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13 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

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Avanyas Legenden

Mike Heinl
Flexibler Einband: 460 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 19.02.2018
ISBN 9783746017365
Genre: Fantasy

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5 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

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Von Goldstaub in Traumfängern

Yvy Kazi
Flexibler Einband: 312 Seiten
Erschienen bei Sweek, 13.06.2018
ISBN 9789463676571
Genre: Sonstiges

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(22)

26 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 21 Rezensionen

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Tot im Winkel

Ella Dälken
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.07.2018
ISBN 9783453421653
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Klapptext

Ein einsamer Landgasthof. Ein Moor, das alles verschluckt. Ein Ermittlerduo wider Willen.
Ausgerechnet in einem einsamen Hotel im Moor führt die Düsseldorfer Kriminalpolizei einen Profilingworkshop durch. Da muss ja was passieren, glaubt Hobby-Krimiautorin Cosma Pongs und mietet sich in das Hotel ein. Sehr zum Unmut ihrer Tochter, Kriminalhauptkommissarin Paula Pongs. Und tatsächlich: Während Paula mit dem smarten Gerichtsmediziner Doc Fischgrät einen lauschigen Abend in der Hotelbar verbringt, stürzt der arrogante Star-Profiler vom Balkon seines Hotelzimmers und landet direkt vor Cosmas Füßen. Ein Mord, das steht für Cosma außer Frage.

Cover

Die Stimmung auf dem Cover ist energiegeladen und düster, die rote Katze im Vordergrund passt auf den ersten Blick nicht so recht in das Bild hinein. Im Buch wird ihre Rolle aber schnell klar und somit auch das Cover insgesamt stimmig.

Schreibstil

Der Stil ist sehr locker, teils umgangssprachlich und mit viel Witz versehen, ohne dabei lächerlich zu werden. Dadurch und durch die kurzen Kapitel lässt sich das Buch sehr flott lesen und bietet somit immer eine schnelle Unterhaltung für kurze Lesezeiten (z.B. Pendler).

(Haupt-)Charaktere

Cosma Pongs ist eine leidenschaftliche Krimiautorin, die auf eigene Faust ermittelt und dabei das ein oder andere Gesetz großzügig umgeht. Deswegen steht sie auch mit ihrer Tochter auf Kriegsfuß, die die Einmischungen in ihre Arbeit mehr als störend empfindet. Davon lässt sie sich jedoch nicht abhalten und heckt mit ihrem Team, das aus ihrer WG besteht, so einiges aus.
Paula Pongs ist ihre Tochter und nicht begeistert über Cosma's Initiative. Doch nicht nur sie sorgt für reichlich Ablenkungen, sondern auch ihr smarter Kollege, der auf sie ein Auge geworfen hat.
Ihr Kollege Walter ist ein passionierter Hobbykoch, der bald seinen Titel als Backkönig verteidigen muss und sich mit einer Backblockade herumschlägt. Da kommt so ein Mord natürlich mehr als unpassend.
Das Team um Cosma besteht aus ihrer WG: Gerda, die einen äußerst morbiden und teils beängstigenden Geschmack aufweist, Herr von Itzenplitz, der sich sehr für die Gerechtigkeit der Arbeiter einsetzt, Edwald, dem Computerspezialisten und Alfred, dem roten Kater, der sie auf jeder Reise begleitet.

Persönliche Meinung

Tot im Winkel ist der zweite Teil der Reihe rund um Cosma Pongs und mein erstes Buch von Ella Dälken. Dennoch hatte ich keine Schwierigkeiten mich einzufinden und man kann diesen Teil gut als einzelnes Buch lesen.
Die Autorin erzählt mit viel Humor einen überraschend heiteren Krimi, der erfrischend anders ist. Wer also einen düsteren, ernsten Krimi mit blutreichen Details sucht, ist hier falsch bedient.
Man steigt mit der Anreise zu dem Hotel im Moor in die Geschichte ein, das sich als unerwartet düster und einsam herausstellt. Cosma stellt schnell fest, dass es der perfekte Schauplatz für einen Mord ist und wie sie es geahnt hat, taucht eine Leiche nicht nur auf, sondern es passiert direkt vor ihren Füßen. Mit Eifer stürzt sie sich selber mit ihrem Team in die Ermittlungen, doch stößt damit bei ihrer Tochter nicht gerade auf Begeisterung. Als dann auch noch ein Sturm die Leitungen lahmlegt und umgestürzte Bäume die Straßen blockieren, sind die Ermittler, die eigentlich nur eine Fortbildung geplant hatten, und Cosma mit ihren Freunden, die nicht zufällig vor Ort sind, in dem Hotel gefangen. Und unter ihnen ist ein Mörder. Können sie ihn finden, bevor ein weiterer Mord geschieht? Wird Cosma Paula helfen können und dürfen, oder werden ihre Ermittlungen auf eigene Faust gestoppt?
Die Geschichte ist im Wechsel aus Cosma's und Paula's Sicht erzählt, dadurch bekommt man in beide Seiten Einblicke. Die vorwitzige Art von Cosma und ihrem Team macht den Krimi sehr unterhaltsam und man sieht, es braucht nicht immer eine blutige Story, um ein gutes Buch zu sein. Einzig gegen Ende fand ich es etwas langatmig, als der Täter schon fast entlarvt war.

Fazit

Kurzweiliger Krimi, der erfrischend heiter und mit liebenswerten Charakteren bestückt ist.

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(29)

100 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

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Die Rabenringe - Odinskind

Siri Pettersen , Dagmar Mißfeldt , Dagmar Lendt
Fester Einband: 656 Seiten
Erschienen bei Arctis Verlag, 20.07.2018
ISBN 9783038800132
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Klapptext

Hirka ist in Ymsland aufgewachsen. Mit fünfzehn findet sie heraus, dass sie ein Odinskind ist – ein schwanzloses Wesen aus einer anderen Welt. Von nun an ändert sich alles: Sie weiß weder, wer sie ist, noch, wohin sie gehört. Sie weiß nur, dass ihr Leben auf dem Spiel steht. Aber das ist nur der Anfang, denn Hirka ist nicht die einzige Fremde, die es durch die Steintore nach Ym verschlagen hat...

Cover

Das Cover hat eine leicht raue Oberfläche und dadurch eine tolle Haptik. Die Farben sind schlicht gehalten und in sich stimmig. Der Schwanz mit dem Ring und den vereinzelten Blutspritzern ist das einzige Motiv und setzt sich auf der Innenseite fort. Dort kann man sehen, dass er abgeschnitten wurde. Das Motiv ist gut gewählt, einmal stellt es einen Bezug zu dem Thema "schwanzloses Wesen" her, aber auch zu einem Ereignis in der Geschichte.

Schreibstil

Der Schreibstil ist leicht verständlich, stellenweise auch umgangssprachlich und derb in den Unterhaltungen. Es wird zwar sehr detailiert be- und geschrieben, dennoch wird es nie langatmig und man bekommt dadurch eine sehr bildhafte Vorstellung von der Welt, den Ymlingen und dem Leben dort.

(Haupt-)Charaktere

Die große Hauptrolle in dem Buch spielt Hirka, die in dem Glauben aufwächst, dass sie ihren Schwanz bei einem Unfall verloren hat. Sie wächst als relativ normaler Ymling, nur eben durch ihren fehlenden Schwanz als andersartig gesehen, auf und hilft ihrem Vater bei seiner Arbeit. So erlernt sie ein enormes Wissen in der Pflanzenheilkunde und dieser Aspekt findet sich immer wieder in dem Buch. Sie ist ein dickköpfiges, sehr direktes und impulsives Mädchen, das Bedürftigen und Schwächeren hilft.
Rime ist ihr bester Freund, der einer sehr berühmten und blaublütigen Familie entspringt. Die beiden messen seit Kindheit ihre Kräfte miteinander und haben daraus ein Spiel um die Kerben (Strichliste) entwickelt. Doch er kommt verändert aus der Stadt wieder und hat sich für einen Weg entschieden, den keiner erwartet hätte. Ob er Hirka trotzdem durch die schwere Zeit helfen wird?
Bald taucht auch Urd auf, der einen eigenen Handlungsstrang hat und durch Intrigen an die Macht will. Lange bleibt er undurchschaubar und man erfährt seine Rolle in dem Geschehen, sowie seine Verbindung zu Hirka erst spät.
Dazu kommen noch andere, wie z.B. Ilume, Ratsmitglied und Rime's Großmutter, Hirka's Vater, ihre beste Freundin Sylia, usw..

Persönliche Meinung

Allein das Cover und der Klapptext haben mich sehr neugierig auf das Buch gemacht und als ich dann noch gesehen habe, dass es aus Norwegen kommt, musste ich mich für die LR bewerben. Ich hatte tatsächlich große Erwartungen an das Buch, da es als nordischer Bestseller gilt und ich kann vorab schon sagen, dass ich nicht enttäuscht wurde.
Am Anfang empfindet man die detailreiche Beschreibung von allem vielleicht als zu viel, aber die Autorin schafft es so bildhaft zu schreiben, dass es trotz der Ausführlichkeit nie langatmig wird.
Man steigt gleich mitten in das Leben von Hirka, einem 15-jährigen Mädchen ein, das als Ymling aufwächst und bald zu dem Ritual der Gabe muss. Doch ihr fehlt nicht nur der Schwanz, den alle Ymlinge haben, sie hat auch keine Gabe, ist also erdblind. Sie hofft lange, dass sie noch erwachen wird, bis ihr Vater ihr die wahre Geschichte erzählt und dass sie kein Ymling ist. Trotz allem will sie nicht aufgeben und so begleitet man Hirka auf ihrer Flucht, durch ihre Ängste und Hoffnungen. Schnell muss sie lernen, wer Freund und wer Feind ist.
Aber auch der Handlungsstrang von Urd, über dessen wahren Absichten und Geheimnisse man erst im Laufe der Geschichte mehr erfährt, ist gut ausgearbeitet, ohne überladen zu werden. Durch den steten Wechsel der beiden Stränge erfährt man mehr über diese Welt, ihre Bewohner und ihren Glauben und welche Rolle Urd bei allem spielt.
Ob Hirka die Flucht gelingt? Oder kann sie doch noch die Ymlinge von ihrer Unschuld überzeugen?

Fazit

Trägt zu Recht den Titel Bestseller und ich bin schon mehr als gespannt auf die Folgebände.

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19 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

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Die Schwärmer

Willi Hetze
Flexibler Einband: 376 Seiten
Erschienen bei salomo publishing, 15.03.2018
ISBN 9783941757844
Genre: Romane

Rezension:

Klapptext

Teo ist ein junger Postbote aus einem vergessenen Teil des Landes. Als das Briefverteilzentrum seiner Provinz aus unbekannten Gründen geschlossen wird, muss er in die Hauptstadt reisen, um der Sache nachzugehen. Dort zeigt sich, dass eine neue Technologie, der „Schwarm“, das Briefeschreiben überflüssig gemacht hat. Die „Schwärmer“ verbinden sich über einen Funknerv, den sie im Kopf haben, und tauschen dort nicht nur Nachrichten, sondern auch Gefühle aus.

