genommen und ich hatte nie das Gefühl, einen Nachteil zu haben, weil ich die beiden anderen Bände nicht kenne.

Die Spannung kann die Autorin nicht immer aufrecht erhalten. Allerdings sind diese weniger spannenden Passagen kurz genug, um den Lesespaß nicht wirklich zu trüben.

Erzählt wird der Kriminalroman aus zwei Perspektiven: zum einen aus Alices Perspektive in der Ich-Form, zum anderen aus der entführten 10-Jährigen Ella. Die Kapitel um Ella sind allerding sehr, sehr kurz, hier hätte ich mir mehr Einblicke in die Gefühlslage des Mädchens gewünscht, um die Anspannung noch zu erhöhen.

Auch von den im Klappentext erwähnten Katz-und-Maus-Gesprächen zwischen dem berüchtigten Kindsmörder Kinsella und Alice hatte ich mir mehr erhofft. Hätte Alice nicht von Katz-und-Maus-Spielchen gesprochen und wäre nichts davon im Klappentext, wäre ich nicht auf die Idee gekommen, die Gespräche so zu sehen. Sie waren einfach viel zu kurz und selten.

Das Ende ist noch mal richtig spannend, wird mir aber etwas zu schnell wieder aufgelöst.

 

Fazit:

Ein absolut solider Krimi mit kleineren Defiziten, für den ich trotzdem eine Leseempfehlung aussprechen kann. Ich vergebe knappe 3,75 von 5 Sternen, runde aber mathematisch auf.

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

The Kills

Linda Fairstein , Linda A. Fairstein
Flexibler Einband: 469 Seiten
Erschienen bei Gardners Books, 09.12.2004
ISBN 9780751533385
Genre: Sonstiges

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(114)

255 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 17 Rezensionen

thriller, irland, joy fielding, cork, kanada

Herzstoß

Joy Fielding , Kristian Lutze
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 18.03.2013
ISBN 9783442478644
Genre: Krimi und Thriller

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(91)

210 Bibliotheken, 2 Leser, 3 Gruppen, 18 Rezensionen

thriller, flucht, mord, jeffery deaver, doppelmord

Nachtschrei

Jeffery Deaver , Thomas Haufschild
Flexibler Einband: 508 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 18.10.2010
ISBN 9783442374717
Genre: Krimi und Thriller

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(3)

8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Summer Westin

Pamela Beason , Richard Betzenbichler , Katrin Mrugalla
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 10.05.2013
ISBN 9783802586668
Genre: Krimi und Thriller

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(203)

383 Bibliotheken, 11 Leser, 3 Gruppen, 88 Rezensionen

thriller, mord, berlin, true crime, rechtsmediziner

Zerschunden

Michael Tsokos , Andreas Gößling
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.10.2015
ISBN 9783426517895
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:

„Ein Serienkiller, der europaweit in der Nähe von Flughäfen zuschlägt. Er ist schnell, er ist unberechenbar, und er ist nicht zu fassen. Seine Opfer: Alleinstehende Frauen, auf deren Körper er seine ganz persönliche Signatur hinterlässt. Ein Fall für Rechtsmediziner Fred Abel vom Bundeskriminalamt, der plötzlich tiefer in den Fall involviert ist, als er möchte. Denn der Hauptverdächtige ist ein alter Freund, dessen kleine Tochter im Sterben liegt.

Der Auftakt zu einer hochspannenden Serie, die auf authentischen Fällen und echten Ermittlungen basiert - von Deutschlands bekanntestem Rechtsmediziner.“

Meine Meinung:

Der Schreibstil von Michael Tsokos ist sehr angenehm und man kommt immer schnell voran.  Kapitel sind mit Orts- und Zeitangaben versehen, was ich an sich gar nicht mag, weil ich vor allem die Zeitangaben immer überlese. Irgendwie werden die von meinem Gehirn nicht verarbeitet. Allerdings hatte ich trotzdem nie Probleme, das Geschehen einzuordnen. Bei Kapiteln aus der Vergangenheit wurde das durch Angaben wie „fünf Jahre zuvor“ zusätzlich erleichtert.

