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76 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 51 Rezensionen

thriller, sekte, horror, deutschland, krimi

Muttertag

André Mumot
Fester Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 14.10.2016
ISBN 9783847906100
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Buchgestaltung:
Das Buch ist ein normales Hardcover-Buch mit schönem Schutzumschlag und farblich passendem rotem Kapitalbändchen. Die Qualität wirkt insgesamt sehr wertig und ein schönes Lesebändchen ist auch dabei, was mich sehr gefreut hat.

Inhalt:
Barbara Rheinberger (geborene Steinert) und ihr Sohn Philip ziehen - mal wieder - in eine neue, kleine Stadt namens Kronstedt, nachdem sich Barbara von ihrem Mann Harald getrennt hat. Sehr zum Unwohl ihres Sohnes. Vorübergehenden Unterschlupf finden sie im Haus von Richard Korff, dem Onkel von Barbara, zu dem sie bislang gar keinen Kontakt hatte und ihr letztes Familienmitglied ist. Im Hintergrund spannt eine okkulte Sekte ihre Pläne und schon bald wird die Familie Rheinberger mit reingezogen. Der vermeintlich harmlose, gebrechliche alte Onkel Richard offenbart Geheimnisse aus einer längst vergangen geglaubten Vorgeschichte.

Die Handlung wird dabei in Prolog, sechs betitelte Kapitel und Epilog aufgeteilt. Hinten im Buch findest sich ein Personenverzeichnis, was ich zum Verständnis und für den Überblick über die ganzen Personen sehr nützlich fand.

Meinung:
"Muttertag" von André Mumot ist ein meiner Meinung nach sehr gelungenes Debüt. Ich finde darin vorwiegend Elemente eines Thrillers, teilweise aber auch des Horros wieder. Der Autor bedient sich oft längeren Sätzen mit stellenweise mehreren Nebensätzen, was mich eine kurze Eingewöhnungszeit kostete, mich später jedoch überhaupt nicht mehr gestört hat.

Die ersten ca. 70 Seiten leiten die meisten Charaktere ein und erzählen zum Teil deren Vorgeschichte und Beweggründe, was den Protagonisten mehr Tiefe verleiht und die Handlung vorbereitet. Danach fängt auch recht plötzlich die Spannung an, die sich daraufhin über den Rest der Handlung zieht - immer wieder abwechselnd mit Spannungshöhepunkten und -tiefpunkten, was einen guten Thrill auslöst und somit dem Genre gerecht wird. Die Handlung wurde gut durchdacht und mehrere Twists sorgen immer wieder für Überraschung; gerade wenn man es am wenigsten erwartet, setzt solch ein Twist meist ein und löst plötzlich "Oha!"-Momente aus.
Was ich auch sehr toll fand waren die vielen deutschen Eigenmarken und Firmen, die immer mal wieder genannt werden (bspw. REWE, Miele, etc.), die dazu beigetragen haben, eine gewohnte Atmosphäre aufzubauen.

Die Behandlung von interessanten Themen wie Okkultismus, Sekten und psychisch schwer kranken Menschen, die im Roman zentrale Rollen spielen, fand ich aufschlussreich und fundiert.

Fazit:
Ich fand das Buch insgesamt also wirklich sehr gut. Es hat mich angenehm beschäftigt, als ich krank im Bett liegend nicht viel tun konnte und mich super unterhalten. Ich finde den Debütroman sehr spannend und werde den Autor definitiv weiterverfolgen.
Deshalb kann ich auch eine klare Kaufempfehlung aussprechen!

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(172)

265 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 111 Rezensionen

island, thriller, mord, adoption, krimi

DNA

Yrsa Sigurdardottir , Anika Wolff
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei btb, 26.09.2016
ISBN 9783442756568
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Buchgestaltung:
Das Buch ist ein Hardcover-Buch mit schönem Schutzumschlag, bei dem der Titel und der Text eingestanzt sind. Leider wurde nicht die bessere Fadenbindung benutzt, was heutzutage aber immer seltener vorkommt. Ein Lesebändchen ist nicht enthalten.

Inhalt:
Das Buch beginnt im Jahre 1987. Drei junge Kinder (zwei Jungs und ein Mädchen) haben offenbar ihre Mutter auf schrecklichste Weise verloren; ihr Großvater, der ebenfalls gestorben ist, scheint darin involviert zu sein. Die zuständigen Beamten diskutieren und loten ihre Möglichkeiten aus, für diese geprägten Kinder Adoptiveltern zu finden. Näheres zum eigentlichem Ereignis wird nicht erwähnt.

