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22 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Museum der Erinnerung

Anna Stothard , Kathrin Bielfeldt
Flexibler Einband
Erschienen bei Diogenes, 26.04.2017
ISBN 9783257300482
Genre: Romane

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12 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

provence, kräuter der provence, krimi, feinschmecker, kriminalroman

Tod à la Provence

Andreas Heineke
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Emons Verlag, 23.03.2017
ISBN 9783740800598
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Pascal Chevrier hat das Großstadtleben in Paris satt und nimmt die Stelle eines Dorfgendarms im Luberon in der Provence an. Doch statt Rosé und Baguette im Sonnenuntergang steht der Mord an einem amerikanischen Immobilienmogul auf dem Speiseplan. Die Spur führt Pascal in die Trüffelhändler-Szene, die vor nichts haltzumachen scheint - und weit zurück in eine verstörende Vergangenheit...

Das Geschäft mit dem schwarzen Gold - ein charmant-köstlicher Krimi direkt aus den Hügeln der Provence.

In Andreas Heinekes Kriminalroman "Tod à la Provence" begleiten wir den ehemaligen Pariser hochrangigen Polizisten Pascal Chevrier bei seinem Neuanfang als Dorfgendarm in der Provence. Pascal lässt sein altes, stressiges Leben zurück und hofft, in der Provence gehe es entspannter und ruhiger zu. Doch weit gefehlt, direkt zu Beginn seiner Karriere im Luberon wird der Amerikaner Jack Frenzen ermordet. Pascal ermittelt und sieht sich vor dem Problem, dass so einige der Bewohner des Luberon als Täter in Betracht kommen, denn keiner war mit dem geplanten Golf-Resort des Amerikaners einverstanden. Während Pascal ermittelt, lernt er durch seine Wohnung auf einem kleinen Weingut auch die Bewohner teilweise besser kennen, indem er mit ihnen zu Abend isst und sich mit ihnen anfreundet. Wenn man hier Andreas Heinekes Beschreibungen vom Essen der Provence liest, da läuft einem gleich das Wasser im Mund zusammen - durchgehend, denn Pascal ist leidenschaftlicher Hobbykoch und so wird an einigen Stellen auch von seinen Kochkünsten berichtet. Doch auch die Figuren des Kriminalromans beschreibt Heineke sehr anschaulich und so hat man direkt Bilder im Kopf und auch die Eigenschaften der Personen werden gut beschrieben. Zwar sind mir nicht alle Charaktere sympathisch, aber so muss es wohl auch sein.
Insbesondere mit Elaine freundet Pascal sich recht schnell an und verbringt einige Zeit mit ihr. Dies wird ihm fast zum Verhängnis, denn Elaine ist nicht, wer sie zu sein scheint. Doch macht sie dies vielleicht sogar zur Mörderin? Und welche Rolle spielen die Trüffel in dem Leben der Einwohner des Luberon? Pascal kommt schnell dahinter, dass die Bewohner für ihre Trüffel so einiges tun würden.. Doch würden sie dafür auch einen Mord begehen?
Während seiner Ermittlungen gerät Pascal so einige Male selbst ins Visier und muss aufpassen, das ihm nichts geschieht. Das ruft schließlich seine Tochter Lillie auf den Plan, die ihren Vater spontan besucht. Das Zusammensein der beiden hat mir sehr gut gefallen, denn sie haben eine innige, tolle Beziehung zueinander und man kann Pascals Verhältnis zu seiner Tochter einfach nur toll finden. Dennoch, und das macht einen guten Polizisten schließlich aus, vergisst Pascal darüber die Arbeit nicht und kommt schließlich mit guter Kombinationsgabe noch dahinter, wer der tatsächliche Mörder ist. Wie sein Ex-Kollege Alexandre zu sagen pflegte, denkt Pascal die Dinge zu Ende.

