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323 Bibliotheken, 24 Leser, 0 Gruppen, 101 Rezensionen

caraval, spiel, magie, fantasy, stephanie garber

Caraval

Stephanie Garber , Diana Bürgel
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Piper, 20.03.2017
ISBN 9783492704168
Genre: Jugendbuch

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22 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

jugenbuch

Vergessene Kinder

Luna Darko
Flexibler Einband
Erschienen bei Community Editions, 16.03.2017
ISBN 9783960960027
Genre: Romane

Rezension:  
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78 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

morgen lieb ich dich für immer, liebe, jennifer l armentrout, jugendbuch, gefühle

Morgen lieb ich dich für immer

Jennifer L. Armentrout
E-Buch Text: 544 Seiten
Erschienen bei cbt, 13.03.2017
ISBN 9783641200022
Genre: Sonstiges

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128 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 31 Rezensionen

fischer, tabletten, erinnerung, paige, drake

Jeder Tag kann der schönste in deinem Leben werden

Emily Barr , Maria Poets
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 23.03.2017
ISBN 9783841440075
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der Schreibstil ist sehr bildlich & ab und zu ein wenig poetisch. Die Geschichte wird aus Floras Sicht erzählt. Flora ist eine unzuverlässige Erzählerin. Durch ihre Krankheit vergisst sie nicht nur alles, sondern ist desöfteren verwirrt, was sich nach & nach auch auf den Leser überträgt, da auch die Geschichte immer wirrer durch ihre Sicht wird. Je weiter man in der Geschichte kommt, umso öfter gibt es auch mal Zeitsprünge & fehlende Stücke in der Handlung. Beides passt also gut zusammen, kann aber durchaus zu kleineren Frustrationsanfällen bei den Lesern führen, da man eben auch das Gefühl bekommt etwas verpasst zu haben oder gerade nicht zu verstehen was eigentlich los ist.

Flora erscheint zu Beginn wie ein kleines Kind in einem fast erwachsenen Körper. Dadurch, dass ihre Erinnerungen in ihrer Kindheit aufhören, fühlt sich Flora immer wieder aufs neue wie ein Kind bis sie wieder begriffen hatte, dass sie eigentlich schon 16 ist. Erst als sie sich an den Kuss erinnern konnte, ist auch die Information bezüglich ihres Alters geblieben. Das fand ich sehr gut beschrieben. Floras Verwirrung & Verlorenheit hat die Autorin wunderbar rüber gebracht.

Mit manchen Entscheidungen der Charaktere, besonders mit der von Flora, konnte ich mich nicht anfreunden. Beispielsweise war ihr Bruder sehr krank & sie hatte sogar ab und zu den Verdacht, dass er sterben würde. Trotzdem kam sie zu keinem Zeitpunkt auf den Gedanken ihren Bruder deshalb zu kontaktieren oder ihn gar Besuchen zu wollen. Es schien ihr die meiste Zeit gar gleichgültig zu sein wie schlecht es ihm ging & das obwohl sie öfter betont hatte, dass er eine große Rolle in ihrer Kindheit gespielt hat. Jedoch bestand trotzdem eine große Distanz zwischen den Geschwistern. Ich hab irgendwie nicht ganz verstehen können, wieso sie gerade zu ihm so eine Distanz aufgebaut hat & sich auch irgendwie daran erinnern konnte, dass sie nicht mehr so nah waren. Stattdessen jagte sie einem Jungen nach, denn sie nicht wirklich kennt & nur einmal geküsst hat. Das ergab zwar innerhalb der Geschichte Sinn, trotzdem war es für mich nicht vollkommen logisch. Das Ende hat diesen Umstand jedoch gut erklärt. Dies ändert allerdings nichts daran, dass ich mich zwischendurch nicht ganz mit Flora identifizieren konnte bzw es nicht gut gefunden habe.



Der Plot beinhaltet auf Grund von Floras Zustand sehr viele Wiederholungen. Dies passt sehr gut & macht auch Sinn, aber ich könnte mir vorstellen, dass das vielen Lesern irgendwann auf die Nerven gehen könnten. Gegen Ende habe ich selbst gedacht, dass es jetzt mal gut ist, aber an sich hat es mich nicht groß gestört. Es geht bei so einer Protagonistin auch kaum anders.

Ich hatte oft das Gefühl, dass der rote Faden fehlte. So einen richtigen Plot mit Ziel war nicht unbedingt direkt erkennbar, aber auch hier kann ich nur wiederholen, dass dies mit der Sichtweise der Protagonistin zusammen hängt & deshalb Sinn ergibt.

Die Erkenntnis am Ende erklärt so einiges, auch was die benannten Schwachstellen angeht. Es hat meinen Blick auf Flora auch komplett geändert. Man muss der Autorin schon zugestehen, dass sie die Geschichte sehr gut konzipiert hat.


Fazit: Es hat mich beeindruckt, wie realistisch (für mich als Laie) die Autorin die Protagonistin konzipiert hat. Auch die Konzeption der Geschichte ist gelungen, auch wenn mir manchmal der rote Faden fehlte. Obwohl mir Flora als Protagonistin manchmal zu seltsame Entscheidungen getroffen hat, hat es letztendlich doch Sinn ergeben. Dieses Buch ist alles in allem mal was anderes & auf seine eigene Art besonders. Daher hat das Buch 4 Sterne bekommen.


Hinweis: Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar vom Verlag bekommen.

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18 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

humor, marc-uwe kling, offene beziehungen, lustig, erzählungen

Wenn alle Stricke reißen, kann man sich nicht mal mehr aufhängen

Marc-Uwe Kling , Marc-Uwe Kling
Audio CD
Erschienen bei Random House Audio, 10.11.2008
ISBN 9783837100266
Genre: Humor

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

zombies, familie, verlust, kampf

Alice im Zombieland (DARKISS) ( Dezember 2013 )


Fester Einband
Erschienen bei null, 01.01.1608
ISBN B015YN1ZII
Genre: Sonstiges

Rezension:

Ich weiß wirklich nicht wie ich diese Rezension beginnen soll. Ich bin geschockt wie beliebt dieses Buch doch ist & wie viele 5 Sterne Rezensionen es hat. Ich frage mich, ob wir dasselbe Buch gelesen haben, denn ich fand es wirklich schlimm. Aber beginnen wir am Anfang.


