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29 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 26 Rezensionen

belletristik, stummfilm, jagd, augusto cruz, horrorfilme

Um Mitternacht

Augusto Cruz , Christian Hansen
Fester Einband: 392 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 06.07.2015
ISBN 9783518424773
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die Story dieses Buches hat mich sofort fasziniert, ein an Alzheimer erkrankter Sammler möchte sich einen langhegten Wunsch erfüllen und endlich den verschollenen Stummfilm "Um Mitternacht" finden. Er sucht schon sein Leben lang nach diesem Film, um den sich viele Mythen ranken. Um doch noch an das ersehnte Ziel zu kommen, engagiert er den ehemaligen FBI Agenten McKenzie. Soviel zur Grundstory. Die Umsetzung konnte mich dann leider nicht mehr überzeugen. Das Buch hat sich für mich sehr zäh und schleppend gelesen. Grundsätzlich finde ich es gut, wenn Bücher einen auch fordern, aber mit dem Stil dieses Autors konnte ich mich gar nicht anfreunden. Obwohl sehr viel direkte Rede vorkommt, sind keine Anführungszeichen gesetzt, so muss man stets extrem aufmerksam sein, sonst verpasst man den Einstieg in ein Gespräch oder den Sprecherwechsel. Auch die Sätze an sich, sind sehr verschlungen. Das allein hätte mich aber noch gar nicht so sehr gestört, doch leider gewinnt auch die Geschichte selbst nicht wirklich an Fahrt. McKenzies Suche führt ihn von einen Ort an den nächsten und immer wieder entwickeln sich dadurch kleine Nebenstorys, doch keine davon fesselt. Es ist ein recht belangloses aneinanderreihen von Ereignissen. Und schnell wurde mir beim Lesen klar, dass es mir recht egal ist, ob der Film gefunden wird oder verschollen bleibt. Zu sehr verstrickt sich die Geschichte in Nichtigkeit, als dass man ihr bis zum Ende folgen möchte. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich kein (Stumm-)Filmkenner bin. Denn dieses Buch ist prall gefüllt mit Filmwissen bzw. Filmgeschichte und auch bei dem gesuchten Film "Um Mitternacht" handelt es sich um einen realen Film, der tatsächlich verschollen ist. Die fiktive Geschichte des Buches beruht also auf wahren Begebenheiten, das ist für echte Filmfans bestimmt sehr spannend. Mich konnte es leider nicht fesseln.

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37 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 25 Rezensionen

london, 1968, krimi, korruption, hippies

Kings of London

William Shaw , Conny Lösch
Flexibler Einband: 472 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 06.07.2015
ISBN 9783518466100
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der zweite Fall für Breen und Tozer führt den Leser wieder ins London der 68er. Und diese Zeitreise hat es in sich, gleich mehrere Todesfälle warten darauf gelöst zu werden und auch privat haben Breen und Tozer einiges zu bewältigen. Ausgerechnet als Breens Vater ins Krankenhaus eingeliefert wird, wird eine verbrannte Leiche gefunden. Pflichtbewusst eilt Breen zum Tatort und ist so nicht anwesend als sein Vater stirbt. Das schlechte Gewissen und der Verlust seines Vaters liegen während der gesamten Geschichte wie ein dunkler Schatten über Breen, der sich umso mehr zum Ziel gesetzt hat, die Identität und die Todesumstände der verbrannten Leiche zu klären. Doch Breen macht keine nennenswerten Fortschritte und dann wird eine weitere Leiche gefunden. Da es sich bei dem Toten um den Sohn des Innenministers handelt, muss Breen mit äußerster Vorsicht und Diskretion ermitteln. Tozer ist wieder an Breens Seite, doch sie hat bereits den Polizeidienst quittiert und ihre Abreise steht kurz bevor. So wird dieser Fall auch durch das persönliche Verhältnis der beiden Ermittler geprägt. Besonders wird diese Geschichte zudem dadurch, dass sie uns ins Jahr 1968 katapultiert, es herrscht noch ein völlig anderes Frauenbild, was besonders Tozer immer wieder zu spüren bekommt. Und natürlich gestalten sich auch die Ermittlungen im Zeitalter vor Computern und Mobiltelefonen völlig anders. All das macht den besonderen Reiz dieses Krimis aus. Der Fall bzw. die Fälle sind stellenweise arg verwoben, es fällt nicht immer ganz leicht, den Denk- und Ermittlungsschritten Breens zu folgen. Bei mir kam hier leider keine echte Krimispannung auf, umso mehr interessieren mich allerdings die Figuren Breen und Tozer. Wie die beiden mit ihrem privaten Schicksal zurecht kommen und ob das ungleiche Paar vielleicht sogar zusammen findet, macht für mich den eigentlichen Reiz dieses Buches aus. Mein Fazit: Figuren top - Spannung Flop.

