schokigirl

schokigirls Bibliothek

758 Bücher, 208 Rezensionen

Zu schokigirls Profil
Filtern nach
791 Ergebnisse
Wähle einen Buchstaben, um nur die Titel anzuzeigen, die mit diesem beginnen.



LOVELYBOOKS-Statistik

(12)

21 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 6 Rezensionen

lockwood, jonathan stroud, geister, london, hörbuch

Lockwood & Co. - Der Wispernde Schädel

Jonathan Stroud , Katharina Orgaß , Gerald Jung , Anna Thalbach
Sonstiges Audio-Format
Erschienen bei cbj audio, 27.10.2014
ISBN 9783837126464
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(47)

166 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

oetinger, james frey, endgame, brutal, endzeit

Endgame. Die Entscheidung

James Frey
Fester Einband: 592 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 14.11.2016
ISBN 9783789104046
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(94)

210 Bibliotheken, 11 Leser, 0 Gruppen, 71 Rezensionen

liebe, new adult, freundschaft, bianca iosivoni, der letzte erste blick

Der letzte erste Blick

Bianca Iosivoni
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 24.04.2017
ISBN 9783736304123
Genre: Liebesromane

Rezension:

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sichtweise beider Protagonisten, also von Emery & Dylan, geschildert. Der Schreibstil ist leicht lesbar. Ich finde, man merkt meist, ob die Geschichte übersetzt oder von einer deutschen Autorin verfasst wurde. Und obwohl diese Geschichte in Amerika spielt, fällt es direkt auf, dass die Autorin deutschsprachig ist. Das ist aber nichts schlechtes. Es fällt nur mir auf.


Die Charakterisierung der Protagonisten war ausführlich & tiefgreifend. Die Probleme & Charakteristika waren durchaus nichts besonderes in dem Genre. Aber ich mochte die Protagonisten & hab gerne etwas über sie gelesen, was die Hauptsache für mich ist.

Es gab nur kleinere Dinge, die mich etwas gestört haben. Emery war beispielsweise manchmal etwas zu aggressiv, was aber gut thematisiert wurde & auch Sinn in der Geschichte ergibt. Von daher war das nicht schlimm. Was mich etwas mehr gestört hat, war dieses „alles über ein Kamm scheren“. Sie lehnte alle Good Guys mit der Begründung ab, dass ein vermeintlicher Good Guy ihr mal böse mitgespielt hatte. Das eine hat doch mit dem anderen nichts zu tun. Genauso könnte sie auch alle Männer oder alle Gleichaltrigen oder oder oder ablehnen. Das ist halt willkürlich. Es sind doch nicht alle gleich, die eine Eigenschaft teilen. Sowas kann ich einfach nicht nachvollziehen.

An Dylan hat mich nur seine vermeintliche Schwache etwas stutzig gemacht. Er ist zu hilfsbereit. Das klingt nach einer Schwäche, die man sich ausdenkt, weil man eine Schwäche braucht, aber den Charakter trotzdem irgendwie als perfekt darstellen will. Solche Nachteile nennt man bei Vorstellungsgesprächen um sich gut darzustellen. Es klingt also nicht wirklich realistisch. Aber zum Glück hatte er genug andere Probleme, sodass er schon realistisch gewirkt hat.


Die Handlung hatte relativ typische Plotpunkte. Vieles war vorhersehbar & man kennt sowas schon aus anderen ähnlichen Büchern. Streiche, Streitereien, Geldprobleme etc. waren hier alle vorhanden. Ich persönlich finde das nicht schlimm. Viele dieser Plotpunkte lese ich auch gern in solchen Büchern. Wie gesagt erwarte ich von einem New Adult Buch keine Innovation. Mir ist nur wichtig, dass ich emotional mitgenommen werde. Das konnte es teilweise auch ganz gut, aber leider nicht immer. Mir fehlte der typische Sog, den ich bei New Adult Büchern, die ich mag, üblicherweise habe & auch suche. Ich habe es gerne gelesen, keine Frage, aber ich war nicht komplett involviert & ständig drin. Ich konnte das Buch ohne Probleme für einige Tage zur Seite legen ohne das Bedürfnis zu verspüren weiter lesen zu wollen. Das finde ich wirklich schade. Und ich weiß nicht genau woran das liegt. Dasselbe hatte ich schon bei Mona Kastens „Begin Again“. Vielleicht liegt es daran, dass deutsche Autoren über das Leben in Amerika schreiben, aber einen richtigen Hinweis darauf finde ich hier nicht wirklich. Ich kann das Problem dabei leider nicht benennen. Es hat mich nur einfach nicht vollkommen mitnehmen können.



Fazit: An sich hat die Geschichte alles was ein gutes New Adult Buch braucht: Humor, sympathische Charaktere & unterhaltsame Plotpunkte. Nur leider konnte das Buch mich nicht immer emotional mitnehmen. Deshalb habe ich 3,5 Sterne vergeben.



Hinweis: Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar vom Verlag bekommen.

  (0)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(10)

17 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

bran, petyr baelis, intrigant, lannister, tyrion

Das Lied von Eis und Feuer 05

George R.R. Martin , Andreas Helweg , Reinhard Kuhnert
Sonstiges Audio-Format
Erschienen bei Random House Audio, 04.03.2013
ISBN 9783837120189
Genre: Fantasy

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(4)

5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

jimikoi, manga-short-storys

Jimikoi - Simple Love

Ema Toyama , Oke Maas
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Egmont Manga, 01.09.2016
ISBN 9783770489954
Genre: Comics

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(97)

158 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 57 Rezensionen

liebe, rock my body, rockstars, musik, erotik

Rock my Body

Jamie Shaw , Veronika Dünninger
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 17.04.2017
ISBN 9783734103551
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Hinweis: Obwohl dies Band 2 ist, habe ich es gelesen ohne den vorherigen Band zu kennen. Das ging auch recht gut. Nur der Einstieg ist etwas holprig, weil die beiden scheinbar bereits mitten in einer Sex-Beziehung stecken. Diese haben sie scheinbar bereits in Band 1 begonnen. Das muss man erst überwinden, aber alles wichtige für die Gefühlsleben wird eigentlich gut in diesem Band erläutert. Man merkt natürlich zudem, dass so manche Nebencharaktere & ihre Geschichte bereits aus vorherigen Bänden bekannt sein sollten, aber für die Geschichte an sich macht es keinen großen Unterschied.



Die Geschichte wird aus der Sicht von Dee, unserer Protagonistin, geschildert. Der Schreibstil wird dem Genre New Adult gerecht. Es ist schnell lesbar & locker leicht.


Die Charakterisierung der Protagonisten war eigentlich relativ ausführlich & hatte so einige Details. Allerdings haben mir die Charaktere so gar nicht gelegen. Besonders die Protagonistin Dee konnte ich oft nicht verstehen. Sie hat sich gerächt in dem sie mutwillig Sachbeschädigung begangen hat, hat sinnlose Heiß-Kalt-Spielchen mit Joel gespielt & war mir insgesamt einfach zu kindisch & bockig. Unsicherheit & Angst hin oder her, aber man kann sich ja trotzdem rationaler oder wenigstens erwachsener benehmen. Dementsprechend konnte ich auch eigentlich nicht so recht verstehen, was der männliche Loveinterest Joel eigentlich genau von ihr wollte. Wenn es sich zu Beginn doch alles nur um Sex dreht & er jede haben kann, wieso will er oft dann die komplizierte, zickige & Spielchen mit ihm spielende Dee? Sie hat sich zwar entwickelt & es wurde auch erklärt, trotzdem war sie mir nie so recht sympathisch. Ich mochte auch die vielen Schimpfworte nicht, mit denen sie andere Frauen oder auch ihre Freunde bedacht hat. Als Freundin hätte ich sie nicht haben wollen.

Joel fand ich dann schon angenehmer, auch wenn ich bei ihm wie gesagt auch nicht alles verstehen konnte. Viele Handlungen mochte ich sogar überhaupt nicht. Diese haben für mich manchmal nicht mit seinen angeblichen Gefühlen zusammen gepasst. Das bedeutet nicht, dass es unbedingt unrealistisch ist, weil ich ja nicht Maß aller Dinge bin. Aber es hat ihn halt auch nicht so sympathisch für mich gemacht. Auch bin ich nicht Maß aller Dinge was das heiße Äußere angeht, aber irgendwie hatte ich Probleme mir einen muskulösen, tätowierten Mann mit blondem zu Stacheln gestyltem Irokesenschnitt vorzustellen. Aber das ist halt einfach nicht mein Geschmack.


Der Plot bot so einige interessante Themen & hat in dem Zuge auch wichtige Sachen angesprochen.

Manche haben sich bereits früh angedeutet & andere kamen überraschend, aber ich fand es meist gut, wie damit umgegangen wurde. Es wurde gezeigt, dass die menschlichen Unsicherheiten & Ängste manchmal die Logik überstimmen können.

Dementsprechend konnte es mich emotional manchmal gut mitnehmen. Auch wenn ich die Charaktere nicht wirklich mochte, konnte ich doch manchmal mitfühlen & das ist ja schon mal eine Leistung der Autorin. Ich konnte die Geschichte auch relativ schnell lesen & gegen Mitte/Ende konnte es mich auch gut am Ball halten. Der Beginn war nur wegen den mir verhassten Spielchen echt nervig.

