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245 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 80 Rezensionen

rock my dreams, jamie shaw, the last ones to know, rockstar, rockstars

Rock my Dreams

Jamie Shaw , Veronika Dünninger
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 17.07.2017
ISBN 9783734105555
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt:

Er hat sein ganzes Leben auf sie gewartet – und er wird alles tun, um ihr Herz zu erobern!

Hailey Harper hat einen Plan: so schnell wie möglich ihr Studium absolvieren, um nicht länger finanziell von ihrem Onkel abhängig zu sein. Doch dann begegnet sie Mike, und plötzlich kann sie an nichts anderes mehr denken. Mike ist der Drummer der berühmten Rockband The Last Ones to Know, er ist süß, witzig – und der Exfreund ihrer Cousine Danica, die ihn jetzt, da er berühmt ist, unbedingt zurückgewinnen will. Hailey geht auf Abstand, doch sie hat die Rechnung ohne Mike gemacht: Für ihn ist Hailey das Mädchen, auf das er sein Leben lang gewartet hat – und er wird alles tun, um ihr das zu beweisen …

Meine Meinung:

Dieses Buch ist der vierte und letzte Band der „The Last Ones To Know“ Reihe. Auf dieses Buch habe ich mich besonders gefreut, da endlich Mike die männliche Hauptrolle einnimmt und er mir in den vorherigen Büchern gut gefallen hat. Aber alles der Reihe nach.
Der Schreibstil der Autorin ist wie immer humorvoll und auch sehr anschaulich.
Das Buch wurde aus der Ich-Perspektive geschrieben, sodass man wieder genau weiß, was die Person empfindet und denkt. Das Cover gefällt mir gut, ich mag das Grün und das Schlagzeug im Hintergrund passt gut zu Story, da sich diese Geschichte um den Drummer der Band „The Last Ones To Know“ dreht.

Dieses Buch beginnt wieder im Mayhem mit einem Konzert von „The Last Ones To Know“. Hailey und ihre Cousine Danica sind erst vor kurzem in die Stadt gezogen, wo Danica ihren Exfreund Mike, seines Zeichens Drummer der angesagten Band „The Last Ones To Know“, zurückerobern will.
Nach dem erfolglosen Versuch Danicas nach dem Konzert in den Backstage-Bereich zu kommen, warten die beiden vor dem Tourbus auf die Band. Während Danica sich anschließend mit Mike verzieht, muss Hailey im Tourbus auf ihre Cousine warten, da sie gemeinsam mit dem Auto gekommen sind. Hailey widmet sich solange der Spielekonsole, auf der sie erst mit Rowan und die restliche Nacht mit Mike spielt. Inzwischen ist Mike nämlich zurückgekehrt und Danica ist im anderen Bus eingeschlafen.
Hailey und Mike verstehen sich großartig und mit der Zeit muss Hailey sich immer öfter ins Gedächtnis rufen, dass Mike Danicas Freund ist.

Hailey geht seit kurzem auf die Uni und arbeitet daran, ihren großen Traum Tierärztin zu werden, in die Tat umzusetzen. Da ihre Familie nicht genug Geld hat, bezahlt ihr Onkel und der Vater von Danica, nicht nur ihr Studium, sondern auch die gemeinsame Wohnung von Hailey und Danica, das Auto und alle sonst noch so anfallenden Kosten. Um diese finanzielle Unterstützung nicht zu verlieren, macht Hailey so ziemlich alles, was Danica von ihr verlangt, wie z.B. mit ihr auf das Konzert ihres Exfreundes zu gehen.
Hailey war mir von Beginn an sympathisch – sie ist witzig, zockt gerne und ist eine super große Schwester. Allerdings hat mich ihre zunehmende Unsicherheit auch ein bisschen genervt.

Mike ist der Drummer der Band „The Last Ones To Know“ und der einzige in der Band, der nicht jeden heißen, dahergelaufenen Groupie mit in seine Koje nimmt, sondern die Abende im Tourbus lieber vor der Spielekonsole verbringt. Obwohl Mike gerade erst wieder mit seiner Jugendliebe Danica zusammen gekommen ist, verbringt er auch viele Abende damit, online mit Hailey und ihrem kleinen Bruder zu zocken.
Mike mochte ich schon seit dem ersten Buch, weshalb ich auch besonders gespannt auf diesen Teil der Reihe war. Bisher wurde er immer als ziemlich ruhig und bodenständig beschrieben. Dies ist er natürlich noch, aber er ist auch echt witzig und wirklich süß.

Auch in diesem Buch dürfen Rowan, Dee, Leti und die restliche Band natürlich nicht fehlen, allerdings fallen die Rollen in diesem Buch recht klein aus, da Hailey in erster Linie mit ihrer Cousine und Mitbewohnerin Danica zu tun hat. Danica ist ein egoistisches und manipulatives Biest. Ich würde es netter ausdrücken, wenn es ginge, aber das bringt es einfach am besten auf den Punkt. Ich mochte sie überhaupt nicht und weiß auch nicht, wie Hailey sich so viel von ihr gefallen lassen konnte. Natürlich hat sie Angst, die finanzielle Unterstützung ihres Onkels zu verlieren, aber um ehrlich zu sein, geht mir auch das nicht in den Kopf. Welcher Onkel würde bitte die finanzielle Unterstützung der Nichte einstellen, nur weil sie Stress mit seiner Tochter hat?
Zuletzt gibt es noch Haileys kleinen Bruder Luke, den ich wirklich mochte. Er ist ein cooler kleiner Knirps.

Obwohl man den Verlauf der Story allmählich vorausahnen kann, da alle Bücher ähnlich ablaufen, war es doch spannend. Dies liegt einerseits natürlich an dem mitreißenden Schreibstil. Aber auch die Differenzen zwischen Hailey und Danica sowie die aufkeimenden Gefühle Haileys für Mike machen das Buch so spannend.
Das Highlight war jedoch das Ende! Es war ein schöner Abschluss für die Reihe, die mir durchgehend gut gefallen hat.

Fazit:

Ein schönes Buch mit einem wirklich tollen Ende! Der Schreibstil ist sehr anschaulich und auch die Charaktere mochte ich sehr gerne. Wie schade, dass die Reihe nun zu Ende ist.
Ich gebe dem Buch 5 von 5 Sternen.

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Tags: jamie shaw, rock my dreams   (2)
 

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(37)

140 Bibliotheken, 31 Leser, 1 Gruppe, 17 Rezensionen

fantasy, zamonien, walter moers, gehirn, märchen

Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr

Walter Moers , Lydia Rode
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Knaus, 28.08.2017
ISBN 9783813507850
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt:

Prinzessin Dylia, die sich selbst „Prinzessin Insomnia“ nennt, ist die schlafloseste Prinzessin von ganz Zamonien. Eines Nachts erhält sie Besuch von einem alptraumfarbenen Nachtmahr. Havarius Opal, wie sich der ebenso beängstigende wie sympathische Gnom vorstellt, kündigt an, die Prinzessin in den Wahnsinn treiben zu wollen. Vorher nimmt er die Prinzessin aber noch mit auf eine abenteuerliche Reise durch die Welt des Denkens und Träumens, die für beide immer neue und überraschende Wendungen bereit hält, bis sie schließlich zum dunklen Herz der Nacht gelangen. Walter Moers erzählt dieses Märchen aus der zamonischen Spätromantik voller skurriler Charaktere mit der ihm eigenen Komik: spannend und anrührend zugleich.

Meine Meinung:

Ich liebe Walter Moers. Ich habe alle Zamonien-Romane gelesen und fand alle, mit einer Ausnahme, wirklich toll. Dementsprechend hoch waren auch meine Erwartungen. Und was soll ich sagen? Ich wurde nicht enttäuscht. Geschrieben wurde das Buch aus der 3. Person.
Moers hat einen einzigartigen und unglaublich fantasievollen Schreibstil. Durch seine anschauliche Erzählweise kann man gar nicht anders, als sich alles direkt vorzustellen.
Die Cover der Zamonien-Romane sind immer sehr liebevoll gestaltet und auch dieses Buch bildet da keine Ausnahme. Allerdings hat Moers es das erste Mal nicht selber illustriert, sondern sich von Lydia Rode unterstützen lassen. Und sie hat ihren Job fantastisch gemacht! Ich habe selten ein so hübsches Buch mit so wunderschönen Illustrationen gesehen bzw. gelesen.

