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Sayumi: Das Lächeln

Sadako Sasaki
E-Buch Text
Erschienen bei null, 08.11.2016
ISBN B01MXIJ0FL
Genre: Sonstiges

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bibel, joshua, gen, thrille

Das Joshua Gen

Andreas Krusch
E-Buch Text: 238 Seiten
Erschienen bei Psychothriller GmbH E-Book, 05.12.2013
ISBN 9783942261586
Genre: Sonstiges

Rezension:

An dieser Stelle gehe ich wie immer nicht im Detail auf die Story ein um unfreiwillige Spoiler zu vermeiden.

Das Joshua Gen scheidet die Geister, allerdings fällt es mir schwer zu verstehen warum.
Der Autor Andreas Krusch gibt sich selbst als riesen Fan Hollywoods und ebenso liest sich dieses Buch.
Es ist am westlichen Film orientiert und ebenso springt es in der Story von der Kreuzigung Jesu bis in die Gegenwart und natürlich auch wieder Zurück.
Eine Geschichte die altbewährtes gekonnt vermischt.

Wissenschaftlicher Wahnsinn, Biblische Verschwörungen, und Action satt.

Ja die oftmals ruckartigen Sprünge zu den verschiedenen Protagonisten, können einen zu beginn ein wenig aus der Bahn werfen, allerdings hatte ich für meinen Teil nach einer weile den Bogen raus und konnte dem Buch folgen wie einem Film.
Spannend und detailliert präsentiert der Autor den Beginn des Endes der Welt wo er aber nicht nur aus bereits bekannten schöpft, sondern dies mit – oftmals auch gewagten – Elementen ausfüllt.

Wer einen typischen Verschwörungsthriller mit biblischen Touch sucht, könnte hier fündig werden.
Wer aber zugleich ein Filmfan – insbesondere Hollywoods ist – der sollte diesem Werk auf jeden fall eine Chance geben, denn wenn es einen Film gibt, den ich mir eventuell in Zukunft im Kino anschauen würde, dann ist es die Verfilmung dieses Machwerks.

Bleibt nur zu hoffen, und da weiß ich nicht wie der Stand ist, dass der Autor die Geschichte auch in absehbarer Zukunft forfühhrt, den ansonsten stehen wir doch ein wenig auf dem trockenen was die ganze Geschichte angeht.
Ich gebe dem Ebook an dieser Stelle 4 Sterne – Auf meinem Blog, gab ich ihm 8 von 10 S/miles weil das Buch vielleicht ein wenig zu Hollywood lastig ist.
Ich für meinen Teil – ich hatte es ja oben geschrieben, fand es eigentlich sehr sehr gut umgesetzt und ich würde mir eine 1:1 Verfilmung – die es nicht geben würde – auch ansehen, allerdings merkt man schon ein wenig die Liebe des Autors zur westlichen Filmfabrik und so vermischt er schon spannende Elemente zu einem ganz besonderen Erlebnis, wagt sich allerdings meiner Meinung nach nicht so weit hinaus, wie er es hätte tun können.

Tut dem tollen Ebook allerdings keinen Abbruch

4 Sterne :D

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Tags: bibel, joshua, gen, thrille   (1)
 

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alchimar, fantasy, gleichgewicht, obere welt, beschützer

Die Alchimar

Natalie Jakobi
Buch: 212 Seiten
Erschienen bei Verlag 3.0 Zsolt Majsai, 24.12.2013
ISBN 9783943138634
Genre: Fantasy

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horror, mädchen, experimente, japa, sayu smile

Sayu Smiles

Sadako
Buch: 600 Seiten
Erschienen bei Verlag 3.0 Zsolt Majsai, 30.11.2013
ISBN 9783943138627
Genre: Fantasy

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59 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

vampire, erotik, sex, vampir, brutal

Im Licht des Blutmondes

Jeanette Peters
Buch: 400 Seiten
Erschienen bei Verlag 3.0 Zsolt Majsai, 19.10.2013
ISBN 9783956670145
Genre: Fantasy

Rezension:

Im Licht des Blutmondes



Wie immer werde ich mich innerhalb meiner Rezension auf die Handlung im Detail beziehen um nichts zu spoilern, aber fangen wir einfach mal an.


