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(183)

359 Bibliotheken, 3 Leser, 8 Gruppen, 37 Rezensionen

thriller, wulf dorn, mord, psychiatrie, entführung

Kalte Stille

Wulf Dorn
Flexibler Einband: 445 Seiten
Erschienen bei Heyne, 12.03.2012
ISBN 9783453434035
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Psychiater Jan Forstner kämpft seit seiner Kindheit mit seinen ganz eigenen Dämonen. Jene traumatische Erfahrungen, die sein ganzes Leben auf so schlimme Weise entstellten und seine Kindheit mit einem Schlag beendet hatten.


Alles beginnt damit, dass Sven, Jans jüngerer Bruder, spurlos verschwindet. Von Jetzt auf Gleich ist Sven weg und wurde bis heute nicht mehr gesehen. Als dann auch noch Jans Vater in der Folgenacht tödlich verunglückt, ist die Familie entzweit und diese Tatsache trägt Jan sein Leben lang mit sich herum.

Doch nun, Jahre später, kehrt er in seine kleine Heimatstadt zurück. Schließlich ist die Stelle des Psychiaters die letzte Chance für ihn, um beruflich Fuß zu fassen. Jene Stelle, die auch schon sein Vater hatte...




Nach und nach habe ich mir in der letzten Zeit die Bücher von Wulf Dorn zugelegt und auch wenn „Kalte Stille“ schon bereits einige Jahre bei mir wohnt, so war es nun endlich an der Zeit diesen Thriller in die Hand zu nehmen.

Dabei kam die Frage für mich beim Lesen auf... Warum habe ich dieses Buch nicht schon viel früher gelesen?


„Kalte Stille“ birgt für mich ein großes Geheimnis. Wulf Dorn schleudert uns Leserinnen und Leser schon auf der ersten Seite mitten ins Geschehen. Dabei waren es diese ersten Seiten und das spannende Prickeln auf der Haut, die mich schon dort haben wissen lassen: Dieses Buch wird dir Spaß bringen.


Allgegenwärtig ist hier beim Lesen Jan und seine Vergangenheit. Seine Familie zerbrach an zwei großen Geschehnissen und Jan konnte sich davon nie so richtig erholen. Was für mich allerdings die Frage mit sich brachte: Was ist damals geschehen?

Fakt ist, wir wissen das Sven, Jans jüngerer Bruder verschwunden ist. Und Fakt ist auch, Jans Vater verunglückte kurz darauf tödlich.

Trotzdem müssen wir warten. Waren auf immer wiederkommende Rückblenden und immer neue Dinge, die sich in der Vergangenheit abgespielt haben.


Diese Mischung aus Rückführung, aber auch tödlicher Gegenwart, macht dieses Buch so unheimlich spannend. Denn mit jeder Erzählung aus der Vergangenheit, aber auch der gegenwärtigen Bedrohung, nimmt das Buch an Spannung zu.


Zusätzlich spielt dieses Buch in einer Kleinstadt, in der sich jeder kennt (wie das so ist) und auch einen sehr großen Teil über in der Psychiatrie, in der Jan seine neue Stelle gefunden hat. Allein dieser Schauplatz bringt einen gewissen Nervenkitzel für mich mit.


Wulf Dorn hat eine sehr fesselnde und unterhaltende Erzählweise, die mich sehr packen konnte. Aus einem kurzen Leseabend wurde das halbe Buch und aus nur mal „reinschnuppern“ wurde ein „nicht-mehr-enden-können“.

Kurz gesagt, ich habe zu Beginn gedacht dass es mich packt, doch habe ich niemals damit gerechnet, dass ich kaum von der Geschichte loskomme.


Natürlich hört und liest man von begeisterten Fans der Bücher und natürlich habe ich mir schon einen Vorrat an Geschichten zugelegt, aber selber zu erfahren wie geheimnisvoll und wie spannend dieses Buch ist, hat mir Spaß gemacht und mich dem Genre wieder einen Schritt näher gebracht.


Und ich muss gestehen, dass ich die Thriller in meinem Leben schon vermisst habe. Dies wurde mir durch „Kalte Stille“ sehr deutlich vor Augen geführt.


Mein Fazit:

Dieses Buch stand zu unrecht viele Jahre lang in meinem Regal. Wer einen spannenden Thriller sucht, der seine Geheimnisse mit sich bringt und damit von der ersten bis zur letzten Seite überzeugt, ist hier richtig.

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(78)

181 Bibliotheken, 16 Leser, 0 Gruppen, 52 Rezensionen

rassismus, hebamme, diskriminierung, usa, gegenwartsliteratur

Kleine große Schritte

Jodi Picoult , Elfriede Peschel
Fester Einband: 592 Seiten
Erschienen bei C. Bertelsmann, 02.10.2017
ISBN 9783570102374
Genre: Romane

Rezension:  
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(45)

82 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 7 Rezensionen

grusel, kinder, kurzgeschichten, familie, schuld

Onkel Montagues Schauergeschichten

Chris Priestley , Beatrice Howeg , David Roberts
Buch: 224 Seiten
Erschienen bei Oetinger Taschenbuch, 01.10.2014
ISBN 9783841502834
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Edgar liebt die Geschichten seines Onkels. Zu Hause bekommt der Junge nur wenig Aufmerksamkeit und auch zur Schule muss er auf ein Internat. Doch wenn er zu Hause ist, dann zieht es ihn zu seinen Onkel Montague.

Dabei nimmt er den Weg durch den Wald auf sich und auch das kalte Haus seines Onkels schreckt ihn nicht vor den gemeinsamen Stunden ab.




Kennt Ihr das? Ihr seht ein Buch und das Cover zieht Euch regelrecht an? „Onkel Montagues Schauergeschichten“ ist so ein Buch. Gesehen in der Bücherei, war ich sofort fasziniert. Was mich beim Thema Schauergeschichten dann auch noch überzeugte, war der Standort in der Kinderbuchabteilung. Zu gruselig sollte es schließlich auch nicht sein.


Bisherige Teile sind:

Onkel Montagues Schauergeschichten

Schauergeschichten vom schwarzen Schiff


Aber kommen wir nun zum eigentlichen Buch. Mit seinen 224 Seiten sind die Schauergeschichten von Chris Priestley sicherlich kein dickes Buch, allerdings ist es verpackt in 11 knackige Kapitel für zwischendurch.


Was mir sofort aufgefallen ist, als ich mit dem Lesen begonnen habe, war die Atmosphäre. Dieses Buch sprüht vor Bildgenauigkeit. So ist allein der Weg, den Edgar zu seinem Onkel gehen muss so ausgelegt, dass man ihn richtig spüren kann und auch das Haus, der Onkel und jede einzelne Geschichte lebt. Man merkt es auf jeder Seite, denn die Atmosphäre kommt wie ein leichter Nebel zu einem geschlichen.


Dabei sind die Geschichten nicht so gruselig, dass man nicht alleine über einen dunklen Flur gehen mag, allerdings bin ich auch über 35 Jahre alt und für junge Leserinnen und Leser kann es schon unheimlich werden.


Die Geschichten von Onkel Montague erinnerten mich ein wenig an die Gänsehaut-Serie oder X-Faktor aus den 90ger Jahren. Am Ende wurde aufgeklärt ob es so etwas schon mal gab und man saß mit offenem Mund vor der Glotze.

Ein wenig Ähnlichkeit haben die Serien und diese Geschichten schon, was mich aber nur noch mehr begeisterte.


Jedes Kapitel enthält eine Zeichnung zu Beginn und eine große Zeichnung, über eine Seite gehend im Verlauf der Schauergeschichte. Illustriert wurden sie von David Roberts, der zusammen mit dem atmosphärischen Schreibstil von Chris Priestley ein besonderes Buch erschaffen hat.


Mir hat es gefallen, bei Kindern würde ich allerdings darauf achten, was sie bis dato gruselt und es dann abwägen.


Mein Fazit:

Schauergeschichten a la X-Faktor und mir hat es sehr gefallen. Viel Atmosphäre, tolle Geschichten und eine gute Auflösung.

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(6)

6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

liebesroman, schauspieler, verbrechen, krimi, amerika

In guten wie in schlechten Zeiten (Nicht mein Märchen 5)

E.M. Tippetts
E-Buch Text: 253 Seiten
Erschienen bei null, 02.10.2017
ISBN B07649B1BK
Genre: Sonstiges

Rezension:

Chloe ist schwanger, im siebten Monat befindet sie sich jedoch nicht in ihrem Haus in Alberquerque, sondern bei Dreharbeiten ihres Mannes Jason in Island. Doch für eine Schwangere ist dies nicht unbedingt der angenehmste Ort, so mitten im Schnee.

Als jedoch ihre Freundin Lori von Chris, Chloes gewalttätigem Bruder besucht wird, schrillen bei Chloe alle Alarmglocken und sie fährt zurück nach Hause. Keinen Moment zu spät, denn etwas geht vor und Chris scheint seinen Racheplan noch nicht zu den Akten gelegt zu haben...


Ich liebe die „Nicht mein Märchen“-Reihe von E.M. Tippetts einfach.

Hier kommt noch einmal die Reihenfolge der Bücher:


1) Nicht mein Märchen (Buch 1)

2)Prinzessin in Not (Buch 2)
3) Break it Up (Spin-off)
4) A Safe Space (Spin-off)
5) Jagd nach dem großen bösen Wolf (Buch 3)
6) Das tapfere Schwesterlein (Buch 4)
7) In guten wie in schlechten Zeiten (Buch 5)


Für mich beinhalten diese Hauptbücher der Reihe eine ganz besondere Mischung, die ich bei anderen Büchern nicht so häufig vorfinde.


Denn Jason, der Mann von Chloe ist ein sehr bekannter Hollywood-Schauspieler. Und natürlich steht es außer Frage, dass dieser Aspekt eine gute Portion Glamour in das Buch bringt.


Alles beginnt mit einer Liebesgeschichte zwischen einem normalen Mädchen und diesem Mann, der von so vielen Menschen bewundert wird.


Aber auch „In guten wie in schlechten Zeiten“ zeigt dann noch seine anderen Facetten auf, die mir sehr gefallen. Denn es gibt mal wieder ein Rätsel zu lösen. Chris, Chloes Bruder und der Mensch, der versuchte ihr Leben zu zerstören, macht nun auch nicht vor ihrer besten Freundin halt.

Dieser Punkt und das Hinarbeiten auf das Finale macht diesen Roman nicht nur zu einem schönen Wiedersehen mit liebgewonnenen Figuren, es bringt nicht nur eine Liebesgeschichte mit sich, sondern auch diesen Thrilleraspekt, der wunderbar unterhält.


Für mich war schnell klar, wie ich Personen in diesem Buch einschätze und doch wurde ich eines besseren belehrt und etwas neues drängte sich gefährlich in den Vordergrund. Was genau dies ist, sage ich natürlich nicht, aber die Mischung macht für Leserinnen und Leser der Bücher auch dieses Werk zu einem wirklichen Lesespaß.


E.M. Tippetts schreibt flüssig, unterhaltend und lässt keine alten Charaktere im Regen stehen. Es gibt ein Wiedersehen mit netten Menschen, die man bisher gerne mochte und die auch hier wieder ihren Platz haben. So etwas liebe ich ja.


