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39 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

freundschaft, stockholm, berlin, sommer, liebe

Berlin küsst Stockholm: Sommernächte und Blitzlichtgewitter

Petra Sommersperger
E-Buch Text: 228 Seiten
Erschienen bei null, 20.08.2014
ISBN B00MWGPXK2
Genre: Liebesromane

Rezension:

Die Geschichte handelt von Ben und Alicia. Sie wird aus zwei Perspektiven erzählt, die sich durch die Schriftart von einander abtrennen und sich so schnell und leicht unterscheiden lassen. Durch den Wechsel entsteht ein guter Einblick in die Geschichte und die beiden Hauptpersonen. Allerdings fand ich die einzelnen Abschnitte teilweise zu kurz, es kam zu ständigen Wechseln, was eine gewisse Unruhe und Hektik in die Geschichte brachte. 

Die Figuren sind sympathisch und so kommt man schnell in die Geschichte und kann sich gut hineinversetzen. Die Sprache ist leicht und lässt sich gut lesen. So vergeht das Buch fast schon zu schnell. Die Handlung spielt zudem in Berlin und Stockholm (wie der Titel vermuten lässt). Das bringt eine nette Abwechslung. 

Die Handlung ist sehr abwechslungs- und ereignisreich. So bleibt die Spannung und es gibt immer wieder Überraschungen. Manchmal war es mir dadurch aber zu hektisch und schnell. Große Emotionen von denen dann in er nächsten Szene nichts mehr zu merken ist. Da kam ich manchmal kaum hinterher. 

Die Geschichte ist gut gemacht, die Personen durchlaufen einen gewissen Reife- und Lernprozess durch ihr immer wieder nachfragendes, anregendes Umfeld, allen voran die beste Freundin Emmi. 

Insgesamt eine wirklich schöne leichte Liebesgeschichte, eben mit der ein oder anderen kleinen Schwäche. 

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25 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 16 Rezensionen

new york, liebe, lehrerin, musik, geiger

Wenn Amor nicht zuhört

Elke Becker
E-Buch Text: 215 Seiten
Erschienen bei null, 30.07.2015
ISBN B0134VNDGO
Genre: Sonstiges

Rezension:

Die Geschichte von Laura und Adrian. Laura, Lehrerin mit Herz und Idee und dem Wunsch, die Welt ein bisschen besser zu machen. Adrian, Profigeiger, arrogant und eingebildet. Das Zusammentreffen der beiden - eine explosive Mischung. Vorurteile der beide verursachen eine Reihe von Missverständnissen, dadurch aber auch eine Menge offene Worte und Klarheit. 

Die Handlung zwischen Laura und Adrian ist weitgehend absehbar. Da kamen wenig Überraschungen. Nur die witzigen Nebengeschichten und -Personen sowie die Mischung aus Humor und Sozialkritik gab dem Buch ein bisschen mehr Spannung. Klar ist bei einer Liebesgeschichte, so fern man vom Happy End ausgeht, irgendwie häufig ungefähr klar, was passiert. Aber hier kamen zu wenig kleine Überraschungen, die für etwas zusätzliche Spannung gesorgt hätten. 

Der Schreibstil war sehr schön locker und leicht, genau richtig für die Geschichte. 


Die Personen blieben mir leider etwas zu oberflächlich. Und die Handlung nahm im letzten Teil dann einfach eine zu schnell Wendung, was es für mich dann irgendwie etwas unglaubwürdig gemacht hat. 

Insgesamt ein nettes Buch. Nette Geschichte mit netten Personen und angenehmem Schreibstil. Aber mir fehlte stellenweise ein bisschen Tiefe und Spannung. 

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18 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

liebe, roman, nachbar, trauung, küssen

Fühl, was du fühlst

Sandra Andrea Huber
Flexibler Einband: 318 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 21.07.2015
ISBN 9781515075424
Genre: Liebesromane

Rezension:

Wer eine Liebesgeschichte liest, der weiß, die Geschichte und der Ausgang (wenn man denn von einem Happy End ausgeht, was ja eigentlich der Sinn von Liebesgeschichten ist) ist eigentlich von Anfang an schon ziemlich klar. Single-Frau und Single-Mann verlieben sich, es gibt diverse Höhen und Tiefen, Missverständnisse und die ein oder andere lustige oder abstruse Situation und am Ende das ersehnte Happy End. So war natürlich auch bei diesem Buch klar, wo die Geschichte hingeht. Und trotzdem hat die Autorin es geschafft immer wieder mit den Erwartungen und festgefahrenen Ansichten zu brechen. Nicht stark, sondern eben genau so, dass man aufgeweckt und überrascht wurde, sich aber trotzdem in der Geschichte sehr zuhause gefühlt hat. 

Der Schreibstil ist leichtgängig, so dass sich das Buch ohne große Anstrengung verschlingen lässt. Genau richtig also für so eine leichte Geschichte. 

Die Figuren sind anschaulich und gut gestaltet. So kann man sich von Anfang an gut hineinversetzen und mitfiebern. Gefallen haben mir auch die vielen persönlichen Noten im Buch. Welche Musik gerade spielt, welcher Film im Fernsehen läuft, welches Buch gelesen wird. 

Schön fand ich auch die einzelnen Rückblenden in Hannahs frühere Beziehung, welche sich auch vom Layout her durch die kursive Schreibweise abgehoben haben. 

Das Buch hat einfach sehr viel Spaß gemacht und ich habe es fast am Stück verschlungen. 

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27 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

sherlock holmes, sachbuch, london, sherlock, sir arthur conan doyle

Die Welt des Sherlock Holmes

Maria Fleischhack
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Lambert Schneider, 01.03.2015
ISBN 9783650400314
Genre: Sachbücher

Rezension:

Sherlock Holmes ist wohl den meisten ein Begriff. Irgendetwas kann nahezu jeder zu diesem Thema sagen. Meistens kommen dabei aber nur wenige Fakten und Informationen zusammen und es ist doch oftmals das Selbe. 
Deshalb hatte ich mich sehr auf das Buch gefreut und in freudiger Erwartung auf viele Hintergrundinformationen zu lesen begonnen. 

Leider wurden meine Hoffnungen und Erwartungen nahezu gar nicht erfüllt. 
Auch Fleischhack bleibt mit ihren Aussagen und Informationen sehr oberflächlich, richtet sich eher an den Fan, der zwar Sherlock Holmes kennt bisher aber nur wenig weiß. Wer sich schon etwas näher mit dem Thema beschäftigt hat, für den ist leider wenig Neues dabei. 