Die beiden hatten oft Sex in seltsamen Situationen oder an seltsamen Orten. Meist waren das Orte wo sie es nicht durften, weil diese anderen Menschen gehörten. Abgesehen davon, dass Sex sowieso sehr oft vorkam (kann man sich bei dem Titel ja auch denken ;D), habe ich mich da gefragt, wie sie in Stimmung kommen können, wenn da quasi Leute direkt an ihnen vorbei gehen oder sie sogar ansprechen. Aber auch hier muss ja mein Geschmack nicht bedeuten, dass es schlecht oder unrealistisch ist. Menschen sind nun mal unterschiedlich. Ich war in den Situationen nur nicht wirklich dabei & mochte es auch hier wieder nicht, dass sie die Regeln missachtet haben.



Fazit: An sich war das eine solide New Adult Geschichte. Emotional, mit etwas Tiefgang & einem lockern Schreibstil. Nur mit den Protagonisten hatte ich meine Probleme. Sie haben mir das Lesen manchmal etwas madig gemacht. Deshalb habe ich solide 3 Sterne vergeben.



Hinweis: Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar vom Verlag bekommen.

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(1.329)

2.275 Bibliotheken, 34 Leser, 5 Gruppen, 216 Rezensionen

selection, casting, kiera cass, liebe, prinzessin

Selection - Die Kronprinzessin

Kiera Cass , Susann Friedrich , Lisa-Marie Rust
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 23.07.2015
ISBN 9783737352246
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags: abgebrochen   (1)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(46)

258 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

liebe, new adult, piper, j. lynn, in

Fire in You

J. Lynn , Vanessa Lamatsch
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.05.2017
ISBN 9783492309240
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Die Geschichte wird aus der Sicht unserer Protagonistin Jillian geschildert. Der Schreibstil ist wie immer bei der Autorin sehr angenehm & reinziehend.


Die Charaktere kannte ich bereits aus dem vorherigen Band der Reihe. Dort mochte ich sie beide schon gerne. Seit dem gibt es innerhalb der Geschichte einen Zeitsprung von ca 6 Jahren, deshalb sind sie nun natürlich etwas anders.

Jillian ist durchsetzungsfähiger & bestimmter geworden. Auch innerhalb der Geschichte entwickelt sie sich stetig weiter. Trotzdem hat sie mit einem schrecklichen Ereignis von vor 6 Jahren zu kämpfen, dass sie immer noch beeinflusst & zurück hält. Diese Mischung mochte ich. Jeder Mensch ist in manchen Momenten mal stark & in anderen dann wieder schwach. Manchmal war sie mir jedoch ein bisschen zu rollig.

Brock mochte ich in einigen Situationen eher weniger. Vor allem seine Rolle in dem besagtem Ereignis vor 6 Jahren hat mir etwas aufgestoßen. Aber auch solche Momente gehören zum menschlichen Leben. Menschen sind nun mal nicht immer perfekt. Manche seiner Handlungen innerhalb des Plots haben mich auch aufgeregt, aber zum Glück hat Jillian ihm in den Momenten immer den Marsch geblasen. Das macht seine Handlungen nicht besser, aber immerhin wird erkannt, dass er etwas falsches getan hat & er bekommt zumindest etwas sein Fett weg. Aber auch er hatte seine tragische Vergangenheit, die jedoch nur eine kleine Rolle spielte. Mehr hat ihn seine Rolle in Jillians Schicksal beschäftigt.


Der Plot ist kurzweilig. Ich war direkt von Anfang an drin & konnte das Buch nicht mehr zur Seite legen (aber das war eigentlich in allen Büchern der Reihe der Fall). Die Ereignisse waren natürlich vorhersehbar, aber das ist in dem Genre doch eigentlich immer so. Es ist ja auch nicht auf eine überraschende Handlung ausgelegt, sondern eher darauf, den Leser emotional mitzunehmen & das ist bei mir gelungen. Dazu hat die tragischen & interessante Hintergrundstory viel beigetragen. Es wurden immer wieder ein paar Szenen & Informationen diesbezüglich eingestreut. In Flashbacks der Protagonistin hat man immer mehr erfahren, was diesen Aspekt zumindest etwas spannend gemacht hat.

Mich hat es gefreut, dass man auch in diesem Band wieder so einige Infos über bereits bekannte Charaktere bekommen hat. Es ist immer schön zu hören wie ihr Leben weiter verlief. Es war nur etwas schade bzw eintönig, dass viele Paare in gewisser Weise in dieselbe Richtung gegangen sind. Etwas mehr Vielfalt wäre sicher interessanter gewesen. Aber ich denke, dass genau diese Richtung die meisten Leser haben wollen.



Fazit: J. Lynn hat es wieder hinbekommen, dass ich das Buch nicht weg legen konnte bis ich es durch hatte. Es war emotional mitnehmend & hatte eine interessante tragische Hintergrund Geschichte. Trotz ein paar Mängel kann ich nicht anders & muss wieder 5 Sterne vergeben.


Hinweis: Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar vom Verlag bekommen.

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(25)

97 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

vergangenheit, liebe, schweden, journalistin, missbrauch

Alles oder nichts

Simona Ahrnstedt , Antje Rieck-Blankenburg
Flexibler Einband: 608 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 16.03.2017
ISBN 9783802599477
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Hinweis: Obwohl dies Band 3 ist, habe ich es gelesen ohne die vorherigen Bände zu kennen. Das ging auch recht gut. Man versteht eigentlich grundsätzlich alles. Man merkt natürlich, dass so manche Nebencharaktere & ihre Geschichte bereits aus vorherigen Bänden bekannt sein sollten, aber für die Geschichte an sich macht es keinen Unterschied.



Die Geschichte wird aus der Sicht eines allwissenden Erzählers geschildert, der sich Mal auf Ambra & Mal auf Tom konzentriert. Ab & zu kommen auch Kapitel die sich um Freunde der beiden drehen. Der Schreibstil erschien mir sehr distanziert & nüchtern. Das hat mir leider nicht geholfen die Emotionen zu fühlen. Stattdessen gab es mir zu lange Beschreibungen vom Tagesablauf etc. & zu viele zu nichts führende Dialoge. Sie sollten zwar Randgeschichten erzählen, jedoch war ich nur selten an den Details dieser interessiert. Manche erotischen Szenen kamen mir etwas steif vor, weil so Beschreibungen drin waren wie „Damit machte er weiter bis sie stöhnte.“, die nicht so recht zur Situation passen wollten. Auch so manche Wiederholungen wie „murmelte er/sie“ ein paar Mal pro Seite war mir zu eintönig.


Was mir besonders positiv aufgefallen ist, war die Charakterisierung der Protagonisten. Selbst die Nebencharaktere hatten eine detaillierte Hintergrundstory. Jeder Charakterzug hatte seinen Ursprung & die bewegende Geschichte jedes Charakters bekommt man nach & nach auch immer mehr mit. Beide Protagonisten hatten ihre schrecklichen Erlebnisse. Ich fand es hier besonders gut, dass nicht typischer Weise die Frau hier unter den Panikattacken litt, sondern der Mann. Die Charaktere waren vielschichtig & explizit durchdacht. Umso schader fand ich, dass ich nicht alle Charaktere & gegen Ende sogar die Protagonisten nicht so recht mochte. Mattias (der Freund von Tom) war mir durch seine Handlungen direkt unsympathisch & das ist auch nicht besser geworden. Auch die anderen Charaktere, besonders die Protagonisten, haben durch impulsive & undurchdachte oder eben auch unmoralische Handlungen immer mehr an Sympathie bei mir verloren. Leider hatte ich auch das Gefühl, dass diese Handlungen selten besprochen oder behandelt wurden, sondern meist einfach drüber hinweg gegangen oder als nicht so schlimm angesehen wurde. Spätestens da war ich dann komplett raus.


Der Plot war zu Beginn, als man mehr & mehr vom Hintergrund erfuhr teilweise spannend, weil es so dramatisch war. Aber das ging für mich schnell unter. Das Buch ist definitiv viel zu lang gezogen. Es zieht sich furchtbar, weil einfach nicht genug passiert für die 700 Seiten. Das alles hätte man bequem in ein Buch mit 300 bis 400 Seiten packen können ohne inhaltlich etwas zu verlieren. Lange treten die Charaktere auf der Stelle. Entwicklungen treten gefühlt es so gegen Mitte des Buches auf. Da hatte mich das Buch bereits verloren, weil ich mich bereits gelangweilt habe. Das konnte die Geschichte dann auch nicht mehr ändern, obwohl noch ein paar Handlungen & Ereignisse kamen, die eigentlich gut Spannung aufbauen konnten. Aber mir war das bei weitem zu spät. Emotional konnte es mich dann auch nicht mehr richtig packen. Trotz guter Ansätze gegen Mitte/Ende, war es für mich wie gesagt bereits zu spät. Mich hat es halt einfach leider nicht mehr interessiert.


Fazit: Trotz guter Ansätze & durchdacht konzipierter Charaktere, war es für mich einfach viel zu lang & langweilig, sodass es mich schnell verloren hatte. Und so manche nicht so tolle Handlungen der Charaktere haben dann auch noch ihr übriges getan. Deshalb konnte ich leider nicht mehr als 1,5 Sterne vergeben.

Letztendlich muss ich sagen, dass dies einfach nicht mein Genre ist. Mir wurde von anderen Lesern suggeriert, dass dies New Adult sei, was es jedoch absolut nicht ist. Deshalb bin ich auf jeden Fall auch mit falschen Vorstellungen ran gegangen.


Hinweis: Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar vom Verlag bekommen.