„Im Licht des Blutmondes“ Ist ein Vampirroman, der in vielen Punkten einiges anders macht, als was viele in den letzten Jahren von Vampiren gewohnt sind.

Und doch vergisst die Autorin die Wurzeln nicht und verwendet die verschiedensten Aspekte der Legende „Vampir“ und vermischt sie zu einem Harten, aber auch hoffnungsvollem Ganzen.


Der Begriff Hart, kann ihr vereinzelt sogar wörtlich genommen werden, denn entgegen meiner und sicherlich auch der Erwartung vieler Leser, enthält dieses Buch eine überdurchschnittliche Menge an Detaillierten Sexszenen und Beschreibungen.

Wer sich die Buchbeschreibung genauer durchliest, der könnte sich zwar seinen Teil denken, allerdings hat die Autorin in einigen Punkten doch schon sehr aufgefahren.


Aufgefahren hat die Autorin auch bei den Detaillierten Zeichnungen der Charaktere und ihren Handlungen. Meistens hatte ich das Gefühl, jede Entscheidung nachvollziehen zu können und oft war man auch froh, dass die Charaktere so gehandelt haben, wie ich als Leser es mir erhoffen würde.

Ganz selten, ich glaube nur einmal in der Geschichte, war ich mit der Reaktion einer Figur gar nicht einverstanden und das verfolgte mich auch ein wenig durch das ganze Buch hindurch.

Dies nun als Kritikpunkt anzukreiden, wäre wohl nicht rechtens, denn immerhin ist es die Geschichte der Autorin und nicht die Meine.


Wenn es um Logik geht, muss man bei Vampiren natürlich nicht allzu-viel erwarten, doch was es zu erklären gibt, so habe ich das Gefühl das ich immer folgen konnte, ohne das mir störende Schnitzer aufgefallen waren.


Der oft schnelle Wechsel zwischen den Charakteren, trägt zu einer eigenen Dynamik bei und verleiht der Geschichte mehrfach einen ganz neuen Anstrich, was ihr bei 400 Seiten auch sehr gut tut. Und auch wenn im Vordergrund natürlich die Figur der Joleen steht, hatte ich für meinen Teil nie das Gefühl, die Autorin hätte andere Charaktere stiefmütterlich behandeln wollen.


Scheinbar gibt es noch den einen oder anderen Rechtschreib- oder Grammatikfehler, allerdings muss ich gestehen, dass mir solche Dinge in der Regel beim Lesen nicht auffallen, also kann ich dies auch nicht anmerken, da es mich nicht negativ gestört hat.


Was mir auch sehr gefallen hat, war die Entwicklung der Geschichte im Leben der Joleen.

Zu beginn oft, wie aus der Sicht eines Kindes, wird die Handlung immer Erwachsener, verbleibt eine ganze Zeit lang beim Thema des Heranwachsenden, reifen und der Sexualität, bis es zum Ende hin schon actionreicher und dramatischer wird.


Ich habe mich sehr über dieses Buch gefreut, welches ich bereits vergünstigt über die Vorbestellungen erhalten habe, allerdings fühlte ich mich mit all den Sexszenen, doch oftmals ein wenig überrumpelt und auch wenn ich nicht sagen würde, sie seien Fehl am Platz, war es für mich, und vielleicht auch für den einen oder anderen Leser, ein bisschen … to much.

Daher werde ich dem Roman einen Stern abziehen aber durch das Versprechen der Autorin, die Fortsetzungen haben einen anderen Fokus, freue ich mich auf die nächsten Bücher. Immerhin weiß das Buch auf der Basis von Figuren und Handlung durchweg zu überzeugen.

Beste Grüße

Sada



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Tags: blut, brutal, erotik, nacht, sex, spannung, vampire   (7)
 

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Ort der Angst

Mala Wintar
E-Buch Text: 111 Seiten
Erschienen bei null, 08.10.2013
ISBN B00FQVBLEC
Genre: Sonstiges

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mordkommission, brutal, »kalten fälle«, jagd, atemberaubend

Mordsucht

Moe Teratos
Flexibler Einband: 210 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 01.10.2013
ISBN 9781492811954
Genre: Sonstiges

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Erwachsenwerden in der DDR

Ernst-Michael Schwarz
Flexibler Einband
Erschienen bei Wagner Verlag, 24.07.2013
ISBN 9783862798612
Genre: Biografien