Das Buch ist recht unterhaltsam, aber wirklich etwas Neues, Hintergrundinformationen zu Figuren, Handlungen, Entstehung etc. sind leider zu selten in Anbetracht dessen, was Fleischhack hätte abliefern können. Anstatt einer feinen, scharfsinnigen Analyse findet sich dann doch wieder nur die oberflächliche Nacherzählung. Um die Inhaltsangaben der Sherlock-Holmes-Geschichten zu lesen, muss ich mir nicht extra ein Buch kaufen. Sehr schade dabei, dass Fleischhack zwar versucht den Ausgang der Bücher nicht zu verraten, mehrmals aber doch sehr eindeutige Winke mit dem Zaunpfahl anbringt und so eigentlich doch den Ausgang verrät. Zudem werden zahlreiche Informationen mehrfach angebracht und wiederholen sich zwei-, drei-, vierfach im Buch. Da kommt dann auch schon einmal Langeweile auf. Auch die besprochenen Verfilmungen, Bücher etc. bleiben oft oberflächlich. Gerade seltene Werke wurden auch hier wieder eher nicht angesprochen. Meine Lese- und Filmeschau-Liste ist trotzdem etwas gewachsen.

Sehr schade auch, dass das Buch rein optisch auch schon nach mehr aussieht. Das Buch ist recht dick, so dass ich doch enttäuscht war, dass es schlussendlich nicht einmal 300 Seiten hat. Zudem die reine Textmenge noch geringer ist, aufgrund der vielen Bilder.  

Insgesamt war mir das Buch deutlich zu oberflächlich. Zudem sehr uneinheitlich hinsichtlich Struktur und auch konsequentem Einhalten eines Stils. 

Ihr Schreibstil ist nett und leichtgängig, so dass sich das Buch rein vom Sprachlichen her recht angenehm liest. Leider haben sich hier und da Layoutfehler eingeschlichen, auch wenigstens ein Zahlendreher. Für einen Wissenschaftsverlag würde ich hier eine bessere Korrektur erwarten. 

Ein Dozent an der Uni hat mal gesagt, wenn man einen Vortrag hält oder einen Aufsatz schreibt, dann soll man keine Informationen anbringen, die jeder in 5Minuten auch mal schnell im Internet suchen kann. Sondern solche, die man eben nicht mal so eben findet. Genau das hat mir hier aber bis auf wenige Ausnahmen gefehlt.

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27 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

schweden, non-fiction, skandinavien, cook book, sommer

Schärensommer

Viveca Sten
Fester Einband: 191 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 02.04.2015
ISBN 9783462047738
Genre: Sachbücher

Rezension:

Viveca Sten kennt man eigentlich eher von ihren Kriminalromanen, die im Stockholmer Schärengarten spielen. Um uns den Schärengarten näher zu bringen, folgt jetzt ein Kochbuch. Als ich davon erfahren habe, dachte ich anfangs nur, jetzt kommt da irgendso ein schlechtes und völlig überteuertes Kochbuch, wo dieser Markt doch eh schon überlaufen ist. Soll sie doch mal schön bei ihren Krimis bleiben. Aber diese Meinung muss ich total revidieren. Das Kochbuch ist fantastisch. 

Es enthält abschnittsweise persönliche Geschichten von ihren Besuchen auf den einzelnen Schäreninseln und den dort besuchten Personen sowie deren Lieblingsrezepte. Statt der üblichen thematischen Sortierung "Vorspeise - Hauptspeise - Nachspeise" wird hier nach Herkunftsschäreninsel sortiert. So entsteht ein lebendiger Mix. Schön auch, dass auch Dips, Soßen und Getränke mit enthalten sind. Die Fotos sind eine bunte Mischung aus Landschaftsaufnahmen, Personen und natürlich den Gerichten. Vor allem die Großaufnahmen der Gerichte sind wirklich auch richtig schön. Die Rezepte sind allesamt relativ leicht und mit einfachen Mitteln machbar. Ofen, Topf, Pfanne, Schüssel... Nichts, wofür man großartig irgendwelche Dinge benötigt. Schlicht, einfach, lecker und trotzdem besonders. So wie die Schären eben auch. Und die Rezepte sind wirklich alle sehr lecker. Wer einfach probiert hat, kann kaum die Finger von lassen. Beim einmaligen Nachkochen/-backen bleibt es nicht. 

Einzig zwei winzige Verbesserungsvorschläge gäbe es: zum einen sind einige der Bilder ein bisschen unscharf. Was einfach bei den wunderschönen Fotos schade ist. Zum anderen ist bei den Rezepten nicht angegeben, ob es sich um Umluft oder Ober-/Unterhitze handelt (die Schweden benutzen fast ausnahmslos Ober-/Unterhitze und keine Umluft). Hier muss man ein bisschen probieren. 

Ein farbenfrohes Kochbuch, was aus dem Standardrahmen fällt und dadurch zu etwas Besonderem wird. 

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65 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

liebe, bücher, buchhandlung, freundschaft, roman

Mr. Lawrence, mein Fahrrad und ich

Shelly King , Judith Schwaab , ,
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Kindler, 27.03.2015
ISBN 9783463406565
Genre: Liebesromane

Rezension:

Das Buch besteht aus 15 Kapiteln und ist aus einer neutralen Erzählerperspektive geschrieben. Die Sprache ist leicht und flüssig, so dass das Lesen an sich Spaß macht und gut dahin geht. 

Der Handlungsort - das kleine, in die Jahre gekommene, jedoch heiß geliebte Antiquariat Dragonfly - ist jedoch einfach entzückend. Es ist die Heimat, das Zuhause vieler Leute im Stadtteil. Es ist mehr als nur ein Laden, wo man seine Bücher kauft. So einen Laden wünscht sich wohl jeder. 


Die Handlung schwächelt jedoch zu Beginn. Mir war es anfangs viel zu oberflächlich und vor allem irgendwie voraussehend. Irgendwie war schon viel zu klar, wie alles weitergeht. Dadurch fehlte in weiten Passagen die Spannung. Erst weit nach der Hälfte schlägt dieses Gefühl um, es passieren auch mal Dinge, die man so nicht vorhergesehen hat, unerwartet. Das Oberflächliche wird weniger, die Geschichte gewinnt an Tiefe. Und es kommt Spannung auf. Was wird aus dem Dragonfly, was aus Maggie und Jason? 

Das Ende des Buches hat mir sehr gut gefallen. Nicht dieses typische rosarote übertriebene Happyend. Nein, ein schlichtes, schönes Ende. Positiv gestimmt, realistisch und doch ein wenig offen. 

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77 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 30 Rezensionen

schottland, liebe, trauer, fehlgeburt, daniela sacerdoti

Am Ende des Winters

Daniela Sacerdoti , Sina Hoffmann
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Piper, 09.03.2015
ISBN 9783492305112
Genre: Liebesromane

Rezension:

Das Buch erzählt hauptsächlich die berührende Geschichte von Eilidh, die nach jahrelangem unerfülltem Kinderwunsch und einer Fehlgeburt körperlich und seelisch am Ende ist und Zuflucht in ihrer Heimat aus Kindertagen sucht; Jamie, der die Mutter seiner Tochter gehen lassen musste, seine Mutter verloren hat und jetzt mit seiner Tochter allein ist und von dieser Einsamkeit erdrückt wird sowie der kleinen Maisie, die erst ihre Mutter, dann ihre Großmutter verloren hat. Dazu gibt es noch eine Reihe netter Nebenfiguren. 

