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1.042 Bibliotheken, 18 Leser, 1 Gruppe, 107 Rezensionen

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Das Juwel – Der Schwarze Schlüssel

Amy Ewing , Andrea Fischer
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 27.04.2017
ISBN 9783841440198
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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1.245 Bibliotheken, 25 Leser, 1 Gruppe, 141 Rezensionen

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Das Juwel - Die weiße Rose

Amy Ewing , Andrea Fischer
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 25.08.2016
ISBN 9783841422439
Genre: Jugendbuch

Rezension:

In diesem zweiten Teil der Juwel-Reihe von Amy Ewing möchte ich gar nicht so viel zum Inhalt sagen, schließlich ist nicht jedem das Ende des ersten Teils bekannt.


Hier die Reihenfolge:


Das Juwel – Die Gabe

Das Juwel – Die weiße Rose

Das Juwel – Der schwarze Schlüssel


Ich muss gestehen, dass mir dieses Buch sogar noch etwas besser gefallen hat, als der erste Teil. Sicherlich, wir kennen uns nun aus in dieser Welt der verschiedenen Schichten, Zonen und Rangordnungen und doch darf man hier die „Einzige Stadt“ noch etwas genauer betrachten.


Es ist ein Ausbrechen aus dem Juwel und ein Betreten der verschiedenen Orte, was für mich seinen ganz eigenen Reiz mit sich brachte.


Wieder begleiten wir Violet, die noch stärker hervortritt, als im ersten Teil. Sie ist stark, sie weiß was sie will und ist unheimlich mutig, wenn es um die Sicherheit und den Schutz ihrer Lieben geht. Dies macht Spaß zu lesen, gerade weil sie mit ihrer Art mitreißt und man ihr auf Schritt und Tritt folgen möchte.


Aber auch die Veränderungen, der Widerstand und die Schritte, die in diesem Buch eingeleitet werden, hat die Autorin Amy Ewing wunderbar umgesetzt. Sie schreibt sehr echt und den Ereignissen sehr nahe. Ich hatte sehr oft das Gefühl, Dinge auch spüren zu können, Orte zu betrachten und selber auf der Flucht zu sein.


Was hier bei diesem Buch allerdings hervorzuheben ist, war das Tempo, mit dem es voran geht. Ich konnte der Geschichte seht gut folgen und es war perfekt, dass alle Geschehnisse in genau der richtigen Zeit kamen und ich dadurch Violets Geschichte nicht zur Seite legen konnte. Somit habe ich es beinahe in einem Rutsch durchgelesen.


Und an ein Aufhören ist nicht zu denken, denn wer hier, genau wie beim Vorgänger, den letzten Satz liest, weiß, dass es ohne den nächsten Teil nicht gehen wird. Man kann sich der Story nicht entziehen.


Mein Fazit:

Selten, dass mich ein zweiter Teil mehr mitziehen konnte, als der Beginn einer Trilogie. Hier war es so und ich hatte sehr viel Spaß beim Lesen.


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257 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 153 Rezensionen

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Das Glück an Regentagen

Marissa Stapley , Katharina Naumann
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 07.11.2017
ISBN 9783499291708
Genre: Liebesromane

Rezension:

Mae hat alles verloren.

Nach einer Trennung weiß sie nicht wohin mit sich und ihren Leben und kehrt an den Ort ihrer Kindheit zurück. In das alte Hotel ihrer Großeltern und zurück in ihr Zuhause.

Doch auch dort ist nichts mehr wie es war. Ihre Großmutter scheint verwirrt, ihr Großvater ist nicht auffindbar und ER ist wieder da. Gabe, ihr bester Freund, ihre große Liebe und der Mann, der ihr Herz in tausend Stücke zerschlagen hat.




Ich lese recht selten Leseproben, aber bei „Das Glück an Regentagen“ lockte mich nicht nur das Cover, sondern auch dieser wunderschöne Titel.


Und ja, nachdem mir die Leseprobe sehr zugesagt hatte, musste auch das komplette Buch ausprobiert werden.


Wir lernen in diesem Roman nicht nur Mae und das Scheitern ihrer Beziehung kennen, sondern treffen auch in kurzen Abschnitten auf ihre Mutter, erleben Kapitel mit ihren Großeltern und Gabe. Jeder berichtet aus seiner Perspektive über gerade geschehenes, lässt die Vergangenheit aufleben und uns somit Teilhaben an dem Großén und Ganzen.


Dabei ist „Das Glück an Regentagen“ kein dicker Wälzer. Mit seinen gerade einmal 304 Seiten ist es ein kleines Büchlein, welches von der Größe perfekt für laue Sommerabende geeignet ist.


Vor jedem Kapitel, die eine gute Länge von ca. 10 Seiten haben, bekommen wir Tipps, was man an Regentagen unternehmen kann. Diese Tipps hängen auch im Hotel von Maes Eltern und sind ein Vermächtnis ihrer Mutter.

Jeder einzelne Vorschlag brachte mir ein Lächeln und zeigt auf, dass man sich auf keinen Fall von so Kleinigkeiten, wie dem schlechten Wetter aufhalten lassen darf.


Zur Geschichte kann ich allerdings sagen, dass ich sie durchwachsen fand. Das Buch lässt sich sehr schnell lesen und die Geschichte kommt voran, allerdings lässt die Autorin Marissa Stapley ihre Figuren sehr hölzern wirken. Es gibt im Erzählfluss immer wieder kleine Sprünge und wenig Gefühl, so dass ich Personen zwar mochte und auch ihr Handeln verstehen konnte, allerdings sehr schlecht eine Beziehung zu ihnen aufbauen konnte.


Der Schreibstil macht ein flüssiges Lesen dadurch nicht unmöglich, aber auch nicht so, dass man sich zurücklehnt und genießt.


Bei der Geschichte war es für mich auch so, dass in Maes Leben gravierende Dinge geschehen, die für mich viel zu schnell zur Seite gelegt werden, was ich schade fand. Denn ein wenig mehr Ausarbeitung und dieser Roman hätte deutlich umfangreicher und vielleicht auch spannender werden können.


Mein Fazit:

Ein durchwachsener Roman, der mir irgendwie gefallen hat, der es aber auch schwer machte die Figuren in sein Herz zu lassen.


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(182)

274 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 117 Rezensionen

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The Woman in the Window - Was hat sie wirklich gesehen?

A. J. Finn , Christoph Göhler
Flexibler Einband: 543 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 19.03.2018
ISBN 9783764506414
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Anna Fox ist an ihr Haus gebunden. Vor 10 Monaten war sie das letzte Mal vor der Tür, doch durch einen schweren Schicksalsschlag, kann sie einfach nicht mehr nach draußen gehen.

Und so verbringt Anna in ihrem New Yorker Stadthaus die Zeit damit, ihre Nachbarn durch eine Kamera zu beobachten. Sie nimmt durch die heimliche Sicht an deren Leben teil und erlebt so auch den Einzug der Familie Russel.

Diese ist Anna sofort sympathisch und dann zerbricht Annas Welt erneut, als sie Zeugin eines grausamen Mordes in eben dieser Familie wird. Doch weder die Polizei, noch Ärzte und Bekannte glauben ihr. Hat sie sich alles nur eingebildet?




„The woman in the window“ hatte für mich bereits durch seinen Klappentext eine Spannung, der ich mich nicht entziehen konnte. Sicherlich, es erinnert einiges an „Das Fenster zum Hof“ und doch ist das Buch anders.


Anna ist erschöpft, sie ist getrennt von ihrem Mann und ihrer Tochter und leidet an einer Angststörung, die sie das Haus nicht verlassen lässt.

Dies allein fand ich bereits faszinierend. Hinzu kommt, dass A.J. Finn einen ganz besonderen Schreibstil hat. Er schafft eine Atmosphäre mit Annas Einsamkeit und lässt sie dennoch in einem Mittelpunkt stehen, auch wenn Besuch in ihrem Leben alles andere als häufig vorkommt.


Wie Leserinnen und Leser erleben ihren Alltag, wir bemerken ihre Verletztheit und den Willen anderen Menschen mit einer ähnlichen Störung via Internet zu helfen. Dies macht die Protagonistin auf der einen Seite zerbrechlich, aber auch wiederum stark.


Dann passiert der Mord und das Buch bekommt ein anderes Licht. Anna steht mit ihrer Zeugenaussage vor einer Wand. Niemand schenkt ihr Glauben, niemand unterstützt sie und auch hier schafft es A.J. Finn uns Leserinnen und Leser zu spalten. Bleiben wir bei unserer Protagonistin, oder zweifeln auch wir?


Dieses Spiel macht die Geschichte aus, die mich mit ihrer Atmosphäre überzeugen konnte.

Allerdings und hier kommen wir zu meinem Punktabzug, es hat nicht über die kompletten 544 Seiten funktioniert.

Der Beginn ist stark, das Ende auch gelungen und der Mittelteil weist leichte Längen auf in denen mir nicht genug passierte und ich mir vorkam, als würde ich mich im Kreis drehen.


