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(448)

616 Bibliotheken, 40 Leser, 1 Gruppe, 97 Rezensionen

harry potter, magie, hogwarts, theaterstück, zauberei

Harry Potter and the Cursed Child

Joanne K. Rowling , Jack Thorne , John Tiffany
Fester Einband: 330 Seiten
Erschienen bei Little, Brown, 31.07.2016
ISBN 9780751565355
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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(366)

846 Bibliotheken, 8 Leser, 2 Gruppen, 142 Rezensionen

dystopie, mördergen, infernale, sophie jordan, jugendbuch

Infernale

Sophie Jordan , Ulrike Brauns
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Loewe, 15.02.2016
ISBN 9783785581674
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt 
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Davys Leben verändert sich, als sie positiv auf das Homicidal Tendency Syndrome (HTS) getestet wird. In ihrer DNA liegt die Anlage für eine hohe Gewaltbereitschaft, sie könnte eine tickende Zeitbombe sein. Von heute auf morgen muss sie ihre Schule wechseln, wird unter staatliche Kontrolle gestellt und kann vom Colllege nur noch träumen. Davy versucht ihr neues Schicksal zu akzeptieren, doch Verrat und neue Herausforderungen bringen sie an ihre Grenzen. Auf einmal ist sie zu Dingen fähig, die sie nie von sich erwartet hätte...   
Mein Eindruck .....................................

"Infernale" ist ein Buch, das mich positiv überrascht hat. Ich hatte mit einer ganz anderen Schiene gerechnet: eher ruhige Töne, viel Gefühl und eine Welt, die mehr Kulisse als Vordergrund ist. Stattdessen ist die Stimmung des Buches knallhart und sehr intensiv. Davy wird vom wohlbehüteten Nest in fast schon einen Alptraum verstoßen. Allles das sie kannte, alle Menschen, die sie kannte, wollen nun nichts mehr von ihr wissen. Sie wurde vom beliebten Mädchen zur Ausgestoßenen und das nur wegen ihren Genen.

Gleichzeitig befindet sich die ganze Gesellschaft im Umbruch. In den letzten Jahren hat sich herausgestellt, dass es einen Zusammenhang zwischen Gewalttaten und einer bestimmten genetischen Veranlagung gibt. Je deutlicher der Zusammenhang wurde, umso mehr Risikogruppen wurden getestet, bis schließlich der Test zur Pflicht für alle wurde. Diejenigen, die positiv getestet werden, stellen von heute auf morgen ein Risiko dar. Sie werden gemieden, geächtet und ausgegrenzt. Homicidal Tendency Syndrom (HTS)-Träger werden als Kriminelle abgestempelt, bevor sie auch nur eine Straftat begangen haben. Im Laufe des Buches zeigt sich deutlich, wie dieser neue Aspekt der Forschung außer Kontrolle gerät und eine regelrechte Verfolgung startet.

Davy steckt in allem mittendrin und muss erst lernen, mit der Situation umzugehen. Hier war ich positiv überrascht, ich hatte mit mehr Drama und Zickenallüren gerechnet. Stattdessen geht sie, nach einer anfänglichen Naivität ihrem alten Freudeskreis gegenüber, recht vernünftig mit der Situation um. Davy fügt sich ihrem neuen Schicksal und versucht, das Beste daraus zu machen. Bis sie allerdings von den Ereignissen um sie herum schier überrollt wird...

Das Buch geht stellenweise ganz schön an die Nieren und nimmt kein Blatt vor den Mund. Es stellt schonungslos dar, wie Menschen andere Menschen angreifen, verfolgen und unterdrücken. Irgendwann braucht man sich gar nicht mehr zu fragen, wer eigentlich der HTS-Träger ist. Es zeigt auf, was passiert, wenn Menschen in einen Wahn geraten, die Angst anderer ausnutzen und zu viel Macht an sich gerissen haben. Es zeigt auf, was geschieht, wenn wir Menschen uns nur von Vorurteilen leiten lassen und den gesunden Menschenverstand abschalten. Dass "Infernale" so ernst, so realistisch und beängstigend ist, hätte ich nicht erwartet.
Man darf allerdings nicht vergessen, dass trotz starker Botschaften, "Infernale" nicht frei von Schwächen ist. Gerade Davy ist zu Beginn ernorm naiv und ihre "Freunde", sind die Bösen aus dem Bilderbuch. Auch gibt es so einige Figuren, die entweder nur schwarz oder weiß gezeichnet sind. Bei manchen wird ganz pauschal auf ihr Gen abgestellt, um zu begründen, warum sie nun derart schrecklich böse sind. Das fand ich etwas schade, denn eigentlich sollte das Buch ja zeigen, wie verwerflich es ist, Menschen nach ihren Genen "vorzusortieren". Da bleibt die Autorin nicht ganz konsequent.

Fazit ............. 

"Infernale" hat mich persönlich von sich überzeugen können. Satt einfach nur eine gute Idee parat zu haben, hat es diese eindrucksvoll umgesetzt und aufgezeigt, wohin dieser "Fortschritt" führen. Das düstere Setting, insbesondere das außer Kontrolle Geraten der Machthabenden ist hier nicht nur Rahmenprogramm, sondern Hauptattraktion. Auch Hauptfigur Davy hat mir nach anfänglicher Naivität letztendlich gefallen. Ich hätte mir nur gewünscht, dass sich die Autorin mehr den Motiven einzelner gewidmet hätte, statt ab und an nur auf das Gen zurückzugreifen. Alles in allem sehr fesselnd, erschreckend und empfehlenswert.

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(95)

302 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 67 Rezensionen

fantasy, traumknüpfer, träume, jahreszeiten, traum

Die Traumknüpfer

Carolin Wahl
Flexibler Einband: 720 Seiten
Erschienen bei Heyne, 08.02.2016
ISBN 9783453316478
Genre: Fantasy

Rezension:  
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(10)

17 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

young adult, hexen fantasy, magie, fantasy, hexen

Truthwitch

Susan Dennard
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Tor Teen, 05.01.2016
ISBN 9780765379283
Genre: Fantasy

Rezension:  
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(86)

167 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 51 Rezensionen

dämonen, geister, kami garcia, fantasy, dämone

The Legion - Der Kreis der Fünf

Kami Garcia , Franca Fritz , Heinrich Koop
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei cbt, 28.10.2013
ISBN 9783570162705
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt 
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Kennedys Leben gerät aus den Fugen, als sie ihre Mutter tot auffindet. Doch lange Zeit für Trauer bleibt ihr nicht, wenig später trachtet auch ihr jemand nach dem Leben. Die Zwillinge Jared und Lukas sind gerade noch rechtzeitig vor Ort und helfen Kennedy aus der Klemme. Ein waschechter Geist hat versucht sie umzubringen und er wird nicht der Einzige bleiben. Die Brüder erzählen ihr, was es mit den übernatürlichen Wesen auf sich hat. Nur die Geheimgesellschaft "The Legion" kennt ihren Ursprung und weiß sich zu wehren. Kennedy soll den Platz ihrer Mutter einnehmen und steht vor der größten Herausforderung ihres Lebens.

Mein Eindruck
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"The Legion" ist ein Jugendbuch, das von Beginn an fesselt. Es vergeht nicht viel Zeit, da tauchen schon die ersten Rachegeister auf und sorgen für actionreiche Szenen. Kennedy wird von heute auf morgen aus ihrem normalen Leben gerissen. An einem Tag hatte sie noch ein Zuhause und eine liebende Mutter, am nächsten befindet sie sich auf der Flucht und im Kampf gegen einen übermächtigen Dämon. Deshalb fällt es nicht schwer, ins Buch einzutauchen und sich von den Kämpfen gegen die Wesen tragen zu lassen. 