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(20)

23 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

hörbuch, eifersucht, liebesroman, gefühlschaos, teenieroman

P.S. I still love you

Jenny Han , Birgitt Kollmann , Leonie Landa
Audio CD
Erschienen bei cbj audio, 31.01.2017
ISBN 9783837138085
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(391)

705 Bibliotheken, 5 Leser, 2 Gruppen, 53 Rezensionen

liebe, rosemary beach, sex, abbi glines, della

Twisted Perfection - Ersehnt

Abbi Glines , Heidi Lichtblau
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Piper, 20.01.2014
ISBN 9783492304825
Genre: Erotische Literatur

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(76)

236 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 37 Rezensionen

piper, scorched, frigid, liebe, jennifer l. armentrout

Scorched

Jennifer L. Armentrout , Vanessa Lamatsch , Vanessa Lamatsch
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Piper, 03.04.2017
ISBN 9783492310277
Genre: Liebesromane

Rezension:

Info: Das ist Band 2 nach „Frigid“, aber man kann es auch durchaus einzeln lesen. Man sollte nur damit rechnen, dass man Band 1 teilweise gespoilert bekommt.



Zunächst einmal finde ich es etwas schade, dass das Cover sich, wie so oft in dem Genre, nicht an das Buch anlehnt. Denn Andrea wird hier mit Disneys Merida verglichen. Das bedeutet eine lockige rote Haarmähne. Das ist also ziemlich weit weg von den Blond gefärbten Haaren der Dame auf dem Cover. Aber gut. Das ist für mich nicht weiter tragisch. Es ist nur schade.



Der Schreibstil ist, wie eigentlich immer bei der Autorin, angenehm & flüssig lesbar. Die Geschichte wird dabei teilweise aus Andreas & teilweise aus Tanners Sicht geschildert.



Die Charaktere waren diesmal etwas anders balanciert als sonst. Normalerweise haben beide Protagonisten ihr kleines oder auch großes Päckchen zu tragen. Hier wurde jedoch die doppelte Ladung auf Andreas Schultern geladen & Tanner ist, abgesehen von seinem für das Genre typischen früheren hohen Frauenverschleiß, was Probleme angeht davon gekommen. Es muss halt nur damit klar kommen, dass sein Loveinterest so viele Problemen zu haben scheint. Darauf wurde der Fokus aber nicht wirklich gerichtet.

Andrea hat zu Beginn bereits so einige Unsicherheiten aufgewiesen, die sich auch in der Art widerspiegelte, wie sie Tanner behandelt hat. Sie war teilweise auch grundlos zickig, schwierig & bockig. Tanner hat zwar das Spiel am Anfang mitgespielt & auch schlagfertige Antworten gegeben, aber er war auch derjenige der schneller & bereitwilliger auf sie zugegangen ist & sich manchmal auch zurück gehalten hat. Er erschien einfach bedachter.

Dementsprechend hatte ich auch mit Andreas Stimmungsschwankung manchmal so meine Probleme. Ich konnte es nicht immer nachvollziehen & fand es auch zu übertrieben. Allerdings muss man sagen, dass es natürlich am Ende alles Sinn ergeben hat. Man muss erst ihre Probleme kennen lernen & verstehen, wieso sie so ist. Das war also passend. Trotzdem hatte ich während dieser Szenen, ohne den Grund zu wissen, Probleme mich hinein zu versetzen.

Tanner fand ich nachvollziehbarer, was er auch sein sollte. Wie gesagt hatte er ja keine solchen Probleme wie Andrea & erschien daher „normaler“ (wenn man das so sagen kann, denn was ist schon normal?)

Ich persönlich kann nicht sagen, ob Andreas Probleme realistisch dargestellt wurden. Ich bin kein Experte & hatte solche Probleme auch selbst nie. Ich hätte manches zum Beispiel anders benannt, als es in dem Buch der Fall ist, aber ich weiß es halt auch nicht genau.

Ich fands nur seltsam, dass großenteils gesagt wurde, dass diese Probleme keinen Grund haben & sie einfach so auftauchten. Das kommt mir nicht sonderlich realistisch vor. Später wurden zwar doch kleinere Gründe benannt, aber trotzdem kam es mir etwas random vor.

Dasselbe galt auch für die Liebesgeschichte. Die beiden kennen sich vom sehen her schon eine ganze Weile & zicken sich schon genauso lange an. Die Frage ist also, wieso sie ausgerechnet jetzt mehr Interesse an einander zeigen. Und das kann ja nicht nur an dem gemeinsamen Urlaub in der Hütte liegen. Übrigens finde ich es etwas langweilig, dass auch im 2. Band, wie im ersten, die Liebesgeschichte in einer Urlaubshütte abläuft. Das Setting hätte ruhig geändert werden können, denn so wirkt es etwas fantasielos.

Auf jeden Fall fehlte mir der Grund, wieso die beiden sich ausgerechnet jetzt näher kommen. Beide sagten, dass sie mehr Interesse an einander entwickelt haben, aber dies keinen Grund hat, sondern einfach so kam. Das reicht mir nicht & scheint mir auch nicht sonderlich realistisch zu sein. Jede Veränderung hat irgendeinen Grund oder Auslöser. Einfach so kommt eigentlich nichts.

Besonders Tanners Interesse hat mich verwirrt hinterlassen. Er sieht manche der Probleme die Andrea hat, spricht sie auch darauf an & mag ihr Verhalten diesbezüglich gar nicht. Trotzdem scheint er gerade jetzt ohne Grund mit ihr zusammen sein zu wollen. Wieso? Das ergibt doch keinen Sinn! Wieso will er mit so einer zickigen & schwierigen Person gerade jetzt zusammen sein? Wenn sie ihn doch so oft vor den Kopf stößt. Wenn es keinen Grund hat, dann finde ich das nicht wirklich glaubwürdig. Das bedeutet übrigens nicht, dass Leute mit Problemen nicht liebenswert sind oder man mit ihnen keine Beziehung haben kann oder sollte. Sondern einfach nur, dass ich einen Grund brauche, wieso man mit einer Person im allgemeinen & wenn sie schwierig ist im besonderen zusammen sein will.



Der Plot beinhaltete sehr viel Sex, was in dem Genre aber nichts ungewöhnliches ist. Manche Ausschnitte fand ich etwas zu oberflächlich, weil es da nur um das Aussehen der beiden Protagonisten ging. Aber zum Glück hat das keine überhandgenommen. Das waren nur ausgewählte Passagen. Manchmal hatte ich auch das Gefühl, dass sie sich noch nicht so recht kannten bzw zu wenig über wichtige Themen geredet haben, aber schon verliebt waren bzw dies behauptet haben. Aber das kleine Problem habe ich mit einigen Büchern aus dem Genre & hab mich mittlerweile damit arrangiert.

Ich weiß nicht ob der Aufbau realistisch ist, aber ich hätte mir das nicht in so zwei total getrennten Parts gewünscht. Erst schien alles schön, dann kam das Erwachen & zum Schluss kam eine wirklich kurze Erkennungs- & Verbesserungsphase. Ich hätte es mir irgendwie verwoben gewünscht. So fühlten sich beide Parts teilweise vollkommen verschieden an. Die Auflösung kam auch recht kurz. Wobei da die Frage besteht, ob man in einem New Adult Buch bei sowas ins Detail gehen will.



Fazit: Alles in allem kann ich sagen, dass die Geschichte okay ist, aber für mich nicht der Burner war! Das Setting war teilweise aus dem ersten Band recycelt & es gab für einiges einfach keinen Grund. Dementsprechend konnte ich auch nicht immer alles nachvollziehen. Das Buch hat letztendlich 3 Sterne von mir bekommen.



Hinweis: Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar vom Verlag bekommen.

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(499)

873 Bibliotheken, 8 Leser, 7 Gruppen, 81 Rezensionen

night school, liebe, freundschaft, allie, mord

Night School - Und Gewissheit wirst du haben

C. J. Daugherty , Axel Henrici , Peter Klöss , Carolin Liepins
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 17.07.2015
ISBN 9783789133374
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(8)

13 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

jugend-fantasie-roman, hörbuch, eine fackel im dunkel der nacht, elias und laia, sabaa tahir

Elias & Laia - Eine Fackel im Dunkel der Nacht

Sabaa Tahir , Barbara Imgrund , Gabrielle Pietermann , Max Felder
herunterladbare Audio-Datei
Erschienen bei Bastei Lübbe, 09.12.2016
ISBN 9783838779928
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(210)

407 Bibliotheken, 20 Leser, 0 Gruppen, 135 Rezensionen

caraval, spiel, magie, fantasy, liebe

Caraval

Stephanie Garber , Diana Bürgel
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Piper, 20.03.2017
ISBN 9783492704168
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der Schreibstil war durchgehend angenehm. Je weiter man in der Geschichte fortgeschritten ist, umso magischer wird auch der Schreibstil, denn der passt sich der Handlung an. Dabei wird die Geschichte aus Scarletts Sicht erzählt.



Scarlett als Protagonistin war für mich willensstark & eigenständig. Natürlich hatte sie auch ihre eigensinnigen Momente, aber ich konnte das gut verstehen. Als Frau in einer Welt in der Frauen noch keine großen Rechte durch Feminismus bekommen haben, ist es sicherlich nicht einfach sich durchzusetzen. Das hat sie hier aber gut geschafft. Ich mochte es, dass sie viel aus eigener Kraft geschafft & herausgefunden hat. Sie war also nicht nur die Jungfrau in Nöten.

Auch die Nebencharaktere fand ich gut charakterisiert. Keiner war direkt & einfach zu durchschauen. Sie hatten alle mehrere Schichten an sich, die erst nach & nach zum Vorschein kamen. Das sorgte für so einige interessante Plottwists.