Mein Fazit:

Ein unterhaltendes Buch, welches sich unheimlich gut lesen lässt, dass aber seine kleinen Schwachstellen hat.

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37 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 25 Rezensionen

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Die Trabbel-Drillinge - Heimweh-Blues und heiße Schokolade

Anja Janotta
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei cbj, 26.02.2018
ISBN 9783570175361
Genre: Kinderbuch

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(1.309)

2.578 Bibliotheken, 32 Leser, 5 Gruppen, 339 Rezensionen

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Das Juwel - Die Gabe

Amy Ewing ,
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 20.08.2015
ISBN 9783841421043
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Sie sind auserwählt und ihnen blüht eine Zukunft in den angesehensten Häusern. Violet gehört zu diesen besonderen Mädchen. Aufgewachsen im Sumpf, wurde sie schon in jungen Jahren von der Familie getrennt. Denn Violet hat besondere Fähigkeiten, die nur bei den ärmsten der Armen vorkommen

Bei einer Auktion wird sie meistbietend an die Herzogin verkauft. Auf den ersten Blick gerät sie in eine prunkvolle Welt, doch der Schein trügt...



Ich habe von diesem Buch schon so viel gehört, dass ich es einfach versuchen musste.


Folgende Reihenfolge ist erschienen:


Das Juwel – Die Gabe

Das Juwel – Die weiße Rose

Das Juwel – Der schwarze Schlüssel


Bei diesem ersten Teil lernen wir Violet kennen, die ihren letzten Tag in Freiheit begeht. Bereits am nächsten Teil gehört sie zu den Mädchen, die bei einer Auktion verkauft werden. Ab diesen Moment wird sie jemanden gehören, es wird jemand über sie bestimmen und sie hat keine Chance dem Ganzen zu entfliehen.


Was es genau auf sich hat mit der Auktion und was für eine Aufgabe Violet bevorsteht, möchte ich hier nicht beschreiben, denn dies sollte jeder selber lesen.


Ich selber wurde hier allerdings sehr positiv überrascht, denn auf der einen Seite ist das Cover des Buches wunderschön und stimmig und auf der anderen Seite führt es auch in eine falsche Richtung.


Fakt ist, „Das Juwel – Die Gabe“ hat einen tollen Schreibstil, der nicht nur sofort fesselt und uns Violet sehr nahe bringt, es hat auch eine Geschichte bei der man sich immer fragt, was noch so auf uns zukommt.

Ein wenig erinnerte mich dieses – armes Mädchen aus dem Sumpf kommt gegen ihren Willen in eine wundervolle und prunkvolle Welt – an die Tribute von Panem. Natürlich ohne den Kampf auf Leben und Tod.
Doch dieses Buch ist auch anders. Die Protagonistin ist hier allerdings auch sehr stark, sie weiß was sie möchte und ist bereit alles zu geben.


Auch in Sachen Liebe gibt es eine kleine Geschichte, die mir gefallen hat und bei der ich hoffe, dass sie in den kommenden Büchern weitergeht.


Mein Fazit:

Für Leserinnen und Leser, die es spannend mögen, die gut gegen böse gerne verfolgen und nichts gegen eine Trilogie haben... ein tolles Buch.

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(150)

275 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 19 Rezensionen

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In den Augen der anderen

Jodi Picoult , Rainer Schumacher
Flexibler Einband: 690 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 21.06.2013
ISBN 9783404168248
Genre: Romane

Rezension:

Alle Beweise sprechen gegen Jacob. Er ist des Mordes an seiner Tutorin angeklagt, jener Frau die ihm so nahe stand, wie kaum ein anderer Mensch.

Aber war Jacob es auch? Denn der Angeklagte ist autistisch, lebt zum Teil in seiner eigenen Welt und hat eine Mutter, die alles gibt um ihn vor dem Gefängnis zu schützen.




Ich mag die Bücher von Jodi Picoult sehr gerne. Sie sind anders als viele andere, behandeln oftmals ein ernstes Thema, welches seine Facetten erst mit dem Verlauf der Geschichte offenbart.


„In den Augen der anderen“ ist so ein Buch. Als ich in der Bücherei war, um mir ein Buch der Autorin zu leihen, war nach dem Lesen des Klappentextes klar, dieses hier muss mit.


Zum Einen, weil ich Bücher gerne lese in denen die Protagonisten sich vor Gericht behaupten müssen und zum Anderen, weil ich das Thema Autismus sehr faszinierend finde. Es steckt so viel hinter der Diagnose des Autismus und oftmals entdeckt man brilliante und einzigartige Menschen, die einfach ein Problem mit dem Öffnen in Bezug auf ihr Umfeld haben.


Jodi Picoult hat für mich auch dieses Thma sehr gut umgesetzt. Sie hat diesen Roman aus den Blickwinkeln von verschiendenen Personen verfasst. Zum Beispiel bekamen wir durch die Sicht von Jacob sehr gute Einblicke in seine Welt. Ich verstand sein handeln, weil es für ihn logisch ist, ich begriff was bestimmte Dinge mit ihm taten oder für ihn darstellten und tauchte in diesen Kapiteln in seine Welt ein.

Aber wir erlebten auch die Sicht seiner Mutter, die ein autistisches Kind allein großzog, nun vor einem Scherbenhaufen steht und ihn versucht vor einem großen Unheil zu beschützen. Wir treffen ein Theo, Jacobs Bruder, der oft unter der vielen Aufmerksam kein litt, die nicht er, sondern sein Bruder bekam. Und wir dürfen Oliver, dem Anwalt der Familie, und Rich dem Cop über die Schulter schauen.


Mit hat hierbei sehr gefallen, wie die Personen zueinander stehen, wie menschlich jeder ist, wie nah wir als Leserinnen und Leser kommen und wie tief wir auch in jedes Leben eintauchen können.

Es ist mal wieder ein sensibles Buch, denn auch wenn mir schnell bewusst war, wie der Tag der Tat verlaufen ist, die Auflösung war mir nicht klar und mir war auch nicht klar, wie alles enden wird.


Was ich hier etwas schnell abgearbeitet fand waren die finanziellen Sorgen der Mutter, die sich zwar hinter ihren Sohn stellt, aber auch einen Anwalt zu bezahlen hat und auch das Ende hat mich nicht komplett begeistern können, war aber in Ordnung.


Mein Fazit:

Ein Buch mit seinen 688 Seiten, welches mich sehr fesseln konnte und mir Lesespaß gebracht hat. Ich habe Kleinigkeiten, für die ich mehr Seiten benötigt hätte. Dies brachte meinem Vergnügen aber keinen Abbruch.

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

Eine Klasse für sich - Der magische Hamster

Pamela Butchart , Becka Moor
Buch: 104 Seiten
Erschienen bei Orell Füssli Verlag, 09.03.2018
ISBN 9783280035764
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Lustige Geschichten einer Schulklasse. Kinder mit viel Fantasie und Vorstellungsvermögen. Was dabei herauskommt, sind drei sehr unterhaltende Geschichten, die nicht nur junge Leserinnen und Leser begeistern.


Ich gebe zu „Der magische Hamster – Eine Klasse für sich“ von Pamela Butchart habe ich zunächst für meine Tochter gewonnen. Als ich bei Lovelybooks von diesem Gewinnspiel gelesen habe, klang die Geschichte gut und die Neugierde war bei uns beiden geweckt.


Auch wenn es sich hier um einen dritten Teil handelt, kann man den magischen Hamster ohne Probleme lesen und ich für meinen Teil finde auch nicht, dass man Vorkenntnisse braucht.


Hier aber noch mal die Reihenfolge:

Haifisch Alarm!

Das Klogespenst

Der magische Hamster


Was zunächst auffällt, ist die Aufmachung des Buches. Jeder Teil für sich ist in einer anderen Farbe gehalten und dieser Teil hier hat die Farbe gelb.


Das bedeutet, dass nicht nur das Cover in einem Zitronengelb gehalten ist, auch die Zeichnungen haben gelb neben grau und schwarz als Farbe.

Dabei sind alle Zeichnungen zwar simpel gehalten, aber auch sehr passend dadurch sehr gelungen. Alles beschränkt sich auf das Wesentliche und mir haben sie sofort gefallen.

Illustriert wurden diese Bilder von Becka Moor.


Auch die Vorstellung der Klasse wurde sehr gut umgesetzt. Es gibt ein Klassenfoto, auf dem jedes Kind mit Namen zu sehen ist. Denn durch die drei verschiedenen Geschichten, die nicht alle mit dem Hamster zu tun haben, kommen auch immer andere Kinder zu Wort. So, wie es halt in einer richtigen Klasse ist. Jeder hat seine eigene Art und jeder erlebt neue Dinge.