Auch die einzelnen Mitglieder der "Legion" werden gut dargestellt und einem schnell näher gebracht. Die furchtlosen Zwillinge, die charakterlich nicht verschiedener sein könnten. Ein Waffenspezialist, der lernt, über seinen Schatten zu springen. Und zuletzt eine tapfere Mitstreiterin, deren Los ihre eigene Entscheidung war, wenn auch nicht frei getroffen. Im Unterschied zu den anderen Mitgliedern hat Kennedy keine Ahnung, was es mit den Wesen und der Gesellschaft auf sich hat. Sie wurde von den Geschehnissen überrollt und kann sich nur auf das verlassen, was ihr erzählt wird. Die anderen wurden von klein an auf ihre spätere Rolle vorbereitet, diesen Vorteil hatte Kennedy nicht.

Gut gefällt mir, dass Kennedy nachdenklich bleibt und nicht sofort übermütig wird. Sie verfügt über ein fotografisches Gedächtnis, doch sonst hat sie keine Ahnung, wie sie zum Kreis der Mitglieder gehören sollte. Trotzdem lässt sie sich nicht unterkriegen und tut, was sie kann, um die anderen zu unterstützen. Dabei erleidet sie Rückschläge, wächst aber auch richtig über sich hinaus. Eine schöne Abwechslung zu manch anderen weinerlichen Protagonistinnen!

Leider aber war mir das Buch insgesamt zu kurz. Die gegebenen Erklärungen sind einfach gehalten und am Ende bleiben jede Menge Fragen offen. Man könnte das Ende schon fast als Cliffhanger bezeichnen. Ich war doch etwas verblüfft, als ich die letzte Seite umgeblättert habe. Zwar hat mir das Miteinander der Charaktere gefallen, die Welt außerhalb ist aber recht beschränkt und unaussagekräftig geblieben. Ein paar mehr Seiten und mehr Dichte hätten der Geschichte auf jeden Fall nicht geschadet.

Fazit
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"The Legion" liest sich unheimlich schnell und flüssig. Kennedys Geschichte ist spannend und mitreißend, es fällt als Leser leicht einzutauchen. Im Laufe des Buches begleiten wir sie bei ihrer Entwicklung zu einem Mitglied der "Legion", einer Geheimgesellschaft, die seit Jahrhunderten im Verborgenen agiert. Jedes neue Mitglied reist mit einer eigenen Vergangenheit an, alle müssen sich erst an ihre neue Rolle gewöhnen. Übrig bleiben leider jede Menge Fragezeichen. Einige Erklärungen mehr hätten dem Buch sicher nicht geschadet, darüberhinaus ist das Ende für meinen Geschmack zu offen geblieben. Aber ich freue mich auf den nächsten Band, der hoffentlich noch ein paar Antworten mehr parat hält!

3,5 Sterne!

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(118)

233 Bibliotheken, 17 Leser, 1 Gruppe, 26 Rezensionen

historischer roman, sachsen, 10. jahrhundert, tugomir, historisch

Das Haupt der Welt

Rebecca Gablé , Jürgen Speh
Fester Einband: 864 Seiten
Erschienen bei Ehrenwirth, 04.10.2013
ISBN 9783431038835
Genre: Historische Romane

Rezension:

Inhalt 
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In "Das Haupt der Welt" dreht es sich im Jahre 929 zunächst um den slawischen Fürstensohn Tugomir. Gemeinsam mit seiner Schwester Dragomira wird er nach der Einnahme seiner Heimatfestung gefangen genommen. Als Geisel sind sie das Druckmittel, um sicherzustellen, dass sich ihre Familie weiterhin unterwirft. Während sich Dragomira schnell ihrem Schicksal fügt, ist Tugomir widerspenstiger. Er weigert sich seine Gefangenschaft unter den Sachsen zu akzeptieren und verfällt in tiefe Depressionen. Doch gerade seine Begabung des Heilens rettet ihn aus dem dunklen Loch. Mit der Zeit wird es unerheblicher, ob sein Patient der Feind, oder doch einfach nur ein Mensch ist. Alles ändert sich, als Tugomir Prinz Ottos Leben rettet. Daraus entwickelt sich eine seltsame und lang anhaltende Freundschaft. Dennoch befindet sich Tugomir noch immer in einem Käfig. Bis ihn Otto um einen folgenreichen Gefallen bittet...

Mein Eindruck
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Für mich war es das erste Buch von Rebecca Gablé, wenn ich auch schon eine Menge über ihre Bücher gehört habe. Doch bisher hatten die dicken Schinken immer eine leicht abschreckende Wirkung auf mich. Wie soll es möglich sein, über 900 Seiten lang den Leser zu fesseln und Spannung aufrechtzuerhalten? Schon nach wenigen Kapiteln habe ich gemerkt, dass Rebecca Gablé gerade darin eine wahre Meisterin ist. 

Die Autorin schafft es, Fakten der Geschichte mit freier Erzählung zu vermischen und eine ganze Epoche zum Leben zu erwecken. Man hat nie das Gefühl, dass man mit geschichtlichen Fakten erschlagen wird. Stattdessen taucht der Leser in wechselnde Erzählperspektiven ein und erlebt ein Stück Geschichte, als würde es sich gerade eben erst abspielen. Ausgangspunkt und immer wiederkehrend ist der Konflikt zwischen slawischen Völkern und den Sachsen. König Heinrich I versucht das damalige deutsche (sächsische) Königreich gegen den Ungarn zu sichern. Die slawischen Völker bilden einen Grenzstreifen, wieder und wieder werden sie unterworfen, um ein Bollwerk der Verteidigung zu bilden. So kommt es auch, dass Fürstensohn Tugomir und Dragomira in Gefangenschaft geraten.

König Heinrich I hatte mehrere Söhne, die als Thronfolger infrage kommen. Als es schließlich so weit ist, besteht die größte Herausforderung für seinen Nachfolger darin, sein Reich zu halten. Treue ist verschwörerisch, heute geschworen und morgen schon gebrochen. Eine Lektion, die Otto immer wieder lernen muss. Tugomir bleibt dabei über Jahre an seiner Seite. Erst als Gefangener, dann als sein Retter und später als Freund in Ketten. Es war für mich überaus spannend zu lesen, wie sich die Verhältnisse zwischen den Charakteren entwickeln. Für mich ist das eine der größten Stärken des Buches, es gibt zwar viele Perspektiven, doch sie liegen nah beieinander und bringen ohne zu verwirren den Plot vorwärts. Dadurch kommt keine Langeweile oder Zähigkeit auf. Im Gegenteil, mir war es kaum möglich, das Buch wegzulegen.

Endet das eine Kapitel mit einer Verschwörung, kommen sich im Nächsten endlich bestimmte Charaktere näher. Dann gilt es wieder Krankheiten zu heilen und Kriege zu gewinnen. Es entwickelt sich ein richtiger Lesesog, der einem die 860 Seiten wesentlich kürzer erscheinen lässt, als sie sind. Nur im letzten Drittel des Buches hatte sich der Plot recht häufig wiederholt. Allerdings beruhen diese Entwicklungen auf wahren Begebenheiten, wie die Autorin noch in ihrer Nachbemerkung erklärt. Für meinen Geschmack war später so manche Schlacht zu schnell abgehandelt. Erst steht der Kampf bevor, dann wechselt auf einmal die Perspektive und man erfährt, wie er ausgegangen ist. Gegen Ende kam mir das etwas zu oft vor.