Hinzu kommt, dass es eine Hauptgeschichte gibt, aber auch die „Nebenstory“ rund um Chloes Schwangerschaft. So hatte ich das Gefühl wirklich bei Freunden zu sein, die ich ab und an besuche und deren Leben schlüssig weitergeht.


Ich bin unheimlich gespannt, was noch kommen mag und hoffe, dass E.M. Tippetts weiterschreibt.

Wünschen würde ich mir sehr, dass diese Reihe mehr Fans in Deutschland findet. Verdient hätte sie es.


Mein Fazit:

Chloe ist wieder da, hochschwanger und mit einem neuen Fall an der Hand. Es wird spannend, aber auch sehr familiär.

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(16)

39 Bibliotheken, 12 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

liebe, musik, rock, love, romance

Rockleben

Alexandra Fischer
Flexibler Einband: 280 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 16.11.2017
ISBN 9783959913751
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die junge Almond, genannt Al, hat es geschafft im Musikbusiness Fuß zu fassen. Durch die Liebe ihres Vaters zur Musik und das Aufwachsen als Tochter eines Musikmanagers, ist ihr die Branche in die Wiege gelegt worden.

Nun ist ihr Vater verstorben und Al kümmert sich um die Klienten. Das heißt sie betreut die bekannte Band „Burnside Close“, in der ihr Freund Morris als Leadsänger fungiert und als neues Projekt „Infernality Rises“ mit einem seht störrischen Keyboarder.

Als wenn es nicht schon schwer genug wäre ihren Job zu schaffen, legt ihr die Newcomer-Band immer wieder Steine in den Weg und auch mit ihrem Freund Morris kriselt es langsam, aber stetig.

Al muss sich etwas einfallen lassen, um nicht am Druck zu zerbrechen...




Auf diesem Wege möchte ich mich bei der Autorin Alexandra Fischer, dem Drachenmond Verlag und Lovelybooks bedanken. Denn „Rockleben“ habe ich auf der beliebten Buchseite gewonnen und durfte somit auch endlich meinen ersten Drachenmond-Roman versuchen.


Da es sich hier um einen zweiten Teil handelt, kommt noch einmal die Reihenfolge:


Rockherz

Rockleben


Ich selber muss gestehen, dass ich keine Vorkenntnisse habe, was die Reihe betrifft. Doch Alexandra Fischer versicherte uns Teilnehmer, dass dieses Buch auch unabhängig vom ersten Teil gelesen werden kann.


Ich stimme dieser Aussage auch teilweise zu, denn hätte ich es nicht gewusst, dann hätte ich sicherlich ohne Probleme in Almonds Geschichte gefunden. Wichtige Dinge werden gleich zu Beginn noch einmal erzählt, es gibt kleine Rückblenden und auch die Charaktere werden für uns Neueinsteiger noch einmal aufgeschlüsselt.


Aber dieses Wissen um Band 1 brauchte mich auch dazu, dass ich mich unzureichend informiert fühlte. Ich hatte auf den ersten 50 Seiten immer das Gefühl etwas verpasst zu haben, Dinge nicht zu erfahren und hinten anzustehen. Aus diesem Grund würde ich schon empfehlen, auch das erste Buch zu lesen und nicht meinen „Fehler“ zu wiederholen, auch wenn es nach dem ersten Viertel deutlich besser wurde.


Al mit ihrer jungen und frechen Art hat mir sehr gefallen. Man merkt ihr an, dass sie für die Musik lebt und man merkt ihr die Last an, die auf ihren Schultern liegt. Denn nicht nur der Drang, dass ihre Beziehung funktioniert, sie Morris häufiger sieht, auch ihre neue Band unter Dach und Fach zu bekommen, nagt an ihr.

Dies wurde sehr lebensecht und sehr schlüssig erzählt. Und auch ich hätte Rob, den Keyboarder von Infernality Rises so manches mal entlassen können. Puh, selten habe ich so einen Kindergarten erlebt, aber ich kann mir durchaus vorstellen, dass manche Musiker so sind. Sie heben schnell ab und fühlen sich mit ihrer Prominenz größer als sie sind.


Der Schreibstil von Alexandra Fischer war unterhaltend und gut zu lesen. Zum Teil war es für mich so, als wäre ich hinter der Bühne, wäre die rechte Hand von Al und mitten im Geschehen. Ganz toll umgesetzt. Und wenn ich mal die ersten 50 Seiten auslasse, an denen ich wirklich mehr zu knabbern hatte als ich wollte, bin ich schlicht begeistert.


„Rockleben“ nimmt immer mehr an Fahrt auf, ist aber keine Liebesgeschichte im üblichen Stil. Ich mochte das Zusammenspiel von Al und Morris zwar, trotzdem geht es um Al, ihre Karriere und die Musik und genau dies hebt das Buch von einigen anderen ab.


Ich selber würde nun unheimlich gerne weiterlesen, denn das Ende bietet durchaus noch Stoff für mehr. Mal schauen ob da noch etwas kommt.


An den Drachenmond Verlag möchte ich hier noch einmal sagen, Ihr seid großartig. Ich habe schon einige Bücher auf meiner Wunschliste und genau wie bei „Rockleben“, ist auch bei jedem anderen Cover aus eurem Verlag die Liebe zum Buch sofort zu erkennen. Ein Cover ist schöner als das nächste und dies muss erst einmal jemand nachmachen.


Mein Fazit:

„Rockleben“ erzählt das Leben auf Tour und das Leben als Managerin einer Band, mit einem Privatleben, Neidern und viel Arbeit. Ich selber habe schnell das Lesen an diesem Roman geliebt, auch wenn ich empfehlen würde das erste Buch unbedingt vorher zu lesen.

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(22)

23 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

liebe, butterbrot, berlin, frankreich, hochzeitsreise

Butterbrot und Liebe

Susanne Friedrich ,
Fester Einband: 296 Seiten
Erschienen bei tredition, 11.07.2017
ISBN 9783743941892
Genre: Romane

Rezension:

Hannah ist eine Karrierefrau. Sie führt ein erfolgreiches Unternehmen und geht in ihrem Job auf. Dabei ist sie eine Chefin mit der man keine Spielchen spielt. Ihr Rückzugsort ist das alte Gut ihres Vaters, dort verbringt sie oftmals die Wochenenden und kann abschalten.

Christoph hat mit seinem Cafe „Butterbrot und Liebe“ einen Volltreffer gelandet. Seine Kreationen sind kleine Schmuckstücke und schmecken so gut, dass er sich vor Kundschaft kaum retten kann.

Als er auch Hannahs Firma beliefert, ist es um ihn geschehen und auch Hannah verguckt sich in ihn.

Doch sie will und kann eine Liebe nicht zulassen...




Zunächst einmal möchte ich mich bei dem Tredition Verlag für dieses Rezensionsexemplar bedanken. Ich habe mich wahnsinnig gefreut und war auch sehr gespannt auf diesen Roman.


„Butterbrot und Liebe“ macht Lust auf ein mit Liebe belegtes Brot. Dies sei vorab gesagt, denn die Autorin Susanne Friedrich schaffte es spielend mir immer wieder kleine Hungergefühle beim Lesen zu bereiten.

Schließlich ist es Christoph, der nicht nur Hannah mit seinen Köstlichkeiten beliefert, sondern auch irgendwie uns Leserinnen und Leser.


Die Geschichte an sich ist unterhaltend geschrieben, wenn auch nicht so flüssig, wie ich es gerne mag.

Das Hannah als Protagonistin ihren eigenen Kopf hat, merkt man schon gleich zu Beginn des Buches. Niemand macht ihr etwas vor und sie weiß was sie möchte. Dies habe ich sehr an ihr geschätzt, auch wenn sie sich selber im Weg steht, was das große Glück angeht.


Christoph hingegen ist ein Sonnenschein, gut gelaunt, offen und sehr sympathisch. Ich mochte ihn sofort.


Das er sich nun sehr schnell in Hannah verliebt war schön, aber irgendwie nicht sofort glaubhaft. Zwar wurde die Geschichte mit Ruhe und Sorgfalt erzählt, aber es fehlte mir an Liebe. Das heißt ich habe gelesen was passierte, allerdings habe ich es nicht ganz abgenommen.


Das Verlieben ging mir einfach zu schnell. Natürlich glaube ich an Liebe auf den ersten Blick, aber ich brauche bessere und nähere Umschreibungen um dies auch in einer Geschichte glauben zu können.


Was mir sehr gefallen hat waren die Nebencharaktere. Beginnend mit Ulli, Christophs Mutter, die ich besonders gerne mochte. Aber auch Hannahs Vater und Christophs bester Freund waren gute Charaktere, die mir gefallen haben.

Sie alle wollen nur das Beste für ihre Lieben und dies glaubt man auf Anhieb.


Die Nebengeschichte rund um Ellie, die auch im Cafe arbeitet, fand ich leider etwas überflüssig und ich fragte mich stetig, wohin es führen soll und warum sie ein Teil der Geschichte ist.


Man merkt, „Butterbrot und Liebe“ hat gefallen, aber leider nur bedingt, was mir wirklich sehr leid tut.


Mein Fazit:

Dieses Buch hat ein gutes Konzept, allerdings fehlte für mich das Gefühl beim Lesen. Es kam nicht so bei mir an, wie ich es brauche um komplett abtauchen zu können. Ich werde aber noch ein weiteres Buch von Susanne Friedrich lesen um ihren Stil besser beurteilen zu können.

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(1.194)

2.057 Bibliotheken, 21 Leser, 1 Gruppe, 179 Rezensionen

liebe, wait for you, new adult, j. lynn, vergewaltigung

Wait for You

J. Lynn ,
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Piper, 10.03.2014
ISBN 9783492304566
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Ein Neustart in West Virginia. Für Avery Morgansten ist es nicht nur ein weiter Weg von Texas zu ihrem neuen College, sondern auch eine Befreiung. Denn die junge Studentin hat ein Geheimnis, an dem sie fast zerbrochen wäre. Und so sucht Avery die Einsamkeit des neuen Ortes.

Als sie in Cameron Hamilton hineinläuft, passt dieser so gar nicht in ihr Leben. Langsam freunden sich die beiden Studenten an, doch an mehr denkt Avery nicht, auch wenn Cam sie jeden Tag bittet, mit ihm auszugehen.




Von J. Lynn bzw Jennifer L. Armentrout habe ich schon so viel positives gehört, dass dieser erste Teil der Reihe „Wait for you“ aus der Bücherei direkt mit nach Hause musste.


Die Bücher gibt es in folgender Reihenfolge:


Wait for you

Be with me

Trust in me

Stay with me

Fall with me

Forever with you

Fire in you


Nach meinem bisherigen Stand dürfte die Reihe mit diesen sieben Büchern abgeschlossen sein und ja, ich war auch kurz am Zögern als ich die Menge an Büchern gesehen habe, die erschienen sind.


Aber es lohnt sich! Und wie!

Gleich zu Beginn starten wir mit Avery auf dem College und schnell ist klar, sie umgibt ein Geheimnis, etwas dunkles, das sie nicht loswird und das an ihr immer wieder nagt. Schnell hat man als Leserin eine Vermutung, aber was genau passierte wird nicht sofort berichtet.

Dann lernt sie durch einen Zufall Cam kennen und er ist so erfrischend wie ein sanfter Wind an einem Sommertag. Er gibt ihr Leben und er bemüht sich um sie.

Diese Konstellation ist sehr harmonisch, auch wenn es zwischen ihnen natürlich auch gute und weniger gute Zeiten gibt.


