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25 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

thriller, übermutter

Scherbenfrau (Thriller)

Olaf Büttner
E-Buch Text
Erschienen bei dp DIGITAL PUBLISHERS, 09.05.2018
ISBN 9783960873952
Genre: Sonstiges

Rezension:

Klapptext

Emily ist begeistert von Vera, der neuen Freundin ihres Vaters. Endlich scheint das Familienidyll perfekt, denn Vera liebt Perfektion. Aber Veras makellose Fassade bekommt auf einmal Risse: Plötzlich spielt sie die Übermutter, spricht von Heirat und Kindern und bestimmt das Leben von Vater und Tochter immer mehr, was Emilys Vater im Liebestaumel nicht zu bemerken scheint. Misstrauisch geworden forscht Emily in Veras Vergangenheit. Doch da nimmt das Unglück bereits seinen Lauf, denn Vera will die perfekte Familie – um jeden Preis ...

Cover

Das Cover hat mich angesprochen und neugierig gemacht. Mir gefällt vor allem die Gestaltung mit dem relativ emotionslosen Gesicht der Frau, das ein Scherbenmuster aufweist und sich so auf den Titel bezieht.

Schreibstil

Das Buch ist sehr einfach geschrieben und spricht mit seiner Wortwahl eher junge Leser an. Auch die Spannung ist nicht wirklich gegeben, da die Ereignisse klischeehaft und somit vorhersehbar sind.

(Haupt-)Charaktere

Emily wirkt am Anfang eher zurückhaltend und lässt sich von ihrer Freundin sehr viel sagen. Ab der Mitte macht sie plötzlich eine Wandlung durch und zeigt sich sehr direkt und auch wehrhaft.
Lena ist ihre beste Freundin und Wortführerin, sie ist sehr bestimmend und drängt Emily zu den Datingplänen. Ihren kleinen Bruder nennt sie nur Pupsi, weil er Blähungen hat. Dieses Verhalten ist sehr kindisch und passt nicht zu einer Jugendlichen mit 17 Jahren.
Hendrik ist der Schwarm von Emily, der den beiden später hilft, dabei aber total um den heißen Brei redet.
Vera ist die schöne Böse, die psychisch mehr als labil ist und innerhalb kürzester Zeit nicht nur Emily's Vater betört, sondern ihn auch manipuliert.
Paul ist Emily's Vater, erst wirkt er sehr sympathisch und um seine Tochter besorgt, doch dann lässt er sie den ganzen Tag mit ihren Sorgen alleine und lässt sich viel zu schnell von Vera beeinflussen.
Die Charaktere sind extrem oberflächlich gehalten und den Mittelpunkt spielen die Jugendlichen, die Erwachsenen sind mehr oder weniger Randfiguren, die auch im großen Drama eher nebenher laufen. Hiermit wurde eindeutig die Zielgruppe, die für mich den Anschein von einem Thriller für Erwachsene machte, verfehlt.

Persönliche Meinung

Man beginnt die Geschichte mit der Suche von Emily und Lena nach einer neuen Frau in Paul's Leben. Das liest sich erst ganz witzig, aber Emily ihre Zweifel lassen die Frage aufkommen, warum sie die Idee nicht einfach aufgibt, sondern sich so sehr von Lena beeinflussen lässt. Sehr störend fand ich auch das Pupsi-Gerede, gemeint ist der kleine Alex, denn so reden keine Jugendlichen, sondern Kinder.
Die Handlung ist sehr klischeehaft und vorhersehbar, dadurch hat sich bei mir keine Spannung aufgebaut. Dass hier eher die Jugendlichen die Hauptrolle spielen und auch den Fall in die Hand nehmen, ist durch die oberflächliche Schreibweise unglaubwürdig. Mir fehlt an diesem Buch einiges: Thrill, Spannung, Tiefe, glaubwürdige Charaktere und eine packende Handlung.

Fazit

Gute Idee, leider war die Umsetzung für mich ein Reinfall.

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(16)

21 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

alkohol, freundschaft, korruption, krimi, liebe auf den ersten blick, missbrauch, spannung, suspendierung, thriller, träume

Niemand wird dich hören

Eva Geßner
E-Buch Text
Erschienen bei dp DIGITAL PUBLISHERS, 14.06.2018
ISBN 9783960873969
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Klapptext

Jahrelang hat sie sich nicht an den Tod ihrer Schwester erinnert. Jahrelang hat sie keine Fragen gestellt. Doch nun wird sie in ihren Albträumen verfolgt …

Über zwanzig Jahre nach dem Selbstmord ihrer Schwester scheint Annas Leben in bester Ordnung: Sie ist erfolgreiche Anwältin und ihr Mann ein ehrgeiziger Chefarzt. Die Ereignisse von damals hat sie völlig verdrängt. Doch in ihrer Ehe kriselt es und Anna wird von immer wiederkehrenden Träumen gequält: ein dunkler Flur, ein blauer Schmetterling und das hilflose Weinen eines Mädchens lassen sie nicht mehr los.

Anna ahnt, dass die Träume mit dem Tod ihrer Schwester zu tun haben. Doch um die Wahrheit zu entschlüsseln, muss sie tief in ihr Unterbewusstsein vordringen. Scheinbar zufällig begegnet sie dem suspendierten Hauptkommissar Fritz Sander, der ihr seine Hilfe anbietet. Die beiden geraten in ein Netz aus Lügen, Korruption, Mord und Geheimnissen. Wem kann Anna noch trauen und was lauert in ihrer Erinnerung?

Cover

Das Cover ist sehr ansprechend gestaltet und gibt sehr gut den Titel wieder. Auch der blaue Schmetterling stellt einen Bezug zu dem Buch dar und das Blau spiegelt sowohl die Farbe, die immer wieder auftaucht (Augen, Schmetterling), als auch die Kühle, die einem stellenweise entgegenschlägt.

Schreibstil

Das Buch ist einfach und gut verständlich geschrieben, die Spannung ist von Anfang gegeben und steigert sich immer weiter, bis sie im Ende ihr Finale findet. Gut gefallen hat mir, dass der Epilog noch ein wenig weitergeht und aus dem Alltagsleben erzählt, das hat die Geschichte abgerundet. Die kurzen Kapitel laden dazu ein, das Buch zügig zu lesen und bringen durch die verschiedenen Sichtweisen Abwechslung rein.
Zwischendurch findet man ein paar kleine Rechtschreibfehler.

(Haupt-)Charaktere

Anna ist erstmal die typische, abgebrühte Anwältin, die ihre Mandanten freiboxt. Doch sie war und ist nicht immer so, erst durch ihren Beruf hat sie sich zur Eiskönigin entwickelt. Mit der Zeit lernt man ihre verletzliche, sensible Seite kennen, die sich nach richtiger Liebe sehnt.
Fritz ist ein gut aussehender, trainierter Cop mit einem Packen privater Probleme, die sich auf sein Berufsleben ausgewirkt haben, wodurch er suspendiert wurde. Hinter der rauen Schale steckt allerdings ein weicher Kern und bald muss er eine Wahl zwischen Beruf und Liebe treffen. Oder kann er beides haben?
Rolf ist nicht nur ein Kollege, sondern war auch noch ein sehr guter Freund. Die Liebe zur gleichen Frau hat die beiden entzweit, können sie wieder zueinander finden und ihre gemeinsame Arbeit forsetzen?

Persönliche Meinung

Man steigt schnell in das Geschehen ein und die Autorin schafft es, dass nicht nur der Thrill gegeben ist, sondern dass auch die Geschichten der Personen und ihre Persönlichkeit immer präsent sind. Die Rückblenden zu dem Mädchen und seiner schockierenden Vergangenheit lassen einen von Anfang an miträtseln. Gut gelungen ist hier auch der Wechsel zwischen den einzelnen Handlungssträngen, die trotzdem immer im Bezug zueinander bleiben. Die Rätsel werden nach und nach gelöst, dadurch bleibt die Spannung bis zum Ende erhalten.

Fazit

Ein spannender Thriller, bei dem auch die zwischenmenschlichen Beziehungen nicht zu kurz kommen.

