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515 Bibliotheken, 9 Leser, 1 Gruppe, 64 Rezensionen

liebe, jessica sorensen, new adult, erotik, freundschaft

Für immer Ella und Micha

Jessica Sorensen , Sabine Schilasky
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Heyne, 13.01.2014
ISBN 9783453417731
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt:

Es soll alles besser werden. Ella und Micha haben es nach dem ersten Teil endlich geschafft und sind zusammen gekommen. Nun ist Ella im College und Micha mit der Band auf Tour. Eifersucht gibt es nicht, zumindest wenn man Ella glaubt. Doch es herrscht nicht nur Friede, Freude, Eierkuchen. Denn Ella muss ihre Vergangenheit verarbeiten und dann taucht auch noch Michas Vater auf, der etwas von ihm will. Ob sie die Situation meistern können, müsst ihr selbst lesen ;)

Meinung:

Nach dem ersten Teil wollte ich unbedingt wissen, wie Ella mit der neuen Situation klar kommt und gleich am Anfang bemerkte man, dass es sie von innen her auffrisst. Auch wenn sie dagegen angekämpft hat, war mir schnell klar, dass sie endlich mal darüber reden muss. Egal ob mit Micha, Lila, Ethan oder sonst irgendjemanden. Dass hat sie dann auch irgendwann gemacht. Leider hat sie all die Sachen später wieder zuerst in sich rein gefressen und die Autorin hat die Depressionen einigermaßen gut dargestellt. Wobei das ganze zum Teil doch ein bisschen zu gewollt gewirkt hat. Denn sobald Ella realisiert hat, dass sie ein Problem hat, ist das bei Depressionen schon ein sehr grosser Schritt zur Besserung und trotzdem ist die Geschichte an diesem Punkt nicht vorwärts gekommen. Die Beweggründe wurden aber gut dargestellt und Ella hat sich am Ende wirklich noch gewandelt.

Das Buch ist wieder aus Michas und Ellas POV geschrieben und man merkt, dass die beiden versuchen den anderen nicht zu verletzten. Auch Micha lässt seinen Gefühlen nicht immer freien Lauf und versucht sie auf seine Art zu verdrängen. Wenn die beiden früher miteinander angefangen hätten zu reden, wäre alles anders gekommen. Aber leider ist auch Micha auf seine eigene Art “kaputt“ und so entsteht ein ewiges hin und her. In diesem Teil kommt es auch wieder zu erotischen Szenen, wobei die manchmal ein bisschen fehl am Platz wirkten. Sie waren keines Wegs schlecht, aber zum Teil einfach überflüssig und die Chemie kam leider auch nicht immer rüber. Lila und Ethan spielen auch wieder eine Rolle und ich mag die beiden einfach total gerne. Sie versuchen immer wieder zwischen Ella und Micha zu vermitteln und sind einfach nur tolle Freunde.

Für immer Ella und Micha hat mir gefallen. Es war aber nicht überragend und ich weiss nicht ob ich mich in einem Jahr noch an die Geschichte erinnern kann. Sie hat bei mir einfach keinen allzu grossen Eindruck hinterlassen. Auch wenn es schön war mal eine Geschichte zu lesen bei der die meisten Charaktere kein einfaches Leben haben, es aber doch irgendwie meistern. Die Botschaft, dass man eben nicht alles in sich aufstauen lassen soll, finde ich sehr schön.

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428 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 23 Rezensionen

götter, rick riordan, griechische mythologie, fantasy, römische mythologie

Helden des Olymp - Das Haus des Hades

Rick Riordan , Gabriele Haefs
Fester Einband: 624 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 21.10.2014
ISBN 9783551556042
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Zur Handlung will ich nicht zu viel verraten, da es ja bereits der dritte Teil, der Helden des Olymp Reihe, ist. Nur so viel, die sieben griechischen und römischen Halbgötter müssen sich zusammen schliessen um zu schauen das es nicht zum Krieg zwischen den römischen und den griechischen (Halb-)Götter kommt.

Das Cover finde ich sehr passend, obwohl ich ein bisschen gebraucht habe um zu realisieren was genau es darstellt. Das auf der Rückseite eine Eule ist, rundet das Ganze noch perfekt ab.

