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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

gated community, rassismus, südafrika, jagd, gewalt

Die Mauer

Max Annas , any.way , Barbara Hanke , Cordula Schmidt
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 21.05.2016
ISBN 9783499271632
Genre: Krimi und Thriller

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166 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 44 Rezensionen

menschenhandel, frankreich, krimi, charlotte link, mord

Die Entscheidung

Charlotte Link
Fester Einband: 580 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 05.09.2016
ISBN 9783764504410
Genre: Krimi und Thriller

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30 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

selbstfindung, liebe, wandern, kalifornien, wanderung

Jenseits des Weges

Sonja Yoerg , Edith Beleites
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 12.09.2016
ISBN 9783959670722
Genre: Romane

Rezension:

Wieder zu sich selbst finden, alte Wunden verheilen lassen und neue Kräfte sammeln. Das erhofft sich Liz von ihrer Wanderung auf dem rauen John Muir Trail in Kalifornien. Als ihr Freund darauf besteht, sie zu begleiten, ahnt sich bereits, dass dies keine gute Idee ist. Diesen Pfad will sie allein beschreiten. Aber um Erlösung zu erlangen, muss Liz ihren Blick auch jenseits des Weges schweifen lassen.

Eine fesselnde Geschichte einer Selbstfindung.


Liz macht sich gemeinsam mit ihrem Freund Dante auf den Weg, den John Muir Trail zu bewandern. Nachdem es erst so scheint, als würde Dante recht schnell aufgeben, sodass Liz den Trail doch alleine wandern kann, gehen sie den Weg doch zu zweit. Liz macht sich wegen einiger Dinge, die in der Vergangenheit geschehen sind, selbst Vorwürfe und kann diese Dinge einfach nicht vergessen. Sie möchte lernen, damit umzugehen und darüber zu sprechen und vertraut sich im Laufe des Buches quasi dem Leser und dann auch ihrem Freund an. Ob und wenn ja wie dieser mit ihren Geständnissen zurecht kommt, möchte ich an dieser Stelle nicht vorweg nehmen. Doch Liz Vorwürfe sind nicht das einzige, das die beiden und einige andere Wanderer, mit denen sich die beiden im Laufe der Wanderung anfreunden, beschäftigt. Zwei Brüder, Payton und Rodell Root, machen den Wanderern zu schaffen. Zunächst erscheinen die beiden ganz sympathisch, doch Liz spürt, dass mit den beiden etwas nicht stimmt. Nur was? Und gehen alle eigentümlichen Dinge, die während der Wanderung passieren, auf das Konto der Brüder? Dante hält Liz Unbehagen jedenfalls für ein Hirngespinst. Zumindest zu Anfang.

Mir hat der Roman "Jenseits des Weges" von Sonja Yoerg sehr gut gefallen. Man begleitet Liz und Dante auf ihrer Wanderung auf dem JMT. Der Autorin gelingt es, die Wanderung und die Natur so zu beschreiben, dass man direkt Lust auf eine eigene Wanderung bekommt. Ich habe mir dies schon seit längerem überlegt, war jedoch sehr skeptisch. Nun bin ich überzeugt, und plane im nächsten Urlaub eine Wanderung. Nicht nur die Natur wird anschaulich beschrieben, sondern auch die "Nebensächlichkeiten" wie der Inhalt der Bärendose, das Wasserfiltern, das Kochen mit einem Campingkocher, etc. Die Autorin hat Ahnung und vermittelt diese auch. Im Rahmen der Leserunde, in welcher ich das Buch gewonnen habe, wurde eine Karte für das Buch vorgeschlagen, anhand derer man den Weg von Liz und Dante nachvollziehen kann. Diesen Vorschlag fand ich super. Das hätte das Ganze irgendwie abgerundet.

Die Geschichte war meiner Meinung nach richtig spannend. Zwar gibt es Handlungsstränge, welche für den Selbstfindungsteil nicht zwingend nötig gewesen wären, aber so spitzt sich alles irgendwie zu und läuft auf einen richtig spannenden Höhepunkt hinaus. Zwar sind mir weder Liz noch Dante, noch die Nebenfiguren insgesamt richtig sympathisch gewesen, aber das war gar nicht so schlimm. Für mich standen die Wanderung sowie die Natur und die stetigen Enthüllungen aus Liz Leben im Vordergrund. Dass sie jemals meine beste Freundin sein könnte, muss ja nicht sein. Im Großen und Ganzen jammert Liz ziemlich viel, und ob sie sich am Ende tatsächlich vernünftig mit allem Geschehenen auseinandergesetzt hat, kann ebenfalls bezweifelt werden, hat der Geschichte aber meines Erachtens keinen Abbruch getan.

Ich habe das Buch im Urlaub verschlungen, eigene Urlaubsanregungen bekommen, und empfehle es daher weiter. Vor allem an diejenigen, die selbst noch Zweifel haben, ob eine Wanderung das Richtige für sie wäre. ;)

Zum Schluss möchte ich mich nochmal dafür bedanken, dass mir das Buch im Rahmen der Leserunde zur Verfügung gestellt wurde.

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223 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 20 Rezensionen

liebe, leben, fjb verlag, letztendlich sind wir dem universum egal, jugendbuch

Letztendlich sind wir dem Universum egal

David Levithan
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 22.09.2016
ISBN 9783596811564
Genre: Jugendbuch

Rezension:

"Jeden Tag bin ich jemand anders. Ich bin ich - so viel weiß ich - und zugleich jemand anders. Das war schon immer so."

Jeden Morgen wacht A in einem anderen Körper auf, in einem anderen Leben. Nie weiß er vorher, wer er heute ist. A hat sich an dieses Leben gewöhnt, und er hat Regeln aufgestellt: Lass dich niemals zu sehr darauf ein. Falle nicht auf. Hinterlasse keine Spuren. Doch dann verliebt A sich unsterblich in Rhiannon. Kann sie jemanden lieben, dessen Schicksal es ist, jeden Tag ein anderer zu sein?