Prinzessin Dylia, oder auch Prinzessin Insomnia, leidet unter der seltensten aller Krankheiten von ganz Zamonien. Sie ist so selten, dass sie die einzige Person ist, die überhaupt darunter leidet, weshalb sie auch keinen richtigen Namen hat, sondern nur „die Krankheit“ genannt wird. Ein wesentliches Symptom ist die Schlaflosigkeit, bzw. Insomnie. Das geht so weit, dass Dylia manchmal wochenlang nicht schläft – ihr Rekord liegt bei vier Wochen.
Je länger Dylia wach bleibt, desto schärfer werden ihre Sinne: So kann sie bspw. nach sechs Tagen Schlaflosigkeit die Gefühle eines Pfirsich ertasten, nach neun Tagen Farben schmecken und nach elf Tagen ihre Hände röntgen.
Trotz ihrer Krankheit kann Dylia jedoch allem auch immer etwas Positives abgewinnen – was auch daran liegen könnte, dass sie alles Negative verdrängt.
Nicht nur ihre verschärften Sinne betrachtet sie als Vorteil, sondern auch die ganze Zeit, die sie sich mit Denken beschäftigen und amüsieren kann. Besonders hervorzuheben ist außerdem noch Dylias Fantasie und ihr leidenschaftliches Verhältnis zur Sprache und zu Wörtern.

Havartius Opal ist ein Nachtmahr und ihr fragt euch zu recht, was das eigentlich sein soll. „Ein Alptraum ist ein Paket, das du bekommst. Der Nachtmahr ist der Postbote, der es zustellt.“ (S. 77).
Havartius beschert Dylia jedoch nicht nur einen Alptraum, er hat sie auserwählt. Das bedeutet, dass es sein oberstes Ziel, seine Aufgabe ist, sie in den Wahnsinn zu treiben und ihr Ableben damit zu beschleunigen. Trotz seiner hinterhältigen und verschlagenen Art, ist er doch auch echt witzig und mir richtig ans Herz gewachsen.

Diese spannende Geschichte handelt von einer außergewöhnlichen und abenteuerlichen Reise durch das Gehirn, bei der Dylia und der Nachtmahr auf dem Weg zum dunklen Herzen u.a. Zwielichtzwergen, Zergessern, Geomen, Irrschatten und Grillos begegnen – mit einem Ende, das mich sogar ein bisschen berührt hat.

Fazit:

Insgesamt handelt es sich bei diesem Buch um eine spannende Geschichte über eine abenteuerliche Reise von Dylia und dem Nachtmahren durch Dylias Gehirn. Der Schreibstil besticht mit viel Fantasie und Humor. Ein typischer Moers-Roman eben. Aber auch die Charaktere sind einzigartig und interessant. Leider konnte mich dieses Buch aber nicht so sehr fesseln, wie andere Zamonien-Romane. Zudem fehlte mir auch das typische Zamonien-Universum ein bisschen, das ich sonst immer so toll finde. Das Buch bekommt von mir 4,5 von 5 Sterne.

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329 Bibliotheken, 14 Leser, 0 Gruppen, 103 Rezensionen

liebe, the last ones to know, rock my soul, rockstar, musik

Rock my Soul

Jamie Shaw , Veronika Dünninger
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 19.06.2017
ISBN 9783734103568
Genre: Liebesromane

Rezension:


Hier geht's zur Rezension auf meinem Blog:
https://sabzkleinerblog.blogspot.de/2017/08/buchrezension-rock-my-soul.html


Inhalt:

Er ist ein Rockstar und verdreht jeder den Kopf – doch um sie für sich zu gewinnen, muss er sich richtig ins Zeug legen …

Als Kit Larson Shawn Scarlett das erste Mal Gitarre spielen sieht, ist es um sie geschehen! Doch nach einer verhängnisvollen Party wird Kit klar, dass sie für den hinreißenden Typen mit den grünen Augen nie mehr sein wird als ein One-Night-Stand. Die Liebe zur Musik aber lässt sie nie wieder los, und als Kit Jahre später erfährt, dass Shawns inzwischen sehr erfolgreiche Band The Last Ones to Know einen neuen Gitarristen sucht, kann sie nicht widerstehen und spielt vor. Kurz darauf erhält sie die Zusage und ist überglücklich. Doch das heißt auch, dass sie Shawn, den sie nie vergessen konnte, von jetzt an jeden Tag sehen wird …

Meine Meinung:

Dieses Buch ist der dritte Band der „The Last Ones To Know“-Reihe und die Fortsetzung zu Rock My Heart und Rock My Body.
Der Schreibstil ist einfach so mitreißend, humorvoll und anschaulich, dass er mich wieder direkt gepackt hat. Dieses Buch wurde, wie die beiden Bücher zuvor auch, in der Ich-Perspektive geschrieben und handelt dieses Mal von Kit, der neuen Gitarristin der Band. Die Farbe des Covers gefällt mir gut, auch der Typ sieht ganz nett aus.

Die Story beginnt mit einem Prolog, der fast sechs Jahre vor der eigentlichen Handlung spielt. Kit ist 15 Jahre alt und überredet ihre Brüder, sie mit auf die Highschool-Abschluss-Party von Adam, wie wir bereits wissen der Leadsänger der Band „The Last Ones To Know“, zu nehmen. Sie will Shawn, dem Gitarristen der Band, endlich sagen, wie sehr er sie beeinflusst hat, seit sie ihn das erste Mal auf seine Gitarre spielen sah. Denn nur seinetwegen hat sie angefangen ihrerseits Gitarre zu spielen.
Es kommt, wie es kommen muss. Die beiden unterhalten sich, die beiden küssen sich, die beiden landen zusammen in der Kiste – und er meldet sich nie wieder bei Kit und bricht ihr damit das Herz. Denn sie hat sich nicht nur in die Musik, sondern auch in ihn verliebt.
Ungefähr sechs Jahre später erfährt Kit, dass die Band einen neuen Gitarristen sucht und nimmt direkt am Casting teil. Sie kann ihr Glück kaum fassen, als sie tatsächlich in die Band aufgenommen wird. Doch Shawn scheint sich nicht an sie zu erinnern. Kit hingegen hat ihn nie vergessen und auch ihre Gefühle scheinen noch da zu sein.
Kit war mir direkt sympathisch. Sie ist einfach ziemlich cool. Ihr Gefühlsleben und ihre Gedanken wurden wieder so gut beschrieben, dass ich keine Probleme damit hatte, mich in sie hineinzuversetzen. Besonders ihre Art, ihre vier Brüder und auch die Jungs der Band aufzuziehen, fand ich sehr unterhaltsam.

Shawn ist Gitarrist der Band „The Last Ones To Know“ und wir kennen ihn schon aus den beiden vorherigen Büchern. Er ist ebenfalls einer der Rockstars, die nichts anbrennen und viele Groupies in ihr Bett lassen. Aber er kümmert sich auch um die Band und seine Mitglieder, wo er nur kann.
Bereits im ersten Band der Reihe fand ich Shawn wirklich sympathisch, was vor allem an seiner humorvollen Art liegt. Diese hat er auch in diesem Buch nicht verloren. Er kann aber auch echt charmant und süß sein, was ihn in meinen Augen umso sympathischer macht.

Auch Leti und die restliche Band haben wieder ihren Einsatz. Als Kit und Leti sich das erste Mal sehen, erkennt Leti sie natürlich direkt als neuestes Bandmitglied und erklärt sie prompt zu drittbesten Freunden. Obwohl sich die beiden erst kurz kennen, setzt er sich für sie ein und steht ihr mit Rat und Tat zur Seite.
Da wir wieder auf Tour sind, spielen die anderen Bandmitglieder dieses Mal wieder größere Rollen, was mir wirklich gut gefallen hat, da ich die gesamte Band einfach toll und witzig finde.
In diesem Buch lernen wir auch Kale, Kits Zwillings- und Lieblingsbruder kennen. Die beiden verstehen sich ohne Worte und stehen immer füreinander ein.

Die ganze Geschichte wurde so mitreißend erzählt, dass ich ununterbrochen mitgefiebert und -gehofft habe. Natürlich funkt es die ganze Zeit zwischen Kit und Shawn, man weiß aber nicht genau, wohin es sich entwickelt, zumal Kit noch immer damit zu kämpfen hat, dass Shawn ihr bereits vor ein paar Jahren das Herz gebrochen hat – woran er sich noch nicht einmal zu erinnern scheint.

Auch hier ist der Epilog wieder aus der Sicht des männlichen Parts geschrieben, was ich sehr interessant fand und mir gut gefallen hat.

Fazit:

Auch dieses Buch hat mich wieder direkt mitgerissen. Es hat mir richtig Spaß gemacht, die Band wieder auf ihrer Tour begleiten und Kit und Shawn bei ihrer Entwicklung zusehen zu dürfen. Das Buch bekommt von mir 5 von 5 Sterne.