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horror, h.p. lovecraft, klassiker, macabre, science-fiction

Necronomicon

H. P. Lovecraft , Stephen Jones , Les Edwards
Fester Einband: 880 Seiten
Erschienen bei Orion Publishing Co, 01.06.2008
ISBN 0575081562
Genre: Sonstiges

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stephen king, kurzgeschichten, sunset, horror

Sunset: Storys

Stephen King
E-Buch Text: 496 Seiten
Erschienen bei Heyne Verlag, 11.03.2009
ISBN B004OL2UG8
Genre: Sonstiges

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kurzgeschichten, horror, grusel, brutal, unheimlich

Legenden aus der Zwischenwelt

René Junge
E-Buch Text: 105 Seiten
Erschienen bei Musketeer Publishing, 04.09.2013
ISBN B00EZXOHMU
Genre: Fantasy

Rezension:

Es gibt Horror und es gibt Horror
Man kann Horror vertiefen, vielschichtig subtil auskleiden, oder man kann sich einfach auf das berufen, was er im Ursprung eigentlich ist. Horror genährt aus den Urängsten

Genau diese Ängste werden hier vom Autor aufgegriffen und verarbeitet.
Das Problem ist natürlich bei diesem Horror, dass man auch ein wenig darüber lächeln kann, wenn man schon etwas abgebrüht ist, doch wichtig ist es doch, dass man unterhalten wird.
Und das wird man hier.
Ob es nun um Boddyhorror, Besessenheit, oder Wahnsinn geht.
Der Autor hat es geschafft jede der Geschichten mit seinen Figuren gut umschreiben.
Hat die Emotionen, die Reaktionen und die Auswirkungen spannend und treibend beschrieben, sodass man das Buch eigentlich beinahe an einem Stück durchliest.
Ich werde hier bewusst nicht auf die einzelnen Geschichten eingehen, bin allerdings der festen Überzeugung, jedem Fan von klassischem Horror, wird hier etwas geboten.

Bei all dem Horror, der Gewalt und der Bedrängnis, hat der Autor jedoch nicht die Menschlichkeit vergessen und vielleicht ist es genau dieser Aspekt, der diese Kurzgeschichtensammlung von vielen anderen Unterscheidet.
Horror besteht nicht ausschließlich aus Blut und Extremismus

Verrückt, brutal, haarig, beklemmend...
Eine kleine Sammlung von kurzweiligen Horrorgeschichten die jede langweilige Pause, oder Bürostunde unterhaltsam füllen.

Aber ganz ehrlich...
Ich stelle mich nicht als Designer da, aber Das Cover riecht weitaus mehr nach Trash, als der Inhalt bietet :)

Beste Grüße

Sada

4 Sterne von mir :)

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dystopie, tod, koushun takami, kampf, mord

Battle Royale

Koushun Takami , Stefan Rohmig , Jens H. Altmann
Flexibler Einband: 624 Seiten
Erschienen bei Heyne, 10.09.2012
ISBN 9783453437210
Genre: Krimi und Thriller

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Beim Twittern im Büro sollte man aufpassen, dass man nicht vom Chef erw

Torsten Buchheit
E-Buch Text: 77 Seiten
Erschienen bei null, 21.07.2012
ISBN B008NWT882
Genre: Sonstiges

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Wie ein schwarzer Spiegel

Mala Wintar
E-Buch Text: 61 Seiten
Erschienen bei null, 13.08.2012
ISBN B008XNW1QM
Genre: Krimi und Thriller

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akira katsuhiro otomo manga action klassiker, kult, akira, manga, science-fiction

Akira, Band 5

Katsuhiro Otomo
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 15.02.2001
ISBN 9783551745255
Genre: Comics

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kult, akira, manga, science-fiction, sci-fi

Akira, Band 4

Katsuhiro Otomo
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 15.02.2001
ISBN 9783551745248
Genre: Comics

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akira, sci-fi

Akira, Band 3

Katsuhiro Otomo
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 15.02.2001
ISBN 9783551745231
Genre: Comics

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akira, sci-fi

Akira, Band 2

Katsuhiro Otomo , Katsuhiro Otomo
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 26.02.2009
ISBN 9783551745224
Genre: Comics