Als seltsame Albträume sich unter den Nutzern verbreiten, greift schnell auch eine unaufhaltsame Angst um sich: Unbekannte Feinde sollen ihr Unwesen in der Provinz treiben, aus der Teo stammt.
Und auch Teo gerät in den Datenstrudel aus Gerüchten und Fake News. Die Schwärmer entsenden Truppen und ein schwer durchschaubarer Krieg um die digitale Evolution wird entfesselt.

Cover

Auf dem Cover ist eine Stadt mit Hochhäusern zu erkennen, der eingefärbte Himmel zeigt die künstliche Animation aus dem Buch und auch die Rakete ist zu sehen. Dadurch wird schon ein Bezug zu der Geschichte hergestellt.

Schreibstil

Der Autor schreibt in einer sehr bildhaften Art mit vielen Beschreibungen, auch oft mehreren für einen Bestandteil in der Geschichte. Trotzdem wirkt es nicht überladen und man kann sich so die gegensätzliche Welt der Provinz und der fortschrittlichen Stadt sehr gut vorstellen. Die Spannung wechselt sich mit eher längeren Ausführungen des Lebens und der Vergangenheit ab und bildet somit ein angenehmes Lesevergnügen.

(Haupt-)Charaktere

Die große Hauptrolle in diesem Buch spielt Teo, dessen Leben man von Kindesbeinen an bis in das junge Erwachsenenalter begleitet. Trotz seiner Gebrechlichkeit, die aus einem Unfall im Kleinkindalter resultiert, zeigt er einen eisernen Willen und möchte seinen Traumjob als Postbote ausleben. Als er in die Hauptstadt reist, muss er über sich hinauswachsen und in kurzer Zeit viel lernen.
Konrad ist sein Bruder, der sich für ihn verantwortlich fühlt und in später tatkräftig unterstützt.
Die Reporterin tritt nur kurz in Teo's Leben, doch sie hinterlässt einen so bleibenden Eindruck, dass er sie um jeden Preis wiedersehen will.
Den Informatiker lernt Teo auch in der Stadt kennen und trifft ihn in der Provinz wieder, allerdings zweifelt er bald an ihrer ungewöhnlichen Art der Freundschaft.
Dazu kommen noch ein paar andere Charaktere, die zum Teil immer wieder eine kleine Rolle in der Geschichte spielen.

Persönliche Meinung

Man beginnt mit der Kindheit von Teo und bekommt so Einblicke in sein Leben, seine Gedanken und Träume. Als er schließlich seinen Traumjob als Postbote ausüben kann, tauchen bald die ersten Zustellprobleme auf und er macht sich auf den weiten Weg in die Hauptstadt, um das Problem zu lösen. Dort wartet eine so fremde und überwältigend andere Welt auf ihn, dass er zunächst Probleme hat. Doch er ist nicht auf den Kopf gefallen und mit der Unterstützung wunderlicher Mitbewohner kommt er langsam seinem Ziel näher. In der Stadt leben fast nur Menschen mit einem Funknerv, der sie zwar alle verbindet und im Schwarm vereint, doch trotzdem einsam macht. Die Analogen im Untergrund haben sich von dem Funknerv gelöst und versuchen mit Aufständen die Leute zu warnen. Auch Teo lernt bald einen Analogen kennen und wird gewarnt, doch reicht das aus, um ihn vor der digitalen Macht zu bewahren?
Als dann noch Albträume Angst und Verwirrung stiften und ein Krieg ausbricht, kehrt Teo in die Heimat zurück, um Licht ins Dunkel zu bringen. Kann er die Geheimnisse rechtzeitig lüften, oder ist die Menschheit dem Untergang geweiht?

Fazit

Lesenswerte Dystopie, die eine mögliche Zukunft vor Augen führt und nicht nur gut unterhält, sondern auch warnt.

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19 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

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Ohne Schuld

Elsa Rieger
Flexibler Einband: 284 Seiten
Erschienen bei epubli, 11.06.2018
ISBN 9783737528047
Genre: Romane

Rezension:

Klapptext

Sie sind wie Sonne und Mond, Feuer und Wasser. Gemeinsam träumen sie davon, als Designerin und Model die Metropolen der Welt zu erobern. Stattdessen wird Nina mit siebzehn schwanger, ausgerechnet von dem Mann, den Jenny wollte. Die Freundschaft der Frauen kriselt, zerbricht aber nicht.
Bis Tommy, Ninas Sonnenschein, tödlich verunglückt und beide Frauen verantwortlich scheinen. Nina, weil sie nicht aufgepasst hat und Jenny, weil sie das Gartentor offenließ.
Getrieben von Schuld, ohne eine Aussprache, zerbricht ihr großer Traum.
Um ihn zu retten, brechen die Frauen ihre Zelte in Wien ab und wollen ihr Glück in Südfrankreich suchen. Doch die Vergangenheit reist mit.

Cover

Das Cover ist sehr schlicht gehalten, sowohl in der Gestaltung, als auch in den Farben. Es ist überwiegend grau, man sieht zwei Frauen und einen Stier im Aquarellstil. Auf der linken SEite befindet sich lilaner Lavendel als Farbtupfer und man kann alle Komponenten im Buch wiederfinden.

Schreibstil

Das Buch ist in einem einfachen Stil gehalten und lässt sich dadurch gut lesen. Zwischendurch war es mir etwas zu langatmig und auch etwas wirr. Die Vorkommnisse sind leider auch nicht immer sehr logisch und schon überladen in ihrem Unglück.

(Haupt-)Charaktere

Jenny möchte eine Designerin werden und setzt alles daran, ihren Traum zu verwirklichen. Dafür nimmt sie einen Zwist mit ihrer Familie und einen weiten Umzug in Kauf, doch ihr Weg ist steiniger, als sie dachte.
Nina träumt von einer Modelkarriere, als sie ungeplant schwanger wird und sich für das Kind entscheidet. In dem kleinen Ort ist sie schnell das Gesprächsthema schlechthin und hat bald nicht nur mit der Mutterschaft, sondern auch mit einer unglücklichen Ehe zu kämpfen.
Ob die beiden ihre Träume noch verwirklichen können, oder hat das Schiksal andere Pläne?

Persönliche Meinung

Der Einstieg in das Buch fiel mir nicht so leicht, da der Schreibstil zwar recht flüssig, aber auch hölzern ist. Zu den Charakteren konnte ich keinen Bezug aufbauen und sie blieben für mich durch das ganze Buch hindurch unnahbar.
Die Geschichte beginnt mit der Freundschaft der beiden Mädchen in jungen Jahren und wie sie den Pakt der Blutsschwestern schließen. Danach begleitet man sie durch ihre Jugend, die erste Schwärmerei und Problemen in der Schule. Als Nina ausgerechnet von dem Jungen, den Jenny toll findet, schwanger wird, breiten sich die ersten Spannungen zwischen den beiden aus. Ab hier bleibt das Verhältnis zwischen den beiden überwiegend wankelmütig und nach dem Unglück mit Tommy trennen sich vorerst ihre Wege.
Den beiden steht ein unglückliches Leben mit vielen Problemen im Privatleben bevor und die Stimmung zieht einen runter. Die negativen Vorkommnisse häufen sich und sind in ihrer Art und Fülle in meinen Augen unrealistisch gestaltet.
Auch das Ende setzt nochmal eins drauf und war dadurch überzogen.

Fazit

War als Unterhaltung zwischendurch okay, konnte mich allerdings nicht begeistern.

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12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

Seelensplitter

Stephanie Pinkowsky
Flexibler Einband: 322 Seiten
Erschienen bei Hybrid Verlag, 17.08.2017
ISBN 9783946820086
Genre: Liebesromane

Rezension:

Klapptext

Die junge Schauspielerin Helene Ferber besitzt alles, wovon andere nur träumen können: Perfektes Aussehen, eine hervorragende Karriere und ein ansehnliches Vermögen.

Doch dann legt sich ein finsterer Schatten über den sogenannten Blonden Engel. Eine verbotene Liebe, an der sie zu zerbrechen droht.

Ein gesellschaftlicher Tabubruch, dessen Enthüllung ihre gesamte Existenz vernichten kann.

Cover

Das Cover hat mich neugierig auf das Buch gemacht, da ich es durch seine einfachen Farben mit der blutroten Rose und dem Muster von gesplittertem Glas sehr ansprechend finde. Es wird somit auch ein Bezug zu dem Titel und dem Inhalt hergestellt.

Schreibstil

Das Buch ist einfach geschrieben und man kann es zügig durchlesen. Die Autorin beschreibt die innere Zerissenheit und Gefühle der Protagonisten gut, ohne zu sehr auszuholen und die Kapitel haben eine angenehme Länge.

(Haupt-)Charaktere

Helene ist jung, hübsch, überaus charmant und weiß ihre Reize einzusetzen. Als Jugendliche verliert sie ihre Eltern bei einem schlimmen Unfall und lebt seitdem bei ihrer Tante und ihrem Onkel, die ihr ein behütetes Leben bieten. Doch ein Tabubruch treibt einen Keil zwischen ihr vertrautes Verhältnis.
Emilie ist ihre Tante, die sich wie eine Mutter um Helen kümmert und sehr bemüht um sie ist.
Richard ist Helen's Onkel und gibt sich ebenso große Mühe, obwohl er viel Zeit in seine Firma investieren muss.
Mark ist Richard's Freund und Geschäftspartner und verheiratet, allerdings setzt er seine Ehe auf's Spiel und spielt auch später eine wichtige Rolle.
Katja ist Helen's Tochter und hat nicht nur krankhaft eifersüchtige Züge an sich, sondern auch sehr unmoralische Gefühle.

Persönliche Meinung

Das Buch beginnt recht harmlos und wie eine typische Mädchengeschichte: Helene ist jung, hübsch und aus gutem Hause. Sie verliebt sich in den Geschäftspartner und Freund von ihrem Onkel und setzt gekonnt ihre Reize ein, um ihn in eine Affäre zu verwickeln, die er nur zu bereitwillig eingeht. Mark jedoch hat ihre Zukunft vor Augen und beendet deswegen ihre Liebelei, ohne zu wissen, dass Helene von ihm schwanger ist.
Helene lässt das Kind von Emilie und Richard aufziehen, um für eine gesicherte Zukunft zu studieren. Vor Ort wird sie entdeckt und beginnt eine Karriere als Werbemodel, bis sie schnell in der Filmbranche aufsteigt. Bei all dem Ruhm und Verpflichtungen hat sie keine Zeit, um eine Bindung zu ihrer Tochter aufzubauen und verteidigt sich damit, dass sie ihr Sicherheit und Geld bieten möchte. Als sie schließlich mehr Zeit mit Katja verbringt, entwickelt diese krankhaft eifersüchtige Züge und möchte ihre Mutter nicht teilen. Doch wer hätte geahnt, dass so viel mehr dahinter steckt? Richtig schockierend wird es, als auch Helene so empfindet und sich darauf einlässt.
Es geht hierbei um Inzest und das auch sehr detailiert, daher empfehle ich das Buch nicht an Leser, die damit nicht umgehen können. Auch mich hat es meine Grenzen gebracht, da mir dafür das Verständnis komplett fehlt und ich sowas einfach nur abartig finde. Dennoch finde ich es mutig, dass die Autorin so ein Thema aufgegriffen und umgesetzt hat.

