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76 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 37 Rezensionen

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Ab heute seh ich bunt

Antje Szillat
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 17.06.2016
ISBN 9783746632223
Genre: Romane

Rezension:

Charlottes Leben ist nicht bunt, eher scheint es trist und zermürbend. Ihre eigenen Wünsche und Vorstellungen treten häufig genug in den Hintergrund, denn im Familienleben bleibt kein Platz für sie selbst. Alles dreht sich um ihren Mann Peter und dessen Beruf und Karriere als Rechtsanwalt und um den 17-jährigen Sohn Jonas, der mitten in der Pubertät steckt. Auch der Schwiegervater mischt im Familienleben kräftig mit. Doch Charlotte möchte einmal raus aus dem Alltag und hat sich entschlossen für einige Monate in der Toskana zu leben und ihre Freundin Britta beim Aufbau einer kleinen Pension mit italienischem Flair und einheimischer Küche zu unterstützen. Doch dann scheint dieser Wunsch ins Wanken zu geraten, denn Jonas schulische Leistungen verhindern den geplanten Schulabschluss mit anschließendem Auslandsaufenthalt und der Schwiegervater bedarf plötzlich der Betreuung und quartiert sich in Peters und Charlottes Heim ein.

Diese Entwicklungen aber sind zu viel für Charlotte und so macht sie sich etwas zeitverzögert dennoch auf den Weg in Richtung Italien. Dort erwartet sie zwar die Freundin, allerdings auch einige Überraschungen, mit denen Charlotte nicht gerechnet hat. Werden diese ihr Leben bunter machen?

„Ab heute seh ich bunt“ ist eine Geschichte wie aus dem Leben. Sie ist zwar etwas Klischee behaftet aber das macht nichts, weil man sich mit Charlotte und dem was sie tut und wie sie sich verändert und neu entdeckt einfach wohl fühlen muss. Besonders gefallen im Verlauf der Geschichte aber auch die Entwicklungen anderer Personen. So ist der pubertierende Sohn doch reifer und verständnisvoller als es zunächst scheint und auch Peter als Ehemann ist für Überraschungen gut.

Dieses Buch ist ein erstklassiges gute Laune Buch, für den Urlaub oder einige schöne Stunden sonst. Und neben dem Toskana Feeling rückt auch das Thema Freundschaft hier häufig in den Vordergrund. Eine gelungene Mischung aus Freundschaft und Liebe, Alltag und Urlaub, Leben und Liebe. Einfach nur herrlich bunt.

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17 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

berlin, deutschland, erleuchtung, fremdgehen, freundinnen, gehässigkeit, intrigen, ironie, kunst, künstler, liebe, midlife-crisis, yoga

Gib's mir, Karma!

Doris Riedl
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 14.03.2016
ISBN 9783746632070
Genre: Romane

Rezension:

Andreas Leben verläuft in geregelten Bahnen, aber alles andere als prickelnd und eigentlich auch gar nicht wirklich in ihrem Sinne. Aber ändern möchte sie es eigentlich nicht, obwohl ihr Freund Leo seit Jahren auf ihre Kosten lebt und ihre eigenen sozialen Kontakte nur sehr gering ausgeprägt sind. Nun soll Yoga Veränderung in ihr Leben bringen. Gemeinsam mit ihrer Freundin Coco geht es in die Yogastunde von Paula und damit hin zu anstrengenden Übungen und neuen Erkenntnissen sowohl in Bezug auf Yoga als auch in Bezug auf Menschen und deren Absichten.

Zum Glück stolpert Andrea in der Yoga Stunde auch über Hans, der vielleicht besser zu ihr passt als der auf allen Ebenen unsympathische Leo.

„Gib’s mir Karma“ ist ein lockerer Frauenroman ohne großen Tiefgang. Eine nette Lektüre für zwischendurch, die aber nicht viel Überraschungen bereithält. Dennoch ist die Geschichte ganz unterhaltsam, manches Mal auch etwas abgedreht, aber sicher nichts für Leserinnen, die mit beiden Beinen fest im Leben stehen. Oder man nimmt es eben ausschließlich mit Humor.

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119 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 61 Rezensionen

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18 - Zahlen des Todes

Mia Winter
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei LYX, 07.04.2016
ISBN 9783802599378
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ein Buch, das aufgrund seiner Aufmachung in den Farben schwarz rot bereits besonders wirkt und aufgrund seines Titels Spannung und Tod verspricht, hat mich in seinen Bann gezogen. Gerne bin ich Leana Meister bei ihrer neuen Aufgabe als Leiterin des LKA-Kompetenzcenters nach Düsseldorf gefolgt. Der neue Job fordert von Leana nach ihrer Rückkehr aus Südafrika alles. Sofort steckt sie mitten in einem Ermittlungsfall, denn in einem Park wird ein toter Mann mit entblößtem Unterleib gefunden. Es bleibt nicht bei diesem einen Opfer. Für Leana wird bald klar, dass der Täter eine Frau sein muss. Doch von was treibt die Täterin an? Wo liegen ihre Motive? Spielt es eine Rolle, dass es sich bei den Opfern um gut situierte Männer handelt?

Leanna schafft es sich in die Täterin hineinzudenken. Dabei zur Seite steht ihr ein Team aus Ermittlern, die allesamt Spezialisten sind. Dennoch müssen sich alle erst einmal aneinander gewöhnen. Dies trifft vor allem auf Natalia zu, die enttäuscht ist, weil Leanna als Außenstehende den Job bekommen hat, der ursprünglich ihr versprochen war und auf dessen Besetzung sie gehofft hat. Langsam gelingt es den beiden Frauen miteinander umzugehen und ermittlungstechnisch an einem Strang zu ziehen.

„18 – Zahlen des Todes“ von Mia Winter ist ein spannungsgeladener Thriller, der den Leser von einem Opfer zum nächsten eilen lässt und kaum Raum zum abschalten lässt. Zum Glück geht es schon ganz bald weiter mit dem Kompetenzcenter und einem neuen Fall.

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175 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 63 Rezensionen

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Die Witwe

Fiona Barton , Sabine Längsfeld , Hafen Werbeagentur
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Wunderlich, 21.05.2016
ISBN 9783805250979
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Jean Taylor ist die Witwe. Sie ist die Witwe von Glen Taylor, der zuvor verdächtigt wurde ein zweijähriges Mädchen, die kleine Bella Elliott, entführt zu haben. Allerdings wurde Glen freigesprochen und auch entschädigt. Dennoch bleiben nach wie vor Zweifel an seiner Unschuld.

Nach dem Tode von Glen wird die Witwe von der Presse belagert. Man erhofft sich endlich mehr zu erfahren von der Frau des damals Verdächtigen. Doch Jean Taylor tut sich mit der Presse schwer, nur die junge Journalistin Kate lässt sie an sich heran.

Dieser Roman wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Es kommen die Witwe, der Ermittler, die Journalistin und die Mutter des entführten Mädchens zu Wort. Außerdem wird die Zeit zur Entführung von Bella mit anschließenden Ermittlungen und die Zeit jetzt, nach dem Tod von Glen, beleuchtet. Hierdurch entstehen für den Leser außergewöhnliche Einblicke in die handelnden Personen. Man glaubt der Wahrheit immer ein Stück näher zu kommen, spekuliert mit und wird dann doch wieder überrascht.

Fiona Bartons Roman lebt von der Darstellung der handelnden Personen. Besonders Jean Taylor als Witwe ist hier zu erwähnen. Sie wird zunächst als eine Frau dargestellt, die sich stets ihrem Mann unterordnet und ihm zum Gefallen vieles tut und regelt. Sie ist die Frau an der Seite eines erfolgreichen Bankers und als dieser seinen Job verliert die Frau an der Seite eines Auslieferungsfahrers. Sie hat von vielen Dingen keine Ahnung, lässt ihren Mann alles regeln und kümmert sich um ein schönes Heim für ihn. Aber ist sie wirklich so einfach gestrickt und naiv?