Was mir an diesem Buch besonders gut gefallen hat, ist dass man dieses Mal nicht nur aus Percys Sicht erzählt wird. Wir lernen Annabeths Angst kennen, erfahren mehr über Leo und über Hazels Vergangenheit. Auch wenn es leider durch dies Erzählweise zu Längen kommt, ist das nicht so schlimm. Auch wenn ich das Gefühl hatte, dass ein paar der Charaktere manchmal ein wenig zu kurz kamen. Ich persönlich hätte zum Teil lieber noch ein bisschen mehr von Annabeths Reise am Ende des Buches erfahren. Auch wenn das andere, das zur gleichen Zeit passierte spannend war, kam sie meiner Meinung nach ein bisschen zu kurz. Was mir aber gefallen hat, ist dass man dadurch, dass das Buch aus verschiedenen Sichten geschrieben ist, einen tollen Einblick in die Gefühle der Halbgötter erhält. Und das Percy bemerkt, dass man auch mal ohne ihn auskommt ;)
Der Schreibstil von Rick Riordan ist einfach super. Ich mag den wirklich total, weil bei ihm der Humor genial ist. Selbst wenn die Lage noch so aussichtslos ist, bringt der Autor irgendeinen Satz, mit dem er mich zum Lachen bringt. Und die Lage war in diesem Buch ein paar Mal aussichtslos.
Das Ende ist richtig fies, doch ich hab so was ähnliches erwartet. Jetzt versteh ich nämlich die Widmung vom nächsten Teil.
Wer die vorherigen Bücher mochte, wird auch diese lieben. Ich gebe dem Buch 4 Sterne.

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654 Bibliotheken, 8 Leser, 4 Gruppen, 137 Rezensionen

geister, fantasy, kai meyer, phantasmen, tod

Phantasmen

Kai Meyer
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 14.03.2014
ISBN 9783551582928
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt: Sie waren plötzlich da. Aus dem Nichts erschienen sie und vermehrten sich, mit einer schier unvorstellbaren Geschwindigkeit. Die Geister. Der Tag ihrer Erscheinung nennen die Menschen den Tag 0. Die Geister sind nicht so, wie wir sie und heute vorstellen, wenn wir und Gruselgeschichten erzählen. Denn bei uns sind die weder hell leuchtend noch bewegen sie sich immer in die Richtung, in welcher sich die Sonne gerade befindet. Doch bei Kai Meyer sind sie genau so. Und eines Tages lächeln sie sogar, und wie dass bei Geister so ist, haben sie ein böses Lächeln und alles ändert sich nochmals. Rain und ihre kleine Schwester Emma befinden sich genau an diesem Tag in der nähe der Geister, da sie den Unfallort von ihren Eltern besuchen wollen um sich ganz verabschieden zu können. Dort begegnen sie Tyler und befinden sich danach auf einmal auf der Flucht vor dem Lachen der Geister.

 

Cover: Ich finde das Cover sehr passend für die Geschichte, da ich mir die Geister so ähnlich vorgestellt habe. Die Farben sind sehr passend gewählt und der Blick der Menschen kommt schon sehr nahe an den von einem Geist ran.

 

Meine Meinung: Mir hat der Anfang der Geschichte wirklich sehr gut gefallen. Ich wurde direkt ins Geschehen rein geworfen und beim auftauchen der Geister war ich von Meyers Idee einfach nur begeistert. Denn ich habe noch nie so eine Geistergeschichte gelesen. Leider hielt meine Begeisterung nicht allzu lange an. Nach dem ersten Drittel des Buchs ist sie ziemlich abgeflaut, weil mir einfach die ein oder andere Erklärung gefehlt hat. Tylers Anwesenheit war einfach ein bisschen seltsam. Der Junge ist so ruhig und man hat nur sehr wenig über ihn erfahren. Als er dann endlich mal mit Informationen rausgerückt ist, war es schon sehr spät. Ich wusste sehr lange nicht, was genau ich von Emma halten soll. Die Kleine ist 17 und einfach anders. Was man mehrmals bemerkt. Ich mochte sie total und doch konnte ich irgendwie keine Bindung zu ihr aufbauen. So ging es mir leider bei allen Charakteren der Geschichte. Bis jetzt ist es mir bei seinen Büchern eigentlich immer gelungen. Rain war mir manchmal auch einfach zu distanziert als Erzählerin. Trotzdem hat mich ihre Afrika-Phobie einfach total fasziniert und als ich dann endlich erfahren habe, was da passiert ist, war ich total überrascht und auf einmal hat für mich viel mehr Sinn gemacht. Ab diesem Zeitpunkt war dann so was Ähnliches wie eine Bindung da. Im letzten Drittel der Geschichte ging mir auf einmal alles viel zu schnell. Ein Ereignis folgt auf das nächste und die Erklärungen fehlen immer wieder. Auch wenn am Schluss noch die ein oder andere Frage geklärt wird, habe ich leider immer noch ein paar offene Fragen.  Den aller letzten Teil des Buches fand ich dann aber schon wieder viel besser. Das Ende ist einigermassen offen und passt gut. Auf die sich anbahnende Liebesgeschichte zwischen Rain und Tyler wird ein wenig mehr eingegangen, denn die wenigen Momente, die es zwischen ihnen gab, waren zum Teil ein bisschen unpassend und am Schluss wirkte es nicht mehr so gewollt.