Die drei Geschichten sind wirklich lustig und da ich dieses Buch alleine gelesen habe, hatte ich sozusagen die Sicht eines Erwachsenen auf das Buch. Und ja, auch mir hat es gefallen. Ich fand es mal anders, lustig und wirklich gut geschrieben.


Für Kinder die gerade mit dem Lesen beginnen ist dieses Buch sicherlich noch etwas früh, aber mit ein wenig Übung wird das Buch perfekt zum Selberlesen sein. Auch zum Vorlesen wird man seinen Spaß haben.


Mein Fazit:

Ein gutes Kinderbuch, welches man sicherlich oft sucht und mit dieser Reihe ganz sicher gefunden hat.

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24 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

henrik ketelsen, husum, husum- blutige stadt am mee, isabel aigen, mobbin, mobbing, mord, mordfriesland (2, mordsee, nordfriesland, nordfriesland-krim, nordsee, rache, rachefeldzu, regionalkrimi

Trümmerfeld

Isabel Aigen
E-Buch Text: 247 Seiten
Erschienen bei Montagu, 18.01.2018
ISBN B078GSW81C
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Zunächst wirkt es wie ein Unfall. Da ertrinkt eine Beamtin im Husumer Schlossgarten und dies ausgerechnet auf einer offiziellen Feier.

Doch was nach einem Unfall aussieht, muss keiner sein und so folgen weitere Opfer und die Frage, wer ist der Täter und warum hat er es auf eine bestimmte Gruppe von Personen abgesehen?

Es geht um Mobbing, um Rache und um Wut.

Sebastian Kerner und Henrik Ketelsen geraten in ihren zweiten Fall und die Zeit läuft gegen sie.





Ich habe mich so gefreut, wieder in das beschauliche Husum reisen zu können, um das zweite Buch der Mordfriesland-Reihe zu lesen.


Hier kommt die bisherige Reihenfolge:

Pest und Cholera

Trümmerfeld


Doch zunächst möchte ich mich bei der Autorin Isabel Aigen bedanken. Sie war so freundlich, mir dieses zweite Buch als eBook zur Verfügung zu stellen. Von hier aus lieben Dank für das Vertrauen.

Aus diesem Grund kennzeichne ich diese Rezension auch als Werbung.


Wir Leserinnen und Leser geraten hier bereits auf den ersten Seiten mitten ins Geschehen. Bevor der erste Mord geschieht, reisen wir ein wenig in die Vergangenheit. Dies alles machte zunächst für mich noch nicht viel Sinn, doch es liest sich spannend und öffnet im Laufe der Geschichte immer weiter die Türen.


Denn schnell passieren in Husum Morde, die immer deutlicher nach Vergeltung schreien.Was nach dem ersten „Unfall“ die Kriminalpolizei noch nicht beunruhigt, wird immer mysteriöser und spitzt sich immer weiter zu.


Dabei sind es Sebastian Kerner und Henrik Ketelsen die hier die Geschichte mit sich ziehen. Sie sind so unterschiedlich, arbeiten aber gemeinsam an der Ermittlung. Beide waren mir schon aus dem ersten Buch sympathisch, jedoch bekommen sie für mich hier noch mehr Leben eingehaucht und ich habe sie unheimlich gerne begleitet.


Was dieses Buch neben dem spannenden Fall noch ausmacht, ist dieses nordische Flair. Nicht nur die Menschen haben zum Teil ungewöhnliche nordische Namen, nein, uns weht auch immer eine leichte Brise um die Ohren und ich bekam regelrecht Lust mal wieder nach Husum zu fahren.

Da ich ja auch ein Nordlicht bin, liebe ich diese Schauplätze, Namen und Gegebenheiten sehr und damit trifft Isabel Aigen bei mir voll ins Schwarze.


Auch der Schreibstil ist sehr unterhaltend. Sie konnte mich im Gegensatz zum ersten Buch noch mehr fesseln, hat mich bis kurz vor dem Ende wirklich auf eine falsche Spur gebracht und der Spannungsbogen bleibt bis zum Schluss hin bestehen, auch wenn ich komplett falsch lag und bei der Mitte des Buches dachte, ich hätte einen Täter gefunden.


Zum Ende hin musste ich durch die Seiten fliegen, weil ich es vor Spannung kaum ausgehalten habe. Und dies ist wirklich ein großes Kompliment.


Das Cover passt so perfekt zu Geschichte und ist einfach gut gelungen. Ich bin begeistert von „Trümmerfeld“.


Mein Fazit:

Ihr liebt den Norden, Ihr mögt spannende Krimis und möchtet beides kombinieren? „Trümmerfeld“ konnte mich sehr überzeugen. Ein Krimitipp von mir.

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228 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 77 Rezensionen

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Neighbor Dearest

Penelope Ward , Julia Brennberg
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 19.02.2018
ISBN 9783442486977
Genre: Liebesromane

Rezension:

Chelsea glaubt nicht mehr an die große Liebe. Seit der Mann ihrer Träume sie verlassen hat, verlässt sie sich nur noch auf sich selbst. Um neu zu starten, zieht sie in eine neue Wohnung und versucht nicht in Erinnerungen zu schwelgen.

Doch für Ablenkung ist gesorgt, denn ihr Nachbar Damien raubt ihr mit seinen stetig bellenden Hunden den letzten Nerv. Doch was als Lärmbelästigung beginnt, wird zu einer sehr engen Freundschaft. Doch Damien birgt ein Geheimnis, von dem Chelsea noch nichts weiß...



Zunächst einmal möchte ich mich beim Goldmann Verlag für dieses Rezensionsexemplar bedanken. Ich habe das erste Buch der Reihe so gerne gelesen und hier weiterlesen zu dürfen, war mir eine große Freude.

Hier kommt die Reihenfolge:

Stepbrother Dearest

Neighbor Dearest

Wir Leserinnen und Leser treffen in diesem zweiten Buch erneut auf Chelsea. Mir hat sie bereits im Vorgänger gefallen, auch wenn sie dort natürlich eine Rolle bekommen hat, die ihr nicht ganz gerecht wurde.

Aufgefallen ist mir hier sofort, dass dieses Buch anders ist. Hier stehen zwei Personen im Vordergrund, die sich mit lustigen Dialogen präsentieren. Beide haben ihre Geschichte und beide harmonieren zusammen unheimlich gut. Um nicht zu sagen von der ersten Szene an.

Man merkt diese Verbundenheit, die hier schnell in eine sehr gute Freundschaft mündet. Dies macht Spaß und unterhält wunderbar.

Ab der Mitte des Buches gibt es eine Wendung und die hatte es für mich noch einmal in sich. Auch wenn ich schon kritische Stimmen gehört habe, ich mochte auch diesen Part sehr gerne. Es kommt so eine Wärme von jeder Seite und ich konnte mich sehr gut fallenlassen.

Geschrieben wurde das Buch aus der Sicht von Chelsea und auch aus ihrer Gefühlswelt. Damien als „Gegenspieler“ erleben wir mit ihren Augen und seine Gefühle lassen sich erahnen bzw. bekommen wir vom Hörensagen mitgeteilt.

Dies hat mir gut, wenn nicht sogar besser gefallen als bei „Stepbrother Dearest“.

Auch gibt es in diesem Buch keine Längen. Es passiert stetig etwas, dieses überfordert aber auch nicht von den Ereignissen her.

Der Schreibstil ist herzlich, warm, humorvoll und reißt mit.

Natürlich habe ich das Ende schon etwas vorhersehen können. Oder sagen wir es anders, ich hatte insgesamt zwei Lösungsvorschläge, von denen einer auch eingetroffen ist. Aber hey, was soll es? Muss man immer eine große Überraschung erleben?

Mir hat es gefallen und nur darum geht es doch.


Mein Fazit:

„Neighbor Dearest“ hat mir noch besser gefallen als sein Vorgänger und ich mochte die Charaktere unheimlich gerne. Ein Buch mit verschiedenen Facetten, das aber nicht langweilig oder überladen wirkt. Eine gute Mischung

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323 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 76 Rezensionen

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Stepbrother Dearest

Penelope Ward , Julia Brennberg
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 20.06.2016
ISBN 9783442484393
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Greta ist wahnsinnig aufgeregt. Der Sohn ihres Stiefvaters wird das neue Schuljahr in Bosten verbringen und damit bei ihnen einziehen. Doch die Vorfreude bekommt einen herben Schlag, als sie Elec zum ersten Mal sieht. Denn er ist ihr gegenüber kühl, ein richtiger Rebell und bringt jeden Abend ein neues Mädchen mit nach Hause.

Und doch gibt es sehr intime Momente und einer endet mit einer gemeinsamen Nacht.

Doch Elec geht so schnell wieder weg, wie er gekommen ist und Greta hört Jahre lang nichts mehr von ihm. Als sie nach sieben Jahren wieder aufeinander treffen, scheint es, als wäre diese Spannung zwischen ihnen nie vergangen.