Der Schreibstil ist steif & enthält seltsame Ausdrucksweisen. Beispielsweise sagt Alice ständig „mit einander gehen“, statt zusammen sein. Das sagt doch heutzutage keiner mehr, vor allem Jugendliche nicht. Und die Knutschszenen kamen mir sehr Möchtegern sexy bzw seltsam vor. Es fühlt sich an, als hätte die Autorin, oder in diesem Fall vielleicht die Übersetzerin, eine Checkliste mit typischen Synonymen für Leidenschaft aus Erotikromanen zusammen gesucht & versucht, sie möglichst alle irgendwo zu verwenden. Es fühlte sich nicht natürlich oder organisch an, sondern eher gezwungen. Die Geschichte wird dabei aus der Sicht von Alice geschildert. Den Anfang habe ich eigentlich noch ganz spannend & gut geschildert gefunden. Es ging aber leider sehr schnell Berg ab.


Der Plot hat überraschenderweise so gut wie gar nichts mit „Alice im Wunderland“ zu tun. Abgesehen von den Namen Alice & Kat (angelehnt wohl an die Grinsekatze), dem weißen Kaninchen & ein paar sehr weit hergeholten Andeutungen, erkennt man eigentlich keine Parallelen zu „Alice im Wunderland“. Es ist also quasi ein Etikettenschwindel. Es gibt ja noch nicht mal ein Zombieland. Dies hier ist keine High Fantasy, sondern eine typische 0815 Urban Fantasy Geschichte, die vorhersehbarer eigentlich nicht sein könnte. Obwohl es ja mehr ein typisches Teeniedrama ist, in dem es meist darum geht, ob der der super heiße Macho Bad Boy nun auf Alice steht oder doch nicht. Dementsprechend wird auch sehr häufig & sinnlos darüber gesprochen, was die heißen Typen wohl mögen würden & was nicht. Alles komplett mit Versuchen ihn Eifersüchtig zu machen, was natürlich funktioniert, obwohl sie sich dabei auch noch dumm anzustellen. Und vergessen wir ja nicht die obligatorische Umstylingszene, vor der Alice nicht mal Make up kannte & nach der sie ohne knappe Röckchen quasi nicht mehr leben konnte.

Das war aber nicht das Einzige, dass dümmlich auf mich gewirkt hat. Die Konzeption der Welt & der Zombies erschien mir wenig durchdacht. Vorab: Die Autorin sagte im Vorwort, dass sie Gott für sich entdeckt hat & das merkt man sehr stark in der Konzeption der Fantasy. Die Zombies sind keine richtigen Zombies, sondern mehr heißhungrige Geister. Und es ging oft einfach darum fest an etwas zu glauben, damit es geschieht. Dementsprechend ergab nicht viel was dies betrifft Sinn. Es wurde etabliert, dass X nicht geht & 10 Seiten später geht es eben doch. Alice wird gesagt, dass sie Y bloß nicht tun soll, weil dann etwas schlimmes geschieht. Was tut sie? Sie macht es natürlich ohne drüber nachzudenken & was passiert? Nichts! Die Welt schien keiner inhärenten Logik zu folgen. Die Autorin hat wohl die Logik der Welt jedes Mal so gebogen, dass es gerade auf die Handlung passt. Die Geschichte hat sich so regelmäßig in Logiklöcher verstrickt, bei denen ich dachte: „Wenn DAS funktioniert, dann löst es doch instant jedes Problem das sie haben.“ Aber natürlich kommen die gar nicht auf die Idee diese Lösung zu nutzen oder es ist angeblich zu gefährlich.

Bibelähnlich ist auch das Schwarz-Weiß Denken in diesem Buch. Unsere Protagonisten sind die Guten & alle anderen sind automatisch die Bösen. Namentlich genannt natürlich die Zombies, aber auch menschliche Rivalen werden automatisch böse dargestellt & als böse angesehen, auch wenn man weder Beweise hat, noch sie bisher was schlechtes hat tun sehen. Und sie bekehren oder retten ist unmöglich. Wenn man einmal den bösen Weg eingeschlagen hat, ist man in dieser Welt anscheinend für immer verloren. Dementsprechend muss man auch nichts über Beweggründe erfahren oder einfach mal nachfragen was da los ist, denn es scheint keine zweite Sichtweise oder tiefere Beweggründe zu geben. Auch die Protagonisten & ihre Gruppe sind nicht einfach gut, denn so verblendet kann die Autorin anscheinend doch nicht sein (mehr zu ihren nicht guten Handlungen später). Sie haben stattdessen nur das Potential gut zu sein im Gegensatz zu den Zombies, weshalb sie automatisch zu der guten Seite zählen. Ernsthaft? Zu dumm, dass sie hier so gut wie nie wirklich gut handeln oder sind. Es scheint ja nach der Logik sowieso nicht wichtig zu sein, ob sie Gutes tun, denn sie stehen ja schon automatisch auf der guten Seite.


Die Protagonisten waren für mich persönlich so ziemlich das schlimmste an dem ganzen Buch. Nicht nur, dass sie das übliche 0815 Klischee erfüllt haben. Das allein wäre ja nur langweilig & einfallslos. Nein, sie hatten auch noch viele Eigenschaften, die sie zu einem furchtbaren Vorbild für junge Leser machen.

Aber fangen wir bei den Basics an. Alice ist der typische Mary Sue Charakter*, aber diesmal in unsympatisch. Zu Beginn ist sie unsicher, ihrer eignen Attraktivität überhaupt nicht bewusst & hat sehr viel Angst. Dann entwickelt sie sich aber in eine überhebliche, eingebildete & oberflächliche Protagonistin, die mir sehr herbe aufgestoßen hat. Es ging sehr oft darum wie gut doch Alice, ihr Loveinterest Cole oder wahlweise auch mal einer ihrer Freunde aussehen, wie talentiert sie doch sind oder wie recht sie doch haben & das ohne Argumente. Alice beispielsweise denkt die meiste Zeit in diesem Buch nicht selbst nach. Sie glaubt einfach alles was der heiße Typ ihr eröffnet & vorgibt. Selbst als er einen ihrer neuen Freunde beschuldigt böse zu sein, glaubt sie es ohne ihm zu widersprechen, Informationen zu verlangen oder den besagten Freund mal selbst zu fragen. Man merkt halt sehr, wie stark sie alle von ihren Hormonen getrieben werden. Hauptsache sie können am Ende des Tages mit dem heißen Loveinterest rumknutschen.

