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125 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 79 Rezensionen

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Königskinder

Alex Capus
Fester Einband: 176 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 20.08.2018
ISBN 9783446260092
Genre: Romane

Rezension:

Alex Capus lässt in seinem kurzweiligen Roman "Königskinder" die Geschichte von Jakob und Marie erzählen, die sich ineinander verlieben und deren Liebe so einige Trennungen und Schicksalsschläge überdauert und schlussendlich ein glückliches Ende nimmt. Sie wird erzählt von Max, der auf einem Alpenpass eingeschneit im Auto mit seiner Frau sitzt und die Nacht nutzt um ihr die Geschichte der beiden zu erzählen - was nicht ganz ohne das eine oder andere auflockernde Geplänkel der beiden einhergeht. Ohne diese Rahmengeschichte wäre die Liebesgeschichte deutlich langweiliger und vor allem deutlich schneller vorbei gewesen. So erfahren wir ganz automatisch noch die eine oder andere Kleinigkeit drum herum und vor allem lesen wir auch einiges über die Herrscher von Versailles der damaligen Zeit und deren doch leicht realitätsfernen Vorstellungen vom bürgerlichen Leben.
Alles in allem ein sehr kurzweiliger Roman, dabei nicht zu leicht oder zu klischeehaft, sondern einfach nur schön.

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54 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

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Befreit

Tara Westover , Eike Schönfeld
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 07.09.2018
ISBN 9783462050127
Genre: Biografien

Rezension:

Ich glaube mit jeder Seite, die ich in diesem Debüt-Roman von Tara Westover über ihre Kindheit, Jugend und ihren Bildungsweg gelesen habe, war ich erschrockener darüber, was in einer Familie alles schief gehen kann und letztendlich umso überraschter, wie Tara es geschafft hat aus diesem Sumpf herauszukommen und wie zwei ihrer Brüder durch Bildung, gute Freunde und den Abstand zur eigenen Familie dieses Schicksal zu durchbrechen und sich selbst zu finden.
Doch vielleicht einmal von vorn: Tara Westover, die Autorin des Romans, ist auf einem Berg in Idaho mit ihren 6 Geschwistern und ihren stark religiösen Eltern aufgewachsen. Der Glaube, die Religion und wahrscheinlich auch der gesamte psychische Zustand des Vaters haben nach und nach die ganze Familie aufgefressen und seine Ansichten über die Welt, den nahenden Weltuntergang und was alles Teil des Teufels ist (so ziemlich alles "normale") bei gleichzeitiger schwankender und ambivalenter Meinung darüber (lange gelten zB Fernseher und Telefon als Teufelswerk, mit einer passenden Begründung sind sie dann aber doch im Haushalt eingezogen). Generell scheint der große Teil ihrer direkten Familie mehr als nur ein Gesicht und eine Persönlichkeit zu haben, die je nach Situation zu Tage tritt und dann mehr oder weniger verheerende Auswrikungen hat - allen voran die Ausbrüche und Misshandlungen durch ihren Bruder Shawn, denen weder ihre Mutter noch ihr Vater Glauben schenken.
"Es ist merkwürdig, wie viel Macht über dich du den Menschen gibst, die du liebst." - Das Zitat trifft es dabei ganz gut. Immerhin kennt Tara nichts anders und kommt nur durch ihren Bruder Taylor zum College, zum Studium und letzten Endes raus aus der Familie und weg vom Berg. Ihr Weg zu sich selbst und über ihre Ängste und Vorprägungen hinweg, dauert Jahre und wird es vermutlich auch weiterhin tun. Und genau diesen Weg teilt sie mit uns, lässt uns mitlaufen und zeigt wie sie Stück für Stück zu sich selbst findet. Es ist für Außenstehende nicht alles nachvollziehbar, schlicht weil man es selbst nicht erlebt hat und sich manches auch einfach nicht vorstellen kann oder mag.
Insgesamt eine absolut gelungener, tiefgreifender und zum Nachdenken anregender Roman! Ich kann ihn ohne Einschränkungen weiterempfehlen.

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110 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 65 Rezensionen

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Alligatoren

Deb Spera , Ulrike Wasel , Klaus Timmermann
Fester Einband: 376 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 03.09.2018
ISBN 9783959672207
Genre: Romane

Rezension:

Deb Spera erzählt die Geschichte von drei Frauen die unterschiedlicher nicht sein könnten und deren Geschichten dennoch unausweichlich miteinander verwoben sind. Es sind die drei Frauen Oretta, Gertrude und Annie - eine schwarze Haushälterin, eine weiße Frau die sich aus dem Sumpf herausarbeitet und eine weiße Frau der Oberschicht, der es scheinbar an nichts mangelt.
Die Autorin schafft es in ihrem Roman die Schicksale dieser Frauen so eindrücklich zu beschreiben, dass ich mich in alle drei hineinversetzen und ihre Beweggründe und Emotionen nachvollziehen konnte. Rein vom Schreibstil her ist es kein super spannendes und aufregendes Buch, aber allein die ehrlichen Geschichten der Frauen mit ihren Irrungen und Wirrungen reichen um dabei zu bleiben und weiterzulesen. Dabei sind diese nicht verklärt oder gar extrem dargestellt, vielmehr handelt es sich um eine recht realistische Darstellung des damaligen Lebens, was an der einen oder anderen Stelle erschreckend und Haare sträubend genug ist.
In Summe auf jeden Fall empfehlenswert für alle diejenigen, die gern ein wenig nachdenklich werden und nicht unbedingt eine leichte Lektüre für nebenbei suchen.

