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25 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 16 Rezensionen

schule, kurt dinan, jugendliche, streiche, freunde

Wir sind nicht zu fassen

Kurt Dinan , Petra Hucke
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Magellan, 25.07.2016
ISBN 9783734850233
Genre: Jugendbuch

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(50)

97 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 7 Rezensionen

vampire, feuer, vampir, vlad tepes, killer

Im Feuer der Begierde

Jeaniene Frost , Sandra Müller
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 20.07.2015
ISBN 9783734160271
Genre: Fantasy

Rezension:

Weiter mit der Geschichte von Leila

Im Feuer der Begierde ist der Nachfolger zu „Dunkle Flammen der Leidenschaft„. Ich habe einen super guten Anschluss vom Vorgänger an den Nachfolger gehabt, sodass ich nach vielen Monaten trotzdem noch wusste an welcher Stelle wir in der Geschichte stehen. So wurde ich noch einmal über das Wichtigste aufgeklärt und wurde gleich tiefer in die Geschichte von Leila gerissen. Denn die Spannung wird gleich am Anfang des Buches aufgenommen, mit der man den Vorgänger verlässt.
Spannungskurve über jedes Kapitel – Suchtgefahr!

Ich konnte das Buch einfach nicht aus der Hand legen. Der Grund dafür war das jedes einzelne Kapitel, das endete, es immer spannend und interessant aufhörte. So musste ich also immer weiter lesen, da ich wissen wollte wie es mit Leila, Vlad und den anderen Protagonisten weitergeht. Der Schreibstil war wie von Jeaniene Frost zu erwarten genial. Sie hat gute Pointen gesetzt, die Spannungskurve sowie die Informationen um im Geschehen weiterzukommen gut im Verlauf der Geschichte platziert.
Dramatik und Liebe sollten weitergehen

Wer nämlich das erste Buch von Vlad und Leila mochte, wird den Nachfolger „Im Feuer der Begierde“ lieben und nicht so schnell aus der Hand legen. Die Liebe und Dramatik wird groß geschrieben. Zwar nicht so schnulzig wie man es erwartet, aber in einer anderen Art und Weise. Genial wäre es, wenn nach diesem Band zu Leila und Vlad noch ein weitere kommen würde, denn es lässt einiges offen, was man noch vertiefen könnte.

Dass ich ein Fan von Jeaniene Frosts Bücher bin, sollte jedem klar sein, nachdem ich alle Bücher bisher verschlungen habe. „Im Feuer der Begierde“ hat mir einfach gezeigt, dass man auch eine Geschichte in zwei Bände packen kann und einen genialen Übergang vom ersten Buch zum zweiten schreiben kann. Zudem ist die Geschichte packend, interessant durch viele Informationen, dramatisch auf eine angenehme Art und Weise und nicht langatmig. Das gefällt mir unglaublich gut. Vielleicht überlegt sich Jeaniene Frost doch noch einen weiteren Band über Vlad und Leila zu schreiben.

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34 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

rezension, endzeit, dystopie, wasserknappheit, thriller

Water - Der Kampf beginnt

Paolo Bacigalupi , Wolfgang Müller
Fester Einband: 430 Seiten
Erschienen bei Blessing, 21.03.2016
ISBN 9783896675309
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Warum ich „Water – Der Kampf beginnt“ von Paolo Bacigalupi abgebrochen hat begann schon kurz nach Anfang meiner Lesezeit mit diesem Buch. Ich hatte vor einem halben Jahr ungefähr in den Verlagsvorschauen geschaut und mich hat „Water“ total angelächelt. Der Klappentext war toll und interessant. Die Idee klang einfach nach einer Geschichte, die mir so sehr zusagte, dass ich das Buch einfach lesen musste. Wasser wird immer weniger und das in einem rasanten und spannenden Ensemble? – Toll!

„Water – Der Kampf beginnt“ gab mir nicht mal die Möglichkeit es irgendwie spannend oder toll zu finden, weil ich im Laufe der ersten Sätze und Seiten schon den Anfang des Satzes vergessen hatte, den ich gerade erst beendet hatte. Die Sätze sind mir einfach viel zu lang, gehen oftmals über drei bis fünf Zeilen oder sogar länger. Sie ziehen sich wie Kaugummi, beschreiben unwichtige Stellen seitenweise viel zu lang und haben mir das tolle Leseerlebnis zum Graus gemacht. Dabei hatte ich mich so auf das Buch und die Geschichte gefreut. Normalerweise bin ich jemand, der versucht sehr lang die Geschichte weiterzulesen, auch wenn das Lesen eher eine Qual ist als etwas Schönes zum Entspannen. Nach 50 Seiten habe ich dieses Buch abgebrochen, da ich mir diesen Schreibstil keine weitere 400 Seiten antun konnte.

Nachdem ich das Buch dann abgebrochen hatte, habe ich meinen Freund gefragt, ob er das Buch lesen möchte. Manchmal zweifel ich wirklich an meinem Durchhaltevermögen, obwohl das ziemlich gut ist. Selbst mein Freund hat mir bestätigt, dass die Sätze einfach zu kaugummiartig sind. So geht Spannung und die eigentlich vorhandene Action verloren und kann so gar nicht wirken. Ich kam da leider überhaupt nicht rein, was ich total schade finde.

„Water – Der Kampf beginnt“ von Paolo Bacigalupi sollte jeder selbst in die Hand genommen haben und sich eine Meinung bilden. Vielleicht sind mein Freund und ich einfach nicht für dieses Buch gemacht, vielleicht verändert sich der Schreibstil irgendwann im Laufe der Zeit. Vielleicht. Das hat mir aber leider nicht gereicht, dass meine Hoffnung irgendwann erhört wird, damit ich voll im Geschehen bin, weswegen ich es im Endeffekt nach 50 Seiten dann abgebrochen habe. Schade!

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238 Bibliotheken, 4 Leser, 2 Gruppen, 106 Rezensionen

familie, alzheimer, demenz, jenny downham, homosexualität

Die Ungehörigkeit des Glücks

Jenny Downham , Astrid Arz
Fester Einband: 478 Seiten
Erschienen bei C. Bertelsmann, 22.02.2016
ISBN 9783570102923
Genre: Romane

Rezension:

Jenny Downham ist seit vielen Jahren in meinem Kopf. Durch ihr Buch „Bevor ich sterbe“, das ich schon viele Jahre bevor ich den Blog anfing zu schreiben, blieb sie mir immer im Sinn, weswegen ich unbedingt ihr neues Buch „Die Ungehörigkeit des Glücks“ lesen wollte. Ihr Schreibstil, die Ideen und die Aufmachung ihres Buchs hat mich umgehauen. So wollte ich mich auch mit ihrem neuen Buch davon überzeugen und wurde nicht enttäuscht.

Wieder einmal greift Jenny Downham wichtige Themen wie die Pubertät, die Sexualität, Akzeptanz und Toleranz, den Familienbund und sogar Alzheimer auf. Alzheimer war für mich ein ganz neues Thema, das ich in einem Buch jemals gelesen habe. Für mich war es rührend zu lesen wie sich Katie um ihre Großmutter Mary kümmert und wie sie versucht ihre Oma nicht als verrückt für andere erscheinen zu lassen. Nicht nur nach außen hin versucht Katie das, sondern auch damit ihre Oma sich nicht verloren fühlt, was ich noch viel rührender finde. Dabei lernt Katie viel über ihre Mutter Caroline kennen, denn Mary ist in ihrem Kopf immer wieder in der Vergangenheit und handelt demnach auch in der Gegenwart. Das macht die Geschichte zu einem spannenden Roman, der immer wieder neue Orte besucht und man spielt mit Katie zusammen Detektiv für Mary, um ihre Erinnerungen wieder nach oben zu holen.