Mir hat der Schreibstil von J. Lynn sehr gefallen. Er war auf der einen Seite schlagfertig und sehr jung und auf der anderen Seite zart und zerbrechlich.

Ich habe gelacht, geweint, wurde nachdenklich und konnte mich fallenlassen.


Natürlich ist es bei Büchern aus dem New Adult Bereich so, dass es große Probleme gibt und sie auf ihn trifft, doch ich mag es einfach.

„Wait for you“ war in diesem Genre ein Buch, welches mich nicht losgelassen hat, eben weil man die Protagonisten und ihre Freunde so gerne hat. Avery ist so lebensecht, auch wenn man sie gerne in eine Richtung drängen möchte, aber alles was sie tut ist verständlich und nicht zu weit hergeholt. Und Cam ist perfekt, zumindest in seiner Art und seiner Hilfsbereitschaft. Er ist der Freund, den man jedem wünscht.

Eine sehr gute Konstellation, die ich genossen habe.


Natürlich hat J. Lynn das Rad nicht neu erfunden, aber eine Geschichte geschaffen die man gerne liest und mit der man schöne Stunden verbringen kann.


Mein Fazit:

„Wait for you“ ist der Beginn einer Reihe, die ich definitiv weiterlesen werde und damit kann ich nicht zu lange warten.

Ich kann es Fans des New Adult-Genres nur empfehlen.

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(59)

67 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 58 Rezensionen

liebe, formel 1, bettina kiraly, racing love, gärtnerin

Poleposition für die Liebe

Bettina Kiraly
E-Buch Text
Erschienen bei dp DIGITAL PUBLISHERS, 23.11.2017
ISBN 9783960872269
Genre: Liebesromane

Rezension:

Er liebt den Erfolg und er liebt schöne Frauen. Frederick Aigner hat es geschafft. Er ist nicht nur ein äußerst bekannter Formel1-Fahrer, auch die Frauenherzen fliegen ihn nach.

Dabei hat er eine einzige Regel, nur keine Beziehung und keine Frau bleibt länger als eine Nacht bei ihm.

Jedoch ändert sich einiges, als er auf seine neue Gärtnerin Ava trifft. Sie sieht nicht nur jünger aus als sie ist, nein, sie ist auch der legere Typ und ein Fan vom Rennsport.

Eine Freundschaft entsteht, aber mehr auf keinen Fall...




Zeit für eine Wiederholung:

Ich liebe die Bücher von Bettina Kiraly!

Dies ist ein Fakt, der mir auch bei „Racing Love – Poleposition für die Liebe“ bewusst wurde. Schließlich hat mich auch dieser erste Teil ihrer neuen Reihe voll erwischt.


Racing Love – Poleposition für die Liebe

Racing Love – Boxestopp für einen Kuss


Der zweite Teil wird noch erscheinen, ist aber schon ganz fest eingeplant. Doch nun zu diesem ersten Band.


Gleich zu Beginn lernen wir Frederick kennen und merken recht schnell wie er zu Beziehungen steht. Er ist zwar mit Frauen zusammen, doch unverbindlich. Dies ist ihm sehr wichtig und seine eiserne Regel.

Ava ist genau das Gegenteil. Sie ist ein offener Mensch, steht nicht auf materielle Dinge und wirkt jünger als sie ist. Die erste Begegnung der Beiden ist hier sehr lustig zu lesen, denn es herrscht nicht gerade Sympathie und eher eine ablehnende Haltung.

Das sich das Blatt wendet und dann die Freundschaftslinie gefahren wird, hat unheimlich viel Spaß gemacht.


Was Bettina Kiraly zusätzlich sehr gelungen ist, wir merken dieses Knistern in der Luft, wir lesen von der wirklich guten Freundschaft und haben dabei Fredericks Haltung jederzeit im Hinterkopf. Immer ist klar, er ist kein Typ für eine Beziehung, er freut sich über die platonische Freundschaft und doch, da ist etwas in der Luft. Dies ist so gut gelungen und dies war es auch, was mich immer zum Buch gezogen hat, auch wenn sehr oft eigentlich keine Zeit zum Lesen war. Eigentlich...


Auch der lockere und sehr unterhaltende Schreibstil hat mir wie immer sehr gefallen. Bettina Kiraly weiß wie sie unterhalten kann und sie weiß wie sie Leserinnen und Leser am Buch hält. Die Kapitel waren so aufgeteilt, dass man Pausen hätte einlegen können und nicht zu lange auf einen Break warten musste, nur das Pausieren war für mich nicht immer einfach, schließlich musste ich doch wissen wie es weitergeht.


Auch das dieses Buch im Wechsel der Protagonisten geschrieben wurde, war sehr gut gelöst. So wurde mal ein Kapitel aus Avas Sicht geschrieben und dann wieder eines aus der Sicht von Frederick. Dies hat aus dem Grund so gut geklappt, als dass wir merkten warum Missverständnisse entstanden sind, warum jemand etwas so oder so versteht und warum jemand handelt, wie er es tut. Wunderbar.


Ich selber freue mich wahnsinnig darauf wieder einen Blick hinter die Kulissen der Formel 1 zu werfen und einen zweiten Teil zu beginnen. Weiter so!


Mein Fazit:

Ein unterhaltender und schöner Roman und dies nicht nur für Fans des Rennsports. Charaktere die uns persönliche Einblicke durch ihre eigene Sichtweise geben, haben für mich eine sehr gute Nähe zugelassen. Ich freue mich auf Teil 2.

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182 Bibliotheken, 5 Leser, 2 Gruppen, 36 Rezensionen

jugendbuch, geheimnis, gentechnik, familie, liebe

Einzig

Kathryn Evans , Sabine Reinhardus
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei FISCHER Kinder- und Jugendtaschenbuch, 24.05.2017
ISBN 9783733502973
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der Horror für jeden Menschen.


Du hast nur 1 Jahr Zeit für dein
Leben. 1 Jahr, in dem Du sein kannst wie du bist und tun kannst, was
du möchtest. Nach dieser Zeit wird jemand anderes für dich
weiterleben und du hast alles verloren.


Die 16 Jahre alte Teva ist genau so ein
Mensch und ein halbes Jahr ihrer Zeit ist schon um. Dann wird ein
anderes Ich für sie weiterleben, denn davon schlummern viele in ihr.











Auf das Buch „Einzig“ von Kathryn
Evans bin ich durch einige Booktuber aufmerksam gemacht worden. Immer
wieder habe ich Rezensionen zu eben diesem Jugendbuch gesehen und als
ich es dann in der Stadtbibliothek fand, ging es nicht anders, es
musste mit nach Hause.





Mich hat das Leben von Teva faszinierd.
Natürlich nicht in dem Sinne, dass ich es für mich möchte, doch
das Bewohnen von mehreren Seelen in einem einzigen Körper und
lediglich die Chance auf ein Jahr Lebenszeit, war schon spannend.





Was ich zu Beginn noch dachte war, dass
sich nach eben diesem Jahr das eigene Ich auflöst und ein anderes
Ich in diesem Körper weiterlebt. Das dies nicht passiert ist hier
kein Spoiler, sondern auf den ersten Seiten schon zu lesen. Es gibt
viele Tevas, für jedes Lebensjahr ist eine neue „geboren“ und
eben diese führt das Jahr dann auch zu Ende. Die alten Tevas
hingegen sterben nicht, sondern sind nur nicht mehr in der
Öffentlichkeit zu sehen.


Freaky? Ja das stimmt wohl!





Und wir lernen schon auf Seite 1 die
neue Teva kennen. Sie löst sich von der alten Gestalt und wir
begleiten sie in ihrem Jahr. Dabei wird schnell klar, dieser Teenager
denkt nicht einmal daran, nach einem Jahr in Rente zu gehen. Teva
will leben, sie will ihre Freundschaften und ihre Leidenschaften
nicht verlieren. Diese knappe Zeit, der Druck der auf ihr lastet und
das Bemerken einer neuen innerlichen Persönlichkeit, macht das Buch
interessant.





Für mich war der Schreibstil von
Kathryn Evans zwar gut, allerdings auch mit Längen. Ich hätte mir
etwas mehr Lebendigkeit gewünscht und auch etwas mehr Schwung. Zwar
geht es in der Geschichte voran, zum Ende hin war es für mich aber,
als würden die Seiten knapp werden und es mussten viele Dinge auf
den restlichen 50 Seiten verpackt werden.


Auch die Auflösung und das Ende war
für mich nicht zufriedenstellend. Ich hatte ganz ehrlich damit
gerechnet, dass es einen Cliffhanger geben wird und dann das richtige
Ende im nächsten Buch stattfindet, aber ich wurde eines besseren
belehrt.





Und ja, ich wünsche mir auch oftmals
Einzelbücher. Aber hier hätte etwas mehr Tiefe und ein zweiter Teil
der Geschichte gut getan, denn die Idee ist interessant und die
Protagonistin war so in Ordnung, als das ich noch mehr von ihr lesen
würde.





Meine Abzüge gehen ganz klar auf die
Länge zu Beginn von „Einzig“ und dann auf die vielen schnellen
Ereignisse am Ende zurück.





Sehr schade.





Mein Fazit:


Eine gute Idee, aber eine Umsetzung die
mir nicht komplett gefallen hat. Zwar gab es einen guten Mittelteil,
aber einen schwachen Anfang und ein überstürztes Ende.

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26 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

erpressung, hörbuch, krimi, charlotte link, spurlos verschwunden

Im Tal des Fuchses

Charlotte Link , Gudrun Landgrebe
Audio CD
Erschienen bei Random House Audio, 12.09.2012
ISBN 9783837115390
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Es beginnt alles mit der schnellen
Suche nach Geld.


Vanessa Willard erlebt einen ganz
normalen Tag, zwar ist sie im Streit mit ihrem Mann auseinander
gegangen, allerdings passiert dies in den besten Ehen und so wartet
die junge Frau auf ihren Liebsten. Dieser führt nur kurz den Hund
aus und wird sie dann wieder auf dem malerischen Rastplatz treffen.
Schließlich wollen beide noch nach Hause und haben mit ihrem Auto
nur einen kurzen Zwischenstopp eingelegt. So ist der Plan, doch das
Leben schreibt andere.





Denn Vanessa Willard ist kurz darauf
verschwunden.


Verschleppt und in eine Kiste gesteckt.
Das Ziel? Möglichst schnell und möglichst viel Lösegeld bekommen.
Ihre Nahrung im Sarg reicht für eine Woche... doch dann wird der
Täter verhaftet, bevor er überhaupt mitteilen kann, dass er eine
Geisel hat und Lösegeld fordert... die Zeit läuft...











Ich mag die Bücher von Charlotte Link
unheimlich gerne und ich finde sie gehört zu den Autorinnen, die so
vielfältig schreiben, dass man nicht sofort weiß, wohin die Reise
gehen wird.





„Im Tal des Fuchses“ ist so ein
Buch. Wir haben zu Beginn die Vorstellung des Täters als Kind, die
Abenteuerlust und die Entdeckung einer Höhle. Dann kommt der
eigentliche Roman und wir lernen Vanessa kennen. Erleben den Streit
mit ihrem Mann und die Hoffnung auf ein Happy End, wenn sie sich eine
Verschnaufpause geben und Vanessa am Auto auf dem Rastplatz bleibt,
statt gemeinsam mit dem Hund zu gehen. Beide wollen nach Hause und
beide wollen sich versöhnen.





