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Rachewinter

Andreas Gruber
Flexibler Einband: 592 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 17.09.2018
ISBN 9783442486557
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt: 
Zunächst werden wir als Leser Zeuge eines brutalen Mordes. Wie der Zufall (Autor) es will, soll Rechtsanwältin Meyers den vermeintlichen Mörder verteidigen, was alles andere als aussichtsreich erscheint. 
Auch Kommissar Pulaski hat einen Mord am Vater der besten Freundin seiner Tochter aufzuklären bzw. ist er der Einzige der an Mord glaubt und um dies zu beweisen, begibt er sich auf die Suche nach dem wahren Mörder und gerät dabei selbst in Gefahr… 

Autor: 
Andreas Gruber ist Bestsellerautor und bekannt durch Thrillerreihen um Maarten S. Sneijder, Walter Pulaski und Peter Hogart. Er ist Österreicher und wurde 1968 in Wien geboren. Bei Rachewinter handelt es sich nach Rachesommer und Racheherbst um den 3. Teil der Reihe um Pulaski und Rechtsanwältin Meyers. 

Schreibstil: 
Andreas Gruber ist für mich ein außerordentlich guter Autor, weil er mich als Leser sofort mitnimmt, egal um welche seiner Thrillerreihen es sich auch handelt. Er schreibt stets einfach und sehr gut lesbar, aber eben auch mit einer guten Portion Humor und immer nah an den Hauptpersonen seiner Bücher. Oft und so auch in diesem Buch, gibt es verschiedene Erzählstränge, die sich am Ende zu einem gemeinsamen Ausgang der Story entwickeln. Es gibt immer einen sehr guten und nachvollziehbarer Spannungsbogen, durch die verschiedenen Personen, Orte und Geschichten, die parallel erzählt werden, möchte man immer schnell und gerne weiterlesen. Die Hauptdarsteller sind nie perfekt und gerade deshalb meistens liebenswert und wachsen mir als Leser schnell ans Herz. 

Meine Bewertung/Fazit: 
Da ist also der mit Spannung erwartete 3. Teil mit dem schnodderigen, stets grimmigen Kommissar Pulaski und der charmanten, pfiffigen Rechtsanwältin Evelyn Meyers. Diesmal noch mit im Gepäck Ihr neuer Mitarbeiter Florian (Flo) Zock. 
Was soll ich schreiben: Gruber schafft es sofort mich mit in die Welt des Kommissars und der Rechtsanwältin zu ziehen. Als wäre Pulaski nie wegewesen. Es geht um brutale Morde, Rache und noch wichtiger um die schwierige Aufklärung der undurchsichtigen Machenschaften verschiedenster Protagonisten. Es tauchen immer mehr Personen auf und man muss sich erstmal zurechtfinden im Pulaski/Meyers Kriminaldschungel. Aber es macht so viel Spaß! Klar, die Zufälle (Vater der Freundin der Tochter von Pulaski) sind manchmal schon „unglaublich“, aber wir befinden uns in der Unterhaltungsliteratur und es ist halt spannender, wenn die Hauptpersonen irgendeinen Bezug zu den Toten haben. Warum sonst, sollte der Kommissar sonst überhaupt erst auf "private" Spurensuche gehen. 

Überhaupt liebe ich den Pulaski, immer so herzerfrischend ehrlich und das Herz auf dem rechten Fleck. Und Meyers mit gelungenem Sidekick Flo, immer gebeutelt durch die Machenschaften des Staatsanwalts Ostrovsky, aber frisch, jung und mit einem Hauch Raffinesse geht sie auch an diesen Fall um den smarten, undurchsichtigen Sohn reicher, mächtiger Eltern heran. 
Zwei Erzählstränge, brutale Morde – eine Geschichte, die Spannung bis zum Schluss verspricht und dies auch erfüllt. Immer wieder leben die Hauptpersonen gefährlich durch ihre Neugier und den Willen Unrecht aufzuklären, gegen die Mächtigen und immer für die Guten und das macht das Buch auch aus. 

Ein glänzend aufgelegter Gruber, der mich bestens unterhalten hat und mir immer wieder Spaß bereitet mit den wunderbar eckigen Hauptpersonen und perfekte Unterhaltung und Spannung bis zum Schluß - also alles wie immer! 

Ich kann das Buch nur wärmstens empfehlen!

