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Fabelhafte Feline (Bd. 3)

Antje Szillat , Angela Glökler
Fester Einband
Erschienen bei Coppenrath, 05.02.2018
ISBN 9783649626947
Genre: Kinderbuch

Rezension:

INHALT:

Für Hund und Katz ist auch noch Platz? Weit gefehlt! Kater Paulo von Panama ist mächtig eingeschnappt, als Feline an einem stürmischen Herbsttag einen verletzten alten Hund auf den Glückskleehof bringt und aufpäppeln will. Ein armer ausgehungerter Schäferhund? Pah, ein hinterlistiger Wolf!, warnt Paulo Feline. Doch die lässt sich nicht beirren. Und als der vermeintliche Hund kurz darauf spurlos aus seiner Box verschwindet und Gerüchte um einen wildernden Wolf in der Umgebung laut werden, startet Feline zu Paulos Entsetzen eine ihrer berühmten Rettungsaktionen … In Band drei ist die fabelhafte Feline - die Tierflüsterin - in neuer Mission unterwegs.

Quelle: Spiegelburg

COVER:

Beim Cover hat sich der Verlag mal wieder selbst übertroffen. Es strahlt die teilweise düstere und gefährliche Atmosphäre der Geschichte perfekt aus. So ist hier Feline zu sehen, die zusammen mit Kater Paulo im Dunkeln einen wilden Hund oder Wolf beobachtet. Aufgewertet wurde das Buchcover auch dieses Mal wieder mit Glitzerfolie an den passenden Stellen. Die Blumen geben dem Ganzen einen wunderschönen und bunten Farbtupfer und lassen das Cover nicht zu düster wirken.

MEINE MEINUNG:


Der Herbst ist über dem Glückskleehof eingebrochen und Felines Papa hat mit seiner mobilen Tierarztpraxis alle Hände voll zu tun. Als Feline dann auch noch einen wilden und verletzten alten Hund anschleppt, ist Kater Paulo alles andere als glücklich. Der neue Patient des Hofes wirkt aggressiv, spricht nicht mit ihm und bedroht sogar Feline. Doch diese ist sich sicher, dass der arme Hund schlimmes erlitten haben muss. Zusammen mit Tim macht sich Feline auf die Suche nach Informationen, während Paulo dem Hund, der ihn an einen bösen Wolf aus der Vergangenheit erinnert, aus dem Weg geht. Natürlich hat er Feline vorher gewarnt. Doch die glaubt ihm kein Wort. Bis der Zwinger plötzlich leer ist und Gerüchte um einen wilden Wolf die Runde machen...

Auch in diesem Band ist Feline wieder in tierischer Mission unterwegs. Dass Paulo ein Geheimnis vor ihr hat, ahnt sie vorerst nicht. Und während Paulo nicht weiß, wann und wie er mit ihr reden soll, ist Feline viel zu beschäftigt mit dem alten Hund. Die Idee der Geschichte hat mir auf Anhieb wieder gefallen und ich fand es auch super, dass in diesem Band nicht wieder ein typisches Haustier im Fokus stand. Zwar findet Feline anfangs einen alten und verbitterten Hund, aber auch an der Sache mit dem Wolf ist wirklich etwas dran. Für meinen Geschmack ist dieser Handlungsstrang dieses Mal aber zu kurz gekommen. Die Thematik des Hundes steht im Vordergrund und auch wenn Paulo ihn lange Zeit für den gefährlichen Wolf hält, wird auf den echten Wolf leider nur wenig eingegangen. Nichtsdestotrotz war der Handlungsverlauf gewohnt flüssig und fesselnd. Dieses Mal sogar ein klein wenig gruselig und gespenstisch.

Feline, ihre Eltern und Tim haben mir auch hier wieder sehr gefallen. Dafür gibt es aber weniger gemeinsame Szenen mit Paulo, was ich etwas schade fand, da mir die beiden in Kombination immer so gut gefallen. Die beiden sind in diesem Band mehrfach anderer Meinung, wodurch sie szenenweise getrennte Wege gehen, Und auch wenn ich dies schade finde, ist das in einer Freundschaft natürlich absolut realistisch. Umso schöner ist es also, dass Paulo und Feline natürlich wieder zueinanderfinden und nach wie vor ein super Team sind.

So sehr ich Kinderbücher auch mag und so sehr ich diesem Band am liebsten wieder volle Punktzahl geben würde, umso schwerer fällt es mir, dies nicht zu tun. Ich mochte die Geschichte und die Charaktere, aber die Thematik war mir dieses Mal etwas zu schwach ausgearbeitet.

BEWERTUNG:

Ich mochte sowohl die Geschichte, als auch die Charaktere wieder sehr. Dennoch konnte mich die Story nicht so sehr überzeugen, wie bei den beiden Vorgängerbänden. 

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wonder woman, amazonen, superhelden, fantasy, leigh bardugo

Wonder Woman - Kriegerin der Amazonen

Leigh Bardugo , Anja Galić
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 06.02.2018
ISBN 9783423761970
Genre: Jugendbuch

Rezension:

INHALT:

Wonder Woman – als Heldin geboren, zur Legende geworden

Eigentlich will Diana, Tochter der Amazonenkönigin, nur eines: das Rennen gewinnen, in dem sie gegen die schnellsten Läuferinnen der Insel antreten muss. Doch dann erblickt sie am Horizont ein untergehendes Schiff und bewahrt Alia, ein gleichaltriges Mädchen, vor dem Tod. Doch wie Diana vom Orakel erfährt, ist es Alias Bestimmung, die Welt ins Unglück zu stürzen und Krieg über die Menschheit zu bringen. Um dies zu verhindern, reist Diana mit Alia ins ferne New York – und wird unversehens mit einer Welt und Gefahren konfrontiert, die sie bislang nicht kannte ...

Quelle: dtv

COVER:

Das Cover ist dunkel gehalten und sieht typisch superheldenmäßig aus. Es zeigt Diana in der Dunkelheit vor einer felsigen Kulisse. Sie wirkt kampfbereit und entschlossen. Im Vordergrund steht allerdings das Wonder Woman-Logo, das dank der gelungenen Darstellung wunderbar heraussticht.

MEINE MEINUNG:

Ich gebe ja ehrlich zu, dass ich nicht so ein großer Comic-Fan bin. Aber dennoch kenne ich Wonder Woman und habe natürlich auch den Film gesehen. Dieses Buch beinhaltet allerdings eine vollkommen eigenständige und unabhängige Geschichte, weshalb ich mir das natürlich nicht entgehen lassen konnte.

Inhaltlich geht es um Diana, Tochter der Amazonenkönigin und geboren aus der Erde. Von ihren Schwestern wird Diana aufgrund ihrer "Herkunft" aber nicht als richtige Amazone angesehen. Daher möchte sie zumindest das Rennen gewinnen und ihre Mutter stolz machen. Doch natürlich kommt es anders als gedacht und Diana rettet Alia das Leben, die nach einem Schiffsunglück alleine und hilflos im Meer herumtreibt. Die Insel bleibt von Alias Schicksal allerdings nicht verschont, sodass Diana das Orakel aufsucht, um sowohl ihren Schwestern, als auch Alia zu helfen. Alia ist eine Kriegsbringerin und es ist ihr von Geburt an vorherbestimmt, die Welt in den Krieg zu stürzen. Doch das Orakel gibt Diana einen Hinweis. Und so macht sie sich zusammen mit Alia auf den Weg, um die Welt vor dem Untergang zu beschützen und das Schicksal der Kriegsbringerinnen in eine andere Richtung zu lenken.

Die Idee des Buches hat mir auf Anhieb sehr gut gefallen. Der Einstieg ist mir auch erstaunlich leicht gelungen und es hat sich schnell ein gewisser Spannungsbogen aufgebaut, der es mir nicht leicht gemacht hat, das Buch aus der Hand zu legen. Während die Geschichte am Anfang noch ruhig vor sich hinplätschert, legt sie spätestens nach Dianas Abreise von der Insel ordentlich an Tempo zu. Anfangs dachte ich noch, Diana und Alia müssten nur ihre Mission erfüllen. Doch die Story hält so viele Wendungen und gute Ideen parat, dass daraus eine ausgereifte und nicht immer ungefährliche und weitreichende Handlung wurde.

Doch was wäre eine spannende Actiongeschichte ohne passende Charaktere? Natürlich absolut gar nichts!
So steht Diana (zumindest lange Zeit) als Heldin im Vordergrund und gibt alles dafür, um Alia zu schützen und sie ans Ziel ihrer Mission zu bringen. Ich mochte Diana wirklich gerne und habe mich köstlich über ihre schlagfertige Art und Weise (manchmal auch im wahrsten Sinne des Wortes) amüsiert.
Und ebenso wie Diana mochte ich auch Alia, die bis dato gar nichts von ihrer Bestimmung wusste, sich aber erstaunlich schnell damit abgefunden hat. Die Mischung aus Diana und Alia war meiner Meinung nach übrigens gut gewählt, da die beiden so gegensätzlich sind, dass es die Story einfach bereichert hat. An den beiden Figuren wurde übrigens wunderbar gezeigt, wie wichtig und unabdingbar eine Freundschaft ist und neben der actiongelandenen Story hat dieser Hintergrund zumindest für etwas Emotionen gesorgt.
Groß punkten konnte bei mir aber auch Alias beste Freundin Nim, die eigentlich niemanden leiden kann, aber an Diana einen Narren gefressen zu haben scheint. Insgesamt hat mir diese starke und bunt gemischte Kombi wirklich gefallen.
Dagegen waren Theo und vor allem Jason, alias Bruder, um einiges undurchsichtiger, was die ganze Sache nur noch spannender gemacht hat. Während Theo den anderen häufig Anlass zum Misstrauen gibt, hatte ich eher Jason auf dem Kieker.

Alles in allem hat mir diese Wonder Woman Adaption super gefallen. Das Buch war absolut gut durchdacht, fesselnd und spannend bis zum Schluss. Der Mix der Charaktere wertete die Handlung auf und sorgte sogar für die eine oder andere ungeahnte Wendung. Von mir aus könnte die Autorin sich gleich an die nächste Wonder Woman Story setzten. Ich würde sie lesen!

BEWERTUNG:

Eine dramatische Handlung und unvorhergesehene Wendungen machen das Buch nicht nur für Superheldenfans zu einem absoluten Must-Read. Die Story ist so gut durchdacht, dass Leser von actionreichen Geschichten hier sicher auf ihre Kosten kommen werden. Mir hat das Buch super gefallen und ich finde, dass der Hype um diese Adaption absolut gerechtfertigt ist. 

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liebe, marah woolf, götter, götterfunke, freundschaft

GötterFunke - Verlasse mich nicht!

Marah Woolf
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Dressler, 19.03.2018
ISBN 9783791500423
Genre: Jugendbuch

Rezension:

INHALT:

Ein Verräter hat sich unter die Götter in Monterey gemischt und bald weiß niemand mehr, wer Freund oder Feind ist. Agrios ist jedes Mittel recht, um in den Besitz des Ehrenstabs zu kommen und seine Macht im Olymp zu besiegeln. Nur gemeinsam können Jess und Cayden dem Kampf der Götter ein Ende machen. Doch Jess ist noch nicht bereit, Cayden zu verzeihen. Aber ist sie deshalb bereit, ihn zu opfern?

Quelle: Dressler Verlag

COVER:

Das Buchcover reiht sich nahtlos in die Reihe seiner Vorgänger ein. Vom Stil her und der Positionierung der Person erinnert es mich sehr an den ersten Band. Ich persönlich finde es schon gelungen, dennoch gehört dieses Cover definitiv nicht zu meinen Favoriten.


MEINE MEINUNG:

Mit Götterfunke - Verlasse mich nicht halten wir das große Finale um die Welt der Götter und Menschen in den Händen. Nachdem mir Band zwei von der inhaltlichen und emotionalen Ebene besser gefallen hat als der Reihenauftakt, war ich natürlich sehr gespannt auf den Reihenabschluss. Das Buch setzt direkt an den Vorgänger an, sodass man sich schnell wieder zurecht finden kann. Gerade nach dem wirklich fiesen Cliffhanger, ist das ein willkommener Start in die Geschichte.

Inhaltlich geht es in hier richtig rund. Die Götterwelt steht Kopf, denn Agrios versucht die Macht an sich zu reißen, während Zeus nicht viel ausrichten kann. Der Ehrenstab ist verschwunden und Jess würde am liebsten mit all dem nichts zu tun haben. Doch Athene bindet sie in das Geschehen mit ein und ob Jess will oder nicht, sie muss handeln und den Göttern ein ums andere Mal aus der Patsche helfen. Cayden, der nun sterblich ist, ist ihr dabei natürlich keine große Hilfe. Außerdem hat sie ihm noch immer nicht verziehen und versucht, möglichst auf Abstand zu gehen. Doch die Lage spitzt sich zu. So mischt sich früher oder später auch Gaia mit ein und lässt Jess' Sorge um die Menschheit ein neues Level erreichen. In dieser verzwickten Situation ist mal wieder Jess die einzige, die etwas ausrichten kann. Und so begibt sie sich nicht nur ein Mal in große Gefahr...

Die Handlung hat mir wirklich gut gefallen und ich mochte auch den Verlauf der Geschichte sehr. Man wird gleich zu Beginn ins Geschehen katapultiert und kommt von der Story nicht mehr los. Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen, da mich die Geschichte so gepackt hat, dass ich das Buch überhaupt nicht mehr weglegen konnte. Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und mitreißend, während die Handlung zügig und temporeich voranschreitet. Natürlich gibt es neben der Liebesgeschichte auch viele actionreiche und brenzlige Szenen, die mir so manches Mal eine Gänsehaut verpasst haben.

Die Beziehung zwischen Jess und Cayden ist auch nach seinem Unfall unverändert. Pack schlägt sich, Pack verträgt sich, würde ich mal sagen. Im ersten Moment schreien sie sich an, während sie im nächsten die Hände nicht voneinander lassen können. Insgesamt sind die Streitereien zwischen den beiden schon unterhaltsam. Manchmal aber auch etwas nervenraubend.
Während ich Jess sehr gerne mag und sie super sympathisch finde, ich Cayden einfach nicht mein Typ. Das musste ich zum Abschluss der Reihe nun ein für alle Mal feststellen. Er ist nett, sieht gut aus und seine Eifersucht ist einfach niedlich. Aber das war es dann auch schon. Auf mich hat er leider nicht die Anziehungskraft, die andere männliche Protagonisten schon so manches Mal auf mich ausgeübt haben.
Ich bin dann wohl eher Team Apoll oder Team Josh.

Im finalen Teil wimmelt es nur so von neuen Nebencharakteren. So durfte ich viele weitere Götter kennenlernen und war dennoch froh darüber, altgesottene Lieblinge wie Leah auch hier wieder antreffen zu dürfen.

Da das Buch sehr zügig voranschreitet war ich ziemlich gespannt, wie sich die Geschichte zum Ende hin sinnvoll auflösen würde. Ich muss sagen, dass die Idee gut, vielleicht ein bisschen kitschig, aber definitiv toll und zufriedenstellend umgesetzt war. Ein rundum gelungenes Ende für eine tolle Buchreihe, wie ich finde.

BEWERTUNG:

Ein würdiger und absolut fesselnder Reihenabschluss, der sich für mich zu einem absoluten Pageturner entpuppt hat.

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prinzessin, liebe, carlsen verlag, frech, coming-of-age

Highschool Princess. Verlobt wider Willen

Annie Laine
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 01.03.2018
ISBN 9783646603927
Genre: Sonstiges

Rezension:

INHALT:

**Wenn eine Prinzessin keine mehr sein will**
Die 17-jährige Prinzessin Sarafina ist es leid, das Leben einer Royal zu führen. Die hübschen Kleider, die königlichen Bälle, all das würde sie nur zu gern gegen ein normales Leben eintauschen. Als ihre Eltern jedoch beschließen sie mit einem Prinzen zu verloben, scheinen ihre Träume in weite Ferne zu rücken. Um wenigstens noch ein bisschen ihr Leben genießen zu können, nimmt die Prinzessin kurz entschlossen an einem Schüleraustausch in den USA teil. Doch so leicht, wie sie sich die Highschool vorgestellt hat, ist sie dann doch nicht, und das Inkognito-Leben erweist sich als höchst kompliziert. Sarafinas einziger Lichtblick ist Leo, der sie mit seinen intensiv grünen Augen von Beginn an verzaubert. Wie dumm, dass sie vor ihm verbergen muss, wer sie wirklich ist…

Quelle: Carlsen

COVER:

Das Cover ist von den Farben her sehr mädchenhaft gestaltet worden. Ich finde es passt auf jeden Fall zum Inhalt, ist aber zugleich auch etwas klischeebehaftet. Wenn ich an eine Prinzessin in der Highschool denke, habe auch genau so ein Bild vor Augen.

MEINE MEINUNG:

Vorab muss ich sagen, dass mich die Inhaltsangabe zum Buch umgehauen hat. Schon als Kinde mochte ich Filme wie "Plötzlich Prinzessin" und deswegen war ich mir sicher, dass ich dieses Buch lieben würde. Der Einstieg in die Geschichte ist mir dann auch wirklich leicht gefallen und ich mochte die anfänglichen Erklärungen, die mir ein besseres Bild von Sara und ihrer Stellung in ihrem Reich vermittelt haben. Wir halten uns zum Glück nicht lange im Palast auf, sondern finden uns recht schnell in Amerika im Hause der Gastfamilie wieder.

