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57 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

fantasy, elemente, liebe, jugendbuch, dämon

Saphirtränen

Jennifer Jäger
Flexibler Einband: 332 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 03.01.2013
ISBN 9781481198073
Genre: Fantasy

Rezension:

~Achtung: Auch Spoiler möglich~


Diese Story gibt einem ziemlich viel für das eigene Leben mit, wie ich finde. Es stecken ganz viele Botschaften in dieser Geschichte über Niamh und ihr Abenteuer und ich finde es wirklich schade, das es vielen Lesern (wenn sie das Buch denn wirklich gelesen habe) scheinbar gar nicht auf fällt.
Ich habe mir anderen vorhandenen Rezensionen auf Amazone mal zu Gemüte geführt und mir speziell zu den 1-2 Sterne Rezis Gedanken gemacht bzw. die aufgeführten negativ Punkte während des Lesens im Hinterkopf gehalten um zu sehen was denn davon zu trifft und was mir eben selbst dazu auf fällt.
Oft habe ich den Eindruck gewonnen, das die entsprechenden Leute, das Buch gar nicht gelesen, oder nicht zu Ende gelesen haben... Oder aus den Augen verloren haben, das es sich um Fantasie- bzw eine eigens erschaffene Welt handelt. Davon abgesehen das wie gesagt, die Botschaften scheinbar nicht angekommen sind... denn dann wären bestimmte Dinge geklärt gewesen.
Aber nun gut, ich fange mal von vorn an.

Zuerst das Cover. Ich liebe das Cover!
Es ist an sich recht schlicht gehalten, hauptsächlich grün, mit ein paar Schnörkeln und in der Mitte vermutlich Niamh, welche in die Tiefe zu fallen scheint.

In einer Rezi habe ich gelesen, ihr Schreibstil würde an die '6. Klasse erinnern'... Das sehe ich nicht so.
Jennifer Jägers Schreibstiel ist für manche Leser sicher gewöhnungsbedürftig. Sie hält sich nicht nur in der Story an sich, sondern auch in der schriftlichen Umsetzung aus meiner Sicht sehr in die Richtung Märchen, Fantasie... Ich finde es gut. Es passt in diese Welt die sie erschaffen hat. Oder würde ein 'moderner' Schreibstil wie ihn fast jeder Autor mit sich bringt, in eine so fantasiereiche Welt passen, wo selbst die Charaktere eine teils sehr gewählte und alt klingende Sprache verwenden? Ich finde nicht. Aber es ist wohl Ansichtssache. 
Jennifer Jäger schwankt in ihrer Geschichte Anfangs zwischen Niamh und ab und an den Dämonen, später kommt noch Enya, eine weitere Ilyea dazu.
Leider habe auch ich einige Fehler gefunden. Ob nun Worte die fehlten, nicht passten, oder auch Rechtschreibfehler. Allerdings finde ich nun nicht das es so extrem den Lesefluss stört. Ich hab vielleicht drei mal kurz gehakt und musste noch mal nach lesen. Allerdings muss man auch dazu sagen, das der Autorin hier noch kein professioneller Lektor zur Seite stand und jedem Menschen Fehler entgehen können. Somit finde ich es etwas übertrieben zu behaupten, das Buch strotzte nur so vor Fehlern, oder dies davon abhängig zu machen, dass das ganze Buch nicht lesbar wäre. Man kann es sich auch schwer machen.

Weitere Punkte welche ich in Rezensionen gelesen habe, sind in etwa folgendes:
'Der Feinschliff der Story würde fehlen, Charaktere verschwinden einfach, (besonders die Frage was denn mit Edan passiert ist taucht auf und hat mich sehr Überrascht...) tauchen auf und man weiß nicht wozu sie da sind, oder wieso sie Niamh auf ihrer Reise begleiten. Ereignisse denen man entgegen fiebert sind urplötzlich durch... '

Nun, vielleicht ist dies wieder Ansichtssache. Ich finde nichts passiert "einfach so" oder verliert sich einfach ohne weiteren Grund. Wenn man das Buch Aufmerksam ließt, erkennt man auch den Hintergrund.
Edan zb. taucht auf, und möchte Niamh scheinbar helfen. Ein Halbdämon zur anderen hälfte Berg-Ilyea und spielt eine große Rolle in dieser Geschichte. Man erfährt das ein oder andere...aber im Grunde bleibt er ein Geheimnis. Das man aber nicht so besonders viel erfährt, ist nicht schlimm. Denn gerade das macht ihn geheimnisvoll, schürt das Misstrauen...
Will er helfen? Oder will er ihr doch nur Böses? Ich finde nicht das dies sehr offensichtlich scheint. Ich finde Edans Art ist recht durchdacht und ich als Leser war ebenfalls am überlegen, ob man ihm wohl trauen konnte, oder eben doch nicht. Immer mal wieder schwankte auch Niamh in ihrer Entscheidung ihm zu trauen. Es gab genügend Gründe daran zu zweifeln. Immer wieder. Doch tut sie es? Nie für lange. Aber warum nicht? Ganz einfach... schon mal verliebt gewesen?

Zusätzlich verband ihn eine Geschichte. Eine Geschichte die man ebenfalls auf das reale Leben projizieren könnte, wenn man denn will...
Denn wie viele Wesen werden zu etwas gemacht, was sie vielleicht gar nicht wollen?
In dieser Geschichte ging es um einen Panda. Ein Panda welcher von Natur aus ein sanftes Wesen ist, aber in den falschen Händen zu einer mörderischen Kreatur werden konnte. Jetzt gibt es sicher wieder Leser die sagen: Jaaaa, natürlich doch... ein mörderischer Panda, wo gibts denn sowas?!
Eben in dieser Fantasiewelt!
Ich denke hier (wenn man es auf das reale Leben projiziert) zb gleich an "Kampfhunde". Welcher Hund kommt bösartig auf die Welt? Und wie viele Hunde werden zur mörderischen Bestie erzogen?
Welcher Mensch kommt bösartig auf die Welt? Und wie viele Menschen werden durch ihr Umwelt zu dem, was sie nun mal sind?

Und ehrlich: Was mit Edan passiert...das erfährt man wenn man das Buch wirklich gelesen hat...
Nein, da steht nicht: Er ist tot...
Aber man kann es sich ja wohl denken...

Machen wir weiter bei Cedric:Ein Berg- Ilyea welcher Niamh unterstützt. Er misstraut Edan von Anfang an. Es gibt eine Spannung zwischen diesen beiden Charakteren, welche nie wirklich schwächer wird. Über Cedric erfährt man auch sehr wenig. Was ich eigentlich dieses mal schade finde.
Er taucht auf um Niamh zu den Berg-Ilyea zu geleiten und Unterstützt sie auf ihrer Reise.

Dann gibt es da noch Enya:
Enya ist eine Meer-Ilya und steht Niamh zunächst genauso ablehnend gegenüber, wie die Dorfbewohner aus Niamhs Geburtsort. Doch es gibt scheinbar ein Band zwischen ihnen, was sie langsam immer näher zueinander führt. An sich erfährt man auch hier nur Kleinigkeiten über Enya selbst. Sie scheint vielleicht ein wenig flach. Da hätte etwas mehr kommen können. Doch an sich stört es mich kaum.

Ganz cool finde ich auch Yuhla.
Dies ist ein Charakter, welcher in einem Gewinnspiel entstand, welches Jennifer ins Leben gerufen hatte. Preis bei diesem war es, das der ausgedachte Charakter einen Platz in ihrer Geschichte bekommt. Ich finde sie hat diesen perfekt mit eingebaut und die Idee des Charas gefällt mir sehr gut.
Yuhla ist ebenfalls eine Berg-Ilyea, welche das letzte Schmuckstück, den Armreif bewacht.
Es ist ihre Lebensaufgabe. Sie hat sich von der gesamten Welt abgeschottet, um diese Aufgabe erfüllen zu können. Auch dies hat ihren Hintergrund und geschieht nicht nur einfach so. Yuhla nahm mit ihrer frohen aufgeweckten Art irgendwie gleich einen Platz in meinem Herzen ein. Ich weiß nicht genau wieso...aber ich mochte sie.

Zuletzt ist da noch Niamh:
Eine geheimnisvolle Mischlings Ilyea. Halb Wald, halb Wasser. Ihre Augen sind dass, was sie gleich verrät sobald man sie an sieht. Strahlend blau wie das Meer. Dazu Moos grünes Haar.
Sie ist die Ausgestoßene im Dorf der Wald-Ilyea und tot unglücklich. Doch eines Tages erschüttert schreckliches ihre schon so dunkle Welt. Sie verliert die Ilyea die ihr am Wichtigsten sind und zieht in die Welt hinaus, um die vier Schmuckstücke zu finden. Diese sollen helfen die Dämonen zu vernichten.
Natürlich sind auch die Dämonen auf der Suche nach den Schmuckstücken und erschweren Niamh die Suche. Aber sie bekommt ja Unterstützung.
Während ihrer Reise leidet Niamh immer wieder sehr darunter, das sie ihre liebsten Menschen verloren hat. Leidet darunter, was sie erfährt...das ein Großteil ihres Lebens eine Lüge schien und die nun damit klar kommen muss, was die Reise in ihr und um sie herum verändert.
Nix also mit: keine tiefe und gestorbene Personen werden einfach vergessen.
Nein. Niamh versucht ihre Aufgabe zu erfüllen und verdrängt wo sie nur kann um nicht in ihrer Trauer oder ihrer Angst zu versinken... Genauso wie sie verdrängt, das Edan vielleicht nicht so nett ist wie er ihr glauben machen will..genau sie wie sie verdrängt, das sie sich in einen Ilyea verliebt hat, der ein halber Dämon ist...