In David Levithans Roman "Letztendlich sind wir dem Universum egal" geht es um A. Und um Rhiannon. Und um viele andere, einzigartige Menschen, die wir kennenlernen, indem wir gemeinsam mit A, aus seiner Perspektive, einen Tag in ihrem Körper verbringen. A ist 16 Jahre alt, und wacht jeden Morgen in einem anderen Körper auf. Er (oder sie, denn er ist keineswegs nur in männlichen Körpern) hat dann einen ganzen Tag im Körper der anderen Person, die regelmäßig auch in seinem Alter ist. Männlich, weiblich, wännlich obwohl eigentlich weiblich, hetero- und homo- oder bisexuell, kurze Haare, lange Haare (welche A lieber mag), "schwarz", weiß, Musiker, Sportler, dick, dünn - egal. A kann alles sein. Nur - er kann es sich nicht aussuchen. Das macht es umso dramatischer, als er Rhiannon kennenlernt, als er sich in ihrem Freund Justin befindet, und mit ihr einen wundervollen Tag erlebt. Den er wiederholen möchte.  Weil er sich in sie verliebt hat. Doch wie soll das funktionieren? Schließlich weiß A nicht, in wessen Körper er am nächsten Tag aufwacht, und wie weit er von Rhiannon entfernt sein wird.

David Levithan hat einen wundervollen Weg gefunden, viele verschiedene Menschentypen zu zeichnen, mit all ihren Facetten darzustellen, ihre Gefühle zu vermitteln, und gleichzeitig aufzuzeigen, dass man theoretisch mit jedem irgendwie klarkommen kann (wenn man muss), und wie ihnen, wenn nötig, geholfen werden kann. Wenn man nur genau hinsieht. Denn nicht nur A muss sich mit all den verschiedenen Menschen auseinandersetzen, sondern letztendlich auch Rhiannon.

Liebe, Freundschaft, Erinnerungen, Religion, Sport, Familie - all das findet zugleich Eingang in diesen Roman. Und das macht es noch nachvollziehbarer und realer. Auch wenn es, soweit ich weiß (denn man weiß ja nie, ob es soetwas nicht wirklich gibt), nicht real ist.

Ich hatte das riesige Glück, dieses Buch im Rahmen einer Buchverlosung/Leserunde gewonnen zu haben (danke an dieser Stelle), und ich kann es wirklich weiterempfehlen. Hier kommt jeder auf seine Kosten, vor allem bleibt es nicht oberflächlich, sondern wird sehr tiefgründig, denn man steckt schließlich in A's Kopf. Und er muss sich so einige Gedanken machen. Leider habe ich es versäumt, mir Zitate rauszuschreiben, aber es gab eine ganze Menge denkwürdiger Passagen.

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167 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 30 Rezensionen

david levithan, letztendlich sind wir dem universum egal, liebe, körper, jugendbuch

Letztendlich geht es nur um dich

David Levithan , Martina Tichy
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 25.08.2016
ISBN 9783841422408
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Und Justin.

In David Levithans Roman "Letztendlich geht es nur um dich" wird "Letztendlich sind wir dem Universum egal" (Band 1) aus der Perspektive von Rhiannon erzählt. In diesem Roman geht es um A, der jeden Tag in dem Körper eines anderen Menschen aufwacht und einen Tag in dessen Schuhen verbringt. A erlebt keinen zweiten Tag im selben Körper, findet es zwar schade, als er dies als Kind feststellt, aber nicht weiter schlimm. Bis er Rhiannon kennenlernt, in die er sich verliebt, als er einen Tag im Körper ihres Freundes Justin verbringt und mit ihr einen tollen Ausflug zum Strand macht. Auch Rhiannon spürt, dass etwas anders ist, hofft aber immer noch (leider vergeblich), dass ihre Beziehung mit Justin doch noch gute Seiten hat. Denn wenn sie ehrlich ist, und das ist sie in diesem Roman aus ihrer Sicht narürlich, geht es einfach nicht mehr. Als sich ihr das Ausmaß der Dinge offenbart, nämlich dass A in Justins Körper gesteckt hat, muss Rhiannon Wege finden, mit Justin und mit A umzugehen und ihr Leben trotzdem auf die Reihe zu bekommen. Dass das nicht immer leicht ist, wird mehr als deutlich. Ob und wenn ja welchen Weg bzw. welche Wege A und Rhiannon finden, um ihr Leben miteinander zu teilen, möchte ich nicht vorweg nehmen.

Ich habe das Buch im Rahmen einer Buchverlosung /Leserunde gewonnen und bedanke mich erstmal recht herzlich dafür. Leider muss ich sagen, dass mich Band 2 nicht besonders überzeugt hat. So sehr mir Band 1 gefallen hat, so langweilig fand ich Band 2 teilweise. Der Reiz des ersten Bandes bestand für mich darin, dass ich nie wusste, in wessen Körper A als nächstes aufwacht und wie es weitergeht. Da ich Band 1 gerade erst gelesen habe, wusste ich bei der Lektüre dieses Romans meist noch ziemlich gut, was passiert. Die Dialoge wiederholen sich natürlich, was es nicht gerade spannender macht. Toll fand ich es jedoch jedes Mal, wenn etwas Neues hinzukam, d.h. Rhiannon irgendetwas erlebt hatte, was sie A nicht erzählt hatte bzw. wo sie ihm nicht die ganze Wahrheit gesagt hatte. Teilweise waren mir Rhiannons Gedankengänge viel zu lang, teilweise konnte ich sie jedoch auch ziemlich gut nachvollziehen. Es war schön, Rhiannons Freunde ein bisschen besser kennenzulernen, die im ersten Band aufgrund der Umstände natürlich etwas zu kurz gekommen sind. Auch bekommt man etwas bessere Einblicke in die Beziehung zu Justin und ihren Eltern. Hier sind für mich allerdings noch einige Fragen offen geblieben.

Am besten gefallen hat mir, dass es noch ein Kapitel gibt, das an das Ende von Band 1 anschließt. Darauf hatte ich gehofft, und ich wurde nicht enttäuscht. Mir gefällt das Ende ziemlich gut. Eine praktikable und schöne Lösung.