Dort blüht Sara förmlich auf. Fernab von der Heimat, die Hochzeit in den Hintergrund gedrängt, kann sie endlich ein normaler Teenager sein. Ich mochte sie echt gerne und konnte jeden einzelnen Gedankengang und auch ihre Einstellung zur arrangierten Hochzeit gut nachvollziehen.
Ebenso wie Sara, hat mir aber auch ihre beste Freundin Izzy gefallen, die einfach noch eine Spur lockerer und unbekümmerter herübergekommen ist.
Und während Saras Eltern recht kühl und distanziert auf mich gewirkt haben, hat dies ihre Gastfamilie und allen voran Mama Patty wieder wettgemacht.
Wäre da noch Leo. Leo und Sara begegnen sich gleich am ersten Tag in der Mensa und sind von dort an unzertrennlich. Man konnte schon merken, dass sich dort etwas anbahnt, allerdings finde ich die Beziehung der beiden im Nachhinein betrachtet recht unemotinal. Plötzlich wird von Verliebtsein gesprochen, ohne dass die beiden sich irgendwie näher gekommen sind oder Zeit zusammen verbracht haben. Mir fiel es daher wirklich schwer, die Bindung zwischen den beiden ernst zu nehmen.

Am Anfang hatte ich ja gesagt, ich sei mir sicher, dass ich das Buch lieben würde. Umso enttäuschter war ich also, als ich nach gerade einmal 50 Seiten schon das große Geheimnis, von dem man gar nicht wusste, dass es dies gibt, gelüftet hatte und demnach schon wusste, wie das Buch ausgehen würde. Normalerweise habe ich absolut kein Problem mit Spoilern. Und ich finde es auch nicht schlimm, wenn man weiß, wie das Buch wohl ausgehen wird. Aber in diesem Fall hat es mir doch die Spannung genommen. Das Ganze war meiner Meinung von Anfang bis Ende vorhersehbar und durch Unmengen an Anspielungen eigentlich kaum zu übersehen. Schade!
Nichtsdestotrotz habe ich das Buch gerne bis zum Ende verfolgt, da ich unbedingt erfahren wollte, wie es zum vorhergesehenen Ende kommen würde.

Daher kann ich nur sagen, dass mich das Buch leider nicht so überrascht und mitgerissen hat, wie erwartet. Es fehlte mir an Emotionen, denn nur zum Ende hin, konnten mich die Umstände etwas berühren. Auch die Spannung fehlte bis kurz vor Schluss gänzlich und inhaltlich war das Buch mir stellenweise einfach zu flach. Ich hätte mir in manchen Situationen mehr Tiefe gewünscht und kann demnach Aussagen aus der Inhaltsangabe wie "Doch so leicht, wie sie sich die Highschool vorgestellt hat, ist sie dann doch nicht, und das Inkognito-Leben erweist sich als höchst kompliziert." nicht unterstreichen. Meiner Erachtens wird Saras Leben an der Highschool kein bisschen kompliziert dargestellt, während auf ihre unglückliche Zukunftsaussichten in allen Einzelheiten eingegangen wird.

Auch wenn die Geschichte zuckersüß und irgendwie auch schön zu lesen war, hat mich das Gesamtergebnis eher enttäuscht. Ich hatte mir einfach anderes erwartet.

BEWERTUNG:

Das Buch lässt sich wunderbar weglesen, ist aber leider total vorhersehbar und inhaltlich recht oberflächlich. Wer Lust auf eine entspannte Story für zwischendurch hat, der sollte sich dieses Buch trotzdem genauer ansehen. 

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18 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

annasavas, beste freunde lovestory, bester freund, heartbrokenkiss, impress verlag

Heartbroken Kiss. Seit du gegangen bist

Anna Savas
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 05.04.2018
ISBN 9783646603934
Genre: Sonstiges

Rezension:

INHALT:

**Manchmal ist die Liebe näher, als du ahnst…**
Seit Emma weiß, dass ihr bester Freund Henry ein Auslandsjahr in Frankreich absolvieren wird, scheint die bevorstehende Trennung wie ein dunkler Schatten über ihr zu schweben. Als dann auch noch die Abschiedsfeier so ganz anders als erwartet verläuft und Henry ohne Abschiedsworte nach Frankreich verschwindet, ist Emma am Boden zerstört. Ein Jahr später steht ihr bester Freund wieder vor ihr – und nichts ist mehr wie zuvor. Die ursprüngliche Vertrautheit hat sich aufgelöst. Dafür scheinen Henrys stürmische Augen eine ganz neue Anziehungskraft auf sie auszuüben…

Quelle: Carlsen

COVER:

Das Cover passt super zum Genre. Allerdings bin ich einfach kein Fan von Personen auf dem Cover. Zumindest nicht, wenn man sie komplett sehen kann. Ich komme da einfach nicht mit meinen gedanklichen Vorstellungen und der "Realität" überein und bin dann meist enttäuscht, dass die Protagonisten ganz anders aussehen, als in meinem Wunschdenken.

MEINE MEINUNG:

Schon das erste Buch von Autorin Anna Savas hatte mir sehr gut gefallen und so war ich natürlich auch gespannt, auf ihr neues Werk. Eine Liebesgeschichte passt doch eigentlich immer und so habe ich das Buch im Beisein der ersten Sonnenstrahlen des Jahres in einem Rutsch durchgelesen. Der Schreibstil war gewohnt flüssig und locker und hat mich schon bald richtig fesseln können. Gepaart mit der wunderbaren Thematik konnte ich das Buch recht schnell als ein "Das-ist-genau-mein-Buch"-Buch identifizieren und habe die Lesestunden daher sehr genossen.

Inhaltlich geht es um Emma und Henry, die von Geburt an unzertrennliche Freunde sind. Bis Henry für ein Jahr nach Frankreich geht und sich nicht einmal von Emma verabschiedet. Ein Jahr später ist er wieder da und nichts ist mehr so wie vorher. Emma und Henry streiten sich nur noch oder meiden den jeweils anderen. Von der jahrelangen Freundschaft fehlt jede Spur. Dafür macht sich aber schnell ein anderes Gefühl in ihnen breit und keiner von beiden weiß, wie er damit umgehen soll.

Wie man sich denken kann, beinhaltet das Buch eine sehr emotionsgeladene Story. Eine wahre Achterbahnfahrt der Gefühle. Es gibt viele Hochs und Tiefs, Tränen und Freudenmomente. Meiner Meinung nach hat die Autorin die Emotionen verdammt gut dargestellt. Sie wirkten dem Alter der Protagonisten angemessen und sind mir dennoch unter die Haut gegangen. Zwar habe ich zum Ende hin ziemlich unter Spannung gestanden und gedacht: Bitte nicht noch eine emotionale Wendung... Aber gerade diese hauchen dem Buch richtig Leben ein und lassen die Story so authentisch wirken. Ich habe auf jeden Fall vollends mit Emma und Henry mitgefiebert und konnte das Knistern beim Lesen förmlich spüren. Insgesamt weiß ich gar nicht so genau, wie ich die Gefühle und vor allem das, was sie mit mir angestellt haben, beschreiben soll. Aber vielleicht kann ich soviel sagen: Ich habe alles am eigenen Leib mitgefühlt. Den Schmerz, die Wut, die Liebe. Und es ist wirklich selten, dass ein Autor diese Gefühlsregungen so gut transportieren kann. Also "Hut ab", Anna. Mich hast du eiskalt erwischt.

Doch nicht nur die Gefühle, sondern auch die Figuren sind positiv herausgestochen. Allen voran Emma, die mir gut gefallen hat. Ich konnte mich gut mit ihr und ihren Handlungen identifizieren und insgesamt war sie mir einfach sympathisch. Ich habe es auch sehr genossen, dass Emma nicht so ein zickiger Charakter war und mit ihrer emotionalen Art, hat sie mich vollkommen berührt und mitgerissen. Besonders ihre Gedanken, die sie in Notizbüchern festhält, sagen eigentlich schon alles aus und haben mir regelmäßig eine Gänsehaut verpasst.
Im Gegensatz zu Emma ist mir Henry dafür etwas fremd geblieben. Das ist natürlich auch der Erzählperspektive geschuldet, denn das Buch ist aus der Sicht von Emma geschrieben. Eigentlich fand ich Henry ja ganz süß. Aber leider konnte ich seine Handlungen und Gedankengänge nicht immer vollkommen nachvollziehen und hätte ihm gerne den einen oder anderen Tritt in den Hinter verpasst.
Das Buch war reich an Nebencharakteren. Positiv in Erinnerung sind mir dabei vor allem die Familien von Emma und Henry, aber auch Emma beste Freundin Mia geblieben.

Der Handlungsverlauf war turbulent und an Emotionen kaum zu überbieten, insgesamt aber sehr vorhersehbar. Ebenso wie in "Forbidden Love Story" baut sich die Geschichte nämlich auch hier auf einer Reihe von Missverständnissen auf. So wusste ich zumindest schon im ersten Kapitel, wie sich die Story wohl entwickeln würde und vor allem, was der Auslöser für das ganze Dilemma ist. Ich habe das Buch zwar genossen, aber stellenweise auch gehofft, dass doch endlich mal alles glatt laufen mag und nicht noch ein Missverständnis für Ärger sorgt. Ich denke, diesen Handlungsablauf muss man einfach mögen oder eben nicht. Ich bin zwar kein Fan von Geschichte mit unendlich vielen Missverständnissen, konnte mich aber hier gut damit anfreunden. Außerdem haben ein paar kleine Wendungen und vor allem die Liebesgeschichte alles wieder wettgemacht. Die Liebesgeschichte vermischt sich nämlich gut mit dem Alltag der Personen und realistischen Punkten wie Zukunftssorgen (Collegebewerbungen) und schafft somit eine ausgewogene Mischung, die mich überzeugen konnte.

BEWERTUNG:

Mit Heartbroken Kiss hat Anna Savas wieder einmal für Gänsehautmomente bei mir gesorgt und mich mit der geballten Ladung an Emotionen bombardiert, wie selten ein Autor zuvor. 

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1.159 Bibliotheken, 67 Leser, 0 Gruppen, 241 Rezensionen

mona kasten, save me, liebe, new-adult, maxton hall

Save Me

Mona Kasten
Flexibler Einband: 446 Seiten
Erschienen bei LYX, 23.02.2018
ISBN 9783736305564
Genre: Liebesromane

Rezension:

INHALT:

Sie kommen aus unterschiedlichen Welten.
Und doch sind sie füreinander bestimmt.

Geld, Glamour, Luxus, Macht — all das könnte Ruby Bell nicht weniger interessieren. Seit sie ein Stipendium für das renommierte Maxton Hall College erhalten hat, versucht sie in erster Linie eins: ihren Mitschülern so wenig wie möglich aufzufallen. Vor allem von James Beaufort, dem heimlichen Anführer des Colleges, hält sie sich fern. Er ist zu arrogant, zu reich, zu attraktiv. Während Rubys größter Traum ein Studium in Oxford ist, scheint er nur für die nächste Party zu leben. Doch dann findet Ruby etwas heraus, was sonst niemand weiß — etwas, was den Ruf von James‘ Familie zerstören würde, sollte es an die Öffentlichkeit geraten. Plötzlich weiß James genau, wer sie ist. Und obwohl sie niemals Teil seiner Welt sein wollte, lassen ihr James — und ihr Herz — schon bald keine andere Wahl …

Quelle: Bastei Lübbe

COVER:

Das Cover sieht aus, als wäre es mit goldenem Glitzer verziert worden. Ansonsten ist es recht schlicht gehalten und wirkt sehr edel und elegant. Der Titel ist tastbar, da die Wörter eingestanzt bzw. ausgeprägt sind. Ich finde das Cover wirklich zauberhaft. Es ist eine Augenweide für jedes Bücherregal.

MEINE MEINUNG:

Endlich ein neues Mona-Kasten-Buch. Meine Vorfreude war natürlich riesig, auch wenn eine gewisse Portion Skepsis mitschwang, dass die Maxton-Hall-Reihe vielleicht nicht mit meiner heißgeliebten Again-Reihe mithalten könnte.
Inhaltlich klang das Buch dann aber schonmal gut. Klischeebehaftet, aber gut. James Beaufort stammt aus einer stinkreichen Familie und wird später einmal das Unternehmen erben. Er macht sich nichts aus Geld, Schule oder Studium und geht immer ziemlich gelassen an alles heran. Im Gegensatz zu Ruby, die für alles einen Plan und nur (mithilfe eines Stipendiums) auf die Maxton Hall geht, um ihre Chancen für einen Platz an der Oxford Universität zu verbessern. Aufgrund einer schon fast kindischen Aktion seitens James, kommen er und Ruby in Kontakt. Und aus anfänglicher Wut, Hass und Verzweiflung wird schnell mehr...

Der Schreibstil war wieder gewohnt flüssig und ich mochte es sehr, dass auch Save me aus zwei verschiedenen Sichtweisen geschrieben ist. Umso erstaunlicher war es also, dass mir der Einstieg in das Buch echt schwer gefallen ist und es eine gewisse Zeit gedauert hat, bis mich die Story mitreißen konnte. Doch dann gab es kein Halten mehr... Woran die Startschwierigkeiten gelegen haben, kann ich letztlich gar nicht sagen. Die Idee der Geschichte ist nichts Neues, aber dennoch gut. Die Protagonistin war sympathisch und das Setting toll gewählt. Daher denke ich, dass es mit dem Protagonisten James zu tun haben muss. In Monas anderen Büchern war ich nämlich quasi immer "schockverliebt" in die Protagonisten, während James mich überhaupt nicht vom Hocker gehauen hat.
Ich mochte seine Art nicht und fand ich sehr undurchsichtig. Sein Verhalten Ruby gegenüber war stellenweise einfach schrecklich unfair und hat selbst mir das Herz gebrochen. Doch als die Geschichte dann richtig in Fahrt kam und James endlich mal etwas emotionaler wurde, da konnte ich mich mit der ganzen Sache besser anfreunden.

Ruby hat mir dagegen besonders gut gefallen. Sie war so sympathisch, zielstrebig und ehrgeizig. Über ihren Planungswahnsinn musste ich echt schmunzeln und ich habe es geliebt, dass sie so am Boden geblieben ist und dabei stets so freundlich und hilfsbereit rüberkam. Besonders beeindruckt hat mich aber Rubys Einfluss auf James und was ihre Art alles aus ihm gemacht hat. Es war wunderbar, das mitzuerleben.

Etwas enttäuscht war ich dagegen von James Freunden. Ich fand sie allesamt schrecklich, was meiner Meinung nach nicht unbedingt die beste Voraussetzung ist. Meist habe ich dennoch einen "Liebling" unter den nicht immer ganz einfachen Nebencharakteren. Aber nicht so hier. Ich konnte keinerlei Verbindung zu ihnen aufbauen und habe ehrlich etwas Bammel, wie sich das im nächsten Teil wohl entwickeln wird.
Dafür konnten Rubys Freundin Lin und ihre Schwester bei mir punkten. Ebenso hat mich Lydia, James Schwester, am Ende positiv überrascht zurückgelassen.

Der Handlungsverlauf war, wie schon angedeutet, ungewohnt schwierig für mich. Das Buch konnte mich in der ersten Hälfte nicht wirklich packen, hat dann aber, Gott sei Dank, an Tempo und Spannung zugelegt. Die Beziehung zwischen Ruby und James entwickelte sich eher schleichend und kaum ging es mal einen Schritt vor, wurden gleich zwei Schritte zurück gemacht. Zum Ende hin hat mich das Hin und Her zwischen den Beiden sogar etwas gestört. Die Ereignisse überschlugen sich, alles ging plötzlich ganz schnell und wenn ich ehrlich bin, hätte ich an Rubys Stelle James ein für alle Mal den Laufpass gegeben. Auch der finale Schicksalsschlag war für mich dann etwas zu viel des Guten. Ich finde ja, dass die Reihe mit James' schwierigen Eltern schon genug Grundlage für eine komplizierte Story hat und das Spektakel nicht unbedingt nötig gewesen wäre. Nichtsdestotrotz haben mich die wenigen, prickelnden und emotionalen Szenen zwischen Ruby und James letztlich doch ein Stück weit berühren und fesseln können, sodass ich nun wirklich gespannt bin auf die Fortsetzung.

Alles in allem hat mich Save me eher enttäuscht. Versteht mich nicht falsch: Das Buch ist definitiv gelungen! Aber vielleicht bin ich einfach mit zu hohen Erwartungen an diese neue Reihe herangegangen. Was ja nicht ist, kann ja noch werden.

BEWERTUNG:

Mit Save me ist der Autorin ein schöner Reihenauftakt gelungen, der für mich aber nicht mit den Büchern der Again-Reihe mithalten konnte. Letztlich hat mich die Geschichte zwischen Ruby und James aber dennoch faszinieren können, sodass ich mich schon auf den Erscheinungstermin von Save you freue.