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Tags: 68er jahre, londo   (2)
 

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166 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 62 Rezensionen

ehe, trennung, europa, familie, liebe

Drei auf Reisen

David Nicholls , Simone Jakob
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Kein & Aber, 30.09.2014
ISBN 9783036957012
Genre: Romane

Rezension:

Nach dem Megabestseller "Zwei an einem Tag", der mich zu Tränen gerührt hat, habe ich den neuen Roman von David Nicholls sehnlichst erwartet. Und auch wenn der Funke nicht ganz so schnell übergesprungen ist wie beim Vorgänger, trifft auch "Drei auf Reisen" wieder mitten ins Herz. Die Geschichte von Douglas, der auf einer Europareise versucht seine Ehe mit Connie zu retten und seinem Teenagersohn Albie näher zu kommen, ist mitreißend geschrieben. Nicholls Sprache ist voller Humor und stets mit einem ironischen Augenzwinkern. Es gibt viele bezaubernde Szenen und Momente und als Leser fiebert man mit bei Douglas "Kampf" um seine Familie. Douglas ist als Wissenschaftler ein sehr rationaler Mensch, seine Frau und sein Sohn sind Künstler und das birgt jede Menge Konfliktpotential. Obwohl Douglas die beiden sehr liebt, kommt es zu vielen Missverständnissen und Diskussionen, sein Sohn entfremdet sich immer mehr und seine Frau möchte ihn verlassen. In einer großen Europareise, der "Grand Tour", sieht Douglas seine letzte Chance seiner Familie wieder näher zu kommen. Und so gehen die drei auf eine vier wöchige Reise quer durch Europa, minutiös geplant von Douglas. Doch schon nach wenigen Tage, geht jede Menge schief und es wird sehr turbulent. Wir erleben die Geschichte erzählt aus Douglas Sicht. Eingestreut sind viele Erinnerung an frühere (glückliche) Jahre, die Kennenlerngeschichte, die Geburt des Sohnes, ein Überblick über 25 Jahre Ehe. Und am Ende hat es David Nicholls erneut geschafft, mit feuchten Augen habe ich die letzten Seiten gelesen und fühlte mich auf wunderbare Weise traurig und glücklich zu gleich. Eine klare Leseempfehlung.

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Tags: ehe, europa, familie, liebe, reise   (5)
 

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20 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

london, beatles, mord, 1960er, nigeria

Abbey Road Murder Song

William Shaw , Conny Lösch
Flexibler Einband: 474 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 06.07.2015
ISBN 9783518466025
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Dieses Buch hat mich von der ersten Sekunde angesprochen, da der Titel und das Cover aus der Masse herausstechen und ich beides einfach genial finde. Ein Blick auf den Klappentext bestätigte den ersten Eindruck, hier gibt es mal etwas Neues. Die Geschichte spielt im Jahre 1968 im Swinging London, die Zeit der Beatles Hysterie. Und schon sind wir bei der Handlung. Unweit der berühmten Abbey Road Studios wird eine Frauenleiche gefunden. Auf den Fall werden Detective Cathal Breen und seine junge Kollegin Helen Tozer angesetzt. Was erst mal nicht weiter ungewöhnlich klingt, ein Mann und eine Frau arbeiten gemeinsam an einem Fall, ist für die 60er aber fast schon eine Sensation, eine weibliche Polizistin bei einer Mordermittlung. Und so geht es hier nicht nur darum einen übrigens sehr spannenden Fall zu lösen, sondern Tozer muss sich immer wieder in einer von Männern dominierten Welt beweisen. Denn die meisten Frauen bei der Polizei sind Sekretärinnen und werden allenfalls zum Kaffee kochen eingesetzt. Und wenn es nach den meisten Männern ginge, dürfte das auch gerne so bleiben. Doch Tozer ist taff und klug zugleich und versteht es sich durchzusetzen. Außerdem ist sie ein großer Beatles Fan und bringt ihren ruhigen, besonnen Kollegen Breen mächtig auf Trab. So gibt es in "Abbey Road Murder Song" eine interessante und ungewöhnliche Rahmenhandlung, die einen guten Einblick in das London der 68er gewährt. Dazu kommt ein verzwickter Fall, der den beiden Ermittler eine Menge abverlangt und mitten hinein führt in die Welt der Beatles-Fans. Als Leser kann man herrlich miträtseln und wird geradezu eingesogen von der düster-tragischen Atmosphäre, die sich wie ein dunkler Schatten auf die pulsierende Stadt legt. William Shaw ist hier ein tolles Debüt gelungen und dass es sich um den Auftakt einer Serie um Breen und Tozer handelt, lässt mein Leserherz höher schlagen. Denn gerne möchte ich mehr so raffinierte Fälle mit diesem sympathischen und ungleichen Ermittlerpaar lesen.