Diese Geschichte konnte mich fesseln, obwohl man hinsichtlich der Auflösung bereits früh vieles erahnen kann. Es ist aber nicht die Lösung des Falles, die hier zu begeistern versteht, sondern vielmehr die Beobachtung der einzelnen Figuren, ihre Entwicklung bzw. besser gesagt deren tatsächliches Ich, welches man erst erkennt, wenn man hinter die Fassade der einzelnen Personen blicken darf. Und eine solche Fassade hat fast jeder der handelnden Personen aufgebaut. Niemand ist hier so, wie er noch zu Beginn zu sein scheint.

„Die Witwe“ ist damit ein ganz besonderes Leseerlebnis.

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(42)

77 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

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Die Inselfrauen

Sylvia Lott
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 14.03.2016
ISBN 9783734100598
Genre: Romane

Rezension:


In einer Frühstückspension auf der Insel Borkum treffen Frauen aus drei Generationen einer Familie aufeinander. Da ist zum einen Tante Theda, der die Pension gehört. Die alte Dame ist kurz davor die Pension zu verkaufen, da es keinen Nachfolger gibt und sie sich so langsam zur Ruhe setzen möchte. Doch so lange soll die Pension noch fortgeführt werden und so hilft, wie seit vielen Generationen üblich, ein junges Familienmitglied während der Saison in der Pension mit. Rosalie ist mit Begeisterung dabei. Vor allen Dingen freut sie sich auf das Wiedersehen mit ihrer Tante Nina. Diese kommt aber nur als Gast, nachdem sie sich aufgrund eines Burnouts und damit längerer Erkrankung vor Wiederaufnahme des Jobs noch etwas erholen möchte.
 
Nina wird während ihres Aufenthaltes auf der Insel an eine frühere Zeit auf Borkum erinnert. Als junge Frau verbrachte auch sie ihre Ferien als Aushilfe bei Tante Theda. Einzelne Details dieser Zeit berichtet Nina nun auf Nachfrage ihrer Nichte Rosalie. Hierbei treten schöne Erinnerungen zutage, aber es werden auch alte Wunden wieder aufgerissen. Damals verliebte sich Nina in den jungen Fischer Klaas. Und nun scheint die Vergangenheit Nina einzuholen. Aber möchte sie das auch zulassen?
 
Rosalie recherchiert nebenbei noch für ihre Examensarbeit als zukünftige Lehrerin. Dabei knüpft sie Kontakte zu Personen, die auch ihre Tante aus der Vergangenheit kennt. So nimmt Rosalie die Zügel in die Hand und spielt ein wenig Schicksal.
 
„Die Inselfrauen“ ist ein zauberhafter Wohlfühlroman. Hier gibt es Glücksgefühle, Liebe und ganz viel Meer. Dabei werden alle Sinne berührt. Drei Frauen und ihr Leben und Schicksal werden beleuchtet und neue Weichen für die Zukunft gestellt. Besonders gut gelungen sind auch die Rückblicke in Ninas Jugend mit den damals aktuellen Themen freie Liebe, Rechte der Frauen, etc. Und auch die Musik kommt im Roman nicht zu kurz.
 
Ein Buch zum Entspannen und Glücklichsein.
 

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(85)

137 Bibliotheken, 0 Leser, 3 Gruppen, 68 Rezensionen

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Verletzung

Manuela Obermeier
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 12.02.2016
ISBN 9783548287478
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Hauptkommissarin Toni Stieglitz ist eine besondere Frau. Ihr privates Leben unterscheidet sich deutlich von ihrem beruflichen, man mag als Leser gar das Gefühl bekommen es hier mit zwei unterschiedlichen Personen zu tun zu haben. Beruflich ist Toni fit, selbstbewusst und zielstrebig, da verwundert es, dass sie sich privat von ihrem Freund, selbst Polizist, hat unterdrücken lassen. Sie hat sich zwar zwischenzeitlich von ihm getrennt, aber die Vergangenheit lässt sie nicht los.

Nun führen die Ermittlungen in einem neuen Fall Toni auf die Spur eines Serientäters. Und Toni stürzt sich eifrig in die Lösung des Falles.

Hauptkommissarin Toni Stieglitz gefällt, denn sie wird hier sehr menschlich präsentiert. Wie viele andere Menschen versucht sie ihre schwache Seite zu verbergen und möglichst nichts davon nach außen zu tragen. Das aber ist nicht immer leicht und kostet Mühe. Der Autorin Manuela Obermeier gelingt es geradezu perfekt dies hier bei ihrer Ermittlerin darzustellen.

Darüber hinaus merkt man sehr deutlich, dass die Autorin sich in Polizeikreisen bestens auskennt. Sie ist selbst Hauptkommissarin und weiß daher wie eine Ermittlung läuft.

Mich konnte „Verletzung“ und die Suche nach einem Täter, der scheinbar eine Vorliebe für die Farbe rot hat, überzeugen und über viele Stunden fesseln. Nun würde ich gerne mehr lesen über Toni Stieglitz und ihre weiteren privaten und dienstlichen Entwicklungen.

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82 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 35 Rezensionen

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Todschreiber

Maren Graf
Flexibler Einband: 373 Seiten
Erschienen bei Gmeiner-Verlag, 03.02.2016
ISBN 9783839218235
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kriminalkommissarin Lena Baumann wird mit ihren Kollegen wegen eines Todesfalles gerufen. Alles deutet recht schnell auf einen Selbstmord des Toten hin. Doch Lena Baumann hat Zweifel an dieser Theorie. Sie sucht und findet einen Hinweis für eine andere Möglichkeit, denn in der Wohnung des Toten wird ein seltsam anmutender, handschriftlich verfasster Brief gefunden. Als es ein weiteres Todesopfer gibt und Lena auch dort einen, leider durchnässten und damit nicht mehr lesbaren, Brief findet, beisst sie sich in den Fall fest und lässt erst wieder los, nachdem sie ihren Chef und die Kollegen davon überzeugt hat, dass die Todesfälle eben keine Selbstmorde sind. Doch das alleine reicht noch lange nicht aus um zu klären was hier überhaupt los ist.

„Todschreiber“ ist aufgrund des zugrundeliegenden Themas ein ausgefallenes und wirklich lesenswertes Debüt. Lena Baumann ist eine sympathische Ermittlerin, die genau weiß was sie will, jedenfalls dienstlich. Sie will Wahrheit und Gerechtigkeit. Hierbei kann sie sich auf ihr sehr gutes kriminalistisches Gespür und ihren Blick für die kleinen Feinheiten, die ansonsten schon einmal gerne übersehen werden, verlassen. Sie kratzt nicht nur an der Oberfläche, sondern blickt auch hinter die Kulissen einer Fassade.

So kann dieser Kriminalroman auf ganzer Linie überzeugen und beschert dem Leser spannende Unterhaltung. Maren Graf hat ihren Krimi im schönen Kiel angesiedelt. Dies geschieht aber sehr dezent. So haben manche Plätze zwar Wiedererkennungswert, stören aber den nicht ortskundigen Leser keinesfalls.

Dieser Roman beweist was Worte bewirken können. Sie können unterhalten aber eben auch mehr. Der „Todschreiber“ tritt diesen Beweis an. Das sollte man sich nicht entgehen lassen.

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(22)

27 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

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Wer Sünde sät

Hans W. Cramer
Flexibler Einband: 277 Seiten
Erschienen bei Gmeiner-Verlag, 03.02.2016
ISBN 9783839218846
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Autor Hans W. Cramer entführt uns in seinem Buch „Wer Sünde sät“ in die kleine Stadt Bad Sobernheim an der Nahe. Dort dreht sich die Handlung um eine Gruppe von Menschen, die vor 30 Jahren in einem nahe gelegenen Internat ihr Abitur absolviert haben. Viele der damaligen Schüler leben noch vor Ort, manche sind bereits seit Jahren unauffindbar und wieder andere hat es weiter weg verschlagen. Doch nun überschlagen sich die Ereignisse. Auf einem Golfplatz wird eine männliche Leiche gefunden. Sie ist mumifiziert und schnell steht fest, dass der Tod des Mannes viele Jahre zurückliegt. Gleichzeitig sucht ein junger Mann seine Mutter und eine Frau namens Nora verschwindet. Das alles scheint zusammenzuhängen. Nur wo genau ist die Verbindung? Haben die aktuellen Ereignisse etwas mit dem gerade vor kurzem erfolgten Treffen der damaligen Abiturienten zu tun?

