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87 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 27 Rezensionen

monica james, addicted to sin, erotik, psychiater, sex

Addicted to Sin - Du gehörst mir ...

Monica James
E-Buch Text: 480 Seiten
Erschienen bei Heyne Verlag, 10.04.2017
ISBN 9783641190286
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Am Anfang konnte ich mich mit dem Buch überhaupt nicht anfreunden. Dixon regte mich mit seinem arroganten Getue und seinen absurden Gedankengängen so auf, dass ich mich manchmal wirklich zum lesen zwingen musste. Und so ging es auch bis zu der Hälfte des Buches weiter, bis es endlich Klick machte und die Geschichte sich veränderte. Ab da konnte ich nicht wieder aufhören und im Moment würde ich am Liebsten auch gleich mit Teil 2 beginnen.

Wie schon erwähnt mochte ich Dixon überhaupt nicht. Es lag nicht daran, dass er ein Frauenaufreißer war. Ich hatte mir schon früh gedacht, dass etwas dahinter stecken musste und das war auch okay. Jeder verarbeitet anders und geht mit schwierigen Situationen anders um. Nein, seine wirren Gedankengänge fand ich irgendwie unpassend. Es hat irgendwie nicht zu der Person gepasst, die er ist und vor allem wie er sich im Laufe des Buches verändert. Denn je weiter ich dem Ende näher rückte, desto mehr schloss ich ihn tatsächlich ins Herz.

Juliet konnte ich von der ersten Sekunde nicht leiden, weshalb ich wahrscheinlich auch Dixon so abgeneigt war. Dagegen wärmte ich mich Madison auch gegen Ende immer mehr auf. Sie konnte ich zuerst schlecht einschätzen und wusste nie wirklich, was ich über sie denken sollte. Aber nun finde ich, dass sie ein wunderbarer Charakter ist.

Die Männerrunde - Dixon, Finch und Hunter - fand ich grandios. Es hat mir unfassbar viel Spaß gemacht Dixon dort hin zu begleiten, denn die Jungs sind echt witzig!

Insgesamt war der Schreibstil der Autorin wirklich gelungen. Ab der Mitte des Buches flogen nur noch die Seiten und das Ende kam viel zu schnell und schließt das Buch mit einem bösen Cliffhanger ab. Dass das Buch zum Größten Teil aus Dixons Sicht geschrieben wurde hat mir sehr gut gefallen. Es war mal etwas ganz anderes aus der Sicht des Mannes so eine Art von Geschichte zu erleben.

Von mir gibt es 4 von 5 Sternen, da das Ende mich dann doch sehr überzeugen konnte und ich Lust auf mehr Dixon habe und natürlich erfahren muss, wie es weitergeht nach diesem abrupten Ende.

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(112)

290 Bibliotheken, 14 Leser, 0 Gruppen, 91 Rezensionen

dystopie, jugendbuch, die perfekten, gene, zukunft

Die Perfekten

Caroline Brinkmann , Caroline Brinkmann
Fester Einband: 587 Seiten
Erschienen bei ONE, 25.08.2017
ISBN 9783846600498
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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(16)

47 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 16 Rezensionen

Mr. President - Macht ist sexy

Katy Evans , Nina Restemeier
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei LYX, 21.12.2017
ISBN 9783736305892
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Ich fand das Thema sehr interessant. Ich habe noch nie ein Buch über Politik und über die Kandidatur zum Präsidenten gelesen und da mich der Klappentext ein ganz kleines bisschen an die Serie Scandal erinnert hat, habe ich mal angefragt, ob ich es lesen dürfte. Und glücklicherweise durfte ich dann auch schon mit dem Lesen anfangen.

Das Cover finde ich sehr passend. Es hat die Neugierde in mir geweckt und ist schlicht, aber wirkt irgendwie unnahbar, sowie Matt Hamilton selbst. Zu dem Thema Präsidentschaftskandidatur ist es einfach ideal.

Das Buch beginnt mit einer Szene, die sich erst am Ende des Buches ereignet und erzählt von den wenigen Minuten kurz vor dem Ergebnis der Wahlen. Dieser Flash Forward war einfach total gelungen. Es war ein kurzer Einblick in welche Richtung dieses Buch gehen wird ohne irgendwie zu viel zu verraten.

Charlotte Wells ist die Tochter eines Senators, möchte aber nichts mit Politik am Hut haben. Sie arbeitet für eine Frauenorganisation und fühlt sich da auch genau richtig. Doch dann kandidiert Matt Hamilton als Präsident und lädt sie ein mit ins Wahlkampfteam einzusteigen. Sie kennt ihn schon seit ihrem elften Lebensjahr und nach diesem Angebot geraten ihre Vorsätze ziemlich ins Wanken, besonders als sie sich entschließt das Angebot anzunehmen. Die Anziehungskraft ist einfach so groß, dass sich schnell aus der anfänglichen Schwärmerei, die sie schon als Kind entwickelte, etwas Größeres wächst.

Auch wenn die schon oft vorgekommene Kombination aus einfaches liebes Mädchen und verbotener unwiderstehlicher Mann ziemlich Typisches ist, finde ich wurden auch die Charaktere sehr klassisch geschaffen.
Charlotte Wells ist jung und wunderschön. Sie ist unfassbar selbstlos, was mir sehr gut gefallen hat. Bevor sie an sich denkt, schiebt sie die Anderen und besonders das Land Amerika vor.
Matt Hamilton sieht unglaublich gut aus und ist ein großer Frauenschwarm. Er ist gefasst, diskret und ein Mann der mit Worten umgehen kann. Er hat eine richtige Vision und möchte die Welt in einen besseren Ort verwandeln. Dafür gibt er auch persönliche Opfer und möchte beispielsweise keine Frau mit ins Weiße Haus nehmen um ihr das dortige Leben, die ständige Gefahr die man als Präsident auf sich nehmen muss und das Alleinsein zu ersparen.

Der Schreibstil ist sehr einfach und flüssig zu lesen. Auch der Perspektivenwechsel zwischen Charlotte und Matt fand ich gelungen. Es war interessant auch mal Matts Sichtweise kennenzulernen und zu verstehen.
Was mir leider nicht gefallen hat, war, dass die Politik und die verbundene Handlung viel zu kurz kam. Es wurde zu sehr auf die Liebesgeschichte fokussiert und irgendwie hatte ich das Gefühl, dass sich die Szenen immer wieder wiederholten. Es wurde irgendwann ein wenig langweilig.
Auch die Verhaltensweise von Charlotte sobald sie Matt sah oder in seiner Nähe war hat mich irgendwann gestört. Es war zu übertrieben. Sie konnte nicht mehr klar denken, bekam weiche Knie und konnte sich nicht von ihm lösen. Immer wieder aufs Neue, was mich irgendwann gestört hat.