Die Liebesgeschichte ging mir etwas zu schnell, weil Caraval selbst nur an 5 Nächten spielt & die beiden selbst in der kurzen Zeit nur ca. die Hälfte der Zeit zusammen verbringen. Es war jetzt nicht unglaubwürdige, aber ich hätte mir da einfach etwas mehr gewünscht.

Scarletts Absicht ihre Schwester zu finden & zu schützen treibt sie an, was gut nachvollziehbar ist. Jedoch kam bei mir persönlich die Schwesternbeziehung & Liebe nicht ganz an. Das war mein einziges richtiges Problem mit dem Buch. Die beiden beteuern ständig wie sehr sie sich lieben, dass sie gleichzeitig auch beste Freundinnen sind & sogar für die andere sterben würden. Und trotzdem versuchen sie die ganze Zeit ihren Kopf durchzusetzen & dabei scheint es ihnen ziemlich egal zu sein, wie negativ die Effekte auf die Schwester sind oder ob sie das überhaupt will.

Das beste Beispiel ist bereits der Anfang. Scarlett ist bereit einen Unbekannten zu heiraten, um sich selber, aber vor allem die Schwester aus den Fängen des gewalttätigen & herrischen Vaters zu befreien. Tella möchte dies jedoch nicht, denn sie glaubt nicht, das der Mann den ihr Vater ausgesucht hat, besser wäre als ihr Vater selbst. Sie versuchen allerdings nicht wirklich darüber zu debattieren, sondern pochen auf ihrem Punkt & schmieden ihre eigenen Pläne. Soweit ich es verstanden habe, wollte Scarlett ihre Schwester einfach nach ihrer Hochzeit mitnehmen, egal ob sie das will oder nicht. Das fand ich schon etwas fragwürdig. Aber wer würde seine Schwester auch bei so einem Vater zurück lassen? Deshalb konnte ich das noch irgendwie nachvollziehen.

Kurz darauf kommt die Diskussion bezüglich Caraval auf. Scarlett wollte da zwar schon immer mal hin, aber so kurz vor ihrer Hochzeit sieht sie dazu keine Chance mehr & will auf keinen Fall ihre Hochzeit verpassen, da sie diese als einzigen Ausweg ansieht & alle ihre Hoffnungen rein packt. Und was macht Tella, die das sehr gut weiß & es deshalb nicht geschafft hat ihre Schwester dazu zu überreden Caraval zu besuchen? (Vorsicht: SPOILER FÜR DEN ANFANG DER GESCHICHTE) Sie entführt Scarlett kurzer Hand. Sie schafft es wortwörtlich sie gegen ihren Willen & mit dem Wissen, dass Scarlett Angst hat & die letzte Hoffnung verlieren könnte ein selbstbestimmtes Leben zu führen, auf eine lange Reise mit zu schleifen & achtet dabei gar nicht auf die Gefühle die Scarlett bei dem Ganzen hat. Solange sie denkt, dass es das Beste für die Schwester ist, ist es anscheinend okay sie in Angst & Schrecken zu versetzten & ihr ihre eigene Entscheidungsfreiheit zu nehmen. … Nein, das ist absolut nicht okay! Und es wirkt für mich auch nicht wie besonders starke Schwesternliebe, sondern nur wie rücksichtsloser Egoismus. Sie scheinen sich beinahe mehr gegenseitig zu gefährden & zu verletzen (wenn auch eher psychisch als physisch), als der Vater. Und solche Entscheidungen der beiden ziehen sich quer durch die Geschichte. Wobei mir Tella sehr viel drastischer vorkommt.



Am Anfang hatte ich daher auch etwas Probleme in die Geschichte zu kommen, da ich die Charaktere nicht ganz verstehen konnte. Sobald jedoch Caraval begonnen hatte, war ich voll drin. Das war meiner Meinung nach auch die Stärke der Geschichte. Das ganze Spiel war magisch, mystisch & geheimnisvoll. Es wurde auch so beschrieben & hat mich dadurch fasziniert. Dieses Magische hat mich teilweise an den „Nachtzirkus“ von Erin Morgenstern erinnert. Beispielsweise gab es ein Gebäude in Form eines Hutes, das mich da auch an „Alice im Wunderland“ erinnert hat. Atmosphärisch war der Plot dicht erzählt & hat mich in seinen Bann gezogen. Wie gesagt gab es auch einige Plottwists, die ich nicht vorhersehen konnte. Man wurde durch Rätsel & Verdächtigungen teilweise auch ganz schön an der Nase herum geführt. Ich hatte öfter das Gefühl es nach einem Twist endlich kapiert zu haben, nur damit es 5 Seiten später wieder durch einen neuen Twist umgeworfen wurde. Also spannend fand ich den ganzen Caravalplot eigentlich immer, wobei das Ende natürlich noch etwas heraus gestochen hat (auch wenn da wieder die seltsame Schwesternliebe eine große Rolle gespielt hat).



Fazit: Ich mochte sehr viel an der Geschichte. Die magische, mystische & atmosphärisch starke Geschichte, mit einigen Überraschungen & Plottwist hat mich gut am Ball gehalten. Mit Scarlett konnte ich mich auch gut identifizieren, da sie stark & eigensinnig war. Nur die Beziehungen zwischen den Charakteren fand ich nicht optimal. Vor allem die Schwesternliebe war etwas fragwürdig dargestellt. Trotzdem hat das Buch dank der vielen positiven Punkte gute 4 Sterne von mir bekommen.




  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(19)

35 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

jugenbuch

Vergessene Kinder

Luna Darko
Flexibler Einband
Erschienen bei Community Editions, 16.03.2017
ISBN 9783960960027
Genre: Romane

Rezension:

Vorab: Bitte nehmt euch die Charaktere nicht zum Vorbild! Das hier ist nicht das ideale Leben & sicherlich nicht erstrebenswert. Es ist hochgradig gefährlich! Und definitiv nicht realistisch dargestellt, vor allem was das Ende angeht. Die Charaktere haben meiner Meinung nach teilweise ernsthafte psychische Probleme, aber zumindest auf jeden Fall ein Problem mit der Sucht.

Diese Geschichte ist sicherlich ein Abbild von real existierenden Jugendlichen oder Menschen an sich, aber das sollte man alles kritisch sehen & hinterfragen. Ich finde es schade, dass die Autorin sehr viel einfach idealisiert & nicht differenziert dargestellt hat. Bitte bedenkt dies!



Zunächst möchte ich meinen Lob für die aufwendige & künstlerische Aufmachung abgeben. Es gibt kaum eine Seite in ganzen Buch, dass nicht irgendwie künstlerisch gestaltet wurde. Dabei findet man Zeichnungen, Fotos, Kritzeleien oder farbige kleine Icons, die zu dem Geschehen passen & die Atmosphäre unterstreichen. Darein wurde wirklich viel Arbeit & Zeit gesteckt & selbst wenn nicht alles dem eigenen Geschmack entspricht, sollte man das doch würdigen. Auch die verschiedenen Schriften, vor allem die handschriftlichen Passagen, haben mir sehr gefallen. Da wurde viel über die Gestaltung nachgedacht. Die Geschichte wird aus der Sicht eines allwissenden Erzählers geschildert, der sich aber je nach Schriftart auf die Gefühle & Gedanken von entweder Pia oder Tom stützt. Abgesehen von den handschriftlichen Auszügen aus dem Tagebuch, die dann natürlich aus der Sicht von Pia sind. Diese beschrieben aber selten die Handlung, sondern drehen sich nur um Pias Gedanken über die Welt. Der Schreibstil ist dabei manchmal etwas holprig. Man merkt einfach, dass es der Debütroman der Autorin ist, den sie ja größtenteils auch mit 16 Jahre bereits geschrieben hatte. Trotzdem kam ich aber meist gut & flüssig durch. Er enthält viele Jugendwörter, Slangs & auch gebräuchliche Abkürzungen der modernen elektronischen Textformen. Das hat das Ganze authentisch gemacht, auch wenn manche Worte vielleicht etwas zu oft vor kamen. Das ist aber subjektiv & sicherlich Geschmackssache.


Die Charaktere waren für mich alles andere als nachvollziehbar. Allerdings bin ich auch viel zu alt für die Zielgruppe & hatte auch noch nie etwas mit Drogen & Partys am Hut. Dementsprechend kann ich mich vielleicht auch in ihr Leben & ihre Sichtweise auf die Welt gar nicht hinein versetzen.

Ich fand es aber schade, dass die Charaktere so einseitig dargestellt wurden. Sie haben jeden Tag so gut wie dasselbe gemacht & immer über die gleichen Themen gesprochen. Selten hat man mal kurz eine andere Seite der Charaktere durchscheinen sehen.

Tom zum Beispiel redet oft von seinem Traum, allerdings tut er, meiner Meinung nach, nie wirklich was dafür. Er macht zwar was ihm gefällt & was teilweise mit dem Traum zu tun hat, aber er arbeitet auf nichts hin. Das gilt für alle Charaktere. Sie leben quasi von Tag zu Tag & denken nicht an Morgen. Das ist als Jugendlicher ja nicht unbedingt ungewöhnlich oder schlecht, aber man sollte deswegen doch nicht alles was dieses Thema betrifft so weit wie möglich weg schieben. Hier im Beispiel der Schule, die irgendwann von allen abgebrochen wird, weil es ja zu viel Zeit verschwendet. Als würden die Charaktere den lieben langen Tag ja so viel anderes produktives tun.