Zum Thema Feinschliff und Spannungsbogen:
Ich finde wenn man nun bedenkt, was diese Story alles aussagen soll und das es hier um eine eigens erschaffene Welt geht, fehlt höchstens der Feinschliff in den Gedankengängen mancher Leser.
Die Story ist sicher nicht perfekt und könnte hier und da noch ein wenig Überarbeitung vertragen, das streite ich gar nicht ab, doch finde ich nimmt es der eigentlichen Geschichte nichts weg.
Der Spannungsbogen ändert sich während der Story. Anfangs fängt alles ganz spannend an, dann flacht es sehr stark ab und die Story an sich zieht sich ein wenig. Doch wird es nicht unbedingt langweilig. Durch die liebevolle und fantasievolle Beschreibung der Autorin, hatte zumindest ich Spaß mich in diese Welt hinein zu versetzen. In sie hinein zu tauchen und mir alles selbst vor zu stellen.

Es wurden auch 'Logikfehler' bemängelt.
Zb:
' Angefangen von so dichten Wäldern, durch die kaum Licht dringt, aber ein Pegasus ohne weitere Probleme durchgehen kann....'
Ja...ohne die Person schlecht machen zu wollen.... hier wäre wohl ein wenig Logik in eigener Sache angebracht. ODER... Fantasie ;)  Schon mal etwas von Baumwipfel gehört? Es gibt genügend große Bäume, mit riesigen Kronen, welche das Licht aufhalten können und trotzdem stehen die Stämme weit genug auseinander das ein Pferd, oder in diesem Fall ein Pegasus hindurch passt...
'....bis hin zu Personen, die erst einen auf „Nein nein du bekommst nichts“ machen und mit einem Satz sofort umgestimmt sind..... '
Ja, es scheint zu einfach. Doch hier geht es nicht darum eine riesen Diskussion los zu brechen, oder gar einen Kampf...sondern um Niamhs Einstellung und das sie die richtigen Worte findet. Ich finde man kennt es auch vielen Geschichten. Jemand will etwas haben, bekommt es aber nicht so einfach...bis sein gegenüber erkennt, wie es im Innern desjenigen aussieht. Bis er die Reinheit und unschuldige Art desjenigen erkennt.
Nichts bekommt man einfach so. Entweder man bringt die richtige Einstellung mit, oder man hat Pech. Auch im richtigen Leben ist das so. Ohne die richtige Einstellung erreicht man gar nichts!


Jennifer Jäger schafft es die Story sehr liebevoll zu beschreiben. Sehr detailliert was ihre eigene Welt an geht, trotzdem so das dem Leser selbst noch genug Platz für Fantasie bleibt... Es gibt keine lückenhafte Story, sondern nur eine lückenhafte Fantasie des Lesers...
Ich habe sehr gut noch die kleine Fee in Erinnerung, welche Niamh auf ihrer Reise begegnet... Eine wunderschön beschriebene Szene!

Ja, vielleicht ist es noch Verbesserungswürdig und ja, es ist nicht alles sofort so klar, aber muss man denn als Leser alles Haar klein vorgekaut bekommen?
Ich finde nicht...
Die Fragen nach bestimmten Situationen oder Charas, erübrigen sich mit einem Aufmerksamen Lesen, oder ein wenig Fantasie die man selbst einbringen kann.

Aber macht euch doch euer eigenes Bild und lasst euch nicht von Leuten in die irre führen, die scheinbar nicht richtig, oder gar nicht gelesen haben, und eine Hetzkampagne gegen die Autorin führen. (Damit sind nicht alle Rezensionen gemeint, man kann durchaus seine eigene Meinung haben. Wer sich angesprochen fühlt.... ;D )

Ich vergebe hier 5 von 5 Schmetterlingen. Weil mir das Buch sehr gut gefallen hat. Die Story und die  verborgenen Botschaften sind süß umgesetzt. Die liebevolle und fantasiereiche Gestaltung Firyons ist einfach wunderschön und tröstet wie ich finde, darüber hinweg das es durchaus noch etwas Verbesserungs Potential gibt.
Ich würde sehr gerne noch mal etwas von Niamh lesen!

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7.526 Bibliotheken, 64 Leser, 34 Gruppen, 471 Rezensionen

liebe, zeitreise, zeitreisen, london, fantasy

Saphirblau

Kerstin Gier
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Arena, 01.01.2010
ISBN 9783401063478
Genre: Jugendbuch

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(4.577)

7.159 Bibliotheken, 76 Leser, 27 Gruppen, 441 Rezensionen

liebe, zeitreise, zeitreisen, london, fantasy

Smaragdgrün

Kerstin Gier
Fester Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Arena, 08.12.2010
ISBN 9783401063485
Genre: Jugendbuch

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(3.764)

5.968 Bibliotheken, 63 Leser, 38 Gruppen, 627 Rezensionen

liebe, zeitreise, london, zeitreisen, fantasy

Rubinrot

Kerstin Gier
Fester Einband: 345 Seiten
Erschienen bei Arena, 01.01.2009
ISBN 9783401063348
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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(3.173)

4.637 Bibliotheken, 68 Leser, 7 Gruppen, 264 Rezensionen

liebe, erotik, sex, ana, christian

Shades of Grey - Gefährliche Liebe

E. L. James , ,
Flexibler Einband: 608 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 05.09.2012
ISBN 9783442478965
Genre: Erotische Literatur

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900 Bibliotheken, 11 Leser, 8 Gruppen, 181 Rezensionen

sarg, köln, thriller, psychothriller, mord

Der Sarg

Arno Strobel
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 17.01.2013
ISBN 9783596191024
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Das Cover ist wie immer recht schlicht, aber auch sehr schön. Es hält sich diesmal in Hauptsächlich schwarz mit roter heraus stechender Schrift.
Arno Strobels Schreibstil ist auch hier wieder einfach und flüssig zu lesen. Aber auch hier schafft er es, bestimmte Dinge so real zu beschreiben, das einem ab und an wirklich die Luft weg bleibt...Er beschreibt die Geschichte in der Gegenwart. Es gibt verschiedene Perspektiven, in welchen immer wieder gewechselt wird. Trotzdem verliert man nie den Überblick zwischen den Charakteren.

Direkt auf der ersten Seite bekommt man schon eine Gänsehaut. Lebendig begraben zu sein, ist nicht unbedingt dass was man sich wünscht. Hier geschieht es scheinbar mehrmals bei Eva Rossbach. Mitten in der Nacht. Scheinbar entführt aus ihren eigenen vier Wänden, ohne das sie es bemerkt und wacht in einem Sarg wieder auf. Natürlich reagiert die Frau panisch. Doch damit hat der Schrecken noch kein Ende. Im Gegenteil, es beginnt erst... Eva kommt zurück nach Hause. Wieder hat sie keine Ahnung wie. Doch bald darauf, landet sie wieder im Sarg...
Oder ist das alles doch nur ein fürchterlicher Traum? Aber woher kommen dann die blauen Flecken und Kratzspuren auf ihrem Körper?Es tun sich immer wieder Fragen auf. Immer neue Fragen, mehr Verdächtige scheint es zu geben.Natürlich verstricken sich einige Verdächtige in Lügen und erscheinen noch verdächtiger.Andere Charaktere scheinen irgendwie nicht in die Handlung rein zu passen...
Dieses mal erfährt man nicht so viel über bestimmte Charaktere wie in „Das Skript“. Allerdings ist es auch nicht unbedingt so Wichtig für die Handlung. Bei Hauptkommissar Bernd Menkhoff erfährt man ein wenig aus der Vergangenheit. Dieser Charakter ist auch schon in „Das Wesen“ vor gekommen.Einzig schade finde ich, das man hier doch ein wenig im unklaren gelassen wird, wie es mit ihm und seiner kleinen Tochter weiter geht. Aber vielleicht trifft man ihm ja im nächsten Buch wieder.
Auch dieses mal gab es mal wieder eine fette unerwartete Überraschung am Ende. Etwas womit man gar nicht rechnet. Mittlerweile ist man das ja von Arnos Büchern gewohnt. Ich persönlich versuche daher auf alles zu achten, um vielleicht doch schon die Lösung zu erahnen...aber wieder ist es mir nicht gelungen. Es sind oft kleine Dinge die nicht gleich auffallen, oder die man übersieht, welche dann im Gesamtbild aber logisch erscheinen.

Einfach nur toll!
Von mir gibt es hier 5 von 5 Schmetterlingen :)Erst hab ich gedacht: Najaaa...an "Der Trakt" kommts aber auch nicht ganz ran. Aber dann hat es mich doch überzeugt!Das Ende und die Wendung mit der ich nie gerechnet habe, hat mich dazu gebracht, doch 5 Punkte zu vergeben.
Ich empfehle das Buch an alle die gerne Psychothriller lesen!Wer Arno eh schon kennt: Lasst euch das Buch nicht entgehen! 

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986 Bibliotheken, 14 Leser, 6 Gruppen, 131 Rezensionen

pferde, insel, wasserpferde, liebe, fantasy

Rot wie das Meer

Maggie Stiefvater , Sandra Knuffinke , Jessika Komina
Fester Einband: 430 Seiten
Erschienen bei script5, 12.11.2012
ISBN 9783839001479
Genre: Fantasy

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293 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 42 Rezensionen

liebe, geist, tod, geister, brücke

Wenn du mich siehst

Tara Hudson , Ute Brammertz
Fester Einband: 351 Seiten
Erschienen bei Heyne HC, 25.08.2011
ISBN 9783453267237
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:

Cover:
Mal wieder war das Cover der Ausschlag gebende Grund, wieso ich mir dieses Buch überhaupt erst genauer angesehen habe.
Die Farben haben mich angesprochen. Alles in allem ist es so zart und scheint so Geheimnisvoll. Die Rauchschwaden, oder Nebel und das doch zarte Gesicht passen irgendwie sehr gut zusammen. Auch passt es zum Buch. Was man natürlich erst hinterher merkt :)

Schreibstil:
Geschrieben ist die Geschichte im Präsens und Ich-Form aus Amelias Sicht.
Man bekommt ziemlich guten Einblick in ihre Gefühle und kann sich so recht gut in die hinein versetzen. Es ist sehr flüssig zu lesen. Ich habe es recht schnell durch gehabt. Im Grunde ist das Buch etwas nettes für zwischendurch. Leichte Kost.

