Leserpreis 2018

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292 Bibliotheken, 13 Leser, 0 Gruppen, 52 Rezensionen

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Herz aus Schatten

Laura Kneidl
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 21.03.2018
ISBN 9783551316929
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Hätte ich die Autorin, durch Berühre Mich. Nicht, nicht schon gekannt, hätte ich im Laden wahrscheinlich nicht zu dem Buch gegriffen, weil mich das Cover irgendwie gar nicht anspricht. Aber das ist natürlich Geschmackssache.
Umso glücklicher bin ich aber, mir das Buch trotzdem gekauft zu haben, denn ich fand es grandios!
Laura Kneidl ihr Schreibstil war wieder super und ich war von der ersten Seite an in der Geschichte angekommen. Sie hat alles klasse erklärt ohne aber zu sehr ins Detail zu gehen. Vor allem die düstere Stimmung hat mich begeistern können, die die Autorin wirklich gut umgesetzt hat.
Wir begleiten in der Geschichte Kayla, die mir von Anfang an sehr sympathisch war. Sie ist nicht auf den Mund gefallen und sagt immer ihre Meinung. Ich liebe solche starken und selbstbewussten Protagonisten, weswegen mir das Buch wirklich sehr gefallen hat.
Aber auch die anderen Charaktere waren toll ausgearbeitet. Was ich vor allem gut fand war, dass die Charaktere nicht nur schwarz und weiß waren, sondern alle hatten irgendwie etwas „böses“ und etwas „gutes“ an sich. Und dann war da natürlich noch Lilek, Kayla ihr Schattenwolf, den ich von Beginn an ins Herz geschlossen hatte.
Die Idee der Geschichte war einmalig und ich fand das Setting total gut gewählt. Das Ganze spielt in einem fantastischen Prag, worüber ich bisher noch nie in einem Buch gelesen habe, weswegen es noch einmal interessanter für mich wurde.
Durch diese Kulisse wurde eine ganz besondere, finstere und düstere Stimmung rüber gebracht und die Atmosphäre war greifbar nah.
Die Geschichte war Spannungsgeladen und voller Überraschungen, weswegen ich gar nicht anders konnte, als weiter zu lesen. Ich konnte das Buch einfach nicht aus der Hand legen und somit habe ich es auch innerhalb von zwei oder drei Tagen ausgelesen.

 

Fazit

Laura Kneidl glänzt in diesem Buch wieder mit ihrem wunderbaren Schreibstil und ihren tollen Charakteren. Das Setting und die Geschichte waren etwas ganz besonderes und ich bin sehr traurig, dass ich es schon wieder beendet habe. Wenn ihr Fantasy mögt und mal etwas ganz anderes haben wollt, dann kann ich euch diese Buch nur empfehlen!

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Never Never

Colleen Hoover , Tarryn Fisher , Kattrin Stier
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 09.03.2018
ISBN 9783423740340
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Colleen Hoover ist meine New und Young Adult Queen und ich war sehr gespannt, was für eine Geschichte sie mit einer Autorin, Tarryn Fisher, entwickelt hat. Leider konnte mich dieser aber nicht ganz von sich überzeugen und ich war ein wenig enttäuscht.
Der Schreibstil hat mir wie immer sehr gut gefallen, aber man hat auch einen kleinen Unterschied zu ihren anderen Bücher bemerkt. Das war aber auf keinen Fall schlecht. Ich fand die Mischung der beiden Autoren richtig gut und sie haben sich meiner Meinung nach sehr gut ergänzt. Es war sehr humorvoll und romantisch geschrieben, was natürlich zu der Geschichte gepasst hat.
Womit wir zu der Geschichte an sich kommen. Die Idee, dass die Charaktere alle 48 Stunden ihre Erinnerung verlieren, fand ich sehr interessant und es war mal was komplett Neues von Colleen Hoover. Leider konnte mich die Geschichte aber nicht vollständig von sich überzeugen. Ich lese ja viele Fantasy Bücher und habe eine sehr große Vorstellungskraft, aber ich fand die Umsetzung dann doch sehr unglaubhaft. In meinen Augen hat vieles nicht zusammen gepasst und ich konnte manche Dinge nicht nachvollziehen. Es hat sich zwar in den drei Teilen des Buches viel Spannung aufgebaut, aber das wurde oft sehr schnell abgehandelt und vor allem das Ende war sehr enttäuschend. Ich hatte mir da um einiges mehr erwartet und für mich blieben auch einfach viel zu viele Fragen offen. Die Geschichte hat sehr viel Potenzial, aber das wurde nicht richtig ausgeschöpft.
Auch die Charaktere waren leider nicht so liebenswürdig, wie anderen Protagonisten von Colleen Hoover. Vor allem Charlie war mir irgendwie unsympathisch und ich konnte ihr nicht viel abgewinnen. Silas hat mir wiederum ganz gut gefallen und war mir um einiges sympathischer. Vor allem konnte ich sein Verhalten auch sehr viel besser nachvollziehen. An Colleen Hoover ihren Büchern liebe ich es immer das sie so tolle Nebencharaktere hat und die gab es in diesem Buch gar nicht. Es gab zwar die Geschwister von den beiden, aber ansonsten gab es da niemanden, der mir im Gedächtnis geblieben ist. Mir war alles viel zu flach und die Charaktere hatten zu wenig Tiefe.

Fazit 

Leider war ich eher enttäuscht von dem Buch und ich hatte mir um einiges mehr erhofft. Aber vielleicht hatte ich auch nur zu hohe Erwartungen. Trotz all den Kritikpunkten, hat es mir Spaß gemacht das Buch zu lesen, aber es war um Längen nicht so gut wie andere Colleen Hoover Bücher.

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Dumplin'

Julie Murphy , Kattrin Stier
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 21.03.2018
ISBN 9783841422422
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ich bin unglaublich froh, dass das Cover des Romans aus dem Englischen übernommen wurde. Es gefällt mir wirklich richtig gut, vor allem weil es so schlicht und einfach gehalten ist und trotzdem ausdrucksstark.
Die Geschichte klang sehr vielversprechend und ich fand vor allem die Themen, die damit angesprochen wurden, sehr wichtig und interessant. Deswegen musste ich auch sofort anfangen es zu lesen. Und ich konnte es einfach nicht mehr aus der Hand legen.
Das lag vor allem an dem tollen, humorvollen und leichten Schreibstil der Autorin. Man ist sehr schnell in der Geschichte drin und wird aus Willowdeans Sicht durch die Geschichte geführt. Dadurch hat man sich als Leser von Anfang an sehr verbunden mit ihr gefühlt und konnte ihre Sichtweise gut verstehen. Willowdean war eine super Protagonistin, die mir von Anfang an sympathisch war und deren Verhalten ich auch immer nachvollziehen konnte. Sie ist nicht auf den Mund gefallen und sagt immer ihre Meinung. Und vor allem fühlt sie sich wohl in ihrem Körper. Ich fand es so gut, mal über ein Protagonistin zu lesen, die nicht immer an sich rumnörgelt und ihr Aussehen akzeptiert. Natürlich hatte sie auch Momente in denen sie nicht so selbstsicher war, aber sie hat nie versucht jemand zu sein der sie nicht ist.
Und genau das ist auch die Message des Buches. Jeder ist gut so wie er ist und man sollte sich nie für sein Aussehen schämen. Vor allem sollte man sich nicht versuchen für jemand anderen ändern. Das hat die Autorin in diesem Roman toll gezeigt und ich fand es auch sehr wichtig, dass dieses Thema endlich mal in einem Jugendbuch behandelt wurde.
Aber auch die anderen Charaktere waren super ausgearbeitet. Jeder hatte seine eigenen Schwächen und Stärken und musste mit Problemen klar kommen. Und vor allem Bo mochte ich sehr gern.
Die Geschichte fand ich auch toll, die Entwicklung hat mir sehr gut gefallen und es gab auch einige Überraschungen, mit denen ich nicht gerechnet hätte. Das Einzige, was mir etwas gefehlt hat, war die Spannung. Es war eine tolle und niedliche Geschichte, aber mit hat das ein wenig der Spannungsbogen gefehlt.

