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230 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 73 Rezensionen

thriller, entführung, familie, spannung, amy gentry

Good as Gone

Amy Gentry , Astrid Arz
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei C. Bertelsmann, 27.02.2017
ISBN 9783570103234
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Das Aussehen:
Das Cover finde ich sehr gelungen. Es ist sehr schlicht gehalten und sticht so für mich persönlich heraus. Im Hintergrund sieht man ein Mädchen, welches zwischen zwei Wänden geht. Es gibt schon mal einen Vorgeschmack auf den Inhalt des Buches. Es lauern viele dunkle Geheimnisse auf die Protagonistin, die sie entdecken muss. Und die Wahrheit ist erschreckend.

Meine Meinung:
Die Idee hinter dem Buch finde ich richtig klasse. Ein Kind verschwindet und taucht Jahre später wieder auf. Aber sie ist nicht das Kind, welches wiederkommt. Doch leider hat mir die Umsetzung nicht so gut gefallen.
Bis Seite 40 war das Buch noch klar und man hat alles verstanden. Doch dann erzählt die Autorin aus verschiedenen Perspektiven und macht so das Lesen auf der einen Seite interessant und spannend aber auf der anderen Seite auch verwirrend.
Leider fand ich die nächsten Seiten nicht aussagekräftig. Die Autorin verwendet keine Emotionen. Es scheint, als sei es für die Tochter ganz normal wieder in der Familie zu sein. Sie zeigt auch keine Ängste oder lässt es langsam angehen. Das fand ich sehr schade, da genau das mich interessiert hätte.
Und auch die Zusammenhänge in dem Buch haben mir nicht so sehr gefallen. Durch die Perspektivwechsel war alles sehr verworren und hat das Lesen etwas behindert.
Die Auflösung fand ich okay. Es war schon interessant, wie die Fäden zusammen kommen und wie die Geschichte ausgeht.
Eine Szene ist mir aus dem Buch noch sehr in Erinnerung geblieben. Und zwar spielt sie in einer Kirche. Und diese Szene kam mir sehr komisch vor. Wird in den USA wirklich ein Gottesdienst so sehr aufgezogen? Mit Kameras, Live-Übertragung und ect.? Es kam mir einfach sehr befremdlich vor und passte so gar nicht ins Buch. Zudem passte der Aspekt der Kirche gar nicht in das Buch rein. Es war so, dass die Autorin noch irgendein  Faden fehlte und deswegen die Kirche miteingebunden hat, welches aber keine wirklichen Auswirkungen auf die Story hat.

Meine Bewertung:
Ich gebe dem Buch alles in allen 2 Sternen. Es hat mir nicht so gut gefallen. Ich hätte mir nach dem Klappentext  mehr erhofft.

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(1)

3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Meine Mutter, der Krebs und ich

Anne Percin , Anja Kootz
Fester Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Knesebeck, 21.09.2016
ISBN 9783868739732
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Hier ist meine Rezension zu „Meine Mutter, der Krebs und ich“ von Anne Percin


Der Klappentext:
Tanja ist 14 und lebt allein mit ihrer Mutter, die sie ziemlich peinlich findet. Denn obwohl die Eltern geschieden sind und der große Sohn bereits aus gezogen ist, erzählt die Mutter in ihrem rosa gerüschten Blog noch immer von der glücklichen Familie. Als bei Tanjas Mutter Brustkrebs diagnostiziert wird, müssen beide aufeinander zugehen, um die schwere Zeit zu meistern. Dabei entdeckt Tanja einige überraschende Seiten an ihrer Mutter, und auch an sich selbst. Mit bissigem Humor und zugleich viel Zuneigung zu ihren Figuren beschreibt Anne Percin diesen Weg von Mutter und Tochter.

Das Aussehen:
Das Cover des Buches ist schlicht gehalten, was ich zu dem Thema eigentlich ganz passend finde. Die Fotos sind gemalt und zeigen Tochter und Mutter, die beide die Haare abrasiert haben und deshalb eine Mütze aufhaben. Sie kursieren in verschiedenen Posen, die witzig und auch herzlich sind. Das Cover macht auf jeden Fall Spaß zum Lesen und weckt die ersten Interessen für den Inhalt.