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69 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 39 Rezensionen

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Ida

Katharina Adler
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Rowohlt , 24.07.2018
ISBN 9783498000936
Genre: Romane

Rezension:

"Ida" ist nicht nur der Name des neuen Romans von Katharina Adler sondern auch der Name einer Frau, die lange Zeit von Freud behandelt wurde und diese Behandlung letzten Endes abbrach, sehr zum Verdruss Freuds.
Katharina Adler erzählt dabei die Geschichte von Ida in verschiedenen Zeitebenen, die sich immer wieder abwechseln, und die mit Bemerkungen aus den Aufzeichnungen und Veröffentlichungen Freuds versehen sind. Tatsächlich war es zunächst gar nicht so einfach, überhaupt in die Geschichte und die ganzen Verhältnissen hineinzuschauen und diese zu verstehen, eben auf Grund der Sprünge die Adler immer wieder macht. Und leider muss ich zugeben, dass ich auch irgendwo im Roman stecken geblieben ist, weil er sich zeitweise einfach enorm träge liest und irgendwie keine wirkliche Lust auf mehr macht. Die Beschreibung des Romans als mitreißend kann ich also leider nicht wirklich nachvollziehen und unterstützten.
Er ist sicherlich geeignet für alle diejenigen, die sich für solche Geschichten und Persönlichkeiten interessieren, wahrscheinlich auch für diejenigen, die sich mit Freud genauer beschäftigen. Für mich jedoch war es absolut nichts. Mal schauen, ob ich den Roman noch irgendwann zu Ende lesen werden.

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123 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 79 Rezensionen

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Wenn wir wieder leben

Charlotte Roth
Flexibler Einband: 608 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 02.07.2018
ISBN 9783426520307
Genre: Historische Romane

Rezension:

Es war mein erstes Buch von Charlotte Roth - "Wenn wir wieder leben" - und es hat mich insgesamt doch sehr für die Autorin begeistern können.
Die Geschichte handelt im Danzig der 1920er und führt Stück für Stück hin zum ersten Weltkrieg, der Rolle Danzigs und wie schnell man in, einfach um zu Überleben und sich seine Träume und Wünsche zu erfüllen, auch als nicht-politischer Bürger in die Nazi-Szene hineingezogen wird. Gleichzeitig spielt die Geschichte viele Jahre später und beschreibt wie Wanda ihre Geschichte und die Geschichte ihrer Vorfahren herausfinden möchte und dabei auf das eine oder andere Hindernis trifft.
Die Geschichte, die Charlotte Roth in ihrem Roman beschreibt ist faszinierend und fesselnd. Sie vermag es, die Wirren und Verwirrungen dieser Zeit nicht nur gut darzustellen, sondern den Leser mitzunehmen und mitfühlen zu lassen. Sie zeigt dabei auf, wie normale und eher unpolitische Bürger einfach in den Sog der Nazis gezogen und damit zu Mittätern werden ohne dies allzu bewusst zu tun und manchmal auch schlicht und ergreifend aus dem Bedürfnis nach dem eigenen Überleben heraus. (Ich möchte an dieser Stelle niemanden schuldfrei sprechen, aber es zeigt doch auf, wie schnell es gehen kann und sollte uns für die Zukunft eine Warnung sein!) Allerdings zieht der Roman sich an der einen oder anderen Stelle doch ein wenig hin und die liebe Gundi Sonnenschein ging mir das eine oder andere Mal mit ihren Eigenheiten mächtig auf die Nerven. Das tat dem Roman in seiner Gesamtheit jedoch keinen Abbruch, sondern unterstützt ihn vielmehr.
Insgesamt ein sehr gelungenes Buch und wahrscheinlich nicht mein letztes von ihr.

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(68)

88 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 68 Rezensionen

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Das Jahrhundertversprechen

Richard Dübell
Flexibler Einband: 656 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 08.06.2018
ISBN 9783548289663
Genre: Historische Romane

Rezension:

Richard Dübell beendet seine Triologie mit dem Roman "Das Jahrhundertversprechen" und damit ist ihm auch ein großartiges Ende gelungen. Tatsächlich habe ich bis jetzt nur den ersten Band lesen können, den zweiten bin ich noch schuldig. Das hat dem Lesevergnügen jedoch keinerlei Abbruch getan, auch wenn es an der einen oder anderen Stelle sicherlich noch ein wenig interessanter gewesen wäre. Der Roman ist entsprechend in sich geschlossen und baut nicht zwingend auf das Vorwissen aus den ersten beiden Romanen auf. Alles, was der Leser wissen muss, erfährt er auch. Zusätzlich wird aber nicht ewig lang der Inhalt der vorhergehenden Bücher wiederholt, das finde ich sehr gut.
Nun kurz zum Inhalt: Der Roman handelt weiterhin vom unterschwelligen Konflikt zwischen den Familien Briest und von Cramm, nun in noch jüngerer Generation. Die von Briests führen neben ihrem gut noch eine Detektivagentur über deren Arbeit sie Max kennenlernen. Dieser wird mit der Zeit nicht nur zum Ziehsohn, sondern es entwicklen sich auch Gefühle zwischen ihm und der leiblichen Tochter der Briests, Luisa. Hinzu kommen, wie für Dübells Romane üblich, die historischen Gegebenheiten, die das Leben der Protagonisten ordentlich durcheinanderwürfeln: Die 1920er und damit die Zeit nach dem ersten Weltkrieg, der Deutschland in eine große Krise stürzt und die Zeit des Aufstiegs Hitlers und seiner Mannschaften. Dies alles versteht Dübell in das Geschehen einzuflechten, ohne dass es künstlich wirkt oder anstrengend im Lesefluss ist. Im Gegenteil: Ihm ist ein gut zu lesenders historischer Roman gelungen, welcher aufklärt und bildet ohne dies übermäßig oder in anstrengender Weise zu tun.
Von mir daher eine klare Kaufempfehlung!