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(2)

10 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

dystopien, gesellschaft, hamburg, lange bücher, norden, politik, rebellion, science fiction

Nordland. Hamburg 2059 - Freiheit

Gabriele Albers
Flexibler Einband: 668 Seiten
Erschienen bei Acabus Verlag, 27.02.2018
ISBN 9783862825493
Genre: Science-Fiction

Rezension:  
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75 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 62 Rezensionen

holland, kinder, korten, kuckuckskind, lüge, lynn von raaben, missbrauch, mord, rache, thriller, unfall, unrecht, vergangenheit, vergeltung, wut

Gleis der Vergeltung

Astrid Korten
Flexibler Einband: 309 Seiten
Erschienen bei Independently published, 20.05.2018
ISBN 9781982949457
Genre: Sonstiges

Rezension:

Klapptext

Lynn-Elisabeth von Raaben erlebt den dunkelsten Tag ihres Lebens, der ihr schönster hätte werden sollen. Benedikt, ihr Verlobter, verunglückt tödlich auf dem Weg zu seiner Braut.

Sieben Jahre später erhält Lynn den Anruf einer Frau, der sie völlig aus der Bahn wirft und der Benedikts Unfalltod in ein anderes Licht rückt.

Sie trifft eine folgenschwere Entscheidung.

Als wenig später ein Mord geschieht, stürzt Lynn in den Abgrund ihrer eigenen Vergangenheit ...

Cover

Das Cover ist düster gehalten, man sieht eine rothaarige Frau in einem Brautkleid und mit einer roten Rose in der Hand auf Bahngleisen kauern. All diese Komponenten lassen sich auch im Buch finden und sind gut gewählt.

Schreibstil

Der Stil wechselt zwischen kühl, berechenbar, distanziert und emotional, verzweifelt und gewaltig. Je nachdem, von welchem Charakter gerade erzählt wird, passt sich die Autorin an und schafft es, den jeweilig passenden Ton bis zum Ende zu treffen. Zu Beginn wird man sanft an die Geschichte herangeführt, doch je mehr Seiten man liest, desto mehr steigt die Spannung. Die Autorin hat einen eigenen Stil, sie lässt von Anfang an viele Fragen unbeantwortet, es kommen immer mehr dazu und erst im Finale versteht man alles.
Zwischendurch lassen sich ein paar kleine Rechtschreibfehler finden, dies wird in der Bewertung nicht berücksichtigt.

(Haupt-)Charaktere

Da die Geschichte im Wechsel aus verschiedenen Sichten erzählt wird, beschränke ich mich auf diese Charaktere.
Lynn ist der Hauptcharakter, sie ist von ihrer Trauer gefangen und sinnt nach Rache. Hinter ihr kühlen, teils abgebrüht wirkenden Fassade verbirgt sich eine schockierende Vergangenheit.
"Sie" - die Unbekannten und ihre rätselhaften Rückblicke.
Maarten, Hendrik und Annabelle, drei Freunde, die ein gemeinsames Geheimnis hüten, das ihnen zum Verhängnis wird.
Die Charaktere sind glaubhaft umgesetzt und jeder hat seine eigene Persönlichkeit.

Persönliche Meinung

Das Buch bringt gleich von Anfang viele offene Fragen und Rätsel mit sich, die immer verwirrender werden und ich wusste lange nicht, ob mir dieser Stil gefällt. Nachdem ich das Buch beendet hatte und die Geheimnisse gelüftet waren, musste ich jedoch meine Meinung ändern, denn es passt einfach.  Denn der Inhalt ist genau das: geheimnisvoll, rätselhaft, düster, verwirrend, schockierend und dies hat die Autorin gekonnt umgesetzt. Also an jeden Zweifler - bleibt bis zum Schluss dran und lasst das Gesamtpaket auf euch wirken.
Die Geschichte basiert auf einer wahren Begebenheit und mit diesem Wissen im Hinterkopf ist es umso schockierender, welche Abgründe der Menschheit sich hier auftun. Es ist mutig, sich solch einer Thematik zu stellen, zu recherchieren und damit auseinanderzusetzen, um es glaubhaft wiedergeben zu können. Durch die stetig wechselnden Sichtweisen bekommt man viele Eindrücke, die sich erst zum Ende hin zu einem Gesamtbild zusammenfügen. Somit steigt die Spannung immer weiter und man kann das Buch kaum aus den Händen legen.

Fazit

Ein sehr sensibles und leider noch oft totgeschwiegenes Thema wird hier zur Sprache gebracht. Die Autorin will die Augen öffnen und darauf aufmerksam machen und das gelingt ihr.

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10 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

70er jahre

Der gefangene Sommer

Christoph Steckelbruck
Fester Einband: 340 Seiten
Erschienen bei CONTE-VERLAG, 20.03.2018
ISBN 9783956021336
Genre: Romane

Rezension:  
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22 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

camorra, carabinieri, gabriel anwander, insel, italien, julian berger, krimi, kriminell, mafia, meer, mord, privatdetektiv, schutzgeld, urlaub, vulcano

Schutzgeld (Krimi, Spannung)

Gabriel Anwander
E-Buch Text
Erschienen bei dp DIGITAL PUBLISHERS, 17.05.2018
ISBN B07CST2QSR
Genre: Sonstiges

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(31)

44 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 29 Rezensionen

aurion, band 1, begeistert, corvin, der kanzler, düster, eins, estelle, eve pay, facettenreiche charaktere, fantas, fantasie, fantasy, gaube, schatten der dunkelheit

Schatten der Dunkelheit: Glaube

Eve Pay
E-Buch Text: 401 Seiten
Erschienen bei Selfpublisher, 19.02.2017
ISBN B06WLQDC24
Genre: Fantasy

Rezension:

Klapptext

Estelle sehnt sich nach den ganz großen Gefühlen. Nach mehreren gescheiterten Dates ist sie sich jedoch sicher, selbst das Problem zu sein. "Warum finde ich keinen Freund wie alle anderen? Wenigstens bin ich nicht mehr ungeküsst. Na ja, wenn man es genau nimmt, hätte ich auf die Küsse auch verzichten können. Uargh!" An ihrem achtzehnten Geburtstag gelangt sie durch ein magisches Portal in die Welt ihrer Vorfahren und erfährt, dass ausgerechnet sie ein Aurion sein soll. Ein Wesen, das die Liebe und das Licht einer ganzen Welt in sich trägt. Jahrtausendelang beschützt durch ihre männlichen Gefährten, den Sarafin. Estelle bleibt kaum Zeit, das Erlebte zu verarbeiten, denn ein skrupelloser Herrscher hat es auf sie und die anderen Aurion abgesehen. Gemeinsam mit dem Katzenmann Lior und dem geheimnisvollen Corvin begibt sie sich auf das Abenteuer ihres Lebens. Wird Estelle es schaffen, ein Volk aus den Klauen der heraufziehenden Finsternis zu befreien?

Cover

Das Cover ist gleichzeitig düster und lieblich, zieht einen in die Tiefe und vermittelt doch Leichtigkeit. Mich hat es sofort angesprochen und neugierig auf das Buch gemacht.

Schreibstil

Der Stil ist eher einfach gehalten und lässt sich gut lesen. Zwischendurch fand ich die Beschreibungen so gewaltig, dass ich etwas von den Eindrücken erschlagen war, aber die Bilder und die Legende am Schluss helfen einem gut und man hat ein klares Bild vor Augen. Gestört haben mich die Stellen, an denen das Stottern ausgeschrieben wurde, sowas unterbricht den Lesefluss.

(Haupt-)Charaktere

Estelle scheint zuerst ein normales Mädchen zu sein, das eher für sich bleibt und noch keine richtigen Erfahrungen im Beziehungsleben sammeln konnte. Dass ihre Mutter sie früh verlassen hat, lastet schwer auf ihr, aber ihr Vater ist ein großer Halt für sie.
Lior ist ein Wesen, das einer Katze gleicht, allerdings wie ein Mensch laufen und sprechen kann. Auf ihn stößt Estelle in der anderen Welt als erstes und auch wenn er erst ziemlich ruppig scheint, hat er ein großes Herz und ihr Wohl ist im sehr wichtig.
Bartisam spielt auch eine zentrale Rolle als Art Undercoveragent für die Geheimbewegung. Er ist sehr väterlich und bemüht um Estelle, vielleicht auch etwas zu sehr, da sie lange im Dunkeln tappt. Ich hoffe sehr, dass man ihn im weiteren Verlauf wieder lesen wird.
Corvin ist ein Sarafin, der nicht fliegen kann, da die Sarafin durch die Zerstörung der Stadt und der Aurion vom Himmel gefallen sind. Er scheint ein doppeltes Spiel zu spielen und nicht nur vom Kanzler abhängig zu sein. Wem wird am Ende seine Treue gehören?