Empfehlen würde ich, diesen Roman nicht direkt im Anschluss an Band 1 zu lesen, sondern erst nach gewisser Zeit. Mich konnte das Buch zwar nicht 100%ig überzeugen, da es sich jedoch einfach lesen lässt und trotzdem unterhält, rate ich auch nicht davon ab es zu lesen.


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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

roman, verschwinden, dorf

Was im Sommer geschah

Sarah Challis , Nina Scheweling
Flexibler Einband: 380 Seiten
Erschienen bei Rowohlt Taschenbuch, 02.06.2009
ISBN 9783499249709
Genre: Romane

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27 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

autismus, lisa genova, roman, drama, kind

Der Liebe eine Stimme geben

Lisa Genova , Veronika Dünninger
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 13.08.2015
ISBN 9783404172344
Genre: Romane

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124 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 6 Rezensionen

homosexualität, kinderwunsch, künstliche befruchtung, familie, totgeburt

Ein Lied für meine Tochter

Jodi Picoult , Rainer Schumacher
Flexibler Einband: 620 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 16.05.2014
ISBN 9783404169672
Genre: Romane

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

berlin, 1920er jahre, 1930er jahre, erich kästner

Fabian: Die Geschichte eines Moralisten

Erich Kästner
E-Buch Text: 270 Seiten
Erschienen bei Atrium Verlag AG Zürich, 25.04.2012
ISBN 9783037920206
Genre: Romane

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Dauernd ist sie beleidigt: Wenn aus Töchtern Frauen werden

Ruth Eder
E-Buch Text: 165 Seiten
Erschienen bei Bastei Entertainment, 23.02.2016
ISBN 9783732519378
Genre: Sonstiges

Rezension:

Vom chaotischen Wechselbad der Gefühle pubertierender Töchter bleibt keine Mutter verschont. WIe aus ihrem Verhalten schlau werden? Wie damit umgehen? - Ruth Eder beleuchtet das "Drama der Ablösung" bei Mädchen von allen Seiten. Lebensnaher Rat und konkrete, hilfreiche Orientierung für Mütter und Töchter auf dem Weg durch die Turbulenzen der Pubertät.

In Ruth Eders Buch "Dauernd ist sie beleidigt", das als Ratgeber für Mütter und Töchter in der gemeinsamen Pubertät konzipiert ist, nimmt die Autorin nach einer kurzen Einleitung ("Pubertät, was ist das eigentlich?") und vielen Erfahrungsberichten in Form von Interviews mit Müttern und ihren Töchtern am Ende eine Auswertung ebendieser Interviews vor. Sie gibt, gegliedert nach verschiedenen Punkten (z.B. Erstes Abgrenzen, Rivalität, Respekt und Grenzen, Frauenrolle, uvm.) die Erfahrungen der Interviewpartner wieder, und stellt anhand dieser Erfahrungen dar, was sich in der Pubertät zwischen Müttern und ihren Töchtern abspielt. Die Darstellung und Auswertung orientiert sich stark an den Interviews und wird mit Zitaten belegt. Am Ende des Buches folgen in Zitatform "Praxistips", welche die Interviewpartner in den Interviews gegeben haben.

Ich fand die Idee von einem Pubertätsratgeber für Mütter und Töchter sehr spannend und interessant, und habe mich daher im Rahmen einer Buchverlosung für das Buch beworben. Die Autorin hat netterweise Altauflagen ihres Buches aus ihrem Fundus an diejenigen versandt, die keinen E-Book-Reader haben. Darüber habe ich mich sehr gefreut, vor allem auch über die Widmung im Buch. Das Buch werde ich demnächst meiner Mutter geben; vielleicht findet sie sich wie ich an der ein oder anderen Stelle im Buch wieder.

Insgesamt hat mir das Buch ganz gut gefallen. Allerdings finde ich, dass man schon häufig merkt, dass das Buch im Jahr 2002 erschienen ist. Die Sprache der Interviewpartner und die Auswertung würden heute wohl etwas anders ausfallen. Viele Themen, z.B. Übernachten des Freundes, Alkohol und Zimmer aufräumen, sind dennoch heute und vermutlich noch ziemlich lange, topaktuelle Themen zwischen Kindern und ihren Eltern. Auch das Thema Respekt spielt im Buch eine große Rolle. Daher kann man, auch wenn das Buch ein paar Jahre auf dem Buckel hat, noch heute gute und wichtige Erkenntnisse aus dem Buch gewinnen, denke ich.

Nicht so gut gefallen haben mir die Erfahrungsberichte und Interviews. Dieser Abschnitt ist meiner Meinung nach etwas zu lang geraten, vor allem da im Auswertungsteil häufig aus den Interviews zitiert wird. Aber das ist denke ich auch Geschmackssache.

Ich hoffe, wenn es bei mir mal soweit ist, kann ich einige der Tips in die Praxis umsetzen und mir die Erfahrungen der Interviewpartner zunutze machen. ;-)

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55 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

krimi, schweden, öland, brand, familie

Blutstein

Johan Theorin , Kerstin Schöps
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Piper, 14.05.2012
ISBN 9783492274487
Genre: Krimi und Thriller

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57 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 7 Rezensionen

southampton, di helen grace, entführung, helen grace

D.I. Helen Grace - Kalter Ort

Matthew J. Arlidge , Karen Witthuhn , Hauptmann & Kompanie, Werbeagentur
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 21.05.2016
ISBN 9783499271526
Genre: Krimi und Thriller

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51 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 9 Rezensionen

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D.I. Grace: Einer lebt, einer stirbt

M. J. Arlidge , Karen Witthuhn , Hauptmann & Kompanie, Werbeagentur
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 11.03.2016
ISBN 9783499272042
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Das Letzte, woran Amy und Sam sich erinnern, ist das Konzert in London. Strömender Regen, eine Mitfahrgelegenheit nach Southampton, heißer Kaffee. Dann das Erwachen: Sie sind gefangen in einem alten Schwimmbad, auf dem Boden liegt eine Pistole. Die Botschaft ihres Peinigers: Entweder sterben beide langsam und qualvoll. Oder einer tötet den anderen und ist frei. Damit beginnt eine Mordserie, die Detective Inspector Helen Grace und ihr Team an die Grenzen bringt. Das Muster wird schnell deutlich: Ein einsamer Ort, zwei Menschen und eine Entscheidung, an deren Ende Tod oder die Schuld des Überlebenden steht. Doch nichts scheint die Opfer miteinander zu verbinden. Helen sucht verzweifelt nach einem Motiv – und gelangt zu einer verstörenden Erkenntnis.

