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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Der Jünger des Teufels

Glenn Meade
Audio CD
Erschienen bei Lübbe, 15.05.2007
ISBN 9783785732922
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Thriller von der Stange. Das altbekannte Setting: junge FBI Agentin, attraktiv, alleinstehend, verletzlich aber total stark. Jede Menge Ungereimtheiten. Allein die Lesung durch Mechthild Großmann überzeugt.

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13 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Brandmal

Craig Russell
Audio CD: 416 Seiten
Erschienen bei Lübbe, 08.01.2008
ISBN 9783785734391
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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25 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

usa, fremder, tragisch, belletristik, roman

Callisto oder Die Kunst des Rasenmähens

Torsten Krol , Gunnar Kwisinski
Fester Einband: 511 Seiten
Erschienen bei Blessing, Karl, 01.08.2007
ISBN 9783896673510
Genre: Romane

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

waisenkind, seefahrt, falklandkrieg, ehekrise, achtziger jahre

Henry Seefahrer

Tim Binding , Rudolf Hermstein
Fester Einband: 608 Seiten
Erschienen bei Mare Verlag, 01.08.2005
ISBN 9783936384369
Genre: Romane

Rezension:  
Tags: achtziger jahre, ehekrise, falklandkrieg, seefahrt, waisenkind   (5)
 

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175 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 2 Rezensionen

historischer roman, mittelalter, barbarossa, italien, schelmenroman

Baudolino

Umberto Eco ,
Fester Einband: 597 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 28.08.2001
ISBN 9783446200487
Genre: Historische Romane

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665 Bibliotheken, 8 Leser, 6 Gruppen, 65 Rezensionen

england, wikinger, dänen, historischer roman, krieg

Das letzte Königreich

Bernard Cornwell , , ,
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 02.01.2007
ISBN 9783499242229
Genre: Historische Romane

Rezension:

Keine Lust mehr auf weinerliche Rachegeschichten entehrter Jungfern?

Da gibt es auch wahrlich besseres (das nicht von Auftragsschreiberlingen runtergeschrieben wurde, die sonst SF-Romane am laufenden Band produzieren)...

Sicher haben schon viele den Teil des Schulgeschichtsunterrichts vergessen, in dem erklärt wurde, daß England im 8. und 9. Jahrhundert über Jahrzehnte hinweg dänisch beherrscht war ("Danelag"). Bernard Cornwell legt mit "Das letzte Königreich" einen griffigen Roman über diese Zeit vor.

Den groben Inhalt kennt der geneigte Leser schon aus dem Klappentext. Was hat mir nun besonders gefallen an diesem Buch?

Wikinger sind keine Monster
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Es ist dankenswert, daß der Autor die Wikinger auch als Volk beschreibt, daß quasi keine andere Möglichkeit hatte, als zu erobern. Dänemark (und auch der ganze Rest Skandinaviens) war eine öde, matschige, unfruchtbare Landschaft. Wer nicht auf dem elterlichen Acker verrotten wollte, der musste losziehen.

Fast schon zärtlich beschreibt der Autor die Liebe der Dänen zu ihren Schiffen. Sie waren die topgepflegten Einode ihrer Herren. Dabei waren die Wikinger auch noch exzellente Seefahrer.

Daß die Wikinger nicht alles beherrschen, erkennt man einer hübschen kleine Szene: Der große Krieger und Uthreds Ziehvater Ragnar möchte einmal in der heimatlichen Kate vom Festtagsessen probieren, daß die Hausfrau für einen der nächsten Tage vorbereitet. Dafür gibt's von der Gattin einen Klapps auf die Finger, den der Hüne kommentarlos hinnimmt ;-)

Liebe für's historische Detail
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Kannten Sie bisher den genauen Grund dafür, daß es in den Heeren des 9. Jahrhunderts kaum Bogenschützen gab? Nun, bei B. Cornwell können Sie lernen, daß Bogenschützen selbst für reiche Herrscher ein fast unbezahlbarer Luxus waren. Sie verbreiteten zwar beim Gegner allein durch ihre Anwesenheit Angst und Schrecken. Aber: Um stetig und sicher im Kampf zu treffen, mussten Bogenschützen ganzjährig üben. Sie konnten also nicht wie 99% des Heeres sonst Bauern sein, sondern mussten als "Profi-Truppe" am Hof unterhalten werden.

Oder:

Auch schön beschrieben ist, daß England zu der beschriebenen Zeit allenfalls sporadisch christianisiert war. "Kathedralen" waren oft zugige Holzbauten mit undichten Strohdächern. Das spätere Weihnachten wurde von den Wikingern als "Julfest" (auch Wintersonnenwende) gefeiert.

Auch die grausamen Opferrituale der Wikinger beschreibt der Autor erschreckend detailliert. Überhaupt hatten die Dänen für den christlichen Glauben nur Spott über. Er galt als eine Art 'Memmenglaube' ("Man tötet keinen Gegner, indem man jammernd vor einem Altar rumrutscht.").

Es ist nach der Lektüre des Buches sonnenklar, daß heute mindestens jeder zweite Brite Wikingerblut in den Adern haben muß. Viele Dänen blieben für immer (sie hatten ja eigentlich auch 'nur' Land gesucht). Im englischen Heer kämpften auch Dänen und andersherum...

Jede Schlacht war ein schlachten
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Ich bin nie bei einer dabeigewesen, würde die Schlachtenbeschreibungen von Cornwell als verstörend realistisch einordnen wollen. Er zeigt, daß...

...töten ein Handwerk war, daß man lernen konnte.

...nur ca. 5% der Krieger in der schlacht wirklich kämpfen WOLLTEN. Der Rest bestand aus verängstigten Bauern, die eigentlich nur zurück zu ihren Feldern wollten, die abgeerntet werden mussten.

Natürlich ist die Hauptfigur Uthred eine etwas gewagte Kunstfigur. Allzuleicht und glücklich durchwandert er seine Zeit. Dieser Kniff sei dem Autor aber verziehen.

Niveau-Einordnung:

Deutlich über Wanderhure, Säulen der Erde u.ä.

Knapp unter z.B. "Q" von Luther Blisset

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