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(62)

77 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 58 Rezensionen

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Häuser aus Sand

Hala Alyan , Michaela Grabinger
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei DuMont Buchverlag , 18.06.2018
ISBN 9783832198558
Genre: Romane

Rezension:

Diese Leseprobe von Hala Alyans Roman "Häuser aus Sand" hatte mir eigentlich ganz gut gefallen. Der Roman an sich ist jedoch ein wenig holpriger und schwieriger zu lesen. Schlussendlich erzählt Hala Alyan eine Familiengeschichte über mehrere Generation hinweg: Von Salma über ihre Tochter Alia und deren Kinder. Dabei zeichnet sie die Konflikte in den Familien sowie das Herausreißen aus der Heimat und gewohnten Umgebungen im Rahmen der Nahostkonflikte nach. Immer mit dabei sind die ganz normalen familiären Dramen, aber auch solche, die die Kriege und die damit verbundenen Wirrungen, mit sich brachten.
So springt Alyan in der Zeit immer weiter voran, folgt mal der einen und mal einer anderen Person der Familie. Zumeist hat sie dabei die Frauen der Familie im Fokus aber auf Atef, der Mann von Alia, kommt zu Wort und streut so neben den "femininen" Dramen noch die Sicht und das Leben eines Mannes ein, der Teil des Sechs-Tages-Krieges war und noch lange psychisch unter dem Erlebten litt und mit dessen Verarbeitung beschäftigt war.
Dabei fiel es mir nicht immer leicht, dem Geschehen zu folgen. Es sind immer nur Ausschnitte, die aufgezeigt werden und es dauert auch eine Weile, bis man sich in die familiären Strukturen und das Wirrwarr der ganzen Namen eingedacht hat. Letzten Endes ist es trotzdem ein durchaus gelungener Roman und definitiv keine leichte Lektüre. Denn mit den Hauptthemen der Nahostkonflikte, dem Umgang damit, dem Leben darin und dem häufigen Verlust der Heimat ist der Roman "Häuser aus Sand" nicht unbedingt eine leicht verdauliche aber dennoch lohnenswerte Lektüre.

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(200)

298 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 171 Rezensionen

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Die Frauen vom Löwenhof - Agnetas Erbe

Corina Bomann
Flexibler Einband: 736 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 11.05.2018
ISBN 9783548289960
Genre: Historische Romane

Rezension:

Es ist nicht der erste von Bomanns Romanen, den ich gelesen habe und wird definitiv auch nicht der letzte sein. Grundsätzlich mag ich Bücher mit ähnlichem Thema wie ihrem neuen Roman "Die Frauen vom Löwenhof" sehr gern. Allerdings ist es auch nicht unwahrscheinlich, etwas zu lesen was so ähnlich bereits in einem anderen Roman vorkommt. Die Befürchtung hatte ich vor der Lektüre auch, jedoch hat sich diese glücklicherweise nicht bestätigt. Ganz im Gegenteil: Agneta wird nach dem Tod ihres Vaters und Bruders auf den Hof zurück gerufen. Eigentlich wollte sie studieren und führte das Leben einer Sufragette. Mit den Normen und Werten ihrer Adelsfamilie kam sie nicht wirklich klar. Nur erbt sie jedoch das Gut und steht vor der Entscheidung.
Die Lektüre war locker und leicht. Wie bei Bomanns bisherigen Romanen fiel es mir nicht schwer, mich in die Figuren hineinzuversetzen und insbesondere mit Agneta mitzufühlen. Manchmal kommt es mir jedoch so vor als würde ihr gar zu viel einfach in den Schoß fallen bzw sofort gelingen. Nichts desto trotz bin ich schon sehr auf die nächsten Teile gespannt!

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(149)

198 Bibliotheken, 9 Leser, 3 Gruppen, 133 Rezensionen

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Die Schönheit der Nacht

Nina George
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Knaur, 02.05.2018
ISBN 9783426654064
Genre: Romane

Rezension:

Es ist ein Roman, der mehr zu bieten hat als ein bisschen Liebesgeschichte und Drama. Vielmehr erzählt Nina George in "Die Schönheit der Nacht" die Geschichte zweier Frauen, die sich selbst finden müssen um wirklich glücklich werden zu können. Während die eine am Zenit ihres Lebens steht und eigentlich alles hat, was man sich wünschen kann ist sie genauso unglücklich wie die andere, welcher das ganze Leben noch bevorsteht. Gemeinsam spiegeln sie sich, sehen Ähnlichkeiten und merken dabei, wie sie sich selbst verloren haben. Letzten Endes finden sie sich selbst wieder und haben den Sprung geschafft.
Nina George bietet hier etwas, was ich auch in vorhergehenden Romanen schon so unglaublich finde: Romane mit Bedeutung, die einem auch in der heutigen Zeit eine gute Portion zum Nachdenken mitgeben, dabei jedoch nicht träge wirken.
Einziges Manko: Zu viele Regionen und französische Begriffe, deren Bedeutung ich nicht kenne, die sich mir aus dem Kontext nur bedingt erschlossen haben und die auch sonst nicht erklärt wurden.