Fazit

Alles in allem hat mir das Buch wirklich gut gefallen. Tolle Charaktere, ein super Schreibstil und eine sehr wichtige Message. Das Buch kann ich euch wirklich sehr empfehlen. Mir hat es auf jeden Fall Spaß gemacht, es zu lesen.

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962 Bibliotheken, 32 Leser, 0 Gruppen, 202 Rezensionen

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Palace of Glass - Die Wächterin

C. E. Bernard , Charlotte Lungstrass-Kapfer
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 19.03.2018
ISBN 9783764531959
Genre: Fantasy

Rezension:

Bevor ich mit der eigentlichen Rezension anfange, muss ich erst einmal den Verlag für dieses wunderschöne Cover loben. Mir gefällt dieses unglaublich gut und es passt auch sehr gut zu der Geschichte. Ich freue mich schon auf die nächsten zwei Bände, weil das Ganze dann ein Gesamtbild ergeben wird. Durch das Cover bin ich übrigens auch auf das Buch aufmerksam geworden, da ich dieses auf Instagram gesehen habe. Auf der Leipziger Buchmesse habe ich mir dann ein Exemplar gekauft und es gleich von der sehr lieben Autorin signieren lassen.
Da sich die Geschichte so toll angehört hat, habe ich dann auch kurz darauf angefangen es zu lesen und – was soll ich sagen – ich habe es innerhalb weniger Tage verschlungen, weil es genauso gut war, wie es klingt.
Aber fangen wir von vorne an. Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leichtgefallen, denn der Schreibstil war einfach nur klasse. C. E. Bernard ihr Umgang mit Worten war sehr toll. Sie schafft es mit jedem einzelnen Wort den Leser in ihren Bann zu ziehen. Ihr Schreibstil lässt sich sehr leicht und einfach lesen und trotzdem war er nicht 0815, sondern sehr besonders.
Die Autorin hat es außerdem geschafft, die Welt in der die Geschichte spielt, auf den ersten Seiten schon zu erklären. Somit habe ich mich gleich „heimisch“ gefühlt und hatte nicht einmal das Gefühl, dass ich etwas nicht verstanden habe. Da das Buch im zukünftigen London spielt, könnte man es als Dystopie beschreiben, was es für mich aber irgendwie nicht war, jedenfalls nicht so wie ich das von anderen Büchern, wie zum Beispiel Die Bestimmung oder Die Tribute von Panem, kenne. Für mich war das Ganze eher ein Fantasy Buch und zwar vom Feinsten. Allein der Aspekt, dass sich die Menschen, die in dieser Welt leben, nicht mehr berühren dürfen, hat mich von den Socken gerissen. Vor allem wie das beschrieben wurde und was die Hintergründe dazu sind, war großartig und das habe ich auf diese Art noch nie gelesen. Und ich lese wirklich viel Fantasy. Auch der Aufbau der Story hat mir sehr gefallen und es gab für mich keine einzige Länge in dem Buch. Alles kam Schlag auf Schlag, aber auch nicht zu schnell, so dass man als Leser alles gut mitverfolgen konnte und sich die ganze Zeit Spannung aufgebaut hat.
Was mich auch sehr begeistert hat, waren die extrem gut ausgearbeiteten Charaktere. Rea ist eine tolle Protagonistin, die sich von einem sehr unsicheren Mädchen zu einer starken Frau entwickelt hat. Diese Entwicklung hat mir sehr gefallen und wurde auch sehr gut dargestellt. Da das Buch aus ihrer Sicht erzählt wird, konnte ich mich gut in sie hineinversetzen und auch ihre Handlungsweise sehr gut nachvollziehen. Auch der Prinz hat eine tolle Entwicklung durch gemacht, die mich total überzeugt hat. Die Nebencharaktere waren alle einzigartig und sehr besonders und vor allem Blanc und Ninon waren mir sehr sympathisch.
Zu guter Letzt will ich noch die tolle Atmosphäre im Buch ansprechen. Ich liebe London und darüber zu lesen, aber durch dieses düstere Flair, hatte die Geschichte etwas ganz Einzigartiges an sich. Das hat es für mich zu einem ganz tollen Leseerlebnis gemacht, weshalb ich auch gar nicht mehr aufhören wollte zu lesen.

Fazit

Die Autorin konnte mich mit diesem Buch von der ersten Seite an abholen. Ich habe mich in die Charaktere sowie auch die Welt verliebt, die sie erschaffen hat. Deswegen bin ich jetzt schon sehr gespannt auf Band 2 und bin sehr froh, dass dieser bereits im Mai erscheint. Das Buch bekommt eine ganz große Leseempfehlung von mir, das solltet ihr euch wirklich nicht entgehen lassen!

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542 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 102 Rezensionen

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Die Chroniken der Verbliebenen - Der Glanz der Dunkelheit