All die Geschehnisse in dem Buch sind so rührend und speziell ausgedrückt, sodass es mir jetzt sogar ein Schauer über den Rücken geht. Katie ist neben ihrer Nebenbeschäftigung als Detektivin ein ganz normales Mädchen, das ihre Probleme hat. Dabei merkt sie selbst, dass sie sich nicht länger belügen kann, was andere Mädchen angeht. Was das bedeutet, müsst ihr natürlich selbst lesen.

Wieder einmal ist dies ein Buch, das zwar eine Geschichte von 460 Seiten erzählt, aber ich hatte jedes Mal das Gefühl, dass es viele Monate und Jahre waren, die ich mit den Protagonisten verbracht hatte. Für mich ein purer Genuss und super Unterhaltung, denn ich habe gelernt, dass man trotz vieler Schwierigkeiten und auch wenn man mal verzweifelt, weil man nicht weiß wo man ist oder wer, nicht aufgeben sollte. Wir sollten kämpfen und wenn wir erstmal eine Weile lang still uns irgendwo auf den Boden legen, dann ist das auch gut so, solange wir wieder aufstehen.

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538 Bibliotheken, 13 Leser, 1 Gruppe, 96 Rezensionen

drachen, talon, julie kagawa, fantasy, drachenherz

Talon - Drachenherz

Julie Kagawa , Charlotte Lungstrass-Kapfer
Fester Einband: 520 Seiten
Erschienen bei Heyne, 11.01.2016
ISBN 9783453269712
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Dank dem Heyne Verlag durfte ich den zweiten Teil auch lesen, sodass ich mich tierisch freuen durfte. Der erst Band der Talon-Reihe war schon toll, denn mit vielen Aufatmern und extremen Spannungshöhen und -tiefen wurde ich auch hier überrascht. Denn diesmal jagen beide Organisationen die bisherigen Feinde sowie eigenen Leute. Das macht die Geschichte natürlich zum Zerreißen spannend.

Neben der ewigen Jagd auf die beiden Organisationsmitglieder kommen die Gefühle und Sympathie nicht zu kurz. Zu Ember fühlen sich einmal der Drache Cobalt und der St.-Georgs-Ritter Garret ihr hingezogen. Auch hier gibts wieder die einen oder anderen witzigen Stellen, an denen ich schmunzeln musste. Diese Zuneigung ist nicht aufdringlich in der Geschichte und trotzdem etwas jugendlich angehaucht gehalten, sodass man sich gestört fühlen könnte dadurch, aber man könnte es auch als gute Auflockerung der Situation sehen. Ich bin eher auf der zweiteren Schiene gefahren und fand dies absolut auflockernd, denn ansonsten hätt ich wohl nie die fast 500 Seiten durchhalten können. Die Aufatmer waren hier auch dringend nötig.

Zudem konnte Julie Kagawa mit unerwarteten Situationen und Entscheidungen, die sich auf die Handlung auswirkten, überzeugen. Die Gefühle der Protagonisten wurden unglaublich fesselnd auf mich projiziert, da ich selbst überrascht war. Das machte den zweiten Band zu einem unvergesslichen und spannenden Leseerlebnis, das ich nicht missen möchte!

Julie Kagawa hat mich einfach mit Talon und der Geschichte mit Ember gefesselt und natürlich möchte ich wissen wie es weitergeht. Das habe ich aber nur dem ersten und zweiten tollen Band hintereinander zu verdanken. Wer diese Reihe anfängt und mit dem zweiten Band weitermacht, kann gar nicht glauben, dass Julie Kagawa mit dem zweiten Band „Talon: Drachenherz“ noch einen draufsetzen konnte. Und das konnte sie. Und wie!

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352 Bibliotheken, 13 Leser, 1 Gruppe, 67 Rezensionen

endgame, james frey, spiel, dystopie, liebe

Endgame - Die Hoffnung

James Frey
Fester Einband: 592 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 19.10.2015
ISBN 9783789135248
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Nachdem ich ENDGAME: Die Auserwählten, also den ersten Band gelesen hatte, wollte ich unbedingt gleich den zweiten nachschieben. Ich dachte mir nämlich schon, dass bei der Fülle an Personen und Informationen, die man mit dem ersten Buch schon bekam, schlechter in das zweite einsteigen würde, hätte ich es Monate später gelesen. Das habe ich mir damit also gespart! Gleich als ich anfing, ging es ohne zu zögern vom ersten Band sofort in den zweiten Band über, was ich als recht gelungen fand. Es war angenehm zu lesen. Sonst gibts immer wieder zweite Bände, die so abrupt woanders starten und man sich fragt: Hö? Was ist los? Versteh ich nicht! Das war hier aber gar nicht der Fall. Andererseits könnte ein späteres Lesen den Leser sicher verwirren, da man eigentlich wieder von 0 beginnt.

Was mir an diesem zweiten Band so sehr aufgefallen ist, da ich den direkten Vergleich zum ersten hatte, war, dass die Kämpfe viel detailreicher ausgeschmückt waren und dementsprechend echt langwierig waren. Teils hatte ich das Gefühl, dass diejenigen gar nicht mehr fertig werden und überlas manche Stellen einfach, was ich eher unvorteilhaft fand, denn manche Informationen braucht man dann auch einfach. Wie wer welchen Fuß nimmt und wohin tritt, war mir echt zu viel. Einfach zu viel des Guten. Kam es dann aber endlich mal zu triftigen Handlungen, die nicht aus Kämpfen bestanden, so war das Buch total unterhaltend und hat den ersten Band einfach nur in seiner Aufmachung unterstützt. All die Gedanken und Gefühle, die mit Verbündeten oder auch Einzelkämpfern beschrieben wurden, waren wirklich toll.

Ich bin froh den zweiten Band gleich nach dem ersten gelesen zu haben, was mir wohl einiges an Vorteil gebracht hat. Mit einigen Schwächen musste „ENDGAME: Die Hoffnung“ trotzdem kämpfen, aber machte neben diesen der Geschichte eine tolle Entwicklung aus. Die Details waren in den Kämpfen einfach zu viel des Guten, sodass ich oftmals abgelenkt war vom Wesentlichen. Ich freue mich trotzdem auf den dritten Teil und hoffe dann darauf, dass dieser nochmal richtig ausholen kann und mich mit der Idee der Geschichte sowie den Protagonisten überzeugen kann.

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(546)

1.047 Bibliotheken, 23 Leser, 5 Gruppen, 177 Rezensionen

endgame, james frey, rätsel, dystopie, kampf

Endgame - Die Auserwählten

James Frey
Fester Einband: 592 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 07.10.2014
ISBN 9783789135224
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Da hab ich endlich mal wieder eine Bücherleiche aus meinem Bücherregal ziehen können und habe doch glatt ein unfassbar spannendes und wirklich bösartiges Buch herausgezogen. „ENDGAME: Die Auserwählten“ ist nicht nur ein Rätsel, sondern ist mit jeder Seite, die man liest, spannender und nervenzerreißender. Als ich nämlich am Anfang angefangen hatte zu lesen, sagte mir mein bester Freund schon: „Sarah, das Buch ist echt langwierig. Ich hab zwar nur bis Seite 50 gelesen, aber puuhh..“. Und ich hatte Angst, dass es dann genauso endet wie mit „Die Königin der Schatten„. Langatmig, irgendwie gar nicht meins und einfach völlig komisch geschrieben. Aber genau so war es dann nicht.