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338 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 98 Rezensionen

liebe, rockstars, rock my body, rockstar, musik

Rock my Body

Jamie Shaw , Veronika Dünninger
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 17.04.2017
ISBN 9783734103551
Genre: Erotische Literatur

Rezension:


Hier geht's zur Rezension auf meinem Blog:
http://sabzkleinerblog.blogspot.de/2017/08/buchrezension-rock-my-body.html


Inhalt:

Er ist ein Rockstar und erobert alle Herzen – doch an ihr könnte er sich die Finger verbrennen …

Als Dee Dawson das erste Mal auf den sexy Gitarristen Joel der Band The Last Ones To Know trifft, weiß sie eines ganz genau: Auch ihn wird sie in kürzester Zeit um den Finger gewickelt haben! Schließlich konnte ihr noch nie ein Mann lange widerstehen. Aber in Joel hat sie ihr Gegenstück gefunden, denn auch er hat den Ruf, nichts anbrennen zu lassen. Zwischen ihnen sprühen sofort die Funken – in jeder Hinsicht, denn beide haben ihren ganz eigenen Kopf und klare Ansichten, was sie von festen Beziehungen halten. Und doch muss sich Dee bald eingestehen, dass sie mehr sein will, als nur Joels Affäre …

Meine Meinung:

Bei diesem Buch handelt es sich um die Fortsetzung von Rock my Heart. Der Schreibstil ist wieder richtig gut. Auch dieses Buch ist in der Ich-Perspektive geschrieben, nun ist die Protagonisten jedoch Dee, die beste Freundin von Rowan. Diese Perspektive ist gut gewählt, da man auf diese Weise ihre Gedanken und Emotionen nachvollziehen kann – und an Emotionen mangelt es nicht.
Das Cover gefällt mir gut, obwohl der Kerl etwas rockiger aussehen könnte. Die Gitarre im Hintergrund passt natürlich tip top zur Story.
Wie der Titel einem schon verrät, geht es, im Gegensatz zu Rock my Heart, tatsächlich mehr um das Körperliche. Dies ist vor allem den beiden Protagonisten geschuldet, die ihre Leidenschaft frei ausleben.

Die Story beginnt wieder im Mayhem, wo Dee und Ro ein Konzert der Band „The Last Ones To Know“ verfolgen. Die beiden Mädels sind nicht nur mit der gesamten Band gut befreundet, Ro ist auch die feste Freundin vom Leadsänger Adam.
Dee ist es gewöhnt, dass alle Männer hinter ihr her sind und liebt es, Spielchen mit den armen Kerlen zu spielen. Ihr derzeitiges Spielzeug ist Joel, der Gitarrist der Band. Zwischen den beiden hat es schon im ersten Buch ordentlich geknistert. Da beide jedoch keine Lust auf etwas Festes haben, bleibt es beim gelegentlichen, oder auch öfteren, Stelldichein. Da Joel Dee bisher jedoch nicht hoffnungslos verfallen ist und weiter einem Groupie nach dem anderen sein Schlafgemach im Tourbus zeigt, versucht Dee mit allen Mitteln Joel eifersüchtig zu machen – auch wenn sie dafür mit dem Milchbubi an der Bar knutschen muss. Obwohl man zu Beginn den Eindruck hat, dass da eventuell auch ein paar Gefühle bei Dee im Spiel sein könnten, schmettert sie diesen Verdacht konsequent ab.
Dee war mir bereits aus dem ersten Buch bekannt, ich hatte sie direkt ins Herz geschlossen. So toll ich sie im ersten Band auch fand, in diesem Buch hat sie mir nicht ganz so gut gefallen. Insbesondere am Anfang wirkt sie sehr unnahbar. Man erfährt jedoch bald, wieso sie die ganzen Mauern errichtet hat und kann zusehen, wie sie allmählich zu bröckeln beginnen.
Durch die Erzählperspektive konnte ich mich hervorragend in sie hineinversetzen, weshalb ihre Handlungen stets nachvollziehbar waren – auch wenn ich manchmal den Kopf darüber schütteln musste. Insgesamt mochte ich sie im ersten Band jedoch lieber, da sie als Protagonistin zeitweise schon anstrengend war.

Joel ist der Gitarrist der Band „The Last Ones To Know“ und wie Rockstars halt so sind, ist auch Joel ein waschechter Playboy. Obwohl Dee seine bevorzugte Bettgenossin ist, sagt er auch zu seinen Groupies nicht nein.
Es hat zwar ein bisschen gedauert, aber durch die Entwicklung, die er durchmacht, konnte ich mit der Zeit tatsächlich mit Joel warm werden.

Selbstverständlich spielen auch Ro, Leti und die restliche Band wieder mehr oder weniger wichtige Rollen in der Geschichte. Ro ist nach wie vor Dees beste Freundin. Sie versteht Dee auch ohne Worte, ist immer für sie da und versucht stets, ihrer dickköpfigen Freundin zu helfen. Natürlich gibt auch Leti wieder seinen Senf zu allem möglichen und trifft damit wieder genau ins Schwarze.
Leider waren die anderen Bandmitglieder, insbesondere Shawn und Mike, in diesem Buch nicht so präsent wie ich es mir gewünscht hätte, da ich sie nach wie vor ziemlich cool und witzig finde.

Positiv hervorzuheben ist, dass es auch hier wieder eine kleine Weile dauert, bis Dee und Joel sich ihre Gefühle eingestehen können. So wirkt es nicht überstürzt oder erzwungen, sondern vielmehr realistisch. Außerdem erfährt man auch noch ein wenig darüber, wie es mit Ro und Adam weitergeht, was ich ebenfalls sehr interessant fand.
Auch der Epilog ist wieder aus der Sicht des männlichen Protagonisten geschrieben, was zuletzt noch einmal ein bisschen Abwechslung in das Buch bringt.

Fazit:

Insgesamt etwas schwächer als der erste Band, es gefiel mir allerdings trotzdem ganz gut, auch wenn das gewisse Etwas dieses Mal fehlte. In diesem Buch besticht die Autorin wieder einmal durch eine mitreißende und humorvolle Schreibweise, die ich sehr mag. Allerdings sehe ich Dee lieber als Nebencharakter, da sie schon eine etwas anstrengende Ader hat. Ich gebe dem Buch 4 von 5 Sternen und bin schon gespannt, welches Bandmitglied es als nächstes trifft!

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216 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 50 Rezensionen

japan, mord, schule, geständnisse, thriller

Geständnisse

Kanae Minato , Sabine Lohmann
Fester Einband: 272 Seiten
Erschienen bei C. Bertelsmann, 27.03.2017
ISBN 9783570102909
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Hier geht's zur Rezension auf meinem Blog:
https://sabzkleinerblog.blogspot.de/2017/08/buchrezension-gestandnisse.html


Inhalt:


Die kleine Tochter der alleinerziehenden Lehrerin Moriguchi ist im Schulschwimmbad ertrunken; ein tragischer Unfall, wie es scheint. Wenige Wochen später kündigt Moriguchi ihre Stelle an der Schule, doch zuvor will sie ihrer Klasse noch eine letzte Lektion mit auf den Weg geben. Denn sie weiß, dass ihre Schüler Schuld am Tod ihrer Tochter haben. Mit einer erschütternden Offenbarung setzt sie unter ihnen ein tödliches Drama um Schuld und Rache, um Gewalt und Wahnsinn in Gang, an dessen Ende keiner – weder Kind noch Erwachsener – ungeschoren davonkommt.

Meine Meinung:

Zunächst einmal muss ich sagen, dass das Buch wirklich ungewöhnlich ist. Es ist in sechs Kapitel unterteilt und jedes Kapitel ist ein Monolog bzw. innerer Monolog einer anderen Person.
Der Schreibstil der Autorin ist im Großen und Ganzen gut, jedoch muss man sich erst einmal daran gewöhnen. Sobald der Einstieg gelungen ist, kann man das Buch aber ganz flüssig lesen.
Das Cover finde ich nicht gut gewählt. Man sieht einen Apfel, an dem Blut herunterläuft. Während das Blut noch nachvollziehbar ist – immerhin geht es in dem Buch um Mord, Gewalt und Rache – ist mir der Apfel auf dem Cover ein Rätsel. Vielleicht hat der Apfel in Japan aber auch eine bestimmte Bedeutung, die mir entgeht. Ansonsten kann ich es mir wirklich nicht erklären.