Die Sprache ist wunderschön leichtgängig und schafft es die Charaktere alle auf ihre Weise sanft und zerbrechlich erscheinen zu lassen. Die Gefühle und Gedanken werden so treffend und anschaulich beschrieben, dass man sich sehr gut in die Personen hineinversetzend und mitfühlen kann. 

Das Buch ist hauptsächlich auch drei Perspektiven geschrieben. Eilidh, Jamie und Elizabeth, Jamies verstorbener Mutter, die als Geist noch über alle wacht und auch hier und da ihre Finger im Spiel hatte. Die Idee den Geist von Elizabeth noch mitspielen zu lassen, fand ich nicht so schlecht. Allerdings wurde es mir manchmal schon ein bisschen zu absurd und esoterisch. Auch wurden manche Szenen aus zwei Sichten erzählt, so dass es sich doppelte, was dann hier und da mal zuviel war. Insgesamt fand ich die Idee der drei Perspektiven gut. Hier und da mischte dann plötzlich noch eine andere Perspektive mit, mal Shona (Jamies Schwester), Maisie, Fiona... das fand ich einfach zu viel. 

Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen, vor allem die einfühlsame Sprache und das vorsichtige Herantasten der Personen aneinander, weil sie alle auf ihre Art zerbrechlich und verletzlich waren. Einzig gestört hat mich hier und da die überflüssigen zusätzlichen Erzählperspektiven und wenn die Handlung um Elizabeths Geist zu stark und esoterisch wurde. 

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39 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 30 Rezensionen

hochwasser, frauen, zusammenhalt, schicksal, liebe

Kaffeeklatsch mit Goldfisch

Martha Sophie Marcus
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 16.02.2015
ISBN 9783442481057
Genre: Romane

Rezension:

Das Buch wird aus Sicht von vier Frauen geschrieben. Antonia, Helen, Petra und Carolin. Auch wenn aus meiner Sicht, dass Buch in Frau Lilienthal und Dr. Kosewitz noch zwei weitere Hauptfiguren hat. 

Das Buch handelt davon, wie diese Frauen durch ihr Miteinander eine Entwicklung durchmachen. Sie alle stecken zu Beginn der Geschichte in ihrem Leben fest, obwohl sie alle auf ihre Weise damit unglücklich und unzufrieden sind. Durch ihr gemeinsames Hochwasser-Abenteuer und ihrem Kaffeeklatsch der besonderen Art kommen viele Vorurteile und teils unangenehme Wahrheiten ans Licht. Das führt bei allen sechs Frauen zu Veränderungen  in ihrem Leben. Und am Ende sind die Frauen allesamt angekommen in ihrem neuen, ein bisschen besseren oder zu mindest aufgeräumteren Leben. 

Die Idee mit dem improvisierten Kaffeeklatsch bei Hochwasser fand ich wirklich toll. 

Das Cover ist absolut gelungen. Es trifft den besonderen Kaffeeklatsch sehr gut. Schlicht und trotzdem - auch durch das Material - richtig schön und ansprechend. 

Die Sprache ist sehr schön leicht und angenehm zu lesen. 

Einziges kleines Manko: mir kam das Ende ein bisschen zu plötzlich. Es hat solchen Spaß gemacht, die sechs Damen waren mir so sympathisch. Ich hätte gern noch mehr über sie gelesen, noch ein bisschen mitgefiebert. Den Zeitsprung fand ich einfach ein bisschen hart. 

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12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

biber, freundschaft, otter, kinderbuch, gefahr

Immer Ärger mit Biber Anton

Marcella Zapp , Sonja Spaltenstein
Fester Einband: 32 Seiten
Erschienen bei SCM R. Brockhaus, 06.01.2015
ISBN 9783417286724
Genre: Kinderbuch

Rezension:


Die Geschichte ist sprachlich sehr schön geschrieben und formuliert und hat genau die richtige Länge. Schön finde ich, dass die Otterfamilie nicht einfach hilft, sondern für und wieder abwägt bevor sie handelt. Und natürlich, dass sie sich am Ende fürs Helfen entscheiden. Damit ist die Geschichte auch eine gute Anregung und Grundlage mit Kindern Dinge wie "erst überlegen, dann handeln", Nächstenliebe, Hilfsbereitschaft etc. zu besprechen. 


Die Illustrationen sind einfach nur wunderschön gemacht. Kindgerecht (dass der Luchs eben nicht allzu gefährlich aussieht) und trotzdem sehr realitätsnah. 

Einzig hätte ich mir manchmal noch ein paar kleine Details mehr gewünscht auf den Bildern. Hier noch ein paar Blumen oder Schmetterlinge, im Baum noch ein Eichhörnchen. Dass man mit Kindern noch besser einfach auch nur die Bilder anschauen und besprechen könnte, dass es noch ein bisschen mehr zum Anschauen gibt, eben weil die Bilder so schön sind. 

Ein wirklich wunderschön illustriertes Kinderbuch mit herzlicher Geschichte. Mir hat es sehr gefallen. 

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

praktische anleitung, mehr geld, für den alltag, ratgeber geld, jeder möchte mehr davon zur verfügung haben

Mehr Geld: Eine praktische Anleitung für den Alltag

Sina Jasur , Sina Jasur
E-Buch Text: 75 Seiten
Erschienen bei null, 26.01.2015
ISBN B00SU0AV92
Genre: Sachbücher

Rezension:

Das Buch fasst auf knapp 70 Seiten viele Spartipps noch einmal zusammen. 

Es handelt sich um eine Mischung aus eigenen Tipps, vielen Einträgen aus Leo Babauta's Blog und Tipps, die die Autorin im Laufe der Jahre erhalten und gelesen hat. Genau diese Mischung macht das Buch zum einen interessant, zum anderen aber auch etwas verwirrend, denn oft ist nicht gekennzeichnet worum es sich gerade handelt und wenn von "ich" die Rede ist, weiß man nicht, wer genau gemeint ist. 

Die Mehrheit der Tipps ist sicherlich bekannt: nicht hungrig einkaufen gehen, immer Einkaufszettel mitnehmen... Sehr gut war, dass ausdrücklich drauf hingewiesen wird, dass sparen bzw. Schuldenabbau Zeit braucht und kontinuierlich passieren muss, dass sich auch kleine Beträge wie ständige Überziehungsgebühren aufsummieren sowie das Schneeballsystem zum Schuldenabbau. Und die Aussage, dass auch hier Wissen Macht ist: wer seine Finanzen kennt und im Blick hat, kommt besser mit seinem Geld zurecht. 