Story: (vorsicht, Spoilergefahr)
In dem Buch geht es um Amelia, einem Geist-Mädchen, welches keinerlei Erinnerung an ihr Leben, ihren Tod, oder sonstige Dinge hat. Direkt zu Anfang der Geschichte wird klar, das Amelia durch Ertrinken gestorben sein muss. Doch wieso? Ist sie in den Fluss gestürzt? Ist sie vielleicht sogar gesprungen? Sie weiß es nicht. Nicht mal an ihre Eltern kann sie sich erinnern, oder an ihr eigenes Gesicht, oder wie ihr Charakter als junges Mädchen gewesen ist... Auch hat sie keine Ahnung, wie lange sie überhaupt schon tot ist. Sie weiß das sie 18 Jahre alt war, zu ihrem Todeszeitpunkt.. doch wann hat sie Geburtstag? Und wann ist sie gestorben?
Amelia überlegt sogar ab und an, ob sie vielleicht sowas wie eine eingebildete "Tussi" war. Denn das Kleid welches sie selbst nach ihrem Tod trägt, scheint ihr doch viel zu aufgebauscht.
Amelia hat kein Spiegelbild. Ihre Haut hat ein seltsames leuchten. Sie wird von Alpträumen geplagt, bei welchen sie nicht weiß woher diese kommen, sie kann weder riechen, noch schmecken, noch etwas fühlen. Auch Gefühle wie Wut, oder Traurigkeit, scheinen ihr als Geist fremd.Wärme oder Kälte spürt sie ebenfalls nicht...Bis sie eines Tages auf Joshua trifft.
Joshua, welcher einen Autounfall hat und im selben Fluss fast stirbt, in welchem Amelia scheinbar ebenfalls ertrunken zu sein scheint. Verzweifelt versucht sie dem Jungen zu helfen, obwohl sie weiß, das sie eigentlich nichts tun kann. Sie kann ihn weder berühren, noch Hilfe für ihn holen. Doch Joshua schafft es wie durch ein Wunder. Aber es scheint ein noch größeres Wunder zu geben, denn er kann Amelia sehen.
Zunächst ist Amelia ziemlich verunsichert und rennt weg. Noch nie hat ein lebender Mensch sie sehen können. Sie weiß nicht was das bedeutet. Doch schon bald treffen die beiden wieder aufeinander und sprechen miteinander.
Sie verlieben sich sogar ineinander. Es ist an sich ziemlich süß beschrieben und man könnte neidisch bei dem recht perfekten Paar werden, wenn man vergisst das sie doch ziemlich ungleich sind. Einer tot, einer Lebendig...
Plötzlich kann Amelia auch Dinge riechen, spüren und fühlen... auch dies verunsichert sie sehr. Denn eigentlich sollte das gar nicht gehen. Sie kann Joshua sogar berühren. Er sie natürlich ebenso. Liegt sie in seinen Armen, kann sie seinen Geruch riechen. Meist nur kurzzeitig, aber sie kann es riechen... Auch die Körperwärme des Anderen spürt sie sehr oft und natürlich gerne..
Natürlich wäre es ja langweilig, würde es nicht auch jemanden geben, der sich dem ganzen in den Weg stellen würde. Eli, ein scheinbar böser Geist, will Amelia für sich gewinnen und droht auch damit Joshua etwas an zu tun. Natürlich will Amelia dies verhindern und entdeckt langsam aber sicher, das auch sie in der Welt der Lebenden einiges ausrichten kann.

Charaktere:
Wie schon erwähnt gibt es die Hauptprotagonistin Amelia. Sie ist mit 18 Jahren gestorben und ein scheinbar ziemlich unsicherer Geist. Sie hat keine Ahnung wo sie ist, was sie tut, und wie es mit ihr weiter geht. Sie kann sich an nichts aus ihrem Leben erinnern und dies verunsichert sie stark. Sie lernt erst nach und nach dass sie mehr kann als gedacht und während ihre Erinnerungen Stück für Stück zurück zu kommen scheinen, wird sie auch immer Mutiger.
Joshua, scheinbar das Gegenteil. Ein gut aussehender netter Junge, Selbstbewusst und weiß was er will. Bald kommt heraus das er Seher ist. Ein Grund wieso er Amelia sehen kann. Eigentlich wäre es seine Bestimmung Geister zu vertreiben... doch er stellt sich entschlossen dagegen. Etwas was von seiner Großmutter Ruth, welche ebenfalls eine starke Seherin ist, nur widerwillig hingenommen wird. Zumindest noch...
Im Laufe des Buches erfährt man immer mehr über Amelias Leben.
Josuhas dagegen bleibt mehr im Hintergrund. genauso wie man nicht wirklich etwas über seine Familie erfährt. Im Grunde geht es in diesem Buch also eher darum, etwas über die Umstände zu Amelias tot zu erfahren, was der Lese auch wirklich nur Häppchenweise serviert bekommt. Die ganze Auflösung kommt erst gegen Schluss.

Das Ende:
Das Ende ist in sich geschlossen. Auch wenn es wohl eine Trilogie sein soll. So bleibt der Leser wenigstens nicht auf heißen Kohlen sitzen. Ist mir persönlich lieber als wenn man nen halbes Jahr darauf warten muss, wie es denn nun weiter geht.
Auch ist das Ende recht spannend. Der Leser erfährt wie Amelia gestorben ist, einiges was Eli und dessen 'Arbeit' betrifft und auch ein wenig etwas über die Welt, in der Amelia nun lebt.

Fazit:
Wie schon gesagt ist das Buch leichte Kost für zwischendurch. Wenn man auf Romantik und zwischendurch ein wenig Spannung steht, ist das Buch sehr zu empfehlen. Die Liebe die sich zwischen den beiden Hauptcharakteren langsam aufbaut, ist ganz süß zu beobachten. Die Idee ist ebenfalls ganz niedlich. Aber ich habe mir doch irgendwie ein wenig mehr erhofft.
Trotzdem fand ich das Buch nicht schlecht. Ich habe eigentlichkeine Negativen Punkte finden können.

Somit bekommt es von mir 3 von 5 Schmetterlingen ^^

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(39)

64 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 27 Rezensionen

dystopie, mingus, zukunft, liebe, keto von waberer

Mingus

Keto von Waberer
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.10.2012
ISBN 9783423249379
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:

Cover:
Das Cover find ich ganz nett. Wenn ich aber nicht Testleser geworden wäre, hätte es mich im Laden nicht direkt angesprochen und ich hätte es mir wohl eher nicht gekauft.

Allgemeines:
Na was soll ich dazu sagen? Die Story klingt gut, die Umsetzung...naja...für mich ist es nichts. Sagen wir es mal so. Mingus ist ein Mischwesen zwischen Mensch und Tier. Sein Vater bzw. Erschaffer bringt ihm viele DInge bei. Bald ist Mingus ann auf sich gestellt, hat einige Feinde, findet aber auch Freunde.

Also ganz ehrlich? Ich finde den Schreibstil beschissen... Ich komme damit überhaupt nicht klar. Ich kann verstehen Mingus Gedanken und Sprache in kurzen abgehackten Sätzen von statten geht, aber wieso muss man das ganze Buch so schreiben?
Von Anfang an sind die Sätze recht kurz gehalten, scheinen abgehackt und sehr monoton. Zuerst dachte ich, das es eben in Mingus Gedanken so wäre. Es gibt 7 verschiedene Charaktere, aber durch den Schreibstil kann man sie nicht mal voneinander Unterscheiden. Überall ist es gleich.
Ich bin normalerweise jemand der sich sehr gut in eine Geschichte hinein versetzen kann. Doch hier fiel es mir von Anfang an schwer. Ich kann mich weder in die Charas, noch die Situation, selbst in die Umgebung nicht hinein versetzen geschweige denn sie mir überhaupt richtig vor stellen.
Vieles ist nur recht kurz beschrieben. Besonders die Zeit die bestimmte Charas miteinander verbringen sind in ein paar Seiten gestopft und schon wird von Freundschaft oder gar Liebe geredet, obwohl man selbst noch gar nicht so weit ist.

Tja, ansonsten...
Zum Ende kann ich nicht viel sagen, da ich es nur bis etwa die Hälfte gelesen habe.
Dann habe ich erst mal abgebrochen. Ich lese jetzt erst mal was anderes und mal sehe ob ch Mingus irgendwann zuende lese. Ich habe noch nie ein Buch abgebrochen... ich bin selbst ganz entsetzt...

Dieses mal gibt es leider nur einen Schmetterling von mir, da die Story an sich gar nicht übel ist und es nur sehr an der Umsetzung hapert.

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102 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 21 Rezensionen

tod, thriller, jugendbuch, wandern, liebe

Slide - Durch die Augen eines Mörders

Jill Hathaway , Susanne Goga-Klinkenberg
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 26.09.2012
ISBN 9783841421494
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:

Cover:
Ich finde das Cover ziemlich schick. Es hat mich gleich angesprungen. Hier auch noch mal eine Dankeschön an den Fischerverlag, welches mir dieses Buch als Reziexemplar raus gegeben hat :D
Gut, zurück zum Cover... es sprang mich also an.. einfach so und ich konnte mich nicht wehren, da hatte es sich schon an mich geklammert...
Die Inhaltsangabe auf dem Buchcover fand ich dann natürlich auch noch recht interessant. Wobei nur der zweite Teil der Kurzbeschreibung auf dem Cover zu lesen ist. Von der Narkolepsie etc erfährt man da noch nichts.