Jedes Buch brauch seine Zeit, damit der Leser hineingeführt wird und bei all den Personen die vorgestellt werden müssen, Meteoriten die vom Himmel fallen und der puren und nackten Angst vor „ENDGAME: Die Auserwählten“, kann ichs sogar verstehen. Ja, am Anfang ist es langwierig, weil all das erklärt werden muss, aber wenn man ein bisschen durchhält und nicht sofort aufgibt, dann zahlt sich dieses Durchhaltevermögen aus.

„ENDGAME: Die Auserwählten“ war genau mein Ding. Unter all den interessanten Techniken und Möglichkeiten wie man jemanden umbringen kann und gleichzeitig all den Technikkram, den man in diesem Buch kennenlernt sowie Gedanken und Gefühle in einem solchen „Spiel“, auf das man schon Ewigkeiten vorbereitet wird, erhält man tiefe Einblicke in das Geschehen. Jetzt könnte ich auch meinen, dass dieses Buch durch diese Sachen keine Story besitzt, aber genau das bietet dieses Buch neben all diesen zusätzlichen Informationen auch noch. Genau das macht ENDGAME so spaßig für mich. Ich habe mich immer wieder erschrocken wie hartnäckig und „fies“ manche Spieler die anderen Spieler töten wollen und mit welchen Mitteln, aber das hat mich so fasziniert an dieser Geschichte.

Im Endeffekt geht es darum wie man unter speziellen Bedingungen überleben kann, gleichzeitig aber auch liebt und vermisst und wie man selbst reagieren würde auf eine solche Situation, wenn man von seinen Liebsten getrennt ist. Wie die Protagonisten damit umgehen, dass sie jederzeit einfach so umfallen könnten. Anders als bei „Die Tribute von Panem“ konnten die sich auf ihren Tod in irgendeiner Art und Weise vorbereiten. Bei Panem ging das nicht wirklich und das ist schon faszinierend und ekelhaft widerlich, dass Kinder sich gegenseitig töten müssen, damit andere ihren Spaß haben. Auch bei ENDGAME töten sich Kinder, die auf das Spiel abgerichtet sind.

Wer sich nun in eine riesige Welt voller Geheimnisse und Rätsel begeben möchte, bei denen sich die abgerichteten Protagonisten krankhaft und widerlich abschlachten wie in einem krassen Actionthrillerirgendwas-Film, sollte dieses Buch lesen. Es ist eine große Empfehlung für jeden. Es verbergen sich immer wieder dystopische- und thrillerhafte Mittel in diesem Buch, sodass ich verstehen kann warum dieses Buch erst ab 16 Jahren geeignet ist. Hut ab, Herr Frey!

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177 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 50 Rezensionen

tod, verlust, trauer, alter, roman

Noch so eine Tatsache über die Welt

Brooke Davis ,
Fester Einband: 280 Seiten
Erschienen bei Kunstmann, A, 01.07.2015
ISBN 9783956140532
Genre: Romane

Rezension:

Zu Anfang kam ich relativ schlecht in das Buch rein, einfach weil es ein Buch mit viel Story ist, die am Anfang nicht direkt etwas aussagt und mir als Leser kein „Aha – darum gehts also“ gibt. Es geht um die kleine Millie Bird, die einfach von ihrer Mutter zurückgelassen wird. Im Laufe der Zeit sammelt sie immer wieder neue „Tote Dinge“ in ihrem dafür angelegten Buch. Dabei schaut sie auf die Welt wie ein Kind es nur tun würde und genau das erwärmte mich immer wieder. Ich liebe sowas einfach sehr, wenn in Büchern die Welt aus den Augen eines Kindes gesehen wird. Es ist immer so unbefangen und man möchte selbst alles viel intensiver wahrnehmen und auch auf die kleinen Sachen im Leben achten. Auf der Reise bei der Millie ihre Mutter finden möchte, lernt sie Karl den Tasttipper und Agatha Pantha kennen.

Das Besondere an diesem Buch ist wohl nicht die Situation, in der sich alle Beteiligten befinden, sondern es machen die Personen aus. Dabei merke ich selbst immer, dass sich mein Leben je nachdem wie ich gerade drauf bin verbessert oder verschlechtert. So ergeben sich auch hier im Geschehen viele witzige Momente, in denen ich einfach nur schmunzeln musste. All diese Protagonisten spiegeln ihr Leben immer und immer wieder und sind richtig reale Menschen für mich geworden. Jeder Mensch hat so seine Eigenart an sich und Brooke Davis, die Autorin, hat sie so plastisch gemacht. So menschlich und einfach so nah am Leben. Die einen sind verzweifelt über ihr Leben, die anderen wollen etwas erleben, dann kämpfen sie für die Liebe und erkennen die Liebe erneut wieder, auch wenn sie glauben, dass es zu spät sei.

An diesem Buch hat mich nicht wirklich etwas gestört, weil es so unperfekt menschlich ist. Ich erkenne mich in den alten Leuten sowie in Millie Bird und auch wenn ich weiß, dass mich dieses Buch hätte eigentlich langweilen müssen, eben weil es so ist wie es ist, ist es nicht langweilig, weil es mir so viel fürs Leben gezeigt hat. Versteht ihr das? (ich hoffe doch! :D) Es ist wie unser Leben – vielleicht nicht immer etwas Besonderes, aber einfach so magisch lebendig und ermutigend das Leben weiterzuleben und auch mal ein großes Risiko einzugehen.

Wie man schon merkt, bin ich ganz fasziniert von diesem Buch. Wer glaubt sich und seinem Leben nicht mehr genug Mut zuzutrauen, der sollte einfach dieses Buch lesen, denn jeder verliert mal den Mut im Leben ein Risiko einzugehen. Irgendwann wird man merken, dass das gar nicht so schlimm ist, sondern ganz gesund und einem selbst ein großes Lächeln aufgemalt wird. Es lohnt sich also in Millie Birds Geschichte einzutauchen und auch zu wissen: Wenn man dem Tod oder einem Verlust näher ist als man glaubt, sollte man trotzdem nicht aufhören zu leben, sondern nochmal richtig auf den Putz hauen – genau wie Karl und Agatha.

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197 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 47 Rezensionen

changers, liebe, rassismus, jugendbuch, highschool

Changers - Oryon

T Cooper und Allison Glock-Cooper , ,
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Kosmos, 08.09.2015
ISBN 9783440143636
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Schon als ich den ersten Band von der Changersreihe lesen durfte, war ich einfach nur vollkommen geflasht von der Idee sowie von den verschiedenen Themen. T Cooper und Allison Glock-Cooper haben mir somit eine neue Sichtweise meines Lebens gezeigt. Ein ähnliches Buch ist „Letztendlich sind wir dem Universum egal„, aber mit einer ganz anderen Pointe.