Der Ehemann der verschwundenen Nora setzt jedenfalls alle Hebel in Bewegung um seine Frau ausfindig zu machen. Er meidet dabei die Polizei und macht sich gemeinsam mit drei guten Bekannten auf die Suche. Dafür muss er zunächst so manches Geheimnis lüften, denn Nora hat ihm nicht alle Details ihrer Vergangenheit verraten. Und so führt ihn sein Weg schließlich nach Bad Sobernheim.

„Wer Sünde sät“ ist ein erfrischend anderer Kriminalroman. Zunächst braucht es etwas Zeit um alle hier handelnden Personen genau zuordnen zu können, doch der durchgehend spannende Erzählstil macht das ganz schnell wett. Besonders gelungen finde ich persönlich die Tatsache, dass hier keine professionellen Ermittler am Werk sind. Diese tauchen zwar auf, spielen aber nur eine Nebenrolle im Gesamtgeschehen. Manchmal läuft zwar vieles auch etwas zu glatt ab, aber das konnte den Lesegenuss insgesamt nicht schmälern.

Dieses Buch ist ein wirklich lesenswerter Kriminalroman, leichte Kost, aber eben erfrischend anders und durchweg spannend und das auch noch nach der Aufklärung von Noras Entführung.

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17 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

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Inselfeuer

Maren Schwarz
Flexibler Einband: 248 Seiten
Erschienen bei Gmeiner-Verlag, 01.07.2015
ISBN 9783839217412
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Nach dem Brand eines Ferienhauses auf der Insel Rügen wird in den Trümmern die verkohlte Leiche eines Mannes gefunden. Schon bald steht fest, dass es sich um Enoch Zwill handelt, der nicht an den Folgen des Brandes, sondern an einer Stichwunde starb. Seine Frau gerät als Verdächtige in das Visier des ermittelnden Beamten Peer Boström. Diesbezüglich ist die mit Peer befreundete Gerichtsmedizinerin Leona Pirell ganz anderer Meinung. Nachdem sie sich mit Berit Zwill, der Witwe des Verstorbenen, angefreundet hat, beginnt sie eigene Recherchen anzustellen und stößt dabei nicht nur auf Hinweise in Bezug auf den Tod von Enoch Zwill, sondern deckt auch noch weitere Geheimnisse auf, die die Familie Zwill seit Jahren umgeben.

Der Autorin Maren Schwarz gelingt es in ihrem Rügenkrimi den Leser zu fesseln und zu begeistern. Diesmal spielt die Gerichtsmedizinerin Leona Pirell, die auch schon in vorangegangenen Romanen der Autorin eine Rolle gespielt hat, als selbsternannte Ermittlerin, eine wichtige Rolle. Sie löst sozusagen ihren ersten Fall, aber das nicht ganz. Mehr sei aber hier nicht verraten.

Inselfeuer ist nicht nur spannende Unterhaltung, sondern eine Geschichte, die auch die Thematik einiger mysteriöser Fälle von Kindern, die in der DDR nach ihrer Geburt für tot erklärt wurden, aufgreift.

Sowohl Peer Boström als ermittelnder Beamter als auch Leona Pirell als Gerichtsmedizinerin und Hobbyermittlerin handeln manchmal etwas unprofessionell. Dies kann man Leona wohl etwas eher verzeihen als Peer, aber man muss wohl auch berücksichtigen, dass zumindest von Peers Seite aus hier Gefühle mit im Spiel sind, die ihn wohl manchmal zu sehr ablenken und vom richtigen Weg abbringen. Dennoch sollte er sich für mein Verständnis zukünftig etwas professioneller verhalten.

„Inselfeuer“ kann ich als spannende und unterhaltsame Lektüre nur empfehlen. So ganz nebenbei darf der Leser hier natürlich auch noch einen Blick auf die traumhaft geschilderte Landschaft der Insel Rügen werfen.

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42 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

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Die Zutaten der Liebe

Elisabetta Flumeri , Gabriella Giacometti , Verena von Koskull
Fester Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Rütten & Loening Berlin, 18.05.2015
ISBN 9783352006845
Genre: Romane

Rezension:

Margherita ist nicht gelernte Köchin, aber sie kocht aus Leidenschaft. Dieses Gen wurde ihr wohl von der verstorbenen Mutter, die einst in Margheritas Heimat ein Lokal führte, vererbt. Als Margherita erfährt, dass ihr Mann sie betrügt, sie darüber hinaus Probleme mit dem Job bekommt und die Kündigung der Wohnung droht, beschließt sie kurzerhand ihr Leben zu verändern und verlässt die Stadt und damit auch ihren Ehemann Francesco. Der Weg führt sie zurück in die alte ländlich geprägte Heimat nach Rocafitta. Doch auch dort ist nicht alles eitel Sonnenschein. Der Vater hat finanzielle Sorgen und Margherita muss schnellstmöglich einen Job finden. Eigentlich kommt ihr da das Angebot ihres Jugendfreundes Matteo wie gerufen, aber im neuen Job trifft Margherita auf den kühlen Geschäftsmann Nicolas Ravelli und der ist ihr schon zuvor einmal über den Weg gelaufen und dabei nicht gerade in guter Erinnerung geblieben.

„Die Zutaten der Liebe“ ist ein heiterer Roman, der nicht nur köstliche Gerichte, sondern selbstverständlich auch eine prickelnde Liebesgeschichte beinhaltet. Wer kann denn schon der schönen Köchin Margherita widerstehen? Kaum einer und genau deshalb stehen auch alte und neue Verehrer Schlange und buhlen um Margheritas Zuneigung. Für wen aber wird sie sich entscheiden?

Dieses Buch ist rundum ein Wohlfühlbuch. So wie Titel und Cover schon auf den ersten Blick versprechen ist hier gute Unterhaltung garantiert. Der Leser darf sich an Lust und Liebe in Bezug auf Essen und mehr erfreuen und sich ganz dem typischen südländischen Lebens- und Urlaubsgefühl hingeben.

Wer dann im Anschluss Lust hat Margheritas tolle Rezepte einmal selbst auszuprobieren, kann das anhand der abgedruckten Rezepte am Ende des Buches gerne tun und sich dabei an die fröhliche Geschichte des Autorenduos Flumeri & Giacometti erinnern.

Altbekannte Zutaten wundervoll ummantelt und perfekt zusammengefügt. „Die Zutaten der Liebe“ sind ein wirklich angenehmer Genuss.

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

Verbrechen auf Italienisch

Marco Malvaldi , Luis Ruby
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Piper, 11.05.2015
ISBN 9783492060165
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

In „Verbrechen auf Italienisch“ geht es kriminalistisch aber auch lustig und vor allem verwirrend zu. Dabei spielt die moderne Technik, insbesondere diverse Laptops, eine entscheidende Rolle.

Es geht um den Autor Giacomo Mancini, der in Kürze sein Romanmanuskript beim Verlag abgeben muss. Nach längerer Durststrecke soll dieser Roman wieder einmal ein voller Erfolg werden. Nur leider wird bei Familie Mancini eingebrochen und unter anderem wird der Laptop des Autors entwendet. Leichtfertigerweise hat Giacomo aber keine Sicherung seines Romans angefertigt, weder auf einem Stick, noch auf einer anderen Festplatte oder sonst wie. Folglich steht er vor einem großen Problem.

Doch verschwunden ist der Laptop keineswegs. Vielmehr findet ihn der Computerspezialist Leonardo in seinem Auto. Das Fahrzeug wurde ihm zuvor gestohlen, ist dann aber wieder aufgetaucht. Leonardo aber kennt sich nicht nur mit Computern aus, sondern liest auch leidenschaftlich gerne und beurteilt das Gelesene. Was liegt da näher als auch den gefundenen Roman genauer unter die Lupe zu nehmen?

Leonardo hat allerdings auch selbst einige Probleme, denn auf seiner Arbeit läuft es nicht wirklich rund und auch die Behörden haben es auf ihn abgesehen, wegen eines Ereignisses das mit dem gestohlenen Auto zusammenhängt.