Allgemeines:
Das Buch ist anders als ich es mir vorgestellt habe. Ich habe mir irgendwie einen blutigen brutalen Thriller vorgestellt. Bekommen habe ich eine relativ Spannende Geschichte eines Mädchens, welches oft wenn sie schläft, oder Ohnmächtig wird, in andere Menschen "hinein wandern" kann. D.h. sie sieht was diese Menschen gerade tun aus dessen Augen. Sie kann es aber nicht steuern und ist nur "Beobachter".
Sie versucht den Tod der Freundin ihrer Schwester auf zu klären. Natürlich kommt ihr dabei auch die eigentlich verhasste "Narkolepsie" zur hilfe.

Schreibstil:
Der Schreibstil ist sehr leicht zu lesen. Ich habe für das Buch jetzt nicht länger als 3 Tage gebraucht und konnte nur auf der Arbeit in der Pause oder einigen ruhigen Minuten lesen. Würde ich alle Minuten zusammen fassen, hätte ich es innerhalb eines Tages durch gehabt. Die Schrift ist nicht sehr klein, man kommt in die Geschichte sehr schnell hinein und kann sich auch ganz gut mit den Charakteren auseinander setzen.

Story:
Die Story ist recht schnell beim eigentlichen Punkt angekommen. Der Höhepunkt lässt nicht lange auf sich warte. Er ist zwar nicht so blutig oder brutal wie ich erwartet hatte, aber dafür recht spannend. Wobe die Lösung welcher Vee, die Hauptprotagonistin Stück für Stück immer näher rückt, spannender ist als der Höhepunkt an sich.
Ich persönlich hatte recht schnell einen Verdächtigen. Ich weiß nicht wieso.. Aber dieser Verdacht bestätigte sich dann auch bald. Trotzdem blieb dann noch die Spannung, denn man wollte ja wissen, wieso?

Charaktere:
Ich finde die Charaktere nur mäßig ausgearbeitet. Zum Großteil scheinen sie alle recht Oberflächlich. Man erfährt zwar Dinge aus der Vergangenheit der Wichtigen Personen, doch es sind nur Dinge, die auch relativ relevant für die eigentliche Geschichte sind.

Das Ende:
Es ist relativ spannend bis zum Ende und löst sich auch bis dahin gut auf. Es bleiben eigentlich keine wichtigen Fragen mehr offen. Es gibt auch noch mal einen kleinen Höhepunkt. Im großen und ganzen ist es das typische Happy End.

Fazit:
Auch wenn das Buch so gar nicht so war, wie ich es mir vorgestellt habe, mehr ein Jugendroman als ein Thriller, ist es doch ganz gut gewesen. Es war zumindest nicht unbedingt Langweilig und das Ende war auch gut.
Trotzdem fehlte mir irgendwas. Ich kann nicht wirklich beschreiben was es war, aber irgendetwas fehlte mir.

Ich denke es wäre noch etwas Luft nach oben gewesen, vergebe daher 3 von 5 Schmetterlingen ^^

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(8.465)

10.122 Bibliotheken, 109 Leser, 11 Gruppen, 558 Rezensionen

erotik, liebe, sex, bdsm, ana

Shades of Grey - Geheimes Verlangen

E. L. James , Andrea Brandl , Sonja Hauser
Flexibler Einband: 608 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 09.07.2012
ISBN 9783442478958
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Meine Meinung:

Cover:
Tja, das Cover... was soll man dazu sagen?
Ich mag es. Es ist irgendwie so...weich...Das ist ein Pluspunkt. Ansonsten ist es irgendwie sehr schlicht und wie ich finde nichtssagend. Es sieht nach einer Orchidee aus. Ich mag Orchideen. Die samtige Oberfläche passt zu der Blume die sich, finde ich, ebenso samtig anfühlt.
Hätte es jetzt nicht son fetten hype um das Buch gegeben, hätte ich aber zumindest vom Cover aus nicht unbedingt dazu gegriffen ^^

Allgemeines:
Es wird nicht lange um den heißen Brei herum geredet. Ana, eigentlich Anastasia, springt für ihre Freundin Kate in einem Interview ein. Diese hat sich die Grippe eingefangen und nun muss Ana, die eigentlich kaum ne Ahnung hat was sie da tun soll, ein Interview mit einem Mann führen, der Steinreich, einflussreich und scheinbar Perfekt zu sein scheint, halten. Christian Grey.
Ana tritt von einem Fettnäpfchen ins andere, da dieser Mann sie von Anfang an sehr verunsichert und allein mit seiner Optik abzulenken schafft.

Schreibstil:
Auch hier ist der Schreibstil sehr flüssig. Er wirkt Erwachen ist aber mit keinen Fremdwörtern bestückt.Das Buch lässt sich, trotz das es ein recht dicker Wälzer mit fast 600 Seiten und kleiner Schrift ist, sehr schnell lesen.
Es ist in Präteritum und Ich-Form geschrieben. Aus Ana's Sicht. Ana's Gefühle sind hier sehr genau beschrieben. Ebenso auch die Umgebung oder Situation. Nur Christans Welt bleibt eher im Dunkeln bzw. wird durch Ana's Vermutungen leicht erhellt.

Story:
Ana lernt den scheinbar perfekten Mann Christian Grey kennen. Steinreich, gut aussehend und er besitzt Manieren.
Nach dem Interview, welches sie anstatt ihrer Freundin Kate führt, lernt sie schon das impulsive Wesen des Mannes kennen. Doch schafft er es genauso gut sie in seinen Bann zu ziehen. Ana versucht ihn danach aus ihren Gedanken zu verbannen. Aber wie es der Zufall so will, sind sie sich natürlich nicht zum letzten mal begegnet.
Von da an beginnt Ana eine Andere Welt kennen zu lernen. Sie, die noch keinen wirklich festen Freund hatte und trotz ihrer 21 Jahre, keinerlei Sexuelle Erfahrungen besitzt, wird bald in eine für sie zunächst erschreckende Welt gezogen. Die Welt in der sie sich von Anfang an nicht so ganz wohl fühlt, die sie erschreckt, wo die Neugierde sie aber immer weiter treibt. In die Weld des BDSM.
Ana lässt sich auf viele Dinge ein, empfindet sie mal als weniger schlimm und mal macht es ihr Angst. Christian scheint allerdings sehr Einfühlsam und so macht sie meistens weiter. Bis es dann nicht mehr geht.
Aber auch Christian hat so seine Schwierigkeiten. Der "perfekte" Mann, ist doch nicht ganz so wie Ana es sich vorgestellt hatte. Es gibt Schwierigkeiten in ihrer Beziehung. Ist es überhaupt eine Beziehung? Selbst Ana ist sich da nicht so sicher als was sie es beschreiben soll.
Wo sie ja auch eigentlich eh der Meinung ist, das ein Mann wie Christian, viel zu gut ist um sie Lieben zu können.

Charaktere:
Ich mag Ana. Wahrscheinlich deswegen weil ich mich in manchen Dingen recht gut in sie hinein versetzen kann. Manchmal geht sie mir doch ein wneig auf den Keks. Scheint sie doch ab und an zu übertrieben Unsicher. Doch andererseits: wer wäre es nicht, bei so vielen neuen DIngen die man nicht kennt?
Christian ist voller Geheimnisse. Ich finde das macht ihn so interessant. Nicht das er "perfekt" zu sein scheint. Mir ist das schon ZU perfekt. Ein steinreicher Kerl, der zudem noch super gut aussieht? Ich meine...das hat schon was... aber brauchen tu ich es auch nicht unbedingt. Nicht in diesem Ausmaße. Davon angesehen das es das eh nicht gibt ;D
Was mir noch super gut gefällt, sind zwei kleine Nebencharaktere, wenn man das so sagen kann: Ana's innere kleine Göttin und ihr Unterbewusstsein.
Während Ana eher tollpatisch ist, schlägt ihre innere kleine Göttin gerne Flickflacks, springt über fast 5m hohe Latten und hat ein ziemlich hohes Selbstbewusstsein, was sie gerne mal zeigt.
Ana's Unterbewusstsein ist da eher das Gegenteil. Sie scheint mehr Ana's eigentlichem Charakter zu entsprechen. Sie ist schnell verängstigt, verkriecht sich unter Sofas, am besten noch mit einer Decke über dem Kopf und kommt erst wieder hervor, wenn sich die Lage beruhigt hat. Gerne also wenn Ana Christian verärgert hat.
Doch genauso gerne hat auch sie schon mal ein vorlautes Mundwerk, ähnlich wie auch Ana ab und an, und nimmt auch schon mal die biestige Gestalt einer Furie an.
Die Kommentare des Unterbewusstseins, sind teilweise echte Lacher gewesen! Ein totales Highlight in dem Buch ;D

Das Ende:
Oh je..das Ende...
ICH WILL DEN ZWEITEN BAND!!
Reicht das? T__T
Ne, im Ernst... da hat man gerade mal ein wenig von Christians Vergangenheit erfahren, und es scheint sich alles relativ zum guten zu wenden und dann sowas! Also ein Happy End sieht anders aus... aber, dafür gibt es ja noch Band 2 und 3.
Ich bin sehr gespannt wie es weiter geht und sobald ich das Geld habe, werde ich mir die nächsten Bände kaufen >.<

Fazit:
Ein sehr gutes Buch!
Wenn man nicht auf Sexscenen steht, ist dieses Buch eher weniger zu empfehlen, denn die Beiden tun es doch ziemlich oft miteinander. Allerdings habe ich schlimmeres Erwartet. Kommt wohl drauf an, was man als "schlimm" empfindet. Also ich habe definitiv "schlimmeres" erwartet.
Wirklich interessant finde ich aber die Entwicklung der beiden und besonders die Geschichte hinter Christian. Ich möchte unbedingt mehr erfahren!