Mary E. Pearson , Barbara Imgrund
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei ONE, 29.03.2018
ISBN 9783846600603
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der erste Band Der Chroniken der Verbliebenen gehört zu meine Jahreshighlights 2017 und auch die anderen Bücher der Reihe habe ich verschlungen, obwohl es leider Band zu Band „schlechter“ wurde. Auch der letzte Band, Der Glanz der Dunkelheit, konnte mich nicht ganz überzeugen. Wie immer beginne ich aber mit den guten Dingen.
Natürlich muss ich wieder den Schreibstil der Autorin loben. Der war wie immer unglaublich gut. Er ließ sich flüssig und einfach lesen, wodurch man sehr schnell durch die Seiten gekommen ist. Auch die Welt wurde super beschrieben und als Leser versteht man alles sehr gut. Mary E. Pearson schreibt sehr poetisch und nutzt viele Metaphern, was mir sehr gut gefällt und meiner Meinung nach auch gut zu der Geschichte an sich passt. Durch ihren flüssigen Schreibstil sind für mich auch keine Längen entstanden, weswegen ich auch viel Spaß beim lesen hatte. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und ich konnte ihre Handlungsweise sehr gut nachvollziehen.
Womit wir jetzt zur Handlung des Buches kommen, denn die hat mich am meisten gestört. In den letzten beiden Teilen hat sich die Story, wie ich finde, sehr gezogen und das hat man dann leider auch im letzten Band gemerkt. Denn auf diesen letzten Seiten ist irgendwie alles Schlag auf Schlag gekommen. Und das meine ich nicht im guten Sinne. Ich hatte beim Lesen das Gefühl, dass die Autorin einfach nur fertig werden wollte und deshalb alle offenen Fragen nach und nach abarbeitet. Dabei werden zum Teil wichtige Dinge aufgegriffen, die dann aber mit nur wenigen Worten abgehandelt werden und später nie wieder erwähnt werden. Das fand ich persönlich sehr schade. Außerdem ging es mir dadurch auch einfach viel zu schnell an manchen Stellen. Dadurch konnte sich für mich leider nicht so viel Spannung aufbauen beziehungsweise ging diese immer schnell wieder verloren. Vor allem das Ende ging mir viel zu schnell und da hätte ich mir um einiges mehr erwartet. Ich hätte mir dazu außerdem gewünscht, dass die Autorin mutiger ist und sich mehr traut, schlussendlich war mir das einfach viel zu „glücklich“, wenn man das so sagen kann.
Auch für die Charaktere ging mir einiges viel zu leicht. Lia hatte immer sehr viele Schwierigkeiten und musste sich vielen Herausforderungen stellen und jetzt bekommt sie irgendwie gleich alles beim ersten Versuch hin und auch so haben sich irgendwie alle Hindernisse in Luft aufgelöst. Rafe seine Entwicklung mochte ich auch nicht so sehr, da er sich viel zu sehr nach Lia richtet und kaum eigene Entscheidungen trifft, jedenfalls hatte ich das Gefühl. Kaden seine Entwicklung wiederum fand ich sehr gut und es hat toll zu ihm gepasst, aber auch da, hatte ich bei einer Sache das Gefühl, dass es sehr an den Haaren herbei gezogen wurde.
Ich kann mir vorstellen, dass das Ganze im Original um einiges besser war, weil die Bücher dort ja als Trilogie erschienen ist und bei uns in Deutschland wurde der letzte Teil getrennt. Das hat den Büchern, meiner Meinung nach, nicht gut getan, leider.
Außerdem gab es für mich Passagen, die ich nicht wirklich verstanden habe beziehungsweise die ich nicht nachvollziehen konnte. Vor allem wie manche Dinge aufgelöst wurden fand ich nicht so gut.

Fazit

Ich hatte hohe Erwartungen an das Finale der Reihe, die leider nicht erfüllt wurden. Trotzdem hat mich der Schreibstil wieder sehr begeistert und die Geschichte wurde abgeschlossen. Ich wollte gerne diese Reihe beenden, weil ich wissen wollte wie es ausgeht. Wahrscheinlich werde ich sie aber nicht noch einmal in die Hand nehmen, außer vielleicht den ersten Teil.

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369 Bibliotheken, 9 Leser, 1 Gruppe, 80 Rezensionen

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Der Schwarze Thron - Die Königin

Kendare Blake , Charlotte Lungstrass-Kapfer
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 25.09.2017
ISBN 9783764531478
Genre: Fantasy

Rezension:

Ich habe im Januar ja schon den ersten Band dieser Reihe gelesen und wollte danach gleich weiter lesen. Deswegen habe ich auch gleich damit angefangen. Dann habe ich aber zwischendrin immer wieder andere Bücher angefangen, deswegen habe ich für Der schwarze Thron – Die Königin relativ lange gebraucht. Das hing aber auch damit zusammen, dass sich die Geschichte sehr gezogen hat. Aber kommen wir erst einmal zu den Guten Dingen.
Mir haben, wie schon in Band 1, die Charaktere unglaublich gut gefallen. Die drei Königinnen sind sehr starke Protagonisten und die Autoren bleibt bei ihrem Stil, dass sie die Charaktere als eher unsympathisch darstellt. Aber das finde ich sehr erfrischend und stellt einen großen Unterschied zu anderen Romanen dar. Am meisten hat mir die Entwicklung von Katharine gefallen, weil sie nicht mehr so kleinlaut war, wie in Teil 1.
Auch die Geschichte war wieder sehr spannend und vor allem die Idee konnte mich wieder sehr überzeugend. Vor allem fand ich es toll, dass sich die Königinnen sehr viel öfters begegnet sind, wodurch an diesen Stellen viel Action ins Spiel kam. Ich fand es außerdem gut, dass der zweite Band nahtlos an das Ende der ersten Teils anschließt.
Trotzdem gab es in dem Buch sehr viele Längen. Wie ich schon sagte, gibt es Stellen, die unglaublich spannend sind. Aber leider gab es umso mehr ruhige Passagen, die für meinen Geschmack einfach zu lang waren. Deswegen habe ich auch so lange für das Buch gebraucht. Ich konnte mich oft einfach nicht dazu durchringen weiter zu lesen, weil mir einfach zu wenig passiert ist. An sich war zwar alles wichtig für den Fortgang der Geschichte, aber irgendwie hat mir da was gefehlt. Dazu hat außerdem der Schreibstil beigetragen. Ich sagte ja schon bei meiner Rezension zum ersten Band, dass ich sehr lange gebraucht habe um mit dem Schreibstil zurecht zukommen. Das war dieses mal genauso, was ich sehr schade fand.
Nichtsdestotrotz bin ich sehr gespannt wie die Story weitergeht und hoffe, dass der dritte Band nicht zu lange auf sich warten lässt, da es doch wieder ein etwas offenes Ende war.

Fazit 

Ich finde die Idee hinter den Büchern unglaublich gut und ich liebe die starken Charaktere, aber leider wurde es nicht ganz so gut umgesetzt. Trotzdem bin ich gespannt wie es weiter geht. Falls ihr düstere Fantasy mögt und vom Schreibstil her mal etwas anderes wollt, sind die Bücher bestimmt was für euch. Für mich war es aber leider kein Highlight.

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602 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 118 Rezensionen

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Iskari - Der Sturm naht

Kristen Ciccarelli , Astrid Finke
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Heyne, 02.10.2017
ISBN 9783453271234
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Buch interessiert mich schon eine Weile, da man ja fast nur gute Dinge davon hört. Außerdem klang der Klappentext immer sehr vielversprechend und auch das Cover finde ich wunderschön. Ich hatte dann das Glück, den Roman im Lovelybooks Adventskalender zu gewinnen, worüber ich mich riesig gefreut habe.
Der Schreibstil von Kristen Ciccarelli hat mir von Anfang an unglaublich gut gefallen. Er ist sehr leicht und flüssig, weshalb man sehr schnell in der Geschichte voran kommt. Ich bin dadurch auch sehr schnell in die Handlung rein gekommen und konnte dem Geschehen sehr gut folgen. Auch wenn man am Anfang, sozusagen, ins kalte Wasser geworfen wird, versteht man doch schnell die Hintergründe und kommt gut zurecht.
Die Geschichte an sich konnte mich komplett überzeugen. Es war sehr spannend und es gab keine Stellen, die sich irgendwie gezogen haben. Alles kam Schlag auf Schlag, so das ich am liebsten das ganze Buch auf einmal gelesen hätte. Ich fand die Mythologie rund um die Drachen extrem interessant und es wurde sehr gut in die Geschichte eingebettet. Trotzdem hat sich die Story nicht nur darum gedreht! Im Vordergrund stand vor allem Asha, da es auch aus ihrer Perspektive geschrieben wurde. Anfangs ist sie nicht unbedingt die sympathischste Protagonistin, aber ihre Entwicklung innerhalb des ersten Bandes dieser Reihe war sehr stark und als Leser konnte man das auch sehr gut mitverfolgen. Eigentlich ist sie auf den ersten Blick durch und durch böse, aber als man dann mehr über ihre Vergangenheit erfährt, versteht man ihr Verhalten und spätestens wenn ihr Verlobter das erste mal auftritt, fängt man an, sie zu bemitleiden. Als dann noch der Sklave, Torwin, auftaucht, verändert sie sich sehr stark. Die Liebesgeschichte die sich dabei entwickelt war schön und nicht unbedingt vorhersehbar, anders als in anderen Jugendbüchern. Aber sie hat auch nicht zu viel von der Geschichte eingenommen, sondern war eher eine Nebenerscheinung, was mir sehr gut gefallen hat. Aber vor allem die Drachen fand ich unglaublich cool beschrieben und es hat meine Liebe für diese Kreaturen sofort entfacht.
Die Entwicklung der Geschichte hat mir sehr gut gefallen und es sind immer wieder Dinge passiert, mit denen ich nie gerechnet hätte. Die Stimmung im Buch konnte mich total überzeugen. Es war düster und brutal, so das die Atmosphäre sehr zum Lesevergnügen beigetragen hat. Ich habe das Buch in nur wenigen Tagen ausgelesen, weil einfach immer wissen musste, wie es weiter geht.

