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Das Buch gegen das kein Kraut gewachsen ist

Gerda Anger-Schmidt , Renate Habinger , Renate Habinger
Buch: 116 Seiten
Erschienen bei Residenz, 26.01.2010
ISBN 9783701720651
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Es ist unglaublich, wie viele Informationen in diesem Buch zusammengeführt sind. Einerseits verpackten die Autorinnen diese auf sehr spielerische und unterhaltsame Weise, andererseits sind auch sehr spezielle Bereiche mit Fachausdrücken leicht erklärt eingebaut – als Beispiel sei die Formensprache der Blätter und des Blattrandes erwähnt.

Die Portraits der Kräuter und Gewürze sind klar nach einem Schema aufgebaut: dem Namen inklusive der lateinischen Bezeichnung folgen auch weitere geläufige Ausdrücke für die jeweilige Pflanze. Wo die Pflanze zu Hause ist wird anschaulich beschrieben und auch wofür sie gut ist. Bei Kräutern, die in der Küche verwendet werden, ist zusätzlich angeführt, wie sie besonders gut schmecken. Eigene Rezepte machen Lust auf mehr und regen zusätzlich zur Verwendung der einzelnen Gewächse an.

In den verwendeten Symbolen, die ganz zu Beginn des Buchs erklärt sind, stecken unsagbar viele Informationen zu den verschiedenartigen Pflanzen. Beim Namen ist angegeben, welche Teile verwendet werden (blühendes Kraut, Blüte, Wurzel, Blätter, Samen). Am Ende des Portraits sind Möglichkeiten zur Verwendung angeführt, egal ob in der Küche (Suppe, Brot, frisch und roh…) oder zu Heilzwecken.

Auf liebevolle Weise wird den jungen Lesern die vielfältigen Möglichkeiten der Verwendung von Kräutern und Gewürzen näher gebracht; Spiel und Spaß werden viel Platz eingeräumt, um keine Langeweile aufkommen zu lassen. Das reich bebilderte Buch – ausschließlich Zeichnungen von Hand sind darin zu finden – wird zu einem lieben Begleiter durch den Jahreskreis der Vegetation. Entdeckungen und Erfahrungen auf verschiedenste Art und Weise sind vorprogrammiert und lassen die Thematik als Gesamtes wachsen – wie die Pflänzchen selbst… und aus einem vielleicht ursprünglich kleinem Interesse kann Wissen werden, auf das Erwachsene von morgen vermutlich gerne zurückgreifen werden, wenn man sich wieder gerne auf traditionelle Heilmittel aus der Natur besinnt.

Ich bin sehr froh, dieses Buch zu besitzen und werde es sicher noch oftmals zur Hand nehmen, weil auf sehr gut zusammengefasste Weise, die Wirkung und Verwendungsmöglichkeiten angeführt sind es sich somit um ein praktisches Nachschlagewerk handelt – verbunden mit viel Spiel und Spaß, und das darf im Leben auch nicht fehlen...

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So schmeckt die Freude

Manfred Buchinger , Johannes Gutmann
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Residenz, 01.02.2011
ISBN 9783701732173
Genre: Sachbücher

Rezension:

So schmeckt die Freude macht Freude – der Titel dieses außergewöhnlichen Kochbuchs transportiert gelungen für was die Autoren mit ihren Überzeugungen stehen. Es weckt Lust auf mehr Natur und deren Vielfalt, schafft aufmerksameres Bewusstsein für den Umgang mit Lebensmitteln und daraus resultierend auch mit uns selbst.

Einerseits steht die Einfachheit der ursprünglichen Produkte aus dem unmittelbaren Umfeld und deren Echt- und Unverfälschtheit im Vordergrund, diese sind jedoch andererseits in raffinierte Rezepte eingeflochten, die dennoch nicht zwangsläufig in komplizierten Kochritualen enden müssen. Der Rezeptteil lässt sich kurz zusammenfassen: Tradition trifft Moderne, oder anders gesagt: Rückbesinnung auf Althergebrachtes findet neue Wege in unsere Küchen. Schön sind auch die oftmals angeführten Teeempfehlungen.