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Tags: 68er, krimi   (2)
 

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250 Bibliotheken, 4 Leser, 3 Gruppen, 22 Rezensionen

krimi, kindesmissbrauch, deutschland, taunus, missbrauch

Böser Wolf

Nele Neuhaus
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 11.10.2013
ISBN 9783548285894
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Mein erster Nele Neuhaus Krimi und ich bin begeistert. Bisher habe ich mich geweigert auch auf diesen Hype anzuspringen, doch nun habe auch ich mich von dem Duo Kirchhoff und Bodenstein überzeugen lassen. Obwohl es schon der sechste Teil der Reihe ist, fiel mir der Einstieg leicht und ich fühlte mich schnell vertraut mit der Vorgeschichte der beiden sympathischen Ermittler. Der Fall selbst hat es in sich und Pia Kirchhoff ist näher dran an den Geschehnissen als ihr lieb sein kann, aber dazu besser nicht noch mehr, denn ich möchte hier nur ungern spoilern. Da die Themen sexueller Missbrauch und Pädophilie leider ewig aktuell sind, ging mir dieser Krimi zeitweise sehr unter die Haut und ich habe Teile der Handlung als erschreckend realistisch empfunden. Gerade Gewalt gegen Kinder kann einen schon maßlos traurig und wütend zugleich machen. Trotz dieses doch sehr harten Stoffs liest sich der Krimi schnell und fließend weg und die Spannung wird von der Autorin zu jeder Zeit gehalten. Es ist alles schlüssig konstruiert und geschickt werden mehrere Fälle/Handlungsstränge miteinander verknüpft. Nele Neuhaus beherrscht ihr Krimihandwerk und hat definitiv eine neue Leserin hinzugewonnen.

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Tags: krimi   (1)
 

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69 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 36 Rezensionen

brief, strafe, paula polanski, verwirrspiel, vergangenheit

STRAFE

Paula Polanski , Håkan Nesser , Paul Berf
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei btb, 25.05.2015
ISBN 9783442756063
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Dieses Buch ist eine ganz klare Leseempfehlung, doch eine Rezension darüber zu schreiben ist eine wahre Herausforderung, denn jedes Wort über den Inhalt könnte eines zu viel sein. Hakan Nesser erweist sich erneut als Meister der Spannung, auch wenn es sich hier keinesfalls um einen klassischen Krimi handelt. Dennoch begeben wir uns auf eine Art Spurensuche und versuchen die geheimnisvolle Geschichte von Max und Tibor zu entschlüsseln. Alles beginnt mit einem Brief, den der Autor Max von Tibor, einem alten Bekannten aus Kindertagen, erhält. So beginnt zumindest das Buch. Die eigentliche Geschichte beginnt wohl schon Jahre vorher, aber wer weiß schon so genau, wo eine Geschichte eigentlich anfängt. In dem Brief bittet Tibor Max um Hilfe, er sei todkrank und hätte noch einen letzten Wunsch. Tibor erinnert Max daran, dass er ihn früher zweimal das Leben gerettet habe und es nun an der Zeit sei sich zu revanchieren. Max verspürt einen großen Widerwillen, kann sich aber dieser Bitte nicht entziehen und so nimmt er Kontakt zu Tibor auf. Soweit die Ausgangshandlung. Als Leser verfolgt man nun recht atemlos die weiteren Geschehnisse und der größte Reiz ist, dass man eigentlich zu keiner Minute weiß, woran man ist und jeder Leser wird wohl seine ganz eigenen Schlüsse ziehen. Doch eines lässt sich ganz klar sagen, Nesser und seiner Co-Autorin Paula Polanski gelingt ein meisterhaftes Verwirrspiel um Schuld, Sühne und Vergeltung und zugleich eine anspruchsvolle Geschichte über die Möglichkeiten im Leben und darüber wie jede Handlung und Entscheidung unseren weiteren Weg bestimmt. Auch sprachlich überzeugt das Autorenduo und schlägt uns virtuos in seinen Bann. Doch wer ist eigentlich Paula Polanski? Aber lest am besten selbst und findet eure eigene Antwort.

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Tags: spannung   (1)
 

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folter, journalistin, annika bengtzon, schweden, krimi