Fazit

Guter Schreibstil, ein sehr umstrittenes Thema und viel Mut, dies zu veröffentlichen. Mich hat es mit sehr gemischten Gefühlen zurückgelassen, daher habe ich mich für die Mitte der Sternenvergabe entschieden.

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16 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

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Nur zu zweit

Monika Karner
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Braumüller Verlag, 02.10.2017
ISBN 9783992001934
Genre: Romane

Rezension:

Klapptext

So konnte es nicht weitergehen: Am Ende eines heißen Sommers verlässt Linda ihren Ehemann Rolf. Viel zu lang stand sie zwischen zwei Männern - ihrem autistischen Sohn und Rolf, der seinen Frust über die Beeinträchtigung des Sohnes in Alkohol ertränkt. Die Kombination aus Autismus und Alkohol wird zur unerträglichen Belastung. Linda entscheidet sich für das Kind. Es bestimmt ihr Dasein und lässt sie um Verständnis und bessere Lebensbedingungen für autistische Menschen kämpfen. Der Beginn neuer Beziehungen ist für die attraktive Frau unproblematisch - aber ihr Sohn wird abgelehnt. Weitere Trennungen folgen. Einzig die Verbindung zwischen Mutter und Kind bleibt ein unzerreißbares Band. Dann begegnet Linda Martin; er bringt sie dazu, an eine gemeinsame Zukunft zu glauben. - Doch auch diese Liebe könnte wegen des blutigen Racheakts einer Freundin scheitern

Cover

Das Cover zeigt eine Frau, die am Ende eines Stegs sitzt und auf das Wasser schaut. Für mich hätte es wegen dem Titel besser gepasst, wenn zwei Personen darauf zu sehen wären. Die schlichte Gestaltung in schwarz-weiß gefällt mir gut, ein buntes, fröhliches Cover würde nicht zu der Geschichte passen.

Schreibstil

Das Buch ist einfach, teilweise umgangssprachlich geschrieben, irgendwo hatte ich auch die Bezeichnung "nach Wiener Mundart" gelesen. Man kann es zügig lesen und die Kapitel haben eine gute Länge, um ein paar Seiten am Stück lesen zu können.

(Haupt-)Charaktere

Linda ist eine hübsche und nach außen hin taffe Frau, die nach der Trennung ihr Leben als Alleinerziehende Mutter eines Autisten, Vollzeitangestellte und viele Hürden, die das tägliche Leben mit einem behinderten Kind bringen, meistern muss. Sie sehnt sich nach einer Beziehung mit Liebe und Verständnis, doch es gibt sie nur mit ihrem Sohn.
Rudi ist Autist und kann sich so gut wie nicht über seine Gefühle, Schmerzen und Gedanken äußern. Aber man spürt trotzdem, wie sehr er an seiner Mutter hängt.
Rolf ist der Vater von Rudi und Exmann von Linda, der Trost im Alkohol sucht und nach der Trennung nicht mehr für sie da ist.
Dazu kommen noch potentielle neue Partner, Arbeitskollegen, Freunde und Angehörige anderer Autisten.

Persönliche Meinung

Man steigt mitten in das Leben von Linda und Rudi ein, die sich auf ein Weihnachtsfest vorbereiten und bekommt gleich das alltägliche Leben mit einem Autisten präsentiert.
Erst nach und nach erfährt man durch Rückblicke und Erinnerungen die Geschichte von den beiden und bekommt Einblicke in das Familienleben mit Rolf, bevor es an seiner Flucht in den Alkohol zerbricht.
Linda opfert sich für ihren Sohn auf und versucht mit anderen Eltern alles in ihrer Macht stehende, um nicht nur ihm, sondern auch anderen Autisten ein möglichst bedürfnisgerechtes Wohnen als Erwachsene mit Fachpersonal zu ermöglichen. Außerdem hat sie regen Kontakt zu einer Freundin, die ihr ein grauenhaftes Erlebnis ihres autistischen Sohnes anvertraut und einen Racheakt plant. Kann sie mit der Bürde eines solchen Geheimnisses leben?
Trotzdem vergisst sie sich selbst nicht und sucht nach einem Partner, der nicht nur sie, sondern auch Rudi akzeptiert und sich ein gemeinsames Leben vorstellen kann. Nach ein paar Enttäuschungen hat sie die Nase voll, doch unerwartet trifft sie einen Mann, der ihre Erwartungen erfüllen könnte. Wird sie sich trauen und ihre Bedenken über Bord werfen?

Fazit

Überzeugende, ungeschönte Teilbiografie über das Leben mit einem Autisten und den ganzen Schwierigkeiten, die damit einhergehen.

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13 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

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Die ausgelöschten Nächte

Sandra Kobusch
Buch: 264 Seiten
Erschienen bei telescope, 25.05.2018
ISBN 9783959150408
Genre: Romane

Rezension:

Klapptext

Theas Leben ist die Hölle. Die Ehe, die ihre Mutter für sie arrangiert hat, zwingt sie, ein fremdbestimmtes Leben zu führen. Jeden Tag wünscht sie sich, nie geboren zu sein. Doch dann gerät ihre Welt aus den Fugen, die Realität fängt an zu schwanken. Im Traum begegnet sie einem Mann, der sie wirklich sieht. David scheint in der Lage, ihre geschundene Seele zu heilen – doch gibt es ihn wirklich? Und wenn ja, wie kann sie ihn finden?

Cover

Das Cover ist verträumt und romantisch gehalten und lässt so keine Rückschlüsse auf den größtenteils düsteren Inhalt zu. Gut gefällt mir der Bezug zu dem Flieder und dem Schmetterling, beide tauchen immer wieder in dem Buch auf.

Schreibstil

Das Buch ist in einem einfachen Stil geschrieben und dadurch sehr flüssig zu lesen. Es wird aus der Sicht von Thea erzählt, somit bekommt man direkt Einblicke in ihre Gefühlswelt und wie sie mit sich zu kämpfen hat.

(Haupt-)Charaktere

Thea ist die Hauptprotagonistin in dieser Geschichte und das merkt man vor allem darin, dass sie der einzige wirklich ausgearbeitet Charakter ist. Sie kommt unsicher, unscheinbar und duckmäuserisch daher und traut sich nichts zu.
Steffi ist ihre beste und einzige Freundin, die sie so gut es geht unterstützt und auch deutliche Worte für deren Familie übrig hat.
Rocco ist der vermeintliche Märchenprinz, der Thea sehr schnell heiratet und dann sein wahres Gesicht zeigt.
David ist ein geheimnisvoller Mann, der später in Thea's Träumen auftaucht, dadurch sehr präsent ist und doch so gut wie nicht charakterisiert wird. So kann man sich leider kaum ein Bild von ihm machen.
Dazu kommen noch Familienmitglieder und ein paar andere Charaktere.
Insgesamt waren mir die Charaktere, von Thea abgesehen, zu oberflächlich gehalten. Gerade Rocco und David haben neben Thea eine wichtige Rolle innen und doch bleiben sie nicht greifbar.

Persönliche Meinung

Das Buch beginnt mit dem Leben der jungen Thea, die von in ihrer eigenen Mutter, Schwester und dem Onkel unwürdig behandelt wird und den täglichen Schikanen ausgesetzt ist. Als ihre Mutter sie mit einem hübschen, erfolgreichen und netten Mann verkuppelt, der bald um ihre Hand anhält, scheint die Freiheit nah zu sein. Bisher hat man das Gefühl, eine modernere Version von Aschenputtel zu lesen, doch schnell ändert es sich und Thea lebt weiter in einem Albtraum. Ihr Mann Rocco zeigt noch am Hochzeitstag sein wahres Gesicht und fortan lebt sie als Haushälterin und Bettgesellin ohne eigene Stimme bei ihm. Störend empfand ich den plötzlichen Zeitsprung von 6 Jahren, in denen sie sich alles einfach gefallen lassen hat. Lange konnte man darauf warten, dass die im Klapptext angekündigten Träume anfingen und ich war darüber etwas enttäuscht, da sie eine zentrale Rolle spielen.
Thea's Fixierung auf den Flieder und später auf den Schmetterling wirken seltsam verstörend. Das geht soweit, dass sie mit den Pflanzen spricht, als ob sie ihr Geliebter sind.
Schade ist auch, dass Steffi, die erst eine wichtige Rolle zu spielen scheint, auf einmal komplett aus dem Geschehen raus ist und nur später nochmal kurz auftaucht, um dann wieder nicht mehr erwähnt zu werden.
Als Thea in ihren Träumen David begegnet, scheint ihr Leben eine positive Wendung zu nehmen, doch die Flucht vor der Realität verschafft ihr keine wirkliche Erleichterung. Ob sie ihr Leben noch selber in den Griff bekommt?

Fazit

Ein tolles Cover und ein Klapptext, der neugierig auf den Inhalt macht. Leider konnten meine Erwartungen nicht erfüllt werden.

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24 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

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NALA: Der magische Steinkreis

Gabriela Proksch Bernabé
Flexibler Einband: 289 Seiten
Erschienen bei Independently published, 02.06.2018
ISBN 9781983030550
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Klapptext

Das schüchterne, dreizehnjährige Mädchen Nala verbringt den Sommer auf einem Pferdehof in Südfrankreich. Ihr Herzenspferd, die weiße Araberstute Lilou ist genauso misstrauisch und verletzt wie sie. Im Wald entdeckt die Außenseiterin einen vergessenen, magischen Steinkreis und gelangt in eine Traumwelt. Dort trifft sie die Medizinfrau Blaue Feder, ihren Schüler Wolfsherz und eine Mustangherde. Nala erlernt uraltes, schamanisches Zauberwissen und Horsemanship, das Pferdeflüstern. Dieses Abenteuer verändert ihr Leben ... Eine magische, inspirierende und spannende Geschichte für Herzensabenteurer von elf bis neunundneunzig.

Cover

Auf dem Cover ist ein weißes Pferd sehr präsent, im Hintergrund sieht man einen Sternenhimmel mit einem Mond. Nachdem man das Buch gelesen hat, sieht man auch die Anspielung von den Sternen zu der Geschichte. Als i-Tüpfelchen hätte ich mir noch einen Bezug zu dem Steinkreis gewünscht.

Schreibstil

Das Buch ist in einem einfachen, flüssig zu lesenden Stil gehalten und auch die Fachbegriffe sind verständlich, da sie entweder gleich oder im Zusammenhang erklärt werden. Man kann sie aber auch jederzeit im angehängten Glossar nachschlagen. Die Kapitel sind recht kurz gehalten, so kann man schnell zwischendurch weiterlesen.

(Haupt-)Charaktere

Nala ist zu Anfang ein schüchternes, eher durchschnittliches Mädchen, das im Laufe der Geschichte über sich hinauswächst und viel dazulernt.
Blaue Feder ist eine Indianerin und Medizinfrau, die ihren Schülern das Wesen und die Sprache der Pferde näherbringt und ihnen so auch mit alltäglichen Problemen hilft.
Wolfsherz ist ebenso ein Indianer und schon länger ein Schüler von ihr. Erst sieht Nala in ihm einen Konkurrenten, doch bald hilft er ihr beim Lernen.
Dazu kommen noch die Bewohner des Pferdehofes, die anderen Kinder und Jugendlichen, die dort Urlaub machen und natürlich die Pferde.