Fazit
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"Das Haupt der Welt" ist Geschichte zum Anfassen, mit einer durchgehend interessanten Hauptstory und jeder Menge spannender Nebenstränge. Rebecca Gablé erweckt dadurch ganze Jahrzehnte plastisch zum Leben. Besonders hat mich beeindruckt, wie enorm mich die Autorin gefesselt hat und ich oft  deutlich länger gelesen habe, als ich hätte tun sollen. Nur zum Ende hin hat meine Faszination leider etwas nachgelassen. Zum Teil lag das an Wiederholungen der Geschichte und zu kurz abgehandlten Szenen. Der 10. Verrat ist einfach nicht mehr so spannend, wie der Erste. Nichtsdestotrotz, für mich wird es sicherlich nicht das einzige Buch von Rebecca Gablé bleiben!

  (5)
Tags: königreich   (1)
 

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(22)

51 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

fantasy, hölle, selbstmord, mazikin, tod

Innerste Sphäre

Sarah Fine
Flexibler Einband: 324 Seiten
Erschienen bei AmazonCrossing, 26.02.2013
ISBN 9781611099225
Genre: Fantasy

Rezension:  
Tags: düster, fantasy   (2)
 

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(171)

471 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 73 Rezensionen

liebe, fantasy, jennifer benkau, jugendbuch, himmelsfern

Himmelsfern

Jennifer Benkau
Fester Einband: 496 Seiten
Erschienen bei script5, 16.09.2013
ISBN 9783839001431
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
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Erst einmal, Vorsicht vor manchen Klappentexten im Internet, unter anderem Goodreads! Wer sich ein Minimum an Spannung erhalten will, sollte diese nicht lesen.

Ich versuche es mal, ohne allzu viel zu verraten. Nichts ahnend fährt Noa U-Bahn, bis die Bahn entgleist und sie in großer Gefahr schwebt. Ein junger Mann rettet sie, verschwindet aber spurlos aus dem Krankenhaus. Noa will wissen, wer sie gerettet hat und was es mit seinem seltsamen Verhalten auf sich hat. Dabei begegnet sie Marlon und stellt fest, dass sie mitten zwischen die Fronten geraten ist...

Mein Eindruck
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Ich bringe es zu Beginn gleich auf den Punkt: Romantasy ist not my genre. Aber so GAR NICHT. Eher zufällige Umstände haben dazu geführt, dass ich "Himmelsfern" überhaupt in die Hände bekommen habe. Nicht oft, aber es kommt vor, befindet sich auch ein Lichtblick für mich unter den Romantasy Büchern. Deshalb (und wegen Jennifer Benkaus vorherigen Büchern) war es mir einen Versuch wert.

"Himmelsfern" hat echt spannend begonnen. Es startet mit einem U-Bahn-Unfall, danach folgt Noa der Spur ihres unbekannten Retters und gerät in völlig andere Hände. Das war spannend und hat mir die ersten 100 Seiten richtig Spaß gemacht. Anschließend kam aber das, was ich als typischen "Romantasy-Fahrplan" bezeichnen würde: 

Mädchen entdeckt Junge, Junge entdeckt Mädchen.  Oh, Mädchen und Junge dürfen sich nicht verlieben.   Hmm, Mädchen und Junge verlieben sich trotzdem. Mit Junge stimmt etwas nicht, doch er will Mädchen nicht verraten was.   Großes Liebesdrama, in dem einer oder beide gejagt werden. usw. Hatte ich Noa zu Beginn noch für einen starken Charakter gehalten, verhält sie sich für meinen Geschmack absolut naiv, wenn es um Marlons geht. Zunächst einmal sind mir ihr Verhalten und ihre Gefühle völlig unbegreiflich, bedenkt man, wie sie sich "kennengelernt" haben. Auch wenn es um sein Geheimnis geht, ist sie blind vor Liebe. Nie bekommt sie wirkliche Antworten und akzeptiert das trotz aller Gefahren, in die sie dadurch gerät.

Ziemlich witzlos war für mich, dass in einem Klappentext Marlons Geheimnis schon längst verraten wurde. Und zwar nicht nur was sein Geheimnis konkret ist, sondern auch alle Folgen und das Grundkonzept des sich anschließenden Konflikts. Ähm, wo soll da die Spannung sein? In den vielen ewig langen Gesprächen, die mich einschlafen lassen? In den unnachvollziehbaren Kurzschlussreaktionen? Darin, dass Noa (wie alle Romantasy Heldinnen) alles vernachlässigt, was ihr zuvor wichtig war? In einer unsterblichen Liebe, die mal wieder vom Himmel fällt? 

Im Laufe des Buches gab es für mich leider immer weniger, für das ich mich begeistern konnte. Noas Verhalten hat sie mir immer weiter entfremdet, ihre Reaktionen sind nicht wirklich logisch und nur auf Marlon bezogen. Schade, denn die Auflösung an sich hielt ich für eine schöne Idee, wenn ich es nicht von Anfang an gewusst hätte. Als es auf das Ende zu geht, versucht die Autorin noch einmal Tempo in die Geschichte zu bringen. Für meinen Geschmack zu spät und letztendlich zu einfach umgesetzt. 

Fazit
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Nach einem guten Start und einer an sich interessanten Protagonistin, ist mir das Buch zu sehr in typische Romantasy Muster abgedriftet. Hinzukommt noch, dass der Verlag bereits die Auflösung und Konflikte im Klappentext spoilert. Statt Spannung machte sich bei mir Langweile breit. Auch die Liebesgeschichte konnte mich nicht wirklich fesseln. Nach Marlons und Noas Kennenlernen sind mir ihr Verhalten und ihre Gefühle unbegreiflich. Man sollte jedoch bedenken, dass ich generell kein Freund solcher Geschichten bin und normalerweise einen Bogen drumherum mache. Wer gerne Romantasy liest, wird hier sicher mehr Freude haben!

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Tags: hoffnung, liebe, romantik   (3)
 

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(327)

696 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 133 Rezensionen

dystopie, auslese, liebe, überleben, jugendbuch

Die Auslese - Nur die Besten überleben

Joelle Charbonneau , Marianne Schmidt
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 26.08.2013
ISBN 9783764531171
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt 
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In Cias Gesellschaft gibt es keine Zufälle. Nach tragischen Vorfällen in der Vergangenheit dürfen nur die Besten das Land regieren. Nur wenige werden überhaupt zur "Auslese" zugelassen, dort soll sich zeigen, wer das Zeug dafür hat Anführer zu werden. Cia schätzt sich überglücklich, als sie die frohe Botschaft erhält. Gemeinsam mit Gleichaltrigen reist sie zur Auslese und muss sich den hohen Anforderungen stellen. Schon bald merkt sie, dass es sogar um Leben oder Tod geht...

Mein Eindruck
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Mittlerweile muss eine Dystopie einiges leisten, um mich von den Socken zu hauen. "Die Auslese" verspricht atemberaubende Spannung und eine mitreißende Geschichte. Doch letzten Endes hat sich das Buch für mich leider nur gelesen, wie aufgewärmter Brei. Cia ist die Standard 0815-Dystopie-Heldin, die man in jedem zweiten Buch kennenlernt. Zu Beginn überzeugt, ein klein wenig naiv und vom ganzen Herzen nur auf das Gute im Menschen bedacht. Auch "Die Auslese" hält sie lange Zeit für eine gute Sache, erst 20 Seiten vor Schluss macht es bei ihr Klick, doch dazu später mehr.

Im Grunde bleibt die Welt ziemlich blass. Es gibt wohl verschiedene Kolonien, in denen die Menschen unterschiedlich leben. In Cias Kolonie wird sich der Agrikultur gewidmet. Ihr Vater hat seinen eigenen Betrieb, entwickelt dort neue Pflanzen und Anbaumöglichkeiten. Auf diesen Lebensweg will Cia jedoch nicht beschränkt bleiben, ihr schwebt Größeres vor. Umso glücklicher ist sie, als sie als eine der wenigen auserwählt wird, bei der "Auslese" teilzunehmen. Ab dann teilt sich das Buch in verschiedene Phasen auf, entsprechend der einzelnen Prüfungsabschnitte der "Auslese".