„Zerschunden“ ist für mich ein bisschen in zwei Teile geteilt: In der ersten Hälfte (nur ganz grob gesehen) empfand ich die anderen Fälle Abels, die immer mal wieder zwischendurch kurz abgehandelt wurden, als etwas störend. Durch sie wurde der Fluss der Geschichte unterbrochen, auch wenn dadurch vielleicht der Realität eines Gerichtsmediziners eher entsprochen wurde.

Die zweite Hälfte ist dann sehr rasant, die Spannung, die durchaus von Anfang an aufgebaut wurde, nimmt immer mehr an Fahrt auf und gipfelt in einem dynamischen und emotionalen Showdown – leider mit einem Cliffhanger am Ende, den ich dem Autor aber verzeihen kann, weil das Ende durch gewisse Informationen nicht ganz so offen ist, wie es scheinen mag. Näher kann ich darauf nicht eingehen, ohne zu spoilern…

Der Mörder erweist sich als äußerst brutal, ist in seiner Rage mehr Raubtier als Mensch. Das an sich ist schon grausam genug, wird aber dadurch noch erschreckender, dass große Teile der Handlung auf Tatsachen beruhen. Da will ich gar nicht näher drüber nachdenken…

Fred Abel hätte ich gerne etwas näher kennengelernt, er ist mir noch nicht so nahe gegangen, wie ich mir das bei einer Serie wünschen würde. Anstelle der bereits erwähnten anderen Fälle Abels hätte ich mir mehr Einsicht in ihn als Person gewünscht.

Fazit:

Ein absolut solider Thriller, für den ich klar eine Leseempfehlung aussprechen kann.  Ich vergebe 4,5 von 5 Sternen, runde aber nicht mathematisch auf, weil es doch kleinere Defizite gab.

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(266)

467 Bibliotheken, 11 Leser, 9 Gruppen, 102 Rezensionen

thriller, robert hunter, chris carter, fbi, serienmörder

Die stille Bestie

Chris Carter , Sybille Uplegger
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 11.09.2015
ISBN 9783548287126
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:

„Du denkst, du kennst ihn. Du vertraust ihm. Erzählst ihm deine schlimmsten Geheimnisse. Doch er ist nicht, was du denkst …

Profiler Robert Hunter vertraut nur wenigen Menschen. Eigentlich gibt es nur einen, für den er immer seine Hand ins Feuer legt. Lucien Folter, seinen Freund aus Studientagen. Beide können Menschen besser lesen als jeder andere. Hunter vertraute Folter seine engsten Geheimnisse an. Bis dieser plötzlich verschwand. Jetzt kommt ein Anruf. Die Körperteile unzähliger Mordopfer sind aufgetaucht, grausige Trophäen. Angeklagt ist Lucien Folter. Und er will nur mit einem reden: Robert Hunter …“

Meine Meinung:

„Die stille Bestie“  war nach „Der Totschläger“ mein zweiter Thriller von Chris Carter und meine Erwartungen waren sehr, sehr hoch. Enttäuscht wurden sie aber in keiner Weise!

Der Schreibstil von Chris Carter ist einfach äußerst angenehm und man kommt immer schnell voran. Obwohl zwischendurch – wenn ich so drüber nachdenke –  auch mal nicht so wirklich viel passiert, kommt nie Langeweile auf.

Der Protagonist Detective Robert Hunter ist einfach richtig sympathisch. Hunter ist Profiler, hochintelligent, hat die Highschool und das College früher abgeschlossen und hat einen Abschluss in Kriminal- und Biopsychologie. Trotzdem ist er überhaupt nicht arrogant oder abgehoben. In diesem Fall wird er vom LAPD ans FBI ausgeliehen, weil der Festgenommene (Lucien Folter) nur mit ihm sprechen will.

Der Mörder erweist sich als hochintelligent und brutal. Das an sich ist schon grausam genug, wird aber dadurch noch erschreckender, dass große Teile der Handlung auf Tatsachen beruhen und die Figuren auf Personen, mit denen Chris Carter während seiner Zeit als forensischer Psychologe in Kontakt gekommen ist. Da will ich gar nicht näher drüber nachdenken…

Der Spannungsbogen findet letztendlich seinen Höhepunkt in einem gelungenen und in Bezug auf das „Wie“ überraschenden Showdown.