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263 Bibliotheken, 18 Leser, 0 Gruppen, 83 Rezensionen

sarina bowen, rollstuhl, the ivy years, liebe, lyx verlag

The Ivy Years - Bevor wir fallen

Sarina Bowen , Ralf Schmitz
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei LYX, 29.03.2018
ISBN 9783736304505
Genre: Liebesromane

Rezension:

INHALT:


Seit einem Sportunfall ist Corey Callahan auf den Rollstuhl angewiesen, doch ihren Platz am renommierten Harkness College will sie auf keinen Fall aufgeben! Im Wohnheim trifft sie auf Adam Hartley – aus dem Zimmer direkt gegenüber. Corey weiß augenblicklich, dass sie das in Schwierigkeiten bringen wird: Denn auch wenn Corey sich von niemandem besser verstanden fühlt als von Adam und sie sich sicher ist, dass es ihm genauso geht – für sie beide gibt es keine Chance ...

Quelle: Bastei Lübbe

COVER:

Das Cover ist recht dunkel gehalten und mit vielen kleinen, rosafarbenen Blüten versehen. Mir gefällt das Cover richtig gut und ich mag es besonders, dass das Cover nicht zu viel über den Inhalt des Buches verrät.

MEINE MEINUNG:

Im Rahmen unserer Blogtour durfte ich The Ivy Years vorab lesen und genauer unter die Lupe nehmen. Der Inhalt hatte mich direkt neugierig gemacht und ich war super gespannt auf das Buch, das im ersten Moment absolut nicht perfekt wirkte. Und damit meine ich nicht, dass das Buch nicht perfekt ist. Sondern die Protagonistin. Corey hatte nämlich einen schweren Sportunfall und sitzt seitdem im Rollstuhl. Ihren Collegeplatz möchte sie unter keinen Umständen hergeben und so beginnt sie einige Monate nach dem verhängnisvollen Unfall ihr Studium an ihrem Traumcollege, tausende Kilometer von ihren Eltern entfernt. Doch Corey findet schnell Anschluss. So ist ihre Mitbewohnerin Dana wirklich sehr herzlich und auch der junge Mann von gegenüber, Adam Hartley mit dem gebrochenen Bein, hat es Corey vom ersten Augenblick an angetan. Nicht nur ihre Gehbehinderung schweißt die beiden zusammen, sondern auch ihre Leidenschaft fürs Eishockey, die bei Corey allerdings vom Unfall etwas überschattet wird.

Ich muss sagen, dass die Autorin meine Aufmerksamkeit durch Coreys Schicksal erregt hat. Das Ganze klang einfach absolut vielversprechend und ist definitiv etwas, was ich noch nicht so oft in den Händen gehalten habe. Generell habe ich ein sehr emotionales Buch erwartet und war mir im ersten Moment nicht sicher, ob es mich nicht zu sehr mitnehmen würde. Dem war allerdings nicht so. Einerseits fand ich dies überraschend erfrischend, anderseits haben mir dadurch die Tiefe und die Gänsehautmomente gefehlt.

Corey ist total sympathisch und nett und ich mochte sie sehr gerne. Allerdings erschien sie mir stellenweise sehr abgeklärt. Zwar strahlt sie eine Stärke und Akzeptanz aus, die wirklich beeindruckend ist. Aber dadurch haben mir schlicht und ergreifend die Emotionen gefehlt. Corey möchte kein Mitleid. Das kann ich verstehen. Aber ich hätte sie gerne etwas mehr bemitleiden wollen, um mich mit ihrer Situation besser identifizieren zu können.

Dana und Adam haben mir als präsente Nebencharaktere ebenfalls gut gefallen. Dana ist eine tolle Freundin und Mitbewohnerin, kümmert sich und akzeptiert Corey so, wie sie ist. Sie versucht sie sogar regelmäßig zu ermuntern und den Kopf nicht hängen zu lassen.
Adam kann ganz besonders damit punkten, indem er Corey behandelt wie jeden anderen. Wenn Corey in seiner Gegenwart war, habe ich den Rollstuhl oftmals ganz vergessen. Das ist doch ein tolles Zeichen, oder?

Doch diese sonnigen und harmonischen Aspekte haben leider auch einen kleinen Beigeschmack. Es hat mir im Endeffekt an Tiefe und Emotionen gefehlt. Das Thema ist nicht gerade einfach und scheinbar fiel es auch der Autorin schwer, es entsprechend zu behandeln. Die Ansätze sind gut, die Umsetzung allerdings noch lange nicht ausgreift. Seine Protagonistin in den Rollstuhl zu setzen, ist einfach nicht alles. Mir fehlten die Szenen, in denen es auch mal einen Rückschlag gibt. Mir fehlten den Szenen, in denen Corey mal nicht weiter weiß und mir fehlten definitiv auch die Schwierigkeiten im Alltag, die entstehen, wenn man im Rollstuhl sitzt und die bestimmt darüber hinausgehen, nicht Treppen steigen zu können. Leider konnte ich mich nur selten in Corey hineinfühlen, da sie mir blass und undurchsichtig erschien. Und so sympathisch die Charaktere auf den ersten Blick auch sind, umso oberflächlicher bleiben sie insgesamt. Zusätzlich hat es mich auch tierisch gestört, dass ich die Hintergründe zu Coreys Unfall erst ziemlich am Schluss erfahren habe und man damit das ganze Buch über im Dunkeln tappt. Auch ein Grund, weshalb Coreys Schicksal kaum Emotionen in mir ausgelöst hat. Des Weiteren erschien mir der Unfall auch nicht schlüssig und realistisch. Ich kenne mich damit nicht aus, aber das Ganze erschien mir etwas an den Haaren herbeigezogen, damit die Autorin eine Protagonistin im Rollstuhl mit möglichst viel Spielraum hat.

Insgesamt hat mir das Buch gefallen, aber mehr auch nicht. Der Schreibstil ist schön flüssig und irgendwie auch fesselnd. Durch die gut gewählte Erzählperspektive nimmt die Story rasch an Fahrt auf, denn das Buch wird abwechselnd aus der Sicht von Corey und Adam erzählt und gibt somit weitere Einblicke ins Geschehen. Allerdings sind mir die spannenden Punkte einfach zu spät ins rechte Licht gerückt worden. Ich denke, es hätte dem Buch durchaus gut getan, wenn die Autorin sich schon eher mit alternativen für Corey im Bezug auf Sport und Hobbys beschäftigt oder mehr authentische Alltagssituationen eingebaut hätte. Da kann auch die Liebesgeschichte nur wenig punkten. Es ist schon süß, wie Adam sich um Corey kümmert und bemüht. Allerdings ging mir der erste nähere und absolut klischeebehaftete Kontakt der beiden gegen den Strich. Da möchte ich aber jetzt auch ehrlich gesagt nicht zu viel vorweg nehmen, denn ich könnte mir vorstellen, dass dies auch jeder anders empfindet. Ich wollte dieses Buch unbedingt mögen, habe allerdings zu viele Schwachstellen für ein Highlight-Buch gefunden. Dennoch werde ich dem zweiten Teil eine Chance geben, denn dort geht es um Bridger, einen Eishockeykumpel, der sicher für ordentlich Wirbel sorgen wird.

BEWERTUNG:

Ich hatte hohe Erwartungen an dieses Buch und wurde leider enttäuscht. Eine Protagonistin im Rollstuhl ist wohl doch nicht alles. Ich fand die Idee schön, die Umsetzung allerdings nur mäßig gelungen. Inhaltlich ist das Buch absolut nichts Neues und sticht leider auch nicht besonders aus anderen Büchern dieses Genres heraus. 

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228 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 34 Rezensionen

erin watt;, royals, freundschaft, erpressung, familie

Paper Party

Erin Watt , Franzi Berg
Flexibler Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.03.2018
ISBN 9783492061223
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

INHALT:

Als ältester der Royal-Brüder war Gideon schon immer der Vernünftige. Liebevoll kümmerte er sich um seine jüngeren Geschwister und um seine Mutter bis sie starb. Er geht aufs College und trainiert hart für sein Sportstipendium. Doch auch Gideon hat eine düstere Seite und ein Geheimnis, das er seit Langem hütet. Warum zerbrach die Beziehung zwischen ihm und seiner großen Liebe Savannah? Und wird es ihm gelingen, ihr Herz zurückzuerobern? Nach den Erfolgsromanen um Reed und Ella beglückt uns Erin Watt nun mit einer Fortsetzung über die glamourösen, attraktiven und abgründigen Royals.

Quelle: Piper

COVER:

Passend zum Titel zeigt das Buchcover zwei prickelnde Sektgläser. Farblich ist es in Orangetönen gehalten und setzt sich damit von seinen Vorgängern ab. Mir persönlich gefällt dieses Cover wieder richtig gut.

MEINE MEINUNG:

Mittlerweile bin ich ja ein richtiger Paper-Fan. Und somit habe ich mich natürlich sehr über diesen Zwischenband gefreut. Von Gideon hat man in den letzten Büchern immer recht wenig gesehen und gehört. Deshalb war er mir schlicht und ergreifend einfach völlig unsympathisch. Auch aus diesem Grund habe ich das Buch als Anlass genommen, um endlich mal in Gideons Welt eintauchen und verstehen zu können, was in ihm vorgeht.

Das Buch fällt mit nur 208 Seiten erstaunlich kurz aus. Der Schreibstil ist aber gewohnt flüssig und locker und konnte mich demnach schnell wieder packen. Geschrieben ist das Buch abwechselnd aus der Sicht von Gideon und Savannah. Dabei erzählen die Kapitel mal Szenen aus der Vergangenheit und mal aus der Gegenwart. Ich muss sagen, dass mir dies besonders gut gefallen hat. Denn wie schon gesagt: Gideon ist eher so ein sporadischer Charakter gewesen und man weiß zwar grundlegend, was passiert ist, aber mehr auch nicht. Anhand der Erzählweise konnte man hier aber mehr über das Kennenlernen vom ihm und Sav, sowie über den großen Wendepunkt erfahren.

Gideon hat mich ehrlich gesagt überrascht. Während ich ihn bisher gar nicht leiden konnte, hat sich dies, dank des Buches, nun etwas gebessert. Ich dachte immer, dass er der ruhigere und besonnenere Typ unter den Royals ist. Und zum Teil stimmt das auch. Dennoch ist Gideon "erschreckenderweise" doch mehr Royal, als ich immer dachte: Harte Schale und sehr sehr weicher Kern.

Mit Savannah bin ich leider nur so richtig warm geworden. Und auch wenn sie nun erwachsener ist, wirkte sie zu den Zeiten, in denen sie mit Gideon zusammen war, einfach nur schrecklich naiv und unreif. Dafür ist sie nun zickig, bockig und unnahbar, was es mir schwer gemacht hat, die liebenswerten Seiten an ihr zu entdecken. Allerdings kann ich nun ihren Schmerz gut nachvollziehen, obwohl das kaum reichen wird, um Sav für mich zum Lieblingscharakter zu machen.

Insgesamt ist das Buch eine nette Lektüre für Zwischendurch, um die Wartezeit auf den nächsten Band zu verkürzen. Ich fand es nett, mehr über Sav und Gideon zu erfahren, auch wenn mich die beiden von ihrer Persönlichkeit her nicht so sehr berührt haben. Dennoch war an einigen Stellen ein schönes Prickeln zu spüren und ich bin froh, ein wenig mehr in Erfahrung gebracht zu haben. Dieser Band ist definitiv kein Muss, bringt jedoch eine Menge Informationen mit sich, die man sonst nicht bekommen hätte.

BEWERTUNG:

Kein Muss, aber einfach nett zu lesen. Mir hat das Buch auf jeden Fall geholfen, die Geschichte zwischen Gideon und Sav besser zu verstehen.

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85 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

jenny han, liebe, college, high school, always and forever lara jean

Always and forever, Lara Jean

Jenny Han , Anja Hansen-Schmidt
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 12.03.2018
ISBN 9783446258655
Genre: Jugendbuch

Rezension:

INHALT:

Liebe oder College? Lara Jean muss sich entscheiden … Der Abschlussband der romantischen Trilogie von Jenny Han

Lara Jeans letztes Highschool-Jahr könnte nicht besser verlaufen: Sie ist bis über beide Ohren in ihren Freund Peter verliebt, ihr Vater heiratet endlich die Nachbarin Ms. Rothschild, und Lara Jeans Schwester Margot wird den Sommer über nach Hause kommen. Doch während Lara Jean mit Feuereifer bei den Hochzeitsvorbereitungen hilft, zeichnen sich Veränderungen am Horizont ab. Sie muss große Entscheidungen treffen: Welches College soll sie besuchen, und was bedeutet das für ihre Beziehung mit Peter? Bald wird Lara Jean ihr Zuhause und ihre Familie verlassen müssen – und vielleicht auch ihre erste Liebe? Der lang ersehnte Abschluss der romantischen Bestseller-Trilogie über das Erwachsenwerden.

Quelle: Hanser Literaturverlage


COVER:

Wieder einmal besticht das Cover durch seine schlichte und leicht vintage-angehauchte Gestaltung.


MEINE MEINUNG:

Nachdem mir die ersten beiden Bücher der Trilogie schon gut gefallen hatten, war ich natürlich sehr gespannt auf das große Finale. Das Buch schließt relativ zeitnah an seinen Vorgänger an. Lara Jean und Peter befinden sich im Abschlussjahr und nun steht natürlich die große Phase um die Collegebewerbungen und abschließende Collegewahl im Raum. Dabei sind Tränen und Streit natürlich vorprogrammiert.
Allerdings sind in diesem Buch nicht nur Lara Jean und Peter ein zentrales Thema. Auch die Veränderungen in der Familie Song werden thematisiert. Dabei stellt die Autorin gekonnt und realistisch die Probleme dar, die bei einer Familienzusammenführung entstehen können.

Lara Jean hat mir als Charakter wieder sehr gefallen und ich muss sagen, dass sie eine wunderbare Entwicklung in den drei Büchern hingelegt hat, sich dabei aber stets treu geblieben ist. So ist sie mittlerweile eine erwachsenere, aber immer noch genauso romantische und liebe Version ihrer selbst. Ihre Gedankengänge konnte ich übrigens besonders gut nachvollziehen. Denn Lara Jean ist hin und hergerissen, wie es mit Peter und ihr im College weitergehen soll. Leider ist Lara Jean sehr geprägt von den Aussagen ihrer Mutter und den Handlungen ihrer älteren Schwester Margot. Und so dauert es eine ganze Weile, bis sie sich entschließt das einzig Richtige zu tun: Auf ihr Herz hören.

Besonders angetan hat es mir aber Peters Verwandlung. In den drei Büchern hat er sich zum absoluten Traumfreund entwickelt. So einen, würde sicher jede gerne haben wollen. Peter ist total liebevoll, stellenweise sogar romantisch und sehr verständnisvoll. Das Wichtigste ist aber wohl, dass er Lara Jean aus tiefstem Herzen liebt und man das auch auf jeder Seite zu spüren bekommt.
Neben den beiden Protagonisten haben mir aber auch alle Nebencharaktere wieder gut gefallen. Die Familie Song und auch Ms. Rothschild sind so liebevoll und süß und meiner Meinung nach, hat jeder eine solche Familie verdient.

Lara Jean und Peter erleben auch in diesem Teil wieder viele schöne gemeinsame Momente, die aber aufgrund der Zukunftsproblematik ein ums andere Mal überschattet werden. Ich persönlich fand diese Darstellung sehr realistisch und absolut authentisch. Und so habe ich mich immer wieder dabei ertappt, wie ich um die Zukunft der beiden gebangt habe.
Alles in allem ist es aber die Botschaft, die mich besonders bewegt hat. Nämlich: Das Liebe kein Alter kennt. Und nur weil andere junge Beziehungen gescheitert sind, muss das nicht immer und überall der Fall sein. Es dauert lange, bis Peter und Lara Jean einen Weg für ihre Beziehung finden. Und ich bin stolz und glücklich mit dem von ihnen gewählten Ende.

BEWERTUNG:

Always and forever, Lara Jean ist ein gelungener und authentischer Abschluss für diese wunderbare Trilogie, der es einem leicht macht, sich von den Charakteren und ihrer Geschichte zu verabschieden. 

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

coppenrath, kyra dittmann, pferde

Wild Horse Valley

Kyra Dittmann
Fester Einband
Erschienen bei Coppenrath, 16.03.2018
ISBN 9783649627746
Genre: Jugendbuch

Rezension:

INHALT:

Stell dir vor, du lebst an einem der ärmsten Orte Englands – und deine Mum erzählt dir, sie will einen Baron heiraten und mit dir auf ein Schloss ziehen … Genau das passiert Abby, die ihre Freunde daraufhin kurzerhand »Downton Abby« taufen. Aber auf dem Schloss, das auch noch »Hargrave Abbey« heißt, fühlt sie sich alles andere als prinzessinnenhaft. Immerhin kann sie nun endlich reiten, denn zu dem Anwesen gehört ein berühmtes Gestüt. Im Stall kommt sie auch dem unnahbaren Grey näher, dem Adoptivsohn des Barons. Doch Grey umgibt ein düsteres Geheimnis: Was geschah bei dem tödlichen Reitunfall seiner Mutter vor vielen Jahren? Als mehrere Pferde erkranken, fällt ein schlimmer Verdacht auf Abby. Mutig begibt sie sich auf Spurensuche und kommt dabei der Adelswelt ganz schön in die Quere … Ein fesselnder Pferdethriller mit einem gekonnten Mix aus Spannung, Pferdethemen und Romantik.