Genau das waren die Punkte, die die Geschichte leider etwas zurückgestuft hatten. Es gibt einfach so viele Bücher, die das um einiges Besser machen. Diese Liebe hatte für mich leider nichts Besonderes. Trotzdem bin ich mal auf den zweiten Band gespannt.


Von mir gibt es 3 von 5 Sterne.

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23 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

in der tiefe, keinthriller, elizabeth heathcote

In der Tiefe

Elizabeth Heathcote , Stefanie Fahrner
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Diana, 21.08.2017
ISBN 9783453292024
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Als ich das Cover dieses neuerschienenen Buches gesehen habe, hat mich direkt die Lust nach einem spannenden Psychothriller geweckt, der mir eine Gänsehaut hinterließ. Das Cover sowie der Klappentext fand ich schon sehr vielversprechend, weswegen ich mich auch sehr gefreut habe, als es dann bei mir zu Hause ankam.

Die Protagonistin namens Carmen trifft auf einen jungen Mann an einem Bahnhof, der ihr über den Tod von Zena spricht. Und dann spricht er von Tom, der in dem Mordfall als Verdächtigter galt und dass das Dorf immer noch denkt, er sei der Mörder gewesen. Das wirft sie so aus der Bahn, dass sie anfängt die Geschichte noch einmal aufzurollen und beginnt nach der Wahrheit zu suchen.

Ich muss im Vorfeld sagen, dass ich mich ein bisschen von den Kommentaren ablenken lassen hab. Das Buch wird als Psychothriller dargestellt und auch die Kommentare sprechen von einer Geschichte, die einem die Luft abschnürt. Ich hatte einen Thriller erwartet, der mir tatsächlich unter die Haut geht, aber ehrlich gesagt kam nicht einmal ein bisschen Spannung auf.

Die Charaktere waren nichts besonders, wenn nicht sogar etwas typisch. Es gab einfach nichts neues. Auch die Protagonistin war in Ordnung, aber sie hat mich einfach nicht verzaubert oder mit in die Geschichte genommen.

Eine Seite nach der anderen glitt ich über das Buch, aber es passierte einfach nichts. Sie fand ein paar Sachen heraus, die mich allerdings weder schockten noch großartig überraschten. Die einzige Szene, die dann wirklich spannend und packend sein sollte (was sie leider nicht war), ging dann auch gerade mal über zwei Seiten und endete viel zu abrupt.

Der Schreibstil war einfach, aber sehr flüssig. Man kam trotz fehlender Spannung gut voran und auch die Beschreibungen waren detailreich, aber nicht so, dass man es wieder sterbenslangweilig fand.

Das Ende war sehr vorausschauend. Ich glaube, ich wusste es schon grob bevor ich überhaupt die Hälfte des Buches erreicht hatte, was leider überhaupt nicht dafür spricht.

Zusammenfassend hat mich der Psychothriller leider überhaupt nicht überzeugt. Die Grundidee fand ich sehr gut und hat mich auch überhaupt zum Lesen gebracht. Die Geschichte nahm aber keine Fahrt auf, es gab nichts Geheimnisvolles oder Packendes was einen Leser irgendwie an das Buch hätte binden können. Dazu auch noch ein sehr vorausschauendes Ende.

Leider ein Flop für mich, weswegen ich nur gutgemeinte zwei Sterne vergeben kann.

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180 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 90 Rezensionen

new york, anna pfeffer, liebe, chatroman, cbj verlag

New York zu verschenken

Anna Pfeffer
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei cbj, 28.08.2017
ISBN 9783570173978
Genre: Jugendbuch

Rezension:

In die Aufmachung habe ich mich sofort verliebt. Die knallpinke Cover (hier sieht es eher rot aus) mit typischen New York Stickern verliehen mich einfach sofort dazu dieses Buch anzufragen.
Leider bemerkte ich erst als es ankam, dass es sich um einen Chatverlauf-Roman handelt, also besteht das ganze Buch sozusagen aus den WhatsApp Nachrichten von Anton und Liv. Ich muss einfach davor sagen, dass ich ehrlich gesagt nicht gerade ein Fan von solchen Romanen bin und eher auf den klassischen Erzählungsstil stehe.

Die Idee dagegen fand ich ziemlich gelungen und mal ein spannendes Experiment (jetzt mal abgesehen davon, dass sowas niemand machen würde im echten Leben). Genauso wie die beiden Protagonisten. Anton ist der reiche, selbstverliebte Idiot, während Liv eher zurückhaltend, ein tiefgründiger Mensch ist und bei der auch nicht der Sarkasmus fehlen darf. Die Beiden spielen einfach großartig zusammen, dass es eigentlich nie wirklich langweilig wird.

Trotzdem wiederholen sich die Themen irgendwann und ich hatte das Gefühl, ich wollte aus dem Chatverlauf am Liebsten ausbrechen und mal mit Liv oder Anton die Realität miterleben, anstatt nur immer SMS mitzulesen. Zwischendurch zog es sich deswegen und es wurde einfach etwas öde.

Trotzdem kam man schnell voran. Die Dialoge wurden wirklich gut geschrieben, sodass es auch unterhaltsam war. Vor allem waren auch die Themen aktuell (Liv bezog sich einmal auf die Serie Lucifer und es war einfach nur witzig!) und nachvollziehbar.

Ihr merkt schon selber, dass es schwierig ist einen Chatverlauf zu beurteilen. Ich bin mir sehr sicher, dass mir das Buch um einiges besser gefallen hätte, wenn es einen normalen Erzählungsstil gegeben hätte aus Liv oder Antons Sicht und meinetwegen nur ein paar Passagen an Nachrichten. Es ist einfach unheimlich schwer einen Chatverlauf so interessant und überzeugend über 300 Seiten rüberzubringen.

Das alles hatte dann auch zur Folge, dass ich einfach las und überhaupt nicht überlegte, was als Nächstes passieren oder wie das Buch enden könnte. Deswegen war ich dann doch irgendwie von dem Ende überrascht.

Die Bewertung fiel mir unfassbar schwer, wie diese ganze Rezension.
Aber ich hab mich nun für 3 von 5 Sternen entschieden.