Habe keine wirklichen Kritikpunkte.
Ich vergebe 5 von 5 Schmetterlingen!

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1.630 Bibliotheken, 22 Leser, 14 Gruppen, 201 Rezensionen

internat, liebe, night school, jugendbuch, geheimnis

Night School - Du darfst keinem trauen

C. J. Daugherty , Peter Klöss , Axel Henrici , Carolin Liepins
Fester Einband: 460 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 01.01.2012
ISBN 9783789133268
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:

Cover:
Und wieder ein Cover, welches mich einfach ansprang und mich dazu brachte dieses Buch genauer an zu schauen. Ich finde es sieht recht Mysteriös aus. Es ist ja nun recht dunkel gehalten. Ein Schlüssel inmitten von Dornenranken, zumindest sehen sie auf dem ersten Blick so aus. Es verrät nicht sehr viel über den Inhalt, macht aber doch Neugierig und ich finde man bereut es keinesfalls.

Story:
Wie schon in der Kurzbeschreibung erwähnt, geht es um die 15 Jährige Allie, eigentlich Alyson Sheridan, die seid einiger zeit recht rebellisch ist. Sie baut nur Mist in der Schule und nach dem sie das zweite mal von der Polizeiwache abgeholt werden muss, ziehen ihre Eltern Konsequenzen.
So landet Allie auf dem Internat Cimmeria. Sie lernt bald Freunde kennen, auch Jungs und eine Beziehung bahnt sich recht schnell an.
Anfangs scheint alles normal zu sein. Davon abgesehen das es hier scheinbar keine Möglichkeiten gibt mit der Außenwelt in Kontakt zu treten, außer durch das Telefon der Direktorin und das es scheinbar einige Geheimnisse in diesem Internat gibt, wie Allie immer mehr merkt.
Das Buch steigt eigentlich direkt in die Handlung ein. Es gibt kein langes drumherum gequatsche. Von der Vorstrafe, übers Polizeirevier geht es direkt nach Hause und Hausarrest in die neue Schule.
Die Spannung wird immer weiter aufgebaut. Hier und da erfährt man dann immer mal ein Häppchen über die Schule, bzw. weitere Geheimnisse.
Allis Vergangenheit zum Thema ihres Bruders wird mir ein wenig zu schnell gelüftet. Allerdings gibt es ja dann noch das Thema Internat, wo es so einige Geheimnisse zu geben scheint. Insgesamt bekommt das ganze auch so einen Mystischen Touch. Allerdings kommen keine Fabelwesen, oder Magie in diesem Buch vor, auch wenn man doch ab und an irgendwie darauf zu warten scheint.
In dem Internat die meisten Schüler schon seid Generationen. Doch Allie wüsste nicht das ihre Eltern schon mal von diesem Internat erzählt hätten, geschweige denn das sie hier Unterricht gehabt hatten.
Allie fühlt sich am Anfang nicht dazugehörig und fragt sich was sie hier soll...
Dann gibt es da auch noch die Night School. Scheinbar eine geheime "Schule" welche eher Nachts existiert und dann nur für eine Gruppe von bestimmten Schülern.

Charaktere:
Ehrlich gesagt kann ich gar nicht so viel zu dem Charakteren sagen.
Man erfährt einiges über Allie, deren Vergangenheit und Beweggründe für ihr tun. Dafür aber kaum was über ihre Eltern. Was mich stört ist das Allie scheinbar erst gegen Ende des Buches auf die Idee kommt, sich mal bei ihren Eltern zu melden. Okay, das alles ist aufregend, sie muss sich erst mal ein leben, dann hat die natürlich auch hier und da ihre Probleme, erst mal ist sie auch sehr sauer auf ihre Eltern... ach ja und die Möglichkeiten hat sie nicht. Aber ich denke das wenn man so plötzlich von zu hause weg gebracht wird, doch irgendwie zwischendurch Heimweh...oder nicht? Na jedenfalls erwähnt sie ihre Eltern nie... Fand ich irgendwie seltsam. Auch an ihren besten Freund denkt sie nicht wirklich...
Nun ja, ansonsten scheint Allie sehr gut ausgearbeitet. Sie ist einerseits die liebe, nette die einfach nur Liebe will, andererseits Rebellisch und innerlich aufgebracht. Sie weiß sich nicht anders aus zu drücken als eben etwas an zu stellen. Ihr Rebellisches Wesen kommt auch in Cimmeria zu Tage, bringt sie aber gleichzeitig in Schwierigkeiten...

Allie lernt auch zwei Jungs kennen.
Anfangs das typische Klischee: der erste, Sylvain, Franzose, scheinbar der süßeste Typ der Schule, ein hinreißendes lächeln, hat ein anziehendes Wesen, und voller Geheimnisse....wird von allen Mädchen begehrt, aber er scheint sich ausgerechnet in Allie zu vergucken. Allie bekommt zu hören das er noch kein Mädchen so "angesehen" hat wie sie und er sie als etwas besonderes sieht.

Dann gibt es da noch Carter.
Carter ist das Gegenteil. Angeblich ein Weiberheld, Einzelgänger, frech und sieht Allie immer ganz seltsam an...
Er glaubt Allie nicht und versucht heraus zu finden wer sie wirklich ist.

Allie findet Freunde, sowie auch Feinde. Doch die meisten bleiben noch recht Oberflächlich. Ich hoffe das Ändert sich in den nächsten Bänden. Es wäre sicher interessant, noch über die ein oder Andere etwas zu erfahren.

Das Ende:
Das Buch ist bis zum Ende immer recht spannend gewesen.
Was mich dann aber doch stört, ist das es genauso auch auf hört T.T
Zwar hat es ein relativ geschlossenes Ende, aber ganz viele Fragen bleiben erst mal offen. Auch gibt es eine Leseprobe vom zweiten Band und diese ist ebenfalls sehr spannend. Ich muss sagen, ich ersehne sehnlichst den zweiten band, welcher wohl im Februar 2013 raus kommen soll. Dann aber auch weiter immer halbjährlich... das finde ich nicht so toll... aber nun ja, ich hoffe die Reihe enttäuscht mich nicht.

Fazit:
Wer einen Jugendroman, ohne Magie oder Fabelwesen wie Vampire, oder Werwölfe sucht, der ist hier genau richtig. Auch wenn es manchmal den Anschein macht, als müsse da noch was kommen, kommt dieser Roman komplett ohne diese Dinge aus.
Spannung ist immer vorhanden, Geheimnisse wie gelöst werden wollen gibt es zu hauf. Auch ist das Buch an sich einfach mal was ganz Anderes.
Da mich aber das offene Ende stört und man doch ein ganzes Stück warten muss, bis der nächste band raus kommt, gibt es hier einen Punkt Abzug ^^
Somit vergebe ich hier 4 von 5 Schmetterlingen :)

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341 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 77 Rezensionen

musik, liebe, band, freundschaft, schnee

Linna singt

Bettina Belitz
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei script5, 10.09.2012
ISBN 9783839001394
Genre: Romane

Rezension:

Kurzbeschreibung:

Seit fünf Jahren hat Linna sie nicht mehr gesehen: Maggie, Simon, Jules und Falk, die ehemaligen Mitglieder ihrer Band. Nun treffen sie sich in einer Hütte in den Bergen wieder, um für einen Auftritt zu proben. Linna hatte eigentlich keinen Grund, Maggies Einladung zu folgen, denn was die anderen nicht wissen: Seit damals hat sie keinen Ton gesungen. Doch etwas treibt sie an, sich ihrem alten Leben zu stellen: die Erinnerung an eine Nacht mit Falk, dem Gitarristen. Linna muss sagen, was vor fünf Jahren unausgesprochen blieb, und sie muss hören, ob Falk eine Antwort hat. Bald beginnt die von Anfang an gespannte Atmosphäre zu kippen: Was als zwangloses Wiedersehen geplant war, wird zum zermürbenden Psychospiel, bei dem Linna immer mehr als Lügnerin dasteht. Sie gerät in einen Strudel aus Verdächtigungen, Abhängigkeiten und tragischen Missverständnissen, der sie schließlich zwingt, die Erinnerung an vergangenen Schmerz zuzulassen. Denn dort liegt der Schlüssel zu allem: der Grund dafür, dass Linna nicht mehr singt.
Quelle-Amazon

Meine Meinung:

Cover:
Also bei dem Cover muss ich sagen, das es mich zunächst überhaupt nicht an sprach. Es erinnert mich an Schneewittchen. Nicht das ich etwas gegen Schneewittchen hätte,aber ich verband mit dem Cover etwas völlig anderes, nichts Neues und hielt es für ein Kinderbuch. Der Titel tat sein übriges.
Allerdings ist dieses Buch alles andere als ein Kinderbuch. Zudem verbirgt sich eine Überraschung unter dem Cover. Darunter ist es ein weiter Untergrund mit ganz vielen roten Schnörkeln

Ich weiß gar nicht mehr durch was genau ich so Neugierig auf das Buch geworden bin. Ich glaube ich habe irgendwo etwas von der Autorin gelesen. Sie beteuerte dort das es sich nicht um ein Kinderbuch handle. Na, dachte ich mir, wieso dann nicht noch mal genauer hin schauen?
Und ich muss sagen, es ist besser als ich gedacht hatte.

Allgemeines:
Ja, was kann man Allgemein zu dem Buch sagen?
Es ist wirklich kein Kinderbuch. Jedenfalls nicht so wie man denkt. Es ist doch eher ein Jugendbuch, auch wenn das Cover das zunächst nicht wirklich zeigt. Allerdings hatte ich, auch wenn es vorher gar nicht so war, doch hinterher etwas mehr erwartet. Ich erwartete Spannung, mehr Psychospielchen und Action... Allerdings wurde man da doch ein wneig enttäuscht. Was nicht hieß dass das Buch an sich schlecht war.