Quelle: Spiegelburg


COVER:

Das Cover ist sehr dunkel und quasi in schwarz-weiß gehalten. Es zeigt die Protagonistin Abby vor den Toren des Schlosses auf einem Pferd. Durch die dunkle und schlichte Gestaltung passt das Cover perfekt zur teilweise düsteren und mystischen Stimmung der Geschichte. Aufgelockert wird das Ganze nur vom gold-schimmernden Titel.


MEINE MEINUNG:

Zuerst einmal muss ich sagen, dass die Inhaltsangabe zum Buch wirklich etwas überspitzt verfasst ist (der Klappentext ist da etwas besser gewählt). Zumindest im Nachhinein gesehen. Denn es wird nie erwähnt, dass Abby in einem der ärmsten Orte Londons lebt. Ebenso wenig ist von einer Hochzeit die Rede. Eigentlich soll sie die Ferien auf Hargrave Abbey verbringen, um sich einzuleben. Das ist die einzig Andeutung, die zu dem Thema fällt. Und auch die Aussage "endlich reiten" ist etwas zu viel des Guten. Denn bis zum Schluss des Buches sitzt Abby ganze ein Mal auf einem Pferd und das auch nur, weil man ihr keine andere Wahl lässt.
Wenn man das aber alles mal nicht so sehr in Betracht zieht, hat man ein wirklich schönes und gut geschriebenes Buch vor sich liegen. Abby und ihre Mutter verbringen die Ferien beim neuen Freund der Mutter, der zufälligerweise ein Lord ist und auf einem Schloss in ländlicher Region lebt. Stadtmädchen Abby hat darauf überhaupt keine Lust und reist nur mit, um ihrer Mutter einen gefallen zu tun. Auf Hargrave Abbey angekommen, fühlt sich Abby überhaupt nicht wohl. Nur der Pferdestall zieht sie magisch an. Zwar wollte sie immer schon mal reiten, hat aber eher Angst davor. Die Bewohner des Schlosses begegnen ihr alle mit äußerster Skepsis. Einzig und allein der neue Freund der Mutter ist bemüht, dass es Abby bei ihm gefällt. Als Abby dann eines Tages mit einem verlotterten Pony aus dem Wald wiederkommt, ist der Stall in heller Aufruhr. Die anderen Pferde erkranken und es liegt Nahe, Abby die Schuld in die Schuhe zu schieben. Erstaunlicherweise ist Greyson, der Adoptivsohn des Lords, der einzige, der zu ihr hält. Doch nicht ohne Grund und Gegenleistung, wie Abby schnell feststellen muss. Abby soll Grey nämlich dabei helfen, den mysteriösen Tod seiner Mutter aufzuklären.

Ich muss sagen, dass mir sowohl die Buchidee, als auch der Schreibstil sehr gefallen haben. Das Buch konnte mich erstaunlich schnell fesseln und ich mochte es gar nicht mehr aus der Hand legen. Die Autorin schreibt sehr locker und flüssig und beschreibt die Szenerie ganz wunderbar, aber nicht zu detailliert, sodass man sich alles bildlich vorstellen kann.
Ich mochte aber auch den Mix der verschiedenen Thematiken. So geht es natürlich um Pferde. Aber auch die Liebe spielt eine Rolle, ebenso wie der mysteriöse Tod von Greys Mutter, der das Schloss zu überschatten scheint. Ehrlich gesagt war mir relativ schnell klar, wer mit dem Tod etwas zu tun haben könnte. Dennoch war der Weg zur Lösung des Rätsels sehr gelungen und schlüssig, teilweise sogar etwas gruselig. Ich würde das Ganze zwar eher als einen Krimi, anstatt als Thriller beschreiben, aber das ist vielleicht auch einfach Auffassungssache.

Das Setting war meiner Meinung nach für die Idee der Geschichte gut gewählt. Hargrave Abbey bietet mit seinem riesigen Anwesen und den vielen Geheimgängen und Tunneln nämlich den perfekten Ort für einen mysteriösen und lange zurückliegenden Todesfall. Mehr noch begeistern konnten mich aber die kleinen Ausflüge in die Landschaft rund um Hargrave Abbey. Da möchte man doch glatt selbst aufs Pferd steigen.

Abby als Protagonistin war mir sehr sympathisch. Sie ist so anders, als die reichen und verwöhnten Mädchen auf dem Land und steht zu ihrer Herkunft. Auf mich hat sie sehr selbstsicher und verlässlich gewirkt.
Als ich gelesen habe, dass es in diesem Buch um einen Lord geht, war ich erst einmal skeptisch. Doch Ambrose hat mich total überrascht, denn er ist ein herzlicher und absolut netter Typ. Und auch Greyson konnte bei mir punkten, nachdem er endlich etwas aufgetaut ist.
Doch insgesamt macht der Mix der Charaktere die Geschichte zu etwas Besonderem. Neben den netten Figuren gibt es nämlich auch ein paar waschechte Zicken oder Personen, bei denen man nicht weiß, was man von ihnen halten soll. So bleibt aber auch die mystische und geheimnisvolle Atmosphäre während des gesamten Buches aufrecht erhalten.

Es ist schon länger, dass ich meinen letzten Pferde-Roman gelesen habe. Wild Horse Valley hat mich vom Inhalt her aber direkt angesprochen und letztlich sogar vollkommen überzeugen können. Ich mochte die düstere Atmosphäre, gepaart mit der schönen Szenerie und der sich entwickelnden Romanze wirklich sehr und hätte gerne noch weitergelesen, um zu sehen, wie es mit Abby, Grey, dem Schloss und dem verlotterten Pony weitergeht.


BEWERTUNG:

Wild Horse Valley ist ein durchaus gelungenes Buch mit teilweise düsterer, aber absolut packender Atmosphäre. Mich konnte das Buch mit seinem gelungenen Figuren- und Themenmix sehr begeistern.

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

fee, realität und magie

Mami Fee & ich - Der große Cupcake-Zauber

Sophie Kinsella , Anja Galić , Frau Annika
Fester Einband: 120 Seiten
Erschienen bei cbj, 05.03.2018
ISBN 9783570175088
Genre: Kinderbuch

Rezension:

INHALT:


Die 7-jährige Ella hat eine ganz normale Familie: chaotischer kleiner Bruder, Papa und Mama. Hm, na ja, Ellas Mama ist nicht gaaaanz so wie andere Mütter. Denn: sie ist eine wischwaschechte Fee! Und Ella - ist ihre kleine Junior-Fee. So eine Feen-Mama ist super praktisch, wenn mal morgens wieder keiner Milch besorgt hat, oder die extra pingelige Nachbarin spontan zum Tee vorbeikommt. Denn, Hokuspokus, zaubert Mami dann - eine Kuh in die Küche und fliegenden Muffinteig. Wie gut, dass Ella ihrer Mama zur Hand geht, die ist nämlich die Allerallerbeste auf der Welt und immer guter Laune - nur mit dem Zaubern, da hapert es manchmal ein bisschen.

Quelle: Randomhouse

COVER:


Das Cover ist einfach wunderschön, mädchenhaft-pink und mit ein wenig Glitzer und Schimmer an den passenden Stellen. Ich finde das Cover total niedlich und bin mir sicher, dass es die entsprechende Zielgruppe begeistern wird.

MEINE MEINUNG:


Vom Inhalt her klang das Buch einfach nur zuckersüß. Und so ist die Geschichte auch. Im wahrsten Sinne des Wortes. Denn es geht um Cupcakes und jede Menge Zauberei. Nur leider ist Mami Fee nicht besonders talentiert und so geht einiges schief.

Während ich das am Anfang noch super unterhaltsam fand, hat es mich zum Ende hin mehr und mehr gestört. Inhaltlich ist die Geschichte nämlich nichts Besonderes und versucht mit den vielen misslungenen Zaubersituationen von Mami Fee zu punkten. Das finde ich ehrlich gesagt sehr schade, denn die Feen-Idee und auch, dass die Mama nicht die beste Fee ist, fand ich eigentlich ganz gut.
Zudem hat mich der Schreibstil auch einfach nicht packen können. Vieles wird verniedlicht und so endet jeder Zauberspruch auf -ribus, während der Bruder von Protagonistin Ella nichts anderes sagen kann als Wuzzi-wuzzi-wuzzi. Ich weiß, dass ich hier ein Kinderbuch vor mir habe. Und ich liebe Kinderbücher. Aber dieses Buch ist für Kinder ab 6 Jahren empfohlen und mit diesen Sprachgebräuchen wirkte es für mich schon fast zu kindisch für diese Zielgruppe.
Zusätzlich mochte ich das Zusammenspiel aus Feendasein und moderner Technik nicht. Gezaubert wird mit einem Handy und die Zaubersprüche per FeeTube gelernt. Und wenn ich mir dann die Kombination aus Wuzzi-Wuzzi-Sprache und dem Pendant zu YouTube ansehe, bin ich mir nicht sicher, was ich davon halten soll. Das sind doch zwei vollkommen verschiedene Welten. "Babysprache" gepaart mit modernster Technik. Sicher kennen einige 6-jährige heutzutage YouTube, aber ich halte nichts davon, das schon in einem Kinderbuch so zu thematisieren.

Dennoch mochte ich die Protagonistin und die nicht-perfekte-Feen-Mama sehr gerne. Auch die Ansätze, was den Umgang mit fiesen Mitschülern oder Fair Play bei Wettkämpfen angeht, fand ich toll.
Dennoch hatte das Buch für mich letztlich zu viele Ungereimtheiten. Die Geschichte war eher lahm, als fesselnd und die Sprache hat mir nicht gefallen. Natürlich sind viele meiner Kritikpunkte reine Geschmackssache. Deshalb würde ich empfehlen, einfach mal in des Buch reinzulesen und dann zu entscheiden, ob es das passende ist.

BEWERTUNG:


Mir persönlich hat das Zusammenspiel aus sehr kindlicher Sprache und moderner Technik überhaupt nicht gefallen. Und auch inhaltlich konnte mich das Buch nicht fesseln. 

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97 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 30 Rezensionen

fantasy, abenteuer, dressler verlag, fanatsie, familie

Nevermoor

Jessica Townsend , Franca Fritz , Heinrich Koop , Eva Schöffmann-Davidov
Fester Einband
Erschienen bei Dressler, 19.02.2018
ISBN 9783791500645
Genre: Kinderbuch

Rezension:

INHALT:

Willkommen in der Welt grenzenloser Magie! Morrigan Crow ist verflucht, an ihrem 11. Geburtstag zu sterben. Doch als die Zeiger auf Mitternacht zulaufen, wird sie vom wunderbar seltsamen Jupiter North gerettet und in sein Hotel in der geheimen Stadt Nevermoor gebracht. Dort gibt es riesenhafte, sprechende Katzen, Vampirzwerge und echte Freunde für Morrigan. Doch sie muss schwierige Prüfungen bestehen, um in ihrem neuen Zuhause bleiben zu dürfen, und außer ihr scheint hier jeder ein besonderes Talent zu haben. Oder kann Morrigan vielleicht mehr, als sie ahnt?

Bildgewaltig und fantasievoll: Band 1 der international gefeierten Kinderbuch-Trilogie entführt die Leser in ein einzigartiges Wunderland voller Magie und Abenteuer.

Quelle: Dressler


COVER:

Das detaillierte und liebevoll gestaltete Cover hat mich direkt in seinen Bann gezogen. Zu sehen ist Protagonistin Morrigan mit vielen kleinen und wichtigen Elementen aus der Geschichte. Man weiß gar nicht, wo man zuerst hinschauen soll, denn überall gibt es etwas zu entdecken. Besonders stechen aber der Titel und die goldenen Verzierungen heraus, die man sogar richtig ertasten kann.


MEINE MEINUNG:

"Nevermoor" ist eines der Bücher, auf das ich mich schon im Vorfeld riesig gefreut hatte. Die Inhaltsangabe versprach etwas vollkommen Neues und somit war ich tierisch gespannt. So viel kann ich vorab schon einmal sagen: Ich wurde absolut nicht enttäuscht. Meiner Meinung nach ist "Nevermoor" ein Buch, das man gelesen haben muss.
Inhaltlich geht es um Morrigan, die von Geburt an verflucht ist und an ihrem 11. Geburtstag sterben soll. Doch kurz vor ihrem 11. Geburtstag bekommt Morrigan gleich mehrere Angebote beim sogenannten Gebotstag und hat somit die Chance auf eine Lehrstelle. Während sie das alles nur für einen fiesen Scherz hält, lässt Bieter Jupiter North nicht locker. Am Abend ihres Todes erscheint er pünktlich kurz vor Mitternacht und rettet Morrigan das Leben. Er nimmt sie mit in den verborgenen Freistaat Nevermoor, wo Morrigan einige schwierige Prüfungen erwarten, die sie bestehen muss, um weiterhin in Nevermoor und in Jupiters magischem Hotel bleiben zu dürfen. Doch wie soll Morrigan das anstellen? Sie scheint die einzige zu sein, die nicht über ein besonderes Talent verfügt...

Ich muss sagen, dass "Nevermoor" mich direkt auf den ersten Seiten gepackt und nicht mehr losgelassen hat. Ich bin immer noch hin und weg von diesem zauberhaft-magischen Setting und den vielen wunderbaren Ideen, die die Autorin hatte. Und während ich anfangs noch dachte, dass sich das alles doch wohl nur schwer unter einen Hut bringen lassen würde, wurde ich schnell eines Besseren belehrt. Die Ideen, die Handlung, die Figuren und das Setting geben ein absolut fantastisches Zusammenspiel ab und daher ist das Buch, von der Kreativität her, das grandioseste, was ich in den letzten Jahren gelesen habe.
Ehrlich gesagt möchte ich gar nicht so viel zum Setting und dem Drumherum sagen, da ich finde, dass jeder selber in diese magische Welt eintauchen und sich seine Meinung bilden sollte.

Der Handlungsverlauf hat mich, ebenso wie das Setting, vollkommen überzeugen können. Am Anfang wirkte das Buch wirklich sehr traurig. Morrigan weiß, dass der Tod auf sie wartet. Jeder gibt ihr die Schuld an allem was in ihrer Nähe, ihrer Stadt oder in ihrer Familie passiert. Schließlich ist sie das verfluchte Kind. Daher tat mir Morrigan zu Beginn des Buches einfach nur furchtbar leid. Sie hat nur wenig Liebe und Aufmerksamkeit erfahren und hat ihre Kindheit meist abgeschottet von der Gesellschaft verbracht. Umso erfrischender war dann die Wendung, die die Handlung nach dem Auftauchen von Jupiter North genommen hat. Sein magisches Hotel und der Freistaat Nevermoor sind ein absoluter Lichtblick. Alles ist farbenfroh, bunt und lebhaft und niemand scheint sich vor Morrigan, dem verfluchten Mädchen, zu fürchten. Schnell nimmt das Buch dann an Tempo auf, denn für Morrigan gilt es Freunde zu finden und schwierige und teils gruselige Prüfungen zu bestehen.
Mit dieser gelungenen Mischung konnte mich Autorin Jessica Townsend wirklich überzeugen und fesseln.

Doch auch der Schreibstil ist eine Wucht. Denn obwohl das Setting auf den ersten Blick sehr verwirrend wirkt, beschreibt die Autorin alles mit so einer Leichtigkeit, dass ich mir die Orte und Figuren wunderbar bildlich vorstellen konnte. Das Buch lies sich daher erstaunlich unkompliziert und vor allem schnell lesen und ich war am Ende sogar etwas traurig, dass es nun (vorerst) mit "Nevermoor" vorbei ist.

Die Figuren der Geschichte könnten übrigens nicht unterschiedlicher sein. Aber auch hier möchte ich eigentlich nicht zu viel verraten. Vielleicht nur so viel: Es gibt Vampirzwerge, große sprechende Katzen, Drachen, Einhörner und natürlich auch normale Menschen.

BEWERTUNG:

"Nevermoor" hat mich mit seiner Vielfalt an Ideen und Figuren absolut begeistern und mitreißen können. Das Setting ist ein absoluter Traum und ich habe schon lange nicht mehr etwas so ausgefallenes und faszinierendes in den Händen gehalten. Grandioser Auftakt! Dieses Buch solltet ihr unbedingt lesen.

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Fabelhafte Feline - Das Ponywunder

Antje Szillat , Angela Glökler
Fester Einband: 144 Seiten
Erschienen bei Coppenrath, 17.07.2017
ISBN 9783649621379
Genre: Kinderbuch

Rezension:

INHALT:

Was ist das für ein seltsamer Pferdeanhänger, der da mit einem Mal mutterseelenallein auf dem Glückskleehof steht? Feline und ihre Eltern trauen ihren Augen kaum, als sie darin ein zotteliges, mageres Pony finden, das sich kaum noch auf den Beinen halten kann. Flecki heißt es, wie Kater Paulo seiner Feline heimlich zuflüstert, und wurde von seinen Besitzern einfach ausgesetzt. Feline ist fassungslos. Und als sie wenig später auf weitere Ponys stößt, die dringend ihre Hilfe brauchen, schreitet sie mit Paulos Hilfe mutig zur Tat! Die fabelhafte Tierreihe im Kinderbuch von Erfolgsautorin Antje Szillat mit einer Prise Magie – leicht, warmherzig und voller Glück!