Jagd

Liza Marklund , Anne Bubenzer , Dagmar Lendt
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Ullstein Buchverlage, 09.03.2015
ISBN 9783550080616
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ich bin ein großer Fan der Annika Bengtzon-Reihe von Liza Marklund. Doch dieser Fall konnte mich nicht restlos überzeugen. Erzählt wird aus vielen verschiedenen Perspektiven und Annika ist nicht länger die Hauptfigur. Es gibt mehrere Fälle, die alle irgendwie miteinander verknüpft sind, doch so richtig schlüssig wirkt das Szenario nicht und es ist auch etwas schwierig den verschiedenen Handlungssträngen zu folgen. Es gibt einfach zu viele Stränge und es werden viele Bezüge zu alten Fällen und Personen hergestellt, die in früheren Teilen schon aufgetaucht sind. Dadurch ist es nicht immer einfach der eigentlichen Handlung zu folgen bzw. überhaupt herauszufinden was die eigentliche Handlung ist. In der Hoffnung, dass sich irgendwann alles aufklärt und alles einen Sinn ergibt, habe ich immer schneller weiter gelesen und wurde enttäuscht. Auch das Ende konnte mich nicht überzeugen, vieles bleibt vage und ungeklärt. Das Buch ist so plötzlich zu Ende, dass ich fast das Gefühl hatte, es fehlen Seiten. Obwohl mich dieses Buch nicht überzeugen konnte, möchte ich dennoch wissen, wie es mit Annika weitergeht, denn sie ist trotzallem eine interessante Protagonistin, die in diesem Teil leider etwas zu kurz kam. Aus diesem Grund werde ich der Reihe trotz dieses schwachen Teils noch eine weitere Chance geben.

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Tags: journalistin, krimi   (2)
 

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214 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 68 Rezensionen

picasso, paris, liebe, kunst, eva gouel

Madame Picasso

Anne Girard , Yasemin Dinçer
Flexibler Einband: 478 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 09.03.2015
ISBN 9783746631387
Genre: Historische Romane

Rezension:

Anne Girard ist ein farbenprächtiger und mitreißender Roman gelungen, der seine Leser in das Paris um 1911 versetzt und ihnen einen der bedeutendsten Künstler dieser Zeit nahe bringt. Die berührende Liebesgeschichte zwischen Pablo Picasso und seiner Muse Eva ist fesselnd geschrieben und entwickelt einen einzigartigen Sog. Auf der Grundlage realer Gegebenheiten entspinnt Girard ihre fiktive Geschichte und lässt ihre Leser Picasso und Eva ganz nah sein. Gerne möchte man glauben, dass es sich so oder so ähnlich zugetragen hat. Eva, ein Mädchen aus einfachen Verhältnissen, sucht ihr Glück in der Metropole Paris. Ihr Ehrgeiz verhilft ihr zu einer Stelle am berühmten Moulin Rouge, dort trifft sie auf den selbstbewussten Pablo Picasso. Beide sind von einander fasziniert und ihre große Anziehungskraft scheint alle Hindernisse aus dem Weg räumen zu können. Die einzigartige Liebe zwischen Picasso und Eva wird so facettenreich beschrieben, dass man sich den beiden Figuren ganz nah fühlt. Sich bei jeder Begegnung mit ihnen freut und mit ihnen leidet. Anne Girard ist es mit diesem Roman gelungen, die glaubwürdige und bewegende Geschichte einer großen, unsterblichen Liebe zu erzählen, die sich jeder von uns wünscht einmal erleben zu dürfen.

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Tags: historischer roman, liebesgeschichte, paris, picasso   (4)
 

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kochbuch, vegan, rezepte, katharina seiser, traditionell

Immer schon vegan

Katharina Seiser , Vanessa Maas
Fester Einband: 176 Seiten
Erschienen bei Brandstätter Verlag, 12.01.2015
ISBN 9783850338561
Genre: Sachbücher

Rezension:

Wieder ein tolles Kochbuch aus dem Brandstätter Verlag. Das Buch ist ein echter Hingucker in grün und gelb gehalten mit passendem Lesebändchen. Auch innen ist dieser Küchenschatz schön gestaltet, mit dickem hochwertigen Papier und sehr ansprechenden Bildern. Die Rezepte zeigen, dass veganes Essen nicht nur ein Trend ist, sondern schon immer in aller Welt Tradition hat. Die kulinarische Weltreise führt uns in zwanzig Länder und durch alle Jahreszeiten, denn die Rezepte sind nach Frühling, Sommer, Herbst, Winter und Jederzeit sortiert. Außerdem gibt es zu Beginn des Buches einen sehr hilfreichen Leitfaden über die verschiedenen Geschmacksrichtungen und in welchen Lebensmitteln diese zu finden sind. Ergänzend dazu gibt es noch ein Poster mit den Gemüsearten je nach Saison. Die Rezepte selbst sind größtenteils einfach nachzukochen und verzichten auf jegliche vegane Ersatzprodukte, sondern bedienen sich traditioneller Zutaten. Zu jedem Rezept gibt es eine kleine Einleitung der Autorin, die den persönlichen Bezug oder die Herkunft dieses Essens erklärt. Alles in allem ein schönes veganes Kochbuch mit vielen exotischen Speisen, die zu einer kulinarischen Reise um die Welt einladen. 