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(70)

99 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 64 Rezensionen

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#EGOLAND

Michael Nast
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Edel Books - Ein Verlag der Edel Germany GmbH, 06.04.2018
ISBN 9783841905963
Genre: Romane

Rezension:

Als ich die Leseprobe von Michael Nasts Roman #Egoland gelesen habe, habe ich mir doch etwas anderes vorgestellt als das Buch schlussendlich geworden ist. Darin beschreibt er das, was Andreas Landwehr zunächst selbst recherchiert und nach seinem Tod in Form eines Manuskriptes hinterlassen hat. Dieses hat er aufgearbeitet, sich mit den Protagonisten unterhalten und den Roman in der nun vorhandenen Form fertiggestellt. Dabei springt er zwischen verschiedenen Personen hin und her, begleitet sie, schaut in ihre Gefühle und Gedanken hinein. Nicht immer ist es einfach, diesen Sprüngen zu folgen und sofort zu wissen, wen man denn nun eigentlich gerade begleitet. Immerhin bleibt er dabei chronologisch um nicht noch mehr Verwirrung zu stiften.
Nast erzählt dabei nicht einfach nur eine Geschichte oder skizziert die Begebenheiten, sondern schaut tiefer und übt durchaus auch Kritik an den gesellschaftlichen Verhältnissen, primär in Form der Gedankengänge der Protagonisten und ihrer kritischen und reflektierten Sicht der Dinge. Durchaus nachvollziehbar, wenn man einen Schriftsteller und sein Werk in Worte fasst. Und gerade diese Tiefe ist es auch, die den Roman von anderen unterscheidet, zu etwas Besonderem macht und gleichzeitig aber auch dafür sorgt, dass man nur sehr langsam beim Lesen vorankommt, wenn man den Inhalt tatsächlich verstehen und selbst reflektieren möchte.
Insgesamt ist der Roman ein sehr gelungenes Werk, für mich war er stellenweise aber einfach zu schwergängig. Mich interessiert ja nun ehrlich, ob tatsächlich alles der Wahrheit entspricht und so passiert ist.

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(46)

52 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 45 Rezensionen

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Der Pub der guten Hoffnung

Alexandra Zöbeli
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Forever , 08.06.2018
ISBN 9783958189591
Genre: Romane

Rezension:

Von schokokekzz

Manchmal ändert das Leben alles und man findet sich selbst neu und ändert sich und sein Leben direkt mit. So ungefähr lässt sich die Quintessenz aus Alexandra Zöblis neuem Roman "Der Pub der guten Hoffnung" beschreiben. Denn der Sohn von Sam und Hannah reißt nicht nur sich selbst in den Tod, sondern auch noch zwei Frauen. Und das stürzt auch die Eltern in Selbstzweifel und echte Lebenskrisen. Während Hannah in die Klinik kommt und ihren Mann nicht mehr sehen möchte, versucht dieser um seine Ehe zu kämpfen und nimmt eine Auszeit in Wales, die letzten Endes der Beginn eines neuen Lebens und einer neuen Lebensidee für beide ist. Am Ende sind alle, wie sollte es anders sein bei einem solchen Roman, glücklich. Quasi Friede, Freude, Eierkuchen.
Zöbeli schwenkt dabei immer wieder zwischen den beiden und sowie zwei weiteren Personen, die sie in Wales kennenlernen und begleitet diese und gibt so einen Einblick in ihre Gedanken und Gefühle. Insbesondere gegen Ende hat man jedoch das Gefühl, dass nicht mehr nur die Geschichte erzählt wird, sondern dass auf den letzten Seiten schnell noch ein Happyend hermuss. Das war mir ehrlich gesagt dann doch zu schnell und zu oberflächlich. Sehr schade, denn ungefähr bis zur Hälfte war es klasse.

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(64)

69 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 67 Rezensionen

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halb zehn - das Frühstückskochbuch

Agnes Prus , Yelda Yilmaz
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Stiftung Warentest, 13.03.2018
ISBN 9783868514766
Genre: Sachbücher

Rezension:

Als ich letzte Woche das neue Kochbuch "halb zehn – Das Frühstückskochbuch" von Agnes Prus und Yelda Yilmaz im Briefkasten hatte, was ich ehrlich erfreut! So ein tolles Kochbuch hatte ich schon lange nicht mehr in der Hand. Nicht nur die Fotos machen direkt Lust auf mehr, auch die Rezepte sind ansprechend, vielfältig und dabei auf den ersten Blick nicht zu schwer, wenn auch nicht immer einfach.
Von Brot, über Aufstriche, süße Rezepte und sogar Getränke bietet das Buch jede Menge Möglichkeiten. Sicherlich hätte ich nicht unbedingt ein Rezept für einen Eiersalat gebraucht, aber irgendwie passt auch der in das Buch und zum Konzept. Die ersten Rezepte wurden bereits auch schon ausprobiert und haben uns sehr gefallen. Auch unser Besuch, der mal im Buch geblättert hat, war sehr angetan.
An der einen oder anderen Stelle hätte ich mir jedoch mehr gewünscht. Zum Beispiel Alternativen zum Sauerteig bzw. Angaben, wie viel vom gekauften man anstelle des selbstgemachten nutzen kann, wenn man das Brot nur mal ausprobieren und nicht direkt einen eigenen Sauerteig züchten will. Und am Ende ist auch der Preis von knapp 35€ stolz. Ich hätte ich es mir vermutlich nie selbst gekauft. Auch wenn man ein enorm gutes Produkt für das Geld bekommt mit Rezepten, die keineswegs nur zum Frühstücken sind, sondern den ganzen Tag über genossen werden können.