Quelle: Coppenrath


COVER:

Das Buchcover zeigt Feline, Kater Paulo und Pony Flecki vor einem Ponykarussell. Das Cover ist wieder sehr farbenfroh gestaltet worden und natürlich darf auch hier ein klein wenig Glitzer an den passenden Stellen nicht fehlen. Mir gefällt das Cover wieder sehr gut und ich fühle mich glatt ein paar Jahre zurückversetzt.


MEINE MEINUNG:

Noch nicht lange wohnen Feline und ihre Eltern auf dem Glückskleehof. Doch schon jetzt ist immer etwas los und der gute Ruf des neuen Tierarztes hat sich in Windeseile herumgesprochen. Und mit einem Mal steht ein alter klappriger Pferdeanhänger auf dem Hof und darin befindet sich ein ebenso altes und klappriges Pony, das sich kaum noch auf den Beinen halten kann. Feline und ihre Eltern sind alarmiert und haben großes Mitleid mit dem Tier. Nun gilt es dem Pony wieder auf die Beine zu helfen und den fiesen Besitzer ausfindig zu machen, um ihm das Handwerk zu legen.

Und so geht es auch gleich in Kapitel 1 richtig rund. Pony Flecki wird aufgefunden und Feline und Kater Paulo machen es sich zur Aufgabe, mehr über Fleckis Vergangenheit und seinen Besitzer in Erfahrung zu bringen. Eher ungewollt rutscht auch Felines Freund Tim mit in das Spürnasen-Team und mit etwas Hilfe von Paulo kommen die drei, schneller als gedacht, an die wichtigen Informationen. Leider ist Flecki kein Einzelfall und Feline sieht es überhaupt nicht ein, aufzugeben. Und so sollen auch die anderen Ponys gerettet und die Mitbürger für das Wohl der Tiere sensibilisiert werden.

Inhaltlich hat mir das Buch wieder sehr gefallen und dieses Mal war die Thematik sogar etwas actionreicher. Feline und Tim begeben sich sogar in die eine oder andere gefährliche Situation, nur um Flecki zu helfen und die anderen Ponys zu retten. Dabei ist die Geschichte noch immer kindgerecht, leicht verständlich und gut zu verfolgen. Ich hatte auf jeden Fall eine Menge Spaß und haben das Zusammenspiel von Feline und dem sprechenden Kater Paulo wieder sehr genossen. Auch Felines Freund Tim ist mir inzwischen ans Herz gewachsen. Er ist ein echter Freund, unterstützt und hilft und versteht es auch, in bestimmten Situationen nicht alles zu hinterfragen.
Doch neben den lustigen und temporeichen Szenen gibt es auch einige, die unter die Haut gehen. So wird in diesem Band auch das Thema Tierschutz kindgerecht thematisiert und vermittelt und Protagonistin Feline versucht heldenhaft für das Wohl der Tiere einzustehen.

Ich finde, dass die Autorin hier eine wundervolle Mischung aus Magie, Spannung, Action und Mitgefühl geschaffen hat. Sowohl jüngere, als auch ältere Leser werden spielend leicht für das Thema Tierschutz sensibilisiert, ohne das die Geschichte dabei zu traurig wird. Denn am Ende wird natürlich alles gut.
Und ebenso wie ich die Mischung aus den verschiedenen emotionalen Szenen mochte, so mag ich auch das Geflecht aus immer wiederkehrenden Handlungssträngen und neuen Ideen. Die Verhältnis zwischen Kater Paulo und seiner Feline zieht sich durch alle Bände, ebenso wie der Konflikt zwischen Paulo und Balthasar. Auch die Freundschaft von Feline und Tim wird überall thematisiert und somit bilden diese drei Handlungsstränge eine Art Grundgerüst für alle Geschichten, die dann von neuen tierischen Patienten umspielt werden.

Doch neben all dem Trubel um Feline und die Ponys, kommt auch der oben schon angedeutete Handlungsstrang zwischen Kater Paulo und seinem ehemals besten Freund Balthasar nicht zu kurz. Leider habe ich immer noch nicht in Erfahrung bringen können, warum Balthasar eine Gefahr darstellt, aber ich bin mir sicher, dass ich dies in den nächsten Büchern herausfinden kann. Es bleibt also spannend.


BEWERTUNG:

Das Ponywunder hat mir wirklich gut gefallen und konnte gerade durch seine kindgerecht-temporeiche und tiefergehende Story bei mir punkten. Dabei bleibt das Buch an allen Stellen absolut altersentsprechend und gut verständlich und dürfte vor allem Mädchen im entsprechenden Alter regelrecht verzaubern.

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364 Bibliotheken, 14 Leser, 1 Gruppe, 148 Rezensionen

fantasy, jugendbuch, silberschwingen, emily bold, flügel

Silberschwingen - Erbin des Lichts

Emily Bold , Carolin Liepins
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Planet! ein Imprint der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 13.02.2018
ISBN 9783522505772
Genre: Jugendbuch

Rezension:

INHALT:

Magie, Liebe, Spannung: brandneue Romantasy der Bestseller-Selfpublisherin Emily Bold!

Thorn kann kaum atmen, ihr Körper schmerzt, ihr Rücken glüht – etwas Unerklärliches geht mit ihr vor. Und schon bald erfährt sie: Sie ist halb Mensch, halb Silberschwinge und schwebt plötzlich in höchster Gefahr. Denn als Halbwesen hätte sie bereits nach ihrer Geburt getötet werden sollen. Als Lucien, der Sohn des mächtigen Clanoberhaupts der Silberschwingen, von ihrer Existenz erfährt, macht er Jagd auf sie. Thorn ist fasziniert von Lucien, denn er ist das schönste Wesen, dem Thorn jemals begegnet ist – und zugleich ihr schlimmster Feind.

Quelle: Thienemann-Esslinger

COVER:

Das Cover kommt in einem zarten Rosa daher und zeigt eine Frau und Teile Londons. Das Cover wirkt leicht mystisch und verwegen und passt damit sehr gut zum Inhalt. Ich persönlich finde das Cover sehr schön.


MEINE MEINUNG:

Der Klappentext hat mich sofort neugierig gemacht. Und da ich ein großer Fan von Engeln, gefallenen Engeln und fliegenden Wesen bin, wollte ich unbedingt wissen, was es mit den Silberschwingen auf sich hat.

Inhaltlich geht es um die 15 jährige Thorn, die bisher ein normales und fast schon langweiliges Leben geführt hat. Bis Riley ihr erklärt, was sie wirklich ist. Nämlich ein Halbwesen. Halb Mensch, halb Silberschwinge. Damit schwebt sie in größter Gefahr, denn Halbwesen dürfen nicht existieren, da keiner genau weiß, wie mächtig sie sind. Ausgerechnet der Sohn des Feindes, Lucien, schnappt Thorn auf und weigert sich, sie wieder frei zu geben. Er hat großes Interesse an ihr und ihren Möglichkeiten. Mit der Zeit scheint die Abneigung beiderseits etwas abzunehmen. Doch Thorn hat stets im Hinterkopf: Der Mann mit den schönen Augen und der düsteren und packenden Ausstrahlung ist ihr größter Feind.

Der Einstieg in die Geschichte ist mir wirklich leicht gefallen und ich war schnell von der Buchidee gefesselt. Das Buch ist hauptsächlich aus der Sicht von Thorn geschrieben, wobei wir aber auch kleine Einblicke in die Gedanken von Lucien bekommen. Die Story baut erstaunlich langsam an Tempo auf und entwickelt nach und nach einen gewissen Spannungsbogen, der es mir leicht gemacht hat, mit den Protagonisten mitzufiebern. Und obwohl die Geschichte nicht so tempo- und actionreich ist, wie ich erwartet hatte, war sie definitiv nicht langweilig.

Von der Thematik her ist das Buch sicher nichts Neues. Die Grundidee hat es so schon gegeben. Zwei verfeindete Seiten, den Kampf um die Macht, ein hübsches Mädchen und ein düsterer BadBoy. Dennoch konnte Emily Bold mit ihrem Buch bei mir Punkten. Mit den Silberschwingen hat sie versucht, sich von den anderen geflügelten Büchern abzusetzen. So bestehen die Schwingen nämlich nicht einfach aus Federn, wie bei Engel oder Vögeln. Aber was sie nun genau sind, lest ihr am besten selber nach. Auch mochte ich die Geschichte trotzdem, da mir die Charaktere sehr sympathisch waren. Mir hat das Zusammenspiel aus Gut und Böse gefallen. Die Protagonistin war sympathisch und der BadBoy hat mich, wie könnte es auch anders sein, sofort in seinen Bann gezogen.

Ich finde mit Silberschwingen - Erbin des Lichts, ist der Autorin ein toller Auftakt gelungen, der mich fesseln und gut unterhalten konnte. Die Liebe kommt nicht zu kurz, steht aber auch nicht permanent und zentral im Mittelpunkt, was ich ziemlich erfrischend fand. Natürlich bleiben am Ende auch einige offenen Fragen zurück, ich habe aber hier endlich mal das Gefühl gehabt, vorerst mit ausreichend Informationen versorgt worden zu sein. Ein großer Pluspunkt ist für mich übrigens auch das Setting. Zum einen, weil ich London liebe. Aber zum anderen auch, weil ich finde, dass London der perfekt Ort für Wesen wie Silberschwingen ist. Die Stadt ist absolut multikulti und wenn ich Leute mit Schwingen unter uns an einem bestimmten Ort erahnen würde, dann wohl dort.

Alles in allem hat mir dieses Jugendbuch gut gefallen. Was Action und eine temporeiche Story angeht, ist noch etwas Luft nach oben und somit bin ich schon jetzt gespannt auf die Fortsetzung.

BEWERTUNG:

Tolle Buchidee, interessante Charaktere und ein traumhaftes Setting. Ich freue mich schon jetzt auf die Fortsetzung.

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29 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

arzt, bauernhof, freunde, hilfe, kater

Fabelhafte Feline - Das Geheimnis vom Glückskleehof

Antje Szillat , Angela Glökler
Fester Einband: 144 Seiten
Erschienen bei Coppenrath, 17.07.2017
ISBN 9783649621362
Genre: Kinderbuch

Rezension:


INHALT:

„Glückskleehof", liest Feline und seufzt. Von Glück kann bei dem verwilderten Bauernhof, auf dem ihre Eltern eine Tierarztpraxis eröffnen wollen, ja wohl keine Rede sein! Widerwillig lässt Feline sich auf das Abenteuer ein … und stößt in dem verwunschenen Garten hinter dem Haus zwischen Kletterrosen, Kamillen und Clematis auf ein ungeheuerliches Geheimnis: den sprechenden Kater Paulo von Panama. Nur Feline versteht ihn – und erkennt bald, dass sie als Katzenflüsterin eine große Hilfe bei Tiernotfällen aller Art ist … Die fabelhafte Tierreihe im Kinderbuch von Erfolgsautorin Antje Szillat mit einer Prise Magie – leicht, warmherzig und voller Glück!


Quelle: Spiegelburg


COVER:

Das Buchcover zeigt Protagonistin Feline, Kater Paulo und den Glückskleehof im Hintergrund. Farblich ist das Cover sehr bunt und kindgerecht gehalten und mit Glitzerfolie versehen. So schimmern und funkeln einige Elemente, wenn man das Buch in den Händen bewegt. Ich persönlich liebe dieses Buchcover. Es ist wunderschön und das Glitzer genau an den passenden Stellen eingesetzt, sodass es nicht zu viel wird.
Kleiner Tipp: Das Buch ist im Inneren stellenweise ebenso wundervoll illustriert, wie das Cover selbst.

MEINE MEINUNG:

Auf der Leipziger Buchmesse bin ich beim Stöbern auf dieses Buch aufmerksam geworden. Als Kinderbuchfan konnte ich nicht widerstehen, denn das Cover hat mich total fasziniert und begeistert, sodass ich das Buch einfach kaufen musste.

Inhaltlich geht es um Feline, die mit ihren Eltern nach Ostfriesland umzieht. Felines Papa hat dort nämlich einen alten und leider auch heruntergekommenen Hof samt riesigem Garten und angrenzender Tierarztpraxis von Verwandten geerbt. Deshalb möchte er den Hof auf Vordermann bringen und die Praxis wiedereröffnen. Feline findet das alles aber gar nicht so toll und würde nach der Ankunft gerne direkt den Rückweg nach Bamberg antreten. Sie fühlt sich unwohl und vermisst ihr sauberes und schickes zu Hause, sowie ihre Freunde in Bamberg. Doch dann entdeckt sie den wundervollen und verwilderten Garten, der eine Art magische Anziehungskraft auf sie ausübt. Allerdings ist nicht der Garten magisch, sondern Kater Paulo, dem Feline dort über den Weg läuft. Durch seine dicke Statur und seine sonderbare Fellfärbung sticht Paulo heraus. Das aber ist längst noch nicht alles. Denn Paulo kann sprechen. Zumindest mit Feline. Und beide merken schnell, dass Paulo eine große Hilfe bei tierischen Notfällen in der Praxis des Tierarztes sein kann.

Im Gegensatz zu Feline war ich sofort begeistert vom Glückskleehof. Denn während sie sich am Anfang mit dem alten Gebäude und der Unordnung schwergetan hat, waren dies die Punkte, die mich total in ihren Bann gezogen haben. Die Autorin beschreibt mit einfachen Mitteln die Umgebung und den Glückskleehof, sodass ich mir alles wunderbar und bildlich vorstellen konnte. Die Szenerie hat auf mich sehr magisch und verwunschen gewirkt und ich bin mir sicher, dass ich mich an Felines Stelle direkt dort wohlgefühlt hätte. Neben den zauberhaften Beschreibungen kann die Autorin aber auch mit der Atmosphäre, die während des ganzen Buches herrscht, punkten. Ich habe mich einfach pudelwohl und gut unterhalten gefühlt und hatte richtig Spaß mit diesem Reihenauftakt.
Die Story an sich ist nicht sehr actionreich. Paulo und Feline lernen sich nämlich gerade erst kennen, bevor es auch schon zu ihrem ersten "Einsatz" geht. Wer also gerne realistische Geschichten mit einem Hauch von Magie liest, der wird mit der Fabelhaften Feline seine helle Freude haben.

Die Charaktere haben mir ebenfalls gut gefallen. Feline hat sehr liebevolle und fürsorgliche Eltern und ich mochte den Umgang zwischen Eltern und Kind sehr.
Feline war mir von der ersten Seite an sympathisch. Und obwohl ich um einiges älter bin als die Protagonistin, konnte ich ihre Gedanken und Gefühle wunderbar nachvollziehen. Ob es die Wut wegen des Umzugs war, die Sehnsucht nach der Heimat und den alten Freunden oder das Unbehagen im neuen Zuhause. Die Autorin hat Felines Gefühlswelt gut auf den Punkt gebracht, sodass sich Leser der entsprechenden Zielgruppe gut mit ihr identifizieren dürften.
Aber auch Kater Paulo hat mir sehr gefallen. Natürlich ist Feline anfangs erst einmal geschockt. Aber schnell findet sie Gefallen am Austausch mit dem Kater und die beiden werden ziemlich dicke Freunde.

Der Schreibstil ist flüssig, kindgerecht und gut zu verfolgen. Somit würde ich die Buchreihe auch ruhigen Gewissens an die entsprechende Altersgruppe von 8 Jahren weiterempfehlen. Doch natürlich kann man das Buch auch als älterer Leser genießen. Eventuell kann es etwas langweilig erscheinen, da das Buch einfach wenig actionreich ist. Dafür bezaubert es mit wundervollen Beschreibungen und der Liebe zum Tier. Hier sollte man vielleicht einfach vorab schauen, wie die Interessen des Lesers sind.

BEWERTUNG:

Diese magische Geschichte hat mir wirklich gut gefallen und bin schon sehr gespannt auf die nächsten Patienten auf dem Glückskleehof. 

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14 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

4 sterne

Spiegelgasse

Sascha Blum , Natalie Dombois
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Arena, 17.07.2017
ISBN 9783401603537
Genre: Kinderbuch

Rezension:

INHALT:

Das Leben von Blue und ihrer Freunde Elek, Stella und Spence ändert sich schlagartig, als sich in ihrer Heimat Civia mysteriöse Vorkommnisse häufen: die Pilare, die Blues Volk auf dem Kopf trägt, verwelken, in der Bibliothek gibt es plötzlich nur noch leere Bücher, und überall verbreiten Gestalten in grauen Mänteln Angst und Schrecken. Als Blue im Spiegel ihrer Großmutter ein sonderbares Buch findet, begreift sie, dass das gesamte Wissen ihres Landes in Gefahr ist und nur sie und ihre Freunde Civia retten können. Und schon stecken die vier mitten in einem unglaublichen Abenteuer …

Quelle: Arena Verlag

COVER:

Das Cover zeigt die Protagonisten in einem alten Gewölbe, umgeben von Fackeln, brennendem Papier und Blumenranken. Bei genauerer Betrachtung sieht man, oben am Rand des Buches, ein paar Gestalten in Kutten. Ich finde die Gestaltung des Buchcovers sehr gelungen, da es die Thematik des Buches wunderbar aufgreift. Insgesamt gefällt mir das Cover gut. Mir fehlt allerdings die "Anziehungskraft", die das Buchcover für mich zu einem absoluten Hingucker machen würde.