Hierbei muss ich sagen, dass mir die Phasen unterschiedlich gut/schlecht gefallen haben. Die Vorgeschichte und der Weg zur Auslese waren recht ereignislos und sollten den Leser in die Welt hineinführen. Danach folgen erste Einführungstests, das Tempo bleibt gering. Erst dann kommen praktische, teils auch psychologische Tests, die mir vom ganzen Buch am besten gefallen haben. Wäre das restliche Buch in diesem Muster geblieben, hätte ich es nicht einmal schlecht gefunden. Leider beschließt die Autorin daraufhin, den "Panem"-Weg einzuschlagen. Es geht ums nackte Überleben, Zeit,
Kontrahenten und einzelne Herausforderungen spielen eine große Rolle. Hunderte von Seiten schlägt sich Cia in der Wildnis rum, gepaart mit einer mehr als nur dürftigen Liebesgeschichte. Das war weder gut gemacht, noch sonderlich spannend. Meiner Meinung nach hätte die Autorin lieber bei den logischen Tests bleiben sollen, als da künstlich "Action" einzuschieben.

Meiner Meinung nach ist es auch nicht wirklich logisch, dass in einer normal fortschrittlichen Welt auf einmal total verwahrloste Gebiete (!) mittendrin liegen. Weshalb sollte ich auch die talentiertesten und größten Hoffnungsträger meines Landes a lá Jungle Camp aussetzen und warten, was passiert? Die ganze Anzahl an Verlusten ist verschwendetes Humankapital, das sich keine vernünftige Gesellschaft erlauben würde. Selbst wenn es nicht für die Besten der Besten reicht, gibt es doch noch 100 Positionen, für die man klugen und qualifizierten Nachwuchs einsetzen kann. Sie einfach sterben zu lassen ist völlig sinnfrei.
Auch Cia merkt dann irgendwann, dass diese Gesellschaft nicht das Gelbe vom Ei ist. Natürlich erst, wenn es längst zu spät ist. Für eine Auserwählte hat sie Weisheit leider auch nicht gerade mit dem Löffel gefuttert.

Fazit
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In "Die Auslese" wird einem leider nichts geboten, das man nicht schon aus unzähligen Dystopien kennen würde. Lediglich ein Abschnitt der Prüfungsphase hat mir echt gut gefallen, solche Aufgaben haben für mich Potenzial. Danach kommt leider getreu nach dem Motto alt und bewährt wenig Neues. Auch Cia als Charakter konnte die Geschichte nicht groß aufwerten, dafür war sie viel zu naiv und einfach gestrickt. Ihr Begreifen kam für meinen Geschmack auch deutlich zu spät. Ich kann mir schon denken, was in der Richtung in den Folgebänden kommt. Damit hat sich "Die Auslese" leider einmal mehr in den Einheitsbrei der Dystopien eingereiht.

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(186)

419 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 78 Rezensionen

krebs, liebe, bipolare störung, krankheit, tod

Tanz auf Glas

Ka Hancock , Katharina Volk
Fester Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Knaur, 02.09.2013
ISBN 9783426653227
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt
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Vielleicht hätten Lucy Houston und Mickey Chandler nie heiraten sollen. Jeder ist vorbelastet in die Beziehung gestartet und hat mit seinen eigenen Dämonen zu kämpfen. Und doch sind sie seit mittlerweile 11 Jahren verheiratet, mit Aufs und Abs, aber glücklich. Bis sich von heute auf morgen ihre Welt für immer zu verändern scheint - denn Lucy stellt fest, sie ist schwanger.

Mein Eindruck
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Ich glaube, es ist ganz gut, zuvor nicht allzu viel inhaltlich über "Tanz auf Glas" zu wissen. Deshalb finde ich den zurückhaltenden Klappentext vom Verlag auch wunderbar gewählt. Sofort sind mir Cover und Titel ins Auge gefallen. Doch mit dem Inhalt hatte ich mich gar nicht so beschäftigt, eine Liebesgeschichte eben, dachte ich. Nun muss ich sagen, dass mich "Tanz auf Glas" völlig auf dem falschen Fuß erwischt hat. Nie hätte ich gedacht, dass mir das Buch mit seinen Charakteren, seiner Geschichte und seinen Gefühlen derart nahe gehen würde. "Tanz auf Glas" geht unter die Haut und lässt einen so schnell nicht mehr los.

Die Geschichte wird im Hier und Jetzt mit Rückblicken erzählt. Zu Beginn eines jeden Kapitels gibt es einen kurz in kursiv geschriebenen Einblick auf Mickeys Sicht der Dinge. Erzählerin ist Lucy, die über ihre momentane Situation schreibt und oft in Erinnerungen schwelgt. Wir lernen Lucy kennen, wie sie mit 5 Jahren eine wichtige Lektion von ihrem Vater bekommt. Wir durchleben ihre traurige Kindheit, in der sie viel zu schnell auf sich allein gestellt ist. Wir lernen den Zusammenhalt mit ihren beiden Schwestern Lily und Priss kennen. Verschiedener könnten Schwestern teilweise nicht sein und doch sind ihre Bande so stark, der Zusammenhalt so wichtig.

Unheimlich gut gemach ist, dass man zu Beginn gleich beide Seiten von Lucys und Mickeys Beziehung kennenlernt. Die ersten Seiten zeigen den Tiefpunkt einer Krise. Im starken Kontrast dazu durchlebt man wenig später ihr erstes Kennenlernen und Beschnuppern. Man könnte meinen, der Beginn einer zuckersüßen Liebesgeschichte. Doch nicht lange und es zeigen sich schon erste Stolpersteine. Es liegt in der Natur ihrer Beziehung, dass ein Höhepunkt den nächsten Tiefpunkt jagt und umgekehrt. Für mich war es kaum zu fassen, wie man so stark sein kann, vom ganzen Herzen um seine Liebe kämpft, trotz all der Rückschläge. Gegen jede Vernunft sind sie diese Beziehung eingegangen und doch hat sich alles um ein Vielfaches ausbezahlt.

Neben den orkanartigen Schwierigkeiten dieser beiden wundervollen Protagonisten erscheinen eigene Probleme wie ein zarter Lufthauch. "Tanz auf Glas" zeigt eine Liebesgeschichte, die eine unbeschreibliche Laune des Schicksals ist und doch jeden Tag ein harter Kampf. Nicht nur für das Paar selbst, auch für Freunde und Familie außenherum. Denn natürlich will man seine Schwester nicht ins Unglück laufen lassen. Und doch muss man akzeptieren, dass manche Dinge für einen selbst unvorstellbar erscheinen und für andere Selbstverständlichkeiten sind. "Tanz auf Glas" verdeutlicht, wie schwierig und wunderschön zugleich die einfachsten Dinge der Welt sein können. Und es macht klar, dass Liebe jeden Preis wert ist, solange man bereit ist, ihn zu bezahlen.  

Fazit
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Mir bleibt nur zu sagen, dass mich "Tanz auf Glas" beeindruckt hat. Schon nach wenigen Seiten war ich gefesselt, gefangen in Mickeys und Lucys Welt. Ich habe mitgefiebert, mitgehofft und mitgelitten. Ich habe die Liebe zwischen den beiden aus jeder Zeile herauslesen können, ebenso den manchmal damit tief verbundenen Schmerz. Das wirklich Einzige, das ich kritisieren kann, ist, dass manche Entscheidungen etwas leicht vorherzusehen waren. Sonst kann ich jedem raten, wer eine Achterbahnfahrt der Gefühle erleben möchte, schnappt euch "Tanz auf Glas" und macht euch euer eigenes Bild!

Wenn Liebe und Schmerz dicht beieinader liegen - eine wundervolle Geschichte
5,0 Sterne!