Meine Meinung:
Ich fand, dass sich der Klappentext richtig gut angehört hat. Es versprach eine Story mit erstem Hintergrund, die mit Witz aufgelockert wird.
Leider wurde ich beim Lesen ein wenig enttäuscht. Den Anfang fand ich noch ziemlich gut, da dort schon viel mit Witz und Humor umgegangen wurde. Die folgenden Kapitel handelten von der Erkrankung der Mutter und wie sie es der Tochter sagt. Schon hier fand ich an manchen Stellen der Witz unzutreffend. Ich meine, wenn es ernst wird, dann muss man das auch so rüber bringen und nicht alles mit einem Witz niedermachen. Das hat das Buch ein wenig lächerlich gemacht.
Zudem gibt es Stellen in dem Buch, die ich nicht der Realität entsprechend fand. In einem Satz steht z.B. dass die Mutter eine Chemo bekommt und dies nicht wehtun würde. Doch das ist nicht richtig. Chemos tun weh, zumindest im weiteren Sinne. Man ist davon getroffen und muss sich erst ausruhen, da man geschwächt ist. Aber in dem Buch geht die Mutter schon wieder spazieren oder macht sonst was. Dies fand ich sehr schade.
Aber auf der andern Seite gibt es richtig schöne Sätze, die mich sehr berührt haben. Diese habe ich mir auch sofort markiert.
Das Ende fand ich ganz okay. Allerdings war dann eher der Lauf der Tochter im Mittelpunkt als die Krankheit der Mutter.

Meine Bewertung:
Ich gebe dem Buch 2 von 5 Sternen. Es hat mich nicht wirklich überzeugt, da es realitätsfern war und mir der Witz und der Humor an vielen Stellen einfach zu viel und unpassend erschien.

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40 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

flaschenpost, meer, schiff, familie, fischer

Und plötzlich schreibt das Meer zurück

Alex Shearer , Gundula Müller-Wallraf
Fester Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Knesebeck, 16.02.2017
ISBN 9783957280428
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Hier ist meine Rezension zu „Und plötzlich schreibt das Meer zurück“ von Alex Shearer

Der Klappentext:
Toms Vater wird seit einem Jahr auf See vermisst. Er war Seemann, und auch Tom fühlt sich zum weiten Ozean mit seinen vielen Geheimnissen hingezogen. Als er einen besonderen Song im Radio hört, beschließt er, einen Flaschenpost zu schreiben und sie ins Meer zu werfen. Er erwartet nicht, jemals eine Antwort zu bekommen. Trotzdem schreibt er weitere Nachrichten, um sie in den Gezeitenstrom zu werfen und die Wellen nach einer Antwort abzusuchen. Und dann, eines Tages, findet er tatsächlich eine Flaschenpost, mit einem Brief, der offenbar von einem Geist am Meeresgrund geschrieben wurde. Der mysteriöse Briefschreiber behauptet, dass Toms Vater noch lebt. Doch wo ist er dann? Eine wunderschöne und humorvoll geschriebene Geschichte über Trauer, Hoffnung und Wunder.

Das Aussehen:
Das Cover des Buches finde ich sehr gelungen. Man sieht eine Welle, die wie eine Hand eine Flaschenpost in die des Menschen übergibt. Im Nachhinein passt dieses Cover zu 100% zum Inhalt.

Meine Meinung:
Der Klappentext verspricht eine schöne und nette Story, die ich auch so erleben durfte. Die Charaktere sind super beschrieben und man konnte sich sehr gut in Toms Lage hineinfühlen. Man fühlt mit ihm mit und versteht seine Sichtweisen, wenn er sich z.B. mit seiner Schwester streitet. Ich kann aber auch die Schwester verstehen und wie sie reagiert.
Die Briefe bzw. Flaschenpost, die in dem Buch verschickt werden sind wundervoll geschrieben – mit Witz und Humor. Es ist einfach eine tolle Mischung, sodass das Lesen echt sehr viel Spaß gemacht hat.
Das Ende des Buches hat mir auch sehr gefallen. Es passte einfach zum Buch. Dieses Happy End habe ich mir fast schon gedacht, aber es war passend.
Ich fand nur, dass an manchen Stellen der Zufall ein wenig zu viel die Oberhand hatte.
Dennoch ist es ein wunderschönes Jugendbuch, mit Humor und einen wunderschönen Schreibstil.