In diesem Band geht es um Oryon. Bevor er Oryon war, war er der Mensch aus dem 1. Band und hatte ein aufregendes Jahr als Mädchen. Jetzt muss er sich wieder an sein Ursprungsgeschlecht gewöhnen, was eigentlich ganz einfach ist, aber er ist dunkelhäutig und genau das lässt ihn vielseitige Erfahrungen machen. Vom Mitleid zur Wut und zum vorurteiligen Denken wird nichts ausgelassen. Genau das hat mich mal wieder auf unsere vorurteilige Welt hingewiesen. Toll, dass die Autoren ein solch schwieriges Thema dennoch so gut verpacken konnten.

Um das Buch lesen zu können, muss man 100% den ersten Band gelesen haben, ansonsten kann man nicht wirklich gut in die Geschichte hineinkommen. Viele Sachen von dem ersten Buch hatte ich auch schonwieder vergessen, aber wenn man den ersten wenigstens schon gelesen hat, rutscht man dennoch langsam und interessiert in die Geschichte hinein. Selbst die Problematik sich selbst in einer Art „Gruppe“ entfalten zu können, wird hier aufgebracht, aber das wird in den weiteren Büchern wohl noch zur Sprache kommen.

Mir hat die Geschichte von Oryon und den Changers sehr viel Spaß gemacht. Zwischendurch wegen einigen Sachen wieder lachen zu können, ist ein toller Ausgleich zu dem doch recht ernsten Thema. Das mag ich wirklich gern, denn es ist wichtig diese Themen anzusprechen. Ich freu mich schon riesig auf den dritten Band, denn der zweite hat mich mit einem fiesen Cliffhanger hinterlassen.

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(153)

334 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 79 Rezensionen

liebe, tod, hospiz, roman, abschied

Zwanzig Zeilen Liebe

Rowan Coleman ,
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Piper, 31.08.2015
ISBN 9783492060172
Genre: Romane

Rezension:

„Zwanzig Zeilen Liebe“ hat mich emotional fertig gemacht. Normalerweise bin ich eher der Fantasy- und Dystopieleser, aber eine kleine Leidenschaft habe ich auch für Romane, die aus dem Leben kommen. Das gibt mir das Gefühl mit dem Kopf hier in meinem Leben zu sein. Mich mit den Problemen der Gegenwart und der Zukunft zu beschäftigen und vor allem mit der Vergangenheit noch besser klarzukommen. Das hat mir auch „Zwanzig Zeilen Liebe“ von Rowan Coleman wiedergegeben.

Am Anfang brauchte ich Zeit um mich im Geschehen zurecht zu finden. Es ist nicht leicht mit Briefen, die am Anfang einer Geschichte stehen, einen Zusammenhang zur richtigen Story zu knüpfen. Auch, dass das Buch immer wieder aus verschiedenen Sichtweisen der Personen erzählt, ist anfangs recht schwierig, aber umso länger man dabei ist desto besser wird es. Die Protagonisten Stella, die mehr und mehr Verzweiflung und Trauer spürt; Hope, die das pure Leben und die Hoffnung spüren muss und Hugh, der selbst die Hoffnung nie aufgegeben hat und jeden Tag neugierig das Leben startet, sind mir total ans Herz gewachsen. Hierbei merkte ich immer mehr, dass all diese Personen diese Gefühle fühlten, die man als Mensch irgendwann mehr oder weniger intensiv miterleben muss.

Für mich blieb das Ende bis zum Schluss offen, denn ich konnte mir einfach nicht vorstellen wie dieses wundervolle Buch, bei dem ich so viele Tränen vergießen musste; mich jedes Mal an meinen an Krebs verstorbenen Onkel erinnern musste und an jene, die in meinem Umfeld je starben. Dieses Buch gibt einem den Stoff, den man brauch um diese unangenehme Schublade aufzumachen, die Gefühle und all die Gedanken, die man an diese Menschen hat und hatte, rauszulassen. Sich selbst vielleicht sogar zu verzeihen oder wieder erinnert zu werden wie schön es ist die Zeit, die man lebend miteinander verbracht hat, Revue passieren zu lassen.

Gerade jetzt beim Schreiben der Rezension habe ich wieder kleine Tränen im Auge, weil dieses Buch einfach nur fantastisch ist. Es ist wie der Zapfhahn am Bierfass, denn dann strömt alles nur so heraus. Alles, was jemals an Emotionen da waren. Diese kochen hoch und werden liebevoll mit vielseitigen und herzallerliebsten Protagonisten von Rowan Coleman verpackt. Das war ein so schönes Leseerlebnis, sodass ich ihr vorheriges Buch „Einfach unvergesslich“ unbedingt lesen muss.

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655 Bibliotheken, 7 Leser, 4 Gruppen, 138 Rezensionen

geister, fantasy, kai meyer, phantasmen, tod

Phantasmen

Kai Meyer
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 14.03.2014
ISBN 9783551582928
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„Phantasmen“ von Kai Meyer habe ich mir damals auf der FBM gekauft, weils damals rauskam und ich es unbedingt lesen wollte. Ich glaube nicht einmal, dass ich wirklich wusste, worum es sich bei dieser Geschichte handelt. Umso überraschter war ich von der Story. Wirklich! Dass Kai Meyer sowas Abgedrehtes schreiben würde, hätte ich mir nie im Leben vorstellen können. Es gibt einen Tag 0, ab dem all die verstorbenen Menschen Tag für Tag wieder auf der Erde auftauchen. Zwei junge Frauen fahren an die Absturzstelle ihrer Eltern. Was sie nicht wissen können, ist, dass sich genau an diesem einen Tag etwas verändern wird. Die Geister fangen an zu lächeln und dieses Lächeln ist so bösartig, dass man davon sterben kann.

Genau das ist das Abgedrehte an dieser Story, was ich absolut feiern kann. Es ist eine Mischung aus Dystopie und Thriller und irgendwie auch Fantasy. Ich kanns nicht so gut erklären. Was mich so an „Phantasmen“ fasziniert hat, ist die Leichtigkeit und diese guten Erklärungen, die Kai Meyer hier runtergeschrieben hat. Ich kann mir all das so gut vorstellen, obwohl es mir selbst so fernliegt.

Diese Geschichte beschäftigt sich mit dem Aufhalten einer Katastrophe; dem Leid und der Hoffnung, die so nah beieinander liegen und der unendlichen Liebe, die man zu einem Menschen haben kann. In der Story müssen sich all die Menschen natürlich aufeinander verlassen können und das können sie mal mehr und mal weniger. Dass das Band zueinander in einer solchen Situation so überhaupt gepflegt werden kann, dass man nach vorn und hinten denken kann, ist erstaunlich. Das Fantastische an Kai Meyers Geschichten ist immer, dass die Welten, von denen er schreibt, sich auf ein Ausmaß ausbreiten können, dass ich das Gefühl hatte von Berlin nach New York und von dort nach Weißrussland und von dort wieder nach China geflogen zu sein.

„Phantasmen“ hat für mich definitiv zu wenig Aufmerksamkeit bekommen, denn auch wenn „Die Seiten der Welt“ eine Granate geworden ist, sollte auch dieses Buch seinen Platz in den Bücherregalen bekommen und unbedingt gelesen werden. Für alle Leute, die weltoffen sind und sich ein unvorstellbares Szenario stellen möchten, ist „Phantasmen“ definitiv ein Lesehighlight.