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(99)

152 Bibliotheken, 2 Leser, 3 Gruppen, 91 Rezensionen

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Frau Einstein

Marie Benedict , Marieke Heimburger
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 15.02.2018
ISBN 9783462049817
Genre: Romane

Rezension:

Marie Benedict entwirft in ihrem Roman "Frau Einstein" ein Bild von der ersten Frau Einsteins, welches zu Teilen auf Fakten beruht, in vielen Teilen auf Grund von unzugänglichen Informationen aber auch Fiktion darstellt. Unabhängig davon, wie viel Wahrheit davon tatsächlich aus dem Leben der ersten Frau Einstein tatsächlich stammt, so porträtiert Benedict eine mutige und intelligente Frau, die ihre Wissbegier, ihren Forschungshunger und ihre Intelligenz letzten Endes zu Gunsten der Karriere ihres Mannes zurück stellt und dabei selbst unglücklich und unzufrieden wird. Der Kontrast zwischen dem Leben, welches sie sich wünschte und welches sie letzten Endes führte kontrastiert sich besonders im Vergleich zu dem von Marie Curie, welche im Roman ebenfalls einen kleinen Gastauftritt hat.
Der Schreibstil von Benedict ist sehr ansprechend und sie vermochte es, mich mit in das Leben der (teils fiktiven) Frau Einstein mitzunehmen und mitzufühlen. Gleichzeitig spürt man immer wieder die Kritik an den damaligen gesellschaftlichen Verhältnissen, aber auch an der fehlenden Durchsetzungskraft einer Frau, die in ihrem Leben so viel mehr hätte erreichen können. Eine sehr spannende Lektüre, die jedermann wie jederfrau ans Herz zu legen ist mit dem Fazit: Vergeudet eure Talente nicht!

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(47)

60 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 46 Rezensionen

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Die letzte Borgia

Sarah Dunant , Peter Knecht
Flexibler Einband: 522 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 15.01.2018
ISBN 9783458363194
Genre: Historische Romane

Rezension:

Sarah Dunant hat mit ihrem historischen Roman "Die letzte Borgia" ein Werk entstehen lassen, dem man sich nur schwer entziehen kann. Sie porträtiert dabei Lucrezia von Borgia, die Tochter von Papst Alexander dem VI und der Schwester von Cesare Borgia, der Italien zu neuem Glanz verhelfen will als geeintes Land unter ihm. Neben den ganz normalen und vielleicht etwas außergewöhnlicheren Familienverstrickungen, zeichnet Dunant eine Zeit nach, die einerseits brutal war und andererseits von Liebe geprägt, auch wenn diese Liebe nicht immer auf den uns geläufigen Weisen gezeigt wurde. In all diesen Verwirrungen und Machtspielen, geht Lucrezia ihren eigenen Weg und obgleich sie als Hure verschrien ist, zeigt sie, dass sie mehr als das ist und vor allem mehr in ihr steckt.
Besonders beeindruckt hat mich, dass Sarah Dunant die Geschichte penibel recherchiert hat und dabei auch auf die Details eingeht, die nicht mit der Geschichte übereinstimmen sondern von ihr verändert wurden. Das ist es, was für mich einen wirklich guten historischen Roman ausmacht: Die Freiheit von Prosa gepaart mit detaillierter Recherche. In der Tat muss ich jedoch eines kritisieren, was auch andere in ihren Rezensionen bereits bemerkt haben: Der deutsche Titel passt nicht wirklich zum Buch. Zwar spielt Lucrezia eine nicht unwesentliche Rolle, aber auch Papst Alexander und insbesondere die Feldzüge von Cesare spielen eine ebenso große, wenn nicht gar wichtigere Rolle im Roman. Auch lässt der Titel erwarten, dass sie tatsächlich die letzte Borgia ist und es möglicherweise auch keine Nachfahren zu erwarten gibt. Dies ist jedoch in der Tat nicht der Fall.
Nach dieser Lektüre werde ich mir wohl den vorgehenden Band demnächst noch besorgen müssen, denn alles in allem hat mich "Die letzte Borgia" doch sehr überzeugt!

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78 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 59 Rezensionen

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Wie ich dank Shakespeare in Verona die große Liebe fand

Glenn Dixon , Lars Bauer
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 08.03.2018
ISBN 9783462051148
Genre: Liebesromane

Rezension:

Eine autobiografische Liebesgeschichte ist mir bis jetzt nur sehr selten in die Finger gekommen und diese hier hat durchaus Tiefgang! Die Lektüre von "Wie ich dank Shakespeare in Verona die große Liebe fand" von Glenn Dixon hat mir sehr viel Spaß gemacht, auch wenn ich vom Ende zugegebenermaße nicht ganz so überzeugt gewesen bin.
Hier zunächst der Klappentext als Einführung in die Geschichte: "Glenn Dixon lebt als Highschool-Lehrer in Kanada und nimmt jedes Jahr in der Abschlussklasse »Romeo und Julia« durch. Als er sich von Claire, seiner großen Liebe, betrogen sieht, verlässt er das Land und geht auf Reisen. Im italienischen Verona, vor dem berühmten Balkon, stößt er auf den Club der Julias: eine Gruppe von Frauen, die Tausende von Briefen beantworten, die jedes Jahr dort ankommen. Er wird der erste Mann in der langen Geschichte des Clubs der Julias. Durch die Auseinandersetzung mit all den Geschichten und Fragen erkennt er, dass die Briefe Leben verändern können – auch sein eigenes …"
Die Geschichte wird in mehreren Strängen erzählt. Zum Einen begleitet sie Glenn während seiner Zeit in Verona, zum anderen erzählt sie über die Englischstunden zu Shakespeare und gelegentlich gibt es auch noch Ausflüge in die Vergangenheit um die Beziehung zu Claire zu erzählen.
Besonders gefallen hat mir die persönliche Auseinandersetzung mit den Briefen an Julia in Verona und die Weisheiten, die die sogenannten Sekretäre sich selbst daraus gezogen haben. Allein das macht einen großen Teil der Besonderheit des Romanes für mich aus.
Für mich eher plötzlich kam die neue Frau an Glenns Seite und als Leserin muss ich sagen, hatte ich nicht das Gefühl, dass sich dort die Liebe des Lebens anbahnt. Irgendwie fühlte es sich nicht "richtig" an und ich habe lange gehofft, dass es doch nochmal eine Wendung in Glenns Liebesleben gibt. Ich hoffe, dass es sich für ihn in Wirklichkeit besser darstellt als es mir beim Lesen damit ergangen ist ;)

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Loving Clementine

Lex Martin
E-Buch Text
Erschienen bei LYX.digital, 07.12.2017
ISBN 9783736306035
Genre: Liebesromane

Rezension:

Lex Martin gelingt mit ihrem New-Adult-Roman "Loving Clementine" eine wunderbar süße, nicht zu aufdringliche und doch spannende Geschichte um Clementine und Gavin.
Clementine studiert Literatur, hat unter einem Pseudonym bereits einen ersten sehr erfolgreichen Roman veröffentlicht und irgendwie ist ihr Leben ein kleines bisschen im Chaos versunken. Ein ehemaliger Dozent, mit dem sie so ihre Probleme hatte, taucht wieder auf. Und dann ist sie auch noch in einen Kurs zum Kreativen Schreiben von Liebesromanen reingerutscht, der ihr so gar nicht liegt. Allein schon, weil sie mit Männern und der Liebe gerade auf Kriegsfuß steht. Wäre da nicht Gavin und *Achtung Spoiler* mit dem am Ende natürlich (und wie sollte es auch anders sein) alles ganz wunderbar ist. Auf dem Weg dahin, läuft, auch das ist absehbar, nicht alles so wie es soll.
Insgesamt habe ich die Lektüre sehr genossen. Es gab allerdings immer mal wieder ein paar kleine Details, die mir weniger gut gefallen haben. Eines davon, waren die Parallelen zu Namen, die sonst üblich für die Serie Grey's Anatomy sind. Es hätten schon mal Neue sein dürfen oder eben nicht ganz so gehäuft.

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Winterengel

Corina Bomann
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei List Verlag, 13.10.2017
ISBN 9783471351611
Genre: Romane

Rezension:

Mit ihrem Roman "Winterengel" hat Corina Bomann ein bezauberndes Wintermärchen geschaffen, welches schöner eigentlich nicht sein könnte!
Ich muss ehrlich gestehen, dass Corina Bomann sich zu einer meiner liebsten Autorinnen entwickelt hat. Es ist nicht leicht, Literatur deutscher Autoren zu finden, die zudem auch noch meinen Geschmack treffen. Bomann schafft dies jedoch in jedem ihrer Romane wieder und das ohne sich zu wiederholen. Im Fall von "Winterengel" erzählt sie die Geschichte von Anna, der nach dem Tod ihres Vaters nur noch ihre kranke Mutter und ihre jüngere Schwester geblieben sind. Ebenso wie ihr handwerkliches Geschick des Glasgießens, welches ihr der Vater vor seinem Tod noch gelernt hat. Doch seine Glasbläserei wird nach seinem Tod aufgelöst, weil er zu viele Schulden hatte und Anna versucht nun ihre Familie (mehr schlecht als recht) zu ernähren. Um etwas hinzuzuverdienen fertigt sie abends kleine Glasengel an, die es zufällig bis zur Queen nach England schaffen, welche diese an ihren Weihnachtsbaum hängen möchte. Doch der Weg dorthin, begleitet vom mysteriösen John, birgt einige Gefahren und Steine.
Ein bisschen Liebesgeschichte, ein bisschen deutsche Geschichte und dazu noch eine weihnachtlich, winterliche Atmosphäre der vergangenen Zeiten. Das ist der Rahmen des Romans von Bomann, der das Gesamtpaket zu einem leichten, unvergesslich schönen Erlebnis macht. Dabei schwebt die Hauptperson Anna auch immer wieder in den Sphären von Emanzipation oder aber der klassischen Rolle der Frau, welche am Ende des 19. Jahrhunderts doch die eher dominierende war. Letztendlich findet sie aber für sich einen Weg, der ihr ausreichend Freiraum und Selbstverwirklichung in der Glasbläserei lässt ohne dabei die Liebe oder eine eigene kleine Familie außen vor zu lassen.
Mein Fazit: Es wird nicht der letzte Roman von Bomann gewesen sein, den ich gelesen habe. Ich mag ihre Art des Schreibens und ihre Geschichten, die immer etwas Besonderes und Außergewöhnliches haben aber trotz allem nicht abgehoben oder übermäßig kitschig sind. Absolut gelungen!