Der Leser darf in diesem Roman den Weg des Autorenlaptops begleiten und wird dabei noch weiteren Laptops begegnen. Wichtige Nebenrollen kommen dabei der Lektorin von Mancini, einer ermittelnden Polizistin, dem Arbeitgeber von Leonardo und einer Diebesbande zu.
Um das Verwirrspiel vollständig zu durchschauen ist höchste Konzentration erforderlich, denn Marco Malvaldi wechselt schnell zwischen seinen Charakteren und deren Aufenthaltsorten hin und her.

Der Lesefluss wird für meinen Geschmack durch die etwas zu lang geratenen und auch weniger interessanten Ausschnitte aus dem Manuskript des Romans von Autors Giacomo Mancini gestört. Hier wäre weniger sicher mehr gewesen, vor allem da die Handlung des Manuskripts im Gegensatz zum eigentlichen Roman viel zu trockenen Stoff beinhaltet.

Dennoch ist die Lektüre des Romans insgesamt wirklich unterhaltsam und wohl eher für die lockeren und lustigen Momente des Lebens geeignet.

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28 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

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Nachts nach Venedig

Veronica Henry , Charlotte Breuer , Norbert Möllemann
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Diana, 14.04.2015
ISBN 9783453357983
Genre: Romane

Rezension:

„Nachts nach Venedig“ entführt den Leser auf eine zauberhafte Reise mit dem Orientexpress nach Venedig. Anders als es der Klappentext des Buches suggeriert, geht es hier nicht nur um die Geschichte von Imogen, die im Auftrag ihrer Großmutter ein rätselhaftes Bild in Venedig abholen soll. Vielmehr trifft der Leser auf wesentlich mehr Reisende und erlebt eine kurze Momentaufnahme aus deren jeweiligen Leben. So verschlägt es Archie und Emma in den Orientexpress, weil sie die Reise bei einem Preisausschreiben gewonnen haben. Auch der berühmte Fotograf Riley und seine langjährige Lebensgefährtin Sylvie besteigen wie jedes Jahr diesen bezaubernden Zug, doch diesmal plant Riley eine Abweichung vom normalen Reiseablauf. Auch Simon, dessen Kinder und seine Freundin Stephanie gehen mit auf Reisen.

In Rückblicken erfährt der Leser zusätzlich, was es mit dem Bild auf sich hat, das Imogen in Venedig abholen soll und darf Einblick nehmen in die außergewöhnliche Vergangenheit der Großmutter und die Entstehung der heutigen Galerie, die von Imogen geführt wird.

Die stetig wechselnde Szenerie stört den Verlauf der Geschichte keineswegs, vielmehr ist es sehr reizvoll, wenn die Autorin immer hin und her springt und der Leser so nach und nach mehr Einblick nehmen darf in das Leben der unterschiedlichen Charaktere. Dieser ganz besondere Zug ist eine tolle Kulisse um Geschichten zu erschaffen. Es ist als gleite man beim Lesen selbst im Orient Express dahin und erwarte eine ganz besondere Nacht auf dem Weg „Nachts nach Venedig“.

Diese Geschichte lädt zum Träumen ein, egal ob im Sommer oder Winter. Trotz der darin auch beschriebenen Probleme überwiegt das positive Gefühl beim Lesen und lässt den Leser träumen und gedanklich verreisen. Vielleicht wird auch der Wunsch geweckt einmal selbst diesen ganz besonderen Zug für sich zu entdecken. Interessant ist das bestimmt und nach dem Lesen dieses Buches sicher umso mehr.

Eine lockere Lektüre für schöne Stunden der Muße und Geruhsamkeit.

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Nachts nach Venedig

Veronica Henry , Charlotte Breuer , Norbert Möllemann
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Diana, 14.04.2015
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Genre: Romane

Rezension:

„Nachts nach Venedig“ entführt den Leser auf eine zauberhafte Reise mit dem Orientexpress nach Venedig. Anders als es der Klappentext des Buches suggeriert, geht es hier nicht nur um die Geschichte von Imogen, die im Auftrag ihrer Großmutter ein rätselhaftes Bild in Venedig abholen soll. Vielmehr trifft der Leser auf wesentlich mehr Reisende und erlebt eine kurze Momentaufnahme aus deren jeweiligen Leben. So verschlägt es Archie und Emma in den Orientexpress, weil sie die Reise bei einem Preisausschreiben gewonnen haben. Auch der berühmte Fotograf Riley und seine langjährige Lebensgefährtin Sylvie besteigen wie jedes Jahr diesen bezaubernden Zug, doch diesmal plant Riley eine Abweichung vom normalen Reiseablauf. Auch Simon, dessen Kinder und seine Freundin Stephanie gehen mit auf Reisen.

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Die stetig wechselnde Szenerie stört den Verlauf der Geschichte keineswegs, vielmehr ist es sehr reizvoll, wenn die Autorin immer hin und her springt und der Leser so nach und nach mehr Einblick nehmen darf in das Leben der unterschiedlichen Charaktere. Dieser ganz besondere Zug ist eine tolle Kulisse um Geschichten zu erschaffen. Es ist als gleite man beim Lesen selbst im Orient Express dahin und erwarte eine ganz besondere Nacht auf dem Weg „Nachts nach Venedig“.

Diese Geschichte lädt zum Träumen ein, egal ob im Sommer oder Winter. Trotz der darin auch beschriebenen Probleme überwiegt das positive Gefühl beim Lesen und lässt den Leser träumen und gedanklich verreisen. Vielleicht wird auch der Wunsch geweckt einmal selbst diesen ganz besonderen Zug für sich zu entdecken. Interessant ist das bestimmt und nach dem Lesen dieses Buches sicher umso mehr.

Eine lockere Lektüre für schöne Stunden der Muße und Geruhsamkeit.

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

band 1, drogen, käsefondue, krimi, schweiz, zürich

Mordsfondue

Mike Mateescu
E-Buch Text: 256 Seiten
Erschienen bei Emons Verlag, 20.08.2014
ISBN 9783863586072
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die Protagonistin Enitta Carigiet ist selbsternannte Privatdetektivin in Zürich und bekommt gleich einen wirklich großen Auftrag. Obwohl sie sich eigentlich in diesem Metier noch gar nicht groß unter Beweis gestellt hat, soll sie die Street Parade retten. Der Veranstalter fürchtet eine Absage der Technoveranstaltung wegen eines großen Drogenskandals. Angeblich soll eine neue Killerdroge unter die Leute gebracht werden. Ob Enitta diesem Auftrag gewachsen ist? Den Eindruck hat man als Leser dieses Krimis nicht wirklich, denn die junge Frau stolpert mehr zufällig von einem Event zum nächsten. Alles scheint ihr irgendwo und irgendwie in den Schoß zu fallen, immer gibt es jemanden den sie kennt, der etwas weiß oder der einen kennt, der etwas weiß und so kommt Enitta der Aufklärung des Falles immer näher. Man könnte meinen, sie stolpert immer ihrer Nase nach, dem Geruch von Käse folgend und immer in Begleitung ihres Hündchens durch Zürich.

Das Lesen dieses Krimis hat mir insgesamt wenig Freude bereitet. Vermutlich ist er so regional, dass er nur für wahre Insider lesenswert ist. Einzig einige Details über Zürich und die Großveranstaltung der Street Parade kann ich für mich als interessant verbuchen. Mehr liefert diese Geschichte nicht, zumindest gibt es kaum Spannungsaufbau. Die Erzählung plätschert vor sich hin und endet nach einigen reißerischen Szenen schließlich mit einer nachvollziehbaren Auflösung.

„Mordsfondue“ ist schlicht gesagt zu viel Zürich und zu viel Dialekt! Für mich als ortsunkundige und dem Schwizerdütsch nicht mächtige Deutsche war diese Geschichte schon aus diesen Gründen einfach nichts. Ein Glossar findet sich im Buch auch nicht, aber der Autor hat eines auf seiner Homepage www.mikemateescu.ch zur Verfügung gestellt. Vorbeischauen lohnt sich hier, denn so bekommt der deutsche Leser zumindest etwas Unterstützung um die vielen schweizerischen Ausdrücke zu verstehen.

Insgesamt bleibt der Kriminalroman für mich persönlich eine Enttäuschung, insbesondere da es auch mit der Spannung hier nicht weit her war.