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(145)

285 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 77 Rezensionen

jugendbuch, liebe, mörder, thriller, auftragskiller

Boy Nobody

Allen Zadoff , Petra Post , Andrea von Struve
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei bloomoon, 03.09.2013
ISBN 9783845800059
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„Boy Nobody“ stand schon gefühlte Ewigkeiten in meinem Bücherregal und hätte ich vorher gewusst, was da für ein Wunderbuch im Regal steht, hätte ich es doch nicht so lang verrotten lassen. Wenigstens durfte ich es dann doch irgendwann lesen, denn Allen Zadoff hat mich wirklich sehr überrascht. Nicht nur, dass die Geschichte langsam anfängt und in einem Moment von jetzt auf gleich umschlägt zu einer rasanten und spannenden Geschichte über einen Jungen, der nicht derjenige ist, der er sein zu scheint.

Meist fangen Bücher gemächlich an, indem sie den Leser in die Geschichte hineinführen und dann ganz sanft nach und nach etwas Unvorhersehbares passiert, aber hier wars anders. Es war wie ein Luftballon, in den man immer mehr Luft hineinpustet und der einfach nicht platzen will, egal wie groß er ist. Bei dem man schon sieht wie das Gummi langsam aber sicher seine Risse bekommt, aber erst in dem Moment platzt, den man gar nicht dafür vorgesehen hat. So war es einfach nur ein unglaubliches Buch, weil der Anfang mitunter so genial war.

Boy Nobody führt seit er 12 ist Aufträge für seine Mutter aus, die er nicht einmal richtig kennt. Er nennt sie nur so. Er muss für die Organisation Missionen erledigen, was meist bedeutet, Personen aus dem Weg zu räumen, aber er lernt jemanden kennen, der seine ganze Welt durcheinander bringt. Er lernt etwas ganz Wichtiges für einen Menschen: Zu fühlen. Genau das lässt ihn menschlich werden, was nicht immer für jemanden wie ihn zum Vorteil wird.

Mir hat „Boy Nobody“ wirklich sehr gefallen. Der geniale Anfang war nur ein guter Grundstein für die Geschichte, sodass der Rest die Möglichkeit hatte bei mir zu wirken. Und die Geschichte hat gewirkt. Sie war einfach voller Überraschungen und spannend, sodass ich immer mitfiebern konnte und gleichzeitig gar nicht wusste wie er als nächstes auf die Situation reagiert. Ein gewagtes Unterfangen für mich als Leser wie für Boy Nobody. Ich möchte unbedingt den zweiten Teil mit Boy Nobody lesen, denn der ist sicher genauso oder noch besser!

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(97)

245 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 43 Rezensionen

dämonen, jeaniene frost, fantasy, engel, liebe

Broken Destiny - Dämonenasche

Jeaniene Frost , Ira Panic
Flexibler Einband
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 10.08.2015
ISBN 9783956492150
Genre: Fantasy

Rezension:

Witzig ist es, wenn man ein Buch seiner Lieblingsautorin liest und dann von Dämonen liest anstatt von Vampiren und dann noch liest, dass die Dämonen sagen es gäbe keine Vampire. Das ist wirklich witzig! Und genauso liest sich das Buch, denn es ist an vielen Stellen wieder mit Witz gefüllt genauso wie ich es von den anderen Büchern kenne. Jeaniene Frost hat mich hier also auch nicht stehen gelassen, was ich ganz wundervoll fand.

Ivy sucht nach ihrer Schwester, die spurlos verschwunden ist und kommt auf dieser Reise sich selbst und einem Mann noch viel näher. Jeaniene Frost hat mal wieder tolle Hintergrundgeschichten mit in die Geschichte einfließen lassen, so kommt man David und Goliath näher und auch vielen anderen Fantasygeschöpfen. Sie beschreibt die ganze Umgebung sowie Gedanken und Personen so real und plastisch, dass es einfach ein Genuss ist dieses Buch zu lesen. Dabei geht sie so detailiert und interessiert an ihre eigenen Protagonisten heran, dass man selbst spürt wie sie sich im Laufe des Buches verändern.

Was mich an manchen Stellen gestört hat, war, dass Ivy doch sehr schnell auf Adrian, ihrem sexy Dämonentypen, abfährt, obwohl sie ihn nicht mal kennt. Das habe ich auch schon in vergangenen Büchern von ihr lesen können, was sonst aber nie ganz so aufdringlich war wie hier. Männer können einen ja schon sehr umhauen, aber so schnell? Komisch.

Mein Fazit ist, dass mir dieses Buch sehr gut gefallen hat und es im Leben oftmals solch naive Menschen gibt, die so schnell auf solch gefährliche Buben abfahren. Hinter dieser Geschichte steckt aber vielmehr als nur Sexappeal, Romantik, Action und Drama. Das kann ich euch versprechen!

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(568)

1.148 Bibliotheken, 12 Leser, 3 Gruppen, 114 Rezensionen

liebe, jugendbuch, david levithan, fantasy, letztendlich sind wir dem universum egal

Letztendlich sind wir dem Universum egal

David Levithan , Martina Tichy
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 27.03.2014
ISBN 9783841422194
Genre: Jugendbuch

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(113)

193 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 59 Rezensionen

glück, trauer, familie, verlust, 7

Glück ist eine Gleichung mit 7

Holly Goldberg Sloan ,
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 27.07.2015
ISBN 9783446245532
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Bei „Glück ist eine Gleichung mit 7“ wird die Geschichte der noch jungen Willow erzählt. Sie wurde adoptiert und lebt glücklich und zufrieden mit ihren Eltern zusammen bis sie eines Tages nach Hause kommt und erfährt, dass ihre Eltern einen tragischen Unfall hatten. Ab hier wird man ein paar Monate in die Vergangenheit katapultiert, was total interessant ist, denn man weiß eben in dem Moment mehr als Willow. Das macht es mitunter so spannend.

Sie ist ein aufgewecktes Kind, das so einiges mit sich bringt. Sie ist hochintelligent und hat ewig viele Andersartigkeiten an sich. Ihre Lieblingszahl ist 7, sie zählt Dinge allgemein sehr gern und benutzt in ihrem Alter schon Wörter, die wir noch nicht mal kannten.  Und so lernte ich sie als ein sehr sympathisches und besonderes Mädchen kennen.

Doch im Laufe der Geschichte kommen wir auch wieder in die zerstörte Gegenwart und spüren, dass Willow sich der Emotionalität, des Fühlens entzieht. Sie wird zu einer sehr starren Persönlichkeit und trotz der anderen Protagonisten, die doch sehr verschieden und einzigartig sind, ist die Geschichte dahinplätschernd. Genau das macht mich so traurig, denn die Eltern sind gestorben und die Autorin Holly Goldberg Sloan kann aus mir kein einziges Gefühl herauskitzeln. Selbst auf die Pointe habe ich am Ende gewartet, aber auch die kam nicht und hat mich also im strömenden Regen stehen gelassen.

Schade, dass die Geschichte in meinen Augen unspektakulär, emotional nicht mit mir anbändelt und auch am Ende eine schöne verzauberte Pointe fehlt. Wer eine Geschichte sucht, die viele Herausforderungen in sich birgt, sollte auf jeden Fall mal nachschauen!

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220 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 72 Rezensionen

liebe, jugendbuch, freundschaft, klinik, praktikum

Die Welt ist kein Ozean

Alexa Hennig von Lange
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei cbt, 27.07.2015
ISBN 9783570162965
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Diese Geschichte ist sowieso für mich schon etwas Besonderes, weil ich Alexa Hennig von Lange selbst treffen durfte und sie mir verraten hat, was sie so inspiriert hat.