Das Buch beginnt mit dem Monolog der Lehrerin einer Klasse von 13-Jährigen Schülerinnen und Schülern, die vor kurzem ihre Tochter unter tragischen Umständen verloren hat. Dieser ist am Anfang recht langatmig, doch später erfährt man, dass alles, was sie sagt, zusammengehört, auch wenn es auf der ersten Blick nicht unbedingt so scheint. Da es sich um einen einzigen Monolog handelt, werden ihre Gefühlsregungen währenddessen nicht beschrieben, weshalb alles sehr nüchtern und distanziert wirkt.
Sobald die Lehrerin aber auf den Tod ihrer Tochter zu sprechen kommt, wird die Geschichte um einiges interessanter und auch direkt spannender. Sie weiß nämlich, wer die Schuld am Tod ihrer Tochter trägt – es sind zwei Schüler ihrer eigenen Klasse. Um die Namen nicht preiszugeben, nennt sie die beiden Schüler in ihrer Schilderung nur Schüler A und Schüler B. Da sie jedoch viel über die beiden Täter preisgibt, z.B. dass der Vater von Schüler A ein Elektronikfachgeschäft besitzt, und auch vorher schon namentlich über ihre Schüler gesprochen hat, wusste sogar ich, wer hinter Schüler A steckt. Die anderen Schüler konnten die Identität der beiden Schüler dementsprechend ebenfalls fix erraten. Was das Ganze also sollte, ist mir nicht ganz klar, vielleicht wollte sie aber auch den Schein, dass sie ihre Schüler trotz allem schützen will, wahren.
Die Lehrerin erklärt aber nicht nur, wer die Tat wie begangen hat, sondern auch wieso und wie sie das alles herausgefunden hat – und beendet ihren Vortrag mit der Eröffnung, dass sie sich an den beiden Schülern gerächt hat.

Negativ aufgefallen ist mir im ersten Kapitel allerdings, dass die Lehrerin in ihren Schilderung nicht nur die beiden Täter mit Buchstaben betitelt, sondern auch noch ein paar andere Schüler, was für mich ein wenig verwirrend war. Aber da das nur im ersten Kapitel und nur während eines einigermaßen kurzen Abschnitts der Fall war, hat mich das nicht allzu sehr gestört.
Darüber hinaus stellt die Lehrerin zu Beginn ihres Monologs häufig Rückfragen, wie z.B. „Wie bitte? Ihr habt das und das schon im Fernsehen gesehen?“ oder „Wie bitte? Ob ich xyz bewundere?“. Da ich das als sehr anstrengend empfunden habe, war ich wirklich froh, dass das auch ganz schnell wieder nachgelassen hat.

Die nachfolgenden Monologe werden von jeweils unterschiedlichen Personen erzählt, u.a. von den beiden Schülern, die das Mädchen getötet haben. Jedes Kapitel stellt eine andere Sichtweise auf die Tat und die anschließenden Konsequenzen dar. Trotzdem wird die Geschichte nicht einfach nur ständig wiederholt, es wird jedes Mal weitestgehend auf die Aspekte eingegangen, die vorher noch nicht bekannt waren. Besonders spannend waren eben auch die inneren Monologe der beiden Täter. Man erfährt genau, wie alles begonnen hat, warum der Gedanke jemanden zu töten das erste mal aufkam, warum sie ihr Oper gewählt und wie sie ihren Plan anschließend umgesetzt haben. Außerdem gehen die Schilderungen noch über das Verbrechen hinaus und es wird erläutert, was passiert, nachdem ihre Schuld in der Schulklasse bekannt wurde.

Die Entwicklung eines jeden Protagonisten ist durch die genaue Schilderung der jeweiligen Gedanken und Erlebnisse gut nachvollziehbar, wenn sie auch manchmal etwas realitätsfern wirkt.

Fazit:

Das Buch war so viel besser, als ich vermutet habe. Alles in allem war das Buch fast vom Anfang bis zum Ende spannend – und endet mit einem Knall, den ich nicht erwartet habe.
Es war richtig interessant herauszufinden, was die Täter zu einem Mord getrieben hat, was sie dabei empfunden haben und wie sie anschließend damit umgegangen sind.
Das Buch bekommt von mir 4 von 5 Sterne.

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337 Bibliotheken, 22 Leser, 1 Gruppe, 96 Rezensionen

geheimnisse, liebe, zukunft, katharine mcgee, freundschaft

Beautiful Liars - Verbotene Gefühle

Katharine McGee , Franziska Jaekel
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 23.08.2017
ISBN 9783473401536
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Hier gehts zur Rezension auf meinem Blog: 
https://sabzkleinerblog.blogspot.de/2017/08/buchrezension-beautiful-liars-verbotene.html



Inhalt:

Manhattan, 2118: Im Penthouse des höchsten Gebäudes der Welt feiern die Reichen und Schönen eine rauschende Party. Für fünf von ihnen wird nach dieser Nacht nichts mehr so sein wie zuvor. Die wunderschöne Avery, die intrigante Leda, die verführerische Eris, die verzweifelte Rylin, der ehrgeizige Watt - einer von ihnen wird den Abend nicht überleben.

Meine Meinung:

Der Schreibstil der Autorin ist wirklich gut, man kommt super durch die Seiten ohne ins Stolpern zu geraten – gepackt hat er mich allerdings nicht. Das Cover mit dem Mädchen in dem hübschen Kleid und dem schimmernden Hintergrund finde ich ganz schön.

Die Geschichte wird aus der dritten Person und aus der Perspektive von fünf verschiedenen Protagonisten erzählt – Avery, Leda, Eris, Watt und Rylin. Alle haben so ihre Päckchen zu tragen und alle haben so ihre Geheimnisse.

Avery, Leda und Eris wohnen in den oberen Stockwerken des Towers und zählen zur High Society. Sie gehen gemeinsam zur Schule und gehören der gleichen Clique an.

Avery ist wunderschön und alle halten sie für perfekt. Was jedoch niemand weiß: Sie ist heimlich in ihren Adoptivbruder Atlas verliebt. Zwar versucht sie gegen ihre Gefühle anzukämpfen, diese sind jedoch einfach zu stark.
Keiner aus der Clique weiß, dass Leda gerade aus dem Entzug kommt. Nicht einmal mit Avery, ihrer besten Freundin, kann sie darüber reden, da ihre Drogensucht mit ihren Gefühlen zu Atlas, Averys Bruder, zu tun hat. Nachdem Atlas wieder auf der Bildfläche erscheint, meldet sich nicht nur ihr Verlangen nach Drogen zurück, sie entwickelt auch eine schon krankhafte Eifersucht.
Eris liebt es Spielchen zu spielen und hatte schon was mit der Hälfte der Jungs und Mädchen ihrer Klasse. Nachdem sie jedoch ein Geheimnis erfährt, wird ihr Leben komplett auf den Kopf gestellt. Obwohl sie mit großen Probleme zu kämpfen hat, macht sie doch das beste aus ihrer Situation.

Watt und Rylin leben beide weiter unten und müssen im Gegensatz zu den anderen dreien zusehen, wie sie ihr Geld verdienen.
Während Watt nebenberuflich verschiedene Hackeraufträge bearbeitet, bei dem ihm auch der illegale Quant (sozusagen ein intelligenter Supercomputer) in seinem Kopf hilft, musste Rylin die Schule abbrechen, um ganztags in der Monorail-Station bzw. gelegentlich bei einem Kunden aus der High Society als Hausmädchen zu arbeiten.

Leider war mir keiner der Charaktere besonders sympathisch, was vor allem daran lag, dass sie recht oberflächlich beschrieben wurden.
Zudem waren die Kapitel sehr kurz, sodass die Perspektive häufig wechselt. Durch die relativ hohe Anzahl an Protagonisten und der schnellen Wechsel der Perspektiven, fiel es mir sehr schwer, mich in die Charaktere hineinzuversetzen.
Trotzdem ist das Verhalten jeder Person im Großen und Ganzen nachvollziehbar und ihre Handlungen sind stimmig.

Das Set gefällt mir sehr gut. Das Leben der Protagonisten findet fast ausschließlich in dem 2,5 Meilen hohen Tower mit insgesamt 1000 Etagen statt. Hier bestimmt die Etage die soziale Stellung: die Reichen wohnen oben, die Armen unten. Es gibt auch allerlei technologischen Schnickschnack, an den man sich allerdings erst einmal gewöhnen muss, wie z.B. die Kontaktlinse, mit der man u.a. kommunizieren und fernsehen kann.

Leider plätschert die Story nur so vor sich hin, da es keinen richtigen Spannungsbogen oder Wendepunkte gibt. Trotzdem war sie interessant und hat mir gefallen. Am Ende kam dann sogar doch noch ein bisschen Spannung auf. Positiv aufgefallen ist mir außerdem, dass das Ende nicht gezwungen oder konstruiert wirkte, sondern nachvollziehbar war.

Fazit:

Alles in allem ein unterhaltsamer Debütroman der Autorin, besonders das Set hat mir gut gefallen. Bei den Charakteren hätte ich mir jedoch etwas Tiefe gewünscht. Auch die Spannung hat mir insgesamt gefehlt, obwohl das Potenzial auf jeden Fall vorhanden war.
Das Buch erhält von mir 3,5 von 5 Sterne.