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Tags: exotisch, kochbuch, vega   (3)
 

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19 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

kochbuch, österreichische küche, rezepte, bernie rieder, kochen

Österreichische Küche

Bernie Rieder
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Braumüller Verlag, 03.11.2014
ISBN 9783991001270
Genre: Sachbücher

Rezension:

Mit diesem Kochbuch hat man ordentlich etwas in der Hand, auf 440 Seiten präsentiert Bernie Rieder Klassiker der österreichischen Küche im neuen Gewand. Das Buch ist gut aufgebaut und bietet eine Fülle an Rezepten mit jeder Menge Variationsmöglichkeiten. So findet sich zum Beispiel ein Grundrezept für Knödel und dann gibt es jede Menge Varianten mit denen man dieses Rezept abwandeln und aufpeppen kann. So kommt Abwechslung in die Küche. Das Kochbuch ist so umfassend, dass für jeden etwas dabei ist. Aufgeteilt in die Kategorien Vorspeisen, Suppen, Salate, Gemüse, Knödel, Nockerl&Nudeln, Fisch&Co, Schwein, Rind, Erdäpfel und Süsses finden sich alle beliebten Klassiker und aus den einzelnen Rezepten lassen sich leckere Menüs zusammenstellen. Die Fotos im Buch sind sehr eigenwillig und untypisch für Kochbücher. Es finden sich keine gut ausgeleuchteten Fotos von perfekt angerichteten Tellern im Buch, stattdessen geht es bei Bernie Rieder rustikal zu. Das macht das Ganze glaubwürdig und sehr sympathisch. Hier ist Kochen noch echtes Handwerk und man möchte sofort loslegen. Schön ist auch, dass die österreichischen Begriffe für die Lebensmittel verwendet wurden, das macht es umso authentischer. Wenn man mal nicht weiß, was sich hinter einzelnen Zutaten verbirgt, gibt es hinten ein Glossar mit allen wichtigen Begriffen. Einige Seiten sind leider in ihrer Gestaltung etwas dunkel geraten, dort ist der Text etwas schwer zu lesen. Aber da guckt man bei diesem schönen Gesamtkunstwerk gerne drüber weg. Ein modernes Kochbuch mit tollen Grundrezepten und raffinierten Speisen, das man immer wieder gerne zur Hand nimmt und in dem es jede Menge zu entdecken gibt.

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Tags: kochen   (1)
 

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287 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 68 Rezensionen

köln, 80er jahre, mord, vergewaltigung, bergisches land

Die Lichtung

Linus Geschke
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 10.10.2014
ISBN 9783548286365
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Linus Geschkes Debütkrimi bietet eine spannende Grundstory gespickt mit jeder Menge Klischees rund um die 80er und Kölner Lokalkolorit. Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen. Der Journalist Jan Römer soll eine Reportage über einen 27 Jahre zurückliegenden Doppelmord schreiben. Der Clou, die Opfer waren Freunde von Römer. Gemeinsam mit seiner Ex-Kollegin Mütze begibt sich Römer auf Spurensuche und damit auch auf die Spuren der eigenen Vergangenheit. Außerdem lesen wir vom Sommer 1986, von einer Gruppe Jugendlicher, die sich mit typischen Teenagerproblemen und der ersten Liebe rumschlägt. Hier fühlte ich mich des Öfteren in einen Teenieroman versetzt, mit allen Klischees die dazugehören. Der Gang der Handlung ist mitunter etwas sehr schwergängig. Die Spannung wird immer wieder unterbrochen, kommt teilweise nicht richtig in Fahrt. Obwohl die Geschichte rund um die Morde durchaus spannend ist und von der Idee her interessant, bleibt der gesamte Roman etwas plakativ. Der Satzbau ist mitunter etwas sperrig und es fehlen Wörter und Buchstaben, da könnte man glatt noch einen Korrekturdurchgang machen. Für leichte Krimiunterhaltung nebenbei durchaus geeignet. Ob ich allerding einen weiteren Krimi um den Journalisten Jan Römer lesen würde ist fraglich, dafür fand ich die Hauptfiguren Römer und Mütze recht blass.

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Tags: 80er jahre, köl, krim, regionalkrimi   (4)
 

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19 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 12 Rezensionen

wien, juden, familienbiografie, panorama, geschichte

Die Schnitzlers

Jutta Jacobi
Buch: 304 Seiten
Erschienen bei Residenz, 30.09.2014
ISBN 9783701732791
Genre: Biografien

Rezension:

Arthur Schnitzler und seine Werke sind mir bestens vertraut und ich habe sie immer gern gelesen. Aber bisher habe ich mich noch nie näher mit seinem Leben oder gar seiner Familiengeschichte beschäftigt. Dies ist allerdings sehr lohnenswert und spannend wie dieses Buch eindrucksvoll zeigt. Die Familiengeschichte wird ausgehend vom Jahr 1858 erzählt und die Autorin spannt einen Bogen bis ins heutige Jahr, zur Urenkelin von Arthur Schnitzler, die noch immer die Familiengräber auf dem Wiener Zentralfriedhof besucht und pflegt. Auf knapp 300 Seiten ist das eine ausgedehnte Zeitreise und da die Autorin auch noch viele Quellen und Verweise einbringt, geht es oft sehr rasant zu und es ist nicht immer einfach den zahlreichen Sprüngen zu folgen. Dennoch die Hintergründe scheinen gut recherchiert zu sein und die Familiengeschichte eingebettet in den geschichtlichen Kontext ist spannend zu verfolgen und bietet interessante Einblicke ins Wien der vergangenen 150 Jahre. 