„Stepbrother Dearest“ von Penelope Ward ist ein Buch, welches schon sehr lange als ungelesenes Exemplar in meinem Regal stand. Nun, da ein zweiter Teil auf den deutschen Buchmarkt gekommen ist, wollte ich es endlich einmal lesen.


Hier die Reihenfolge:

Stepbrother Dearest

Neighbor Dearest


Die Kritiken von vielen Leserinnen sind ja sehr positiv und auch mir hat die Geschichte von Greta und Elec gefallen.


Es war für mich sogar so, dass ich hier so schnell voran gekommen bin, wie in kaum einem Buch zuvor. Dadurch gestaltete sich das 352 Seiten lange Buch als eine nette Tageslektüre.


Was aufgefallen ist, war der Schlagabtausch den sich Elec und Greta geben. Er ist sehr provokativ und sie schafft es trotzdem gut zu parieren. Dies hat mir gefallen und ich war gespannt, auf jede Szene in der sie sich erneut begegnen.


Dabei erzählt Greta hier in der Ich-Perspektive und dadurch bekommen wir nicht nur ihre Gefühle hautnah mit, sondern wissen auch was sie denkt und wie es um sie steht. Und leicht hat sie es auf keinen Fall, weder mit ihrer Gefühlswelt, noch mit den kleinen Gemeinheiten, die Elec für sie parat hat.


Aufgeteilt ist dieser Roman in zwei Abschnitten. Im ersten sind die Protagonisten Teenager, im zweiten Teil junge Erwachsene. Beide Zeiten haben mit gefallen und gerade der Sprung in die jetzige Zeit war interessant, da ich wirklich gespannt war, wie sie sich entwickelt haben.


Mitten in der Geschichte kam das Buch für mich leicht ins Stocken. Denn der Verlauf stand kurz auf der Stelle, fing sich dann zum Glück aber wieder.

Da wir hier ja als Leserinnen Greta sind, kam im Buch noch der Wechsel, in dem Elec die Geschichte noch einmal aus seiner Sicht zeigte. Ich denke dies war ein kleines Highlight, welches ganz neue Einblicke preisgab.


Ich freue mich nun auf den zweiten Teil.


Mein Fazit:

Die Geschichte von Greta und Elec unterhält wunderbar und macht Spaß, auch wenn ich einen kleinen Punktabzug durch ein wenig Länge im Mittelteil geben muss.

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13 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

Mr. Hateable

Sophia Chase
E-Buch Text: 312 Seiten
Erschienen bei Independently published, 26.02.2018
ISBN B07B43WQX6
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Lauren möchte vom Besten lernen. Aus diesem Grund bewirbt sie sich nicht für das Labor eines Medikamentenherstellers, sondern als Assistentin des Junior-Chefs.

Und eigentlich könnte dies der Beginn eines tollen Arbeitsverhältnisses sein. Könnte! Denn Finley Shaw ist ein richtiger Mistkerl. Und Lauren wäre nicht seine erste Assistentin, die kurzfristig nach einer neuen Beschäftigung sucht.

Aber es gibt da auch etwas, was hinter der rauen Schale lauert. Und auch wenn Lauren sich wehrt, ihr Chef lässt sie nicht komplett kalt.



Mr. Hateable, ein Buchtitel der perfekt zu diesem Roman von Sophia Chase passt. Denn Finley Shaw hat es in diesem Buch wirklich in sich. Bereits auf den ersten Seiten merkt man, wie rau die Schale dieses Mannes wirklich ist. Und hey, ich selber war mit nicht sofort bewusst, ob der Kern weich ist.

Sophia Shaw hat mit ihrem Protagonisten jemanden geschaffen, den man nicht sofort mag. Denn Finley weiß was er will, er arbeitet hart dafür und lebt für seinen Job. Dabei geht es über Leichen, hat einen sehr großen Verschleiß mit seinen direkten Mitarbeiterinnen und er will voran kommen.

Aber auch wenn dies sehr offensichtlich ist und ich selber wirklich dachte, dass ich diesen Job nicht halten könnte, er hat durch seine Zielstrebigkeit etwas tolles an sich.

Lauren hingegen ist ein sehr liebenswürdiger Mensch, auch wenn ihr Temperament schon mal mit ihr durchgeht. Das ihr Job sie auf diese Art so fordern wird, hätte sie zu Beginn nie gedacht.

Was mir hier sehr gefallen hat, war das Zusammenspiel der Personen. Auch wenn der Ton mal schärfer ist und mein Mund durchaus offen stand, es hat so viel Spaß gemacht dem Ganzen zu folgen.

Auch den Verlauf der Geschichte habe ich so sehr genossen. Sophia Chase hat einen so lockeren und unterhaltenden Schreibstil, dass man ihm gerne folgt. Ich mochte die Wendungen, ich mochte die Tiefe der Figuren und war gespannt, was passieren wird.

Geschrieben wurde das Buch aus der Sicht von Lauren, aber auch aus der von Finn. Wir dürfen durch diesen Wechsel hinter die Fassade der beiden Protagonisten schauen, was doch noch bessere Einblicke gibt und so manche harte oder taffe Reaktion menschlicher macht.

Auch in Sachen Erotik und Liebe hat mir „Mr Hateable“ gefallen und ich möchte unbedingt weitere Bücher der Autorin lesen.

Schön ist hier auch, dass es sich um einen Einzelband handelt, was das Ganze zu einer gelungenen und abgeschlossenen Geschichte macht.


Mein Fazit:

Ein Roman, der mich wirklich gut unterhalten hat, den ich nicht aus der Hand legen mochte und der wirklich lesenswert ist.

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36 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

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Leon & Noelle – Ein Leuchten im Nebel

Julia Zieschang
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Forever , 09.02.2018
ISBN 9783958189508
Genre: Liebesromane

Rezension:  
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55 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 44 Rezensionen

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Boxenstopp für einen Kuss

Bettina Kiraly
E-Buch Text: 293 Seiten
Erschienen bei dp DIGITAL PUBLISHERS, 22.02.2018
ISBN 9783960872276
Genre: Liebesromane

Rezension:

Für Thimo war es Liebe auf den ersten Blick, als er Greta zum ersten Mal gesehen hat. Auch wenn sie sich unabhängig gibt und keine Beziehung möchte, Thimo sehnt sich nach einem zweiten Treffen und dem Wunsch, sie von der Chance auf eine gemeinsame Zeit zu überzeugen.

Als es dann zu einem zweiten Date kommt, scheint alles wie verhext. Denn Greta hat bereits die Bekanntschaft mit seinem Rennfahrer Bruder Marc gemacht und beide scheinen auf Wolke 7 zu schweben.

5 Jahre vergehen und Greta steht auf einmal vor Thimos Tür. Ist nun die Zeit für den jüngeren Bruder gekommen?





Ich habe mich wahnsinnig gefreut, die Racing Love-Reihe von Bettina Kiraly weiterlesen zu können. Gerade auch, weil mich der erste Teil sehr überzeugen konnte.


Hier kommt die Reihenfolge:


Poleposition für die Liebes

Boxenstopp für einen Kuss


Auch wenn ich kein Fan der Formel 1 bin, finde ich die Kulisse, in die Bettina Kiraly ihre Protagonisten wirft, einfach spannend.


Thimo ist hier Mechaniker und zusammen mit seinem älteren Bruder Marc bildet er eine geschlossene Einheit. Sie arbeiten gemeinsam an der Karriere des Rennfahrers, Thimo hält ihm dabei immer den Rücken frei und konzentriert sich nun aber voll auf das Weiterkommen in seinem Job.


Er war mir hier auch sofort sympathisch, ist er doch ein ruhiger, sehr einfühlsamer und angenehmer Charakter.


Greta hingegen ist sehr lebendig, sie liebt das Leben, ist offen und die Freundin von Marc. Auch wenn der Rennfahrer dies anders betiteln würde, sie fühlt sich an seiner Seite und sieht Thimo als sehr guten Freund an.


Mein kleines Problem war hier, dass ich Greta und auch Marc nicht sofort sympathisch fand. Sie war für mich zu Beginn noch eine sehr ausnutzende gute Freundin und bei Marc sprang durch seinen doch herauskommenden Egoismus nicht der Funke über.


Allerdings änderte sich dies bei Greta nach einem Drittel der Geschichte plötzlich. Ich verstand ihr Verhalten und ich verstand auch ihr Gefühlschaos und natürlich wissen wir Leserinnen immer besser, was gut für eine Protagonistin ist.


Wie die Geschichte verläuft ist spannend zu lesen und ich war mir nie so ganz sicher, wie dies alles für Thimo und Greta ausgeht.


Bettina Kiraly schafft es auch in diesem Buch sehr lebendig und frisch zu schreiben. Ich fühlte mich als Zaungast einer Geschichte und war stetig dabei, wollte gute Tipps den Protagonisten zurufen und sie manchmal auch schütteln.


