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fantasy, götter, magie, krieg, dark fantasy

Die Rückkehr der Götter

Leveret Pale
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 29.03.2016
ISBN 9783739225739
Genre: Fantasy

Rezension:

Worum geht es?

Die Götter schufen einst die verschiedenen Völker und Rassen, um sie als Soldaten in ihrem Krieg untereinander kämpfen zu lassen. Die mächtigen Wesen bekämpften sich bis zu ihrem Ende, für ihre Geschöpfte ein Glücksfall, denn nun waren sie frei und sich selbst überlassen.
Die Geschichte beginnt Jahrhunderte später. Die Reiche der Menschen sind in fünf Königreiche geteilt. Magie ist verboten, wer sie praktiziert, endet um sein Leben kämpfend in den Gruben, oder wird gleich verbrannt. Doch es gibt Anzeichen, dass die Götter zurückgekehrt sein könnten. Horden untoter Ghule streifen durch die Lande. Der Junge Ritter Theodor überlebt als einziger einen Zusammenstoß seines Trosses mit einer Ghulhorde und einem mächtigen Wesen, das es anführt. Ein maskierter Riese warnt den König Hoorns, dass die Götter sich erneut erheben und nach den Reichen der Menschen streben. Und hinter dem Rücken der Obrigkeit gibt es noch jene, die die Rückkehr der Götter begrüßen und bereit sind, den Dolch in den Rücken der Menschheit zu stoßen.

Meine Meinung

„Die Rückkehr der Götter“ ist der erste Band der „Elirium Saga“ des deutschen Autors Leveret Pale. Es ist gleichzeitig auch der Debutroman Pales.
Pale hat viel Liebe in die Schöpfung seiner Welt und der in ihr lebenden Wesen investiert, das merkt man auf beinahe jeder Seite. Es gelang ihm sogar eine eigene Sprache zu entwickeln, zu die der Leser im Anhang des Buches noch ein paar Seiten Vokabeln samt Grammatikhinweisen findet. Pale schafft eine Dark-Fantasy-Welt, die in sich einfach stimmig wirkt und viele interessante Ideen enthält.

Leider gelang es mir die ganze Zeit über nicht wirklich in diese Welt einzutauchen.
Der Stil Pales ist (zumindest in seinem Erstlingswerk) nicht mein Fall. Die Sprache ist oft unnötig hochtrabend und wirkt unnatürlich. Viele Sätze sind Füllsätze und tragen kaum zur eigentlichen Geschichte bei. „Zeigen, nicht erzählen“, lautet ein literarischer Grundsatz für eine lebende Geschichte. Leider erzählt Pale … und erzählt … und erzählt. Man bekommt haarklein die Kleidung von Charakteren erzählt, die drei Zeilen später bereits den Tod finden.
Dabei tragen meist weder sie, noch ihr Tod wirklich zur Geschichte bei. Die meisten Tode werden sehr detailliert erzählt. Pale verspielt hier permanent Chancen, die Fantasie des Lesers wirklich anzuregen, da dieser einfach nichts selbst überlassen bleibt. Die meisten Charaktere sind flach und eindimensional, dazu noch ziemliche Stereotypen. Selbst Theodor hat etwas vom „Auserwählten“ da er im Laufe der Geschichte entdeckt, selbst über magische Fähigkeiten zu verfügen und natürlich auch noch über eine äußerst seltene Begabung. Einzig Valentin fand ich als tragischen Helden noch interessant.

Fazit

Mein Fall war es aufgrund der erzählerischen Eigenschaften Pales nicht. Das ist sehr schade, da die Story an sich wirklich nicht schlecht ist. Beim zweiten Teil werde ich mir auf jeden Fall zumindest die Leseprobe ansehen, und dann entscheiden, ob ich der Saga weiter folge. Denn genau wie die Story selbst auch, verfügt Pale über genug Potential sich noch zu entwickeln.

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