In diesem Thriller von M. J. Arlidgen löst D.I. Helen Grace ihren ersten Fall, und das mit einer Verbissenheit, die sich am Ende auszahlt. Nicht nur Amy und Sam, sondern auch weitere "Paare", nicht nur Liebespaare, lockt die Täterin an einen einsamen Ort, um ihnen die Entscheidung zu überlassen, wer von beiden das Grauen überlebt. Schnell steht fest, dass es sich um eine Täterin handelt, die durchaus geschickt vorgeht, indem sie sowohl ihr Aussehen und ihren Namen ändert, als auch ihr Fahrzeug wechselt. Sie hinterlässt den Paaren ein Handy, über welches sie die grauenvolle Nachricht übermittelt, dessen Akku aber schnell aufgibt, sowie eine Pistole mit einer Kugel. Die Paare erhalten weder etwas zu essen, noch Getränke, wodurch sie meist nach einigen Tagen gezwungen werden, eine Entscheidung zu treffen. Helen Grace sucht nach einem Motiv, nach einer Verbindung zwischen den Opfern und deren Familien und findet lange keine. Zu allem Überfluss rückt ihr die Presse auf die Pelle, mit der sie immer wieder in Konflikte gerät. Obendrein scheint jemand aus ihrem Team die Finger im Spiel der Täterin zu sein.

Ich habe das Buch in einer Buchverlosung gewonnen, und es hat mir gut gefallen. Den zweiten Band der Reihe hatte ich zuvor im Rahmen einer Leserunde lesen dürfen. Da war ich ein wenig enttäuscht, da immer wieder Bezug auf den ersten Teil genommen wurde, weshalb mir das Buch letzten Endes nicht gut gefallen hat. Das war hier anders, auch wenn ich durch den zweiten Band schon wusste, wer die Täterin ist. Trotzdem war es spannend zu sehen, wie Helen es herausfindet.

Zwar finde ich Helen Grace nach wie vor wenig sympathisch und kann einige ihrer Verhaltensweisen nicht nachvollziehen, allerdings kann man im ersten Buch einiges über sie erfahren, sie besser kennen und dadurch auch verstehen lernen. Sie muss meiner Meinung nach nicht meine beste Freundin sein können, sondern mit Mut und Verstand Fälle lösen können, und das kann sie. Daher haben auch alle aus ihrem Team ziemlichen Respekt vor ihr. Leider gefallen mir die anderen Charaktere aus ihrem Team auch nicht besonders gut, allerdings gilt hier Ähnliches. Man erfährt einiges über das Privatleben der Ermittler, wodurch man ihr Verhalten dann wieder einigermaßen verstehen kann.

Nicht so gut gefallen hat mir, wie detailliert manche Szenen beschrieben waren. In einer anderen Rezension habe ich gelesen, Arlidge würde nur schocken wollen. Dass er teilweise einfach schocken will, steht für mich außer Frage, aber das Wörtchen "nur" würde ich nicht verwenden. Dass wir geschockt sind liegt meiner Meinung nach auch daran, dass wir hier die Details von (Serien-)Mordfällen kaum jemals zu hören bekommen. Ich denke, Arlidge zeichnet einfach die Realität. Doch wer will das schon so genau wissen? Mir war es manchmal zu viel, allerdings fand ich es halb so schlimm. Für sanfte Gemüter dürfte die Lage anders aussehen.

Ich fand diesen Thriller bis zum Schluss spannend und habe ihn viel lieber gelesen als den zweiten. Ehrlicherweise muss ich sagen: Hätte ich ihn nicht gewonnen, hätte ich ihn mir nicht gekauft. Allerdings: Den dritten Teil habe ich mir nun freiwillig gekauft, und bin sehr gespannt.

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23 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

lachflash, britte meyer, britta meyer, alltag, beziehungen

Neues von Frau Meyer: Französische Zweigtomaten oder der ganz normale Alltagswahnsinn

Britta Meyer
E-Buch Text: 73 Seiten
Erschienen bei dp DIGITAL PUBLISHERS, 09.03.2016
ISBN 9783945298640
Genre: Sonstiges

Rezension:

„„Warum sind die Tomaten so teuer? Sind die zwischen den Brüsten römischer Jungfrauen gereift? Verfeinerten Ozelotpupse den Düngungsprozess? Hat der Dalai Lama an die Stauden gepinkelt?“

Ganz ehrlich, wer braucht schon ein Dschungelcamp? Der Alltag selbst ist die größte Herausforderung, findet Frau Meyer. In ihren Geschichten erzählt sie, wie sie die Welt sieht. Augenzwinkernd, warmherzig, nachdenklich, humorvoll und immer mit einer Portion Selbstironie.“

Die Autorin der 27 Kurzgeschichten, Britta Meyer, berichtet in dem Buch "Neues von Frau Meyer" aus ihrem Leben und gibt dem Leser einen, teilweise recht tiefen, Einblick. Sie versteht es, alltägliche Geschichten, die jeder Leser kennen wird, mit Witz und Charme aufzuschreiben und Empathie zu entwickeln. Es gab keine Geschichte, bei der ich dachte "Ne, das kann ja nicht stimmen". Denn alle Geschichten entspringen dem realen Leben (oder könnten es zumindest). Das macht es umso spannender, denn man weiß nie, welches Thema die Autorin als nächstes aufgreift.