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773 Bibliotheken, 13 Leser, 0 Gruppen, 187 Rezensionen

liebe, hamburg, petra hülsmann, restaurant, glück

Glück ist, wenn man trotzdem liebt

Petra Hülsmann
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 10.06.2016
ISBN 9783404173648
Genre: Liebesromane

Rezension:

Mein erster Roman von der Autorin Petra Hülsmann! Ich hatte wirklich keine hohen Erwartungen an dieses Buch. Ich bin davon ausgegangen, dass es wieder einer dieser kitschigen Romane, wo das Ende total voraussehbar ist. Und vielleicht hatte ich damit auch gar nicht so Unrecht und trotzdem habe ich mich sehr unterhalten gefühlt.

Isa ist ein Gewohnheitsmensch und hat eine fest eingeplante Routine, von der sie nie abweicht. Wenn jemand ihr dazwischen tritt und diese Planung ins Chaos stürzt, verliert sie den Halt. Und genau da kam Jens um die Ecke und ehe sie sich versieht, passieren immer mehr Sachen, die ihr Leben ganz schön zum wackeln bringen.

Sie ist eine süße Protagonistin, aber ganz anders als ich. Während sie sich an ihren geregelten Alltag klammert, würde ich irgendwann durchdrehen, wenn ich jeden Tag die gleiche Suppe von Mr. Lee essen müsste und immer nur das befolgen würde, was auf meinem Plan steht (gut, damit würde ich vielleicht auch mal mehr schaffen). Deswegen konnte ich sie zwar verstehen, aber nicht immer ganz nachvollziehen, da ich nun mal ganz anders mit dem Leben umgehe.

Trotzdem habe ich mich direkt in sie und ihre vielen Blumen verliebt! Sie ist einfach so herzlich, manchmal ein bisschen naiv und so voller Liebe. Besonders gut hat mir ihr Glücksmomente-Glas gefallen. Eigentlich eine wirklich schöne Idee, immer die schönen Momente am Tag festzuhalten und sich am Ende des Jahres an die Zeiten zu erinnern.

Aber alle Charaktere haben mir gut gefallen. Besonders Knut hat mich oft zum Lachen gebracht mit seinem hamburgischen Akzent ("Moinsen ihr Flachpfeifen") und seinem etwas draufgängerischen Fahrstil. Und dann natürlich Jens, der einfach ein guter Kerl ist und meinen Magen mit seinem wundervollen Essen beim Lesen oft zum Knurren gebracht hat.

Den Roman hatte ich im Handumdrehen durchgelesen. Er liest sich sehr flüssig und deshalb merkt man kaum, wie die Seiten fliegen. Der Schreibstil ist schlicht und trotzdem ein perfekter Stil für einen einfachen Liebesroman mit viel Witz und Charme.

Die Handlung war jetzt nicht außergewöhnlich oder mit Spannung überladen. Trotzdem habe ich es genoßen ihn zu lesen, was vielleicht ein kleines bisschen daran lag, dass ich ihn am Strand gelesen habe, aber trotzdem hat es mir irgendwie gefallen.

Es ist kein Meisterwerk des Tiefgangs oder der Emotionen, aber ich finde, dass sollte man bei so einem Roman nicht voraussetzen. Bis auf ein paar kleine Schwächen, würde ich denen dieses Buch empfehlen, die auf der Suche nach einem leichten Liebesroman sind und trotzdem nicht auf zu viel Kitsch stehen.


Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.

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145 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 86 Rezensionen

liebe, unfall, weihnachten, abschiedsbrief, winter

Morgen ist es Liebe

Monika Maifeld
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Knaur, 01.09.2017
ISBN 9783426654323
Genre: Liebesromane

Rezension:

Das Cover dieses Buches hat mich sofort verzaubert. Die wunderschönen Herbstfarben und der Schnee haben mich sofort in eine herbst-winterliche Atmosphäre gebracht und ich musste mich sofort bei Vorablesen für dieses Buch bewerben. Natürlich hat auch der Klappentext ein großes Interesse geweckt und spätestens bei der Leseprobe wusste ich, dass ich dieses Buch unbedingt lesen muss.

Die Internistin Alexandra fährt nach einer Feier mit ihren Kollegen spät abends durch die Weinberge zu ihrer Mutter und kommt dort vom Weg ab. Bevor das Auto in Flammen aufgeht, zieht Martin sie aus dem Wrack heraus und rettet ihr das Leben. Nur wenige Minuten vor dem Unfall wollte er sich mit ein paar Tabletten das Leben nehmen. Bevor allerdings der Krankenwagen eintrifft, flüchtet er und ist spurlos verschwunden.

Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Besonders Alexandras Mutter Martha hat sich mit ihren verrückten Hüten in mein Herz geschlossen. Und dann ist da noch Mr. Spock, der Hund von den Novaks. Ist das nicht der perfekte Name? Ich habe mich sofort verliebt.

Martin hat sehr gut in seine Rolle gepasst, Alexandra dagegen konnte ich nur schwer einschätzen und gefiel mir nicht ganz so sehr. Auch die Dialoge zwischen ihr und ihrer Mutter kamen mir irgendwie steif rüber und die Emotionen erreichten mich leider überhaupt nicht.

Das Setting fand ich toll. Es spielt an der Mosel, direkt an der luxemburgischen Grenze. Da ich selbst an der Mosel wohne, fand ich es natürlich herrlich, wenn von der Marienstatue oder dem Moselufer gesprochen wurde.

Die weihnachtliche Stimmung war sehr verlockend, da es auch momentan ziemlich herbstlich und Weihnachten gar nicht mehr so weit weg ist. Besonders gelungen fand ich es, dass auch auf die anderen Charaktere ein Fokus gelegt wurde und gezeigt wurde, wie diese mit ihren Schwierigkeiten um Weihnachten fertig wurden.

Außerdem musste ich so lächeln, als Martha anfing über polnische Traditionen und Weihnachtsessen zu reden. Denn genau wie im Buch läuft auch bei mir zu Hause Weihnachten ab (im Großen und Ganzen). Fand ich super süß!

Ein negativer Punkt, der mir noch aufgefallen ist, war die Beziehung zwischen Martin und Alexandra. Mir hat irgendwie die Verbindung zwischen den beiden und einfach Momente für eine Entwicklung der Gefühle gefehlt. Es kam mir irgendwie zu plötzlich und aus dem Nichts heraus.
Das Ende dagegen fand ich wieder toll und einfach unfassbar süß. Ja, ich alter Romantiker, hihi.

Es war ein sehr harmonischer und liebenswürdiger Roman mit schönen Wendepunkten und einem tollen Thema. Liebe, Hilfsbereitschaft, Familie und besonders Hoffnung sind alles in diesem Buch enthalten und zaubern eine bezaubernde Geschichte.