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Tags: beautiful liars, katharine mcgee   (2)
 

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(356)

588 Bibliotheken, 14 Leser, 0 Gruppen, 142 Rezensionen

liebe, rockstar, jamie shaw, rock my heart, musik

Rock my Heart

Jamie Shaw , Veronika Dünninger
Flexibler Einband
Erschienen bei Blanvalet, 13.02.2017
ISBN 9783734102684
Genre: Liebesromane

Rezension:


Hier geht's zur Rezension auf meinem Blog:
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Inhalt:

Feiern, tanzen – einfach Spaß haben! Das ist der Plan von Rowan Michaels und ihrer Freundin Dee, als sie zu einem Konzert der Band The Last Ones to Know in den angesagtesten Club der Stadt gehen. Was Rowan allerdings gründlich die Laune versaut, ist ihr Freund Brady, den sie dort mit einer anderen Frau beim Knutschen sieht. Noch vor Beginn des Konzertes flüchtet sie nach draußen, und trifft dort auf Adam Everest, den absolut heißen, verdammt attraktiven Sänger der Band. Sie lässt sich zu einem Kuss hinreißen – zu einem Kuss, der nicht nur ihr ganzes Leben auf den Kopf stellen wird …

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist wahnsinnig gut. Die Autorin hat mich direkt mit dem ersten Satz gepackt. Naja nicht mit dem ersten Satz, aber auf jeden Fall schon mit der ersten Seite.
Geschrieben wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive der Protagonistin Rowan. Es war genau die richtige Wahl, da man ihr Gefühlschaos auf diese Weise hautnah miterleben und es beinah selbst fühlen konnte. Das Cover passt gut zur Geschichte, immerhin geht es da um heiße Typen einer Rockband und der Kerl auf dem Cover sieht ja nun nicht ganz schlecht aus.

Die Geschichte beginnt, als die Welt für Rowan, bzw. „Ro“ oder gelegentlich auch mal „Peach“ genannt, noch in Ordnung ist. Doch als sie plötzlich ihren Freund beim Fremdgehen und sich selbst anschließend im Tourbus knutschend mit dem Leadsänger einer angesagten Rockband erwischt, gerät ihre Welt völlig aus den Fugen. Natürlich hat sie nicht damit gerechnet, besagten Leadsänger ausgerechnet in ihrem Französisch-Kurs auf dem College wiederzusehen – das Gefühlschaos ist vorprogrammiert.
Ro war mir von Anfang an sehr sympathisch. Ich fand sie wirklich cool und konnte mich – dank der wunderbaren Beschreibung ihrer Gefühle und Gedanken – gut in sie hineinversetzen. Zudem waren ihre Handlungen nachvollziehbar und realistisch.

Adam ist der Leadsänger der angesagten Band „The Last Ones to Know“, ein echter Playboy und Herzensbrecher. Die Frauen buhlen regelrecht um seine Aufmerksamkeit und es scheint ihn in keinster Weise zu stören – im Gegenteil: Er genießt es richtig und ist fest davon überzeugt, dass alle Frauen dieser Welt mit ihm in die Kiste springen wollen.
Auch Adam war mir echt sympathisch. Obwohl er ein Playboy und Herzensbrecher ist, ist er auch wirklich witzig und süß. Und das wichtigste: Er verstellt sich nicht. Nie. Er macht kein Geheimnis daraus, dass ständig andere Frauen in seinem Bett landen, an dessen Namen er sich nicht erinnert, weil er es einfach nicht will.

Auch Dee, Leti und die gesamte Band „The Last Ones to Know“ spielen wichtige Rollen in der Geschichte. Dee ist Ros beste Freundin und ich habe sie sofort in mein Herz geschlossen. Sie setzt sich für Ro ein und – ich kann es nicht besser ausdrücken – sie ist einfach toll. So eine beste Freundin wünscht man sich.
Obwohl Ro Leti erst auf dem College kennenlernt, ist er ein super(schwuler) Freund. Er versteht Ro, ohne dass sie viel erklären muss und findet einfach immer die richtigen Worte. Mit den witzigen Spitznamen, die er Ro immer gibt, war er mir ebenfalls direkt sympathisch. Auch die Jungs aus Adams Band sind allesamt super Kerle.

Der Plot war nun wirklich keine neue Erfindung, aber er wurde auf so mitreißende und auch witzige Art beschrieben, dass ich die ganze Zeit über ganz gespannt war, wie es nun weitergeht. Dies liegt wohl auch daran, dass es zwar bereits zu Beginn gewaltig zwischen Ro und Adam knistert, es über ein bisschen Geknutsche aber eben nicht hinaus geht (was allerdings nicht daran liegt, dass Adam es nicht versucht hätte). Besonders positiv aufgefallen ist mir, dass, obwohl offensichtlich Gefühle im Spiel sind, Ro nicht direkt von der großen Liebe faselt, ohne die sie nicht leben kann. Es dauert eine ganze Weile, bis sie sich überhaupt eingestehen kann, dass sie Gefühle entwickelt hat, so sehr sie sich auch dagegen sträubte, was die ganze Geschichte nur umso realistischer macht.

Besonders interessant fand ich auch den Epilog, in dem die letzten Momente des Buches nochmal aus Adams Sicht geschildert wurden.

Fazit:

Selten hat mich ein Buch so von Anfang bis Ende mitgerissen und gleichzeitig so amüsiert, dass ich mehrmals laut auflachen musste. Ich freue mich bereits auf Band 2!
Ich würde dem Buch auch 6 von 5 Sternen geben, aber da das nicht geht, muss es sich mit 5 begnügen. 

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Tags: blanvalet, jamie shaw, rock my hear   (3)
 

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65 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 15 Rezensionen

thriller, survival, survive, wildnis, überleben

Survive - Du bist allein

Alexandra Oliva , Ulrike Wasel , Klaus Timmermann
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei FISCHER Scherz, 28.07.2016
ISBN 9783651024731
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Hier gehts zur Rezension auf meinem Blog: 
https://sabzkleinerblog.blogspot.de/2017/08/buchrezension-survive-du-bist-allein.html


Inhalt:

Eine junge Frau allein in der Wildnis – eigentlich sollte es nur ein Abenteuer werden. Doch aus diesem Albtraum wird niemand mehr erwachen.
Tief in einem felsigen Waldgebiet beginnt die Fernseh-Show: mit zwölf Frauen und Männern, die sorgfältig gecastet wurden, um den Zuschauern etwas zu bieten. Schon bei den ersten Gruppenaufgaben geraten einige Teilnehmer an ihre Grenzen – Orientierungsläufe, Lager bauen, Nahrung finden. Allianzen werden geschmiedet, Konflikte brechen auf, die Prüfungen werden härter und perfider. Und bald muss sich jeder Kandidat ganz allein zu seiner großen Einzel-Challenge aufmachen. Doch keiner ahnt, welch tödliche Gefahr bereits in das Überlebens-Spiel eingebrochen ist.


Eigene Meinung:

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Ich-Perspektive einer Teilnehmerin und aus der dritten Person geschrieben. Dieses Hin und Her hat mir persönlich gar nicht gefallen, insbesondere wenn es in den Kapiteln aus der dritten Person um die Teilnehmerin aus der Ich-Perspektive ging. Das fand ich besonders am Anfang nur verwirrend.
Zudem musste ich mich auch erstmal in die Präsens-Form gewöhnen, in dem das Buch größtenteils geschrieben ist, was mir bei den Kapiteln aus der Ich-Perspektive um einiges besser gelang, als bei den Kapiteln aus der dritten Person. Als besonders störend habe ich jedoch die immer wieder eingestreuten Sätze im Futur wahrgenommen, was wohl auch ein Grund dafür ist, dass ich mich mit dem Schreibstil so gar nicht anfreunden konnte und ihn oft als holprig empfand.
Das Cover finde ich jedoch nicht schlecht und passt mit der Kompassnadel und der einsamen Person im Wald gut zur Geschichte.

Die Geschichte wird abwechselnd aus zwei Erzählebenen geschildert:
In der ersten Ebene begleiten wir Sam in der Gegenwart auf ihrer Solo-Challenge. Sie ist eine von zwölf Teilnehmern der Survival-Reality-Show „Im Dunkeln“. Im gesamten Buch wird sie allerdings nur als „Zoo“ betitelt – einem Spitznamen, den ihr das Produktionsteam verpasst hat, weil sie in einem Tierpflegezentrum arbeitet. In dieser Show müssen die Teilnehmer bestimmten Hinweisen folgen, um die jeweilige Challenge zu gewinnen. Sam ist inzwischen schon ziemlich am Ende ihrer Kräfte, weigert sich jedoch hartnäckig aufzugeben. Sie hofft weiterhin auf den nächsten Hinweis und das baldige Ende der Show.
Leider konnte ich mit Sam gar nichts anfangen und empfand sie die meiste Zeit als sehr anstrengend. Auch ihr Festhalten daran, dass alles, was um sie herum passiert nur inszeniert sei und alle Leichen, die sie sieht, bloß Attrappen seien, die mit Verwesungsgeruch präpariert wurden, ist für mich nicht nachvollziehbar.