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manga, akira, motorräder, dystopie, endzeit

Akira, Band 1

Katsuhiro Otomo
Flexibler Einband: 360 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 15.02.2001
ISBN 9783551745217
Genre: Comics

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Uzumaki, Band 2

Junji Ito
Flexibler Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 24.12.2013
ISBN 9783551792723
Genre: Comics

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Uzumaki, Band 1

Junji Ito
Flexibler Einband: 212 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 01.10.2013
ISBN 9783551792716
Genre: Comics

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stefanie maucher, nichts für sanfte gemüter, fid, schonungslo, kindesmisshandlung

FIDA

Stefanie Maucher
Flexibler Einband: 190 Seiten
Erschienen bei Luzifer, 01.07.2013
ISBN 9783943408188
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:



Ich habe schon einige Geschichten von Stefanie Maucher gelesen, und mir haben sicherlich nicht alle zugesagt..

Viele davon wahren kleinere, unvollständigere Leseproben und vor Fida, hatte ich mich vor längeren ja mit „Kalte Berechnung“ befasst.


Man könnte nun natürlich sagen, Fida ist ein typischer Maucher. Doch Fida zählt neben Kalte Berechnung für mich zu den Höhepunkten in ihrem bisher noch jungen Autorendasein.



Ich werde mich erneut in keinster weise auf Spoiler einlassen, denn die Buchbeschreibung selbst, sagt alles was man wissen muss.


Stefanie Maucher spielt hier mit einer Angst, die schon immer ein tragischer Teil unseres Daseins war.

Ein Kind wird entführt, gefangengehalten, gefoltert. Die Familie leidet, und kämpft.


Ich habe mir das Buch relativ spät über den Verlagsshop als Print Exemplar bestellt, und habe zuvor schon einige Rezensionen gelesen.

Zu hart, zu heftig, zu kontrovers, zu Standard ist das Thema.


Zum Thema der Gewalt muss ich gestehen, dass mich in der Literatur und im Film eigentlich kaum noch etwas schocken kann – ich habe bereits alles gesehen und gelesen, ohne es immer gut zu finden.

Daher fand ich einige der abwertenden Äußerungen, über die ich mit der Zeit immer wieder stolperte, für schlichtweg übertrieben.

Ja Fida ist kein Kinderroman, Fida nimmt keine Rücksicht auf Kinder und ihr Leid, und vielleicht ist es zu einer Zeit veröffentlich worden, in der noch gewisse Themen in den Medien ganz frisch waren.


Ich finde, das Wahre grauen in diesem Buch und die wahre Gewalt gegen das Mädchen, sind die Dinge, welche nicht „gezeigt“ werden.

Stefanie Maucher hat eben im genau richtigen Augenblick einen Schnitt gemacht, um das Buch nicht als sadistisch oder gewaltverliebt bezeichnen zu können.


Die Autorin hat das Drama um das entführte Kind sehr gut eingefangen und man spürt, - zumindest möchte ich das jetzt behaupten, dass eine ganze Menge persönlicher Emotionen in das Buch eingeflossen sind.


Wie wäre es, wenn, was geschieht, bei, zu was sind wir fähig in einer solchen Situation.

Die Darstellung der Figuren ist eigentlich sehr glaubwürdig.

Sowohl in ihren Handlungen als auch in ihren Gefühlen.

Auch der „Entführer“ wird mit einer zwar dezenten aber auch schräg faszinierenden Hintergrundgeschichte versorgt, die sich allerdings nie in den Vordergrund drängt.


In erster Linie geht es um das Leid und den Kampf eines geschundenen Kindes.

Und kein anderer Aspekt und keine weitere Figur in dem Roman, kann sich über diesen Punkt stellen.

Das mag nun für den einen oder anderen Leser ein wenig zu viel des guten sein, aber es gibt ja die Möglichkeit, sich vorher anzuschauen und zu verstehen, dass die Autorin weniger bekannt ist für Fluffy Thriller.


Das Ende kommt ein wenig schnell, aber passt dennoch gut in das Gesamtbild des Buchs, welches ja ebenfalls keine Überlänge hat.

Ja man muss seine moralischen Bedenken über Bord werfen, denn es geht hier immerhin in erster Linie um ein Kind und es wird das beschrieben, was andere Autoren lieber an ausgewachsenen Frauen ausprobieren – doch ist das weniger verwerflich?