Bis auf ein paar Schwächen kann ich nicht anders, als dem Buch 4 von 5 Sternen zu geben.

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77 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

pakistan, taliban, anschlag, erziehung, bildung

Ich bin Malala

Malala Yousafzai , Christina Lamb , Sabine Längsfeld , Margarete Längsfeld
Flexibler Einband: 440 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.10.2015
ISBN 9783426788271
Genre: Biografien

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1.449 Bibliotheken, 57 Leser, 2 Gruppen, 291 Rezensionen

fantasy, prinz, der kuss der lüge, prinzessin, attentäter

Der Kuss der Lüge

Mary E. Pearson ,
Fester Einband: 560 Seiten
Erschienen bei ONE, 16.02.2017
ISBN 9783846600368
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der Kuss der Lüge ist ein sehr verbreitetes Buch unter den Bloggern und ich konnte es mir nicht nehmen, dem Hype nicht zu folgen und mir selber ein Bild von der Reihe Die Chroniken der Verbliebenen zu machen. Neben dem wirklich schönen Cover hat auch der Klappentext ein Interesse in mir geweckt, sodass das Buch viel zu schnell in meinem Warenkorb landete und ich es nun mit in meinen Urlaub genommen habe.

Das Setting hat mir gut gefallen. Vorne im Buch gibt es eine schöne Karte von der Welt von Lia und so konnte man sich gleich das Königreich und die Welt drumherum viel besser vorstellen. Die ersten Seiten fand ich sehr gelungen. Doch je mehr man las umso träger wurde die Geschichte und es gab wirklich Momente, wo man sich zum Lesen überreden musste, weil kaum etwas passierte.

Lia konnte ich irgendwie schwer einschätzen, aber sie gefiel mir immer besser. Ich mochte, dass sie so tough und selbstbewusst ist und gerne ihre Meinung auch preisgibt. Trotzdem ist sie sehr hilfsbereit, liebevoll und lässt auf keinen Fall ihre engsten Menschen im Stich. Dazu ist sie sehr emotional. Genau das was einen Menschen ausmacht.


Aber zurück zur Geschichte. Es ging sehr leicht und voraus schaubar weiter bis zu einem Moment, wo ich total schockiert war. Die Autorin hatte es tatsächlich geschafft mich zu täuschen und mich mit einem Plottwist völlig zu überrennen. Ich frage mich immer noch, ob ich einfach unaufmerksam gelesen habe oder sie einfach grandios ist (wahrscheinlich letzteres)!


Und ab genau diesem Moment konnte ich nicht mehr aufhören, denn ich wollte unbedingt wissen wie es weiter geht. Lia ging durch Höhen und Tiefen. Jeder andere an ihrer Stelle hätte wahrscheinlich schon längst aufgegeben, aber sie hielt durch und verlor nicht eine Sekunde ihren Stolz.
Sie führte einen durch eine magische Welt und ließ den Leser diese mit ihr entdecken.

Auch wenn es schwierige Passagen gab, hat mich die Geschichte irgendwie gepackt und lässt mich immer noch nicht los. Ich kann es kaum abwarten den zweiten Teil endlich zu beginnen und endlich dem Cliffhanger, mit dem das erste Buch endet, zu entkommen.


Ich vergebe trotz ein paar Schwächen 5 von 5 Sternen.

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73 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 40 Rezensionen

berlin, thriller, uwe wilhelm, brutal, thrille

Die sieben Farben des Blutes

Uwe Wilhelm
Flexibler Einband
Erschienen bei Blanvalet, 17.07.2017
ISBN 9783734103445
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Klappentext hat ein großes Interesse bei mir geweckt und die Tatsache, dass Helena Farber, die Protagonistin, auch noch Staatsanwältin ist, fand ich gleich noch viel spannender als kleiner Jura Student. Und ich wurde auch tatsächlich nicht enttäuscht. Der Thriller packte mich schon sehr früh und zog mich in seinen Bahn, sodass ich das Buch nur schwer zur Seite legen konnte.

Die Protagonistin, wie schon erwähnt, ist Helena Faber, jüngste Staatsanwältin in Berlin. Eine sehr willensstarke und bewundernswerte Frau, die mir schon recht früh gut gefiel. Auch wenn es Momente gab, an denen ich ihre Entscheidungen nicht ganz nachvollziehen konnte und vielleicht sogar mal den Kopf schüttelte, sympathisierte ich mit ihr im Großen und Ganzen. Sie ließ sich nicht so schnell von einer Sache abbringen lassen und setzte sich durch, was ich wirklich toll fand. Ich hätte mir an manchen schwierigen Stellen, wo der Charakter sehr gelitten hat (ich möchte nichts Spoilern), mehr Einblick in ihre Gedanken und Gefühle gewünscht. Das fand ich, ist manchmal einfach zu kurz gekommen.

Auch die anderen Charaktere waren sehr gelungen, genauso wie der Bösewicht des Thrillers Dionysos persönlich. Eine sehr gerissene Person und ein typischer Psychopath. Bei ihm hätte ich mir auch noch ein bisschen mehr gewünscht. Man erfuhr irgendwie zu wenig über Dionysos selber, über seine Vergangenheit und wie er zu all dem gekommen ist.

Die Geschichte war ebenso spannend, wie auch teilweise sehr grausam beschrieben, dass man selber als Frau schon mal schlucken musste. Der Autor besitzt ein sehr detaillierten Schreibstil und trotzdem schienen die fast 500 Seiten viel zu schnell vorbei gewesen zu sein.
Sehr interessant war die Verbindung zur griechischen Mythologie. Ich habe noch nie von einem Thriller gehört, in dem eine griechische Gottheit thematisiert wurde. Außerdem hat mir auch der Bezug zu der aktuellen Politik, sowie des Themas Frauenhass und Antifeminismus fasziniert. Ich finde es wichtig, diese Themen zu besprechen und ich finde, da hat Uwe Wilhelm das super eingebracht.

Der Schluss endet mit einem Cliffhanger, was ich sehr überraschend fand, mir aber gut gefallen hat. Natürlich hat es mich nicht davon abgehalten mal zu recherchieren und tatsächlich ist dieser Thriller der Auftakt einer Trilogie. Ich bin daher sehr gespannt, wie es mit Helena Faber weitergeht.