Die zweite Ebene spielt einige Wochen vor Sams Solo-Challenge. Hier erfährt man mehr über den Beginn der Show und welchen Herausforderungen sich die Kandidaten zum Bewältigen ihrer ersten Challenges stellen mussten.

Da Sam die meiste Zeit nur auf der Suche nach Hinweisen sowie etwas Ess- bzw. Trinkbarem ist, hatte ich den Eindruck, dass wirklich wenig passiert. Sogar als sie von einem Kojoten angegriffen wurde, kam bei mir keine Spannung auf. Insgesamt fand ich die Story einfach nur langweilig.

Besonders gestört hat mich auch, dass die Teilnehmer immer nur mit ihren jeweiligen Spitznamen, wie z.B. Zoo, Air Force, Cheerleader, Kellnerin usw., betitelt wurden, sie sich untereinander jedoch mit ihren richtigen Namen angesprochen haben. Ich wusste bis zum Schluss bei einigen Namen nicht, zu welchem Charakter sie nun gehören. Dass es im inneren Buchumschlag Abbilder von den Charakteren mit ihren richtigen und ihren Spitznamen gab, habe ich leider erst im Nachhinein gesehen. Es hätte wahrscheinlich jedoch ohnehin nicht viel geändert, da es mich irgendwann gar nicht mehr so interessiert hat, weil mich das Buch zunehmend gelangweilt hat.

Fazit:

Leider konnte ich weder mit der Geschichte noch mit den Charakteren warm werden. Obwohl die Geschichte meiner Meinung nach viel Potenzial hat, fand ich das Buch kein bisschen spannend sondern nur langweilig. Auch der ständige Perspektivenwechsel und die unterschiedliche Benutzung der Namen (also Spitz- und Vornamen) haben mich gestört. Alles in allem war es für mich Zeitverschwendung und bekommt daher von mir 1 von 5 Sternen.

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Tags: 1 stern, alexandra oliva, survive   (3)
 

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804 Bibliotheken, 20 Leser, 1 Gruppe, 116 Rezensionen

liebe, sirenen, kiera cass, meer, sirene

Siren

Kiera Cass , Christine Strüh , Anna Julia Strüh
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei FISCHER Kinder- und Jugendtaschenbuch, 13.10.2016
ISBN 9783733502911
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Hier gehts  zur Rezension auf meinem Blog:
https://sabzkleinerblog.blogspot.de/2017/08/buchrezension-siren.html


Inhalt:

Kahlens Familie kommt bei einem Schiffsunglück ums Leben. Sie selbst wird als Einzige gerettet – von drei betörenden jungen Frauen: Sirenen. Wunderschön und unsterblich. Von nun an ist Kahlen eine von ihnen. Scheinbar ein ganz normales Mädchen, doch ihr Leben gehört dem Meer. Jeder Mensch, der ihre Stimme hört, muss sterben. Und so schweigt sie. Bis sie Akinli begegnet, einem jungen Studenten, der Kahlen auch völlig ohne Worte versteht. Nach nur wenigen Stunden haben nicht nur ihre Herzen, sondern auch ihre Seelen zu einander gefunden. Und als Akinli schwer erkrankt, droht auch der eigentlich unsterblichen Kahlen der Tod.

Eigene Meinung:

Ich habe mir dieses Buch gekauft, weil ich die Selection-Reihe der Autorin wirklich gelungen fand. Dementsprechend hoch waren auch meine Erwartungen, obwohl ich bereits mehrfach gelesen habe, dass dieses Buch längst nicht so begeistert.

Die Geschichte wird aus der Sicht von der Protagonistin Kahlen aus der Ich-Perspektive erzählt und spielt 80 Jahre nach ihrer Verwandlung in eine Sirene. Der Schreibstil ist, wie man ihn schon von der Selection-Reihe kennt, sehr gut und man kommt locker flockig durch die Seiten. Das Cover finde ich auch sehr schön und es passt ganz hervorragend zum Buch.

Kahlen ist eine Sirene. Die Aufgabe einer jeden Sirene ist es zu singen, sobald die See hungrig wird. Doch jeder, der die Stimme einer Sirene hört, findet unweigerlich den Tod, da er sich sofort im Meer – oder auch in der nächsten Pfütze – ertränkt. Obwohl die Geschichte 80 Jahre nach der Verwandlung in eine Sirene spielt, wird doch direkt zu Beginn schon deutlich, dass Kahlen mit dieser Last einfach nicht zurecht kommt. Die meiste Zeit schwankt ihre Stimmung zwischen niedergeschlagen und todtraurig. Erst als sie Akinli kennenlernt, ist sie von Kopf bis Fuß glücklich.
Leider habe ich Kahlen oft als anstrengend empfunden und konnte daher irgendwie nicht so richtig mit ihr warm werden.
Akinli ist mir jedoch direkt ans Herz gewachsen. Er ist so sympathisch und witzig, dass es richtig Spaß gemacht hat ihm zuzuhören. Obwohl Kahlen nicht sprechen kann, ist Akinli ganz erpicht darauf, mehr von ihr zu erfahren und fängt an, immer einen Block und einen Stift bei sich zu tragen. Im Gegensatz zu den anderen Menschen, die immer nur die Schönheit bei Kahlen sehen, sieht er so viel mehr. Er ist die ganze Zeit über einfach unfassbar aufmerksam und liebenswert. Ich hätte mir mehr Szenen mit ihm gewünscht.

Auch die Sirenen-Schwestern spielen eine große Rolle in dem Buch; besonders Miaka mochte ich sehr gerne.

Leider hatte ich das Gefühl, dass die Story nur vor sich hinplätschert. Es fehlte ein Spannungsbogen, ein Höhepunkt, ein Wendepunkt oder irgendetwas, das ein bisschen Spannung in die Geschichte bringt.

Was mir an dem auch Buch nicht so gut gefallen hat – und mir leider an vielen Büchern mit Liebesgeschichte missfällt – ist die Geschwindigkeit, mit der Kahlen Gefühle für Akinli aufgebaut hat. Bereits nach dem ersten richtigen Date, bezeichnet sie ihn als ihre große Liebe. Das geht mir persönlich viel zu schnell und ist für mich daher auch nicht so richtig nachvollziehbar.
Auch die Gespräche zwischen Kahlen und der See fand ich die ganze Zeit über etwas befremdlich und konnte mich nicht so recht daran gewöhnen.
Außerdem hatte ich das Gefühl, dass die Story nur vor sich hinplätschert. Es fehlte ein Spannungsbogen oder ein Höhepunkt oder so.

Fazit:

Ich empfinde das Buch als eine nette Sommerlektüre, überzeugen konnte es mich jedoch nicht. Die Story plätschert so vor sich hin und die Protagonistin fand ich zwischendurch etwas anstrengend. Trotzdem war das Buch nicht schlecht und erhält daher von mir 3 von 5 Sterne.

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Tags: kiera cas, sire   (2)
 

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354 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 114 Rezensionen

liebe, prosopagnosie, mobbing, übergewicht, jennifer niven

Stell dir vor, dass ich dich liebe

Jennifer Niven , Maren Illinger
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 22.06.2017
ISBN 9783737355100
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

Der eine Mensch, der dein Leben verändert

Jack ist der Coolste, der Schönste, von allen geliebt und begehrt. Doch er hat ein Geheimnis: Er ist gesichtsblind. Auf Partys fällt es ihm schwer, seine Freundin unter all den anderen Frauen zu erkennen. Für ihn sieht ein Gesicht wie das andere aus. Dass er schon mal einer vollkommen Fremden ein »Hey Baby« ins Ohr raunt, halten alle für Coolness. Doch Jacks ganzes Leben besteht aus Strategien und Lügen, um sein Problem zu vertuschen: Immer cool bleiben, auch wenn er mal die Falsche küsst. Jedes Fettnäpfchen eine Showbühne! Und dann kommt Libby, die in den Augen vieler so unperfekt ist, wie man nur sein kann. Denn Libby ist übergewichtig. Keine Strategie der Welt kann das vertuschen. Libby ist die Einzige, die erkennt, was hinter Jacks ewigem Lächeln steckt. Bei ihr kann Jack zum ersten Mal einfach er selbst sein.
Aber hat einer wie Jack den Mut, zu einer wie Libby zu stehen?