Persönliche Meinung

Am Anfang plätschert man erst ein bisschen dahin, man erfährt mehr von Estelle, ihren Problemen mit Gefühlen und Jungs, sowie ein paar Details aus ihrer Familie. Den Einstieg fand ich ganz angenehm, man hat so gleich ein Bild von ihr vor sich und kann ihr Verhalten im weiteren Verlauf besser nachvollziehen.
Mit der zufälligen Entdeckung eines Briefes ihrer Mutter steigt dann die Spannung schnell an und lässt einen bis zum Ende nicht mehr los. Denn die Autorin gönnt einem kaum Atempausen und ein Ereignis jagt das nächste. Estelle erfährt von ihrer wahren Bestimmung, doch kann sie die Erwartungen als Unreine wirklich erfüllen? Die fremde Umgebung und das total andersartige Leben überfordern sie, so kommt sie schnell immer wieder an ihre Grenzen. Da sie auch nicht gerade eine taffe Person ist, wäre sie ohne ihre Kameraden aufgeschmissen. Hier fand ich die Beschreibungen ihrer Gefühle, ihre Zerissenheit und auch Naivität gut umgesetzt. Dazu kommen dann noch die neuen Gefühle gegenüber Corvin, die sie bisher nicht kannte und sie zusätzlich verunsichern. Als dann auch noch die Stadt droht zu zerfallen, bleibt ihnen nur noch der vorzeitige Aufbruch und eine Reise voller Gefahren.

Fazit

Wer es gerne düster hat, Märchen mag und sich von vielschichtigen Geschichten nicht abschrecken lässt, ist hier genau richtig.

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26 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

amerika, cop, familie, folter, gewalt, nika s. daverson, rache, rache um jeden preis, thriller

Rache um jeden Preis

Nika S. Daveron
E-Buch Text
Erschienen bei Papierverzierer Verlag, 15.05.2018
ISBN 9783959623520
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Klapptext

Als seine Tochter brutal ermordet wurde, brach für Leo eine Welt zusammen. Der ehemalige Cop lebt zurückgezogen und verwahrlost, er steht kurz vor der Scheidung und ihm droht der Sorgerechtsentzug für seine beiden verbliebenen Kinder. Doch er weiß etwas, das auf die Mörder seiner Tochter hinweist. Und für diesen Hinweis ist er bereit alles auf eine Karte zu setzen. Er nimmt die Spur auf, und für ihn beginnt ein Rachefeldzug ... um jeden Preis.

Cover

Das Cover ist sehr ansprechend gestaltet und hat mich neugierig auf das Buch gemacht. Vor allem die Pistole, die als Rahmen für den Titel dient, gefällt mir gut.

Schreibstil

Das Buch ist flüssig zu lesen. Teilweise ist es sehr umgangssprachlich und derb, dies passt aber gut zu der 'Unterwelt' und den zwielichtigen Gestalten. Die Kapitel waren mir zu lang, wenn man sie jeweils in einem Rutsch lesen möchte, sollte man etwas Zeit einplanen. Gut gefallen hat mir hier der Wechsel der Titel, die auf den jeweiligen Protagonisten angespielt haben. Leider hat mir die Spannung gefehlt, so hat mich das Buch nicht wirklich packen können.

(Haupt-)Charaktere

Leo ist ein ehemaliger Marine und Cop, der nach dem gewaltsamen Tod seiner Tochter nach Rache sinnt.
Hale ist ein Killer, der sich seine Dienste gut bezahlen lässt. Er geht zwar über Leichen, zeigt aber dennoch hie und da einen Funken Menschlichkeit.
Ghost ist, wie der Name schon sagt, eine Person mit vielen Unbekannten und Geheimnissen.
Dazu kommen noch ein paar Ganoven, Leo's Familie und Kollegen.

Persönliche Meinung

Die Geschichte startet erst spannend mit Leo's Rachegedanken, seinem Kontakt zu Hale und der Hartnäckigkeit der Spurensuche. Je weiter man liest, desto mehr lässt leider die Spannung nach und man plätschert durch das Buch. Die Handlung wiederholt sich mehr oder weniger in jedem Kapitel und auch die Attentate und Verfolgungsjagden konnten mich durch den nüchternen Stil nicht mitreißen. Das hat sich bis zum Ende nicht geändert und auch die finale Wendung kam nicht sehr überraschend.

Fazit

Nett zu lesen, mich konnte es allerdings nicht wirklich packen.

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18 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

ink rebels, interpol, krim, krimi, kunstdiebstahl, kunstraub, liebe, liebesgeschichte, london, meisterdieb, mord, mördersuche, scotland yard, spannung, trickdiebe

London Heist 1: Masks & Mirrors

Jonna McKay
Flexibler Einband: 380 Seiten
Erschienen bei ink rebels, 01.03.2018
ISBN 9783958693241
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt

“Liebe darf nicht wehtun”, hat Helen Shepherds Vater immer gesagt. Doch er ist tot, und Helen jagt seinen Mörder. Erst einmal jedoch soll die Interpol-Agentin ihre Kollegen von Scotland Yard bei der Vereitelung eines Raubzugs unterstützen – eine wohl eher beschauliche Aufgabe. Allerdings hat sie nicht damit gerechnet, dass man sie gleich undercover auf den berühmt-berüchtigten Meisterdieb Lucien Levraix ansetzen würde. Das Katz-und-Maus-Spiel mit dem charmanten Ganoven ist allerdings schon bald ihr kleinstes Problem, denn auf einmal findet sie sich gefangen in einem gefährlichen Kampf zwischen ihm und seinem ärgsten Feind.

Cover

Das Cover ist durch den schwarzen Hintergrund etwas düster, passt somit gut zu einem Krimi. Der Mann, der nur halb zu sehen ist, wirkt attraktiv und geheimnisvoll und ist eine gelungene Anspielung auf die undurchsichtige Vergangenheit von Lucien. Außerdem ist durch den Big Ben auch ein Bezug zu London hergestellt.

Schreibstil

Das Buch ist einfach geschrieben und flüssig zu lesen, die Spannung ist in den richtigen Momenten gegeben und die Autorin kommt auch ohne übertriebene Action aus.

(Haupt-)Charaktere

Helen ist eine Polizistin, die den Mörder ihres Vaters finden will und sich eisern auf ihr Ziel hingearbeitet hat. Trotz ihrer Vorsätze und der Treue gegenüber ihrem Beruf und ihren Kollegen scheint sie sich bald nicht mehr so sicher zu sein, welchen Weg sie wählen wird.
Lucien ist charismatisch, attraktiv und wird sehr sympathisch dargestellt, unter anderem auch wegen seiner Abneigung gegen Gewalt. Dadurch hatte ich sofort Neal aus der Serie White Collar vor Augen und dieses Bild hat mich bis zum Ende nicht losgelassen.
Emma Dupont ist nicht nur eine Jugendfreundin, sondern auch eine Freundin mit gewissen Vorzügen. Die beiden verbindet nicht nur die Vergangenheit in der Kindheit, sondern auch gemeinsame Raubzüge.
Dann gibt es, wie es in einem Krimi natürlich nicht fehlen darf, den Bösen, der auch vor Mord nicht zurückschreckt und die Cops.

Persönliche Meinung

Die Geschichte wird im Wechsel um Helen und Lucien erzählt, dadurch erhält man sowohl einen Einblick in das Leben eines Cops, als auch eines Meisterdiebes. Helen wird nicht nur zeitweise versetzt, sondern gleich mit einer Undercovermission betraut, bei der sie zu ihrer Überraschung mit ihren Gefühlen und ihrer Loyalität zu ihrem Beruf zu kämpfen hat. Dieser Zwiespalt wird immer größer und von der Autorin gut thematisiert, ohne übertrieben ausgeführt zu werden. Lucien ist der eher geheimnisvolle Charakter, von ihm erfährt man immer ein paar Bruchstücke aus der Vergangenheit und man wartet nur auf mehr Details. Es gibt ein paar Anspielungen, dass die beiden in der Vergangenheit etwas miteinander verbinden könnte und dadurch ergibt sich nochmal eine gewisse Spannung. Gut gefallen hat mir, dass nicht nur Helen und Lucien eine zentrale Rolle spielen, sondern eben auch der typische Bösewicht vorkommt und auch Emma immer wieder mit von der Partie ist. Dadurch konzentriert sich die Handlung nicht nur auf zwei Personen und bringt Abwechslung mit. Bemängeln könnte man an diesem Buch, dass es etwas oberflächlich und klischeereich ist, eben wie viele Serien und Filme aus diesem Sektor.
Da in diesem Buch die Teile 1-3 enthalten sind, hat man natürlich ein offenes Ende und die ein oder andere Frage stellt sich. Wer zu ungeduldig ist, sollte sich daher gleich beide Bücher besorgen.

