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Inszenierte Peoplefotografie

Jamari Lior
Fester Einband: 268 Seiten
Erschienen bei dpunkt, 01.10.2014
ISBN 9783864901317
Genre: Sachbücher

Rezension:

Jamari Lior ist aus meiner Sicht eine der herausragendsten Künstlerinnen, sowohl vor, als auch hinter der Kamera, wenn es um die kreative Umsetzung von Bildideen geht.

Klar ließ ich es mir nicht nehmen, auch Ihr drittes Buch "Inszenierte People-Fotografie" zu lesen, nachdem ich bereits die beiden anderen Bücher "Modelfotograf werden" und "Besondere Techniken in der Modelfotografie" gelesen habe.

Jamari hatte mich in einem persönlichen Gespräch schon darauf hingewiesen, dass dieses Buch etwas anders ist, als die bisherigen und so sollte es auch sein.

Das Buch, welches sich für Modelle, Fotografen und Bildbearbeiter gleichermaßen eignet, ist dank der unzähligen Bilder verschiedener Fotografen und Photoshopper, eine herrliche Quelle für Inspirationen - aber dazu später mehr.

In dem Buch geht es um die verschiedenen Stil-Richtungen, die in der People-Fotografie heutzutage angesagt sind. Jamari, die sowohl als Model, als auch als Fotografin, bereits an unzähligen Shootings mitgewirkt hat, konnte so aus Ihren persönlichen Erfahrungen mit anderen Künstlern zu den unterschiedlichsten Stilen berichten.

Vom Tableau Vivant - bei dem sich die Bildgestaltung an die Bilder aus Zeiten der Malerei anlehnen, über Beauty & Fashion oder Fetisch-Looks, bis hin zu dem derzeit sehr angesagten Movie-Look, bei dem die Bilder an Kino-Plakate angelehnt sind, lässt Jamari kaum eine der aktuellen Stilrichtungen aus.

Insgesamt behandelt das Buch 10 der relevantesten Stile, die in der Einleitung eines jeden Kapitels von Jamari genauer unter die Lupe genommen werden.

Wie hat sich der Stil entwickelt?
Wie sind die kulturellen Hintergründe?
Von welchen Stilmitteln lebt der Bildstil und wie bringt man diese ein?
Was gilt es zu beachten, wenn man ein Bild in diesem Stil erstellen möchte?

All diese Fragen und viele mehr, werden je nach Kapitel entsprechend von Ihr erläutert, ehe es an die Vorstellung der jeweiligen Künstler dieser Stilrichtung geht.

Peter Kremp, Peter & Petra Tronser, Calvin Hollywood, Puthip Schramm, Dieter Schumann...

Alles Namen, die in der Fotografie-Szene sehr bekannt sind. Außerdem alles Künstler, die mit Jamari zusammengearbeitet haben. Wer welchen Bildstil verkörpert, will ich an dieser Stelle nicht verraten, aber wer sich ein wenig auskennt, sollte auch keine Probleme mit der Zuordnung haben.

Mit ein paar persönlichen Worten über den Künstler, dessen Herangehensweise und dessen Sichtweise zu der Stilrichtung - die oftmals gespickt mit ein paar Anekdoten aus der Zusammenarbeit ist, wird auch beschrieben, was den Bildstil des jeweiligen Künstlers ausmacht.

Anschließend folgen diverse Werke der jeweiligen Künstler, die oftmals mit Randinformationen zur Bildentstehung oder typischen Merkmalen des Bildstils, versehen sind.

Ich habe die Bilder nicht gezählt, aber es sind sehr viele, die für mich das Buch als äußerst lesenswert machen. Ich habe mich oft dabei ertappt, dass ich in der Betrachtung eines Bildes so vertieft war, dass ich fast schon die Zeit vergessen habe.

Allein als Ideengeber für eigene Bildgestaltungen schon eine klare Empfehlung!

Abgeschlossen wird jedes Kapitel dann mit ein paar Tipps, wie man sich dem Thema nähert, was das Buch auch für Einsteiger tauglich macht.

Fazit:

Eine wunderbare Sammlung an Portfolios mit allen notwendigen Informationen zu der jeweiligen Stilrichtung und zu den Künstlern, die diese Stilrichtung verkörpern.

Der Schreibstil von Jamari, der mit vielen persönlichen Erfahrungen ausgeschmückt wird, lässt das Buch wirken, als würde man sich mit Ihr bei einem Kaffee über die angesagten Stilrichtungen der Fotografie unterhalten.

Dabei stellt man sehr schnell fest, wie viel Erfahrung Jamari in der Zeit als Model und Fotografin gesammelt hat, die Sie gut in Worte fassen kann, um diese mit anderen zu teilen.

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Objektfotografie im Detail

Eberhard Schuy
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Addison-Wesley, München, 07.12.2012
ISBN 9783827332035
Genre: Sachbücher

Rezension:

Wer kennt die Bilder nicht, in der das Befüllen eines Weinglases eingefroren wird und der Blick auf den Moment, der nur einen Bruchteil einer Sekunde andauert, für den Betrachter zur Ewigkeit wird.

Solche Bilder – und viele weitere – sind es, die man von Eberhard Schuy kennt. In jedem seiner Bilder steckt eine klar durchdachte Botschaft. Manchmal sind die Bilder so außergewöhnlich, dass man annehmen könnte, dies wäre nur mit einigen Stunden Bildbearbeitung möglich.

Dass es gerade die einfachen, alltäglichen Objekte sein können, die den Betrachter fesseln, liegt wohl daran, dass sich Eberhard Schuy sehr intensiv mit dem Objekt befasst, bevor es an das Fotografieren geht.

Wie er sich mit den jeweiligen Objekten auseinandersetzt, schildert Eberhard in einem Kapitel, nachdem er die Unterschiede zwischen Sachaufnahme, Produktaufnahme und Stilllife erklärt hat. Auch finden ein paar Worte zu den Grundlagen der Lichtführung, ebenso wie gewollten und ungewollten Spiegelungen und anderen Tricks, ihren Platz in einem eigenen Kapitel, bevor es an die etwa 50 Beispielbilder geht, die sich in Art und Weise größtenteils arg unterscheiden.

Wie die Idee zum Bild entstanden ist und wie sich diese dank gekonnter Ausleuchtung, gezieltem Einsatz von Reflektoren, Abschattern oder Diffusoren und etwas Geduld verwirklichen ließ, erklärt Eberhard im Einleitungstext eines jeden Bildes.

Ob dabei mehrfach belichtet wird, oder mit Vaseline auf einer Glasscheibe für Beleuchtungseffekte gesorgt wird, wird natürlich ebenso verraten, wie der Aufbau des Sets, mit dem die Aufnahme entstanden ist.

Ein wenig merkwürdig finde ich, dass Eberhard die Kapitel "Bedeutung der Technik" und "Blickführung" an das Ende des Buches setzt. Vor den Bildern mit den dazugehörigen Sets und Erklärungen erscheinen mir diese Kapitel sinnvoller, zumal er bei den Bilderklärungen nicht selten auf diese nachfolgenden Kapitel verweist.

Das ändert jedoch nichts an der hohen Qualität der Inhalte, die sich in erster Linie an Fotografen richtet, die sich mit den Grundlagen der Fotografie bereits auskennen und so kann ich das Buch ruhigen Gewissens weiterempfehlen, sofern man sich für das Fotografieren von Objekten interessiert.

Fazit:

Wer sich für Sachaufnahmen, Produktbilder oder Stilllife interessiert, macht mit diesem Buch sicherlich keinen Fehler, vorausgesetzt, man weiß, wie man die Kamera einstellen muss.

Themen wie Grundlagen der Belichtung sucht man in diesem Buch vergeblich. Eberhard setzt bei diesem Buch dort an, wo die Grundlagen der Fotografie enden, so dass man sich auf das Wesentlich konzentrieren kann.

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Scott Kelbys Photoshop CS6 für digitale Fotografie

Scott Kelby
Fester Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Addison Wesley ein Imprint von Pearson Deutschland, 01.12.2012
ISBN 9783827331670
Genre: Sachbücher

Rezension:

Die aktuelle Version von Adobe Photoshop ist nun schon seit geraumer Zeit auf dem Markt und obwohl ich selber noch mit der Version CS5 arbeite, ist es für mich sehr wichtig, auch bei der neuen Version CS6, auf dem Laufenden zu bleiben, denn nicht selten werde ich von anderen Fotografen und Bildbearbeitern angeschrieben, wenn es irgendwo Probleme gibt.

Ich habe schon das Buch "Photoshop CS6" von Isolde Kommer gelesen, aber wenn ich sehe, dass es dazu etwas von einem meiner Lieblingsautoren Scott Kelby gibt, dann kann ich nicht anders und muss das lesen.

Ich mag den lockeren Schreibstil, den Scotty in seinen Büchern pflegt (und ich liebe die verrückten Kapiteleinleitungen, auch wenn die nichts mit dem Buch zu tun haben). Dies ist auch in der aktuellen Version von "Photoshop für digitale Fotografie" so.

Scott geht in diesem Buch allerdings nicht auf jeden Menupunkt und jede einzelne Funktion von Adobe Photoshop CS6 ein, sondern beschränkt sich hier auf das Einsatzgebiet der Bildbearbeitung. Dabei sind Vorkenntnisse im Umgang mit Photoshop zwar nicht schlecht, aber Scott erklärt jeden einzelnen Schritt so detailliert, dass man auch als Neuling in der Pixelverdreher-Familie, kaum Probleme haben dürfte, die Inhalte nachzuvollziehen.

Ein weiterer Vorteil ist, dass das gesamte Bildmaterial heruntergeladen werden kann, um die Theorie gleich in die Praxis umzusetzen. Für ein Scott Kelby-Buch allerdings keine große Neuerung.
Scott hat gefühlte eine Millionen Bücher geschrieben, von denen ich auch einige gelesen habe.

Klar, dass er da weiß, worauf es ankommt und wie die Kapitel eines Buches aufeinander aufbauen sollten.

Deshalb geht es mit der Mini-Bridge und dessen großem Bruder (der Adobe Bridge) über die Camera-RAW-Grundlagen, immer weiter in Richtung fortgeschrittene Techniken der Bildbearbeitung.
HDR, Freistellen und diverse Bildlooks, finden ebenso ausreichend Platz, wie die Scharfzeichnung und das Farbmanagement für den Druck.

Auch auf die Neuerungen, die Photoshop CS6 mit sich bringt - allen voran die Videobearbeitung - geht Scott Kelby in aller Ruhe ein, sofern diese sich auf die Bearbeitung von Bildern und Videos, wie sie im Alltag eine Fotografen vorkommen, beziehen.

Nicht unerwähnt bleiben, dürfen an dieser Stelle auch die "Photoshop-Killer-Tipps", die sich am Ende eines jeden Kapitels befinden, die die Arbeit mit Adobe Photoshop noch effizienter machen.

Fazit:

Wie fast immer, wenn ich ein Buch von Scott Kelby lese, bin ich überrascht, mit welcher Leichtigkeit der Leser an die Techniken der Bildbearbeitung herangeführt werden.

Wer eine umfassende Referenz zu Adobe Photoshop CS6 erwartet, wird in diesem Buch zwar nicht die Erfüllung finden, aber dafür kommen die künftigen Bildbearbeiter umso mehr auf Ihre Kosten.
Dieses Buch macht den Titel zum Thema und befasst sich nahezu ausschließlich mit der Kernaufgabe, für die Photoshop gedacht war. Der Bearbeitung und Optimierung von Bildern.

