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2 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

The Sudden Departure of the Frasers by Louise Candlish (2015-05-21)

Louise Candlish;
Flexibler Einband
Erschienen bei Penguin; 0 edition (2015-05-21), 01.01.1800
ISBN B017POHKAQ
Genre: Sonstiges

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109 Bibliotheken, 1 Leser, 6 Gruppen, 11 Rezensionen

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Elchtest

Gunnar Herrmann
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 10.03.2010
ISBN 9783548281421
Genre: Humor

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(296)

694 Bibliotheken, 13 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

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Verblendung

Stieg Larsson , Wibke Kuhn
Flexibler Einband: 704 Seiten
Erschienen bei Heyne, 20.07.2015
ISBN 9783453438200
Genre: Krimi und Thriller

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(54)

134 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 26 Rezensionen

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Tanz des Vergessens

Heidi Rehn
Flexibler Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.07.2015
ISBN 9783426515914
Genre: Historische Romane

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330 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 59 Rezensionen

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Während du stirbst

Tammy Cohen ,
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 16.11.2015
ISBN 9783734102196
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Jessica Gold ist 29 Jahre alt, lebt in einer schäbigen Wohnung in London und ist in ihrer Beziehung schon lange nicht mehr glücklich. Sie hat psychische Probleme und fühlt sich eher unscheinbar. Als sie beim Weihnachtsshopping von dem gutaussehenden Dominic Lacey angesprochen wird, ist sie sofort gefangen und den Komplimenten die er ihr macht. Sie schiebt ihre Bedenken bei Seite und begleitet diesen fremden Mann in seine Wohnung und dort beginnt ihr Martyrium.


"Während du stirbst" ist ein Buch, das aus zwei Teilen besteht. In der ersten Hälfte begleitet man die etwas naive Jessica durch ihre 12 Tage in Gefangenschaft in der Wohnung von Dominic Lacey. Dieser erste Teil des Buches ist durchaus sehr spannend und erschreckend zu lesen. Mit Dominic Lacey hat die Autorin einen sehr interessanten, abgedrehten Charakter erschaffen, der den Leser immer wieder überrascht und sehr schwer einzuschätzen ist. Dadurch wirkt der Ausgang der Geschichte sehr unberechenbar, was wirklich, wirklich spaß gemacht hat zu lesen. In diesem ersten Teil des Buches hat mich nur ein wenig gestört, dass Folterungen und Grausamkeiten von Dominic Lacey nur angeschnitten wurden und ein wenig dem Leser oblag was mit Jessica passiert ist. Ich denke der Spannung wegen hätte man diese Parts ruhig ein wenig ausbauen können. Nichts desto trotz hat mir der erste Teil sehr gut gefallen.

Aber dann kommt der zweite Teil des Buches. Ohne zuviel zu verraten kann ich höchstens sagen, dass mir dieser Teil so unglaublich weit hergeholt vorkam, dass er mir den Spaß am Buch ein wenig verdorben hat. Es hat mich einfach nicht überzeugt und ich muss sagen, dass ich wirklich froh war, als ich endlich den Epilog beendet hatte und das Buch nun so schnell wie möglich vergessen kann. 

Zusätzlich war ich ein wenig genervt von der Polizistin Kim, deren Geschichte um die Suche nach der Vermissten Jessica hin und wieder in die Erzählung eingeschoben wurde. Dabei erfährt man nicht nur von ihrer polizeilichen Arbeit, sondern auch etwas über ihre Familie und den Zwist zwischen Arbeit und Ehemann und Kindern. Ich bin kein Fan von Krimis, daher interessieren mich solche Geschichten aus der Sicht von Polizisten, Agenten, Detektiven oder sonstwem so gar nicht. Ich habe diese Stellen mit Kim dann recht schnell einfach umgeblättert und ich habe auch nicht das Gefühl ich hätte etwas wichtiges aus der Geschichte verpasst. 

Alles in Allem fand ich "Während du stirbst" letztendlich doch sehr enttäuschend nach dem tollen Auftakt im ersten Teil und dem riesigen Absturz im zweiten. Sehr schade, denn die Idee war wirklich nicht zu verachten.