„Die Welt ist kein Ozean“ ist wirklich besonders, vor allem weil ich mir so vorkam als ob ich immer als kleiner Geist mit herumfliege. Es war so schön und leicht, aber auch so fern emotional. Ich konnte mir sehr gut vorstellen wie sich Franzi gegenüber Tucker fühlen muss, vor allem da ich es selbst wohl nicht so gut aushalten hätte können. Aber jetzt frage ich mich: Wie zur Hölle kann sich ein Mensch in einer derartig schnellen Zeit verlieben? Entweder es ist die Pubertät oder es ist etwas anderes.

Hierbei geht es darum, dass Franzi bevor sie nach Australien geht ein Praktikum in einer psychiatrischen Klinik für Jugendliche machen möchte. Dabei kommt sie einem Patienten doch sehr nahe und das ist Tucker. Nicht nur, dass sich Franzi schnell verliebt, sondern die Geschichte selbst ist viel zu rasant und geht für mich nicht in meinen Kopf. Es waren wunderschöne Emotionen dabei und ich freute mich mit ihr oder trauerte. Manche Situationen waren mir aber einfach zu diffus und schnell. Ich konnte einfach nicht mitschwimmen in der Geschichte und das wiederrum machte mich etwas traurig.

Die Protagonisten sind wundervoll ausgearbeitet und haben alle einen so eigenen Charakter, dass sich ein Regenbogen am Ende zusammensetzen kann, aber der Ablauf selbst ist wie ein Nudelauflauf. Alles durcheinander liegende Nudeln in einer leckeren Soße. Das Ende hat mich frustriert und eigentlich müsste jetzt noch eine weitere Geschichte über Tucker und Franzi geschrieben werden, denn hier ist eigentlich nicht mal Schluss mit lustig.

Es gab Hoch und Tiefs und genau deswegen bekommt das Buch von mir eine Empfehlung an alle, denn vielleicht kommt es bei euch besser an, wer weiß! Der Schreibstil ist super und das Buch etwas für zwischendurch, also kann man damit nichts falsch machen. Außerdem nimmt man seine Umgebung nach dem Buch wohl noch etwas anders wahr als vorher. Also Augen auf, meine Lieben!

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752 Bibliotheken, 14 Leser, 2 Gruppen, 161 Rezensionen

dystopie, hacker, jugendbuch, zukunft, luna

Mind Games

Teri Terry ,
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Coppenrath, 01.06.2015
ISBN 9783649667124
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Wenn ich nur an Mind Games denke, dann kommt nur „Ach herrje …“ in meinem Kopf auf. Ich hatte wirklich große Erwartungen, weil schon allein die Gelöscht-Reihe von Teri Terry so genial war. Und die Bücher habe ich sogar meist an einem Tag verschlungen, also dachte wirklich, dass mich hier etwas außergewöhnlich Gutes erwartet.

Nur leider hat ausgerechnet die Außergewöhnlichkeit mich überrumpelt. Gut ist da wirklich subjektiv, denn die Geschichte, in der es um Luna geht ist einfach nur ein riesiges Wirrwarr. Wir sind in einer anderen Welt, in der es anders hergeht. Wir können mithilfe eines Chips ununterbrochen, mit Pausen oder gar nicht eingeloggt sein. In Welten uns so erfinden wie wir sein möchten. Möglich wäre die Idee, dass wir irgendwann auch so enden werden. So wie die digitale Welt uns jetzt schon im Griff hat. Teri Terry hat soweit in die Zukunft gedacht, dass man überrascht von ihrer Vorstellung ist. Das fand ich auch ganz interessant!

Leider plätscherte die Geschichte vor sich hin und ich kam einfach nicht in das Geschehen hinein. Teri Terry hatte mich irgendwann und dann lösten sich Erinnerungen von Luna einfach in Luft auf. Sie bekam so viele Sachen aus diesem System heraus, das sich mit diesen Implantaten beschäftigt. Genau das brachte mich zum Straucheln. Luna nervte an einigen Stellen so dermaßen und dafür konnte sie noch nicht einmal, denn so gut wie alle Personen um sie herum brachten sie in diese nervige Lage. Und doch berührte mich eine einzige Sache an dem ganzen Buch. Luna zählte immer wieder Zahlen auf und brachte die Bedeutung mit in die Geschichte. Das Ende war dementsprechend auch emotional. Ich hatte eine Gänsehaut und froh das Buch beendet zu haben.

Das Thema ist absolut interessant und auch die einzelnen Gedanken von der ersponnenen Zukunft zu erfassen, ist toll. Leider wars für mich an vielen Stellen zu abgedreht, weswegen ich nicht hineinfand. Dass das Buch am Ende dann doch noch Gefühlsregungen aus mir herauskitzelte, war dann doch sehr überraschend. Genau deswegen sollte jeder, der Dystopien liebt und eine gewisse phantastische Zukunft mit abgedrehten Kräften mag, bei Mind Games zugreifen. Oder wenigstens wegen des Covers hüstel. :D

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34 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

Schwimm schneller als der Tod

Rachel Ward , Uwe-Michael Gutzschhahn
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 30.07.2015
ISBN 9783551520630
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ich wollte mich von der berühmtberüchtigten Autorin Rachel Ward, die die Numbers-Trilogie geschrieben hat, überzeugen lassen, indem ich „Schwimm schneller als der Tod“ lese. Irgendwie hat es schon geklappt, aber nur mit dem Schreibstil. Leider.

Der Einstieg in das Buch, in die Geschichte war super einfach und auch wenn man sich fragte, was der Prolog eigentlich mit der ganzen Geschichte zu tun hat, so bekommt recht weit hinten die Auflösung. Dass ich das Buch in weniger als 24 Stunden verschlungen hab, spricht einfach für den Schreibstil und auch für den Ansatz der Idee. Nicola ist damals etwas Schlimmes passiert und auch wenn ich das Gefühl hatte, dass es ein einfacher Thriller wird, so habe ich mich getäuscht. Sie sieht in dem Schwimmbecken, das sie wie magisch seit vielen Jahren schon anzieht, einen Jungen. Mit diesem Jungen ist etwas ganz Besonderes und genau das versucht sie herauszufinden.

Hier kommt dann der Schmerzpunkt, an dem ich sagen muss: Schade! Wirklich schade. Rachel Ward hat hier eine so diffuse Geschichte aufgetischt, in der Nicola – die Hauptperson – ihrem Vater durch Nichtigkeiten, die passieren, unterstellt, dass sie adoptiert wäre. Was zur Hölle? Und aufeinmal sterben Menschen durch einen Geist? Also ne, das ist zu viel des Guten. Mystery hin oder her, aber das definiert Mystery schon gar nicht mehr. Das Ende hat dann richtig den Nagel auf den Kopf gehauen und alles an Beklopptheit herausgeholt, was die Geschichte noch zu bieten hatte.

Da für mich die Bewertung nicht nur von einem Schreibstil abhängt, sondern eigentlich die Geschichte den weitgehendst wichtigsten Teil darstellt, kann ich hier nur sagen: Mir gefällt es absolut nicht. Ich hätte gern eine andere Geschichte gelesen, die wäre wenigstens nicht so diffus und unlogisch an vielen Stellen.