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287 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 133 Rezensionen

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Das Haus der Mädchen

Andreas Winkelmann
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 26.06.2018
ISBN 9783499275166
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt: 
Es geht in dem Buch von Winkelmann zunächst um verschwundene Mädchen, die in einem Keller festgehalten werden. So entstand wohl auch der Titel des Buches. Eine der Hauptfiguren, Landei Leni Fontane ist neu in Hamburg und muss sich erst zurecht finden in der „großen“ Stadt. Dabei hilft ihr die quirlige Vivien, die allerdings bald darauf verschwindet, Leni macht sich auf die Suche nach ihr und wird dabei von Freddy Förster unterstützt, ein auf der Straße gelandeter Geschäftsmann, der Augenzeuge eines Mordes wurde und nun vor dem Mörder flieht. 
Die Kommissar Jens Kerner und seine Kollegin Rebecca ermitteln im Fall um eben diesen mysteriösen Mord an einem Krankenpfleger und machen sich auf die Suche nach dem Zusammenhang zwischen den Fällen . 

Autoren: 
Andreas Winkelmann kommt aus Niedersachsen und lebt heute mit seiner Familie am Stadtrand von Bremen. Das Haus der Mädchen ist laut Wikipedia sein 13. Buch. 

Schreibstil: 
Der Autor schreibt wunderbar einfach und angenehm lesbar. Man findet sich sofort gut in der Handlung ein und in den verschiedenen Erzählsträngen zurecht, ohne verwirrt zu sein. Die Hauptpersonen werden klar umschrieben, man bekommt sofort einen Eindruck von der Optik, dem Charakter, es baut sich schnell Sympathie oder auch Antipathie auf. Für mich ist es ein Stil, den ich ziemlich schnell lesen kann. Das ist ja manchmal auch ganz nett. 

Spannung: 
Das Buch ist spannend, gerade durch die verschiedenen Orte an denen die Story spielt. Winkelmann springt immer wieder zwischen den Figuren, Handlungen und Geschehnissen hin und her. Das baut Spannung auf, man fiebert mit und fragt sich natürlich wie sich was zusammenfügt, wer der „Böse“, wer die „Guten“ sind. 

Fazit: 
Also, insgesamt muss ich sagen, für mich nicht das beste Buch von Winkelmann, aber trotzdem gut. Der Anfang lässt hoffen und ist sehr spannend. Das lässt an sich auch nicht nach, allerdings finde ich die Personen relativ einfach umschrieben. Das „dumme“ Landei, der abgerissene Geschäftsmann mit gutem Kern, die flippige Vivien, der lüsterne Chef. Alles doch etwas platt. Die Kommissare hingegen haben mir sehr gut gefallen. Und insgesamt habe ich das Buch gerne gelesen. Es war spannend, ich fühlte mich gut unterhalten und freue mich aufs nächste Buch. 

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351 Bibliotheken, 5 Leser, 2 Gruppen, 161 Rezensionen

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Schlüssel 17

Marc Raabe
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 09.02.2018
ISBN 9783548289137
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt: 

Im Berliner Dom wird eine brutal ermordete Frau aufgefunden. Tom Babylon vom LKA ist sofort vor Ort und stellt mit Entsetzen fest, dass die Tote einen Schlüssel um den Hals trägt mit dem seine kleine Schwester Vi vor vielen Jahren verschwand und seit dem nie wiedergesehen wurde. 

Er und die Psychologin Sita Johanns suchen den Mörder, wobei Babylon verwickelter in den Fall zu sein scheint, als ihm und der Aufklärung gut tut…


Autor: 

Marc Raabe wurde 1968 in Köln geboren und veröffentlichte 2012 seinen ersten Thriller „Schnitt“ und anschließend 2 weitere Thriller. „Schlüssel 17“ ist der Auftakt eeiner Reihe um den Kommissar Tom Babylon.


Schreibstil: 

Der Autor schreibt einfach ohne zu langweilen, gradlinig und immer gut nachvollziehbar für den Leser. In diesem Buch springt er immer zwischen der lang zurückliegenden Vergangenheit und Gegenwart hin und her. Dadurch entsteht ein guter Spannungsbogen, ohne zu verwirren. Die Figuren werden klar beschrieben, immer eine gute Portion persönlicher Probleme oder Eigenarten machen die Charaktere interessant. Er verrät aber (bewußt?) nicht zu viel, so dass man auf die Auflösung einiger kleiner Geheimnisse der Hauptpersonen in der Fortsetzung gespannt sein darf.


Meine Bewertung/Fazit: 

Eigentlich fällt es mir selten schwer einfach meine Meinung drauf los zu schreiben. In diesem Fall schon irgendwie. Marc Raabe ist ein wirklich guter Autor, es macht Spaß seine Bücher zu lesen und ich mag die neuen Charaktere in „Schlüssel 17“. Für mich ist es ein solider guter Thriller, aber so richtig komplett mitgerissen hat es mich nicht. Dafür kann der Autor evtl. gar nichts. Das liegt manchmal auch einfach an dem Buch vorher oder an meiner Laune.