Leider fand ich viele Tipps sehr allgemein und kurz gehalten und mir fehlten detailliertere Ideen zur Umsetzung. Was, wenn man Gehalt so gering ist, dass die Fixkosten eben nicht nur 60% davon einnehmen sondern viel mehr? Dann ist natürlich wenig Potenzial 10% in Altersvorsorge und Sparen einzusetzen. Leo Babauta hat mich seinem Konzept Erfolg gehabt. Dazu gehört aber sicherlich, dass er auch eine Menge Glück gehabt hat. Es kann sich ja nicht jeder von heute auf morgen selbstständig machen und dies auch noch sehr erfolgreich. Auch die Aussage, dass man keinen Service sondern nur ein Produkt anbieten und verkaufen soll, weil dies weniger Arbeit mache. Man stelle sich nun vor, dass alle so denken würden. Wer würde denn dann noch Serviceleistungen erbringen? Und wie söllte dies funktionieren, benötigt doch jede Gesellschaft ein gewisses Maß an Serviceleistungen. 

Insgesamt war es ein nettes Buch, aber eben leider nicht mehr. Vieles bereits bekannt und eben sehr allgemein. 

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91 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 53 Rezensionen

liebe, liebesroman, violet truelove, fotograf, chick lit

Ein Fotograf zum Verlieben

Violet Truelove
Flexibler Einband: 322 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 21.01.2015
ISBN 9781507658369
Genre: Liebesromane

Rezension:

Wie schon "Ein Surfer zum Verlieben" besticht das Buch durch sein freundliches, farbenfrohes Cover und seine leichtgängige Sprache. Da macht das Lesen einfach nur Spaß und verbreitet gute Laune. 

Die Geschichte von Lindsay und Warden aus "Ein Surfer zum Verlieben" wird hier weiter geführt. Im Mittelpunkt steht jedoch Fotograph Aiden, welcher in "Ein Surfer zum Verlieben" schon als Randfigur eingeführt wurde. Der Einstieg gelingt sowohl Neulingen als auch alten Bekannten gut, da eine ideale Mischung aus ein bisschen zurückblicken und Neuem geboten wird. 

Das Buch wird aus verschiedenen Sichten erzählt, vor allem der beiden Hauptfiguren Hope und Aiden. So bekommt man unterschiedliche Einblicke, was wirklich gut gelungen ist. Auch die Verbindung verschiedenen Geschichten und Figuren (Lindsay und Warden, Aiden und Hope, Raphael und Tara, nebenbei Vera und Baby Leander sowie Daisy) ist gut gelungen. So ist keine zu einseitige Liebesgeschichte entstanden, sondern wirklich ein gemütlicher Roman. 

Sehr schön fand ich, dass die Autorin sich wie schon im letzten Buch selbst aufgegriffen hat und sich im Roman untergebracht hat. Auch die Textausschnitte von Lindsays Liebesromanen mochte ich wieder sehr, auch wenn der ein oder andere vielleicht ein bisschen lang war. Das bringt eine gewisse Abwechslung in die Geschichte. 

Gelungen fand ich auch die vielen überraschenden kleinen Wendungen und Handlungen. Wenn auch der Ausgang der Geschichte natürlich im Grunde klar war (typisch Liebesroman mit der kleinen Verwechslung/Missverständnisse samt Trennung, Streit und Versöhnung), gab es doch immer wieder Überraschungen und Ereignisse, die ich so nicht erwartet hatte. So blieb die Spannung erhalten. Wie schon beim letzten Mal: ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und es war viel zu schnell zu Ende. 

Das einzige kleine Manko war, dass das Buch leider ein paar zu viele Fehler enthält. Nichts gravierendes, aber hier und da haben sich eben kleine Unsauberkeiten in Form von falschen oder fehlenden Satzzeichen, Buchstabendrehern etc. eingeschlichen. 

Kurzum: Ein wirklich wunderschönes Buch, wo das Lesen einfach angenehm ist und Spaß macht. Wo man mitfiebert und sich mitfreut und am Ende traurig ist, dass es vorbei ist, obwohl doch eigentlich alles gut ausgeht. 

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37 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

senioren, humor, alter, komödie, alte dame mit charme

Oma Else startet durch

Thomas Letocha
Flexibler Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 15.12.2014
ISBN 9783442481101
Genre: Humor

Rezension:

Das Buch ist Teil zwei über Oma Else. Aber auch ohne den ersten Teil gelesen zu haben, kommt man gut in das Buch rein. Auf den ersten Seiten werden einige Ereignisse des ersten Buches aufgegriffen, so dass man einen guten Einblick in Elses aktuelles Leben und die letzten Monate erhält. 

Das Cover trifft zwar nicht ganz auf die im Buch gegebenen Personenbeschreibungen zu, trifft dafür aber um so mehr die Charaktere von Hardy und Else. 

Die Sprache ist leichtgängig und unterhaltsam, so dass das Lesen wirklich angenehm ist. 

Die Geschichte erzählt in der Ich-Form von Else. Oma Else. Die zwar alt und ein bisschen rüstig ist, aber trotzdem noch viel erleben will. Die mal vorsichtig und besonnen, dann wieder tollkühn, spontan und unüberlegt ist. Mal die feine Dame, dann wieder Notlügen und Hinterherspionieren. Oberflächlich und tiefgründig. Vor allem aber Tollpatschig. Vor Oma Else ist kein Abenteuer und vor allem kein Fettnäpfchen sicher. In Oma Else werden so viele, teils konträre Eigenschaften vereint, dass es einfach immer spannend ist. Vor allem aber schafft der Autor es, dass Oma Elses Abenteuer, so verrückt sie auch klingen, dem Leser vorkommen, als könnten sie wirklich so passieren. Oma Else traut man das einfach zu. 

Auch das Ende finde ich gut gelungen. Es ist positiv, jedoch ohne übertriebenes Happy End. Es liefert einen guten Abschluss der Geschichte, lässt gleichzeitig aber auch Raum für eventuell noch folgende Geschichten. 

Das Buch ist einfach unterhaltsam. Die Abenteuer sind teilweise so absurd, dann wieder Alltagssituationen, die jedem so passieren könnten. Es ist einfach ein tolles Buch und es macht wahnsinnig viel Spaß Oma Else auf ihren kleinen und großen Abenteuern zu begleiten. 

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23 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

liebe, liebesroman, streit, wagner, elisabeth wagner

Mit Dir (Grenzenlos 2)

Elisabeth Wagner
E-Buch Text: 240 Seiten
Erschienen bei null, 25.12.2014
ISBN B00R9L3EV0
Genre: Sonstiges

Rezension:

Das Buch ist die Fortsetzung der Geschichte von Jessica und Jake. Doch auch ohne das erste Buch zu kennen, kann man dieses Buch lesen. Die Personen und ihre Vorgeschichte werden im Prolog kurz vorgestellt. Ideal, dass sich Kenner nicht langweilen und Neulingen der Einstieg erleichtert wird. 