Bevor die Kochlöffel im Buch geschwungen werden – und die reiche Bebilderung lässt einem fast Teil daran werden – sind anfänglich Kräuter und Gewürze portraitiert. Hilfreich ist die die Einteilung in verschiedene Gruppen von würzig-süßen, -frischen, -mediterranen zu zitronigen, Gewürzklassiker und Wildkräutern.

Die Konzeption der Vollwert-Ernährung ist erkennbar, die als ganzheitlicher Plan in Bezug auf Ernährung beschrieben ist – es werden gesellschaftliche, ökonomische, ökologische und gesundheitliche Aspekte betrachtet. Diese Ansätze sind im Interviewteil mit den beiden Autoren zu bemerken. Insbesondere regionale und saisonale Produkte stehen automatisch vordergründig am Speiseplan, wenn naturnahe Lebensmittel im Zentrum des Kochens stehen.
Die Autoren stehen für Authentizität; sie vermitteln glaubhaft, dass sie für jenes stehen, was in den Zeilen und auch dazwischen zu lesen steht. Wenn man Freude schmecken kann, dann sind in diesem Buch Wege aufgezeigt, die zu solchen Geschmackserlebnissen und eigenen Erfahrungen führen.

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heilpflanzen, wolf-dieter storl, kräuter

Pflanzendevas

Wolf-Dieter Storl
Fester Einband: 264 Seiten
Erschienen bei AT Verlag AZ Fachverlage, 01.01.1997
ISBN 9783855027637
Genre: Sachbücher

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philosophie, literatur, vegetarier, tiere essen

Wir haben es satt!

Iris Radisch , Eberhard Rathgeb
Fester Einband: 264 Seiten
Erschienen bei Residenz, 20.09.2011
ISBN 9783701715763
Genre: Sonstiges

Rezension:

Iris Radisch (Herausgeberin)
Eberhard Rathgeb (Herausgeber)

Wir haben es satt!
Warum Tiere keine Lebensmittel sind
Vom blutigen Luxus des „Fleischkonsums“: Plädoyers für den Vegetarismus zwischen Empörung und Mitgefühl

Die Plastiksau in der Styroportasse auf dem Cover erzeugte Neugier auf den Inhalt dieses Buchs. Diese wurde in meinem Fall sehr enttäuscht, weil meiner Meinung nach mit besonders viel Bemühen die extremsten Texte im Zusammenhang mit Vegetarismus zusammengesucht wurden.
Die meisten Abschnitte waren eine Qual zu lesen; zum einen weil gröbste Brutalität geschildert wurde (sehe ich jedoch ein, gehört zum Töten zwangsläufig dazu), andererseits geht meine Weltanschauung einfach nicht mit dem Inhalt zusammen.

Als markanteste Beispiele für Brutalität seien angeführt, das im Suff erschlagene Pferd oder im Sack zu Tode gehauene Kätzchen; der Gipfel jedoch war die Überlegung, wohlgenährte einjährige Kleinkinder könnten als Delikatesse gelten und der armen Bevölkerung ein gutes Einkommen bescheren. Dies waren sicher die extremsten Texte, die von den Herausgebern in diesem Buch zusammengetragen wurden.

Meinem Erachten nach wurde nur der moralische Aspekt zur fleischlosen Ernährung betrachtet. Gesundheitliche, ökologische und ökonomische Betrachtungen kamen gar nicht ins Spiel. Für mich persönlich gelten diese Blickpunkte als nachvollziehbarer. Es gibt zu viel menschliches Leid und Elend auf dieser Welt, als dass ich parallel dazu so einfach Tiere auf dieselbe Stufe wie den Menschen stellen kann.

Fazit: ich lasse mir als sogenannten Flexitarier auch weiterhin meinen Fleischportionen schmecken, daran hat sich nach der Lektüre dieses Buchs nichts geändert, eher eine gegenteilige Trotzreaktion wurde ausgelöst. Mir war der Inhalt einfach zu extrem…

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