Scott, you've done a great job once again!

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Jamari Liors besondere Techniken in der Modelfotografie

Jamari Lior
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Addison Wesley ein Imprint von Pearson Deutschland, 01.06.2012
ISBN 9783827331373
Genre: Sachbücher

Rezension:

Ich lese eine Menge Bücher über Fotografie und Bildbearbeitung. Dabei verfolge ich erster Linie das Ziel, mich inspirieren zu lassen um auf neue, interessante Techniken oder Bildideen zu kommen.

Also großer Fan der Bilder von Jamari Lior, war es für mich ein Muss, mich dem neuen Buch „Besondere Techniken der Modelfotografie“ zu widmen, denn nachdem ich vor geraumer Zeit bereits Ihr Buch „Modelfotograf werden“ gelesen habe, konnte ich schon im Vorfeld davon ausgehen, dass mein Kopf von neuen Bildideen durchflutet wird.

In dem Buch geht es, wie der Name schon vermuten lässt, um Techniken, die zu außergewöhnlichen Bildergebnissen führen. Teilweise kommen einem die engesetzen Methoden und Hilfsmittel zwar kurios vor, aber wenn ich mir die Beispielbilder von Jamari dazu ansehe, bekomme ich schon große Lust, mein Objektiv mit einem butterverschmierten Filter auszustatten.

Ja! Ihr habt richtig gelesen.

Von Schleifenbändern außerhalb der Schärfeebene, über zerbrochene Filter, oder Filter die mit Butter beschmiert oder Wasserfarben bemalt sind, hat Jamari nichts noch nicht probiert, um neuartige, außergewöhnliche Bildlooks zu erzielen.

Das Schwenken, Zoomen und mehrfache Blitzen bei langen Verschlusszeiten, ist zwar weniger kurios, führt aber dennoch – ein wenig Übung vorausgesetzt – zu Bildergebnissen, die sich so nur schwer in der Bildbearbeitung umsetzen lassen.

Das dies teilweise aber schon mit Photoshop & Co. möglich ist, wird nicht verheimlicht und wie es geht, wird ebenfalls groß erklärt.

Wie man welche Technik einsetzt und zu welchen Bildern diese passen, erklärt Jamari sehr ausführlich. Dabei weist Sie auch auf mögliche Risiken und Fehlerquellen hin, die die Ergebnisse nicht wie gewünscht aussehen lassen.

Leider sucht man in dem Buch vergeblich, nach Making-Of-Bildern, die den Text verdeutlichen. Zwar ist dieser leicht verständlich, aber neugierig wäre ich schon darauf gewesen, wie so ein bemalter Filter, oder ähnliches, im Einsatz aussieht.

Dafür gibt es aber Bilder, die die Ergebnisse zeigen im Überfluss! Genau das richtige für mich, um diese auf mich wirken zu lassen, um mein Ideenbuch zu füllen.

Fazit:

Inspiration Pur!

Ich kann gar nicht genau sagen, auf wie viele Ideen ich beim Lesen des Buches gekommen bin, aber mein Skizzenbuch hat sich um einige Seite gefüllt.

Das liegt zum Großteil, an den vielen ansprechenden Bildern, die sich durch das ganze Buch ziehen.

Jamari schafft es, mit dem Buch den Leser anzuregen, ein paar Ihrer Techniken auszuprobieren um zu außergewöhnlichen und kreativen Bildern zu gelangen.

Wie das Ganze dann zum Schluss aussehen kann, seht Ihr unter anderem an den vielen Bildern die Jamari regelmäßig auf Ihrer Facebook-Seite http://www.facebook.com/JAMARI.LIOR.PHOTOGRAPHY?fref=ts veröffentlicht.

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bildband, strobist, fotografie, fotographieren, blitzen

Der entscheidende Moment

Joe McNally
Flexibler Einband: 244 Seiten
Erschienen bei Addison-Wesley, München, 12.08.2008
ISBN 9783827326928
Genre: Sachbücher

Rezension:

Ich habe bis jetzt zwei Bücher von Joe McNally gelesen und war von beiden sehr angetan. Mit gefällt der Stil, wie Joe McNally schreibt und wie er an seine Aufträge herangeht. Darum habe ichmal geguckt, welche Bücher es noch von Joe McNally gibt und bin mit dem Buch "Der entscheidende Moment" fündig geworden.

Die Idee zum Buch war, wenn man den Worten von Scott Kelby Glauben schenken mag, ziemlich einfach. Joe hat in einem Vortrag ein paar Bilder aus seinem Werdegang bei Magazinen wie Sports Illustrated oder Life gezeigt und die Geschichte dahinter erzählt. Der Vortrag muss so fesselnd gewesen sein, dass Scott Kelby und Dave Moser Joe McNally davon überzeugt haben, dies in einem Buch zu veröffentlichen.

Genau so kann man sich das Buch auch vorstellen.

Das Buch ist gespickt mit vielen herausragenden Bildern aus den unterschiedlichsten Bereichen. Von starken Portraits von Berühmtheiten der Sport und Filmszene bis hin zu Themen die die Welt bewegten wie 9/11.

Immer eines Formatfüllend auf einer Seite und auf der gegenüberliegenden Seite die Story, wie der Auftrag entstanden ist. Dabei nimmt Joe McNally kein Blatt vor dem Mund und verrät auch, was bei dem Job so alles schief gegangen ist und wie schmal der Grat zwischen Erfolg und Misserfolg sein kann.

Dass gute Vorbereitung alles ist, einem aber auch nicht immer weiter hilft, erfährt man in dem Buch ebenso, wie den hohen Stellenwert, denn die richtigen Kontakte für einen Fotografen in der Branche ausmachen.

Joe McNally verheimlicht aber auch nicht, dass es eine Kehrseite gibt. Bei einigen Bildern schreibt er, dass seine Töchter nicht selten darunter leiden mussten, dass er die Welt im Auftrag der namhaften Magazine bereist und die Worte die er dafür findet wiegen schwer.

"Ich weinte um Sie, um mich, vor allem aber, weil der Ruf meiner ersten großen Magazin-Story stärker war, als der Ruf meiner Vaterschaft."

Harte, treffende Worte, die sich wohl jeder selber ausmalen kann - und das ist nur ein Beispiel.

Ich bin kein Joe McNally, ich bereise nicht die ganze Welt und bin wochenlang unterwegs, aber auch ich muss feststellen, dass ich nur recht selten Zeit für Familie und Freunde finde.
Viel zu oft muss ich sagen "Sorry ich kann nicht - ich muss arbeiten!"

Zeit, dass mal zu überdenken. Dumm nur, dass ich dafür ein Buch lesen muss, um das zu sehen.
Fazit:

Ich habe noch kein Buch gelesen, dass mich so beschäftigt hat. In keinem Buch habe ich die Höhen und Tiefen des Berufs als Fotograf so vereint gesehen und das hat mich zum Nachdenken gebracht. Ich werde die Kamera mit Sicherheit nicht an den Nagel hängen (niemals nicht), aber ich sehen meinen Beruf und meine Berufung nun schon auch aus einem anderen Blickwinkel.

Es sind sehr intime Einblicke in das Leben eines erfolgreichen Fotografen, der die ganze Welt gesehen und einige Preise für seine Bilder erhalten hat.

Mit jedem Bild erfährt der Leser mehr darüber das nicht alles Gold ist, was glänzt und das auch das gewisse Quäntchen Glück nicht fehlen darf.

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sachbuch computer & internet

Scott Kelbys Lightroom 4 für digitale Fotografie

Scott Kelby
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Addison-Wesley, München, 01.09.2012
ISBN 9783827331656
Genre: Sachbücher

Rezension:

Adobe Photoshop Lightroom ist eine Software, die ich in meinem Workflow als Fotograf & Bildbearbeiter nicht mehr wegdenken kann.

Auch wenn ich bislang noch mit der älteren Version Lightroom 3 arbeite, kann es nicht schaden, wenn man sich mal ein wenig schlau macht, was Lightroom 4 so zu bieten hat und welche Verbesserungen die neue Version mit sich bringt, bevor man sich an ein Upgrade wagt.

Vor etwa eineinhalb Jahren habe ich das Buch "Lightroom 3 für digitale Fotografie" von Scott Kelby gelesen, dass mit sehr gut gefallen hat. Vor kurzem kam nun endlich das Buch zur neuen Version heraus und schrie förmlich danach, von mir gelesen zu werden.

In sinnvoller Reihenfolge geht Scott Kapitel für Kapitel durch die einzelnen Module, die Adobe Lightroom zu bieten hat. Angefangen beim Import von Bildern von der Speicherkarte oder der Festplatte, zeigt er, wie man sich mit dem Erstellen von Vorgaben in der stetigen Arbeit mit Lightroom, das Leben erleichtern kann.

Von Aufnahmen im Tethered-Mode, bei dem die Bilder unmittelbar nach der Aufnahme in Lightroom importiert werden, macht Scott Kelby ebenfalls keinen Halt. Die neuen Layout-Vorlagen, die sich wie ein Zeitschriften-Cover über das Bild legen lassen, ebenso wie das neue Karte-Modul, bei der die GPS-Daten verwendet werden um die Aufnahmeorte bei Google-Maps zu taggen, dürfen in diesem Buch natürlich nicht fehlen.

Videos, die man zum Beispiel mit der DSLR erstellt hat, lassen sich nun im Entwickeln-Modul bearbeiten. Wie das geht und welche Möglichkeiten einem da offen stehen, wird natürlich nicht verheimlicht.

Anhand sehr vieler Bilder, zeigt Scott Kelby sehr ausführlich, wie man diese mit dem Entwickeln-Modul von Lightroom 4 bearbeiten kann und wie einfach es ist, interessante Bildlooks zu erzielen. In diesem Kapitel wird ebenfalls erklärt, wie man Bilder unter Umständen noch retten kann, die eigentlich etwas misslungen sind, indem man ein wenig mit den Reglern spielt, die das Entwickeln-Modul zu bieten hat.

Dem Drucken-Modul, ebenso wie dem Diashow-Modul, widmet sich Scott Kelby mit vielen Praxisbeispielen. Leider kommt das Web-Modul, mit dem sich mit wenigen Klicks Webgalerien erstellen lassen, in diesem Buch zu kurz und wird lediglich in einem englischsprachigen Video auf der Webseite zum Buch besprochen.

Dem neuen Buch-Modul, das es seit Lightroom 4 gibt, widmet sich Scott dafür wieder in aller Ausführlichkeit.

Was mir sehr gut gefällt ist, dass Scott immer wieder darauf hinweist, wie leicht es ist, sich Vorgaben anzulegen. Hat man einmal eine Vorlage für den Druck oder für die Bearbeitung nach seinen eigenen Bedürfnissen erstellt, lässt sich diese schließlich immer wieder auf die Bilder und Sammlungen anwenden. Das spart enorm Zeit. Zeit die ich lieber mit dem Erstellen von Fotos verbringe, als mich ewig mit der Bildbearbeitung aufzuhalten.

In den beiden vorletzten Kapiteln, geht Scott sogar noch einen Schritt weiter und stellt eine tolle Auswahl an Vorlagen für das Drucken-Modul und das Entwickeln-Modul auf der Webseite zum Buch zum Download zur Verfügung. Danke Scott, danke Matt.