Meine Bewertung:
Ich gebe dem Buch 4,5 von 5 Sternen. Das leichte Jugendbuch  war ein richtiger Page-Turner. Es hat mir sehr viel Spaß bereitet, es zu lesen.

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Tags: humor, jugendbuch, tolle story, witz;, wunder, wundervoll   (6)
 

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10 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 3 Rezensionen

dorf, kunstmann, walnusstal, yavuz ekinci, 2017

Der Tag, an dem ein Mann vom Berg Amar kam

Yavuz Ekinci , Oliver Kontny
Fester Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Kunstmann, A, 08.03.2017
ISBN 9783956141669
Genre: Romane

Rezension:

Hier ist meine Rezension zu „ Der Tag, an dem ein Mann vom Berg Amar kam“ von Yavuz Ekinci

Das Aussehen:
Das Cover sieht einfach richtig schön aus. Die Schrift ist sehr schön gezwungen und sieht echt klasse aus. Die Farben sind dezent gewählt, was dem Buch auch richtig gut steht. Im  Hintergrund sieht man einen Berg, wo ein Mann steht. Dieses Bild passt perfekt zu dem Titel des Buches.

Meine Meinung:
Der Autor schreibt das Buch in einem sehr poetischen Stil, welchen ich sehr mag. Es dauert erst ein bisschen, bis man ins Buch reinfindet.
Die ersten 100 Seiten handeln von einem Märchen, welches sehr gut dargestellt wurde. Dennoch fand ich es nicht ganz so gut, dass das Märchen so „la la“ erzählt wurde. Die Szenen wurden knapp beschrieben, sodass es viele Ereignisse gab und man kaum hinterherkam.  Man konnte der Geschichte zwar gut folgen, allerdings waren die Szenen so undurchsichtig beschrieben.
Die letzten rund 100 Seiten handeln von einer Geschichte, die in dem Südosten der Türkei spielt. Hier wird von einem Dorf erzählt, wo die Menschen bemerken, dass Andere von dem Berg runterkommen und das Dorf abbrennen wollen. Das Buch ist somit politisch angehaucht.
Der Autor verwendet immer wieder dieselben Worte, was das Lesen ein wenig langweilig macht. Dennoch kann man die Bedrohung des Dorfes erkennen und die Befürchtungen bzw. Ängste der Dorfbewohner spüren.
Zudem ist die Geschichte aus verschiedenen Sichtweisen beschrieben. Ich musste mich da richtig reinfinden und überlegen, wer das jetzt genau erzählt, da es viele Sichtweisen gibt.
Die Sichtweisen sind sehr gut, damit man auch viel versteht, warum die Menschen so handeln.

De Zusammenhang zwischen den Märchen und der anderen Geschichte wird dem Leser am Ende klar. Ich dachte erst am Anfang, was das den jetzt sein soll. Aber im Nachhinein denke ich, dass das ein super gutes Märchen ist, was die Hauptgeschichte mit unterstützt.

Meine Bewertung:
Nach langem hin und her gebe ich dem Buch 4 Sterne. Der Schreibstil besticht hier auf jeden Fall raus, was das Buch zu einem tollen Leseereignis macht.  Deshalb konnte ich das Buch auch innerhalb von zwei Tagen durchlesen, wobei es nicht viele Seiten waren, was dem Buch aber keinen Abbruch getan hat.

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168 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 89 Rezensionen

selbstjustiz, london, krimi, henker, max wolfe

Wer Furcht sät

Tony Parsons
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 11.11.2016
ISBN 9783404174423
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

„Wer furcht sät“ von Tony Parson ist ein sehr guter Krimi bzw. fast schon Thriller.