Für mich ist Die sieben Farben des Blutes ein sehr beeindruckender Thriller mit einer sehr spannenden und einer etwas anderen Geschichte. Ich persönlich würde dem Buch 4,5 Sterne geben. Da das klassische Bewertungssystem keine Kommastellen hat, habe ich mich dazu durchgerungen dem Buch sogar 5 Sterne zu geben.

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(53)

82 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 39 Rezensionen

freundschaft, spreewald, sommer, erste liebe, liebe

Kieselsommer

Anika Beer
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei cbj, 24.07.2017
ISBN 9783570157732
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Eigentlich befinde ich mich mit diesem Buch in einem Genre, das mir nicht ganz so zusagt. Trotzdem wollte ich es mal mit diesem Roman probieren. Ich fand es hat sich ganz süß angehört und das Cover finde ich auch sehr schön.
Es war eine nette Geschichte über die erste große Liebe und vor allem die mit ihr verbundene Eifersucht. Der Roman spielte im Spreewald und meiner Meinung hat es die Autorin geschafft diesen Ort einfach magisch darzustellen. Vielleicht ist dieser Ort auch magisch (Ich war leider noch nie da), aber sie beschreibt die Umgebung und vor allem das Ferienhaus, worin die beiden Mädchen zwei Wochen gemeinsam verbringen, einfach so detailliert und auf eine besondere Weise, dass man am Liebsten die Koffer packen und auch zu dem Häuschen fahren würde.
Was diese schöne Stimmung leider etwas kaputt gemacht hatte, waren die ständigen Konflikte und die viel zu übertriebene Eifersucht. An manchen Momenten war es einfach zu unrealistisch und hat mich sehr gestört. Außerdem hat mir ein wenig mehr Handlung gefehlt, ganz zu Schweigen von der Entwicklung der Beziehung des Paars, dass in der Geschichte zu kurz kam.
Die Charakterwahl fand ich sehr gelungen. Tilda und Ella waren sehr verschieden, aber das machte ihre Freundschaft zu etwas Besonderem. Tilda ist selbstbewusster und passt immer auf die zarte zerbrechliche Freundin auf, während Ella eine kleine Träumerin ist.
Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Man kam ziemlich gut und schnell durch das Buch durch, da es sehr flüssig und angenehm geschrieben wurde.
Trotzdem war es meiner Meinung nach eine zu flache Geschichte und vielleicht eher an eine jüngere Zielgruppe gerichtet, auch wenn es dann für jüngere Mädchen wieder zu ereignislos wäre. Es war ein nettes Sommerbuch für zwischendurch.

Dementsprechend gibt es leider nur 3 von 5 Sternen.

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(41)

65 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 33 Rezensionen

liebe, das glück und wir dazwischen, taylor jenkins reid, paralleluniversum, schicksal

Das Glück und wir dazwischen

Taylor Jenkins Reid , Babette Schröder
Flexibler Einband
Erschienen bei Diana, 26.06.2017
ISBN 9783453291775
Genre: Liebesromane

Rezension:

Ich muss sagen, als ich die ersten Seiten gelesen habe, hat mich eine Welle der Skepsis überrannt und ich war nicht gerade erpicht auf die ganze Geschichte. Dazu muss ich vielleicht noch erwähnen, dass es auch mein erstes Werk von der Autorin ist und ich nicht wusste, was mich erwartet. Ich weiß nicht, ob es an der Enttäuschung von meinem vorigen Roman "Kieselsommer" lag oder an dem Prolog, der eher zu einer Vorstellung der Protagonistin diente (man hätte es irgendwie eleganter lösen können, es war zu offensichtlich), etwas schien mich jedenfalls zu hemmen. Trotzdem zwang ich mich weiter zu lesen und ich wurde nicht enttäuscht.

Hannah überzeugte mich dann doch sehr schnell und ich konnte mich gut in ihre Geschichte einfinden. Sie ist eine selbstbewusste und willensstarke Person, die einfach noch nicht ihren Weg gefunden hatte. Auch die Erzählweise der Autorin hat mir gut gefallen. Es handelt sich dabei um einen sehr flüssigen Schreibstil und trotzdem vollgepackt mit vielen Emotionen und Dramatik. Irgendwann gelangte man einfach zu einem Punkt, wo man das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte.

Die Geschichte beginnt mit der Rückkehr von Hannah in Los Angeles und geht bis zu einem bestimmten Punkt in Hannahs Leben, wo sie vor eine Entscheidung steht. Ab dann wird alles Weitere in zwei Erzählungssträngen weiter erzählt. Was wäre passiert wenn sie in der Bar geblieben wäre? Was wäre passiert, wenn sie mit Gabby nach Hause gegangen wäre?
Die Idee fand ich unfassbar gut. Es hat den ganzen Roman so interessant gemacht. Und auch wenn in beiden Geschichten Parallelen auftauchten, konnte man immer gut beide Handlungen trennen, weil sie doch markante Unterschiede hatten und es somit auch nie langweilig wurde.

Die Charaktere waren auch sehr gelungen. Alle wurden sehr realistisch und vor allem lebensnah dargestellt. Es wurden also nicht immer alle Entscheidungen beschönigt, sondern einfach gezeigt, wie es nun mal im wahren Leben so ist und dass es sich doch nur um Menschen handelt. Den einzigen Kritikpunkt muss ich leider an die Familie von Hannah vergeben. Ich konnte ihre Gedanken oft nicht nachvollziehen und besonders ihre plötzliche Offenheit gegen Ende hat mich etwas stutzig gemacht. Etwas anderes war dagegen, dass ich sie einfach nicht sympathisch fand und mich oft über sie geärgert habe, wie wenig Feingefühl sie zeigten.

Auf das Ende war ich sehr gespannt und ich wurde wieder nicht enttäuscht. Die Autorin führte den Roman zu einem harmonischen Ende und ließ mich mit einem Lächeln auf den Lippen das Buch zu klappen.


Von mir gibt es 5 von 5 Sternen.

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(596)

1.277 Bibliotheken, 30 Leser, 3 Gruppen, 223 Rezensionen

raumschiff, liebe, these broken stars, jugendbuch, amie kaufman

These Broken Stars. Lilac und Tarver

Amie Kaufman , Meagan Spooner , Stefanie Frida Lemke
Fester Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 27.05.2016
ISBN 9783551583574
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ich bin auf die Reihe ehrlich gesagt erst auf Instagram aufmerksam geworden und hab sie nach so vielen Posts anderer Blogger einer anderen netten Bookstagramerin abgekauft. Nun habe ich den ersten Band in zwei Tagen trotz Hausarbeit verschlungen und am Montagabend beendet.