Ich halte Fida für einen sehr spannenden Roman, der zwar hart ist, aber nicht über die Stränge schlägt.

Stefanie Maucher musste sich in Fida nicht selbst zensieren, denn das tat die Geschichte bereits von selbst.

Vielleicht ein wenig überhyped das Ganze, aber dennoch ein sehr lesenswertes Buch und schlechte Publicity ist auch Publicity.


Zum Abschluss noch mal zum Cover, welches soweit ich weiß die Autorin selbst designt hat.

Düster, faszinierend, beklemmend wirkt es auf mich eher wie ein Filmcover.

Ich finde es toll, für ein Buch jedoch vielleicht ein wenig zu viel des guten. Allerdings ist das eine reine Geschmackssache.



Ich weiß nicht genau ob ich nun 4 oder 5 Sterne geben soll, da mir im Grunde ein 10 Sterne system lieber ist.

Allerdings werde ich wohl 5 Sterne geben, weil ich es als ein sehr gutes und spannendes Buch empfinde, welches seinem indi Hype, allerdings nicht gerecht wird.

Vielleicht sollte ich mich weniger von rasanten explosionsartigen Aussagen beeinflussen lassen ;)



Beste Grüße


Sada















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Tags: kindesmisshandlung, thrille   (2)
 

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gewal, verlag 3.0, liebe, katharina göbel, macht

Spiel der Tränen

Katharina Göbel
Buch: 172 Seiten
Erschienen bei Verlag 3.0 Zsolt Majsai, 31.05.2013
ISBN 9783944343648
Genre: Gedichte und Drama

Rezension:

Ich bin eigentlich kein Freund von Erzwungenen und in Glückseligkeit gepressten Liebesromanen.

Ich stehe einfach nicht darauf, wenn in Büchern oder Filmen, egal welcher Thematik, versucht wird mithilfe von eingefädelten Liebesgeschichten Sympathie für die Figuren oder das Herz des Betrachters, erreicht zu werden.


Aber vielleicht ist genau das der Grund, warum mit Spiel der Tränen gefallen hat.

Ich selbst hätte es mir wohl nie gekauft, wenn es mir nicht von jemandem empfohlen worden wäre, der meinen etwas eigenwilligen Geschmack, relativ genau kennt.


Also kommen wir nun zum Buch.

Wie immer werde ich mich nicht auf die Handlung Einlassen um nichts vorwegzunehmen, und ich möchte mich auf zwei Herzstücke des Buches konzentrieren, welche mir beim Lesen besonders aufgefallen sind.



Spiel der Tränen, ist wie oben bereits erwähnt kein pseudoglückliches Abbild einer Romanze.

Es zeigt, wie die Liebe wirklich ist.

Sie kann stärken, wärmen, aber auch verletzten und frösteln. Katharina Göbel hat es in ihrem Roman geschafft die Vielseitigkeit, eines der Intensivsten der menschlichen Bedürfnisse darzustellen.

Aus Liebe lässt man über sich ergehen, nur um zu gefallen und zu behalten, was man hat.

Aus Angst vor dem Verlust verschenkt man beinahe seinen Körper und vergisst dabei nicht zu selten, was der eigentliche Antrieb für die Beziehung sein sollte.

Eifersucht, der krampfhafte Versuch zu vergessen und zu verarbeiten, was einmal gewesen war, sind auch nur wenige Aspekte, welche die Autorin sehr bildhaft und getreu dem Motto „Alleine zu Zweit“ darstellt.


Aber nicht nur den Schmerz und die Verlorenheit der eigenen Seele wird von der Autorin in ihrer Geschichte aufgegriffen.

Auch die Stärke, die man erlangt, die wohlige Zweisamkeit und der aufrichtige Wunsch, alles für seinen Partner zu geben sind Themen in diesem Verwirrspiel der Gefühle.

Wenn man sich diesen Roman so richtig nahegehen lassen möchte, kann ich eine musikalische Empfehlung aussprechen, die einem das Herz in Entzückung und Trauer beinahe zerreißen wird.


Besorgt euch das Album Elodia der Band Lacrimosa und ihr werdet sehen, dass Katharina Göbel mit ihrem Werk nicht die Einzige ist, die das Thema Liebe so realistisch in einer Geschichte mit von allen Seiten betrachtet anpackt.