Was Marc angeht ist es für mich so, dass man merkt, dass hinter seiner Fassade etwas brodelt und man ihn dadurch falsch einschätzt. Deswegen bin ich mir sicher, dass ich ihn deutlich unterschätzt habe und genau dieser Hintergedanke, brachte ihn mir zum Ende hin wieder näher.

Ich denke einfach, man muss nicht jeden sofort mögen, um ein gutes Buch auszumachen. Denn schließlich brauchte es auch bei Greta Zeit, bis ich sie zur Mitte hin als total nett hinstellen konnte und ich gar nicht mehr wusste warum ich dies nicht sofort erkannt habe.


Was mir auch gefallen hat, war das Wiedersehen mit Charakteren des ersten Buches. Auch Marc habe ich dort bereits getroffen und mein Eindruck war damals ein ganz anderer von ihm (ich freue mich so auf seine Geschichte), aber auch die anderen Personen werden zumindest mit Namen erwähnt und ich habe ja durch den ersten Band ein gutes Hintergrundwissen.


Mein Fazit:

Auch wenn ich bei diesem Buch nicht ganz so begeistert war, wie beim ersten Teil. Ich liebe die Reihe, fand Thimo ganz, ganz toll und mochte die Geschichte sehr gerne. Sie braucht halt Zeit, dann zündet sie aber mit einem großen Knall und unterhält einfach wunderbar.

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575 Bibliotheken, 4 Leser, 2 Gruppen, 52 Rezensionen

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Trust in Me

J. Lynn , Vanessa Lamatsch
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Piper, 14.07.2014
ISBN 9783492305723
Genre: Liebesromane

Rezension:

Cameron Hamilton kann jedes Mädchen haben. Jedes Mädchen? Nicht ganz, denn seine neue Nachbarin Avery Mogansten geht ihm nicht aus dem Kopf und doch... sie ziert sich und lässt ihn nicht so schnell an sich heran. Doch Cameron gibt nicht auf...




Nachdem ich die ersten beiden Bücher der „Wait for you“-Reihe von J. Lynn verschlungen habe, musste nun auch endlich „Trust in me“ gelesen werden. Hier geht es um die Geschichte vom Reihenauftakt aus der Sicht von Cam.


Doch zunächst einmal die Reihenfolge:

Wait for you

Be with me

Trust in me

Stay wirh me

Fall with me

Forever with you

Fire in you


Ich habe die Geschichte von Avery und Cam genossen und diese nun noch einmal erleben zu dürfen, hat mich wirklich neugierig gemacht.

Da es momentan ja einige Bücher mit der Geschichte aus „seiner Sicht“ gibt, hat sich auch J. Lynn diesem Hype angeschlossen. Ich selber hatte bei dieser Art von Büchern bisher nur das Vergnügen im fünften After-Buch die Sicht von Hardin kennenzulernen.

Da sich Cam und er aber deutlich unterscheiden, war ich sehr gespannt auf seine Empfindungen Avery gegenüber.


Was mich bei dieser Geschichte sofort überzeugt hat, war der Schreibstil der Autorin. Er ist mal umgangssprachlich, sehr locker, aber auch einfühlsam. Es macht Spaß ihrer Geschichte zu folgen und noch einmal alles zu erleben.


Aber auch das was auf der einen Seite gut war, hatte mich auf der anderen Seite auch etwas gestört. Ich mag die Geschichte von Cam und Avery sehr, allerdings kamen wenig neue Dinge ins Spiel. Cam hatte kaum ein Leben ohne sie und dies brachte ihn nicht noch näher, als ich ihn bereits kennenlernen konnte.

Ich hätte mir hier gewünscht nähere Einblicke in sein Privatleben zu bekommen. Seine Gefühlswelt konnte ich zwar kennenlernen, aber es fehlte noch ein wenig um sich von „Wait for you“ abzuheben.


Für mich ist „Trust in me“ eine kleine Sondergeschichte die ich genießen konnte, die aber nicht zwingend hätte sein müssen.


Lesespaß war da, allerdings hätte ich dieses Buch nicht zu 100% gebraucht.


Mein Fazit:
Dieses Buch ist „Wait for you“ aus seiner Sicht. Es gibt nichts komplett neues, allerdings macht die Geschichte auch beim zweiten Mal Spaß.

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1.198 Bibliotheken, 15 Leser, 1 Gruppe, 112 Rezensionen

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Be with Me

J. Lynn , Vanessa Lamatsch
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Piper, 12.05.2014
ISBN 9783492305730
Genre: Erotische Literatur

Rezension:  
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1.265 Bibliotheken, 31 Leser, 0 Gruppen, 256 Rezensionen

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Verliere mich. Nicht.

Laura Kneidl
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei LYX, 26.01.2018
ISBN 9783736305496
Genre: Liebesromane

Rezension:

Die Fortsetzung von „Berühre mich. Nicht“.


Hier kommt die Reihenfolge:

Berühre mich. Nicht

Verliere mich. Nicht


Es kommt selten vor, dass ich zu Beginn meiner Rezension nicht auf den Inhalt des Buches eingehe, aber hier ist es für mich so, dass ich niemanden zu viel verraten möchte.

Schließlich endet der erste Teil mit einem Cliffhanger und ich finde man sollte sich einfach in dieses Buch treiben lassen.


Genau wie beim Vorgänger habe ich einfach nichts zu meckern. Meine Erwartungen waren gigantisch und wurden nicht enttäuscht.


Denn es gibt Bücher die liest man und es gibt Bücher an die denkt man in jeder freien Minute, in der man nicht lesen kann. Wie geht es weiter? Was wird mit den Protagonisten geschehen? Geht alles gut aus und gibt es ein Happy End?


Ich bin mal lieb und beantworte nicht eine dieser Fragen. Aber ich kann Spannung versprechen und ich kann sagen, dass Laura Kneidl einen mitreißenden Schreibstil hat mit dem sie unglaublich gut Gefühle transportieren kann.


Es gab Situationen in denen ich weinen musste, ich hätte mich vor Angst beinahe übergeben und ich habe geliebt und gehofft. Selten habe ich mich so sehr gefühlt wie eine Protagonistin und habe so sehr einer positiven Nachricht entgegengefiebert.


Beide Bücher haben mich einfach nur mitgerissen und mir mein Leben erschwert, denn es war nicht möglich sie zur Seite zu legen und sie nicht zu lesen. Ich musste sie einfach inhalieren. Ob ich nun wollte oder nicht.


Nach zwei Büchern ist mit der Geschichte von Sage und Luca allerdings Schluss. Was bei anderen Reihen noch weitergehen würde, hat hier ein Ende genommen und auch das lobe ich hoch an. Klar, ich könnte Sage auch bis zur Rente begleiten, aber es ist auch mal ganz schön das alles geschrieben wurde und man glücklich die Bücher ins Regal räumen darf.


Allerdings möchte ich eine Kleinigkeit erwähnen. Für mich war es kein Weltuntergang, da ich zwar Serien auf Netflix und Co schaue, aber zu den wenigen Menschen gehöre die Game of Thrones nicht gesehen haben, oder in Kürze schauen werden.

Bitte liebe Autoren spoilert uns nicht!

Ich versuche spoilerfrei zu schreiben und darf dann lesen, wer in einer Serie stirbt? Das gleiche gilt für Gilmore Girls... ich kenne jede Folge ganz genau, aber sicherlich nicht jede Leserin. Und das war schon ein Punkt, bei dem meine Stirn Falten schlug.

Es war kein Grund für einen Punktabzug, aber auch nichts was ich unangesprochen lassen möchte.


Mein Fazit:

Eine wundervolle Reihe mit sehr viel Gefühl, einer tollen Protagonistin die es nicht leicht hat, die aber weitermacht und sich nicht aufgibt.


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10 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

liebe, schiffsreise, zufall

Über uns der Himmel, unter uns das Meer

Jojo Moyes , Katharina Naumann , Luise Helm
Audio CD
Erschienen bei Argon, 24.05.2017
ISBN 9783839893296
Genre: Romane

Rezension:

Es ist die Reise in ein neues Leben.

Sechshundert Bräute machen sich 1946 auf den Weg von Australien nach Großbritannien. Sechs Wochen lang sind sie Gast auf dem Flugzeugträger, um dann von ihren teilweise frischgebackenen Ehemännern in Empfang genommen zu werden. Eine Fahrt ins Ungewisse, denn die Paare haben sich oftmals schon sehr lange nicht gesehen und kannten sich zuvor nur flüchtig.

Auch die Krankenschwester Francis ist eine der Frauen. Sie ist eher zurückhaltend, freundet sich nur langsam mit den anderen Frauen an und scheint oft beherrscht und abwesend.

Der Soldat Henry Nicol jedoch, scheint das Eis brechen zu können. Und er kommt hinter ihr Geheimnis.




Von der Autorin Jojo Moyes kannte ich bisher nur die ersten beiden Bücher der „Ein ganzes halbes Jahr“-Reihe. Da mich diese Bücher unheimlich mitreißen konnten, wollte ich schon lange mal wieder etwas neues der Autorin lesen.