Persönliche Meinung

Die Autorin erzählt die Geschichte eines jungen Mädchens, das mit Selbstzweifeln und Mobbing zu kämpfen hat, ohne sie dabei in eine Mitleidsschiene rutschen zu lassen.
Während ihre Familie woanders Urlaub macht, verbringt Nala ihre Ferien auf einem Reiterhof, auf dem vor allem Araber leben. Als sie die anderen Jugendlichen kennenlernt, wird sie von zwei schnell als Opfer auserkoren und muss fiese Attacken über sich ergehen lassen. Sie flüchtet in den Wald und findet dort einen geheimnisvollen Steinkreis, in dem sie endlich zu Ruhe kommt und in eine andere Welt hinabgleitet. Dort trifft sie auf Indianer, Mustangs und lernt den natürlichen Umgang, auch Horsemanship genannt, mit Pferden. Das hilft ihr auch bei Lilou, einer traumatisierten Araberstute, die weder Mensch noch Pferd an sich heranlässt. Einzig Nala schafft es mit der Zeit eine Beziehung aufzubauen und hilft dem Pferd ein Mitglied der Herde zu werden. Auch unter den Jugendlichen findet sie schließlich Freunde und zusammen bestehen sie nicht nur Abenteuer, sondern entdecken eine Verbindung, die sie für immer vereinen wird.
Verpackt in diese Geschichte bekommt man Einblicke in die Arbeit mit Pferden nach der Horsemanshipart, bei der man sich auf die Sprache dieser Tiere einlässt.

Fazit

Erstaunlich facettenreiche Geschichte über ein Mädchen und ihre Freunde, die jung und alt unterhält und auch zum Nachdenken anregt.

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(8)

9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

Wie viele Männer braucht das Glück

Perry Payne
Flexibler Einband: 344 Seiten
Erschienen bei JustTales Verlag, 15.06.2018
ISBN 9783947221202
Genre: Romane

Rezension:  
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(7)

9 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

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Bei Ablehnung Mord

Nick Stein
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei epubli, 04.06.2018
ISBN 9783746730349
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Klapptext

Jeden Monat senden Tausende von Autoren ihre Werke an Verlage und Agenturen, die meisten davon werden abgelehnt. So geht es auch dem Protagonisten von „Bei Ablehnung Mord“, Gero von Witzleben. In katholischen Internaten aufgewachsen und später im Afghanistan-Krieg zusätzlich traumatisiert, geht ihm eine besonders dreiste Ablehnung seines Werkes über die Hutschnur. Eine Lektorin stirbt.
Er sendet sein Werk weiter an Verlage und Agenten und beginnt, die Lektoren und deren Wünsche und Gepflogenheiten eingehend zu studieren. Auf eine Empfehlung hin schreibt er Krimis, ein vermeintlich einfaches Genre. Trotzdem bekommt er weiter Ablehnungen. Er rächt sich und beginnt, Lektoren und Agenten spurlos zu beseitigen.
Zugleich baut er seine Morde in die nächsten Krimis. Meist sendet er einen Krimi aus seiner Vorgeschichte ein, den „Lektorkiller“, der sich als Buch im Buch durch den ganzen Roman zieht.
Im „Lektorkiller“ sucht ein Ermittlerteam nach einem Mörder von Lektoren und Agenten, der diese nach ihrer Ermordung öffentlich ausstellt, sich seine Alibis von der Polizei und der Staatsanwaltschaft selbst besorgt und sich einer Bestrafung immer wieder erfolgreich entziehen kann. Perfekte Morde im Rampenlicht der Öffentlichkeit.

Cover

Das Cover zeigt einen jüngeren, attraktiven Mann, der wie aus einem Theaterstück entsprungen gekleidet und geschminkt ist. Ein wenig muss ich hierbei an Johnny Depp in seiner Rolle bei Sweeney Todd denken. Die Bücher im Hintergrund stellen einen Bezug zu der Geschichte her und auch das Zurechtgemachte des Mannes weist auf die Rollenspiele hin. Das düstere Gesamtbild lässt schon erahnen, dass es nicht lieblich zugeht.

Schreibstil

Das Buch ist sehr gut und auf eine wunderbar makabere Art amüsant geschrieben, ich habe mich von Anfang bis Ende richtig gut unterhalten gefühlt. Man muss sich erst ein wenig einfuchsen, da der Wechsel zwischen dem Leben von Gero und seinen Leseproben für die Lektoren nicht immer so eindeutig ist, dabei helfen aber die Überschriften mit den Hinweisen "Leseprobe". Es bleibt durchgehend spannend, man liest sich flott durch das Geschehen und wird am Ende nochmal überrascht.

(Haupt-)Charaktere

Im Mittelpunkt steht der Autor Gero von Witzleben, der mit seinen diversen Identitäten quer durch Deutschland reist und eine Spur aus Leichen hinterlässt. Er ist ein äußerst attraktiver Mann, der Menschen für sich einnehmen kann und doch keine Erfolge mit seinen Büchern hat.
Mona, Frau Herzog, Dr. Golz und andere sind die auserwählten Lektoren, die in den vermeintlichen Genuss seiner Geschichten kommen. Doch die meisten würdigen der Leseprobe nicht mal eines Blickes und bald müssen sie mit ihrem Leben dafür bezahlen.

Persönliche Meinung

Man steigt gleich mitten in die Geschichte ein und der Protagonist, der als Ich-Erzähler fungiert, wohnt unerkannt dem Gespräch einer Lektorin und ihrer Assistentin um sein Buch bei. Obwohl die Assistentin sich für sein Werk einsetzt, möchte die Lektorin es nicht einmal lesen und zieht somit seinen Unmut auf sich - ein schwerer Fehler, wie sich herausstellen wird.
Die Kapitel wechseln zwischen dem Leben von Gero mit der Suche nach dem passenden Lektorat und den Leseproben für die jeweiligen Lektoren. Seine Opfer werden der Reihe nach abgearbeitet und finden sich, natürlich unter anderem Namen und in abgewandelter Form, in seinen Büchern wieder.
So zieht sich eine, wenn auch relativ unblutige, Mordreihe durch das Buch und dabei erzählt der Autor (der richtige ;-) ) so gekonnt mit einem Augenzwinkern, dass es herrlich makaber und nicht düster-schwermütig ist.
Ich habe mich von Anfang bis Ende, das sehr überraschend und unerwartet kommt, bestens unterhalten gefühlt und würde mich auf weitere Werke in diesem Stil sehr freuen!

Fazit

Ein Muss für Leser, die es makaber mögen und sich von so einigen Morden nicht abschrecken lassen.

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

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Versuchspersonen

Hartmut Behrens
Flexibler Einband: 285 Seiten
Erschienen bei Independently published, 09.03.2018
ISBN 9781980494829
Genre: Sonstiges

Rezension:

Klappentext

Mitten in der Nacht wird Jerôme Muller Zeuge eines tödlichen Motorrad-Unfalls. Aus sehr persönlichen Gründen verzichtet er darauf, die Polizei zu rufen. Stattdessen nimmt er einen USB-Stick mit, den der Fahrer verloren hat. Der Stick enthält hochgeheime Dateien zu einem Menschenversuch der Geheimorganisation IGS an einem unbekannten Ort.
Als er die Liste der Versuchspersonen liest, ist Jerôme schockiert: er findet darauf den Namen seiner Tochter Christine! Nur noch wenige Tage bleiben bis zum voraussichtlich tödlichen Ende des Versuchs, deshalb zögert Jerôme keine Sekunde, um sich auf die Suche nach Christine zu machen. Dass er sich damit in akute Lebensgefahr begibt, wird ihm schnell bewusst. Denn das Projekt FinResist ist so geheim, dass jegliche Zeugen eliminiert werden sollen …

Cover

Das Cover zeigt ein altes Gebäude mit einer Tür, die durch ein Brett extra versperrt wurde und in der linken Ecke vom Brett ist ein Schild mit der Aufschrift "Privatgrundstück - Betreten verboten" eingeklemmt. Die düsteren Farben und Warnungen vermitteln dem Leser das richtige Gefühl für dieses Buch und das Cover ist auch passend zur Geschichte gestaltet.

Schreibstil

Das Buch ist in einem einfachen, leicht zu lesenden Stil gehalten und oft auch sehr umgangssprachlich gehalten. Durch die wechselnden Kapitel bleibt die Spannung erhöht, zum Ende hin hat sie nachgelassen und war vorhersehbar. Die Kapitel wechseln auch im Erzählstil, Jerôme ist der Ich-Erzähler und der Rest in der dritten Person geschrieben.

(Haupt-)Charaktere

Jerôme hat sich bisher nicht viel um seine Tochter gekümmert und scheint in dubiose Geschäfte verwickelt zu sein. Trotzdem macht er sich verbissen auf die Suche, als er von ihrem Verschwinden erfährt und lässt das Gesetz in vielen Sachen außer Acht.
Christine ist seine Tochter und sie hält nicht viel von ihrem Vater, da er sie im Stich gelassen hat. Als Studentin bewirbt sie sich für einen Versuch, um an mehr Geld und Erfahrungen für ihren Studiengang zu kommen.
Theresa stößt später zu Jerôme und ist ihm eine große Hilfe bei seiner Suche, auch ihre Erfahrungen im Bereich des Sicherheitsdienstes erweisen sich als nützlich.
Dazu kommen noch Polizisten, die anderen Versuchspersonen, die "Wächter", die Organisation und ein paar mehr.

Persönliche Meinung

Ohne große Umschweife beginnt der Autor mit einem Unfall, bei dem Jerôme auf wichtige Unterlagen stößt und erfährt, dass seine Tochter, zu der er seit Jahren keinen Kontakt mehr hat, Teilnehmerin bei einem Menschenversuch ist. Es wird angedeutet, dass er seinen Lebensunterhalt nicht mit einem gewöhnlichen Beruf verdient und er eine düstere Vergangenheit hat, beides wird im Laufe der Geschichte aufgeklärt und lässt manches klarer erscheinen, so z.B. sein Verhältnis zu Christine.
Im nächsten Kapitel geht es gleich mit Christine weiter, die sich auf die Reise zu einem unbekannten Ort macht und ein böses Erwachen erleben wird. Unter den anderen Versuchspersonen findet sie nicht nur Verbündete, sondern auch Feinde. Auch die Wärter sorgen nicht nur für Ordnung und bald geht es um Leben und Tod.
Jerôme's Kapitel sind in der Gegenwart gehalten, die anderen in der Vergangenheit. Da die Überschriften datiert sind, findet man sich trotzdem gut zurecht und behält den Überblick.
Zum Großteil fand ich das Buch sehr spannend, teilweise allerdings etwas überzogen und unrealistisch und zum Ende hin lies die Spannung nach. Dennoch fühlte ich mich gut unterhalten und man kann das Buch zügig durchlesen.