Für mich war es wieder einmal ein Genuss, dieses Buch zu lesen. Scott Kelby gehört für mich zu einem der besten Fachautoren im Bereich der Fotografie und Bildbearbeitung, denn der Stoff wird nicht einfach nur trocken runter gerasselt, sondern auf humorvolle Art und Weise an den Leser weitergegeben.

Abgeschlossen wird das Buch mit einem Kapitel, in dem Scott Kelby einen Einblick in seinen Workflow gewährt. Anhand eines Bildes, zeigt er von der Entstehung der Aufnahme, über die Bearbeitung in Lightroom und Photoshop bis hin zur Druckausgabe, wie sein regulärer Arbeitsablauf aussieht.

Fazit:

Mit der neuen Version zu Adobe Photoshop Lightroom, hat sich sehr viel verändert. Einiges ist verbessert worden und vieles ist hinzugekommen, so dass das Buch nicht wie eine Neuauflage des Buches zu Lightroom 3 daherkommt.

Es werden hier nicht nur die Grundlagen im Umgang mit Adobe Lightroom und Möglichkeiten beschrieben, wie man effizient mit dieser Software arbeitet, sondern auch ganz gezielt auf die Neuerungen in Lightroom 4 eingegangen.

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Sketching Light

Joe McNally
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Pearson Education (Us), 11.01.2012
ISBN 9780321700902
Genre: Sachbücher

Rezension:

Vor wenigen Wochen habe ich das erste Mal ein Buch von Joe McNally gelesen. Bei dem Buch "Grundlagen der Fotografie" ging es, wie der Name schon vermuten lässt, um die fotografischen Basics.

Das Buch hat mir recht gut gefallen, so dass ich mich nach etwas schwererer Kost von Joe McNally umgesehen habe. Das Buch "Sketching Light - Über die Möglichkeiten der Blitzfotografie", das sich laut Klappentext an anspruchsvolle und leidenschaftliche Fotografen richtet, schien da genau das richtige zu sein.

Blitzlicht!

Jeder Fotograf kommt irgendwann mal mit der Kurzzeitlichtquelle in Kontakt - egal ob bei der Verwendung von Systemblitzen oder einer Studioblitzanlage. Wer könnte den Umgang mit den Photonenraketen wohl besser erklären, als der Meister der Blitzlichtfotografie (wie er von renommierten Fotografen so gerne bezeichnet wird) persönlich.

Auf mehr als 400 Seiten - unterteilt in 41 Kapitel - geht es um das was der Titel des Buches vermuten lässt.

Hier geht es nur um Blitzlicht!

Von einfachen Portraitaufnahmen, die mit einem kleinen Systemblitz und einem Reflektor entstanden sind, bis hin zu Aufnahmen, wo Joe fast schon dekadent mit dem Licht umgeht. Andere Worte fallen mir nicht dafür ein, wenn man bei einem Motiv 13 Elinchrom Ranger zum Einsatz bringt.

Warmes Licht, Kaltes Licht, Mischlicht... Hartes Licht, Weiches Licht, Umgebungslicht...

Joe hat wirklich nichts ausgelassen, wenn es um das Schreiben mit Licht, wenn es um Fotografie geht.

Er erklärt, wie man das Umgebungslicht dämpft oder gar völlig eliminiert, in dem man die Verschlusszeit der Kamera anpasst und die Leistung der Blitze erhöht.

Auch erklärt er die Wirkung der meisten Lichtformer, ebenso akribisch, wie den Einsatz von Filtern, Diffusoren und anderen nützlichen, kleinen Helferlein.

Auf Tücken, die den Einsatz eines Blitzes verraten, weist er ebenfalls immer sehr deutlich hin.

Zum Beispiel, dass man mehrere Systemblitze in einem Schirm als verwendeten Lichtformer Blitzen lässt um das Tageslicht zu simulieren. Damit dies nicht auffällt, wird kurzerhand ein Stativ draußen auf dem Gehweg aufgestellt und auf eine Höhe gebracht, dass es durch ein Fenster in der zweiten Etage einer Lagerhalle Blitzt.

Wenn man die Geschichten hinter den Bildern gelesen hat, in denen Joe unter Anderem Einblicke über seine Arbeiten als Fotograf bei National Geographic gewährt, ist einem klar, warum ein Blitz wo positioniert wird. Die von Hand gekritzelten Skizzen, verdeutlichen das Lichtsetup noch einmal, auch wenn man diese zum Teil eher als abstrakte Kunst bezeichnen sollte. Spätestens jetzt, hat man auch Verständnis dafür, wenn mal ein bisschen mehr Equipment zum Einsatz kommt, wie eben diese 13 Elinchrom Ranger.

Fazit:

Wer bei dem Buch ein Lichtsetup nach dem anderen erwartet, den muss ich hier enttäuschen. Das Buch ist nicht als Handbuch über den Umgang mit Blitzgeräten zu verstehen, sondern als Inspirationsquelle, wie man sich die Lichtimpulse eines (oder mehrerer) Blitzgeräte zu Nutze macht, um in einem Bild exakt die Beleuchtung zu erhalten, die am besten zu dem passt, was man mit dem Bild ausdrücken möchte.

Wer mal über den Tellerrand der "einfachen" Blitzfotografie schauen möchte, sollte sich dieses Buch auf jeden Fall mal genauer anschauen.

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photoshop;workshop;buch;addison-wesley;kommer;isolde;mersin;dilek

Adobe Photoshop CS Next

Isolde Kommer , Tilly Mersin
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Addison Wesley ein Imprint von Pearson Deutschland, 08.07.2012
ISBN 9783827331588
Genre: Sachbücher

Rezension:

Adobe Photoshop CS6 ist nicht erst seit gestern auf dem Markt und so ist es sicher auch für keinen eine neue Information, dass die neue Version der professionellen Bildbearbeitungssoftware einige Neuerungen mit sich bringt.

Neben Verbesserungen was die Performance des Programms betrifft, haben sich auch offensichtliche Dinge in der Bedienungsoberfläche und bei so manch einem Werkzeug geändert. Allen voran genannt seien hier das Freistellungswerkzeug und die Formwerkzeuge, bei denen sich wirklich Grundlegendes geändert hat.

Das Buch "Adobe Photoshop CS6 – Der Einstieg" von Isolde Kommer und Dilek Mersin, geht auf diese Neuerungen ein.
Aber nicht nur das!

Es ist ein Buch, das einem Neuling in der Bildbearbeitung aufzeigt, wie man einfach und effizient mit der durchaus komplizierten Software Photoshop CS6 arbeitet.

Angefangen bei den Grundlagen der digitalen Welt - den Dateiformaten, Farbmodellen und ähnlichem - geht es über die Basics von Photoshop, zu den einzelnen Elementen, die die Software bietet.
Auch die mit dem Erwerb mitgelieferte Software für die Bildverwaltung, Adobe Bridge, sowie das Plug-In Adobe Camera RAW, welches der Entwicklung von RAW-Dateien dient, finden in diesem Buch in je einem Kapitel, ausreichend Platz für die Erklärung der Funktionsweise.

Dass in einem Buch zu Adobe Photoshop die einzelnen Werkzeuge, Filter und Füllmethoden besprochen werden, setzt sicher jeder voraus. Auch der Umgang mit Ebenen, Ebenenmasken und Textwerkzeuge, dürfen in einem solchen Buch natürlich nicht fehlen.

Einstellungsebenen, Kanäle , Auswahlen und Filter, finden in dem Buch ebenso ausreichend Platz um die grundliegenden Kenntnisse an den Leser zu vermitteln, wie die Retusche von Bildern oder deren Ausgabe auf Papier bzw. dem World Wide Web.

Allerdings muss hierzu gesagt sein, dass einige dieser Themenbereiche schon eigene dicke Bücher füllen können und so werden die Themen hier nur auf die Basics reduziert, die man benötigt um arbeiten zu können.

Um die reine Theorie in der Praxis anwenden zu lernen, ist das Buch gespickt mit vielen kleinen Workshops, dessen Bildmaterial man sich von der Verlagsseite herunterladen kann.

Fazit:

Hat man sich die Software Adobe Photoshop (nicht zwangsläufig in der Version CS6) gegönnt, jedoch kaum Erfahrung im Umgang mit dieser umfangreichen und mächtigen Software, sollte man die paar Euros für dieses Buch sicher investieren.

Ein ausführliches Handbuch und ebenso ein ideales Nachschlagewerk für den Einstieg in die Bildbearbeitung mit Photoshop.

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photoshop; ebenen; ebenentechnik; videotraining; addison wesley; olaf giermann

Powerworkshops: Ebenen in Photoshop - Video-Training

Olaf Giermann , video2brain
DVD-ROM
Erschienen bei Addison Wesley ein Imprint von Pearson Deutschland, 29.08.2012
ISBN 9783827364234
Genre: Sachbücher

Rezension:

Ebenen sind aus meiner Sicht das wichtigste, das Photoshop zu bieten hat um effizent mit der Software arbeiten zu können.

Olaf Giermanns neues Video-Training, befasst sich ausschließlich mit Ebenenarten und Ebenentechniken.

Weil ich Olaf ein wenig kenne und auch weiß wie seine Videotrainings sind, konnte ich mich nicht dagegen wehren, obwohl das Thema nicht mehr ganz so zu meinen Kenntnissen passt.

Ich musste das Training sehen! Und ich wurde wieder einmal nicht enttäuscht.

In dem Videotraining, in dem Olaf sich an Neulinge der digitalen Bildbearbeitung richtet, erklärt Olaf nicht nur was Ebenen sind und wie man diese am besten verwendet, sondern geht auch direkt auf die Neuerungen in Adobe Photoshop CS6 ein.

Muss man Photoshop CS6 besitzen um das Videotraining zu verstehen?

NEIN… Ebenen gibt es schon seit Photoshop 3 (nicht CS3 smile) und prinzipiell bleibt eine Ebene eine Ebene, auch wenn sich die Eigenschaften und Bedienfelder mit jeder Version ein wenig verbessert haben.

Das erste Kapitel befasst sich dabei ausführlich mit Ebenenarten, Smartobjekten, Hintergrundebenen und wie man diese in Gruppen sauber strukturieren kann, wenn die PSD mal größer und unübersichtlicher wird.

Das zweite Kapitel behandelt Ebenenmasken und warm fortgeschrittene Photoshopper diese niemals missen wollen würden.

Während sich das dritte Kapitel mit Deckkraft, Füllmethode und deren neutralen Farben beschäftigt, nimmt Olaf im vierten Kapitel die Ebenenstile einmal ganz genau unter die Lupe
.
Kapitel 4 zeigt, wie sich Ebenen effektiv einsetzen lassen und schnell und effizent ans Ziel zu kommen. Natürlich lässt sich Mr. Shortcut es nicht nehmen, die wichtigsten Shortcuts vorzustellen und nicht selten kommt die Zaubertaste (love it) ALT zum Einsatz.

Im letzten Kapitel greift Olaf in die Trickkiste und zeigt, wie Ebenen im Einsatz dazu beitragen, seiner Vision vom fertigen Bild näher zu kommen. Natürlich alles vollkommen non-destruktiv. Von einer manuellen HDR über schnelle Fotomontagen bis hin zur Videobearbeitung mit Photohop, gibt Olaf einen guten Überblick, wie mächtig das neu erlernte Wissen sein kann, wenn man es richtig einsetzt.