Alice hatte auch den Hang ihre weiblichen Rivalinnen mit dem Wort „Schlampe“ zu beschimpfen, auch wenn sie in der Richtung nichts getan haben. Generell werden Leute ohne Beweise oder richtiges darüber reden direkt beschuldigt & mit solchen Schimpfwörtern bedacht, wobei man das Gefühl bekommt, dass die Autorin oder Übersetzerin keine Ahnung haben, was „Schlampe“ eigentlich bedeutet. Denn das hatte hier überhaupt nichts zu suchen. Vor allem wird heutzutage überall gegen Slut Shaming gekämpft & dann beschimpft eine Protagonistin, die einem eigentlich sympathisch sein sollte, irgendwelchen Mädchen einfach so als Schlampe. Und das Alter der Buches kann diesen Umstand auch nicht retten.

Zudem hat sie von ihrem Loveinterest ihren Hang zur Gewalt übernommen. Prügeleien sind hier Problemlöser Nummer eins. Wozu reden? Wozu Beweise suchen? Wozu erstmal nachdenken? Es wird immer zuerst zugeschlagen. Und die Gewaltlösung wird hier noch normalisiert & idealisiert. In einer Szene wird sogar darüber gelacht, dass Alice jemandem eine blutige Nase geschlagen hat. Zum Glück war das keine Konfliktsituation, denn dann wäre ich richtig ausgerastet, aber selbst in diesem spielerischen Zusammenhang fand ich das schon schlimm genug. Und da hat sich nachher keiner damit aufgehalten mal nachzufragen, ob die Nase oder die Person in Ordnung ist.


Kommen wir zu dem super sexy Macho Bad Boy namens Cole in den selbst die Autorin wohl super verknallt ist, was man daran merkt, dass sie ihn auf ein hohes Podest stellt, obwohl er alles andere als ein Vorbild ist. Abgesehen von seinem Hang zur übermäßigen & unangebrachten Gewalt, hatte er noch so einige andere Charaktereigenschaften die mich abgestoßen haben. Er war herrisch, dominant & ein totaler Kontrollfreak. Er hat alles & jeden herumkommandiert, ohne sich darum zu scheren, ob sie es wollen. Praktischerweise war er dabei der Anführer ihrer Gruppe. Man muss ihm schon eingestehen, dass er meistens dachte, dass es das Beste für denjenigen oder die Gruppe an sich ist, aber das macht es nicht besser. Trotzdem schafft er es oftmals das Leben so manchen Charakters unerträglich zu machen, nur weil er sich an dumme Regeln hält oder denkt, es wäre besser so. Auch über Alice will er immer bestimmen. Er verbietet ihr beispielsweise mit Leuten die er für böse hält zu reden & im gleichen Atemzug will er aber auch nichts über den Grund verraten. Sie soll also ohne Informationen ihm einfach glauben & darf gleichzeitig aber auch nicht beim Gegenpart Informationen einholen. Und das machst sie auch noch, was wir ja schon besprochen haben. Ein sehr einprägendes Beispiel war für mich eine Szenen in der sowohl Alice, als auch ihre Freundin Kat gleichzeitig eine SMS von ihren Loveinterests bekommen haben, die heute Abend etwas mit ihnen unternehmen wollten. Während Kats Freund sie freundlich gefragt hatte, ob sie Zeit habe, hat Cole Alice einfach nur befohlen abends bereit zu sein. Und Alice lachte einfach nur über diesen Unterschied & sah es als liebevolle Eigenschaft seinerseits an. Nein! Das ist es nicht! Wenn er dich nicht mal fragt, sondern nur über dich bestimmen will & alles immer nach seinem Kopf gehen soll, ohne auf dich Rücksicht zu nehmen, dann ist es eine ungesunde & einseitige Beziehung. Und nichts daran ist liebevoll! Wenn jemand dich wirklich liebt, dann zwingt er dir nichts auf, sondern fragt dich nach deiner Meinung. Denn jeder sollte seine eigene Meinung haben dürfen & über seine eigene Zukunft selbst bestimmen können!

Auch Kat, Alice beste Freundin, trägt zu den mitschwingenden sexistischen Tendenzen bei. Nicht nur, dass sie oft halb nackt rum läuft & fast ausschließlich nur über Männer redet. Nein, ihr Lebensziel ist es auch noch eine Trophäenfrau zu werden. Sie will sich also einfach nur einen reichen Mann mit ihrem tollen Aussehen angeln & damit hat sie ausgesorgt. Was ist das den bitte für eine Message an jugendliche Leser? Dementsprechend geht es bei ihr, wie gesagt, so gut wie immer nur um heiße Typen, namentlich hier um ihren Exfreund, der sie vermeintlich betrogen hat, aber trotzdem immer noch so heiß ist, dass sie ihn unbedingt zurück haben will. Aber leiden muss der Typ trotzdem erstmal. Zumindest lässt sich sich nicht so auf der Nase rumtanzen wie Alice. Dafür tanzt Kat auf der Nase von ihrem Exfreund rum & quält ihn so lange sie kann.

Ein mütterlicher Rat geht mir zudem einfach nicht aus dem Kopf. Alice Mutter hat sie in einer Rückblende schön darauf hingewiesen, dass Jungs immer nur das eine wollen & sie in ihrer Gegenwart immer schön aufpassen soll, denn es könnte ja sonst was passieren. Ja, ist klar. Männer fallen einfach so über sie her, wenn sie ihnen den Rücken zu dreht. Was hat die Autorin nur für ein Menschenbild?



Fazit: Ich finde es furchtbar was für falsche Messages das Buch an junge Leser übermittelt. Und wenn ich sehe wie viele Leute dieses Buch gut finden, dann wird mir schlecht bei dem Gedanken, dass dies alles Jugendliche sein könnten, die die Charaktere als Vorbilder ansehen. Bitte, tut das nicht! Das ist falsch! Einfach nur falsch!

Nur auf Grund des hübschen Hardcover-Covers hat das Buch noch einen Stern von mir bekommen & weil weniger leider einfach nicht geht.