Aber wir lernen auch die Schattenseite
kennen. Ihre Entführung, den Täter und sein Leben.





Was hier so eindeutig beginnt, wird ein
Buch mit sehr vielen Facetten. Denn diese grausame Tat nimmt kein
gutes Ende und so begleiten wir Ryan, den Täter, Jahre nach diesem
Verbrechen. Er wurde nie zur Rechenschaft gezogen, versucht wieder
auf die Beine zu kommen und neu zu beginnen. Doch es wird ihm nicht
leicht gemacht.


Gleichzeitig begleiten wir auch Jenna.
Sie ist neu in der Gegend, arbeitet für ein Magazin und wird von
ihrer besten Freundin mit Matthew verkuppelt. Er ist der Ehemann von
Vanessa Willard. Es sind Jahre vergangen und doch schwebt dieses
Ereignis immer über ihm. Und dann verschwindet wieder eine Frau...





Für mich war bei diesem Hörbuch das
faszinierende, dass ich zwischen den Stühlen saß. Ja, Ryan hat
etwas grausames getan. Der Horror für jeden Menschen, lebendig
begraben zu werden und Ryan muss dafür bestraft werden.


Und doch... auf eine ganz besondere
Weise möchte man auch, dass er ein gutes Leben bekommt. Er hatte es
nie einfach und durch dieses Kennenlernen erhofft man sich auch, dass
er Fuß im Leben fasst und neu beginnen kann.


Und gerade mit diesem Zwist hatte ich
hier zu kämpfen. Bin ich doch zutiefst geschockt gewesen, hoffte ich
aber gleichzeitig auf die Sonnenseite für den Verbrecher. Auch wenn
sich dieser innerliche Streit bei mir immer wieder schlichtete, ich
konnte mich erst kurz vor dem Ende auf die Position für oder gegen
Ryan entscheiden.





Charlotte Link hat mir ihrem Buch „Im
Tal des Fuchses“ auf jeden Fall einen Roman geschrieben, der sehr
gute Wendungen hatte und mich mitleben ließ.Ich wurde überrascht,
fieberte mit und hoffte das Beste. Gerade auch das Ende war gelungen,
wenn auch nicht zu 100% für mich.


Es gab da Dinge die ich mir anders
gewünscht hätte und die ich leider bemängeln muss.





So hätte es hier doch ein wenig mehr
Logik geben können. Vielleicht mag dies auch das falsche Wort sein,
aber bestimmte Dinge die im zweiten Handlungsstrang passierten waren
für mich so weit hergeholt, dass ich es etwas schade fand. Leute die
dieses Buch gelesen/gehört haben, wissen vielleicht was ich meine.


Gerade das Verschwinden der zweiten
Frau und ihre Auflösung warum dies passierte war zwar schlüssig,
aber in der Ausführung nicht mein Fall.





Allerdings sollte man sich hiervon
nicht abschrecken lassen, denn bis auf diesen Punkt ist es eine
wunderbare Geschichte, die sehr spannend erzählt wird.





Gesprochen hat dieses Hörbuch die
Schauspielerin Gudrun Landgrebe, die ich schon sehr häufig in Filmen
und Serien bewundern durfte. Auch dort hat sie zumeist eine sehr
ruhige Sprechart, die auch hier gezeigt wird und wunderbar passt. Es
war ein Genuss ihr zu lauschen.





Mein Fazit:


Ein Buch, welches mir gefallen hat, bei
dessen Ende ich aber nicht ganz glücklich zurückgelassen wurde. Ich
hätte mir eine andere Wendung gewünscht.




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96 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

football, liebe, freundschaft, nachtclub, familie

Verliebt bis über alle Sterne

Susan Elizabeth Phillips , Claudia Geng
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 16.10.2017
ISBN 9783734103421
Genre: Liebesromane

Rezension:

Sie ist so ganz anders, als die anderen Frauen. Piper Dove ist Privatdetektivin. Zwar läuft ihre Kanzlei alles andere als gut und das Wasser steht der jungen Frau bis zum Hals, doch sie hat einen Plan. Sie wird den ehemaligen Quarterback der Chicago Stars, Cooper Graham, so gut beschatten, dass ihre Auftraggeber ihr einfach Folgeaufträge geben müssen.

Dumm nur, dass Cooper sie sofort enttarnt und sie daraufhin den Job verliert.

Doch wenn sich eine Tür schließt, dann öffnet sich ein Fenster und schwups arbeitet sie nicht als Coopers Beschatterin, sondern für den Sportler, denn Cooper kann jede Hilfe gebrauchen, die er kriegen kann...




Ich liebe die Bücher von Susan Elizabeth Phillips und die Chicago Star-Reihe war die erste, die ich von ihr gelesen habe. Lange streubte sich die Autorin und wollte nichts neues über die Sportler schreiben, doch nun geht es weiter.


Hier kommt die Reihenfolge:


Ausgerechnet den

Der und kein anderer

Bleib nicht zum Frühstück

Träum weiter, Liebling

Verliebt, verrückt, verheiratet

Küss mich, wenn du kannst

Dieser Mann macht mich verrückt!

Verliebt bis über alle Sterne


Bevor man nun in Panik ausbricht, weil ein Interesse an dieser Reihe besteht, aber die Stückzahl von 8 Titeln abschreckt... es sein gesagt, dass jedes Buch sehr gut einzeln gelesen werden kann. Bei mir selber ist es auch schon sehr lange her, dass ich zum letzten Mal ein Buch der Reihe gelesen habe.


Was mir bei dieser Geschichte sofort auffällt ist, dass beide Protagonisten sich in nichts nachstehen. Cooper mit seinem durchtrainierten Körper, seiner Kraft, die durch den Sport kam, versprüht schon äußerlich eine gewisse Autorität aus. Allerdings steht Piper ihm hier in nichts nach.
Sie ist ausgebildete Leibwächterin, kann mit dem Auto umgehen und Verfolgungsjagden fahren und auch im Umgang mit Waffen ist sie geübt.


Die Frage ist hier sicherlich, wer beschützt hier wen?


Was mir gefallen hat war, dass sich beide zu Beginn noch nicht grün sind. Es gibt Zickereien, Wortgefechte und verbale Attacken, die nie zu vulgär werden und sich dadurch wunderbar lesen lassen. Es war ein Genuss, wenn sich beide mit Worten duellieren.


Zusätzlich bringt die Geschichte auch eine gewisse Spannung mit sich, denn Piper wird hier noch voll in ihrem Element sein und ihre Fortbildungen durchaus einsetzen können.

Das hat mir gefallen, ist sie doch so anders als viele andere Buchcharaktere und steht dem männlichen Part in nichts nach. Zum Teil ist es sogar so, dass sie die taffere von beiden ist, was mir gefallen hat.


Die Liebesgeschichte hätte für mich noch ein wenig intensiver sein können. Susan Elizabeth Phillips schreibt war locker und leicht. Trotzdem waren es sehr viele Baustellen in diesem Buch. Manchmal ein wenig zu viel, wenn ich an das Gelesene zurückdachte. Ein größeres Hauptaugenmerk auf Romantik und Liebe mag ich dann noch ein Stück lieber.


Mein Fazit:

Mir hat „Verliebt bis über alle Sterne“ von Susan Elizabeth Phillips gefallen, auch wenn ich kleine Einschränkungen geben muss. Für Neueinsteiger werden diese sicherlich nicht auffallen, für mich, die aber weitere Bücher von ihr kennt, war dieses hier im Vergleich zu den anderen Büchern ein wenig schwächer.


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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

filme, liebesroman, schauspieler, krimi, liebe

Nicht mein Märchen Boxset

E.M. Tippetts
E-Buch Text: 1.070 Seiten
Erschienen bei null, 21.09.2017
ISBN B075V96D2Q
Genre: Sonstiges

Rezension:

Man stelle sich vor, dass man selbst durch einen Zufall einen der angesagtesten Schauspieler in Hollywood kennenlernt. Alles ist wie im Traum, denn er scheint ehrlich interessiert zu sein, nur man selbst hat so gar kein Interesse...

So ergeht es Chloe Winters, die mit ihren Freunden zu einem Drehtag des neuen Jason Vanderholt-Films geht. Als Statistin ist alles aufregend und tatsächlich, auch Jason kommt um die Menge zu begrüßen. Viele weibliche Fans werden zittrig, manche weinen oder kreischen und einige fallen sogar in Ohnmacht.
Doch durch einen Zufall landet Jason Vanderholt auch bei Chloe und kommt mit ihr ins Gespräch. Und obwohl es ja eigentlich mehr als unwahrscheinlich ist, der Schauspieler scheint ernsthaft interessiert an der Studentin zu sein.
Doch Chloe, die einen harten Weg in ihrem Leben hinter sich hat, interessiert sich so gar nicht für Jason.
Sie steht halt einfach nicht auf Märchen...

Und so beginnt diese unterhaltende Reihe rund um Chloe und Jason. Sie beginnt leise, wird aber immer spannender und lässt sich kaum aus der Hand legen.
Für mich war die Mischung aus der Liebesgeschichte zwischen dem girl next door und dem Hollywoodstar einfach toll, gleichzeitig gibt es da diese Thrillerelemente, die vor Spannung nur so strotzen.

Der Schreibstil ist locker und leicht, hat aber seine gefühlvolle und fesselnde Seite.

Wer also Bücher fernab von dem normalen Mix sucht, ist hier richtig.

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186 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 61 Rezensionen

jugendbuch, liebe, verlust, unfall, krystal sutherland

Unsere verlorenen Herzen

Krystal Sutherland , Petra Koob-Pawis
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei cbt, 25.09.2017
ISBN 9783570164976
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Mit seinen 17 Jahren war Henry noch nie verliebt. In der letzten Zeit drehte sich alles in seinem Leben um die Schülerzeitung und seine besten Freunde Lola und Murray.

Doch eines Tages ist sie da.

Grace.

Ein Mädchen, das so gar nicht in ihre Umgebung passen will. Mit Jungenklamotten und einem leichten Schmuddellook entspricht sie nicht dem üblichen Ideal und doch trifft sie Henry mitten ins Herz.




Dieser Roman wurde mir vom cbt Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank an dieser Stelle dafür.


Bei „Unsere verlorenen Herzen“ von Krystal Sutherland handelt es sich um ein Buch, das so ganz anders ist, als man es zunächst vermuten würde.

Ein Cover, welches mit seinen Herzen sofort ins Auge sticht und das mich persönlich gleich dazu brachte den Klappentext zu lesen.


Henry, aus dessen Sicht dieses Buch geschrieben wurde, nimmt uns mit zu seiner ersten großen Liebe. Als er Grace zum ersten Mal sieht, findet er sie faszinierend und besonders. Sie ist anders als alle anderen Mädchen an der Schule. Mit ihren männlichen Klamotten, dem kaputten Bein und ihrem Schmuddellook geht sie ihm nicht aus dem Kopf.


Beide nähern sich an, arbeiten gemeinsam an der Schülerzeitung und trotzdem herrscht diese Distanz zwischen ihnen. Bis Grace unverhofft Nähe zulässt.


Allerdings ist man auf dem falschen Weg, wenn man denkt das es sich hier um eine rosarote Geschichte handelt. Dieses Buch behandelt sensible Themen wie Verlust, Freundschaft und Vertrauen. Und eben diese so intensive Mischung, findet man bei einem Jugendbuch recht selten.