Fazit

Etwas seicht für einen Krimi, dafür aber nicht weniger lesenswert.

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12 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

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Das stille Leben des Karl Rosenbaum

Frank Domnick
Flexibler Einband: 316 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 28.05.2018
ISBN 9783752833966
Genre: Romane

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33 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

Die Spur der Kristalle (Spannung, Thriller, Liebe)

Emma Finch
E-Buch Text: 387 Seiten
Erschienen bei dp DIGITAL PUBLISHERS, 03.05.2018
ISBN 9783960874256
Genre: Sonstiges

Rezension:

Klapptext

Sie ist jung. Sie ist ahnungslos. Sie ist die Hauptfigur in einem mörderischen Spiel.

Die Lehrerin Caitlyn Brown führt ein gewöhnliches Leben – bis mitten in London ein Wildfremder in ihren Armen stirbt. Kurz darauf häufen sich die seltsamen Ereignisse: Sie erhält ein rätselhaftes Päckchen ohne Absender, ihr neuer Freund macht ihr aus heiterem Himmel einen Heiratsantrag und sie bekommt ein attraktives Stellenangebot in einem weit entfernten Elite-Internat, das sie kurzerhand annimmt.
Angekommen im einsamen Norden von Wales reißt die Kette an Merkwürdigkeiten nicht ab. Nachdenklich gestimmt durch das ambivalente Verhalten ihres neuen Chefs, kommt Caitlyn schließlich jahrzehntealten Geheimnissen auf die Spur, und muss erkennen, dass der Tod ihrer Mutter und Großeltern kein Zufall war. Was ist damals wirklich passiert? Und wem kann sie vertrauen? Selbst der Mann, den sie liebt, scheint nicht mit offenen Karten zu spielen …

Cover

Das Cover ist sehr schön gestaltet, man hat sofort einen Bezug zu Wales und dem Charme der rauen Gegend. Der Weg stellt eine Verbindung zum Titel (Spur...) her, einzig etwas mit/aus Kristall fehlt mir hier.

Schreibstil

Es wird wechselnd in der Ich-Form des Hauptcharakters Caitlyn und in der dritten Person der anderen Charakteren erzählt, die Briefe sind logischerweise auch in der Ich-Form gehalten. Einerseits wird sehr malerisch und ausführlich geschrieben, vor allem die Umgebung, die einzelnen Räume usw. werden schon zu detailliert wiedergegeben und kommen in ihrem Umfang wie Lückenfüller daher. Andererseits werden die Charaktere zum Teil sehr oberflächig und nüchtern dargestellt und man hat so kein wirkliches Bild vor Augen. Umgekehrt wäre es sinnvoller gewesen. Das Buch ist flüssig geschrieben, man kann es gut lesen, nur am allgemeinen Erzählstil und der Spannung hapert es noch.

(Haupt-)Charaktere

Caitlyn ist der Hauptcharakter der Geschichte und kommt für ihr Alter recht naiv und wankelmütig daher, bei ihr hat mir definitiv die Tiefe und Lebendigkeit gefehlt, um sie authentisch zu machen.
Emrys, ihr Patenonkel, ist ziemlich bevormundend ihr gegenüber und lässt sie lange im Dunkel tappen, obwohl es auch um ihre Sicherheit geht.
Duncan, ihr neuer Chef, kommt mit vielen Geheimnissen, düsterer Ausstrahlung und einem Hang zur Handgreiflichkeit daher.
Dazu kommen eine mysteriöse ältere Dame, die erst eine wichtige Rolle zu spielen scheint, aber dann plötzlich nicht mehr im Buch auftaucht, viele Personen aus der Vergangenheit, deren Bedeutung erst sehr spät deutlich wird und noch einige andere Nebencharaktere.
Mir waren es zu viele Charaktere, die zu oberflächlich behandelt wurden und deren Bezug zueinander man lange nur erraten kann.

Persönliche Meinung

Der Einstieg mit dem Vorfall in London war interessant und die ersten Rückblicke mit den Briefen verrieten Spannung. Doch je weiter man liest, desto mehr Informationen und Personen aus der Vergangenheit tauchen auf, deren Bezug zu der Geschichte um Caitlyn nicht wirklich klar wird, bzw. warum sie so relevant sein sollen. Dadurch ergeben sich viele Fragen, die lange, oder komplett, unbeantwortet bleiben und viele Handlungsstränge, die sich entweder total im Sande verlieren (die ältere Dame Grant z.B.), oder ohne Klärung offen bleiben. Selbst für einen Fortsetzungsroman bleibt zu viel unklar und dadurch fehlte auch die Spannung, um mich wirklich fesseln zu können.
Erst im letzten Drittel holt die Autorin auf, die Handlung zieht spürbar an und es wird deutlich spannender. Auch werden ein paar Geheimnisse gelüftet und so mancher Zusammenhang klar. Gestört hat mich allerdings das offene Ende, das zu abrupt kam und dadurch sehr unrund wirkt. Trotzdem hat mich dieser Abschnitt neugierig auf die Fortsetzung gemacht und wenn es wie dieser weitergeht, sollte es mich wesentlich mehr überzeugen können.

Fazit

Das ganze Buch im Stil des letzten Drittels gehalten und es wäre absolut klasse geworden.

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(19)

36 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

college, familie, freundschaft, geld, jennifer e. smith, liebe, lottogewinn, lovestory, millionär, tod, verlust

Dreizehn ist mein Glücksbringer

Jennifer E. Smith , Anne Brauner , Anke Pregler
Flexibler Einband: 348 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 04.06.2018
ISBN 9783959672108
Genre: Romane

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(6)

17 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

flucht, flüchtlinge, krieg, krimi, rechte gesinnung, syrien, tod

Wie sie uns ansehen

Rebekka Pax
Flexibler Einband
Erschienen bei LYX, 04.05.2016
ISBN 9783736301597
Genre: Krimi und Thriller

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(10)

18 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

krimi, zwillinge

Spiegelseele

Rebekka Pax
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei LYX, 04.02.2016
ISBN 9783802599200
Genre: Krimi und Thriller

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(23)

28 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

erleuchtung inklusive, hunde, inkoknito, jakobsweg, journalistin, liebe, liz, pilgerreise, pyrenäen, star, tierheim

Erleuchtung inklusive: Liebesroman

Elli C. Carlson
Flexibler Einband: 327 Seiten
Erschienen bei Independently published, 22.04.2017
ISBN 9781521106655
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhalt

Aus ihnen hätte ein Traumpaar werden können. Damals, mit siebzehn und den Kopf voller verrückter Ideen. Wie gesagt - hätte.
Fünfzehn Jahre später sitzt Liz frustriert als dienstälteste Redaktionspraktikantin der Welt bei einer großen Boulevardzeitung fest und träumt noch immer von der großen Karriere. Ben hat es ins Silicon Valley verschlagen und immerhin hat er es dort zum millionenschweren Internetgenie gebracht.
Als Ben seiner alten Heimat Berlin einen überraschenden Besuch abstattet, wittert Liz ihre Chance: Ein Exklusiv-Interview mit dem Medienscheuen Unternehmer wäre der langersehnte Durchbruch bei ihrer Zeitung. Doch das ist leichter gesagt, als getan, zumal sich der exzentrische Multimillionär gerade in der Sinn-Krise befindet und auf einem Selbsterfahrungs-Trip die großen Rätsel des Lebens lösen will. Ehe Liz sich versieht, befindet sie sich mitten in den Pyrenäen und stolpert auf dem Jakobsweg ihrer alten Jugendliebe hinterher. Doch der Weg nach Santiago de Compostela ist weit und steckt voller Überraschungen und Wunder …

Cover

Das Cover gefällt mir gut und es ist passend gewählt. Man sieht ein Liebespaar, einen Hund (passender zur Geschichte wäre die Silhouette eines Windhundes gewesen) und im Hintergrund eine Stadt/Kathedrale/etc., dadurch wird das Buch bildlich gut dargestellt.

Schreibstil

Der Stil ist locker gehalten und flüssig zu lesen, es wird in einem angenehmen Tempo erzählt und die Spannung nicht übertrieben. Auch die Emotionen kommen gut rüber und man kann sich in viele Situationen hineinversetzen.