* Charakter, der „hübsch oder herausragend talentiert ist, dem alles ohne großes Zutun oder Opfer gelingt, der im Zentrum des ganzen Universums steht, der keine Fehler macht und auch keine (wirklichen) Fehler hat - kurzum, ein perfekter Charakter“ Quelle: http://de.fanfiktion.wikia.com/wiki/Mary_Sue



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194 Bibliotheken, 22 Leser, 0 Gruppen, 84 Rezensionen

liebe, abschiebung, schicksal, new york, nicola yoon

The Sun is also a Star.

Nicola Yoon , Susanne Klein , Dominique Falla
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Dressler, 20.03.2017
ISBN 9783791500324
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Geschichte wird sowohl aus der Sichtweise der weiblichen Protagonistin Natasha, als auch des männlichen Protagonisten Daniel geschildert. Jedoch gibt es auch immer wieder kleinere Ausflüge in das Leben von Nebenfiguren. Der Schreibstil ist etwas poetisch angehaucht & erschafft eine wunderbare Atmosphäre aus der man nicht mehr auftauchen möchte.

Zusätzlich gibt es immer wieder kurze Kapitel mit Erklärungen von Phänomenen, geschichtlichen Gegebenheiten und Ähnlichem, die in der Geschichte kurz vorher eine Rolle gespielt haben. Diese Kapitel sind aber ebenfalls in diesem poetischen Schreibstil verfasst & wirken daher keineswegs trocken. Im Gegenteil fand ich es sehr informativ & ergänzend zur Geschichte. Aber ich kann mir vorstellen, dass das nicht allen gefallen könnte.


Die Charaktere waren vielschichtig & wirkten daher menschlich. Sie hatten sowohl ihre starken, als auch ihre schwachen Seiten. Teilweise hatten sie mit ernsten Problemen & Zukunftsängsten zu kämpfen. Trotzdem war die Geschichte nie bedrückend, sondern im Gegenteil lebensbejahend & meistens eher locker leicht angehaucht. Beide Charaktere stammen aus Migrantenfamilien & haben somit mit den doppelten Landeszugehörigkeiten, aber auch mit den doppelten kulturellen Einflüssen zu kämpfen. Man bekommt dadurch auch viel von der jamaikanischen & koreanischen Kultur mit.

Natasha ist eine Realistin & ist fasziniert von naturwissenschaftlichen Phänomenen. Trotzdem versucht sie mit viel Hoffnung in letzter Minuten der Ausweisung aus dem Land zu entgehen. Dies erschien mir aber nicht als Widerspruch, da diese Reaktion in ihrer Situation vollkommen verständlich & natürlich ist.

Daniel ist dagegen träumerischer & künstlerischer angehaucht. Sein Kopf ist allzu oft in den Wolken, sodass er sich der Realität, die auch für ihn nicht optimal aussieht & eine Zukunft bereit hält, die er sich nicht wirklich wünscht, entzieht.

Der Gegensatz der beiden Charaktere, aber auch ihr Zusammenspiel hat einen großen Teil des Reizes der Geschichte ausgemacht. Obwohl sie so unterschiedlich sind, haben sie sich doch gut ergänzt.



Der Plot spielt nur an einem einzigen Tag. Normalerweise würde ich dies kritisieren, da ich den Zeitraum einfach für zu kurz für Charakterentwicklung & die Entwicklung der Beziehungen zwischen Charakteren halte. Auch hier hätte ich mir natürlich mehr erzählte Zeit gewünscht. Allerdings fühlte die Geschichte sich nicht so an, als würde sie nur an einem Tag spielen. Es passieren so viele Dinge an diesem Tag, die beiden verbringen so viel Zeit gemeinsam & reden so viel, dass es sich nach sehr viel mehr Zeit anfühlt. Und das nicht nur für die Charaktere, sondern auch für den Leser.

Das Ende fand ich zuerst nicht so toll. Allerdings hat sich diese Meinung gewandelt, als ich den Epilog gelesen hatte. Es ist nicht wirklich ein märchenhaftes Ende, aber dadurch passt es sehr gut zur Geschichte & unterstreicht die Message nochmals.



Fazit: Diese Geschichte hat mich einfach verzaubert. Ich mag den blumigen Schreibstil von Nicola Yoon & ihre locker leichte Art auch Probleme anzusprechen & trotzdem das Leben als etwas schönes darzustellen. Die Charaktere wirken auf mich nie schablonenhaft & die Liebesgeschichte kann mich zu jeder Zeit emotional mitnehmen. Deshalb hat das Buch die vollen 5 Sterne bekommen.


Hinweis: Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar vom Verlag bekommen.



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285 Bibliotheken, 17 Leser, 2 Gruppen, 20 Rezensionen

tod, nationalsozialismus, bücher, 2. weltkrieg, krieg

Die Bücherdiebin

Markus Zusak , ,
Audio CD
Erschienen bei Random House Audio, 27.02.2008
ISBN 9783866048256
Genre: Romane

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316 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 54 Rezensionen

hexen, töchter des mondes, jessica spotswood, fantasy, maura

Töchter des Mondes - Sternenfluch

Jessica Spotswood , Stefanie Lemke
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei INK ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 09.08.2013
ISBN 9783863960254
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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53 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

witz und weisheiten des tyrion lennister, got, rezension, blogger, zitate

Witz und Weisheiten des Tyrion Lennister

George R.R. Martin , Andreas Helweg , Jörn Ingwersen
Fester Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 27.03.2017
ISBN 9783764531577
Genre: Sachbücher

Rezension:

Ich bin zwiegespalten was diese Zitatensammlung angeht. Auf der einen Seite hatte ich viel Spaß beim lesen & hab so einige Weisheiten für den weitere Gebrauch (z.B. für Grußkarten) behalten. Auf der anderen Seite wäre mir persönlich 10€ zu teuer für ein paar Zitate, die man als Fan schon gehört hat. (Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar vom Verlag bekommen.) Das Buch hätte für mich auch nicht unbedingt ein Hardcover sein müssen.

Außerdem ist das natürlich nur eine Auswahl & somit sind vielleicht nicht alle Zitate dabei, die man selbst toll findet. Zudem schreibt der Autor ja noch einige weitere Bände, sodass diese Sammlung bei weitem noch nicht komplett ist.