Ich kannte den Autor vorher noch nicht und ich habe auch noch kein anderen Buch von ihm gelesen – bis jetzt.  Ich muss sagen, dass ich durch dieses Buch ein Fan von ihm geworden bin.

 

Der Schreibstil  ist sehr gut – flüssig und logisch. Er baut Spannungsbögen auf, sodass die Kapitel in Cliff-Hänger enden. Ich musste deswegen unbedingt weiterlesen und musste mich manchmal zwingen eine Pause zu machen, um die Hausaufgaben zu erledigen.

 

Die Geschichte ist sehr auf Fakten ausgelegt, was ich an diesem Buch sehr geliebt habe. Man erfährt sehr viel über die Geschichte der Hinrichtungen in London bzw. England.

 

Die Personen in seinem Buch sind sehr gut beschrieben worden und jeder hat so seine Probleme. Dadurch sind die Personen einem gleich viel netter und realitätsnaher.

Die Situationen in dem Buch wurden gut beschrieben, sodass man sie sich gut vorstellen konnte. Manche waren echt ekelig, aber das hat mich nicht gestört, denn das sind immer die besten Stellen im Buch. Was ich ein wenig schade fand was, dass manche Szenen ein wenig unrealistisch waren. Und ich kam mit den langen und den vielen Namen der Protagonisten durcheinander, was aber wohl er an mir als an den Autor liegt.

Alles in allem kann ich das Buch nur weiter empfehlen. Ich werde mir auf jeden Fall die ersten beiden Teile seiner  Serie kaufen und sie auch verschlingen. Einen vierten Teil fände ich auch sehr cool.

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Tags: bastei lübbe, burtal, ermittler, krimi, london, spannend, super charaktere, thriller, toll, tony rarson, tunnel   (11)
 

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(235)

451 Bibliotheken, 6 Leser, 3 Gruppen, 100 Rezensionen

thriller, lobotomie, profiler, london, folter

Broken Dolls - Er tötet ihre Seelen

James Carol ,
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.11.2014
ISBN 9783423215503
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

bilderbuch, der rote ballon;, tolle geschichte, phantasievoll, rege

Der rote Ballon

Liniers , Ulrike Becker
Fester Einband: 32 Seiten
Erschienen bei Kunstmann, A, 14.09.2016
ISBN 9783956141393
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Dies ist ein wunderschönes Kinderbuch. Die Geschichte ist super leicht zu verstehen und perfekt für so ein schmuddel Wetter wie das von heute.

Die Bilder sind sehr schön und passen hervorragend zur Geschichte und der übermittelten Atmosphäre in dem Buch. Das Lesen macht durch die tollen Bilder umso mehr Spaß.

Kinder lernen hier, was man alles für einen Regentag braucht und wie man ihn am besten, trotz Regen, Spaß haben kann.

Es ist einfach eine sehr schöne Geschichte für Kinder, die ich auch sofort im Kindergarten lesen würde. Mit seinen 31 Seiten ist es zudem nicht zu lang und auch nicht zu kurz. Kinder können sich in so einem Zeitraum gut konentieren.

Deshalb gebe ich dem Buch volle 5 Sterne.

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Tags: der rote ballon;, geschichte;, kinderbuch, kustmann verlag;, schmuddel wetter;, schöne bilder, tolle geschichte, wetter;   (8)
 

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(6)

16 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

berühmt werden, genial, pete johnson, verlust, teenie

Wie man seine absurd analogen Eltern updated

Pete Johnson , Christine Spindler , Alexander von Knorre
Fester Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Ars Edition, 17.06.2016
ISBN 9783845813202
Genre: Kinderbuch

Rezension:  
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38 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 6 Rezensionen

poetisch, 4 sterne, hinterfragen, überdenken;, wahrheiten

Worüber wir sprechen, wenn wir über Bücher sprechen

Tim Parks , Ulrike Becker , Ruth Keen
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Kunstmann, A, 24.08.2016
ISBN 9783956141300
Genre: Sachbücher

Rezension:

Dieses Buch hat zwar nur 235 Seiten zum Lesen, dennoch ist der Inhalt viel mehr, als es den Anschein hat.