Mir hat Heinekes zweiter Kriminalroman gut gefallen, auch wenn mir einige der Charaktere nicht besonders sympathisch waren. Leider muss ich sagen, dass mir ein richtiger Tatverdächtiger gefehlt hat. Zwar wurden einige Tatverdächtigte angesprochen, was mich aber alles nicht überzeugt hat. Insgesamt war der Roman dennoch fesselnd und man konnte das Ende kaum abwarten. Einige Entscheidungen Pascals sind zwar ziemlich vorhersehbar, andere Handlungen dagegen weniger. Das macht letzten Endes für mich einen guten Roman auch aus, denn so ist es im wahren Leben schließlich auch.
Ich empfehle das Buch vor allem Fans der Provence und solchen, die noch Fan werden wollen, denn allein die Beschreibungen der Provence und des Essens lassen in einem das Gefühl entstehen, man befinde sich im wohlverdienten Urlaub in der wunderschönen Provence und während ich das schreibe, bekomme ich auch gleich Fernweh. ;)

Ich durfte den Kriminalroman im Rahmen einer Leserunde lesen und bedanke mich dafür recht herzlich. Es hat Spaß gemacht, dabei zu sein.

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20 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

mord, krimi, nazivergangenheit, nazischergen, denunziation

Der Mordfall Franziska Spiegel

Norbert Sahrhage
Flexibler Einband
Erschienen bei Pendragon, 31.10.2016
ISBN 9783865325709
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

August 1948: Kriminalinspektor Zöllner schlägt eine alte Akte auf - den Fall der Jüdin Franziska Spiegel, der nie aufgeklärt wurde. Zwei SS-Männer sollen sie wenige Monate vor Kriegsende im Hückerholz bei Spenge erschossen haben. Er will die Täter finden. Während der Zeit des Nationalsozialismus musste Zöllner seinen Beruf als Polizist aufgeben. Nun trifft er überall auf alte Nazis, auch unter seinen neuen Kollegen. Aber Zöllner bleibt hartnäckig und ermittelt weiter. Als noch ein Mord geschieht, weiß Zöllner, dass er auf der richtigen Spur ist. Schließlich dringt er zu den Tätern vor, aber eine Mauer des Schweigens schützt sie.

Mehr muss man zum Inhalt diese sachlich verfassten Krimis von Norbert Sahrhage, der auf wahren Begebenheiten beruht, auch gar nicht sagen, denn sonst würde alles vorweggenommen.

Der Krimi ist in zwei Zeitabschnitte geteilt, zum Einen den des Jahres 1944 und zum Anderen den des Jahres 1948. Innerhalb dieser Abschnitte gliedert der Autor nach Tagen, was mir gut gefällt. Zunächst werden die Tage rund um den Mord an Franziska Spiegel am 04.11.44 beschrieben. Der Leser erfährt, wer Franziska Spiegel als einzige überlebende Jüdin verrät und wie es überhaupt, so kurz vor Kriegsende, noch zu ihrer Ermordung kommt. Es ist grausig lesen zu müssen, wie eine unschuldige Frau noch den Tod finden muss, nur weil manche es so wollen, und alle mitmachen oder wegsehen. Franziskas Mann kann sich jedoch - verständlicherweise - weder 1944, noch 1948 mit ihrem Tod abfinden, denn das Verbrechen ist immernoch ungesühnt und die Mörder laufen frei herum. Zum Glück kommt dann Kriminalinspektor Zöllner, der den Fall mir nichts, dir nichts innerhalb kürzester Zeit durch eine glückliche Verkettung von Zufällen und dank der Hintergrundrecherchen von Franziskas Mann aufklären kann. Auch wenn der Krimi nicht so endet, wie man es sich als Leser wünschen würde, hat er doch ein rundes Ende.

Mir hat es gut gefallen, die Ermittlungsarbeit von Zöllner zu begleiten, wobei es mir irgendwie doch so erschien, als wäre es ganz leicht gewesen, den Mordfall aufzuklären. Auch an den sachlichen Schreibstil des Autors musste ich mich erstmal gewöhnen. Hatte ich mich dann erstmal daran gewöhnt, hat es mir sehr gut gefallen und der Stil passte hervorragend zu der schrecklichen Thematik.

Danke an den Pendragon Verlag dafür, dass ich den äußerst spannenden Krimi im Rahmen einer Leserunde lesen durfte.