Die Geschichte verläuft natürlich nach dem Klassiker an Aufbau für Lovestories. Die beiden finden zusammen, durch Schicksalsschläge gestärkt scheint alles super toll. Dann kommt das Zerwürfnis durch irgendein Missverständnis und dann doch die große Versöhnung mit Happy Ende. 

Trotzdem schafft die Geschichte es eine gewissen Spannung zu halten. Nicht zuletzt wegen dem netten Nebenstrang der beiden Freunde Max und Claire. Aber auch wenn ich das Missverständnis natürlich erwartet habe, war ich doch überrascht. Damit hätte ich dann doch nicht gerechnet, vor allem in der Heftigkeit. 

Sehr schade fand ich, dass am Ende dann alles so schnell gehen musste. Plötzlich die Hochzeit und Claire schwanger. Das ging mir etwas zu schnell. 

Das Buch ist weitestgehend aus Sicht von Jessica erzählt. Und dann kommen am Ende einige wenige Kapitel plötzlich aus Jakes Sicht dazu. Das fand ich etwas verwirrten. Warum man am Ende des Buches noch mal so stark in die Erzählweise eingreifen muss. 

Die Sprache liest sich aber sehr flüssig und schön, so dass das Lesen einfach leicht läuft und Spaß macht. 

Trotz im Grunde klarem Ausgang der Geschichte habe ich mitgefiebert und mitgelitten. Es war spannend und hat einfach Spaß gemacht. 

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43 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 24 Rezensionen

berlin, mord, thriller, thrlle, psychothriller

Kalte Haut

Martin Krist
E-Buch Text: 497 Seiten
Erschienen bei Midnight, 07.01.2015
ISBN 9783958190238
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Das Buch wird aus drei Sichtweisen erzählt. Reporterin Tania, Psychologe Robert und Polizistin Sera. Diese wechselnde Sichtweise macht den Roman extrem spannend. Am Anfang macht es den Einstieg jedoch auch etwas schwieriger, da sehr schnell viele Personen und Fakten auftauchen. Bzw. viele Fakten tauchen erstmal noch nicht auf, so dass man am Anfang ein bisschen im Dunkeln tappt. Erst im Laufe der Kapitel lernt man die einzelnen Charaktere besser kennen und erkennt auch die Verbindung der Figuren zueinander. 

Ansonsten geht es im Prolog gleich knallhart und gruselig los. Nichts mit sanftem Vorgeplänkel. Das hat mir gut gefallen. 

Bei Sera finden viele Gespräche auf türkisch statt und werden dann übersetzt. Diese Doppelung nervt auf Dauer ziemlich. Löbliche Idee des Autors, die Gespräche der türkischen Familie etc. auch auf türkisch wiederzugeben. Ich hätte auch keinen besseren Vorschlag. Aber die Doppelung nervt ein wenig. 

Das Buch ist auf jeden Fall extrem spannend. Es kommt immer wieder zu kleinen Irrungen und Wirkungen, dazu schwierige Familienverhältnisse, nervige Kollegen und vieles mehr. Außerdem schafft der Autor es tatsächlich bis fast zur letzten Seite offen zu halten, wer der Täter ist. 

Ein wirklich hervorragender Krimi/Thriller. Stellenweise richtig gruselig und spannend bis zur letzten Seite. Ein paar kleine Makel gibt es ja eigentlich bei jedem Buch und meine kleinen Beanstandungen ja auch eher Geschmackssache. Ich habe das Buch fast am Stück verschlungen, weil es einfach so spannend war. Und es hat wirklich Spaß gemacht. 

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51 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 36 Rezensionen

daniela nagel, familie, irgendwas ist doch immer, kinder, frauenroman

Irgendwas ist doch immer!

Daniela Nagel
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 19.01.2015
ISBN 9783442383689
Genre: Romane

Rezension:

Das Buch wird aus zwei Sichten erzählt: Eve und Alice. Eve mit ihren Drillingen. Hausfrau und Mutter. Ernüchtert vom Alltag, den niemand zu schätzen weiß. Angekommen in der nackten Realität. Verklärte Romantik Fehlanzeige. Und Alice. Die trotz Job und Kind in ihrer Seifenblase der Naivität lebt. Der Kontrast beider ist sehr gelungen. Auch wenn sie mir mit ihrem Verhalten und Leben beide ein bisschen unsympathisch waren. 

Die Kapitel sind recht kurz, was das Lesen sehr angenehm macht. Der sich daraus ergebende schnelle Wechsel zwischen den Perspektiven macht es am Anfang aber ein bisschen schwer in die Geschichte hineinzukommen und das Leben und die Personen kennen und mögen zu lernen. Nach einer Weile jedoch ist es genau dieser schnelle Wechsel, der Spannung und Witz in die Geschichte bringt. 

Die Sprache ist sehr gelungen. So liest sich das Buch einfach und leicht, ohne dabei jedoch oberflächlich oder zu schlicht zu wirken. 

Am besten hat mir jedoch die Entwicklungen der Figuren im Buch gefallen. Alice wird aus ihrer Seifenblase geworfen und muss in der Realität ankommen. Eve dagegen schafft es aus ihrem starren Alltag auszubrechen. Beide finden irgendwie zu ihrem Leben und sich zurück. Im Laufe der Geschichte sind mir beide total sympathisch geworden und ans Herz gewachsen. Ich habe mitgefiebert und war traurig, als die Geschichte vorbei war, obwohl sie ja sehr positiv für alle ausgegangen ist. 

Kurz um: der Einstieg war etwas holprig durch den schnellen Perspektivwechsel. Dann war es aber ein sehr spannendes und unterhaltsames Buch. 

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20 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 13 Rezensionen

mut, angst, hilfe, krise, schmerz

Triumph des Mutes

Sibylle Barden-Fürchtenicht
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Barden-Fürchtenicht, Sibylle, 01.12.2014
ISBN 9783000475771
Genre: Sachbücher

Rezension:

Das Buch ist eine bunte Mischung aus Geschichten berühmter Personen, ausführlichen Krisengeschichten einzelner Menschen und vielen guten Ratschlägen und Wissen über Krisen, Mut und Angst. Diese Kombination ist sehr gelungen. Auch die Auswahl der Geschichten ist sehr gut. Es kommt so ziemlich alles darin vor: zerbrochene Liebe, der Verlust eines Kindes, Sucht, berufliche Verluste, finanzielle Nöte, Krankheit ... So findet sich sicher jeder in dem Buch irgendwo wieder. Und die große Vielzahl an Beispielen zeigt, dass jeder in jeder Situation von Angst betroffen sein kann, eine Krise erleben kann, aber auch damit umgehen lernen kann. 