Eigene Meinung:

Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus der Ich-Perspektive der beiden Hauptcharaktere Jack und Libby, was meiner Meinung nach genau die richtige Wahl war. Denn beide machen etwas ganz außergewöhnliches durch und nur so kann man wirklich nachvollziehen, was in den Personen vor sich geht und warum sie so handeln, wie sie es tun. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir gut, man fliegt nur so durch das Buch, was auch daran liegt, dass die Kapitel echt kurz sind. Auch das Cover mit dem intensiven Pink finde ich nicht schlecht.

Jack und Libby haben beide ihre Päckchen zu tragen.
Jack ist der Coolste der ganzen Schule. Und wie es nun mal so die Art der supercoolen Leute sein muss, verhält er sich natürlich wie ein Arsch. Aber direkt zu Beginn des Buches erfährt man, dass das bei Jack reiner Selbstschutz ist, denn er hat eine neurologische Störung, von der niemand weiß. Er ist gesichtsblind, was ihn daran hindert, die Gesichter bekannter Menschen, sogar seiner Eltern, wiederzuerkennen.
Es wird deutlich, was für eine Last er trägt, denn im Grunde hat er ein gutes Herz und will es allen nur recht machen. Er will überhaupt kein Arsch sein, verstellt sich jedoch, um nicht das Opfer zu sein. Und obwohl seine Krankheit für mich keine Rechtfertigung für sein Verhalten ist, war er mir doch irgendwie auch sympathisch, da man genau merkt, wie unzufrieden er mit sich selbst ist und wie schwer es ihm fällt, sich so zu verhalten.

Libby ist stark übergewichtig. Daran gibt es nichts zu beschönigen und das weiß sie auch. Damit wird sie natürlich auch direkt zur Zielscheibe ihrer Mitschüler. Zu Beginn des Buches wirkt Libby deswegen auch noch recht unsicher und reduziert sich oft auf ihr Gewicht. Mit der Zeit wird sie aber selbstsicherer und lernt nicht nur, sich nicht unterkriegen zu lassen, sondern auch, dass sie mehr ist als nur der „fetteste Teenager Amerikas“.
Obwohl es Szenen gibt, in denen ich Libbys Verhalten gar nicht verstehen konnte, war sie mir doch von Anfang an sympathisch.

Die Story beginnt mit einem Brief von Jack an Libby, in dem er ihr erklärt, warum er sich wie ein Arsch verhält und ihr von seiner Gesichtsblindheit erzählt. Obwohl dieser Schritt für die Story wesentlich ist, ist er für mich kaum nachvollziehbar, da Jack doch mit allen Mitteln versucht, seine Krankheit zu verstecken. Dann einfach einem wildfremden Mädchen davon zu berichten erscheint mir doch arg riskant.

Ansonsten war die Story aber weitestgehend nachvollziehbar und auch unterhaltsam.

Neben dem Thema Mobbing, geht es in dem Buch vor allem auch darum, man selbst zu sein und sich so zu akzeptieren, wie man ist.
Insgesamt hätte ich mir jedoch mehr Tiefgang gewünscht, gerade weil so wichtige Themen angesprochen werden. Auch die beiden Protagonisten hätten durch ihre außergewöhnlichen Schicksale bestimmt noch mehr hergeben können.

Besonders gut gefiel mir an dem Buch jedoch, dass sich die Liebesgeschichte, die ja bereits durch den Titel angekündigt wird, nicht zu schnell entwickelt, wie das leider häufig der Fall ist. Beide sind am Anfang noch etwas zurückhaltend, Jack sogar noch etwas mehr als Libby, und müssen erst einmal Vertrauen zueinander aufbauen, bis sie sich tatsächlich eingestehen können, mehr füreinander zu empfinden.


Fazit:

Trotz weniger Ungereimtheiten ein unterhaltsames Buch mit außergewöhnlichen Protagonisten, über die ich gerne mehr erfahren hätte. Leider fehlt es mir aber auch etwas an Tiefgang, obwohl nicht nur die Themen, sondern auch die Charaktere mehr hergegeben hätten, daher bekommt es von mir 3 von 5 Sterne.

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Tags: jennifere niven, stell dir vor dass ich dich liebe   (2)
 

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87 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

bibliothek, fantasy, genevieve cogman, parallelwelten, magie

Die unsichtbare Bibliothek

Genevieve Cogman , Dr. Arno Hoven
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 21.07.2017
ISBN 9783404208708
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt:

ALLES BEGINNT MIT EINEM BUCH ... Die unsichtbare Bibliothek - ein Ort jenseits von Raum und Zeit und ein Tor zu den unterschiedlichsten Welten. Hier werden einzigartige Bücher gesammelt und erforscht, nachdem Bibliothekare im Außendienst sie beschafft haben. Irene Winters ist eine von ihnen. Ihr aktueller Auftrag führt sie in ein viktorianisches London, wo eine seltene Version der Grimm’schen Märchen aufgetaucht ist. Doch was als einfacher Einsatz beginnt, wird nur allzu schnell ein tödliches Abenteuer, denn Irene ist nicht die Einzige, die hinter dem Buch her ist. Und die anderen Interessenten gehen über Leichen, um zu bekommen, was sie wollen ...

Eigene Meinung:

Als ich durch die Buchhandlung schlenderte, sprang mir zunächst der Titel ins Auge – „Die unsichtbare Bibliothek“ klang sehr vielversprechend. Auch das Cover gefiel mir auf Anhieb außerordentlich gut, obwohl es doch relativ schlicht ist. Es erinnert mich an ein altes, bereits vergilbtes Buch. Wie sich später herausstellte, passt das Cover auch gut zur Geschichte. Schlussendlich hat mich jedoch der Klappentext überzeugt, da es eine sehr spannende Geschichte über Bücher und die Jagd auf sie zu werden versprach.

Der Schreibstil von Cogman gefällt mir richtig gut. Man kann das Buch in einem Rutsch durchlesen ohne ins Stolpern zu geraten. Zudem versteht es die Autorin, die Szenen und Charaktere sehr bildlich darzustellen, weshalb es mir leicht fiel, mir alles vorzustellen. Erzählt wird aus der dritten Person, trotzdem konnte man die Handlungen der Protagonistin gut nachvollziehen, da häufig auch ihre Gedanken beschrieben wurden.

Die Charaktere fand ich für die Geschichte sehr passend. Irene ist eine intelligente und selbstbewusste Person, die auch in Krisensituationen beherrscht bleibt und ihre aufkommenden Gefühle den anderen Personen gegenüber selten preisgibt. Das ist einer der Gründe, warum sie ihren Job so gut macht. Trotzdem wirkt sie nie unnahbar oder kalt, was man vielleicht erwarten könnte. Denn obwohl sie äußerlich so beherrscht ist, wird auch schön beschrieben, wie sie manchmal mit sich hadert. Sie ist also keinesfalls perfekt, was den Charakter nur umso realistischer und sympathischer macht.
Kai ist Irenes neuer Lehrling und auf seinem ersten Außeneinsatz. Im Gegensatz zu Irene ist er jedoch eher impulsiv und gefühlsbetont. Mit der Zeit lernt er allerdings, dass es sich lohnt, nicht aus dem Affekt heraus, sondern wohlüberlegt zu handeln. Zusammen harmonieren Irene und Kai einfach ganz wunderbar miteinander.

Die Story hat mir alles in allem richtig gut gefallen. Sie beginnt mitten in einem Auftrag und man wird nur mit den nötigsten Informationen über die genauen Umstände versorgt. Dieses Prinzip mag ich persönlich sehr, da es gleich zu Beginn für Spannung sorgt, ohne dass lange Erklärungen diese Spannung zunichte machen. Man muss sich einfach darauf einlassen. Dadurch erfährt man eben auch direkt, was für Gefahren Irenes Job mit sich bringt und was für Fähigkeiten sie hat. Auch im Laufe der Zeit wird das Buch nie langweilig. Die Autorin versteht es sehr gut, die Spannung nach und nach immer weiter aufzubauen, bis sie am Ende des Buches ihren Höhepunkt erreicht. Trotzdem schafft es die Autorin, die nötigen Erläuterungen durch die Unterhaltungen zwischen Irene und ihrem Lehrling Kai flüssig in den Text einzubauen.
Die eher untypische Mischung aus Fantasy und Steampunk hat mir ebenfalls gut gefallen. So spielen nicht nur Magie, Drachen und Elfen eine wichtige Rolle, sondern eben auch Technik und Maschinen.

Lieblingszitat:

„Alles, was sie wollte – immer nur gewollt hatte – das war, ein gutes Buch zu lesen.“ (S. 24)

Fazit:

Dieses Buch ist eine Liebeserklärung an Bücher und die Sprache, gewürzt mit einer guten Portion Spannung und ein paar überraschenden Wendungen. Ich habe die ganze Zeit mitgefiebert und war richtig gefesselt von der Story. Ein wirklich guter Auftakt für eine vielversprechende Reihe. Ich bin schon gespannt auf die nächsten Bücher.
Wohlverdiente 5 Sterne.