Mir hat die Kurzgeschichtensammlung gut gefallen. Ich musste bei den meisten Kurzgeschichten schmunzeln, da ich die Situation selbst bereits (zumindest ähnlich) erlebt habe, oder jemanden kenne (der jemanden kennt, usw.).

Ich kann die Sammlung all denjenigen empfehlen, die auch mal über sich selbst (und die Mitmenschen) lachen können, die etwas Kurzweiliges suchen und dennoch Freude am Lesen haben wollen. Da es sich um Kurzgeschichten handelt, könnte man ruhig auch mal ein paar Tage Pause einlegen. Meiner Meinung nach ein idealer Strand/See-Begleiter in diesem Sommer. Insbesondere, da es teilweise auch um Urlaubserfahrungen der Autorin geht.

Mir wurde das Glück zuteil, die Geschichten im Rahmen einer Leserunde lesen zu dürfen, wofür ich mich nochmal recht herzlich bedanken möchte. Sollte es einen Nachfolger geben, wäre ich jedenfalls nicht abgeneigt.

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545 Bibliotheken, 9 Leser, 1 Gruppe, 120 Rezensionen

internet, überwachung, zero, thriller, marc elsberg

ZERO - Sie wissen, was du tust

Marc Elsberg
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 26.05.2014
ISBN 9783764504922
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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27 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

mord, wien, castingshow, günther pfeifer, show

Hawelka & Schierhuber spielen das Lied vom Tod

Günther Pfeifer
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Haymon Verlag, 01.04.2016
ISBN 9783709978511
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Hawelka & Schierhuber: gewohnt komisch, gewohnt – ähm – genial und massiv erfolgreich bei der Mördersuche! Denn: „The Circus is in Town“ und bei der Castingshow Egomania sind nur mehr die sechs Besten im Rennen. Fünf davon haben allerdings äußerst schlechte Karten. Johanna nämlich, die mausgraue Außenseiterin, hat sich entgegen allen Abmachungen zur klaren Favoritin gemausert . Wirklich ärgerlich ist das, und es kommt, wie es kommen muss: Jemand stirbt, und der launische Erzherzog schickt Hawelka & Schierhuber aufs Showparkett zum Ermitteln ...

Witziges Krimi-Lesefutter mit herrlich schlitzohrigen Figuren!

 

Ja, so kann man den zweiten Wiener Mordbuben-Krimi „Hawelka & Schierhuber spielen das Lied vom Tod“ von Günther Pfeifer mit den beiden Ermittlern wirklich gut zusammenfassen.

 

Jemand stirbt. Eine Teilnehmerin der Castingshow Egomania wird tot nach einer Autogrammstunde in einem Kaufhaus in einem Bekleidungsgeschäft aufgefunden. Alle Spuren verlaufen ins Leere. Wieso musste die Teilnehmerin sterben, und was haben die anderen Kandidaten und die Personen im Hintergrund der Castingshow mit ihrem Tod möglicherweise zu tun?

 

Es wird Zeit, dass der Erzherzog seine Mannschaft, verteilt in Teams los schickt. So kommt es, dass Hawelka mit seinem Partner Schierhuber auch wieder ermitteln darf. Und die beiden lassen sich so einiges einfallen, um dem Mörder auf die Schliche zu kommen. Kommen sie mit den konventionellen Methoden nicht weiter, dann werden sie einfach kreativ. Mit aberwitzigen Ideen und Kombinationsgabe sind die beiden als Team recht erfolgreich. Auch, wenn der Erfolg nicht von allen direkt gesehen wird, zahlt sich alles am Ende doch aus. Und dazu trägt auch das Ermittlungsbüro Berlakovic nicht unwesentlich bei.

 

Mir hat der zweite Band der Reihe um die Ermittler Schierhuber & Hawelka ganz gut gefallen. Zwar musste ich mich erst wieder „rein finden“, denn vor allem der Dialekt des Erzherzogs und dessen unglaublich lange und teils verwirrende Reden muss man oft zweimal lesen. Dennoch baut der Autor nicht nur in die Reden, sondern in den gesamten Krimi immer wieder so viele Details und „Hintergrundinformationen“ (auch Klischees genannt) ein, dass einem selbst manchmal der Kopf (im positiven Sinne) brummt, und man sich in die Lage der Ermittler versetzt fühlt. Ich selbst wusste bis zuletzt nicht, wer der Mörder sein könnte. Allerdings lag das wohl auch teilweise daran, dass ich einfach den Überblick verloren hatte, zwischen all den potenziellen Tätern.

 

Schade fand ich, dass die kurzzeitig auftretende Staatsanwältin später keine bedeutende Rolle mehr spielt, und nur noch am Ende kurz Erwähnung finden. Dennoch sind mit dem Ermittlungsbüro Berlakovic (mit dessen teilweise unkonventionellen Methoden a la Radio Berlakovic) genug Frauen vertreten, um zwischen all den Männern als Frau nicht allein zu sein.

 

Ich vergebe für das Buch 4 Sterne – teilweise war es wirklich etwas zu klischeebehaftet und übertrieben, und viele der auftretenden Personen waren mir nicht sonderlich sympathisch, genauso wie die ein oder andere Ermittlungsmethode der beiden Ermittler. Dennoch ließ sich das Buch gut lesen und auch ich kam teilweise auf meine Kosten (die ich nicht hatte, da ich das Buch im Rahmen einer Leserunde lesen durfte – danke dafür!).

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82 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 45 Rezensionen

provence, krimi, albin leclerc, mord, rothaarige frauen

Tod in der Provence

Pierre Lagrange
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei FISCHER Scherz, 22.03.2016
ISBN 9783651025127
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Carpentras, ein malerischer Ort in der Provence. Das Hamburger Ehepaar Hanna und Niklas erbt dort ein halb verfallenes Chateau. Doch der Traum wird zum Albtraum. In der Nähe des Chateaus findet man eine Frauenleiche - und ihr fehlen die Füße. Hanna erfährt, dass schon früher in der Gegend Frauen verschwunden sind - Frauen mit roten Haaren wie sie. Geht in der Provence ein Serienmörder um, der Körperteile sammelt? Commissaire Leclerc nimmt die Ermittlungen auf.