Am Ende jedes Kapitels werden die wichtigsten Ratschläge noch einmal zusammengefasst, auch das finde ich gut. Die wichtigste Erkenntnis ist wohl, egal welchen Weg man aus der Krise geht - ob Klinik, Psychiater, Selbsthilfegruppe, Yoga, ... - das Allerwichtigste ist: losgehen, den ersten Schritt machen und seine Krise zu bekämpfen. Etwas zu unternehmen statt von Angst und anderen negativen Gefühlen gelähmt zu verharren. Positiv fand ich auch, dass keinerlei Wertung der Hilfen und Lösungsansätze stattgefunden hat. Jeder muss den für sich passenden Weg finden. Und was einem hilft, ist gut. 

Sehr schade fand ich allerdings, dass die Geschichten und Beispiele manchmal doch sehr oberflächlich und abstrakt geblieben sind. Da wäre es manchmal schön gewesen, die Krisenbewältigung wäre noch genauer erklärt worden. Mit nur "Holen Sie sich Hilfe" oder "Tun Sie etwas" fühlte ich mich manchmal etwas abgespeist. 

Insgesamt ist das Buch aber eine sehr gelungene Mischung von Geschichten und Beispielen. Die Sprache ist ansprechend, nicht zu leicht, jedoch flüssig und gut zu lesen. Das Buch ist spannend, interessant und macht Spaß. Vor allem aber macht das Buch eins: ganz viel MUT!  

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62 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

dystopie, science fictio, stabilität, utopie, london

Schöne neue Welt

Aldous Huxley , Uda Strätling ,
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 26.09.2013
ISBN 9783596950157
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Anfangs war ich ein bisschen kritisch. Eigentlich bin ich nicht so der Dystopie-Fan. 

Aber das Buch hat mich ganz schnell überzeugt und begeistert. Dies fängt schon beim Cover an. Schlicht gehalten, ein wenig an Hypnose erinnernd, passt es einfach. Erst auf den zweiten Blick zeigt sich das wahre Motiv, nämlich vier gespiegelte Bilder einer Hochhausfront von unten aufgenommen (zu mindest sieht es für mich so aus).

Die Geschichte ist nach wie vor aktuell, obwohl Huxley sie vor mehr als 80 Jahren geschrieben hat. Er erfindet eine komplett neue Welt. Vieles für uns heute unvorstellbar, anderes hat sich - wenigstens in Grundzügen - tatsächlich so entwickelt.

Die Übersetzung ist sehr gelungen. Die Sprache ist leicht und es ließt sich gut und flüssig. Auch wenn sich hier und da ein kleiner Fehler eingeschlichen hat. 

Am gelungensten finde ich tatsächlich das Nachwort/Vorwort von Huxley sowie das Nachwort von Tobias Döring. Hier finden sich viele Hintergrundfakten v.a. zur Entstehung des Buches. Und Huxley selbst, der das Vorwort ja erst 15 Jahre nach Entstehung des Buches geschrieben hat, nimmt sein Buch dabei selbst kritisch unter die Lupe. Dies hat mir gut gefallen. 

Auch der Anmerkungsteil ist sehr gut. So bekommt man kurze Erklärungen, v.a. zu den vorkommenden Eigennamen und Personen und findet besser in die Handlung hinein. Aber auch ohne das Lesen der Anmerkungen kommt man gut zurecht. Als letztes findet sich noch eine Biographie von Huxley, so dass man insgesamt noch einiges über den Autor erfährt. 

Dass Huxleys Buch grandios gut, zeitlos und aktuell ist, steht außer Frage. Nach vielen Jahren ist es jetzt auch gelungen eine wundervolle Neuauflage zu schaffen, die sowohl gestalterisch als auch sprachlich diesem Werk gerecht wird. 

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

katzen, katz, himmelssphäre, amseln, mond

Katzenwildnis: Die Nacht hüllt uns in ihr Fell

Matthies von Bonin
Flexibler Einband: 100 Seiten
Erschienen bei epubli GmbH, 14.04.2013
ISBN 9783844232660
Genre: Romane

Rezension:

Das Buch besteht aus vielen kurzen Geschichten und Abenteuern der Katze Tide. Sie erzählt über ihr Haus, ihre Familie, ihr Revier, ihre Jungen, ihre Freunde sowie den fremden Kater Aion. 

Die Mehrheit der Geschichten sind wirklich nett. Auch der Ansatz die Geschichten direkt aus Sicht der Katze zu erzählen, ist mal was anderes. Dies fand ich sehr gut. 

Leider hat mir die Umsetzung dann nicht ganz so zugesagt. 
Zum einen ging es mir einfach zu schnell. Z.b. bekommt Tide Junge. Plötzlich und ganz ohne Vorwarnung. Dann sind sie da, gleich auch wieder weg, nur eins behalten die Besitzer neben Tide. Nächstes Kapitel. Viele der Geschichten hätten wirklich viel Potenzial gehabt und hätten von mir aus deutlich länger und langsamer sein dürfen. Es war einfach so hektisch und oberflächlich. Das fand ich einfach schade. 

Manche Geschichten haben mir auch einfach nicht gefallen. Die Idee, dass der Mond eine große Reklametafel ist zum Beispiel. Das war mir einfach zu philosophisch, zu abgedreht. 

Auch die sprachliche Umsetzung hat mir leider nicht gefallen. Die Autorin versucht hier etwas ganz anderes. Was genau, kann ich nicht einmal sagen. Wortneuschöpfungen, Abwandlungen von bestehenden Wörtern, wildeste Kombinationen von Satzzeichen und alle vorstellbaren Satzreihenfolgen, die wohl möglich sind. Die Autorin möchte damit ihre Blickweise aus Sicht der Katze betonen. An sich eine gute Idee. Mir war es jedoch etwas zu experimentell. Durch die geänderte Satzstellung, die unpassenden Satzzeichen und abgewandelten Wörter lies sich das Buch einfach sehr zäh lesen. Zudem der Stil dann doch irgendwie auch wieder nicht konsequent durchgezogen war. 

Insgesamt eigentlich eine wirklich gute Idee und spannende Geschichten, die durch ihre Hastigkeit und Sprache jedoch einfach nicht meins waren. 

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99 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 46 Rezensionen

liebe, paris, hoffnung auf kirschblüten, katrin koppold, roman

Hoffnung auf Kirschblüten

Katrin Koppold
E-Buch Text: 277 Seiten
Erschienen bei Aureolus Verlag, Inhaberin: K. Hohme, 19.12.2014
ISBN B00R9SLC2G
Genre: Liebesromane

Rezension:

Das Buch ist Teil 4 um Mia und ihre Schwestern. Auch ohne die anderen Bücher zu kennen, kann man der Geschichte jedoch gut folgen. Die Sprache ist nett geschrieben und so liest es sich leicht und flüssig. 

Eigentlich schon typisch für diese Art von Büchern: nach einer verlorenen Liebe macht sich die Darstellerin auf den Weg, will von Männern eigentlich nichts wissen, verliebt sich dann doch, es kommt zu Wirkungen und zur vorübergehenden Trennung und am Ende zum Happy End. Insofern bietet das Buch wenig Neues. 