In unserer Bibliothek entdeckte ich dann „Über und der Himmel, unter uns das Meer“ und gab der Geschichte der Bräute eine Chance.

Als Buch reizte mich der Klappentext nicht so recht, dies muss ich leider auch zugeben.


Und so ging ich auf große Fahrt, ans andere Ende der Welt. Was mir dabei sofort aufgefallen ist, war der sehr überzeugende Erzählstil der Autorin. Sie verbindet die Vorfreude, aber auch die Angst vor dem neuen Leben. Denn sind wir ehrlich, bei aller Liebe ist es auch ein Wagnis, welches jede Frau mit der Überfahrt eingeht. Fern ab von ihrer Familie, ihrem bisherigen Leben und dem was sie kennt.


Neben Francis gibt es hier auch ihre Zimmergenossinnen, die wir begleiten dürfen. Dabei ist es aber gerade die verschlossene Francis und die sehr offene Maggie, die mir gefallen haben. Sie sind sehr gegensätzlich, aber auch sehr loyal.


Ich glaube gerade bei Francis braucht man eine Zeit, bis man sie wirklich in das Herz schließt.

Und es gibt natürlich auch einen wachhabenden Soldaten namens Henry Nicol, der hier eine wichtige Rolle spielt. Dabei geht es nicht sofort um Liebe, sondern um jemanden der zuhört, jemanden der versteht und da ist.

Als dann ein großes Geheimnis aufgedeckt wird, merkt man als Leserin, wer für einen da ist und wer nicht.


Dabei hat diese Geschichte so viel Atmosphäre und so viel Leben, dass ich mich fragte, warum ich es nicht schon lange gelesen habe. Es ist, als sein man ein Teil der Reisegesellschaft und ich wartete immer gespannt auf die Dinge, die kommen werden.


Zum Ende hin, kam eine greifbare Spannung und ein tolles Ende hinzu, denn dies hat Jojo Moyes wirklich drauf. Sie weiß, wie man ein Buch perfekt beendet.


Gesprochen wurde dieses Hörbuch von Luise Helm, die auch als Sprecherin von Scarlett Johansson und Sienna Miller bekannt ist. Sie war es aber auch, die diese besondere Atmosphäre mit ihrer Stimme transportieren konnte. Mich konnte sie überzeugen.


Mein Fazit:

Der Klappentext überzeugte mich noch nicht, das Buch hingegen schon. Eine tolle Geschichte mit wunderbaren Figuren, so unterschiedlich sie auch sind.

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2.037 Bibliotheken, 67 Leser, 0 Gruppen, 360 Rezensionen

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Berühre mich. Nicht.

Laura Kneidl
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei LYX, 26.10.2017
ISBN 9783736305274
Genre: Liebesromane

Rezension:

Ein ganz neues Leben, nichts wünscht Sage sich sehnlicher, als sie von Maine nach Nevada zieht. Weit weg von ihrer Familie hat sie sich ein College gesucht und sie trägt Tapfer die Konsequenzen. Denn die junge Frau hat kein Geld, keine Freunde und keine Wohnung. Lediglich ihren Transporter besitzt sie.

Als sie nach kurzer Suche einen Job in der Bibliothek bekommt, scheint es langsam aufwärts zu gehen. Doch dann trifft sie auf Luca. Er ist ihr optischer Albtraum mit seinen Tattoos, denn er spiegelt genau den Typ Mann wieder, den Sage fürchtet. Und doch ist hinter der Fassade mehr, als es sich zunächst erahnen lässt.




Ja, auch ich bin diesen Büchern verfallen.


Hier kommt die Reihenfolge:

Berühre mich. Nicht

Verliere mich. Nicht


Ich denke kaum eine neue Reihe ist momentan so viel in den sozialen Medien zu sehen, wie „Berühre mich. Nicht“ und „Verliere mich. Nicht“ von Laura Kneidl.

Bei mir war es so, dass ich dieses Buch kurz nach dem Erscheinen in der Buchhandlung entdeckt habe. Es wartete nun seit ein paar Monaten im Bücherregal und nun habe ich endlich seinem Rufen nachgegeben.


Ein Glück!


Denn die Geschichte von Sage ist wirklich ergreifend. Als Leserinnen und Leser begleiten wir sie bei ihrem ersten Tag am College. Sie reist an, noch bevor das Semester beginnt und wir sind mit dabei. Was gleich auffällt ist ihre Angst. Die immer greifbare Angst vor Menschen, besonders Männern und vollen Räumen.


Dabei hat man natürlich das Gefühl, dass diese Angst eine Ursache hat, die immer gerne von Autoren verwendet wird. Und doch ist es hier anders. Laura Kneidl schafft es perfekt uns in die Welt von Sage zu katapultieren. Mehr als einmal fühlte ich dabei wie sie. Sowohl in den positiven, als auch in den negativen Momenten.

Es war so realistisch, dass ich es kaum fassen konnte. Denn so intensive Gefühle hatte ich zuvor noch bei keinem Buch. Dafür ein großes Lob an Laura Kneidl.


Der Schreibstil ist dabei sehr lebendig, nie peinlich für die Protagonisten und immer sehr mitnehmend. Ich mochte nicht mit dem Lesen enden, liebte die jede der Figuren im Buch und fand die Geschichte zwischen Sage und Luca sehr leise und sehr angenehm.


Um es noch überzeugender zu machen. Ich habe diesen ersten Teil und auch den zweiten in vier Tagen gelesen. Dies mag für manch einen nicht schnell sein, aber bei meinem immerwährenden Zeitmangel ist es herausragend und schon jetzt ein Highlight im Lesejahr.


Mein Fazit:

Viele Bücher werden gelobt und immer wieder gezeigt. Oftmals sind meine Erwartungen einfach zu hoch. Bei „Berühre mich. Nicht“ habe ich spüren können in was für einem besonderen Buch ich bin.

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(65)

102 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 59 Rezensionen

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Zwischen uns die Sehnsucht

Tijan , , Nikolas Schmidt
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 02.01.2018
ISBN 9783956497681
Genre: Romane

Rezension:

Summer will ihr neues Leben starten. Endlich auf dem College angekommen, möchte sie nur noch eines... ihren Stiefbruder Kevin daten. Schließlich hat es bei ihrem Abschluss mehr als geknistert und nun können sie theoretisch eine Beziehung auf dem College fortführen.

Doch alles kommt anders und ausgerechnet dieser Verbindungstyp namens Caden Banks durchkreuzt immer wieder Summers Pläne. Aber auch Kevin scheint sich nicht unbedingt für seine Stiefschwester zu interessieren.




Ich nenne „Zwischen uns die Sehnsucht“ von Tijan gerne mein hässliches Entlein. Schließlich ist das Cover für mich nicht gerade so gestaltet, dass ich es in einer Buchhandlung groß beachten würde.

Aber der Inhalt hat es in sich.


Doch zunächst möchte ich mich beim Team von Lovelybooks für die tolle Leserunde zum Roman bedanken. Der Austausch war klasse und das Lesen hat sehr viel Spaß gemacht.


Wir begleiten Summer auf ihrem ersten Jahr am College. Sie ist voll motiviert und freut sich, nun endlich ihrem Stiefbruder Kevin näherzukommen. Doch dieser scheint Summer, trotz der gemeinsamen Nacht verdrängt zu haben.

Und auch Caden, der in Kevins Verbindung ist, nervt Summer in einer Tour. Beide haben Wortgefechte und treffen immer wieder aufeinander.


Ich habe bei meiner Recherche herausgefunden, dass die Autorin Tijan bereits einige Bücher auf englisch herausgebracht hat und mit „Zwischen uns die Sehnsucht“ nun auch ihren ersten Roman im deutschsprachigen Raum veröffentlicht hat.


Ihr Schreibstil ist sehr flüssig, locker und lustig. Gerade Summer und ihr zum Teil lockeres Mundwerk machen Spaß und man begleitet sie gerne. Allerdings ist das Highlight Caden und der Schlagabtausch der beiden Protagonisten.

Es harmoniert, auch wenn es nur langsam mit ihnen weitergeht. Aber vor allem ist es das stimmige Miteinander, was mich die Seiten nur so vorbeifliegen lies.


Was hier aber auch sehr schön gemacht ist, sind die Nebencharaktere. Allen voran Summers Freundin Avery, die ich unheimlich offen und sehr harmoniebedürftig finde. Und auch die Stiefmutter von Summer, aber auch Cadens Brüder passen gut in die Geschichte.


Da es sich hier um einen Einzelband handelt, wird es wohl kein Wiedersehen geben, allerdings erwartet die Leserinnen und Leser eine stimmige Geschichte, die zwar manchmal Abzweigungen hat, die nicht unbedingt sein müssen, die aber auch nicht stören.


Ich bin begeistert und kann es nur empfehlen. Schaut einfach über das Cover hinweg.