Schreibstil:
Der Schreibstil ist einfach, flüssig und im Präsens. Es wird aus der Ich-Perspektive von Linna erzählt.
So bekommt man natürlich viel aus Linnas Gedanken, Wünschen und Ängsten mit. Wobei es sich gern auch mal wiederholt und ich hier doch ab und an dachte: Ja, Mensch, das wissen wir jetzt... Andererseits wurde so auch klar, das Linna in bestimmten Dingen einfach ihre Schwierigkeiten hatte. Sie hatte eben keine leichte Kindheit und dies kommt so ganz gut zum Ausdruck.
Was mich störte waren hier manchmal Ellenlange Beschreibungen in der Gedankenwelt Linnas. Manchmal zog sich das ziemlich in die Länge. Einzig der Drang, wissen zu wollen wie es denn nun weiter ging, zwang mich dazu das Buch nicht zwischendurch einfach an die Seite zu legen.
Zum Ende hin wurde dies aber besser. Die Spannung überwog doch dann deutlich.

Story:
In Linna singt geht es wie oben beschrieben, um fünf Bandkollgen, die in ihrer Schulzeit recht erfolgreich waren. Linna löste diese Band dann aus heiterem Himmel auf, was ihre Freunde natürlich nicht so toll finden. Zusätzlich löst sich dann auch der Kontakt unter Ihnen. Linna hat mehr mit sich selbst und ihrer Mutter zu kämpfen. Zu Falk, Jules, Maggie und Simon, hat sie gar keinen Kontakt mehr.
Maggie meldet sich nach 5 Jahren erstmals wieder bei Linna und bittet sie mit ihnen zu proben.
Linna willigt nach einigem hin und her ein, verschweigt aber das sie seid der Bandauflösung nicht mehr gesungen hat. Später erfährt sie dann, dass sie noch Tobi mit nehmen, einen jungen Mann, der sich scheinbar in Linna verguckt hat und dass es nach Österreich auf eine einsame Hütte im Schnee gehen soll. Zunächst schaltet Linna auf Flucht um, doch auch dieses mal willigt sie dann doch ein.
Die erste Nacht in der Hütte endet dann auch gleich im Chaos. Die 6 spielen Flaschendrehen, mit etwas anderen Regeln. Schon hier wird Linna als die böse Lügnerin dargestellt. Egal was sie erzählt, ihr wird nicht geglaubt. Nach den Regeln dieses Spiels ist es so, das wenn 3 mal gesagt wird das der betroffene Lügt, sich die Anderen eine Strafe ausdenken dürfen. Trotz das Simon, angehender Jurist, dafür sorgen will das alles gerecht abläuft, läuft das Spiel aus dem Ruder...und wird vorzeitig abgebrochen.
Doch nun geschehen Sachen um Linna herum, die sie zunächst als eine offene Strafe des Spiels ansieht. Bald wird ihr allerdings klar, das dem nicht so ist. Denn jeder verdächtigt erst mal Linna damit etwas zu tun zu haben.
Botschaften werden an Wände geschmiert, Handys verschwinden, das Gas ist leer....
Dies geht so weit, bis jemand damit droht sich um zu bringen. Doch wer? Der Schock sitzt tief und sorgt dafür, das keiner mehr weiß, wem er trauen kann. Zu allem Überfluss sind sie auch noch ein geschneit, die Handy akkus sind leer, keine Möglichkeit Hilfe zu holen.

Charaktere:
Anfangs weiß man nicht sehr viel über die einzelnen Charaktere.
Selbst über Linna erfährt man erst nach und nach durch was sie so verschlossen und scheinbar unnahbar geworden ist, das sie sich nur selbst zu Schützen versucht. Doch dies kommt oft bei den Anderen schlecht rüber, da diese genauso wenig über Linna zu wissen scheinen. Selbst früher in der Band schien jeder seinen eigenen Weg gegangen zu sein und nur für die Musik waren sie zusammen gekommen, waren sich einig und konnten Massen von Menschen begeistern. Jeder für sich war ein kleines Geheimnis. Besonders nach den 5 Jahren.
Als Leser gewinnt man schnell den Eindruck das Linna, Falk, Jules, Maggie und Simon sich wohl nicht so schnell wieder zusammen raufen können.
Wenn man am Ende etwas darüber nach denkt, sind sie sich zumindest wieder näher gekommen, als sie es sich in den letzten 5 Jahren waren.

Mich hat dies auch sehr nachdenklich gestimmt.
Denn diese Entwicklung ist sehr real. Wer von uns hat schon mal rational betrachtet, wie er und seine Freunde sich innerhalb von 5 Jahren entwickelt haben? Bei mir sind Freundschaften durchaus in die Brüche gehangen, weil man sich auseinander Entwickelte.

Das Ende:
Ich muss sagen, das Ende war schön und Enttäuschend zugleich.
Ob es ein Happy End ist, ist Ansichtssache. Für mich reichte es nicht zu einem wirklich glücklichem Ende. Zu viele Fragen bleiben offen. Wirklich schlecht war es aber auch nicht. Denn es hat mich zu Tränen gerührt.
Was mich auch störte, war das Ende in der Hütte. Keine wirklichen Aussprachen... Auch wenn sich einiges Auflöste und man bestimmte Dinge nach und nach verstehen konnte, irgendwie...empfand ich es nicht als sehr zufriedenstellend. Da fehlt mir was.

Fazit:
Mein Fazit... ich tut mich irgendwie etwas Schwer. Ich schwanke zwischen 3 und 4 Schmetterlingen.
Aber ich denke, da das Buch doch meine Anfänglichen Erwartungen Übertroffen hat, besonders zum Ende hin, vergebe ich hier ganz knapp 4 Schmetterlinge.

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dystopie, tattoo, zukunft, liebe, sal

The Sign - Nur zu deiner Sicherheit

Julia Karr , Bettina Spangler
Flexibler Einband: 477 Seiten
Erschienen bei cbt, 12.12.2011
ISBN 9783570307724
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Kurzbeschreibung:
Eine Zukunft, in der man mit sechzehn seine Unschuld verliert

Nichts fürchtet die in einer nahen Zukunft lebende Nina so sehr wie ihren sechzehnten Geburtstag. Obwohl die meisten Mädchen dieses Datum kaum erwarten können: Sie bekommen ein Tattoo und dürfen nun legal Sex haben. Doch Nina ahnt, dass mehr hinter diesem Tattoo steckt. Als kurz darauf ihre Mutter bei einem brutalen Anschlag ums Leben kommt, erfährt Nina: Ihre Mutter gehörte zum Widerstand – und ihr totgeglaubter Vater ist am Leben, irgendwo im Untergrund. Sie setzt alles daran, ihn zu finden – und gleichzeitig sich und ihre Halbschwester vor dem Zugriff des Regimes zu schützen. Da verliebt sie sich in Sal, einen Widerstandskämpfer. Doch kann sie ihm trauen?

Meine Meinung:

Cover:
Das Cover find ich geil. Allein schon wegen den Farben. Ich steh auf Lila und die blauen Augen strahlen einen förmlich daraus an. Sehr viel mehr kann ich gar nicht dazu sagen. Mich hat es gleich angesprochen und daher habe ich mir das Buch geschnappt und genauer angesehen. Nach einem Blick auf die Inhaltsangabe war es dann auch schon beschlossene Sache.

Allgemeines:
Ich fand es doch ziemlich schwer in das Buch bzw dessen Story rein zu kommen.
Es fehlen besonders zu Anfang viele Erklärungen. Was zb ist ein PAV – Empfänger? Oder ein AV-Bildschirm? Was bedeutet das WeLS-Programm?
Es treten viele Fragen auf, welche sich zum Großteil auch erst nach einigen Seiten aufklären. Die Frage nach dem WeLS-Programm zieht sich durch das halbe Buch bevor man eine Ahnung bekommt bzw. dann auch mal richtig aufgeklärt wird. Das störte mich doch sehr im Lesefluss. Wenn man die Fragenden Gedanken in seinem Innern nicht abgeschaltet bekommt, kann es ziemlich nervig werden. Viele Sachen muss man sich selbst zusammen reimen. PAV-Empfänger scheint zb eine Art Handy zu sein. AV-Bildschirm = TV
Da es sich hier um eine Story von 138 Jahren in der Zukunft handelt, gibt es zb auch über der Erde schwebende Trannies = Autos. Dies sind zb alles Sachen die man praktisch selbst heraus finden musste.

Schreibstil:
An sich ist das Buch nicht schwer zu lesen. Allerdings stolpert man am Anfang doch ziemlich über Fremdwörter, welche sich nur nach und nach erklären. Oft muss man es sich aus dem Zusammenhang heraus selbst erschließen. Was nun nicht so super schwer ist aber den Lesefluss doch ein wenig beeinträchtigt.
Erzählt wird aus der Ich-Perspektive, also aus Ninas Sicht. Ninas Gedanken drehen sich ziemlich viel um ihre eigenen Probleme und die ständigen Wiederholungen können doch ab und an leicht nerven.

Story:
Nina steht ein paar Wochen vor ihrem Geburtstag. Der 10.12.2150 ist der Tag an welchem sie Sechzehn wird und dann ein Tattoo ins Handgelenk bekommt, welches sie als eben 16jährige kennzeichnet. So wie alle Mädchen. Ab jetzt dürfen sie legal Sex haben und gelten als Erwachsen. Auch dürfen sie nun entscheiden ob der GPS-Empfänger der unter ihrer Haut steckt entfernt wird, oder nicht.