Und damit sind wir beim Plot angelangt, der jedoch nicht vorhanden ist. Es gibt kein Ziel worauf alles hinaus läuft. Es werden nur immer die quasi gleichen Tage geschildert, in denen die Charaktere irgendwelche (nach Möglichkeit immer neue & andere) Drogen nehmen & dann sich über die böse Welt & die leistungsorientierte Gesellschaft beschweren. Natürlich passen sie in diese Gesellschaft gar nicht rein & sind außen vor. Wie sollte es auch anders sein, wenn sie den ganzen Tag nichts tun, außer sich mit der Hilfe von Drogen aus der Realität zu flüchten? Wenn alles so schlimm ist, dann versucht doch was zu verbessern! Aber sich zuzudröhnen & rumzujammern ist ja so viel einfacher. Natürlich hat die Autorin dies nicht als Rumgejammere geschrieben, sondern wollte die Probleme der heutigen Gesellschaft aufzeigen & darüber philosophieren. Viele der Ansätze sind sicherlich auch richtige & einige Probleme werden auch gut erkannt, aber wenn die Charaktere nicht versuchen etwas daran zu ändern, sondern sich nur beschweren, kann ich das leider nicht ernst nehmen. Da bin ich wohl einfach an einem vollkommen anderen Punkt in meinem Leben. Ich bin sicherlich zu alt (mit 27 Jahren), habe nie Drogen genommen & habe nicht den Luxus genug Geld zum Leben & gerade für Drogen zu haben, ohne richtige arbeiten zu müssen (was hier nur am Rande angesprochen wird). Es kommen mir wie First World Problems von privilegierten Jugendlichen vor, die zu viel Zeit haben sich darüber zu beschweren ohne das Bedürfnis zu verspüren etwas gegen diese Missstände zu tun.


Allgemein liest sich die Geschichte wie eine reine Anleitung für die verschiedenen Arten von Drogen & wie man sie zu sich nehmen sollte, um welche Wirkung zu erzielen. Und das alles ganz ohne darüber zu reflektieren, dass dies gefährlich werden könnte & man es vielleicht nicht übertreiben sollte. Tom kommt zwar in Bezug auf Pia irgendwann auf den Trichter, aber ist trotzdem selber jeden Tag bekifft & hält sie auch nicht von den Drogen ab, wenn er mal dabei ist, wenn Pia sie nimmt. Es gibt sehr wenige & ganz kurze Szenen in denen die Charaktere mal nichts genommen haben, aber das ändert sich dann ganz schnell wieder. Im Gegenteil sind sie meist der Meinung, dass sie ohne Drogen weniger leistungsfähig & kreativ wären. Dann kann da doch was nicht stimmen. Entweder ihr habt eine seltsame Sicht auf euch selbst oder seid eben hochgradig abhängig. Allerdings wird das nicht angesprochen oder überhaupt erkannt.

Auch Selbstmord wird, wie man am Klappentext ja erkennt, zum Thema gemacht. Es wird aber leider eher als leichten Ausweg aus der schlimmen Gesellschaft dargestellt & nicht als kritisch zu sehende Flucht aus der Realität, weshalb man dringend Hilfe braucht. Wenn jemand über Selbstmord nachdenkt, dann stimmt definitiv etwas ernstes nicht mit dieser Person oder ihrem Leben. Man sollte sich in dem Fall schleunigst Hilfe holen oder einer solchen Person Hilfe besorgen. Das wird hier nur leider gar nicht ernst genommen. Wie gesagt psychische Probleme werden meistens verharmlost. Ich war besonders schockiert, als Tom & Finn zu Beginn locker leicht über die beste Art Selbstmord zu begehen debattieren. Hier wird quasi detailliert aufgelistet, welche Selbstmordart die größten Erfolgschancen verspricht & auf was man alles achten muss, damit es wirklich klappt. Das war da schon zu viel für mich. Sicherlich kann man das alles auch im Internet recherchieren, aber dies in ein Jugendbuch zu schreiben, das an Jugendlich gerichtet ist, die wahrscheinlich selbst mit solchen Problemen zu kämpfen haben, kommt beinahe einer Aufforderung zum Suizid gleich.


Ich möchte hiermit natürlich keines Falls die Existenz solcher Menschen wie diese Charaktere verneinen. Ich finde nur, dass man dies nicht unbedingt positiv oder gar neutral darstellen, sondern ihre Probleme adäquat reflektieren sollte. Zumindest wenn die Zielgruppe Jugendliche sind, wie in diesem Fall, wovon ich zumindest ausgehe. Man sollte schließlich Jugendlichen in einer ähnlichen Situation versuchen zu helfen & einen Rat geben. Und nicht sie in ihrer selbstzerstörerischen Sicht auch noch bestärken.


Die Geschichte hat mich relativ kalt gelassen. Normalerweise würde mich sowas sicherlich aufregen, aber seltsamer Weise habe ich das alles eher überlesen, wahrscheinlich weil ich schon durch andere Rezensionen wusste, dass das alles kommen wird. Das Ende fand ich dann jedoch so unerwartet & furchtbar, dass mich dass dann doch aufgeregt hat. Es gibt so schon genug Messages in dieser Geschichte, die ich nicht gut finde & kritisiere. Aber das Ende war die Krönung. Es suggeriert quasi, dass man nichts zu tun braucht & dann kommt das Gute von ganz allein. Wie gesagt wurde sich hier nur Drogen eingeworfen & ansonsten nur beschwert. Und trotzdem taucht am Ende etwas aus dem Nichts auf, dass die Charaktere belohnt und dabei die Message übermittelt, dass man etwas tolles bekommen & seine Träume erreichen kann, ohne auch nur irgendetwas dafür tun zu müssen. Es kommt schon von allein. … ähm, nein! Nein, nein, nein! Das ist einfach falscher als falsch. Es kommt nichts von allein. Wenn man was haben oder erreichen will, muss man auch was dafür tun. Punkt! Einfach so mal Glück zu haben ist so unrealistisch, dass man das eigentlich gar nicht ansprechen müsste, aber das wird hier vollkommen anders dargestellt.


Ich kenne nur einige wenige Videos der Autorin, die ja auch YouTuberin ist. Ich habe daher keine umfangreiche Sicht auf ihre Persönlichkeit, wobei es sowieso fraglich ist, ob man dies durch YouTube allein bekommen kann. Viele ihrer Messages aus ihren Videos fand ich sehr gut, auch wenn ich nicht immer allem zugestimmt habe & auch die Intensität mir manchmal etwas zu viel war. Aber leider war dieses Buch so gar nicht meins & ich kann es auch absolut niemandem empfehlen, trotz der kreativen Aufmachung.



Fazit: Die Aufmachung ist wirklich top. Respekt! Der Rest ist jedoch alles andere als das. Die Geschichte ist unrealistisch, gespickt mit falschen Messages & Verherrlichung von Drogen und selbstgefährdendem Verhalten. Bitte diese Charaktere nicht zum Vorbild nehmen! Das könnte wirklich tragisch enden. Daher hat das Buch 1,5 Sterne von mir bekommen.


Hinweis: Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar vom Verlag bekommen.



  (2)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(45)

76 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

morgen lieb ich dich für immer, liebe, jennifer l armentrout, jugendbuch, gefühle

Morgen lieb ich dich für immer

Jennifer L. Armentrout
E-Buch Text: 544 Seiten
Erschienen bei cbt, 13.03.2017
ISBN 9783641200022
Genre: Sonstiges

Rezension:

Der Schreibstil ist angenehm lesbar. Es ist mir aber weder besonders positiv, noch negativ aufgefallen. Die Geschichte wird aus Mallorys Sicht erzählt. Ab & zu wurden spanische Sätze eingestreut, die man als Nicht-Spanisch-Sprecher oder Sprecherin nicht versteht. Sie werden auch selten übersetzt oder erklärt. Allerdings versteht Mallory diese auch nicht, von daher sind sie nicht unbedingt wichtig für den Plot, nur für die Atmosphäre. Man kann sich durch das gemeinsame nicht verstehen so auch gut in Mallory hinein fühlen.


Die Charaktere haben mir gefallen. Alle hatten sowohl positive, als auch negative Seiten. Stärken & Schwächen. Sie waren einfach menschlich.

Mallory hatte zum Beispiel auf Grund ihrer traumatischen Kindheit Komplexe & hat Angst mit Fremden & vor großen Gruppen zu sprechen. Sie arbeitet aber stetig daran. Dafür gab es andere Szenen in denen sie die Initiative ergriffen hat & Stärke bewiesen hat.

Rider erschien auf den ersten Blick wie der typische sexy Bad Boy. Benommen hat er sich jedoch meist nicht so wie dieses Klischee es erfordert. Er war oft überraschend offen & hat weder versucht mit Gefühlen zu spielen oder sich sonderlich rar zu machen. Dazu muss ich noch sagen, dass er mit seiner Freundin teilweise nicht optimal umgegangen ist, aber er hat sie nie bewusst verletzt oder sie schlecht behandelt. Es hätte aber leichter & schmerzloser abgehandelt werden können. Obwohl er meist als Held dargestellt wird, hat auch er seine schwachen Momente gehabt & Probleme mit denen er zu kämpfen hatte.

Die Nebencharaktere kamen zwar wie immer nicht sonderlich oft zum Tragen, aber sie hatten alle ihren individuellen Charakter & haben nicht nur wie Schablonen gewirkt. Teilweise haben sie sich sogar entwickelt & selber mit Problemen gekämpft. Man konnte ihre Handlungen auch immer nachvollziehen.