Fazit:
Nicht nur um zu verstehen wie man Ebenen verwendet, sondern auch wie man diese mit all Ihren Eigenschaften sinnvoll einsetzen kann, hat Olaf in diesem Videotraining sehr gut erklärt. Es gibt nichts was ich als erfahrener Anwender vermissen würde und muss zugeben, dass die Neuerungen in Photoshop CS6 für mich durchaus hilfreich waren.

Für mich gehen Olaf Giermann und Adobe Photoshop eine perfekte Symbiose ein.
Man kommt an ihm nicht vorbei, will man sich ernsthaft mit der Software auseinander setzen.

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scott kelby; fotografie; addison-wesley

Das digitale Fotografie-Buch

Scott Kelby
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Addison Wesley ein Imprint von Pearson Deutschland, 01.06.2012
ISBN 9783827331731
Genre: Sachbücher

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food fotografie, fotografie

Food-Fotografie

Nicole S. Young , Isolde Kommer , Christoph Kommer
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Markt & Technik ein Imprint von Pearson Deutschland, 29.03.2012
ISBN 9783827247612
Genre: Sachbücher

Rezension:

Food-Fotografie - oder besser, beim Lesen verhungern... Als ich das Cover des Buches "Food-Fotografie - Essen perfekt in Szene setzen" gesehen habe, waren meine Sinne gereizt. Essen und Fotografie sind meine Hauptbeschäftigungen. Diese beiden Dinge in einem Buch vereint zu wissen, war für mich ein Grund es zu lesen.

Schon beim ersten groben Durchblättern, lief mit nicht nur das Wasser im Munde zusammen, sondern ich war auch von der Qualität der Bilder begeistert, die mit viel Liebe zum Detail gestaltet sind.
Die ersten Kapitel, die sich mit den gemeingültigen Themen der Fotografie, wie zum Beispiel die Blende oder die Objektivkomprimierung gewidmet waren, ließen sich leicht und flüssig lesen. Kein zu kompliziertes Fachchinesisch. Alles einfach und verständlich auf den Punkt gebracht. Dabei zeigt sie sehr deutlich, dass es kein teures Equipment braucht, um hochwertige Aufnahmen zu erstellen. Auch hier dienten Aufnahmen von köstlichen Lebensmitteln der Veranschaulichung, so dass man das gelesene noch einfacher verstehen konnte.

Die Autorin Nicole S. Young versteht Ihr Handwerk der Fotografie und man merkt beim Lesen, dass Sie mit Leidenschaft bei der Sache ist - egal ob es um die Zubereitung der Gerichte, oder das Fotografieren der angerichteten Speisen geht. Mit einer faszinierenden Leichtigkeit, führt Sie durch Themen wie Bildgestaltung und wie man aus einem einfachen Gericht und ein paar Requisiten ein eindrucksvolles Foto entstehen lässt.

"Dass sich das Gestalten des Motivs, sei es mit dekorativen Gegenständen oder mit primitiven Beleuchtungen, nicht nur in der Food-Fotografie als brauchbares Wissen erweisen kann, muss ich ja sicher keinem erzählen."

Als es an das Themengebiet der Bildbearbeitung ging, war ich erstaunt, dass zu Beginn erst einmal empfohlen wird, seinen Monitor zu kalibrieren, um später bei der Ausbelichtung oder der Präsentation im Internet keine bösen Überraschungen zu erleben. Das habe ich so in keinem der vielen Bücher gesehen, die ich bislang gelesen habe.

Auch, dass erst einmal alle grundlegenden Bearbeitungstechniken vernünftig erklärt werden und in wie weit sich diese auch mit der kostengünstigen Bildbearbeitungssoftware Adobe Photoshop Elements durchführen lassen, finde ich sehr gut. Nicht nur, dass die Autorin ressourcenschonend mit Einstellungsebenen und non-destruktiv mit Ebenenmasken arbeitet, Sie beschränkt die Arbeit auch auf das Wesentliche und erledigt den größten Teil schon bei der Entstehung der Aufnahme.

Als krönender Abschluss, widmet sich das letzte Kapitel dem vollständigen Workflow von Nicole. In mehreren Beispielen, zeigt sie nicht nur wie sie das Set aufgebaut hat und welche Bilder dabei entstanden sind, sondern führt den Leser von der RAW-Entwicklung über die abschließende Bildbearbeitung zum fertigen Bild.

Fazit:

Selten habe ich ein Buch gelesen, bei dem die Leidenschaft der Autorin auf mich übertragen wurde. Man kann förmlich spüren, mit wie viel Freude die Autorin die Speisen zubereitet, dekoriert und anschließend fotografiert.

"Nicht selten hat sich bei der Betrachtung der perfekt in Szene gesetzten Gerichte ein Hungergefühl breitgemacht."

Ein Buch über das Fotografieren von Speisen habe ich so noch nicht gesehen und ich werde wohl selber auch nie Nahrungsmittel fotografieren (bin ja schon froh, wenn das was ich gekocht habe, noch essbar ist), aber man sollte das Buch auch nicht einfach nur als Anleitung verstehen, wie man Lebensmittel fotografiert, sondern eher allgemeiner betrachten, denn im Grunde genommen ist es der Kamera egal ob vor Ihr wohlschmeckende Pasta steht oder vielleicht ein Produkt für einen Onlineshop.

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bilder, fotos, fotografie, portrait

Der Fotografie-Kurs Porträt

Mark Jenkinson
Flexibler Einband: 223 Seiten
Erschienen bei Addison Wesley ein Imprint von Pearson Deutschland, 31.01.2012
ISBN 9783827331182
Genre: Sachbücher

Rezension:

Porträtfotografie ist für die meisten Fotografen der Bereich der für das größte Interesse sorgt. Schließlich ist das Thema so breit gefächert, wie kaum ein anderes Gebiet der Fotografie.

Das Buch "Der Fotografie-Kurs Porträt" von Mark Jenkinson zeigt auf rund 220 Seiten in 42 Lektionen sehr deutlich, was sich hinter dem Begriff Porträtfotografie verbirgt und welches Hintergrundwissen notwendig ist, um in der Porträtfotografie erfolgreich Fuß zu fassen.

Von unterschiedlichen Kamerasystemen und Beleuchtungstechniken kann ich als leidenschaftlicher Fotograf nie genug lesen und in den meisten Büchern werden diese Themen auf unterschiedliche Weise behandelt. Dieses Buch, das dem Leser ebenfalls das Verständnis über unterschiedliche Perspektiven, Brennweiten u. ä. vermittelt, beschreibt die Themen auf eine sehr physikalische und techniklastige Weise ohne dabei langweilig oder kompliziert zu wirken.

Insbesondere die kleinen Aufgabestellungen zu jedem Kapitel, die einem nicht nur zum Lesen des Buches sondern zum Arbeiten mit dem Buch verleiten, tragen dazu bei, dass der Lerneffekt ein Maximum an Effizienz erreicht. Das ist auch recht sinnvoll, wenn man bedenkt in welcher Kürze die einzelnen Themen behandelt werden.

Auch wenn das Buch sehr stark auf Techniken der analogen Fotografie eingeht, ist das Basiswissen, das mit diesem Buch an den Leser vermittelt wird, auch für Fotografen des digitalen Zeitalters sehr nützlich.

Einzig und allein die digitale Bildbearbeitung, die nur einen kleinen Buchteil des Buches einnimmt, sollte man vielleicht nur als grobe Richtung verstehen, was mit Programmen wie Adobe Photoshop oder Adobe Lightroom möglich ist. Sollte man diesen Bereich vertiefen wollen, gibt es eine Menge Bücher, die eindeutig intensiver und besser auf die Bildbearbeitung eingehen.

Erwähnenswert finde ich die Interviews mit renommierten Fotografen aus den unterschiedlichen Bereichen der Porträtfotografie, die dem Leser einen interessanten Einblick in das Leben eines Fotografen und dessen Werdegang zulassen.

Das verwendete Bildmaterial stammt zum Großteil von seinen Studenten oder es handelt sich um digitalisierte Analogaufnahmen, was teilweise zu Laste der Qualität der Bilder geht.

Fazit:

"Der Fotografie-Kurs Porträt" ist ein Buch, dass eindeutig mehr als nur die Porträt-Fotografie behandelt. Vergleichen mit anderen Büchern über die Porträt-Fotografie, wirkt das Buch sehr überladen was jedoch nicht zum Nachteil der Leser ist. Über Grundkenntnisse der Porträtfotografie sollte der Leser jedoch bereits verfügen, da die Kapitel zügig durchgearbeitet werden.

Auch wenn manche Übungen zu den Kapiteln für manch einen vielleicht etwas weit hergeholt sind, macht es durchaus Sinn, sich mit diesen Aufgabenstellungen einmal zu befassen. So vertieft sich das neu erlernte Wissen.

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Fotografieren im Studio mit Scott Kelby

Scott Kelby
Flexibler Einband: 243 Seiten
Erschienen bei Addison Wesley ein Imprint von Pearson Deutschland, 29.02.2012
ISBN 9783827331236
Genre: Sachbücher

Rezension:

Als ich beim Stöbern feststellte, dass mein Lieblingsautor wenn es um Fotografie und Photoshop geht, wieder ein Buch auf den Markt gebracht hat, habe ich es mir nicht nehmen lassen, mir dieses zu besorgen und es zu lesen.

Beim Titel "Fotografieren im Studio" habe ich natürlich nicht damit gerechnet, dass es sich dabei um die deutschsprachige Verison von "Light it, shoot it, retouch it" handelt, welches ich schon im vergangenen Jahr gelesen habe.

Nichts desto trotz, habe ich mit das Buch mal in Ruhe durchgelesen und bin nach wie vor vom Aufbau der einzelnen Kapitel begeistert. Vom Ergebnis über Making-Of-Bilder des Lichtsetups bis hin zur vollständigen Bildbearbeitung, geht Scott Kelby auf jeden Schritt ein, der notwendig ist, um die Bilder nachzustellen.

Sicherlich wird das ein oder andere Lichtsetup den meisten Fotografen schon geläufig sein, aber bei 12 Lichtsetups die sich alle in Ihrer Art und Weise unterscheiden, ist für jeden Geschmack etwas dabei und bietet auch genügend Freiraum, diese als Inspiration für weitere Variationen zu nutzen.

Vom klassischen Beauty-Headshot oder einem Hochkontrastlook bis hin zum vollständigen Composing, bietet das Buch neben den Lichtsetups auch in der Bildbearbeitung mit Adobe Photoshop genügend Abwechslung, so dass das Buch alles andere als langweilig ist.

Das wird wohl auch der Grund sein, warum ich die 240 Seiten innerhalb von 2 Tagen verschlungen habe.

Wer einmal ein Buch von Scott Kelby gelesen hat, weiß, dass er das Wissen nicht trocken runter rasselt, sondern das ganze in eine nahezu lockere Sprache verfasst, auch wenn, wie ich finde die englische Version da noch einen Tick besser ist. Scott hat auch kein Problem damit, zuzugeben, dass bei einem Shooting nicht alles zu 100% richtig gelaufen ist, und zeigt, wie er seine kleinen Fehlerchen im Anschluss korrigiert.

Wie auch im englischen Buch (wie sollte es auch anders sein) wundert es mich allerdings, dass Scott Kelby als Präsident der National Association of Photoshop Professional (NAPP) überwiegend mit Ebenenduplikaten arbeiten, anstatt die entsprechenden Bearbeitungsmethoden mit den Ressourcen schonenden Einstellungsebenen umzusetzen.