Im Jahre 2015 wird der neue Kommissar Huldar vorgestellt, der für einen ungewöhnlichen Mordfall eingesetzt wird, bei dem Elisa, eine junge Mutter dreier Kinder, auf schreckliche Art ermordet wird. Der Täter klebt ihr Gesicht mit Klebeband voll und presst ihr einen Staubsauger in den Rachen und haftet diesen auch ans Gesicht, sodass ihre gesamte Luft aus dem Körper gesaugt wird. Ihre Tochter Magret, die sich während des Ereignisses unter dem Bett versteckt, bekommt alles mit und wird zur wichtigsten Zeugin.
Die Befragung, die besonders vorsichtig angegangen werden muss, wird von Freyja geleitet, einer Mitarbeitern des Kinderhauses, das hauptsächlich für (sexuellen) Missbrauch von Kindern zuständig ist. Huldar wird eher überraschend der Ermittlung als leitender Kommissar zugeteilt. Nun gilt es also, diesen außergewöhnlichen Mord zu untersuchen, bei dem es keine Spuren zu geben scheint. Im Laufe der langwährenden Ermittlung passieren weitere schreckliche Dinge und die Ereignisse nehmen ihren Lauf...

Eigene Meinung:
"DNA" ist das Debüt für eine neue Romanreihe um Kommissar Huldar und der Psychologin Freyja. Die Charaktere werden gut vorgestellt und eingeleitet, man kann sich schnell gut mit ihnen identifzieren. Beide haben eine interessante Vorgeschichte und sind keineswegs ohne Makel, was beide noch menschlicher wirken lässt. Die Handlung an sich fand ich ziemlich spannend, vor allem gegen Ende hin nimmt der Roman noch eine Wendungen und letztendlich kommt es zu einem völlig überraschendem Ergebnis. Hier ist es der Autorin gut gelungen, Spannungsphasen einzuleiten und aufzubauen. Um die Spannung beizubehalten, wird in besonders interessanten Situationen der Schauplatz gewechselt und die Handlung aus der Sicht einer anderen Person geschildert. So gelangt man in die Einblicke verschiedener Personen und kann sich die gesamte Situation besser vorstellen. Wie ich finde, wurde das sehr gelöst. Durch diese bereits erwähnten Wechsel der Orte und Personen bleibt die Spannung zum Großteil des Buches auch erhalten. Da die Handlung immer aus der Sicht einer bestimmten Person geschildert wird, steigt man auch in deren Gefühlswelt ein und bekommt einen guten Einblick in deren Gedanken.

Fazit:
Insgesamt betrachtet fand ich den Roman sehr gut: ein gelungenes Debüt für eine neue Krimireihe mit viel Unterhaltung und purer Spannung. Die Hauptprotagonisten finde ich gut gewählt, sie gefallen mir sehr - mit all ihren Ecken und Kanten. Die Handlung ist spannend und interessant - so wie es bei einem Kriminalroman auch sein sollte. Der Titel wurde wunderbar gewählt, wie sich im Laufe der Handlung auch heraustellen wird.

Kurz gesagt gibt es von mir eine klare Kaufempfehlung und ich freue mich jetzt schon auf weitere Teile!

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(39)

41 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 39 Rezensionen

kochbuch, kochen, schiffskoch, rezepte, mediterran

Staats‘ Geheimnisse – Mediterrane Rezepte und Storys von den Jachten der Superreichen

Stephan Staats , Martin Lagoda , Hubertus Schüler , Justyna Krzyzanowska
Fester Einband
Erschienen bei Becker Joest Volk Verlag, 21.09.2016
ISBN 9783954531066
Genre: Sachbücher

Rezension:

Das Buch ist ziemlich groß, viel größer als ich erwartet hätte, was ich bei einem Kochbuch jedoch nicht störend finde. Es enthält viele Rezepte, die toll nach verschiedenen Regionen geordnet sind. Jedes Rezept wird mit einem kurzem Satz eingeleitet, enthält natürlich die benötigte Materialliste und eine Beschreibung in einzelnen Schritten. Dazu unterstützend gibt es zu jedem Rezept ein großes Foto, das eine ganze Seite einnimmt. Insgesamt hat das Buch mich sehr positiv überrascht, es hat einen tollen Einband und ein schönes Cover, dazu wird die gute Fadenheftung benutzt. Als tolles extra Gimmick ist auch ein Lesebändchen enthalten, was ich immer sehr mag.
Einige der Rezepte kannte ich schon, es gibt sehr bekannte (wie z.B. Ćevapi oder Spaghetti Aglio E Olio) und auch exotischere Gerichte aus Israel z.B.
Auch im Schwierigkeitsgrad bzw. Aufwand unterscheiden sich die Rezepte, so gibt es Basisrezepte wie z.B. einfache Pasta aber auch schwierige. Das finde ich auch gut so, so findet sich für jeden Geschmack etwas. Ergänzend sind auch einige Rezepte für Cocktails oder andere Drinks enthalten, was das ganze noch abrundet. Gespickt wird das Kochbuch noch mit schönen Geschichten aus dem Leben vom Autor Staats, die ich allesamt interessant finde und das Buch auch insgesamt persönlicher erscheinen lassen.

Kurzum: Ich finde "Staat's Geheimnisse" super gut, es unterscheidet sich durch zusätzliche Dinge, wie beispielsweise die bereits erwähnten Storys, von anderen Büchern und hat sich bei mir einen wichtigen Platz gesichert. Ich kann es jedem bedenkenlos empfehlen!