Das musste ich jetzt erst einmal loswerden.

Als ich das Buch im Internet des Verlags gesehen habe, hat mich der Titel des Buches schon sehr angesprochen. Denn worüber sprechen wir denn, wenn wir über Bücher sprechen? Was ist uns wichtig an Büchern? Was diskutieren wie über Bücher? Sind Bücher überhaupt wichtig und was spornt uns an, dass wir lesen? Besonders, warum wir als Bücherjunkies soviel lesen?

All diese Fragen haben mich schon sehr lange beschäftigt und ich wollte darauf eine Antwort haben. Und die habe ich jetzt durch dieses Buch bekommen.

Tim Parks geht in seinem Buch genau auf diese Fragen ein. Dazu hat er sein Buch in vier Teile unterteilt:

1. Die Welt des Buches

2. Das Buch in der Welt

3. Die Welt des Schriftstellers

4. Schreiben rund im die Welt


Ich fand das Buch einfach echt Klasse. Man hat so viele Eindrücke gewonnen, die man erst einmal verarbeiten muss. Deshalb habe ich mir mit dem Buch auch etwas Zeit gelassen. (Was ich jedem auch empfehle, der es liest.)

Tim Parks ist in der Lage, in den kurzen Kapiteln viele wichtige Fakten aufzugreifen und diese auch kritisch zu hinterfragen. ("Sollen wir ein Buch zu Ende lesen?" (S.5; S.21)) Dabei muss man auch an sich selber denken, welche Meinung man denn selber vertritt. Da man auch die Meinung des Autors selber erfährt, bekommt man einen sehr viel näheren Bezug zum Buch. Allerdings kann man seine eigene Meinung dadurch nicht mehr so richtig formulieren.

Zu seinen Informationen, die er an die Leser weitergibt, zitiert er hin und wieder aus verschiedenen Büchern, Mit diesen Beispielen wird das Buch sehr viel klarer. Zudem kann man noch sehr viele Autoren kennen lernen (so wie ich) und auch sein Allgemeinwissen über nennenswerte Autoren verbessern und erweitern.

Zudem erfährt man auch viele Eindrücke aus dem Leben als Schriftsteller von Tim Parks. Er schreibt in einem Kapitel, wie es ihn als Autor am Anfang ergangen ist, als ein Verlag nach dem anderen seine Bücher abgelehnt haben. Deshalb musste er sich Alternativen suchen, die dem Schriftsteller Dasein aber in gewisser Weise ähneln. Herr Parks hat sích aber nicht entmutigen lassen, sondern hat später mit dem Schreiben wieder weitergemacht, sodass wir nun dieses super schöne Werk in den Händen halten können.

Bis jetzt ist es durchweg positive Resonanz. Ein Makel, was das Buch leider hat ist, dass die Sätzte manchmal ziemlich lang sind, sodass man sie nicht gleich  sofort versteht. Zudem ist der Text auch mit vielen Fachwörtern bzw. schwierigen Wörtern gespickt, was das Lesen nicht gerade erleichtert hat.

Von daher würde ich das Buch eher Erwachsenen empfehlen, als Jugendlichen.

Die Aufmachung des Buches ist sehr schön. Das Cover ist einfach bezaubernt und passt sehr gut zum Inhalt. Auch unter dem Schutzumschlag sieht es super aus. Schlicht und schön. Genauso, wenn man das Buch aufschlägt.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass mir das Buch sehr gut gefallen hat. Mir wurden sehr viele Fragen beantwortet, die ich mich in meinem Leben über das Lesen und auch über Bücher gestellt habe. Ich habe viele Eindrücke eines Autors bekommen und habe dabei gelernt, dass man nie aufgeben sollte, wenn es ums Schreiben geht.