Mein Fazit:

Eine unterhaltende Geschichte im New Adult-Bereich die Spaß macht und bei der man Summer und Caden ins Herz schließt.

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Im Vorzimmer des Millionärs

Bettina Kiraly
E-Buch Text: 73 Seiten
Erschienen bei null, 15.10.2017
ISBN B0768ZF59J
Genre: Sonstiges

Rezension:

Sie kennen sich schon lange, waren beste Freunde und auch ein Paar, doch dann zog er die Notbremse.




Bettina Kiraly zählt ganz sicher zu meinen Lieblingsautorinnen und so war ich auch auf ihren Kurzroman „Im Vorzimmer des Millionärs“ gespannt.


Mit seinen 73 Seiten lässt sich die Geschichte schnell durchlesen, gibt aber gleichzeitig einen Einblick in die Gefühlswelt von Emma Süßer, die im Vorzimmer ihres ehemals besten Freundes Adam sitzt.

Er ist ein Lebemann, hat sie vor Jahren abblitzen lassen und hat nun eine Frauenbekanntschaft nach der anderen. Emma wird ihm nie verzeihen... und doch ist da etwas zwischen ihnen...


Mich lockte das Cover des Buches bereits vor dem Lesen, macht es doch neugierig auf den Inhalt und verspricht eine Liebesgeschichte.

Was mir hier allerdings besonders gefallen hat war, dass die Autorin uns mit ins Boot geholt hat. Wir Leserinnen werden von Emma direkt angesprochen, als wären wir mit im Raum. Dies gibt der Geschichte einen persönlichen Touch.


Und auch die Story an sich mochte ich. Sie ist kurz und knackig, macht aber Spaß. Dabei sind es diese taffen Gespräche zwischen Emma und Adam, die hier begeistern.


Für mich war nur schade, dass Bettina Kiraly aus dieser Geschichte kein längeres Buch gemacht hat, denn Potenzial wäre auf jeden Fall da. So hätte es für mich gerne noch etwas weitergehen dürfen.


Mein Fazit:

Eine unterhaltende Story, die mit ihren 73 Seiten knackig ist, aber für mich durchaus das Potenzial für eine längere Geschichte hätte.

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(98)

186 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 61 Rezensionen

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Before you go - Jeder letzte Tag mit dir

Clare Swatman , Sonja Rebernik-Heidegger
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 15.01.2018
ISBN 9783734103698
Genre: Liebesromane

Rezension:

Ed ist tot. Von jetzt auf gleich ist Zoe Witwe und das einstige Traumpaar existiert nicht mehr. Auch wenn die letzten Jahre schwer waren, Zoe zerbricht und findet kein Entkommen aus ihrem Schmerz.


Als sie bei der Gartenarbeit stützt und mit dem Kopf aufschlägt, passiert jedoch das Unfassbare.

Sie wird 20 Jahre in die Vergangenheit katapultiert. Zu dem Tag ihres ersten Treffens mit Ed.


Und für Zoe ist klar, es gibt noch eine Chance auf ein Happy End mit ihrem Mann und sie wird alles daran setzen, dass es dieses Mal zu keinem schrecklichen Ende kommt.





Zuerst einmal möchte ich mich bei Blanvalet für dieses Rezensionsexemplar bedanken. Ich war sofort fasziniert von der Aufmachung und vom Klappentext und sehr froh, dass ich dieses Buch lesen durfte.


Clare Swatman präsentiert uns mit „Before you go – Jeder letzte Tag für immer“ ihren Debütroman in einer wunderschönen Aufmachung.

Nicht nur das Herz aus Luftballons auf dem Cover lockt an, auch die samtig-weiche und leicht glänzende Oberfläche erkennt man schon aus der Ferne.


Der Inhalt des Buches war es dann, dass mich überzeugt hat und mich eine klare Leseempfehlung aussprechen lässt.


Wir begleiten Zoe zunächst aus der Ferne, erleben den Verlust von Ed und ihren Schmerz hautnah mit. Die ersten Tränen waren diesem Buch hier sicher. Dann kommt dieser Break, Zoe stürzt und sie berichtet nun in der Ich-Perspektive aus ihrem Leben. Begonnen mit der ersten Begegnung der Beiden, spürt man sofort die Lebenslust, die Liebe und das langsame Zusammenwachsen von Ed und Zoe.


Für mich, aber auch für die Protagonistin waren allerdings die zukünftigen Ereignisse immer gegenwärtig. Dabei fand ich es sehr gut, dass Zoe kein Blackout hatte, sondern wusste was bei jeder Begegnung in der Vergangenheit, aber auch was als letztes in ihrem Leben passiert ist.

Sie war zu keinem Zeitpunkt ahnungslos und hat ein Ziel vor Augen. Es besser machen und Ed retten.


Der Schreibstil ist lebendig und herzlich. Wir sind eine „Freundin“ des Paares und wir sind eingeladen dabei zu sein. Dies hat Clare Swatman so herzlich rübergebracht, ich konnte dadurch wunderbar abtauchen.


Was ich allerdings anmerken möchte ist, dass ich „Before you go – Jeder letzte Tag mit dir“ vielleicht nicht für ganz junge Leserinnen und Leser geeignet ist. Die Protagonisten sind halt Ende dreißig als Ed stirbt. Und es gibt Themen, die vielleicht für Leute verständlicher sind, die schon am Ende ihrer zwanziger sind, um dieses nachvollziehen zu können.


Mein Fazit:

Ein Buch, welches ich kaum zur Seite legen konnte und bei dem ich gespannt der gemeinsamen Geschichte von Zoe und Ed gefolgt habe.

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375 Bibliotheken, 1 Leser, 8 Gruppen, 37 Rezensionen

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Kalte Stille

Wulf Dorn
Flexibler Einband: 445 Seiten
Erschienen bei Heyne, 12.03.2012
ISBN 9783453434035
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Psychiater Jan Forstner kämpft seit seiner Kindheit mit seinen ganz eigenen Dämonen. Jene traumatische Erfahrungen, die sein ganzes Leben auf so schlimme Weise entstellten und seine Kindheit mit einem Schlag beendet hatten.


Alles beginnt damit, dass Sven, Jans jüngerer Bruder, spurlos verschwindet. Von Jetzt auf Gleich ist Sven weg und wurde bis heute nicht mehr gesehen. Als dann auch noch Jans Vater in der Folgenacht tödlich verunglückt, ist die Familie entzweit und diese Tatsache trägt Jan sein Leben lang mit sich herum.

Doch nun, Jahre später, kehrt er in seine kleine Heimatstadt zurück. Schließlich ist die Stelle des Psychiaters die letzte Chance für ihn, um beruflich Fuß zu fassen. Jene Stelle, die auch schon sein Vater hatte...




Nach und nach habe ich mir in der letzten Zeit die Bücher von Wulf Dorn zugelegt und auch wenn „Kalte Stille“ schon bereits einige Jahre bei mir wohnt, so war es nun endlich an der Zeit diesen Thriller in die Hand zu nehmen.

Dabei kam die Frage für mich beim Lesen auf... Warum habe ich dieses Buch nicht schon viel früher gelesen?


„Kalte Stille“ birgt für mich ein großes Geheimnis. Wulf Dorn schleudert uns Leserinnen und Leser schon auf der ersten Seite mitten ins Geschehen. Dabei waren es diese ersten Seiten und das spannende Prickeln auf der Haut, die mich schon dort haben wissen lassen: Dieses Buch wird dir Spaß bringen.


Allgegenwärtig ist hier beim Lesen Jan und seine Vergangenheit. Seine Familie zerbrach an zwei großen Geschehnissen und Jan konnte sich davon nie so richtig erholen. Was für mich allerdings die Frage mit sich brachte: Was ist damals geschehen?

Fakt ist, wir wissen das Sven, Jans jüngerer Bruder verschwunden ist. Und Fakt ist auch, Jans Vater verunglückte kurz darauf tödlich.

Trotzdem müssen wir warten. Waren auf immer wiederkommende Rückblenden und immer neue Dinge, die sich in der Vergangenheit abgespielt haben.


Diese Mischung aus Rückführung, aber auch tödlicher Gegenwart, macht dieses Buch so unheimlich spannend. Denn mit jeder Erzählung aus der Vergangenheit, aber auch der gegenwärtigen Bedrohung, nimmt das Buch an Spannung zu.


Zusätzlich spielt dieses Buch in einer Kleinstadt, in der sich jeder kennt (wie das so ist) und auch einen sehr großen Teil über in der Psychiatrie, in der Jan seine neue Stelle gefunden hat. Allein dieser Schauplatz bringt einen gewissen Nervenkitzel für mich mit.


Wulf Dorn hat eine sehr fesselnde und unterhaltende Erzählweise, die mich sehr packen konnte. Aus einem kurzen Leseabend wurde das halbe Buch und aus nur mal „reinschnuppern“ wurde ein „nicht-mehr-enden-können“.

Kurz gesagt, ich habe zu Beginn gedacht dass es mich packt, doch habe ich niemals damit gerechnet, dass ich kaum von der Geschichte loskomme.