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23 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

irland, homosexualität, katholische kirche, lebensgeschichte, penguin

The Heart's Invisible Furies

John Boyne
Flexibler Einband: 592 Seiten
Erschienen bei Doubleday, 09.02.2017
ISBN 9780857523488
Genre: Romane

Rezension:

is not a real Avery - or at least that's what his adoptive parents tell him. And he never will be. But if he isn't a real Avery, then wo is he?

Born out of a wedlock to a teenage girl cast out from her rural Irish community, and adopted by a well-to-do if eccentric Dublin couple via the intervention of a hunchbacked Redemptorist nun, Cyril is adrift in the world, anchored only tenuously by his heartfelt friendship with the infinitely more glamorous and dangerous Julian Woodbead.

At the mercy of fortune and coincidence, he will spend a lifetime coming to know himself and where he came from - and over his three score years and ten will struggle to discover an identity, a home, a country, and much more.


Wer ist Cyril Avery? Kein richtiger Avery jedenfalls, denn Cyril wurde adoptiert. Anders als man aufgrund des Klappentextes zunächst annehmen mag, macht sich Cyril nicht bewusst auf die Suche nach seinem wahren Ich, sondern lernt sich über die Jahre selbst immer besser kennen. Während Freunde und Familie (nicht immer bewusst) kommen und gehen, bleiben auch einige Konstante in seinem Leben, zumindest in seinen Gedanken. Man begleitet den siebenjährigen Cyril bis ins hohe Alter, indem Boyne jeweils im Abstand von sieben Jahren aus den Augen Cyrils berichtet, was in den letzten Jahren passiert ist. Mir gefällt diese Erzählweise sehr gut, denn so wird nur das erzählt, was für Cyril wirklich wichtig ist, denn schließlich sind es seine Gedanken.

Von Beginn an hat es Cyril nicht leicht. Zwar hat er Adoptiveltern gefunden, allerdings sind diese nicht gerade liebevoll und kümmern sich teilweise nur auf absurde Art und Weise, wenn überhaupt, um den kleinen Cyril. Daran ändert sich auch im Laufe des Buches nichts. Umso mehr kümmert sich Cyrils bester Freund Julian um ihn, doch es gibt etwas, das Cyril ihm verheimtlicht und als es nach mehr als zwanzig Jahren ans Licht kommt, ist die Freundschaft nicht mehr das, was sie mal war.

Im Laufe seines Lebens trifft Cyril viele Entscheidungen, die man als Leser aus heutiger Sicht nicht immer nachvollziehen kann, die aber vor teilweise mehr als 70 Jahren in Irland spielen und vom Autor realistisch und super nachgezeichnet werden. Dennoch kann man heute häufig nur den Kopf schütteln. Cyril schafft es jedoch bis zu seinem 28. Lebensjahr, sich immer wieder auf den rechten Weg zu bringen und dann trifft er eine Entscheidung, die sein Leben grundlegend ändert.

Cyril erfährt Liebe und Hass, Wut und Gleichgültigkeit, Freude und Leid. Er hat auch viele gute Seiten und hilft, wo er nur kann. So kommt er schließlich in seinem Leben zum ersten Mal zu einer richtigen, liebenden Familie, als er nicht mehr in Dublin lebt. Unglückliche Zufälle bringen ihn mit alten Bekannten zusammen, die sein Leben wieder einmal grundlegend ändern. Dies führt letzten Endes jedoch genau dazu, dass Cyril endlich weiß, wer er wirklich ist.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich durfte im Rahmen einer Leserunde mitlesen und bin sehr froh darüber. Das Buch hat mich wirklich häufig schmunzeln lassen, aber mindestens genauso oft musste ich einfach nur vor Verärgerung meinen Kopf schütteln. Die Dialoge sind wunderbar komisch, auch vor dem teilweise wirklich ernsten Hintergrund. Boyne kritisiert Irland, wie es war und ist, auch durch Vergleiche mit anderen Ländern. Ich wusste bislang nicht so viel über die Zustände in Irland damals und heute, sodass ich sogar noch einiges gelernt habe.

Auch wenn jeder Charakter seine Macken hatte, konnte ich doch mit jedem irgendwie etwas anfangen und alle hatten ihre guten Seiten und waren für die Geschichte von Bedeutung.