2150 ist von unserer Zeit aus gesehen 138 Jahre in der Zukunft. In dieser Zeit hat sich einiges getan. Nina lebt in einer Welt, in welcher die Handys von heute als Spielzeug abgetan werden würden. Alles scheint hoch entwickelt. Geht man durch die Stadt wird man nicht mehr von Plakatwerbung erdrückt, sondern von digitalen Werbespots welche Stundenlang auf einen herab sprudeln und einem den Himmel auf Erden versprechen wenn man dieses oder jenes macht, oder kauft...
Nina betont in ihren Gedanken oft das die Medien den Menschen ihren Willen auf zwingen und kaum platz lassen um sich mal Gedanken zu machen, ob das alles überhaupt stimmen kann.
Der Staat scheint die Menschen komplett zu überwachen und zu kontrollieren.
Nina will aber die Kontrolle über sich selbst gerne behalten und macht sich über viele Dinge Gedanken.
So wie Nina denkt, denken aber auch noch Andere Menschen. Der Widerstand oder auch NonKons genannt, wollen das die Menschen wieder mehr Selbstbestimmung haben. Der Staat aber ist bisher recht erfolgreich dessen Bemühungen zu unterdrücken.

Nina kommt erst langsam oder in manchen Dingen gar nicht aus den Socken und das nervt doch ab und an ziemlich... Hätte sie doch schon längst ein paar Informationen mehr bekommen können, doch nein...

Charaktere:
Wenn ich so im Nachhinein über die Charaktere in dem Buch nach denke, kann ich eigentlich kaum etwas zu ihnen sagen.
Nina hat 4 Freunde. Sandy, Mike, Sal und Wei. Letztere kommt später hinzu. Über alle vier weiß man im Grunde nur ein paar Grundlegende Dinge, was den Eindruck erweckt, das sie nicht so richtig ausgearbeitet scheinen. Man kann kaum tiefer Blicken, außer bei Nina, deren Gefühlswelt man ja direkt aus ihrer Sicht mit bekommt. So scheint der Rest eher oberflächlich.
Selbst über Ninas Halbschwester Dee erfährt man nicht besonders viel.
Die Großeltern von Nina sind echte Sympatieträger. Auch wenn auch hier noch ein wneig was fehlt.
Die Liebe zwischen Sal und Nina entwickelt sich nur sehr langsam. Doch das ist auc sehr passend. Nina welche zu sehr beeinflusst ist von den Dingen die sie rund um Sex mit bekommen hat, weiß nicht wie sie sich auf Sal ein lassen soll, oder ob überhaupt. Sal scheint überaus geduldig und es ist doch ziemlich süß den beiden dabei „zuzusehen“ wie sie sich langsam immer näher kommen.

Das Ende:
Es hatte doch ziemlich gedauert bis es wirklich spannend wurde, doch das Ende war trotzdem ganz nett. Auch wenn das eigentliche dann recht schnell vorbei war und die „Lösung“ des Problems so rasch kam, das ich erst dachte da MUSS doch noch etwas kommen. Aber nein... es war genau so schnell vorbei wie es gekommen war. Schade eigentlich...

Fazit:
Das Buch hat auf jeden Fall Potenzial.
Mir fehlte noch ein wenig die tiefe, doch es hat sich trotzdem gelohnt. Ich bin gespannt auf den zweiten Teil und hoffe das dieser ein wenig erklärender wirkt.

Daher 4 von 5 Schmetterlingen.

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1.815 Bibliotheken, 19 Leser, 13 Gruppen, 220 Rezensionen

vampire, liebe, hexen, fantasy, werwölfe

Shadow Falls Camp - Geboren um Mitternacht

C.C. Hunter , Tanja Hamer
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 21.06.2012
ISBN 9783841421272
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Allgemeines:
Titel: Shadow Falls Camp - Geboren um Mitternacht
Autor:C. C. Hunter
Band 1 / Taschenbuch
Genre:Roman
Sprache: Deutsch
Verlag: Fischer Verlag
Seitenzahl: 496
Preis: 14,99€

Kurzbeschreibung:
Für alle Fans von ›House of Night‹: Im Shadow Falls Sommercamp lernen Werwölfe, Vampire, Hexen, Feen und Gestaltwandler mit ihren übernatürlichen Kräften umzugehen.

In Kylies Leben geht alles schief: Ihre Eltern lassen sich scheiden, ihr Freund hat Schluss gemacht, und ihre Mutter schickt sie auch noch in ein Sommercamp. Doch Shadow Falls ist anders: Hierher kommt nur, wer übernatürliche Kräfte hat – Feen, Hexen, Vampire, Gestaltwandler und Werwölfe. Auch Kylie soll besondere Fähigkeiten haben – wenn sie nur wüsste, welche …

Doch plötzlich wird das Camp bedroht. Nur, wenn sie alle ihre besonderen Kräfte gemeinsam einsetzen, werden sie die übermächtigen Feinde besiegen können.

Meine Meinung:

Cover:
Also ich mag das Cover. Es sprach mich gleich von Anfang an an und sorgte dafür das ich mir das Buch näher angesehen habe. Nach dem studieren der Inhaltsangabe, war es dan auch schon beschlossene Sache.

Allgemeines:
An sich ist das Buch doch recht interessant gestaltet. Ein Camp voller Jugendlicher, welche plötzlich Fähigkeiten entdeckten, die sie vorher nicht hatten. Natürlich ist dies auch mit Stress verbunden. Logisch. Pupertierende Teenies, welche irgendwelche Gaben hatten, die Vampire hielten sich für besser als die Werwölfe. Die Hexen waren angeblich besser als die Feen usw.
Dies sorgt für Stress untereinander. Auch das Thema liebe ist natürlich wieder dabei, Stress mit den Eltern usw...
Jede menge Stoff also um Streitereien und Meinungsverschiedenheiten herauf zu beschwören.

Schreibstil:
Dieses Buch ist ziemlich schnell zu lesen. Die Sprache ist einfach und flüssig. Fachwörter gibt es keine. Ziemlich leichte Lektüre also.

Story:
Wie schon erwähnt gibt es eine menge Stoff für das Buch. Die Autorin griff schon eine Menge Dinge auf, welche wohl so ziemlich jeder schon kennt und weiß, das es dort noch einiges an Stoff geben kann. Ich finde es an sich gar nicht mal so übel. Doch was mich gewaltig gestört hatte, war folgende Paralele zu House of Night: Kylie scheint sich in 3 Jungs gleichzeitig zu verlieben.
Kennt man diese Art von Problem nicht auch bei Zoey? Es hinterlässt einen fiesen Beigeschmack beim lesen, da es mich doch schon bei Zoey gewaltig störte. Das ständige: Es kribbelte hier und da...dann küsste sie einen von ihnen.... aber nein, das kann sie nicht tun....
Nein, also wirklich. Mich störte das gewaltig. Schon wieder dieses hin und her... Ich mag das nicht. Es hat mich das ganze Buch lang gestört und somit kam so ein leichtes "Och nee, nicht schon wieder"-Gefühl beim lesen auf, was mir die Freude am Buch doch irgendwie zu nichte machte...

Charaktere:
Die Charaktere sind doch ziemlich Unterschiedlich. So unterschiedlich wie die "Arten" sind auch die Eigenschaften derjenigen. Das ist auf jeden Fall ein Pluspunkt.
Ich persönlich fühlte mich am Anfang leicht erschlagen von den ganzen Charas die alle auf ein mal auftauchten und konnte mir zunächst gar nicht merken, wer was war. Doch man kam relativ schnell in die Geschichte hinein und so regelte sich dass dann doch bald.

Das Ende:
Entgegen aller Erwartungen, endete es ziemlich spannend. Ich hätte nicht gedacht das es sich dann doch noch so rum reißen würde. Aber ich werde mir den zweiten Band wohl auch besorgen, in der Hoffnung dass dieses mich etwas mehr überzeugt. Und natürlich um zu Erfahren wie es denn nun weiter geht, da es doch noch ein paar offene Fragen gibt.

Fazit:
Wenn Kylie sich nicht bald für einen der drei entscheidet und das länger so weiter geht, weiß ich nicht ob ich die Bücher länger verfolgen werde. Denn auf noch so ein Liebes hin und her, habe ich echt keine Lust. Aber ansonsten ist das Buch eigentlich ganz nett.
Es ist allerdings nicht so super mega spannend und nicht sehr anspruchsvoll zu lesen.
Ich hoffe da kommt noch mehr.

Daher nur 3 von 5 Schmetterlingen.

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17 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

berlin, thriller, vögel, psychologin, nils trojan

Der Federmann

Max Bentow
E-Buch Text: 384 Seiten
Erschienen bei Page & Turner, 25.07.2011
ISBN B005EFM5D6
Genre: Sonstiges

Rezension:

Allgemeines:
Titel: Der Federmann
Autor: Max Bentow
Taschenbuch
Genre: Psychothriller
Sprache: Deutsch
Verlag: Page&Turner
Erscheinungsjahr: 2011
Seitenzahl: 383
Preis: 14,99€

Kurzbeschreibung:
Als der Berliner Kommissar Nils Trojan an den Schauplatz eines Mordes gerufen wird, erwartet ihn eine grausame Inszenierung: Der jungen Frau wurden die Haare abgeschnitten, ein zerfetzter Vogel ist auf ihrem Körper platziert. Trojan und sein Team sind entsetzt, doch noch während sie die ersten Ermittlungen einleiten, ereignet sich ein zweiter Mord – wieder hatte das Opfer lange blonde Haare, und wieder hinterlässt der Federmann einen makabren Gruß in Gestalt eines toten Vogels. Trojan hofft, durch die kleine Tochter der Ermordeten einen Hinweis zu bekommen, doch dann verschwindet das Mädchen von einem Tag auf den anderen. Unterstützt von der Psychologin Jana Michels macht sich Trojan an die Lösung des Falls – und befindet sich unvermittelt auf einer Reise in die tiefsten Abgründe einer kranken Seele.