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43 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

familie, 1. tei, tierfantasy, animal fantasy, füchse

Foxcraft – Die Magie der Füchse

Inbali Iserles
E-Buch Text: 336 Seiten
Erschienen bei FKJV EBOOK, 24.09.2015
ISBN 9783733601225
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Bei Foxcraft wusste ich irgendwie von Anfang an, dass es bestimmt ein richtiges Jugendbuch ist mit der Anmutung eines Kinderbuchs. Durch den sehr kindlichen Schreibstil, der mich hin und wieder echt schmunzeln ließ, stellte ich mich auf ein solches Buch ein. Mir wurde das dann im Laufe des Buches auch bestätigt, sodass ich ganz am Anfang etwas hineingestolpert bin, um in die Geschichte hineinzufinden, denn auch kindlichere Sprache ist manchmal schwierig zu deuten. Der durchgehend kindliche Touch im Schreibstil und der Geschichte selbst, darauf musste ich mich erst einmal einstellen.

Die Geschichte ist wirklich süß, denn Isla ihre Familie ist einfach so verschwunden und es gibt böse Füchse, die ihrer Familie irgendwas angetan haben. Genau hier spürte ich, dass Isla kurz davor ist aufzugeben, aber die Liebe ist stärker. Isla sucht ihre Familie und erlebt dabei im Großen Knurren so viele Ereignisse. Ereignisse, die ihr für immer im Kopf bleiben. Denn sie macht dabei Erfahrungen wem sie vertrauen kann, dass sie sich selbst am meisten vertrauen kann und nicht alles was so groß und überwältigend gefährlich aussieht, auch wirklich gefährlich ist.

Ich habe das Buch so verglichen, dass es wie ein Bach für mich im Wald ist. Der Bach ist schön und bringt einfach eine tolle Atmosphäre, aber er muss nicht unbedingt dasein. Genau so gings mir bei Foxcraft. Die Geschichte ist süß, aber durchwachsen für mich als 20 Jährige. Dennoch bin ich der Ansicht, dass ich den nächsten Band unbedingt lesen möchte, weil ich wissen will wie es weitergeht!

Es ist eine tolle Geschichte, bei der sich Groß wie Klein wiederfinden und von der kleinen Füchsin Isla noch so einiges lernen kann. Sowohl über den eigenen Schatten zu springen, auch wenn eine Ausnahmesituation herrschen kann als auch anderen zu vertrauen, damit man nicht immer nur auf den eigenen Kopf hören muss. Mein Tipp hier ist: Einfach mal ins Buch reinlesen, um zu testen, ob das Buch was für einen ist. Es ist eben ein Bach, der nicht da sein muss, aber es ist schön ihm zuzuhören.

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275 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 67 Rezensionen

solitaire, jugendbuch, alice oseman, depression, jugendroman

Solitaire

Alice Oseman ,
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 21.08.2015
ISBN 9783423761192
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Vom Titel und von der Inhaltsangabe konnte ich mir am Anfang einfach gar kein Bild machen. Ich wusste gar nicht wirklich, um was es jetzt nun genau geht und was ich zu erwarten habe. Im Laufe des Buches keimte dort immer mehr das Bild auf, dass es sich auch um einen Teeniefilm in Buchform handelt. Es gibt ein Mädchen als Hauptperson; mehrere Kerle, die irgendwas von ihr wollen – dabei ist es egal, ob freundschaftlich oder mehr – und das Leben ist einfach nur scheiße. Bei jedem. Und allem.

Als mir das Buch wirklich langsam zum Halse raushing, einfach wegen dieser „OMG ich bin verzweifelt und werfe das Leben an die Wand“, wendete sich das Blatt der lieben Tori. Tori wurde vom pessimistischen und schlecht gelaunten Mädchen zu einem Menschen, der im positiven Sinne nachdenklich wurde. Für sie war nicht mehr nur alles schlecht, sondern sie hinterfragte viele Momente, viele Kontakte und auch ihr eigenes Verhalten gegenüber ihrem Leben. Das hellte das ganze Buch auf.

Am Ende des Buches kam eine total schöne Pointe, sodass sich dieser Faden zur Pointe eigentlich durchzog. Einfach nur mal mehr zu spüren und mal weniger und genau das macht das Buch und diese Geschichte so besonders. Ein Grund, weswegen ich auch mit diesem Buch nicht lange schnacken musste, war der Schreibstil. Er ist leicht und locker, weswegen man erst das Gefühl bekam, dass es lebendig, echt und sich vor dem eigenen Auge abspielen würde.

Aus diesen Gründen bekommt das Buch für mich einen Daumen nach oben. Den ein oder anderen könnte die Geschichte von „Solitaire“ eventuell nerven, aber da sie so vielseitig, unglaublich lebendig und tiefgründig ist, ist es eine klare Empfehlung von mir. Ansonsten einfach in der Buchhandlung mal das Buch zur Hand nehmen und die ersten Seiten durchlesen. :D Dabei bekommt man auch ein gutes Gefühl für den Schreibstil und allem drum und dran.

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14 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Tage der Nacht

Yorck Kronenberg
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 21.08.2015
ISBN 9783423280600
Genre: Romane

Rezension:

„Tage der Nacht“ von Yorck Kronenberg hat etwas Magisches an sich. Er erzählt die Geschichte vom kleinen sowie großen Anton. Eigentlich ist das ganze Buch fast schon ein einziger Monolog – ein Gedanke und eine Erinnerung an Antons Kindheit. Durch einen Überfall in Antons Haus holt seine Kindheit ihn wieder ein. Ein gewisses Trauma, das er durch den Überfall und durch die Geschehnisse in seiner Vergangenheit wieder aufholt, damit er Frieden finden kann.

Ich war schon von Anfang an sehr skeptisch, vor allem da die Kindheit von Anton zu Hitlers Zeiten spielt und ich mich schon fragte, ob vielleicht der Führer sehr viel thematisiert wird. Ich wurde überrascht, denn das ist absolut nicht der Fall. Es trägt nur zu der Atmosphäre im Buch bei, was ich absolut schätzen gelernt habe.

Das Besondere an diesem Buch ist, dass das Buch eine gewisse Monotonie durch den Schreibstil, den Gedanken und der „Handlung“ bekommt. Gleichzeitig wird aber durch Tonis Kindheit die ganze Geschichte flirrend und spannend. Ich habe so oft mit ihm mitgefiebert, war selbst erschrocken, verletzt oder habe mit ihm gelacht als er beflügelt war.

Ich habe für das Buch nur zwei Tage gebraucht, was für mich ein super Schnitt ist – vor allem wenn ich erkältet bin. Wer sich selbst in einem wirren Gedankenwusel und eigentlich doch klaren Umgebung wiederfinden will, sollte das Buch einfach selbst lesen. Ich legte – genau wie Toni – die bösen Geister einfach ab und habe mir verziehen.

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286 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 26 Rezensionen

vampire, vlad, jeaniene frost, leila, dracula

Dunkle Flammen der Leidenschaft

Jeaniene Frost , Sandra Müller
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 14.01.2013
ISBN 9783764531010
Genre: Fantasy

Rezension:

Ich lese SOOO gern Jeaniene Frosts Bücher, ehrlich! Ich habe damals bis Band 6 oder so gelesen als ich noch nich mal annähernd den Buchblog hatte. Für mich ist ihr Schreibstil ein Genuss der Extraklasse. Sie schreibt locker und man kommt, trotz dessen dass ich das letzte Buch von ihr vor 4 Jahren gelesen habe, total gut rein. Sie führt einen an der Hand in das Geschehen. Mir ist erst nach und nach wieder aufgefallen wie verschieden ihre Themen in jedem einzelnen Buch sind, die sie anspricht und trotzdem eine komplexe Geschichte draus macht.