Mich erinnerte die Geschichte irgendwie am Anfang etwas an The 100 und natürlich an Titanic. Das Setting hat mir unfassbar gut gefallen. Ich kann mich gar nicht mehr an meinen letzten Science-Fiction artigen Roman erinnern, weswegen ich mich umso mehr freute, als das Buch an der Reihe war.

Lilac und Tarver waren mir von Anfang an sehr sympathisch. Lilac ist natürlich das Mädchen aus einem hohen Rang und spielt sich dementsprechend etwas auf, aber man konnte schon früh erkennen, was eigentlich hinter ihr steckt. Dagegen ist Tarver der geborene Held. Unfassbar lieb und der perfekte Beschützer. Es waren genau die Protagonisten mit den jeder mitfiebern möchte und die jeder ins Herz schließt.



„Ich weiß, dass sie mit mir spielt, nur kenne ich die Regeln nicht und sie hat alle Karten auf der Hand. Aber es ist mir egal, dass ich verliere. Wenn sie will, ergebe ich mich sofort.“



Der Schreibstil war toll. Es war sehr flüssig zu lesen und trotzdem voller Details, dass man sich alles problemlos vorstellen konnte und beinahe mit ins Buch gezogen wurde.

Auch der Verlauf der Geschichte hat mich gefesselt. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, weil einfach alles so gut gepasst hat und man einfach wissen wollte, wie es mit den Beiden weitergeht. Kurz vor dem Ende geriet leider dieser Fluss etwas ins Straucheln. Dem Buch wurde etwas Unheimliches hinzugefügt und der Schluss nahm dann einen völlig unerwarteten Lauf. Da konnte ich nicht mal eine Träne unterdrücken und ich bin wirklich nicht so nah am Wasser gebaut.

Und trotzdem habe ich noch so viele Fragen, die einfach nicht beantwortet wurden und ein unbefriedigendes Gefühl ist geblieben. Es fühlt sich so an, als hätte ich ein paar Sachen einfach nicht verstanden und ich hoffe, dass es vielleicht am Rande im nächsten Band beantwortet wird, auch wenn im nächsten Buch zwei andere Charaktere die Hauptpersonen sein werden.

Trotzdem hat mich das Buch überzeugt. Es ist eine wirklich schöne Geschichte und das Universum was von den beiden Autorinnen geschaffen wurde gefällt mir unfassbar gut. Ich bin sehr gespannt auf die Folgebänder und werde euch darüber auf jeden Fall berichten.



Von mir gibt es 5 von 5 Sternen.

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(358)

838 Bibliotheken, 20 Leser, 1 Gruppe, 120 Rezensionen

liebe, sirenen, kiera cass, meer, sirene

Siren

Kiera Cass , Christine Strüh , Anna Julia Strüh
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei FISCHER Kinder- und Jugendtaschenbuch, 13.10.2016
ISBN 9783733502911
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Viele von euch sind wahrscheinlich genauso wie ich mit der Autorin Kiera Cass durch die Selection-Reihe vertraut und genau aus dem Grund ist mir wahrscheinlich das Buch ins Auge gefallen (mal abgesehen von dem schönen Cover).

Außerdem fand ich, ist das Thema mal etwas ganz anderes. Ich hab bisher nur ein einziges Buch über Meerjungfrauen gelesen, als ich noch ein Kind war und über Sirenen erst recht nicht und genau deswegen war ich sehr gespannt was die liebe Kiera Cass wieder gezaubert hat.

Es geht um die wunderschöne Kahlen, die bei einem Schiffsunglück ihre ganze Familie verliert und beinahe selbst stirbt. Durch die See bekommt sie allerdings eine zweite Chance und muss dieser für hundert Jahre als Sirene dienen. Die Stimme einer Sirene bringt einem Menschen den Tod, weshalb sie nicht sprechen darf und an Land schweigen muss. Dann trifft sie auf den sympathischen Akinli, der sie auch ohne Worte zu verstehen scheint und ohne es zu wollen, verliebt sie sich in ihn.

Durch ihren sehr einfachen und flüßigen Schreibstil habe ich sehr schnell in die Geschichte eingefunden und konnte mich von Anfang an sehr gut mit Kahlen identifizieren. Ich fand es sehr gelungen, wie sie um dieses schwierige Leben doch eine Geschichte aufgebaut hat, die zwar etwas langsam, aber doch sehr süß und irgendwie melancholisch war.

Auch die Beziehung zwischen Akinli und Kahlen hat mir gut gefallen. Sie entwickelte sich langsam und nicht zu kitschig, auch wenn ich den Beiden mehr Zeit geschenkt hätte im Verlauf des Buches. Mich hat etwas gestört, dass sie zum größten Teil nur über die gemeinsame Zeit gedacht hat und im Grunde genommen gar nicht so viel gemeinsam verbracht haben. Da wurde meiner Meinung nach der Fokus zu sehr auf Kahlen und ihre Schwestern gelegt.

Kurz vor dem Ende wurde es dann doch etwas träger, weil die Trauer von Kahlen zu sehr im Vordergrund stand und nichts mehr passierte, was die Spannung angetrieben hat. Das Ende daraufhin war etwas klischeehaft, da möchte ich euch aber gar nichts mehr zu verraten.

Für mich war es ein süßes Jugendbuch mit einer schönen Idee, aber nicht genug Überzeugung. Mir hat ein wenig Handlung gefehlt und trotz des schönen Schreibstils und der sympathischen Charaktere ist es keine Geschichte die einen umhaut.


Von mir gibt es 3 von 5 Sternen.

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288 Bibliotheken, 9 Leser, 1 Gruppe, 94 Rezensionen

thriller, haus, psychothriller, spannung, the girl before

The Girl Before

JP Delaney , Karin Dufner
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Penguin, 25.04.2017
ISBN 9783328100997
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Ich muss gestehen, dass ich sehr gespannt auf dieses Buch war und es doch mit Vorsicht genoßen habe, denn ich bin nicht gerade mit vielen Thrillern vertraut. Das Cover hat mich sofort angesprochen, genauso wie der Klappentext, der auf eine spannende und düstere Geschichte hindeutet. Vielleicht schraubt genau dieser auch deswegen die Erwartungen ein wenig zu hoch.


Der Thriller wird aus zwei Perspektiven erzählt. Emma lebt in der Vergangenheit und Jane erzählt ihre Geschichte in der Gegenwart. 
Beide Frauen erleiden einen Schicksalsschlag und möchten einen Neustart in dem hochmodernen Haus in der Folgate Street Nummer 1 beginnen. Liegt es an der kahlen Einrichtung, der intelligenten Technologie oder doch an dem mysteriösen Vermieter? Etwas scheint zumindest nicht zustimmen. Eine Geschichte scheint sich zu wiederholen, als Jane erfährt, wie ihre Vormieterin gestorben ist und anfängt die Wahrheit aufzudecken.