Fazit

Eine tolle Geschichte mit einer starken Protagonistin. Die Welt und die Drachen sind super ausgearbeitet und es hat mir sehr viel Spaß gemacht in dem Buch abzutauchen. Ich freue mich schon total auf den zweiten Teil und kann euch dieses Jugendbuch wirklich nur empfehlen!

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Verliere mich. Nicht.

Laura Kneidl
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei LYX, 26.01.2018
ISBN 9783736305496
Genre: Liebesromane

Rezension:

Der erste Band dieser Dilogie hatte mich sehr begeistert und deswegen war ich sehr gespannt auf den zweiten Teil. Vor allem wegen des fiesen Endes, musste ich einfach wissen wie es mit Sage und Luca weiter geht. Leider konnte mich die Geschichte diesmal aber nicht so sehr überzeugen. Aber ich fange natürlich erst einmal mit den guten Dingen an.
Laura Kneidl ihr Schreibstil hat mir auch in Verliere mich. Nicht wieder unglaublich gut gefallen. Sie hat einen sehr leichten, aber trotzdem fesselnden und mitreißenden Schreibstil, weswegen man am liebsten gar nicht mehr aufhören will zu lesen. Die Seiten fliegen nur so dahin und das ist für mich ein großer Pluspunkt an dem Buch. Da die Geschichte aus Sage ihrer Perspektive geschrieben ist, kann man ihre Handlungen gut nachvollziehen und erlebt mit ihr gemeinsam ihren Alltag. Vor allem ihre Emotionen und Gefühle wurden sehr gut dargestellt und ich konnte vollkommen mit ihr mitfühlen.Es hat mir an diesem Teil aber auch sehr gut gefallen, dass andere Charaktere mehr in den Vordergrund gerückt sind. Beispielsweise hat man mehr über Connor erfahren und auch April war wieder eine sehr wichtige Nebenfigur.Der zweite Band knüpft nahtlos an die Handlung von Berühre mich. Nicht an, was ich wirklich toll fand. Der Einstieg ins Buch ist mir deswegen sehr leicht gefallen und Sage ihr Gefühlszustand wurde richtig gut dargestellt. Anfangs fand ich es sehr nachvollziehbar wie sie sich verhalten hat, das hat sich dann aber leider schnell geändert. Sage hat in Verliere mich. Nicht Dinge getan, mit denen ich nicht ganz einverstanden war und es hat meiner Meinung nach, überhaupt nicht zu ihr und ihrer Situation gepasst.[Spoiler] Ich habe es beispielsweise nicht verstehen können, wie sie nach so kurzer Zeit wieder zu Luca ziehen konnte, obwohl die beiden sich so weh getan haben. Natürlich war das Motel keine langfristige Lösung, aber immerhin besser als mit seinem Exfreund zusammen zu ziehen. Genauso unrealistisch fand ich es, dass Luca und Sage dann so „schnell“ miteinander geschlafen haben. Wo war in diesem Moment ihre Angststörung? In Band 1 konnte sie Männern nicht einmal die Hand schütteln und auf einmal ging das einfach so. Das konnte ich überhaupt nicht verstehen. [Spoiler Ende]Ich finde in Berühre mich. Nicht wurde ihre Angststörung sehr viel besser dargestellt und auch wenn ich mich da nicht ganz so gut mit ihr identifizieren konnte, hat mich ihr Verhalten dabei sehr viel mehr überzeugen können. In meinen Augen hat sie sich viel zu schnell verändert und war in Band 2 auf einmal auch viel selbstbewusster, obwohl sich an ihrer Situation ja im Grunde nicht viel geändert hatte.Was mich aber vor allem gestört hat war, dass einfach nix passiert ist. Meiner Meinung nach hätte man die ganze Geschichte in einem 500 bis 600 Seiten langen Buch unterbringen können. Die Story hat sich extrem gezogen und bis Seite 300 ist nichts passiert, was irgendwie zu der Geschichte beigetragen hätte. Diese ersten 2/3 wurden einfach mit Sachen gefüllt, die zwar ganz lustig und unterhaltsam waren, aber mehr auch nicht. Dafür haben sich auf den letzten Seiten die Ereignisse überschlagen, was dann aber auch schnell wieder vorbei war. Das fand ich unglaublich schade, da es da eigentlich erst interessant und spannend geworden ist.Das Letzte was ich noch ansprechen möchte, sind die Charaktere. Natürlich standen Sage und Luca wieder im Mittelpunkt und zu Sage habe ich ja schon etwas gesagt. Luca hat sich ähnlich wie in Band 1 verhalten, was mir gut gefallen hat, weil ich ihn da schon sehr mochte. Aber wie ich schon sagte, haben auch die anderen Nebencharaktere dieses mal mehr Aufmerksamkeit bekommen. Das fand ich richtig toll, weil ich April, Connor, Gavin usw in Berühre mich. Nicht sehr ins Herz geschlossen habe. Auch diese Figuren haben alle ihre Laster zu tragen und haben es nicht immer leicht im Leben. Das Problem daran war aber für mich, dass darauf nicht weiter eingegangen wurde. Es wurde immer nur kurz erwähnt, dass dem einem das und das passiert ist, aber dann wurde das nie wieder aufgegriffen.
[Spoiler] Zum Beispiel wurde am Anfang des Buches erwähnt, dass Connor Pansexuell ist. Das ist an sich ja total interessant und ich finde es gut, dass Laura Kneidl solche wichtigen Themen auch mal anspricht, aber es wurde danach nie wieder darauf eingegangen. Ich meine, warum erwähnt man es überhaupt, wenn es dann später keine Rolle mehr spielt? [Spoiler Ende]Es wurden viele verschiedene, auch wichtige Themen angesprochen, aber das ist irgendwie immer im Sande verlaufen. Genauso wie die Handlungsstränge der Figuren. Laura Kneidl hat die Geschichten der Nebencharaktere für mich einfach viel zu offen gelassen, obwohl da so interessante Dinge dabei waren. Ich verstehe nicht, warum sie das überhaupt erst in ein paar Satz anspricht, wenn dann nie wieder darauf eingegangen wird. In meinen Augen hat das einfach nur dazu beigetragen, die Seiten zu füllen, mehr nicht. Und eine Frage die für mich ganz offen geblieben ist, wo war Gavin auf einmal hin? Er ist der beste Freund von Luca und auch für Sage hat er auf den ersten 50 Seiten eine wichtige Rolle gespielt, aber danach ist er überhaupt nicht mehr vorgekommen und wurde nicht mal mehr erwähnt.Trotz dieser Kritikpunkte, hat es mir sehr viel Spaß gemacht das Buch zu lesen und es war wirklich unterhaltsam, aber nach diesem starken ersten Band, hatte ich mir sehr viel mehr erhofft. Vor allem auch wegen des ganzen Hypes, der um das Buch gemacht wurde, den ich mittlerweile nicht mehr wirklich nachvollziehen kann.FazitMeine Erwartungen an das Buch waren sehr hoch, aber leider konnte Laura Kneidl diese nicht erfüllen. Für Zwischendurch ist das Buch auf jeden Fall gut geeignet, aber ich denke nicht, dass mir die Geschichte noch länger im Gedächtnis erhalten bleiben wird. Meiner Meinung nach hätte das Ganze in ein Buch gepasst, was mir dann wahrscheinlich auch um einiges besser gefallen hätte.