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182 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 66 Rezensionen

freundschaft, bücher, kindheit, liebe, familie

Aufstieg und Fall großer Mächte

Tom Rachman , Bernhard Robben
Fester Einband: 496 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.10.2014
ISBN 9783423280358
Genre: Romane

Rezension:

Dieses Buch entwickelt einen unwiderstehlichen Sog, der einen mitten hinein zieht in die Geschichte um Tooly. Rachmann erzählt ihr Leben in drei Zeitebenen. Wir lernen Tooly mit zehn, zwanzig und dreißig Jahren kennen. Werden immer wieder mitten hinein geworfen in ihre ungewöhnlichen Erlebnisse und begegnen mi ihr einer Vielzahl kauziger Menschen. Lange ist die Geschichte nur wenig greifbar. Wir begleiten Tooly von Australien nach Bangkok, durchstreifen mit ihr New York um sie dann in einem urigen Antiquariat in einem walisischen Dorf wiederzutreffen. Und natürlich stellt sich schnell die Frage, was bringt sie an alle diese Orte, was hat es mit ihrem Nomadenleben auf sich? Und dann sind da ja noch Paul, der Vater der keine Nähe zulassen kann, am liebsten Vögel beobachtet und mit seiner Tochter Wrestling Videos schaut. Sarah, die unvermittelt auftaucht und dann wieder verschwindet. Humphrey, der Schachspieler, der im Alter seinen russischen Akzent verliert und Venn, bei dem scheinbar alle losen Fäden zusammen laufen. Nach und nach fügt sich die Geschichte zusammen und man blättert immer wieder erstaunt die Seiten um und ist bezaubert von dieser dichten Erzählung. Rachmann zeichnet seine Figuren mit so viel Liebe und zaubert uns beim Lesen ein Lächeln auf die Lippen. Die Geschichte ist fest verankert in Geschehnisse und Entwicklungen unserer Zeit, so lernt die dreißig-jährige Tooly eine Familie kennen, die völlig den technischen Zeitgeist unterworfen ist und sich selbst am Abendbrottisch gegenseitig SMS schickt. Nach und nach entwirrt Tooly die Geheimnisse ihres Lebens und findet für sich einen Platz in dieser Welt und lässt die Leser nach fast 500 Seiten bezaubert das Buch zuschlagen.

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26 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 21 Rezensionen

vegetarisch, kochen, österreich, mittagessen, backen

Eschi Fieges Mittagstisch

Eschi Fiege , Vanessa Maas , Vanessa Maas
Fester Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Brandstätter Verlag, 01.09.2014
ISBN 9783850336536
Genre: Sachbücher

Rezension:

Dieses Kochbuch ist wahrhaftig ein kleines Kunstwerk. Allein die Aufmachung ist einfach bezaubernd. Ein hochwertiges Hardcover mit einem karierten Einband der, auseinander gefaltet, ein Tischtuch ergibt. Das ist kreativ und sieht einfach toll aus. Ebenso liebevoll wie die äußere Gestaltung ist auch der Innenteil. Die Seiten sind fest und dick, die Fotos geradezu künstlerisch. Ein pinkes Lesebändchen macht den schönen Gesamteindruck perfekt. Aber auch inhaltlich hat dieses Kochbuch viel zu bieten.  Bei jedem Wort der Autorin spürt man ihre Liebe zum Kochen und zu Lebensmittel und diese überträgt sich sogleich auf den Leser. Sie unterteilt ihr Buch in Vorspeisen, Hauptgerichte und Nachtisch und gibt Vorschläge für Menüzusammenstellungen unter verschiedenen Motos z.B. "Alles in Rot" oder "Familienüberfall-Menü". Eschi Fiege möchte mit diesem Kochbuch die Lust am Mittagessen wiederbeleben, aber letztendlich ist es völlig egal zu welcher Tageszeit man diese schönen Gerichte ausprobiert und ob man immer gleich zu einem kompletten Menü greift. Mir persönlich haben es z.B. die süßen Nachspeisen besonders angetan. Aber auch die tolle Tomatentarte mit gerösteten Pinienkernen und Basilikumpesto habe ich sicher nicht zum letzten Mal zubereitet. Alle Rezepte sind rein vegetarisches, aber auch Fleischliebhaber werden sicher ihre Freude daran haben. Ich habe noch längst nicht alle Rezepte ausprobieren können, aber bin jetzt schon begeistert von diesem wunderschönen Buch, das einfach Lust aufs Kochen macht. 