Phantasmen ist eine Geschichte, welche viele Seiten hat. Zum Teil sind sie gut zum Teil nicht ganz so gut, aber man wird die ganze Zeit unterhalten, was meiner Meinung nach auch zählt. Auch wenn nicht ganz alle Fragen beantwortet werden, begegnet man im Buch wieder Kai Meyers Schreibstil, welchen ich einfach sehr mag. Die Geschichte gehört nicht zu seinen besten, sie hat dafür ein super Geschwisterpaar, welches sich auf den ersten Blick nicht wirklich ähnlich ist. Sobald man aber mehr über Emma und Rain lernt, weiss man, dass die beiden keine einfache Vergangenheit hatten und doch eine sehr enge Bindung zueinander haben. Tyler ergänz die beiden auf eine einfache Art. Im grossen und ganzen hat mir das Buch gefallen, auch wenn es mir manchmal einfach ein bisschen zu schnell ging. Phantasmen bekommt von mir 3.5 Sterne und ist für alle Fans von Kai Meyer eine gute Geschichte für zwischendurch.

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478 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 112 Rezensionen

liebe, jugendbuch, holly bourne, fantasy, seelenverwandte

This is not a love story

Holly Bourne , Nina Frey
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.04.2014
ISBN 9783423715850
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Achtung, Rezi hat Spoiler!

Inhalt:

Penny glaubt weder an die Liebe auf den ersten Blick, noch an die Liebe an sich. Schliesslich wohnt sie in der Kleinstadt Middletown und da sind die Jungs ja normalerweise nicht die hellsten. Das ist auf jeden Fall ihre Meinung. Doch dann trifft sie auf einer Band-Night Noah und bekommt wieder eine Panikattacke, welche sie seit zwei Jahren immer wieder hat. Man weiss aber nicht warum und auch der Seelenklempner kann ihr nicht weiter helfen. Noah ist laut ihrer Freundin Lizzie „mega heiss“ und Penny ist ausnahmsweise ihrer Meinung. Doch als Noah dann nach dem Konzert mit ihrer Freundin Ruth anbandelt, platzt Penny der Kragen und sie stürmt nach ein paar unschönen Worten nach Hause. So wie so gut, doch was sie die Autorin danach noch so alles einfallen lässt hat leider meinen Geschmack nicht wirklich getroffen. Doch fangen wir mal mit dem Cover an.

Cover:

Also ich mag es nicht. Es gibt sicher Menschen, denen es gefällt. Doch es sieht einfach nach einem Schundroman aus und ich habe selten so einen Titel gelesen, der dem Cover und der Geschichte so widerspricht. This is not a love story ist eine Liebesgeschichte, wenn auch eine etwas andere. Der englische Titel passt schon viel besser, auch wenn er eigentlich sie Pointe schon vorneweg nimmt.