MEINE MEINUNG:

Nach dem Klappentext war ich wirklich neugierig auf das Buch. Und es geht auch gleich turbulent los. Ohne große Erklärungen ist man gleich Teil der Geschichte, die aus verschiedenen Sichtweisen erzählt wird. Somit macht man von Kapitel zu Kapitel einige Sprünge und findet sich immer wieder in verschiedenen Situationen und hinter unterschiedlichen Ausgangspunkten wieder. Am Anfang war das alles zumindest für mich etwas verwirrend. Ebenso wie die unterschiedlichen Herkünfte der Charaktere, auf die meines Erachtens einfach zu wenig eingegangen wurde. So habe ich relativ lange gebraucht um zu verstehen, dass Protagonistin Blue aufgrund ihrer Herkunft von einem bestimmten Merkmal geprägt. Dabei handelt es sich um sogenannte Pilare, Auswüchse am Kopf, die Hinweise auf Talente und Begabungen geben. Doch das ist natürlich längst noch nicht alles. Außergewöhnliche Spiegel, eine Art Geheimpolizei und mysteriöse Hüter hauchen dem Buch ebenfalls ein besonderes Feeling ein.

Neben Blue begleiten wir hauptsächlich Elek durch die Geschichte. Während Blue ein normales Leben führt, zur Schule geht und mit ihrer Familie in einem tollen Haus wohnt, lebt Elek bei seinen Eltern und dem Wanderzirkus. Oftmals macht er dadurch Streifzüge durch die verschiedenen Ortschaften und trifft somit auch auf einen alten Mann in einer heruntergekommenen Hütte. Dieser vertraut ihm ein Büchlein, auch Chronal genannt, an, das er ins weit entfernte Scripton bringen soll.
Parallel findet Blue bei sich zu Hause das Chronal ihrer Großmutter und begibt sich ebenfalls auf die nicht ganz ungefährlich Reise.
Beide Charaktere wissen, dass die Bücher von äußerster Wichtigkeit sind, obwohl sie beide nicht darin lesen können. Während Blue von ihren beiden besten Freunden Stella und Spence begleitet wird, reist Elek ganz alleine. Dabei ist ihnen eine Art Geheimpolizei dicht auf den Fersen.

Ich muss ehrlich sagen, dass das Buch es mir nicht so leicht gemacht hat. Oftmals fehlte es mir an Informationen, weshalb ich lange Zeit gedacht habe, dass es sich bei diesem Buch um einen Auftakt zu einer Reihe handelt. Auch das temporeiche und offene Ende des Buches deutet darauf hin und ich bin gespannt, was da noch kommen wird.
Auch hat mich der Aufbau der vom Autor geschaffenen Welt etwas irritiert. Teilweise wirken die Orte sehr alt und schon beinahe rückständisch, während im nächsten Moment alles voll neuster Technik ist und Gegenstände wie Bücher der Vergangenheit angehören. Als ich zu diesem Buch gegriffen habe, hatte ich mich auf ein fantasylastiges Kinderbuch gefreut. Das Buch ist für Kinder ab 10 Jahren empfohlen, wobei ich diese Empfehlung nicht unbedingt unterstreichen würde. Selbst ich hatte Probleme der Handlung zu folgen und alle Einzelheiten anhand der dürftigen Informationen zu verstehen. Zusätzlich verstricken sich mehrere Handlungsstränge und aus vielen einzelnen Schicksalen wird eine große Geschichte, die aufeinander aufbaut.

Dennoch fand ich das Buch unglaublich spannend. Ich durfte die Charaktere bei ihrer spannend und gefährliche Reise um den Erhalt des Wissens begleiten und habe mit ihnen sowohl brenzlige als auch lustige und nachhaltig prägende Situationen erlebt. Auch die Botschaft um das Wissen und das Wissen doch Macht ist, wird ein ums andere mal präsent und gut dargestellt. Der Schreibstil des Autors ist flüssig und fesselnd, dennoch komme ich nicht über den Mangel an Informationen und der Komplexität des Settings hinweg.

Ich mochte das Buch, muss aber sagen, dass ich trotz allem einige Verständnisprobleme hatte und die teilweise fremdartigen Begriffe es mir nicht unbedingt leichter gemacht haben. Ich denke, dass 10 jährige und erfahrene Vielleser durchaus Freude an dem Buch haben könnten, diese Geschichte aber nicht etwas für Jedermann ist.

BEWERTUNG:

Die Idee des Buches und die Botschaft haben mir unheimlich gut gefallen. Das Setting war toll, allerdings nicht immer leicht zu durchblicken und fehlenden Informationen haben es mir manchmal etwas schwer gemacht. Ich bin gespannt, ob es eine Fortsetzung geben wird.

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14 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

bedeutung von social media, cybermobbing, emanzipation in der familie, erste liebe, lovesstory

#famous

Jilly Gagnon , Ulrike Köbele
Flexibler Einband
Erschienen bei Planet! ein Imprint der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 13.02.2018
ISBN 9783522505864
Genre: Jugendbuch

Rezension:

INHALT:

Eine turbulente Social-Media-Liebesgeschichte für Mädchen ab 12 Jahren.

Rachel kann es nicht fassen: Ihr stinknormales Leben wird plötzlich auf den Kopf gestellt, als sie ein Foto von ihrem heimlichen Schwarm postet. Das Foto verbreitet sich wie ein Lauffeuer und Kyle wird quasi über Nacht berühmt - genau wie ihre Schwärmerei für ihn. Die Presse stürzt sich auf das vermeintliche Traumpaar. Aber Kyle kann unmöglich Gefühle für sie, das hässliche Entlein, haben ... oder etwa doch?

Quelle: Thienemann-Esslinger


COVER:

Mir gefällt das Cover richtig gut. Zum einen mag ich die farbliche Gestaltung, denn das Cover ist in Pastelltönen gehalten. Und zum anderen finde ich diesen Instagram-Style erfrischend und modern. Auf mich wirkt das Cover sehr ansprechend und ich finde, dass es perfekt die lockere und lustige Geschichte widerspiegelt.

MEINE MEINUNG:

Rachel ist eher der unscheinbare Typ und bezeichnet sich selbst als Freak. Sie hat es perfektioniert nicht aufzufallen und geht in der Masse unter. Bis sie auf Flit ein Foto vom gut aussehenden Kyle postet. Natürlich macht das Ganze schnell die Runde und Kyle wird quasi über Nacht berühmt, während Rachel den Hass der anderen übers Internet zu spüren bekommt. Ein gefundenes Fressen also, für Presse und TV. Rachel und Kyle lassen sich auf einen Deal ein und lernen sich dabei besser kennen. Doch Rachel glaubt nicht daran, dass Kyle mehr in ihr sehen könnte, als eine gute PR-Aktion.

Die Idee hinter dem Buch fand ich von Anfang an witzig, absolut zeitgemäß und sogar ein Stück weit realistisch. Ich meine, wie schnell geht es heute, dass man durch einen Post im Internet die Runde macht? Und auch die Auswirkungen fand ich sehr gut dargestellt. Die Autorin hat die Folgen perfekt in die Geschichte integriert und zeitgleich ernsthaft dargestellt, was für Auswirkungen eine Internetberühmheit auf das Privatleben haben kann.
Anfangs findet Kyle die Entwicklungen nämlich noch ganz toll, bis er merkt, dass seine vielen Follower keine echten Freunde ersetzten können und er nur das zu hören bekommt, was er auch hören will.
Rachel ist dagegen eher skeptischer und ich mochte es, dass die beiden Protagonisten mit unterschiedlichen Einstellungen an die Sache rangehen.


Der Verlauf der Geschichte war allerdings sehr vorhersehbar und demnach auch die Entwicklung der Beziehung zwischen Kyle und Rachel. Dennoch habe ich das Buch, das einer typischen Teenie-Komödie gleicht, sehr genossen.
Ich mochte beide Protagonisten sehr. Insgesamt wirkten beide eher ruhig und bedacht, wobei Rachel immer eine passende Erwiderung parat zu haben schien. Ich fand es lediglich etwas schade, dass Rachel solche Selbstzweifel hatte. Kurzzeitig fand ich dies sogar etwas übertrieben, wobei ich auch ehrlich sagen muss, dass Teenager einfach nunmal so sind. Ich konnte mich auf jeden Fall sowohl mit Rachel, als auch mit Kyle gut identifizieren.
Die Nebencharaktere waren ebenfalls sehr sympathisch und gerade Rachels etwas ökoangehauchte Eltern waren ziemlich interessant und unterhaltsam. Natürlich gibt es auch, wie in jedem guten Highschool-Film, ein paar Zicken und fiese Sportler. Neid, Hass, Missgunst, aber auch das typische Einschleimen danach, sind hier Thema.

Alles in allem fand ich das Buch sehr gelungen. Die Geschichte konnte vor allem mit ihrem aktuellen Inhalt/ der Internetthematik bei mir punkten. Ich habe mich beim Lesen köstlich amüsiert und bin begeistert davon, dass die Autorin auch die Schattenseiten aufgezeigt hat.

BEWERTUNG:

#famous ist ein tolles und zeitgemäßes Jugendbuch, das perfekte und lustige Unterhaltung für zwischendurch bietet.

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147 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

oblivion, lux, liebe, daedalus, daemon und katy

Oblivion - Lichtflackern

Jennifer L. Armentrout , Anja Malich
Fester Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 28.02.2018
ISBN 9783551583871
Genre: Jugendbuch

Rezension:

INHALT:

Eigentlich könnte Daemon zur Abwechslung einmal durchatmen: Sein Bruder Dawson lebt noch und erholt sich langsam von seiner Gefangenschaft. Katy und Daemon sind endlich ein Paar. Doch dann steht Blake plötzlich wieder vor der Tür und bittet Katy und die Lux um Hilfe. Sein waghalsiger Plan: ins schwer gesicherte Verteidigungsministerium eindringen und zwei ihrer Freunde befreien. Daemon bleibt nichts anderes übrig, als sein Schicksal – und das von Katy – in die Hände der Person zu legen, die sie schon einmal hintergangen hat.

Die epische Liebesgeschichte von »Opal. Schattenglanz« – erzählt aus Daemons Sicht!

Quelle: Carlsen


COVER:

Das Cover reiht sich nahtlos in die Reihe der anderen Buchcover ein. Mir gefällt es auch hier wieder sehr gut, dass alle Cover im gleichen Stil gestaltet worden sind. Im Regal sehen sie übrigens wunderschön zusammen aus.


MEINE MEINUNG:

Nach langem Warten ist nun endlich das nächste Buch aus Daemons Sicht im deutschen Buchhandel erschienen. Und als absolutes Fangirl musste ich dieses natürlich direkt verschlingen. Mir ist allerdings gleich aufgefallen, wie dünn die Geschichte aus Daemons Sicht ausfällt. Das Buch ist knappe 200 Seiten kürzen, als die Geschichte aus Katys Sicht. Das hat mich erst einmal verwirrt. Doch einmal losgelesen, war ich wieder direkt von der Story gefangen.

Da es jetzt schon einige Zeit her ist, dass ich Opal gelesen habe, kann ich gar nicht mehr so genau sagen, wie viele Szenen sich nun überschneiden, ob es viel Neues gab oder ob vielleicht sogar einiges fehlt. Ich würde aber behaupten, dass das Buch den Inhalt in einer knapperen Version insgesamt gut widerspiegelt.
Natürlich gibt es auch wieder einige Momente die neu sind. Das sind die Szenen, in denen Daemon zum Beispiel ohne Katy unterwegs war. Und auch wenn das Buch inhaltlich natürlich keine große Überraschung ist, mochte ich es wieder sehr. Denn wenn man zu diesem Buch greift, dann weiß man auch, was einen erwartet.
Lockere Sprüche, nicht immer jugendfreie Gedankengänge und in Blick in Daemons Gedanken und Gefühle, was manchmal tierisch unterhaltsam, aber auch absolut herzerweichend ist.
Ehrlich gesagt finde ich es sogar beachtlich, dass die Spannung selbst in diesem Buch noch gegeben ist. Obwohl ich den Inhalt ja schon kannte, war von der ersten bis zur letzten Seite vollkommen gefesselt und habe mitgefiebert, als hätte ich das alles nicht schon einmal miterlebt. Hut ab! Und wenn ich ehrlich sein soll, dass muss ich gestehen, dass die Autorin mir mit dem Ende des Buches das Herz glatt ein zweites Mal gebrochen hat.

Ich persönlich finde es dennoch schade, dass das Buch so knapp ausgefallen ist. Dabei habe ich eigentlich nichts vermisst. Der Handlungsverlauf wirkte auch aus dieser Sichtweise schlüssig und fesselnd und ich hatte Spaß daran, wieder einmal in die Welt der Aliens abtauchen zu dürfen. Ich kann wohl einfach nicht genug davon kriegen...
Übrigens gab es hier eine spannende Endszene, die in Opal gänzlich fehlte, und die dem ganzen Buch somit noch mal einen besonderen Schliff verliehen hat. Aus dieser Szene könnte man nämlich eine ganze Menge machen und ich bin gespannt, ob wir uns eines Tages über ein Projekt in diese Richtung freuen dürfen.

BEWERTUNG:

Mich hat auch der dritte Band aus Daemons Sicht wieder absolut fesseln können. Ich finde es zwar etwas schade, dass das Buch relativ kurz ausgefallen ist, im Vergleich zu Opal, hatte aber dennoch riesigen Spaß beim Lesen. Von meiner Seite aus ist auch dieses Buch wieder ein Muss für alle Lux-Fans.

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19 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

dystopie, fantasie, freundschaft, gehirnwäsche, dramatik

Königlich vergessen (Die Königlich-Reihe 3)

Dana Müller-Braun
E-Buch Text: 368 Seiten
Erschienen bei Impress, 01.03.2018
ISBN 9783646603477
Genre: Sonstiges

Rezension:

INHALT:


**Ein Königreich für die Prinzessin**
Insidias Erinnerungen an die vergangenen Ereignisse und ihren Auftrag sind vollkommen verschwunden. Sie weiß nur, dass sie – Agentin 487 – ihre Beta-Phase erfolgreich abgeschlossen hat und nun für ihre getanen Dienste ausgezeichnet werden soll. Doch als Insidia ihren Freund Sate unter einem der übrigen Absolventen erkennt und die beiden nach Hinweisen aus ihrer Vergangenheit suchen, finden die Geschehnisse allmählich einen Weg in ihr Gedächtnis zurück. Und nicht nur das. Durch Kyle, der plötzlich im Erziehungscamp der Geheimorganisation auftaucht, kehren auch einige der Gefühle wieder, die Insidia bislang erfolgreich vor ihrem Bewusstsein verschließen konnte. Aber sie darf sich davon nicht ablenken lassen. Denn die Machenschaften der Organisation zu beenden ist nun ihr oberstes Ziel…

Quelle: Carlsen

COVER:


Auch dieses Cover finde ich wieder gelungen und von der farblichen Gestaltung macht es einen frischen und ansprechenden Eindruck auf mich.


MEINE MEINUNG:


Diese Buchreihe lässt mich weiterhin zweigeteilter Meinung dastehen. Zum einen bin ich jedes Mal tierisch gespannt darauf, wie es mit Kyle und Insidia weitergeht und zum anderen bin ich wohl einfach zu ungeduldig. Von der Handlung her hat mir das Buch besser gefallen als der erste Band. Allerdings geht mir dieses Katz und Maus-Spiel zwischen den Protagonisten und dem PG langsam auf die Nerven. Ich persönlich habe einfach das Gefühl, auf der Stelle zu treten. Und immer wenn es mal einen rasanten Schritt vorangeht, kommt unmittelbar danach der Rückschlag.
Doch in diesem Band ist das nicht nur zwischen den Charakteren und dem PG der Fall, sondern leider auch zwischen Insidia und Kyle, was die Sache, meiner Meinung nach, nicht einfacher macht.

Insgesamt fand ich das Buch schon fesselnd und spannend. Die Seiten sind beim Lesen schnell dahingeflogen. Allerdings fehlte für mich der zündende Funke, der ein Ende in Aussicht stellt, auf das ich so richtig hinfiebern kann.
Wie schon gesagt, liegt das vermutlich einfach an mir. Ich hätte mir gewünscht, dass es dieses Mal endlich weiter vorangeht. Bei 374 Seiten hat man ja doch viel Möglichkeiten, um die Handlung voranzutreiben. Ebenso bin ich etwas enttäuscht über den Schluss des Buches. Ohne zu viel verraten zu wollen habe ich nämlich das Gefühl, dass alle Bücher nach dem gleichen Muster enden.

Um das Ganze hier nun aber nicht zu negativ klingen zu lassen, muss ich gestehen, dass das Buch irgendetwas mit mir macht. Ich weiß nicht genau was, denn ich ärgere mich ja beim Lesen sogar etwas. Aber es löst Emotionen bei mir aus und den Drang, unbedingt wissen zu wollen, wie es nun endlich weitergeht.
Ebenso bin ich total mitgerissen von der Beziehung zwischen Kyle und Insidia. Ich bin also einfach furchtbar neugierig und werde deshalb ganz sicher auch den nächsten Band lesen.