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band 1, drogen, käsefondue, krimi, schweiz, zürich

Mordsfondue

Mike Mateescu
E-Buch Text: 256 Seiten
Erschienen bei Emons Verlag, 20.08.2014
ISBN 9783863586072
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die Protagonistin Enitta Carigiet ist selbsternannte Privatdetektivin in Zürich und bekommt gleich einen wirklich großen Auftrag. Obwohl sie sich eigentlich in diesem Metier noch gar nicht groß unter Beweis gestellt hat, soll sie die Street Parade retten. Der Veranstalter fürchtet eine Absage der Technoveranstaltung wegen eines großen Drogenskandals. Angeblich soll eine neue Killerdroge unter die Leute gebracht werden. Ob Enitta diesem Auftrag gewachsen ist? Den Eindruck hat man als Leser dieses Krimis nicht wirklich, denn die junge Frau stolpert mehr zufällig von einem Event zum nächsten. Alles scheint ihr irgendwo und irgendwie in den Schoß zu fallen, immer gibt es jemanden den sie kennt, der etwas weiß oder der einen kennt, der etwas weiß und so kommt Enitta der Aufklärung des Falles immer näher. Man könnte meinen, sie stolpert immer ihrer Nase nach, dem Geruch von Käse folgend und immer in Begleitung ihres Hündchens durch Zürich.

Das Lesen dieses Krimis hat mir insgesamt wenig Freude bereitet. Vermutlich ist er so regional, dass er nur für wahre Insider lesenswert ist. Einzig einige Details über Zürich und die Großveranstaltung der Street Parade kann ich für mich als interessant verbuchen. Mehr liefert diese Geschichte nicht, zumindest gibt es kaum Spannungsaufbau. Die Erzählung plätschert vor sich hin und endet nach einigen reißerischen Szenen schließlich mit einer nachvollziehbaren Auflösung.

„Mordsfondue“ ist schlicht gesagt zu viel Zürich und zu viel Dialekt! Für mich als ortsunkundige und dem Schwizerdütsch nicht mächtige Deutsche war diese Geschichte schon aus diesen Gründen einfach nichts. Ein Glossar findet sich im Buch auch nicht, aber der Autor hat eines auf seiner Homepage www.mikemateescu.ch zur Verfügung gestellt. Vorbeischauen lohnt sich hier, denn so bekommt der deutsche Leser zumindest etwas Unterstützung um die vielen schweizerischen Ausdrücke zu verstehen.

Insgesamt bleibt der Kriminalroman für mich persönlich eine Enttäuschung, insbesondere da es auch mit der Spannung hier nicht weit her war.

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büro, ehe, eltern, ertrauen, famili, familie, fremd gehen, freunde, frühstück, garten, glüc, journalismus, journalistin, kinder, liebe

Und zwischen uns ein Jahr

Natascha Rodrigues
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 05.12.2014
ISBN 9783746630908
Genre: Sonstiges

Rezension:

Marie führt ein glückliches Leben. Sie ist verheiratet mit einem Mann, der sie auf Händen trägt und die beiden haben zwei wundervolle Kinder. Maries Verhältnis zu den Schwiegereltern ist perfekt. Doch mit dem Tod ihres Vaters drängt die eigene Vergangenheit mit aller Macht an die Oberfläche, kommen alle die verdrängten Momente in ihr wieder hoch, die sich seit der Trennung der eigenen Eltern vor vielen Jahren in ihr aufgestaut haben und nie verarbeitet wurden. Und dann begegnet sie auf der Trauerfeier ihres Vaters einem anderen Mann, Serge. In ihm findet Marie einen Gleichgesinnten und von Anfang an ist da dieses besondere Gefühl für diesen Mann und eine Nähe, die eigentlich gar nicht möglich scheint.

Natascha Rodrigues präsentiert uns in ihrem Debütroman „Und zwischen uns ein Jahr“ eine eigentlich alltägliche Geschichte. Eine Beziehung scheint glücklich, bis ein Dritter oder eine Dritte auftaucht und sich Gefühle einschleichen und schon ist es vorbei mit dem scheinbaren Glück. Aber diese Geschichte hier ist mehr, sie geht tiefer und sie zeigt wie Erlebtes einen Menschen sehr tief und nachhaltig beeinflussen kann. Hier geht es um Verdrängungsmechanismen und auch darum wie sehr der Mensch sich wünscht verstanden zu werden. Aber wer versteht einen schon wirklich? Kann das nicht nur jemand, der gleich empfindet und sich wirklich in einen Menschen hineinversetzen kann?

Die Protagonistin Marie ist hier sicherlich nicht für jeden Leser eine Sympathieträgerin, aber sie ist wie sie ist und wer ihr Handeln verstehen möchte, dem wird das gelingen, wenn er sich ganz auf Marie einlässt, wenn er sich in sie und ihre Vergangenheit hineinversetzt und hier nicht alles nur einseitig betrachtet. Der Autorin gelingt es für meine Begriffe perfekt Maries Emotionen und Beweggründe hier ans Licht zu bringen.

„Und zwischen uns ein Jahr“ ist eine Geschichte voller großer Emotionen, mit vielen Aufs und Abs und vielleicht auch keinem Ende, wie man es sich wünscht. Aber dieses Buch ist sehr realistisch und in jedem Fall eine absolute Leseempfehlung.

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16 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

band 1, krimi, regina ramstetter, reihe, reihe: kommissar kroner, verlag: emons

Leichrevier

Regina Ramstetter
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Emons Verlag, 24.06.2016
ISBN 9783954512942
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die Autorin Regina Ramstetter entführt uns in ihrem Buch “Leichrevier” nach Passau zur Zeit des Jahrhunderthochwassers 2013. Dort wird im Wasserkraftwerk Jochenstein die Leiche von Sara Rieß gefunden, einer jungen Leistungssportlerin. Der ermittelnde Kommissar Kroner kennt die Tote, denn sein Sohn Markus und seine Ziehtochter Valli haben mit ihr zusammen die Schulbank gedrückt und sie sogar noch am Abend des Vortages auf einem Klassentreffen gesehen. Dennoch ist sie nun tot. Das familiäre Umfeld von Sara Rieß ist ungewöhnlich und weckt auch das Misstrauen von Kroner. Doch dann wird in Passau während des Hochwassers mitten in der Stadt eine weitere Leiche angeschwemmt. Gibt es einen Zusammenhang zwischen den beiden Todesfällen oder nicht? Die zweite Tote ist noch sehr jung. Valli fischt sie aus dem Wasser und Valli ist fortan auch nicht mehr davon abzuhalten Ermittlungen auf eigene Faust zu anzustellen. Diese führen sie sogar in Richtung Tschechien und lassen sie in die Abgründe der menschlichen Seele blicken. Nur mit viel Glück übersteht die junge Frau ihre oft leichtsinnigen Aktionen fast unbeschadet. Das gelingt nur, weil sie Unterstützung in Kroners jungem Kollegen Ben findet.

„Leichrevier“ ist ein interessant geschriebener Krimi, der in Passau spielt, die Stadt aber nicht zu sehr in den Vordergrund stellt. So kann der Krimi auch von jedem nicht Ortskundigen zur Hand genommen werden.

Hier gibt es wirklich interessante Charaktere. Die etwas einfach gestrickte Valli mit ihrem ausgeprägten Gerechtigkeitssinn ist hier wohl besonders hervorzuheben. Aber auch deren außergewöhnliche Mutter und wiederum deren Beziehung zu Kriminalhauptkommissar Kroner sind ausgesprochen interessant und geben der Geschichte das besondere etwas. Während in Passau Land unter herrscht und die Nerven vieler Einwohner extrem angespannt sind, gibt es in dieser Stadt eben auch noch andere Probleme und die haben es wirklich in sich.

Ein gelungenes Debüt mit aktuellem Hintergrundthema und Protagonisten ganz nach meinem Geschmack, mit Ecken und Kanten und dem Herzen am rechten Fleck.

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67 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 39 Rezensionen

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Teufelsmord

Tanja Noy
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 10.06.2014
ISBN 9783956490293
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Im Jahre 1987 erschüttern die Teufelsmorde das Dorf Wittenrode. Der Täter wird schnell gefasst und nimmt sich kurz nach seiner Verhaftung in seiner Zelle das Leben. Aber war er tatsächlich schuldig?