Der erste Fall für Albin Leclerc, Kommissar im Ruhestand, und seinen Mops Tyson.


Viel mehr als der Klappentext dieses Krimis des Autors Pierre Lagrange inhaltlich wiedergibt, darf man schon gar nicht verraten, damit man die Spannung, die einen von der ersten bis zur letzten Seite fesselt, nicht zerstört.

Es war Albins Fall, bevor er in den Ruhestand geschickt wurde. Bevor ihm von seinen Kollegen ein Mops geschenkt wurde. Damit er ihnen nicht auf die Nerven ging. Denn wenn Albin etwas in Erfahrung bringen möchte, dann schafft er das für gewöhlich auch. Und um seine eigenen Ermittlungen voran zu treiben, ist ihm kein Mittel zu ungewöhnlich oder abgedreht. Es macht Spaß, Albin beim Ermitteln "über die Schulter zu schauen", vor allem wegen seiner herausragenden Kombinationsgabe. Unterstützt wird Albin vor allem durch seinen Mops Tyson, über den er auch hin und wieder Neues lernt. Herrlich.

Hanna und Niklas verbringen nach dem Tod von Onkel Justin den Sommer mit ihrer kleinen Tochter Lilly in dem Chateau, das Justin ihnen vermacht hat, um dieses wieder auf Vordermann zu bringen, und ihre Eheprobleme in den Griff zu bekommen. Doch die Familienidylle, die Hanna sich erträumt hat, stellt sich leider nicht ein.

Bis zur letzten Seite kämpft Albin für Gerechtigkeit und unterstützt seine ehemaligen Kollegen bedingungslos, ohne dass er daraus einen eigenen Vorteil schlagen wollte (sehr bemerkenswert!). Und auch Hanna kämpft - für ihre Familie und das Chateau. Doch dann ziehen dunkle Wolken auf und das unvermeidbare Unwetter lässt auf einmal alles und jeden in einem anderen Licht erscheinen. Nicht nur den Hausmeister, sondern auch den Nachbarn.

Pierre Lagrange hat hier eine wunderbare, gruselige und fesselnde Geschichte geschaffen, die einen nicht loslässt, bis man gemeinsam mit Albin endlich den Täter gefasst hat. Dabei lässt er einen gewissen Charme und Witz durchblicken, der das Grauen etwas aufheitert und aufpeppt.

Der Krimi lässt sich wunderbar in so gut wie einem Rutsch lesen, man bekommt nebenbei wertvolle Infos zur Antike und zu einem gewissen Dichter, und ja.. die Provence! Monsieur Lagrange versteht es, sie einem vor Augen zu führen, und gerade jetzt, im Lichte der ersten Sonnenstrahlen auf dem Balkon fühlt man sich fast als wäre man tatsächlich da. Und ich glaube, die Provence muss nicht mehr lange auf mich warten. Denn zum Glück habe ich keine roten Haare. Und: Albin Leclerc hat den Fall gelöst. Und ich bin mir sicher, er wird auch den zweiten mit Bravour lösen. Und darauf bin ich jetzt schon gespannt!

Leider gibt es nur vier Sterne von mir, da für mich persönlich das Ende zwar absolut stimmig zum restlichen Buch passte, es mir aber nicht passte. Ich hätte mir einfach ein anderes Ende gewünscht. Dennoch bedanke ich mich recht herzlich, dass ich das Buch im Rahmen einer Leserunde lesen durfte und empfehle es dringend weiter! Vor allem denjenigen, die es im Sommer in die Provence verschlägt. ;)

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164 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 6 Rezensionen

klassiker, dorian, oscar wilde, london, oscar

Das Bildnis des Dorian Gray

Oscar Wilde , Eike Schönfeld
Flexibler Einband: 294 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 07.06.2015
ISBN 9783458360841
Genre: Klassiker

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thriller, helen grace, krimi, england, mord

D.I. Helen Grace - Schwarzes Herz

M. J. Arlidge , Karen Witthuhn , Hauptmann & Kompanie, Werbeagentur
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 11.03.2016
ISBN 9783499238390
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die ganze Nacht hat Eileen Matthews auf ihren Mann gewartet. Vergeblich. Und mit wachsender Sorge. Denn Alan - ein liebevoller Vater, in der Kirche aktiv, allseits geschätzt - ist noch nie einfach fortgeblieben. Als es frühmorgens endlich klingelt, liegt ein Päckchen vor der Haustür. Es enthält ein menschliches Herz. Alans Herz.

Detective Inspector Helen Grace und ihr Team finden seine verstümmelte Leiche in einem leerstehenden Haus in Southamptons Rotlichtbezirk. Was wollte Alan dort? Als ein weiterer Mann ermordet wird, das Herz herausgerissen, ist offensichtlich, dass sie es mit einem Serientäter zu tun haben. Und Helen ahnt, dass die toten Männer nicht ganz so unbescholten waren, wie es nach außen den Anschein hatte..


Ich habe das Glück, diesen Thriller von M. J. Arlidge im Rahmen einer Buchverlosung gewonnen zu haben. Von Glück spreche ich, da ich das Buch verschlungen habe.

Der Klappentext ist schon sehr aussagekräftig, daher zum Inhalt nur noch Folgendes: Neben den Ermittlungen von D.I. Grace und ihrem Team im Rotlicht- und Drogenmilieu werden immer wieder Aspekte aus dem Leben von Helen Grace und ihren Mitarbeitern dargestellt und geschildert. Da ich leider den ersten Band (Einer lebt, einer stirbt) nicht gelesen habe, fiel es mir hier teilweise etwas schwer, zu folgen. Es wird häufig auf den ersten Band Bezug genommen, nicht nur in Bezug auf Helen Grace, sondern auch in Bezug auf Teammitglieder, die im ersten Band eine bedeutende Rolle spielten.