Trotzdem habe ich mich darüber gefreut & wollte es unbedingt lesen, weil ich gerade ein Fan von Tyrion bin. Als Geschenk kann ich mir das gut vorstellen. Es macht Spaß, übermittelt aber eben auch Weisheiten. Zudem sind ja noch so einige Illustrationen enthalten, die die Zitate unterstreichen & die man nicht vergessen sollte zu erwähnen.



Fazit: Ich hatte Spaß mit dem Buch & habe es mit viel Freude gelesen. Allerdings kann man das Buch auch kritisch sehen, da einfach Geld verlangt wird, für bereits bekanntes. Deshalb hat das Buch gute 4 Sterne von mir bekommen. Letztendlich muss jeder für sich selber entscheiden, ob es einem das Wert ist.




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1.041 Bibliotheken, 16 Leser, 0 Gruppen, 144 Rezensionen

liebe, colleen hoover, vergangenheit, pilot, tate

Zurück ins Leben geliebt

Colleen Hoover , Katarina Ganslandt
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 22.07.2016
ISBN 9783423740210
Genre: Liebesromane

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157 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 40 Rezensionen

usa, rainer wekwerth, jugendbuch, thriller, bootcamp

Camp 21

Rainer Wekwerth
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Arena, 02.01.2017
ISBN 9783401601779
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der Schreibstil ist leicht & angenehm schnell lesbar. Die Geschichte wird dabei aus der Sicht eines allwissenden Erzählers geschildert.


Die Protagonisten waren weder Ausreißer nach oben, also total sympathisch & individuell, noch Ausreißer nach unten, also total klischeehaft & dumm. Sie kamen mir eher neutral vor. Ich fand sie okay. Besonders mitgefiebert habe ich aufgrund des Plotaufbaus nicht, aber aufgeregt haben sie mich auch nicht.

Nur die Eltern beider Protagonisten waren generell unsympathisch, weil sie einfach gebieterisch & ignorant waren. Deswegen war ich am Anfang auch etwas emotional, weil deren diktatorische Handlungen mich aufgeregt haben.

Auch Mikes Bruder hat manchmal für mich unverständlich gehandelt, weil ich irgendwann dachte: „So, jetzt ist mal gut. Du siehst doch, dass das nichts bringt.“ Es war einfach irgendwann nicht mehr logisch.


Der Plot bietet eine gute Idee. Die Handschellen & ihre Funktion haben mich interessiert & wurden eigentlich auch gut eingebunden. Das Camp war sogar viel sozialer als ich es erwartet habe. Der Aufbau der Geschichte war zwar sehr klassisch, jedoch hat es auch seinen Zweck erfüllt.

Trotzdem hatte ich leider so einige Probleme mit der Geschichte. Der Aufbau war zum Beispiel zwar klassisch, aber etwas verschoben. Die erste Hälfte des Buches besteht quasi nur aus Einleitung. Es passiert leider sehr wenig relevantes. Irgendwann habe ich angefangen mich zu langweilen & mich gefragt, wann es denn nun endlich losgeht. Nicht man die Beziehung der beiden Protagonisten hat in der Zeit eine Entwicklung erfahren. Das alles ging erst ab der Hälfte los & wurde dann alles in die zweite Hälfte gequetscht. Und ja es wurde wirklich gequetscht, sodass alles viel zu schnell ging & dadurch unrealistisch wirkte. Diese Aufteilung habe ich nicht so recht verstanden. Wieso verschwendet man so viele Zeit für eine überlange Einleitung, die nicht nötig war, nur um dem Wichtigen später dann viel zu wenig Raum zu geben?

Die Liebesgeschichte setzte innerhalb von 1-2 Unterhaltungen ein, obwohl die beiden Charaktere sich vorher absolut nicht ausstehen konnten, jetzt aber auf einmal die Attraktivität des anderen erkennen. Und dann gab es völlig unpassende Knutschszenen, obwohl sie eigentlich gerade vollkommen andere Sorgen haben müssten.

Kayla entwickelt Eigenschaften, die sie eigentlich nicht haben sollte, was irgendwie eine fantastische Seite an sich hat, ohne wirklich Fantasy zu sein. In dem Sinne habe ich das auch nicht verstanden. Entweder es soll ein Fantasyelement sein, wurde aber dafür zu wenig benutzt & erklärt, oder es wirkt eben unrealistisch, weil es viel zu übertrieben wirkte.

Auch das Ereignis, dass das Ganze ins Rollen bringt, ist nicht so eindeutig & schlimm, wie es hier interpretiert wurde. Die Reaktion von Mike konnte ich da nicht nachvollziehen & fand es daher auch zu übertrieben. Man hätte da wenigstens noch mehr Informationen einholen müssen.

Und so habe ich viele der Ereignisse gesehen & bewertet, die darauf folgten. Das Problem bei vielen solcher Szenen war einfach, dass anscheinend keine Zeit oder keine Seiten mehr übrig waren & es deshalb alles viel zu schnell gehen musste. Da blieb für mich die Glaubwürdigkeit auf der Strecke. Die Aufteilung des Plots gefiel mir daher leider gar nicht.


Fazit: Da mir die Aufteilung des Plots nicht gefallen hat & viele Sachen dadurch unglaubwürdig gewirkt haben, ging mein Lesespaß leider verloren. Dazu kommt noch, dass der Klappentext quasi schon den gesamten Plot beschreibt. Sehr viel mehr war da leider nicht drin. Schreibstil & Ideen waren aber gut. Deshalb hat das Buch nur 2 Sterne bekommen.



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151 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

känguru, pinguin, berlin, humor, kleinkünstler

Das Känguru-Manifest

Marc-Uwe Kling , Marc-Uwe Kling
Audio CD
Erschienen bei Hörbuch Hamburg, 12.08.2011
ISBN 9783869090757
Genre: Humor

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92 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

känguru, humor, hörbuch, berlin, marc-uwe kling

Die Känguru-Chroniken

Marc-Uwe Kling , Marc-Uwe Kling
Audio CD
Erschienen bei Hörbuch Hamburg, 13.07.2012
ISBN 9783869091082
Genre: Humor

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664 Bibliotheken, 30 Leser, 3 Gruppen, 123 Rezensionen

fae, fantasy, das reich der sieben höfe, liebe, sarah j. maas

Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen

Sarah J. Maas , Alexandra Ernst
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 10.02.2017
ISBN 9783423761635
Genre: Jugendbuch

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Der Schreibstil ist angenehm lesbar & nicht zu kompliziert fü High Fantasy. Die Geschichte wird dabei aus Feyres Sicht erzählt & bringt sie einem dadurch näher.