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Tags: 4 sterne, hinterfragen, poetisch, über bücher sprechen, überdenken;, wahrheiten   (6)
 

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(1.121)

1.906 Bibliotheken, 57 Leser, 6 Gruppen, 299 Rezensionen

thriller, psychothriller, sebastian fitzek, fitzek, das paket

Das Paket

Sebastian Fitzek
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Droemer, 26.10.2016
ISBN 9783426199206
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Und endlich ist er da - der neue Psychothriller des Bestseller Autors Sebastian Fitzek!

Ich habe sooooo lange darauf gewartet und ich muss sagen, dass es sich auf jeden Fall gelohnt hat.

Die Aufmachung des Buches ist sehr schön. So etwas habe ich bis jetzt noch nie bei einem Buch gesehen - sehr originell.

Die Geschichte beginnt damit, dass man Eindrücke aus der Kindheit der Protagonistin Emma erfährt, was später noch wieder aufgegriffen wird.

Nach dem Prolog geht es mit der Hauptgeschichte weiter, die  in zwei verschiednen Zeiten erzählt wird. Die Protagonistin erzählt in der richtigen Zeit, was sie damals alles erlebt hat.

Die Zeitsprünge waren am Anfang ein wenig irritierend, aber man hat sich schnell daran gewöhnt. Durch diese Zeitwechsel wurde auch mehr Spannung aufgebaut.

Man wird auf viele Fährten gelockt, doch ich fand nie den richtigen. Denn das Ende ist sehr verblüffend. So etwas hatte ich mir nicht gedacht. Aber so ist es ja bei allen Fitzek Büchern - man wird immer wieder überrascht.

Der Schreibstil, die Charaktere und der Plot der Geschichte waren  in dem gesamten Buch  wieder richtig gut. Man flog nur so durch die Seiten. Ich habe beim Lesen die Zeit komplett vergessen. Und auf einmal war das Buch nach 9 Stunden durchgelesen. (Da kann man nur auf ein neues Buch von ihm hoffen ;) )

Am Ende des Buches haben sie noch, zum Jubiläum, E-Mails abgedruckt, die an Sebastian Fitzek andressiert waren. Sie gehören jetzt nicht zur Geschichte, sind aber trotzdem schön zu lesen.

 

Zusammendfassend kann man sagen, dass es ein schön aufgemachter, spannender und irreführender Psychothriller ist. Auf jeden Fall lesenswert!!

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Tags: das paket, fitzek, lesenswert, sebastian fitzek;, spannung, thrill   (6)
 

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

fantasy, schatten, m.d. grand, self published, helden

Schatten

M.D. Grand
E-Buch Text: 356 Seiten
Erschienen bei null, 11.09.2015
ISBN B015ADGKY6
Genre: Sonstiges

Rezension:

Ich habe dieses Buch bei einer Verlosung der Autorin gewonnen, wodrüber ich mich riesig gefreut habe.

Das, was in dem Buch passiert, hat mich schon interessiert und war deshalb auch sehr gespannt auf die Geschichte, die mích in dem Buch erwartet.

Ich muss sagen, dass die Idee des Buches eine wunderschöne ist. Die Autorin lässt ihr Buch im Mittelalter spielen, wobei die Sprache und auch all die Beschreibnungen dementsprechend angepasst sind. An manchen Stellen allerdings blitzen dann doch Stellen heraus, die eher in der heutigen Welt spielen könnte. Aber diese Szenen fallen kaum auf.

Desweiteren nimmt sie viele Fantasie Namen, die die einzelnen Wesen bschreibt, was ich sehr gut fand. Nur kam ich mit den Namen ein wenig durcheinander und Erklärungen zu den einzelnen Wesen haben mir auch gefehlt. Sie waren wohl da, aber immer nur ein kleines Stück, sodass man erst am Ende ein volles Bild von den Kreaturen hat.

Der Schreibstil ist echt klasse. Man kann das Buch so durchsuchten - ich habe es innerhlab von 3 Tagen gelesen, was für mich eine sehr gute Zeit ist.

Der Plot der Geschichte fand ich sehr durchdacht. Man musste selber ein wenig mitdenken, was ich aber in Buchern echt gut finde.