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5.876 Bibliotheken, 28 Leser, 18 Gruppen, 57 Rezensionen

harry potter, fantasy, magie, zauberei, hogwarts

Harry Potter und der Halbblutprinz

Joanne K. Rowling ,
Flexibler Einband: 656 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 19.03.2010
ISBN 9783551354068
Genre: Jugendbuch

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(4.020)

6.320 Bibliotheken, 56 Leser, 20 Gruppen, 81 Rezensionen

fantasy, harry potter, magie, zauberei, zauberer

Harry Potter und der Orden des Phönix

Joanne K. Rowling ,
Flexibler Einband: 1.024 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 11.02.2009
ISBN 9783551354051
Genre: Jugendbuch

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(5.403)

8.012 Bibliotheken, 66 Leser, 22 Gruppen, 101 Rezensionen

fantasy, harry potter, magie, zauberei, hogwarts

Harry Potter und der Feuerkelch

Joanne K. Rowling ,
Flexibler Einband: 768 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 19.02.2008
ISBN 9783551354044
Genre: Jugendbuch

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(4.016)

6.061 Bibliotheken, 43 Leser, 16 Gruppen, 77 Rezensionen

harry potter, fantasy, magie, zauberei, jugendbuch

Harry Potter und die Heiligtümer des Todes

Joanne K. Rowling , Klaus Fritz
Flexibler Einband: 768 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 22.04.2011
ISBN 9783551354075
Genre: Jugendbuch

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1.569 Bibliotheken, 60 Leser, 3 Gruppen, 196 Rezensionen

harry potter, fantasy, hogwarts, theaterstück, magie

Harry Potter und das verwunschene Kind

J.K. Rowling , John Tiffany , Jack Thorne
Fester Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 24.09.2016
ISBN 9783551559159
Genre: Jugendbuch

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(1.421)

2.342 Bibliotheken, 29 Leser, 5 Gruppen, 60 Rezensionen

harry potter, fantasy, hogwarts, magie, zauberer

Harry Potter und die Kammer des Schreckens

Joanne K. Rowling ,
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 23.02.2006
ISBN 9783551354020
Genre: Fantasy

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(2.869)

4.993 Bibliotheken, 57 Leser, 11 Gruppen, 188 Rezensionen

harry potter, fantasy, hogwarts, magie, zauberei

Harry Potter und der Stein der Weisen

Joanne K. Rowling ,
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 23.01.2005
ISBN 9783551354013
Genre: Jugendbuch

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(1.455)

2.411 Bibliotheken, 18 Leser, 5 Gruppen, 44 Rezensionen

harry potter, fantasy, magie, hogwarts, zauberer

Harry Potter und der Gefangene von Askaban

Joanne K. Rowling ,
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 23.02.2007
ISBN 9783551354037
Genre: Fantasy

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483 Bibliotheken, 16 Leser, 2 Gruppen, 73 Rezensionen

david hunter, thriller, simon beckett, england, backwaters

Totenfang

Simon Beckett , Sabine Längsfeld , Karen Witthuhn
Fester Einband: 560 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Wunderlich, 14.10.2016
ISBN 9783805250016
Genre: Krimi und Thriller

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

gated community, rassismus, südafrika, jagd, gewalt

Die Mauer

Max Annas , any.way , Barbara Hanke , Cordula Schmidt
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 21.05.2016
ISBN 9783499271632
Genre: Krimi und Thriller

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237 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 57 Rezensionen

menschenhandel, frankreich, krimi, charlotte link, bulgarien

Die Entscheidung

Charlotte Link
Fester Einband: 580 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 05.09.2016
ISBN 9783764504410
Genre: Krimi und Thriller

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32 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

selbstfindung, liebe, wandern, kalifornien, wanderung

Jenseits des Weges

Sonja Yoerg , Edith Beleites
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 12.09.2016
ISBN 9783959670722
Genre: Romane

Rezension:

Wieder zu sich selbst finden, alte Wunden verheilen lassen und neue Kräfte sammeln. Das erhofft sich Liz von ihrer Wanderung auf dem rauen John Muir Trail in Kalifornien. Als ihr Freund darauf besteht, sie zu begleiten, ahnt sich bereits, dass dies keine gute Idee ist. Diesen Pfad will sie allein beschreiten. Aber um Erlösung zu erlangen, muss Liz ihren Blick auch jenseits des Weges schweifen lassen.