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Durch alle Zeiten

Helga Hammer
Fester Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Ullstein fünf, 13.10.2017
ISBN 9783961010080
Genre: Romane

Rezension:

Helga Hammer schildert in ihrem Roman "Durch alle Zeiten" das Leben von Elisabeth, welche in den österreichischen Alpen geboren und den größten Teil ihres Lebens auch dort verbracht hat. Tatsächlich ist die Geschichte keine reine Fiktion sondern basiert auf dem Leben einer Frau, die Helga Hammer als Freundin schätzen gelernt hat.
Das Leben von Elisabeth könnte nicht verworrener sein: Sie überredet ihre Mutter dazu, sie auf eine Haushaltsschule zu schicken, damit sie ein besseres Leben führen kann als ihre Geschwister. Dadurch kommt sie auch ein bisschen in der Welt rum, lernt andere Länder kennen, bis sie zur Beerdigung ihrer Mutter wieder nach Hause zurückkehrt und dort feststellt, dass sie schwanger ist. Also bleibt sie und verdient sich ihr täglich Brot in der Fabrik ihrer Tante, wo sie auch ihren ersten Ehemann kennen lernt, dem sie Kind Nummer 1 unterschiebt ebenso wie später Kind Nummer 2, welches aus einer Affäre hervorgegangen ist. Als ihr Mann dies herausbekommt, kommt es zur Trennung und Elisabeth heiratet erneut. Nichtwissend, dass ihr neuer Mann Trinker und gewalttätig ist. Mit ihm fristet sie ihr Dasein, hauptsächlich ihre Kinder geben ihr Kraft und Mut zum Weiterleben. Mehr möchte ich an dieser Stelle auch noch nicht verraten.
Helga Hammers Schreibstil gefällt mir sehr gut. Sie nimmt einen mit in das Leben von Elisabeth und beschreibt dabei immer abwechselnd die Situationen in ihrem Leben, begonnen mit ihrem Elternhaus als kleines Mädchen und parallel in der Zeit mit ihrem zweiten Ehemann. Sie kehrt dabei Elisabeths Innerstes für den Leser nach außen, sodass er sie gut verstehen und mitempfinden kann, was sie denkt und was sie fühlt. Insgesamt ein sehr gelungener und authentischer biografischer Roman mit einer wunderbaren kleinen Liebesgeschichte, die jedoch ins Gesamtbild passt und keineswegs von vornherein abzusehen oder gar kitschig ist!

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QualityLand

Marc-Uwe Kling
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Ullstein Buchverlage, 22.09.2017
ISBN 9783550050152
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Marc-Uwe Kling hat mit seinem neuen Werk "Qualityland" etwas geschaffen, was seinen Fans wohl gefallen dürfte und möglicherweise auch neue Leser für sich gewinnt. Er blickt in die Zukunft und beschreibt sie mit Blick auf die Gegenwart. Viele der Dinge, die er dabei aufgreift, kommen einem nicht gänzlich unbekannt vor und brachten mich an der einen oder anderen Stelle tatsächlich zum Nachdenken.
Nun aber noch kurz zur Geschichte im Buch: Kling beschreibt einen Ausschnitt aus dem Leben von Peter Maschinenverschrotter, der mit seinem Leben in Qualityland nicht so richtig glücklich scheint und feststellt, dass es andere wohl auch irgendwie nicht sind. Außerdem merkt er, dass Maschinen eben doch Fehler machen, auch wenn grundsätzlich das Gegenteil behauptet wird, als er einen rosafarbenen Delphinvibrator zugeschickt bekommt. Dann gibt es da noch John of Us, eine Maschine als neuen Präsidenschaftskandidaten, Martyn Vorstand mit seiner Frau Denise und die etwas freche Kiki, die sich versucht dem digitalen Leben zu entziehen.
Jedem, der Kling bereits kennt und mag, sei dieses Buch nahegelegt. Aber auch denjenigen die ihn noch nicht kennen, ist es nur zu empfehlen!
Vielleicht noch ein Wort zu den 4 Sternen: Tatsächlich hat mir das Buch gut gefallen, wenn auch nicht sehr gut. Ich hatte mir zugegebenermaßen doch noch etwas mehr Dystopie erhofft.

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42 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 33 Rezensionen

christentum, frankreich, französischer schriftsteller, geschichte, glaub, hochphilosophisch, kommunikation, laurent gounelle, marketing, metaphern, o.w. barth verlag, philosophisches werk, religion, religione, religionen

Und du wirst den verborgenen Schatz in dir finden

Laurent Gounelle , Alexandra Baisch , Felix Mayer
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei O.W. Barth , 02.10.2017
ISBN 9783426292785
Genre: Romane

Rezension:

Laurent Gounelle hat mit seinem Roman "Und du wirst den verborgenen Schatz in dir finden" ein sehr philosophisches Werk geschaffen. Beinahe hätte ich schon "interessant" geschrieben - aber ob die Beschreibung "philosophisch" es besser macht? Denn statt Handlung gibt es vor allen Dingen eines: (Gut) recherchiertes Wissen, weniger gut aufbereitet als vielmehr einfach dahergeschrieben. Es wird nur wenig in die Handlung eingebettet, vielmehr scheint die Handlung um dieses Wissen herum gebastelt zu sein, denn sie hat weder Hand noch Fuß.
Alice ist Unternehmensberaterin und hat es sich zum Ziel gesetzt, ihrem Freund Jeremie aus der Patsche zu helfen. Dieser ist Pfarrer eine katholischen Gemeinde. Gemeinsam schaffen sie es, der Kirche und dem Gottesdienst einen neuen Charme und neues Leben einzuhauchen, natürlich zum Missfallen der katholischen Kirche. Man könnte meinen, es entspinnt sich vielleicht auch eine Liebesgeschichte zwischen Jeremie und Alice oder die eigentliche atheistische Alice findet zum Glauben oder gar, dass Ehemann und Sohn von Alice eine Rolle im Roman spielen würden. Doch weit gefehlt! Dreh- und Angelpunkt sind insbesondere die Interessen des Autors für Philosophie, Psychologie, Persönlichkeitsentwicklung, Religion und Mythologie. Zugegebenermaßen eröffnet er dabei einige interessante Fakten zu diesen Themen. Das ändert jedoch nichts daran, dass das Buch sehr langatmig ist und die Erkenntnisse Gounelles doch besser in einen Ratgeber oder eine passendere Lektüre gehört hätten.

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110 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 77 Rezensionen

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Herzmuscheln

Elaine Winter
E-Buch Text: 268 Seiten
Erschienen bei beHEARTBEAT by Bastei Entertainment, 01.09.2017
ISBN 9783732542208
Genre: Liebesromane

Rezension:

Elaine Winters Roman Herzmuscheln hat mich auf eine Reise nach Irland mitgenommen, die mich begeistert hat. Nach mehreren Enttäuschungen und der Erbschaft, die sie einer Tante zu verdanken hat, macht Kyla sich auf an die irische Küste. Dort hat sie, von Dublin aus, ein Cottage gekauft was vorher bereits ein Guesthouse war und welches sie auch als solches weiterführen möchte. Bei ihrer Ankunft trifft sie auf einen Bewohner des Hauses, der sich so schnell nicht vertreiben lässt und am Ende doch bleiben darf. Kyla wächst mit ihren Aufgaben, ihren Gästen und der Freundschaft zu Joanna, der Inhaberin des örtlichen Buchladens. Und dann ist da noch der merkwürdige Ryan, ihr erster und scheinbar etwas verschrobener Gast, dessen Verlobte sie für seine im Sterben liegende Großmutter spielt und sich beide so näher kommen.
Elaine Winter wechselt in ihrer Darstellung dabei stets zwischen der Sicht Ryans und der Kylas, was eine nette Abwechslung für den Leser ist und gleichzeitig auch beide Romanfiguren noch besser zeichnet. Je weiter ich las, desto besser konnte ich mich in sie hineinversetzen und fühlte mich langsam an diesem Ort selbst ein bisschen zu Hause bzw. verspürte die Sehnsucht, dort auch einmal Urlaub machen zu dürfen. Die Ruhe der irischen Küste zu spüren und zu sich selbst zu finden, wie es im Grunde allen Figuren des Romanes ergeht, die mit dem Mermaid Cottage als Personal oder als Besucher in Berührung kommen.
Für mich ein entspannender, ergreifender Sommerroman. Genau die richtige Lektüre zum Entspannen und vielleicht auch ein bisschen Motivation, sich Ruhe zu gönnen und sich selbst zu finden.

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46 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 36 Rezensionen

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Herbstfunkeln

Cara Lindon
E-Buch Text: 234 Seiten
Erschienen bei Independently Published, 20.08.2017
ISBN B07461X2B6
Genre: Liebesromane

Rezension:

Cara Lindon nimmt einen in ihrem Roman "Herbstfunkeln" mit nach Cornwall in Irland und hinein in das Leben von Alys. Alys ist gezwungenermaßen wieder nach Cornwall, zurück in das Haus ihrer verstorbenen Großmutter gezogen, weil sie nicht nur Job und Mann sondern auch ihre Wohnung verloren hat. Doch auch dort lässt sie die Vergangenheit noch nicht so richtig los und immer wieder holen sie Erinnerungen an ihre Großmutter ein. Sie trifft sich nun wieder regelmäßig mit ihren beiden besten Freundinnen, die beide mit eigenen Problemen kämpfen, ihr aber dennoch zur Seite stehen. Auch lernt sie Daveth kennen, der sie verwöhnt und schon nach kurzer Zeit heiraten will. Sonderlich viel Sympathie oder Zeit hat er für sie jedoch dennoch nicht übrig. Und dann ist da noch Jory, ein leicht chaotischer aber dennoch sympathischer Zeitgenosse, der ein Feuer in ihr entfacht, was Daveth nicht vermag. Für wen der beiden wird sie sich entscheiden? Und wird sie sich wieder ihrer großen Leidenschaft, der Malerei und Kunst widmen oder bleibt sie bei ihrem alten Lebenswandel hängen?
Der geneigte Leser, der diese Art von Romanen häufiger liest, wird die Antwort auf diese Fragen bereist kennen ohne das Buch bis zum Ende gelesen zu haben. Das liegt einfach in der Natur der Dinge. Dennoch hat es Spaß gemacht, das Buch zu lesen. Cara Lindon hat wunderbare Charaktere geschaffen, insbesondere Mr. Cat alias Helyer ist einfach wunderbar beschrieben und verleiht der ganzen Geschichte ein wenig Pfiff - vor allem auf Grund seiner Sympathie und Antipathie verschiedenen Menschen gegenüber. Allein die Entwicklung am Ende des Romanes kam mir zu schnell, zu plötzlich und wurde für meinen Geschmack auch zu ungenau beschrieben. Eigentlich schade, weil mir der Rest des Romanes sehr gut gefallen hat!

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