Der Schluss hat mir besonders gut gefallen, da es dort zum absuluten Höhepunkt kommt und es einige Überraschungen geben wird.

Was außerdem positiv ist, ist die Gestaltung des Buches. Das Cover sieht wunderschön aus und fühlt sich auch sehr gut an. (Es ist nicht dieses typische Cover einer broschürten Ausgabe; es fühlt sich weicher an). Und auch die Seiten in dem Buch sind sehr schön aufgemacht. Man findet zu Anfang und auch am Ende der Kapitel kleine oder auch große Tintenflecke. Sie wertden das Buch noch  weiter auf.

 

Zusammenfassend kann man sagen, dass die Geschichte an sich sehr schön und auf jeden Fall lesenswert ist. Ein paar kleine "Fehler" sollten aber die Spannung dem Buch nichts anhaben können. Das Ende ist klasse und die Aufmachung des Buches erst recht.

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Tags: fantasy, guter schreibstil;, schatten, self published   (4)
 

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(720)

1.241 Bibliotheken, 25 Leser, 4 Gruppen, 79 Rezensionen

thriller, noah, sebastian fitzek, verschwörung, amnesie

Noah

Sebastian Fitzek
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 18.12.2014
ISBN 9783404171675
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Mit fast 550 Seiten ist dieses Buch von Sebastian Fitzek viel langer als je ein anderen vom ihm. Am Anfang dachte ich, dass es dann wahrscheinlich auch langweilig werden köönte. Aber Fitzek konnte durch eine Vielzahl von Handlungen und den super Schreibstil von sich und dem Buch überzeugen.

Das Buch wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt und es unterschiedlichen Ländern berichtet, was einen am Anfang ein wenig verwirrt. Allerdings fügen sich die einzelnen Geschichten nach und nach hintereinander, sodass man nachher einen guten Überblick über die Geschehnisse hat.

Die Geschichte an sich ist sehr ausgeklügelt und ist halt typisch Fitzek. Man wird ständig auf falsche Fährten gelockt und bekommt viele Indormationen, die man selber zu einem Muster zusammen stricken kann, was aber dann in  den näschten Seiten mit neuen Informationen dementiert wird.

Das Ende das Buches hätte ich mir etwas anderes gewünscht. Denn in den Buch wird das Schicksal des Protagonisten offen gelassen, ganauso wie das der Mutter mit dem 10-jährigen Sohn auf den Philippinen.

Zudem ist dieser Thriller ziemlich politsich und er beruht auf wahre Fakten. Fitzek hat hier wieder super recherchiert, allerdings ist es, für meinen Geschmack, ein wenig zu viel.

Was mir an diesem Thriller von ihm auch nicht gefallen hat ist, dass sehr viele Menschen umgebracht werden. In seinen anderen Büchern sind es höchstens 3 bis 6. Aber hier werden bis zu 12 Leute umgebracht (habe sie nicht genau gezählt; kann auch mehr oder weniger sein, aber mehr als sonst in seinen Büchern).

Zudem passiert in den Buch sehr viel, was sie eigentlich dem Zufall danken. Auf einmal steht ein alleingelassenes Flugzeug am Fahrbahnrand oder eine Waffe lag auf einmal griffbereit parrat.

Trotz den kleinen Makel kann ich sagen, dass ich sehr unterhalten wurde und es mir wieder ein Vergnügen war, ein Buch von ihm zu lesen.

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Tags: 4 sterne, fitze, noa, spannun, thriller;   (5)
 

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(371)

810 Bibliotheken, 12 Leser, 2 Gruppen, 169 Rezensionen

dystopie, hacker, jugendbuch, zukunft, science fiction

Mind Games

Teri Terry ,
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Coppenrath, 01.06.2015
ISBN 9783649667124
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Protaginistin Luna lebt in einer Welt, in der alles online abläuft. Die Schule, Freizeit - einfach das ganze Leben. Doch Luna ist eine Verweigerin. Sie möchte sich nicht anmelden. Doch die Firma PareCo setzt alle Mittel ein, um sie genau dazu zubringen. Durch vielen Umständen hat es die Firma nun auch geschafft und Luna geht online. Dabei kommt sie einem Geheimnis auf der Spur, was sie vorher nicht geahnt hätte.