Eine fesselnde Geschichte einer Selbstfindung.


Liz macht sich gemeinsam mit ihrem Freund Dante auf den Weg, den John Muir Trail zu bewandern. Nachdem es erst so scheint, als würde Dante recht schnell aufgeben, sodass Liz den Trail doch alleine wandern kann, gehen sie den Weg doch zu zweit. Liz macht sich wegen einiger Dinge, die in der Vergangenheit geschehen sind, selbst Vorwürfe und kann diese Dinge einfach nicht vergessen. Sie möchte lernen, damit umzugehen und darüber zu sprechen und vertraut sich im Laufe des Buches quasi dem Leser und dann auch ihrem Freund an. Ob und wenn ja wie dieser mit ihren Geständnissen zurecht kommt, möchte ich an dieser Stelle nicht vorweg nehmen. Doch Liz Vorwürfe sind nicht das einzige, das die beiden und einige andere Wanderer, mit denen sich die beiden im Laufe der Wanderung anfreunden, beschäftigt. Zwei Brüder, Payton und Rodell Root, machen den Wanderern zu schaffen. Zunächst erscheinen die beiden ganz sympathisch, doch Liz spürt, dass mit den beiden etwas nicht stimmt. Nur was? Und gehen alle eigentümlichen Dinge, die während der Wanderung passieren, auf das Konto der Brüder? Dante hält Liz Unbehagen jedenfalls für ein Hirngespinst. Zumindest zu Anfang.

Mir hat der Roman "Jenseits des Weges" von Sonja Yoerg sehr gut gefallen. Man begleitet Liz und Dante auf ihrer Wanderung auf dem JMT. Der Autorin gelingt es, die Wanderung und die Natur so zu beschreiben, dass man direkt Lust auf eine eigene Wanderung bekommt. Ich habe mir dies schon seit längerem überlegt, war jedoch sehr skeptisch. Nun bin ich überzeugt, und plane im nächsten Urlaub eine Wanderung. Nicht nur die Natur wird anschaulich beschrieben, sondern auch die "Nebensächlichkeiten" wie der Inhalt der Bärendose, das Wasserfiltern, das Kochen mit einem Campingkocher, etc. Die Autorin hat Ahnung und vermittelt diese auch. Im Rahmen der Leserunde, in welcher ich das Buch gewonnen habe, wurde eine Karte für das Buch vorgeschlagen, anhand derer man den Weg von Liz und Dante nachvollziehen kann. Diesen Vorschlag fand ich super. Das hätte das Ganze irgendwie abgerundet.

Die Geschichte war meiner Meinung nach richtig spannend. Zwar gibt es Handlungsstränge, welche für den Selbstfindungsteil nicht zwingend nötig gewesen wären, aber so spitzt sich alles irgendwie zu und läuft auf einen richtig spannenden Höhepunkt hinaus. Zwar sind mir weder Liz noch Dante, noch die Nebenfiguren insgesamt richtig sympathisch gewesen, aber das war gar nicht so schlimm. Für mich standen die Wanderung sowie die Natur und die stetigen Enthüllungen aus Liz Leben im Vordergrund. Dass sie jemals meine beste Freundin sein könnte, muss ja nicht sein. Im Großen und Ganzen jammert Liz ziemlich viel, und ob sie sich am Ende tatsächlich vernünftig mit allem Geschehenen auseinandergesetzt hat, kann ebenfalls bezweifelt werden, hat der Geschichte aber meines Erachtens keinen Abbruch getan.

Ich habe das Buch im Urlaub verschlungen, eigene Urlaubsanregungen bekommen, und empfehle es daher weiter. Vor allem an diejenigen, die selbst noch Zweifel haben, ob eine Wanderung das Richtige für sie wäre. ;)

Zum Schluss möchte ich mich nochmal dafür bedanken, dass mir das Buch im Rahmen der Leserunde zur Verfügung gestellt wurde.