(Haupt-)Charaktere

Liz ist eine ewige, unterbezahlte Praktikantin, die den Sprung in ein richtiges Arbeitsverhältnis nicht schafft. Ihr Charakter passt auch gut zu diesem Leben, sie wirkt etwas unsicher, traut sich nicht wirklich ihre Meinung zu sagen und lässt sich wie ein Fußabtreter behandeln. Doch irgendwann ist auch ihr Maß voll und sie wächst über sich hinaus.
Ben, ihre erste große Liebe, hat es vom 'Versager' nach oben geschafft und sich mit einem Freund eine eigene Firma aufgebaut. Er wirkt etwas unstet und sein Erscheinungsbild flotterhaft, nicht so ganz der Typ Traummann, dem man sonst in Liebesgeschichten begegnet.
Boo und Bambi sind zwei tolle Hunde, die sich im Laufe des Buches auch in mein Herz geschlichen haben.
Und natürlich gibt es auch ein paar Nebencharaktere, die meisten davon sind sehr herzliche und hilfsbereite Menschen, doch auch das schöne Biest lässt nicht lange auf sich warten.

Persönliche Meinung

Der Prolog hätte mir gut gefallen, wenn er nicht aus der Sicht von dem Hund geschrieben wäre. Dieser Erzählstil trifft so gar nicht meinen Geschmack und zieht für mich immer alles ins Lächerliche. Ansonsten fand ich die Idee als Einstieg gut.
Hauptsächlich wird die Geschichte aus der Sicht von Liz erzählt, dadurch bleibt Ben immer etwas im Hintergrund und auch wenn es zum Ende hin ein paar Perspektiven aus seiner Sicht gibt, bleibt er eher ein oberflächlich behafteter Charakter. Auch der Grund für sein Umdenken am Schluss macht ihn nicht gerade sympathischer, da er vorher doch ziemlich eisern in seiner Meinung schien.
Die Pilgerwanderung auf dem Jakobsweg fand ich gut beschrieben und auch die Landschaft konnte man sich bildhaft vorstellen. Gut gefallen haben mir die Nebencharaktere, die immer wieder auf dem Weg auftauchen und dem Ganzen einen Rahmen geben.
Mir waren die vielen Unglücke und Abenteuer auf ihrem Weg etwas zu viel des Guten, dadurch wirkt das Buch leicht unglaubwürdig. Auch das Ende war mir zu dramatisch, nachdem bisher schon so viel passiert war. Hier hätte man ruhig das ein oder andere Ereignis auslassen und somit ein bisschen mehr ausgestalten können.

Fazit

Nett zu lesende Lovestory für zwischendurch, hat mich leider wegen den ganzen Dramen nicht so überzeugt.

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32 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

herzog, liebe, liebesdrama, liebesroman, modernes märchen für erwachsene, nicole lange, prinz, romantik, romantische geschichte, schloss, spanien, unglaubliche zufälle, vergangens bewältigen, witz und charme

Auf Umwegen geküsst (Chick Lit, Drama, Liebe)

Nicole Lange
E-Buch Text
Erschienen bei dp DIGITAL PUBLISHERS, 19.04.2018
ISBN 9783960873723
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhalt

Was machst du, wenn ein Herzog mit einem dunklen Geheimnis dir seine Liebe gesteht, der spanische Thronfolger dir schöne Augen macht und seine Mutter, die Königin, dir am liebsten den Hals umdrehen würde?

Alisa führt ein ganz normales Leben – mit einem ganz normalen Job. Bestattungsfachkraft ist doch ein völlig normaler Job, oder? Und es ist auch nicht ungewöhnlich, dass eine reiche Baronesa das Styling für ihren letzten Auftritt schon vorab besprechen möchte. Na gut, dass sie dafür ihren Neffen Leandro, einen hinreißenden Herzog, schickt, um Alisa auf ihr märchenhaftes Schloss einzuladen, ist vielleicht etwas ungewöhnlich. Dass Leandro Alisas geordnetes Leben komplett aus der Bahn wirft, hätte sie sich trotzdem nie träumen lassen.
Das Chaos ist perfekt, als auch noch der spanische Prinz und seine Mutter dazwischenfunken und ein Kuss zwischen Alisa und Leandro ungeahnte Folgen hat …


Cover

Das Cover ist in Mädchenfarben gehalten und passt super zu einer Liebesgeschichte. Der Leichenwagen stellt einen direkten Bezug zu Alisa ihrem Beruf her und das Schloss im Hintergrund zu der adeligen Herkunft der Männer. Statt dem Baum hätte ich mir ein Beet o.ä. mit Callablumen gewünscht, da sie eine große Rolle spielen.


Schreibstil

Einfacher, flüssig zu lesender Schreibstil, zwischendurch war er mir etwas zu vulgär für eine Liebesgeschichte.


(Haupt-)Charaktere

Alisa ist eine Bestatterin, die ihren Beruf nicht nur ausübt, sondern lebt. Am Anfang ist sie die unnahbare, kalte Schönheit, dafür lässt sie sich allerdings ganz schön schnell von hübschen Spaniern einwickeln. In der Geschichte kommt sie oft sehr patzig und unreif rüber, dies passt so gar nicht zu ihrer sonst kühlen Fassade.

Leandro ist der typisch feurige Spanier, der gleich in die Vollen geht. Doch um sein Ziel zu erreichen, offenbart er auch unschöne Charakterzüge.

Manuel hat auch schnell ein Auge auf Alisa geworfen und umgarnt sie, obwohl er von Leandro's Gefühlen ihr gegenüber weiß.

Dazu kommen noch ein Chef mit väterlichen Gefühlen, ein zu aufdringlicher Kollege, die böse Königin darf natürlich auch nicht fehlen, und ein paar mehr.


Persönliche Meinung

Der Anfang hat mir gut gefallen, man kommt super in die Geschichte rein und sie liest sich durchgehend flüssig. Gut hat mir der Umgang mit dem Thema Tod gefallen und wie der Beruf als Bestatter(in) eingebracht wird. Schnell folgt ein Drama auf das nächste, es geht um Tod, Liebe, Geheimnisse, Unfälle, Verluste,...doch es gibt kaum eine Atempause dazwischen und für mich ist es zu viel für ein Buch. Es wirkt dadurch übertrieben und unrealistisch, auch für eine märchenhafte Lovestory. Unglaubwürdig ist auch, dass sich so ziemlich jeder Mann in ihrem Umfeld unsterblich in sie verliebt. Einer gibt seine Ehe dafür auf, einer lügt massiv und der andere nimmt einen Familienzwist in Kauf. Dass das Buch nicht so ganz an der Realität gebaut ist, war mir von Anfang an klar, da sich nicht nur ein Herzog, sondern auch ein Prinz in sie verlieben. Allerdings hätte das ein oder andere Drama ausgelassen werden können, gerade im letzten Viertel des Buches. Trotzdem lässt es sich ganz gut lesen, da die Autorin einen angenehmen Erzählstil hat.


Fazit

Weniger ist manchmal mehr und gerade dieser Geschichte hätten ein paar Dramen weniger gut getan.

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38 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

abgründe, cornelia arents, krimi, mord, rituale, sekte, studentenverbindung

Lokes Mond

Rebekka Pax
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 07.05.2015
ISBN 9783802597169
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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18 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

anton, internet, ki, nico, sci-fi, spannung, technologie, virtuell

Darkworld

Tobias Rafael Junge , Nils Andersen
Flexibler Einband
Erschienen bei Dressler, 23.04.2018
ISBN 9783791500751
Genre: Jugendbuch

Rezension:

..., wo bleibt dann das Leben?

Inhalt
Nur knapp ist Antons Familie einem Brandanschlag entkommen. Wer ist dafür verantwortlich? Die Terrororganisation Blackbyte, wie die Medien berichten, oder gar Dataland, das Unternehmen, in dem Antons Mutter zu künstlicher Intelligenz forscht, wie Nico, sein Freund aus dem Internet behauptet? Was hat sein Onkel Dirk mit der Sache zu tun? Jeder will Anton eine andere Wahrheit glauben machen. Wem kann er vertrauen? Ein einziger Fehler wäre tödlich ...
Dark World ist ein atemlos spannender Science-Thriller im Blog-Style. Mit Pixelbildern, Memos, Schlagzeilen und Statistiken.