Meine Meinung:

Mir hat der Prolog super gefallen. Auch wenn er leider schon viel zu viel verrät und mir während dem Lesen ziemlich schnell klar war, was für eine Verbindung Noah und Penny haben. Auch die Kurzbeschreibung klang eigentlich nicht schlecht, doch steht da etwas von Monate später treffen sie wieder aufeinander und meiner Meinung nach war es nur ein paar Tage, wenn überhaupt. Doch das sind eigentlich alles nur Kleinigkeiten. Ich schaffte es während dem Lesen einfach nicht eine Verbindung zu irgendeinem der Charakter aufzubauen. Die einzige, die ich einigermassen gemocht habe, war Lizzie und das auch nur, weil sie wirklich konsequent an ihren “Vorsätzen“ festgehalten hat. Amanda passte irgendwie nicht in die Gruppe von Penny, Ruth und Lizzie. Sie war mir zu ruhig. Ruth mochte ich von Anfang an nicht und ich versteh immer noch nicht wie die anderen drei mit ihr befreundet sein können. Die Frau ist einfach so eingebildet und denkt, dass sie die allerbeste ist und einfach jeden haben kann. Selbst als Penny mit Noah zusammen kommt und sie sich eigentlich für sie freuen soll, ist sie einfach total eifersüchtig. Dabei hat sie auch einen Freund, aber der ist eben eigentlich nur zweite Wahl. Und dann wären da noch Penny und Noah. Penny, welche nicht an die Liebe glaubt, sieht Noah und hat plötzlich eine Panikattacke. Die hat sie öfters und man weiss einfach nicht wieso. Ich konnte es mir aber schon ziemlich früh zusammenreimen was es mit denen auf sich hat und es wurde am Schluss, dann auch bestätigt. Die Liebesgeschichte zwischen ihr und Noah war mir einfach zu unglaubwürdig. Es ging zuerst sehr schnell und dann wollten sie es doch langsam angehen lassen. Zu Noah konnte ich auch keine Verbindung aufbauen. Der Junge hat reiche Eltern, er wohnt aber in einer super Hightech-Wohnung und das ganz alleine. Das Geld seiner Eltern kann er einfach so ausgeben. Wer würde nicht so einen Freund wollen? Dass Penny seine Geschenke alle annahm, fand ich auch nicht so toll. Er hat einfach immer alles bezahlt. Klar ist es schön ab und zu mal eingeladen zu werden, aber man kann auch als Frau mal bezahlen. Die Geschichte wurde immer wieder von kleinen Kapiteln unterbrochen, in welchen es um irgendeine Messung ging und um Menschen, welche ein grosses Unglück verhindern wollen.  Die haben mir in der ganzen Story am besten gefallen. So kam zwischendurch mal ein bisschen Spannung rein. Die ganze Auflösung am Schluss war mir zu gewollt. Ich weiss ja nicht, aber ich denke man kann nicht mit 150 km/h durch ein wirklich heftiges Gewitter mit dem Auto fahren ohne einen Unfall zu bauen. Der Schluss kam und hatte ein viel schnelleres Tempo als der Rest der Geschichte. Es war ein bisschen, als ob die Autorin das Buch einfach nur noch beenden wollte.

Ich gebe dem Buch 2 Sterne, da es einfach meinen Geschmack nicht getroffen hatte und es zwischendurch doch noch ein bisschen lustig war. Wer aber gerne Liebesgeschichten hat und sich an speziellen Freundschaften nicht stört, dem kann es durchaus gefallen

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3.015 Bibliotheken, 37 Leser, 14 Gruppen, 399 Rezensionen

obsidian, liebe, fantasy, aliens, lux

Obsidian - Schattendunkel

Jennifer L. Armentrout , Anja Malich
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 25.04.2014
ISBN 9783551583314
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

Nachdem Katys Vater gestorben ist, möchte ihre Mutter einen Neuanfang wagen. Sie beschliesst von Florida nach Ketterman in West Virgina zu ziehen. Katy ist davon natürlich nicht begeistert. Aber welche 17-jährige wäre das schon? Als sie dann die ersten paar Tage kein Internet hat, ist sie total genervt. Also Buchbloggerin braucht sie es schliesslich. Als ihre Mutter dann vorschlägt, dass sie doch mal den Nachbarn Hallo sagen soll, ist sie überhaupt nicht begeistert und als sie dann auf Daemon trifft verändert sich ihr Leben nach und nach.