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Tags: kochen, vegetarische köstlichkeiten   (2)
 

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99 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 43 Rezensionen

familie, liebe, indien, ddr, pädophilie

Länger als sonst ist nicht für immer

Pia Ziefle
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Arche, 25.08.2014
ISBN 9783716027158
Genre: Romane

Rezension:

Pia Ziefle erzählt in "Länger als sonst ist nicht für immer" die Geschichten von Lew und Ira. Ziefles Stil ist sehr eigenwillig, sie macht sehr viele Absätze, zergliedert so die Handlung und nimmt auf diese Weise auch immer wieder das Erzähltempo raus.

Erzählt wird im Wechsel aus Lew und aus Iras Sicht. Nach und nach ergeben sich zwei Lebensgeschichten, die durch das Verlassenwerden geprägt wurden. Lew begibt sich in Indien auf die Suche nach seinem Vater, um nach 30 Jahren das Geheimnis zu klären, warum seine Eltern ihn und seinen älteren Bruder im Jahr 1976 verlassen haben. Und Ira sieht sich mit dem bevorstehenden Tod ihres Vaters konfrontiert und erinnert sich an ihre Kindheit. Wir erfahren, dass sich auch Lew und Iras Wege bereits gekreuzt haben, aber das Lew, der Verlassene, nicht bleiben konnte. Erst muss er die Geschichte seiner Eltern verstehen. In Iras Leben gibt es außerdem Fido, auch er wurde von seiner Mutter als Kind verlassen und hält es nun selbst nicht lange an einem Ort aus. So entspinnt sich ein Geflecht aus Begegnungen und Lebensgeschichten. Vieles wird nur leicht angerissen und bleibt im Dunklen. Der Roman hat eine melancholische Grundstimmung und nimmt einen gefangen. Besonders die Passagen von Lew fand ich sehr fesselnd, gerne begibt man sich mit ihm auf Spurensuche und wünscht diesem so zerrissenen Charakter, dass er zur Ruhe kommt. 

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97 Bibliotheken, 2 Leser, 4 Gruppen, 35 Rezensionen

homosexualität, freundschaft, krieg, erster weltkrieg, liebe

Das späte Geständnis des Tristan Sadler

John Boyne , Werner Löcher-Lawrence
Buch: 333 Seiten
Erschienen bei Arche, 27.02.2012
ISBN 9783716026649
Genre: Romane

Rezension:

Dieses Buch hat mich sehr berührt. John Boyle erzählt die Geschichte von Tristan Sadler, der im ersten Weltkrieg als Soldat gedient hat. Rückblenden bringen das Geschehen im Ausbildungslager und später in den Schützengräben in Frankreich nahe. Der Schrecken des Krieges ist den ganzen Roman über präsent, es wird deutlich, welch einen Wahnsinn Krieg bedeutet und was dieser aus den Menschen macht. Ein Menschenleben zählt nichts mehr. Tod und Schmerz sind Alltag. Tristan kommt tief traumatistert aus dem Krieg zurück und trifft sich mit Marian, der Schwester seines Freundes Will, der im Krieg gefallen ist. Schnell wird deutlich, dass Tristan ein dunkles Geheimnis umgibt, das sich erst nach und nach aufklärt. Es ist das verstörende Geständnis eines einsamen Menschen, dessen Leben während des Krieges eine schicksalhafte Wendung genommen hat. John Boyle schafft es dabei die Spannung zu jederzeit hoch zu halten, denn die komplette Tragweite von Tristans Geständnis lässt sich zu keinem Zeitpunkt erahnen. Und so liest man atemlos das Geständnis dieses Außenseiters. Das ist bewegend und verstörend zugleich.

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(166)

272 Bibliotheken, 4 Leser, 8 Gruppen, 73 Rezensionen

london, sherlock holmes, krimi, dr. watson, mord

Das Geheimnis des weißen Bandes

Anthony Horowitz , Lutz-W. Wolff
Fester Einband: 350 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 12.12.2011
ISBN 9783458175438
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ein neuer Sherlock Holmes das macht erstmal neugierig und gleichzeitig hegt man die schlimmsten Befürchtungen. Kann das gut gehen? Um es kurz zu machen, es ist gut gegangen. Anthony Horowitz hat einen straffen Kriminalroman hingelegt, in dem Sherlock Holmes ein weiteres Mal brillieren kann. Die 350 Seiten vergehen wie im Fluge, Spannung ist jederzeit garantiert. Zur Handlung selbst soll an dieser Stelle gar nicht viel verraten werden, denn selbst kombinieren und sich von den plötzlichen Wendungen überraschen zu lassen, das macht schließlich einen Sherlock Holmes Roman aus. Und überrascht werden die Leser sein, wenn sich nach und nach die Handlungsstränge verknüpfen. So sehr sich Anthony Horowitz am Stil des großen Conan Doyle orientiert hat, und ihm gelingt dies wirklich gut, dennoch bleibt es offensichtlich, dass dies ein moderner Holmes ist. Das Hauptthema ist brandaktuell und auch wenn Watson und Holmes in Pferdekutschen unterwegs sind, es fällt nicht schwer sich einen Großteil der Handlung 100 Jahre später vorzustellen. Dieser Roman wird sowohl Sherlock-Neulinge als auch eingefleischte Sherlockianer aufs Beste unterhalten und einen weiteren Beitrag zum momentanen Sherlock Holmes Hype leisten.
Sehr zu empfehlen ist auch die Hörbuchfassung mit dem genialen Johannes Steck.