Krystal Sutherland schreibt sehr lebendig diese Geschichte. Sie lässt Emotionen und Geheimnisse einwirken und hat auch vor berührenden Themen keine Scheu.

Verziert werden ihre Worte immer wieder mit Anspielungen auf Filme, Musik und kleinen Zitaten. Dies war für mich ein Punkt, den ich von Beginn an geliebt habe.


Mein Problem mit dieser Geschichte war allerdings, dass ich Grace nicht mochte. Ich kenne ihre Geschichte, aber ich fand sie unfair und unsensibel ihren Mitmenschen gegenüber, was ihr bei mir keine Pluspunkte brachte.

Auch eine Bindung zu der gemeinsamen Geschichte mit Henry und ihr funktionierte für mich leider nicht so richtig.

Dies brachte mich beim Lesen ab und an ins Stolpern, auch wenn es ein ansonsten flüssiger Schreibstil ist.


Ihre besten Freunde Lola und Murray hingegen fand ich klasse und auch ihren Zusammenhalt mit Henry habe ich geliebt.


Mein Fazit:

Ein besonderes Buch mit sensiblen Themen, das für mich allerdings nicht zu 100% funktioniert hat. Es gibt leider leichte Abzüge in der B-Note.

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familie, buch, wuli highlights, ein buch wie ein puzzle, geschichte des lebens

Der blinde Mörder

Margaret Atwood , Brigitte Walitzek
Flexibler Einband: 704 Seiten
Erschienen bei Berlin Verlag Taschenbuch, 17.10.2009
ISBN 9783833301728
Genre: Romane

Rezension:

Zehn Tage nach Beendigung des 2. Weltkrieges fuhr Laura mit dem Auto von einer Brücke.

Ihre Schwester Iris, mit der sie den größten Teil ihres jungen Lebens verbrachte, erzählt in ihren alten Tagen vom Leben als Kind, bis hin zum Unfall von Laura.

Eine bewegende Lebensgeschichte beginnt...




Ich habe den Roman „Der blinde Mörder“ von Margaret Atwood bereits vor einigen Jahren gekauft und seit dem zierte es mein Bücherregal. Viel positives habe ich gerade in der letzten Zeit über die Autorin gehört und als die YouTuberin Janine auf ihrem Kanal „Poesielos“ die ersten Zeilen des Buches anlas war sehr schnell klar, es wird eines meiner nächsten Bücher werden.


Ganz spontan haben wir dann aus diesem Vorhaben eine gemeinsame Leserunde gemacht und dabei sehr tolle Gespräche zu eben diesem Buch geführt.


„Der blinde Mörder“ ist ein Buch, welches in 15 Abschnitten aufgegliedert wurde und durch diese Abschnitte zwei verschiedene Erzählstränge bietet.

Dieser Aspekt war mir vor dem Lesen nicht unbedingt bewusst und brachte dadurch aber eine kleine Überraschung mit sich.


Im Wechsel lesen wir somit die Geschichte von Iris und ihrer Schwester, die wir seit ihrer Kindheit begleiten dürfen.

Iris, die bereits 83 Jahre alt ist, schreibt ihr Leben nieder und wir Leserinnen und Leser dürfen diesem, aber auch ihrer Gegenwart folgen.


In den anderen Abschnitten geht es um „Der blinde Mörder“. Ja, was hier als Titel des Buches besteht, ist auch im Buch ein Buchtitel. Das Skandalbuch, welches Laura geschrieb und welches kurz nach ihrem Tod veröffentlicht wurde, schlägt heute noch Wellen. Diese Abschnitte erzählen von der Entstehung des Romans und von einer Geschichte zweier Liebenden, die sich erst im Laufe des Buches zu erkennen geben. Wir erfahren von der Geschichte in der Geschichte, die sehr viele phantastische Elemente mit sich bringt und eine wichtige Rolle spielt.


Und hier sind wir auch schon an einem Kritikpunkt angelangt. Gerade diese Geschichte im Buch war es, die mich gleich zu Beginn fast zu Aufgeben gebracht hatte. Es ist so ein krasser Gegensatz zum Rest des Buches, dass ich mich damit erst einmal abfinden und anfreunden musste.


Im Gegensatz dazu mochte ich die Erzählungen von Iris aus ihrem Leben. Zwar hatten auch diese Kapitel ihre Längen, waren aber deutlich unterhaltender, zumindest zu Beginn.


Was im Laufe der Geschichte passiert, ist wie ein großes Puzzle zu betrachten. Wir Leser kennen bestimmte Teile, aber viele andere auch nicht und bauen auf den ca. 700 Seiten das komplette Bild zusammen.

Dabei war ich immer wieder am Rätseln, was auf mich zukommen wird, welche Geschehnisse zum Tod von Laura führten und wie diese Abschnitte mit „Der blinde Mörder“ damit zusammenhängen.

Und gerade der letzte Punkt war für mich immer interessanter und zum Ende hin noch besser als Iris und ihre Geschichte.


Ich hoffe Ihr konntet mir folgen, denn wie man sicherlich merkt, Margaret Atwood hat hier eine sehr komplexe Geschichte geschrieben.


Der Schreibstil der Autorin war es jedoch, der mich komplett mitgenommen hat. Wo es an der Story immer wieder Kleinigkeiten gab, die ich bemängeln muss, war es ihre Erzählart, die mich schier begeistert hat. Sie hat eine sehr ausdrucksstarke und sehr bildliche Art das Geschehene aufzuzeigen und Figuren ein Gesicht zu geben.


Ich habe mir schon weitere Werke von Margaret Atwood notiert, weil ich unbedingt wieder in den Genuss dieses Stils kommen möchte.


Mein Fazit:

„Der blinde Mörder“ war anders als ich dachte und er hatte durchaus seine Längen, trotzdem hat die Geschichte ihren Charme. Charaktere denen man folgen möchte und eine Geschichte mit vielen Lücken die es aufzuklären gilt, machen Spaß und unterhalten, wenn auch mit kleinen Abstrichen.

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Tags: drama, ein buch wie ein puzzle, geschichte des lebens, schwester   (4)
 

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

kurzgeschichten, krimi, mord, krimigeschichten

Mörderisches Weinviertel

Bettina Kiraly
Buch
Erschienen bei Berger & Söhne, Ferdinand, 31.07.2017
ISBN 9783850287944
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Sieben Kurzgeschichten, bei denen der Tod immer zugegen ist.


Die Autorin Bettina Kiraly entführt uns mit „Mörderisches Weinviertel“ in eben diese Weingegend. Und dabei sei gesagt, dass es in den sieben Kurzgeschichten alles andere als freundlich zugeht.


Mir selber gefallen Kurzgeschichten recht gut, wenn ich den Kopf frei bekommen möchte, aber nicht zu viel Zeit zur Verfügung habe.


Bei diesem Buch war ich so gespannt auf das was kommen wird, dass ich es als Runterbringer an einem Samstagabend genutzt habe. Eingekuschelt auf dem Sofa habe ich die 63 Seiten genossen und den Abend damit ausklingen lassen.


Die Kurzgeschichten sind mal hinterhältig, mal überraschend, mal trügerisch und mal sehr gemein. Kurz gesagt, sie sind das, was wir Leserinnen und Leser von Kriminalgeschichten erwarten.


Jede von Ihnen ist auf wenigen Seiten beendet und so schnuppern wir beim Lesen wirklich nur in kleine Episoden hinein, allerdings ist der Unherhaltungsfaktor immer groß.


Da ich den Schreibstil von Bettina Kiraly sehr schätze, war auch dieses kleine Büchlein etwas sehr unterhaltendes. Und bei so mancher Geschichte hätte ich mir auch eine Langform vorstellen können.


Mein Fazit:

Wer kleine Krimigeschichten für zwischendrin mag, ist hier genau richtig. Ich wurde gut unterhalten.

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Tags: krimi, krimigeschichten, kurzgeschichten, mord   (4)
 

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blindheit, freundschaft, marci lyn curtis, liebe, musik

Alles, was ich sehe

Marci Lyn Curtis , Nadine Püschel
Fester Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 18.03.2016
ISBN 9783551560223
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Maggie ist blind. Nach einer Hirnhautentzündung sieht sie nichts mehr. Gar nichts.

Ihr Leben hat sich von Grund auf verändert, ihre Freunde sind nicht mehr da, sie spielt kein Fußball mehr und passt sich ihren neuen Lebensumständen mehr schlecht als recht an.

Doch dann passiert es. Maggie sieht. Zwar nicht viel, aber sie sieht!

Schuld an dieser Tatsache ist der zehnjährige Ben. In seiner Umgebung ist das Sehen möglich und Maggie damit überglücklich.

Doch Mason, Bens Bruder zweifelt an ihrer Blindheit und Maggie versucht ihn von ihrer Behinderung zu überzeugen. Soll ihr Sehen doch vorerst ein Geheimnis bleiben?





Es gibt Verlage, die einfach sehr stimmig sind. Und der Königskinder Verlag gehört ganz sicher dazu. Wunderschöne Cover, außergewöhnliche Bücher und viel Liebe zum Detail sind die Dinge, die mir hier sofort einfallen.

Nun schließt dieser Herzensverlag seine Türen und passend dazu habe ich nun endlich ein Königskind gelesen.


Maggies Geschichte ging mir ans Herz. Ein Teenager, mitten im Leben, beliebt und erfolgreich verliert alles, was ihn ausmacht. Zumindest sieht Maggie dies so.

Sie lebt vor sich hin, nimmt die neuen Herausforderungen als Blinde nicht wirklich an und schmiedet keine Pläne mehr.


Als sie Ben das erste mal sieht (ja sieht!), ist ihr Leben seit Beginn ihrer Erkrankung wieder hoffnungsvoll.


Dies zu erleben, Maggie zu begleiten und den sehr unterhaltenden und wortwitzigen Ben zu kennenzulernen, war ein Lesegenuss auf jeder Seite.

Natürlich ist man auch als Leserin verwundert, warum Maggie ihn sehen kann. Wie kann so etwas passieren?

Aber ich muss gestehen, diese Frage war nicht vorantreibend beim Lesen. Ich habe es genossen ihre Veränderung zu erleben. Zu merken, wie sie auf das Leben zugeht, wie sie auch die dunkle Zeit besser übersteht und vor allem, das stetige Weiterleben.


Jedoch gibt es auch einen Part, den Maggie überwinden muss. Schließlich ist es Mason, Bens Bruder, der an ihrer Blindheit zweifelt und dies, obwohl sie sich wirklich Mühe gibt autentisch zu wirken. Schließlich ist sie es außerhalb der Ben-Blase ja.


Das Mason auch noch der Leadsänger von Maggies Lieblings-Indie-Band ist und sie immer mehr hinter ihr sehendes Geheimnis kommt, muss jeder im Detail selber lesen.


Für mich war der Schreibstil von Maci Lyn Curtis einfach perfekt. Er war sehr einfühlsam und trotzig, passte perfekt zu jedem Charakter und hat ihm dadurch auch Leben geschenkt. Ich habe gelacht, geweint und gelitten. Habe dieses Buch umarmt, es immer wieder in die Hand genommen und jede Seite genossen.


Ein kleines Juwel, welches man gelesen haben sollte.