Viele Wege führen nach Rom und auf die Qualität der Ergebnisse wirkt sich das letztendlich nicht aus. Daran kann man nichts aussetzen. Eher im Gegenteil.

Ich hoffe, dass Scott bereits wieder die Tastatur glühen lässt um ein weiteres Buch zu veröffentlichen, denn ist man einmal der Sucht seiner Bücher verfallen, ist es schwer, sich von dieser wieder zu lösen.

Fazit:

Zwölf Kapitel, zwölf Lichtsetups, zwölf Wege der Bildbearbeitung und null Langeweile.

Ob man es nun in Englisch oder in Deutsch liest, spielt bezogen auf den Lernfaktor absolut keine Rolle. Die einzelnen Kapitel garantieren, dass für jeden Geschmack etwas dabei ist.

Sowohl für Anfänger im Bereich der Studiofotografie, wenn es um den Grundaufbau von Lichtsetups geht , als auch für Neulinge im Bereich der digitalen Bildbearbeitung mit Adobe Photoshop, ist dieses Buch gelungener Leitfaden.

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fotografie, bildbearbeitung, photoshop element, retusche, portrait

Porträtretusche mit Photoshop Elements

Kate Breuer
Flexibler Einband: 326 Seiten
Erschienen bei Addison Wesley ein Imprint von Pearson Deutschland, 08.02.2012
ISBN 9783827330956
Genre: Sachbücher

Rezension:

Vor ein paar Monaten hat mir eine befreundete Fotografin erzählt, dass sie an Ihrem ersten Buch arbeitet. Als es dann vor wenigen Wochen erschienen ist, habe ich es mir selbstverständlich nicht nehmen lassen, mir Kates Buch zu besorgen um Ihr zu sagen was ich von Ihrem Erstlingswerk als Autorin halte.

Es geht um Porträt-Retusche mir Adobe Photoshop Elements. Eine Software die sich nicht auf meinem Rechner befindet, weil ich lieber mit dem großen Bruder Adobe Photoshop arbeite.

Da sich mit der digitalen Fotografie weiterhin auch die digitale Bildbearbeitung wachsender Begeisterung erfreut, aber nicht jeder so großes Interesse daran haben dürfte, eine Software zu erwerben die mehr als 900 Euro kostet, ist Adobe Photoshop Elements eine leistungsfähige Alternative für den Otto-Normal-Bildbearbeiter.

Das Buch richtet sich laut Klappentext an Einsteiger und so erklärt Kate im ersten Kapitel zuerst einmal, wie die Oberfläche von Adobe Photoshop Elements aufgebaut ist und welche Werkzeuge überwiegend genutzt werden.

Auch wenn der Buchtitel vermuten lässt, dass es sich in erster Linie um die Retusche von Porträts handelt, kommt die Hautretusche im eigentlichen Sinn hier etwas zu kurz. Sie wird zwar durchaus nachvollziehbar erklärt, allerdings geht der Inhalt nicht über die allgemeinen Basisinformationen der Retusche hinaus und auch bei den meisten Bildern im Buch, wurde keine ausführliche Retusche der Haut, der Haare oder der Kleidung durchgeführt.

Da sich das Buch an Einsteiger richtet und Adobe Photoshop Elements ebenfalls eher die Anwender anspricht, der Ihre Bilder ein wenig optimieren möchten, ist das allerdings auch vollkommen in Ordnung und so ist das Buch aus meiner Sicht in erster Linie als Gesamtanleitung für die Bildbearbeitungsmöglichkeiten in der Porträtfotografie mit Elements zu betrachten.

Themen, wie das Ausgleichen von perspektivischen Fehlern, Dodge & Burn und Farblooks werden in diesem Buch ebenso leicht verständlich erklärt, wie auch die einfache Schwarz-Weiß-Konvertierung. Farblooks und Vignetten runden das Gesamtpaket ab.

Fazit:

Auch wenn ich selber eher weniger mit Adobe Photoshop Elements am Hut habe, hat es Spaß gemacht, sich in die Rolle eines Einsteigers zu versetzen und dieses Buch zu lesen.
Ich konnte jeden Schritt nachvollziehen und bin der Meinung, dass dies auch jedem Anfänger im Umgang mit der Software Adobe Photoshop Elements, gelingen wird.

Für das erste Buch, hat Kate sicherlich Lob verdient, dennoch wünsche ich mir für das nächste Buch qualitativ hochwertigere Bilder die weder unscharf sind und auch bei hoher Zoomstufe keine Pixeltreppen aufweisen. Das sollte für eine Fotografin ja kein Problem sein, oder?

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addison-wesley, photoshop, composing, matt kloskowski, porträt

Porträt-Composings gestalten

Matt Kloskowski
Flexibler Einband: 378 Seiten
Erschienen bei Addison Wesley ein Imprint von Pearson Deutschland, 31.01.2012
ISBN 9783827331243
Genre: Sachbücher

Rezension:

Fieberhaft habe ich auf das Erscheinen gewartet. Als ich vor einigen Wochen erfahren habe, dass Matt Kloskowski ein Buch zu Porträt-Composings geschrieben hat, war für mich klar, dass ich es haben muss, denn ich mag seine Art wie er schreibt und als fester Bestandteil von Photoshop User TV ist Matt einer der besten in seinem Fach, wenn es ums Photoshoppen geht.

Ich sollte nicht enttäuscht werden, als ich das Buch Anfang Februar endlich in Händen halten konnte. Schon das erste Durchblättern hat mich davon überzeugt, dass ich mit dem Buch viel Freude haben werde und zudem eine Menge Wissen aufsaugen kann.

In den ersten Kapiteln der insgesamt 16 Composings, fängt Matt sehr detailliert an, so dass auch Anfänger keine Schwierigkeiten haben dürften, sich in die Thematik des Composings einzufinden.
Dabei ist jedes der Kapitel in Unterkapitel aufgebaut. Angefangen bei den Lichtsetups für ein Composing bis hin zur Fotografie von geeigneten Hintergründen, hat Matt hier einige Tipps parat, damit man es bei der Montage in Photoshop so leicht wie möglich hat.

Später wenn es ans Composing geht, zeigt Matt wie man perfekte Auswahlen schnell und einfach erzeugt und hat auch hier wieder ein paar Secret-Tipps parat, wie man die Auswahl noch verbessern kann, so dass die Montage später nicht mehr zu erkennen ist.

Jedes dieser 16 Kapitel behandelt vollkommen unterschiedliche Bilder. Von hochkontrastigen Composings über Gruppenbilder der Familie bis hin zu Bildern, die einer Mehrfachbelichtung gleich kommen, ist in diesem Buch ein bunter Mix an allem Porträt-Composing-Varianten dabei, die mir geläufig sind.

Wie man den passenden Hintergrund für das Bild komponiert und wo man einzelne Komponenten für einen komplexen Hintergrundaufbau herbekommt, verrät Matt ebenfalls. Das Gute an dem Buch ist aber, dass man sich erst mal keine Gedanken darum machen muss, wo man welche herbekommt oder wo man diese fotografiert, denn alle Bilddateien des Buches werden über einen Downloadlink zur Verfügung gestellt.
Zwei dieser Hintergrundelemente haben mir sehr gut gefallen, so dass ich diese in Photoshop entworfen habe. Danke Einstellungsebenen und Ebenenstile, habe ich so die Möglichkeit, alle Komponenten wie zum Beispiel Farbe oder Lichtwirkung des Elements verlustfrei an mein Composing anzupassen.

Diese beiden PSDs stelle ich euch gerne zur freien Verwendung zur Verfügung und Ihr könnt Sie euch unter den beiden folgenden Downloadlinks herunterladen:

Link 1: http://bassascha.de/matt_kloskowski/resizeable-Grid-Matt-Kloskowski.psd

Link 2: http://bassascha.de/matt_kloskowski/Lochmaske-Matt-Kloskowski.psd

Fazit:

Meine Erwartungshaltung an Bücher von Matt Kloskowski ist sehr hoch. Dieses Buch wurde meinen Erwartungen nicht nur gerecht, sondern hat diese noch übertroffen.

Ich denke dass jeder der dieses Buch liest, meine Meinung unterstreichen wird, wenn ich sage, dass keine Fragen offen bleiben. Egal ob man sich zum ersten Mal mit Porträt-Composings beschäftigt, oder Anregungen zu neuen Bildideen und Bildstilen such.

Leider hat das Buch nur rund 370 Seiten, denn ich hätte gerne noch mehr von ihm gelesen, aber ich bin sicher, dass weitere Bücher von Ihm folgen werden. Solange heißt es ungeduldig warten.

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Power-Workshops: Freistellen in Photoshop - Video-Training

Olaf Giermann , Olaf Giermann , video2brain
DVD-ROM: 24 Seiten
Erschienen bei Addison Wesley ein Imprint von Pearson Deutschland, 03.11.2011
ISBN 9783827363862
Genre: Sachbücher

Rezension:

Olaf Giermann, der schon fast eine Zweitwohnung in Graz mieten könnte, weil er so häufig dort ist um ein Videotraining aufzuzeichnen, ist nahezu ein Garant für ein gutes Videotraining. Daher ist es für mich schon fast eine Pflicht, dass ich mir das Video2brain "Freistellen in Photoshop" aus der Serie "Power-Workshops" zugelegt habe.

Wenn man seine Bilder selber bearbeitet, kann man sich kaum davor drücken, Bildelemente für lokale Korrekturen freizustellen. Dass dies zum Teil nervenraubend und mühsam sein kann, weiß jeder, der sich schon mal daran versucht hat die wilde Mähne eines Models vor einer Windmaschine freizustellen um den Hintergrund zu ersetzen.

Dass es für das freistellen verschiedene Wege gibt, ist sicherlich jedem bekannt, doch welche Art der Freistellung wann Sinn macht und ob es überhaupt erforderlich ist, etwas präzise freizustellen, zeigt Olaf Giermann in seinem Videotraining äußerst eindrucksvoll.

Wer Olaf einmal Live erlebt hat, weiß, dass er sein Wissen nicht trocken runterrasselt, sondern Spaß an dem hat was er tut. Das merkt man auch in seinen Videos. Der Mann mag seinen Job und hat auch kein Problem damit, wenn er sich mal verklickt. Dann gibt es einen lustigen kleinen Kommentar und weiter geht's...

Im ersten der drei Kapitel, befasst sich Olaf mit den Grundlagen, die man kennen sollte, um später die richtige Wahl der Freistellmethode zu treffen. Prinzipiell kann man dieses Kapitel als Crash-Kurs des Freistellens bezeichnen. Man lernt was, aber in die Tiefe geht es hier noch nicht.

Darum hat Olaf sich das zweite Kapitel einfallen lassen. In diesem geht es neben den unterschiedlichen Werkzeugen wie der Zeichenstift oder die vielen Auswahl-Werkzeuge, auch um das Erstellen von Ebenenmasken und den Möglichkeiten die man mit diesen nondestruktiven Freistellmethoden hat. Auch um die Füllmethoden, die einem so manche lästige Freistellarbeit sparen, macht Olaf keinen Bogen und erklärt anhand von praktischen Beispielen, wie welche Methode wirkt und wann man diese effizient nutzen kann.