Fazit

Kurzweiliger, aber lesenswerter Thriller mit einem interessanten und politischen Thema.

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(91)

100 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 87 Rezensionen

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Das Hotel der verzauberten Träume - Fräulein Apfels Geheimnis

Gina Mayer , Gloria Jasionowski
Fester Einband: 144 Seiten
Erschienen bei arsEdition, 18.06.2018
ISBN 9783845825755
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Klapptext

Na toll - weil Joëlles Mutter das Navi falsch programmiert hat, landet Familie Fröhlich nicht im »Beach Holiday Superior«, sondern 400 Kilometer entfernt in Rose-Linde Apfels »Traumhotel«. Statt Riesenwasserrutsche und Kletterpark gibt es im Urlaub nun ein verwunschenes kleines Strandhotel mit einer Gans namens Agathe als Haustier.
Doch was sich anfangs wie ein Riesenreinfall darstellt, wird bald zum spannenden Abenteuer: Die Hotelbesitzerin Fräulein Apfel hütet ein Geheimnis, davon ist Joëlle schnell überzeugt. Warum klingelt in der Rezeption ein uraltes Telefon, das gar nicht angeschlossen ist? Warum fliegt der Seeadler, der eigentlich ausgestopft im Hoteleingang steht, um Mitternacht über den Strand? Und was hat es mit dem merkwürdigen Dachboden auf sich, in dem Hunderte Traumfänger hängen?
Joëlle will dem Geheimnis unbedingt auf die Spur kommen - und macht dabei ganz erstaunliche Entdeckungen ...

Cover

Das Cover ist typisch für ein Kinderbuch, es ist in einem verspielten comicähnlichem Stil gehalten, schön bunt und lässt ein wenig Fantasy erwarten.

Schreibstil

Das Buch ist in einem einfachen, kindgerechten Stil gehalten, somit gut verständlich und lässt sich sehr schnell lesen. Die Geschichte ist durchgehend interessant, die Spannung hätte für mich, auch im Hinblick auf die Zielgruppe, stellenweise packender ausfallen können.

(Haupt-)Charaktere

Joëlle ist ein 10-jähriges Mädchen, das mit seinen Eltern und ihrem Bruder in den Urlaub fährt und dabei ein großes Abenteuer erlebt.
Lancelot ist ihr Bruder und 12 Jahre alt, erst hat er nur Augen für sein Smartphone, doch er lässt sich nur zu gerne überreden, den Geheimnissen auf die Spur zu kommen.
Fräulein Apfel gehört ein tolles kleines Hotel, das etwas abgelegen und sehr malerisch gestaltet ist.
Dornröschen ist ihr Dackel und Agathe ihre Gans, beide sind immer mit von der Partie.

Persönliche Meinung

Man startet mit der Fahrt in den Urlaub, bei der sich Familie Fröhlich um 400km verfährt. Durch Zufall stoßen sie auf ein kleines Hotel am Meer, das Fräulein Apfel gehört und planen eigentlich nureine Übernachtung, um am nächsten Tag an ihr Ziel zu fahren. Doch wie so oft im Leben, kommt es anders als man denkt.
Dort treffen sie auch auf Benny, der mit seinem Vater mit dem Wohnwagen von Ort zu Ort zieht. Die Kinder verbringen viel Zeit zusammen, spielen am Strand und beschäftigen sich mit den Tieren. Als ein Telefon läutet, das nicht angesteckt ist und ein Adler fliegt, der ausgestopft ist, machen sich Joëlle und Lancelot auf die Suche nach Antworten. Dabei gehen die beiden sehr gewitzt vor und setzen sich über die ein oder andere Regel hinweg. Die Spannung schwächelt zwischendurch ein wenig, trotzdem lässt das Buch sich gut lesen. Das Ende ist soweit in sich abgeschlossen und macht doch neugierig auf die Fortsetzung, da die weitere Handlung rund um die Traumwelt offen bleibt.
In dem Buch geht es nicht nur um Träume, Traumfänger, Traumdeuter und Traumwandler, gute Träume und Albträume. Sondern auch um Freundschaft, Familie und gemeinsame Abenteuer.

Fazit

Gelungener Auftakt in eine Buchreihe für Kinder, die man auch als Erwachsener gut (mit)lesen kann.

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(3)

3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Unterweltpakt: König und Ritter

Sarah Lilian Waldherr
Flexibler Einband: 248 Seiten
Erschienen bei Independently published, 20.05.2018
ISBN 9781982926182
Genre: Fantasy

Rezension:

Klapptext

Die Wahrheit ist nicht immer offensichtlich.
Seit Liannes Schicksal mit dem von Arien Nox Umbria verknüpft wurde, gehört es zu ihrer Pflicht, die gefährlichen Myraner aufzuspüren und zu töten. So lautet ihr Auftrag, dem sie ihr Leben verschrieben hat. Sie opfert alles dafür, Arien zu unterstützen, obwohl er sie auf Abstand hält.
Doch als ein Wesen auftaucht, das böser und mächtiger als alles ist, was sie zuvor gesehen haben, treibt es Lianne und Arien an ihre Grenzen. Keine Waffe kann die Kreatur töten und sie zeigt keinerlei Schwächen.
Lianne setzt alles daran, ihre Familie und die Bürger Coronas zu schützen, und stürzt sich dabei in eine Gefahr jenseits ihrer Vorstellungskraft.

Cover

Das Cover fasst sich leicht samtig an und ist in einem wunderschönen Rotton gehalten. Auch das Muster an den Ecken passt gut zu einem Fantasybuch. Besonders hervorheben möchte ich an dieser Stelle auch die Randverzierungen im Inneren des Buches, die auf jeder Seite zu finden sind. Dadurch hat man das Gefühl, als ob man ein altes Märchenbuch in den Händen hält.

Schreibstil

Das Buch ist in einem leicht zu lesenden Stil geschrieben und ich hane es in ein paar Stunden durchlesen müssen. Emotionen und Spannung kommen nicht zu kurz und die verschiedenen Handlungsstränge verbinden sich im Laufe der Geschichte zu einem stimmigen Gesamtwerk. Man findet viele wunderbar beschriebene Details in dem Buch, ohne dass sie überladen wirkten.

(Haupt-)Charaktere

Lianne ist eine Teenagerin, die selbst für Corona's Verhältnisse sehr jung verheiratet wurde. In einem Doppelleben ist sie sowohl die Ehefrau, als auch der Helfer an Arien's Seite.
Arien ist bereits in jungen Jahren ein richtiger Graf und für sein Alter sehr abgeklärt und distanziert gegenüber seinen Mitmenschen
Darran und Veena sind Bedienstete und zugleich enge Vertraute von Arien und Lianne.
Obwohl die beiden Hauptcharaktere sehr jung sind, wirken sie nicht kindlich, sondern ungewöhnlich reif für ihr Alter. Dies liegt nicht nur an ihrer Erziehung, sondern auch an ihrem Schicksal, das sie in den Kampf gegen die Myraner führt.

Persönliche Meinung

Die Autorin schmeißt einen sprichwörtlich ins kalte Wasser und somit mitten in das Geschehen um Arien und Lianne. Dadurch ist von Anfang an die Spannung gegeben. Gekonnt wurde man als Leser erstmal in die Irre geführt, hier lohnt es sich genauer aufzupassen. Der Prolog startet mit einem für die Protagonisten alltäglichen Erlebnis, das ein paar Fragen aufwirft und somit gleich zum Weiterlesen animiert.
Im Laufe der Geschichte erwarten einen verschiedene Handlungsstränge, die auf den ersten Blick nicht viel miteinander zu tun haben, sich aber im weiteren Verlauf ergänzen. Die Myraner werden erst nicht wirklich beschrieben, allerdings erfährt man über sie mit der Zeit einige Details und kann sich so ein Bild von ihnen machen. Aber sie sind nicht die einzigen Wesen, die die Sicherheit Coronas gefährden und bald müssen Arien und Lianne erkennen, dass sie nicht gegen sie gewappnet sind. Ob es ihnen gelingt, diese fremden Kreaturen zu besiegen, bevor es noch mehr Opfer gibt?
Gut gefallen hat mir an dem Buch, dass auch die Nebencharaktere, wie Darran und Veena, immer wieder eine unterstützende Rolle spielen. Es bleiben zwar zum Ende hin einige Fragen offen, gerade auch wegen Arien's geheimnisvoller Art - was verbirgt er? -, den anderen Wesen und mysteriösen Funden, aber die Geschichte in sich schließt ab. So bleibt die Spannung auf den nächsten Teil erhalten und es gibt gute Nachrichten - im Herbst soll es schon so weit sein.

Fazit

Ein absolutes Muss für Fantasyfans, die gerne eine ganze Serie lesen und nicht genug von mysteriösen Wesen, toll ausgearbeiteten Charakteren, Geheimnissen und einer Prise Romantik bekommen können.

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(13)

24 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

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Drachenkind

Dragons Spirit
E-Buch Text: 846 Seiten
Erschienen bei neobooks, 15.12.2017
ISBN 9783742760272
Genre: Fantasy

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(21)

22 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 19 Rezensionen

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Brink of Insanity

Elena Bork
Flexibler Einband: 204 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 24.04.2018
ISBN 9783752834482
Genre: Science-Fiction

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(136)

162 Bibliotheken, 3 Leser, 3 Gruppen, 124 Rezensionen

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Der Flüstermann: Thriller

Catherine Shepherd
Buch: 336 Seiten
Erschienen bei Kafel Verlag, 01.07.2018
ISBN 9783944676203
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Klapptext

Ein grauenvolles Video taucht im Internet auf. Eine junge Frau wird vor den Augen aller Welt ermordet. Der Täter flüstert ihr vorher etwas ins Ohr, das Laura Kern zutiefst schockiert. Die Spezialermittlerin arbeitet auf Hochtouren, doch bereits nach kurzer Zeit wird ein neues Video veröffentlicht. Der Killer scheint seine Opfer wahllos von der Straße zu holen. Bevor er tötet, testet er sie. Laura jagt ein Monster, das ihr immer einen Schritt voraus ist. Erst viel zu spät entdeckt sie ein dunkles Geheimnis, das sie auf die Spur des Serienmörders bringt. Aber der hat das nächste Opfer längst in seiner Gewalt, und niemand vermag zu sagen, ob Laura ihn rechtzeitig stoppen kann.

Cover

Das Cover ist in typischer Thrillermanier gehalten: überwiegend kalte Farben, einzig ein Blutrot bringt einen Farbtupfer rein. Der abgeblühte Löwenzahn, der seine Samen verliert, macht erst auf den zweiten Blick den Zusammenhang zum Titel deutlich. Denn leise wie der Abflug ist auch der Flüstermann.

Schreibstil

Das Buch ist in einem einfachen Stil gehalten, gut verständlich und lässt sich sehr schnell lesen. Die Spannung ist von Anfang bis Ende gegeben und man kann durchgehend mitfiebern. Auch die Handlungsstränge sind logisch aufgebaut, geben nach und nach mehr preis und das Finale ist schlüssig.