Das Buch kann jedoch mit der Geschichte um die vier ungleichen Schwestern punkten. Im Mittelpunkt steht zwar Mia, aber am Rande erleben ihre Schwestern auch so einiges. Am besten haben mir Mias Pariser Mitbewohner Nina und Vincent gefallen. Beide ziemlich starke, interessante und unterhaltsame Mitbewohner. Anfangs von Mia als eigenartig empfunden, entwickeln sie sich zu wirklichen Freunden im Laufe des Buches. Auch die kleinen Nebengeschichten z.B. um das Missverständnis um Lous Geschlecht oder die Freundschaft der ungewöhnlichen beiden Hunde, fand ich toll. 

Alles in allem war es eine nette Geschichte, ideal für Zwischendurch, wenn man etwas Leichtes lesen möchte. Leider aber eben auch nicht mehr. 

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

erzählung, geburt, tod, leben, sterben

Werden und Sterben: Höhepunkte des Lebens

Martin Bühler
E-Buch Text: 43 Seiten
Erschienen bei Martin Bühler, 03.12.2014
ISBN 9783958491519
Genre: Sonstiges

Rezension:

Das Buch ist komplett anders, als ich erwartet hatte. Ob im positiven oder negativen Sinne kann ich nicht mal sagen. Vom Titel und Klappentext hatte ich einfach andere Erwartungen.

Das Buch besteht aus 6 Kapiteln in denen gemischte Gedanken zum Entstehen, Sein und Werden behandelt werden. Von Dinosaurierern und Eiszeiten über genmanipuliertes Getreide bis hin zum Umgang mit dem Tod wird so ziemlich alles behandelt.

Das Cover ist schlicht, dennoch ansprechend und treffend.

Viele Ideen und Gedanken des Autoren konnte ich grundsätzlich nachvollziehen und vielem auch zustimmen. Dabei ist nicht wirklich viel Neues, es ist vielleicht viel eher eine Sammlung, ein Zusammentragen von gesellschaftlichen Fehlschlägen, Fehlentscheidungen.... Dabei rast der Autor durch die Themen, versucht in weniger als 100Seiten (epub-Format) gefühlt alle Probleme der Welt aufzugreifen. Dadurch gab es häufig einen sprunghaften, schnellen Wechsel zwischen den Themen. So schnell, dass ich häufig irritiert war, dass es das schon gewesen sein sollte.

Wie gesagt, viele Aussagen fand ich grundsätzlich zutreffend.

Jedoch nur grundsätzlich. Sehr gestört hat mich dabei, dass der Autor sehr viel vereinheitlicht, verallgemeinert und über einen Haufen wirft und dann oft generelle Aussagen trifft, wo eben keine Verallgemeinerung möglich ist.

Die Vorstellung, dass der Tod ein langsames, sanftes Ausklingen der Lebensenergie sein soll und Eingriffe, vor allem durch die Medizin, daher ungewollt sind, kann man aus meiner Sicht eben nicht so verallgemeinern. Aber hier wird medizinisches Eingreifen am Menschen und Sterben so vereinheitlicht und leider eben ausschließlich negativ dargestellt (zu mindest empfinde ich dem so)... Der Autor wünschst sich hier ein kontinuierliches Ausklingen der Lebenskraft und damit einhergehend würdevolles Sterben. Ja, manchmal verhindert dies die Medizin. Aber ohne Medizin gäbe es auch wieder eine Reihe von Menschen, die genau deshalb nicht würdevoll sterben würden. Ein Tod ohne medizinisches Eingreifen ist nicht automatisch langsam ausklingend und würdevoll. Dort gibt es genau so grausame Todesfälle. Eben auch einen Anteil, wo die Medizin mit Medikamenten und Maßnahmen helfen kann, den Tod würdevoll und „angenehmer“ zu gestalten.

Auch, dass die Natur nur schnellen Tod kennt, im Überraschungseffekt, Raubtiere ihre Beute durch den Nackenbiss ohne Schmerz töten.. das finde ich sehr verallgemeinert. Als hätte der Autor sich bewusst passende Beispiele herausgesucht und unpassende unerwähnt weggelassen. Ich denke da nur an Würgeschlangen. Todeskämpfe von Krokodilen und ihrer Beute... Ein schmerzloser, angstfreier schneller Tod sieht bei mir da anders aus.

Oder dass der Mensch die Demut vor dem Wunder „Werden“ verloren hätte. Ja, dies trifft häufig und für viele Menschen zu. Aber immer noch gibt es sehr viele Menschen, für die Kinder das „größte Geschenk“ sind. Was mehr zeigt Demut als diese Aussage... Geschenke bekommt man oder eben nicht, es liegt nicht in der eigenen Hand.

Auch die Aussage, dass eine Unterordnung des Körpers unter den Geist wie bei tibetischen Mönchen z.b. für alle schön wäre... Nur leben diese weitgehend auch von Sach-, Geld- und Essensspenden. Wie söllte dieses System also funktionieren, wenn alle nur meditieren und beten würden. Woher würden Geld und Essen dann stammen?

Ebenfalls die Verallgemeinerten Aussagen über „Christen“ und dass diese jede andere Religion ablehnen, finde ich sehr schade. Es gibt immer solche und solche Menschen

Der Autor trifft viele Aussagen gut auf den Punkt. Statt allerdings zu diskutieren und mit Argumenten, Zahlen oder Beweisen zu überzeugen, bleibt es fast ausschließlich bei leeren Aussagen. Im Laufe des Buches nimmt dies immer mehr zu, deutlich an der Anzahl der Ausrufezeichen zu erkennen (welche im Verlauf des Buches beinahe zum häufigsten Satzzeichen werden). Die Aussagen nehmen auch immer mehr die Art von Propaganda-Sprüchen an, die der Autor eigentlich verachtet.

Die Sprache des Autors ist weitestgehend treffend vom Niveau. Fachbegriffe vermeidend und trotzdem von hohem Niveau. Leider gab es ein paar Abweichungen, diese dann jedoch gleich deutlich. Warum Dinosaurier mit einem Mal als Monster bezeichnet werden, Lachse nicht einfach Lachse sondern Salmoniden sein müssen und Kontergan-Opfer mit einem Mal als Krüppel bezeichnet werden, konnte ich nicht nachvollziehen.

Des weiteren hat mich irritiert, dass das Buch (für mein Empfinden) aus Sicht des Autors selbst geschrieben wurde. Es handelt sich um eine Reihe von Gedanken, Ansichten und Erlebnissen des Autors. Daher fand ich es irritierend und befremdlich, dass zwei geschichtliche Ereignisse eingestreut waren, welche der Autor nicht selbst erlebt haben kann. Zum einen der Zweite Weltkrieg zum anderen das Jahr 1929 mit vielen Todesopfern durch Keuchhusten/Lungenentzündungen in seinem Heimatort. Beide Male ist der Text so formuliert, als hätte der Autor die Ereignisse selbst erlebt. Dies fand ich eigenartig.  