Cover:

Das Cover sieht wunderschön aus. Die Farben harmonieren sehr gut miteinander und die vielen Lichtpunkte bekommen, wenn man die Geschichte gelesen hat, eine ganz andere Bedeutung. Der Untertitel, Schattendunkel , wäre zwar meiner Meinung nach nicht wirklich nötig gewesen, er stört aber auch nicht. Der Schutzumschlag fühlt sich sehr weich an und auch das Buch fühlt sich irgendwie anders an als andere Bücher. Ausserdem ist auch das Buch selber sehr schön gestaltet.

Meine Meinung:

Als ich mir die Inhaltsbeschreibung durchgelesen habe, dachte ich zuerst, dass das alles sehr Klischee haft klingt. Mädchen verliert Elternteil, zieht in eine neue Ortschaft und verliebt sich dort gleich auf den ersten Blick in den heisstesten Typen der ganzen Schule. Natürlich kommen sie dann auch noch zusammen und sind total glücklich bis auf einmal irgendein total gefährlicher Feind auftritt. Doch zum Glück stimmte meine Meinung nicht und so wurde ich positiv überrascht. Klar kommen doch noch ein paar Klischees vor, doch haben die mich überhaupt nicht gestört. Auch hatte ich zum Teil das Gefühl, dass die Autorin sie absichtlich reingenommen hat und das Ganze dann ein bisschen zum Schema F wurde. Aber da sich Katy auch immer wieder über dieses Schema F lustig gemacht hat, war es wirklich nicht schlimm.

Katy war ein toller Hauptcharakter. Sie ist immer wieder gerne sehr sarkastisch und ich liebe das einfach. Ihre Unterhaltungen mit Daemon waren einfach immer wieder sehr lustig und ich habe oft vor mich hin gekichert, was mir ein paar sehr seltsame Blicke von meiner Familie eingebracht hat. Die beiden waren einfach super zusammen und man kann sie am besten so beschreiben, dass sie nie einer Meinung sind. Daemon ist meistens sehr gemein zu Katy doch lässt diese das selten auf ihr sitzen. Sie hat ihn eigentlich schnell durchschaut, da sie solche Typen aus ihren Büchern kennt. Doch auch Katy ist nicht einfach das brave Mädchen von neben an und es fällt einem schnell das Sprichwort „Was sich liebt, das neckt sich“ ein. Was auf die beiden wirklich 100% zutrifft.
Es gibt da auch noch Daemons Schwester Dee und sie ist bildhübsch und möchte sofort Katys Freundin werden. Ich mochte Dee von Anfang an und hatte oft Mitleid mit ihr, da Daemon kein einfacher Bruder ist. Alles in allem sind die Charaktere gut gewählt und jeder hat seine Ecken und Kanten. Auch wenn ich manchmal innerlich mit den Augen gerollt habe, weil es wieder eine Aktion gegeben hat, die jetzt einfach zu naiv war, mochte ich sie eigentlich alle.

Der Fantasyaspekt in der Geschichte hat mir gut gefallen. Es war mal etwas anderes und als Daemon es Katy offenbart hat, hat sie genau so regiert, wie ich es wohl auch getan hätte. Was genau Daemon ist, werde ich jetzt aber nicht verraten. ;)

Obsidian hat mir sehr gut gefallen, es ist aber noch Luft nach oben da. Wenn sich die Autorin in den nächsten Büchern steigert, wird das wohl zu einer neuen Lieblingsreihe. Bis dahin gebe ich mal 4.5 Sterne. Das Buch ist für alle etwas, die gerne sarkastische Charakter habe und sich nicht daran stören, wenn es manchmal doch ein bisschen noch Schema F verläuft. Von mir ist es eine klare Empfehlung, da es etwas Neues auf dem Markt ist.

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236 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 67 Rezensionen

fantasy, wanderer, kunst, sand der zeit, schule

Wanderer - Sand der Zeit

Amelie Murmann
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 03.07.2014
ISBN 9783646600667
Genre: Jugendbuch

Rezension:

 

Inhalt:
Emilias grösster Traum ist es auf der Palaestra-Viatorum angenommen zu werden. Die Schule ist ein Internat, welches keine Wünsche offen lässt. Von einer Reithalle über einen Golfplatz bis zur Schwimmhalle hat es alles. Der einzige Hacken an der ganzen Sache ist, dass man für ein Stipendium ein sehr gutes Zeugnis braucht und da Emilia in Kunst nicht zu den besten gehört, weiss sie nicht ob es für ein Stipendium reicht. Als sie eines Tages die Chance bekommt ihre Note zu verbessern, springt auf einmal ein Junge aus einem Bild und Emilias Leben ändert sich plötzlich.