Mein Fazit:

Eine wunderschöne Geschichte über Veränderungen im Leben, die Liebe und die Wunder, die uns jeden Tag umgeben.


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Tags: blindheit, freundschaft, veränderunge   (3)
 

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63 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

rom, liebe, liebesgeschichte, liebesroman, italien

Via dell'Amore - Jede Liebe führt nach Rom

Mark Lamprell , Sonja Rebernik-Heidegger
Flexibler Einband
Erschienen bei Blanvalet, 24.07.2017
ISBN 9783764506179
Genre: Liebesromane

Rezension:

Rom ist die ewige Stadt. Schon immer zog es Menschen in die Metropole und schon immer suchten auch Liebende die Nähe zu dieser kulturträchtigen Stadt.

So ergeht es auch Alice, die aus ihrem Alltag zumindest für ein paar Tage ausbrechen möchte, auf der Suche nach einem Abenteuer.

Oder auch Constance und Lizzie, die mit der Asche ihres verstorbenen Henry die letzte gemeinsame Reise antreten.

Auch Alec und Meg sind in Roma angekommen. Zerstritten und mit einem besonderen Grund, versuchen sie ihre Liebe wieder zu beleben.




Ein Cover das sofort anspricht, war mein erster Eindruck von „Via dell´ Amore – Jede Liebe führt nach Rom“ von Mark Lamprell.

Es passt für mich perfekt in diese herbstliche Jahreszeit, schließlich ist das Cover auch in Herbsttönen gehalten, es lockt mit einem letzten Gruß aus dem Sommer und macht neugierig auf eine Stadt, die wohl jeden zu sich lockt.


Mit dem Lesen begonnen, fand ich sofort gefallen an den kleinen Zitaten aus verschiedenen Klassikern, die jedes Kapitel zieren. Macht es doch den Beginn eines neuen Abschnitts interessant und besonders.


Erzählt wird das Buch aus verschiedenen Perspektiven. Erleben wir doch mit Alice den Ausbruch aus ihrem öden Alltag und den ständigen Verpflichtungen ihrer Familie.

Dürfen wir die Seniorinnen Constance und Lizzie zu ihrer besonderen Aufgabe begleiten und auch Meg und Alec sind mit von der Partie, schließlich sind sie auf der Suche nach einer besonderen Fliese und der hoffentlichen Kittung ihrer Eheprobleme.

All diese Personen reisen an, erleben eigene Handlungsstränge, begegnen sich nicht und befinden sich doch in unmittelbarer Nähe zueinander. Schauplatz ist natürlich Rom und die Gemeinsamkeit ist das Finden der Liebe.


Was sehr romantisch klingt, hatte für mich hier auch sehr gute Ansätze. Gerade Alice mochte ich sofort, ist sie doch ein besonderer Mensch und auch die anderen Geschichten in der Geschichte fand ich spannend.
Aber... und dies kommt leider auch... es reichte mir nicht für eine sehr gute Geschichte. Ich hatte beim Lesen immer das Gefühl, dass zu wenig auf jede Person eingegangen wird. Natürlich erfahren wir Hintergründe und natürlich gibt es eine Linie, die sich durch das Buch zieht, jedoch konnte ich zu niemanden eine wirkliche Bindung aufbauen. Es war unterhaltend und gut, aber auch nicht mehr.


Ich vermisste das Mitfiebern und auch die Tiefe einer jeden, sehr gut erdachten, Geschichte.


Für mich hätte hier eine der drei Stränge gereicht, um einen wundervollen Roman zu erzählen, der den Sommer noch einmal zurückbringt. So war es nur eine kleine wärmende Flamme, die mich leider nicht erreichen konnte.


Mark Lamprell mag Rom und dies merkt man hier durchaus. Die Atmosphäre der Stadt und auch ihrer Bewohner wird wundervoll transportiert. Wir befinden uns mittendrin und gehen durch die Gassen, erleben Sehenswürdigkeiten und Personen.

Wären doch nur die Geschichten besser ausgearbeitet, wäre es ein perfektes Buch geworden.


Mein Fazit:

Rom ist wunderschön und ein Reiseziel, welches ich durchaus habe. Dieses Buch brachte auch die wunderschönen Seiten der Stadt mit sich, allerdings konnte es von seinen Handlungssträngen nicht überzeugen. Dafür fehlt hier einfach die Tiefe jeder Geschichte.

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Tags: lieb, neuanfan, rom, verschiedene handlungsstränge   (4)
 

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186 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 39 Rezensionen

trauer, nachrichten, loewe verlag, abschied, liebe

Deine letzte Nachricht. Für immer.

Emily Trunko , Nadine Mannchen , Zoë Ingram , typealive
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Loewe, 18.09.2017
ISBN 9783785586075
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Es gibt sie und jeder kennt sie.

Letzte Nachrichten.

Letzte kleine Notizen.

Letzte SMS/WhatsApp Nachrichten und dann nichts mehr.

Funkstille.

Für immer.




„Deine letzte Nachricht. Für immer.“ ist das zweite Buch von Emily Trunko. Es enthällt jene letzten und sehr persönlichen Versuche der Kommunikation.

Kleine Schnipsel aus einer gemeinsamen Zeit und kleine Erinnerungen, die schmerzhaft, aber auch wunderschön sein können.


Ich selber habe dieses Buch vom Loewe Verlag durch eine Bloggeraktion erhalten und mich wahnsinnig gefreut. Ist es doch allein schon von der Aufmachung her ein wirklicher Blickfang.

Mit seinem glänzenden Cover, den bunten Regentropfen und dem kleinen Lesebändchen war ich sofort schockverliebt, anders kann ich es kaum beschreiben.


Wer hier allerdings auf einen ganz normalen Roman hofft, der ist auf der falschen Spur. „Deine letzte Nachricht. Für immer“ ist eine Zusammenstellung von Nachrichten, die Emily Trunko erhalten hat. Auf ihrem Trublr-Blog hat sie diese gesammelt und schließlich in einem Buch zusammengefasst.


Diese Aktion gab es schon in ihrem Bestseller „Ich wollte nur, dass du noch weißt“.


In diesem Buch dreht sich alles um Abschiede.

Und für alle interessierten Leserinnen und Leser sei gesagt, haltet die Taschentücher bereit. Viele Taschentücher. Sehr viele...


Ich ging beim Lesen so vor, dass ich zunächst stöberte. Schließlich wusste ich durch den Trailer bereits, was ungefähr auf mich zukommen würde. Zumindest dachte ich es.

Was dann passierte war das komplette durchlesen dieser Nachrichten und der kleinen Anmerkungen, die unter einigen zu finden sind. Diese erklären zum Teil einfach die Situation der Personen.


Es sind rührende Briefe. Es sind gemeine Aktionen und Beendigungen von Beziehungen. Und es sind persönliche Erinnerungen an Menschen, die geliebt wurden, die nie wieder zurückkommen können und die vermisst werden.

Ich habe Rotz und Wasser geheult, ich habe gelächelt und ich bin sehr begeistert. Ein Buch, welches ich nicht vergessen werde.


Gelesen habe ich es nun schon zum 2. Mal und immer wieder ertappe ich mich dabei, wie ich es kurz in die Hand nehme und darin blätter. Einfach um bestimmte Seiten zu finden und zu schätzen, was ich habe. Denn auch dies bringen die kleinen Botschaften. Persönliches Glück mit der eigenen Situation und Erinnerungen an die eigene Vergangenheit.


Illustriert wurde jede Seite von Zoe Ingram, die mit ihren liebevollen Zeichnungen und bunten Seiten dieses Buch erst so schätzenswert und besonders macht.

Es ist einfach etwas, dass man gelesen haben sollte. Wunderschön.


Mein Fazit:

Ein Buch, welches ich schätze, welches mich glücklich macht und innehalten lässt.


Schätzt auch die unscheinbaren Momente!

Seid glücklich und gebt nicht zu schnell auf!

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31 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

shanghai, china, kolonie, spannend, komplex

Die Verschwörung von Shanghai

Xiao Bai , Lutz-W. Wolff
Fester Einband: 426 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 07.08.2017
ISBN 9783458177173
Genre: Historische Romane

Rezension:

Shanghai 1931

Am Hafen der Stadt findet ein Attentat statt. Eine Person stirbt und die Frau des Opfers verschwindet spurlos. War sie das ausführende Organ bei diesem Vorfall?

Die Suche führt in ein Shanghai, welches nicht nur durch seine Schönheit glänzt, sondern von Rebellengruppen, Gängstern und dem Waffenhandel geprägt ist.




Für mich ist es durchaus mal interessant, etwas andere Bücher zu lesen. Fernab vom Mainstream und vom allgemeinen Hype.
Aus diesem Grund war ich sehr froh, „Die Verschwörung von Shanghai“ von Xiao Bai in einer Lovelybooks-Leserunde versuchen zu dürfen.


Xiao Bai, der Autor des Buches, ist einer der wenigen asiatischen Schriftsteller die mir auf dem deutschen Buchmarkt spontan einfallen würden. Ansonsten wäre mir nur Haruki Murakami einfallen, den ich persönlich großartig finde.


Zum Buch muss ich sagen, dass es seinen ganz eigenen Charme hat. Es ist sicherlich keine Geschichte, die man in einem Rutsch lesen kann und kein Buch, welches einfach zu lesen ist.


Mein erster Eindruck nach den ersten 50 Seiten war, dass es von den Personen her sehr überladen ist. Natürlich sind es auch zumeist asiatische Namen die hier die Charaktere zieren, aber auch westliche Personen spielen in der Geschichte eine Rolle.


Wenn man sich an diese Vielzahl gewöhnt hat, kann man mit der eigentlichen Geschichte beginnen, so erging es mir zumindest.


Allerdings war auch hier das Problem, dass mir der Stil nicht zusagte. Ich kam einfach zu keinem flüssigen Lesegenuss, weil ich das Gelesene nicht mitleben konnte. Man muss sich halt vorstellen, dass ich beim Lesen in der Geschichte bin. Ich lebe sie mit, bin vor Ort und laufe durch Shanghai, die Gefahr immer im Nacken. Doch der Funke sprang einfach nicht über.


Gleichzeitig muss ich trotzdem positiv erwähnen, dass die Schauplätze und die Atmosphäre sehr gut transportiert wurden. Diesen Aspekt hatte ich vor Augen und konnte ihn fast spüren. Ich hatte lediglich das Problem, dass ich mich auf keine Person gezielt einlassen konnte. Gerade dies ist für mich der wichtigste Punkt beim Lesen.

Jedes Kapitel befand sich aus der Sichtweise einer anderen Person erzählt, natürlich waren sie mit der Zeit vertraut, für mich kam damit immer ein großer Cut, der mir alles zerstörte, was ich gerade genossen hatte.


Zum Ende hin nimmt die Geschichte allerdings an Fahrt auf und ein Durchhalten wurde für mich damit belohnt. Es wird spannend, unterhaltend und ich war dann doch zufrieden.


Was auch noch lobenswert zu erwähnen ist. Am Ende des Buches gibt es ein Personenverzeichnis, auf das man bei Fragen natürlich immer zurückgreifen kann.


Mein Fazit:

Ich glaube für den Schreibstil von Xiao Bai bin ich einfach nicht bereit. Es war eine andere Geschichte als ich zunächst erwartet hatte, was allerdings damit zusammenhängt, dass ich mich in dem Schreibstil nicht fallenlassen konnte.