Ich fand es sehr schade, dass der Autor durch seine rasante, oberflächliche Art eher verschreckend wirkt und damit leider sein Potenzial für anregende Gedanken, kritisches Nachfragen und Nachdenken verschenkt. 

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123 Bibliotheken, 2 Leser, 3 Gruppen, 59 Rezensionen

liebe, hawaii, surfer, violet truelove, autorin

Ein Surfer zum Verlieben

Violet Truelove
E-Buch Text: 362 Seiten
Erschienen bei neobooks Self-Publishing, 23.12.2014
ISBN 9783738004847
Genre: Liebesromane

Rezension:

Bei dieser Art von Büchern ist im Grunde vorher ja schon klar, was in etwa passieren wird. Unschuldiges Mädchen verliebt sich in Bad Boy. Nach einigen kleinen Tiefen kommen sie zusammen, dann gibt es einen großen Knall - meistens auf Irrtümern basierend-, beide sind todunglücklich und am Ende gibt es natürlich die große Versöhnung und das Happy End. 


Trotzdem hat mich das Buch verzaubert. Schon allein das Cover. Mit seinem freundlichen Motiv, den strahlenden Farben versprüht es gleich gute Laune und Freude. Die Figuren sind so sympathisch und natürlich angelegt, dass man sich einfach nur wohlfühlt. Auch Sprache und Stil sind genau so, dass das Buch ohne Anstrengung zu lesen ist und man einfach genießen kann. 

Die Autorin schafft es durch Unmengen kleiner Überraschungen und Wendungen die Handlung spannend zu halten. Einstreuungen von Textpassagen aus den Büchern der Hauptperson sorgen ebenfalls für einen gewissen Pfiff. Zudem lässt sich die Autorin auch selbst im Buch vorkommen. 

Es macht einfach Spaß das Buch zu lesen und mit den Figuren mitzufiebern. Wunderschön und ich hoffe auf viele weitere Bücher der Autorin. 

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56 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

abaton, berlin, ebook, thriller, christian jeltsch

Abaton: Vom Ende der Angst

Olaf Kraemer , Christian Jeltsch
E-Buch Text: 400 Seiten
Erschienen bei mixtvision Verlag, 01.06.2012
ISBN 9783939435617
Genre: Sonstiges

Rezension:

Das Buch besteht zum einen aus 7 Folgen, welche wiederum aus einer Vielzahl von kleinen Kapiteln bestehen. Immer aus Erzählerperspektive, jedoch mit wechselndem Schwerpunkt der Personen. Dies führt dazu, dass die Handlung enorm beschleunigt wird. Manchmal, vor allem am Anfang, jedoch auch, dass man schnell den Faden verliert oder Zusammenhänge erst später sichtbar werden. 

Man wird gleich voll in die Handlung geworfen. Kein Vorgeplänkel, keine Vorinformationen zu den Personen. Das macht den Anfang etwas holprig und schwierig. Es dauert ein paar Kapitel bis man vollends in der Handlung drin ist.  

Der Schreibstil ist schnell und flüssig, so dass das Lesen angenehm dahin geht, ohne große Anstrengung. Die Geschichte ist sehr spannend und einmal angefangen zu lesen, kann man das Buch kaum mehr weg legen. 

Gut gelungen ist auch, dass es sich um Staffel 1 von 3 handelt. Die Geschichte ist weitestgehend in sich geschlossen, so dass man durchaus auch nur Staffel 1 lesen kann. Gleichzeitig bleibt Raum und Luft um einen Anschluss in der nächsten Staffel zu schaffen. 

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herz, krankheit, familie, kinder, organhandel

Das Leben meiner Tochter

Steffen Weinert
E-Buch Text: 94 Seiten
Erschienen bei null, 08.12.2014
ISBN B00QSCJHN0
Genre: Romane

Rezension:

Das Buch ist aus drei Sichtweisen erzählt - Mutter, Vater und Tochter Jana. Eigentlich mag ich solche Perspektivenwechsel nicht so sehr, aber der Autor hat es wirklich gut gemacht und versucht sprachlich die einzelnen Figuren von einander abzugrenzen. Schwierig fand ich, dass Vater Micha's Perspektive sehr viel häufiger ist, die anderen beiden deutlich weniger zu Wort kommen. Hier hätte ich mir ein bisschen mehr Ausgeglichenheit gewünscht, auch wenn sie natürlich nicht identisch oft vorkommen müssen, aber der Unterschied war ein bisschen zu stark. 

Leider ging es mir manchmal ein bisschen zu schnell voran, die Geschichte war dadurch stellenweise recht oberflächlich. Eben noch wurde Jana ins Krankenhaus eingeliefert und schon ist ein Jahr rum. Wie ging es den Eltern denn als die statistische Wartezeit langsam nahte und dann überschritten war? Wie hat sich die Familie mit dem neuen Leben im Krankenhaus arrangiert? Gerade noch in der 6. Woche schwanger und im nächsten Kapitel ist schon der Sohn geboren. Als der Vater Jana mit ins Ausland nimmt, gibt es leider so gar nichts von der Mutter. Da hätte ich mir noch ein Kapitel gewünscht, wie es ihr zuHause ergeht mit fragendem Krankenhauspersonal im Rücken und wahnsinniger Angst und Ungewissheit. Auch waren die ersten Kapitel ein bisschen sprunghaft. Zuerst die Reanimation, dann Rücksprünge zum Beruf des Vaters und der Anreise, dann wieder die Reanimation.... Im weiteren Verlauf des Buches pendelt es sich dann jedoch ein. 

Der Schreibstil des Autors hat mir sehr gut gefallen. Geradlinig, treffend, ohne große Umschweife auf den Punkt. Dadurch lässt sich das Buch auch sehr flüssig lesen. 

Wirklich passend fand ich das Ende des Buches. Eigentlich bin ich kein Fan von offenen Enden. Hier jedoch war es absolut passend. Und durch die positive Lebenseinstellung der Figuren, das Gefühl, dass sie "angekommen sind" und sich mit der Situation arrangieren, wird man trotz des traurigen Schicksals der Familie gut aus dem Buch entlassen. 

Alles in allem ist das Buch sehr lesenswert. Die Geschichte war sehr spannend und gut geschrieben, auch wenn es hier und da ein paar kleine Schwächen gab. 

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Die Harzreise

Heinrich Heine
Flexibler Einband: 118 Seiten
Erschienen bei Nabu Press, 01.03.2010
ISBN 9781148004198
Genre: Sonstiges

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frankreich, paris, müdigkeit, psychiater, midlife-crisis

Hector fängt ein neues Leben an

François Lelord , Ralf Pannowitsch
Flexibler Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Piper, 10.11.2014
ISBN 9783492306416
Genre: Romane

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