Die Protagonistin begann relativ eigensinnig & stark, entwickelte sich dann zu einem mehr zugänglichen Charakter & zum Schluss wurde sie dann leider eher schwach. Anstatt eigenständig zu handeln (in einer Szene war das sogar wirklich gut dargestellt), hat sie einfach bei so gut wie allem von jeder Richtung Hilfe bekommen & so gut wie nichts mehr allein geschafft. Das war etwas frustrierend, weil sie zu Beginn doch so stark & eigenständigwar. Ich hoffe, dass sich dies in Band 2 wieder fängt.

Der männliche Protagonist war sympathisch & mysteriöus, jedoch hat man von ihm für meinen Geschmack etwas zu wenig erfahren. Vor allem hat er auch Feyre nicht so viel von sich erzählt, was innerhalb der Geschichte jedoch Sinn ergibt.

Die anderen Charaktere bekamen zwar nicht so ausführlich Zeit, aber konnten doch hier & da interessante Seiten von sich zeigen. Ich bin bei einigen ziemlich gespannt wie sie sich weiter entwickeln werden.



Der Plot ist eine „Die Schöne & das Biest“-Adaption, was man auch an vielen Punkten merkt. Jedoch entfernt es sich auch teilweise so von der Vorlage, dass man beinahe vergisst, dass es lose auf der Geschichte basiert.

Die erste Hälfte des Buches zieht sich dabei etwas, da es quasi eine lange Einleitung ist. Man kommt zwar gut in die High Fantasy Welt hinein &lernt die Charaktere kennen, jedoch fehlte mir da etwas. Entweder Action oder tiefer gehenden Gespräche wären da schön gewesen. Es war alles etwas seicht & oberflächlich. Erst gegen Mitte der Geschichte war ich komplett drin, denn da ist die Geschichte erst richtig in Fahrt gekommen. Das Ende war dann endlich so richtig spannend & actionreich. Teilweise ging das aber eben mit der immer schwächer werdenden Protagonistin & einer ziemlichen Vorhersehbarkeit einher. Vor allem bei einer Frage/Rätsel wusste ich direkt die Antwort & dann war es etwas frustrierend, dass Feyre so lange auf dem Schlauch stand.


Die Liebesgeschichte war an sich gut dargestellt & mich auch emotional gepackt, allerdings hätte ich mir da ein paar mehr Informationen zu dem männlichen Protagonisten gewünscht. Ein paar mehr Gespräche der beiden über ihn & sein Leben hätten der Liebesgeschichte sicher gut getan. Das ist aber nur ein sehr winziger Punkt. Mehr aufgestoßen sind mir die Sexszenen, die ich in einem Jugendbuch überflüssig finde. Zum Glück hält es sich im Rahmen, aber in einer Szene war es mir viel zu aggressiv dargestellt, was zu einem Jugendbuch noch weniger passt & auch keine gute Message übermittelt.

Leider sehe ich jedoch bereits die Dreiecksbeziehung in Band 2 kommen. Wenn diese Befürchtung wahr wird, dann würde mir das sicher nicht gefallen. Aber noch muss man abwarten.


Wer die „Throne auf Glass“-Reihe der Autorin bereits gelesen hat, wird hier auf so einige Parallelen stoßen. Man merkt am Schreibstil & der Konzeption definitiv, dass es dieselbe Autorin verfasst hat. Es spielt laut der Autorin wohl auch im selben Universum was ein Cross over ermöglichen würde. Aber ob dies der Fall sein wird, weiß man noch nicht.



Fazit: Das Buch hat sowohl positive, als auch negative Aspekte. Manche Stellen haben Spaß gemacht & andere eher frustriert. Alles in allem kann ich aber sagen, dass ich Band 2 gerne lesen würde & das ist schon mal ein Erfolg. Deshalb hat das Buch gute 3 Sterne bekommen.



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61 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 31 Rezensionen

liebe, highschool, teenager, paar, gefühle

Last Year's Mistake

Gina Ciocca , Ivana Marinovic
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei cbt, 13.02.2017
ISBN 9783570311127
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der Schreibstil war einfach, aber dadurch auch angenehm lesbar. Die Geschichte wird dabei aus Kelseys Sicht erzählt & springt zwischen Gegenwart & Vergangenheit hin & her.


Die Charaktere waren an sich sympathisch & ihre Handlungen nachvollziehbar. Ich konnte auf jeden Fall mitfiebern. Jedoch haben sie ab & zu überreagiert oder grundlos rumgezickt. Oder auch einfach seltsame Entscheidungen getroffen. Ich weiß nicht, ob man das auf die Pubertät schieben kann & sich damit abfinden sollte, oder sich daran stören muss. Ich kann mich nicht so recht entscheiden. Je nach Intensität & Häufigkeit habe ich anders reagiert. Aber grundsätzlich rechne ich schon bei so einem Buch damit.


Dementsprechend ist der Plot auch oft voll von den Zickereien. Ein bisschen Neckereien habe ich an sich gerne, aber hier war es mir doch etwas zu viel. Hier & da war es für meinen Geschmack ein bisschen übertreiben & die Charaktere etwas zu gemein. Irgendwann war es nicht mehr ganz so nachvollziehbar, weil sie sich nicht langsam verändert hatten, sondern stagniert haben & sich plötzlich auf die Schnelle geändert haben. Eine graduelle Entwicklung wäre mir lieber gewesen.

Auch manche Handlungen bezüglich der Wahl der Partner der beiden Protagonisten konnte ich nicht nachvollziehen. Wenn man doch in jemanden verliebt ist, wieso ist man dann ständig mit anderen Mädchen bzw Jungen zusammen (als Paar)? Das sendet doch das völlig falsche Signal. Außerdem sollte man das doch eigentlich gar nicht wollen oder? Ich empfand es einfach als unnötig & nervig.

Ich weiß aber nicht, ob die Geschichte so funktioniert hätte, wenn diese Kritikpunkte anders gewesen wären. Vermutlich wäre der Konflikt dann nicht so zustande gekommen, wie die Autorin ihn gebraucht hat. Deshalb passt es auf jeden Fall zum Plot.