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Tags: herausforderung, hoffnung, lieb, verlust   (4)
 

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(785)

1.809 Bibliotheken, 27 Leser, 3 Gruppen, 168 Rezensionen

fantasy, liebe, maggie stiefvater, magie, jugendbuch

Wen der Rabe ruft

Maggie Stiefvater , Sandra Knuffinke , Jessika Komina
Fester Einband: 496 Seiten
Erschienen bei script5, 09.10.2013
ISBN 9783839001530
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags: hellsehen   (1)
 

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(513)

929 Bibliotheken, 17 Leser, 3 Gruppen, 134 Rezensionen

geister, geisterjäger, london, jonathan stroud, fantasy

Lockwood & Co. - Die Seufzende Wendeltreppe

Jonathan Stroud , Katharina Orgaß , Gerald Jung
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei cbj, 11.09.2013
ISBN 9783570156179
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt 
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Lucy arbeitet, wie so viele junge Menschen, in einer ganz besonderen Agentur. Eine Agentur, die sich darauf spezialisiert hat übernatürliche Probleme zu beseitigen. Großbritannien wird in diesen Tagen von einer Epidemie heimgesucht: Geister treiben ihr Unwesen, bei Einbruch der Dunkelheit ist niemand mehr sicher. Lockwood & Co. sind dafür zuständig Geister auszutreiben und die Bedrohung zu neutralisieren. Dabei setzen sie von Auftrag zu Auftrag ihr Leben aufs Spiel, nicht selten kann so einiges schiefgehen.
So auch bei ihrem letzten Auftrag. Die jungen Agenten müssen nun eine hohe Ersatzforderung ihrer Kunden bezahlen - die Existenz der Agentur steht auf dem Spiel. Nur ein neuer Auftrag kann sie retten, doch dieser scheint es richtig in sich zu haben...

Mein Eindruck
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Schon seit der Bartimäus Reihe bin ich ein Fan von Jonathan Stroud. Mit "Lockwood & Co." hat er wieder eine völlig neue Welt mit übernatürlichen Eigenheiten geschaffen. Im Großbritannien dieser Zeit haben sie keine wirtschaftlichen Probleme, sondern eines mit Geistern, Ghulen und anderen übernatürlichen Wesen. Niemand weiß weshalb, aber plötzlich sind Geister sichtbar und können auf die Lebenden einwirken. Es sind gerade die tragischen Todesfälle, bei denen die Toten nicht zur Ruhe finden und so lange unter den Lebenden wandeln, bis "die Quelle" ausgelöscht wird. Die Quelle kann eine noch nicht gefundene Leiche oder ein anderes wesentliches Objekt sein. Sie auszulöschen ist das tägliche Brot der drei Lockwood & Co. Agenten.  

Je jünger der Mensch, umso empfänglicher ist er für Geisterwesen. Erwachsene können die Geister häufig nicht sehen und sind ihnen deshalb hilflos ausgeliefert. Lucy hat eine ganz besondere Gabe, sie kann sie nicht nur sehen, sondern auch ihre Emotionen und Erinnerungen fühlen. Ihr Bauchgefühl hat sie schon aus der ein oder anderen schwierigen Situation befreit, manchmal jedoch kann ihre Fähigkeit auch zum Verhängnis werden. Nach einem Vorfall in ihrer alten Agentur wechselt sie zu Lockwood & Co. und lernt dort eine ganz andere Arbeitsweise kennen. Lockwood und George sind selbständig und völlig ohne Hilfe der Erwachsenen tätig. Deshalb steht ihre aufstrebende Agentur besonders unter dem argwöhnischen Auge Außenstehender. Der kleinste Fehler kann große Auswirkungen haben.  

Besonders gut hat mir das Zusammenspiel der Charaktere gefallen. Jeder hat seine Macken und Eigenheiten. Trotzdem merkt man, wie gut sie als Team funktionieren und zusammenhalten. Gerade die kleinen Pannen und Missverständnisse machen die Gruppe nur sympathischer und lebendiger. Es ist nachvollziehbar, dass ein so junges Team umso motivierter, aber manchmal ganz schön planlos an die Sache herangeht.   

Innerhalb der Story mischen sich mehrere Erzählstränge. Irgendwann war es für mich leider etwas zu vorhersehbar, an welchen Stellen sich Zusammenhänge ergeben werden. Dennoch sind vor allem die einzelnen Aufträge spannend und interessant gemacht. Es ist schon ein wenig, wie bei Ghostbusters. Agenten betreten mit Eisenketten, Eisenspäne und Degen bewaffnet ein Geisterhaus und wissen nicht so recht, was dort auf sie zukommt. Keine Zeit für Langweile! Alles in allem habe ich es gern gelesen und mich richtig gut unterhalten gefühlt. Trotzdem hätte ich mir gewünscht, dass es mich noch ein Stück mehr fesseln kann.

Fazit
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"Lockwood & Co." hat ein wunderbares Konzept und unheimlich sympathische Charaktere. Es ist spannend die Truppe bei ihren mal mehr, mal weniger chaotischen Aufträgen zu begleiten. Gerade die Geister bringen viel Würze ins Spiel und heben sich von so mach ausgelutschter Fantasygestalt ab. Ein paar Zusammenhänge waren mir leider etwas früh klar, deshalb war ich auch nicht vollkommen ans Buch gefesselt. Umso gespannter bin ich, was Jonathan Stroud mit den Charakteren in den nächsten Bänden noch so vorhat!

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(421)

867 Bibliotheken, 10 Leser, 6 Gruppen, 181 Rezensionen

dystopie, klone, klon, beta, rachel cohn

BETA

Rachel Cohn , Bernadette Ott
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei cbt, 25.02.2013
ISBN 9783570161647
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags: inseln, klon   (2)
 

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174 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

mystery, fantasy, teufel, between the devil and the deep blue se, river

Fürchte nicht das tiefe blaue Meer

April Genevieve Tucholke , Anja Gali , Anja Galić
Flexibler Einband: 381 Seiten
Erschienen bei cbt, 09.09.2013
ISBN 9783570308844
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
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Violet lebt mit ihrem Zwillingsbruder Luke in einem riesigen, mittlerweile schon etwas heruntergekommenen Anwesen. Ihre Eltern sind nach Europa abgehauen und lassen die Kinder für sich selbst sorgen. Um die Haushaltskasse wieder zu füllen, beschließt Violet das Gästehaus zu vermieten. Schließlich taucht River, nicht viel älter als Violet, in dem verschlafenen Nest  Echo auf. Seit er ins Gästehaus eingezogen ist häufen sich seltsame Zwischenfälle. Violets Großmutter hatte sie schon vor dem Teufel gewarnt - aber nicht, dass er so anziehend sein könnte, wie River.

Mein Eindruck
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 Wie kann man ein Buch nur so vermurksen? "Between the Devil and the deep blue Sea" vereint so ziemlich alles in einem Jugendbuch, das mich auf die Palme bringt. Fangen wir an mit Violet. Zu Beginn fand ich sie recht vielversprechend. Von ihren Eltern hat sie die künstlerische Ader geerbt, interessiert sich für Literatur und Malerei. Auf ihren Schultern lastet aber eine große Verantwortung. Seit sich ihre Eltern berufsbedingt aus dem Staub gemacht haben, muss Violet für sich und ihren Bruder Luke sorgen. Die Zwillinge sind wie Feuer und Wasser, kaum einer Meinung und ständig im Streit.