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(65)

112 Bibliotheken, 1 Leser, 5 Gruppen, 38 Rezensionen

tabu, irland, thriller, dublin, mord

Tabu

Casey Hill , Barbara Christ
Flexibler Einband: 395 Seiten
Erschienen bei Rowohlt Taschenbuch, 01.11.2011
ISBN 9783499256646
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Casey Hill ist das Pseudonym eines Autorenpaares, „Tabu“ ist ihr erster Thriller um die Forensikerin Reilly Steel. Der Klappentext verspricht große Spannung: Ein Serienkiller begeht grausame Morde und bezieht sich dabei auf das Werk Sigmund Freuds – jedes Opfer wurde vor seinem Tod gezwungen eines der größten Tabus zu verletzten, die die Gesellschaft kennt. Die Lösung des Falls liegt in der Vergangenheit der Ermittlerin, für sie ist das dunkelste aller Tabus reserviert.

Der Thriller spielt in Dublin. Reilly Steel, die in Kalifornien eine angesehene CSI-Spezialistin ist, zieht nach Irland, um ihre Vergangenheit hinter sich zu lassen. Ihr neues Team steht ihren außergewöhnlichen Methoden sehr kritisch gegenüber. In dem Ermittler Chris Delaney findet sie jedoch einen zuverlässigen Partner.

Die Geschichte beginnt mit einer Rückblende. Reilly und ihre Schwester Jess sind Kinder, wohnen noch in der Bay Area bei San Francisco. Diese Rückblenden ziehen sich durch die komplette Handlung. Schnell wird deutlich, dass der aktuelle Fall in Irland, in Zusammenhang mit Reillys Vergangenheit stehen muss. Und genau hier liegt auch die Schwachstelle dieses Thrillers, schon nach der Hälfte der Geschichte, wird die Handlung sehr vorraussehbar. Überraschungsmomente sind selten. Der Klappentext, der soviel Spannung versprach, nimmt letztendlich schon den größten Teil der Handlung vorweg.

Die Charaktere Reilly Steel, Chris Delaney und auch der Profiler Daniel sind durchweg sympathisch, doch es fehlt der Tiefgang, die Figuren bleiben die meiste Zeit zu blass.

Insgesamt kommt dieser Thriller sehr routiniert daher. Die Grundidee ist spannend, doch die Handlung vermag zu keinem Zeitpunkt richtig zu fesseln. Der Bezug zu Sigmund Freud und die Bedeutung von Tabus werden nur leicht angedeutet, ein echtes Thrillerfeeling entsteht nicht. Früh wird klar auf was all die Morde hinauslaufen und wer der Täter sein muss. Von diesem Moment an läuft die Handlung dem erwarteten Ende entgegen. Atemlose Spannung geht anders.

Fazit: Ein solider, aber keinesfalls überraschender Thriller. Die Protagonisten haben aber durchaus Potenzial, seien wir gespannt auf den nächsten Fall für Reilly Steel und Chris Delaney.

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Tags: irland, tabu, thriller   (3)
 

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Das böse Mädchen

Mario Vargas Llosa , Elke Wehr
Flexibler Einband: 395 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 26.11.2007
ISBN 9783518459324
Genre: Romane

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Nachtzug nach Lissabon

Pascal Mercier , Peter Bieri (richtiger Name)
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei btb, 03.04.2006
ISBN 9783442734368
Genre: Romane

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Die Stimmen des Flusses

Jaume Cabré ,
Flexibler Einband: 666 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 20.10.2008
ISBN 9783518460498
Genre: Romane

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Marina

Carlos Ruiz Zafón , Peter Schwaar , Carlos Ruiz Zafón
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei S. FISCHER, 12.04.2011
ISBN 9783100954015
Genre: Romane

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Das Spiel des Engels

Carlos Ruiz Zafón , Peter Schwaar
Fester Einband: 711 Seiten
Erschienen bei S. Fischer, 10.11.2008
ISBN 9783100954008
Genre: Fantasy

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Der Schatten des Windes

Carlos Ruiz Zafón , Peter Schwaar
Fester Einband: 526 Seiten
Erschienen bei Insel, Frankfurt, 01.01.2004
ISBN 9783458171706
Genre: Fantasy

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Daisy Sisters

Henning Mankell , Heidrun Hoppe
Flexibler Einband: 560 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.05.2011
ISBN 9783423212885
Genre: Romane

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