(Haupt-)Charaktere

Laura ist eine nach außen hin taffe Frau, die zudem eine erfolgreiche Ermittlerin ist. Doch in ihrem Inneren hat sie mit einer traumatischen Erfahrung zu kämpfen, die sie immer wieder einholt.
Max ist ein Kollege, mit dem sie eine Affäre hatte. Hingegen vieler Klischees haben sie trotzdem ein gutes Verhältnis zueinander und sind weiterhin befreundet.
Taylor kommt aus einem anderen Dezernat und ist ein ehemaliger FBI-ler. Auch er hat seine Vergangenheit und bandelt mit Laura an.

Persönliche Meinung

Dies war mein erstes Buch von Catherine Shepherds, somit steige ich auch neu in diese Reihe ein, hatte aber keinerlei Schwierigkeiten, da das Buch unabhängig davon gelesen werden kann.
Der Prolog startet mit einem grausamen Mord an einer unbekannten Person und weckt dadurch gleich die Spannung. Danach steigt man erst in das Geschehen rund um die Ermittlerin Laura ein, die in einem möglichen Mordfall in einem aufgetauchten Video ermittelt. Als klar ist, dass es kein Fake ist, nimmt die Geschichte immer mehr an Fahrt auf und das Team um Laura versucht alles, um weitere Morde zu verhindern. Doch können sie den Wettlauf mit der Zeit und einem Mörder, der scheinbar wahllos tötet, gewinnen?
Ich war von Anfang an gefesselt und konnte das Buch kaum aus der Hand legen, denn obwohl die Suche eine Weile scheinbar erfolglos ist, ist die Handlung trotzdem sehr spannend. Durch die Rückblenden zu anfangs unbekannten Personen wird eine gelungende Abwechslung geboten, die zum miträtseln einlädt. Mit der Zeit werden die Zusammenhänge immer klarer, bis sie am Ende ein stimmiges Bild ergeben.

Fazit

Sehr gelungener Thriller, der absolut überzeugt.

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(8)

10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

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Toter Nachbar Guter Nachbar: Krimi

Jan P. Zille
E-Buch Text: 209 Seiten
Erschienen bei null, 05.05.2018
ISBN B07CWGD1HH
Genre: Sonstiges

Rezension:

Klapptext

Die Stadt ist mächtig stolz auf ihre neue Universität. Der Gessener Bezirk Innerfelden wird von Betriebsamkeit und pulsierendem Leben geradezu überschwemmt.

Rund um den Campus junge, fröhliche Menschen, so weit das Auge reicht.

Einem Häufchen alteingesessener Bürger sind die neuen Verhältnisse ein Dorn im Auge. Die kommen einfach nicht damit klar. Diese Eingeborenen wollen ihre Ruhe zurückhaben. Weg mit den Studenten, weg mit den lärmenden Störenfrieden!

Hauen die nicht freiwillig ab, so bleibt uns nur Gewalt. Wir wollen so leben wie bisher. Haut ab oder wir bringen euch um! Wir wissen, was wir tun: Es wird wie Selbstmord aussehen.

15 Jahre später ist von derlei Startproblemchen rund um die stattliche Uni Gessen längst nichts mehr zu spüren. Der alte Kripochef Paulchen Rauter tritt in den wohlverdienten Ruhestand und damit ist die Kripo führerlos und kopflos. Das ist der Startschuss für einen von langer Hand geplanten Vergeltungsschlag – mit einer Maxime – Rache um jeden Preis. Die einstmaligen Killer, ihre Komplizen und Mitwisser, sie alle müssen sterben.

Von Mordtag zu Mordtag. Eine arktische Kältewelle liegt über dem Land und die schmucke Universitätsstadt Gessen bangt sich in diesem späten Rachewinter von einem Februarsonntag zum nächsten. Samstag ist Lottotag, Sonntag ist Mordtag.

Der pensionierte hochrangige Kriminalbeamte Paulchen Rauter vergnügt sich indes lieber mit seinem alten Mariechen, als sich in die Ermittlungen seiner Nachfolger einzumischen …

Cover

Das Cover ist im typischen Stil eines Krimis gehalten und lässt erstmal nicht den Witz der Geschichte vermuten. Die kalten, düsteren Farben, die Totenschädel, das Blut und der Grabstein verweisen auf die Morde. Der Titel verdeutlicht die Einstellung der alteingessenen Bürger, die mit dem Rummel nicht zurechtkommen.

Schreibstil

Das Buch ist in einem einfachen, sehr lockeren Stil geschrieben, der mit viel unerwartetem Witz aufwartet. Dabei ist die Geschichte aber nicht lächerlich, vielmehr lässt sie sich mit einem humorvollen Augenzwinkern lesen. Auch die Spannung kommt nicht zu kurz und so hat man das Buch schnell verschlungen.

(Haupt-)Charaktere

Paulchen genießt seine Pensionierung in vollen Zügen mit seiner Frau Mariechen. Die beiden kommen sehr schrullig und leicht sonderbar rüber, aber eine Andeutung lässt erkennen, dass sie sich bewusst so verhalten. Ganz kann Paulchen die Fälle allerdings nicht ignorieren und hängt bald selber tiefer in dem Geschehen, als er gedacht hätte.
Xandy ist der neue Leiter der Mordermittlung, dem ein Tatort nicht blutig genug sein kann. Seine Lust an Blut in rauen Mengen ist herrlich makaber, doch er ist dem Druck der Verantwortung nicht lange gewachsen.
Der Gute Bruder ist der Kopf der Mörder, er hat alles über die Jahre genau geplant, versorgt seine Leute mit allen nötigen Mitteln und macht sich selber die Hände nicht schmutzig. Seine wahre Identität überrascht.
Dazu kommen noch ein Haufen Polizisten, die nicht wirklich viel Ahnung zu haben scheinen, etliche Täter und Opfer und ein paar mehr.

Persönliche Meinung

Vor 15 Jahren wurde eine Studentin ermordet und ihr Bruder sinnt auf Rache. Mit einem ausgeklügelten Plan und sorgfältiger Vorbereitung kommt ihm keiner auf die Schliche. Denn die Morde damals wurden nie aufgeklärt, sondern als Selbstmorde verbucht. Daher kommt ihm keiner auf die Schliche, als er sein Netzwerk der Rächer aus den Verwandten, Opfern und Freunden aufbaut.
Die Ermittler sind ein hoffnungsloser Haufen und können keine Fortschritte aufweisen, auch ein Wechsel in der Mordkommisarleitung verspricht keinen Erfolg. Im Gegenteil, es wird vieles erst so richtig lächerlich und der selbsternannte Topkomissar aus der Großstadt schießt sich ein Eigentor.
Paulchen hält sich erst aus allem raus, denn er genießt seine Pensionierung, doch irgendwann siegt die Neugier und er und Mariechen machen sich auf die Suche. Als jedoch Mariechen zum zweiten Mal entführt wird, erkennt er den Ernst der Lage und beteiligt sich nicht mehr an dem Fall. Bald hat er direkten Kontakt zum Großen Bruder, erkennt seine Identität und lässt ihn, aus Sorge um Mariechen, gewähren.
Die ganze Geschichte wird herrlich makaber, leicht überzogenen und mit viel Witz erzählt, so dass sie sich deutlich von normalen Krimis abhebt. Es ist etwas ungewöhnlich, aber wenn man diesen Stil mag, wird man köstlich bis zum Ende unterhalten.

Fazit

Ein Muss für Fans von Krimis und Satire.

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(7)

9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

Rubinrotes Vermächtnis

John Kiru
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei hansanord, 21.05.2018
ISBN 9783947145041
Genre: Romane

Rezension:

Klapptext

1981.Christopher Jensen arbeitet als Kellner in einem Schnellrestaurant in dem malerischen Küstenstädtchen Monterey in Kalifornien. Die Begegnung mit der schönen, geheimnisvollen Kate konfrontiert ihn auf einen Schlag mit seiner Vergangenheit, die er so sehr verdrängt hat. Und plötzlich ist er in Gedanken wieder dort, wo die Tragödie seines Lebens einst ihren Anfang nahm: Kambodscha 1972. Doch gerade, als Christopher verzweifeln will, zeigt ihm Kate, dass das Leben für ihn noch viele Überraschungen bereithält...

Cover

Beim Cover fehlt mir die Farbe Rubinrot, um einen Bezug zu dem Titel herzustellen. Dafür finde ich es stimmig im Bezug auf "Lost Inside", durch die eher dunklen Farben und die verblasste Spiegelung im Wasser kommt die Verlorenheit gut rüber.

Schreibstil

Der Schreibstil ist einfach gehalten, gut verständlich und das Buch liest sich schnell. Die Emotionen waren für mich nicht wirklich greifbar, es wirkt hölzern und konnte mich dadurch nicht packen. Verwirrend ist auch, dass Chris im Wechsel aus der Ich- und der Er-Perspektive eine Rolle spielt. Störend fand ich zudem die vielen Ausrufezeichen, das liest sich wie in einem Aufsatz.

(Haupt-)Charaktere

Im Mittelpunkt steht Chris, der sich aus Enttäuschung gegenüber seinem Vater dem Vietnamkrieg verpflichtet, gefangen und gefoltert wird, und danach in einer Kneipe arbeitet.
Kate ist eine mysteriöse Fremde, die auf einmal auftaucht, wenig über sich erzählt, aber Chris sein gesamtes Leben erzählen lässt. Erst ganz zum Schluss erfährt man, wer sie war.

Persönliche Meinung

Man steigt im Prolog mit einem alten Mann ein, der über sich sinniert und andeutet, dass das Buch seine Geschichte erzählt. Da aber nicht mal mehr am Ende ein Bezug hergestellt wird, ist es etwas unstimmig.
Chris hadert mit sich und seinen Gefühlen, er kommt richtig phlegmatisch rüber und triftet dauernd so sehr mit seinen Gedanken ab, dass er seine Umwelt nicht mehr wahrnimmt. Man erfährt aber eine ganze Weile nicht, warum er so ist und ich empfand ihn als sehr anstrengenden Charakter. Seinen Job in der Kneipe scheint er auch nur eher aus Pflichtgefühl auszuführen, seine Freundin und Kollegin muss in dauernd aus seinen Tagträumen reißen und antreiben. Aus Kate ihrer Sicht wird auch erzählt, allerdings erfährt man lange so rein gar nichts über sie, dass sie schon fast dubios rüberkommt. Als Fremde taucht sie eines Tages auf, Chris lädt sie zum Essen zu sich ein und auf einmal bringt sie ihn durch psychologische Ausfragerei dazu, dass er sein gesamtes Leben, das er bisher keinem anvertraut hat, vor ihr ausbreitet. All seine Gefühle, Geheimnisse und Erlebnisse während dem Vietnamkrieg plaudert er aus, dabei ist der Stil so ohne Tiefe, dass es wie aus einem Drehbuch klingt. Diese Offenheit ist unrealistisch, genauso wie sein Gewaltmarsch nach der Folter und dass er mit einem offenen Rücken, der eine einzige Wunde ist, gleich am nächsten Tag erstmal schwimmen geht.
Gegen Ende folgen dann noch seitenlange, sehr nüchterne Aufzählungen aus der Vergangenheit, die ich überspringen musste, weil es zu langatmig wurde. Der Schluss mit der Aufklärung war ganz gut, konnte leider aber den restlichen Eindruck von dem Buch nicht mehr retten.