Viele Jahre später, im Jahr 2010, wird Wittenrode erneut zum Schauplatz eines grausamen Mordes. Jürgen Jakob wird tot in seinem Haus gefunden. Auf seinem Körper eingeritzt befindet sich ein Pentagramm. Seine Frau Kerstin behauptet ihn getötet zu haben und bringt sich kurz darauf in ihrer Zelle um. Alles erinnert an die Teufelsmorde von damals. Aber gibt es tatsächlich eine Verbindung?

Zur Beerdigung von Kerstin kehren deren alte Freunde Julia, Eva und Greger in das Dorf zurück, das sie einst hinter sich gelassen haben. Wittenrode war für sie alle immer nur eine Station in ihrem Leben, denn dort sind sie unter der Aufsicht des heutigen Pastors Jordan im Waisenhaus aufgewachsen. Eine wirkliche Bindung zum Ort haben sie alle nicht. Für Julia Wagner ist Wittenrode sogar ein Ort an den sie nie wieder zurückkehren wollte. Doch nun ist sie da und sie ist sich sicher, dass ihre ehemalige Freundin Kerstin diesen Mord an ihrem Mann niemals begangen haben kann. Im Dorf aber stößt sie auf eine Mauer von Schweigen und Angst. Aber Julia ermittelt auf eigene Faust, denn sie spürt, dass hier etwas nicht stimmt und als ehemalige Polizistin weiß sie die richtigen Fragen zu stellen und die richtigen Schlüsse zu ziehen. Allerdings wird dieser Fall sie auch mit ihrer eigenen Vergangenheit und den Abgründen der menschlichen Psyche konfrontieren.

Sehr gut gezeichnet wird hier vor allen Dingen die Dorfgemeinschaft dieses kleinen niedersächsischen Ortes. Jeder Einzelne dort fühlt sich als Teil des Ganzen und das durchaus positiv wie negativ. Eine kleine Ortschaft hat oft ihre Tücken und kann durchaus Einfluss nehmen auf das Verhalten einzelner Individuen. Auch wenn das nicht immer so ausgeprägt sein wird, wie hier dargestellt, so ist das fiktive Wittenrode doch ein Dorf, das es tatsächlich geben könnte.

„Teufelsmord“ ist ein spannender Thriller. Der Leser weiß hier immer etwas mehr als Julia und ihre Freunde, aber doch nicht genug um das große Ganze bis ins letzte Detail zu verstehen. Das ist wirklich sehr gut gemacht und so kommt der Showdown überraschend daher und auch in gewisser Hinsicht offen. Julia Wagners ganze Geschichte ist am Ende des Buches noch nicht abgeschlossen und so darf die Leserschaft gespannt sein auf die Fortsetzung. „Todesruhe“ soll im Januar 2015 erscheinen.

„Teufelsmord“ ist ein satanistischer Thriller und sicher nicht für vorsichtige Gemüter geeignet.

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205 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 60 Rezensionen

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Sehnsucht ist ein Notfall

Sabine Heinrich
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 08.03.2014
ISBN 9783462046212
Genre: Liebesromane

Rezension:

An Silvester erhält Eva Ludwig die Nachricht, dass sich ihre Oma nach sechzig Jahren Ehe von Opa trennen will. Das ist ein Schock oder vielleicht besser gesagt eine große Überraschung. Allerdings steht auch Evas eigenes Gefühlsleben auf dem Kopf, denn in ihrer Beziehung zu Johannes ist zwar vieles in Ordnung, aber Eva stört es schon, dass Johannes keine Kinder möchte und wohl auch, dass er nicht reagiert, wenn sie ihm eine SMS schickt und vielleicht auch noch das eine oder andere kleine Detail mehr. Und außerdem gibt es da noch Tobias, den Vater einer kleinen Patientin von Eva, der vielleicht mehr sein könnte als ein One-Night-Stand für Eva.

Eva packt die Gelegenheit beim Schopfe und entflieht der Heimat samt Oma. Diese hat noch nie das Meer gesehen und würde das gerne nachholen und so ergibt es sich, dass die beiden Frauen in Richtung Italien fahren. Dabei unterhalten sie sich viel und denken auch viel nach.

„Sehnsucht ist ein Notfall“ beschreibt die Reise zweier Frauen auf der Suche nach Erfüllung ihrer Wünsche. Hier geht es nicht nur um Sehnsucht nach Liebe sondern auch um andere erfüllte oder nicht erfüllte Sehnsüchte. Eva und ihre Oma besuchen auf ihrer Reise viele schöne Orte, knüpfen tolle Kontakte und erleben unvergessliche Momente. Dabei kommen sie sich gefühlsmäßig noch näher, als sie es ohnehin schon sind.

Man merkt beim Lesen der Geschichte sehr deutlich wie verbunden sich die Autorin ihren Charakteren fühlt. Sehr starke Emotionen kommen zum Vorschein und immer steht die Frage im Raum welche Entscheidung wohl die richtige ist. Aber das ist auch eine Frage vor der man im Leben immer wieder stehen wird und deren Beantwortung eigentlich nicht möglich ist. So ist es auch verständlich, dass mit dem Ende des Buches die Reise nicht zu Ende ist und auch die Sehnsucht nicht gestillt ist und das wird wohl auch niemals der Fall sein. So lässt Sabine Heinrich für ihre Figuren hier einige Fragen offen und es liegt am Leser die Fäden an diesen Stellen weiterzuspinnen.

Dieses Buch ist schön und traurig zugleich. Es hat mich mit seinem Blick auf das Leben und die im Leben zu treffende Entscheidungen begeistert.

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27 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

ausgrabungen, erzählstränge, gmeiner, historisches, kornwestheim, krimi, leserunde, lka, oliver wolf, psychopath, römer, s-bahn-mörder, stuttgart, vergangenheit, windkraft

Kesselsturm

Oliver Wolf
Flexibler Einband: 341 Seiten
Erschienen bei Gmeiner-Verlag, 01.07.2013
ISBN 9783839214466
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Mit „Kesselsturm“ präsentiert der Autor Oliver Wolf seinen zweiten Krimi rund um die Ermittler André Bürkle und Antonia Ronda. In diesem Fall geht es um Morde in der Stuttgarter S-Bahn. Zu unterschiedlichen Zeiten auf verschiedenen Strecken werden Menschen scheinbar wahllos erschossen. Zwischen den Opfern gibt es keinerlei offensichtliche Verbindungen, was die Ermittlungen erschwert.
Ronda fühlt sich derzeit ohnehin gerade überfordert, da sie im privaten Umfeld erhebliche Probleme mit ihrer im Heim lebenden Mutter hat. Man spürt sehr deutlich, dass Ronda nicht wirklich bei der Sache ist und hat schnell den Eindruck, dass sie viel zu impulsiv und voreilig agiert.

Oliver Wolf genügt auch in seinem neuen Buch nicht nur ein Handlungsstrang. Es müssen gleich einige mehr sein und einen davon siedelt er sogar im Jahre 243 nach Christus an. In dieser Zeit lebt die Suebin Geofin, die bei einem Angriff auf das eigene Dorf ihre gesamte Familie verliert und Rache schwört. Anhand einer Lanze will sie die Mörder ausfindig machen und zur Rechenschaft ziehen.

Dann sind da noch der geplante Bau von Windrädern, der in Stuttgart hohe Wellen schlägt und eine damit in Zusammenhang stehende, derzeit ruhende Baustelle.

Wie das alles zusammenhängt erschließt sich erst gegen Ende der Geschichte, auch wenn sich der Leser sicherlich das eine oder andere bereits im Vorfeld denken kann. Mir persönlich hat vor allen Dingen die Geschichte der Suebin Geofin sehr gefallen, wobei man natürlich sagen muss, dass hierdurch die eigentliche Krimihandlung viel zu kurz kommt. Sicherlich hätte man dieser Erzählung einen kleineren Raum einräumen können. Die Spannung leidet darunter ein wenig und es ist sicherlich Geschmackssache, ob diese Unterbrechungen einem Leser gefallen oder nicht.