Natürlich hört und liest man von begeisterten Fans der Bücher und natürlich habe ich mir schon einen Vorrat an Geschichten zugelegt, aber selber zu erfahren wie geheimnisvoll und wie spannend dieses Buch ist, hat mir Spaß gemacht und mich dem Genre wieder einen Schritt näher gebracht.


Und ich muss gestehen, dass ich die Thriller in meinem Leben schon vermisst habe. Dies wurde mir durch „Kalte Stille“ sehr deutlich vor Augen geführt.


Mein Fazit:

Dieses Buch stand zu unrecht viele Jahre lang in meinem Regal. Wer einen spannenden Thriller sucht, der seine Geheimnisse mit sich bringt und damit von der ersten bis zur letzten Seite überzeugt, ist hier richtig.

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Kleine große Schritte

Jodi Picoult , Elfriede Peschel
Fester Einband: 592 Seiten
Erschienen bei C. Bertelsmann, 02.10.2017
ISBN 9783570102374
Genre: Romane

Rezension:

Ruth ist Hebamme aus Leidenschaft. Seit 20 Jahren bringt sie die Kinder auf die Welt, hat wundervolle Momente, aber auch Schicksalsschläge miterleben dürfen.
Und auch dieser Tag startet ganz normal. Es geht um die Nachsorge eines frisch geborenen Jungen. Der Haken: Die Eltern des Jungen verweigern Ruth die Versorgung, weil diese eine dunkle Hautfarbe hat.
Die Vorgesetzten winken diesen Wunsch der Eltern durch, doch als der Junge kurz darauf verstirbt, steht Ruth bei den Eltern als Mörderin da. Eine Hetzjagd beginnt.



Bei diesem Buch handelt es sich um ein Rezensionsexemplar, welches mir als Buchflüsterin der Seite Buecher.de zur Verfügung gestellt wurde. Ich möchte mich auf diesem Wege dafür bedanken.

Jodi Picoult hat mich vor ca. zwei Jahren schon mit ihrem Buch „19 Minuten“ überzeugen können und nachdem ich den Klappentext von „Kleine große Schritte“ gelesen habe wusste ich, dass es sich hier ebenfalls um ein Buch mit einer schweren Thematik handelt.

Das Thema Rassismus ist etwas, was uns ja nicht nur mit dem Finger in Richtung USA zeigen lässt, sondern auch bei uns vor der Haustür stattfindet.
Da dieses Buch allerdings in den Vereinigten Staaten spielt, gehe ich einfach mal auf die dortige Situation ein.

Schon durch andere Bücher (u.a. Der Klang der Zeit – Richard Powers) und durch diverse Filme, hatte ich den Hauch einer Ahnung, wie tief diese Feindlichkeit zum Teil bei „Weißen“ und „Schwarzen“ Menschen sitzt. Auch das Vorwort der Autorin zeigte mir, dass es deutlich tiefer geht, als aus der Ferne zu erahnen ist.
Für mich war dieses Buch sehr erschütternd in manchen Teilen und auch so, dass ich diese bestimmten Blickwinkel mit meinen eigenen verglich. Doch beginnen wir ganz vorne.

Ruth ist Krankenschwester und sehr schnell steht nicht mehr ihre Kompetenz, sondern ihre Hautfarbe im Vordergrund. Wir erleben ihren Arbeitstag, ihre Herabstufung und auch den Tod des Babys ein paar Tage später.
Ich war erschüttert, wie es dann weitergeht. Allerdings begleiten wir sie aus ihrem Blickwinkel und wissen, wie genau sie ist, wie ihr Leben verläuft und wie sie reagiert.

Dann gibt es noch Turk, den Vater des Kindes. Sein Schmerz ist absolut präsent, aber auch sein Hass, seine Verachtung und seine Geschichte. Man erlebt wie er zu diesen Ansichten kam und wie extrem sie sind.

Und zum Schluss dürfen wir auch den Blickwinkel von Kennedy erleben. Die Pflichtverteidigerin, die sich als ganz normale Frau ohne Vorurteile sieht und mit dem Fall von Ruth durch Zufall in Kontakt kommt.

Sie alle sind dieses Buch. Ihre Blickwinkel wurden von Jodi Picoult so gut beleuchtet, dass man versteht, sich fürchtet, erschüttert ist und mitkämpft.
Zu keinem Zeitpunkt war klar, wie die Geschichte ausgehen wird und nie wusste ich, ob es eine Chance für Gerechtigkeit und Menschlichkeit gibt.

Was ich allerdings merkte war, dass es zwei verschiedene Bevorzugungen von Menschen gibt und nicht jede Person gleich behandelt wird.
Für mich selber gibt es hier etwas, was ich dadurch aus der Geschichte mitnehme. Aus meiner Sicht bin ich nämlich sehr tolerant und offen, was Menschen angeht. Aber aus dem Blickwinkel von Ruth betrachtet gehe ich nun durch die Welt und versuche an mir zu arbeiten, wenn mir eigene Defizite auffallen. Denn nach dieser Geschichte finde ich, dass auch eine vorhandene Toleranz durchaus noch ausbaufähiger in ihren Kleinigkeiten und Abstufungen sein kann, die vielleicht nicht auf den ersten Blick selber zu erkennen sind.

Ich verspreche hier allerdings, dass dieses Buch so schnell nicht loslassen wird. Es unterhält wunderbar und bringt einen Nachklang mit sich, der besser und wichtiger nicht sein könnte.

Mein Fazit:
Ein sehr bewegendes Buch und erschütternd, wie schnell sich das Leben ändern kann. Für mich ist „Große kleine Schritte“ ein Buch, welches ganz sicher ein Highlight ist und ein Buch, das ich so schnell nicht vergessen werde.

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Onkel Montagues Schauergeschichten

Chris Priestley , Beatrice Howeg , David Roberts
Buch: 224 Seiten
Erschienen bei Oetinger Taschenbuch, 01.10.2014
ISBN 9783841502834
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Edgar liebt die Geschichten seines Onkels. Zu Hause bekommt der Junge nur wenig Aufmerksamkeit und auch zur Schule muss er auf ein Internat. Doch wenn er zu Hause ist, dann zieht es ihn zu seinen Onkel Montague.

Dabei nimmt er den Weg durch den Wald auf sich und auch das kalte Haus seines Onkels schreckt ihn nicht vor den gemeinsamen Stunden ab.




Kennt Ihr das? Ihr seht ein Buch und das Cover zieht Euch regelrecht an? „Onkel Montagues Schauergeschichten“ ist so ein Buch. Gesehen in der Bücherei, war ich sofort fasziniert. Was mich beim Thema Schauergeschichten dann auch noch überzeugte, war der Standort in der Kinderbuchabteilung. Zu gruselig sollte es schließlich auch nicht sein.


Bisherige Teile sind:

Onkel Montagues Schauergeschichten

Schauergeschichten vom schwarzen Schiff


Aber kommen wir nun zum eigentlichen Buch. Mit seinen 224 Seiten sind die Schauergeschichten von Chris Priestley sicherlich kein dickes Buch, allerdings ist es verpackt in 11 knackige Kapitel für zwischendurch.


Was mir sofort aufgefallen ist, als ich mit dem Lesen begonnen habe, war die Atmosphäre. Dieses Buch sprüht vor Bildgenauigkeit. So ist allein der Weg, den Edgar zu seinem Onkel gehen muss so ausgelegt, dass man ihn richtig spüren kann und auch das Haus, der Onkel und jede einzelne Geschichte lebt. Man merkt es auf jeder Seite, denn die Atmosphäre kommt wie ein leichter Nebel zu einem geschlichen.


Dabei sind die Geschichten nicht so gruselig, dass man nicht alleine über einen dunklen Flur gehen mag, allerdings bin ich auch über 35 Jahre alt und für junge Leserinnen und Leser kann es schon unheimlich werden.


Die Geschichten von Onkel Montague erinnerten mich ein wenig an die Gänsehaut-Serie oder X-Faktor aus den 90ger Jahren. Am Ende wurde aufgeklärt ob es so etwas schon mal gab und man saß mit offenem Mund vor der Glotze.

Ein wenig Ähnlichkeit haben die Serien und diese Geschichten schon, was mich aber nur noch mehr begeisterte.


Jedes Kapitel enthält eine Zeichnung zu Beginn und eine große Zeichnung, über eine Seite gehend im Verlauf der Schauergeschichte. Illustriert wurden sie von David Roberts, der zusammen mit dem atmosphärischen Schreibstil von Chris Priestley ein besonderes Buch erschaffen hat.


Mir hat es gefallen, bei Kindern würde ich allerdings darauf achten, was sie bis dato gruselt und es dann abwägen.


Mein Fazit:

Schauergeschichten a la X-Faktor und mir hat es sehr gefallen. Viel Atmosphäre, tolle Geschichten und eine gute Auflösung.

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