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347 Bibliotheken, 13 Leser, 1 Gruppe, 39 Rezensionen

liebe, leben, jugendbuch, david levithan, letztendlich sind wir dem universum egal

Letztendlich sind wir dem Universum egal

David Levithan
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 22.09.2016
ISBN 9783596811564
Genre: Jugendbuch

Rezension:

"Jeden Tag bin ich jemand anders. Ich bin ich - so viel weiß ich - und zugleich jemand anders. Das war schon immer so."

Jeden Morgen wacht A in einem anderen Körper auf, in einem anderen Leben. Nie weiß er vorher, wer er heute ist. A hat sich an dieses Leben gewöhnt, und er hat Regeln aufgestellt: Lass dich niemals zu sehr darauf ein. Falle nicht auf. Hinterlasse keine Spuren. Doch dann verliebt A sich unsterblich in Rhiannon. Kann sie jemanden lieben, dessen Schicksal es ist, jeden Tag ein anderer zu sein?


In David Levithans Roman "Letztendlich sind wir dem Universum egal" geht es um A. Und um Rhiannon. Und um viele andere, einzigartige Menschen, die wir kennenlernen, indem wir gemeinsam mit A, aus seiner Perspektive, einen Tag in ihrem Körper verbringen. A ist 16 Jahre alt, und wacht jeden Morgen in einem anderen Körper auf. Er (oder sie, denn er ist keineswegs nur in männlichen Körpern) hat dann einen ganzen Tag im Körper der anderen Person, die regelmäßig auch in seinem Alter ist. Männlich, weiblich, wännlich obwohl eigentlich weiblich, hetero- und homo- oder bisexuell, kurze Haare, lange Haare (welche A lieber mag), "schwarz", weiß, Musiker, Sportler, dick, dünn - egal. A kann alles sein. Nur - er kann es sich nicht aussuchen. Das macht es umso dramatischer, als er Rhiannon kennenlernt, als er sich in ihrem Freund Justin befindet, und mit ihr einen wundervollen Tag erlebt. Den er wiederholen möchte.  Weil er sich in sie verliebt hat. Doch wie soll das funktionieren? Schließlich weiß A nicht, in wessen Körper er am nächsten Tag aufwacht, und wie weit er von Rhiannon entfernt sein wird.

David Levithan hat einen wundervollen Weg gefunden, viele verschiedene Menschentypen zu zeichnen, mit all ihren Facetten darzustellen, ihre Gefühle zu vermitteln, und gleichzeitig aufzuzeigen, dass man theoretisch mit jedem irgendwie klarkommen kann (wenn man muss), und wie ihnen, wenn nötig, geholfen werden kann. Wenn man nur genau hinsieht. Denn nicht nur A muss sich mit all den verschiedenen Menschen auseinandersetzen, sondern letztendlich auch Rhiannon.

Liebe, Freundschaft, Erinnerungen, Religion, Sport, Familie - all das findet zugleich Eingang in diesen Roman. Und das macht es noch nachvollziehbarer und realer. Auch wenn es, soweit ich weiß (denn man weiß ja nie, ob es soetwas nicht wirklich gibt), nicht real ist.

Ich hatte das riesige Glück, dieses Buch im Rahmen einer Buchverlosung/Leserunde gewonnen zu haben (danke an dieser Stelle), und ich kann es wirklich weiterempfehlen. Hier kommt jeder auf seine Kosten, vor allem bleibt es nicht oberflächlich, sondern wird sehr tiefgründig, denn man steckt schließlich in A's Kopf. Und er muss sich so einige Gedanken machen. Leider habe ich es versäumt, mir Zitate rauszuschreiben, aber es gab eine ganze Menge denkwürdiger Passagen.

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205 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 32 Rezensionen

david levithan, letztendlich geht es nur um dich, letztendlich sind wir dem universum egal, zweiter band, körper

Letztendlich geht es nur um dich

David Levithan , Martina Tichy
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 25.08.2016
ISBN 9783841422408
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Und Justin.