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451 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 110 Rezensionen

liebe, rock my body, rockstar, rockstars, jamie shaw

Rock my Body

Jamie Shaw , Veronika Dünninger
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 17.04.2017
ISBN 9783734103551
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Dee Dawson lässt nichts anbrennen. Sie sieht gut aus, Männer stehen auf sie und das weiß sie auch.

Auch Joel von der Band The Last Ones to Know ist ein Lebemann, liebt schöne Frauen und Groupies sind bei ihm immer willkommen.


Als sich jedoch Dee und Joel zum ersten Mal sehen, spüren beide die Anziehungskraft, die zwischen ihnen besteht. Beide wollen eine lockere Affaire und viel Spaß zusammen haben. Schließlich sind Beziehungen nichts für ihr Leben.

Doch es gibt Vorfälle die Ansichten ändern und so wird aus viel Spaß eine immer engere Freundschaft...




Ich liebe diese Buchreihe und bin mit „Rock my Body“ beim zweiten Buch angekommen.


Hier gibt es die Reihenfolge:


Rock my Heart

Rock my Body

Rock my Soul

Rock my Dreams


Mittelpunkt dieser Bücher ist die aufstrebende Rockband „The Last Ones to Know“. Es gibt vier Musiker und somit auch vier Bücher, das übliche Spiel halt.


Allerdings werden die Geschichten aus dem Blickwinkel der Frauen erzählt, die mit dem jeweiligen Musiker eine Freundschaft eingehen. In diesem Fall Dee, beste Freundin von Rowan aus dem ersten Buch und Joel, Bassist der Band.


Wo Rowan aus dem ersten Buch sofort der Liebling aller Leserinnen ist, hat es Dee hier schon schwerer. Sie ist halt ganz anders von ihrem Charakter her. Sehr locker was das Thema Sex betrifft, sehr locker im Umgang mit Kleidung und dem College.

Dies alles empfand ich aber als recht erfrischend, schließlich ist Dee, die ihren Weg geht und auf andere Meinungen wenig wert legt. Rowans einmal ausgenommen. Also eine taffe Protagonistin, die jedoch schon viel in ihrem Leben mitmachen musste.


Jamie Shaw hat bei ihren Büchern eine ganz besondere Art zu erzählen. Auch wenn es hier freizügiger als noch im ersten Buch ist, passiert hier nichts, was an den Haaren herbeigezogen ist. Wir Leserinnen müssen uns auf den Charakter einlassen und dann handelt Dee immer wieder realistisch, was ich hier immer wieder lobend erwähnen kann.


Es ist eine Geschichte, die mit ihren beiden Figuren Wärme in meine Lesestunden brachte, aber auch eine gewisse Spannung. Schließlich weiß man nie woran man bei ihnen ist und ob sie alte Gewohnheiten beibehalten, oder sich doch auf einen evtl. Partner einlassen würden.


Auch wenn sicherlich einige die Augen verdrehen, mir war nicht immer klar wie dieses Buch ausgeht. Gibt es ein Happy End? Steht sich ein Protagonist selbst im Weg und es gibt eine Auflösung im nächsten Buch? Gerade zum Ende hin empfand ich als alles offen.


Schön war auch, dass es hier fließende Übergänge gibt. Das heißt, die Geschichte der Beiden ging bei „Rock my Heart“ los und wurde hier weitergeführt und auch die Geschichte der kommenden Protagonisten fand hier einen gelungenen Anfang.


Mein Fazit:

Diese Bücher sind eine runde Sache. Einmal angefangen, kann man sie nicht mehr aus der Hand legen und suchtet sie in einem durch.

Die beste Reihe in diesem Jahr für mich.

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17 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

norditalien, mp3-hörbuch, thriller

Der Nebelmann

Donato Carrisi , Karin Diemerling , Uve Teschner
Audio CD
Erschienen bei Der Audio Verlag, 04.08.2017
ISBN 9783742402486
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Als der Starermittler Vogel mitten in der Nacht aufgegriffen wird, ist nicht nur seine blutverschmierte Kleidung etwas, dass der Polizei Rätsel aufgibt.

Ein Psychologe wird eingeschaltet, um zu erfahren, was passiert ist. Wem gehört das Blut? Wie klar ist der Ermittler noch bei Verstand? Und was machte er zu dieser Zeit in den Wäldern?


Doch Vogel hat etwas zu erzählen und er beginnt mit seiner Ankunft in jenem kleinen Ort in den Alpen und der Suche nach einem verschwundenen Mädchen... Und sein Bericht wird alle verblüffen...




Dieses Hörbuch ist mein Jahreshighlight!

Ja, ich kann es hier und heute so sagen. Ich bin begeistert und ich denke, dass mich nichts so umhauen wird, wie „Der Nebelmann“ von Donato Carrisi.


Damit steht mein Favorit im Jahr 2017 fest, kommen wir nun zum Inhalt und zu meiner Bewertung.


In letzter Zeit stolperte ich in den sozialen Netzwerken, bei Buchvorstellungen und in Zeitschriften immer über dieses Cover. Es ist kühl gehalten, es lockt mit einer optischen Spannung und es zeigt einen Blick auf ein verschneites Waldstück.


Zunächst überlegte ich noch, warum „Der Nebelmann“ ausgerechnet in den warmen Monaten des Jahres erscheinen musste, wo die Geschichte doch perfekt für Sofaabende in den kalten Tagen ist.

Doch dieses Buch darf nicht warten.


Da ich dem ungekürzten Hörbuch mit seinen 9 Stunden lauschen durfte und mich der Sprecher Uve Teschner schon bei den ersten Worten in den Bann gezogen hat, war schnell klar, dass es eine Geschichte ist, die durch ihre Umsetzung in Wort und Schrift, aber auch mit einer Stimmgewalt präsentiert wird, die mich komplett überzeugen kann. Selten habe ich einen Sprecher erlebt, der seine Aura bis zu mir transportieren kann und der mich mit dem gesprochenen Wort so abholt.


Die Geschichte rund um das verschwundene Mädchen, die Suche der Ermittler und das Strippenziehen im Hintergrund ist anders, als ich es zunächst vermutet hätte.

Es ist eine Geschichte über gut und böse und der Frage, welche Rolle man welcher Person zuordnen darf.


Sie beginnt mit der Erzählung von Vogel, dem erfahrenen, medienerprobten Ermittler, der uns Zuhörer mitnimmt. Uns in die Anfänge führt und uns aufzeigt, wie man bei der Suche wirklich vorgeht.


Später wird dieses Buch aber auch von Martini erzählt. Einem Lehrer, der durch Zufälle in das Fahndungskreuz der Ermittler gerät und an dem ein Exempel statuiert wird, ohne wirklich zu wissen, was mit dem Kind passiert ist.


Denn lebt das vermeintliche Opfer noch? Was ist wirklich passiert und wer ist schuldig oder unschuldig? Fragen über Fragen, die immer weiter aufgeklärt werden und dabei so manche Überraschung bieten. Denn jeder wird am Ende mit einem offenen Mund vor dem Hörbuch sitzen und den „Nebelmann“ so schnell nicht vergessen.


Der Erzählstil von Donato Carrisi ist hierbei sehr deutlich, er verschönt nichts, zeigt dabei Abgründe auf und die gleichzeitig so unterhaltend sind, dass man der Geschichte gut folgen kann bzw damit nicht enden mag.


Mein Fazit.
Ich war überrascht von diesem Hörbuch, von seinen Wendungen, seinen tollen Charakteren und der guten Umsetzung. Ein Highlight!

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liebe, rockstar, jamie shaw, rock my heart, musik

Rock my Heart

Jamie Shaw , Veronika Dünninger
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 13.02.2017
ISBN 9783734102684
Genre: Liebesromane

Rezension:

Rowan ist eigentlich nicht der super aufgestylte Typ und trotzdem lässt sie sich von ihrer besten Freundin Dee einkleiden und geht mit ihr gemeinsam zu einem Konzert der angesagten Band „The Last Ones to Know“. Die Stimmung ist gut und Rowan freut sich auf den Abend. Als sie jedoch in der Ferne ihren Freund entdeckt, der knutschend mit einer anderen Frau zusammen ist, bricht eine Welt für sie zusammen.

Sie verläßt das Lokal und trifft draußen auf Adam Everest. Er ist der Leadsänger und Frauenschwarm der Band und ausgerechnet er ist es, der Rowan ablenkt und sie für einen kurzen Moment die Katastrophe vergessen lässt. Und dieser Moment ändert alles...




Ich habe diesen ersten Teil der Reihe schon einige Zeit bei mir im Regal gehabt und bin nun so froh ihn endlich gelesen zu haben.


Aber zunächst kommt einmal die Reihenfolge:

Rock my Heart

Rock my Body

Rock my Soul

Rock my Dreams


Weswegen ich so froh bin dieses Buch gelesen zu haben? Es ist einfach unglaublich unterhaltend geschrieben und ich habe nach einer gefühlten Ewigkeit mal wieder ein Buch in einer Nacht durchgelesen.


Die Autorin Jamie Shaw hat eine Art zu schreiben, die mich komplett fesselt. Sie hat Charaktere in diesem Buch vereint, die alle harmonieren, die alle ihre Berechtigung haben und jede Person, egal wie wichtig ihre Rolle in diesem ersten Buch war, mochte ich sehr.


Rowan und Adam als Paar des Buches harmonieren wunderbar. So ist ihre Freundschaft ein stetiger Begleiter in diesem Buch, wird aber niemals peinlich oder kitschig. Es ist vielmehr so, dass man sich beim Lesen, als Frau, sehr gut in Rowan hineinversetzen kann. Handlungen beider Personen waren stimmig und dies ist kein Buch das man peinlich berührt zur Seite legt um es dann wieder lesen zu können, nein, man merkt wie sich etwas zwischen den beiden aufbaut und man merkt auch, dass dies ihre Zeit braucht.


Wie der Weg dahin verläuft, dass muss natürlich jeder selber lesen. Allerdings wird diese Reihe ja bei uns Bloggern sehr gehypt und ich habe sehr oft ein Problem mit Büchern, die mir überall über den Weg laufen. Hier kann ich es voll verstehen.

Das Lesen brachte für mich eine Wohlfühlzeit in der ich abtauchen konnte und dies war schon länger nicht mehr möglich.

Ich fand es erfrischend ein Buch zu lesen in dem zwar Funken sprühen, in dem es aber nicht in jeder zweiten Szene zur Sache geht. Es ist gerade der Aspekt, der mich begeistert hat denn er hatte Sex nicht nötig um etwas Großes aus der Geschichte zu machen.


Ihr merkt ich bin begeistert und ich bin auch froh gewesen. Denn dadurch, dass ich doch etwas mit dem Lesen gewartet habe, brauchte ich keine Wartezeit auf die Folgebänder verschwenden. Ich konnte ein schnelles „Not-Buch-Shopping“ einlegen und starte gleich im Anschluß an diese Rezension mit dem zweiten Teil (was meinen Leseplan zwar durcheinander wirft, aber auch sehr notwendig ist).


Mein Fazit:

Ich liebe Rockmusiker. Ihr auch? Wenn ja, lest dieses Buch! Es ist unterhaltend, lustig, mit viel Liebe, Gefühl und einem großen Knistern. Ich bin sehr begeistert.