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Tags: england, entführer, folter, gefangen, gift, grausam, krimi, london, plottwist, polizei, psychothriller, sm, weihnachten   (13)
 

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(3)

12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

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Fünf Tage im November

Anna Hope , Judith Schwaab , ,
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 31.07.2015
ISBN 9783499229237
Genre: Romane

Rezension:  
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(1.045)

2.146 Bibliotheken, 34 Leser, 11 Gruppen, 208 Rezensionen

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Die Verratenen

Ursula Poznanski
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Loewe, 09.10.2012
ISBN 9783785575468
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ursula Poznanski ist dem gemeinen Jugendbuchleser eigentlich ein Begriff. Mit Saeculum und Erebos hat sie zwei höchst spannende Romane geschrieben, die mir auch sehr zugesagt haben, obwohl ich eigentlich nicht so gerne Jugendbücher lese. Ihre Krimis haben mich nicht wirklich interessiert, aber Die Verratenen, der Auftakt zu einer Trilogie, hörte sich wieder ein bisschen an wie ihre beiden großartigen Jugendromane und ich war sehr scharf darauf das Buch zu lesen. Leider wurde ich wirklich enttäuscht.
Es fängt an bei den Charakteren, die ich leider allesamt bis zum Ende hin sehr unsympathisch fand. Ich fand sie alle sehr oberflächlich beschrieben, daher konnte ich mich einfach nicht in sie hineinfühlen und ihr Schicksal war mir nicht besonders wichtig. Da mir Charaktere in Büchern sehr wichtig sind, mit denen ich mitfiebern kann, hat mir die Tatsache, dass mir in Die Verratenen wirklich nicht ein einziger Protagonist ans Herz gewachsen ist oder mich überzeugt hat, schon ein Großteil des Buches versaut.
Auch was die Story angeht war ich etwas enttäuscht. Grundsätzlich ist die Idee von Menschen, die abgeschottet von der Außenwelt in Sphären leben und praktisch keine Ahnung haben was hinter dem Glas in den lebensfeindlichen, zerfallenen, alten Städten vor sich geht, sehr interessant und man hätte echt viel Spannung aufbauen können, aber leider ist dies nicht passiert. Die eigentlich bedrohliche Außenwelt ansich hat eher eine kleine Rolle gespielt. Viel mehr wurden die Clans, die außerhalb der Spähren leben hier in den Vordergrund gerückt und das war dann eher weniger interessant in meinen Augen. Wirklich schade.
Ursula Poznanski schreibt aber trotzdessen nach wie vor grandios und ich liebe ihren Schreibstil, auch wenn er in diesem Werk ab und zu ein wenig lust- und freudlos gewirkt hat. Er war dennoch einer der Gründe warum ich das Buch letztendlich zuende gelesen habe. Bis zum Schluss hatte ich gehofft, dass die Autorin mich noch überraschen würde und mich antreibt den zweiten Teil zu lesen. Leider ist das nicht passiert und ob ich die Reihe weiterverfolgen werde ist sehr fraglich. Wohl eher nicht. Sehr, sehr schade. Aber trotzdem werde ich die Autorin im Auge behalten!

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Tags: clans, deutschland, die verratenen, dystopie, sphären, ursula poznanski, zukunft   (7)
 

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(198)

380 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 39 Rezensionen

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Eines Abends in Paris

Nicolas Barreau , Sophie Scherrer
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Piper, 15.10.2013
ISBN 9783492302463
Genre: Liebesromane

Rezension:  
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(45)

98 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 39 Rezensionen

2. weltkrieg, ehe, eifersucht, familie, freundschaft, krieg, liebe, loch ness, monster, mythen, nessie, sara gruen, schottland, ungeheuer, zweiter weltkrieg

Die Frau am See

Sara Gruen , , ,
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Kindler, 25.09.2015
ISBN 9783463406602
Genre: Romane

Rezension:

Die wohlhabende Amerikanerin Maddie lebt mit ihrem Mann im Haus ihrer Schwiegereltern, bis zu dem Zeitpunkt als ihr Mann Ellis es sich mit seinen Eltern verscherzt. Mit ihrem Freund Hank beschließen die Drei nach Schottland zu gehen um die Existenz der sagenumwobenen Nessi des Loch Ness' zu beweisen. Doch angekommen in Schottland zeigt Ellis sein wahres Gesicht und Maddie wendet sich den Einwohnern des kleinen Dorfes zu und taucht ein in ein Leben das ihr vorher nicht bekannt war.