Die zweite Besonderheit des Buches ist der Stil, mit dem die Geschichte ihren tragischen, aber auch hoffnungsvollen Verlauf nimmt.

Zu beginn – das gebe ich zu und mag für den einen oder anderen Leser auch ein wenig verstören sein – hatte ich ein paar Probleme mich zurechtzufinden in den Kapiteln, in ihren Szenenwechseln und Zeitsprüngen.

Immer wieder spring die Autorin in der Zeit, wechselt von Gedanken, zu Erinnerungen und zwischen den Figuren, die einfach nur Er und Sie genannt sind.


Den Trick, mich zurechtzufinden, war hinterher, mir die kleinen Datumsangaben zu merken, welche dezent oben in der Ecke des Buches stehen.

Dann findet man nach, einer weile den Zugang zum, doch recht außergewöhnlichen Stil der Geschichte.


Dass die Autorin ihre Protagonisten eigentlich nur als Er und Sie bezeichnet, ist ein sehr geschickter Zug.

Es bringt die Geschichte dem Leser noch näher und man kann sich weitaus besser mit den Figuren identifizieren, als wenn sie vollständig gezeichnete Individuen wären.

Das klingt nun vielleicht etwas negativ, ist es allerdings nicht.

Egal ob Mann oder Frau, Junge oder Mädchen – wer auch immer dieses Buch liest, es könnte seine, oder ihre Geschichte sein.


Ich stehe gar nicht auf Lovestorys, doch dieses Buch hat mich fasziniert, durch seine Ehrlichkeit, seine Härte und realistische Schönheit.

Denn die wahre Schönheit des Lebens und die wirkliche Romanze der Liebe, muss nicht gekünstelt aufgebauscht werden.

Ich schwanke zwischen 4 oder 5 Sternen, weil es eigentlich nicht mein Genre ist, aber weil ich es bis zum Ende, und zwar mit Freude gelesen habe, werde ich dem Buch einfach 5 Sterne geben.



Viel Spaß im Tal der Tränen – des Schmerzes und des Glücks.



Sada

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susanne, maria, ulrike, albrecht, verdächtige

Verdächtige und andere Katastrophen

Susanne Ulrike Maria Albrecht ,
Buch: 190 Seiten
Erschienen bei Verlag 3.0 Zsolt Majsai, 02.06.2013
ISBN 9783944343549
Genre: Humor

Rezension:

Wie immer möchte ich nicht auf die Handlung eingehen, da die Inhaltsbeschreibung eigentlich alles verrät, was man wissen muss, ohne zu Spoilern.


Zuerst sei gesagt, dass es mir das witzige Cover vom ersten Augenblick an angetan hatte.

Bunt und herumwuselnde Strichmännchen, wer kann da schon widerstehen.


Genauso untypisch, wie das Cover für einen Krimi ist, so gestaltet sich auch der Inhalt des Buches.

Während sich die Protagonisten auf den Weg machen den Mörder zu finden, begegnen ihnen allerlei Skurrile Verdächtige.

Die Verdächtigen, sollten hier auch wirklich hervorgehoben werden, da es mir beim lesen eigentlich ziemlich schnell egal wurde, wer der Mörder eigentlich war, denn das Hangeln von einem Verdächtigen zum nächsten und die wirklich lustigen und in Worten schonungslosen Verhöre, machen das Buch zu einem einmaligen Leseerlebnis.

Schwarzhumorig, ohne dabei geschmacklos zu werden, knallen sich die Charaktere ihre Eigenheiten um die Ohren, sodass der eigentliche Grund für das Verhör teilweise ebenfalls in den Hintergrund gedrängt wird.


Auch das ist allerdings kein Nachteil der Geschichte, denn man bekommt einfach ein Gefühl dafür, dass hinter jedem Verdächtigen und hinter jedem noch so cleveren Ermittler, noch immer ein Mensch steht. Ein Mensch mit guten und schlechten Eigenheiten und vor allem ungewöhnlichen Macken.

Die Erzählweise erinnert mich teilweise ein wenig an ein „filmisches“ Kammerspiel Weil doch sehr ausschweifend an einem Ort verharrt und gehandelt wird.