Fazit:

Obwohl es erst mein zweiter Thriller von Chris Carter war, bin ich schon absoluter Fan und kann das Buch nur empfehlen! Außer man ist sehr zart besaitet…

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(2)

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Hunting Season

Nevada Barr
Flexibler Einband
Erschienen bei Gale Group, 01.02.2003
ISBN 1410400883
Genre: Sonstiges

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Flashback

Nevada Barr
Flexibler Einband: 543 Seiten
Erschienen bei Wheeler Pub Inc, 01.03.2004
ISBN 1410401723
Genre: Sonstiges

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thriller, mord, transvestit, fetisch, club

Morgen früh, wenn du willst

Tania Carver ,
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei List Verlag, 07.08.2015
ISBN 9783471351109
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:

„Ein unauffälliges Haus in den Vororten. Innen ein vermeintliches Kinder-Idyll mit pinkfarbenen Tapeten, gelben Schleifchen und einem reich gedeckten Kuchentisch. Es ist wie ein Puppenhaus. Und am Tisch sitzt eine Puppe, in Lebensgröße, mit blonden Zöpfen und in einem rosa Kleidchen. Sie ist blutverschmiert und tot. DI Phil Brennan ist von dem Tatort verstört und noch mehr von der Toten. Sie hatte sich genau diesen Tod gewünscht. Phil bittet seine Frau, Polizei-Profilerin Marina, um Hilfe. Jagen sie einen Einzeltäter, einen »Puppenspieler«? Oder hängen die Morde mit dem Kult zusammen, dem auch einer ihrer Kollegen zu huldigen scheint?“

Meine Meinung:

Bei „Morgen früh, wenn Du willst“ handelt es sich um Band 5 der Serie um Phil Brennan und Marina Esposito. Ich hab nur Band 1 gelesen und war trotzdem sofort in der Geschichte drin. Der Schreibstil des Autorenduos, das hinter dem Pseudonym Tania Carver steht, macht es dem Leser leicht, sich einzufinden und schnell voranzukommen.

Das knallgelbe Cover finde ich für einen Thriller eher ungewöhnlich, was ja aber nicht schlecht sein muss. Haptisch ist es ein Erlebnis: die hervorstehende Haarsträhne und vor allem die täuschend echte Struktur des Isolierbandes haben mich beim Lesen immer mal wieder fasziniert darüberstreichen lassen.

Acht Monate nachdem Phils Vater bei einer Bombenexplosion ums Leben kam, er selbst im Koma gelegen hatten und seine Tochter entführt worden war, wagen DI Phil Brennan und seine Frau Marina Esposito einen Neuanfang in Birmingham, wo Marina nicht mehr als Polizeiprofilerin arbeiten sondern an der Universität unterrichten will.

Leider gibt es in Phils neuem Team einen Untergebenen, der der Meinung ist, er selbst hätte Phils Posten verdient, so dass Phil nicht gerade mit offenen Armen aufgenommen wird. Auch ich habe etwas gebraucht, um mit ihm warm zu werden. Zum Teil fand ich sein Verhalten den neuen Kollegen gegenüber nicht 100% nachvollziehbar für jemanden, der sie für sich gewinnen will. Aber er tat mir auch leid und wurde mir im Verlauf immer sympathischer.

Im Großen und Ganzen gibt es zwei Handlungsstränge: den „Puppenhaus-Mord“, in dem Phil ermittelt und der Perversionen zu Tage bringt, die man sich kaum vorstellen kann und mag, und den Strang um Marina und Ihren Kollegen Hugo Gwilym, der etwas weitere Kreise zieht. Das ist zwar sehr vage ausgedrückt, aber ich möchte nicht allzu viel verraten. Beide Handlungsstränge sind natürlich von Anfang an durch Marina leicht miteinander verknüpft, erwartungsgemäß fügen sie sich aber im Laufe der Geschichte noch „richtig“ zusammen. Es blitzen zwar immer mal wieder Gemeinsamkeiten auf, aber den endgültigen Zusammenhang konnte ich nicht schon vorher erahnen.

Das Autorenduo hat es geschafft die Spannung durchweg aufrechtzuerhalten und ohne Längen auszukommen, wenn auch noch mehr Nervenkitzel möglich gewesen wäre.

 

Fazit:

Ein gelungener Thriller, den man auch ohne die vorherigen Bände gelesen zu haben, sehr gut versteht. Nur zu zart besaitet sollte man nicht sein.

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