Der Plot ist überraschend tiefgründig & dramatisch für das (vermeintliche) Genre der Contemporary Romance. Mallory & Rider hatten eine gemeinsame traumatische, aber auch gefährliche Kindheit, die auch direkt im Prolog angerissen wird. Darauf wird auch immer wieder referiert & beide leiden noch in der Gegenwart an den Folgen davon. Die Geschichte war daher schon mal tiefsinniger als ich erwartet habe & das hat mich positiv überrascht. Mir hat diese Seite gefallen, auch wenn es natürlich die Leichtigkeit der Liebesgeschichte manchmal gedrückt gemacht hat.

Das Buch hat reichlich Seiten & von daher kann sich die Geschichte manchmal auch etwas ziehen, wenn es grad mal nicht so schnell voran geht. Aber in der Zeit wurde dann meist die Charakterentwicklung oder die Lovestory langsam aber sicher voran getrieben, sodass mich das nie gestört hat. Ich habe es trotzdem schnell verschlungen & nicht aus der Hand legen wollen.

Im Gegenteil habe ich mir bei so manchen Plotpunkten etwas mehr gewünscht. Manches wurde nur leicht angerissen, da einfach nicht genug Zeit da war, um es explizit darzulegen. Das fand ich bei so einigen Entwicklungen schade, da diese doch wichtig für die Charaktere & die Geschichte waren. Außerdem hat es mich einfach interessiert, wie genau das alles ablief etc. Aber vielleicht hat die Autorin ja weitere Bände oder Spin offs geschrieben bzw geplant, von denen ich einfach nichts weiß.

Auch bei der Liebesgeschichte könnte man bemängeln, dass es doch recht schnell ging. Man kann es auf die Vertrautheit der Charaktere schieben, aber gerade deshalb hat es mich gewundert. Denn sie waren doch in der Kindheit mehr sowas wie Geschwister, sodass dieser Wandel mir persönlich etwas zu abrupt ging. Allerdings kam ich schnell darüber hinweg, denn die Geschichte konnte mich emotional einfach gut mitnehmen.



Fazit: Obwohl die Geschichte ihre Längen haben kann & trotzdem hier und da zu wenig Informationen geboten hat, habe ich es unheimlich gern & schnell verschlungen. Dies war nicht zuletzt den realistischen Charakteren & der Emotionalität der Geschichte geschuldet. Daher hat das Buch 4,5 Sterne von mir bekommen.


Hinweis: Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar vom Verlag bekommen.



  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(50)

146 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 41 Rezensionen

liebe, krankheit, fischer, tabletten, gänsehautmomente

Jeder Tag kann der schönste in deinem Leben werden

Emily Barr , Maria Poets
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 23.03.2017
ISBN 9783841440075
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der Schreibstil ist sehr bildlich & ab und zu ein wenig poetisch. Die Geschichte wird aus Floras Sicht erzählt. Flora ist eine unzuverlässige Erzählerin. Durch ihre Krankheit vergisst sie nicht nur alles, sondern ist desöfteren verwirrt, was sich nach & nach auch auf den Leser überträgt, da auch die Geschichte immer wirrer durch ihre Sicht wird. Je weiter man in der Geschichte kommt, umso öfter gibt es auch mal Zeitsprünge & fehlende Stücke in der Handlung. Beides passt also gut zusammen, kann aber durchaus zu kleineren Frustrationsanfällen bei den Lesern führen, da man eben auch das Gefühl bekommt etwas verpasst zu haben oder gerade nicht zu verstehen was eigentlich los ist.

Flora erscheint zu Beginn wie ein kleines Kind in einem fast erwachsenen Körper. Dadurch, dass ihre Erinnerungen in ihrer Kindheit aufhören, fühlt sich Flora immer wieder aufs neue wie ein Kind bis sie wieder begriffen hatte, dass sie eigentlich schon 16 ist. Erst als sie sich an den Kuss erinnern konnte, ist auch die Information bezüglich ihres Alters geblieben. Das fand ich sehr gut beschrieben. Floras Verwirrung & Verlorenheit hat die Autorin wunderbar rüber gebracht.

Mit manchen Entscheidungen der Charaktere, besonders mit der von Flora, konnte ich mich nicht anfreunden. Beispielsweise war ihr Bruder sehr krank & sie hatte sogar ab und zu den Verdacht, dass er sterben würde. Trotzdem kam sie zu keinem Zeitpunkt auf den Gedanken ihren Bruder deshalb zu kontaktieren oder ihn gar Besuchen zu wollen. Es schien ihr die meiste Zeit gar gleichgültig zu sein wie schlecht es ihm ging & das obwohl sie öfter betont hatte, dass er eine große Rolle in ihrer Kindheit gespielt hat. Jedoch bestand trotzdem eine große Distanz zwischen den Geschwistern. Ich hab irgendwie nicht ganz verstehen können, wieso sie gerade zu ihm so eine Distanz aufgebaut hat & sich auch irgendwie daran erinnern konnte, dass sie nicht mehr so nah waren. Stattdessen jagte sie einem Jungen nach, denn sie nicht wirklich kennt & nur einmal geküsst hat. Das ergab zwar innerhalb der Geschichte Sinn, trotzdem war es für mich nicht vollkommen logisch. Das Ende hat diesen Umstand jedoch gut erklärt. Dies ändert allerdings nichts daran, dass ich mich zwischendurch nicht ganz mit Flora identifizieren konnte bzw es nicht gut gefunden habe.



Der Plot beinhaltet auf Grund von Floras Zustand sehr viele Wiederholungen. Dies passt sehr gut & macht auch Sinn, aber ich könnte mir vorstellen, dass das vielen Lesern irgendwann auf die Nerven gehen könnten. Gegen Ende habe ich selbst gedacht, dass es jetzt mal gut ist, aber an sich hat es mich nicht groß gestört. Es geht bei so einer Protagonistin auch kaum anders.

Ich hatte oft das Gefühl, dass der rote Faden fehlte. So einen richtigen Plot mit Ziel war nicht unbedingt direkt erkennbar, aber auch hier kann ich nur wiederholen, dass dies mit der Sichtweise der Protagonistin zusammen hängt & deshalb Sinn ergibt.

Die Erkenntnis am Ende erklärt so einiges, auch was die benannten Schwachstellen angeht. Es hat meinen Blick auf Flora auch komplett geändert. Man muss der Autorin schon zugestehen, dass sie die Geschichte sehr gut konzipiert hat.


Fazit: Es hat mich beeindruckt, wie realistisch (für mich als Laie) die Autorin die Protagonistin konzipiert hat. Auch die Konzeption der Geschichte ist gelungen, auch wenn mir manchmal der rote Faden fehlte. Obwohl mir Flora als Protagonistin manchmal zu seltsame Entscheidungen getroffen hat, hat es letztendlich doch Sinn ergeben. Dieses Buch ist alles in allem mal was anderes & auf seine eigene Art besonders. Daher hat das Buch 4 Sterne bekommen.


Hinweis: Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar vom Verlag bekommen.

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(14)

18 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

humor, marc-uwe kling, offene beziehungen, lustig, erzählungen

Wenn alle Stricke reißen, kann man sich nicht mal mehr aufhängen

Marc-Uwe Kling , Marc-Uwe Kling
Audio CD
Erschienen bei Random House Audio, 10.11.2008
ISBN 9783837100266
Genre: Humor

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(5)

9 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

zombies, familie, verlust, kampf

Alice im Zombieland (DARKISS) ( Dezember 2013 )


Fester Einband
Erschienen bei null, 01.01.1608
ISBN B015YN1ZII
Genre: Sonstiges

Rezension:

Ich weiß wirklich nicht wie ich diese Rezension beginnen soll. Ich bin geschockt wie beliebt dieses Buch doch ist & wie viele 5 Sterne Rezensionen es hat. Ich frage mich, ob wir dasselbe Buch gelesen haben, denn ich fand es wirklich schlimm. Aber beginnen wir am Anfang.


Der Schreibstil ist steif & enthält seltsame Ausdrucksweisen. Beispielsweise sagt Alice ständig „mit einander gehen“, statt zusammen sein. Das sagt doch heutzutage keiner mehr, vor allem Jugendliche nicht. Und die Knutschszenen kamen mir sehr Möchtegern sexy bzw seltsam vor. Es fühlt sich an, als hätte die Autorin, oder in diesem Fall vielleicht die Übersetzerin, eine Checkliste mit typischen Synonymen für Leidenschaft aus Erotikromanen zusammen gesucht & versucht, sie möglichst alle irgendwo zu verwenden. Es fühlte sich nicht natürlich oder organisch an, sondern eher gezwungen. Die Geschichte wird dabei aus der Sicht von Alice geschildert. Den Anfang habe ich eigentlich noch ganz spannend & gut geschildert gefunden. Es ging aber leider sehr schnell Berg ab.


Der Plot hat überraschenderweise so gut wie gar nichts mit „Alice im Wunderland“ zu tun. Abgesehen von den Namen Alice & Kat (angelehnt wohl an die Grinsekatze), dem weißen Kaninchen & ein paar sehr weit hergeholten Andeutungen, erkennt man eigentlich keine Parallelen zu „Alice im Wunderland“. Es ist also quasi ein Etikettenschwindel. Es gibt ja noch nicht mal ein Zombieland. Dies hier ist keine High Fantasy, sondern eine typische 0815 Urban Fantasy Geschichte, die vorhersehbarer eigentlich nicht sein könnte. Obwohl es ja mehr ein typisches Teeniedrama ist, in dem es meist darum geht, ob der der super heiße Macho Bad Boy nun auf Alice steht oder doch nicht. Dementsprechend wird auch sehr häufig & sinnlos darüber gesprochen, was die heißen Typen wohl mögen würden & was nicht. Alles komplett mit Versuchen ihn Eifersüchtig zu machen, was natürlich funktioniert, obwohl sie sich dabei auch noch dumm anzustellen. Und vergessen wir ja nicht die obligatorische Umstylingszene, vor der Alice nicht mal Make up kannte & nach der sie ohne knappe Röckchen quasi nicht mehr leben konnte.