Ich erkläre das nur, weil ich 4 Sterne gebe, nicht 5 und ich versuche das zu begründen:

Raabe hat gute neue Charaktere erfunden, ein bisschen geheimnisvoll und noch reichlich Platz für Geschichten in den nächsten Büchern. Die Story ist wirklich spannend erzählt. Die Rückblicke in die Vergangenheit und die Geschichte rund um die kleine Schwester Viola und deren Verschwinden ist interessant und es ist schon wirklich viel Story drumherum, viele Personen und letztendlich ein richtig rasanter Schluß, der ein paar Wendungen und Lösungen parat hält mit denen ich nicht gerechnet hätte, mehr braucht es ja nicht für ein gutes Buch.

Ob die Lösung jetzt plausibel ist, lasse ich mal dahin gestellt. Überrascht hat sie mich allemal.

Ich wünsche mir vom Autor ein bisschen mehr zu und über die Personen, Tom Babylon und vor allem die Psychologin Johanns sind mir ein bisschen kurz gekommen. Ja, die Vergangenheit von Babylon steht im Vordergrund, aber eben nicht die Gegenwart, fand ich. Ansonsten hat mir das buch gut gefallen und ich würde sicherlich auch gerne den nächsten Teil lesen, vielleicht mit ein bisschen weniger Vi und mehr im Hier und Jetzt.


4 Sterne für mich und eine sichere Empfehlung für Thriller-Freunde

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248 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 139 Rezensionen

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Hangman - Das Spiel des Mörders

Daniel Cole , Conny Lösch
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 02.01.2018
ISBN 9783548289212
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:




Inhalt: 
Es handelt sich um die Fortsetzung von „Ragdoll“. Die Hauptperson ist auch diesmal wieder Chief Inspector Emily Baxter, gewohnt burschikos, die zunächst bei der Suche nach einem vermeintlichen Nachahmungstäter den Kollegen Curtis vom FBI und Rouche vom CIA helfen soll, aber alles entwickelt sich anders als gedacht und sie und ihre neuen Mitstreiter werden in einen Strudel aus Gewalt und Mord hineingezogen. 

Autor: 
Daniel Cole ist ein britischer Autor, geboren 1983, der mit Ragdoll seinen sehr erfolgreichen ersten Thriller veröffentlicht hat. Er lebt in Südengland und schreibt zum Glück (sorry für das Vorwegnehmen) auch nach „Hangman“ an weiteren Büchern der Reihe mit Emily Baxter. 

Schreibstil: 
Daniel Cole beginnt in der „Gegenwart“, arbeitet dann die letzten Wochen auf und beschreibt, wie es zu dieser 1. Szene kommen konnte. Er beschreibt die verschiedenen Charaktere genau und detailliert und verknüpft sogleich den Leser mit den Figuren. Ansonsten besteht das Buch einfach aus einer rasanten Abfolge von Ereignissen. Der Spannungsbogen wird dauerhaft gekonnt und konstant im gesamten Buch beibehalten und stetig noch gesteigert. Neben den privaten Problemen und Geheimnissen, die die Figuren sympathisch oder unangenehm erscheinen lassen, befindet man sich durch all die Randfiguren, präzise beschrieben Ereignisse und Vorfälle, durch den Autor wie in eine andere Welt versetzt. 

Meine Bewertung/Fazit: 
Was für ein fantastisches Buch. Ich muss sagen, es fiel mir schwer mit dem Lesen aufhören zu müssen und das nächste Buch hatte es auch nicht leicht. Ich fand „Ragdoll“ schon gut, man ist ja immer gespannt, ob dem Autor der 2. Teil eines Buches ebenso gelingt. Daniel Cole hat es geschafft mich als Leserin durchgehend auf einem unglaublich hohen Spannungslevel zu fesseln. Die Hauptfigur Baxter allein ist schon so wunderbar beschrieben, kantig, rotzig, misstrauisch, aber natürlich mag man sie trotzdem oder gerade deshalb. Die neuen Figuren sind perfekt erschaffen worden und es macht Spaß sie in großen oder kleineren Rollen zu begleiten und im Zusammenspiel mit Baxter zu beobachten. 
Es ist auch die genau richtige Mischung von privatem Leben und dem Fall. 
Der Fall und die Story an sich: ich kann und will einfach inhaltlich nicht zu viel vorwegnehmen, es ist eine unglaubliche Story, mit ständig neuen, überraschenden Wendungen, sehr viel Brutalität, Toten und Gewalt, halt ein Thriller. 
Ich konnte das E-book wirklich kaum aus der Hand legen, es hat mich so in seinen Bann gezogen. Ich will gar nicht mehr ins Detail gehen, weil ich sonst in Versuchung gerate etwas auszuplaudern. Das Ende ist ein Knaller und ich bin jetzt schon kribbelig, weil ich fest mit einem weiteren Buch rechne. Natürlich ist das alles, wie immer, sehr subjektiv, aber das Buch ist für mich eins der besten der letzten Monaten und vielleicht sogar Jahre… 

Eine total glasklare Empfehlung von mir für den „Hangman“ von Daniel Cole

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