Mir hat die Idee des Buches auf jeden Fall gefallen. Es spielt in er Zukunft, die auch bald hier Realität werden könnte. Zwischen durch lief mir ein Schauer über den Rücken, da es schon viele Parallelen gibt. In der heutigen Welt sind die meisten Leute auch nur noch online. Ihr ganzes Leben spielt fast nur noch auf den Sozialen Netzwerken statt.

Der Schreibstil von Teri Terry ist echt super. Man kann sich die Handlungen und auch die Charaktere gut vorstellen und ihre Reaktionen und Handlungen nachvollziehen.

Am Anfang des Buches wird man einfach so in das Geschehen reingeworfen, was aber nicht schlimm ist. Dadurch wird die Begeisterung und Spannung auf das Buch hochgehaltem, sodass man weiterlesen muss, um die Zusammenhänge zu verstehen. Dies dauert auch nicht so lange. Nach ein paar Seiten hat man eine gute Übersicht, wie es in der Welt zugeht.

Die Spannung wird über das ganze Buch hochgehalten, sodass man das Buch fast nicht mehr aus der Hand legen kann. Die Ortswechseln und vielen Handlungen tragen auch dazu bei, dass man es schnell lesen kann.

Ein Manko ist leider das Ende. Hier wird nicht gesagt, was mit den Charakteren anschließent passiert oder wie sie weiterleben. Eine kleine Aufklärung hätte ich mir gewünscht.

Zusammenfassend also ein sehr spannendes Buch mit einem überraschend schrecklichen Realitätsgehalt, dennoch mit einem schwachen Ende.

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(78)

128 Bibliotheken, 0 Leser, 3 Gruppen, 23 Rezensionen

harry potter, j.k. rowling, magie, hogwarts, zeitreise

Harry Potter und das verwunschene Kind

J.K. Rowling , John Tiffany , Jack Thorne , Klaus Fritz
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 24.09.2016
ISBN 9783551559005
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Idee, das Theaterstück als Buch zu verfassen, finde ich echt super. So kann man nochmal in die magische Welt von Harry Potter eintauchen und sich auf´s neue verzaubern lassen.

Das  Buch ist wie ein Skript aufgeschrieben worden. Dies ist mal eine andere Weise, wie man Geschichten lesen kann. Am Anfang musste ich mich erst daran gewöhnen, wer wann was sagt. Das hat sich aber schnell geregelt. Durch dieses Schreibweise werden auch nicht so wirklich die Gefühle der handelnen Personen klar. Dies hat aber keinen Abbruch der Geschichte getan. Am Anfang der Kapitel bzw. Akte werden kleine Einschuber gegeben, die die Situation ein wenig erklären, sodass man sie sich ein wenig vorstellen konnte.

Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Man konnte sie gut verstehen und ihre Handlungen nachvollziehen. Die Handlung in dem Buch finde ich ein wenig zu einfach. Die anderen Harry Potter Teile sind kniffiger zusammengestellt und haben mehr Inputt. Bei diesem Buch hatte ich den Anschein, dass sich die Autoren einfach irgendeine Geschichte ausgedacht haben, um wieder ein Buch zu veröffentlichenn und den Hype um Harry Potter hochzuhalten. Als ich das Buch in den Händen hatte, hatte ich mir etwas anderes vorgestellt.

Damit möchte ich aber nicht das ganze Buch als schlecht Bewerten. Ich fande gut, dass alte Charaktere wieder aufgetaucht sind, wenn auch nur kurz. Außerdem hat man bessere Eindrücke bekommen, wie Harrys Eltern gestorben sind und man erfährt viele Hintergründe.

Zusammenfassend fand ich das Buch von der Handlung nicht so gut. Die Charatere, die Art bzw. Aufmachung des Buches und die neu gewonnen Eindrücke aber sehr gut.

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