Von Sara Gruen ist mir bereits "Wasser für die Elefanten" bekannt und das Buch ist mir sehr gut im Gedächtnis geblieben. In "Die Frau am See" zeigt die Autorin abermals, dass sie ihr Handwerk versteht und beschreibt ihre Protagonisten und ihre Umgebung sehr angenehm und flüssig. Ich mochte das Buch sehr gerne lesen. 
Die Charaktere sind vielschichtig gezeichnet. Personen, die ich am Anfang noch sympathisch fand, habe ich zum Ende hin sehr abscheulich gefunden. Sowas mag ich in Büchern, wenn die Protagonisten eine sehr große Wandlung durchlaufen und man sich von ihnen überraschen lässt. Positiv, als auch negativ.
In der Handlung an sich passiert in der ersten Hälfte nicht so viel. Man verbringt als Leser viel zeit mit Maddie und lernt sie kennen. Die Bewohner des Dorfes, bzw des Gasthofes in dem Maddie wohnt kommen nach und nach dazu und so entwickelt sich dann die Geschichte in der zweiten Hälfte des Buches zu einer kleinen Liebesgeschichte und einer Wendung, die ich eigentlich nicht erwartet habe.
Grundsätzlich habe ich "Die Frau am See" sehr gerne gelesen. Es ist stimmig und die Protagonistin wächst einem wirklich ans Herz. Das Ende war das Einzige was mir nicht so zugesagt hat. Ohne viel zu verraten muss ich einfach sagen, dass es nicht das ist, was ich persönlich gerne lesen möchte. Für andere kann es aber auch das perfekte Ende sein. Davon muss man sich selbst überzeugen ;)
Ich empfehle "Die Frau am See" für Leser, die eine leichte Geschichte haben möchten, die nicht zusehr mit Liebeskram zugemüllt ist und an einem wirklich interessanten Ort spielt, mit durchaus realistischen Charakteren.

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Tags: großbritannien, historisch, history, liebe, loch nes, monste, mythen, nessie, sagen, schotten, schottland, ungeheuer, wassermonste   (13)
 

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54 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

facebook, frauenroman, glossy, hashtag, hochglanzmagazin, humor, ich klick dich weg, internet, jo piazza, kamp, lustig, mode, rache, techbitch, twitter

Ich klick dich weg

Lucy Sykes , Jo Piazza ,
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 20.08.2015
ISBN 9783596032556
Genre: Liebesromane

Rezension:

Imogen Tate kehrt nach ihrer erfolgreichen Krebsbehandlung zurück zu ihrem Magazin Glossy. Doch dort ist alles nich mehr so wie sie es kennt. Ihre frühere Assistentin Eve hat als Content-Managerin das Zepter in die Hand genommen und alles umgekrempelt. Das Magazin erscheint nun nur noch digital und geht einher mit Twitter, Facebook und Instagram Accounts. All dem, wovon Imogen keine Ahnung hat. Nach und nach wird sie von der überambitionierten Eve zur Seite gedrängt und Imogen hat Angst um ihre Zukunft und dass ihr geliebtes Glossy an die Wand gefahren wird. Sie muss etwas tun um diese Techbitch los zu werden.
Ich bin ein großer Freund von sogenannter ChickLit. Angenehm seichte Bücher für Frauen, in denen es um Schuhe, Accessoires, die Liebe und Freundinnen geht. Vorzugsweise natürlich in der schillernsden Stadt der Welt: New York. Wo auch "Ich klick dich weg" spielt. 
Die Charaktere sind oberflächlich gezeichnet. Einzig und alleine in Imogens Leben abseits der Redaktion erhält der Leser Einblicke. Die fiese Eve und Imogens anderen Kolleginnen bleiben hingegen im Dunklen. Aber ich denke das ist bei solch einem Buch sowieso eher nebensächlich. Eve ist die Böse. Keiner muss sie unbedingt verstehen. Die Protagonistin Imogen ist mir, im Gegensatz zu Eve, sehr sympathisch. Ein bisschen zu geduldig allerdings, denn ich hätte Eve schon zur ersten Hälfte des Buches liebend gerne aus dem Fenster geworfen. 
Als eher technikaffin hat mir das Drehen um Twitter, Instagram und Co. eigentlich sehr gut gefallen. Ich fand Imogens zögerliche Schritte in die sozialen Netzwerke der Welt, die wir alle mal gemacht haben, irgendwie sehr spannend mit zu verfolgen. Das gesamte Buch hat mir sehr viel Spaß gemacht zu lesen. Die fehlende Liebesstory hat mich überhaupt nicht gestört. Eher im Gegenteil. Muss es denn immer überall um Liebe gehen? Nein? Gut! Dann ist "Ich klick dich weg" ein tolles Buch für die Leserin, die online ist und zu einer kleinen Rachegeschichte mit einem Einblick in die schillernde New Yorker Modewelt auch nicht nein sagen kann.