Cover
Die Farbe ist fetzig und springt sofort in's Auge, der Titel hebt sich mit dem Weiß sehr gut ab und die Schrift ist peppig. Sehr passend zu der Geschichte sieht man ein paar Details, die darin vorkommen, z.B. der Bus, das Haus, der Fernsehturm.

Schreibstil
Der Schreibstil passt gut zu dem jugendlichen Charakter des Buches und spricht trotzdem nicht nur junge Leute an. Der Autor schafft es von der ersten Seite an die Leser zu fesseln und durch den bildlichen Erzählstil ist man immer mitten im Geschehen. Hier und da findet man auch ein paar Ausdrücke und Umgangssprache, die die Protagonisten authentisch machen. Man findet zudem auf fast jeder Seite Randnotizen, die einen durch Bilder, Chatverläufe und Begriffserklärungen weitere Informationen liefern.

(Haupt-)Charaktere
Anton bildet den Kern der Geschichte, er ist ein gutaussehender, mitten in der Pubertät steckender Junge, der zudem leidenschaftliche gerne Basketball spielt.
Sein bester Freund Eddy passt als Nerd auf den ersten Blick nicht ganz zu ihm, doch man sollte ihn nicht unterschätzen.
Tja, und dann ist da noch Nico, ein Chatfreund. Doch wer ist er wirklich? ;-)
Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, auch ohne langatmige Beschreibungen.

Persönliche Meinung
Die Geschichte startet mit einem Basketballspiel, bei dem Anton die Beherrschung verliert, sich im Anschluss mit seinen Eltern streitet und sich deswegen unerlaubt zu seiner Freundin schleicht. Als er wieder zurückkommt, steht er jedoch vor den Trümmern seines Zuhauses und seine Familie ist schwer verletzt. Ab sofort ist er auf der Flucht, weiß nicht, wem er trauen kann und liefert sich ein Wettrennen gegen die Zeit mit seinen Feinden.
Man steigt gleich voll in das Geschehen ein, der Autor schafft es mit viel Spannung zu erzählen, sodass man das Buch kaum aus den Händen legen kann. Ich habe es tatsächlich in einem Rutsch gelesen, weil ich immer neugierig war, welche Wendung jetzt kommen würde. Man wusste bis fast zum Schluss nicht, wer wirklich Feind oder Freund ist und ob Anton seinen Sinnen und Erinnerungen wirklich trauen kann.
Sehr originell fand ich auch die Idee mit den Randnotizen, sie lockern die doch eher düstere und ernste Geschichte auf und gerade die Chatbeiträge werfen ein Augenzwinkern auf das Geschehen.
Gut gefällt mir auch, dass das Thema in unserer heutigen Zeit gar nicht abwegig ist und es macht einem bewusst, wie unbedarft man mit der digitalen Welt und eigenen Informationen umgeht.


Fazit
Nicht nur für Jugendliche lesenswert und ich würde mich sehr über ein eigenes Buch über die Geschichte zwischen Anton und Nico freuen.

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41 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 34 Rezensionen

action, crime, götter, jamaika, krebs, lao, mafia, mystery, psychologe, scannen, thriller, übernatürliches, unheimlich, visionen, voodoo

DER SCREENER, Teil 1

Yves Patak
Flexibler Einband: 452 Seiten
Erschienen bei Bookmundo Direct, 09.03.2018
ISBN 9789463679848
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt

Der New Yorker Psychologe Desmond Parker überlebt knapp einen Tauchunfall in der Karibik. Bis auf eine unklare Veränderung in seiner Gehirnstruktur scheint er mit dem Schrecken davongekommen zu sein bis er merkt, dass er eine neue, unheimliche Begabung hat eine Begabung, die wie ein Fluch auf ihm lastet und ihn von New York in die nächtlichen Dschungel Jamaikas führt, auf die Spur eines düsteren Mysteriums.

Cover

Das Cover vermittelt auf dem ersten Blick genau das richtige Bild vom Buch: düster, tödlich, spannend und geheimnisvoll. Dazu der Schädel, der Hai und das Meer, alles kommt vor und bildet den Rahmen der Geschichte.


Schreibstil

Es war mein erstes Buch von diesem Autor und ich kann zum Schreibstil nur sagen: WOW! Endlich mal wieder ein Autor, der einen eigenen, unverkennbaren Stil hat, der sich durch das ganze Buch zieht und es von Anfang bis Ende schafft, den Leser in seinen Bann zu ziehen. Das Buch liest sich sehr flüssig, ist trotz der Dramatik auch amüsant eingefärbt und wird dadurch etwas aufgelockert. Der Fehlerteufel war leider auch recht fleißig, man konnte es aber meist gut überlesen.








(Haupt-)Charaktere

Desmond ist ein erfolgreicher Psychologe, der seinen Beruf gerne ausübt. Doch als er einen Unfall hat, ändern sich nicht nur seine Erfolge bei seinen Patienten. Er ist er eher der ernste, grüblerische Mann, der wenig mit Glauben und Mysterien am Hut hat.

Jean, seine Ex, ist eine Künstlerin und auch von ihrem Wesen das Gegenteil von Des. Sie hat eine angenehm lockere, offene und freiheitsliebende Art an sich.

Michael Coppola ist ein Bösewicht in diesem Buch, der sich so sehr auf Desmond's Begabung fixiert, dass er über noch mehr Leichen geht.

Branday ist der Arzt, der Des nach seinem Unfall behandelt hat und ihm nicht nur dabei eine Hilfe ist.

Patak hat alle Charaktere, auch die nebensächlichen, total klasse und vielschichtig ausgearbeitet, man hat zu jedem ein Bild vor Augen und gerade Coppola ist für mich besonders gut gelungen. Gut gefallen hat mir hier, dass man erfährt, wie er zu dem Bösen wurde und irgendwie macht ihn das auch etwas sympathisch.


Persönliche Meinung

Man steigt mit dem Tauchunfall gleich voll in die Geschichte ein und fiebert von der ersten Seite an mit. Die Kapitel schienen mir von der Seitenanzahl erst sehr lang, aber da sie in viele Unterkapitel gegliedert sind, hat es trotzdem Struktur. Man könnte meinen, dass die verschiedenen Charaktere und die ständig wechselnden Handlungsstränge für Verwirrung sorgen, doch Patak schafft es gekonnt, dass man den Überblick behält. Die Schauplätze sind so gut beschrieben, dass man sie sich richtig vorstellen kann und doch so kompakt gehalten, dass sie der Handlung nicht streitig werden. Die Story an sich trieft schon fast vor Spannung und Wendungen und mit jedem kleinen Kapitel wollte man sofort weiterlesen. Hervorheben möchte ich hier auch den Mix aus kühler Medizin, Aberglaube und Vodoo, der durch die Gegensätze das gewisse Etwas in das Buch bringt.

Einziger Kritikpunkt meinerseits ist das etwas langatmige Ende. Immer wenn man denkt, dass jetzt wieder einer die Oberhand gewonnen hat, haut der nächste Charakter drauf. Das hätte für meinen Geschmack etwas knackiger ausfallen dürfen und die Fehler sollten vor der nächsten Auflage ausgebessert werden.


Fazit

Ein Muss für Mysteryfans, die sich gerne von Anfang an mitreißen lassen.

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935 Bibliotheken, 39 Leser, 1 Gruppe, 145 Rezensionen

alkohol, alkoholismus, betrug, england, girl on the train, krimi, london, lügen, mord, paula hawkins, sucht, the girl on the train, thriller, zug, zugfahrt

The Girl on the Train

Paula Hawkins
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Doubleday, 29.01.2015
ISBN 9780857522313
Genre: Krimi und Thriller

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24 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

familie, fantasy-genre, freundschaft, kummer, liebe, magie, magische frauen, magisches mondlicht, mut, naturmagie, romance-fantasy, südtirol, urban fantasy

Magisches Mondlicht: Ambrosia Enzianblau

Ann W. Rea
E-Buch Text: 306 Seiten
Erschienen bei Self-Publisher, 25.12.2017
ISBN B078MTQDM5
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhalt
Ambrosia Harper liebt alles, was rein und weiß ist. Was sie hasst? Ihren Vornamen. Warum ihre eigene Großmutter sie mit dem Namen eines Unkrauts strafte und wieso ausgerechnet sie das Erbe der Mond-Alm retten soll, diese und andere Fragen stellt sich Ambrosia, während sie in einer Scheune unter einem Galgen sitzt, dessen Geschichte ihr ein Rätsel aufgibt.
Aufgewachsen in der Hamburger Oberschicht reist die junge Grafikerin nach dem Tod ihrer Mutter nach Südtirol.
In den Bergen wird sie mit einer Welt konfrontiert, die geprägt ist von göttlichen Sagen und den Schutzgeistern der Natur.
Der Mythos der saligen Frauen ist hier genauso präsent wie die Legende des wilden Mannes.
Auf einmal ist nichts mehr wie es war.
Es sind nicht nur die tanzenden Feuer in den magischen Vollmondnächten, die Ambrosias Herz zum Glühen bringen.
Gio, der Enkel des ortsansässigen Apothekers, hat eine ebenso mystische Familiengeschichte wie sie.
Aber Vorsicht: In seinen enzianblauen Augen brennt eine Glut, die gleichermaßen verführerisch wie lebensgefährlich ist.