Das dritte Kapitel ist sozusagen das Sahnehäubchen, das die Spreu vom Weizen trennt. Das Freistellen von Haaren und Fell, selbst in den Bildern, in dem einem selbst der Versuch schon unmöglich erscheint. Ob kontrastarme Affenhaare oder ein Erdmännchen vor gleichfarbigem Hintergrund. Olaf zeigt hier die dirty Tricks und hat zudem noch einen kleinen Bonus auf dem Videotraining versteckt, den ich von nun an sicher nicht selten nutzen werde.

An dieser Stelle : Danke Olaf!!!

Fazit:

Freisteller zu erzeugen ist sicherlich nicht die einfachste Kost in der digitalen Bildbearbeitung, aber Olaf versteht es in diesem Training wieder einmal, dem Anfänger so viel Wissen einzuhauchen, dass er im späteren Verlauf ohne Probleme in der Lage sein sollte, zu entscheiden ob überhaupt freigestellt werden muss und wenn ja, welche Methode sich dafür am besten eignet.

Es ist nicht das erste Videotraining von Olaf, das ich gesehen habe und wird definitiv auch nicht das letzte sein. Selbst wenn der Mann ein Videotraining über das Kochen aufzeichnen würde, würde ich es mir ansehen. Vielleicht ist das, was ich zubereite ja dann mal genießbar.

"Ich würde mir ja mal ein Videotraining wünschen, in dem man mit einer zweiten Kamera die Fingertänze von Olaf filmt. Als Meister der Shortcuts, muss Olaf nahezu 7-Winkel-Finger haben, so schnell wieder er die Einstellungen via Tastenkürzel verändert."

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Petersons Fotoschule: Blitzlicht

Bryan Peterson
Flexibler Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Markt & Technik ein Imprint von Pearson Deutschland, 29.11.2011
ISBN 9783827247490
Genre: Sachbücher

Rezension:

Vor einigen Wochen habe ich die drei Bücher aus der Reihe "Petersons Fotoschule" gelesen und als ich vor wenigen Tagen erfahren habe, dass es nun ein weiteres Buch dieser Serie gibt, habe ich mich dazu entschlossen mir dieses zuzulegen.

Als typisches Einsteigerbuch, befasst sich das Buch zu allererst mit den Grundlagen der Belichtung und der Wirkungsweise von Systemblitzen. Dabei geht der Autor weniger auf die einzelnen Einstellungsmöglichkeiten des Blitzgerätes ein, sondern vermittelt die allgemeingültigen Informationen, die nötig sind, um zu verstehen, wie sich ein Blitz im Bild auswirkt und wie man dieses Wissen effektiv zur Bildgestaltung nutzen kann.

Wer hier jetzt ein umfassendes Handbuch mit allem erdenklichen Zubehör erwartet, denn muss ich enttäuschen, denn obwohl in diesem Buch auch Diffusoren, Softboxen und Filterfolien zum Einsatz kommen, geht es in dem Buch in erster Linie darum, wie man das Blitzgerät verwendet.

Eine Auflistung, welches Zubehöre es gibt und was diese in Verbindung mit dem Systemblitz bewirken, sucht man in dem Buch vergeblich.

Vom entfesselten Blitzen bis hin zur Möglichkeit mit einem Systemblitz die Unterschiedlichen Bildstile - wie zum Beispiel das Fotografieren in der Morgendämmerung zu simulieren - bringt Bryan Peterson die Informationen auf den Punkt, die der angehende Strobist benötigt, um in jeder Situation, in der ein Blitz das Bild verbessern könnte, die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Viele Making-Of-Bilder unterstützen den Leser dabei, das gelesen zu verstehen und die vielen fertigen Bilder machen Lust darauf, sich weiter mit den kleinen Mini-Sonnen auseinander zu setzen.

Fazit:

Wie auch die drei Bücher zuvor, kann das Buch durchaus überzeugen. Vorausgesetzt man interessiert sich mit dem Thema Blitzen mit Kompaktblitzgeräten, kommt der Leser mit diesem Buch auf seine Kosten. Von der richtigen Belichtung unter Verwendung eines Blitzgerätes bis hin zur Gestaltung eines Motivs mit der Mini-Sonne, wie es der Autor so schön schreibt, bleiben einem Anfänger keine Fragen mehr.

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sachbuch hobby & lifestyle

Digitale Fotografie - Das große Handbuch

Michael Hennemann
Fester Einband: 604 Seiten
Erschienen bei Addison Wesley ein Imprint von Pearson Deutschland, 03.11.2011
ISBN 9783827330970
Genre: Sachbücher

Rezension:

Es gibt sehr viele Bücher, die sich an Einsteiger richten und die Technik rund um die Fotografie erklären. Die meisten davon sind eher trocken und langweilig und schnell hat der Leser, der sich gerade erst mit der Fotografie beschäftigt, das Buch bei Seite gelegt und versucht es auf eigene Faust.

Das war bei mir früher so und so wird es sicher auch vielen anderen gehen.

Ich denke, dass der Autor des Buches "Digitale Fotografie - Das große Handbuch" ähnlich gedacht hat, denn sein Buch passt definitiv nicht in die Schublade.

Ich war auf der Suche, nach einem Buch, das ich empfehlen kann, wenn es um die technischen Hintergründe oder die Grundlagen der digitalen Fotografie geht, denn Fragen zu diesen Themenbereichen erreichen mich nahezu täglich über Facebook oder per Mail.

Ich antworte darauf zwar immer wieder gerne aber es ist doch einfacher, wenn ich den Fragestellern ein passendes Buch empfehlen kann.

Michael Hennemann hat sich sehr viel Mühe gegeben, das Buch so zu gestalten, dass es nicht langweilig wird. Viele Bilder lockern die Texte und tragen Ihren Teil zum besseren Verständnis bei.

Hat man sich einmal durch Themen wie Objektive, Belichtung und Schärfe gearbeitet, geht es direkt in die praktischen Bereiche der Fotografie und wie man zu guten Ergebnissen kommt. Ob Architektur, Peoplefotografie oder Stockfotografie... Kein Bereich der Fotografie bleibt unerwähnt. Selbst das Filmen mit der Digitalkamera findet in diesem Buch ein eigenes Kapitel.

Hat der Leser nun das Wissen, wie man zu guten Bildern kommt, stellt als nächstes die Frage, was man mir den vielen Bildern machen soll. Auch darauf hat Michael eine Antwort. Von Adobe Lightroom und Adobe Photoshop Elements zur Bildbearbeitung, Archivierung und Präsentation, werde die grundliegenden Möglichkeiten nach der Aufnahme erklärt.

Dass in diesem Buch sogar erklärt wird, wie man ein Fotobuch gestaltet, finde ich außerordentlich gut. Zwar bin ich mit diesem Bereich vertraut, aber in einem Buch habe ich noch nie etwas über diese Art der Bildpräsentation gesehen.

Zwar wiederholen sich einige Punkte in dem Buch aber das aus drei guten Gründen:

1. Die Punkte sind sehr wichtig
2. Die Wiederholung vertieft das Wissen
3. Will man Wissen nach einiger Zeit auffrischen, reich es, das betreffende Kapitel zu lesen und muss nicht ständig hin und her blättern

Fazit:

Für jeden, der sich erst seit kurzem mit der Fotografie auseinandersetzt und seine Bildausbeute verbessern möchte, ist dieses Buch mit Sicherheit keine schlechte Wahl. Es trägt zu Recht den Namen "Das große Handbuch" weil kaum ein Bereich der Fotografie unerwähnt bleibt. Auch die Grundlagen der Bildbearbeitung vereinfachen die ersten Schritte in der Welt der digitalen Fotografie.

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justin r. levy, social media, facebook marketing, addison-wesley, pearson

Facebook Marketing

Justin R. Levy
Flexibler Einband: 249 Seiten
Erschienen bei Addison Wesley ein Imprint von Pearson Deutschland, 02.11.2011
ISBN 9783827331076
Genre: Sachbücher

Rezension:

Facebook ist längst kein reines soziales Netzwerk mehr, in dem man die Möglichkeit hat, mit Freunden in Kontakt zu bleiben oder um Personen kennenzulernen, die die gleichen Interessen teilen.

750.000.000 aktive User weltweit. Warum sollte man also nicht da werben, wo sich die potentiellen Kunden aufhalten?

Ich selbst betreibe seit gut einem Jahr eine Facebook-Seite für meinen Fotografenbetrieb und dachte mir, dass es durchaus Sinn macht, sich im Bereich des Social-Media-Marketings weiterzubilden.
Was ist Facebook und aus welcher Idee heraus ist es entstanden? Wie hat sich Facebook seither entwickelt? Diese Fragen werden zu Beginn des Buches beantwortet.

Wie unterschieden wird zwischen Privatprofilen, auf denen man den Kontakt zu seinen Freunden pflegt und den Facebook-Seiten mittels denen man mit den Fans seines Unternehmens in Kontakt tritt wird äußerst detailliert ausgeführt.

Auch das vielfach öffentlich diskutierte Thema 'Facebook und Datenschutz' kommt in diesem Buch bei weitem nicht zu kurz.

Obwohl ich sehr aktiv auf Facebook und diversen Blogs zum Thema Social-Media-Marketing bin, habe ich hier einige hilfreiche Einstellungsmöglichkeiten gefunden, die meinem Verständnis vom Datenschutz näher kommen.

Facebook-Seite oder Facebook-Gruppe und was sind Social-Plug-Ins?

Was ist denn nun für mein Ziel das Richtige und wenn ich mich entschieden habe, wie verbinde ich dann meine Webseite oder meinen Onlineshop mit Facebook um den Bekanntheitsgrad zu steigern?

Das sind Fragen die beim Thema Marketingstrategien in verschieden Kapiteln geklärt werden. Viele Beispiele verdeutlichen welche Möglichkeiten genutzt werden können und der Autor macht auch vor den jeweiligen Pros und Contras nicht halt.

Viele der genannten Dinge, die ich für passend hielt, habe ich probiert und bin positiv überrascht. Eine deutlich aktivere Fangruppe und mehr "gefällt mir"-Angaben als sonst im gleichen Zeitraum sprechen für sich.

Wie man Marketingstrategien überwacht und über die Facebook-Statistik deren Erfolg überprüft, ist in dem Buch zwar detailliert aufgelistet, allerdings hat Facebook seit Erscheinen des Buches die Statistiken um einige nützliche Funktionen erweitert.

Das Facebook sich stets weiterentwickelt weiß auch der Autor Justin R. Levy und so wagt er im letzten Kapitel einen Blick in die Glaskugel, wo er sich zu möglichen Verbesserungen oder Erweiterungen von Facebook äußert.

Ich bin gespannt, welche Thesen tatsächlich in die Tat umgesetzt werden.

Fazit:

Facebook Marketing ist äußerst umfangreich und ständig kommen neue Funktionen hinzu, die einem die Möglichkeit bieten, sein Unternehmen oder seine Produkte zu vermarkten. Wer sich mit dem Einstieg in die Welt des Social-Media-Marketings schwer tut, der findet in diesem Buch hilfreiche Tipps rund um das Thema Facebook-Seiten.

Facebook ist groß und die Funktionen umfangreich. Mit dem Buch sollte auch ein neuer User auf Facebook keine Probleme mehr haben sich zu Recht zu finden um den Grundstein des Social-Media-Marketings zu legen. 750.000.000 aktive User warten nur darauf.