Ein wichtiger Part des Buches ist Citizen Kane, das Anwesen der Familie White. Violets Familie stammt vom "alten Geld" ab, nur wurde das Vermögen im Laufe der Jahre verprasst. Citizen Kane ist trotzdem noch ein beeindruckendes Anwesen, riesengroß, sogar mit Tennisplätzen und einem eigenen Gästehaus. Mir hat es gefallen, wie die Autorin das Anwesen beschreibt und dadurch eine gruselige Atmosphäre schafft. Leider war es das dann auch schon. Sobald River auftaucht, dreht sich alles nur noch um ihn. Violet ist vom ersten Moment hin und weg. Anfangs konnte ich die Faszination zumindest nachvollziehen, neue Menschen in einem altbekannten kleinen Nest sind sicher immer interessant. Doch schon in kurzer Zeit entwickelt Violet eine regelrechte Abhängigkeit.

Es passt ihr gar nicht, wenn River mal einem anderen Mädchen Aufmerksamkeit schenkt. Schon nach wenigen Stunden ist sie eifersüchtig und wundert sich selbst darüber. Bereits am ersten Tag, wie könnte es anders sein, schlafen Violet und River selig nebeneinander. Dann kommen solche Kommentare, wie "Nebeneinader schlafen ist viel intimer als miteinander schlafen, auch wenn ich das nicht beurteilen kann". Sicher Violet. Ich vergleiche öfters mal Äpfel mit Birnen, ohne je eine Birne gesehen zu haben. Nach viel Nebeneinanderschlafen kommt dann noch Küssen und ganz viel Schmachten dazu. River hier, River da. Wieder und wieder stellt sie fest, dass sie eigentlich gar nichts über River weiß, weil er all ihren Fragen nur ausweicht. Und trotzdem ist sie ja so verliebt... Nicht zu vergessen natürlich, dass Violet die Erste ist, die River wirklich etwas bedeutet. Nur in ihrer Gegenwart ist er ein völlig anderer Mensch. Wie oft habe ich davon schon gelesen?!

Das könne ich ja noch alles verkraften, wenn der weitere Verlauf der Geschichte nicht gewesen wäre. Es passieren seltsame und gruselige Dinge und irgendwie ist klar, es muss mit River zusammenhängen. Violet schwankt zwischen "River ist der Größte" und "Ich hasse River". Wie ein Pendel, hin und her, heute dies, morgen das. Violets Hirn ist von vorne bis hinten vernebelt, am liebsten hätte ich ihr gerne mal eine verpasst. Schließlich ist River für Sachen verantwortlich, also ich hätte ihn vom Hof gejagt! Violet denkt kurz "Oh, das geht aber gar nicht." Doch 2 Minuten später ist es schulterzuckend wieder vergessen. Ahhh! Es stellt sich heraus, dass River Einfluss auf Violet nehmen kann, doch so dumm kann ein Mensch doch nicht sein -.-
 
Im Laufe des Buches wurde mir klar, es sind alle einfach nur total bekloppt. Statt mit gesundem Menschenverstand auf irgendetwas zu reagieren, werden abstruse Dinge für völlig normal gehalten. Leider gibt es dazu noch recht zähe Stellen, bei denen man sich fragt, wann endlich wieder etwas passiert. Erst im letzten Drittel häufen sich die Ereignisse und haben ein richtig gutes Finale parat. Tja, Anfang und Ende war so ziemlich das Einzige, das mir am Buch gefallen hat.

Fazit 
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Violet White ist angeblich 17 Jahre alt, verhält sich aber wie ein frisch pubertierter Teenager. Wie eine läufige Hündin hechelt sie River hinterher, ohne ihn zu kennen, wird er Mittelpunkt ihres Universums. Ruck zuck ist sie ihm erlegen und lässt ihm ALLES durchgehen. Fand ich River anfangs noch faszinierend, was später kommt GEHT EINFACH GAR NICHT! Es kann einfach nicht wahr sein, was sie erfährt und einfach schluckt. Nur ansatzweise wird ein innerer Konflikt dargestellt, bei dem Violet von Beginn an schon verloren hat. Gruselig und düster sollte das Buch sein, so wirklich kommt der Part erst im letzten Drittel. Das Finale hat mir gefallen, doch sehr viel mehr leider nicht...


Völlig abstruse, sonst allen Standards folgende Jugendbuch-Lovestory
2,0 Sterne

  (4)
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421 Bibliotheken, 6 Leser, 2 Gruppen, 48 Rezensionen

dystopie, virus, freundschaft, trilogie, james dashner

Die Auserwählten - In der Todeszone

James Dashner , Anke Caroline Burger , Katharina Hinderer
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 24.05.2013
ISBN 9783551520364
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags: aufgabe, endzeit   (2)
 

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(143)

376 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 64 Rezensionen

dystopie, selbstmord, liebe, vergessen, jugendbuch

Du. Wirst. Vergessen.

Suzanne Young , Lothar Woicke
Flexibler Einband: 450 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 19.08.2013
ISBN 9783442269211
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt 
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Sloane lebt in einer Version von Amerika, in der eine fatale Epidemie um sich greift. Betroffen sind nur Teenager, dafür umso folgenreicher. Im Zusammenhang mit der Hormonveränderung werden sie schwer depressiv und nehmen sich selbst das Leben. Die Tendenz steigt, mittlerweile ist jeder dritte Teenager betroffen. "The Program" soll die Rettung sein, doch der Preis ist hoch. Alle Erinnerungen werden ausgelöscht, hinterher bist du nicht mehr derselbe Mensch.

Sloane kämpft sich mit ihrem Freund James durch den Tag. Er ist ihr einziger Anker, seit ihr Bruder Brady Selbstmord begangen hat. Doch auch James beginnt sich zu verändern, bis er schließlich ins "Program" eingewiesen wird. Für Sloane bricht eine Welt zusammen, es bleibt nur kämpfen oder untergehen...

Mein Eindruck
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"Du. Wirst. Vergessen" lässt sich nur teilweise als Dystopie einordnen. Es gibt dieses Regierungssystem, das unterdrückt und keinen Freiraum lässt. Allerdings diesmal aus gutem Grunde und nur auf eine Personengruppe beschränkt. Wie eine Epidemie hat sich die Selbstmordrate unter den Jugendlichen ausgebreitet. Niemand weiß genau weshalb, es scheint mit den hormonellen Veränderungen zusammenzuhängen. Als jeder dritte von schweren Depressionen und einer hohen Gefährdung betroffen ist, beschließt die Regierung zu handeln. "The Program" soll das Heilmittel sein, das alle verstörenden Erinnerungen löscht und die Gefährdung beseitigt - aber auch den Menschen dahinter.

Wer nun erwartet, dass es in "Du. Wirst. Vergessen" rasant und actionreich zugeht, wird enttäuscht werden. Es werden eher ruhigere Klänge angeschlagen, vor allem zu Beginn erzählt Sloane viel über das eingeschränkte Leben eines Teenagers. Ihr Alltag ist von der ständigen Angst beherrscht, entweder im "Program" zu landen, oder sich mit der "Selbstmordkrankheit" zu infizieren. Besonders in den ersten 100 Seiten steht ihre Beziehung zu James im Vordergrund. Es ist tragisch und traurig, dass ihre Freunde nach und nach entweder sterben oder im Regierungsprogramm landen. Eltern und alle drum herum sind machtlos, erst mit zunehmenden Alter lassen die Depressionen wieder nach.

Bis zu einem gewissen Grad ist es der Autorin gut gelungen die Stimmung zu vermitteln, auf der anderen Seite wurde vor allem zwischen James und Sloane sehr dick aufgetragen. Sie lieben sich einfach ewiglich und für immer. Das ist von Beginn an so vorausgesetzt und wird zwar mit kleinen Rückblicken, wie sie sich lieben gelernt haben untermauert. Nur sind diese Rückblicke wirklich nichts Besonderes. Eine kleine Teenieromanze im Geheimen, bis schließlich der Tod von Sloanes Bruder sie noch mehr zusammenschweißt.