In David Levithans Roman "Letztendlich geht es nur um dich" wird "Letztendlich sind wir dem Universum egal" (Band 1) aus der Perspektive von Rhiannon erzählt. In diesem Roman geht es um A, der jeden Tag in dem Körper eines anderen Menschen aufwacht und einen Tag in dessen Schuhen verbringt. A erlebt keinen zweiten Tag im selben Körper, findet es zwar schade, als er dies als Kind feststellt, aber nicht weiter schlimm. Bis er Rhiannon kennenlernt, in die er sich verliebt, als er einen Tag im Körper ihres Freundes Justin verbringt und mit ihr einen tollen Ausflug zum Strand macht. Auch Rhiannon spürt, dass etwas anders ist, hofft aber immer noch (leider vergeblich), dass ihre Beziehung mit Justin doch noch gute Seiten hat. Denn wenn sie ehrlich ist, und das ist sie in diesem Roman aus ihrer Sicht narürlich, geht es einfach nicht mehr. Als sich ihr das Ausmaß der Dinge offenbart, nämlich dass A in Justins Körper gesteckt hat, muss Rhiannon Wege finden, mit Justin und mit A umzugehen und ihr Leben trotzdem auf die Reihe zu bekommen. Dass das nicht immer leicht ist, wird mehr als deutlich. Ob und wenn ja welchen Weg bzw. welche Wege A und Rhiannon finden, um ihr Leben miteinander zu teilen, möchte ich nicht vorweg nehmen.

Ich habe das Buch im Rahmen einer Buchverlosung /Leserunde gewonnen und bedanke mich erstmal recht herzlich dafür. Leider muss ich sagen, dass mich Band 2 nicht besonders überzeugt hat. So sehr mir Band 1 gefallen hat, so langweilig fand ich Band 2 teilweise. Der Reiz des ersten Bandes bestand für mich darin, dass ich nie wusste, in wessen Körper A als nächstes aufwacht und wie es weitergeht. Da ich Band 1 gerade erst gelesen habe, wusste ich bei der Lektüre dieses Romans meist noch ziemlich gut, was passiert. Die Dialoge wiederholen sich natürlich, was es nicht gerade spannender macht. Toll fand ich es jedoch jedes Mal, wenn etwas Neues hinzukam, d.h. Rhiannon irgendetwas erlebt hatte, was sie A nicht erzählt hatte bzw. wo sie ihm nicht die ganze Wahrheit gesagt hatte. Teilweise waren mir Rhiannons Gedankengänge viel zu lang, teilweise konnte ich sie jedoch auch ziemlich gut nachvollziehen. Es war schön, Rhiannons Freunde ein bisschen besser kennenzulernen, die im ersten Band aufgrund der Umstände natürlich etwas zu kurz gekommen sind. Auch bekommt man etwas bessere Einblicke in die Beziehung zu Justin und ihren Eltern. Hier sind für mich allerdings noch einige Fragen offen geblieben.

Am besten gefallen hat mir, dass es noch ein Kapitel gibt, das an das Ende von Band 1 anschließt. Darauf hatte ich gehofft, und ich wurde nicht enttäuscht. Mir gefällt das Ende ziemlich gut. Eine praktikable und schöne Lösung.

Empfehlen würde ich, diesen Roman nicht direkt im Anschluss an Band 1 zu lesen, sondern erst nach gewisser Zeit. Mich konnte das Buch zwar nicht 100%ig überzeugen, da es sich jedoch einfach lesen lässt und trotzdem unterhält, rate ich auch nicht davon ab es zu lesen.


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47 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

helen grace, london, familie, mord, sm

D.I. Helen Grace - Letzter Schmerz

Matthew J. Arlidge , Karen Witthuhn
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 25.11.2016
ISBN 9783499290497
Genre: Krimi und Thriller

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

roman, verschwinden, dorf

Was im Sommer geschah

Sarah Challis , Nina Scheweling
Flexibler Einband: 380 Seiten
Erschienen bei Rowohlt Taschenbuch, 02.06.2009
ISBN 9783499249709
Genre: Romane

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31 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

autismus, lisa genova, roman, drama, kind

Der Liebe eine Stimme geben

Lisa Genova , Veronika Dünninger
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 13.08.2015
ISBN 9783404172344
Genre: Romane

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135 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 8 Rezensionen

homosexualität, kinderwunsch, künstliche befruchtung, familie, totgeburt

Ein Lied für meine Tochter

Jodi Picoult , Rainer Schumacher
Flexibler Einband: 620 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 16.05.2014
ISBN 9783404169672
Genre: Romane