Das war aber nicht das Einzige, dass dümmlich auf mich gewirkt hat. Die Konzeption der Welt & der Zombies erschien mir wenig durchdacht. Vorab: Die Autorin sagte im Vorwort, dass sie Gott für sich entdeckt hat & das merkt man sehr stark in der Konzeption der Fantasy. Die Zombies sind keine richtigen Zombies, sondern mehr heißhungrige Geister. Und es ging oft einfach darum fest an etwas zu glauben, damit es geschieht. Dementsprechend ergab nicht viel was dies betrifft Sinn. Es wurde etabliert, dass X nicht geht & 10 Seiten später geht es eben doch. Alice wird gesagt, dass sie Y bloß nicht tun soll, weil dann etwas schlimmes geschieht. Was tut sie? Sie macht es natürlich ohne drüber nachzudenken & was passiert? Nichts! Die Welt schien keiner inhärenten Logik zu folgen. Die Autorin hat wohl die Logik der Welt jedes Mal so gebogen, dass es gerade auf die Handlung passt. Die Geschichte hat sich so regelmäßig in Logiklöcher verstrickt, bei denen ich dachte: „Wenn DAS funktioniert, dann löst es doch instant jedes Problem das sie haben.“ Aber natürlich kommen die gar nicht auf die Idee diese Lösung zu nutzen oder es ist angeblich zu gefährlich.

Bibelähnlich ist auch das Schwarz-Weiß Denken in diesem Buch. Unsere Protagonisten sind die Guten & alle anderen sind automatisch die Bösen. Namentlich genannt natürlich die Zombies, aber auch menschliche Rivalen werden automatisch böse dargestellt & als böse angesehen, auch wenn man weder Beweise hat, noch sie bisher was schlechtes hat tun sehen. Und sie bekehren oder retten ist unmöglich. Wenn man einmal den bösen Weg eingeschlagen hat, ist man in dieser Welt anscheinend für immer verloren. Dementsprechend muss man auch nichts über Beweggründe erfahren oder einfach mal nachfragen was da los ist, denn es scheint keine zweite Sichtweise oder tiefere Beweggründe zu geben. Auch die Protagonisten & ihre Gruppe sind nicht einfach gut, denn so verblendet kann die Autorin anscheinend doch nicht sein (mehr zu ihren nicht guten Handlungen später). Sie haben stattdessen nur das Potential gut zu sein im Gegensatz zu den Zombies, weshalb sie automatisch zu der guten Seite zählen. Ernsthaft? Zu dumm, dass sie hier so gut wie nie wirklich gut handeln oder sind. Es scheint ja nach der Logik sowieso nicht wichtig zu sein, ob sie Gutes tun, denn sie stehen ja schon automatisch auf der guten Seite.


Die Protagonisten waren für mich persönlich so ziemlich das schlimmste an dem ganzen Buch. Nicht nur, dass sie das übliche 0815 Klischee erfüllt haben. Das allein wäre ja nur langweilig & einfallslos. Nein, sie hatten auch noch viele Eigenschaften, die sie zu einem furchtbaren Vorbild für junge Leser machen.

Aber fangen wir bei den Basics an. Alice ist der typische Mary Sue Charakter*, aber diesmal in unsympatisch. Zu Beginn ist sie unsicher, ihrer eignen Attraktivität überhaupt nicht bewusst & hat sehr viel Angst. Dann entwickelt sie sich aber in eine überhebliche, eingebildete & oberflächliche Protagonistin, die mir sehr herbe aufgestoßen hat. Es ging sehr oft darum wie gut doch Alice, ihr Loveinterest Cole oder wahlweise auch mal einer ihrer Freunde aussehen, wie talentiert sie doch sind oder wie recht sie doch haben & das ohne Argumente. Alice beispielsweise denkt die meiste Zeit in diesem Buch nicht selbst nach. Sie glaubt einfach alles was der heiße Typ ihr eröffnet & vorgibt. Selbst als er einen ihrer neuen Freunde beschuldigt böse zu sein, glaubt sie es ohne ihm zu widersprechen, Informationen zu verlangen oder den besagten Freund mal selbst zu fragen. Man merkt halt sehr, wie stark sie alle von ihren Hormonen getrieben werden. Hauptsache sie können am Ende des Tages mit dem heißen Loveinterest rumknutschen.

Alice hatte auch den Hang ihre weiblichen Rivalinnen mit dem Wort „Schlampe“ zu beschimpfen, auch wenn sie in der Richtung nichts getan haben. Generell werden Leute ohne Beweise oder richtiges darüber reden direkt beschuldigt & mit solchen Schimpfwörtern bedacht, wobei man das Gefühl bekommt, dass die Autorin oder Übersetzerin keine Ahnung haben, was „Schlampe“ eigentlich bedeutet. Denn das hatte hier überhaupt nichts zu suchen. Vor allem wird heutzutage überall gegen Slut Shaming gekämpft & dann beschimpft eine Protagonistin, die einem eigentlich sympathisch sein sollte, irgendwelchen Mädchen einfach so als Schlampe. Und das Alter der Buches kann diesen Umstand auch nicht retten.

Zudem hat sie von ihrem Loveinterest ihren Hang zur Gewalt übernommen. Prügeleien sind hier Problemlöser Nummer eins. Wozu reden? Wozu Beweise suchen? Wozu erstmal nachdenken? Es wird immer zuerst zugeschlagen. Und die Gewaltlösung wird hier noch normalisiert & idealisiert. In einer Szene wird sogar darüber gelacht, dass Alice jemandem eine blutige Nase geschlagen hat. Zum Glück war das keine Konfliktsituation, denn dann wäre ich richtig ausgerastet, aber selbst in diesem spielerischen Zusammenhang fand ich das schon schlimm genug. Und da hat sich nachher keiner damit aufgehalten mal nachzufragen, ob die Nase oder die Person in Ordnung ist.


Kommen wir zu dem super sexy Macho Bad Boy namens Cole in den selbst die Autorin wohl super verknallt ist, was man daran merkt, dass sie ihn auf ein hohes Podest stellt, obwohl er alles andere als ein Vorbild ist. Abgesehen von seinem Hang zur übermäßigen & unangebrachten Gewalt, hatte er noch so einige andere Charaktereigenschaften die mich abgestoßen haben. Er war herrisch, dominant & ein totaler Kontrollfreak. Er hat alles & jeden herumkommandiert, ohne sich darum zu scheren, ob sie es wollen. Praktischerweise war er dabei der Anführer ihrer Gruppe. Man muss ihm schon eingestehen, dass er meistens dachte, dass es das Beste für denjenigen oder die Gruppe an sich ist, aber das macht es nicht besser. Trotzdem schafft er es oftmals das Leben so manchen Charakters unerträglich zu machen, nur weil er sich an dumme Regeln hält oder denkt, es wäre besser so. Auch über Alice will er immer bestimmen. Er verbietet ihr beispielsweise mit Leuten die er für böse hält zu reden & im gleichen Atemzug will er aber auch nichts über den Grund verraten. Sie soll also ohne Informationen ihm einfach glauben & darf gleichzeitig aber auch nicht beim Gegenpart Informationen einholen. Und das machst sie auch noch, was wir ja schon besprochen haben. Ein sehr einprägendes Beispiel war für mich eine Szenen in der sowohl Alice, als auch ihre Freundin Kat gleichzeitig eine SMS von ihren Loveinterests bekommen haben, die heute Abend etwas mit ihnen unternehmen wollten. Während Kats Freund sie freundlich gefragt hatte, ob sie Zeit habe, hat Cole Alice einfach nur befohlen abends bereit zu sein. Und Alice lachte einfach nur über diesen Unterschied & sah es als liebevolle Eigenschaft seinerseits an. Nein! Das ist es nicht! Wenn er dich nicht mal fragt, sondern nur über dich bestimmen will & alles immer nach seinem Kopf gehen soll, ohne auf dich Rücksicht zu nehmen, dann ist es eine ungesunde & einseitige Beziehung. Und nichts daran ist liebevoll! Wenn jemand dich wirklich liebt, dann zwingt er dir nichts auf, sondern fragt dich nach deiner Meinung. Denn jeder sollte seine eigene Meinung haben dürfen & über seine eigene Zukunft selbst bestimmen können!

Auch Kat, Alice beste Freundin, trägt zu den mitschwingenden sexistischen Tendenzen bei. Nicht nur, dass sie oft halb nackt rum läuft & fast ausschließlich nur über Männer redet. Nein, ihr Lebensziel ist es auch noch eine Trophäenfrau zu werden. Sie will sich also einfach nur einen reichen Mann mit ihrem tollen Aussehen angeln & damit hat sie ausgesorgt. Was ist das den bitte für eine Message an jugendliche Leser? Dementsprechend geht es bei ihr, wie gesagt, so gut wie immer nur um heiße Typen, namentlich hier um ihren Exfreund, der sie vermeintlich betrogen hat, aber trotzdem immer noch so heiß ist, dass sie ihn unbedingt zurück haben will. Aber leiden muss der Typ trotzdem erstmal. Zumindest lässt sich sich nicht so auf der Nase rumtanzen wie Alice. Dafür tanzt Kat auf der Nase von ihrem Exfreund rum & quält ihn so lange sie kann.