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Tags: bastei lübbe, fantasy, genevieve cogman   (3)
 

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168 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 87 Rezensionen

liebe, liebesroman, annie darling, buchladen, der kleine laden der einsamen herzen

Der kleine Laden der einsamen Herzen

Annie Darling , Andrea Brandl
Flexibler Einband
Erschienen bei Penguin, 09.05.2017
ISBN 9783328100980
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:

Posy Morland hatte es immer schwer im Leben. Als sie einen kleinen, heruntergekommenen Buchladen in Bloomsbury erbt, scheint sich ihr Glück endlich zu wenden. Sie plant, den Laden neu zu eröffnen und dort nur Liebesromane mit Happy Ends zu verkaufen. Denn traurige Geschichten gibt es im wahren Leben ja genug. Doch Sebastian, der Enkel der verstorbenen Besitzerin, hat andere Pläne für den Laden und legt Posy Steine in den Weg, wo er nur kann. Dummerweise ist Sebastian auch schrecklich attraktiv – und der unverschämteste Kerl in ganz London. Findet zumindest Posy. Und rächt sich auf ihre Weise: Sie schreibt selbst einen Roman namens Der Wüstling, der mein Herz stahl – mit Sebastian als Held zum Verlieben ...
Leseprobe


Eigene Meinung:

Aufgrund des Klappentextes und des ansprechenden Covers war ich sehr neugierig auf dieses Buch. Ein Buch, das in einer Buchhandlung spielt UND in dem ein Buch geschrieben wird? Klingt super für mich. Die Umsetzung fand ich allerdings nur bedingt gelungen.

Den Schreibstil der Autorin kann man als flüssig bezeichnen, obwohl ich auch ein paar Mal ins Stolpern geraten bin. Trotzdem lässt sich das Buch gut lesen. Auch das Cover gefällt mir gut.

Bei der Charakterauswahl hat sich die Autorin an den typischen Klischees orientiert. Posy ist die graue Maus, die sich gerne in Liebesromanen verliert und auf den heißen "Bad Boy" steht. Besagter Bad Boy ist Sebastian, der natürlich stinkreich ist und ständig ein anderes Model am Start hat. Beide kennen sich seit kleinauf und fangen ständig an sich zu streiten, sobald sie sich sehen. Wahrscheinlich sollten diese Szenen witzig sein, ich fand sie jedoch einfach nur kindisch. Sebastian beleidigt Posy, wo es nur geht, sie "schäumt vor Wut" (wie sie ständig hervorhebt), stampft mit den Füßen und sagt ihm dann, wie unverschämt er sei. Zudem nennt sie Sebastian alle paar Seiten den "unverschämtesten Kerl in ganz London". So schlimm kann sie ihn jedoch nicht finden, da sie anfängt einen eigenen Roman im Nackenbeißer-Stil über sie beide zu schreiben, den ich nur furchtbar fand. Ingesamt wirkte Posy sehr unreif und melodramatisch auf mich und macht auch keine nennenswerte Entwicklung durch.
Welches Klischee fehlt hier noch? Natürlich, das dumme, naive Blondchen. Diese Rolle wird von der Angestellten Nina bekleidet. Sie steht auf die richtig üblen und schmierigen Typen und ist natürlich immer der Meinung, dass die armen Kerle nur missverstanden werden und eigentlich ganz anders sind. Überraschenderweise sind sie es nicht.

Die Story hatte meiner Meinung nach viel Potenzial, jedoch hatte ich das Gefühl, dass nur wenig passiert, daher wirkte die ganze Geschichte auch sehr langatmig. Die Szenen, in denen es nur um die Buchhandlung ging, haben mir hingegen richtig gut gefallen, weil die Leidenschaft zu den Büchern sehr deutlich wurde.
Das Ende war sehr vorhersehbar, allerdings passierte es mir dann einfach zu schnell, weshalb die Wendung für mich nicht nachvollziehbar war und zu gewollt wirkte.


Fazit:

Alles in allem hat mir das Buch nicht so gut gefallen. Die Charaktere waren viel zu klischeehaft, als das man sich hätte hineinversetzen können, die Geschichte war einfach zu langatmig und auch die Emotionen kamen nicht rüber. Gefallen haben mir hingegen der Schauplatz und die Szenen, in denen es tatsächlich nur um die Buchhandlung ging.
Insgesamt gebe ich dem Buch 2,5 von 5 Sternen.

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Tags: annie darling, liebesroman, roman   (3)
 

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(1.612)

1.936 Bibliotheken, 16 Leser, 2 Gruppen, 26 Rezensionen

humor, science fiction, science-fiction, universum, per anhalter durch die galaxis

Per Anhalter durch die Galaxis

Douglas Adams
Flexibler Einband: 206 Seiten
Erschienen bei Heyne, W, 12.10.2009
ISBN 9783453407848
Genre: Klassiker

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55 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

kurzgeschichten, krimi, arthur conan doyle, sherlock holmes

Die Abenteuer des Sherlock Holmes

Arthur Conan Doyle , Henning Ahrens
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 28.07.2016
ISBN 9783596035601
Genre: Krimi und Thriller

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837 Bibliotheken, 30 Leser, 1 Gruppe, 123 Rezensionen

harry potter, hogwarts, magie, theaterstück, fantasy

Harry Potter and the Cursed Child

Joanne K. Rowling , Jack Thorne , John Tiffany
Fester Einband: 330 Seiten
Erschienen bei Little, Brown, 31.07.2016
ISBN 9780751565355
Genre: Jugendbuch

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7.838 Bibliotheken, 80 Leser, 30 Gruppen, 460 Rezensionen

liebe, zeitreise, zeitreisen, fantasy, london

Smaragdgrün

Kerstin Gier
Fester Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Arena, 08.12.2010
ISBN 9783401063485
Genre: Jugendbuch

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(5.240)

8.222 Bibliotheken, 68 Leser, 37 Gruppen, 489 Rezensionen

liebe, zeitreise, zeitreisen, london, fantasy

Saphirblau

Kerstin Gier
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Arena, 01.01.2010
ISBN 9783401063478
Genre: Jugendbuch

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(7.930)

9.186 Bibliotheken, 41 Leser, 8 Gruppen, 214 Rezensionen

liebe, zeitreise, fantasy, zeitreisen, kerstin gier

Rubinrot

Kerstin Gier
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Arena, 03.01.2014
ISBN 9783401506005
Genre: Jugendbuch

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(1.380)

2.213 Bibliotheken, 43 Leser, 5 Gruppen, 106 Rezensionen

dystopie, die bestimmung, veronica roth, tris, liebe

Die Bestimmung - Letzte Entscheidung

Veronica Roth , Petra Koob-Pawis
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 16.02.2015
ISBN 9783442482528
Genre: Jugendbuch

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(1.582)

2.631 Bibliotheken, 58 Leser, 10 Gruppen, 126 Rezensionen

dystopie, liebe, veronica roth, jugendbuch, krieg

Die Bestimmung - Tödliche Wahrheit

Veronica Roth , Petra Koob-Pawis
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 17.03.2014
ISBN 9783442480623
Genre: Jugendbuch

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(2.226)

3.554 Bibliotheken, 44 Leser, 7 Gruppen, 192 Rezensionen

dystopie, liebe, die bestimmung, jugendbuch, veronica roth

Die Bestimmung

Veronica Roth , Petra Koob-Pawis
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei cbt, 08.09.2014
ISBN 9783570309360
Genre: Jugendbuch

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60 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

liebe, elvion, kristalle, piraten, vorgeschichte

Elfenmeer - Der Korallenfürst

Sabrina Qunaj
E-Buch Text: 43 Seiten
Erschienen bei Aufbau Digital, 06.03.2014
ISBN 9783841206756
Genre: Fantasy

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141 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 19 Rezensionen

teufel, engel, fantasy, liebe, jugendbuch

Teufelstod

Sabrina Qunaj
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Baumhaus Verlag, 22.11.2013
ISBN 9783843210669
Genre: Jugendbuch

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141 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 29 Rezensionen

elfen, fantasy, sabrina qunaj, magie, elvion

Elfenmeer

Sabrina Qunaj
Flexibler Einband: 501 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 10.03.2014
ISBN 9783746630199
Genre: Fantasy

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255 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 44 Rezensionen

elfen, liebe, fantasy, elvion, krieg

Elfenkrieg

Sabrina Qunaj
Flexibler Einband: 719 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 17.09.2012
ISBN 9783746628370
Genre: Fantasy

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