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

berlin, 1920er jahre, 1930er jahre, erich kästner

Fabian: Die Geschichte eines Moralisten

Erich Kästner
E-Buch Text: 270 Seiten
Erschienen bei Atrium Verlag AG Zürich, 25.04.2012
ISBN 9783037920206
Genre: Romane

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Dauernd ist sie beleidigt: Wenn aus Töchtern Frauen werden

Ruth Eder
E-Buch Text: 165 Seiten
Erschienen bei Bastei Entertainment, 23.02.2016
ISBN 9783732519378
Genre: Sonstiges

Rezension:

Vom chaotischen Wechselbad der Gefühle pubertierender Töchter bleibt keine Mutter verschont. WIe aus ihrem Verhalten schlau werden? Wie damit umgehen? - Ruth Eder beleuchtet das "Drama der Ablösung" bei Mädchen von allen Seiten. Lebensnaher Rat und konkrete, hilfreiche Orientierung für Mütter und Töchter auf dem Weg durch die Turbulenzen der Pubertät.

In Ruth Eders Buch "Dauernd ist sie beleidigt", das als Ratgeber für Mütter und Töchter in der gemeinsamen Pubertät konzipiert ist, nimmt die Autorin nach einer kurzen Einleitung ("Pubertät, was ist das eigentlich?") und vielen Erfahrungsberichten in Form von Interviews mit Müttern und ihren Töchtern am Ende eine Auswertung ebendieser Interviews vor. Sie gibt, gegliedert nach verschiedenen Punkten (z.B. Erstes Abgrenzen, Rivalität, Respekt und Grenzen, Frauenrolle, uvm.) die Erfahrungen der Interviewpartner wieder, und stellt anhand dieser Erfahrungen dar, was sich in der Pubertät zwischen Müttern und ihren Töchtern abspielt. Die Darstellung und Auswertung orientiert sich stark an den Interviews und wird mit Zitaten belegt. Am Ende des Buches folgen in Zitatform "Praxistips", welche die Interviewpartner in den Interviews gegeben haben.

Ich fand die Idee von einem Pubertätsratgeber für Mütter und Töchter sehr spannend und interessant, und habe mich daher im Rahmen einer Buchverlosung für das Buch beworben. Die Autorin hat netterweise Altauflagen ihres Buches aus ihrem Fundus an diejenigen versandt, die keinen E-Book-Reader haben. Darüber habe ich mich sehr gefreut, vor allem auch über die Widmung im Buch. Das Buch werde ich demnächst meiner Mutter geben; vielleicht findet sie sich wie ich an der ein oder anderen Stelle im Buch wieder.

Insgesamt hat mir das Buch ganz gut gefallen. Allerdings finde ich, dass man schon häufig merkt, dass das Buch im Jahr 2002 erschienen ist. Die Sprache der Interviewpartner und die Auswertung würden heute wohl etwas anders ausfallen. Viele Themen, z.B. Übernachten des Freundes, Alkohol und Zimmer aufräumen, sind dennoch heute und vermutlich noch ziemlich lange, topaktuelle Themen zwischen Kindern und ihren Eltern. Auch das Thema Respekt spielt im Buch eine große Rolle. Daher kann man, auch wenn das Buch ein paar Jahre auf dem Buckel hat, noch heute gute und wichtige Erkenntnisse aus dem Buch gewinnen, denke ich.

Nicht so gut gefallen haben mir die Erfahrungsberichte und Interviews. Dieser Abschnitt ist meiner Meinung nach etwas zu lang geraten, vor allem da im Auswertungsteil häufig aus den Interviews zitiert wird. Aber das ist denke ich auch Geschmackssache.

Ich hoffe, wenn es bei mir mal soweit ist, kann ich einige der Tips in die Praxis umsetzen und mir die Erfahrungen der Interviewpartner zunutze machen. ;-)

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krimi, schweden, öland, brand, familie

Blutstein

Johan Theorin , Kerstin Schöps
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Piper, 14.05.2012
ISBN 9783492274487
Genre: Krimi und Thriller

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