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Tags: liebe, musiker, rockstars, teil 1   (4)
 

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pest und cholera, mord, husum, massentierhaltung, krimi

Pest und Cholera

Isabel Aigen
E-Buch Text: 228 Seiten
Erschienen bei Montagu, 01.05.2017
ISBN B072L7KF5X
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ein Tierarzt wird ermordet aufgefunden und dies im beschaulichen Husum. Sebastian Kerner und Henrik Ketelsen ermitteln und stoßen dabei auf ganz eigensinnige Personen und einen Fall, den es schnellstens zu lösen gilt.

Denn auch eine Pharmavertreterin verschwindet spurlos. Es verhärtet sich der Verdacht, dass jemand nicht mehr nur stillen Protest gegen die Massentierhaltung äußern möchte...




„Pest und Cholera“ lautet der Titel des ersten Krimis einer Reihe rund um die Ermittler Sebastian Kerner und Henrik Ketelsen. Bereits das Cover zeigt und Leserinnen und Lesern, dass der Schauplatz dieser Krimis im Norden zu finden ist. Um genauer zu sein, im beschaulichen Husum.


Das große Thema des Krimis ist, natürlich neben dem ausgeübten Mord, die Massentierhaltung. Und gerade dieser Punkt machte mich schon vor dem Lesen sehr neugierig. Wohne ich doch selber auf dem Land und in einem Dorf, das mehr Schweine als Einwohner besitzt, was gelinde gesagt frustriert, nicht schön ist und so manches Mal auch die Ignoranz der Großbauern aufzeigt... oder nennen wir es schlicht der landwirtschaftlichen Fabriken.

Ja, dieses Thema trifft meinen Nerv und auch ich lebe mit dem Gestank und der Hoffnung, dass diese Art der Tierhaltung irgendwann durch die Politik gestoppt wird.


Aber kommen wir zum Buch.

Recht schnell geht es in „Pest und Cholera“ los. Der örtliche Tierarzt wird brutal ermordet und damit beginnt den Fall, der seine Kreise zieht. Schließlich war das Opfer ein großer Befürworter der Massentierhaltung und nicht gerade beliebt bei den Gegnern. Als dann auch noch seine Garage mit dem Spruch „Unus pro omnibus“ (einer für alle) gekennzeichnet wird, steht fest, hier handelt es sich um einen geplanten Mord, der eine Aussage unterstreichen möchte.


Mir selber hat in diesem ersten Buch der Schreibstil von Isabel Aigen gefallen. Er war deutlich, nicht beschönigend und unterhaltend. Sie gibt mit ihrer Art Schauplätzen und Personen ein Gesicht und baut damit auch eine Umgebung, die ich zum Teil meiner Heimat in Niedersachsen als sehr ähnlich empfand. Doch das Wichtige ist, dass ich beim Lesen einen Film vor Augen hatte und das machte mir Spaß.


Allerdings muss ich auch kritisieren. Denn für mich gab es neben der Detailtreue auch das Problem der Personen. Mir waren es schlicht zu viele und ich kam beim Lesen immer mal wieder mit den Namen durcheinander bzw. fragte mich, wer dies denn nun schon wieder sei.

Die Autorin verwendet gerne Vor- und Nachnamen und auch wenn ich eigentlich nicht so bin, die Probleme blieben für mich bis zum Ende.


Aber es war schön mal wieder ein Buch aus dem Norden zu lesen und dann auch noch aus dem Norden Deutschlands.

Ich selber freue mich auf kommende Bücher und hoffe, mein Problem mit den Namen dann in den Griff zu bekommen.


Mein Fazit:

Ein Krimi aus Norddeutschland mit einem sehr aktuellen Thema. Für mich machte dies den Reiz aus es zu lesen und ich habe es nicht bereut.

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Tags: husum, krimi, massentierhaltung, mord, norddeutschland, reihenbeginn, selbstjustiz   (7)
 

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jugendbuch, convention, liebe, nerd, ana und zak

Ana und Zak

Brian Katcher , Ute Mihr
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 07.04.2017
ISBN 9783423650250
Genre: Jugendbuch

Rezension:

In die Quiz-Bowl-Mannschaft zu kommen ist genau das, was Zak nicht möchte. Aber er muss... sonst wird es mit seinem Abschluss nichts.

Und ausgerechnet am Tag der Convention findet das Finale statt... also kein Ausflug zur Con und abhängen mit den Nerds...

Ana braucht Clubs um auf ein gutes College zu kommen. Sie ist immer vorne mit dabei und natürlich die Vorsitzende des Quiz-Bowl-Teams. Alles könnte gut sein, wäre da nicht der Faulpelz Zak, der die Meisterschaft ruinieren könnte.

Eigentlich ein ganz normales Wochenende... wenn nicht alles anders kommen würde...




Ich habe dieses Buch in der Leserunde bei Lovelybooks gelesen und war von Beginn an begeistert von dem Cover. Diese Verpixelungen, Ana mit Pfeil und Bogen und der Klappentext der neugierig macht, ein Grund mich, sich für ein Exemplar zu bewerben.

Denn schließlich ist der Schauplatz des Buches die Convention und damit alles andere als eine normale Location.


Brian Katcher sagte mir bis dato nichts, aber er hatte mich schon überzeugt, als ich seine Widmung las.


„Für meine Mutter Connie.

Danke, dass du mich in die Bücherei mitgenommen hast.“


Wunderschön und für mich schon ein guter Beginn für ein Buch, oder meint Ihr nicht?

Ana und Zak könnten unterschiedlicher nicht sein. Sie das Vorzeigemädchen, der Traum aller Eltern und immer darauf bedacht die Beste zu sein um ja nicht ohne ein perfektes Abschlusszeugnis dazustehen.

Zak lebt für Comics, Fantasy und die Convention. Er lebt in den Tag hinein, ist nicht sonderlich gut organisiert und lässt sein Leben auf sich zukommen.


Doch bei den Protagonisten gibt es auch eine Seite die sie angreifbar macht, die tief blicken lässt und die sie verletzlich macht.


Wer nun denkt das „Ana und Zak“ eine von diesen 08/15 Geschichten sei und es nur um das Thema Liebe geht der irrt. Es ist ein großes Abenteuer das mitunter skurrile Kreise zieht und anders kommt, als zunächst gedacht.


Auch wenn ich manche Wendung etwas übertrieben fand, so unterhält Brian Katcher doch jederzeit gut und sein Schreibstil liest sich einfach flüssig und schnell. Ein Buch für ein gemütliches Wochenende, für Leute die gerne in die Welt der Cossplayer eintauchen und die ein etwas anderes Buch suchen.


Denn nicht nur Vegas hat seinen Ruf. Nach diesem Buch würde ich sagen, was auf der Convention passiert, bleibt auf der Convention.


Für mich ein Roman, den ich Lesern ohne Altersbeschränkung empfehlen kann, man muss sich nur auf das Geschriebene einlassen und es nehmen wie es kommt.

Was mir aber besonders gefallen hat war die Geschichte hinter Ana und Zak. Niemand zeigt sofort seine komplette Geschichte und ganz oft steckt hinter manchen Dingen mehr, als man zu Beginn noch vermuten würde.


Mein Fazit:

Sicherlich hat dieses Buch Wendungen die etwas an den Haaren herbeigezogen sind, aber wer sich darauf einlässt wird spannende Lesestunden haben und ich bin mir sicher, auch dieses Buch genießen.

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familie, liebesroman, liebe, jugendbuch, märchen

Das tapfere Schwesterlein (Nicht mein Märchen 4)

E.M. Tippetts
E-Buch Text
Erschienen bei null, 26.07.2016
ISBN B01J508GBA
Genre: Sonstiges

Rezension:

Chloe ist glücklich. Glücklich mit ihrem Ehemann Jason, dem Hollywoodschauspieler, zufrieden mit ihrem Job und ihrer Familie.

Doch die Vergangenheit holt sie ein. Ihr Bruder Chris wird aus dem Gefängnis entlassen und damit beginnt die alte Panik wieder aufzusteigen. Denn Chris war es, der Chloe als Kind fast getötet hat und der seinen Racheplan noch nicht komplett beenden konnte...




Ich mag die Bücher von E.M. Tippetts so unheimlich gerne. Der Schreibstil ist wie für mich gemacht. Ganz selten habe ich es bei einem Autor/ einer Autorin, dass ich schon vor dem Lesen weiß, wie entspannt ich mich zurücklehnen kann und damit in die Geschichte abtauchen darf.

Und hier ist es mal wieder genau so gewesen.


Doch zunächst kommen wir zur Reihenfolge der bisherigen Bücher:


1. Nicht mein Märchen (Buch 1)
2. Prinzessin in Not (Buch 2)
3. Break it Up (Spin-off)
4. A Safe Space (Spin-off)
5. Jagd nach dem großen bösen Wolf (Buch 3)
6. Das tapfere Schwesterlein (Buch 4)


Da ich noch keines der Spin-off Bücher gelesen habe, kann ich hier nur etwas zu den regulären Teilen der Reihe schreiben.


Allerdings kann ich interessierten Leserinnen und Lesern sagen, dieses Buch ist in mehreren Genres zu Hause und das macht es so besonders.


Es gibt hier auf der einen Seite eine Liebesgeschichte, die in „Nicht mein Märchen“ (dem ersten Buch) beginnt. Darin geht es um Chloe, einer ganz normalen jungen Frau, die auf Jason, den Superstar, trifft. Er wird für seine Filme gefeiert und sie möchte den Rummel, der ihn umgibt, auf keinen Fall in ihrem Leben haben.


Diese Geschichte wird auch in „Das tapfere Schwesterlein“ fortgesetzt. Man lernt Chloe und Jason auch in ihrem Alltag immer besser kennen. Merkt immer wieder wie geerdet beide sind, wie wenig abgehoben ihr Leben ist und wie wichtig sie sich gegenseitig sind. Dies macht einen ganz besonderen Charme aus, den ich persönlich sehr genieße und den ich entspannt verfolge.


Dann gibt es das Drama in Chloes Leben. Auch dieses findet in „Das tapfere Schwesterlein“ einen weiteren Höhepunkt. Denn Chloes Vergangenheit ist alles andere als einfach. Aufgewachsen als Kind einer alleinerziehenden Mutter und eines Vaters, der sein Kind leugnet, war sie immer außen vor. Allerdings gibt es einen dramatischen Vorfall, der ihr Leben komplett veränderte.


Wobei wir mit dem letzten Punkt zum Thema Thriller kommen. Dieser Bereich ist der Hauptpunkt der Bücher, denn Chloe arbeitet in der Verbrechensbekämpfung. Hilft Fälle aufzudecken und gerät durch ihren Bruder in eine immerwährende Gefahr. Denn Chris ist wieder entlassen. Aus dem Gefängnis gekommen, kann ihn niemand einschätzen und Chloe fühlt sich alles andere als sicher.


E.M. Tippetts schreibt ihren Roman so flüssig, mit so einer Liebe zu ihren Charakteren und mit einer immer im Raum stehenden Spannung, dass man sich auf jedes weitere Buch von ihr freut. Ich selber hoffe auf ein baldiges wiederlesen mit Chloe und Jason, denn ihre Geschichte ist noch nicht beendet.


Mein Fazit:

Auch das vierte Buch konnte mich begeistern und ist ein echter Pageturner. Eine wunderbare Reihe, die ich Fans von Liebesgeschichten mit einem sehr guten Anteil Thriller nur ans Herz legen kann.

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