Cover
Das Cover ist passend zur Geschichte gewählt und man erkennt sofort die Zusammenhänge, wie z.B. das blaue Auge, die Berge, das blasse, blonde Mädchen. Für meinen Geschmack könnte das Auge kleiner sein, es wirkt so doch sehr präsent und lenkt ein bisschen von der Frau ab, die ja doch eher den Kern des Buches spiegelt.

Schreibstil
Der Stil ist eher einfach gehalten, teilweise auch etwas jugendlich und umgangssprachlich eingefärbt. Dies passt gut zur Hauptprotagonistin, die noch zu sich finden muss. Stellenweise wirkt es langatmig, lässt sich allerdings durch die Unterkapitel und wechselnden Sichtweisen trotzdem gut lesen.

(Haupt-)Charaktere
Ambrosia, in dem Buch meist Ama genannt, ist eine junge Frau, die in Hamburg lebt, aber ihre Wurzeln in Südtirol hat. Zu Anfang wirkt sie wie eine typische Städterin, wenig angetan von dem Landleben (und der -luft ;-) ), von den Menschen dort, der Einfachheit des Lebens und auch etwas hochnäsig. Zudem hat sie einen Hang zur übertriebenen Sauberkeit und Hygiene, man könnte es schon fast krankhaft nennen. Im Laufe der Geschichte entwickelt sie sich weiter und lernt eigene Entscheidungen zu treffen.
Gio(vanni) ist ein typischer Macho und lebt dies nach außen hin auch offensichtlich aus. Bei ihm zeigt sich, dass der erste Eindruck täuschen kann und sich ein genauer Blick auf die Person lohnt.
Dazu kommt noch die ganze Mondalmfamilie und einige mehr,  durch die prägnanten Charakterzüge behält man aber jederzeit den Überblick.

Persönliche Meinung
Mit dem Prolog startet man traurig, aber gefühlvoll in das Buch und bekommt so einen kleinen Einblick in die Vergangenheit. Die erste Hälfte ist etwas langatmig, da man keine Details zu Ama's Bestimmung bekommt, allerdings erfährt man hier viel über ihre Familie und die Hintergründe, vor allem auch über ihre Mutter. Dadurch ist es trotzdem gelungen und nicht langweilig zu lesen. Ama macht im Verlauf der Geschichte eine Wandlung durch und befreit sich von der strengen Erziehung ihrer Großmutter, doch nicht nur sie, sondern auch andere Familienmitglieder, wachsen über sich hinaus.
Die Handlung ist flüssig beschrieben, passend fand ich auch die alltäglichen Geschichten und Probleme und dass sich nicht alles nur um Ama und ihre Gabe gedreht hat. Sehr toll gefallen hat mir zudem der Bezug zu den ortsgebundenen alten Sagen und Mythen, ich kann mich für sowas sehr begeistern.
Gut gefallen haben mir einmal der Wechsel mit den Gedanken von Damian, durch die man mehr Einblicke in die Vergangenheit bekommt, und die kleinen Erklärungen zu den Pflanzen bei jedem Kapitelwechsel. Das Ende wurde mir etwas zu schnell abgewickelt, auf einmal ging es recht flott und schon war das Buch fertig. Aber da es ja einen zweiten Teil geben wird, werden sich die offenen Fragen bestimmt noch beantworten lassen.

Fazit
Macht neugierig auf die Fortsetzung und die Weiterentwicklung von Ama.

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22 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

anfänger, easy, getrennte eltern, jugendbuch, neuer partner, patchwork, patchworkfamilie, patschworkfamilie, scheidung, scheidungskinder, sommer, stiefmutter, teenager, trennung

Alles Easy

Anja Fröhlich
Fester Einband: 176 Seiten
Erschienen bei Ars Edition, 09.03.2018
ISBN 9783845821566
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Inhalt
Isabell ist zwölf und alleine unterwegs zu ihrem Vater nach Köln. Nach der Scheidung ihrer Eltern ist sie mit ihrer Mutter nach Berlin gezogen und sieht ihren Vater nur in den Ferien. Doch als Papa sie am Bahnsteig mit seiner neuen Freundin Annette und deren Kindern erwartet, versteht sie die Welt nicht mehr. Jamie, den älteren Sohn von Annette, lernt Easy - wie sie liebevoll genannt wird - zufällig schon auf der Zugfahrt kennen. Zusammen erklären Sie den Eltern den Krieg und setzen alles daran, sie wieder zu trennen ...

Cover
Das Cover ist wie die Geschichte - bunt, leicht schrill, verspielt und doch gefühlvoll.

Schreibstil
Toller, leichter und jugendlicher Schreibstil, der wunderbar zu der Protagonistin Easy passt, aus deren Sicht erzählt wird.

(Haupt-)Charaktere
Easy, eigentlich Isabell, befindet sich in den Anfängen der Pubertät und hat zusätzlich mit der Scheidung ihrer Eltern und einer unerwarteten neuen Familie zu kämpfen.
Jamie ist im gleichen Alter und eher rebellisch veranlagt, er bringt nicht nur seine Abneigung gegenüber Easy's Vater, sondern auch Probleme aus der Heimat mit.
Jimmi ist Jamie's jüngerer Bruder, der sich einfach nur eine tolle Familie wünscht und manchmal ein bisschen zwischen die Fronten gerät.
Dazu kommen noch Big Ben, Big Boss, Mirabella und ein paar mehr - lasst euch überraschen!

Persönliche Meinung
Die Geschichte steigt gleich mitten im Geschehen ein und beginnt mit Easy ihrer Fahrt nach Köln, damit sie wie immer die Sommerferien mit ihrem Vater verbringen kann. Doch auf der Fahrt lernt sie nicht nur Mirabella, eine gewiefte alte Dame, kennen, sondern auch ihren zukünftigen Stiefbruder. Easy wird von ihrem Vater überrumpelt, der ihr nichts von der neuen Familie erzählt hat und ist damit gar nicht glücklich. Schnell findet sie in Jamie einen Verbündeten und die beiden werden richtig kreativ mit ihren Trennungsplänen. Aber es bleibt nicht allein dabei, denn Jamie bringt Probleme aus Berlin mit, die die beiden zusätzlich auf Trab halten. Es wird aus der Sicht von Easy erzählt, die bei all den Wirrungen viel über sich selber lernt und dass man nicht alles im Leben beeinflussen kann. Zudem merkt sie, wie eigene Entscheidungen, die gegen die Interessen anderer Leute spielen, nicht nur deren Gefühle verletzen, sondern sie auch an sich selber Zweifeln lassen.

Fazit
Tolles Jugendbuch, das einfühlsam mit dem Thema Scheidung, Patchworkfamilie und den Emotionen drumherum umgeht.

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29 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

abenteuer, biker, ferienpension, freiheit, freundschaft, jugendbuch, pferde, pferdebücher, sommerferien, weibliche protagonistin, wettrennen

Wilde Horde - Die Pferde im Wald

Katrin Tempel
Fester Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 28.02.2018
ISBN 9783551650849
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Inhalt
Zaz verbringt ihren Sommer in der Pension ihrer Oma am Waldrand – Ferien hat sie sich anders vorgestellt! Doch dann begegnen ihr im Wald zwei Jungs und zwei Mädchen. Die vier nennen sich die "Wilde Horde" – und streifen zusammen mit ihren Pferden durch die Wildnis. Sie wollen Zaz nicht in ihrem Wald haben, aber sie ist ohnehin lieber allein. Doch plötzlich ist alles anders. Denn Zaz lernt das fünfte Pferd kennen: Monsun. Als er nicht mehr von Zaz‘ Seite weichen will, gibt es kein Zurück. Ein unglaubliches Abenteuer beginnt ...