D. I. Helen Grace steht natürlich im Vordergrund des Buches. Allerdings muss ich sagen, dass ich mit ihr nicht wirklich warm wurde. Ich mag ihren Charakter nicht wirklich, sie ist mir zu kalt. So wird sie auch dargestellt, was sich auch in ihren Vorlieben widerspiegelt.

Schade fand ich, dass der Handlungsstrang um Robert Stonehill ein apruptes Ende fand und dazu dann am Ende gar nichts mehr gesagt wurde. Ich hätte mir gewünscht, dass Helen in diese Richtung noch etwas unternimmt.

Ansonsten war der Thriller für mich in sich schlüssig, spannend und ich wusste bis zuletzt nicht, wer wohl die Männer getötet haben könnte. Das Ergebnis hat mir sehr gut gefallen, da ich im Leben nicht darauf gekommen wäre. Allerdings muss ich dazu sagen, dass es auch kein bisschen angedeutet wurde und dann zunächst recht plötzlich kam. Die Idee war aber super!

Ich würde das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen, allerdings mit dem Zusatz, zuerst den ersten Band zu lesen. Einen Punkt Abzug gebe ich, weil mir Helen einfach gar nicht gefällt, und ich auch die übrigen Charaktere, außer Tony, nicht besonders sympathisch fand.



Mir sind auf S. 133 noch zwei kleine Tippfehler aufgefallen:
1. "Stand" statt "statt"
2. "Adam" statt "Alan"


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Gray Mountain

John Grisham
E-Buch Text: 386 Seiten
Erschienen bei Hodder & Stoughton, 23.10.2014
ISBN 9781444765632
Genre: Sonstiges

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satire, humor, hitler, timur vermes, berlin

Er ist wieder da

Timur Vermes
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 08.10.2014
ISBN 9783404171781
Genre: Humor

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A Time To Kill

John Grisham
E-Buch Text: 530 Seiten
Erschienen bei Cornerstone Digital, 20.04.2010
ISBN 9781407059518
Genre: Sonstiges

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sarajevo, heimat, liebe, trautig, österreich

Die Schmetterlingsfängerin

Margarita Kinstner
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Zsolnay, Paul, 24.08.2015
ISBN 9783552062948
Genre: Romane

Rezension:

Nach dem großen Erfolg ihres Debüts "Mittelstadtrauschen" erzählt Margarita Kinster vom Bleiben und vom Fortgehen, vom Mut, ein neues Leben anzufangen, und von der Frage, was wäre gewesen, wenn ...

Katja wird in wenigen Wochen zu ihrem Lebensgefährten Danijel, von dem sie ein Kind erwartet, nach Sarajevo ziehen. Mit der Entscheidung, dort eine Stelle am Krankenhaus anzunehmen, hat Danijel Katja kaum eine andere Wahl gelassen. Die Umzugskartons sind schon gepackt; der Termin für den Transport ist vereinbart. Katja bleibt noch etwas Zeit. Sie fährt in das Tal, in dem sie aufgewachsen ist, um noch einmal die Landschaft ihrer Kindheit zu sehen. Die Erzählungen ihrer Großtante Therese, denen sie gespannt lauscht, lassen vieles offen - wieso ist Katjas Urgroßvater von Bosnien nach Österreich ausgewandert? Was wäre gewesen, wenn die Großmutter den Mut gehabt hätte, ihrer großen Liebe in die Schweiz zu folgen? Mehr und mehr verstrickt sich Katja in die Geschichte ihrer Familie ... und beginnt zu verstehenm dass Heimat ein Ort in unserem Herzen ist.

Auch wenn ich das, im Gegensatz zu Katja, schon vor der Lektüre dieses Romans von Margarita Kinster wusste, hat die österreichische Autorin mir dies wieder ins Bewusstsein gerufen und meine Überzeugung davon noch verstärkt.

Katja fühlt sich heimatlos, und ähnlich ging es mir, als meine Eltern aus der Stadt, in der ich aufgewachsen bin, weggezogen sind. Auch wenn ich selbst bereits ausgezogen war und "allein" lebte, war es merkwürdig. Ebenso hat sich Katja gefühlt, nachdem sie in frühester Kindheit bei der Großmutter, später dann bei ihrer Mutter aufwuchs. Zwar gab es dann bis ins Erwachsenenalter immer wieder, besonders als Kind lange, Besuche bei der Großmutter, aber das Gleiche war es einfach nicht mehr. Und ist es nicht mehr, seit dem Tod der Großmutter. Katja versucht zu verstehen, wo ihre jetzige Heimat ist, vor allem um ihrem ungeborenen Kind eine Heimat bieten zu können und es letztlich besser zu machen. Ihr Kind soll seinen Vater nicht erst mit 12 Jahren kennenlernen, da ist sich Katja sicher. Und ihr Kind soll wissen, woher es kommt. Um dem gerecht zu werden, muss Katja erstmal herausfinden, woher sie kommt. So begibt sie sich auf die Spuren ihrer Vorfahren, bis hin zu ihren Urgroßeltern, und verfolgt deren Schritte.

Ich finde es eine schöne Idee, dass Katja ihrem Kind sagen können möchte, woher es kommt, und dass sie deshalb in der Vergangenheit gräbt. Sie möchte alles bis ins kleinste Detail wissen und bohrt bei allen, die etwas wissen könnten, nach. Vor allem bei ihrer Großtante und den Menschen im Lusniztal, aber auch bei ihren Eltern. Was sie alles ans Licht bringt, hätte ich anfangs nicht gedacht. Dennoch musste ich häufig schmunzeln, da ich genauso viel nachfrage und immer alles genau wissen möchte.

Neben Katjas Familie lernt man auch Danijel und seine Familie in Bosnien und Deutschland kennen. Meinem Empfinden nach stand insgesamt jedoch immer Katja und ihre Beziehung zu der jeweiligen Person in Betracht. Man hat keine für die Geschichte unnötigen Informationen erhalten, sondern alles war irgendwie wichtig. So hat Danijels Familie natürlich in Bezug auf den Umzug nach Bosnien eine entscheidene Rolle gespielt und Katja bei ihren vorherigen Besuchen in Sarajevo das Gefühl vermittelt, dort auch eine Heimat haben zu können. Hier mochte ich insbesondere die Beschreibungen Sarajevos, wenn es um die Häuser, Hinterhöfe und Gärten ging.