Die Geschichte hat aber auch viele positive Seiten, die mich letztendlich einfangen konnten. Emotional konnte es mich mitnehmen. Ich habe es trotz der Kritikpunkte gern & zügig gelesen. Gegen Ende konnte ich sogar nicht aufhören zu lesen, bis ich am Ende ankam. Es hat Spaß gemacht & seinen Zweck erfüllt.

Vor alle fand ich gut, dass man nicht direkt den Fehler vom letzten Jahr erfährt, sondern mit raten kann, da die beiden Zeitstränge parallel erzählt werden. Und dadurch bleibt es auch einigermaßen spannend. Auch die Entwicklungen der Charaktere von Jahr zu Jahr konnte man so nach & nach besser verstehen. Das hat mein Interesse geweckt.



Fazit: Trotz der zwei Kritikpunkte war es eine solide Contemporary Lovestory, die ihren Zweck erfüllt hat & mich gut bei der Stange halten konnte. Deshalb hat das Buch 4 Sterne bekommen.

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(3)

5 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Wir beide in Schwarz-Weiß

Kira Gembri , Tim Schwarzmaier , Laura Maire
Audio CD: 4 Seiten
Erschienen bei Audio Media Verlag, 01.10.2016
ISBN 9783956391415
Genre: Jugendbuch

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(32)

79 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 27 Rezensionen

liebe, armut, miasheridan, imnächstenlebenvielleicht, im nächsten leben vielleicht

Im nächsten Leben vielleicht

Mia Sheridan , Uta Hege
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Piper, 12.01.2017
ISBN 9783492309431
Genre: Liebesromane

Rezension:

Die Geschichte wird sowohl aus der Sichtweise des weiblichen, als auch des männlichen Protagonisten geschildert. Wobei man sagen muss, dass der größere Teil aus der Sicht des weiblichen Charakters ist. Der Schreibstil ist war top. Er hat die Atmosphäre der Umstände zehr gut eingefangen. Man hat sowohl die Familiarität in dem kleinen Dorf gespürt, als auch die allumfassende & allgegenwärtige Armut der Bewohner. Es fühlte sich definitiv bedrückend an.


Die Charaktere waren teilweise etwas klischeehaft. Es war beispielsweise die übliche Einteilung mit einem braven Mädchen & einem Bad Boy vorhanden. Oder auch, dass sie an manchen Stellen etwas zu übertrieben reagiert haben, wie zum Beispiel einem zickigen auf-die-Brust-des-Kerles-schlagen Anfall von der Protagonistin, der aber 5min später schon wieder vorbei war.

Ansonsten waren sie aber okay. Man konnte ihre Handlungen nachvollziehen, wenn sie auch nicht unbedingt immer das gemacht haben, was ich gemacht hätte. Und mitfiebern konnte ich dank dem guten Schreibstil auch.


Der Plot war wie immer im New Adult Genre vorhersehbar, aber trotzdem interessant (und in dieses Genre würde ich dieses Buch auch einordnen, da es doch schon des öfteren um Sex geht). Obwohl manches zu Beginn schon übertrieben war, hat die Geschichte sich da immer wieder fangen können. Das plötzliche Interesse der beiden an einander, obwohl sie sich vom sehen her schon fast ihr Leben lang kennen, wurde nicht so recht erklärt. Es erschien etwas willkürlich & einige Entwicklungen auch einfach zu schnell. Allerdings hat mich das noch nicht so recht gestört. Doch spätestens im letzten Drittel wird aus der Ausnahme die Regel. Ab da scheint sich der Realismus immer mehr zu verabschieden & die gesamte Handlung wird dermaßen überdramatisiert, dass es zusammen mit der Atmosphäre der Armut zu erdrückend wird. Mir war die gesamte Handlung dann einfach mit allen Komponenten viel zu übertrieben & das hat mich raus gebracht. Auch das Ende schien dem zu folgen, aber dadurch nicht unbedingt gut zu dem Beginn der Geschichte zu passen. Es war als einfach zu viel des Guten.


Fazit: Auf Grund der guten Ansätze & des tollen Schreibstils, aber auch des viel zu übertriebenen & überdramatisiertem Höhepunkt & Ende hat das Buch sich auf 3,5 Sterne eingependelt.



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(72)

80 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 47 Rezensionen

dystopie, hörbuch, mörder, liebe, mord

Infernale

Sophie Jordan , Ulrike Brauns , Friederike Walke
Audio CD
Erschienen bei cbj audio, 15.02.2016
ISBN 9783837135091
Genre: Jugendbuch

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(119)

286 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 42 Rezensionen

fantasy, dystopie, zukunft, seher, london

The Bone Season - Die Träumerin

Samantha Shannon , Charlotte Lungstrass-Kapfer
Flexibler Einband: 624 Seiten
Erschienen bei Berlin Verlag Taschenbuch, 08.06.2015
ISBN 9783833309328
Genre: Jugendbuch

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(8)

9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Kleine Katze Chi 10

Konami Kanata
Flexibler Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 27.09.2016
ISBN 9783551742896
Genre: Comics

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(60)

297 Bibliotheken, 9 Leser, 1 Gruppe, 49 Rezensionen

physik, jugendbuch, verlust, trauer, sommer

Ein bisschen wie Unendlichkeit

Harriet Reuter Hapgood , Susanne Hornfeck
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei FISCHER KJB, 23.02.2017
ISBN 9783737340335
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Geschichte wird von unserer Protagonistin Gottie geschildert. Der Schreibstil ist wirklich gut & konnte mich direkt überzeugen. Er konnte die Atmosphäre perfekt einfangen.



Die Charaktere (abgesehen von der Protagonistin) treten zwar nicht unbedingt oft auf, sind aber ganz gut charakterisiert. Man bekommt auf jeden Fall ein Gefühl für die wichtigsten Charaktere. Ich konnte sie auch gut verstehen und/oder fand sie sympathisch. Nur mit der Protagonistin hatte ich Probleme. Sie ist sehr egoistisch. Es schien sich immer nur alles um sie & ihre Gefühle zu drehen. Was andere dachten oder fühlten war da immer zweitrangig. Sie log & tat Leuten weh, ohne groß darüber nachzudenken. Hauptsache ihr ging es damit gut. Dementsprechend zeigte sie auch im weiteren Verlauf ihre Doppelmoral, da es dann wieder sehr schlimm war, wenn andere mal gelogen haben. Auch da war sie natürlich wieder nur auf sich selbst bezogen. Selbst als Leute dies ansprachen und sie es sogar selbst erkannte, sah sie aber absolut keine Notwendigkeit darin dies zu ändern. Stattdessen hat sie einen anderen Weg gesucht, die Leute für sich zu gewinnen. Damit konnte ich mich nicht identifizieren. Und irgendwann hat es mich ziemlich genervt, dass sie immer selbst ihre Probleme hervor gerufen & sich dann darüber beschwert hat.