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Tags: chicklit, designer, facebook, frauenroman, glossy, hochglanzmagazin, magazin, mode, models, new york, rache, redaktion, techbitch, techni, twitter, zeitungsredaktion, zickenterror   (17)
 

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844 Bibliotheken, 20 Leser, 2 Gruppen, 115 Rezensionen

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Der Marsianer

Andy Weir , Jürgen Langowski
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Heyne, 13.10.2014
ISBN 9783453315839
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Der Astronaut und Botaniker Mark Watney wird während eines Sturms auf dem Mars nach einem Unfall für tot erklärt und auf dem Planeten zurück gelassen. Während der Rest der Ares 3 Crew dem Sturm entkommen und sich auf dem Weg zurück zur Erde befindet, wird Watney bewusst, dass er dem Tod geweiht ist, auf einem Planeten, auf dem kein Mensch leben kann. Mit einer geringen Ration an Nahrungsmitteln, Wasser und Sauerstoff beschließt er sich am Leben zu erhalten bis in vier Jahren die Ares 4 Mission den Mars erreichen wird und ihn retten kann.
Kurz vor der Veröffentlichung des Filmes hatte ich noch ein paar Tage zeit um das Buch zu lesen und habe fast nicht damit gerechnet, dass ich es zeitig schaffen würde. Aber das Buch hat mich so dermaßen überrascht und unterhalten, dass ich es innerhalb von ein paar Stunden verschlungen habe. Viel Gefühlsduselei darf man in "Der Marsianer" nicht erwarten. Der Protagonist Mark Watney nimmt sein Schicksal mit Fassung und bestreitet seine Marstage mit sehr viel Humor, Kraftausdrücken und unglaublichem Geschick und Wissen. Das Buch ist zu einem großen Teil sehr wissenschaftlich und technisch und wäre bestimmt auch langweilig für jemanden, der eigentlich gar keine Ahnung hat von NASA Technologien, aber der Autor Andy Weir hat eine sehr angenehme Art und Weise diese trockenen Fakten durch seinen furchtbar sympathischen Protagonisten extrem spannend und lesenswert erscheinen zu lassen.
Hauptsächlich begleitet man Watney auf seinem Kampf gegen die Technik auf dem Mars, erhält aber auch zwischendurch einen Einblick auf die Verantwortlichen der NASA, die versuchen Watney zu retten, sowie auf die Ares 3 Crew, die daran zu nagen hat, dass sie ihren Kollegen auf dem Mars zurück gelassen haben.
Niemals hätte ich damit gerechnet, dass mir das Buch so sehr gefällt aber ich bin absolut überwältigt und begeistert und ich würde es jedem immer wieder empfehlen. Selbst Technikphobikern, denn trotz der genau beschriebenen Reperaturen und Funktionsweisen der einzelnen Gerätschaften würde ich trotzdem keine 2 Minuten auf dem Mars überleben. Aber ich immerhin hätte ich dann ein zutiefst interessantes Buch gelesen ;)

  (8)
Tags: allein, astronauten, mars, marsmission, nasa, planeten, robinson crusoe, technik, überleben, verfilmt, verfilmung, weltall, wissenschaft   (13)
 

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403 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 40 Rezensionen