Meine Meinung:

Cover:
Das Cover finde ich persönlich recht schick. Der Abgebildete Vogel spielt auch im Buch noch eine relativ große Rolle. Man kann erahnen woher der Federmann seinen Namen hat.

Allgemeines:
Das erste Buch von Max Bentow fängt schon sehr spannen an. In dem Prolog bekommt man einen kleinen Einblick in die Vorgehensweise des Täters. Nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig, sodass die Spannung gleich gut angeheizt ist.

Schreibstil:
Der Federmann ist sehr gut zu lesen. Ich bin, trotz das ich hauptsächlich mal wieder nur in der Pause auf der Arbeit gelesen habe, ziemlich schnell voran gekommen.
Es gut gut gesetzte Cliffhanger und die Spannung steigert sich zum Ende hin ziemlich.
Die Beschreibung der Tatorte ist wirklich nichts für schwache Mägen. Ich fand die Vorstellung schon meistens nicht sehr schön.

Story:
In dem Psychothriller „Der Federmann“ geht es um einen irren Mörder, der sich hauptsächlich blonde Frauen schnappt und diese dann auf ziemlich brutale weise umbringt und ihnen die Haare ab schneidet. Zunächst tun sich viele Rätsel auf. Erst gegen Ende werden diese gelöst.
Jedoch gibt es auch Dinge die mir als Leser nicht immer unbedingt klar waren. Dazu gleich mehr.
Nils Trojan ist Hauptkommisar und ermittelt in diesen bestialischen Mordfällen. Er leidet an Panikattacken und ist daher in Psychologischer Behandlung. Zusätzlich hat er sich auch noch in diese Frau verliebt.
Die Story an sich ist spannend, aber hat, finde ich, einige Logiklücken. So bekommt Nils Trojan plötzlich irgendwelche Eingebungen, oder wird von seinen Kollegen fast als sowas wie einen Wahrsager hingestellt.
Dies fand ich teilweise etwas merkwürdig, vor allem weil sich seine Kollegen immer ziemlich auf Trojans Aussagen bzw. dessen „Bauchgefühl“ verlassen haben.

Charaktere:
Es gibt mehrere Charaktere in diesem Roman. Hauptsächlich dreht sich alles um Nils Trojan, den 40.jährigen Hauptkommissar. Dieser Charakter scheint recht gut geplant und ausgearbeitet. Auch wenn ich mir nicht sicher bin was ich von dem „Bauchgefühl“ des Polizisten halten soll, welches ihm oft den Weg weist.
Kollegen von der Arbeit scheinen doch eher Randpersonen.
Bei Trojans Therapeutin, Jana Michels, bekommt man einen kleinen Einblick in den Charakter. Allerdings wirklich nicht sehr viel.

Das Ende:
Das Ende war sehr spannend. Jedoch auch mit offenen Fragen versehen. Ich mag es nicht wenn Bücher offene fragen am Ende auf weisen. Da dieser Roman mit Nils Trojan aber nicht der einzige bleibt, besteht die Chance auf eine Auflösung der Fragen im zweiten Band von Max Bentow. Ein Grund mehr sich das zweite Buch ebenfalls zu kaufen :)

Fazit:
Es gibt auf jeden Fall noch platz nach oben, was aber nicht heißt dass es schlecht ist. Im Gegenteil. Der Federmann ist spannend geschrieben und wenn man auf blutige Tatorte steht und einen kräftigen Magen hat genau das Richtige für zwischendurch.
Das zweite Buch von Max Bentow „Die Puppenmacherin“ ist schon erschienen und auch hier spielt Nils Trojan wieder eine große Rolle.
Ich habe auf jeden Fall Lust nach mehr und werde mir das zweite Buch bald besorgen :)

Der Federmann von Max Bentow bekommt von mir 3 von 5 Punkten, da auf jeden Fall noch Platz nach oben ist.

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735 Bibliotheken, 9 Leser, 8 Gruppen, 97 Rezensionen

thriller, haut, autor, hamburg, mord

Das Skript

Arno Strobel
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 19.01.2012
ISBN 9783596191031
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Allgemeines:
Titel: Das Skript
Autor: Arno Strobel
Einzelband/ Taschenbuch
Genre: Psychothriller
Sprache: Deutsch
Verlag: Fischer Verlag
Seitenzahl: 390
Preis: 8,99€

Kurzbeschreibung:
Eine Studentin bekommt per Post rätselhafte Botschaften zugeschickt auf Menschenhaut geschrieben. Die Polizei verdächtigt den früheren Bestsellerautor Christoph Jahn: In dessen Roman schneidet ein Serienkiller jungen Frauen die Haut vom Körper, um darauf den Anfang seines Romans, der von allen Verlagen abgelehnt worden ist, auf grausige Weise neu zu schreiben. So erhofft er sich die Aufmerksamkeit für sein Werk, die es seiner Meinung nach verdient hat. Doch Jahn schiebt die Schuld auf einen geisteskranken Fan, der bereits vor Jahren Verbrechen aus seinen Romanen nachgestellt haben soll, aber nie gefasst wurde. Die grausige Geschichte scheint sich zu wiederholen
Ein Entführungsfall, ein Serienkiller und ein Hauptverdächtiger mit beängstigender Phantasie: Brutal raffiniert erzählt Arno Strobel eine furchterregende Geschichte mit doppeltem Boden.

Meine Meinung:

Cover:
Das Cover ist sehr schlicht, aber wie ich finde auch sehr schick.
Es deutet schon an, um was es geht und spielt innerhalb der Story ebenfalls noch eine kleine Rolle.

Allgemeines:
"Das Skript" fängt wie auch "Der Trakt" und "Das Wesen" spannend an. Man bekommt direkt einen kurzen Einblick in die grausame Art des Täters, ohne aber natürlich irgendwas genaueres zu erfahren. Weder wer der Täter sein könnte, noch wer die Frau ist, welche er schon in seiner Gewalt hat und quält.
Arno Strobel beschreibt die Situationen und Charaktere recht detailliert, dadurch scheinen die Situationen der jeweiligen Personen erschreckend realistisch und brutal.

Schreibstil:
Arno Strobels Schreibstil ist auch hier einfach und flüssig zu lesen. Aber durch die Beschreibung der brutalen Taten des Mörders, nicht immer etwas für schwache Nerven.

Story:
Es fängt schon direkt spannend an, indem man einen kleinen Einblick darin bekommt, was der Täter seinen Opfern an tut. Trotzdem hat man natürlich noch nicht die geringste Ahnung, wer der Täter sein kann, ob es ein Mann oder eine Frau ist, wer das Opfer ist, oder wie lange er dieses überhaupt schon in der Gewalt hat.
Arno Strobel beschreibt zwei Situationen parallel. Zum einen erfährt der Leser einiges über die Ermittlungen. Also aus der Sicht von den beiden Hauptprotagonisten Stephan Erdmann (Oberkommissar) und Andrea Matthiessen (Hauptoberkommissarin), welche die Ermittlungen hauptsächlich voran treiben.
Dann werden dessen Handlungen immer wieder durch kleine "Rückblicke" zu Täter und Opfern unterbrochen. Aufgefallen ist mir hier auch, dass man nie weiß, wann der Täter diese Opfer entführt hat. Es wird keine Zeit genannt. Nur die Opfer stellen Vermutungen an, wie lange sie wohl schon in Gefangenschaft leben. Diese sind aber eher schwammig, da sie zb auch kein Tageslicht sehen und somit kaum möglich ist, zu sagen ob nun Tag oder Nacht ist. Logischer weise fehlt ihnen auch bald jegliches Zeitgefühl.
Dann gibt es namentlich genannte Entführungsopfer. Doch weiß der Leser bis zum Schluss nicht, welches der Opfer da seine Sicht beschreibt.
Auch erfährt man so erst am Schluss, ob die Frauen noch Leben oder nicht. So bleibt die Spannung bis zum Schluss erhalten.

Charaktere:
Die Charaktere in "Das Skript" scheinen alle recht gut ausgearbeitet. Sie sind sehr unterschiedlich und haben jeweils ihre Eigenarten, so wie man es auch aus seinem Umfeld kennt.
Man erfährt auch ein paar Kleinigkeiten aus dem Privatleben der Charaktere. Jedoch ist vieles nur angehaucht. Teils ist dies schade, jedoch großteils auch nicht weiter Wichtig in der eigentlichen Handlung.
Während der Handlung, scheinen sich aber besonders bei Stephan Erdmanns Kollegin Abgründe auf zu tun.
Auch die Personen, welche verdächtigt werden etwas mit den Morden zu tun haben zu können, sind nicht immer ganz rein.
Eine Entwicklung der Charas sieht man hier hauptsächlich im Team Erdmann und Mattiessen.
Weitere Entwicklungen, wenn man das denn so nennen kann, erkennt man eher im Verhalten bestimmter Verdächtiger. Sie verstricken sich teils in seltsamen Aussagen und scheinen immer verdächtiger durch ihr Verhalten.

Das Ende:
Hier kann man wie auch zur in "Der Trankt" und "Das Wesen", nur sagen: Überraschung!
Wieder ein mal hat Arno Strobel es geschafft auch mich völlig zu Überraschen. Das Ende kam völlig unerwartet und ich konnte zunächst kaum glauben was ich da las.
Nun, um hier nicht zu viel zu verraten kann ich leider nicht weiter aus schweifen...

Fazit:
Ein super Buch!
Wer auf Psychothriller steht ist bei Arno Strobel genau richtig. Auch mit diesem Buch hat er es wieder geschafft und ich bin hell auf begeistert.
Allerdings muss ich sagen: "Der Trakt" steht bei mir persönlich immer noch an erster Stelle.
Daher gibt es hier für "Das Skript" einen Punktabzug.

Trotzdem ein tolles Buch und nur weiter zu empfehlen!

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