Fazit

Die Idee vom Buch finde ich gut, die Umsetzung war leider gar nicht mein Fall. Da es aber durchaus sehr positive Stimmen gibt, ist der Stil definitiv Geschmackssache.

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12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

agentin, ermitteln, falsche beschuldigung, familie, humor, ink rebels, katz-und-maus-spiel, keine gemeinsame zukunft;, kunstdieb, liebe, liebesgeschichte, london, mord am vater;, mördersuche, raubüberfall

London Heist 2: No more secrets

Jonna McKay
Flexibler Einband: 286 Seiten
Erschienen bei ink rebels, 15.05.2018
ISBN 9783958693340
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Klapptext

Katz und Maus war gestern - zwischen Helen Shepherd und Lucien Levraix liegt die Sache inzwischen ganz anders. Misstrauisch umkreisen sie sich, und der Preis auf beiden Seiten ist hoch. Bald müssen sie sich fragen: Wie viel Wahrheit lässt sich ertragen, und was ist wer bereit, dafür zu zahlen?
Rasant steuert der Fall auf seinen dramatischen Höhepunkt zu, und beide wissen: für mindestens einen von ihnen gibt es danach kein Zurück.

Cover

Das Cover ist durch den schwarzen Hintergrund etwas düster, passt somit gut zu einem Krimi. Der Mann, der nur halb zu sehen ist, wirkt attraktiv und geheimnisvoll und ist eine gelungene Anspielung auf die undurchsichtige Vergangenheit von Lucien. Außerdem ist durch den Big Ben auch ein Bezug zu London hergestellt.

Schreibstil

Wie die ersten Teile ist auch hier der Stil einfach gehalten und flüssig zu lesen. Gut gefallen hat mir wieder, dass die Autorin es schafft auch ohne großartige Gewaltszenen auszukommen und trotzdem eine knisternde Spannung aufrechtzuhalten. Die Kapitel fallen wieder etwas länger aus, lassen sich aber zügig lesen.

(Haupt-)Charaktere

Helen ist eine Polizistin, die den Mörder ihres Vaters finden will und sich eisern auf ihr Ziel hingearbeitet hat. Trotz ihrer Vorsätze und der Treue gegenüber ihrem Beruf und ihren Kollegen scheint sie sich bald nicht mehr so sicher zu sein, welchen Weg sie wählen wird.
Lucien ist charismatisch, attraktiv und wird sehr sympathisch dargestellt, unter anderem auch wegen seiner Abneigung gegen Gewalt. Dadurch hatte ich sofort Neal aus der Serie White Collar vor Augen und dieses Bild hat mich bis zum Ende nicht losgelassen.
Emma Dupont ist nicht nur eine Jugendfreundin, sondern auch eine Freundin mit gewissen Vorzügen. Die beiden verbindet nicht nur die Vergangenheit in der Kindheit, sondern auch gemeinsame Raubzüge.
Dann gibt es, wie es in einem Krimi natürlich nicht fehlen darf, den Bösen, der auch vor Mord nicht zurückschreckt und die Cops.

Persönliche Meinung

Man muss unbedingt vorher die anderen Teile gelesen haben, da der viertel Teil nahtlos an den dritten anschließt und man sonst keinen Zusammenhang sieht.
Auch hier wird im Wechsel aus Helen's und Lucien's Sicht erzählt und man bekommt so von beiden Seiten die Gefühle und Eindrücke mit. Während die beiden sich weiterhin ein Katz und Maus Spiel liefern, erfährt man mehr Details aus ihrem Leben und ihrer Vergangenheit und so fügen sich die Puzzleteile zusammen.
Man steigt gleich in das Geschehen ein und Lucien offenbart Helen, dass er um ihren Beruf und ihre Aufgabe weiß und zeigt ihr eine bisher unbekannte Seite von sich. Als er einen Deal aushandeln will, sind sie erst überzeugt von seinen guten Absichten, doch meint er es wirklich ernst?
Lucien möchte nicht mehr auf der Flucht sein und inszeniert einen tödlichen Unfall. Helen vertraut nach ihrer anfänglichen Trauer ihren Instinkten und heftet sich an seine Fersen. So kommt sie auch hinter seine wahre Identität und ein düsteres Geheimnis, das eine gemeinsame Zukunft undenkbar macht. Doch ist dies  wirklich die Wahrheit? Werden sie eine gemeinsame Zukunft haben können? Entscheidet sie sich für oder gegen ihn?
Es bleibt bis zum Schluss spannend und auch wenn das Ende in sich abgeschlossen ist, bleiben noch viele Fragen und offene Wendungen, die Potential für eine weitere Fortsetzung bieten.

Fazit

Genauso gelungen wie das erste Buch und ich bin schon auf eine hoffentlich zweite Staffel gespannt.

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31 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 26 Rezensionen

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Scherbenfrau (Thriller)

Olaf Büttner
E-Buch Text
Erschienen bei dp DIGITAL PUBLISHERS, 09.05.2018
ISBN 9783960873952
Genre: Sonstiges

Rezension:

Klapptext

Emily ist begeistert von Vera, der neuen Freundin ihres Vaters. Endlich scheint das Familienidyll perfekt, denn Vera liebt Perfektion. Aber Veras makellose Fassade bekommt auf einmal Risse: Plötzlich spielt sie die Übermutter, spricht von Heirat und Kindern und bestimmt das Leben von Vater und Tochter immer mehr, was Emilys Vater im Liebestaumel nicht zu bemerken scheint. Misstrauisch geworden forscht Emily in Veras Vergangenheit. Doch da nimmt das Unglück bereits seinen Lauf, denn Vera will die perfekte Familie – um jeden Preis ...

Cover

Das Cover hat mich angesprochen und neugierig gemacht. Mir gefällt vor allem die Gestaltung mit dem relativ emotionslosen Gesicht der Frau, das ein Scherbenmuster aufweist und sich so auf den Titel bezieht.

Schreibstil

Das Buch ist sehr einfach geschrieben und spricht mit seiner Wortwahl eher junge Leser an. Auch die Spannung ist nicht wirklich gegeben, da die Ereignisse klischeehaft und somit vorhersehbar sind.

(Haupt-)Charaktere

Emily wirkt am Anfang eher zurückhaltend und lässt sich von ihrer Freundin sehr viel sagen. Ab der Mitte macht sie plötzlich eine Wandlung durch und zeigt sich sehr direkt und auch wehrhaft.
Lena ist ihre beste Freundin und Wortführerin, sie ist sehr bestimmend und drängt Emily zu den Datingplänen. Ihren kleinen Bruder nennt sie nur Pupsi, weil er Blähungen hat. Dieses Verhalten ist sehr kindisch und passt nicht zu einer Jugendlichen mit 17 Jahren.
Hendrik ist der Schwarm von Emily, der den beiden später hilft, dabei aber total um den heißen Brei redet.
Vera ist die schöne Böse, die psychisch mehr als labil ist und innerhalb kürzester Zeit nicht nur Emily's Vater betört, sondern ihn auch manipuliert.
Paul ist Emily's Vater, erst wirkt er sehr sympathisch und um seine Tochter besorgt, doch dann lässt er sie den ganzen Tag mit ihren Sorgen alleine und lässt sich viel zu schnell von Vera beeinflussen.
Die Charaktere sind extrem oberflächlich gehalten und den Mittelpunkt spielen die Jugendlichen, die Erwachsenen sind mehr oder weniger Randfiguren, die auch im großen Drama eher nebenher laufen. Hiermit wurde eindeutig die Zielgruppe, die für mich den Anschein von einem Thriller für Erwachsene machte, verfehlt.

Persönliche Meinung

Man beginnt die Geschichte mit der Suche von Emily und Lena nach einer neuen Frau in Paul's Leben. Das liest sich erst ganz witzig, aber Emily ihre Zweifel lassen die Frage aufkommen, warum sie die Idee nicht einfach aufgibt, sondern sich so sehr von Lena beeinflussen lässt. Sehr störend fand ich auch das Pupsi-Gerede, gemeint ist der kleine Alex, denn so reden keine Jugendlichen, sondern Kinder.
Die Handlung ist sehr klischeehaft und vorhersehbar, dadurch hat sich bei mir keine Spannung aufgebaut. Dass hier eher die Jugendlichen die Hauptrolle spielen und auch den Fall in die Hand nehmen, ist durch die oberflächliche Schreibweise unglaubwürdig. Mir fehlt an diesem Buch einiges: Thrill, Spannung, Tiefe, glaubwürdige Charaktere und eine packende Handlung.

Fazit

Gute Idee, leider war die Umsetzung für mich ein Reinfall.

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30 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

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Niemand wird dich hören

Eva Geßner
E-Buch Text
Erschienen bei dp DIGITAL PUBLISHERS, 14.06.2018
ISBN 9783960873969
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Klapptext

Jahrelang hat sie sich nicht an den Tod ihrer Schwester erinnert. Jahrelang hat sie keine Fragen gestellt. Doch nun wird sie in ihren Albträumen verfolgt …

Über zwanzig Jahre nach dem Selbstmord ihrer Schwester scheint Annas Leben in bester Ordnung: Sie ist erfolgreiche Anwältin und ihr Mann ein ehrgeiziger Chefarzt. Die Ereignisse von damals hat sie völlig verdrängt. Doch in ihrer Ehe kriselt es und Anna wird von immer wiederkehrenden Träumen gequält: ein dunkler Flur, ein blauer Schmetterling und das hilflose Weinen eines Mädchens lassen sie nicht mehr los.

Anna ahnt, dass die Träume mit dem Tod ihrer Schwester zu tun haben. Doch um die Wahrheit zu entschlüsseln, muss sie tief in ihr Unterbewusstsein vordringen. Scheinbar zufällig begegnet sie dem suspendierten Hauptkommissar Fritz Sander, der ihr seine Hilfe anbietet. Die beiden geraten in ein Netz aus Lügen, Korruption, Mord und Geheimnissen. Wem kann Anna noch trauen und was lauert in ihrer Erinnerung?

Cover

Das Cover ist sehr ansprechend gestaltet und gibt sehr gut den Titel wieder. Auch der blaue Schmetterling stellt einen Bezug zu dem Buch dar und das Blau spiegelt sowohl die Farbe, die immer wieder auftaucht (Augen, Schmetterling), als auch die Kühle, die einem stellenweise entgegenschlägt.

Schreibstil

Das Buch ist einfach und gut verständlich geschrieben, die Spannung ist von Anfang gegeben und steigert sich immer weiter, bis sie im Ende ihr Finale findet. Gut gefallen hat mir, dass der Epilog noch ein wenig weitergeht und aus dem Alltagsleben erzählt, das hat die Geschichte abgerundet. Die kurzen Kapitel laden dazu ein, das Buch zügig zu lesen und bringen durch die verschiedenen Sichtweisen Abwechslung rein.
Zwischendurch findet man ein paar kleine Rechtschreibfehler.