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28 Tage lang

David Safier , , ,
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 28.08.2015
ISBN 9783499266638
Genre: Romane

Rezension:

Die junge jüdische Polin Mira wächst mit ihrer Mutter und ihrer jüngeren Schwester Hannah im Ghetto in Warschau auf. Sie ernährt ihre Familie nach dem Tod ihres Vaters durch ihre Erträge beim Schmuggel auf der polnischen Seite der großen Mauer, die das Ghetto vom Rest der Stadt abgrenzt. Sie ist eine erfolgreiche Schmugglerin, doch bald soll das Ghetto geräumt werden. "Umgesiedelt", wie die Deutschen es nennen. Doch Mira weiss ganz genau was sich hinter diesem Vorhaben verbirgt. Die letzten Tage des Ghettos und seiner Bewohner beginnen...

David Safier ist eher bekannt für seine lustigen Bücher. Seichte Unterhaltung, die sich schnell weglesen lässt. 28 Tage lang lässt sich ebenfalls schnell lesen, aber das Buch ist nicht lustig. Es ist alles andere als das. Safier beschreibt die Grausamkeiten im Ghetto ohne sie zu beschönigen und zeigt dem Leser die letzten Tage der fast eine halbe Millionen Einwohner des Warschauer Ghettos, mit dem Augenmerk auf Mira, ihre Familie und ihre Freunde.
Mira ist keine typische Romanheldin. Sie ist egoistisch und sogar recht skrupellos, wenn es darum geht sie oder ihre Familie zu versorgen. Das macht sie nicht sympathisch, aber dafür sehr authentisch. Denn dort im Ghetto gerecht oder großzügig zu sein bedeutete schnell den eigenen Hungertod. Ich bin sehr froh dass Safier hier eine Protagonistin gewählt hat, die in meinen Augen realistisch handelt.
Das Buch hat mich sehr berührt. Es war unglaublich spannend aber gleichzeitig auch wirklich erschreckend. Keine leichte Kost, wie man es von David Safier gewohnt ist, aber absolut empfehlenswert!

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Tags: deportation, ghetto, juden, krieg, nationalsozialistisc, nazi, polen, treblinka, vernichtungslager, warschau, warschauer ghetto, zweiter weltkrie   (12)
 

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

belletristik, boston, brief, dotcom blase, eheprobleme, english books, flughafen, gefängnis, heathrow airport, jugend, katzen, maine, mord, mörder, usa

The Kind Worth Killing

Peter Swanson
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Faber & Faber, 03.09.2015
ISBN 9780571302222
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Dieser Thriller von Peter Swanson hat das Thema der untreuen Ehefrau und des deprimierten Ehemannes, der aus Frustration und Wut zu allem bereit ist, nicht neu erfunden, aber er hat es sehr gut und ziemlich spannend umgesetzt. Ich konnte mich tatsächlich sehr gut in jede Person in diesem Buch hineinversetzen. In den betrogenen Ted, die geheimnisvolle und ziemlich kaltblütige Lily als auch in Miranda, die sehr raffgierig und verschwenderisch ist und am liebsten alles für sich hätte. Auf ihre spezielle Art und Weise sind die Charaktere also sehr gut nachzuvollziehen und irgendwie auch sympathisch. 
Das Buch wartet mit einigen interessanten Plottwists auf und hat mich zum Lesen angeregt. Ich habe es auch meiner besten Freundin empfohlen und sie war auch positiv überrascht.
Natürlich ist das Buch nicht total überraschend und völlig neu, aber es hat spaß gemach zu lesen und ich mochte es :)

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Tags: flughafen, maine, mord, mörder, mordpläne, perfekter mord, plottwist, unbekannt, usa   (9)
 

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191 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 84 Rezensionen

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Bittersweet

Miranda Beverly-Whittemore , Anke Caroline Burger
Flexibler Einband: 418 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 07.03.2015
ISBN 9783458360704
Genre: Romane

Rezension:

Mabel, eine Collegestudentin aus einfachen Verhältnissen, wird von ihrer enorm reichen, enorm hübschen Zimmergenossin Ev über den Sommer auf ihr Sommeranwesen nach Vermont eingeladen. Ihr Glück kaum fassend, willigt Mabel ein, auch wenn Zweifel an ihr nagen. Was wird die reiche Familie Winslow von ihr, der einfachen Mabel halten? Was, wenn sie nicht genügt? Und ist Ev wirklich ihre Freundin oder benutzt sie sie nur? Doch letztendlich reisen die Beiden in den Norden und dort erwartet Mabel eine völlig andere Welt. Bezaubernde Seen, Wälder, ein wundervolles Haus, aber schnell bemerkt sie, dass mit der Familie Winslow etwas nicht stimmt. Sie deckt ein schreckliches Familiengeheimnis auf.
Kein Buch hat mich bisher so ratlos gemacht wie "Bittersweet". Als ich die letzte Zeile gelesen habe und das Buch zuklappte wusste ich absolut nicht, was ich davon halten soll und genaugenommen weiss ich das auch jetzt noch nicht.
Es war mir sehr schwer in die Geschichte und den Schreibstil einzutauchen. Letzterer erscheint mir so platt und hin und wieder sehr freundlos. Manche Konversationen der Protagonisten ließen mich sogar ein bisschen verständnislos den Kopf schütteln. Sobald ich mich aber dann langsam an den Stil gewöhnt hatte und mir auch die Charaktere geläufiger wurden, plätscherte die Geschichte so dahin. Der Leser begleitet Mabel durch ihren Sommer und nach und nach deckt die die Geheimnisse der Familie auf. Dieses ominöse Familiengeheimnis wollte ich unbedingt erfahren, sonst hätte ich wohl aufgegeben, denn das restliche Buch handelt vom Schwimmengehen, platten Liebeleien der Charaktere und merkwürdigen Dialogen. 
Zum Ende hin nimmt "Bittersweet" zwar nochmal an Fahrt auf, aber wartet zum Schluss mit einer Reihe ziemlich idiotischer Entscheidungen auf und ich weiss einfach nicht, was ich davon halten soll... so ratlos war ich wirklich noch nie mit einem Buch.
Ich vergebe zwei Sterne, denn die Geschichte ist zusammengefasst eigentlich interessant und das Buch ist eine kurzweilige Beschäftigung für den Leser. Ausserdem stachelte mich das große, schreckliche Familiengeheimnis an, weiterzulesen um es zu erfahren, aber wirklich gut fand ich das Buch leider, leider nicht. 

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Tags: anwesen, familiengeheimnis, ferien, reichtum, sommer, usa   (6)
 

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(37)

81 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

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Apokalypse Z

Manel Loureiro , Sybille Martin
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Heyne, 14.04.2014
ISBN 9783453315525
Genre: Science-Fiction

Rezension:

In Russland breitet sich ein merkwürdiger Virus aus, der Menschen zu lebenden Untoten mutieren lässt. Ein junger spanischer Anwalt, der alleine mit seinem Kater in einem kleinen Haus in Galizien lebt beobachtet die Entwicklung des Ganzen und berichtet darüber in seinem Blog. Als die Krankheit ausser Kontrolle gerät und Europa in den Abgrund reißt begleitet der Leser ihn und seine Aufzeichnungen durch eine apokalyptische Welt aus der es kein Entrinnen mehr zu geben scheint.

Dabei lässt das Buch an Spannung nicht nach und es hat etwas was für Zombieromane äusserst wichtig ist um dem Leser nicht auf die Nerven zu gehen: Protagonisten die nicht immer nur blöde Ideen haben und sich von einer Miesere in die Nächste stürzen. Der namenlose Protagonist und sein Kater Lúcolo waren mir von anfang bis ende sehr sympatisch und ich habe die Beiden gerne begleitet. Natürlich erzählt das Buch nichts neues. Über Zombieapokalypsen wissen wir ja mittlerweile schon so ziemlich alles und wir haben jede Situation schoneinmal durchgestanden. Also sollte man in dieser Richtung nicht allzu viel erwarten. Das hindert das Buch allerdings auch nicht daran spannend und lesenswert zu sein.

Apokalypse Z lässt sich schnell, flüssig und spannend lesen und Zombieliebhaber sollten definitiv mal ein Auge drauf werfen.

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Tags: spanien, survival, zombie   (3)
 
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