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2.121 Bibliotheken, 30 Leser, 4 Gruppen, 195 Rezensionen

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Wen der Rabe ruft

Maggie Stiefvater , Sandra Knuffinke , Jessika Komina
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei script5, 09.10.2013
ISBN 9783839001530
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Diese Reihe will ich schon seit Jahren lesen, aber es hat sich irgendwie immer etwas anderes dazwischen geschlichen. Auch wenn ich den ersten Band vor ein paar Jahren schon einmal gelesen habe, habe ich ihn jetzt noch einmal gelesen, damit ich mich wieder an die gesamte Geschichte erinnern kann und gut rein finde.
Der Einstieg in den Roman ist mir sehr leicht gefallen. Das liegt vor allem an den meist relativ kurzen Kapiteln, die fast immer sehr offen Enden. Deswegen war es für mich manchmal fast unmöglich, das Buch aus der Hand zu legen.
Aber was auch dazu beigetragen hat, war der tolle Schreibstil der Autorin. Maggie Stiefvater hat einen unglaublich poetischen und magischen Schreibstil. Sie nutzt so bildliche Umschreibungen, dass man sich als Leser alles genau vorstellen kann und es einem sehr leicht fällt in der Geschichte einzutauchen. Die Kapitel werden aus verschiedenen Perspektiven erzählt, wodurch die Handlung relativ schnell voran schreitet und man die vielen unterschiedlichen Charaktere sehr gut kennen lernen kann.
Blue und die vier Raven Boys waren mir alle extrem sympathisch und ich wäre unglaublich gerne selbst ein Teil von dieser Gruppe. Man hat Einblicke in die unterschiedlichen Lebensumstände der Charaktere bekommen, wobei aber auch nie zu viel vorweg genommen wird. Und obwohl so viele verschiedene Personen im Buch vorkommen, habe ich immer der Überblick behalten können. Außerdem waren alle extrem gut ausgearbeitet und man konnte die Handlungen von ihnen vollkommen nachvollziehen. Vor allem Gansey hat es mir angetan, aber auch die anderen waren richtig toll.
Die Geschichte war unglaublich interessant und für ein Jugendbuch mal was ganz anderes. Es hat sich nicht so sehr an den häufig in solchen Büchern vorkommenden Klischees festgehalten und es war ein etwas anderes Lesevergnügen. Ich habe vorher noch nix vergleichbares gelesen und vor allem das Ganze Wahrsagen Thema war einzigartig. Es war ein wirkliches Abenteuer, alles über die Ley-Linien und das darum herum zu erfahren. Auch wenn es am Anfang eher langsamer voran ging, hat es mir sehr viel Spaß gemacht und auch das Ende war wirklich gelungen.

Fazit

Jeder der mal ein etwas anderes Jugendbuch lesen möchte und solche magischen Elemente, wie Wahrsagen, interessant findet, sollte sich die Bücher mal genauer angucken. Die Geschichte der Raven Boys und Blue hat mir sehr gefallen und ich werde in nächster Zeit auf jeden Fall Band 2 lesen.

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

about falling in love and falling apart

Alaska Schuele
Flexibler Einband: 116 Seiten
Erschienen bei epubli, 12.01.2018
ISBN 9783745080629
Genre: Gedichte und Drama

Rezension:

Auf das Buch bin ich durch die Autorin selbst aufmerksam geworden. Ich „kenne“ Alaska schon einige Jahre. Entdeckt habe ich sie auf Ask.fm, vielleicht kennt das ja jemand von euch noch. Nach einiger Zeit habe ich dann auch angefangen ihr auf Instagram zu folgen, weil sie eine unglaublich starke und inspirierende Persönlichkeit ist.
Und genau das spiegelt sich auch in ihrem Buch wider.
Ich habe mich vorher ehrlich gesagt nie wirklich mit Gedichten auseinandergesetzt. Natürlich habe ich öfter mal auf Instagram „Milk & Honey“ von Rupi Kaur gesehen, wollte es aber nie unbedingt haben. Als ich dann aber mitbekommen habe, dass Alaska ein Buch mit Gedichten geschrieben hat, dachte ich mir, ich probiere das einfach mal aus. Und es hat sich wirklich gelohnt.
Erst einmal muss ich sagen, dass ich das Cover unglaublich schön finde und es meiner Meinung nach auch sehr gut zum Inhalt der Gedichte passt. Man erkennt einfach schon auf der Aufmachung des Buches, wie viel Liebe hinein gesteckt wurde.
Der Schreibstil hat mich sehr begeistert. Er war sehr emotional und poetisch geschrieben, aber nicht so, wie man das von „normalen“ Gedichten kennt. Ich hatte eher das Gefühl, als würde die Autorin mit ihren Worten direkt in einen hinein blicken. Auch wenn sie ihre Gedanken und Erfahrungen wiedergibt, fühlt es sich doch sehr nah an und ich musste oft über Dinge in meinem Leben nachdenken.
Der Inhalt der Gedichte hat mich sehr bewegt und ich musste mir auch ein paar mal die Tränen verkneifen, weil ich so mitgenommen war. Auch wenn es einzelne Gedichte sind, erzählt das Ganze doch eine zusammenhängende Geschichte, jedenfalls hatte ich das Gefühl. Ich habe während des Lesens mitgefühlt und war total gefesselt. Die Autorin bringt ihre Emotionen und Gefühle extrem gut rüber. Sie kann sehr gut mit ihren Worten spielen, aber trotzdem versteht man immer, worauf sie hinaus will.
Was man noch wissen sollte, bevor man sich das Buch kauft ist, dass es zum Großteil auf Englisch ist. Für mich war das aber überhaupt kein Problem und ich denke mit ein paar Grundkenntnissen, ist das auch vollkommen machbar.