Sloane an sich ist anfangs schwierig. Alles ist so schlimm, so tragisch, James ist das einzig Wahre in ihrem Leben. Das "Program" ist so furchtbar, das Leben ist vorbei, sobald man dort landet. Im Grunde wiederholen sich Sloanes Gedanken in der Dauerschleife. Es wird nicht unbedingt dadurch besser, dass sie offensichtliche Dinge mal wieder als Letzte begreift. Sagen wir es mal so, bei Sloane ist eine Engelsgeduld erforderlich. Umso überraschter war ich, dass sich Sloane im Buch (gezwungenermaßen) zum Positiven entwickelt. Die "neue" Sloane hat mir deutlich besser gefallen. Neugierig, aber überlegt und nicht bei jedem bisschen aufbrausend, wie zuvor. Ich fand es spannend, wie sie mit der neuen Lage umgeht und trotz allem immer für ihre Liebe kämpft. Auch die Beziehung zu James wurde dadurch viel natürlicher und nachvollziehbarer. Hat sich fast schon, wie ein anderes Buch gelesen.

Zum Ende hin konnte ich "Du. Wirst. Vergessen" kaum noch aus der Hand legen und war mit dem Abschluss selbst richtig zufrieden. Wenn die vielen Aufs und Abs nicht gewesen wären...

Fazit 
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"Du. Wirst. Vergessen" hat zwar Aspekte einer Dystopie, ist aber viel ruhiger und melancholischer. Das Schicksal eines Teenagers zu dieser Zeit ist schlimm, gedankenvoll zeichnet die Autorin ein Bild  von Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit. Leider sind die Charaktere in der ersten Hälfte des Buches sehr anstrengend und tragen den Stempel "wahre Liebe", ohne große Begründung. Sloane selbst hat die Auffassungsgabe einer Erbse und muss immer alles von jedem erklärt bekommen, von alleine gibt es da kein Weiterkommen. Zur Hälfte wendet sich allerdings das Blatt und hat für mich eine ganze andere Geschichte daraus gemacht. Schade, dass es nicht von Beginn an so war.


3,5 Sterne

  (6)
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(37)

73 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 7 Rezensionen

the unbecoming of mara dyer, unfal, psychose, michelle hodkin, gericht

The Unbecoming of Mara Dyer

Michelle Hodkin
Fester Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Simon & Schuster, 27.09.2011
ISBN 9781442421769
Genre: Sonstiges

Rezension:  
Tags: erste liebe, paranorma, unfal   (3)
 

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(201)

476 Bibliotheken, 3 Leser, 7 Gruppen, 64 Rezensionen

dystopie, zombies, ashes, liebe, endzeit

Ashes - Ruhelose Seelen

Ilsa J. Bick , Sonja Schuhmacher , Naemi Schuhmacher , Gerlinde Schermer-Rauwolf
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei INK, 09.08.2013
ISBN 9783863960070
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der Kampf ums Überleben geht weiter - Nicht nur Veränderte gegen Verschonte...

Wie immer versuche ich meine Rezension spoilerfrei zu den Vorbänden zu halten. Wer möchte, findet hier die Rezension zum ersten Band, und hier zum zweiten Band.


Inhalt (ohne Spoiler vom Verlag)
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Eine unfassbare Katastrophe hat unsere Welt für immer verändert. Wer dabei nicht dem Tod zum Opfer gefallen ist, kämpft nun Tag für Tag ums Überleben. Die größte Bedrohung geht von den Veränderten aus - jenen gefürchteten Jugendlichen, die sich aus bisher unerfindlichen Gründen seit der Katastrophe in blutrünstige Kannibalen verwandeln. Auch die siebzehnjährige Alex fürchtet diese Bestien und würde keine Sekunde zögern, sie zu töten. Doch als einer dieser Jungen ihr das Leben rettet, nagen Zweifel an ihr. Ist es möglich, dass seine Seele trotz der Verwandlung in ihm weiterlebt? Und dann spürt Alex selbst etwas in sich wachsen: Eine unaufhaltsame Macht scheint von ihr Besitz zu ergreifen …

Mein Eindruck (keine Spolier zu den Vorbänden)
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"Ashes" ist eine Reihe, bei der mir die Charaktere mittlerweile richtig ans Herz gewachsen sind. Ich meine, bei dem, was sie alles durchmachen mussten! Bei diesem Buch darf man nie vergessen, es kommt immer härter, heftiger und schrecklicher, als man denkt. Stecken die Helden in einer Zwickmühle - es ist erst der Anfang, es wird noch schlimmer werden! Diese Form der Erzählung macht die Reihe natürlich auch unheimlich spannend. Von Kapitel zu Kapitel kämpfen sie um ihr Leben, wieder und wieder und wieder.

Nur wurde es für mich allmählich ermüdend. Ich habe Alex nun schon so oft dabei begleitet, wie sie in letzter Sekunde überlebt und sich doch noch gerettet hat oder gerettet wurde. Es ist ja auch logisch, wenn das Buch zu bestimmten Zeitpunkten noch über 300 Seiten hat. Bei diesem permanenten Überlebenskampf fehlte mir, dass die Charaktere einmal kurz und auch ich selbst, zur Ruhe kommen können. Mir kam es vor, als hätte sich Frau Bick in einer Dauerschleife verfangen, aus der es so schnell kein Entkommen gibt. Dabei hatte sie vor allem im ersten Band bewiesen, dass sie auch in der Lage ist, Tempo herauszunehmen und die Zeit zu nutzen, um mehr über die Hintergründe zu erzählen.

Es ist gut gemacht, dass die einzelnen Stränge mehr und mehr zueinanderfinden. Andererseits stört es mich, dass sich alles nur um ein winzig kleines Fleckchen Land dreht. Zu Beginn war das Setting der Geschichte noch riesig, die Charaktere hätten überall hingehen können. Doch schon seit dem zweiten Teil konzentriert sich alles auf einen Ort und seine Umgebung. Alles hängt miteinander zusammen, schön, doch was ist mit dem Rest der Welt? Wurde zu Beginn noch darüber gerätselt, hat Frau Bick ihre Geschichte mittlerweile komplett davon abgeschnitten. Ich finde das sehr schade, es hätte sicher einige Möglichkeiten gegeben größere Kreise zu ziehen.

Problematisch ist auch der Aspekt, dass es sich hier nur um ein halbes Buch handelt. Das lässt sich leider nicht leugnen und merkt man vor allem dem Ende an. Es ist kein schlimmer Cliffhanger, aber es hört einfach mittendrin auf und lässt einen unzufrieden zurück (mich zumindest). Ich sehe so viele gute Ansätze, die nun einfach endlich zusammenkommen müssen. Aber dafür muss man wohl das ganze Buch lesen und sich noch ein wenig gedulden. 


Fazit 
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Ilsa J. Bick hat eine Welt geschaffen, in die ich von Anfang an eingetaucht bin und mich aufs weitere nicht mehr loslässt. Die Charaktere liegen mir mittlerweile richtig am Herzen, ich habe sie nun so lange begleitet und will endlich sehen, dass sie ihre Lage meistern und Frieden finden. Doch der Weg scheint noch lange zu sein. In der dritten Auflage von Ashes wäre es stellenweise sinnvoll gewesen, an manchen Stellen Tempo herauszunehmen und ein klein wenig Ruhe in die Geschichte zu bringen. Action und Spannung in allen Ehren, doch beim 50. Mal gerade so überlebt, ist irgendwann der Witz weg. Es gibt so viele Andeutungen auf eine Zusammenführung der aufgeworfenen Perspektiven, nun wird es auch Zeit es zu Ende zu bringen. 