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sachbuch hobby & lifestyle

Das Canon-Speedlites-Handbuch

Syl Arena
Fester Einband: 385 Seiten
Erschienen bei Addison Wesley ein Imprint von Pearson Deutschland, 15.10.2011
ISBN 9783827330833
Genre: Sachbücher

Rezension:

Canon Speedlites. Das diese kleinen häufig unterschätzten extrem vielseitig hinsichtlich des Einsatzzwecks sind, war mir schon lange bewusst, aber sicherlich gibt es auch darüber noch einiges zu lernen.
Aus diesem Grund, habe ich mich mit dem Buch "Das Canon-Speedlites Handbuch" von Syl Arena einmal intensiv auseinander gesetzt und wurde nicht enttäuscht.

Das Buch fängt zwar bei absoluten Basics, warum man mit Blitzen arbeitet und wie sich das Licht im Allgemeinen verhält, aber für Anfänger sind auch da ein paar nützliche Informationen dabei, um zu verstehen, warum sich das Licht verhält wie es das eben tut.

Getreu dem Motto, nur wo Licht ist, kann auch Schatten sein erklärt der Autor sehr Wirkungsvoll, welche Effektvollen Möglichkeiten sich mit einem oder ein paar Speedlites bieten und wo die Stärken des kleinen Systemblitzes liegen.

Man lernt mit diesem Buch, wie man die Nacht zum Tag macht und umgedreht. Das alles natürlich nur, wenn man sich von den Automatikmodi der Kamera oder des Speedlites trennen kann.

Von simplen Studiosetups bis zur Mehrfachbelichtung mittels Stroboskop. Syl Arena zeigt, dass das Speedlite sich gut und gerne mit den Studioblitzgeräten messen kann, wenn auch mit geringerer Leistung und trägerer Blitzwiederholzeiten.

Gut... Manche Setups kommen mir dann doch etwas überzogen vor, oder wer hat schon 12 Speedlites der 500er Serie zu Hause? Ich denke, dass ich mit meinen 4 Speedlites da schon recht gut ausgestattet bin. Aber solche Beispiele zeigen wiederum, dass mit Speedlites nahezu nichts unmöglich, vorausgesetzt, man hat das nötige Kleingeld.

Ist man der Sucht des Speedlitings, wie es der Autor nennt, erst einmal verfallen, können auch die vielen Zubehöre die es für die kleinen Lichtmonster gibt, ein ordentliches Loch in die Kasse reißen.
Das weiß auch der Autor und so hat er sich die Mühe gemacht, nahezu jedes Zubehör in dessen Wirkungsweise zu erklären. Von Filterfolien, die ich mehr als praktisch finde, über Softboxen speziell für Systemblitzgeräte bis hin zur Stromversorgung oder der vielen Möglichkeiten die Speedlites jenseits der Kamera zu befestigen.

Machen wir uns nichts vor. Das Speedlite auf der Kamera ist zwar die bequemste Variante aber so ziemlich das schäbigste Licht, dass man damit erzeugen kann.

Wer sich jetzt fragt, wie man das Speedlite auslösen soll, wenn es doch keine Signale durch den Blitzkontakt der Kamera erhält, dem kann ich versichern, dass er in diesem Buch einige Beispiele findet, die einem das entfesselnde Blitzen ermöglichen.

375 Seiten nur über ein Speedlite sind schon recht heftig, aber dafür wird auch kaum etwas ausgelassen, was wichtig ist für den Umgang mit einem Speedlite. Da das Buch mitunter jedoch etwas trocken geschrieben ist, kann es schon mal recht anstrengend werden, ein paar Seiten zu lesen.

Dass die Individualfunktionen des Speedlite nur im letzten Kapitel kurz aufgelistet werden, finde ich ebenfalls recht bedauerlich, denn nicht jeder hat die Möglichkeit, das Speedlite vom Kamera-LCD aus zu steuern und kennt sich zudem noch mit den Kurzbezeichnungen der C.FN-Menus aus. Zwar werden die meisten Funktionen im Buch erklärt, aber eben nicht alle.

Fazit:

Ich habe viele Jahre mit Systemblitzgeräten und E-TTL-Kabel gearbeitet, bevor ich mir eine Studioblitzanlage gekauft habe. Ich habe den Umgang mit den kleinen Riesen nach dem Prinzip "Versuch und Irrtum" erlernt und wäre froh gewesen, ein solches Buch zu damaliger Zeit gehabt zu haben.

Jedem der über ein Speedlite verfügt und nicht weiß, was genau das kleine H mit dem Blitz oder was der seitliche Doppelblitz an dem Speedlite bedeutet, der sollte sich mit diesem Buch an das Speedlite und dessen Möglichkeiten herantasten. Aber auch diejenigen, die schon seit längerer Zeit mit einem Speedlite arbeiten, können mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit noch etwas lernen.
Auch wenn das Buch etwas träge und trocken daher kommt, so wird jede Mühe es zu lesen mit umfangreichem Wissen zum Feuern mit Systemblitzen belohnt. Egal ob Canon oder nicht.

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english books

Light It, Shoot It, Retouch It

Scott Kelby
Flexibler Einband: 238 Seiten
Erschienen bei Pearson P T R, 01.09.2011
ISBN 9780321786616
Genre: Sonstiges

Rezension:

Im August war Scott Kelby in Köln, wo er ein Seminar zu seiner Show "Light it, Shoot it, Retouch it" gegeben hat. Als bekennender Scott Kelby-Fan, war es für mich Pflicht, bei diesem Event dabei zu sein und als ich nun beim Stöbern nach neuen Büchern auf das Buch zum Seminar gestoßen bin, musste auch das in mein Bücherregal.

Dies ist mein erstes Buch von Scott Kelby in seiner Muttersprache und befürchte, dass ich kaum noch eines von Ihm auf Deutsch lesen möchte. Leicht zu lesen und mindestens genauso humorvoll geschrieben, wie die Übersetzungen in die deutsche Sprache.

Das Prinzip hinter "Light it, Shoot it, Retouch it" ist einfach. Zuerst wird das Lichtsetup erklärt. Im Anschluss wird retuschiert. Und das Ganze 12 mal.

Lichtsetup...
Fotografie...
Retusche...

Vom einfachen Beauty-Headshot über Fashionaufnahmen bis hin zum Composing, wird auf die unterschiedlichsten Bereiche in der Studiofotografie eingegangen. Die Making-of-Bilder, die zu Beginn eines Kapitels zu sehen sind, zeigen aufgrund der verschiedenen Blickwinkel sehr deutlich, wie das Setup aufgebaut ist.

Für diejenigen, die die Lichtsetups mit Systemblitzen nachstellen wollen, gibt es die Lichtsetup-Aufbauten zudem noch einmal am Ende des Buches mit einer Auflistung, welches Equipment sich zur Umsetzung gut nutzen lässt.

Der Überwiegende Teil des Buches ist jedoch die Bildbearbeitung, und wer schon ein Buch von Scott Kelby gelesen hat, weiß, wie detailliert er diese beschreibt. Jedes Lichtsetup ist einem Thema gewidmet und diesem Thema passt er auch die Bearbeitung des Bildes an.

Vom weichen Porträt im 40er-Jahre Hollywood Style bis hin zum extrem hochkontrastigen Composing eines Basketballers, ist für jeden Geschmack etwas dabei, so dass die verschiedensten Bearbeitungstechniken nachgeahmt und erlernt werden können. Was mich allerdings arg stört ist, dass Scott Kelby als Autor von einigen Büchern zum Thema Bildbearbeitung, im Buch nur wenig mit Einstellungsebenen arbeitet und stattdessen lieber auf Ebenenkopien zurückgreift um diese in einer andere Füllmethode verrechnen zu lassen.

Was mir außerdem ein wenig fehlt, sind die Kapiteleinleitungen, die mich bei den deutschen Büchern immer zum Lachen gebracht haben, aber das ist nicht so wichtig.

Fazit:

Wer denkt, dass sich die Themen bei diesem Buch 12 mal wiederholen, liegt daneben. Zwar ist das Grundprinzip immer dasselbe, aber da nicht nur die Lichtsetups sondern auch die Bildbearbeitung sich sehr stark unterscheiden, wird das lesen in diesem Buch keineswegs langweilig.

Für Anfänger im Bereich der Studiofotografie ist dieses Buch sicher ein netter Leitfaden, wenn es um den Grundaufbau von Lichtsetups geht und eine gute Basis Neulinge in der anschließenden Bildbearbeitung. An den Liveevent kann dieses Buch jedoch kaum anknüpfen, denn Scott Kelby zu lesen lässt sich nicht vergleichen, mit dem was einen erwartet, wenn er auf der Bühne live performt.

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photoshop, scott kelby, retusche

Scott Kelbys Porträt-Retusche-Tricks

Scott Kelby
Fester Einband: 348 Seiten
Erschienen bei Addison Wesley ein Imprint von Pearson Deutschland, 22.09.2011
ISBN 9783827330826
Genre: Sachbücher

Rezension:

Scott Kelby war wieder fleißig und hat ein neues Buch auf dem Markt, welches ich mir schon im August vorbestellt habe, weil ich ein Fan seiner Bücher und seiner Art zu Schreiben bin.

Natürlich macht es für mich keinen Sinn, mir jedes Buch von Scott Kelby zuzulegen, denn ich lese grundsätzlich nur das, was mich interessiert. Das Buch "Porträt-Retusche-Tricks für Photoshop" fällt ziemlich genau in mein Interessengebiet, da ich mich als Fotograf im Bereich Beauty- und Fashionfotografie nicht selten mit dem Thema Beauty-Retusche auseinander setzen muss.

Mit großem Interesse habe ich die vielen Tipps und Tricks im Bereich der Portrait-Retusche gelesen. Zwar war mir Großteil der Techniken bereits bekannt und einige Verfahren lassen sich auch mit Einstellungsebenen statt mit Ebenenkopien umsetzen, aber es waren auch ein paar Tricks dabei, die meinen Workflow in der Portrait-Retusche beschleunigen können.

Was mir besonders gut gefällt, ist die Aufteilung in Hauptbereiche, in denen die Retusche durchgeführt wird. Von Augen über Haut zu Haaren, sind alle Bereiche vertreten, die bei der digitalen Kosmetik in Frage kommen können.

Außerdem lässt Scott Kelby kaum eine Technik aus um zum gewünschten Ergebnis zu kommen und verliert auch über eventuelle Nachteile dieser Methode ein paar Worte.

Wem Begriffe wie "Verflüssigen" oder "umgekehrter Hochpass" wie böhmische Dörfer vorkommen, dem wird mit diesem Buch das Wissen vermittelt, das einen zu einem besseren Retuscheur in der People-Fotografie werden lässt.

Weil hinsichtlich des Lernerfolgs, das Lesen allein zwar schon recht hilfreich ist, das praktische Anwenden der Techniken jedoch wesentlich effizienter ist, stellt Scott Kelby - wie in eigentlich allen seinen Büchern zum Thema Bildbearbeitung - alle Bilder die im Buch bearbeitet werden, als Download zur Verfügung, so dass man alle Schritte während des Lesens durchführen kann.

Auch wenn sich das Buch laut Verlag eher an Fortgeschrittene richtet, bin ich der Meinung, dass auch Einsteiger der Software Adobe Photoshop gut mit dem Buch arbeiten können. Kenntnisse über die Werkzeuge und die Ebenenpalette, sollten jedoch schon vorhanden sein.