Fazit

Die Autorin schafft es ihre Emotionen zu vermitteln, eine zum nachdenken zu bewegen und trotzdem gibt sie Hoffnung mit ihren Worten. Ich kann ihr Buch wirklich nur empfehlen und ich habe es innerhalb kürzester Zeit durchgelesen, weil ich es einfach nicht aus der Hand legen konnte.
Falls ihr euch das Buch bestellen wollt, müsst ihr mit einer längeren Lieferzeit rechnen, da es ein „Print on Demand“ Buch ist, das heißt, es wird erst nach der Bestellung gedruckt.



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41 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

Falling Kingdoms - Eisige Gezeiten

Morgan Rhodes , Anna Julia Strüh
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 18.09.2017
ISBN 9783442486403
Genre: Fantasy

Rezension:

Ich habe vor ein paar Jahren, die ersten drei Bände der Falling Kingdoms Reihe relativ schnell hintereinanderweg gelesen. Deswegen war ich anfangs etwas unsicher, dass ich mich wieder an die Geschichte erinnern kann. Ich habe mir deshalb vor dem Lesen noch einmal eine kleine Zusammenfassung vom dritten Band durchgelesen. Aber ich muss auch sagen, meine Bedenken waren völlig grundlos. Ich bin super wieder in die Story rein gekommen und hab keine 10 Seiten gebraucht um mir wieder alles ins Gedächtnis zu rufen.
Wie schon in den Vorgängern erlebt man das Buch wieder aus vielen verschiedenen Perspektiven. Dabei bilden sich natürlich immer Lieblingsperspektiven, (ich sage nur Magnus) aber trotzdem sind die anderen nicht langweilig. Es kommen auch wieder neue Perspektiven dazu, was ich immer richtig interessant finde, weil man da die Geschichte noch einmal anders erlebt.
Die Charaktere sind alle extrem vielschichtig und komplex, obwohl es so viele verschiedene sind. Manche Personen rücken in den Vordergrund, die vorher eher kleinere Rollen inne hatten. Andere wiederum rücken wieder in den Hintergrund, aber werden trotzdem noch in die Geschichte einbezogen. Es gibt keinen Charakter den man nur liebt oder nur hasst. Irgendwie ist das immer so ein Zwischending und das ist so interessant und spannend. Vor allem die Charakterentwicklungen begeistern mich sehr. Allein die Wandlung von Lucia ist sehr krass und ich war manchmal sehr schockiert wie sie sich verhalten hat.
Das Buch war wieder ein richtiger Pageturner. Obwohl es knapp 500 Seiten sind, hat man das Gefühl, dass die Seiten nur so dahin fliegen. Ich habe es glaube innerhalb von 4 Tagen gelesen, weil ich es einfach nicht aus der Hand legen konnte. Die Kapitel enden fast immer mit einem Cliffhanger, weshalb es noch schwerer ist, mit dem Lesen aufzuhören. Und auch der Schreibstil hat mir wieder sehr gefallen.
Die Geschichte knüpft nahtlos an Band drei an und von Anfang an wird wieder Spannung aufgebaut. Im Buch gab es für mich keine Stellen die langweilig waren oder sich irgendwie in die Länge gezogen haben. Immer wieder ist irgendetwas passiert und es gab wieder viele Momente die mich extrem überrascht haben. Man erfährt wieder sehr viel mehr von den Wächtern und der Elementarmagie, was unglaublich interessant ist. Aber auch die anderen Geschehnisse haben mich begeistert und immer wieder aufs Neue über die Fantasie der Autorin staunen lassen.
Die Welt, die in den Büchern erschaffen wurde, ist so vielfältig und gut durchdacht. Alles was passiert ist wichtig und trägt zur Geschichte bei. Die Reihe ist vollgepackt mit Verrat, Liebe, Intrigen und allem was zu einer guten Fantasy Geschichte dazugehört.

Fazit

Falling Kingdoms gehört zu den besten Fantasyreihen die ich bisher gelesen habe. Allein schon wegen den Charakteren lohnt es sich die Bücher zu lesen. Ich denke, dass jeder Fantasyliebhaber hier auf seine Kosten kommt. Aber ich könnte mir auch vorstellen, dass sich die Bücher auch für Einsteiger in dieses Genre eignen, da es sich so gut lesen lässt. Ich hoffe sehr, dass nicht wieder so eine lange Zeit vergeht, bis der 5. Band auf Deutsch erscheint, da ich nach diesem Ende unbedingt wissen muss, wie es weiter geht.

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684 Bibliotheken, 20 Leser, 1 Gruppe, 134 Rezensionen

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Der Schwarze Thron - Die Schwestern

Kendare Blake , Charlotte Lungstrass-Kapfer
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 09.05.2017
ISBN 9783764531447
Genre: Fantasy

Rezension:

Schon als das Buch im englischen Original erschienen ist, bin ich darauf aufmerksam geworden. Mich hat die Geschichte sehr angesprochen, deswegen war es klar, das ich es irgendwann, wenn es auf Deutsch erschienen ist, lesen muss. Im Dezember habe ich es mir dann endlich gekauft und kurz darauf gleich angefangen zu lesen.
Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich von der Hauptstory etwas anderes erwartet habe. Aber das meine ich auf jeden Fall im positiven Sinn. Deswegen werde ich auch nicht zu sehr auf den Inhalt eingehen, weil ich denke, es macht noch mehr Spaß es zu lesen, wenn man nicht genau weiß, was auf einen zu kommt.
Der Schreibtstil war anfangs etwas schwierig für mich, da er irgendwie sehr sachlich erschien, aber er schafft es trotzdem eine emotionale Ebene aufzubauen. Außerdem ist es ein Allwissender Erzähler, der durch das Buch führt. Das war mal was ganz Anderes, da ich meistens nur Romane lese, die aus der Ich-Perspektive oder in der 3. Person geschrieben sind. Deswegen habe ich einige Zeit gebraucht, um in die Geschichte rein zu kommen. Aber als ich mich daran gewöhnt hatte, konnte mich die Autorin vollkommen überzeugen.
Vor allem die Charaktere haben es mir angetan. Im Wesentlichen handelt das Buch natürlich von den drei Schwestern. Diese drei sind alle sehr starke Persönlichkeiten, die aber auch sehr unterschiedlich sind. Jede hat ihre eigene Geschichte und hat mir ihren eigenen Problemen zu kämpfen. An sich sind die Schwestern aber auch nicht die sympathischsten Protagonisten. Aber das passt zu der Story und mich hat das wirklich begeistert, weil man das selten in Büchern hat. Neben den Schwestern spielen aber auch andere Charaktere eine Rolle und auch die waren unglaublich gut ausgearbeitet.
Was mich aber am meisten begeistert hat, war die Atmosphäre. Alles war so düster und brutal und so gar nicht wie ein „normales“ Jugendbuch. Es gab Intrigen, Liebe, Freundschaft und Verrat. Hier war einfach alles enthalten und das hat es so spannend gemacht.
Die Geschichte hat sich zwar auch relativ langsam entwickelt, aber trotzdem wurde es nie langweilig. Der Leser lernt jeden Charakter ins kleinste Detail kennen und es gab auch einige Überraschungsmomente, mit denen ich wirklich nie gerechnet hätte.