Ein mütterlicher Rat geht mir zudem einfach nicht aus dem Kopf. Alice Mutter hat sie in einer Rückblende schön darauf hingewiesen, dass Jungs immer nur das eine wollen & sie in ihrer Gegenwart immer schön aufpassen soll, denn es könnte ja sonst was passieren. Ja, ist klar. Männer fallen einfach so über sie her, wenn sie ihnen den Rücken zu dreht. Was hat die Autorin nur für ein Menschenbild?



Fazit: Ich finde es furchtbar was für falsche Messages das Buch an junge Leser übermittelt. Und wenn ich sehe wie viele Leute dieses Buch gut finden, dann wird mir schlecht bei dem Gedanken, dass dies alles Jugendliche sein könnten, die die Charaktere als Vorbilder ansehen. Bitte, tut das nicht! Das ist falsch! Einfach nur falsch!

Nur auf Grund des hübschen Hardcover-Covers hat das Buch noch einen Stern von mir bekommen & weil weniger leider einfach nicht geht.




* Charakter, der „hübsch oder herausragend talentiert ist, dem alles ohne großes Zutun oder Opfer gelingt, der im Zentrum des ganzen Universums steht, der keine Fehler macht und auch keine (wirklichen) Fehler hat - kurzum, ein perfekter Charakter“ Quelle: http://de.fanfiktion.wikia.com/wiki/Mary_Sue



  (0)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(146)

246 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 120 Rezensionen

liebe, abschiebung, new york, schicksal, the sun is also a star

The Sun is also a Star.

Nicola Yoon , Susanne Klein , Dominique Falla
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Dressler, 20.03.2017
ISBN 9783791500324
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Geschichte wird sowohl aus der Sichtweise der weiblichen Protagonistin Natasha, als auch des männlichen Protagonisten Daniel geschildert. Jedoch gibt es auch immer wieder kleinere Ausflüge in das Leben von Nebenfiguren. Der Schreibstil ist etwas poetisch angehaucht & erschafft eine wunderbare Atmosphäre aus der man nicht mehr auftauchen möchte.

Zusätzlich gibt es immer wieder kurze Kapitel mit Erklärungen von Phänomenen, geschichtlichen Gegebenheiten und Ähnlichem, die in der Geschichte kurz vorher eine Rolle gespielt haben. Diese Kapitel sind aber ebenfalls in diesem poetischen Schreibstil verfasst & wirken daher keineswegs trocken. Im Gegenteil fand ich es sehr informativ & ergänzend zur Geschichte. Aber ich kann mir vorstellen, dass das nicht allen gefallen könnte.


Die Charaktere waren vielschichtig & wirkten daher menschlich. Sie hatten sowohl ihre starken, als auch ihre schwachen Seiten. Teilweise hatten sie mit ernsten Problemen & Zukunftsängsten zu kämpfen. Trotzdem war die Geschichte nie bedrückend, sondern im Gegenteil lebensbejahend & meistens eher locker leicht angehaucht. Beide Charaktere stammen aus Migrantenfamilien & haben somit mit den doppelten Landeszugehörigkeiten, aber auch mit den doppelten kulturellen Einflüssen zu kämpfen. Man bekommt dadurch auch viel von der jamaikanischen & koreanischen Kultur mit.

Natasha ist eine Realistin & ist fasziniert von naturwissenschaftlichen Phänomenen. Trotzdem versucht sie mit viel Hoffnung in letzter Minuten der Ausweisung aus dem Land zu entgehen. Dies erschien mir aber nicht als Widerspruch, da diese Reaktion in ihrer Situation vollkommen verständlich & natürlich ist.

Daniel ist dagegen träumerischer & künstlerischer angehaucht. Sein Kopf ist allzu oft in den Wolken, sodass er sich der Realität, die auch für ihn nicht optimal aussieht & eine Zukunft bereit hält, die er sich nicht wirklich wünscht, entzieht.

Der Gegensatz der beiden Charaktere, aber auch ihr Zusammenspiel hat einen großen Teil des Reizes der Geschichte ausgemacht. Obwohl sie so unterschiedlich sind, haben sie sich doch gut ergänzt.



Der Plot spielt nur an einem einzigen Tag. Normalerweise würde ich dies kritisieren, da ich den Zeitraum einfach für zu kurz für Charakterentwicklung & die Entwicklung der Beziehungen zwischen Charakteren halte. Auch hier hätte ich mir natürlich mehr erzählte Zeit gewünscht. Allerdings fühlte die Geschichte sich nicht so an, als würde sie nur an einem Tag spielen. Es passieren so viele Dinge an diesem Tag, die beiden verbringen so viel Zeit gemeinsam & reden so viel, dass es sich nach sehr viel mehr Zeit anfühlt. Und das nicht nur für die Charaktere, sondern auch für den Leser.

Das Ende fand ich zuerst nicht so toll. Allerdings hat sich diese Meinung gewandelt, als ich den Epilog gelesen hatte. Es ist nicht wirklich ein märchenhaftes Ende, aber dadurch passt es sehr gut zur Geschichte & unterstreicht die Message nochmals.



Fazit: Diese Geschichte hat mich einfach verzaubert. Ich mag den blumigen Schreibstil von Nicola Yoon & ihre locker leichte Art auch Probleme anzusprechen & trotzdem das Leben als etwas schönes darzustellen. Die Charaktere wirken auf mich nie schablonenhaft & die Liebesgeschichte kann mich zu jeder Zeit emotional mitnehmen. Deshalb hat das Buch die vollen 5 Sterne bekommen.


Hinweis: Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar vom Verlag bekommen.



  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(182)

286 Bibliotheken, 16 Leser, 2 Gruppen, 21 Rezensionen

tod, nationalsozialismus, bücher, 2. weltkrieg, krieg

Die Bücherdiebin

Markus Zusak , ,
Audio CD
Erschienen bei Random House Audio, 27.02.2008
ISBN 9783866048256
Genre: Romane

Rezension:

Ich hab das gekürzte Hörbuch gehört & muss leider sagen, dass ich mich die ganze Zeit gelangweilt habe. Deshalb habe ich oft auch Tage lang nichts davon gehört & hatte keine Lust es wieder an zu machen.
Diese Geschichte hatte kein Ziel. Es war nur das tagtägliche Leben eines Mädchens in der Nazizeit. Und trotz des ständigens Hungers & der Willkür der Nazis, ist doch größtenteils nichts wirklich passiert. Und das was passierte kam immer aus dem Nichts. Es hat sich nichts aufgebaut & es gab sehr selten ein Set up für irgendwas. Solche random Geschichten, die einfach nur die Emotionen triggern sollen machen mir einfach keinen Spaß. Dann gucke ich doch lieber eine Doku.
Und das vorwegnehmen von Ereignissen durch den Tod (also quasi das spoilern der kommenden Ereignisse) haben mir noch die letzte Spannung genommen. Solche Erzählweise ist einfach nicht für mich.

  (2)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(137)

319 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 54 Rezensionen

hexen, töchter des mondes, jessica spotswood, fantasy, maura

Töchter des Mondes - Sternenfluch

Jessica Spotswood , Stefanie Lemke
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei INK ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 09.08.2013
ISBN 9783863960254
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(28)

58 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

witz und weisheiten des tyrion lennister, tyrion lannister, zitate, dasliedvoneisundfeuer, illustrationen

Witz und Weisheiten des Tyrion Lennister

George R.R. Martin , Andreas Helweg , Jörn Ingwersen
Fester Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 27.03.2017
ISBN 9783764531577
Genre: Sachbücher

Rezension:

Ich bin zwiegespalten was diese Zitatensammlung angeht. Auf der einen Seite hatte ich viel Spaß beim lesen & hab so einige Weisheiten für den weitere Gebrauch (z.B. für Grußkarten) behalten. Auf der anderen Seite wäre mir persönlich 10€ zu teuer für ein paar Zitate, die man als Fan schon gehört hat. (Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar vom Verlag bekommen.) Das Buch hätte für mich auch nicht unbedingt ein Hardcover sein müssen.

Außerdem ist das natürlich nur eine Auswahl & somit sind vielleicht nicht alle Zitate dabei, die man selbst toll findet. Zudem schreibt der Autor ja noch einige weitere Bände, sodass diese Sammlung bei weitem noch nicht komplett ist.

Trotzdem habe ich mich darüber gefreut & wollte es unbedingt lesen, weil ich gerade ein Fan von Tyrion bin. Als Geschenk kann ich mir das gut vorstellen. Es macht Spaß, übermittelt aber eben auch Weisheiten. Zudem sind ja noch so einige Illustrationen enthalten, die die Zitate unterstreichen & die man nicht vergessen sollte zu erwähnen.



Fazit: Ich hatte Spaß mit dem Buch & habe es mit viel Freude gelesen. Allerdings kann man das Buch auch kritisch sehen, da einfach Geld verlangt wird, für bereits bekanntes. Deshalb hat das Buch gute 4 Sterne von mir bekommen. Letztendlich muss jeder für sich selber entscheiden, ob es einem das Wert ist.




  (2)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(561)

1.091 Bibliotheken, 15 Leser, 0 Gruppen, 147 Rezensionen

liebe, colleen hoover, vergangenheit, pilot, tate

Zurück ins Leben geliebt

Colleen Hoover , Katarina Ganslandt
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 22.07.2016
ISBN 9783423740210
Genre: Liebesromane

Rezension:  
Tags:  
 
791 Ergebnisse