Während des ganzen Buches habe ich auf die unheimliche Spannung gewartet, die sich kaum aufbaute. Die Geschichte entwickelte sich nur langsam und alles was Jane aufdeckte, kam nur träge bei dem Leser an. Es gab nichts das mich richtig schockierte und mich irgendwie an das Buch fesselte, wie man es bei einem Thriller erwartet. Das Ende war zwar etwas überraschend, aber ging trotzdem nicht wirklich unter die Haut.


Auch zu den Charakteren fand man schwer eine Verbindung. Während ich zu Jane, trotz ihrer Naivität, ein sehr neutrales Gefühl hegte, wurde mir Emma von Seite zur Seite unsympathischer.
Trotzdem hat mir der Wechsel zwischen den beiden sehr gut gefallen und er wurde auch sehr gut umgesetzt. Die Geschichten schienen sich zu ergänzen und somit entstand ein wunderbarer Übergang von Kapitel zu Kapitel. Auch die starken Parallelen haben mir gut gefallen.


Der Schreibstil des Autors ist sehr einfach und gut verständlich. Das Buch ist folglich sehr angenehm und flüssig zu lesen. Trotzdem hat es für mich nicht gereicht.


Mein Fazit lautet für dieses Buch: 
In The Girl Before steckt eine sehr interessante Geschichte mit einem großen Potenzial, dass meiner Meinung nach, nicht ganz ausgeschöpft wurde. Durch naive Charaktere, fehlende Spannung und kaum vorhandenen Thrilleratmosphäre konnte es mich leider nicht überzeugen. Für mich leider nur ein mittelmäßiges Buch.


Von mir gibt es nur 3 Sterne.

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877 Bibliotheken, 12 Leser, 4 Gruppen, 105 Rezensionen

entführung, raum, gefangenschaft, vergewaltigung, emma donoghue

Raum

Emma Donoghue , Armin Gontermann
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Piper, 12.11.2012
ISBN 9783492301299
Genre: Romane

Rezension:

Von dem Roman "Raum" habe ich schon lange gehört. Es ist ein sehr spezielles, dafür aber ein besonderes Buch, was nicht einfach an einem vorbei geht. Viele haben es mir empfohlen und als ich dann eines Nachts die Oscars live geguckt habe und bemerkte, dass es immer wieder besprochen und dann auch noch verfilmt wurde (mit vielen Nominierungen und einen Oscar für Brie Larson), lief ich am nächsten Tag direkt in die nächste Buchhandlung und kaufte es mir (leider gab es nur noch die Filmausgabe).

Trotzdem blieb das Buch ziemlich lange auf meinem SUB liegen, aber jetzt hatte ich endlich die Zeit mich ihm zu widmen und ich bin wirklich total fasziniert.

Der komplette Roman wird aus der Sicht des fünfjährigen Jack erzählt, der mit seiner Mutter in einem Raum lebt und noch nie mit jemanden anderen als ihr gesprochen hat. Dementsprechend ist der Schreibstil auch auf ihn angepasst, was am Anfang etwas irritierend und gewöhnungsbedürftig ist, aber genau aus diesem Grund auch einfach besonders. Mir kam es aber so vor, als würde Jacks Sprache sich im Laufe des Buches entwickeln und sich verbessern, was ebenfalls bemerkenswert ist für die Autorin.

Mir gefällt unglaublich gut, wie gezeigt wird, was einem Fünfjährigen alles so auffällt, wie für ihn alles wirkt und wie er denkt. Gerade weil sie sich beide in einer ganz besonderen Lage befinden, was Jack natürlich nicht weiß, denn er wurde in Raum geboren und hat nie etwas anderes gesehen.

Jack ist mir sehr sympathisch und aus meiner Sicht ein unfassbar schlauer Junge. Da er seine fünf Jahre sehr beschränkt aufgewachsen ist, fehlen ihm besondere Entwicklungsstufen wie zum Beispiel das Verhalten in der Gesellschaft. Dementsprechend versteht der Leser auch oft schneller als Jack selber. Zum Beispiel, dass seine Ma vor Jahren entführt, in Raum gesperrt und misshandelt wurde. Auch wenn die Geschichte auf so etwas Traurigem und Erdrückenden basiert, erwacht sie durch Jack zum Leben.


„Einer der größten Triumphe der neueren Literatur.“

New York Times



Ich möchte euch auch gar nicht mehr von dem Inhalt verraten. Wer hier ein Thriller erwartet, wird enttäuscht. Es ist ein Roman der auf einer grausamen Geschichte basiert und zeigt, wie sich so ein Leben entwickeln kann. Es ist ein Buch mit Tiefgang. Es regt zum Denken an und man fängt an, die Welt mit anderen Augen zu betrachten.

Für mich ist es ein besonderes Buch. Es ist mir sehr ans Herz gewachsen, auch wenn ich nicht sagen kann, dass es mein Lieblingsbuch ist. Die Atmosphäre ist erdrückend und die Charaktere befinden sich in einer Situation über die man nicht nachdenken möchte. Es wäre eine Schande, wenn ich sagen würde, dass es mein Lieblingsbuch ist oder nicht? Mich verzaubert einfach, was die Autorin daraus gemacht hat. Es ist etwas ganz anderes und als ich es beendet hatte, saß ich erstmal eine Stunde auf meinem Bett und habe meine Gedanken kreisen lassen. Es hat mich einfach berührt.

Ich würde es jedem empfehlen, der auf der Suche nach Tiefgang und etwas ganz Besonderem ist. Es ist kein einfaches Thema, aber was Emma Donoghue daraus gemacht hat, ist großartig!


Von mir gibt es 5 von 5 Sternen.

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116 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

liebe, trauer, sms, sofie cramer, sm

SMS für dich

Sofie Cramer
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 26.08.2016
ISBN 9783499290206
Genre: Romane

Rezension:

Bevor SMS für dich ins Kino gekommen ist, kannte ich das Buch überhaupt nicht. Erst durch die Werbung für den Film stieß ich auf das Buch und meine Neugierde war geweckt. Selbstverständlich wollte ich mir den Film erst nachdem ich das Buch gelesen habe schauen. Bis jetzt habe ich das auch gut eingehalten, trotzdem verstaubte das Buch viele Monate auf meinem SUB (= Stapel ungelesener Bücher). Ich habe mich endlich zu dem Abbau dieses Stapels herangemacht und dieses Buch so zügig es ging durchgelesen.