Cover:
Das Cover passt gut zur Geschichte mit dem Stundenglas im Hintergrund und den zwei schemenhaften Gestalten im Vordergrund. Ich finde es nicht schlecht, obwohl es ein bisschen 0815 ist. Die goldigen Schnörkel runden das Ganze aber sehr schön ab. Im Allgemeinen ist es ein Cover, welches vielleicht nicht  bei jedem in Erinnerung bleibt, aber trotzdem sehr schön gestaltet ist.

Meine Meinung:
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Die Geschichte ist wunderbar humorvoll geschrieben und ich musste mehrmals laut auflachen, was mir immer wieder seltsame Blicke von meiner Familie eingebracht hat. Auch die Charaktere sind alles andere als 0815 und jeder ist mir ans Herz gewachsen. Auch wenn ich sie manchmal am liebsten durchgeschüttelt hätte, weil sie den Wald vor lauter Bäume einfach nicht sehen konnten. Und die Autorin hat ihren Charakteren sehr gerne Steine in den Weg gelegt. Aber ich fang einfach mal am Anfang der Geschichte an. Gleich zu Beginn hat die Autorin mir das erste Lächeln aufs Gesicht gezaubert mit ihrer tollen Kapitel Überschrift (Schneewittchen und die Ziege), die sich einfach durch das ganze Buch ziehen. Sie hat sie immer humorvoll und treffend bezeichnet. Als Emilia dann ihren ersten „Traum“ hatte, hat man gleich bemerkt, dass sie sehr sarkastisch sein kann und sich selbst nicht immer ganz ernst nehmen muss. Und da wären wir dann auch schon beim Schreibstil von Amelie. Sie schreibt so, dass man das Buch sehr schnell gelesen hat. Trotzdem ist man nie gelangweilt und es hat jetzt auch keine Stelle gehabt, die in die Länge gezogen worden ist. Dadurch das man einerseits die Geschichte aus Emilias Sicht und andererseits aus der auktorialen Erzählweise von verschiedenen Charakteren z.B. Max und Kit.  Emilia ist ein durchschnittliches Mädchen, welches sehr gerne Schwimmen geht. Sie ist so gewählt, dass man sich als Leser sehr gut mit ihr identifizieren kann. Auch nimmt sie immer wieder das ein oder andere Jugendbuch-Klischee auf die Schippe und reagiert manchmal so ganz anders als man es erwartet hat. Ihre beste Freundin Kit, die eigentlich Elodie Elaine Kittenheim heisst, ist das genaue Gegenteil von ihr und ich finde Kit einer der besten Nebencharakteren im Buch. Sie ist einfach anders und frischt ernste Situationen immer wieder auf. Auch Florian, der einzige Freund aus Emilias altem Leben, ist immer wieder Opfer ihrer Spässe und die beiden liefern sich so manchen Wettkampf. Und dann gäbe es da auch  noch Max, der begabteste Wanderer an der Palaestra. Er, der versucht Emilias Identität rauszufinden, springt im Auftrag des Rates durch die Bilder und kommt dabei immer wieder in gefährliche Situationen. Sein “Gegenspieler“ Niccolo ist auch total anders als man denkt und am Ende habe ich seine Beweggründe verstanden und hätte wohl gleich gehandelt. Im Buch kommt auch noch ein bisschen griechische Mythologie vor, die sehr gut eingebaut worden ist. Die ganze Wanderer-Sache macht Sinn und ist sehr logisch aufgebaut. Auch die Begegnungen mit den griechischen Figuren hat mir Spass gemacht, auch wenn ich nicht alle mochte. Das Ende des Buches gibt dem Leser Hoffnung. Es ist aber auch sehr fies und ich freue mich schon sehr auf den zweiten Teil. Ich bin gespannt was alles noch auf Emilia zukommt.

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953 Bibliotheken, 11 Leser, 5 Gruppen, 140 Rezensionen

schule, freundschaft, wunder, familie, august

Wunder

R.J. Palacio , André Mumot
Fester Einband: 381 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 28.01.2013
ISBN 9783446241756
Genre: Jugendbuch

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