Etwas zu kurz kommt auch die Thematik der Windräder. Das hat bei mir keinesfalls den Lesegenuss geschmälert, nur wird jeder Leser, der das Cover des Buches betrachtet und den Klappentext liest, sicherlich davon ausgehen, dass die Windräder eine relativ große Rolle in der Gesamthandlung einnehmen. Dies ist jedoch nicht so.

„Kesselsturm“ ist insgesamt ein Buch, welches Spannung und Unterhaltung gekonnt verbindet und für einige Stunden angenehmen Lesegenuss sorgt. Gerne hätte die Handlung aber auch etwas kompakter daherkommen dürfen.

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27 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

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Schuld war nur der Tee

Emma Grey
Flexibler Einband: 246 Seiten
Erschienen bei KSB-Media, 01.03.2014
ISBN 9783941564916
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Chirurg Dr. Steven Bartley hat bahnbrechendes geschafft. Es ist ihm und seinem Team gelungen bei einem Parkinsonpatienten einen Hirnschrittmacher zu implantieren und zwar so, dass keine anderen Verletzungen auftreten. Die Begeisterung im Allgemeinen ist groß, doch Dr. Bartley kann seinen Erfolg nicht lange genießen. Kurz darauf wird er tot aufgefunden, gekocht in seiner eigenen Badewanne.

Die Ermittlungen in diesem Mordfall leitet Detective Chief Inspector Peter Cromwell. Dieser ist zwar einerseits sehr engagiert, derzeit aber in seiner ganz eigenen, persönlichen Krise gefangen. Nachdem er vor einiger Zeit seine Ehefrau bei einem Bootsunglück verloren hat, ist vor kurzem auch noch sein ehemaliger Partner ums Leben gekommen. Peter Cromwell fühlt sich schuldig, obwohl ihm alle anderen versichern, dass ihn keinerlei Schuld trifft. Dennoch kann Peter sich nicht mehr so auf seine Arbeit konzentrieren wie früher einmal. Da hilft ihm wohl auch der Alkohol nicht, den er vermehrt zu sich nimmt, eigentlich verschlimmert sich die Lage dadurch nur.

Während die Ermittler den Täter noch im nahen Umfeld von Dr. Bartley vermuten, wird in London eine weitere Leiche gefunden. Ein Immobilienmakler wird tot aufgefunden. Die Todesursache stimmt überein, allerdings scheint es keinerlei Verbindung zwischen diesem Mann und dem ersten Opfer zu geben. Und welche Bedeutung mag das grüne Pulver haben, das sich an beiden Tatorten feststellen lässt? Die Ermittler stehen vor einem Rätsel und irgendwie geht es nicht voran. Diese Situation wird auch nicht gerade dadurch verbessert, dass man Peter eine neue Partnerin an seine Seite stellt. Lynn ist jung, sehr bestimmend und besserwisserisch. Mit ihrer Art stößt sie nicht nur bei Peter, sondern auch bei Kollegen und sehr deutlich auch bei mir als Leserin auf Gegenwehr. Während ich zunächst mit Peter und seiner Art nicht warm werden konnte, wurde mit dem Auftauchen von Lynn meine Abneigung gegen diese Frau viel stärker. Nun von Harmonie und Sympathie kann hier wahrlich keine Rede sein.

Obwohl der Leser auch aus der Sichtweise des Täters Dinge erfährt und Ansätze seiner Motive erkennen darf, so bleibt es einige Zeit unklar wer hinter den Taten steckt. Für mich persönlich leider etwas zu früh ist dann aber klar wer hinter den Taten steckt und dann läuft alles einfach zu glatt. Hier ist ein Hauch zu viel Zufall im Spiel und etwas zu viel Charakterschwäche und Emotionalität der Protagonisten. Die grundsätzliche Idee dieses Krimis jedoch ist gelungen.

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126 Bibliotheken, 4 Leser, 5 Gruppen, 72 Rezensionen

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Kobrin - Die schwarzen Türme

Caroline G. Brinkmann
Buch: 432 Seiten
Erschienen bei Papierverzierer Verlag, 03.03.2014
ISBN 9783944544557
Genre: Fantasy

Rezension:

Kobrin ist vierzehn Jahre alt und eine Elfe. Ihre Heimat ist Immerblau, ein Teil des Landes Argorn. Dort lebt sie seit ihrer Geburt bei der Tante, denn ihr Vater starb schon bevor sie auf die Welt kam und die Mutter bei ihrer Geburt. Kobrin ist ein glückliches junges Mädchen, allerdings leidet sie ein wenig darunter, dass sie bislang noch keine Magie wirken kann, sie ist in dieser Hinsicht blind. Das ist auch der Grund warum sie von einigen Kindern, insbesondere den Fichtensteingeschwistern, immer wieder gehänselt wird. Doch plötzlich hat Kobrin merkwürdige Träume. Es scheint als hätte sie eine ganz besondere Verbindung zu Bäumen, denn diese flüstern ihr etwas zu. Eine Gefahr liegt über dem Land. Der Tod und das Böse nähern sich. Kobrin findet das zwar sonderbar, denkt sich aber nicht viel dabei. Doch dann erhält sie eine ganz besondere Aufgabe, die sie zunächst einmal nicht erfüllen will. Sie soll ein Säckchen mit wichtigem Inhalt jemandem überbringen, den sie nicht einmal kennt. Aber wie soll ihr das gelingen? Als jedoch der Wald in einiger Entfernung zu brennen beginnt, flüchtet die Familie aus Immerblau und Kobrin hat das Säckchen im Gepäck.

Daidalor ist gemeinsam mit Aries und weiteren Soldaten auf der Suche nach Tiranen, skrupellosen Soldaten der Nox oder vielleicht sogar nach den Nox selbst, denn man befürchtet, dass die Schattenherren zurückkehren wollen aus ihrer Verbannung in den Bergen. Eine Gefahr liegt über dem Land. Das spürt Daidalor ganz deutlich. Verstärkt wird dieser Eindruck noch durch seine Träume in denen ihm immer wieder eine junge Frau umgeben von Feuer erscheint, deren Gesicht er nicht wirklich zu erkennen vermag. Daidalor und seine Männer sind der Gefahr sehr nahe, viel näher als sie sich vorstellen können, aber Daidalor weiß sich zu helfen, denn er ist ein Zauberer.

„Kobrin – Die schwarzen Türme“ ist ein Buch dessen äußere Gestaltung alleine mich bereits fasziniert hat. Ein Klappenbroschurbuch auf dessen äußerem Cover Kobrin zu sehen ist oberhalb einer wundervollen blau-grünen Welt. Hier sind wohl Immerblau und die nahe gelegenen Wälder zu sehen. In der Mitte aber ist ein runder Ausschnitt im Cover offen gelassen und dieser zeigt die Gefahr: das Feuer und die schwarzen Türme.

Die Geschichte selbst ist interessant geschrieben und beherbergt viele interessante Wesen. Hier sind natürlich vor allem die Wälder zu nennen, durch die Kobrins und auch Daidalors Reise führt und in denen es von lebenden Bäumen, Menschen, die auf Wölfen reiten, Schlangenwesen und anderen fantastischen Gestalten nur so wimmelt oder wimmeln soll.

Das Geschehen fordert viele Opfer, so dass ich dieses Buch, auch wenn es durch Kobrin so frisch und jung wirkt, nicht für sehr junge Leser und Leserinnen empfehlen würde. Kobrin ist eine Protagonistin, die irgendwie sehr unreif und unsicher durchs Leben tappt und meist mehr Glück als Verstand hat. Das mag zwar altersbedingt verständlich sein, hat aber bei dieser besonderen fantastischen Reise schon manches Mal ein heftiges Kopfschütteln meinerseits hervorgerufen. Dennoch hat mir die Begleitung des jungen Mädchens durch dieses Buch Freude bereitet und ich bin neugierig auf die Fortsetzung, denn die Gefahr ist noch nicht völlig gebannt und Kobrin und Daidalor sind noch nicht an ihrem Ziel angelangt wo auch immer das sein mag.

Caroline G. Brinkmann hat es geschafft mich mit dem Beginn ihrer Trilogie nach Argorn zu locken und diese Welt hat mich in ihren Bann gezogen. Ich kann die Geschichte jedem Fantasyliebhaber empfehlen, wenn er bereit ist sich auf das Alter und die Unerfahrenheit Kobrins einzulassen.