Der Rest ist leicht nachzuvollziehen und aufgrund der humorvollen Art und Weise, wie Scott Kelby seine Bücher schreibt, kommt auch der Spaß beim Lesen eindeutig nicht zu kurz.

Fazit:

Ein Buch von Scott Kelby ist nahezu ein Garant für ein gutes Buch, in dem man immer genau das zu erwarten hat, was der Buchtitel verspricht.

Beim Buch "Porträt-Retusche-Tricks" geht es um nichts anderes als das was der Name vermuten lässt.

50 Praxisworkshops behandeln 50 unterschiedliche Methoden, die in der Porträt-Retusche vorkommen (können) und nichts anderes. Wenn man alle 50 Workshops einmal ausprobiert hat, weiß man im Anschluss, wo man bei der Retusche ansetzen muss und wie man schnellstmöglich zum bestmöglichen Ergebnis kommt.

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Petersons Fotoschule Makro- und Nahfotografie

Bryan Peterson
Flexibler Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Markt & Technik ein Imprint von Pearson Deutschland, 22.09.2011
ISBN 9783827247339
Genre: Sachbücher

Rezension:

ls letztes Buch aus der Serie "Petersons Fotoschule", habe ich mir das Buch "Makro- und Nahfotografie" durchgelesen. Wie auch bei den beiden anderen Büchern, wird bei dem Buch kein Fachwissen in der Fotografie vorausgesetzt, sondern alles Schritt für Schritt erklärt.

Trockene, langweilige Theorie, findet man in diesem Buch allerdings vergebens. Zwar werden die wichtigen Faktoren, wie zum Beispiel die Abbildungsgröße oder Naheinstellgrenze erklärt, aber dies erfolgt eher anhand von praktischen Beispielen.

Dasselbe Prinzip wendet der Autor Bryan Peterson auch an, wenn es darum geht die Wirkungsweise von Nahlinsen, Zwischenringen oder ähnlichem Zubehör, welches in der Makrofotografie häufiger Verwendung findet, zu erläutern. Viele Bilder mit entsprechenden Erklärungen zur Kameraposition, deren Einstellung und dem genutzten Equipment, verdeutlichen dabei die Inhalte der einzelnen Kapitel.

Dass man in der Nahfotografie oder der Makrofotografie nicht nur Insekten und anderes Krabbelzeugs fotografieren kann, sondern auch effektvolle Texturen, die man unter anderem für Hintergründe oder Texturen von Composings nutzen kann, zeigt das Buch nicht nur einmal.

Ganz besonders angetan, war ich von einem analogen Composing mit vielen Mini-Fisheyes, bei dem der Autor auf viele kleine Wasserperlen mit einem Makro-Objektiv scharfgestellt hat. In diesen Perlen spiegelte sich das darunter zusammengelegte Bild.

Das ist nur eines von vielen Beispielen, die zum Nachahmen animieren.

Die Wahl der Blende, die zu eine gestalterisch korrekt belichteten Bild führt, findet in diesem Buch ebenfalls ausreichend Erklärung, so dass es selbst einem Fotografie-Anfänger ein leichtes sein sollte, den Bereich der Nah- und Makrofotografie zu erlernen und so zu guten Ergebnissen zu kommen.

Fazit:

Mit dem letzten Buch der Serie, kann ich abschließend sagen, dass sich jedes einzelne Buch auf das entsprechende Thema beschränkt und dem Leser genau das vermittelt, was es verspricht. Beim Buch "Makro- und Nahaufnahmen" geht es um das gezielte Erlernen der Nah- und Makrofotografie in vielen kleinen Schritten.

So habe ich mit den drei Büchern aus der Serie "Petersons Fotoschule" genau das gefunden, was ich gesucht habe:

Bücher die ich ruhigen Gewissens an Anfänger der Fotografie weiter empfehlen kann!

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Petersons Fotoschule Der Einstieg

Bryan Peterson
Flexibler Einband: 176 Seiten
Erschienen bei Markt & Technik ein Imprint von Pearson Deutschland, 22.09.2011
ISBN 9783827247353
Genre: Sachbücher

Rezension:

Bücher über Fotografie gibt es wie Sand am Meer, doch nur eine geringe Anzahl über die Grundlagen der Fotografie, die dem Leser das Wesentliche der Fotografie vermitteln.

Die (gestalterisch) korrekte Belichtung des Motivs.

Als Fotograf aus Leidenschaft, der auch auf den vielen Social-Media-Kanälen recht aktiv ist, erreichen mich sehr häufig Emails mit Fragen, wie unter bestimmten Lichtsituationen die Kamera einzustellen ist. Weil das ständige beantworten von Mails aber sehr viel Zeit kostet und mich von dem abhält, was eigentlich meine Aufgabe ist - das Erstellen von Fotografien - war ich auf der Suche nach einem Buch, dass ich den Fragestellern empfehlen kann, nach dem ich Ihnen die ersten Antworten auf Ihre Fragen geschrieben habe.

Meine Wahl fiel auf das Buch "Petersons Fotoschule - Der Einstieg", dessen Titel für mich vielversprechend klang.

Ich sollte nicht enttäuscht werden, denn schon nach dem ersten groben Durchblättern, viel mir der sinnvolle Aufbau des Buches auf.

Angefangen mit der Einleitung - den Belichtungsgrundlagen - in denen das Zusammenspiel von Blende, Verschlusszeit und ISO anhand von einigen Beispielen erläutert wird, geht das Buch in den weiteren Kapiteln detailliert auf die einzelnen Werte, die für eine korrekte Belichtung zu verstehen sind ein.

Das Zweite Kapitel, welches sich mit der Blende befasst, erklärt nicht nur den Aufbau der Blende und wie sich diese unter gleichen Lichtbedingungen beim Ändern der Verschlusszeit verhält, sondern auch, wie man mit Hilfe der richtigen Blende das Bild gestaltet.

Auch hier sind es unzählige Beispielaufnahmen und die Erklärungen dazu, die dem Leser das einfache Nachvollziehen ermöglichen.

Das gleiche Prinzip wird auch im dritten Kapitel, bei dem es um die Ermittlung der richtigen Verschlusszeit geht angewandt. Viele Kombinationen aus ISO, Blende und Verschlusszeit, führen zu einer korrekten Belichtung des Motivs, jedoch ist es die Wahl der richtigen Verschlusszeit, dies es ermöglicht, dem Motiv die gewissen Dynamik zu verleihen, um zudem ein faszinierendes Bild zu erstellen.

Im folgenden Kapitel geht der Autor ausführlich auf die unterschiedlichen Lichtsituationen ein, in denen er die Vor- und Nachteile von Lichtrichtungen erläutert. Dies schildert der Bryan Peterson ebenso ausführlich, wie die im letzten Kapitel beschrieben Techniken, die bei einer HDR-Aufnahme oder bei Bildern unter Verwendung von Filtern oder Blitzen zum Einsatz kommen.

Ich bin froh, dass ich mit diesem Buch eine perfekte Empfehlung gefunden habe, die ich ruhigen Gewissens an die vielen Fragesteller aussprechen kann und weil mir das Buch und der Schreibstil so gut gefällt, habe ich mir auch gleich zwei weitere Werke aus der Serie Petersons Fotoschule besorgt.

Fazit:

Es gibt viele Möglichkeiten, jemandem zu erklären, wie man eine korrekte Belichtung des Motivs erreicht. Für alle diejenigen, die noch nicht über dem Automatik-Modus der Kamera hinaus gekommen sind, oder aber die gestalterisch richtige Belichtung suchen, finden mit diesem Buch eine praktische Hilfe, das Licht zu verstehen um die jeweils richtige Kombination aus ISO, Blende und Verschlusszeit zu wählen.

Viele Eselsbrücken und sehr viele Bilder mit detaillierten Informationen, verdeutlichen die Inhalte des Buches enorm, so dass selbst ein absoluter Anfänger lernt, wie man mit der Kamera zu arbeiten hat, um ausdrucksstarke Bilder zu erstellen.

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Petersons Fotoschule Porträtfotografie

Bryan Peterson
Flexibler Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Markt & Technik ein Imprint von Pearson Deutschland, 22.09.2011
ISBN 9783827247346
Genre: Sachbücher

Rezension:

Wie bereits in meiner letzten Buch-Rezension angedroht, bei dem ich das Buch "Petersons Fotoschule Der Einstieg" besprochen habe, habe ich mir zwei weitere Werke aus dieser Serie zugelegt, von der ich das Buch "Petersons Fotoschule - Porträtfotografie" nun gelesen habe.

Wie schon das erste Buch, richtet sich auch dieses an Einsteiger, die Ihre ersten Schritte in der Portraitfotografie wagen wollen. Dabei geht es weniger um perfekt ausgeleuchtete Aufnahmen im Fotostudio, sondern um die Fotografie von Portraits und dessen Wirkung auf den Betrachter.

Welche Blende und Verschlusszeit macht wann Sinn?

Wähle ich das Hochformat oder wirkt eine Querformataufnahme vielleicht doch besser?

Wie komponiere ich die Bildelemente, damit Sie perfekt zur Geltung kommen?

Diese und viele weitere Fragen bleiben nicht unbeantwortet, wenn man das Buch gelesen hat und anhand von vielen Bildern unterschiedlichster Personen aus der ganzen Welt, verdeutlichen auf wie viele Weisen man Eindrucksvolle Portraitaufnahmen erstellen kann.

Angefangen bei dem Kapitel, wie man sich dem Thema Portraitfotografie und den Menschen, die man fotografieren möchte, am besten nähert und welche rechtlichen Aspekte es zu beachten gilt, geht das Buch auch auf die unterschiedlichen Lichtsituationen ein.

Wie wichtig zum Beispiel der Hintergrund und die Perspektive bei der Komposition einer tollen Portraitaufnahme sind, wird in einem weiteren Kapitel beschrieben.

Im letzten Kapitel, bei dem es um das Thema Bildbearbeitung geht, hat sich jedoch ein wenig Enttäuschung breit gemacht. Es ist nicht nur schade, dass eine veraltete Version von Adobe Photoshop zum Einsatz kommt, sondern auch die beschriebenen Techniken wirken altbacken und zum Teil sehr destruktiv.

Der Autor Bryan Peterson scheint sich mit der digitalen Bildbearbeitung nicht sonderlich auszukennen, daher ist dieses Kapitel in diesem Buch eher fehl am Platze und es macht Sinn sich bei Interesse in diesen Bereich, entsprechende Fachlektüre zu besorgen, die von Autoren - wie zum Bespiel Scott Kelby oder Matt Kloskowski - verfasst wurden, die sich mit der Materie etwas mehr auseinandersetzen.

Fazit:

Wie schon das erste Buch aus der Reihe Petersons Fotoschule, kann ich auch hier nur meinen Hut zeihen vor der Leichtigkeit, in der der Autor dem Leser nahebringt, wie einfach das Fotografieren sein kann, wenn man gewisse Grundregeln beachtet.

Da es bei der Portraitfotografie sicher auch um den guten Umgang mit Menschen geht, die es zu fotografieren gilt, kommt dieser Bereich in diesem Buch definitiv nicht zu kurz.

Auch wenn der Autor sich im Bereich der digitalen Bildbearbeitung nur auf die absoluten Basics beschränkt, so geht er dennoch auf die Möglichkeiten, die eine Adobe Photoshop und Co bieten, ein.

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