Der Plot war mir an vielen Stellen etwas zu konfus. Obwohl ich immer wusste wo & wann sich die Protagonistin gerade befindet, hat sich das für mich teilweise viel zu schnell hintereinander radikal geändert. Es war manchmal kaum Zeit da für eine Plotentwicklung. Auch Charakterentwicklungen, abgesehen von der kleinen Entwicklung der Protagonistin, konnte daher auch nicht groß stattfinden. Aber was mich am meisten verwirrt hat & ich auch oft nicht verstanden habe, war die immer wieder aufkommende Physik & Mathematik. Gottie ist eine Überfliegerin was die Physik betrifft, vor allem bei allem was mit dem Weltraum zu tun hat. Dementsprechend & auch auf Grund der Handlung hat diese auch öfter eine Rolle gespielt. Für einen Laien wie mich war das aber meist komplett unverständlich. Es wurde zwar versucht zu erklären, aber meistens viel zu kurz, mit Fachbegriffen & sehr gerafft. Deshalb habe ich diese Parts eher selten verstanden. Nur leider sollten sie halt viele Teile der Handlung erklären & dementsprechend ist halt ein Teil der Erklärung des Ganzen komplett an mir vorbei gegangen.

An sich ist die Idee & auch die Geschichte wirklich interessant. Ich will jetzt nicht zu viel verraten, aber der Plot ist definitiv nicht linear was auch den Reiz ausmacht. Es hat so ein bisschen was mit Mindfuck & Surrealismus zu tun. Das findet man ja auch nicht oft im Jugendbuchgenre.

Auch die Liebesgeschichte fand ich ganz nett. Gotties Egoismus stand dem leider oft im Weg, aber die Szenen in der Richtung, die da waren, fand ich meistens wirklich niedlich.


Fazit: Es gab viele schöne Seiten an dieser Geschichte. Leider hat mir aber die Komplexität & der Egoismus der Protagonistin das Lesen etwas madig gemacht. Deshalb hat das Buch 2,5 Sterne bekommen. Wer sich sehr gut mich der Physik der Universums auskennt dürfte keine Probleme haben. Allen anderen würde ich die Leseprobe empfehlen, um zu testen ob man mitkommt.



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24 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

fantasy, wölfe, drachen, krieg, bran

Das Lied von Eis und Feuer -Die Saat des goldenen Löwen

George R. R. Martin , Reinhard Kuhnert ,
Sonstiges Audio-Format
Erschienen bei Random House Audio, 29.10.2012
ISBN 9783837119350
Genre: Fantasy

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(749)

1.157 Bibliotheken, 15 Leser, 3 Gruppen, 71 Rezensionen

liebe, rush, abbi glines, erotik, familie

Rush of Love - Vereint

Abbi Glines , Heidi Lichtblau
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Piper, 15.10.2013
ISBN 9783492304689
Genre: Erotische Literatur

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345 Bibliotheken, 16 Leser, 3 Gruppen, 34 Rezensionen

magie, fae, throne of glass, fantasy, dorian havilliard

Throne of Glass - Königin der Finsternis

Sarah J. Maas , Tanja Ohlsen
Flexibler Einband: 784 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 11.11.2016
ISBN 9783423717076
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Geschichte wird von einem allwissenden Erzähler geschildert & folgt in unterschiedlichen Abschnitten verschiedenen Charakteren. Dies war ja schon in den anderen Bänden so. Es werden nur von Band zu Band immer mehr Charaktere, was einen manchmal durcheinander bringen kann, aber auch mehr Abwechslung mit sich bringt. Der Schreibstil kann einen nach wie vor in eine komplexe & kohärente Welt entführen und eine dichte Atmosphäre erzeugen.


Die Protagonisten haben sich persönlich weiter entwickelt & sind trotzdem sie selbst geblieben.

Vor allem sind die Charaktere in ihren Beziehungen zu einander vorangekommen. Alte Konflikte wurden aufgegriffen & Probleme behandelt. Das wurde wahrscheinlich nicht nur von mir lang erwartet.


Der Plot gibt für meinen Geschmack zu wenig her für die dicke des Buches. Es passiert so einiges & der Band endet mit einer actionreichen Schlacht. Jedoch gab es auch so einige Stellen, die sich gezogen haben. Ich hatte teilweise das Gefühl absolut nicht voran zu kommen. Es hätte für meinen Geschmack ruhig ein paar weniger Seiten sein können.

Ich hatte auch ein paar Probleme mit den wechselnden Loveinterests der Protagonistin. Etwas genervt hat es mich schon. Lag aber auch vor allem daran, dass ich mich auf einen bestimmten fixiert hatte. Mittlerweile habe ich eingesehen, dass es nicht mehr der Fall sein wird, dass die beiden ein Paar werden. Also bin ich jetzt viel entspannter was dies angeht & es würde mich jetzt sicher nicht mehr so stören, dass es immer wieder neue Loveinterests gibt. Diese Geschichte hat halt sozusagen einen eigenen Willen & will daher nicht immer wie man selber will. Das ist aber etwas Positives, da es einen immer wieder überraschen kann & nicht schon von Beginn an fest steht, worauf es hinaus läuft. Dadurch & durch viele andere Dinge wird die Geschichte für mich episch.

Am Ende dieses Bandes gibt es einen Umbruch. Altes wird abgeschlossen & jetzt treten neue Konflikte in den Vordergrund. Das hat das Ende wirklich spannend gemacht & Interesse für die weiteren Bände geweckt.


Fazit: Abgesehen von den etwas zu vielen Seiten & meiner persönlichen Abneigung gegenüber den wechselnden Loveinterests, war der Band interessant. Es hat die Reihe passend weiter geführt & in vielerlei Hinsicht einige Konflikte zu ende gebracht. Daher war es meiner Meinung nach auch stärker als Band 3. Deshalb hat das Buch gute 3 Sterne bekommen.



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