Fazit

Wenn ihr düstere Fantasy mögt und starke Charaktere wollt, dann kann ich euch dieses Buch nur empfehlen. Bis auf die Anfangsschwierigkeiten hat es mir wirklich sehr gefallen. Ich hatte zum Glück den zweiten Teil schon zu Hause, deswegen konnte ich schon damit anfangen. Ich bin unglaublich gespannt wie es weiter geht und freue mich darauf wieder so richtig in der Geschichte einzutauchen.

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789 Bibliotheken, 14 Leser, 1 Gruppe, 154 Rezensionen

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Bird and Sword

Amy Harmon , Corinna Wieja
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei LYX, 26.10.2017
ISBN 9783736305489
Genre: Fantasy

Rezension:

Auf das Buch bin ich, Gott sei Dank, durch Bookstagram aufmerksam geworden. Vom Cover her hätte ich wahrscheinlich nie zu dem Buch gegriffen, da mir dieses nicht ganz zusagt. Umso glücklicher bin ich jetzt, dass ich es doch gekauft und gelesen habe.

Anfangs hatte ich meine Schwierigkeiten damit, in das Buch rein zu kommen. Das lag nicht an der Geschichte, sondern mehr am Schreibstil. Ich hatte vorher noch nie etwas von Amy Harmon gelesen und kannte somit auch ihren Schreibstil nicht. Sie hat einen sehr poetischen und besonderen Stil, weswegen ich im ersten Kapitel noch etwas skeptisch war, ob ich damit zurechtkommen würde. Aber nach dem ich ein paar Kapitel gelesen hatte, sagte mir das Buch immer mehr zu und ich begann Amy Harmon ihren Schreibstil regelrecht zu lieben.

Von der Geschichte selbst, war ich von der ersten Seite an gefesselt. Schon ganz am Anfang erfährt der Leser, was für ein schlimmes Schicksal Lark, unsere Protagonistin, durchmachen musste. Als ihre Mutter wegen ihrer Magie vor dem ganzen Hof hingerichtet wird, muss sie daneben stehen und zu schauen. Das hat mich selbst sehr mitgenommen. Auch Jahre später hat Lark noch mit den Auswirkungen von diesem Tag zu kämpfen. Was mich besonders fasziniert hat, war, dass unsere Protagonistin, durch den Zauber ihrer Mutter, nicht mehr sprechen konnte. Das fand ich sehr interessant und ich kann mich nicht erinnern, so etwas ähnliches schon einmal in einem Buch gehabt zu haben. Dadurch das Lark nicht sprechen kann, erfährt man sehr viel mehr darüber was in ihrem Inneren vorgeht. Schon am Anfang der Geschichte habe ich gemerkt, wie stark und selbstständig Lark eigentlich ist, obwohl sie immer unter der Aufsicht anderer steht. Ihre Willensstärke zeigt sich auch, als sie von Tiras mitgenommen und eingesperrt wird. Obwohl ich Tiras anfangs nicht so gerne hatte, merkte man schnell, dass er ein gutes Herz hat und eigentlich nichts Böses will. Als er anfängt, Lark das Schreiben und Lesen beizubringen, wurde er mir dann auch sehr sympathisch. Man spürte regelrecht, wie die Gefühle zwischen den beiden immer stärker wurden. Aber es war meiner Meinung nach keine Liebesbeziehung, wie man sie sonst so oft in Büchern hat. Lark und Tiras waren sehr erwachsen, misstrauten sich auch manchmal und waren nicht perfekt. Und genau das hat mir gefallen. Man hat gemerkt, dass sie alles für einander tun würden, selbst sterben. Trotzdem drehte sich die Geschichte nicht nur um die beiden. Die Hintergründe und die Welt die entstand fand ich sehr interessant und irgendwie mal etwas anderes. Ich finde nur, dass man das Ganze ein bisschen mehr hätte erklären und beschreiben können. Ich mag es, wenn eine Welt langsam, aber ausführlich in meinen Kopf entsteht und deswegen, hat mir da noch etwas gefehlt. Es gab aber auch viele Wendungen, die ich so nicht habe kommen sehen und war, ähnlich wie die Charaktere, oft überrascht. Die Geschichte hat sich sehr gut entwickelt, aber die Auflösung war mir leider ein wenig zu kurz. Da hätten ruhig noch ein paar Seiten mehr sein können. Dafür waren die letzten Seiten wieder richtig stark und haben ein schönes Ende gebildet.

Fazit

Mir hat das Buch wirklich sehr gut gefallen. Es war mal etwas ganz anderes und das hat mich sehr überrascht, weil ich mit so etwas nicht gerechnet hatte. Vor allem der Schreibstil hat es mir angetan, weshalb ich mir bestimmt mal noch andere Bücher der Autorin ansehen werde. Falls ihr romantische Fantasy Bücher mögt, kann ich euch das Buch nur empfehlen.

Die Geschichte von Lark und Tiras ist zwar an sich abgeschlossen, aber am 27. Juli 2018 erscheint der zweite Band der Reihe. In „Queen & Blood“ geht es um einen Nebencharakter aus Teil 1. Ich bin auf jeden Fall gespannt was da noch kommt und werde mir das Buch bestimmt holen.

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(1.118)

2.212 Bibliotheken, 69 Leser, 0 Gruppen, 385 Rezensionen

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Berühre mich. Nicht.

Laura Kneidl
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei LYX, 26.10.2017
ISBN 9783736305274
Genre: Liebesromane

Rezension:

Ich bin eigentlich nicht der größte New Adult Leser. Ab und zu darf aber schon einmal ein Buch aus dem Genre bei mir einziehen. Als ich „Berühre mich. Nicht“ dann so oft auf Intsagram und YouTube gesehen habe, musste ich es mir einfach kaufen. Dazu hat natürlich auch das wunderschöne Cover beigetragen. Anfangs wusste ich gar nicht so genau, was da auf mich zu kommen wird. Aber bei solchen Büchern lasse ich mich gerne überraschen, weil ich immer Angst habe, dass mich der Klappentext spoilert.

Sage ist eine wirklich tolle Protagonistin, die mir von Anfang an sehr sympathisch war. Obwohl sie in ihrer Vergangenheit sehr schlimme Dinge erlebt hat und am Anfang der Geschichte ganz auf sich allein gestellt ist, ist sie eine unglaublich starke Persönlichkeit. Sie lässt sich nicht unterkriegen und findet immer einen Weg sich durchs Leben zu kämpfen. Das sie anfangs nicht einmal eine Wohnung hat, sondern in ihrem VW Bus schläft und auch sonst kaum Geld hat, fand ich total interessant und es war spannend mal von einer „armen“ Person zu lesen. Laura Kneidl ihr toller Schreibstil hat mich von der ersten Seite an gepackt und es war manchmal wirklich nicht einfach, nur drei Kapitel am Tag zu lesen, da ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen wollte. Sie hat Sage ihre Gefühle unglaublich gut rüber gebracht und man konnte richtig mitfühlen, wie sehr diese sich vor großen Menschenmassen und vor allem Männern fürchtet. Trotz dieser Angst, hat sie sehr schnell eine Freundin gefunden. Auch April habe ich gleich in mein Herz geschlossen, da sie mir durch ihre offene und lustige Art immer wieder ein Lächeln auf die Lippen gezaubert hat. Und dann war da natürlich Luca, der einer der besten männlichen Protagonisten war, über die ich je in einem New Adult Buch gelesen habe. Relativ schnell wird klar, dass er nicht der Bad Boy ist, den man erwartet. Es war so erfrischend, im Gegensatz zu anderen Büchern aus dem Genre, mal einen netten, freundlichen und hilfsbereiten jungen Mann zu haben. Außerdem liebt er es zu lesen – muss ich noch mehr sagen? Luca und Sage fühlen sich schnell zueinander hingezogen, aber trotzdem entwickelt sich die Liebesgeschichte zwischen den beiden sehr langsam, was mir auch sehr gefallen hat. Für Sage ist das Ganze oft nicht einfach, aber Luca bedrängt sie nie und lässt ihr so viel Zeit wie sie braucht.