Auf den Inhalt will ich eigentlich gar nicht zu sehr eingehen. Denn obwohl ich mich "beschwert" habe, dass es nicht so wirklich vorangeht, habe ich einiges an Infos gewinnen können, mit denen ich euch vermutlich nur Spoilern würde. Außerdem gibt es natürlich auch wieder einige unvorhergesehene Wendungen, die so manches Mal mit den Rückschlägen zusammenhängen und demnach viel Wirbel verursachen.

Die Charaktere haben mir soweit gut gefallen. Von Insidia war ich ehrlich gesagt positiv überrascht. Sie wirkt sehr emotional, aber dafür nicht mehr so wie ein Teenager, der nicht weiß wohin. Und das war ja ein Punkt, den ich in meiner letzten Rezension bemängelt hatte.
Kyle fand ich dagegen sehr interessant und für mich hat er gerade so noch einmal die Kurve gekriegt. Bleibt also abzuwarten, wie es mit ihm und Insidia weitergehen wird.

Alles in allem bin ich noch immer nicht vollkommen überzeugt von der Buchreihe. Mir fehlt immer noch etwas, und leider kann ich nicht einmal selber sagen was das ist, das mich absolut mit der Handlung und den Charakteren warm werden lässt.
Nichtsdestotrotz hat mich auch nach diesem dritten Band wieder die absolute Neugier gepackt.

BEWERTUNG:


Ich bin immer noch nicht vollkommen überzeugt, dafür aber sehr neugierig auf den nächsten Band.

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33 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

Die Schule der magischen Tiere (4): Abgefahren!

Margit Auer , Nina Dulleck
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 25.04.2014
ISBN 9783551652744
Genre: Kinderbuch

Rezension:

INHALT:

Wer in der Klasse wird heute ein magisches, sprechendes Tier erhalten?

*** Zoff in der Klasse der magischen Tiere! Die Lehrerin Miss Cornfield erwischt Silas bei einer richtig gemeinen Aktion. Fliegt er jetzt von der Schule? Stattdessen bekommt Silas ein sprechendes Tier: Rick aus Florida, ein freches Krokodil mit ziemlich üblem Mundgeruch. Ist das nun eine Belohnung oder eine Strafe? Und ist es wirklich eine gute Idee, ein Krokodil auf Klassenfahrt mitzunehmen? *** DIE SCHULE DER MAGISCHEN TIERE Band 4: Diese Schule birgt ein Geheimnis: Wer Glück hat, findet hier den besten Freund, den es auf der Welt gibt. Ein magisches Tier. Ein Tier, das sprechen kann. Wenn es zu dir gehört ... ***

Viele Bilder, viele kurze Kapitel, viel Lesespaß! Der vierte Band der beliebten Bestseller-Reihe!


Quelle: Carlsen


COVER:

Wieder einmal ist das Cover zur Schule der magischen Tiere bunt und farbenfroh gestaltet worden. Natürlich zeigt es wichtige Elemente der Geschichte, ohne dabei zu viel zu verraten. Mir gefällt das Cover wirklich gut.


MEINE MEINUNG:

Benni und Ida erwischen Silas dabei, wie er einige Mitschüler bedrohlich in die Mangel nimmt. Miss Cornfield nimmt sich der Sache an und verpasst Silas einen Dämpfer. Während Benni und Ida noch über das Ausmaß der Strafe grübeln, bekommt ausgerechnet Silas ein magisches Tier. Rick, ein Krokodil aus Florida. Doch was soll daran bitte eine Strafe sein?
Und nun steht auch noch die Klassenfahrt kurz bevor. Ein Ereignis, auf das sich sowohl die Kinder, als auch die magischen Tiere wirklich freuen. Bis sich der Schulleiter spontan als Mitreisender aufdrängt...

Dieses Mal spielt sich die Geschichte nicht nur in der Wintersteinschule ab. Nein, es geht sogar auf Klassenfahrt. Mir hat das besonders gut gefallen. Es war mal etwas anderes und hat mehr Spielraum für den Verlauf der Geschichte geboten.
Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und unterhaltsam. Die Kapitel sind wie immer kurz und einfach zu verfolgen und die Schriftgröße ist angenehm und gut für das entsprechende Alter geeignet.

Der Verlauf des Buches hat mir wieder einmal sehr gefallen. Los geht es mit Silas' Fehltritt und der Aushändigung des magischen Tieres. Ich habe natürlich mit Silas gebangt und war ganz schön aufgeregt, welche Strafe ihn wohl ereilen würde.
Natürlich kommt mal wieder alles anders als gedacht. Das mag ich an dieser Buchreihe ja so sehr. Obwohl man denkt, man wüsste was passiert, nimmt die Story plötzlich eine ganz andere Wendung. Dadurch bleibt es auf jeden Fall spannend.
So auch hier. Denn die Klassenfahrt entpuppt nicht als schnöde Klassenfahrt. Plötzlich hat die Klasse den Schulleiter an den Hacken, wodurch sie die magischen Tiere geheim halten müssen. Und ein Museumsbesuch bringt ordentlich Schwung ins Geschehen. Silas, der mit der gelben Karte verwarnt ist, liebt nämlich alles, was mit Skeletten und Dinosauriern zu tun hat. Kein Wunder also, dass ausgerechnet er sich wieder in eine blöde Situation bringt. Bevor er weiß wie ihm geschieht, ist auch die Polizei in die Geschehnisse verwickelt und Silas muss die Sache dringend wieder in Ordnung bringen.

Ich fand es ganz toll und vor allem auch lehrreich, wie die Kinder zusammengehalten haben. Silas macht einige Fehler und verhält sich falsch. Dennoch kann er auf die Hilfe der anderen bauen und steht nicht alleine da.
Jedes Buch dieser Reihe vermittelt wichtige Werte. So geht es in "Abgefahren" um Zusammenhalt, Freundschaft, Eingeständnis, Reue, Mut und Wahrheit.

Die magischen Tiere sind neben der tollen Geschichte natürlich das Tüpfelchen auf dem I. Ich finde die Idee nach wie vor grandios und bin ebenso wo die Kinder jedes Mal gespannt, wer als nächstes ein magisches Tier bekommt.

Band 4 der Buchreihe konnte mich, ebenso wie die Vorgänger, voll begeistern. Das Buch war durchweg spannend und die Situation im Museum hat die Klassenfahrt noch einmal in eine ganz andere Richtung gelenkt. Ich habe mitgefiebert, gebangt, gelacht und gehofft. Eine wunderbar erfrischende und authentische Mischung. Ich freue mich auf jeden Fall auf die Fortsetzung und bin gespannt, was die Schüler der Wintersteinschule noch bereithalten.

BEWERTUNG:

Wie immer grandios, unterhaltsam und absolut spannend. Ich liebe diese Buchreihe und finde auch Band 4 wieder absolut klasse.

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47 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

16jährige, freundschaft, liebe, schottland, verwandlung

Auf den ersten Blick verzaubert

Sonja Kaiblinger
Fester Einband
Erschienen bei Dressler, 19.02.2018
ISBN 9783791500713
Genre: Jugendbuch

Rezension:

INHALT:

Verwandlung garantiert, verlieben nicht ausgeschlossen. Bis zu diesem Freitag war in Ophelias Leben alles stinknormal, so normal, wie es eben sein kann, wenn man drei Tanten und eine Zwillingsschwester hat, die sich spontan in Clownfische oder die Kellnerin verwandeln. Ophelia, 15, hat genug damit zu tun, das Chaos in Schach zu halten, und das wirklich Letzte, was sie wollte, war, diese magische Gabe ebenfalls zu bekommen. Vielleicht hilft ihr das Verwandeln ja dabei, sich ihren Traumtyp Adrian zu angeln? Oder ist sie dafür lieber ganz sie selbst?

Eine Prise Magie, die erste Liebe und Alltagsturbulenzen mit hohem Katastrophenfaktor: Band 1 der neuen Trilogie von Erfolgsautorin Sonja Kaiblinger.

Quelle: Dressler Verlag


COVER:

Das Cover bekommt von mir alleine für die Farbe schon einen Pluspunkt. Ich bin ja ein absoluter Fan von Mint/Türkis und finde das Cover dementsprechend einfach nur erfrischend. Die kleinen Figuren zeigen Protagonisten Ophelia in ihren ganzen peinlichen Situationen. Sehr amüsant.


MEINE MEINUNG:

"Auf den ersten Blick verzaubert" ist der Auftakt zur neuen Trilogie von Sonja Kaiblinger. Dabei geht es um die Zwillinge Lora und Ophelia, beide 15 Jahre alt, die bei ihren drei Tanten in Schottland leben. Im Gegensatz zu Ophelia, hat sich bei ihrer älteren Schwester Lora schon die magische Gabe gezeigt. Und eigentlich findet es Ophelia auch gar nicht so schlimm, dass sie sich nicht in eine andere Person oder ein Tier verwandeln kann. Schließlich kann Tante Helly das auch nicht und ist damit rundum zufrieden. Doch dann wächst Ophelia nach einer peinlichen Situation mit dem Sportlehrer der Jungs ein kratziger Bart. Und nur ein Bart. Das ist ein Zeichen für eine unvollständige Verwandlung und muss direkt gemeldet werden.
Ophelia steht also nun unter Zeitdruck und muss innerhalb von 2 Wochen eine komplette Verwandlung hinbekommen. Ausgerechnet ihr unheimlicher Großonkel, den noch nie jemand in seiner wahren Gestalt gesehen hat, behält sie im Auge, während Ophelia sich abmüht den beliebten Cliff, ihr Verwandlungsvorbild, näher kennenzulernen.

Die Buchidee hat mir sehr gut gefallen und die Idee mit den drei Tanten und dem Verwandeln hat mich irgendwie an die Serie "Sabrina - Total verhext" erinnert, die ich als Kind geliebt habe.
Geschrieben ist das Buch aus Sicht von Protagonistin Ophelia. Der Schreibstil ist locker-leicht, total humorvoll, unterhaltsam und ziemlich mitreißend. Schnell war ich von der Story gefangen, die Seiten sind nur so dahingeflogen und das Buch war viel zu schnell ausgelesen.

Ophelia ist eine sympathische Protagonistin. Tollpatschig, Theaterfan und total verliebt in ihren Theaterpartner Adrian. Ophelia scheint peinlich Situationen magisch anzuziehen und gerät dadurch auch mit ihren unvollständigen Verwandlungen immer wieder in brenzlige und ungünstige Situationen.
Zwillingsschwester Lora ist das genaue Gegenteil von Ophelia. Verwandlungskünstlerin, selbstbewusst und nicht auf den Mund gefallen. Leider behandelt sie Ophelia manchmal so, als würde sie sich für etwas Besseres halten, weshalb ich sie nicht so gerne mochte wie ihre Schwester.
Die Tanten fand ich dagegen einsame spitze. Die drei ergeben eine bunte Mischung, da sie charakterlich so verschieden sind. Ebenso wie bei Ophelia, war auch bei mir Tante Helly meine liebste Tante.

Der Verlauf der Geschichte hat mir sehr gefallen. Das Buch war durchweg unterhaltsam und stellenweise wirklich lustig. Ophelia hat aber auch ein Talent dafür, sich in blöde Situationen zu bringen. Die Idee mit den Verwandlungen bekommt von mir übrigens auch einen Pluspunkt. Ich habe nämlich noch kein Buch gelesen, in dem diese Idee so thematisiert wurde. Die Umsetzung konnte mich überzeugen und ich war ziemlich überrascht von den ungeahnten Wendungen, die die Konstellation der Tanten und Zwillinge noch einmal in ein völlig anderes Licht gerückt haben.
Ebenso habe ich mich köstlich darüber amüsiert, wie Ophelia versucht ihr Verwandlungsvorbild Cliff näher kennenzulernen. Natürlich funktioniert das nicht, ohne die eine oder andere wirklich schräge Panne. Sehr zum Leidwesen von Ophelia...
Durch den Handlungsstrang mit Cliff und Adrian wird auch das Thema erste Liebe angesprochen. Und wer kennt da nicht die Sorgen und Probleme, die man als 15 jähriger Teenager hat.
Neben der Verwandlungsthematik war die Story also stellenweise auch sehr aus dem Alltag gegriffen, was mich noch mehr begeistern konnte.

Das Buch endet mit einer kleinen Entdeckung und einigen offenen Fragen, die sich sicher in Band 2 klären werden, den Leser aber jetzt schon einmal vollkommen neugierig machen. Welchen Verwandlungsgrad hat Ophelia nun erreicht? Und wie geht es weiter mit Cliff und Adrian?

BEWERTUNG:

"Auf den ersten Blick verzaubert" hat auch mich direkt verzaubern können. Die Geschichte ist herrlich humorvoll und absolut fesselnd. Eine Leseempfehlung für alle, die Lust auf eine frische und spritzige Geschichte haben. 

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nixe, fanatsie, feriengäste, fischnetz, buch

Lilli Luck

Miriam Mann , Annika Sauerborn
Fester Einband
Erschienen bei Dressler, 19.02.2018
ISBN 9783791500232
Genre: Kinderbuch

Rezension:

INHALT:

Meeres-Magie mit Lilli Luck! Schon lange lebt Lillis Familie in einem rot-weißen Leuchtturm. Jeden Abend erzählt Uroma von Piraten, Nixen und sagenhaften Zauberschätzen. Und seit Lilli entdeckt hat, dass sie wundersame Meeresbewohner sehen und verstehen kann, fragt sie sich, ob doch etwas dran ist an der Geschichte von der magischen Gabe der Leuchtturmwärter.

Eine liebevoll illustrierte Geschichte über Freundschaft, Familie und magische Wesen.

Quelle: Dressler Verlag

COVER:

Das Cover ist passend zum Thema Meeres-Magie in Blautönen gehalten. Zu sehen ist Protagonistin Lilli Luck, in maritimen Outfit, die durch ein Bullauge schaut. Ebenfalls auf dem Cover zu sehen sind kleine Meerjungfrauen, Anker, Fische, Muscheln und Quallen.
Mir persönlich gefällt das Cover sehr gut. Ich liebe die kleinen Details und finde, dass die Gestaltung sehr gut zum Buchinhalt passt.

MEINE MEINUNG:


Lilli wohnt mit ihren beiden Geschwistern, ihren Eltern und Uroma Luck in einem echten Leuchtturm am Strand von Deichdorf. Uroma Luck erzählt den Kindern jeden Abend spannende Geschichten, die von Meereswesen und Leuchtturmwärtern handeln. Natürlich hält Lilli das alles für Quatsch, bis ihr Uroma Luck eine alte Laterne schenkt, die magische Fähigkeiten zu haben scheint. Plötzlich kann Lilli kleine Meereswesen sehen und sogar hören. Jedoch scheint sie die einzige aus der Familie zu sein, der es so geht... Bis Uroma Luck Lilli auf die richtige Fährte lenkt.

Gleich zu Anfang muss ich sagen, dass ich die Geschichten von Uroma Luck wirklich toll fand. Und auch die Art und Weise, wie sie die Geschwister in das Erzählen mit eingebunden hat, war sehr unterhaltsam und spannend. Nixen, Piraten, Leuchttürmen und Rettungsaktionen. Das sind doch Sachen, die wohl jedes Kind liebt.
Dementsprechend mochte ich die Buchidee von Miriam Mann auch sehr. Lilli lebt in einem Leuchtturm, der schon lange ohne Wärter auskommen muss. Dass nun ausgerechnet sie plötzlich bestimmte Wesen sehen und hören kann, erschreckt sie natürlich sehr. Mir hat dieses Zusammenspiel aus familiärem Alltag und Meeres-Magie aber super gefallen.

Die Geschichte spielt in den Ferien und war absolut unterhaltsam und zugleich fesselnd und spannend. Als dann auch noch die ersten Feriengäste der Lucks anreisen, die ein Zimmer im Leuchtturm gemietet haben, kommt ordentlich Schwung in die Bude. Feriengast Sara ist nämlich ziemlich unerträglich und zugleich total hochnäsig. Eben wie eine echte Prinzessin. Was dahinter steckt klärt sich natürlich mit der Zeit auf. Ich mochte aber, dass durch Sara und auch Lillis besten Freund Eddie noch die Thematik der Freundschaft mit eingebracht wurde.

Die Charaktere waren alles sympathisch. Sogar Sara. Und das nicht nur, weil sie genauso heißt wie ich...
Am liebsten mochte ich aber Uroma Luck. Und das nicht nur wegen der tollen Geschichten, sondern auch wegen ihres sechsten Sinns und den ganzen Geheimnissen, über die nur sie Bescheid weiß.

Inhaltlich geht es sehr turbulent und durchmischt zu. So sind nicht nur die Meereswesen und Lillis vermeintliche Gabe ein Thema, sondern auch die komischen Löcher im Garten und der ständig offene Käfig von Linus' Schildkröte Herrn Svensson. Zudem verschwinden neuerdings die Schuhe von Schwester Lula, was die Familie vor ein Rätsel stellt.
Diesen Thematiken, gepaart mit dem typischen Familienwahnsinn und tollen Freundschaften, sorgen für spannende Ferien im Leuchtturm Luck. Dabei wirkt die Geschichte stets authentisch und realistisch und wird nur durch einen kleinen Funken Magie an den passenden Stellen begleitet.