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23 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

entführung, finn und die geklauten kinder, gewalt, kinder, kinderbuch, kinderentführung, kinderkrimi, lustig, minister, mutige kinder, nordboresien, norwegen, oslo, politik, spannung

Finn und die geklauten Kinder

Lars Grimstad , Irene Marienborg
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Dressler, 20.01.2014
ISBN 9783791507286
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Finn Fahr ist eigentlich ein ganz normaler Junge, wäre da nicht die Tatsache, dass sein Vater, der bis vor kurzem noch ein einfacher Taxifahrer war, nun Ministerpräsident von Norwegen ist. Das verändert das Familienleben schon ganz gewaltig. Nun ist Finns Vater aber kein Ministerpräsident wie jeder andere, denn seine politischen Prioritäten liegen ganz anders. Er ist für das Verteilen von Gratisschokolade, weniger Luft in Chipstüten und viele andere Dinge, die den normalen Menschen bewegen. Zum Glück sind einige seiner Maßnahmen aber auch halbwegs vernünftig, wie z. B. die Reparatur von Straßen.

Während nun Finns Vater mit seinen politischen Angelegenheiten beschäftigt ist, verschwinden in Oslo plötzlich Kinder. Sie laufen scheinbar von zu Hause weg, aber irgendwie ist das ganz schön merkwürdig. Finn und seine Freundin Sunniva glauben nicht an diese Weglauftheorie der Erwachsenen und der Polizei und versuchen daher etwas über die Hintergründe des Verschwindens der Kinder zu erfahren. Dabei jedoch geraten sie in große Gefahr. Zum Glück erhalten die beiden Unterstützung durch Finns neuen Bruder Kimmelim, der von seinem Vater, dem Diktator von Nordboresia, ganz einfach als Gastgeschenk an Finns Vater überreicht wurde. Kimmelim ist clever und mutig und er ist, was er selbst nicht weiß, ein Androide, also eine Maschine.

Um solche Maschinen und um das Verhalten von Kindern im allgemeinen geht es auch im weiteren Verlauf der Geschichte, die wirklich insgesamt nur als skurril und verrückt bezeichnet werden kann. Sie ist spannend und außergewöhnlich und abenteuerlich, aber sehr viele Denkansätze bietet sie für das angesprochene Lesepublikum nicht. Einzig ein Wissenswettbewerb liefert hier einige vielleicht interessante Einzelheiten für den Leser.

Sehr schön ist die Gestaltung des Buchcovers gelungen. Hier werden viele einzelne Szenen aus der Geschichte präsentiert. Leider wird man die Zusammenhänge natürlich erst erkennen, wenn man das Buch gelesen hat.

„Finn und die geklauten Kinder“ ist eine ganz nette Geschichte, die etwas Zeit braucht bevor sie Fahrt kommt und die man nach dem Lesen wohl nur unter dem Motto verrückte Idee abhaken kann.

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42 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

abenteuer, caroline g. brinkmann, drama, elysion, fantasieland, fantasy, gefahren, humor, hund, jugendbuch, pan, psychiatrische einrichtung, psychische probleme, traumatisches ereignis, träume

Pans Geheimnis

Caroline G. Brinkmann
Flexibler Einband: 168 Seiten
Erschienen bei A. Fritz Verlag, 24.01.2014
ISBN 9783944771038
Genre: Sonstiges

Rezension:

Emma hat Schlimmes erlebt und kommt damit nicht klar. Um das Erlebte zu verarbeiten und einen Weg zurück zur Normalität zu finden, ist sie daher in eine Klinik eingewiesen worden. Eigentlich ist es dort ganz nett, aber Emma braucht Zeit. Seit dem schrecklichen Ereignis spricht sie nicht mehr und flüchtet sich in ihren Gedanken und Träumen immer häufiger in eine Traumwelt namens Elysion, in der sie nur das Schöne vermutet. Ihr dortiger Begleiter, der Hund Pan, ist ihr sehr ans Herz gewachsen. Nach und nach muss Emma jedoch feststellen, dass auch die erdachte Traumwelt ihre Schattenseiten hat. Nicht alle Menschen hier sind freundlich und außerdem lauern auch in Elysion Gefahren.

Anders als eigentlich von mir erwartet ist Pans Geheimnis kein reines Fantasybuch, sondern eine Geschichte über junge Menschen und deren Probleme und Außenseiterrollen in der Gesellschaft. Die Fantasie spielt sich hier nur in Träumen ab und ist eine Flucht vor der Realität, aber für Emma auch eine Hilfe das Geschehene anzunehmen und im wahren Leben nach vorne zu blicken.

Die Autorin Caroline G. Brinkmann verbindet die zwei Welten, in denen Emma lebt, miteinander. Hier erlebt der Leser die eigentliche Handlung aus Emmas eigener Perspektive.

Etwas unbefriedigend war für mich persönlich die fehlende Aufklärung darüber, wie es zu einer Vermischung der Traumwelt von Emma und der Realität kommt. Hier wird nicht klar, was die Ärzte, Schwestern und Mitpatienten und -patientinnen tatsächlich empfinden und erleben und in welcher Gefahr sie wahrhaftig schweben. Wann gewinnt der Traum hier Überhand und was ist wirklich real und was nicht?

Insgesamt gesehen ist Pans Geheimnis ein interessantes Buch, dass den Leser zum Nachdenken anregt. Die Geschichte wird sehr fantasiereich erzählt aber gegen Ende bleiben mir im Großen und Ganzen zu viele Dinge unbeantwortet.

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beziehung, familie, freund, freundschaft, jugendbuch, junge, lena hach, liebe, liebeskummer, mädche, pude, verlieb, verlust, zettel

Wanted. Ja. Nein. Vielleicht.

Lena Hach
Flexibler Einband: 155 Seiten
Erschienen bei Julius Beltz GmbH & Co. KG, 19.12.2014
ISBN 9783407811578
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Finn hat Liebeskummer. Seine Freundin Sofie hat sich von ihm getrennt, doch Finn kommt damit einfach nicht klar. Zum Glück ist sein Freund Moritz für ihn da und versucht ihn abzulenken und auf andere Gedanken zu bringen. Sogar das ALK – Anti-Liebeskummer-Programm entwickelt er eigens für Finn. Auf andere Gedanken bringen Finn allerdings erst die verrückten Abreißzettel, die er an mehreren Stellen in der Stadt entdeckt. Dort werden Fragen gestellt und man darf sich die Antwort abreißen. Ja, nein oder vielleicht passt als Antwort eigentlich auch immer, aber es gibt auch andere sehr witzige Abreißideen, die nicht nur Finn faszinieren. Sie sind einfach herrlich diese Zettel und die Künstlerin, die diese Zettel entwirft, ist noch viel besser. Das zumindest findet Finn und so lernt er Lara schließlich näher kennen.

Die Autorin Lena Hach erzählt ihre Geschichte aus unterschiedlichen Perspektiven und so lernt der Leser sowohl Finn als auch Lara aus unterschiedlichen Betrachtungswinkeln kennen. Lara ist auf den ersten Blick ein fröhlicher Mensch, aber sie verbirgt etwas. Ob Finn ihr eine Hilfe sein kann?

„Wanted. Ja. Nein. Vielleicht“ ist eine kurze Geschichte, für jugendliche Leser geschrieben, die mit einer wirklich lustigen Idee aufwartet. Laras Abreißzettel sind einfach sehr originell und versprühen gute Laune. Dennoch ist dieses Buch mehr als nur eine lockere, leichte Geschichte. Laras Geheimnis steckt tief in ihr drin. Es bedrückt und belastet sie sehr. Umso schöner ist es, dass die Problematik hier sehr gut aufgearbeitet wird. Lara lernt mit ihrer Vergangenheit zu leben.

In der Kürze liegt die Würze. Das bewahrheitet sich hier. Durch die kurze Handlung wird Laras Problem sehr schnell deutlich und entfaltet eine intensive Wirkung auf den Leser. Allerdings haben auch die anderen Charaktere ihre ganz eigenen kleinen Probleme, die zu bewältigen sind und die Autorin verpackt sie in eine rundum gelungene Handlung und damit in ein kurzes, sehr ausdrucksstarkes Jugendbuch.

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