Cover
Das Cover ist wunderschön und lädt dazu ein von wilden Pferden im sommerlichen Wald zu träumen.

Charaktere
Im Mittelpunkt steht die junge Zaz, die als Einzelgängerin und durchschnittlich beschrieben wird. Ihre Probleme mit der Schule und den Eltern, sowie ihre normale Art machen sie sehr sympathisch. Aber auch die anderen der Wilden Horde sind ganz normale Jugendliche, die ihre Päckchen mit sich herumtragen und Trost bei ihren Pferden und der gemeinsamen Zeit suchen.
Natürlich darf man hier auch die Pferde nicht unerwähnt lassen, denn sie spielen eine zentrale Rolle in dem Buch. Die Autorin beschreibt ihren Charakter und ihre Stärken auf liebevolle Weise.

Schreibstil
Einfacher und flüssig zu lesender Schreibstil, passend für die Zielgruppe ab 10+.

Persönliche Meinung
Seit ich denken kann, bin ich ein Pferdenarr und habe schon immer Pferdebücher geradezu verschlungen und so war es auch hier. Da ich meinem Hobby leider nicht mehr aktiv nachgehen kann, habe ich mich umso mehr gefreut, dass ich bei der Leserunde gewonnen hatte und dabei sein durfte. Die Geschichte beginnt damit, dass Zaz, eigentlich Susanne, ihre Sommerferien bei ihrer Oma verbringen soll und sie darüber nicht begeistert ist. Dort trifft sie bald auf einen jungen Biker, mit dem sie sich anfreundet und seine Clique kennenlernt. Auch die Mitglieder der Wilden Horde sind bald mit ihr von der Partie, doch es bahnt sich ein Krieg um das Vorrecht im Wald an. Zu wem wird Zaz halten und wird sie neue Freunde finden? Oder gar verlieren?
Sehr schnell steigt die Spannung an und man erfährt bald, dass es nicht nur um Pferde geht, sondern auch um Freundschaft, Vertrauen und das Miteinander.
Man kann sich wunderbar in die Protagonisten einfühlen und wünscht sich, dass man mit ihnen durch den Wald galoppieren kann. Einfach eins mit dem Pferd sein, den Wind in den Haaren spüren und die Freiheit genießen.

Fazit
Die Autorin hat hier ein wunderschönes Werk geschaffen, das ich wirklich auch Erwachsenen nahelegen kann und ich werde auf jeden Fall die Reihe weiter verfolgen.

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16 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

fantasy, schweden, timo koch

Aaranai

Timo Koch
Flexibler Einband: 396 Seiten
Erschienen bei Chaospony Verlag, 14.10.2017
ISBN 9783981870329
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt
Ungewöhnlich heftige Unwetter, scheinbar grundlos verwelkende Pflanzen - in der kleinen Stadt Rowa ereignen sich seltsame Vorfälle, die den jungen Büroangestellten Nico und seine Frau Janette aus ihrem Alltagstrott reißen. Zeitgleich rauben Visionen von glühenden Augen und Träume von bösartigen geflügelten Wesen Nico den Schlaf. Da kommt der überraschende Gewinn eines luxuriösen Winterurlaubs gerade recht, denn das Paar hat die kleine Auszeit in dem verträumten Dorf in den Bergen Schwedens bitter nötig. Schnell wird den beiden allerdings klar, dass der vermeintliche Urlaub nur ein Teil eines großen Puzzles ist, eines bereits seit Jahrtausenden währenden Kampfes zwischen uralten Mächten, in den sie hineingezogen wurden. Oder waren sie vielleicht sogar schon immer ein Teil davon? Als Traum und Realität immer weiter ineinander fließen, sind Mut, Vertrauen und Liebe alles, was zählt!

Cover
Passend gewähltes Cover, es ist geheimnisvoll, düster und deutet Kräfte der Geschichte an.

Schreibstil
Gut zu lesender, flüssiger Schreibstil mit ausreichend Spannung. Hier und da hätte ich mir mehr Tiefgang und Gefühl gewünscht.

(Haupt-)Charaktere
Nico ist ein ziemlich von sich überzeugter junger Mann, der im Laufe der Geschichte so manch Neues über sich erfährt und an seinen Aufgaben wächst.
Janette ist ein eher kindlicher Typ, die dadurch einen erfrischenden Kontrast zu Nico bildet. Aber auch sie wächst an den Herausforderungen und macht einen großen Sprung nach vorne.  Fand ich ein bisschen schade, man sollte immer ein bisschen Kind bleiben.
Insgesamt sind die Charaktere ganz gut erklärt, man erfährt nicht gleich alles von einer Person, sondern es verteilt sich auf die Geschichte und man entdeckt somit immer neue Facetten.

Persönliche Meinung
Der Aufbau vom Buch ist gut gelungen, man kommt schnell in die Geschichte rein und der Autor zeigt sehr gelungen, dass Fantasy auch anders geht. Man wird keine Werwölfe, Vampire oder Kobolde finden, dafür etwas anderes Übernatürliches. Mir ging es alles etwas zu oberflächlich, zu schnell, die Protagonisten wirken recht abgebrüht und mir hat da das gewisse Etwas gefehlt. Daher bin ich auch nicht so wirklich mit dem Buch warm geworden, trotzdem (!) konnte ich es gut lesen und hatte nie das Bedürfnis abzubrechen.

Fazit
Gut durchdacht, nur nicht ganz mein Fall und der Funke ist nicht übergesprungen.

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

jugendbuch, urban fantasy

Das Bündnis der Drachen: Willkommen auf Drakonland

Wolf Heichele
E-Buch Text: 74 Seiten
Erschienen bei neobooks, 25.02.2018
ISBN 9783742748980
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhalt
Ella und Tiara hätten sich nie träumen lassen, was sie im Dachboden ihrer Schule finden: Ein Tor zu einer Drachenwelt!
Ohne zu zögern transferieren sie sich in eine Welt voller Zauber und Fantasie. Und sie werden zu echten Drachenreiterinnen.
Selten wurde das Gefühl, einen echten Drachen zu reiten, gefühlvoller zu Papier gebracht und als Leser kann man sich der Faszination nur schwer entziehen.
Die zwei Drachenreiterinnen haben eine wichtige Mission zu erfüllen: Sie sollen den Frieden auf Drakonland wiederherstellen.

Cover
Der Drache auf dem Cover passt nicht zu den Drachen in dem Buch, das hätte man kreativer lösen können. Die Farbe hingegen ist auf den einen Drachen abgestimmt und somit passend, zudem vermittelt sie eine mystische Stimmung. Rechts unten sind zwei Mädchen, sinnbildlich für Ella und Tiara, zu sehen, sie wirken etwas 'reingeklatscht'.

Schreibstil
Sehr einfacher Schreibstil, stellenweise wurde sich in der Jugendsprache versucht, ist nur nicht wirklich gelungen. Es sind mir zudem mehrere Rechtschreib- und Logikfehler aufgefallen.

(Haupt-)Charaktere
Ella ist ein eher schüchternes, schlaues Mädchen, das eigenständig viel recherchiert und aktiv am Schulleben teilnimmt.
Tiara ist das Gegenteil, sie hat eine rebellische Art und sprüht vor Energie.
Um diese beiden Mädchen dreht sich die Geschichte, auch hier ist alles oberflächlich gehalten und man erfährt wenig über ihren Hintergrund.
Genauso ist es bei den Drachen, ihre Optik ist hier wirklich kreativ und sehr unterschiedlich gestaltet, das hat mir sehr gut gefallen. Von ihrem Charakter erfährt man nicht viel.

Persönliche Meinung
Die Buchidee gefällt mir an sich gut, zwei normale Mädchen reisen durch Zufall in eine Parallelwelt, lernen Drachen kennen und erleben Abenteuer, die sie bestehen müssen, um wieder nach Hause zu können.
Leider ist die Geschichte sehr oberflächlich und knapp gehalten, um sie auf 72 Seiten unterbringen zu können. Dadurch ist sie in meinen Augen allenfalls für Kleinkinder und für den schnell Zeitvertreib zwischendurch geeignet.
Mehr Hintergrundinformationen, mehr Details, mehr Leben und Emotionen, die ein paar mehr Seiten füllen und das Potential der Idee könnte voll ausgenutzt werden.

Fazit
Reichlich Potential vorhanden, nur leider nicht richtig genutzt.

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