(Haupt-)Charaktere

Anna ist erstmal die typische, abgebrühte Anwältin, die ihre Mandanten freiboxt. Doch sie war und ist nicht immer so, erst durch ihren Beruf hat sie sich zur Eiskönigin entwickelt. Mit der Zeit lernt man ihre verletzliche, sensible Seite kennen, die sich nach richtiger Liebe sehnt.
Fritz ist ein gut aussehender, trainierter Cop mit einem Packen privater Probleme, die sich auf sein Berufsleben ausgewirkt haben, wodurch er suspendiert wurde. Hinter der rauen Schale steckt allerdings ein weicher Kern und bald muss er eine Wahl zwischen Beruf und Liebe treffen. Oder kann er beides haben?
Rolf ist nicht nur ein Kollege, sondern war auch noch ein sehr guter Freund. Die Liebe zur gleichen Frau hat die beiden entzweit, können sie wieder zueinander finden und ihre gemeinsame Arbeit forsetzen?

Persönliche Meinung

Man steigt schnell in das Geschehen ein und die Autorin schafft es, dass nicht nur der Thrill gegeben ist, sondern dass auch die Geschichten der Personen und ihre Persönlichkeit immer präsent sind. Die Rückblenden zu dem Mädchen und seiner schockierenden Vergangenheit lassen einen von Anfang an miträtseln. Gut gelungen ist hier auch der Wechsel zwischen den einzelnen Handlungssträngen, die trotzdem immer im Bezug zueinander bleiben. Die Rätsel werden nach und nach gelöst, dadurch bleibt die Spannung bis zum Ende erhalten.

Fazit

Ein spannender Thriller, bei dem auch die zwischenmenschlichen Beziehungen nicht zu kurz kommen.

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18 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

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Nordland. Hamburg 2059 - Freiheit

Gabriele Albers
Flexibler Einband: 668 Seiten
Erschienen bei Acabus Verlag, 27.02.2018
ISBN 9783862825493
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Klapptext

Hamburg im Jahr 2059. Die Bundesrepublik ist Geschichte. Die nördlichen Bundesländer haben sich zu „Nordland“ zusammengeschlossen, einem Staat, in dem allein das Geld regiert. Politiker, Richter, Frauen – in Nordlands Hauptstadt Hamburg ist alles käuflich. Als ein Mann aus dem heruntergekommenen Schanzenviertel für ein Verbrechen hingerichtet wird, das er nicht begangen hat, regt sich ein lang vergessener Widerstand. Lillith, die zu den reichen Birds gehört, sympathisiert mit den Rebellen. Sie ahnt, dass mehr hinter dem Aufstand steckt. Aber Nordland ist ein gefährlicher Ort für Frauen, die das bestehende System hinterfragen. Die Männer an der Spitze räumen jeden aus dem Weg, der das fragile Gleichgewicht des Landes bedroht. Und Lilliths Vater ist nicht dafür bekannt, Ausnahmen zu machen …

Cover

Das Cover ist ansprechend zum Thema Dystopie gestaltet. Die Farben sind dunkel und eher trist gehalten. Der Fernsehturm von Hamburg stellt einen direkten Bezug dar, die Vögel können sowohl für die Drohnen, als auch die Freiheit stehen und der zackige, zerissene Rand erinnert an die Zerstörung.

Schreibstil

Das Buch ist in einem angenehm zu lesenden Stil geschrieben und auch die paar Fremd(sprachen)wörter zwischendurch sind entweder übersetzt, bzw. erklären sich durch den Zusammenhang von selber. Die Kapitel sind unterschiedlich lang und wechseln sich aus Lillith's Sicht und der von Omega ab. Wenn man nur schnell ein Kapitel lesen möchte, empfiehlt es sich vorher die Länge zu prüfen, denn manche sind deutlich länger. Die Autorin schafft es trotz der Dicke des Buches durchgehend die Spannung zu halten und überzeugt durch unvorhersehbare Wendungen, viel Gefühl und authentische Charaktere.

(Haupt-)Charaktere

Lillith ist die Tochter eines hoch angesehenen Ratmitglieds und zudem eine Hochsensible, d.h., sie spürt die Emotionen ihres Gegenüber wie ihre eigenen. Sie unterstützt ihren Vater im Hintergrund und möchte später in seine Fußstapfen treten, doch die Frauen in Nordland haben nur sehr wenige Rechte. Nach einem Zwischenfall sympathisiert sie mit den Widerstandskämpfern von Omega und das wird ihr zum Verhängnis.
Bo(sse) muss miterleben, wie sein Vater zu Unrecht hingerichtet wird und um seinen letzten Wunsch zu erfüllen, ruft er Omega wieder ins Leben. Nur ist er der Aufgabe und den Verantwortungen als Anführer wirklich gewachsen?
Davide ist Lillith's Vater und gehört als Gründungsmitglied zu der Spitze Nordlands. Seine eiserne Durchsetzungskraft und Gefühlslosigkeit lassen ihn unsympathisch erscheinen, aber ist er wirklich so?
Dazu kommen noch so viele andere Charaktere, sie alle aufzuzählen würde den Rahmen sprengen. Alle haben aber eins gemein, sie sind wunderbar ausgearbeitet und trotz ihrer Vielzahl verliert man nicht den Überblick.

Persönliche Meinung

Das Buch beginnt mit dem Überfall und Mord eines Mannes in einer verlassenen Gegend, der eine Vorschau ist und später genauer thematisiert wird.
Danach wird man mehr oder weniger gleich mitten in das Geschehen gezogen und fühlt sich trotzdem nicht auf verlorenem Posten, da durch Erinnerungen, Rückblenden und Erzählungen die Vergangenheit nicht zu kurz kommt. Die Charaktere sind authentisch und gut beschrieben, so gehen sie nicht in der Fülle unter und man findet sich in den verschiedenen Handlungen gut zurecht.
Die technischen Fortschritte in Nordland sind nicht überzogen und man kann sie sich gut in unserer Zukunft vorstellen, ein paar Parallelen zur heutigen Zeit kann man bereits erkennen. Gleichzeitig gibt es einen enormen gesellschaftlichen Rückschritt, Frauen haben so gut wie keine Rechte mehr und dürfen somit keine wichtigen Posten einnehmen. Sie müssen sich, zumindest in der Oberschicht, Zwangsehen unterwerfen, um die besten Verbindungen für ihre Männer und Familien zu sichern. Die Kluft zwischen den Armen und Reichen ist riesig, so gibt es die Armenviertel, in denen die Leute gerade so (über)leben können und die Reichenviertel mit allem Luxus, größtem Sicherheitsstandard und riesigem Reichtum.
Die Idee der Gründung von Nordland basiert auf einer harmonischen, gewaltfreien Machtteilung, doch nach 25 Jahren beginnt diese Fassade durch die Gier nach Macht und mehr Geld zu bröckeln.
Inmitten von diesem Chaos, der immer größer werdenden Gewalt gegenüber dem normalen Volk, erheben sich die ersten Gegenstimmen und Omega wird wieder ins Leben gerufen. Doch können die Rebellen den Untergang aufhalten? Kann Lillith ihnen helfen, oder wird diese Verbindung sie selber ins Verderben stürzen? Oder gibt es keine Hoffnung mehr und Nordland wird einer mit Gewalt durchgesetzten Diktatur unterworfen?

Fazit

Absolut spannende Dystopie, die teilweise auch erschreckend real und in Zukunft möglich ist. Das Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gepackt.

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100 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 76 Rezensionen

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Gleis der Vergeltung

Astrid Korten
Flexibler Einband: 309 Seiten
Erschienen bei Independently published, 20.05.2018
ISBN 9781982949457
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Klapptext

Lynn-Elisabeth von Raaben erlebt den dunkelsten Tag ihres Lebens, der ihr schönster hätte werden sollen. Benedikt, ihr Verlobter, verunglückt tödlich auf dem Weg zu seiner Braut.

Sieben Jahre später erhält Lynn den Anruf einer Frau, der sie völlig aus der Bahn wirft und der Benedikts Unfalltod in ein anderes Licht rückt.

Sie trifft eine folgenschwere Entscheidung.

Als wenig später ein Mord geschieht, stürzt Lynn in den Abgrund ihrer eigenen Vergangenheit ...

Cover

Das Cover ist düster gehalten, man sieht eine rothaarige Frau in einem Brautkleid und mit einer roten Rose in der Hand auf Bahngleisen kauern. All diese Komponenten lassen sich auch im Buch finden und sind gut gewählt.

Schreibstil

Der Stil wechselt zwischen kühl, berechenbar, distanziert und emotional, verzweifelt und gewaltig. Je nachdem, von welchem Charakter gerade erzählt wird, passt sich die Autorin an und schafft es, den jeweilig passenden Ton bis zum Ende zu treffen. Zu Beginn wird man sanft an die Geschichte herangeführt, doch je mehr Seiten man liest, desto mehr steigt die Spannung. Die Autorin hat einen eigenen Stil, sie lässt von Anfang an viele Fragen unbeantwortet, es kommen immer mehr dazu und erst im Finale versteht man alles.
Zwischendurch lassen sich ein paar kleine Rechtschreibfehler finden, dies wird in der Bewertung nicht berücksichtigt.

(Haupt-)Charaktere

Da die Geschichte im Wechsel aus verschiedenen Sichten erzählt wird, beschränke ich mich auf diese Charaktere.
Lynn ist der Hauptcharakter, sie ist von ihrer Trauer gefangen und sinnt nach Rache. Hinter ihr kühlen, teils abgebrüht wirkenden Fassade verbirgt sich eine schockierende Vergangenheit.
"Sie" - die Unbekannten und ihre rätselhaften Rückblicke.
Maarten, Hendrik und Annabelle, drei Freunde, die ein gemeinsames Geheimnis hüten, das ihnen zum Verhängnis wird.
Die Charaktere sind glaubhaft umgesetzt und jeder hat seine eigene Persönlichkeit.

Persönliche Meinung

Das Buch bringt gleich von Anfang viele offene Fragen und Rätsel mit sich, die immer verwirrender werden und ich wusste lange nicht, ob mir dieser Stil gefällt. Nachdem ich das Buch beendet hatte und die Geheimnisse gelüftet waren, musste ich jedoch meine Meinung ändern, denn es passt einfach.  Denn der Inhalt ist genau das: geheimnisvoll, rätselhaft, düster, verwirrend, schockierend und dies hat die Autorin gekonnt umgesetzt. Also an jeden Zweifler - bleibt bis zum Schluss dran und lasst das Gesamtpaket auf euch wirken.
Die Geschichte basiert auf einer wahren Begebenheit und mit diesem Wissen im Hinterkopf ist es umso schockierender, welche Abgründe der Menschheit sich hier auftun. Es ist mutig, sich solch einer Thematik zu stellen, zu recherchieren und damit auseinanderzusetzen, um es glaubhaft wiedergeben zu können. Durch die stetig wechselnden Sichtweisen bekommt man viele Eindrücke, die sich erst zum Ende hin zu einem Gesamtbild zusammenfügen. Somit steigt die Spannung immer weiter und man kann das Buch kaum aus den Händen legen.

Fazit

Ein sehr sensibles und leider noch oft totgeschwiegenes Thema wird hier zur Sprache gebracht. Die Autorin will die Augen öffnen und darauf aufmerksam machen und das gelingt ihr.

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