Fazit

Sage und Luca zusammen sind ein wirklich schönes Paar und das Ende war wirklich sehr böse, weswegen ich schon unglaublich auf Band 2 gespannt bin, der ja Gott sei Dank schon am 26. Januar erscheint. Ich hatte zwar von Anfang an eine Ahnung, was mit Sage passiert ist, aber trotzdem konnte mich die Geschichte voll und ganz von sich überzeugen. Ich kann euch das Buch wirklich nur empfehlen!

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19 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

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Herrchentrubel

Michael Frey Dodillet
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.05.2016
ISBN 9783453200876
Genre: Biografien

Rezension:

Ich habe vor zwei Jahren den ersten Teil der Bücher von meiner Schwester zu Weihnachten geschenkt bekommen und ihn dann auch relativ schnell gelesen. Kurz darauf habe ich mir das zweite Buch gekauft und auch das verschlungen. Da aber damals noch nicht der dritten Teil erhältlich war, konnte ich ihn nicht gleich lesen und habe es dann mit der Zeit vergessen. Als ich bei Bloggerportal aber gesehen habe, dass es dort das Buch gibt, habe ich es gleich angefragt und es dann auch bekommen, worüber ich mich riesig gefreut habe.
Dodillet beschreibt in den Büchern auf sehr lustige Art und Weise den Alltag mit seinen beiden Hunden, Luna und Wiki. Luna war von Anfang an da, Wiki kam vor einigen Jahren aus dem Tierheim in die Familie. Beide sind, meiner Meinung nach, tolle Hunde, die aber ihre eigenen Macken haben. Das wurde schon im ersten Band, der nur von Luna handelte, klar. Aber genau das macht diese Hunde so einzigartig und greifbar für den Leser. Da ich selbst Hundehalterin bin, finde ich es großartig mal von anderen zu erfahren, wie ihr Leben mit ihren Hunden so abläuft. Man sieht doch immer wieder Hunde, die ihren Herrchen auf Schritt und Tritt folgen und alles machen was sie wollen. Das hat wenig damit zu tun, wie Luna und Wiki so drauf sind und ich konnte da vollkommen mitfühlen. Auch meine Hündin ist manchmal ein Dickkopf (Jack Russel Terrier eben) und macht nicht das was ich gerne von ihr sehen würde. Aber wir lieben unsere besten Freunde doch trotzdem über alles und es wäre doch auch langweilig wenn sie nur nach unserer Nase tanzen würden. So sehe ich das jedenfalls.
Das Buch hat mich wieder mal so oft zum lachen gebracht und auch mein Freund fand die Passagen, die ich ihm vorgelesen habe, zum totlachen. Der Autor hat einen tollen Schreibstil und die Seiten fliegen nur so dahin. Das Schöne daran finde ich auch, dass er sich nicht so ernst nimmt und der Humor manchmal so sarkastisch und trocken ist. Klar ist es unangenehm, wenn du Hundehaltern begegnest, deren Hunde aufs Wort hören und dein Hund ein totales Theater macht, aber Dodillet findet immer wieder einen Weg das Gute an der Situation zu sehen und wenn nicht, dann trieft seine Reaktion nur so vor Ironie und Sarkasmus. Seine Bücher sind einfach nur menschlich und seine Hunde dürfen Hunde bleiben, was ich so wichtig finde. Doch trotz des Humors waren manche Stellen auch sehr emotional und ich musste mir ein paar Tränchen verkneifen. Ich bin wirklich traurig darüber, dass die Geschichte jetzt erst einmal vorbei ist und ich hoffe, dass da irgendwann noch ein Buch folgt.

Fazit

Michael Frey Dodillet seine Bücher sind keine Meisterwerke der deutschen Literatur, aber sie machen unglaublich viel Spaß zu lesen. Jeder Hundehalter sollte sich seine Bücher mal genauer angucken, weil sich glaube jeder in irgendeiner Situation wiedererkennt beziehungsweise seine Hunde. Wenn ihr gerne mal lacht bei Büchern, dann seid ihr hier auf jeden Fall gut aufgehoben.

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(5.101)

7.946 Bibliotheken, 145 Leser, 22 Gruppen, 440 Rezensionen

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City of Bones

Cassandra Clare , Franca Fritz , Heinrich Koop
Flexibler Einband: 504 Seiten
Erschienen bei Arena, 05.01.2011
ISBN 9783401502601
Genre: Jugendbuch

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(314)

564 Bibliotheken, 7 Leser, 2 Gruppen, 53 Rezensionen

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Hüter der Erinnerung

Lois Lowry , Anne Braun
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.09.2014
ISBN 9783423086424
Genre: Jugendbuch

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(1.817)

3.510 Bibliotheken, 67 Leser, 10 Gruppen, 120 Rezensionen

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City of Lost Souls

Cassandra Clare , Franca Fritz , Heinrich Koop
Fester Einband: 688 Seiten
Erschienen bei Arena, 20.02.2013
ISBN 9783401066677
Genre: Jugendbuch

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114 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 42 Rezensionen

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Der Tag wird kommen

Nina Vogt-Østli , Dagmar Lendt
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Coppenrath, 01.01.2014
ISBN 9783649613862
Genre: Jugendbuch

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(2.561)

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Seelen

Stephenie Meyer , Katharina Diestelmeier
Flexibler Einband: 912 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 26.05.2011
ISBN 9783551310361
Genre: Jugendbuch

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(4.552)

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Harry Potter und die Heiligtümer des Todes

Joanne K. Rowling , Klaus Fritz
Flexibler Einband: 752 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 22.04.2011
ISBN 9783551354075
Genre: Jugendbuch

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6.986 Bibliotheken, 37 Leser, 19 Gruppen, 71 Rezensionen

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Harry Potter und der Halbblutprinz

Joanne K. Rowling ,
Flexibler Einband: 640 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 19.03.2010
ISBN 9783551354068
Genre: Jugendbuch

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(34)

67 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

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Allein unter Schildkröten

Marit Kaldhol , Maike Dörries
Flexibler Einband: 136 Seiten
Erschienen bei mixtvision, 02.02.2012
ISBN 9783939435471
Genre: Jugendbuch

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113 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 13 Rezensionen

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Wake

Lisa McMann
Flexibler Einband: 210 Seiten
Erschienen bei Simon & Schuster, 23.12.2008
ISBN 9781416974475
Genre: Kinderbuch

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(722)

1.489 Bibliotheken, 29 Leser, 1 Gruppe, 202 Rezensionen

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Die fünfte Welle

Rick Yancey , Thomas Bauer
Fester Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 14.04.2014
ISBN 9783442313341
Genre: Science-Fiction

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