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(170)

265 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 121 Rezensionen

thriller, wald, junggesellinnenabschied, spannung, mord

Im dunklen, dunklen Wald

Ruth Ware , Stefanie Ochel
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 23.09.2016
ISBN 9783423261234
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Nora, eine 26 Jahre alte Schriftstellerin von Kriminalromanen, wird eines Tages plötzlich von einer E-Mail konfrontiert, bei der sie auf den Junggesellinenabschied ihrer alter Jugendfreundin Clare eingeladen wird. Nach anfänglichen Zweifeln, ob sie wirklich hingehen soll, willigt sie zusammen mit ihrer Freundin Nina ein. Nora, die gerne einsam in London lebt, hatte seit zehn Jahren keinen Kontakt mehr zu Clare, weshalb sie verwundert über diese Einladung reagiert. Als sie dann dort ankommen und in einem Haus abgelegen in einem dunklen Wald übernachten, gehen immer wieder seltsame Ereignisse vor sich. So sind plötzlich Fußspuren im Schnee vor der Garage, die keinem zugehören zu scheinen. Später wacht sie im Krankenhaus auf und erholt sich von einem Autounfall, der am letzten Tag des Junggesellinenabschied sich ereignet hat. Ihre Erinnerungen sind zerrütet und jetzt gilt es, diese Erinnerungen aus diesem Wochenende herauszufinden, denn eine Polizistin, die vor ihrem Zimmer auf sie wartet, redet von Mord. Jemand ist gestorben an diesem Wochenende. Nur wer?

Dass der Roman ein Debüt ist, ist meiner Meinung nach kaum zu bemerken. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten, bei denen es noch etwas an Spannung mangelt, nimmt das Buch später seinen Lauf und ist ein reines Höhegefühl an Spannung. Dabei wird immer wieder zwischen der kürzlichen Vergangenheit im Haus im Wald und der Gegenwart im Krankenhaus berichtet. Die Handlung wird aus der Perspektive von Nora erzählt. Die Protagonisten im Buch gefallen mir allesamt sehr. Sie sind alle sehr unterschiedlich und alle mit Stärken und Schwächen geschmückt, was die ganzen Charaktere noch abrundet und sympathischer wirken lässt. Mit Nora kann man sich selbst gut identifzieren und entsprechend sich in ihre Gefühlslage versetzen. Die Spannung ist, einem Thriller entsprechend, meist sehr hoch und gegen Ende des Buches hat der Roman noch einen großen Wendepunkt - solch ein typischer Oha!-Moment, der zumindest mir sehr gefallen hat. Ich fand den Roman super und werde ihn bestimmt noch mal lesen. Deshalb spreche ich auch eine klare Kaufempfehlung aus. Tolle Lektüre!

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(85)

115 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 66 Rezensionen

thriller, eden, candice fox, sydney, mord

Eden

Candice Fox , Thomas Wörtche , Anke Caroline Burger
Flexibler Einband: 476 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 11.09.2016
ISBN 9783518467145
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die Geschehnisse des Buches knüpfen an den ersten Teil an. Nachdem Frank Bennett seine neue Liebe Martina verloren hat und mitansehen musste, wie Eden ihren Bruder Eric erschossen hat, entwickelt er ein starkes Trauma, das er mit Drogen und viel Alkohol zu bekämpfen versucht. Er entflieht immer mehr der Realität, duscht kaum mehr, lässt seine Wohnung verwahrlosen und kümmert sich nicht mehr um seine Arbeit. Eden versucht mit allen Mitteln, ihn wieder in die Normalität zurückzubringen. Als sich ein neuer Fall anbahnt, bei dem drei Frauen verschwunden sind, die alle auf dieselbe Raststätte gingen, muss Eden all ihren Mut und ihre Fähigkeiten benutzen, um undercover zu ermitteln. Frank leitet das Überwachungsteam. Gleichzeitig muss er einen Fall für Hades übernehmen, der weit in die Vergangenheit zurückreicht und Hades‘ Kindheit und Jugend besser erläutert.

Der Roman war wieder extrem spannend, nicht zuletzt weil diesmal drei Haupthandlungstränge vorhanden sind. Fox übertrifft ihr Debütroman mit „Eden“ noch einmal; der Schreibstil ist der Handlung entsprechend wieder kurzatmig und flüssig geschrieben, was das Buch leicht lesen lässt. Der Spannungsaufbau ist gut gelungen, es gibt immer wieder Höhepunkte. Dass diesmal Hades‘ Vergangenheit (wieder in kursiver Schrift) gezeigt wird, finde ich auch toll. Besonders interessant fand ich auch die Beziehung zwischen Frank und Eden. Einerseits fühlt sich Frank von Eden abhängig und stark mit ihr verbunden, aber andererseits weiß er um ihr dunkles Geheimnis bescheid und empfindet darüber tiefe Abscheu und Ekel. Die Charakterentwicklung ist hier gut gelungen, die Hauptcharaktere werden super weitergeführt und bekommen allesamt eine tiefgründige und tolle Persönlichkeit, die die Identifizierung mit ihnen einfach macht.

Letztendlich muss ich zugeben, dass ich das Buch geliebt habe, noch mehr als den ersten Teil. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und habe es super schnell gelesen. Ich kann es jedem bedingungslos empfehlen!

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