Das Buch ist laut Angabe des Verlags für Leser ab 8 Jahren geeignet. Der Schreibstil ist einfach, die Kapitel kurz, das Buch zwischendrin schön illustriert und die Geschichte einfach zu verstehen. Ich denke, dass Buch eignet sich perfekt zum Selberlesen, dürfte aber auch eine tolle Lektüre zum Vorlesen sein.

BEWERTUNG:

Der Auftakt der Lilli Luck-Reihe war ziemlich spannend und macht definitiv Lust auf mehr/Meer. Mich hat das Buch mit seinem Leuchtturm und den magischen Wesen auf jeden Fall verzaubert, sodass ich mich sehr auf die Fortsetzung freue.

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60 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

Fanatic

Anna Day , Britt Somann-Jung
Fester Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 02.11.2017
ISBN 9783551521002
Genre: Jugendbuch

Rezension:

INHALT:

Nur weil du eine Geschichte liebst, musst du nicht für sie sterben!

Violet liebt »Galgentanz«. Sie liebt das Buch, sie liebt den Film, sie wäre gerne wie Hauptfigur Rose und an Willow, den männlichen Hauptdarsteller, hat sie ihr Herz verloren. Und plötzlich steckt sie mittendrin. In ihrer Lieblingsgeschichte! Doch nicht nur das – hier ist nichts so, wie sie es zu kennen glaubt. Denn Rose ist tot und Willow ist zwar attraktiv, aber der geheimnisvolle Ash ist viel interessanter. Jetzt muss Violet alles daran setzen, dass »Galgentanz« das richtige Ende findet. Wie soll sie sonst jemals in die Realität zurückkehren?

Für alle, die schon immer in ihrer Lieblingsserie mitspielen wollten.

Quelle: Carlsen

COVER:

Das Cover sticht durch den quietschgrünen Schriftzug direkt ins Auge. Der Schutzumschlag ist durchsichtig und legt sich über den dunklen Einband der in Grau-, Grün- und Schlammtönen gehalten ist. Im unteren Drittel kann man eine Stadt erahnen, die wohl den Schauplatz aus "Galgentanz" darstellen soll.
Normalerweise bin ich immer großer Fan der Buchcover aus dem Hause Carlsen. Das Cover zu "Fanatic" gefällt mir allerdings überhaupt nicht.


MEINE MEINUNG:

Wer kennt es nicht? Man ist Fan einer Serie, einer Buchreihe oder eines Films? Man möchte gerne genauso sein wie die starke Protagonistin und ist ebenso wie diese, in einen schönen männlichen Darsteller verliebt. Das persönliche Highlight wäre es doch also, wenn man einmal in diese Welt abtauchen könnte.
Violet geht es jedenfalls mit dem Buch/Film "Galgentanz" so. Ihre beste Freundin Alice und ihr kleiner Bruder Nate sind ebenfalls voll im Galgentanz-Fieber und können etliche Szenen längst mitsprechen. Kein Wunder also, dass die Freunde, mit Katie im Gepäck, die "Galgentanz" gar nicht kennt, verkleidet als Figuren des Buches zur Comic Con gehen. Doch plötzlich geschieht etwas seltsames und die vier finden sich im Schauplatz von "Galgentanz" wieder. Und während sie erst noch an eine gelungen Darstellung der Comic Con denken, wird ihnen schnell klar, dass sie Teil des Buches sind. Und das sie selbst als eingefleischte Fans längst noch nicht alles wissen. Wie kommen sie wieder nach Hause und wie geht es mit weiter mit dem Kampf der Imps und Gems?

Vorab muss ich vielleicht sagen, dass mir die Idee zu "Galgentanz" unheimlich gut gefallen hat. Ich mochte diese dystopische Welt und finde es im Nachhinein sogar etwas schade, dass ich mit Fanatic nicht das richtige Buch zu "Galgentanz" in den Händen halte.
So erleben wir als Leser nämlich die Protagonisten, die sich plötzlich in ihrer liebsten Buchwelt wiederfinden und sich dabei sogar in Gefahr begeben. Oftmals vergleichen sie das Vorgehen mit den Geschehnissen aus Buch und Film und kommen schnell zu dem Schluss, dass vieles ganz anders verläuft. Im Endeffekt muss ich sagen, dass die Umsetzung dieser Idee einem kleinen Meisterwerk gleicht. Denn ich bin mir absolut sicher, dass es nicht einfach war, eine Story hinter diesem Hintergrund zu verfassen. Die Autorin hat nämlich nicht einfach nur die Handlung von "Galgentanz" ablaufen lassen, sondern baut sogar noch viele ungeahnten Wendungen, Fangirlszenen, ja sogar eine zweite eigene Geschichte ein. Während das alles aber schon wirklich spannend ist, bleibt ja immer noch die Frage, wie die Freunde in diese Welt geraten sind und vor allem, wie sie unbeschadet wieder herauskommen.
Die Auflösung war für meinen Geschmack ehrlich gesagt etwas abgefreakt, aber ok. Ebenso hat mich der Schluss generell nicht begeistern können. Das sind aber natürlich alles Punkte, die reine Geschmackssache sind.

Der Schreibstil ist wirklich fesselnd, wobei ich einige Szenen sehr schleppend fand. Deswegen war ich auch erstaunt, dass mich das Buch trotzdem so packen konnte. Vermutlich liegt das aber an dem dystopischen Setting von "Galgentanz". Denn sowas liebe ich einfach.
Weiterhin ist es mir auch irgendwie schwergefallen eine Bindung zu den Charakteren aufzubauen. Wie erst erwartet steht nämlich nicht nur Violet im Vordergrund, sondern auch ihre Freunde. Jeder hat eine zentrale Schlüsselrolle, die aber erst nach und nach ersichtlich wird. Insgesamt hat mir die Konstellation der Charaktere gut gefallen, für mich wirkten sie aber trotzdem weit entfernt, sodass ich mich nicht richtig mit ihnen identifizieren konnte.

Am Anfang hätte ich nicht gedacht, dass die Story stellenweise wirklich brutal und abgebrüht werden würde und ein richtiger Nervenkitzel entsteht. Violet steht unter immensem Druck, denn sie muss das richtige Ende finde. Und das, obwohl Heldin Rose doch längst tot ist.

Alles in allem fand ich die Idee des Buches grandios und kann "Fanatic" nur jedem Buch- und Serienjunkie ans Herz legen, der sich wünscht, einmal Teil einer anderen Welt zu sein.

BEWERTUNG:

Spannend, fesselnd und ganz anders als erwartet. Dieses Buch ist auf jeden Fall etwas für alle Buch- und Serienjunkies, die immer schonmal Teil ihrer liebsten Buch- und Serienwelt sein wollten. Auch Fans von Dystopien dürften hier auf ihren Kosten kommen und sich gut unterhalten fühlen.

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fayra, nina blazon, fantasy, freundschaft, phönix

FAYRA - Das Herz der Phönixtochter

Nina Blazon , Gerda Raidt
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei cbj, 09.10.2017
ISBN 9783570164938
Genre: Jugendbuch

Rezension:

INHALT:

Das Erbe der Phönixdrachen

Die 12-jährige Anna-Fee hat mit ihren Eltern vor Kurzem eine schicke Wohnung in einem alten Herrenhaus bezogen. Im verwunschenen Garten des Anwesens begegnet sie nach einer Sturmnacht einem rätselhaften Mädchen. Fayra wurde von einem durchtriebenen Jäger aus einer Parallelwelt hierher gelockt, denn als Tochter eines von Phönixdrachen abstammenden Königs besitzt sie begehrte magische Kräfte. In einem Wettlauf gegen die Zeit suchen die Mädchen nach einem Feuertor, das Fayra wieder nach Hause und in Sicherheit bringt …


Quelle: Randomhouse


COVER:

Das Cover zeigt viele rot-bunte Federn, die eine Anspielung auf die Phönixtochter sind. Im Gesamten wirkt das Cover eher schlicht und auch der Schriftzug des Titels ist nicht besonders auffällig. Ich finde allerdings, dass die wunderschönen Federn sehr herausstechen. Mir persönlich gefällt das Cover wirklich gut.


MEINE MEINUNG:

Fayra war für mich das erste Buch der Autorin Nina Blazon. Dass dieses ein Kinderbuch sein sollte, hat mich eher weniger gestört. Umso überraschter war ich also über diese unfassbar spannende und fesselnde Geschichte, die auch erwachsenen Fantasyfans durchaus gefallen dürfte.

Anna-Fee, die aber immer nur Fee genannt wird, und ihre Eltern sind erst vor kurzem in ein altes Herrenhaus gezogen. Fee hat gleich das Gefühl, dass es nicht so ganz stimmt. Und das liegt nicht nur am alten Hausmeister Mister Danes. Sie sieht Leute, hört Stimmen und wird eines Nachts sogar von einer Steinfigur ausgeknockt. Als sie dann auch noch mit ihrer besten Freundin Nelly ein Mädchen im verbotenen Park des Herrenhauses findet, ist das Chaos perfekt. Das Mädchen, Fayra, muss nämlich schnellmöglich zurück in ihre Welt. Und das am besten unbemerkt. Für die drei beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, in der sie sich beweisen und den einen oder anderen Kampf gegen die Harpyien bestehen müssen.

Das Buch ist aus der Sicht von Anna-Fee geschrieben und der Schreibstil war grandios packend. Ich mochte aber vor allem auch die Art und Weise, wie die Autorin Dinge beschrieben hat. Ob es jetzt um Fayras Welt ging, die Magie im Allgemeinen oder um das Herrenhaus. Dank der detaillierten Beschreibungen konnte ich mir alles bildlich vorstellen. Im Buch ist übrigens eine Zeichnung des Herrenhauses und der Parkanlage zu finden, die mir wirklich geholfen hat, die Plänen von Fee und Nelly zu verfolgen.

Die Geschichte scheint auf den ersten Blick etwas skurril, entpuppt sich aber mit der Zeit als eine packende Fantasystory der ersten Klasse. Ich mochte das Zusammenspiel der beiden Welten und Gut gegen Böse sehr. Man hatte wirklich das Gefühl, dass die Autorin sich ihre Handlung gut überlegt hat. Trotz der vielen Fantasymomente wirkte die Story nämlich stets schlüssig und wurde nie langweilig. Mit der Zeit hat der Handlungsverlauf ordentlich an Fahrt aufgenommen und ich bin in eine Art Sog geraten und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Stellenweise war es sogar etwas gruselig und die nächtlichen Aktionen der Charaktere haben mir die eine oder andere Gänsehaut verpasst. Überrascht haben mich auch die unvorhergesehenen Wendungen. Denn obwohl man das Ende an sich erahnen kann, habe ich mit den vielen Einzelheiten und Enthüllungen in letzter Sekunde definitiv nicht gerechnet.

Die Protagonisten haben mir gut gefallen.
Fee ist bodenständig und eigentlich ein kleiner Schisser. Nelly ist dagegen die Mutigere der beiden und bietet Fee oft Halt. In Kombination haben die beiden ein super Team abgegeben, dem ich gerne durch die Geschichte gefolgt bin.
Aber auch die vielen Nebencharakteren passten meiner Meinung nach perfekt ins Gesamtbild. Ob es nun Fees besorgte Eltern waren, Izzy und ihre Freunde oder die bösen Gegenspieler. Alle hatten in der Geschichte ihren Platz und haben für ein tolles Leseerlebnis gesorgt.


BEWERTUNG:

Alles in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich würde es sogar älteren Lesern ans Herz legen, die Lust auf eine Fantasygeschichte voller Nervenkitzel haben.

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fantasy, drachen, jugendbuch, kinder, akademie des meeres

Luna - Im Zeichen des Mondes

Anne Buchberger
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.10.2017
ISBN 9783492704526
Genre: Kinderbuch

Rezension:

INHALT:

An ihrem dreizehnten Geburtstag erhält Analina, Kronprinzessin von Arden, eine Nachricht, die ihr bisheriges Leben verändert: Auf Befehl ihrer Mutter soll sie ihrer Heimat den Rücken kehren und Schülerin an der Akademie des Meeres werden, um sich für den kommenden Krieg gegen die mysteriöse Schwarzmagierin Gwenda ausbilden zu lassen, die im Sumpfgebiet Ardens ihre Fäden spinnt. Mit ihren engsten Freunden tritt Analina eine Reise durch das Reich ihrer Vorfahren an, um das zu schützen, was sie in sich trägt – die Seele des Mondvogels, jenes magischen Geschöpfs, das Analinas Erbe retten soll. Doch nicht nur die Königin der Sümpfe hat Geheimnisse, von denen Analina nichts ahnt ...

Quelle: Piper

COVER:

Das Cover ist ein wahrer Traum. Sehr detailliert und filigran gearbeitet sticht es aus jedem Bücherregal hervor. Die farbliche Kombination aus Weiß und Gold macht es zusätzlich zu einem echten Hingucker.


MEINE MEINUNG:

Durch das wunderschöne Cover bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden, das zum neuen Programm des Piper Verlags für Mädchen ab 10 Jahren gehört.
Bei diesem Buch handelt es sich daher um ein Kinderbuch, welches man, meiner Meinung nach, aber auch sehr gut als Erwachsener lesen kann.
Einzig die Namen lassen darauf schließen, dass dieses Buch im Bereich Kinderbuch angesiedelt ist. So heißt das Schloss, in dem die Protagonistin wohnt z.B. Funkelstein. Dennoch fand ich die ganzen Namensgebungen eigentlich perfekt. Sie passen wunderbar zu der von der Autorin geschaffenen Welt und vereinfachen das Verständnis. Und mal ganz ehrlich: wie oft hat man sich schon fürchterlich über Zungenbrechernamen geärgert, die wirklich keiner aussprechen kann. Dann doch lieber so.

Schnell entwickelt sich das Buch aber in eine spannende Fantasyreise, die mich sehr fasziniert hat. So wurde ich mit Fantasywesen und jeder Menge Magie konfrontiert und habe mich mit den Charakteren in den (ungewollten) Kampf gegen die Schwarzmagierin gestürzt. Ziemlich spannend, total fesselnd und ganz anders, als erwartet. In der Mitte hatte ich manchmal das Gefühl, dass die Story sich etwas zieht. Die Autorin hatte unheimlich viele Ideen, die sie wohl unter einen Hut bringen wollte. Leider hat das nicht immer so gut funktioniert.
So kommt es auch, dass ich dachte, ich würde Analina bei ihrer Ausbildung an der Akademie des Meeres begleiten. Allerdings spielt sich der gesamte Inhalt des Buches nur auf der Reise zur Akademie ab. Dieser Punkt hat mich ehrlich gesagt ziemlich enttäuscht.
Pluspunkt ist dagegen der Schreibstil. Dieser ist sehr bildlich und hat mir daher die Möglichkeit gegeben, mir die verschiedenen Stationen der Reise genauestens vorzustellen. Die Welt, in der die Geschichte spielt, ist aber auch wirklich schön und anschaulich.

Doch neben dieser wunderbaren Welt hält die Autorin auch einige interessante Charaktere parat.
So wäre da zum einen Protagonistin Analina. Kronprinzessin und auch Mondprinzessin, was Fluch und Segen zugleich ist. Das Erbe des Mondvogels ist sehr selten und daher ziemlich wertvoll. Von Analina wird daher von Geburt an eine Menge erwartet. Die Beziehung zu ihrer Mutter ist alles andere als gut, denn die Königin hält Analina auf Abstand und zeigt eher selten ihre Gefühle. Richtig aus dem Ruder läuft dann aber alles, als Königin Lynda ihre Tochter ohne wenn und aber an die Akademie des Meeres schicken will.

Mit auf die Reise gehen Analinas beste Freunde Saphiron und Türkis, sowie die Waldelfe Narena, ein Gnom und ein Schneeriese.
Ich fand diese Kombination wirklich toll. Vor allem, weil jede Figur eine Besonderheit hatte und somit nicht nur die typischen Klischees bedient werden. Aber erst die Drachen haben mein Fantasyherz richtig höher schlagen lassen. Natürlich gibt es auch einige böse Wesen, aber die gehören zu einem guten Fantasybuch einfach dazu.

Der Verlauf des Geschichte war weitestgehend spannend, es passieren jede Menge unvorhergesehene Dinge und nicht nur einmal kommen die Reisenden von der geplanten Route ab. Dabei hat mir das Zusammenspiel aus ruhigen und kampfreichen Szenen gut gefallen. Leider bleiben bei mir an Ende noch einige Fragen bezüglich der Magie offen und ich hoffe, dass diese vielleicht in der Fortsetzung geklärt werden können.
Zusätzlich frage ich mich, ob das Buch wirklich schon für Kinder ab 10 Jahren geeignet ist. Nicht wegen des Inhalts, sondern eher wegen des etwas speziellen Schreibstils und der geballten Ladung Fantasy, die es vielleicht nicht immer leicht macht, dem Geschehen zu folgen.

BEWERTUNG:

Ein schönes und spezielles Kinderbuch mit wunderbarer Kulisse und tollen Charakteren. Leider gibt es inhaltlich und bei der Umsetzung noch einige Schwachstellen, weshalb ich sehr gespannt darauf bin, ob sich dies in der Fortsetzung bessert. 

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