Clara ist mir eine sehr sympathische junge Frau, die allerdings in Trauer um ihren verstorbenen Verlobten versinkt. Als sie sich endlich aufraffen kann, beginnt sie SMS an die alte Nummer von Ben zu schicken und ist sich dabei nicht im klaren, dass die Handynummer schon längst wieder neu vergeben wurde und die Nachrichten bei Sven landen.

Die ersten 150 Seiten vergehen nur langsam. Es wird schön gezeigt, wie Clara trauert und trotzdem versucht ihr Leben wieder auf die Reihe zu bekommen, aber ohne irgendwelche Ereignisse, die den Leser packen. Genauso bei Sven. Es wird beschrieben, wie er auf die Nachrichten reagiert, aber wirklich interessant und packend ist es nicht. Es zieht sich viel zu sehr, bis dann endlich Sven zum Handeln ansetzt und etwas Spannung aufgebaut wird.

Auch die Zeit, die die beiden zusammen verbringen ist im Verhältnis zu den Vorgeschichten viel zu kurz. Mir fehlt einfach die langsame Entwicklung einer Verbindung zwischen den Beiden. Das Ende kommt einfach viel zu schnell und drastisch, ohne jeglichen Tiefgang, was man bei so einer berührenden Geschichte irgendwie erwartet.

Auch wenn ich beide Charaktere wirklich liebenswert fand, konnte ich mit beiden nicht wirklich anknüpfen, was mir normalerweise überhaupt nicht schwerfällt. Ich fürchte, alles wurde viel zu oberflächlich gehandhabt.

Der Schreibstil dafür ist sehr angenehm und gut zu lesen. Die Autorin schreibt im Perspektivenwechsel zwischen Clara und Sven, was finde ich für den Roman auch nötig war, um besonders Svens Anliegen zu zeigen.

Mir hat die Idee von Sofie Cramer unfassbar gut gefallen, weshalb ich überhaupt zu diesem Buch gegriffen habe. Die Umsetzung dagegen war eine ganz andere Sachen. Bei so einer Thematik ist viel mehr Tiefgang und Entwicklung erforderlich, damit man den Leser fesselt und die Geschichte gut rüberkommen kann. Jemand der sehr leichte Kost mag, ist dieses Buch vielleicht für ihn das Richtige!

Ich kann leider nur 2 von 5 Sternen vergeben.

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76 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 48 Rezensionen

curtis sittenfeld, vermählung, stolz und vorurteil, adaption, jane austen

Vermählung

Curtis Sittenfeld , Sabine Schilasky
Flexibler Einband: 600 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 12.06.2017
ISBN 9783959671149
Genre: Liebesromane

Rezension:

Jane Austens 'Stolz und Vorurteil' gehört selbstverständlich neben Harry Potter zu meinen Lieblingsbüchern, obwohl es noch gar nicht so lange her ist, dass ich das Buch zum ersten Mal in meinen Händen gehalten habe. Es hat mich sofort verzaubert. Elizabeth ist einer der bewundernswertesten Charaktere, die mir begegnet sind, besonders in dieser schwierigen Zeit zu der die Geschichte der Bennets spielt. Auch wenn der Roman von Jane Austen unfassbar alt ist, schafft sie es mit ihrer lebendigen Sprache einen zu packen.
Natürlich war ich dann Feuer und Flamme, als ich von der Adaption 'Vermählung' von Curtis Sittenfeld hörte und lief gleich zur nächsten Buchhandlung.

Nach den ersten Seiten begann ich schon unbewusst die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen der Adaption und dem Original zu suchen. Nicht nur in der Geschichte, sondern auch in den verschiedenen Charakteren.
Im Jahre 2013 ist Liz um einiges älter und wohnt in New York, genauso wie Jane, während der Rest der Bennets in Cincinnati wohnt und ihren Tätigkeiten nachgehen. Liz ist in der heutigen Zeit Journalistin, Jane ausgebildete Yogalehrerin und die beiden Problemkinder Kitty und Lydia haben ihre Liebe im Crossfit Training entdeckt. Besonders Mr. Bennet hat mir gut gefallen, denn er wurde in der neuen Version kaum verändert und ist seinem Charakter treu geblieben.

Die erste Begegnung mit Mr. Chip Bingley und mit Darcy hat mir sehr gut gefallen. Es ähnelte sehr der älteren Version und trotzdem wurde sie gut in unsere Zeit übertragen. Natürlich durften die berühmten Worte Darcys über die Bennet Schwestern und besonders über Elizabeth nicht fehlen. Die Arroganz in der Adaption von Mr. Darcy war also kaum zu übersehen.

Die Geschichte entwickelte sich auch gut. Liz hatte mit vielen Problemen mit ihrer Familie zu kämpfen und trotzdem zögerte sie nicht einen Moment ihnen zu helfen, auch wenn sie nicht ein Stück Dankbarkeit von ihnen zurückbekam. Jane dagegen hatte ihre ganz eigenen Schwierigkeiten.
Bis kurz vor dem Ende konnte ich das Buch kaum aus der Hand halten und fand es wirklich gut umgesetzt. Bis auf ein paar kleine Momente, wo ich mich doch sehr fremdbeschämt hatte für Lydia und Kitty, hatte Sittenfeld eine schöne Adaption geschaffen.
Das Ende im Gegenteil hat mir dann überhaupt nicht gefallen. Es wirkte alles zu übertrieben, selbst für unsere heutigen Verhältnisse.
Auch hat mir das starke Thema 'Der Bachelor' nicht wirklich überzeugt. Besonders zum Schluss hat das Buch sich zu sehr drauf fokussiert und alles schien noch unrealistischer.

Das Buch hat jede Menge Witz, Romantik und einen kleine Verbindung zu Austen, was mich sehr überzeugt hat. Ich musste schon schmunzeln, als Darcy einmal eine leichte Verbeugung andeutete!
Ich finde es wirklich gelungen, dass Sittenfeld auch heutige Probleme angesprochen hat wie die Rolle der Frau, selbstbestimmte Leben und Rassismus.

Für mich ist Vermählung nur eine mittelmässige Adaption, aufgrund des enttäuschenden Endes, und dafür für richtige Austen Fans mit Vorsicht zu genießen. Dafür ist er aber als alleinstehender Roman sehr empfehlenswert!


Deswegen vergebe ich 4 von 5 Herzchen.


Ganz viel Liebe x

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