Zugleich lässt die Autorin nicht außer Acht, dass Bosnien keine leichte Geschichte hinter sich hat und es noch immer nicht einfach dort ist. Auch damit muss sich Katja auseinandersetzen. Der Autorin ist es gut gelungen, Katjas Gefühle und Gedanken in Bezug auf den Umzug darzustellen. EIn Kriegsgebiet gegenüber Wien, mit einer Festanstellung. Dazwischen das Lusniztal voller Wiesen und Kühe. Allerdings muss auch Katja merken, dass man Vergangenes oft idealisiert, und ich denke, das war ein wichtiger Schritt in Richtung Sarajevo.

Mehr möchte ich eigentlich gar nicht verraten, um keinem etwas vorwegzunehmen. Ich kann das Buch nur empfehlen. Es regt zum Nachdenken an, verdeutlicht nochmal, was im HInblick auf Heimat und Wohlfühlen alles eine Rolle spielen kann und dass die Heimat eben nicht nur an einen Ort gebunden ist. 

Auch die österreichischen Ausdrücke fand ich teilweise merkwürdig, teilweise erfrischend. Leider habe ich mir keine Beispiele notiert, aber es macht mir immer wieder Freude, Bücher österreichischer Autoren zu lesen.

Obwohl es ein paar Wendungen gab, mit denen ich nicht gerechnet habe, und das Buch sich insgesamt super lesen ließ, hätte ich mir etwas mehr Spannung gewünscht. Man hat zwar durchweg neue Informationen bekommen, aber ein richtiger Spannungsbogen hat sich mir nicht gezeigt. Dafür gab es viel Anregendes und viele tolle Stellen mit tollen Aussagen im Buch. Und vieles hat mich an meine eigene Kindheit erinnert und an mein eigenes jetziges Leben. Positiv kann ich auch sagen, dass man immer wieder problemlos in die Geschichte einsteigen konnte. Allerdings war es teilweise recht verwirrend, da so viele verschienene Personen aus Katjas Familie eine Rolle spielen, sodass man hier leicht den Überblick verlieren konnte.

Alles in allem gebe ich 4 Sterne. Ich durfte das Buch im Rahmen einer Leserunde lesen und habe mich sehr gefreut, dabei zu sein. Es hat Spaß gemacht dieses tolle Buch zu lesen!

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england, mord, krimi, thriller, charlotte link

Die Betrogene

Charlotte Link
Flexibler Einband: 640 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 02.09.2015
ISBN 9783734100857
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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jack reacher, make me, krimi, thriller, deep web

Make Me

Lee Child
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Transworld Publ. Ltd UK, 10.09.2015
ISBN 9780593073896
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

hat Lee Child mit seinem neuen Jack Reacher "Make Me" hier auf die Beine gestellt. Ich durfte das Buch in der Originalsprache im Rahmen einer Leserunde lesen und bedanke mich dafür nochmal recht herzlich.

There are weird names all over the country. Why single out Mother's Rest, in a nation with towns called Why and WHynot, and Accident and Peculiar, and Santa Claus and No Name?

Jack Reacher has no place to go, and all the time in the world to get there, so a remote railroad stop on the prairie with the curious name of Mother's Rest seems perfect for an aimless one-day stopover.

He expects to find a lonely pioneer tombstone in a sea of nearly-ripe wheat ... but instead there is a woman waiting for a missing colleague, a cryptic note about two hundred deaths, and a small town full of silent, watchful people.

Reacher's one-day stopover becomes an open-ended quest ... into the heart of darkness.

Prepare to be nailed to your seat by another heart-raising, heart-pounding adventure from the kick-ass master of the thriller genre!

Zu obiger Inhaltsangabe des Buchrückens mache ich am besten schon keine weiteren Angaben, denn sonst sinkt die Spannung. Meiner Meinung nach passt lediglich der letzte Absatz des Buchrückens nicht 100%-ig, denn die Spannung hat sich leider nur mäßig aufgebaut und konnte nicht durchgängig gehalten werden, bzw. war nur teilweise überhaupt vorhanden. Positiv ist, dass man die Jack Reacher Romane von Lee Child ohne Kenntnis aller Romane lesen kann und diese aus sich heraus verständlich sind. Da dies mein erster Lee Child und Jack Reacher war, kam mir das sehr zugute. Worauf ich aber hinaus will ist, dass ich nicht weiß, wie die Spannung in den anderen Romanen erzeugt wird. Hier wurde sie für mich jedenfalls durch teilweise langatmige Beschreibungen des Orts Mother's Rest, die in diesem Umfang nicht nötig gewesen wären, und überhaupt der Umgebung überlagert. Ich hätte mir zu den kurzen knackigen Dialogen, die mir super gefallen haben, und Jack Reachers verschlungenen Gedankengängen, denen man allerdings super folgen konnte, eher kürzere Beschreibungen gewünscht. Daher gebe ich, weil ich mich teilweise richtig gelangweilt habe, leider auch nur 2 Sterne. Dennoch würde ich nicht insgesamt von dem Buch abraten. Vielleicht lag es auch eher an mir, denn oft hatte ich gerade bei den Beschreibungen Vokabel-Probleme.

Jack Reacher ist mir jedenfalls durch und durch sympathisch und es wird bestimmt nicht mein (erster und) letzter Jack Reacher gewesen sein.

Positiv hervorheben möchte ich noch, dass der Roman, auch wenn Reacher scheinbar sehr viel vorhersehen kann, meiner Meinung nach recht realitätsnah ist. Das ist ja oft nicht der Fall. Aber hier werden Reacher auch Schwächen zugestanden, die er durch die Hilfe seiner Mitstreiter ausgleichen kann. Super gemacht!

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