2,7 Sterne


Anmerkung
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Es gibt Bücher, bei denen ist es wirklich sinnvoll sie aufzuteilen. Im besten Fall gibt es dann passende Stellen, an denen man teilen kann. Meiner Ansicht nach gibt es aber bei Ashes keine solche Stelle, weil, wie ich in der Rezension erklärt habe, es keinen Ruhepunkt gibt. Nichtsdestotrotz wurde es nun geteilt und macht es mir leider schwer, ein halbes Buch zu bewerten. Vielleicht ergänze/überdenke ich noch einmal meine Bewertung, wenn ich es im Ganzen gelesen habe.

  (3)
Tags: endzeit, überleben, zombies   (3)
 

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(32)

81 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 12 Rezensionen

dystopie, jugendbuch, zombies, endzeit, zombie

Lost Land - Der Aufbruch

Jonathan Maberry , Heinrich Koop , Franca Fritz , Dirk Steinhöfel
Fester Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Thienemann ein Imprint der Thienemann-Esslinger GmbH, 15.07.2013
ISBN 9783522201766
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Spoilerfrei zu "Lost Land - Die erste Nacht". Wer möchte, findet hier die Rezension zum ersten Band.
Inhalt
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Was man über den ersten Band wissen sollte:

Benny Imura lebt in Mountainside, einer kleinen Stadt, die von Zäunen geschützt inmitten des "Lost Land" liegt. 14 Jahre sind vergangen, seit es den ersten Zombieausbruch gab und die Welt völlig verändert wurde. Benny arbeitet nun mit seinem Bruder Tom zusammen. Als "Kopfgeldjäger" werden sie beauftragt Familienangehörige zu "befrieden". Jeder Ausflug ins "Leichenland", der Zombiezone, ist mit großen Gefahren verbunden. Doch die Größte droht erstaunlicherweise nicht von den Zombies, sondern den Menschen selbst...

Darum geht es im zweiten Band:

Nach den Vorkommnissen am Ende des ersten Bandes hat sich die Lage wieder ein wenig beruhigt. Doch für Benny und seine Freunde ist klar, sie werden Mountainside verlassen. Die Zukunft liegt nicht innerhalb der Zäune, sondern in der Welt außerhalb. Die Menschheit kann sich nicht ewig verstecken, irgendwann wird es schließlich Zeit, die Welt zurückzuerobern.

Mein Eindruck
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Bereits "Lost Land - Die erste Nacht" hatte einen guten Eindruck bei mir hinterlassen. Jonathan Maberry hat eine spannende Welt mit Herz geschaffen. Es gibt die Zombieapokalypse, die mittlerweile 14 Jahre her ist und noch immer nicht richtig im Griff ist. Im Gegenteil, die Zombies haben die Menschen im Griff. Von Angst beherrscht ziehen sie sich lieber zurück, akzeptieren ihre Lage und haben die Welt, wie sie war, aufgegeben. Mit "Der Aufbruch" stehen die Hauptcharaktere in den Startlöchern etwas zu verändern und werden dabei gnadenlos aufgehalten.

Kommen wir zur Seite mit Herz: Es sind die Charaktere, die lebhaft, nachvollziehbar und unheimlich sympathisch sind. Im ersten Band wurden sie über einen langen Zeitraum eingeführt und haben sich Stück für Stück entwickelt. In "Der Aufbruch" ist es, wie nach Hause zu kommen und erneut Abenteuer mit seinen lieb gewonnen Charakteren zu erleben. Maberry hat es dabei geschafft komplett unterschiedliche Gesellschaften plausibel zu machen. Seien es die behüteten Menschen in Mountainside oder die hartgesottenen Überlebenskämpfer außerhalb. Egal wen die Brüder auf ihrer Reise treffen, jeder Charakter hat seine eigene Geschichte im Gepäck.

Richtig gelungen ist der Plot und Spannungsaufbau. Von Kapitel zu Kapitel wechselt die Erzählsicht, zum Ende gibt es immer einen Ausschnitt aus Nyx Tagebuch. Über das Tagebuch werden noch Details der Welt eingeführt, ohne dadurch die Geschichte zu überfrachten. Von der ersten bis zur letzten Seite heißt es, "anschnallen und gut festhalten". Hatte ich im ersten Teil von doch teils sehr langen Dialogen und Rückblicken gesprochen, legt "Der Aufbruch" ein ganz anderes Tempo vor. Schon in Mountainside und erst recht zu Beginn der Reise jagt ein Zwischenfall den nächsten. Mein absolutes Highlight ist dabei ein Kampf gegen ein wildes, vermutlich aus einem Zoo entlaufenes Tier. Der Wahnsinn! 

Es ist eine Kunst, genau die richtige Mischung aus Spannung, Charakteren und Hintergrundinformationen zu treffen. Viele Bücher, die sehr spannend sind, lassen ihre Charaktere dafür links liegen. Hier nimmt sich Maberry dagegen die Zeit, innezuhalten und einem Einblick in die Gedankenwelt seiner Charaktere zu verschaffen. Dann wieder folgt ein atemberaubend spannender Abschnitt, nur um hinterher wieder Dinge, über die Welt zu erklären. So sieht für mich ein fantastisches Buch aus! Ein klitzekleiner Wermutstropfen ist für mich das Ende, das etwas vorhersehbar war. Dennoch, ich kann es kaum erwarten, wie es weitergeht!

Fazit  ...............

"Der Aufbruch" ist für mich ein Buch, das vollkommen fesselt, sodass man es einfach nicht mehr aus der Hand legen kann. Es liegt zum einen an der Weltgestaltung, die so lebhaft und plausibel ist. Zum anderen an den Charakteren, bei denen aus Buchstaben echte Menschen werden und ein lebhaftes Bild im Kopf hinterlassen. Obendrauf noch dieser Plot, der mich kaum zum Durchatmen hat kommen lassen. Es gibt sie also doch noch, die Fortsetzungen, die noch einmal einen oben draufsetzen!

4,6 Sterne!

  (5)
Tags: endzeit, jugendbuch, zombie   (3)
 

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(289)

610 Bibliotheken, 5 Leser, 4 Gruppen, 66 Rezensionen

dystopie, liebe, jugendbuch, fantasy, perry

Getrieben. Durch ewige Nacht

Veronica Rossi , , ,
Fester Einband: 364 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 01.01.2013
ISBN 9783789146213
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags: dystopie, endzeit   (2)
 

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(24)

39 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

labyrinth, 5 sterne, dystopie, spannend, jugendbuch

Das Labyrinth erwacht

Rainer Wekwerth
E-Buch Text: 416 Seiten
Erschienen bei Arena Verlag, Würzburg, 10.01.2013
ISBN 9783401801926
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags: labyrinth, spannung   (2)
 

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(27)

33 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

liebe, märchen, scarlet, sci-fi, zukunft

The Lunar Chronicles - Scarlet

Marissa Meyer
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Penguin Books Ltd, 01.01.2013
ISBN 9780141340234
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags: cinder, fairytale, scarlet   (3)
 

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118 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 29 Rezensionen

götter, griechische mythologie, freundschaft, nyx, kreta

Insel der Nyx - Die Prophezeiung der Götter

Daniela Ohms , Helge Vogt
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Planet! ein Imprint der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 22.04.2013
ISBN 9783522503433
Genre: Kinderbuch

Rezension:  
Tags: gabe, götter, griechenland   (3)
 

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(5.077)

7.117 Bibliotheken, 84 Leser, 13 Gruppen, 552 Rezensionen

träume, kerstin gier, silber, liebe, fantasy

Silber - Das erste Buch der Träume

Kerstin Gier
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 20.06.2013
ISBN 9783841421050
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags: england, träume   (2)
 

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(544)

953 Bibliotheken, 11 Leser, 5 Gruppen, 140 Rezensionen

schule, freundschaft, wunder, familie, august

Wunder

R.J. Palacio , André Mumot
Fester Einband: 381 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 28.01.2013
ISBN 9783446241756
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags: august, drama, schule   (3)
 
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