Der Hauptcharakter „Paul Maurus“ scheint mir eine Mischung aus Faulpelz und „Monk“ zu sein, wobei der Hypochonder, doch ein wenig mehr in den Vordergrund hätte gestellt werden können.

Zusammen mit seinem Vorgesetzten Kommissar „Eifer“ ein Erfahrener, stolzer und nicht immer angenehmer Hauptkommisar – Reden sie sich durch die Handlung von einem Verhör zum nächsten, nur um zwischendurch immer wieder ihre gegenseitige Abneigung auszusprechen.


Hier erwartet den Leser kein Humor im Sinne eines Lachflashs auslösenden Gewitter, es ist viel mehr ein Buch, welches man von der ersten bis zur letzten Seite mit einem genüsslichen Lächeln liest. Ein subtiles Glücksgefühl bis man selbst nicht mehr weiss, wie man aus diesem breit grinsenden Wahnsinn wieder herauskommen soll.


Dies ist kein Krimi im herkömmlichen Sinne, es ist eher als eine hintergründige Satire zu sehen, und das hat die Autorin mehr als gut gemacht.


Ich hoffe bald wieder etwas von Paul Maurus lesen zu dürfen und bis dahin.


Viel Spaß mit Verdächtige und andere Katastrophen.


Beste Grüße


Sada

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14 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

untot, zombi, vegetarie, kochrezepte, humo

Es muss nicht immer Hirn sein

Chris van Harb
E-Buch Text: 79 Seiten
Erschienen bei null, 08.05.2013
ISBN B00CPO3XHQ
Genre: Sonstiges

Rezension:

Es muss nicht immer Hirn sein.

Wer die Bücher der Autorin kennt, dem ist ihre Vorliebe zum roten Körpersaft, ihre liebe zu Zombies und auch ihr etwas eigensinniger Humor sicherlich bekannt.
Eines hat Chris van Harb aber in diesem Buch erneut bewiesen:
Ihr Einfallsreichtum ist beinahe grenzenlos. Als was soll man dieses kleine Buch denn nun bezeichnen? Ein Kochbuch? Eine Kurzgeschichtensammlung? Ein Lexikon, welches sich mit unserer untoten Bevölkerung befasst?
Tatsache ist, ich hatte eine Menge Spaß beim Lesen dieser 10 kleinen Perlen.
Schon im Vorwort beweist Chris, dass sie einfach ein Gespür dafür hat, dass Gewalt nicht gleich Gewalt ist.
Die einzelnen Geschichten selbst beschreiben das Leben unserer untoten Mitbürger aus den verschiedensten Perspektiven.
Mal märchenhaft, mal traditionell und auch mal tragisch.
Die Autorin zeigt uns, dass das Leben der Zombies sich nicht so sehr von dem Unsrigen unterscheidet und räumt mit einigen festgefahrenen Klischees, wie der typischen schleifenden Gangart auf.
Die Figuren sind durchgehend liebevoll gezeichnet und jede von ihnen hat seine speziellen Eigenheiten, Gefühle, optischen Makel und Wünsche.
Auch die „Problematik“ mit den zerschundenen Körpern und ihrer Instabilität hat die Autorin einfach zum Schreien komisch in ihren Erzählungen wiedergegeben.

Jede der kleinen Geschichten zielt jedoch darauf ab, dass es für Zombies nicht immer nur Hirn geben muss, sondern die Autorin legt ihnen Charakteren nahe, dass es auch eine Menge weiterer, zugegebenermaßen für mich selbst ungewöhnliche Rezepte auf Basis von verschiedensten Innereien gibt.
Dazu endet jede Geschichte mit einem zum Inhalt passenden Rezept, welches ebenfalls sehr detailliert inklusive Beilagen niedergeschrieben wurde.

Ich muss jedenfalls zugeben, dass ich schon neugierig darauf bin, diese Rezepte einmal auszuprobieren, doch mein Kopf spinnt mir da noch ein wenig im Weg herum.

Wer Zombies mag, gerne lacht und oder lust auf ein paar neue Kochexperimente hat, dem kann man dieses Buch wirklich ans Herz legen. Auch zum Vorlesen, nicht unbedingt für die kleinsten, eignet sich dieses Buch besonders gut.
Viel Spaß und einen guten Appetit

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