Vlad und Leila treffen aufeinander, obwohl es nicht ihre Absicht war. Sie hat Kräfte und diese muss sie vor den Vampiren gut verstecken, denn ansonsten wird sie zu einem Werkzeug, das jeder haben will. Tja und auf dieser Reise kommen sich Vlad und Leila näher.

Was ich dennoch schade find ist, dass einige Charaktere gar nicht so ins Licht gerückt werden, obwohl sie irgendwie wichtig sind. Da ich die anderen Bände vorher schon gelesen habe, hatte ich dadurch relativ viele Informationen, die dort eben fehlten. Diese Informationen sind aber nur „Zusatzinformationen“, die so ganz nett gewesen wären.

„Dunkle Flammen der Leidenschaft“ ist meine absolute Empfehlung, die ich aussprechen kann. Eine Welt, die vor einem geöffnet und man durch Jeaniene Frost einfach nur verschluckt wird. Einfach nur atmosphärisch und toll!

Übrigens ist das ein Spinn-Off aus der Cat&Bones-Reihe. Der nachfolgende Band, um noch mehr von Vlad und Leila zu erfahren, ist „Im Feuer der Begierde“.

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550 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 94 Rezensionen

königin, fantasy, erika johansen, die königin der schatten, dystopie

Die Königin der Schatten

Erika Johansen , Kathrin Wolf
Flexibler Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Heyne, 15.06.2015
ISBN 9783453315860
Genre: Fantasy

Rezension:

In letzter Zeit ist das nun schon mein zweites Buch, das ich abbrechen musste, aus Gründen, die nicht hätten sein müssen. Dieses Buch versprach mir so viel, vor allem da ich gerade noch „Das Juwel – Die Gabe“ von Amy Ewing las und mich dieses Königin- und Prinzessinnenzeugs im Moment in den Fingern hatte.

Der Schreibstil ist für mich nicht allzu leicht gewesen, aber dennoch war es unterhaltend geschrieben. Was mich dann aber wirklich zur Verzweiflung trieb, waren diese ewig langen Monologe. Einzelne Leute, die für mich noch gar keine Rolle gespielt hatten, laberten in sich hinein und erzählten Geschehnisse, die ich so noch nicht mal in Verbindung bringen konnte. Da hätte ich wohl noch zuende lesen müssen, nur wär ich dann wahrscheinlich vor Verzweiflung irgendwo in einer Ecke gefunden worden.

„Die Königin der Schatten“ wurde einfach elendig in die Länge gezogen. Die Dialoge und wenn Personen miteinander agierten, waren super, aber es gab einfach viel zu viele Monologe. Dieses Buch war also absolut gar nicht meins, obwohl es so viel versprach.

Schade, dass es einfach so viele unnötige Parts in dem Buch gab, die wahrscheinlich am Ende Sinn gemacht haben und mich aber einfach nicht genug fesselten, um den Klopper von über 500 Seiten zu lesen. Daher sollte sich also jeder selbst ein Bild von dem Buch machen. Meine Bewertung in Herzen wäre dann bei einem Herz.

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(34)

56 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 25 Rezensionen

liebe, freundschaft, liebesroman, freunde, marie

Freunde fürs Lieben

Felicitas Pommerening
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Berlin Verlag Taschenbuch, 09.03.2015
ISBN 9783833309984
Genre: Liebesromane

Rezension:

Nachdem ich Ewigkeiten keine Romane mehr gelesen habe und mich Fantasy und Dystopien langsam aber sicher nach unten drücken, wollte ich unbedingt mal wieder einen lesen. Diesmal hat es Felicitas Pommerenings Werk „Freunde fürs Lieben“ getroffen.

Genau das, was ich mir erhofft habe, passierte auch: Ich glitt in das Buch hinein wie mit einem Snowboard auf einer Schneepiste. Der Schreibstil ist lockerflockig, was ich an Romanen meist sehr schätze. Da die Themen aus dem alltäglichen Leben gegriffen sind, macht es das für mich noch viel einfacher.

Die Story, dass sich beste Freunde nun doch auf andere Art und Weise kennenlernen – nämlich auf der Ebene der Liebe – ist einfach gehalten und somit nicht eines der besonderen Bücher, die ich in meinem Leben gelesen habe. Das macht das Buch zu einem richtigen Schatz für Zwischendurch. Im Endeffekt ist das Buch nichts Besonderes und dennoch war am Ende mein Kopf so: „Nein, das kann jetzt nicht sein! ICH. WILL. WEITERLESEN.“

Bitte Felicitas, schreib noch eine Fortsetzung.. ansonsten wein ich ganz bitterlich!

Im Moment bin ich mir nicht mal sicher wie ich das Buch bewerten soll, einfach weils so schön leicht zu lesen war. Ich empfehle es auf jeden Fall jemandem, der mal aus einer schwierigen Lesephase herauskommen möchte oder leichte Lektüre sucht. Diese findet man definitiv bei dem Buch „Freunde fürs Lieben“.

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1.673 Bibliotheken, 26 Leser, 5 Gruppen, 253 Rezensionen

dystopie, fantasy, liebe, amy ewing, das juwel

Das Juwel - Die Gabe

Amy Ewing ,
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 20.08.2015
ISBN 9783841421043
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der Verlag Fischer FJB hat mir dieses Prachtexemplar als Überraschung zugeschickt. Das Cover ist unglaublich, weswegen ich es unbedingt mal erwähnen muss. Das Kleid von Violet auf dem Cover ist mit Glitzerpartikeln besetzt, weswegen diese also erhaben sind. Irgendwie schön, auch wenn rosa/lila/pink nicht ganz so meine Farben sind.

Das Besondere an diesem Buch ist, dass es indirekt um Menschenhandel geht, auch wenn es so nicht genannt wird. Die Töchter werden den Familien aus dem Sumpf entrissen und wachsen woanders auf. Dort erlernen sie alles Wichtige, vor allem die Auspizien zu perfektionieren. Bei den Auspizien werden Gegenstände oder Ähnliches verändert in alles, was man sich so vorstellen kann. Irgendwann werden sie dann ersteigert auf einer Auktion. Tja und somit sind wir beim Menschenhandel angekommen. Die Versklavung der Mädchen steht in „Das Juwel – Die Gabe“ unter einem großen Stern und wird mehr und mehr ausgebaut, sodass ich irgendwann das Gefühl hatte in dieser Person zu stecken.

So indirekt wie das hier gemacht wird, entsteht eine tolle Story unter anderem noch durch die vielfältigen Charaktere. Die Autorin Amy Ewing hat hier ganze Arbeit geleistet, vor allem weil die Charaktere so dermaßen verschieden sind. Genau wie im richtigen Leben. Als dann aufeinmal die Liebe vorbeikam, was mir irgendwie klar war, wars dann vorbei. Diese Liebe war vorhersehbar und war einfach nur nervig und pubertär. Ein Glück stand diese nicht im Hauptfokus, ansonsten wär ich wohl dauerhaft durchgedreht.

Amy Ewings Buch „Das Juwel – Die Gabe“ ist definitiv eine Empfehlung von mir, auch wenn vielleicht die Liebe nicht gerade bombastisch war. Wenn man also ein authentisches Buch mit einem echt krassen Thema wie des Menschenhandels und der Versklavung lesen möchte und das in einer phantastischen Welt, dann auf jeden Fall „Das Juwel – Die Gabe“!

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